1828/2018
Neues Amt für Integration und Vielfalt
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Präsentation Anlage Mitteilung
5562 Zeichen
OB/6 Flüchtlingskoordination
1. Sitzung
der Projektgruppe
zur
Einrichtung
Amt für Integration und Vielfalt
im Dezernat der Oberbürgermeisterin
23. Mai 2018
Folie 1
OB/6 Flüchtlingskoordination
2
Tagesordnung:
1. Begrüßung
2. Vorstellung der OB-Entscheidung (Präsentation)
3. Aufgaben der Projektgruppe
4. Festlegung der weiteren Vorgehensweise
5. Planung nächste Sitzung
OB/6 Flüchtlingskoordination
Warum braucht Köln ein Amt für Integration und Vielfalt?
Folie 3
Gesamtstädtische, strategische
Ausrichtung der Themen…
Bündelung fachverwandter
Aufgaben
Transparente,
effektive Strukturen
Auf- und Ausbau stabiler
Netzwerke
(einheitlicher, zentraler
Ansprechpartner)
• Zuwanderung, Integration
(Weiterentwicklung bestehender
Konzepte)
• Förderung Vielfaltskompetenz in
Verwaltung u. Stadtgesellschaft
• strategisch
• operativ
• Aufbau- und Ablauforganisation
• Prozesse (Integrationskette)
• Strukturen u. Angebote
Träger/Ehrenamt
• Integration u. Vielfalt als
Querschnittsthemen
• Finanzsteuerung,
Drittmittelakquise
• Projektsteuerung
(Multiprojektsteuerung)
• Träger
• Ehrenamt
• Behörden
• Vielfaltsorganisationen/-akteure
Input für Planungsprozesse
u.a. Sozialplanung, Integrierte Jugendhilfe-
und Schulentwicklungsplanung, Sozialraumbetrachtung,
Verkehrs- und Bauplanung – Barrierefreies Köln)
OB/6 Flüchtlingskoordination Folie 4
Soll-Zustand (1)
Ziele
Amt für Integration und Vielfalt
Zielerreichung
(Zeit-Maßnahmen-Planung
erfolgt nach Einrichtung)
Strategische Leitlinie
(gemeinsame Haltung)
Die Verwaltung verfolgt gemeinsame strategische Leitlinie
zum Thema Integration.
Weiterentwicklung von Konzepten: „Stärkung integrative
Stadtgesellschaft (Integrationskonzept)“, „Köln l(i)ebt
Vielfalt Diversity-Konzept“, „Handlungskonzept zur Kölner
Behindertenpolitik“, „Leitlinien zur Unterbringung und
Betreuung von Flüchtlingen“.
Ratsbeschluss
Strategische Leitlinie
Bestehende Konzepte sind
angepasst und werden
fortgeschrieben.
Klare Zuständigkeiten Schnittstellen und Rahmenbedingungen sind klar geregelt. Organisationsverfügung ist
erstellt und in Kraft getreten.
Zugewiesene
Gesamtsteuerung
Die Gesamtsteuerung für Integration und Vielfalt innerhalb
der Stadtverwaltung wird in einer Stelle gebündelt.
Zentraler Ansprechpartner ist
benannt.
(Leitung Amt für
Integration und Vielfalt)
Projektportfolio Förderfähige Projekte werden zielgerichtet akquiriert,
Projekte passen in die strat. Leitlinie, werden mit einem
verbindlichen Zeit-/Kosten- und Maßnahmenplan hinterlegt
und wirken nachhaltig.
Projektportfolio ist vorhanden,
wird fortlaufend aktualisiert und
ist Basis für Projektarbeit.
OB/6 Flüchtlingskoordination Folie 5
Soll-Zustand (2)
Ziele
Amt für Integration und Vielfalt
Zielerreichung
(Zeit-Maßnahmen-Planung erfolgt nach Einrichtung)
Transparente
Prozesse
(plus Casemanagement)
Der Integrationsprozess ist transparent,
Angebote sind leicht zugänglich. Ein
Casemanagement unterstützt den
Integrationsverlauf ressortübergreifend.
Prozesse sind transparent,
Casemanagement
ist eingeführt.
Gebündelte
Gremienbetreuung
Als zentrale Steuerungseinheit übernimmt das
Amt für Integration und Vielfalt die
Geschäftsführung sämtlicher
integrationsrelevanter bestehender Gremien
(Integrationsrat, Runder Tisch für
Flüchtlingsfragen, Rat der Religionen) und
neuer Gremien.
Das Amt für Integration und Vielfalt ist
Ansprechpartner und Geschäftsführung für
die Gremien.
Netzwerke Netzwerke unterstützen das Ehrenamt, die
Träger und die Integrationsprozesse
wirkungsvoll. Diversity-Netzwerke fördern die
Implementierung des Vielfaltsansatzes in der
Stadtgesellschaft und der Stadtverwaltung.
