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V/0113/2020

nördlich Stadthafen 1 - Planungs- und Projekt-Startschuss

Vorlagen 25.02.2020

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Nächste Beratung: Haupt- und Finanzausschuss, Sitzung am 13.05.2020, TOP 3.2.6

Beschlussvorlage

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Ansehen

Anlage A

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Anlage 2 zur Vorlage - Inhalte der Rahmenvereinbarung - aggregiert

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Anlage 4 zur Vorlage - Bebauungsplanvorentwurf

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Anlage 1 zur Vorlage - stadtstrukturelle Chancen der Projektentwicklung

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Anlage 3 zur Vorlage - städtebaulicher Vorentwurf

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Ansehen

Beschlussvorlage

11277 Zeichen

V/0113/2020 
V/0113/2020 
 
 
Öffentliche Beschlussvorlage 
Betrifft 
 
nördlich Stadthafen 1 - Planungs- und Projekt-Startschuss 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   10.03.2020 Bezirksvertretung Münster-Mitte Anhörung 
   18.03.2020 Ausschuss für Liegenschaften, Wirtschaft und strategisches Fl ä-
chenmanagement 
Vorberatung 
   19.03.2020 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wo h-
nen 
Vorberatung 
   25.03.2020 Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung 
   25.03.2020 Rat Entscheidung 
 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidungen: 
  
1. Der Rat begrüßt die Verhandlungsergebnisse zum Projekt Stadthafen Nord zwischen Stadt 
und Investoren/Eigentümern. Die mit dem Projekt verbundenen stadtstrukturellen Chancen 
(Anlage 1) sind Zielplanung für ein neues innerstädtisches Stadtquartier zwischen Schiller-
straße und Stadthafen 1. 
 
2. Der Rat bestätigt die in Anlage 2 dargestellten Kerninhalte der abzuschließenden Rahmen-
vereinbarung (öffentlich-rechtlicher Vertrag). Er beauftragt die Verwaltung, diese notariell be-
urkundet in ihren Inhalten und Verpflichtungen den folgenden Bauleitplanverfahren zu Grunde 
zu legen. 
 
3. Der Rat nimmt das fortgeschriebene städtebauliche Entwurfskonzept zum Projekt ‚Stadthafen 
Nord‘ (Anlage 3) sowie den Bebauungsplanvorentwurf Nr. 600 (Anlage 4) zur Kenntnis und 
beauftragt die Verwaltung, das Verfahren auf Basis dieser Zielsetzungen priorisiert und in Zu-
sammenarbeit mit den Investoren zeitstringent zu betreiben. Die Bürgerinnen und Bürger wer-
den ebenso frühzeitig wie umfassend in den Planungsprozess im Rahmen der Bauleitplanver-
fahren eingebunden. 
  
4. Der Rat nimmt zur Kenntnis, dass die konkretisierte Zielrichtung des Projektes ‚Stadthafen 
Nord‘ in die Erarbeitung der Fortschreibung des Masterplans Stadthäfen einfließen wird. 
 
Dezernent für Planungs- und 
Baukoordination 
 
26.02.2020 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in: 
Herr Krause 
Telefon: 492-7030 
KrauseJoerg@stadt-
muenster.de

- 2 - 
V/0113/2020 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Mit den Beschlussfassungen entstehen direkt keine Kosten. Perspektivische Kosten durch teilweise 
Tragung von Kostenanteiligkeiten an der Projektentwicklung (Öffentlichkeitsarbeit, Rechtsberatung, 
Projektsteuerung) und von anteiligen Kostenbindungen an der künftigen Projektumsetzung (Stra-
ßen) werden z.K. genommen und durch die Verwaltung in den weiteren Planungs- und Umset-
zungsschritten konkretisiert.. 
 
 
 
Begründung: 
 
 
Mit den Beschlussvorschlägen der Verwaltung wird der Weg frei für ein neues Stück Stadt am 
Hafen. Zwischen Stadthafen 1 und Schillerstraße kann ein Stadtquartier mit ca. 126.000 qm 
Bruttogeschossfläche und damit ca. 69 0 neuen Wohnungen und bis zu 2.000 neuen Arbeit s-
plätzen in den Bereichen Büro, Dienstleistung (Hotel, Gastronomie) und Kultur  entstehen. 
Fußgänger- und Radverbindungen durchwegen da s neue Quartier und vernetzen die best e-
henden Quartiere mit dem Stadthafen  bis hin zu seiner Kaikante.  In das nutzungsgemischte, 
vielfältige Stadtquartier integriert sind soziale Infrastruktureinrichtungen und Aufenthaltsquali-
täten.  
 
Hierbei geht es nicht  nur um Wohnungsquantitäten, sondern  vor allem auch wohnungsstrukturelle 
Vielfalt und Qualitäten. Trotz formalem „Altfall“ -Status des Planungsprojektes im Rahmen der sozia l-
gerechten Bodennutzung Münster (SoBoMünster) sind ein Drittel der entstehenden Wohnu ngen im 
öffentlich geförderten Wohnungsbau vorgesehen: In Summe ca. 245 Wohnungen in den Förderw e-
gen A und B, hier im Schwerpunkt familienorientiertes Wohnen, studentisches Wohnen, betreutes 
Seniorenwohnen und ein Auszubildenden -Wohnheim. Förderfähiger Woh nraum darüber hinaus wird 
nicht entstehen – im freifinanzierten Wohnungsbereich sind, quartiersintegriert, zudem knapp 120 
Kleinst-Appartements vorgesehen. In der Gesamtabwägung aller wohnungsstrukturellen Inhalte ist 
dieser Mix eine sehr große Chance für die Bereitstellung hochinnerstädtischen, bedarfsgerechten und 
anteilig auch preiswerten Wohnraums. 
 
