2024/0294
Weiterentwicklung Straßenbahnanschluss Ludwigshöhviertel und Durchbindung Heidelberger Straße
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anlage 6
2635 Zeichen
1:1.5 1:1.52.5% 1:1.51:1.5 2.5%2.5% Gesamtdicke Gehweg40,0 cm4,0 cm8,0 cmOberbau GehwegPflasterbettBetonpflasterstein80 MN/m² Aufbau gem. RStO 12,Tafel 6, Zeile 128,0 cmSchottertragschicht 0/3245 MN/m² Oberbau RadwegAsphaltdecke10,0 cmGesamtdicke Radweg40,0 cmAufbau gem. RStO 12,Tafel 6, Zeile 1 45 MN/m²80 MN/m²Schottertragschicht 0/3230,0 cm 2.5%6.0% B-Plan Straßenbahnkorridor B-Plan Straßenbahnkorridor Regelquerschnitt 12CooperstraßeBahn-km 0,9+75.23 7,752,703,002,25Besonderer BahnkörperMulde2,402,002,953,252,502,50 GehwegRadwegFahrbahnFahrbahnRadfahrstrerifenGehwegMulde 26,55 Vegetationsschicht17,0 cm38,0 cmGesamtdicke Bahnkörper≥ 90,0 cm60 MN/m²120 MN/m² Oberbau BahnkörperGrüngleis mit fester Fahrbahn Schottertragschicht 0/45≥ 35,0 cmBodenaustausch20,0 cm Betonlängsbalken mitVignolschiene 49E1 70505080 1:20120 MN/m²60 MN/m²1:201:201:20Geotextil 30 RegenwasserkanalDN300Schmutzwasserkanal DN300(nachrichtlich) Sicherheitstrannstreifen Bankett Oberbau FahrbahnAsphaltdeckeAsphalttragschicht4,0 cm12,0 cmGesamtdicke Fahrbahn65,0 cm45 MN/m²150 MN/m²Schottertragschicht 0/4549,0 cmAufbau gem. RStO 12,Tafel 1, Zeile 3, Bk1,8Sicherheitsraum70Sicherheitsraum1,201,201570 1,201,204550 15 10 1:1,5 Stützbereichgem Ril 836 1:1,5 Stützbereichgem Ril 8365 4 1030Gußasphaltrinne 12HB 15x30HB 15x3012TB 10x30 GRT 10x8 10 TB 10x30 Bestandsgeländeoberkante 10 cmOberbodenandeckung 60°FüllbodenRigole 50/50 mitFilterkiesRigole 50/50 mitFilterkies10 cmOberbodenandeckungEntwässerungund Hinterfüllungnach RiZ Was 7FüllbodenC20/25C20/25 C20/25 C20/25 16 14 DatumZeichenNr.Art der Änderung DatumNamebearb.geprüftgez. HEAG mobilo GmbHStraßenbahnnetzKlappacher Straße 17264285 Darmstadt Raum für Registratur/Ordnung 1 32Lagestatus 100 Ingenieurgesellschaft mbHLindleystrasse 1160314 Frankfurt am MainSchüßler-PlanTel. 069 / 96 88 57-0Fax. 069 / 96 88 57-99 DB Engeneering & Consulting GmbHHahnstraße 5260528 Frankfurt am MainRegion Deutschland MitteEntwurfsplanung Bezeichnung der Unterlage: Maßstab: Projekt-Nr.: Ortslage : Straße : Haltestelle : Unterlagen-Nr.:Anbindung Ludwigshöhviertel 19652 Darmstadt, den Dezernat VI Darmstadt, denMobilitäts- und TiefbauamtDatum:SGL 66.1.4ABL 66.1 Z. Mitzeichnung66.267 6156Paul Georg WandreyStadtratDipl. Ing. Thomas EmigStellv. Amtsleitung HEAG mobilo GmbH Leiterin Abteilung Straßenbahnnetz Darmstadt, den i.V.(Dipl.-Ing. Astrid Tschann) HEAG mobilo GmbH Leiter Sachgebiet Planung und Projektierung Darmstadt, den(Dipl.-Ing. Markus Klein) i.A. Nur zurAbstimmung Regelquerschnitt 12Cooperstraße West1:506DarmstadtCooperstraße West- 08/24AK08/24EE08/24NT 01.08.24EE01Überarbeitung Entwurfsplanung
anlage 8
2553 Zeichen
2.5%6.0%1:1.5 Oberbau FahrbahnAsphaltdeckeAsphalttragschicht4,0 cm12,0 cmGesamtdicke Fahrbahn65,0 cm45 MN/m²150 MN/m² Gesamtdicke Gehweg40,0 cm4,0 cm8,0 cmOberbau GehwegPflasterbettBetonpflasterstein80 MN/m² Aufbau gem. RStO 12,Tafel 6, Zeile 128,0 cmSchottertragschicht 0/3245 MN/m² Oberbau RadwegAsphaltdecke10,0 cmGesamtdicke Radweg40,0 cmAufbau gem. RStO 12,Tafel 6, Zeile 1 45 MN/m²80 MN/m²Schottertragschicht 0/3230,0 cm 2.5%1:1.5 1:1.5Regelquerschnitt 14CooperstraßeBahn-km 1,2+59.44 8,203,0024,20 2,502,50Besonderer Bahnkörper2,402,002,953,252,00 GehwegRadwegFahrbahnFahrbahnRadwegMulde Mulde Vegetationsschicht17,0 cm38,0 cmGesamtdicke Bahnkörper≥ 90,0 cm60 MN/m²120 MN/m² Oberbau BahnkörperGrüngleis mit fester Fahrbahn Schottertragschicht 0/45≥ 35,0 cmBodenaustausch20,0 cm Betonlängsbalken mitVignolschiene 49E1 Schottertragschicht 0/4549,0 cm SchmutzwasserkanalDN400RegenwasserkanalDN300 7050508050 Aufbau gem. RStO 12,Tafel 1, Zeile 3, Bk1,8 1:201:201:201:20 120 MN/m²60 MN/m² Geotextil 1:1.5 SicherheitsraumSicherheitsraum1,201,201,201,2015 155045 2.5%2.5% 10 10 Bankett Sicherheitstrannstreifen Sicherheitstrannstreifen 104 10 1:1,5 Stützbereichgem Ril 8361:1,5 Stützbereichgem Ril 836 5 1030Gußasphaltrinne 12HB 15x30 12HB 15x30GRT 10x8TB 10x30 TB 10x30 TB 10x3014 16 7070 60°Rigole 50/50 mitFilterkiesRigole 50/50 mitFilterkies60°Füllboden FüllbodenC20/25C20/25 C20/25C20/25 C20/2510 cmOberbodenandeckung 10 cmOberbodenandeckung Bestandsgeländeoberkante DatumZeichenNr.Art der Änderung DatumNamebearb.geprüftgez. HEAG mobilo GmbHStraßenbahnnetzKlappacher Straße 17264285 Darmstadt Raum für Registratur/Ordnung 1 32Lagestatus 100 Ingenieurgesellschaft mbHLindleystrasse 1160314 Frankfurt am MainSchüßler-PlanTel. 069 / 96 88 57-0Fax. 069 / 96 88 57-99DB Engeneering & Consulting GmbHHahnstraße 5260528 Frankfurt am MainRegion Deutschland MitteEntwurfsplanung Bezeichnung der Unterlage: Maßstab: Projekt-Nr.: Ortslage : Straße : Haltestelle : Unterlagen-Nr.:Anbindung Ludwigshöhviertel 19652 Darmstadt, den Dezernat VI Darmstadt, denMobilitäts- und TiefbauamtDatum:SGL 66.1.4ABL 66.1 Z. Mitzeichnung66.267 6156Paul Georg WandreyStadtratDipl. Ing. Thomas EmigStellv. Amtsleitung HEAG mobilo GmbH Leiterin Abteilung Straßenbahnnetz Darmstadt, den i.V.(Dipl.-Ing. Astrid Tschann) HEAG mobilo GmbH Leiter Sachgebiet Planung und Projektierung Darmstadt, den(Dipl.-Ing. Markus Klein) i.A. Nur zurAbstimmung Regelquerschnitt 14Cooperstraße West1:506DarmstadtCooperstraße West- 08/24AK08/24EE08/24NT 01.08.24EE01Überarbeitung Entwurfsplanung
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204 Zeichen
Straßenbahn Ludwigshöhviertel, Ergebnis der Prüfung,
Schreiben von Hessen Mobil vom 19. September 2023
n ANBINDUNG
UDWIGSHOHVIERTEL
Anlage 13 zur Magistratsvorlage "Anbindung des Ludwigshöhviertels"
anlage 14
17022 Zeichen
- 2 -
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
01.11.2024
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat VI an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Amt: Mobilitäts - und
Tiefbauamt OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
VI 66
IV
Stvv
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2024/0294
Magistratsbeschluss -Nr.
371
Internetfähig
Produkt-Nr.: 538020, 541010, 547020
Kostenstelle: 066-040-1000, 066-140-1000 Investitionsnummer: 12066-6106,
20066-6019, 15066-6510, 20066-6190
Kostenträger: 5470-21, 5410-11, 5380-21 Sachkonto: 0960010, 0952010
Betreff: Weiterentwicklung Straßenbahnanschluss Ludwigshöhviertel und Durchbindung
Heidelberger Straße
Vorlage vom: 30.09.2024
Beschlussvorschlag :
1. Die Nutzen-Kosten-Untersuchung zur Erschließung des Ludwigshöhviertels per
Straßenbahn gemäß dem anliegenden Bericht wird zur Kenntnis genommen.
2. Fortschreibung und Änderung der Genehmigungsplanung auf der Grundlage der
Entwurfsplanung sowie dem Einwenderverfahren beim Planfeststellungsverfahren wird
zur Kenntnis genommen.
3. Das Mobilitäts- und Tiefbauamt wird ermächtigt , einen Bau- und Finanzierungsvertrag
mit der HEAG mobilo vorzubereiten.
4. Der Anbindung des Ludwigshöhviertels per Straßen bahn sowie der Durchbindung der
Straßenbahntrasse an die Heidelberger Straße wird zugestimmt.
- 3 -
Anlagen: Anlage 1 Übersichtslageplan
Anlage 2 Oberflächen Blatt 6
Anlage 3 Oberflächen Blatt 7
Anlage 4 Oberflächen Blatt 8
Anlage 5 Oberflächen Blatt 9
Anlage 6 RQ 12
Anlage 7 RQ 13
Anlage 8 RQ 14
Anlage 9 RQ 15
Anlage 10 RQ 16
Anlage 11 RQ 17
Anlage 12 NKU
Anlage 13 Schreiben Hessen Mobil
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:
Klimarelevanz des Vorhabens:
Auswirkungen auf Stadtklima: ja nein
Auswirkungen auf THG -Emissionen: gering1) mittel/groß 2)
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung: ja nein
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft? ja nein
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt? ja nein
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr.
Beschluss des Magistrats vom 06.11.2024
Der Vorlage wird zugestimmt.
- 4 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 30.09.2024
1. Veranlassung und Darstellung des Vorhabens
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt plant im Süden des Stadtgebiets im Bereich der ehemals
militärisch genutzten Flächen der Cambrai -Fritsch-Kaserne und der Jefferson -Siedlung ein
neues Wohnquartier, das Ludwigshöhviertel (folgend LHV abgekürzt). Im rund 34 Hektar
großen Areal zwischen den Stadttei len Bessungen und Eberstadt sollen zukünftig etwa 1.400
Wohneinheiten für gut 3.000 Einwohner entstehen. Die Anbindung des Ludwigshöhviertels
soll das neue Quartier im Süden von Bessungen optimal mit der Verkehrsinfrastruktur
Darmstadts verbinden und spezi ell die Verkehrsmittel des Umweltverbunds fördern (ÖPNV,
Rad- und Fußverkehr). Die Planungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt und der HEAG
mobilo für die Anbindung des Ludwigshöhviertels wird das gewährleisten. Über die konkrete
Ausgestaltung der äußeren V erkehrsanbindung wurde der Magistrat und die
Stadtverordnetenversammlung zuletzt in der Vorlage 2022/0274 mit dem Planungsstand der
Entwurfs- und Genehmigungsplanung (Leistungsphase 3 und 4) informiert. Der Einleitung
des Planfeststellungsverfahrens wurde zugestimmt. D as Planfeststellungsverfahren wurde
zwischenzeitlich von den Vorhabensträgern beim Regierungspräsidium Darmstadt
eingereicht und hat eine Weiterentwicklung des Vorhabens erforderlich gemacht . Die
Planungsfortschreibung wird nachfolgend beschri eben und zur Kenntnis gegeben.
Zudem fanden am 15.04.2024 und am 08.10.2024 jeweils ein von Oberbürgermeister Hanno
Benz und Stadtrat Paul Wandrey eingeladener „Runder Tisch“ mit verschiedenen
Bürgerinitiativen zum Bauvorhaben statt. Die im Rahmen dieser Termine vorgeschlagenen
Änderungen an den bisherigen Planungen, soweit sie nicht ohnehin Gegenstand des
Planfeststellungsverfahrens sind, befinden sich noch in Prüfung und finden sich daher in
dieser Vorlage noch nicht in vollem Umfang wieder.
Im Rahmen der immer tiefergehenden Planungen wurde zudem die übergeordnete
Bedeutung der Durchbindung für die Straßenbahn an die Heidelberger Straße deutlich.
Hiermit lässt sich der aktuell rein sternförmigen Struktur des Straßenbahnnetzes
entgegenwirken und es best eht die Möglichkeit mit verträglichen Betriebskosten die Strecke
in Bessungen auf der Heidelberger Straße zu verstärken, ohne dabei ein Überangebot in
Eberstadt zu schaffen.
2. Beschreibung der Planung
Im Folgenden wird die Weiterentwicklung der Planung im Vergleich zur MV 2022/0274
dargelegt. Dabei handelt es sich um einen Zwischenstand, der noch weiter optimiert wird
und sich hinsichtlich der Genehmigungsfähigkeit in der Prüfung befindet. Auf eine erneute
detaillierte Beschreibung des gesamten Planungsgebiets wird der Übersichtlichkeit halber
verzichtet. Für die Abschnitte Ludwighöhstraße und Ludwigshöhviertel bis zur neuen
Haltestelle Marienhöhe im Ludwigshöhviertel sind zum jetzigen Zeitpunkt im Vergleich zur
MV 2022/0274 keine Änderungen vorgesehen und werden daher auch nicht weiter planerisch
dargestellt.
- 5 -
Die im Rahmen der Runden Tische aufgeworfene Frage hinsichtlich der bestehenden
Wendeschleife in der Ludwigshöhstraße und deren Erweiterung wird aktuell im Hinblick auf
die Möglichkeit des Belassens im aktuellen Zustand oder eines Verzichts geprüft.
Cooperstraße bis Knotenpunkt Heidelberger Straße
In den Abschnitten Cooperstraße und Knotenpunkt Heidelberger Straße / Cooperstraße
wurden umfangreichere Änderungen vor genommen, um den Wald - und Flächeneingriff infolge
der Maßnahme auf ein Minimum zu begrenzen. Die Änderungen lassen sich wie folgt
zusammenfassen:
• Änderung des Entwässerungskonzepts. Entfall des Versickerungsbeckens durch
Umstellung auf unterirdische Rege nwasserbehandlungs -/-versickerungsanlagen
• Lage-, Höhen- und Querschnittsoptimierungen Cooperstraße
• Anpassung der Straßenquerneigung
• Reduktion der Abstände zwischen Straße und Straßenbahntrasse auf erforderliches
Mindestmaß
• Anhebung der Straßengradiente
• Entfall Linksabbiegerstreifen aus Cooperstraße in Heidelberger Straße
• Abgewinkelte Führung der Cooperstraße am Knotenpunkt
Ergänzend hierzu erfolgte eine Anpassung der Haltestellen am Gleisdreieck. Um für alle
Fahrbeziehungen einen Haltepunkt bieten zu können, ist nach Durchfahrt des Knotenpunktes
jeweils ein Bahnsteig vorgesehen.
Die in der ursprünglichen Genehmigungsplanun g vorgesehene Haltestelle in der
Cooperstraße in Richtung Heidelberger Straße entfällt zugunsten einer schmäleren
Straßenbahntrasse. Der entfallene Haltepunkt befindet sich nun in der Heidelberger Straße.
Eine zusätzliche gesicherte Fußgängerquerung über d ie Heidelberger Straße südlich der
Franklinstraße schafft eine direkte Wegebeziehung zwischen dem verschobenen
Einmündungsbereich der Cooperstraße und der Franklinstraße.
Infolge der Umplanung der Kreuzung Heidelberger Straße/Cooperstraße/Franklinstraße w ird
die Straßenbahngradiente im Bereich der Heidelberger Straße angehoben. Daraus resultiert
eine Höhenanpassung im gesamten Einmündungsbereich. Alle Querungsstellen für
Fußgänger können nunmehr barrierefrei ausgeführt werden. Im Nachgang eines von Herrn
Oberbürgermeister Benz und Stadtrat Wandrey eingerichteten Runden Tisches zum
Ludwigshöhviertel wurde eine alternative Führung einer Straßenbahntrassierung in die
Jefferson-Siedlung (sogenannte Variante 2) anstelle der Durchbindung an die Heidelberger
Straße näher betrachtet und deren Auswirkungen bewertet. Die aus einer solchen Variante
entstehenden Folgen entsprächen zum heutigen Zeitpunkt nicht mehr den städtischen Zielen,
nämlich der Durchbindung der Straßenbahn nach Eberstadt und der Stärkung des
Straßenbahnsystems durch die Schaffung von bisher nicht vorhandenen
Tangentialverbindungen . Diese Variante stünde dem bereits festgesetzten Bebauungsplan
entgegen und hätte hinsichtlich der Geländeanpassungen in der Cooperstraße und der
Jeffersonstraße erheblich Auswirkungen auf die umliegenden Baufelder. Ebenso hätte eine
zweigleisige Trassierung der Straßenbahn in der Jeffersonstraße erhebliche Auswirkungen
auf die umliegenden Baufelder, sodass weitere Betrachtungen einer veränderten
Straßenbahnführung in die J efferson-Siedlung nicht weiterverfolgt werden. Auch in ihrer
Funktion als Radroute zwischen Bessungen und Eberstadt wäre die Jeffersonstraße durch die
Gleise stark beeinträchtigt.
