Grünpflege entlang des Stammheimer Ufers in den Stadtteilen Köln-Stammheim und Köln-Mülheim
Anfrage nach § 4 der GeschO des Rates AN/1110/2024 vom 27.08.2024
Stand: Am 02.09.2024 in der Bezirksvertretung 9 (Mülheim) beraten. Ein Ergebnis ist nicht angegeben.
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Anfrage 1 Grünpflege entlang des Stammheimer und Mülheimer Rheinufers
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Herrn Bezirksbürgermeister Stadtbezirk Mülheim Norbert Fuchs Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker DIE LINKE. Fraktion in der Bezirksvertretung Köln- Mülheim Bezirksrathaus Köln- Mülheim Wiener Platz 2a 51065 Köln Köln, den 26.08.2024 Anfrage gem. § 38 der Geschäftsordnung des Rates Grünpflege entlang des Stammheimer Ufers in den Stadtteilen Köln- Stammheim und Köln-Mülheim Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker, sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister Fuchs, die regenreichen und warmen Monate in Frühjahr und Sommer ließen die Sträucher, Brombeerhecken, Wildkräuter und anderen Pflanzen entlang des Stammheimer Ufers üppig wachsen. Spaziergänger*innen konnten sich einige Zeit in Stammheim an den Früchten der Brombeerhecken laben und für eine Verschnaufpause eine Bank im satten Grün unterhalb des Schlossparks mit schönem Blick auf den Rhein suchen. Dies änderte sich abrupt mit dem vor einigen Wochen durchgeführten Grünschnitt. Die Brombeerhecke wurde massiv gestutzt, obwohl sie nicht in den Weg reinragte und Früchte trug. Sträucher unterhalb des Schlossparks wurden beschnitten und das Schnittgut einfach auf die Rheinuferböschung geworfen, wo es bis heute liegt. Im Abschnitt des zu Köln-Mülheim gehörenden Uferweges zwischen Raumannskaul und Krahnenstraße wurde es in den Monaten Juli und August vor allen Dingen an den schmalen Stellen zunehmend enger für Fahrradfahrende und zu Fuß Gehende. Das üppige Grün ragte weit in den Uferweg hinein, so dass die Breite des Weges gravierend eingeschränkt wurde. Vor wenigen Tagen wurde nun teilweise damit begonnen, die in den Uferweg hinein ragenden Pflanzen zu stutzen. Im Zusammenhang mit der beschriebenen Thematik bitten wir um die Beantwortung der folgenden Fragen: 1. Welches Konzept liegt der Grünpflege in Köln zugrunde und gibt es Unterschiede in den verschiedenen Stadteilen? Wenn ja, wie sehen dieselben aus? 2. Warum werden Brombeerhecken, die die Verkehrssicherheit von Wegen nicht Beeinträchtigen, in der „Erntezeit“ massiv beschnitten, obwohl die Stadt Köln das Konzept „Essbare Stadt“, beschlossen hat? 3. Warum wird Grünschnitt wie im Fall des Stammheimer Ufers unterhalb des Schlossparkes in Richtung Böschung geworfen und einfach liegen gelassen? 4. Welche Vorgehensweise wird Einwohner*innen Kölns empfohlen, die sich über nicht nachvollziehbare Grünschnittarbeiten und andere Ausführungen der Grünpflege informieren, auf etwas hinweisen oder sich beschweren wollen? Mit freundlichen Grüßen gez. Beate Hane-Knoll Nijat Bakis Fraktionsvorsitzende stellvertretender Fraktionsvorsitzender DIE LINKE. in der Bezirksvertretung Köln- Mülheim
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