Eine sehr frühzeitige Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger zu diesen Planungszie len und Pl a-
nungsinhalten ist vorgesehen. Bestehende Sorgen und Anregungen werden so zu einem frühen Zeit-
punkt erkannt und können als wichtige Fragestellungen in zu erarbeitende Fachexpertisen, hier vor 
allem zu den Themen Verkehr, Lärm, Feinstaub und Verschattung, aufgenommen, objektiv beantwor-
tet und bewertet werden Sämtliche Erkenntnisse werden in das Bebauungsplanverfahren eingespeist 
und für eine spätere erneute Beteiligungsphase der Öffentlichkeit (Offenlegung) aufbereitet. 
 
 
Die aktuell erreichten Planungsinhalte wurden mit den Eigentümern und Investoren intensiv 
verhandelt.  
 
Durch den Planungsausschuss des Rates bestand der am 25.01.2018 an die Verwaltung gegebene 
Auftrag, die Bauleitplanung (gefasster Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 600) erst zu 
beginnen, wenn die Umsetzung städtischer Ziele und Qualitätsa nforderungen im Zuge der Planung 
sichergestellt sind. Dies betrifft ff. Aspekte und Erwartungen: 
 sozialgerechte Bodennutzung / wohnungsstrukturelle städtische Ziele:  Mindestanteil öffentlich 
geförderten Wohnraums, vielfältige Wohnungsstrukturen und -angebote, Mindest-Wohnanteile 
je Baufeld; 
 soziale Infrastruktur:  Kostentragung, Kostenanteiligkeit zwischen den Privaten, Realisierungs-
verpflichtungen; 
 Planungs- und Erschließungskosten:  Kostentragungen, Kostenanteiligkeiten … 
 nachhaltige Freiraum - und Archit ekturqualität:  quartiersumfassendes Freiraumgestaltungs - 
und -nutzungskonzept, Bereitschaft zu hochbaulichen Optimierungsverfahren …

- 3 - 
V/0113/2020 
 
 
Mit wenigen Ausnahmen sind die formulierten städtischen Rahmenbedingungen  für eine Aufnahme 
der Bauleitplanung aus Sicht der Verwaltung nunmehr und im positiven Sinn, in der komplexen G e-
samtschau der privaten und der öffentlichen  Interessenlagen und Motivationen, erfüllt.  
 
Alle drei Investoren, die Hafenviertel GmbH & Co KG, die JKM Projektentwicklungs GmbH & Co. KG 
sowie der LVM Landwirtschaftlicher Versicherungsverein Münster a.G., haben schriftlich Ihre Berei t-
schaft erklärt, die ausgehandelten Vertragswerke mitzutragen sowie nach Zustimmung des Rates 
unterzeichnen zu wollen und notariell beurkunden zu lassen.  
 
 
Dies er öffnet die Perspektive für die zeitnahe Realisierung eines  innerstädtischen und nu t-
zungsgemischten neuen Stadtquartiers mit stadtstrukturell bedeutenden Chancen und hohem 
Wohnanteil (vgl. Anlage 1 zu dieser Vorlage). 
 
Die städtebauliche Entwicklung bereitet die Umwandlung eines vormals gewerblich-industriell genutz-
ten Hafenareals in bedeutender innenstädtischer Lage zu einem seiner Lagegunst entsprechenden 
hochurbanen, zukunftsgerichteten Stadtquartier konkret vor: Die seit Jahren teilweise brachliegenden, 
mindergenutzten Flächen können die erwartete positive städtebauliche Entwicklung erfahren. Diese 
berücksichtigt in hoher Dichte, jedoch Maßhaltigkeit in den Quartiershöhenübergängen zwischen 
Neubau und Bestand, insbes. Wegevernetzungen mit dem angre nzenden Quartier Herz -Jesu und 
dem Hansaviertel. Diesen Quartieren wird auf kurzen Wegen ein deutlich unmittelbarerer Zugang 
zum stadtraum- und aufenthaltsattraktiven Kaibereich des Stadthafens eröffnet. 
 
Mit dem Projekt ‚Hafen Nord‘ entsteht ein qualitätvolles und nachhaltiges neues Stadtquartier, das mit 
seiner Nutzungsmischung, insbesondere durch die vielfältigen und breit gefächerten Wohnungsstru k-
turen und seinen weiteren Nutzungsangeboten eine belebte und belebende Innenstadtergänzung 
bildet. Es bildet  sich ein neues Stück identitätsstiftende Stadt aus, das in zentraler innenstadtnaher 
Lage Aufenthaltsqualität für alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt bietet.  
 
 
Mit der Rahmenvereinbarung und ihren Inhalten (Anlage 2) sind „Leitplanken“ und Planungsverl äss-
lichkeiten gegeben, die eine Umsetzung des Projektes in seinem Nutzungsspektrum, seiner Archite k-
tur, seiner Freiraumqualität und seiner Stadtraumbildung in hochwertiger städtebaulicher Interpretat i-
on und  Ausgestaltung von Innenstadt gewährleisten. 
 