Gleisdreieck Heidelberger Straße / Cooperstraße
- 6 -
Der Anschluss an die Bestan dsgleise in der Heidelberger Straße wird über ein neues
Gleisdreieck (siehe Anlage 2, Blatt 9) ermöglicht. Im Bereich dieses Gleisdreiecks wurden im
Vergleich zur Genehmigungsplanung bzw. zur MV 2022/0274 die umfangreichsten
Anpassungen vorgenommen.
Damit tragen die Vorhabenträger den Einwendungen verschiedener Einwendergruppierungen
aus dem Planfeststellungsverfahren Rechnung, möglichst wenig Wald für das Vorhaben zu
roden. Die Haltestelle wird aufgrund der neuen Haltestelle „Marienhöhe“ in der Sternenall ee
in „Cooperstraße“ umbenannt. Während die Gleistrasse im Abschnitt Cooperstraße noch
unmittelbar neben dem Fußweg der Cooperstraße verläuft, ist am Gleisdreieck ein größerer
Abstand notwendig, um ÖPNV und MIV am Knotenpunkt leistungsfähig und sicher abwi ckeln
und führen zu können. Dieser Raum wird unter anderem genutzt, um ein Unterwerk für die
Bahnstromversorgung zu platzieren, welches die notwendigen zusätzlichen Einspeisepunkte
für den Streckenabschnitt LHV zur Verfügung stellt. In der Genehmigungsplan ung wurde der
Raum im Gleisdreieck zur Entwässerung der Verkehrsanlagen genutzt und beinhaltete eine
große Versickerungsmulde. Im Zuge des Planfeststellungsverfahrens wurde die Planung
dahingehend weiterentwickelt, dass kein offenes Versickerungsbecken meh r vorgesehen ist.
Stattdessen wird das anfallende Straßenwasser unterirdisch mittels Rigolen versickert. Dies
ermöglicht eine höhere Flächeneffizenz der Anlagen und die alternative Nutzung der
Restfläche im Gleisdreieck. Die Straßenentwässerung wird in die sem Bereich zurzeit so
planerisch überarbeitet, dass sie dem neuesten Vorschriftenwerk und Normung entspricht
und damit erlaubnisfähig ist. Die Planänderung erfolgt unter Einbeziehung des RP Darmstadt
als obere Wasserbehörde.
Die signaltechnische Regel ung der Straßenbahn erfolgt durch Integration des ÖPNV in die
städtische Knotenpunktsignalisierung Heidelberger Straße/Cooperstraße/Franklin straße.
Der gesamte Knotenpunkt wird barrierefrei ausgebaut .
Im Knotenpunktbereich ist eine Trennung des Geh - und Radverkehrs geplant.
Die Möglichkeit von weiteren Reduzierungen des Waldeingriffs im Knotenpunktbereich
werden im Rahmen des Verfahrens geprüft.
3. Umweltauswirkungen der Planung
Durch die vorbeschriebene Planänderung der Entwässerung im Gleisdreieck Heidelberger
Straße / Cooperstraße entfällt die Gestaltungsmaßnahme G1 zur Begrünung der
Versickerungsbecken ersatzlos, ebenso die Umzäunung des Versickerungsbeckens mit
eingebauten Kleintierdurchlässen. Durch diese Anpassung der Trassierung v erringert sich die
Inanspruchnahme von Waldflächen deutlich. Vor allem auf der Südseite der Cooperstraße
wird in wesentlich geringerem Umfang in die Waldflächen und damit auch in unversiegelte
Böden eingegriffen. Auch die Auswirkungen auf die klimatischen Funktionen (Zunahme des
Erwärmungspotentials) werden hierdurch verringert. Infolge der Verlagerung der Haltestelle
an der Heidelberger Straße (Fahrtrichtung Innenstadt) von dem Bereich südlich der
Cooperstraßeneinmündung auf den Bereich nördlich der Cooper straßeneinmündung kann die
Baugrenze im Süden von den Bestandsbäumen abgerückt werden, so dass hier geringere
Beeinträchtigungen zu erwarten sind. Im Norden, wo die neue Haltestelle nunmehr verortet
wird, können Beeinträchtigungen von Bestandsbäumen weitge hend vermieden werden. In den
Abschnitten an der Ludwigshöhstraße und innerhalb des neuen Ludwigshöhviertels sind
keine maßgeblichen Veränderungen gegenüber der bereits eingereichten
Genehmigungsplanung vorgesehen. Daher sind die dort zu erwartenden Umwelt auswirkungen
unverändert.
- 7 -
In der Gesamtbetrachtung könnte somit der Wald- und Flächeneingriff durch die
fortgeschriebene Planung um bis zu 2.000 Quadratmeter im Vergleich zur
Genehmigungsplanung bzw. zur M agistratsvorlage 2022/0274 verringert werden.
Ökologische Baubegleitung
Aus Baumschutzgründen ist für die gesamte Baumaßnahme bereits ein dendrologischer
Gutachter für die Leistungsphasen 5 -7 für alle vom Bauvorhaben betroffenen Bäume bestellt.
Dies betrifft alle erforderlichen Baumsicherungsmaßnahmen und die Festlegung von
technischen Maßnahmen zur Sicherstellung des Baumerhalts in Abstimmung mit dem
Grünflächenamt. Weiterhin ist noch vorgesehen, eine dendrologische Baubegleitung für die
Leistungsphase 8 zu beauftragen. Darüber hinaus ist bereits eine Umweltbaubegleitung
(UBB) beauftragt, die alle weiteren, im landschaftspflegerischen Begleitplan vorgesehenen
und per Planfeststellungsbeschluss verbindlichen Schutz - und Vermeidungsmaßnahmen
kontrolliert und die Einhaltung zusätzli cher Auflagen aus dem Planfeststellungsbeschluss
überwacht. Dies sind beispielsweise Maßnahmen zum Schutz angrenzender
Vegetationsbestände, Artenschutzmaßnahmen und Gestaltungs - bzw.
Begrünungsmaßnahmen nach Bauabschluss.
4. Förderung
Es wird angestrebt, die Maßnahme „Anbindung Ludwigshöhviertel“ nach dem
Mobilitätsfördergesetz (MobFöG) fördern zu lassen. Hierzu muss ein
Wirtschaftlichkeitsnachweis in Form einer Nutzen -Kosten-Untersuchung (NKU) nach der
„Standardisierten Bewertung von Verkehrswegeinvestiti onen des öffentlichen
Personennahverkehrs“ durchgeführt werden. Eine vereinfachte NKU wurde bereits 2014
erstellt und 2016 fortgeschrieben. Durch Einführung eines neuen , standardisierten
Verfahrens, „Version 2016+“, eingeführt am 01.07.2022, wurde eine umf assende
Aktualisierung der Untersuchung notwendig.
Auch infolge des schnellen Bevölkerungs - und Arbeitsplatzwachstums in der
Wissenschaftsstadt Darmstadt setzte die Aktualisierung der NKU die Fortschreibung des
Verkehrsmodells der Wissenschaftsstadt Darm stadt auf den Status quo 2019 und den
Prognosehorizont 2030 voraus. Ebenfalls war das neue Verkehrskonzept Straßenbahn der
HEAG mobilo nach Abstimmung mit dem Fördergeber zwingen d als Grundlage
heranzuziehen. Die NKU wurde durch das Mobilitäts - und Tiefbauamt an das Büro ZIV
vergeben, im Juli 2023 fertig gestellt und an das Land Hessen (Hessen Mobil) zur Prüfung
übergeben (Bericht NKU siehe Anlage 4). Das Prüfergebnis liegt seit September 2023 vor.
Demzufolge wird durch den Bau der Straßenbahn durch das LHV ein deutlicher
gesamtwirtschaftlicher Nutzenüberschuss erzielt . Der Kosten-Nutzen-Indikator beträgt 1,62
(siehe Schreiben von Hessen Mobil in Anlage 5).
Um eine Bauzeitverzögerung zu vermeiden und die Planung direkt weiterführen zu können,
wird die Etatis ierung der Haushaltsmittel ohne die Berücksichtigung der zu erwartende n
Fördermittel erfolgen.
5. Bau- und Finanzierungsvertrag
Zur gemeinsamen Umsetzung der Maßnahme soll zwischen der Wissenschaftsstadt
Darmstadt und der HEAG mobilo ein Bau - und Finanzierungsvertrag abgeschlossen werden,
der die notwendigen Festlegungen und Vereinbarungen u.a. zur Kostenaufteilung und zur
Herstellung der Maßnahme regelt.
6. Ausblick
Die Vorhabenträger haben im Frühjahr 2023 die Planung zur Planfeststellung beim
Regierungspräsidium Darmstadt eingereicht. Von Seiten des RP wurden daraufhin im
Anschluss an den Erö rterungstermin Nachforderungen erhoben, die zurzeit in die Planung
und den Planfeststellungsbericht eingearbeitet werden. Voraussichtlich zu Ende des Jahre s
2024 werden die überarbeiteten Unterlagen erneut beim Regierungspräsidium
eingereicht. Gleichzeitig wird die Ausführungsplanung (Leistungsphase 5) vorangetrieben, um
einen möglichst frühen Baubeginn zu ermöglichen. Dies ist von besonderer Bedeutung, da
bereits im Sommer 2024 die ersten Wohnungen im Ludwigshöhviertel fertig gestellt und
bezogen wurden. Die Umsetzung des Vorhabens soll im Herbst 2025 mit den
Rodungsarbeiten beginnen. Das Bauende ist für Ende 2028 vorgesehen .
Dezernat VI
Paul Georg Wandrey
Stadtrat
2024/0294
16950 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
01.11.2024
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat VI an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Amt: Mobilitäts- und
Tiefbauamt OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2024/0294
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.: 538020, 541010, 547020
Kostenstelle: 066-040-1000, 066-140-1000 Investitionsnummer: 12066-6106,
20066-6019, 15066-6510, 20066-6190
Kostenträger: 5470-21, 5410-11, 5380-21 Sachkonto: 0960010, 0952010
Betreff: Weiterentwicklung Straßenbahnanschluss Ludwigshöhviertel und Durchbindung
Heidelberger Straße
Vorlage vom: 30.09.2024
Beschlussvorschlag :
1. Die Nutzen-Kosten-Untersuchung zur Erschließung des Ludwigshöhviertels per
Straßenbahn gemäß dem anliegenden Bericht wird zur Kenntnis genommen.
2. Fortschreibung und Änderung der Genehmigungsplanung auf der Grundlage der
Entwurfsplanung sowie dem Einwenderver fahren beim Planfeststellungsverfahren wird
zur Kenntnis genommen.
3. Das Mobilitäts- und Tiefbauamt wird ermächtigt , einen Bau- und Finanzierungsvertrag
mit der HEAG mobilo vorzubereiten.
4. Der Anbindung des Ludwigshöhviertels per Straßenbahn sowie der Durchbindung der
Straßenbahntrasse an die Heidelberger Straße wird zugestimmt.
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Anlagen: Anlage 1 Übersichtslageplan
Anlage 2 Oberflächen Blatt 6
Anlage 3 Oberflächen Blatt 7
Anlage 4 Oberflächen Blatt 8
Anlage 5 Oberflächen Bl att 9
Anlage 6 RQ 12
Anlage 7 RQ 13
Anlage 8 RQ 14
Anlage 9 RQ 15
Anlage 10 RQ 16
Anlage 11 RQ 17
Anlage 12 NKU
Anlage 13 Schreiben Hessen Mobil
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:
Klimarelevanz des Vorhabens:
Auswirkungen auf Stadtklima: ja nein
Auswirkungen auf THG -Emissionen: gering1) mittel/groß 2)
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung: ja nein
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft? ja nein
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt? ja nein
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr.
Beschluss des Magistrats vom
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Begründung zur Magistratsvorlage vom 30.09.2024
1. Veranlassung und Darstellung des Vorhabens
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt plant im Süden des Stadtgebiets im Bereich der ehemals
militärisch genutzten Flächen der Cambrai -Fritsch-Kaserne und der Jefferson -Siedlung ein
neues Wohnquartier, das Ludwigshöhviertel (folgend LHV abgekürzt). Im rund 34 Hektar
großen Areal zwischen den Stadttei len Bessungen und Eberstadt sollen zukünftig etwa 1.400
Wohneinheiten für gut 3.000 Einwohner entstehen. Die Anbindung des Ludwigshöhviertels
soll das neue Quartier im Süden von Bessungen optimal mit der Verkehrsinfrastruktur
Darmstadts verbinden und spezi ell die Verkehrsmittel des Umweltverbunds fördern (ÖPNV,
Rad- und Fußverkehr). Die Planungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt und der HEAG
mobilo für die Anbindung des Ludwigshöhviertels wird das gewährleisten. Über die konkrete
Ausgestaltung der äußeren V erkehrsanbindung wurde der Magistrat und die
Stadtverordnetenversammlung zuletzt in der Vorlage 2022/0274 mit dem Planungsstand der
Entwurfs- und Genehmigungsplanung (Leistungsphase 3 und 4) informiert. Der Einleitung
des Planfeststellungsverfahrens wurde zugestimmt. D as Planfeststellungsverfahren wurde
zwischenzeitlich von den Vorhabensträgern beim Regierungspräsidium Darmstadt
eingereicht und hat eine Weiterentwicklung des Vorhabens erforderlich gemacht . Die
Planungsfortschreibung wird nachfolgend beschri eben und zur Kenntnis gegeben.
Zudem fanden am 15.04.2024 und am 08.10.2024 jeweils ein von Oberbürgermeister Hanno
Benz und Stadtrat Paul Wandrey eingeladener „Runder Tisch“ mit verschiedenen
Bürgerinitiativen zum Bauvorhaben statt. Die im Rahmen dieser Termine vorgeschlagenen
Änderungen an den bisherigen Planungen, soweit sie nicht ohnehin Gegenstand des
Planfeststellungsverfahrens sind, befinden sich noch in Prüfung und finden sich daher in
dieser Vorlage noch nicht in vollem Umfang wieder.
Im Rahmen der immer tiefergehenden Planungen wurde zudem die übergeordnete
Bedeutung der Durchbindung für die Straßenbahn an die Heidelberger Straße deutlich.
Hiermit lässt sich der aktuell rein sternförmigen Struktur des Straßenbahnnetzes
entgegenwirken und es best eht die Möglichkeit mit verträglichen Betriebskosten die Strecke
in Bessungen auf der Heidelberger Straße zu verstärken, ohne dabei ein Überangebot in
Eberstadt zu schaffen.
2. Beschreibung der Planung
Im Folgenden wird die Weiterentwicklung der Planung im Vergleich zur MV 2022/0274
dargelegt. Dabei handelt es sich um einen Zwischenstand, der noch weiter optimiert wird
und sich hinsichtlich der Genehmigungsfähigkeit in der Prüfung befindet. Auf eine erneute
detaillierte Beschreibung des gesamten Planungsgebiets wird der Übersichtlichkeit halber
verzichtet. Für die Abschnitte Ludwighöhstraße und Ludwigshöhviertel bis zur neuen
Haltestelle Marienhöhe im Ludwigshöhviertel sind zum jetzigen Zeitpunkt im Vergleich zur
MV 2022/0274 keine Änderungen vorgesehen und werden daher auch nicht weiter planerisch
dargestellt.
Die im Rahmen der Runden Tische aufgeworfene Frage hinsichtlich der bestehenden
Wendeschleife in der Ludwigshöhstraße und deren Erweiterung wird aktuell im Hinblick auf
die Möglichkeit des Belassens im aktuellen Zustand oder eines Verzichts geprüft.
- 4 -
Cooperstraße bis Knotenpunkt Heidelberger Straße
In den Abschnitten Cooperstraße und Knotenpunkt Heidelberger Straße / Cooperstraße
wurden umfangreichere Änderungen vor genommen, um den Wald - und Flächeneingriff infolge
der Maßnahme auf ein Minimum zu begrenzen. Die Änderungen lassen sich wie folgt
zusammenfassen:
• Änderung des Entwässerungskonzepts. Entfall des Versickerungsbeckens durch
Umstellung auf unterirdische Rege nwasserbehandlungs -/-versickerungsanlagen
• Lage-, Höhen- und Querschnittsoptimierungen Cooperstraße
• Anpassung der Straßenquerneigung
• Reduktion der Abstände zwischen Straße und Straßenbahntrasse auf erforderliches
Mindestmaß
• Anhebung der Straßengradiente
• Entfall Linksabbiegerstreifen aus Cooperstraße in Heidelberger Straße
• Abgewinkelte Führung der Cooperstraße am Knotenpunkt
Ergänzend hierzu erfolgte eine Anpassung der Haltestellen am Gleisdreieck. Um für alle
Fahrbeziehungen einen Haltepunkt bieten zu können, ist nach Durchfahrt des Knotenpunktes
jeweils ein Bahnsteig vorgesehen.