Netzwerke sind dauerhaft implementiert,
Träger der Wohlfahrtsverbände u.
Vielfaltsakteure/-organisationen sind über
Beteiligungsformate eingebunden =>
regelmäßiger Austausch ist sichergestellt.
Integrationsmonitoring Unter Berücksichtigung der strategischen
Leitlinie stehen erforderliche Daten für die
Gesamtsteuerung und für Einzelmaßnahmen
des Amtes zur Verfügung sowie auch für
Fachplanungen anderer Dezernate (z.B.
Sozialplanung, Integrierte Jugendhilfe- und
Schulentwicklungsplanung).
Zahlen und Daten zu Integration und Vielfalt
werden über die zur Verfügung stehenden
Informationssysteme generiert.
OB/6 Flüchtlingskoordination
Amtsleitung
Strategische Steuerung,
Sitzungsleitung Stadt-AG‘s
Behindertenpolitik
u. LST
Amt für Integration und Vielfalt
Folie 4
Fach- und Projektkoordination
• Multiprojektmanagement:
Projektkoordination, Integrations-
monitoring
• Berufliche Integration, Teilhabe &
Gesundheit
• Wohnen/Unterbringung &
Netzwerke/Beteiligungskultur
• Öffentlichkeitsarbeit
Geschäftszimmer
Verwaltung
• Personal
• Organisation
• Finanzen
• Gremienarbeit
OB
Kommunales
Integrations-
zentrum
(ehem.5001/1)
• Fach-
koordination
schulische
Integration
und Bildung
Fachbereich
Integration
• Team
Integration
(ehem. 332/20)
• IKD
(ehem. 515)
Diversity
• Diversity
(ehem. 5001)
• Behinderten-
politik
(ehem. 5001/2)
• LSBTI
(ehem. 5001/3)
OB/6 Flüchtlingskoordination 7
Einrichtung von Unterarbeitsgruppen (UAG‘s)
UAG 1: 332/20 + Projekt Langzeitgeduldete?
UAG 2: 5001
UAG 3: 515 IKD
UAG 4: Personalausstattung (OB/6 mit 11)
UAG 5: Räumliche Unterbringung (OB/6 und 11)
Mitteilung Ausschuss
6640 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle OB/OB/6 OB Vorlagen-Nummer 12.06.2018 1828/2018 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Jugendhilfeausschuss 12.06.2018 Ausschuss Soziales und Senioren 14.06.2018 Runder Tisch für Flüchtlingsfragen 15.06.2018 Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen / Vergabe / Internationales 18.06.2018 Integrationsrat 04.09.2018 Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik 10.09.2018 Stadtarbeitsgemeinschaft Lesben, Schwule und Transgender 25.09.2018 Neues Amt für Integration und Vielfalt Sachstand zum 01.06.2018 In der Stadtverwaltung Köln soll im Dezernatsbereich OB noch in diesem Jahr ein Amt für Integration und Vielfalt eingerichtet werden. Köln ist seit Jahrhunderten eine Einwanderungsstadt für Menschen aus vielen Ländern, die aus per- sönlichen, politischen, religiösen, aber auch wirtschaftlichen Gründen in unsere Stadt kommen. Köln ist als bunte und tolerante Stadt in Deutschland bekannt. Fast jeder dritte Einwohner, jede dritte Ein- wohnerin in Köln verfügt bereits heute über einen Migrationshintergrund (ca. 1 % leben derzeit als Geflüchtete in städtischen Unterkünften). In den letzten Jahrzehnten ist in Köln eine der lebendigsten und vielseitigsten LSBTI-Communities Europas gewachsen. Inklusion ist ein wichtiger Bestandteil des städtischen Standards. Tatsache ist aber auch, dass es trotz großer Anstrengungen von Politik, Verwaltung und Stadtgesell- schaft nicht ausreichend gelungen ist, allen Gruppen unserer vielfältigen städtischen Gesellschaft die soziale, kulturelle und politische Teilhabe zu ermöglichen und chancengleiche Zugänge zu Bildung zu eröffnen. Das schafft nicht nur für den einzelnen Menschen eine schwierige und unbefriedigende Le- benssituation und verwehrt ihm Chancen und Möglichkeiten, sondern hat negative gesellschaftliche Auswirkungen. Statt die großen Potentiale nutzen zu können, die in dieser Vielfalt liegen, stellen sich immer neue Herausforderungen, die mit hohem Einsatz von Ressourcen - zwangsläufig aber häufig nur sympton - und nicht ursachenorientiert, zu bewältigen sind. Die Themen Einwanderung und Vielfalt müssen stärker zielgerichtet in das Verwaltungshandeln und in die Stadtgesellschaft Einzug finden. Integration muss in Köln einfacher, wirksamer und nachhalti- ger, Vielfalt noch selbstverständlicher werden. Integration und Vielfalt sollen verstärkt in den Focus des Verwaltungshandelns und Verwaltungspla- nung gebracht werden durch 2 - eine gesamtstädtische und strategische Ausrichtung und Steuerung der Themen Integration und