Die Kerninhalte des mit den Investoren/Eigentümern verhandelten öffentlich-rechtlichen Ver-
trages (Rahmenvereinbarung - Beschlusspunkt 2. dieser Vorlage) sind in Anlage 2 zu dieser 
Vorlage aggregiert dargestellt.  
 
Parallel wird die Realisierung der künftig en öffentlichen Verkehrserschließungsflächen zum Einen 
durch einen Grundstückstauschvertrag zwischen Stadt Münster und Hafenviertel GmbH 1 sicherge-
stellt: Der projektrealisierungsunterstützende Einwurf bestehender Flächen je von Stadt und Privat 
erfolgt flächen- und damit wertgleich. Zum Anderen erfolgt ein kosten- und lastenfreier Übertrag  künf-
tiger öffentlicher Verkehrsflächen an die Stadt durch die Investoren. Die engmaschige Durchwegung 
des neuen Quartiers wird über für Fußgänger- und Radfahrverbindungen auf privaten Flächen (Siche-
rung von Wegerechten) komplettiert. 
 
 
 
                                                
1 in paralleler Beratungskette laufende liegenschaftliche nichtöffentliche Vorlage Nr. V/0064/2020  „Grundstücks-
tausch von Teilflächen im Bereich nördlich Stad thafen 1 / südlich Schillerstraße zur Realisierung des vorhabe n-
bezogenen Bebauungsplan -Vorentwurf Nr. 600: Stadthafen I / Dortmund -Ems-Kanal / Schillerstraße, Stadtb e-
zirk Mitte“

- 4 - 
V/0113/2020 
 
Die frühzeitige und transparente Einbindung und Information der Bürgerinnen und Bürger  ist 
zeitnah vorgesehen (Beschlusspunkt 3. dieser Vorlage).  Diese Beteiligung soll auf Grundlage 
der fortgeschriebenen städtebaulichen und bebauungsplantechnischen Entwürfe (Beschlus s-
punkt 3. dieser Vorlage) erfolgen. Die so konkretisierten Planungsziele können naheliegend in 
die Erarbeitung der Fortschreibung des Masterplans Stadthäfen einfließen (Beschl usspunkt 4. 
dieser Vorlage). 
 
Für das mit dem Aufstellungsbeschluss vom 12.12.2018 des Rates formal begonnene und nun we i-
terzuführende Bebauungsplanverfahren Nr. 600 sind weitere Verfahrensschritte erforderlich: Erste 
Arbeitspunkte liegen in der zeitnahen Erstellung notwendiger Gutachten zu den Themen Verkehr, 
Lärm, Artenschutz, Verschattung und Feinstaub. Eine umfassende Bürgerbeteiligung wird frühzeitig 
im Verfahren durchgeführt werden - dies bei diesem im Fokus des öffentlichen Interesses  stehenden 
Planungsprojekt in einer über das übliche Maß hinausgehenden Form der Information.  
 
Parallel zum Bebauungsplanverfahren wird die 72. Änderung des Flächennutzungsplans weiterg e-
führt. Vertragsbedürftige weitere Regelungsinhalte mit den Eigentümern/Investoren, die insbesondere 
die Inhalte der Rahmenvereinbarung im weiteren Planungsprozess konkretisieren und die Ergebnisse 
der Fachgutachten berücksichtigen, werden in einem noch folgenden Städtebaulichen Vertrag eing e-
bunden, der vor der förmlichen Offenlegung des Bebauungsplans im Verfahren . Als Zeitkette für den 
gesamten Planungsprozess sind im engen Zusammenspiel mit den Investoren 2 Jahre vorgesehen.  
  
 
 
 
I.V. 
 
gez. 
Denstorff 
 
 
 
 
 
 
Anlagen: 
 
(1) stadtstrukturelle Chancen der Projektentwicklung 
 
(2) Inhalte der Rahmenvereinbarung, aggregiert 
 
(3) Städtebaulicher Vorentwurf 
 
(4) Bebauungsplan-Vorentwurf Nr. 600

Anlage A

2259 Zeichen

Anlage A zur V/0113/2020 
Kurzüberblick 
 
Planungs-Startschuss für die Realisierung eines neuen innerstädtischen Stadtquartiers. 
 
Bestätigung vertraglicher Verhandlungsergebnisse mit Privaten 
 
Zustimmung zu städtebaulichem Entwurfskonzept sowie zum Bebauungsplanvorentwurf  
 
 
 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
 
Leitorientierung aus dem ISM-Prozess: 
 Münster zu einer Stadt mit höchster Lebens- und Erlebnisqualität weiterentwickeln mit 
hohem Wohnwert, Familienfreundlichkeit und sozialer Balance in der Stadtgesellschaft 
 
Teilziele: 
 Realisierung eines nutzungsgemischten hochurbanen neuen Stadtquartiers in Innen-
stadtlage 
 Städtebauliche Innenentwicklung: Nutzungskonversion von gewerblicher Vorprägung 
hin zu großen Wohnanteilen 
 differenzierte Wohnangebote, auch gefördert 
 Integration bzw. Stärkung benachbarter sozialer Infrastruktureinrichtungen 
 Wegevernetzung mit den umliegenden Quartieren / Durchlässigkeit des neuen Quar-
tiers aus den bestehenden Stadtquartieren heraus bis zu Hafenkante 
 