Die in der ursprünglichen Genehmigungsplanun g vorgesehene Haltestelle in der
Cooperstraße in Richtung Heidelberger Straße entfällt zugunsten einer schmäleren
Straßenbahntrasse. Der entfallene Haltepunkt befindet sich nun in der Heidelberger Straße.
Eine zusätzliche gesicherte Fußgängerquerung über d ie Heidelberger Straße südlich der
Franklinstraße schafft eine direkte Wegebeziehung zwischen dem verschobenen
Einmündungsbereich der Cooperstraße und der Franklinstraße.
Infolge der Umplanung der Kreuzung Heidelberger Straße/Cooperstraße/Franklinstraße w ird
die Straßenbahngradiente im Bereich der Heidelberger Straße angehoben. Daraus resultiert
eine Höhenanpassung im gesamten Einmündungsbereich. Alle Querungsstellen für
Fußgänger können nunmehr barrierefrei ausgeführt werden. Im Nachgang eines von Herrn
Oberbürgermeister Benz und Stadtrat Wandrey eingerichteten Runden Tisches zum
Ludwigshöhviertel wurde eine alternative Führung einer Straßenbahntrassierung in die
Jefferson-Siedlung (sogenannte Variante 2) anstelle der Durchbindung an die Heidelberger
Straße näher betrachtet und deren Auswirkungen bewertet. Die aus einer solchen Variante
entstehenden Folgen entsprächen zum heutigen Zeitpunkt nicht mehr den städtischen Zielen,
nämlich der Durchbindung der Straßenbahn nach Eberstadt und der Stärkung des
Straßenbahnsystems durch die Schaffung von bisher nicht vorhandenen
Tangentialverbindungen . Diese Variante stünde dem bereits festgesetzten Bebauungsplan
entgegen und hätte hinsichtlich der Geländeanpassungen in der Cooperstraße und der
Jeffersonstraße erheblich Auswirkungen auf die umliegenden Baufelder. Ebenso hätte eine
zweigleisige Trassierung der Straßenbahn in der Jeffersonstraße erhebliche Auswirkungen
auf die umliegenden Baufelder, sodass weitere Betrachtungen einer veränderten
Straßenbahnführung in die J efferson-Siedlung nicht weiterverfolgt werden. Auch in ihrer
Funktion als Radroute zwischen Bessungen und Eberstadt wäre die Jeffersonstraße durch die
Gleise stark beeinträchtigt.
Gleisdreieck Heidelberger Straße / Cooperstraße
Der Anschluss an die Bestan dsgleise in der Heidelberger Straße wird über ein neues
Gleisdreieck (siehe Anlage 2, Blatt 9) ermöglicht. Im Bereich dieses Gleisdreiecks wurden im
Vergleich zur Genehmigungsplanung bzw. zur MV 2022/0274 die umfangreichsten
Anpassungen vorgenommen.
- 5 -
Damit tragen die Vorhabenträger den Einwendungen verschiedener Einwendergruppierungen
aus dem Planfeststellungsverfahren Rechnung, möglichst wenig Wald für das Vorhaben zu
roden. Die Haltestelle wird aufgrund der neuen Haltestelle „Marienhöhe“ in der Sternenall ee
in „Cooperstraße“ umbenannt. Während die Gleistrasse im Abschnitt Cooperstraße noch
unmittelbar neben dem Fußweg der Cooperstraße verläuft, ist am Gleisdreieck ein größerer
Abstand notwendig, um ÖPNV und MIV am Knotenpunkt leistungsfähig und sicher abwi ckeln
und führen zu können. Dieser Raum wird unter anderem genutzt, um ein Unterwerk für die
Bahnstromversorgung zu platzieren, welches die notwendigen zusätzlichen Einspeisepunkte
für den Streckenabschnitt LHV zur Verfügung stellt. In der Genehmigungsplan ung wurde der
Raum im Gleisdreieck zur Entwässerung der Verkehrsanlagen genutzt und beinhaltete eine
große Versickerungsmulde. Im Zuge des Planfeststellungsverfahrens wurde die Planung
dahingehend weiterentwickelt, dass kein offenes Versickerungsbecken meh r vorgesehen ist.
Stattdessen wird das anfallende Straßenwasser unterirdisch mittels Rigolen versickert. Dies
ermöglicht eine höhere Flächeneffizenz der Anlagen und die alternative Nutzung der
Restfläche im Gleisdreieck. Die Straßenentwässerung wird in die sem Bereich zurzeit so
planerisch überarbeitet, dass sie dem neuesten Vorschriftenwerk und Normung entspricht
und damit erlaubnisfähig ist. Die Planänderung erfolgt unter Einbeziehung des RP Darmstadt
als obere Wasserbehörde.
Die signaltechnische Regel ung der Straßenbahn erfolgt durch Integration des ÖPNV in die
städtische Knotenpunktsignalisierung Heidelberger Straße/Cooperstraße/Franklin straße.
Der gesamte Knotenpunkt wird barrierefrei ausgebaut .
Im Knotenpunktbereich ist eine Trennung des Geh - und Radverkehrs geplant.
Die Möglichkeit von weiteren Reduzierungen des Waldeingriffs im Knotenpunktbereich
werden im Rahmen des Verfahrens geprüft.
3. Umweltauswirkungen der Planung
Durch die vorbeschriebene Planänderung der Entwässerung im Gleisdreieck Heidelberger
Straße / Cooperstraße entfällt die Gestaltungsmaßnahme G1 zur Begrünung der
Versickerungsbecken ersatzlos, ebenso die Umzäunung des Versickerungsbeckens mit
eingebauten Kleintierdurchlässen. Durch diese Anpassung der Trassierung v erringert sich die
Inanspruchnahme von Waldflächen deutlich. Vor allem auf der Südseite der Cooperstraße
wird in wesentlich geringerem Umfang in die Waldflächen und damit auch in unversiegelte
Böden eingegriffen. Auch die Auswirkungen auf die klimatischen Funktionen (Zunahme des
Erwärmungspotentials) werden hierdurch verringert. Infolge der Verlagerung der Haltestelle
an der Heidelberger Straße (Fahrtrichtung Innenstadt) von dem Bereich südlich der
Cooperstraßeneinmündung auf den Bereich nördlich der Cooper straßeneinmündung kann die
Baugrenze im Süden von den Bestandsbäumen abgerückt werden, so dass hier geringere
Beeinträchtigungen zu erwarten sind. Im Norden, wo die neue Haltestelle nunmehr verortet
wird, können Beeinträchtigungen von Bestandsbäumen weitge hend vermieden werden. In den
Abschnitten an der Ludwigshöhstraße und innerhalb des neuen Ludwigshöhviertels sind
keine maßgeblichen Veränderungen gegenüber der bereits eingereichten
Genehmigungsplanung vorgesehen. Daher sind die dort zu erwartenden Umwelt auswirkungen
unverändert.
In der Gesamtbetrachtung könnte somit der Wald- und Flächeneingriff durch die
fortgeschriebene Planung um bis zu 2.000 Quadratmeter im Vergleich zur
Genehmigungsplanung bzw. zur M agistratsvorlage 2022/0274 verringert werden.
- 6 -
Ökologische Baubegleitung
Aus Baumschutzgründen ist für die gesamte Baumaßnahme bereits ein dendrologischer
Gutachter für die Leistungsphasen 5 -7 für alle vom Bauvorhaben betroffenen Bäume bestellt.
Dies betrifft alle erforderlichen Baumsicherungsmaßnahmen und die Festlegung von
technischen Maßnahmen zur Sicherstellung des Baumerhalts in Abstimmung mit dem
Grünflächenamt. Weiterhin ist noch vorgesehen, eine dendrologische Baubegleitung für die
Leistungsphase 8 zu beauftragen. Darüber hinaus ist bereits eine Umweltbaubegleitung
(UBB) beauftragt, die alle weiteren, im landschaftspflegerischen Begleitplan vorgesehe nen
und per Planfeststellungsbeschluss verbindlichen Schutz - und Vermeidungsmaßnahmen
kontrolliert und die Einhaltung zusätzlicher Auflagen aus dem Planfeststellungsbeschluss
überwacht. Dies sind beispielsweise Maßnahmen zum Schutz angrenzender
Vegetationsbestände, Artenschutzmaßnahmen und Gestaltungs - bzw.
Begrünungsmaßnahmen nach Bauabschluss.
4. Förderung
Es wird angestrebt, die Maßnahme „Anbindung Ludwigshöhviertel“ nach dem
Mobilitätsfördergesetz (MobFöG) fördern zu lassen. Hierzu muss ein
Wirtschaftlichkeitsnachweis in Form einer Nutzen -Kosten-Untersuchung (NKU) nach der
„Standardisierten Bewertung von Verkehrswegeinvestitionen des öffentlichen
Personennahverkehrs“ durchgeführt werden. Eine vereinfachte NKU wurde bereits 2014
erstellt und 2016 fortges chrieben. Durch Einführung eines neuen , standardisierten
Verfahrens, „Version 2016+“, eingeführt am 01.07.2022, wurde eine umfassende
Aktualisierung der Untersuchung notwendig.
Auch infolge des schnellen Bevölkerungs - und Arbeitsplatzwachstums in der
Wissenschaftsstadt Darmstadt setzte die Aktualisierung der NKU die Fortschreibung des
Verkehrsmodells der Wissenschaftsstadt Darmstadt auf den Status quo 2019 und den
Prognosehorizont 2030 voraus. Ebenfalls war das neue Verkehrskonzept Straßenbahn der
HEAG mobilo nach Abstimmung mit dem Fördergeber zwingen d als Grundlage
heranzuziehen. Die NKU wurde durch das Mobilitäts - und Tiefbauamt an das Büro ZIV
vergeben, im Juli 2023 fertig gestellt und an das Land Hessen (Hessen Mobil) zur Prüfung
übergeben (Bericht NK U siehe Anlage 4). Das Prüfergebnis liegt seit September 2023 vor.
Demzufolge wird durch den Bau der Straßenbahn durch das LHV ein deutlicher
gesamtwirtschaftlicher Nutzenüberschuss erzielt . Der Kosten-Nutzen-Indikator beträgt 1,62
(siehe Schreiben von Hes sen Mobil in Anlage 5).
Um eine Bauzeitverzögerung zu vermeiden und die Planung direkt weiterführen zu können,
wird die Etatisierung der Haushaltsmittel ohne die Berücksichtigung der zu erwartende n
Fördermittel erfolgen.
5. Bau- und Finanzierungsvertrag
Zur gemeinsamen Umsetzung der Maßnahme soll zwischen der Wissenschaftsstadt
Darmstadt und der HEAG mobilo ein Bau - und Finanzierungsvertrag abgeschlossen werden,
der die notwendigen Festlegungen und Vereinbarungen u.a. zur Kostenaufteilung und zur
Herstellung der Maßnahme regelt.
- 7 -
6. Ausblick
Die Vorhabenträger haben im Frühjahr 2023 die Planung zur Planfeststellung beim
Regierungspräsidium Darmstadt eingereicht. Von Seiten des RP wurden daraufhin im
Anschluss an den Erö rterungstermin Nachforderunge n erhoben, die zurzeit in die Planung
und den Planfeststellungsbericht eingearbeitet werden. Voraussichtlich zu Ende des Jahres
2024 werden die überarbeiteten Unterlagen erneut beim Regierungspräsidium
eingereicht. Gleichzeitig wird die Ausführungsplanung (Leistungsphase 5) vorangetrieben, um
einen möglichst frühen Baubeginn zu ermöglichen. Dies ist von besonderer Bedeutung, da
bereits im Sommer 2024 die ersten Wohnungen im Ludwigshöhviertel fertig gestellt und
bezogen wurden. Die Umsetzung des Vorhabens so ll im Herbst 2025 mit den
Rodungsarbeiten beginnen. Das Bauende ist für Ende 2028 vorgesehen .
Dezernat VI
Paul Georg Wandrey
Stadtrat
anlage 15
551 Zeichen
Punkt 5: Weiterentwicklung Straßenbahnanschluss Ludwigshöhviertel und Durchbindung Heidelberger Straße (V-Nr. 2024/0294) Stadtverordneter Bauer fragt, ob Gutachten oder Ähnliches vorliege, über die geplante Nutzung der TINA-Straßenbahn. Stadtrat Wandrey bietet an in einer der nächsten Sitzungen einen Sachstandsbericht vorzulegen. Der Ausschuss für Mobilität, Bürgerservice, Ordnungswesen, Brand-, Katastrophenschutz und Rettungswesen empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen. Stimmenthaltung: FDP und AfD
anlage 11
2341 Zeichen
