AN/1110/2024
Grünpflege entlang des Stammheimer Ufers in den Stadtteilen Köln-Stammheim und Köln-Mülheim
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Anfrage 1 Grünpflege entlang des Stammheimer und Mülheimer Rheinufers
3201 Zeichen
Herrn Bezirksbürgermeister
Stadtbezirk Mülheim
Norbert Fuchs
Frau Oberbürgermeisterin
Henriette Reker
DIE LINKE. Fraktion
in der Bezirksvertretung
Köln- Mülheim
Bezirksrathaus
Köln- Mülheim
Wiener Platz 2a
51065 Köln
Köln, den 26.08.2024
Anfrage gem. § 38 der Geschäftsordnung des Rates
Grünpflege entlang des Stammheimer Ufers in den Stadtteilen Köln-
Stammheim und Köln-Mülheim
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker,
sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister Fuchs,
die regenreichen und warmen Monate in Frühjahr und Sommer ließen die Sträucher,
Brombeerhecken, Wildkräuter und anderen Pflanzen entlang des Stammheimer
Ufers üppig wachsen.
Spaziergänger*innen konnten sich einige Zeit in Stammheim an den Früchten der
Brombeerhecken laben und für eine Verschnaufpause eine Bank im satten Grün
unterhalb des Schlossparks mit schönem Blick auf den Rhein suchen.
Dies änderte sich abrupt mit dem vor einigen Wochen durchgeführten Grünschnitt.
Die Brombeerhecke wurde massiv gestutzt, obwohl sie nicht in den Weg reinragte
und Früchte trug. Sträucher unterhalb des Schlossparks wurden beschnitten und das
Schnittgut einfach auf die Rheinuferböschung geworfen, wo es bis heute liegt.
Im Abschnitt des zu Köln-Mülheim gehörenden Uferweges zwischen Raumannskaul
und Krahnenstraße wurde es in den Monaten Juli und August vor allen Dingen an
den schmalen Stellen zunehmend enger für Fahrradfahrende und zu Fuß Gehende.
Das üppige Grün ragte weit in den Uferweg hinein, so dass die Breite des Weges
gravierend eingeschränkt wurde. Vor wenigen Tagen wurde nun teilweise damit
begonnen, die in den Uferweg hinein ragenden Pflanzen zu stutzen.
Im Zusammenhang mit der beschriebenen Thematik bitten wir um die Beantwortung
der folgenden Fragen:
1. Welches Konzept liegt der Grünpflege in Köln zugrunde und gibt es Unterschiede
in den verschiedenen Stadteilen? Wenn ja, wie sehen dieselben aus?
2. Warum werden Brombeerhecken, die die Verkehrssicherheit von Wegen nicht
Beeinträchtigen, in der „Erntezeit“ massiv beschnitten, obwohl die Stadt Köln das
Konzept „Essbare Stadt“, beschlossen hat?
3. Warum wird Grünschnitt wie im Fall des Stammheimer Ufers unterhalb des
Schlossparkes in Richtung Böschung geworfen und einfach liegen gelassen?
4. Welche Vorgehensweise wird Einwohner*innen Kölns empfohlen, die sich über
nicht nachvollziehbare Grünschnittarbeiten und andere Ausführungen der
Grünpflege informieren, auf etwas hinweisen oder sich beschweren wollen?
Mit freundlichen Grüßen
gez. Beate Hane-Knoll Nijat Bakis
Fraktionsvorsitzende stellvertretender Fraktionsvorsitzender
DIE LINKE. in der Bezirksvertretung Köln- Mülheim
Beratungsverlauf (1)
Orte (3)
- Krahnenstraße
- Wiener Platz 2a
- Raumannskaul
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Details
- Aktenzeichen
- AN/1110/2024
- Typ
- Anfrage nach § 4 der GeschO des Rates
- Datum
- 27.08.2024
- Erstellt
- 27.08.2024 09:25