 
Finanzierung 
Produktgruppe: Nr. der PG Bezeichnung der PG 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan  Ja  Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan  Ja  Nein   
Im beschlossenen (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten?  Ja  Nein  teilw. 
Im Entwurf des (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten?  Ja  Nein  teilw. 
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren?  Ja  Nein

Bereits veranschlagt?  Ja  Nein   
 
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist X vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
 überwiegend 
freiwillig 
 vollständig frei-
willig 
Bauleitplanung und flankierender öffentlich-rechtlicher Vertrag (Rahmnevereinbarung) auf Grundla-
ge des Baugesetzbuches (BauGB) 
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen 
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
 
 Nutzungskonversion als klassische Maßnahme der Innenentwicklung von heute 100% g e-
werblich-geprägter Versiegelung hin zu einem nutzungsgemischten STandort  
 Bearbeitung der Umweltaspekte, insbes. auch innerstädtisch -klimatischer Aspekte im U m-
weltbericht des Bebauungsplans 
 Berücksichtigung ökologisch-nachhaltiger baulicher Aspekte, Umsetzung des energetischen 
Münster-Standards in der Projektrealisierung

Anlage 2 zur Vorlage - Inhalte der Rahmenvereinbarung - aggregiert

8961 Zeichen

Anlage 2 zur Vorlage V/0113/2020 
________________________________________________________________________________________  
 
 
 
 
 
aggregierte Inhalte der RAHMENVEREINBARUNG 
[Städtebaulicher Vertrag gem. § 11 (1) Baugesetzbuch ] 
 
zur städtebaulichen Entwicklung des Projektes „Stadthafen Nord“ in Münster 
 
 
 
 
 
 
A.  Rahmenbedingungen der Projektrealisierung  
 
 
A.1:    wohnungsstrukturelle Ziele und Wohnungsmix 
 
(1) 
Wohnungsmix für den frei finanzierten Bereich: 
27 - 55 qm  17 % 
55 - 80 qm  60 % 
größer 80 qm 23 % 
Sonderregelung für die Baufelder MU 7 und MU 8:  ma x. Wohnungsanzahl in der 
Wohnungsgröße 27 – 55 qm auf 119 Stück 
 
Abweichungen vom Wohnungsmix nur im Einvernehmen mit der Stadt 
 
(2) 
Verpflichtung der Investoren, auf 30 % der entstehe nden Nettowohnfläche geförder- 
ten Mietwohnraum zu errichten  -  hiervon mind. 70 % in der Förderung der Einkom- 
mensgruppe A und zu max. 30 % in der Förderung der Einkommensgruppe B mit 
Mietpreis und Belegungsbindungen  -  Vorbehalt des Fördermittelflusses durch das 
Land Nordrhein-Westfalen oder eines kompensierenden Mittelflusses durch die Stadt 
 
(3) 
Nachweis im Bereich des geförderten Wohnraums im Fö rderweg A durch folgende 
Wohnformen:  
 Wohnungstypen für einen familienorientieren Wohnun gsmix von 55 - > 85 qm 
(ca. 2.750 qm) 
 Auszubildenden-Wohnheim mit ca. 93 Plätzen, 3.250 qm 
 2 Gruppenwohnungen für Senioren mit Betreuungsbeda rf (z.B. Demenz-WG), 
1.000qm 
 max. 1.100 qm für Studierenden- oder Seniorenwohnu ngen 
 
(4) 
Wohnungsmix der Wohnflächenanteile im Bereich des g eförderten Wohnraums im 
Förderweg B: 
35 - 55 qm  17 % 
55 - 70 qm  43 % 
70 - 85 qm  25 % 
größer 85 qm 15 %

2
 
 
die im Wohnungsmix angegebenen Wohnungsgrößen korre spondieren im öffentlich 
geförderten Wohnungsbau mit ff. Belegungen:  
ca. 35-55 qm = 1 Person 
ca. 55-70 qm = 2 Personen 
ca. 70-85 qm = 3 Personen 
größer 85 qm = 4 und mehr Personen 
 
Abweichungen hiervon nur im Einvernehmen mit der Stadt 
 
(5) 
Verweis auf eine Anlage: dezidierte Übersicht über die genannten Wohnungsmixe 
und -verteilungen je Investor 
 
(6) 
Anwendung und Geltung der Verpflichtungen nur für die Erstinnutzungsnahmen 
 
Hinweis auf weitergehende Sicherung der wohnungsstr ukturellen Bedingungen in ei- 
nem später abzuschließenden zusätzlichen Städtebaulichen Vertrag 
 
 
A.2     Soziale Infrastruktur - Kindertagesstättenversorgung  
 
baufeldintegrierte Kindertageseinrichtung mit 4 Gruppen 
 
Verpflichtung zur Realisierung in Baufeld MU 4 
 
 
A.3     Soziale Infrastruktur – öffentliche Kinderspielversorgung 
 
finanzielle Ablöse der öffentlichen Kinderspielplatzbedarfe 
 
damit baugebietsbezogene Bedarfsdeckung im Rahmen von Aufwertung und Auswei- 
tung von Spielflächenangeboten im unmittelbaren Umfeld des Plangebietes 
 