5,802,941,601,26Besonderer Bahnkörper2,50Haltestelle Oberbau HaltestelleBetonpflastersteinPflasterbett8,0 cm4,0 cmGesamtdicke Haltestelle40,0 cmAufbau gem. RStO 12,Tafel 6, Zeile 1 45 MN/m²80 MN/m²Schottertragschicht28,0 cm Oberbau RadwegAsphaltdecke10,0 cmGesamtdicke Radweg40,0 cmAufbau gem. RStO 12,Tafel 6, Zeile 1 45 MN/m²80 MN/m²Schottertragschicht 0/3230,0 cm Regelquerschnitt 17Heidelberger StraßeHaltestelle Heidelberger StraßeBahnsteig Nord AsphaltdeckschichtAsphalttragschicht4,0 cm15,0 cm15,0 cm Gesamtdicke Bahnkörper≥ 69,0 cm60 MN/m²120 MN/m² Schottertragschicht 0/45≥ 35,0 cmBodenaustausch20,0 cm 1:1,5 Stützbereichgem Ril 836 1:401:40120 MN/m²60 MN/m²1:401:40 Oberbau BahnkörperEingedeckte feste FahrbahnBetonschwellen mitbetonierten Schwellenfächernund Rillenschiene 60R2 Aussparung(alle 10m) 2.5% Geotextil 3,20Gemeinsamer Geh- und Radweg50 1,201,20151,201,2015 Bankett 102.5%2.5%2.5%2.5%2.5% 2.5%2.5%2.5% 3,25Fahrstreifen5,74Fahrstreifen 1:1,5 Stützbereichgem Ril 836 30Entw.-rinne 1,90Grünstreifen 6.0% Sicherheitsraum15Sicherheitsraum 1.52%2.30% 7070 20 Grundstücksgrenze vorhandenerBord2.5%L-Stein BSK 12TB 10x30Bestandsgeländeoberkante 60° 60°FüllbodenFüllbodenC20/25C20/25 C20/25C20/2510 cmOberbodenandeckung10 cmOberbodenandeckung DatumZeichenNr.Art der Änderung DatumNamebearb.geprüftgez. HEAG mobilo GmbHStraßenbahnnetzKlappacher Straße 17264285 Darmstadt Raum für Registratur/Ordnung 1 32Lagestatus 100 Ingenieurgesellschaft mbHLindleystrasse 1160314 Frankfurt am MainSchüßler-PlanTel. 069 / 96 88 57-0Fax. 069 / 96 88 57-99DB Engeneering & Consulting GmbHHahnstraße 5260528 Frankfurt am MainRegion Deutschland MitteEntwurfsplanung Bezeichnung der Unterlage: Maßstab: Projekt-Nr.: Ortslage : Straße : Haltestelle : Unterlagen-Nr.:Anbindung Ludwigshöhviertel 19652 Darmstadt, den Dezernat VI Darmstadt, denMobilitäts- und TiefbauamtDatum:SGL 66.1.4ABL 66.1 Z. Mitzeichnung66.267 6156Paul Georg WandreyStadtratDipl. Ing. Thomas EmigStellv. Amtsleitung HEAG mobilo GmbH Leiterin Abteilung Straßenbahnnetz Darmstadt, den i.V.(Dipl.-Ing. Astrid Tschann) HEAG mobilo GmbH Leiter Sachgebiet Planung und Projektierung Darmstadt, den(Dipl.-Ing. Markus Klein) i.A. 01.08.24EE01Überarbeitung Entwurfsplanung Regelquerschnitt 17Heidelberger Straße1:506DarmstadtHeidelberger Straße- 08/24AK08/24EE08/24NT Nur zurAbstimmung
anlage 2
3468 Zeichen
GWA E2 WA E3 V1 V1 V2 G2 RQ 09 RQ 09 RQ 08 RQ 08 RQ 10 RQ 10 RQ 11 RQ 11 Ausbaugrenze Ausbaugrenze Ausbaugrenze Ausbaugrenze Ausbaugrenze TB ±0 RB +4 HB +12 HB +12 HB +12 HB +12 HB +12 HB +12HB +12HB +12HB +12 HB +12HB +12HB +12HB +12 TB +4HB +12 HB +12 HB +12 TB +4 TB +4 HB +12 RB +4 TB ±0 RB +4 RB +4 TB +4 TB +8 TB ±0 TB ±0 HB +12 HB +12 HB +12 HB +12 HB +12 HB +12 TB +4 TB +4 HB +12 TB ±0 HB +12 HB +12 TB +4 TB +4 TB +4 TB +4 TB +4 TB +4 HB +12 HB +12TB +4 HB +3 TB +4 HB +3 TB +4HB +12 HB +12 HB +12 HB +12 TB +4HB +12 R = 16 RÜ +6RÜ +1RÜ +6 RÜ +6RÜ+1RÜ +6RÜ +1RÜ +1RÜ +6 RÜ +6 RÜ +1RÜ +6RÜ +1 RÜ +6 RÜ +1 RÜ +1 RÜ +6RÜ +1 RB +1 TB +8 TB +8 HB +12TB +4 RÜ +6RÜ +1 RÜ +6RÜ +1HB +12 HB +12HB +10 HB +12 TB ±0 TB ±0 TB ±0TB +4 TB ±0 TB +8 TB ±0 HB +12RÜ +6RÜ +1 TB +4HB +12 RB +1 TB +10 RÜ +1RÜ +1 W S S S S WWW WWWW W S W IV+ IV+ III+ IV+IV+IV+ IV+IV+ Kinderspiel Privatstraße Gehweg TrS 6 - e-netzFlächenbedarf = 57,20 m²2 x Trafo (UF3060 mit Vor-bereitung für 2. Trafo)Öffnung längsseitigTrS 9 - e-netzFlächenbedarf = 57,20 m²2 x Trafo (UF3084)Öffnung längsseitig(genaue Lage wird noch geklärt) 137 141 140 111 128 155 Anschluss an Blatt 7 Anschluss an Blatt 5 DammEinschnittParkplatzGrünfläche/ Rasengitter Fahrbahn / halbstarre Decke Mulde StützwandGrunderwerb erforderlichB-Plan VerkehrskorridorB-Plan Straßenbahnkorridor B-Plan Baugrenze Hochbau, nachrichtlichB-Plan Baulinie Hochbau, nachrichtlich AsphaltgleisGrüngleisBahnsteigGehwegGeh-/Radweg Radweg Rückbau / AbbruchHH Schottergleis Grundstückszufahrten PflastergleisDrittplanung Standort FL-MastBaumbestandBodenmarkierung VZ 151 Fahrradstellplatz Standort SignalmastRodung Baumbestand Standort Haltestellen-beleuchtung (HEAG) Maßnahme Erschütterungsschutz +20cmAbrückmaßHaltestellenbereichStandort Signalmast, vorübergehendStandort städtische Beleuchtung(nachrichtliche Darstellung)Verteilerkasten EEASteuerschrank Schmieranlage(Drittplanung)Steuergerät SignalisierungRückleiterschrank EEA Legende Planung Markierung nur nachrichtlich dargestellt ! HaltestelleStraßenbahn/Bus Randwegmaterial DatumZeichenNr.Art der Änderung DatumNamebearb.geprüftgez. HEAG mobilo GmbHStraßenbahnnetzKlappacher Straße 17264285 Darmstadt Raum für Registratur/Ordnung 1 32Lagestatus 100 Ingenieurgesellschaft mbHLindleystrasse 1160314 Frankfurt am MainSchüßler-PlanTel. 069 / 96 88 57-0Fax. 069 / 96 88 57-99 DB Engeneering & Consulting GmbHHahnstraße 5260528 Frankfurt am MainRegion Deutschland MitteEntwurfsplanung Bezeichnung der Unterlage: Maßstab: Projekt-Nr.: Ortslage : Straße : Haltestelle : Unterlagen-Nr.:Anbindung Ludwigshöhviertel 19652 Darmstadt, den Dezernat VI Darmstadt, denMobilitäts- und TiefbauamtDatum:SGL 66.1.4ABL 66.1 Z. Mitzeichnung66.267 6156Paul Georg WandreyStadtratDipl. Ing. Thomas EmigStellv. Amtsleitung HEAG mobilo GmbH Leiterin Abteilung Straßenbahnnetz Darmstadt, den i.V.(Dipl.-Ing. Astrid Tschann) HEAG mobilo GmbH Leiter Sachgebiet Planung und Projektierung Darmstadt, den(Dipl.-Ing. Markus Klein) i.A. Lageplan Oberflächen Blatt 6Verkehrsanlagen1:2502.1DarmstadtCooperstraße Ost / Alte Bogenschneise 08/24AK08/24EE08/24NT 5523025 5523050 5523075 5523100 5523125 552315034750503475075347510034751253475150347517534752003475225 5523150 5523125 5523100 5523075 5523050 552302534752253475200347517534751503475125347510034750753475050 Nur zurAbstimmung 24.06.22Buc01Übernahme Prüfanmerkungen 03/2201.08.22Buc02Übernahme Prüfanmerkungen 07/2201.08.24EE03Überarbeitung Entwurfsplanung
anlage 1
12714 Zeichen
WA C3 WA A4 MU 3 WA E4 G WA A2 WA E2 MU 1 WA E1 WA E3 WA D3WA D2WA D1 WA D4 WA B3 WA B2 WA B4 WA B5 WA B1 WA A11 WA A10 WA A8 WA A7 WA A6 WA A5 WA A9 WA A1 WA C1 WA C2 WA A3 MU 2 MU 4 WA E6 WA A12 MU 2a MU 2b Bildungscampus JugendtreffSüd Landschaftstreppe St Garagengebäude 2Garagengebäude 3 N N N N G1 M 1 G1 G1 G2 M 5 M 4 V1 V1 V1 V1 V2 G2 G2 G2 M 2 B-Plan StraßenbahnkorridorB-Plan Straßenbahnkorridor B-Plan StraßenbahnkorridorB-Plan Straßenbahnkorridor Ersatz-Haltestelle Bstg 2 Ersatz-Haltestelle Bstg 3 BankVitrine Bank BankVitrine Bank Ersatz-Haltestelle Bstg 1 BankBankBank Vitrine BankVitrine BankBank Vitrine BankBankBank H H H H BankBankVitrineBank Verschiebung denkmalgeschützterMauer um ca. 1,50 m nach WestenGrunderwerb ca. 58 m² Aufnahme der Mauerflucht Anpassungsbereich Endzustand Achse 12 (Jupiterstraße) RQ 14 RQ 13 RQ 12 RQ 15 RQ 07 RQ 06 RQ 07 RQ 06 RQ 05 RQ 04 RQ 05 RQ 04 RQ 03 RQ 03 RQ 15 RQ 09 RQ 09 RQ 08 RQ 08 RQ 02 RQ 01 851:privaterDritter 831:privaterDritter 841:HessenForst RQ 02 RQ 01 RQ 10 Haltestellenabstände: MarienhöheMarienhöhe <-- Ludwigshöhviertel ca. 360 m --> Cooperstraße ca. 420 m Lichtenbergschule <-- Lichtenbergschule ca. 320 m --> Marienhöhe ca. 360 m Ludwigshöhviertel Haltestellenabstände: Ludwigshöh-viertel <-- Ludwigshöhstraße ca. 360 m --> : Ludwigshöhviertel: ca. 320 m Lichtenberg-schule Cooperstraße(Bahnsteig Ost) CooperstraßeHaltestellenabstände:<-- Lincoln-Siedlung ca. 545 m --> Marienhöhe ca. 420 m 0,0 0,1 0,2 0,3 0,4 0,5 0,6 0,7 0,8 0,9 1,0 1,1 1,2 1,3 Achse A101E Sicherheitsraum eingeschränkterSicherheitsraum BÜ 2 BÜ 3 BÜ 4 BÜ 6 BÜ 7 BÜ 8 BÜ 9 BÜ 10 BÜ 11 BÜ 12 Achse A101EB2480B2470 B2450B2460 B2510B2520 B2490B2500 2,5%4,8% 2,5% 2,5% 2,5% 2,5% 2,5% 6,0% 5,8%6,0% 3,4%6,0% 1,7% Achse A102E RQ 14 RQ 13 RQ 12 RQ 10 RQ 17RQ 17 RQ 16RQ 16 RQ 11 RQ 11 BÜ 1 BÜ 5 Ausbaugrenze Ausbaugrenze Ausbaugrenze Ausbaugrenze Ausbaugrenze Ausbaugrenze Ausbaugrenze Ausbaugrenze Ausbaugrenze Ausbaugrenze Ausbaugrenze Ausbaugrenze Ausbaugrenze Ausbaugrenze Ausbaugrenze Ausbaugrenze Ausbaugrenze Ausbaugrenze Ausbaugrenzeinnere ErschließungAusbaugrenzeinnere Erschließung AusbaugrenzeAusbaugrenze Ausbaugrenze Ausbaugrenze Ausbaugrenze Vitrine Bank Vitrine Bank Vitrine Bank Vitrine Bank Vorhaltung Flächefür 2 Toilettenboxen Vorhaltung Fläche fürGleichrichterunterwerk HB +6 KS + 18 KS + 18 KS + 18 HB +6 TB±0 TB±0 TB±0 TB±0 TB±0 TB±0 TB±0 RB +5 HB +12 TB +10 TB +10 HB +12TB +10TB +10 TB ±0 TB ±0TB + 4 TB +10 TB ±0 Betonpflaster, 1-reihig Betonpflaster, 1-reihigBetonpflaster, 1-reihig TB ±0 HB +12 RB +4 KS +18 HB +12 HB +12 HB +12 HB +12 TB ±0HB +12 GRT ±0 HB +12 GRT ±0 HB +12 HB +12GRT ±0 HB +12HB +12HB +12 HB +12 TB +4 HB +12 TB +4 TB +4 HB +12 HB +12HB +12HB +12 TB +4HB +12 HB +12 HB +12 TB +4 TB +4 HB +12 RB +4 TB ±0 RB +4 RB +4 TB +4 TB +8 TB ±0 TB ±0 HB +12 HB +12 HB +12 HB +12 HB +12 HB +12 TB +4 TB +4 HB +12TB ±0 HB +12 HB +12 TB +4 TB +4 TB +4 TB +4 TB +4 TB +4 HB +12 HB +12TB +4 HB +3 TB +4 HB +3 TB +4HB +12 HB +12HB +12 HB +12 HB +12 TB +4 TB +4 KS +18 HB +12HB +12 TB ±0 GRT ±0 TB ±0TB +4 HB +12TB ±0 HB +12 TB ±0HB +12TB ±0 HB +12 HB +12 Betonpflaster, 1-reihig TB +10 TB ±0 KS +18 TB +4 R = 23,5 R = 16 R = 12 HB +12 TB ±0 HB +12 TB ±0 HB +12TB ±0 RB +5 RB +5GRT ±0 HB +12TB ±0GRT ±0 TB ±0 HB +6 GRT ±0 RB +5 HB +12 TB ±0GRT ±0 RB +5 HB +12HB +12TB ±0TB +4 HB +12 HB +12 HB +12 HB +12TB ±0GRT ±0TB ±0TB +4 RB +5 RB +1 RB +5 HB +12 TB ±0 TB +4TB ±0 HB +12 HB +12 HB +12 HB +12 HB +12 HB +12 Straßenbündiger BahnkörperBesonderer Bahnkörper RB +5 HB +12 RÜ +1 RÜ +1RÜ +1 RÜ +6 RÜ +6 RÜ +1RÜ +6 RÜ +6RÜ+1 RÜ +1 RÜ +1 RÜ +6 RÜ +6 RÜ +6RÜ +1RÜ +1RÜ +6 RÜ +6 RÜ +1RÜ +6 RÜ +1 RÜ +6 RÜ +1 RÜ +1 GRT ±0 GRT ±0 GRT ±0TB +4 RÜ +6RÜ +1 RÜ +1 RÜ +1 RÜ +1 RÜ +1 RÜ +1 HB +12 RÜ +1RÜ +1 RB +1 TB +8 TB +8 HB +12TB +4 RB +5 HB +12 TB ±0 HB +12 HB +12 HB +12 TB ±0 TB ±0TB ±0 TB ±0HB +12 TB ±0 TB ±0 TB ±0 RB +5 TB ±0 TB ±0 TB ±0TB ±0 TB ±0 TB ±0 vorh. Bordstein bleibt bestehen vorh. Bordstein bleibt bestehen Pendelrinne EndePendelrinne BeginnPendelrinne BeginnPendelrinne EndePendelrinne vorh. Bordstein aufnehmenund höhenmäßig anpassen EndePendelrinne BeginnPendelrinneRÜ +6RÜ +1 RB +5 RÜ +6RÜ +1 TB +4 TB +9 bis ±0 HB +12 vorh. Bordsteine undPflasterfläche aufnehmen und höhenmäßig anpassen TB +4 bis ±0 vorh. Bordstein aufnehmenund höhenmäßig anpassen vorh. Bordstein aufnehmenund höhenmäßig anpassen TB ±0 HB +12 HB +12 GRT ±0 GRT ±0 GRT ±0 GRT ±0GRT ±0 GRT ±0 GRT ±0 GRT ±0 TB ±0HB +12 TB ±0HB +12 HB +12 TB ±0HB +12 TB +4GRT ±0 TB +4GRT ±0 TB +4GRT ±0 TB +4 GRT ±0 GRT ±0 GRT ±0 GRT ±0 GRT ±0 möglicher Standortfür Instandhaltungsfahrzeug möglicher Standortfür Instandhaltungsfahrzeug möglicher Standortfür Instandhaltungsfahrzeug möglicher Standortfür Instandhaltungsfahrzeug TB + 4 TB +4GRT ±0 KS +18 TB ±0 TB +10 HB +12 RÜ +6RÜ +1RÜ +6RÜ +1 RÜ +6RÜ +1RÜ +6RÜ +1 RÜ +1RÜ +6RÜ +1RÜ +6 RÜ +6RÜ +1 TB +10 RÜ +6RÜ +1 BSK +18 TB +10 BSK +18 TB +10 TB +10 TB +10 BSK +18 BSK +18 HB +12 BSK +18 BSK +18 RÜ+ 1RÜ +6 RÜ +1RÜ +6 HB +12 HB +12 TB +10 KS +18 HB +12 HB +12 HB +12 TB ±0 RÜ +6RÜ +1 RÜ +6RÜ +1HB +12 HB +12HB +10 HB +12 TB ±0 TB ±0 TB ±0TB +4 TB ±0 TB +8 HB +12TB +4 TB ±0 HB +12 RÜ +6RÜ +1 TB +4HB +12 RB +1 TB +4 TB +4 TB +4 HB +12 HB +12 HB +12 HB +12 TB +4 TB ±0 HB +12 TB +10 TB +10 TB +10 TB +10 TB +10 TB +10 TB +10 TB +10 TB ±0HB +12 HB +12TB +4GRT ±0TB +10 TB ±0HB +12 HB +12 TB +4GRT ±0 TB ±0HB +12 TB ±0 TB +10 BSK +18 BSK +18HB +12 HB +12RÜ +1RÜ +1RÜ +6 RÜ +1RÜ +1RÜ +6 TB +10RÜ +6RÜ +1 HB +12 KS +18 HB +6 HB +6 RÜ +1RÜ +6HB +12 HB +12 RÜ +6RÜ +1 TB +10 TB +10 TB +10 TB +10 HB +8 HB +4RÜ +6 RÜ +6 RÜ +1 RÜ +1 HB +12 TB ±0 RÜ +1RÜ +1RÜ +6 RÜ +1 RÜ +1RÜ +6 GRT ±0 TB ±0 HB +12 TB +4TB ±0 TB +4TB ±0 GRT ±0 TB +4 TB +4GRT ±0 GRT ±0 HB +12 HB +12HB +12 GRT ±0GRT ±0 HB +12TB ±0 HB +12 HB +12 KS +18 KS +18 HB ±0-12 HB ±0-12 HB +12 HB +12 HB +12 TB ±0TB +4 GB +17GB +17 GB +17 GB +17GB +17 GB +17 KS +18 KS +18 KS +18 KS +18 KS +18 KS +18 RÜ +1RÜ +6RÜ +1RÜ +6 RÜ +1RÜ +1RÜ +6RÜ +6 TB ±0 TB ±0 TB ±0 TB ±0 TB ±0 TB ±0 TB ±0TB ±0 TB ±0 TB ±0 TB ±0 TB ±0 TB ±0 TB ±0 TB ±0TB ±0 TB ±0TB ±0 TB ±0TB ±0 TB ±0TB ±0 TB ±0TB ±0 TB ±0TB ±0 RÜ +1RÜ +1 Rü +1Rü +1Rü +6Rü +6 BSK +18 BSK +18 BSK +18BSK +18 BSK +18 BSK +18 Rü +1Rü +6Rü +1Rü +6 TB±0 TB±0 TB±0 TB±0 TB±0 RÜ +1RÜ +6RÜ +1RÜ +6 RQ 01.1 RQ 01.1 RÜ +1RÜ +6RÜ +1RÜ +6 BankBankBank Vitrine GRT ±0 TB +4GRT ±0 TB ±0 TB ±0 TB +4 TB +4 TB +4 TB +4 TB +4 TB +4 Haltestellenabstände: TB ±0 TB ±0 TB +4 TB +4 TB +4 TB +4 TB +4 TB +4 TB ±0 TB ±0 TB +4 TB +4 TB +4 TB +4 TB +4 TB +4 BA r=25.000 UA UA UE BW r=26.500 BE r=25.000 BA BW r=25.000 BWr=33.000 r=31.500 UE UA BA BE r=25.000 RERERA RA RE RE RA HB +12 HB +12 Rü +1Rü +6Rü +1Rü +6 RÜ +1RÜ +6 RÜ +1 TB +4 TB +4 TB +4 TB +4 TB +4 TB +4 TB +4 TB +4 TB +4 TB +4 TB +4 TB +4 TB +4 TB +4 TB +4 TB +4TB +4TB +4 HB ±0 HB +4HB +10 RÜ +1RÜ +1RÜ +1RÜ +1RÜ +1RÜ +6RÜ +1RÜ +6 GGGGGG GWWW WWW SS S SS S SS S SS S S SS S SSSSSS S SS SS SS SSSS S SSS SS S S SSS SS S S WWG WWW S W S S S S WWW WWWW WW W S W W WWW G 341 W S S WW WS S WWSWWWWWWWW S SS WWWWWWWGW S S S S W WS GGGS GW G WWW W W WW G S S W G WW SS S G S GG S W G WWWW WW S S S S G W G IV+ IV (+ Dachnutzung) IV+III+III+ IV I (2-Feld Sporthalle) III III II III+ IV+ II+ II+ II+II+ II+II+ II+II+II+ II+II+ II+II+II+ II+II+II+II+ +II+II +II +II+II +II+II +II+II +II +II +II II++II II+II+II+ IV (+ Dachnutzung) II+II+ IV+ IV+ III+ IV+ III+ IV+ IV+IV+ III+ V+ IV+ III+ IV+IV+IV+ IV+IV+ MobilitätszentraleBike-SharingCar-Sharing 40424043 HaltestelleGehweg (Herstellung nach Hochbau)Gehweg Gehweg (Herstellung nach Hochbau)Gehweg Gehweg (Herstellung nach Hochbau)Gehweg Radweg / SEV Radweg / SEV Radweg / SEV KiTa Kinderspiel III+ III+III+III+ III+ III+ IV+ IV+ Radweg, b=4.50m Nahversorger bestehender Weg bestehender Weg Privatstraße MuldeMulde MuldeMulde Haltestelle Gehweg Gehweg Gehweg Gehweg Gehweg Rückbau Stufen und Podest,Fläche auspflastern undFahnenmast neu stellen Tram-Trasse (Planung durch Schüßler-Plan) EFH=174.90 Familienzentrum Garage 232.99m x 52.00m Garage 332.99m x 52.00m Gedenk-stein Leitungsrecht für SW-Kanal Freiflächenplanung"Westliche Landschaftstreppe"(Planung durch Landschaftsarchitekten) RadwegGehweg Gehweg Gehweg Überweg endgültiger Ausbau durch gesonderte Planung LandschaftsarchitektWeg geschottert als Baustraße bis Grenze B-Plan ausbauen endgültiger Ausbau durch gesonderte Planung Landschaftsarchitekt Jugendtreff(Outdoor) 172.592172.592 172.657172.657 172.723172.723 173.564173.564 173.629173.629 173.694173.694 173.759173.759 173.824173.824 173.889173.889 173.954173.954 174.013174.013 174.056174.056 174.083174.083 174.092174.092 173.564173.564 173.629173.629 173.694173.694 173.759173.759 173.824173.824 173.889173.889 173.954173.954 174.013174.013 174.056174.056 174.083174.083 174.092174.092 173.401173.401 173.501173.501 173.601173.601 173.301173.301173.201173.201 RadwegGehweg RadwegGehwegTram-Trasse(Planung durch Schüßler-Plan) 173.701173.701 173.801173.801 173.891173.891 173.965 174.021 174.062 174.085 173.965 174.021 174.062 174.085 171.733 171.638 170.337 170.297170.297 170.337 171.638 171.733 Mulde Stauraumkanal Nord Stauraumkanal West ZufahrtZufahrt Zufahrt Zufahrt Überweg TrS 11 - e-netzFlächenbedarf = 32,85 m²1 x Trafo (K2000)Öffnung stirnseitig TrS 8 - e-netzFlächenbedarf = 73,70 m²1 x Trafo + POP (UF3060 + 3030)Öffnung längsseitig TrS 6 - e-netzFlächenbedarf = 57,20 m²2 x Trafo (UF3060 mit Vor-bereitung für 2. Trafo)Öffnung längsseitig TrS 7 - e-netzFlächenbedarf = 57,20 m²2 x Trafo (UF3084)Öffnung längsseitig TrS 9 - e-netzFlächenbedarf = 57,20 m²2 x Trafo (UF3084)Öffnung längsseitig(genaue Lage wird noch geklärt) TrS 10 - e-netzFlächenbedarf = 32,85 m²1 x Trafo (K2000)Öffnung stirnseitig TrS 4 - e-netzFlächenbedarf = 73,70 m²2 x Trafo + POP (UF3084 + 3030)Öffnung längsseitig TrS 5 - e-netzFlächenbedarf = 57,20 m²2 x Trafo (UF3060 mit Vor-bereitung für 2. Trafo)Öffnung längsseitig Energiezentrale 9 8 10 50 5556 60 59 58 57 65 67 64 66 68 69 70 71 72 73 74 79 80 78 82 101 102 103 113 112 114 132 133 90 91 89 98 99 97 96 92 87 88 83 84 138 1 2 3 6 7 4 76 86 95 94 61 75 77 81 93 115 116 117 118 120 104 119 130 129 135 134 136 137 148 147 145 146 143 144 142 141 140 109 110 111 126 127 128 105 106 107 108 124 125 123 122 121 131 152 154 153 155 156 85 100 Anschluss an Blatt 9 Anschluss an Blatt 7 Anschluss an Blatt 6 Anschluss an Blatt 7 Anschluss an Blatt 5 Anschluss an Blatt 7 Anschluss an Blatt 4Anschluss an Blatt 5 Anschluss an Blatt 3 Anschluss an Blatt 4 Anschluss an Blatt 2 Anschluss an Blatt 3 Anschluss an Blatt 1Anschluss an Blatt 2 Anschluss an Blatt 8 Anschluss an Blatt 8 Übersichtslageplan OberflächenVerkehrsanlagen1:10001DarmstadtCooperstraße/LudwigshöhstraßePaul-Wagner-Str bis Heidelberger Str 08/24AK08/24EE08/24NT DatumZeichenNr.Art der Änderung DatumNamebearb.geprüftgez. HEAG mobilo GmbHStraßenbahnnetzKlappacher Straße 17264285 Darmstadt Raum für Registratur/Ordnung 1 32Lagestatus 100 Ingenieurgesellschaft mbHLindleystrasse 1160314 Frankfurt am MainSchüßler-PlanTel. 069 / 96 88 57-0Fax. 069 / 96 88 57-99DB Engeneering & Consulting GmbHHahnstraße 5260528 Frankfurt am MainRegion Deutschland MitteEntwurfsplanung Bezeichnung der Unterlage: Maßstab: Projekt-Nr.: Ortslage : Straße : Haltestelle : Unterlagen-Nr.:Anbindung Ludwigshöhviertel 19652 Darmstadt, den Dezernat VI Darmstadt, denMobilitäts- und TiefbauamtDatum:SGL 66.1.4ABL 66.1 Z. Mitzeichnung66.267 6156Paul Georg WandreyStadtratDipl. Ing. Thomas EmigStellv. Amtsleitung HEAG mobilo GmbH Leiterin Abteilung Straßenbahnnetz Darmstadt, den i.V.(Dipl.-Ing. Astrid Tschann) HEAG mobilo GmbH Leiter Sachgebiet Planung und Projektierung Darmstadt, den(Dipl.-Ing. Markus Klein) i.A. Legende Planung DammEinschnittParkplatzGrünfläche/ Rasengitter Fahrbahn / halbstarre DeckeMulde / Versickerungsbecken StützwandGrunderwerb erforderlich B-Plan Baugrenze Hochbau, nachrichtlichB-Plan Baulinie Hochbau, nachrichtlichFremdplanung (nachrichtlich) AsphaltgleisGrüngleisBahnsteigGehwegGeh-/RadwegRadweg Rückbau / AbbruchHHaltestelleH Schottergleis Strassenbahn/BusGrundstückszufahrten PflastergleisDrittplanung Standort FL-MastBaumbestandBodenmarkierung VZ 151 Fahrradstellplatz Anhebung Fahrbahn Standort SignalmastRodung Baumbestand Standort Haltestellen-beleuchtung (HEAG) Gepflasterter BÜMaßnahme Erschütterungsschutz Standort Signalmast, vorübergehendStandort städtische Beleuchtung(nachrichtliche Darstellung)Standort SchaltkastenVerteilerkasten EEASteuerschrank Schmieranlage(Drittplanung)SteuergerätSignalisierungRückleiterschrank EEA Nur zurAbstimmung 07.08.23AGr03Übernahme Änderungen TA01.08.22Buc02Übernahme Prüfanmerkungen 07/2201.08.24EE04Überarbeitung Entwurfsplanung
anlage 9
3153 Zeichen
2.5%2.5%6.0% Oberbau FahrbahnAsphaltdeckeAsphalttragschicht4,0 cm12,0 cmGesamtdicke Fahrbahn65,0 cm45 MN/m²150 MN/m² 1:1.51:1.5 Regelquerschnitt 15Cooperstraße Knotenpunkt 2.5% 6,253,5011,60 1,501,252,903,253,252,50FahrbahnFahrbahn Haltestelle MuldeBesonderer Bahnkörper Gesamtdicke Gehweg40,0 cm4,0 cm8,0 cmOberbau GehwegPflasterbettBetonpflasterstein80 MN/m² Aufbau gem. RStO 12,Tafel 6, Zeile 128,0 cmSchottertragschicht 0/3245 MN/m² Oberbau RadwegAsphaltdecke10,0 cmGesamtdicke Radweg40,0 cmAufbau gem. RStO 12,Tafel 6, Zeile 1 45 MN/m²80 MN/m²Schottertragschicht 0/3230,0 cm Oberbau HaltestelleBetonpflastersteinPflasterbett8,0 cm4,0 cmGesamtdicke Haltestelle40,0 cmAufbau gem. RStO 12,Tafel 6, Zeile 1 45 MN/m²80 MN/m²Schottertragschicht28,0 cm Haltestelle CooperstraßeBahnsteig Ost 2.5%2.5% Radfahrstreifen SEV-Haltestelle Schottertragschicht 0/4549,0 cm AsphaltdeckschichtAsphalttragschicht4,0 cm15,0 cm15,0 cm Gesamtdicke Bahnkörper≥ 69,0 cm60 MN/m²120 MN/m² Schottertragschicht 0/45≥ 35,0 cmBodenaustausch20,0 cm Schmutzwasser-kanal DN400(AnschlussLincoln-Siedlung,nachrichtlich) 702,5050 Aufbau gem. RStO 12,Tafel 1, Zeile 3, Bk1,8 120 MN/m² 1:401:4060 MN/m²1:401:40 Oberbau BahnkörperEingedeckte feste FahrbahnBetonschwellen mitbetonierten Schwellenfächernund Rillenschiene 60R2 Aussparung(alle 10m) 2.5%2.5%2.5% 2.5%2.5%2.5% Geotextil Planfestzustellender Fahrleitungsmast Planfestzustellender Fahrleitungsmast Radfahrstreifen2,00 1,201,2015 1,201,2015 1:1.56.0% 105070 Knickkante des Regelquerschnittes 4,14 1:1,5 Stützbereichgem Ril 8361:1,5 Stützbereichgem Ril 836 Bankett 105 4 2,5080 1:1.52.5% Mulde TB 10x30TB 10x30Kasseler SonderbordKasseler SonderbordL-Stein BSK 12TB 10x30 TB 10x30 1,85 Bankett 14 14 GrünstreifenGrünstreifenGehweg 18 18 16 Bestandsgeländeoberkante 60°60° FüllbodenFüllbodenC20/25C20/25 C20/25C20/25 C20/25C20/25 C20/2510 cmOberbodenandeckung10 cmOberbodenandeckung10 cmOberbodenandeckung Sicherheitsraum70 4555Randweg ungebunden 10 cmRandwegmaterial Sicherheitsraum70 Planfeststellung nach PBefG DatumZeichenNr.Art der Änderung DatumNamebearb.geprüftgez. HEAG mobilo GmbHStraßenbahnnetzKlappacher Straße 17264285 Darmstadt Raum für Registratur/Ordnung 1 32Lagestatus 100 Ingenieurgesellschaft mbHLindleystrasse 1160314 Frankfurt am MainSchüßler-PlanTel. 069 / 96 88 57-0Fax. 069 / 96 88 57-99 DB Engeneering & Consulting GmbHHahnstraße 5260528 Frankfurt am MainRegion Deutschland MitteEntwurfsplanung Bezeichnung der Unterlage: Maßstab: Projekt-Nr.: Ortslage : Straße : Haltestelle : Unterlagen-Nr.:Anbindung Ludwigshöhviertel 19652 Darmstadt, den Dezernat VI Darmstadt, denMobilitäts- und TiefbauamtDatum:SGL 66.1.4ABL 66.1 Z. Mitzeichnung66.267 6156Paul Georg WandreyStadtratDipl. Ing. Thomas EmigStellv. Amtsleitung HEAG mobilo GmbH Leiterin Abteilung Straßenbahnnetz Darmstadt, den i.V.(Dipl.-Ing. Astrid Tschann) HEAG mobilo GmbH Leiter Sachgebiet Planung und Projektierung Darmstadt, den(Dipl.-Ing. Markus Klein) i.A. Nur zurAbstimmung 01.08.24EE01Überarbeitung Entwurfsplanung Haltestelle CooperstraßeRegelquerschnitt 15Cooperstraße West1:506DarmstadtCooperstraße WestCooperstraße 08/24AK08/24EE08/24NT
anlage 16
276 Zeichen
Punkt 6: Weiterentwicklung Straßenbahnanschluss Ludwigshöhviertel und Durchbindung Heidelberger Straße (V-Nr. 2024/0294) Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen. Gegenstimmen: AfD Stimmenthaltung: Die Linke.