Vielfalt, - die Bündelung fachverwandter strategischer und operativer Aufgaben, - transparente, effektive Strukturen, - den Auf- und Ausbau stabiler Netzwerke und - Input für die städtischen Planungsprozesse. Der Blick auf die in den letzten Jahren eingewanderten Menschen macht den Handlungsbedarf noch einmal besonders deutlich. Die Zahl der zugewiesenen Geflüchteten sinkt zwar derzeit, es wird aber weiterhin Einwanderung nach Köln geben – gerade auch aus den Ländern der EU. In den Jahren 2014-2016 mussten sich die Aktivitäten der Verwaltung prioritär auf die Unterbringung der hohen Anzahl geflüchteter Menschen ausrichten. Nun gilt es, neben der Optimierung der Unter- bringung, mit großen Anstrengungen auch die soziale, kulturelle, schulische und berufliche Teilhabe auszubauen, um den Menschen, die in Köln bleiben und weiterhin nach Köln kommen, die Integration in die Stadtgesellschaft zu ermöglichen. Die Fehler und Versäumnisse der Vergangenheit dürfen sich nicht wiederholen – gerade nicht in unserer Stadt. Dabei wird die Verwaltung die bestehenden Konzepte: „Stärkung integrative Stadtgesellschaft“ (Integ- rationskonzept), Köln l(i)ebt Vielfalt Diversity Konzept, Handlungskonzept zur Kölner Behindertenpoli- tik und „Leitlinien zur Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen“ weiterentwickeln. Die im Projekt „Einwanderung gestalten NRW“ gewonnenen Erkenntnisse haben aktuell den Hand- lungsbedarf verdeutlicht und fließen in die Überlegungen zur Neustrukturierung ein. Mit dem neuen Amt für Integration und Vielfalt positioniert sich Köln erneut und entschieden für Tole- ranz und gleichberechtigte Teilhabe innerhalb aller in der Stadt lebenden Menschen und schafft zur Erfüllung diese Zielsetzungen die optimierten organisatorischen Voraussetzungen in der Verwaltung. Im neu zu bildenden Amt im Dezernat der Oberbürgermeisterin werden neben der neuen Fachabtei- lung zur Steuerung und Koordination der Querschnittsaufgaben auch ausgewählte operative Einhei- ten zusammengeführt. Diese Organisationseinheiten hatten bisher bereits Koordinierungsfunktionen zu den Querschnittsthemen, bzw. können innerhalb ihrer Aufgabenstellung das neue Amt bei den Steuerungsaufgaben wesentlich unterstützen. In das neue Amt für Integration und Vielfalt werden neben der Fachabteilung nach derzeitigem Stand folgende Aufgabenbereiche integriert: - Team Integrationskurse des Ausländeramtes, - Dienststelle Diversity mit Kommunalem Integrationszentrum, dem Büro des Behindertenbeauftragten und der Fachstelle LSBTI, - Interkultureller Dienst (IKD) sowie - Referat Flüchtlingskoordination. Am 23.05.2018 hat erstmals die für die Einrichtung des neuen Amtes gegründete Projektgruppe unter Einbindung von Vertretern und Vertreterinnen der beteiligten Dezernate und Dienststellen einschließ- lich des Amtes für Gleichstellung von Frauen und Männern, der Örtlichen Personalräte, des Gesamt- personalrates und der Gesamtschwerbehindertenvertretung getagt. Die Projektgruppe hat mehrere Unterarbeitsgruppen eingerichtet, die zurzeit Detailfragen (Übergänge, Schnittstellen, Informations- technik, Finanzen etc.) klären. Die Projektgruppe wird durch die Leitung des Referates Flüchtlingsko- ordination gesteuert. Die in die erste Sitzung der Projektgruppe eingebrachten Unterlagen sind der Mitteilung beigefügt. Die räumliche Unterbringung der Mitarbeitenden ist noch nicht abschließend geklärt. Die Aspekte Kundenorientierung (möglichst kurze Wege) und Aufgabenstellung der Fachbereiche (z.B. dezentral tätiger IKD) werden bei der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten zu berücksichtigen sein. Eine Vorabinformation an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beteiligten Aufgabenbereiche er- 3 folgte über die jeweiligen Dienststellenleitungen. Über das Intranet wurden inzwischen alle städti- schen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter informiert. Frau Oberbürgermeisterin Reker wird vor dem Start ihres neuen Amtes zu einer Mitarbeiterversammlung einladen. Gez. Reker
Beratungsverlauf (6)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1828/2018
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 12.06.2018
- Erstellt
- 30.05.2018 10:47