 
A.4     Öffentliche Erschließungsmaßnahmen und Kostenbeteiligung  
 
(1) 
Erfordernis des Baus oder Ertüchtigung von öffentli chen Erschließungsmaßnahmen 
für Kfz, Fußgänger und Radfahrer  
 
(2) 
Vorbehaltlich der Plankonkretisierung folgende Maßnahmen:  
a. im Projektgebiet: 
 Neubau der verlängerten Ewaldistraße 
 Neubau des Hafenweges einschl. Wendemöglichkeiten im Westen 
 funktionale Aufwertung und Verbreiterung der Schil lerstraße; 
 Ost-West-Wegeverbindung zwischen „Hafenmarkt“ und verlängerter Ewal- 
distraße 
b. und maßnahmenbedingt außerhalb des Projektgebiet es:  
 evtl. Ertüchtigungserfordernisse für den Hafenweg im Bestand  
 evtl. Ertüchtigungserfordernisse für den Knotenpun kt und/oder die Ampel- 
anlage Hansaring/Schillerstraße

3
 
(3) 
Kostenverteilungen: 
a. Verlängerung Ewaldistraße,  
  drei Investoren zu je 33,33 % 
b. Neubau Hafenweg,  
  zwei Investoren zu je 50 % 
c. Neubau der Ost-West-Wegeverbindung zwischen „Haf enmarkt“ und verlän- 
gerter Ewaldistraße (Binnen-Quartierserschießung) 
  ein Investor zu 100 % 
d. funktionale Aufwertung und Verbreiterung der Sch illerstraße 
       Stadt Münster zu 100% 
 
zu d.: Freistellung von beitragsrechtlich anfallenden Kosten nach BauGB und KAG  -  
dies gilt nicht für zeitlich nachlaufende Maßnahmen  
 
 
A.5   Realisierbarkeit der künftigen öffentlichen V erkehrsflächen und Verpflichtung zu          
           Grundstücksübertragungen 
 
(1) 
flächen- und wertgleicher Grundstückstausch zur Rea lisierung öffentlicher Erschlie- 
ßungsflächen  -  hierdurch Sicherstellung der perspektivischen Verfügbarkeit von: 
a. verbreitertem Ausbau der Schillerstraße; 
b. Neubau der verlängerten Ewaldistraße  
c. Ausbau des Hafenweges in seiner heutigen Breite;  
d. Ausbau-Anteilen der Verbreiterung des Hafenweges   
 
(2) 
Übertragungsverpflichtung künftiger öffentlicher Verkehrsflächen für die Investoren an 
die Stadt  - hierdurch Sicherstellung der perspektivischen Verfügbarkeit 
von: 
a. Wendehammer der verlängerten Ewaldistraße  
b. (die im Verhältnis zu (1) verbleibenden) Ausbau- Anteile der Ver- 
breiterung des Hafenweges  
c. Ost-West-Wegeverbindung zwischen „Hafenmarkt“ un d verlänger- 
ter Ewaldistraße (Binnen-Quartierserschießung) 
 
Verpflichtung zur kosten- und lastenfreien Übertragung an die Stadt  
 
 
A.6     Sicherung der Freiflächenqualitäten auf künftigen privaten Flächen 
 
(1) 
Durchwegungs- und Vernetzungserfordernisse für die Öffentlichkeit zur Benutzung für 
Fußgänger und Radfahrer über die künftigen öffentli chen Erschließungsflächen hin- 
aus  -  Realisierung dieser privaten, mit Rechten z ugunsten der Öffentlichkeit beleg- 
ten Grundstücksflächen gem. den städtischen Standar ds und der integrierten Freiflä- 
chen- und Erschließungsplanung 
 
weitergehende Vereinbarungen im künftigen Städtebau lichen Vertrag zu Sondernut- 
zungen, Bespielung, Gestaltung, Baustandards, Haftung, Unterhaltung etc. 
 
Bereitschaft der Investoren zur grundsätzlichen Ber eitschaft, der künftigen Eintra- 
gungsverpflichtung der öffentlichen Rechte im Grundbuch

4
 
 
(2) 
Sicherung der funktionalen und gestalterischen Qual itäten für private Flächen mit öf- 
fentlicher Wahrnehmbarkeit, die nicht mit öffentlic hen Rechten belegt sind (Platzräu- 
me/Platzraumbildungen) 
 
(3) 
alle privaten und öffentlichen Flächen werden auf d er Grundlage einer abzustimmen- 
den Freiflächen- und Erschließungsplanung realisiert 
 
Anerkennung des gemeinsamen Ziels, den Aspekten Qua rtierswerthaltigkeit sowie 
stadtklimatische und stadtraum-atmosphärische Nachh altigkeit angesichts der hohen 
Dichte in der weiteren Quartiersdurchplanung Rechnung zu tragen 
 
 
A.7     Sicherung städtebaulicher und architektonischer Qualitäten, hochbaulich-qualitative  
           Anforderungen 
 
(1) 
Verpflichtung an zwei Investoren, für die Baufelder MU 1, 2 und 3 die Realisierung auf 
Grundlage der durchgeführten Wettbewerbe vorzunehme n  -  Weiterentwicklungen 
und Abweichungen sind abzustimmen, der Gestaltungsbeirat einzubinden 
 