anlage 12
69037 Zeichen
Nutzen-Kosten-Untersuchung
zur Erschließung des Ludwigshöhviertels per Straßenbahn
n ANBINDUNG
UDWIGSHOHVIERTEL
Anlage 12 zur Magistratsvorlage "Anbindung des Ludwigshöhviertels"
Stand: 27.07.2023
STAND: 23.12.2022
Erläuterungsbericht
Nutzen-Kosten-Untersuchung zur
Erschließung des Ludwigshöhviertels
per Straßenbahn
NKU Ludwigshöhviertel
I
27.07.2023
IMPRESSUM
Auftraggeber
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Mobilitätsamt
Abt. Mobilität
Sachgebiet ÖPNV-Koordination
Stadthaus West
Mina-Rees-Straße 10
64295 Darmstadt
Auftragnehmer
Bearbeitung
ZIV - Zentrum für integrierte Verkehrssysteme GmbH
Robert-Bosch-Straße 7
64293 Darmstadt
Bearbeiter:
Dipl.- Wirt.-Ing. Matthias Auth
In Zusammenarbeit mit IB Habermehl & Follmann GmbH
(Verkehrsmodell / Verkehrsnachfrage)
NKU Ludwigshöhviertel
II
27.07.2023
INHALT
1 EINFÜHRUNG 1
1.1 Einordnung des Vorhabens 1
1.1.1 Anlass 1
1.1.2 Einordnung in übergeordnete Planungen 3
1.2 Bewertungskonzept 5
1.2.1 Methodik 5
1.2.2 Mit- und Ohnefall-Konzept 5
1.2.3 Grundlagendaten 7
1.2.4 Vorgehensweise bei der Konzeption des Investitionsvorhabens 8
1.3 Beteiligung 10
2 BESCHREIBUNG DES INVESTITIONSVORHABENS UND DES UNTERSUCHUNGSGEBIETS 11
2.1 Beschreibung des Investitionsvorhabens 11
2.1.1 Technische Beschreibung des Investitionsvorhabens 11
2.1.2 Erläuterungen zur vorläufigen Finanzierungsübersicht 12
2.2 Beschreibung des Untersuchungsgebiets 13
2.2.1 Abgrenzung des Investitionsvorhabens 13
2.2.2 Verkehrszelleneinteilung 13
2.2.3 Strukturdaten 17
2.2.4 Modal Split Ludwigshöhviertel 18
3 VERKEHRSANGEBOT UND VERKEHRSNACHFRAGE IN DER ANALYSE 20
3.1 Verkehrsangebot in der Analyse 20
3.1.1 ÖV-Netz 20
3.1.2 MIV-Netz 21
3.1.3 ÖV-Angebot 21
3.2 Verkehrsnachfrage in der Analyse 22
4 VERKEHRSANGEBOT UND VERKEHRSNACHFRAGE IM OHNEFALL 23
4.1 Verkehrsangebote im Ohnefall 23
4.1.1 ÖV-Netz 23
4.1.2 MIV-Netz 24
4.1.3 ÖV-Angebot 24
4.2 Verkehrsnachfrage im Ohnefall 25
4.3 Strukturprognosen 26
4.4 Dimensionierungsprüfung 26
5 VERKEHRSANGEBOT UND VERKEHRSNACHFRAGE IM MITFALL 29
5.1 Verkehrsangebote im Mitfall 29
5.1.1 ÖV-Netz 29
NKU Ludwigshöhviertel
III
27.07.2023
5.1.2 MIV-Netz 30
5.1.3 ÖV-Angebot 30
5.2 Verkehrsnachfrage im Mitfall 31
5.3 Dimensionierungsprüfung 33
6 GESAMTWIRTSCHAFTLICHE BEWERTUNG 36
6.1 Saldo Fahrgastnutzen 36
6.2 Saldo ÖPNV-Fahrgeld 37
6.3 Umweltfolgen MIV 39
6.4 Saldo der ÖPNV-Betriebskosten 39
6.5 Investitionen, Kapitaldienst und Unterhaltungskosten für die ortsfeste Infrastruktur 40
6.6 Saldo der Unfallfolgen 42
6.7 Saldo der Umweltfolgen 42
6.8 Saldo der Geräuschbelastung 43
6.9 Nutzen gesellschaftlich auferlegter Investitionen 44
6.10 Nutzen anderer Netznutzer 44
6.11 Funktionsfähigkeit Verkehrssysteme / Flächenverbrauch 44
6.12 Primärenergieverbrauch 45
6.13 Daseinsvorsorge / raumordnerische Aspekte 45
6.14 Resilienz von Schienennetzen 45
6.15 Nutzen-Kosten-Indikatoren 46
7 ZUSAMMENFASSUNG 48
NKU Ludwigshöhviertel
IV
27.07.2023
ABBILDUNGEN
Abbildung 1: Lage Ludwigshöhviertel im Darmstädter Stadtgebiet 1
Abbildung 2: Perspektivskizze Ludwigshöhviertel 2
Abbildung 3: Auszug der Maßnahmenbeschreibung aus dem NVP 4
Abbildung 4: Ausschnitt Lage Gleisdreieck und HST „Marienhöhe“, zukünftig „Cooperstraße“ 11
Abbildung 5: Ausschnitt Karl-Plagge-Platz 12
Abbildung 6: Untersuchungsraum inkl. Verkehrszelleneinteilung nach VDRM 14
Abbildung 7: Räumliche Verteilung der relevanten Relationen in Bezug auf das Ludwigshöhviertel 15
Abbildung 8: Bezirkseinteilung Stadt Darmstadt (nach Modell Stadt Darmstadt) 16
Abbildung 9: Verkehrszelleneinteilung Ludwigshöhviertel 17
Abbildung 10: Modal Split-Ansatz Ludwigshöhviertel 18
Abbildung 11: Verkehrsangebot des ÖV in der Analyse (Ausschnitt) 20
Abbildung 12: MIV-Netz in der Analyse 21
Abbildung 13: Streckenbelastung Analyse-Nullfall – ÖV-Umlegung (Tagesverkehre ÖV [Pers./24h] gerundet) 22
Abbildung 14: Verkehrsangebot des ÖV im Ohnefall (Ausschnitt) 23
Abbildung 15: Streckenbelastung Ohnefall – ÖV-Umlegung (Tagesverkehre ÖV [Pers./24h] gerundet) 25
Abbildung 16: Platzausnutzungsgrade im Ohnefall 27
Abbildung 17: Verkehrsangebot des ÖV im Mitfall (Ausschnitt) 29
Abbildung 18: Streckenbelastung Mitfall – ÖV-Umlegung (Tagesverkehre ÖV [Pers./24h] gerundet) 31
Abbildung 19: Platzausnutzungsgrade Mitfall 34
NKU Ludwigshöhviertel
V
27.07.2023
TABELLEN
Tabelle 1: Tabellarische Übersicht Ergebnis der Variantendiskussion 8
Tabelle 2: Strukturdatenentwicklung Analyse / Prognose Stadt Darmstadt 26
Tabelle 3: Verkehrsnachfrage Ohnefall (Ausschnitt B3-4) 28
Tabelle 4: Kenndaten der Verkehrsnachfrage (Ausschnitt B4-4) 32
Tabelle 5: Verkehrsnachfrage Mitfall (Ausschnitt B4-1) 35
Tabelle 6: Widerstandsdifferenzen maßgebender ÖPNV-Fahrten (Ausschnitt B5-1) 37
Tabelle 7: Beförderungsleistungsänderung aufgrund Mehr-/Minderverkehr ÖPNV (Ausschnitt B5-1) 38
Tabelle 8: Umweltfolgen (Ausschnitt B6) 39
Tabelle 9: Betriebskosten ÖPNV (Ausschnitt B9-5) 40
Tabelle 10: Investitionskosten (Ausschnitt B10-2/3) 41
Tabelle 11: Unfallfolgekosten (Ausschnitt B11) 42
Tabelle 12: Umweltfolgen (Ausschnitt B12-3) 43
Tabelle 13: Primärenergieverbrauch (Ausschnitt B17) 45
Tabelle 14: Nutzen-Kosten-Indikatoren (Ausschnitt B20) 47
NKU Ludwigshöhviertel
VI
27.07.2023
ABKÜRZUNGEN
AG Auftraggeber
NKI Nutzen-Kosten-Indikatoren
NKV Nutzen-Kosten-Verhältnis
NVP Nahverkehrsplan
MIV motorisierter Individualverkehr
ÖPNV öffentlicher Personennahverkehr
ÖV öffentlicher Verkehr
Pkm Personenkilometer
Pkw Personenkraftwagen
VDRM Verkehrsdatenbasis Rhein-Main
ZIV Zentrum für Integrierte Verkehrssysteme GmbH
NKU Ludwigshöhviertel Einführung
1
27.07.2023
1 Einführung
1.1 Einordnung des Vorhabens
1.1.1 Anlass
Im Darmstädter Süden entsteht auf den vormals militärisch genutzten Flächen
„Cambrai-Fritsch-Kaserne“ und „Jefferson-Siedlung“ das Ludwigshöhviertel. Die
Konversionsfläche umfasst rund 33 ha, davon entfallen 24,8 ha auf die ehemalige
„Cambrai-Fritsch-Kaserne“ und 8,5 ha auf die ehemalige „Jefferson -Siedlung“.1 Das
Gebiet ist in Abbildung 1 hervorgehoben.
Abbildung 1: Lage Ludwigshöhviertel im Darmstädter Stadtgebiet
Quelle: OpenStreetMap
1 Wissenschaftsstadt Darmstadt (2018): Darmstadt, Entwicklung der Konversionsflächen
Cambrai-Fritsch-Kaserne und Jefferson-Siedlung, Verlängerung der Straßenbahn-Linie 3,
Anforderungsprofil für eine Aktualisierung der Nutzen-Kosten-Untersuchung
Ausschreibungsunterlagen.
NKU Ludwigshöhviertel Einführung
2
27.07.2023
Anlass dieses Berichts ist die Erstellung der Nutzen-Kosten-Untersuchung (NKU) als
Nachweis der Förderfähigkeit der Maßnahme. Mit dieser NKU soll die Förderfähigkeit
der Maßnahme nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) nach-
gewiesen werden. Hierfür ist - nach Absprache mit Hessen Mobil und dem Hessischen
Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen (HMWEVW) - eine NKU nach
dem Verfahren der "Standardisierten Bewertung von Verkehrswegeinvestitionen im
öffentlichen Personennahverkehr (Version 2016+) “ (kurz: „Standardisierte
Bewertung“) vorzulegen.
Im Auftrag der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat die BVD New Living GmbH & Co.
KG (BVD NL), ein Tochterunternehmen der bauverein AG (bvAG), die Flächen der
ehemaligen Cambrai-Fritsch-Kaserne und Jefferson-Siedlung von der Bundesanstalt
für Immobilienaufgaben (BImA) erworben.2
Abbildung 2: Perspektivskizze Ludwigshöhviertel
(AS+P Albert Speer und Partner, Siegerentwurf, Perspektivskizze, 2019 )
2 BVD New Living GmbH & Co. KG: Das Ludwigshöhviertel, Allgemeine Beschreibung,
https://www.ludwigshoehviertel.de/ [abgerufen 02/2021].
NKU Ludwigshöhviertel Einführung
3
27.07.2023
Das Ludwigshöhviertel wird künftig über ca. 3.000 EinwohnerInnen fas sen. Es
entstehen ca. 450 – 500 neue Arbeitsplätze und ca. 200 neue Kita -Plätze. D as
bestehende Schulangebot der Lichtenbergschule (Gymnasium, ca. 1.300 Schüler -
Innen) und des Schulzentrums Marienhöhe (private Grund - und Realschule,
Gymnasium, Kolleg und Internat, ca. 800 SchülerInnen) bleiben bestehen.
Zentrum des Ludwigshöhviertels wird der Karl-Plagge-Platz. Hier werden Elemente
der Nahversorgung (konventioneller Nahversorger und temporäre Märkte) mit
Elementen der Freizeit (Freiraum für kulturelle Veranstaltungen und öffentlichen
Biergarten) und der Mobilität (u.a. Mobilitätszentrale) verknüpft.
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt entwickelt ein innovatives Mobilitätskonzept für das
Ludwigshöhviertel, dessen integraler Bestandteil, mit Blick auf die tä gliche Mobilität,
der öffentlichen Nahverkehr bilden wird. Neben einer Vielfalt an Angeboten zur
Stärkung des Umweltverbundes, wird ein Konzept mit verringerte m Stellplatz-
schlüssel (0,65 Stellplätze je Wohneinheit) angewandt.3
Im Rahmen der städtebaulichen Entwicklung ist vorgesehen, die künftigen Siedlungs-
flächen per Straßenbahn in das ÖPNV -Netz einzubinden, ein entsprechender
Trassenkorridor wurde im Rahmen des städtebaulichen und landschaftsplanerischen
Wettbewerbs berücksichtigt. Darüber hinaus ist es beabsichtigt eine Verbindung zur
bestehenden Straßenbahntrasse entlang der Heidelberger Straße zu realisieren, um
ein zusätzliches ÖPNV -Angebot zu schaffen und gegebenenfalls positive Effekte
hinsichtlich der betrieblichen Flexibilität erzielen zu können.
1.1.2 Einordnung in übergeordnete Planungen
Das Investitionsvorhaben findet sich im Maßnahmenkatalog des „ Gemeinsamen
Nahverkehrsplan für die Stadt Darmstadt und den Landkreis Darmstadt -Dieburg
2019 - 2024“ wieder.
3 Wissenschaftsstadt Darmstadt (2018): Darmstadt, Entwicklung der Konversionsflächen
Cambrai-Fritsch-Kaserne und Jefferson-Siedlung, Verlängerung der Straßenbahn-Linie 3,
Anforderungsprofil für eine Aktualisierung der Nutzen-Kosten-Untersuchung
Ausschreibungsunterlagen.
NKU Ludwigshöhviertel Einführung
4
27.07.2023
Abbildung 3: Auszug der Maßnahmenbeschreibung aus dem NVP
(Gemeinsamer Nahverkehrsplan für die Stadt Darmstadt und den Landkreis Darmstadt -Dieburg 2019 – 2024)
Die Erschließung des Ludwigshöhviertels per Straßenbahn stellt eine Verbesserung
der Verkehrsverhältnisse (der Gemeinde) dar und verfügt als Maßnahme über eine
Förderfähigkeit durch Bund bzw. Land nach GVFG. Voraussetzung ist der Nachweis
der gesamtwirtschaftlichen Vorteilhaftigkeit des Investitionsvorhabens und der damit
verbundene Nachweis der Förderwürdigkeit in Form einer NKU4.
Um eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse gewährleisten zu können, werden die Unter-
suchungen gemäß der „Standardisierten Bewertung“ durchgeführt.5
4 ITP Intraplan Consult GmbH (2017): Standardisierten Bewertung von
Verkehrswegeinvestitionen im schienengebundenen öffentlichen Personennahverkehr
(Version 2016), A.2 Begründung des Verfahrens, S.2., München, 2017.
5 Ebenda: A.1 Allgemeine Vorbemerkung, S.1
NKU Ludwigshöhviertel Einführung
5
27.07.2023
1.2 Bewertungskonzept
1.2.1 Methodik
Die "Standardisierte Bewertung" ist ein Verfahren zur gesamtwirtschaftlichen NKU
von Projekten im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Sie dient dem Bundes -
ministerium für Verkehr und den Verkehrsministerien der Länder als einheitliche
Entscheidungsgrundlage für den Einsatz öffentlicher Inves titionsmittel nach dem
GVFG für Investitionsvorhaben bzw. dem Gesetz zur Entflechtung von Gemeinschaft-
saufgaben und Finanzhilfen (Entflechtungsgesetz - EntflechtG). In § 6 des Gesetzes
über die Grundsätze des Haushaltsrechts des Bundes und der Länder (HGrG) und in
§ 7 der Bundeshaushaltsordnung (BHO) wird für Vorhaben mit einer erheblichen
finanziellen Bedeutung die Durchführung einer NKU verlangt.
Beim Bau oder Ausbau von Schienenwegen gemäß § 2 Abs. 1 Nr. 2 GVFG hat eine
Standardisierte Bewertung zu erfolgen, sofern die zuwendungsfähigen Kosten 30 Mio.
€ übersteigen. Für die Beurteilung von Vorhaben bei einem Investitionsvolumen von
10 bis 30 Mio. € wird die Anwendung als Entscheidungshilfe empfohlen. Die Ver -
gleichbarkeit der Ergebnisse von NKU erfordert die Anwendung eines einheitlichen
Bewertungsverfahrens mit einer weitgehenden Standardisierung. Nach dem Mitfall -/
Ohnefall-Prinzip werden Veränderungen ermittelt, die durch die Umsetzung des
geplanten Investitionsvorhabens (Mitfall) gegenüber dem vorauss ichtlichen Zustand
ohne Investitionsvorhaben (Ohnefall) eintreten werden. Das Nutzen-Kosten-Verhältnis
(NKV) entscheidet über die Förderfähigkeit der Maßnahme. Das NKV muss dafür > 1
sein. Die Version 2016+ des Verfahrens hat im Juli 2022 die Version 2016 abgelöst
und ist an neue Vorgaben und Ansätze angepasst.
1.2.2 Mit- und Ohnefall-Konzept
Die jeweiligen Betriebskonzepte für Mit- und Ohnefall wurden in Abstimmung mit dem
AG und HEAG mobilo GmbH erarbeitet, sodass die künftige Anwendbarke it
(„Fahrbarkeit“ des Angebots) gewährleistet werden kann. Allen Betriebskonzepten
liegt das sogenannte „Neue Verkehrskonzept Straßenbahn 2.0“ (NVK 2.0) der HEAG
mobilo zu Grunde, welches unabhängig vom vorliegenden Investitionsvorhaben
voraussichtlich bis zum Fahrplanwechsel 2024/2025 vollständig umgesetzt werden
wird. Als Prognosejahr wird das Jahr 2030 angesetzt.
Das NVK 2.0 unterscheidet sich sowohl in den Taktzeiten wie auch in den
Fahrtbeziehungen merklich vom aktuellen Verkehrsangebot, sodass das
„Darmstädter Verkehrsmodell“ durch die Habermehl + Follmann Ingenieurgesell -
schaft mbH vor Bearbeitung der Nachfrageprognose angepasst werden musste. Die
künftigen Optimierungen umfassen laut Präsentation „Neues Verkehrskonzept
NKU Ludwigshöhviertel Einführung
6
27.07.2023
Straßenbahn 2.0, Weitere Angebo ts-Optimierungen und Einführung“ der HEAG
mobilo vom 07.06.2021 folgende Punkte:
Einführung eines symmetrischen Fahrplans.
Ein genereller 10 -Minuten-Takt zum Luisenplatz und ein genereller 20 -
Minuten-Takt zum Hauptbahnhof von 6 bis 21 Uhr an Wochentagen und
ein genereller 10 -Minuten-Takt zum Luisenplatz von 10 bis 21 Uhr an
Samstagen.
Die Linie 6 fährt im 10-Minuten-Takt und die Linie 8 fährt nur noch in der
Schwachverkehrszeit.
Eberstadt bekommt 12 statt 11 Fahrten stündlich (6 Fahrten der Linie 6
zum Luisenplatz, 3 Fahrten der Linie 7 zum Luisenplatz und 3 Fahrten der
Linie 1 zum Hauptbahnhof).
Alsbach bekommt mit der Linie 6 in der Hauptverkehrszeit einen 10 -
Minuten-Takt und in der Nebenverkehrszeit einen 20-Minuten-Takt zum
Luisenplatz.
Die Linie 7 übern immt im 20 -Minuten-Takt die verkürzten Fahrten der
Linie 6/8 zum Schloss und verstärkt in Richtung Lichtenbergschule die
Linie 3 die ebenfalls im 20-Minuten-Takt verkehrt.
Die Linie 2 wird im 10 -Minuten-Takt integriert und durch einen 20 -
Minuten-Takt in La strichtung verstärkt - somit gibt es in Lastrichtung 9
Fahrten stündlich von und zu der TU -Lichtwiese, diese Verstärkungs-
fahrten versichern Anschlüsse mit dem halbstündigen Bahnverkehr am
Hauptbahnhof.
Bessungen bekommt wie alle anderen Stadtteile, die an das
Straßenbahnnetz angeschlossen sind, einen 10-Minuten-Takt.
Die Linie 10 fährt in Griesheim bis zum Platz Bar-le-Duc.
Das Angebot am Böllenfalltor bleibt in Lastrichtung in der Hauptverkehrs-
zeit unverändert, 8 Fahrten stündlich (3 Fa hrten der Linie 9 zum
Luisenplatz, 3 Fahrten der Linie 5 zum Luisenplatz und 2 Fahrten der
Linie 2 oder 9 vom oder zum Hauptbahnhof).
Böllenfalltor bekommt in Lastrichtung in der Hauptverkehrszeit eine
Direktverbindung mit dem Hauptbahnhof.
Das Verkehrskon zept berücksichtigt die geplante Strecken -
erweiterungen.
NKU Ludwigshöhviertel Einführung
7
27.07.2023
Im Ohnefall wird das NVK 2.0 für die Straßenbahnen nicht verändert. Das Ludwigs -
höhviertel wird im Fall einer Nicht -Realisierung durch ein Busangebot erschlossen.
Das Buskonzept im Ohnefall wird in Abstimmung mit HEAG mobilo und der Wissen -
schaftsstadt Darmstadt konzipiert und auf das Betriebskonzept der Straßenbahnen
angepasst.
Im Mitfall wird das NVK 2.0 so angepasst, dass das Ludwigshöhviertel künftig durch
die Linien 3 und 7 erschlossen und umste igefreie Direktverbindungen von/ nach
Eberstadt, in die Darmstädter Innenstadt (Luisenplatz, Schloss, Willy -Brandt-Platz)
und zum Darmstädter Hauptbahnhof realisiert werden können.