(2) 
gemeinsamer Werkstattprozesse mit der Stadt in der hochbaulichen Qualifizierung 
der Baufelder MU 4, MU 5, MU 6, MU 7 und MU 8 
 
(frühzeitige) Einbindung des Gestaltungsbeirates 
  
(3) 
Abschluss der hochbaulichen Konkretisierungen bis s pätestens zwei Monate vor Of- 
fenlegung der Bauleitplanung  -  hierzu Information an die Öffentlichkeit   
 
Bindung an die Entwurfsqualitäten über den künftigen städtebaulichen Vertrag 
  
 
A.8 energetische und ökologische Standards 
 
(1) 
Verpflichtung, für die neuen Gebäude die Anforderun gen entsprechend dem KfW Ef- 
fizienzhaus 55 gemäß gültiger Energieeinsparverordn ung (EnEV) einzuhalten  -  
Nachweis durch einen Sachverständigen gegenüber der  Stadt  -  keine Verpflichtung 
für Bestandsgebäude im Quartier 
 
(2) 
Verpflichtung zur Verwendung umweltfreundlicher Bau stoffe: Ausschluss von Tro- 
penholz, FCKW und HFCKW 
 
(3) 
Bestärkung der hohen Bedeutung ökologischer Nachhal tigkeit des Quartiers, vor al- 
lem für die Themen Energienutzung, Mobilität, Entso rgung, Baumaterialien und Be- 
grünung

5
 
B.  Bauleitplanung (Planungsvereinbarung) 
 
 
Verpflichtung der Investoren zum Tragen der erforde rlichen Planungskosten  -  admi- 
nistrative Kosten trägt die Stadt 
 
Beauftragung sämtlicher Planungsleistungen durch di e Stadt im Einvernehmen mit 
den Investoren 
  
Beauftragung erforderlicher Fachexpertisen und Gutachten durch die Stadt  
derzeit erkennbare Fachbeiträge: 
 Verkehr 
 Lärm  
 Verschattung 
 juristische Projektberatung  
 integrierte baugebietsübergreifende, gemeinsame Fr eiflächen- und Erschlie- 
ßungsplanung  
 Artenschutzprüfung 
 Feinstaub 
 
Verpflichtung der Investoren zum Tragen der erforde rlichen Kosten für die Fachbei- 
träge und die Rechtsberatung 
 
 
Beauftragung eines Projektsteuerers durch die Stadt  
Beauftragung einer Moderation öffentlicher Veranstaltungen durch die Stadt Münster 
 
einvernehmliche Beauftragung von Projektsteuerungs-  und Moderationsleistungen 
nach Angebotsabfrage  
 
Kostenbeteiligung der Stadt an Projektsteuerungs- u nd Moderationsleistungen in Hö- 
he von 33 %

Anlage 4 zur Vorlage - Bebauungsplanvorentwurf

5478 Zeichen

P
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Flur 147
Flur 148Flur 149
Flur 150
Geplanter
Hafenmarkt
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Rampe
Rampe
Rampe
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42
58
30
20
138 a
138 b
138 c
138 d
8 a
7 a
I
IV
III
I
IV
V
III
III
III
III
III
III
III
III II II II II
I
III
II II II
II
III
III
IV
IV
IV
IV
II
III
II
II
III
III
III
II
VI
II
III
II
IV
I
IV
IV
III
III
II
III
III
III
III IIIIII
II
III
II
I
II
II
II
V
IV
II
IV
II
IIIIII
III
III
I
I
IV
II
II
IIII
I
I
I
II
III
III
IV
IV
I
II
III
III
IV
IV
IV
III
V
III
III
I
II
I
I
II
II
II
II
I
I
I
II
I
II
II
II
II
IIII
II
II
I
II
-I
III
III III
III
II
III
I
I
I
I
III
III
I
IV
IV
II
III III
II IIIIII
Bennohaus
Rampe
Rampe
Rampe
106 a
Rampe
Rampe
Rampe
Rampe
Rampe
Rampe
Rampe
Rampe
Rampe
I
oF
1
140a
140b
4540
36
51
34
4
37
32
47
38
49
2
30
22
31
33
9
19
11
21
25
27
29
13
23
19
27
21
29
1517
25
23
8
15
43
17
17
24
20
25
18
27
16
28
14
10
58
33
45
38a
21
38
47
26
23
24
22
12
40
96
42
3
169
24
35
36 32
13
41
15
34
11
39
2
6
4
9
21 19
46
2a
3
68
7
12
26
6
8
10
28
6812141822 20
32
17
26 24 162230 28
25 23 21
9
19
11a
6
24
20
11
13
18
13
11
17
151
157
38
34
7
14
9
6
12
11
10
14
36
14a
34
32
13
24
5
9
5a
22
9
7 5
8
4
30
15
15a
26
11
20
212325
18
4
16a
16
60
19
51
35
24
31
46
90
44
163
165
42
37
31
48
53
41
17
29
42
102
100
25
48
23
46
44
98
55
59
106
104
27
40
16
66
5 3
8
1a
15
155
105
103
159
109
7
107
5
161
67
7
35
33
27
29
10
57
5
12
12
19a
7
19
99
101
66a
10
43
6
45
36
69
26a
26b
3034
15
28
810
8
23
15
41
8
30
33
28
63
26
24a
24b
2
1
704
703
696
701
574
591
608
600
962
960
963
946
959
961
909
801
800
628
626
350
625
349
348
347
346
581
580
582
282
281
276
275
279
274
941
937
888
852
797
755
698
764
155153
137 136
138
608
135
134
156
958
957
956
277
903
846
803
169
5
87
81
223
218
55
67
556
844
734
558
577
557
576
575
559
578
222
700
954
196
195952
802
108
642
586
550
870
445537540
938
929
171
193
192
191
189
188
187
185
877
785
713
172
186
176
170
169
168
167
166164163162
82
175
174
173
177
184
317
306
683
592
641
593
521
599
361
947
727
593
300
299
241
240
526
193
192
191
190
189
649
524
523
537
622
604
603
602
597
596
527
927
898
896
897
915
908
906
211
203
771
735
759
813
815
763
738
665
663
700
667
907
526
248
737
703
583 581
364
580
624
554553
552 551
550
64
63
352
389
388
385
251
253252
273
272
356
944
943
942
613
195
798
783
254
939
760
761
76
78
77 75
83
81
80
79
935
884
933
627
354
932
911
551
233
232
231 230 228 226
84
296
295
928
883
459
921
925
791
789
787
72
199
67
905
225 224
223
598
892
779
651
773
772
648
647
218
222 221 220
219
202
201
200
592
597
542
923
297
792
790
788
731
730
66
60
65
62
59
899
895
894893
891
890
901
900
867
910
887
871
854
786
770
747
843
816
762
691
656673
654
520
606
889
868
452
450
473
470
457
855
263
758
690
639
392
391
387
386
398
105
98
123
315
302
301
311
292
107
91
90
106
89
88 87
86
92
458
456
453
451
449
455
448
383
400
382
381
380
379
367
291290
289288
287
316
249
246245244243242
294
293
256255
286
269
268
266
265
278
264
277 275
262
274
261
260
378
304
303
313
312
310
298
259
271
258
270
257
236
235
250
234
707
579
588
698
477
948
950
949
421
165
273
953
85
706
705
Hubertiplatz
Vischeringgraben
Dortmund-Ems-Kanal
Stadthafen I
Liboristraße
Leerer Straße
Lambertistraße
Lambertistraße Lambertistraße
Ottostraße
Hubertistraße
Hubertistraße
Hubertistraße
Kiesekamps Mühle
August-Schepers-Straße
Querstraße
Ewaldistraße
Ewaldistraße
Schillerstraße
Bennostraße
Alkuinstraße
Hafenweg
Emdener Straße
Lütkenbecker Weg
Hansaring
Am Mittelhafen
I
IX
BH = 53,50 m
VI
I-II
VI
IV
IV
IV
I
XIV
VI
VI
IV
III
I
VI
VI
II
VI
V
XV
IX
IV-VI
BH max.15,55 m
BH max.15,55 m
BH = 15,70 m
BH = 22,75 mBH = 32,5 m
BH = 15,75 m
FH = 31,56 mTH = 20,78 m
BH = 32,50 m
BH = 22,20 m
FH = 15,0 m
BH = 10,90 mBH = 7,60 m
BH = 9,30 m
TH = 10,60 m
BH = 19,25 m
TGa
TGa
TGa
VI
VI
BH max.49,50 m
FD
BH max. 19,0 m
BH max. 19,0 m
BH max. 16,0 m
BH max. 19,0 m
BH max. 13,0 m
BH max 31,0 m
BH max. 13,0 m
/lUPVFKXW]ZDQG
BH max. 16,0 m
BH max. 16,0 m
V
V
IV
V
IV
V
IV
IV
IV
BH max. 16,0 m
BH max. 16,0 m
BH max 16,0 m
BH max 19,0 m
BH max. 13,0 m
BH max. 16,0 m
TGa
TGa
V
BH max.20,50 m
BH max.9,30 m
BH max.20,50 m
BH max.20,50 m
BH max.20,50 m
V
VVI
VVI
VIII
I-II
II
II
VI
X
VIII
VI
V
VI
VI
IV
BH max. 19,0 m
BH max. 16,0 m
BH max. 19,0 mBH max. 16,0 m
BH max19,0 m
TGa BH max. 19,0 m
BH max.25,0 m
BH max.25,0 m
IV
TGa
II
BH = 7,60 m
V
TGa
GR
$g
G
gF
AGR
$g
G
g
G
g
GR
$g
G
g
GR
$g
GR
$g
GR
$g
TGa
1 MU
0,83,0
WFL min.
30%
6 MU
0,81,7
Urbane Gebiete
*UXQGIOlFKHQ]DKO
*HVFKRVVIOlFKHQ]DKO
:RKQIOlFKHQDQWHLO
Mindestgrenze in %
MU
0,8
3,0
WFL min.
35%
2 MU
0,83,0
WFL min.
15%
4 MU
0,83,0
WFL min.
85%
5 MU
0,83,3
WFL min.
25%
7 MU
0,83,2
WFL min.
35%
8 MU
0,82,1
WFL min.
85%
Stadthafen Nord
Stand: 25.02.2020M.: ohne
 Bebauungsplan Vorentwurf
- weiterentwickelte Fassung
Anlage 4
‹6WDGW0QVWHU