Die Konzepte des Mit - und Ohnefalls werden in Abstimmung mit der HEAG mobi lo
ausgestaltet, in Fahrpläne überführt und mit einer Kilometrierung versehen, sodass im
Zuge der weiteren Bearbeitung angebots - und laufleistungsspezifische Parameter
bestimmt werden können.
1.2.3 Grundlagendaten
Die Grundlage zur Ermittlung der Verkehrsnachfrage bildet das Verkehrsmodell der
Wissenschaftsstadt Darmstadt auf Basis der Verkehrsdatenbasis Rhein-Main (VDRM).
Die Strukturdaten der VDRM wurden während der Erarbeitung des Darmstädter
Verkehrsmodells loka l, für das Stadtgebiet Darmstadt, angepasst, sodass eine
schärfere Prognose für das Jahr 2030 möglich ist. Das Modell wurde mit den
Zähldaten des Rhein -Main-Verkehrsverbunds (RMV) abgeglichen und geeicht.
Entsprechend dem Prognosehorizont der gültigen Bundesverkehrswegeplanung und
der VDRM, wird der Prognosehorizont der Nutzen -Kosten-Untersuchung nach
Vorgabe von Hessen mobil auf das Jahr 2030 festgelegt.
NKU Ludwigshöhviertel Einführung
8
27.07.2023
1.2.4 Vorgehensweise bei der Konzeption des Investitionsvorhabens
Im Vorfeld der Bearbeitung des standard isierten Bewertungsverfahrens wurde aus
drei Varianten, im Rahmen einer Variantendiskussion, eine Vorzugsvariante ausge -
wählt. Die zur Diskussion stehenden Varianten waren:
Verlängerung der Infrastruktur durch das Ludwigshöhviertel und
Herstellung einer We ndeschleife im Bereich der heutigen Haltestelle
„Marienhöhe“.
Zwischenzeitlicher Arbeitstitel „Mitfall 1 – Pendellinie lang“.
Verlängerung der Infrastruktur durch das Ludwigshöhviertel und
Herstellung eines Gleisdreiecks an der heutigen Haltestelle
„Marienhöhe“.
Zwischenzeitlicher Arbeitstitel „Mitfall 2 – Ringlinie“.
Verlängerung der Infrastruktur durch das Ludwigshöhviertel und
Herstellung einer Wendeschleife im Bereich des Knotenpunkts
Cooperstraße / Heinrich-Delp-Straße (ehemalige Zahnklinik).
Zwischenzeitlicher Arbeitstitel „Mitfall 3 – Pendellinie kurz“.
Zur Bewertung der Varianten wurden die Parameter (bauliche) Machbarkeit ,
(Angebots-)Flexibilität, überschlägige Investitionskosten , überschlägige
Nachfrage und (Umfeld-)Verträglichkeit herangezogen.
Tabelle 1: Tabellarische Übersicht Ergebnis der Variantendiskussion
Parameter Mitfall 1 Mitfall 2 Mitfall 3
Machbarkeit + + -
Flexibilität - + -
Investitionskosten - - +
Nachfrage + + -
Verträglichkeit - + -
(Darstellung ZIV)
Die Variantendiskussion im Kernteam und in projektübergreifenden Arbeitstreffen
führte frühzeitig zu einem (Teil -)Ausschluss der Variante bzw. des Mitfalls 3. Die
Kriterien, die zu einem vorzeitigen Ausschluss führten, waren:
NKU Ludwigshöhviertel Einführung
9
27.07.2023
Mangelnde Umsetzbarkeit durch geplante Bebauung der vorgesehenen
Fläche.
Mangelnde Erfüllung des Verkehrsinteresses, da das Quartier zwar
erschlossen wird, jedoch kein direkter Übergang zu den Verkehren
entlang der Heidelberger Straße hergestellt werden kann.
Geringere Verträglichkeit gegenüber de n anderen Varianten, da eine
Wendeschleife im Quartier zu einer optischen Zerschneidung führen
kann und eine Querung des KP Heinrich -Delp-Straße / Coop erstraße
notwendig werden würde.
Die Auswahl der Vorzugsvariante beschränkte sich somit auf die Variante mit
Wendeschleife an der Haltstelle „Marienhöhe“ (sog. Mitfall 1) und die Variante mit
Anschluss in das Bestandsnetz per Gleisdreieck (sog. Mitfall 2).
Nach Abschluss der Variantendiskussion ging Variante bzw. Mitfall 2 aus der
Infrastrukturplanung, Anschluss an das Bestandnetz per Gleisdrecke, als
Vorzugsvariante hervor. Die überwiegenden Argumente für Variante bzw. Mitfall 2
gegenüber Variante bzw. Mitfall 1 können folgendermaßen zusammengefasst werden:
Geringere Eingriffe in den Grünbestand, da bei Realisierung eines
Gleisdrecks keine unmittelbare Notwendigkeit zur Herstellung einer
neuen Wendeschleife besteht. Die bestehende Wendeschleife an der
Haltestelle „Lichtenbergschule“ kann ertüchtigt werden, sodass eine
zusätzliche Wendemöglichkeit im Netz geschaffen werden kann.
Steigerung des Nachfragepotenzials, da eine direkte, umsteigefreie
Fahrtbeziehung aus Eberstadt ins Ludwigshöhviertel realisiert werden
kann.
Höhere (Angebots-)Flexibilität, da ein künftiges Betriebskonzept im Mitfall
das Ludwigshöhviertel aus mehreren Richtungen andienen kann, kurze
Fahrten punktuell verstärken können und bei Störungen auf der
Heidelberger Straße eine Option zur Umfahrung besteht.
Auf politischer Ebene mit Beschluss vom 11. Februar 2021 wurde die Variante mit
Anschluss an das Bestandsnetz per Gleisdreieck ebenfalls den anderen Varianten
vorgezogen, da sie die verkehrlichen Interessen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
vollständiger erfüllt und eine „wahrnehmbare“ Lücke im Netz schließen kann.
Variante (Mitfall) 2, Verlängerung der Infrastruktur durch das Ludwigshöhviertel
und Herstellung eines Gleisdreiecks an der heutigen Haltestelle „Mari enhöhe“,
geht als Vorzugsvariante hervor und ist Untersuchungsschwerpunkt.
NKU Ludwigshöhviertel Einführung
10
27.07.2023
1.3 Beteiligung
Im Rahmen der Bearbeitung wurde ein Arbeitskreis ins Leben gerufen, in dem alle
untersuchungsrelevanten Grundlagen, Rahmenbedingungen und Vorgehensweisen
abgestimmt wurden. Diesem Arbeitskreis gehören i.d.R. an:
Hessen Mobil (Fachdezernat Öffentlicher Personenverkehr),
HEAG mobilo GmbH (Abteilung Betrieb),
Habermehl & Follmann Ingenieurgesellschaft mbH
(Betreuung Verkehrsmodell und Nachfrageprognose),
Wissenschaftsstadt Darmstadt und
ZIV GmbH.
Ergänzend zu den regelmäßig Teilnehmenden auf „Arbeitsebene“ wurde das
Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen (HMWEVW) und
das Fachdezernat Schienenverkehrsförderung von Hessen Mobil zu dem Investitions-
vorhaben angehört.
Außerhalb des Arbeitskreises wurde die N KU eng mit der Planung zur äußeren
Erschließung des Ludwigshöhviertels (Projektkürzel: LHV-IV-ÖV) und deren Beteilig-
ten (Ingenieurgemeinschaft Schüßler-Plan und DB E&C , Projektsteuerung Drees &
Sommer, Wissenschaftsstadt Darmstadt und Abteilung Straßenbahnnetz HEAG
mobilo) abgestimmt.
NKU Ludwigshöhviertel Beschreibung des Investitionsvorhabens und des Untersuchungsgebiets
11
27.07.2023
2 Beschreibung des Investitionsvorhabens und des
Untersuchungsgebiets
2.1 Beschreibung des Investitionsvorhabens
2.1.1 Technische Beschreibung des Investitionsvorhabens
Die Erschließung des Ludwigshöhviertels wird gemäß der ausgewählten
Vorzugsvariante untersucht. Hierzu wird die bestehende Schieneninfrastruktur von
der Haltestelle „Lichtenbergschule“ bzw. vom Knotenpunkt Paul-Wagner-Straße /
Ludwigshöhstraße durch das Ludwigshöhviertel bis zur Haltstelle „Marienhöhe“,
zukünftig „Cooperstraße“, verlängert. Der Anschluss an das bestehende Netz entlang
der Heidelberger Straße erfolgt per Gleisdreieck. Darüber hinaus wird die Wende -
schleife an der heutigen Haltestelle „Lichtenbergschule“ zweigleisig und als teil -
barrierefreie SEV-Haltepunkt ausgebaut.
Abbildung 4: Ausschnitt Lage Gleisdreieck und HST „Marienhöhe“, zukünftig „Cooperstraße“
(Quelle: INGE DB Engineering & Consulting, Schüßler-Plan, im Auftrag der HEAG mobilo)
Die künftige Trasse wird zweigleisig angelegt, wobei der überwiegende Teil als
Grüngleis gestaltet werden wird. Die Trasse wird überwiegend im Seitenraum
(Cooperstraße und Sternenallee) verlaufen und den Karl-Plagge-Platz queren.
NKU Ludwigshöhviertel Beschreibung des Investitionsvorhabens und des Untersuchungsgebiets
12
27.07.2023
Abbildung 5: Ausschnitt Karl-Plagge-Platz
(Quelle: INGE DB Engineering & Consulting, Schüßler-Plan, im Auftrag der HEAG mobilo)
Die Gesamtstrecke zwischen den Ausbaugrenzen beträgt 1.520m und verfügt über
vier neugestaltete Haltestellen; „Lichtenbergschule“, „Ludwigshöhviertel“, „Marien -
höhe“ und „Cooperstraße“.
Die Abstände zwischen den Haltestellen sind:
• Ludwigshöhstraße – Lichtenbergschule ca. 360 m
• Lichtenbergschule – Ludwigshöhviertel ca. 320 m
• Ludwigshöhviertel – Marienhöhe 360 m
• Marienhöhe - Cooperstraße 420 m
2.1.2 Erläuterungen zur vorläufigen Finanzierungsübersicht
Für die Finanzierung der zuwendungsfähigen Kosten ist von einem Regelfördersatz
von ca. 70 % (± 10%) auszugehen. Der tatsächliche Fördersatz steht noch nicht fest
und ist. u.a. davon abhängig, ob das Vorhaben auch aus Bundes - oder nur aus
Landesmitteln gefördert wird. Die restliche Summe ist aus Eigenmitteln zu finanzieren.
Diese Eigenmittel sowie die nicht zuwendungsfähigen Kosten (z. B. Planungskosten)
werden durch die Stadt Darmstadt übernommen.
NKU Ludwigshöhviertel Beschreibung des Investitionsvorhabens und des Untersuchungsgebiets
13
27.07.2023
Die Stadt Darmstadt hat die HEAG mobilo GmbH mit der Durchführung des Infra -
strukturprojekts inkl. Antragsstellung beauftragt. Der Antragssteller ist vorsteuer -
abzugsberechtigt.
2.2 Beschreibung des Untersuchungsgebiets
2.2.1 Abgrenzung des Investitionsvorhabens
Das Untersuchungsgebiet orientiert sich an den bestehenden und prognostizierten
Verkehrsbeziehungen zwischen dem Ludwigshöhviertel und den Verkehr szellen der
VDRM.
2.2.2 Verkehrszelleneinteilung
Der Untersuchungsraum beinhaltet ca. 1700 Verkehrszellen . Das Gebiet erstreckt
sich von Frankfurt am Main im Norden bis zum Rhein-Neckar-Kreis/ Speyer im Süden
und von Wiesbaden/ Mainz im Westen bis Aschaffenburg im Osten (siehe Abbildung
6). Die Verkehrszelleneinteilung entspricht der Einteilung der Verkehrsdatenbasis
Rhein-Main (VDRM).
NKU Ludwigshöhviertel Beschreibung des Investitionsvorhabens und des Untersuchungsgebiets
14
27.07.2023
Abbildung 6: Untersuchungsraum inkl. Verkehrszelleneinteilung nach VDRM
(Quelle: Habermehl & Follmann Ing.-GmbH. 2022)
Nach Auswertung der Modellrechnungen reduziert sich der für die weitere
Bearbeitung relevante Untersuchungsraum auf 253 Verkehrszellen. Diese sind in
Abbildung 7 grafisch dargestellt.
NKU Ludwigshöhviertel Beschreibung des Investitionsvorhabens und des Untersuchungsgebiets
15
27.07.2023
Abbildung 7: Räumliche Verteilung der relevanten Relationen in Bezug auf das Ludwigshöhviertel
(Quelle: Habermehl & Follmann Ing.-GmbH. 2022)
Das Stadtgebiet Darmstadt stellt den engeren Untersuchungsraum dar, da sich hier
die Maßnahmenwirkung am stärksten entfalten wird. Die Stadt Darmstadt ist in der
Modellgrundlage der Stadt Darmstadt i n 161 Verkehrszellen unterteilt . Die
Bezirkseinteilungen orientieren sich an den st atistischen Bezirken der Stadt (siehe
Abbildung 8).
NKU Ludwigshöhviertel Beschreibung des Investitionsvorhabens und des Untersuchungsgebiets
16
27.07.2023
Abbildung 8: Bezirkseinteilung Stadt Darmstadt (nach Modell Stadt Darmstadt)
(Quelle: Habermehl & Follmann Ing.-GmbH. 2022)
NKU Ludwigshöhviertel Beschreibung des Investitionsvorhabens und des Untersuchungsgebiets
17
27.07.2023
Durch die Vorgabe von Hessen Mobil , für jede Haltestelle einen eigenen Bezirk im
Verkehrsmodell mit entsprechendem Einzugsbereich vorhalten zu müssen und um
eine möglichst detaillierte Betrachtung der Verkehrsbeziehungen gewährleisten zu
können, wird das Ludwigshöhviertel in zwei Verkehrszellen unterteilt:
DA-Ludwigshöhviertel Nord
DA-Ludwigshöhviertel Süd
Abbildung 9: Verkehrszelleneinteilung Ludwigshöhviertel
(Quelle: Habermehl & Follmann Ing.-GmbH. 2021)
2.2.3 Strukturdaten
Im Vergleich zu den bestehenden Strukturdaten aus der VDRM, wurden die
Strukturdaten für das Darmstädter Verkehrsmodell folgendermaßen angepasst:
Erhöhung Anzahl der Einwohnerinnen und Einwohner um ca. 6 % auf ca.
171.000 und
Erhöhung der Arbeitsplatzanzahl um 4 % auf ca. 140.000 im
Prognosejahr 2030.
Die Anpassung der Strukturdaten wurde in Abstimmung mit dem Statistischen Amt
der Stadt Darmstadt, dem Stadtplanungsamt, Mobilitätsamt und dem Mobilitäts -
konzept 2030+ abgestimmt. Neuste Entwicklung wie der EW -Zuwachs Starkenburg
Kaserne (+ 5.000) und neue Arbeitsplätze in der Konversion West (z.B. AKASOL und
Döhler) sowie in DA-Wixhausen (z.B. GSI) wurden berücksichtigt.
NKU Ludwigshöhviertel Beschreibung des Investitionsvorhabens und des Untersuchungsgebiets
18
27.07.2023
2.2.4 Modal Split Ludwigshöhviertel
Als Grundlage der Nachfrageprognose konnte auf keine bestehende Modal Split -
Verteilung zurückgegriffen werden, sodass ein Ansatz in Abstimmung m it Hessen
Mobil und der Wissenschaftsstadt Darmstadt festgelegt wurde.
Abbildung 10: Modal Split-Ansatz Ludwigshöhviertel
(Darstellung ZIV)
Zur Festlegung der Modal Split -Verteilung wurde das „autoarme“ Wohnen im
Ludwigshöhviertel berücksichtigt und Vergleiche zur „Lincoln-Siedlung“ gezogen.
Der Maßnahmenkatalog zur Förderung des „autoarmen“ Wohnens wird folgende
Maßnahmen umfassen:
Mobilitätsmanagement inkl. Mobilitätszentrale
Reduzierter Stellplatzschlüssel (0,65 SP/WE)
Parkraumbewirtschaftung der privaten wie öffentlichen Stellplätze
Förderung Elektromobilität
Öffentliches Carsharing
Exklusives CarPooling-Angebot für Bewohner
Grundlegende Finanzierung des Mobilitätsmanagements und der
Mobilitätsalternativen
NKU Ludwigshöhviertel Beschreibung des Investitionsvorhabens und des Untersuchungsgebiets
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Verglichen mit der Lincoln -Siedlung, wird das Ludwigshöhviertel über eine
verbesserte Nahversorgung verfügen, sodass die alltäglichen Wege (auch mobilitäts-
eingeschränkter Menschen) zu Fuß zurückgelegt werden können.
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt strebt darüber hinaus einen städtischen Modal
Split von je 25 % für Rad, Fuß, ÖV und MIV bis zum Jahr 2030 an.
NKU Ludwigshöhviertel Verkehrsangebot und Verkehrsnachfrage in der Analyse
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27.07.2023
3 Verkehrsangebot und Verkehrsnachfrage in der Analyse
3.1 Verkehrsangebot in der Analyse
Die Bestandsaufnahme der Verkehrsnachfrage bezieht sich auf das Jahr 2019.