Anlage 1 zur Vorlage - stadtstrukturelle Chancen der Projektentwicklung

2402 Zeichen

Stadthafen Nord: stadtstrukturelle Chancen der Projektentwicklung 
 
Anlage 1 zur Vorlage V/0113/2020

Einbettung und Einpassung eines eigenständigen 
Neubauquartiers in die bestehende Stadtstruktur 
„Öffnung der aktuell „abgeriegelten“Stadtstruktur 
Aufgreifen/Fortsetzen der quartiersumliegenden 
Wegebeziehungen 
Vernetzung der bestehenden Wohnquartiere mit dem 
Stadthafen 1 
Aktuelle Planung: Städtebau 
Korrespondenz und „Kommunikation“ der einzelnen 
Baufelder und Hochbauprojekte untereinander

Nutzungsmischung 
KiTa + Wohnen 
 Hotel + Wohnen 
 Ausstellung + Café, tw. Büros 
primär Wohnen 
 Büros, tw. Wohnen 
Büros, Hotel, tw. Wohnen

Aktuelle Planung: Städtebauliche Dichte (Gesamtquartier) 
BGF Wohnen 
126.280 qm BGF 
BGF Büro  
+ Hotels + Kultur 
+ Gastronomie ... 
54.861 qm 
71.419 qm 
DU ca. 3,0 
[ 1,7 – 3,3 ] 
GFZ‘en 
 
Urbanes Gebiet MU

Aktuelle Planung: Nutzungsstruktur & SoBoMünster 
196 WE*

Aktuelle Planung: Nutzungsstruktur & SoBoMünster 
17 % 
60 % 
23 % 
245 WE*

feinteilige Wegevernetzungen mit  dem Quartier Herz-
Jesu und dem Hansaviertel 
kurze Wege ermöglichen unmittelbareren Zugang zum 
stadtraum- und aufenthaltsattraktiven Kaibereich 
Verkehr, Erschließung, Wegebeziehungen 
Hafenmarkt

Aktuelle Planung: Soziale Infrastruktur 
Realisierung einer 
4-gruppigen KiTa 
im Quartier 
Deckung der Bedarfe des 
öffentl. Kinderspiels quartiersnah 
------------------------ 
Ausbau/Stärkung bestehender Einrichtungen 
erfolgt unmittelbar quartiersbenachbart

Aktuelle Planung: Hochbauliche Qualitäten/Freiraumqualitäten 
 
Bearbeitung der Bauvorhaben parallel zum B.plan-
Prozess 
-------------------------------------- 
Vorstellung aller Bauvorhaben, 
(auch der Weiterentwicklungen der Wettbewerbe) 
im Gestaltungsbeirat 
----------------------- 
konstruktives Aufgreifen 
der Anregungen 
 
gesamtquartiersumfassende Freiraumplanung 
----------------------- 
öffentlicher Raum 
halböffentlicher Raum

Aktuelle Planung: Planung und Realisierung 
gebäudebezogene Einhaltung des energetischen 
Münster-Standards für alle Hochbauten im Quartier 
 
sehr frühzeitige, 
umfassende  und transparente  
Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung  
Beauftragung einer Projektsteuerung 
Vergabe sämtlicher Planungsleistungen durch die Stadt, 
finanziert durch die Investoren 
------------------------- 
Bauleitplanung Fachgutachten Rechtsberatung 
zügige Planungs- und Projektrealisierung

Anlage 3 zur Vorlage - städtebaulicher Vorentwurf

478 Zeichen

Geplanter
Hafenmarkt
II
Dortmund-Ems-Kanal
Lambertistraße
Hubertistraße
Hubertistraße
Querstraße
Ewaldistraße
Schillerstraße
Hafenweg
V
V
IV
V
VI
IV
V
VIVI
VIII
I-II II
IV
II
VI
VI
X
VIII
VI
V
VI
VI
IV
V
V
V
V
VI
I-II
VI
IV
IV
I
XIVVIVI
IV
I
XV
VI
IV IX
VI
III
VI II
II
V
IV-VI
V
IX
V
‹6WDGW0QVWHU
Anlage 3
Pfad: M:\Stadthafen_I_Nord\05_Plangrundlagen-Plaene\stbl_Entwurf.dwg
Stadthafen Nord
6WlGWHEDXOLFKHU9RUHQWZXUI
Stand: 25.02.2020 M.: 1:1.000
weiterentwickelte Fassung

Beratungsverlauf (5)

10.03.2020 Bezirksvertretung Münster-Mitte
TOP 5.4 Anhörung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich abgelehnt

Zur Sitzung
13.05.2020 Haupt- und Finanzausschuss
TOP 3.2.6 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: mehrheitlich beschlossen

Zur Sitzung
Entscheidung
Vorberatung
Vorberatung

Orte (16)

  • Schillerstraße 3
  • Ewaldistraße
  • Hafenweg
  • Hansaring
  • Am Mittelhafen
  • August-Schepers-Straße
  • Lambertistraße
  • Hubertistraße
  • Leerer Straße
  • Kiesekamps Mühle
  • Emdener Straße
  • Lütkenbecker Weg
  • Querstraße
  • Liboristraße
  • Bennostraße
  • Hafenmarkt

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
V/0113/2020
Typ
Vorlagen
Datum
25.02.2020
Erstellt
06.10.2020 14:37