3.1.1 ÖV-Netz
Relevante ÖV-Haltestellen mit Einzugsbereichen im IST-Zustand sind in Abbildung 11
dargestellt. Erkennbar ist die fehlende Erschließung des Ludwigshöhviertels.
Abbildung 11: Verkehrsangebot des ÖV in der Analyse (Ausschnitt)
Quelle: eigene Darstellung
NKU Ludwigshöhviertel Verkehrsangebot und Verkehrsnachfrage in der Analyse
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27.07.2023
3.1.2 MIV-Netz
Alle klassifizierten Straßen und Gemeindestraßen, auf denen für die Untersuchung
relevanter Quell- und Zielverkehr stattfindet, bilden das MIV-Netz im IST-Zustand für
den Untersuchungsraum. Das relevante MIV-Netz im IST-Zustand ist in Abbildung 12
dargestellt.
Abbildung 12: MIV-Netz in der Analyse
Quelle: eigene Darstellung
3.1.3 ÖV-Angebot
Das ÖV-Angebot in der Analyse bezieht sich auf das Angebot aus dem Jahre 20 19.
Das Straßenbahnnetz in Darmstadt erstreckt sich über die Heidelberger Straße in
Richtung Süden in Richtung Eberstadt bzw. Alsbach. Im Bereich des Ludwigshöh -
viertels existiert eine weitere Achse Rich tung Norden, welche jedoch nur bis zur
Lichtenbergschule reicht. Das Ludwigshöhviertel wird nicht erschlossen.
Auf der Hauptachse (Heidelberger Straße) verkehren die Linien 1, 6, 7 und 8. Die
Linie 1 verkehrt werktags zwischen Hauptbahnhof und Darmstadt-Eberstadt Franken-
stein. Die Linie 8 verkehrt zwischen Darmstadt -Arheilgen und Alsbach. Zusätzlich
bedient die Schnelllinie 6 den Abschnitt zwischen Darmstadt-Arheilgen und Alsbach.
Linie 6 verkehrt montags bis freitags zu den Spitzenzeiten und hält nicht an jeder
Haltestelle. Die Linie 7 verkehrt zwischen der Darmstadt-Arheilgen und Darmstadt-
Eberstadt Frankenstein. Im parallel führenden Ast über die Ludwigshöhstraße
NKU Ludwigshöhviertel Verkehrsangebot und Verkehrsnachfrage in der Analyse
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27.07.2023
verkehrt zusätzlich die Linie 3 von der Lichtenbergschule über den Willy-Brandt-Platz
zum Hauptbahnhof.
3.2 Verkehrsnachfrage in der Analyse
Die ÖV-Belastungen im Analysezustand sind in Abbildung 13 zu sehen.
Abbildung 13: Streckenbelastung Analyse-Nullfall – ÖV-Umlegung (Tagesverkehre ÖV [Pers./24h]
gerundet)
(Quelle: Habermehl & Follmann Ing.-GmbH. 2022)
NKU Ludwigshöhviertel Verkehrsangebot und Verkehrsnachfrage im Ohnefall
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27.07.2023
4 Verkehrsangebot und Verkehrsnachfrage im Ohnefall
4.1 Verkehrsangebote im Ohnefall
4.1.1 ÖV-Netz
Relevante ÖV -Haltestellen mit Einzugsbereichen im Ohnefall sind in Abbildung 14
dargestellt. In Violett ist die Erschließung des Ludwigshöhviertels mit einer Buslinie
angedeutet.
Abbildung 14: Verkehrsangebot des ÖV im Ohnefall (Ausschnitt)
Quelle: eigene Darstellung
NKU Ludwigshöhviertel Verkehrsangebot und Verkehrsnachfrage im Ohnefall
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27.07.2023
4.1.2 MIV-Netz
In der Prognose ist berücksichtigt, dass das Verkehrskonzept für das Ludwigshöh -
viertel eine nachhaltige Abwicklung des Verkehrs vorsieht, d. h., dass der entstehende
Kfz-Verkehr auf ein verträgliches Minimum reduziert werden soll. Das Ludwigshöh-
viertel soll ein autoarmes Quartier werden.
Das relevante MIV-Netz beinhaltet in der Prognose (Prognosejahr 2030) gegenüber
dem IST-Zustand außerdem die folgenden Maßnahmen:
• Ausbau der Rheinstraßenbrücke.
• Erschließungsstraße des Gewerbegebiets Süd-West.
• Neue Quartiersanbindung über Cooperstraße / Heidelberger Straße und
Ludwigshöhstraße.
• Ausbau "Planstraße" südlich der Lincoln -Siedlung mit Anschluss an die
Karlsruher Straße und die Heidelberger Straße.
Grundlage des Verkehrsangebots im Mitfall sind die ÖV- und MIV-Netze im Prognose-
zustand.
4.1.3 ÖV-Angebot
Grundlage des Verkehrsangebots im Ohnefall sind die ÖV - und MIV -Netze im
Prognosezustand. Das Betriebskonzept „Neues Verkehrskonzept Straßenbahn 2.0“
(NVK 2.0) der HEAG mobilo liegt diesem zu Grunde, welches unabhängig vom vor -
liegenden Investitionsvorhaben voraussichtlich bis zum Fahrplanwechsel 2024/2025
vollständig umgesetzt sein wird.
Im Vergleich zum ÖV -Angebot im Analysefall bedeutet d ies Anpassungen des
Angebots im Planfall. In Bezug auf das Ludwigshöhviertel wird für den Ohnefall ein
Bus angesetzt , welcher im 10 -Minuten-Takt zwischen der Lichtenbergschule und
Darmstadt-Eberstadt Wartehalle verkehrt. Dieser dient der Erschließung des neuen
Ludwigshöhviertel-Quartiers.
NKU Ludwigshöhviertel Verkehrsangebot und Verkehrsnachfrage im Ohnefall
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27.07.2023
4.2 Verkehrsnachfrage im Ohnefall
Die ÖV-Belastungen im Ohnefall sind in Abbildung 15 zu sehen.
Abbildung 15: Streckenbelastung Ohnefall – ÖV-Umlegung (Tagesverkehre ÖV [Pers./24h]
gerundet)
(Quelle: Habermehl & Follmann Ing.-GmbH. 2022)
NKU Ludwigshöhviertel Verkehrsangebot und Verkehrsnachfrage im Ohnefall
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27.07.2023
4.3 Strukturprognosen
Ein Vergleich mit den Analysedaten zeigt auf, dass im Prognosejahr 2030 mit einem
Anstieg der Einwohner- und Beschäftigtenzahlen sowie der Anzahl an Schulplätzen in
der Stadt Darmstadt zu rechnen ist. Die für die weitere Berechnung verwendeten
Werte sind in Tabelle 2 dargestellt.
Tabelle 2: Strukturdatenentwicklung Analyse / Prognose Stadt Darmstadt
Analyse Prognose Änderung [%]
Einwohner 162.326 171.345 5,6
Beschäftigte 135.568 140.448 3,6
Schulplätze 33.372 34.891 4,6
4.4 Dimensionierungsprüfung
Für die Überprüfung der Dimensionierung wurden verschiedene relevante Quer -
schnitte betrachtet. Für die Ermittlung der Verkehrsnachfrage in der Spitzenstunde
standen die aktuellen Erhebungsdaten des RMV (Verbunderhebung 2015) zur Ver -
fügung. Der jeweilige Spitzenstundenanteil je Querschnitt wurde entsprechend
ausgewertet. Diese Werte unterstützen ein en eher hohen Spitzenstundenanteil.
Jedoch sind die Werte nicht direkt anwendbar, da der Stichprobenumfang eher gering
ist und eventuell geänderte Voraussetzungen bei Inbetriebnahme nicht mitberück -
sichtigt sind. Somit können die Werte als grober Richtwert herangezogen werden.
Folglich wurde sich im weiteren Verlauf an den Erfahrungswerten für typische
Spitzenstundenanteile der Standardisierten Bewertung orientiert. Für die
Querschnitte in der Stadtmitte von Darmstadt (gemäß statistischen Bezirken) wird mit
15 % der höchste Wert der Erfahrungswerte angesetzt. Bei den restlichen Quer -
schnitten wird die Obergrenze von 20 % angesetzt. Die Vorgehensweise zur
Ermittlung der Werte ist in enger Abstimmung mit Hessen Mobil abgestimmt worden.
Folgende maßgebenden Bemessungsquerschnitte wurden definiert:
• QS1: Heinrichstraße – Schulstraße
• QS2: Eschollbrücker Straße - Rhein/Neckar-Straße
• QS3: Marienhöhe – Cooperstraße
• QS4: Ludwigshöhviertel - Marienhöhe
• QS5: Ludwigshöhviertel – Lichtenbergschule
• QS6: Lichtenbergschule – Ludwigshöhstraße
• QS7: Eberstadt Friedrich-Ebert-Straße – Cooperstraße
NKU Ludwigshöhviertel Verkehrsangebot und Verkehrsnachfrage im Ohnefall
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Die werktägliche Querschnittsbelastung im ÖPNV wurde aus dem Verkehrsmodell
übernommen. Zusammen mit den festgelegten Spitzenstundenanteilen ergeben sich
für die einzelnen Querschnitte Platzausnutzungsgrade, welche die Obergrenze von
65 % des Richtwerts für die Auslastung nicht überschreiten. Auch eine wirtschaftliche
Betriebsführung ist gesichert, da die Platzausnutzungsgrade nicht zu gering sind. Die
jeweiligen Platzausnutzungsgrade sind in Abbildung 16 dargestellt.
Abbildung 16: Platzausnutzungsgrade im Ohnefall
Somit ist keine Nachdimensionierung bzw. sin d keine Anpassungen an den
Bedienungsangeboten erforderlich. Ferner ist der Ohnefall gut dimensioniert , da in
den maßgebenden Querschnitten gleicher Linienbündel hohe Werte erreicht werden
(aber nicht >65 %) . Dabei ist immer der höchst ausgelastete Quersch nitt eines
Linienbündels maßgebend. Das Verkehrsangebot ist somit korrekt dimensioniert und
kann als Basis zur Berechnung der Nutzen-Kosten-Indikatoren angewandt werden. In
Tabelle 3 sind die entsprechenden Querschnitte mit jeweiliger Querschnittsbelastung
und Spitzenstundenanteil für den Ohnefall aufgelistet.
NKU Ludwigshöhviertel Verkehrsangebot und Verkehrsnachfrage im Ohnefall
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27.07.2023
Tabelle 3: Verkehrsnachfrage Ohnefall (Ausschnitt B3-4)
Querschnitt
werktägliche
Querschnittsbelastung
ÖPNV
[Personenfahrten/
Werktag]
Spitzenstunden-
anteil
[%]
Spitzenstunden-
belastung
in Lastrichtung
[Personenfahrten/
Stunde und Richtung]
QS1:
Heinrichstraße -
Schulstraße
8.410 15 631
QS2:
Eschollbrücker
Straße -
Rhein/Neckar-
Straße
28.180 15 2.114
QS3: Marienhöhe -
Cooperstraße 2.700 20 270
QS4:
Ludwigshöhviertel -
Marienhöhe
2.180 20 218
QS5:
Ludwigshöhviertel -
Lichtenbergschule
870 20 87
QS6:
Lichtenbergschule
-
Ludwigshöhstraße
1.520 20 152
QS7: Eberstadt
Friedrich-Ebert-
Straße -
Cooperstraße
20.440 20 2.044
NKU Ludwigshöhviertel Verkehrsangebot und Verkehrsnachfrage im Mitfall
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5 Verkehrsangebot und Verkehrsnachfrage im Mitfall
5.1 Verkehrsangebote im Mitfall
5.1.1 ÖV-Netz
Relevante ÖV -Haltestellen mit Einzugsbereichen im Mitfall sind in Abbildung 17
dargestellt. Das Ludwigshöhviertel wird durch die Linien 3 und 7 erschlossen.
Abbildung 17: Verkehrsangebot des ÖV im Mitfall (Ausschnitt)
NKU Ludwigshöhviertel Verkehrsangebot und Verkehrsnachfrage im Mitfall
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27.07.2023
5.1.2 MIV-Netz
Das MIV-Netz aus dem Ohnefall wird übernommen.
5.1.3 ÖV-Angebot
Im Vergleich zum Ohnefall wird der dort das Ludwigshöhviertel erschließende Bus
durch die Straßenbahn Linien 3 und 7 ersetzt. Dadurch ergeben sich Änderungen für
den Verlauf dieser Linien . Die Linie 3 verkehrt über die ehemalige Endhaltestelle
Lichtenbergschule hinaus über das Ludwigshöhviertel zur Cooperstraße. Von dort
verläuft sie über den Luisenplatz zum Hauptbahnhof. Die Linie 3 verkehrt in einem 20-
Minuten-Takt.
Die Linie 7 hat im Vergleich zum Ohnefall eine deutlich abgeänderte Linienführung.
Sie startet vom Hauptbahnhof Darmstadt und verkehrt in einem 20 -Minuten-Takt bis
nach Darmstadt-Eberstadt Frankenstein. Dabei verläuft die Linie über die Rheinstraße
zum Luisenplatz. Von dort läuft die Linie über die Lichtenbergschule durch das
Ludwigshöhviertel und setzt den Weg über die Cooperstraße auf der Heidelberger
Straße in Richtung Darmstadt-Eberstadt Frankenstein fort.
NKU Ludwigshöhviertel Verkehrsangebot und Verkehrsnachfrage im Mitfall
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27.07.2023
5.2 Verkehrsnachfrage im Mitfall
Die ÖV-Belastungen im Mitfall sind in Abbildung 18 zu sehen.
Abbildung 18: Streckenbelastung Mitfall – ÖV-Umlegung (Tagesverkehre ÖV [Pers./24h] gerundet)
(Quelle: Habermehl & Follmann Ing.-GmbH. 2022)
NKU Ludwigshöhviertel Verkehrsangebot und Verkehrsnachfrage im Mitfall
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27.07.2023
Bei dieser Untersuchung kann der positive Effekt der Maßnahme auf die
Verkehrsnachfrage im Mitfall belegt werden. Die Verkehrsleistung im MIV sinkt im
Vergleich zum Ohnefall deutlich um mehr als 16.300 Pkm/Werktag. Zudem steigt die
Anzahl der Personen -Fahrten/Werktag im ÖPNV deutlich um knapp 2.200 an. In
Tabelle 4 sind einige Kennwerte der Verkehrsnachfrage dargestellt. Auffällig ist, dass
der Zuwachs der werktäglichen Beförderungsleistung im ÖPNV etwa doppelt so hoch
wie die Abnahme der Verkehrsleistung im MIV ist.
Tabelle 4: Kenndaten der Verkehrsnachfrage (Ausschnitt B4-4)
Einheit Saldo Mitfall-
Ohnefall
Fahrten ÖPNV (ohne
induzierten Verkehr) [Personenfahrten/Werktag] + 2.240
Induzierter Verkehr
ÖPNV im Mitfall [Personenfahrten/Werktag] + 800
ÖPNV-Anteil (mit
induziertem Verkehr) [%] + 0,65
Verkehrsleistung MIV [Pkm/Werktag] - 16.315
Werktägliche
Beförderungsleistung
ÖPNV
[Pkm/Werktag] + 31.932
Dieses Ungleichgewicht resultiert aus zwei Tatsachen. Erstens aus einem höheren
Umwegfaktor bei Wegen des ÖPNV im Vergleich zum meist direkteren Weg im MIV
und zweitens aufgrund der hohen Anzahl der induzierten Verkehre (800 Personen -
fahrten/Tag) und deren Reiseweitenverteilung. Nach Auswertung der Modellbe -
rechnungen wird deutlich, dass sich der Großteil der induzierten Verkehre des
Ludwigshöhviertels weiträumig verteilt, d.h. ein Ziel außerhalb des Stadtgebietes von
Darmstadt aufweist (Reiseweite teils deutlich >10km). Diese Ziele sind unter anderem:
• Frankfurt a.M./ Flughafen Rhein-Main
• Langen
• Dieburg/ Rödermark
• Groß-Gerau
• Bereich Mainz/ Wiesbaden
• Griesheim/ Ried
• Bensheim/ Heppenheim
• Bereich Mannheim/ Heidelberg
NKU Ludwigshöhviertel Verkehrsangebot und Verkehrsnachfrage im Mitfall
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27.07.2023
Der prozentual größte Anteil fällt dabei auf die Relation Ludwigshöhviertel – Frankfurt
a.M./ Flughafen mit ca. 30 %. Auf die Bereiche Mainz/ Wiesbaden, Bensheim/
Heppenheim und Mannheim/ Heidelberg entfallen jeweils ca. 10 %. Die übrigen
Verbindungen weisen geringere Anteile auf.
Aufgrund der hohen Reiseweiten von bis ca. 40 km in Richtung Frankfurt a.M. bzw.
ca. 50 -60 km in Richtung Mannheim/Heidelberg, ergibt sich das oben erwähnte
Ungleichgewicht zwischen der eingesparten MIV-Verkehrsleistung pro Werktag und
der gestiegenen werktäglichen Beförderungsleistung im ÖPNV.
Folgende durchschnittliche Reiseweiten können aus den Modellberechnungen des
Mitfalls herausgelesen werden:
• Induzierter Verkehr (800 Pers.-Fahrten ÖV/ Werktag):
Ø-Reiseweite:
(31.932 − 16.315)Pers. −km/Werktag
800 Pers. −Fahrten/Werktag = 𝟏𝟗, 𝟓 𝐤𝐦
• Fahrten ÖPNV (ohne induzierten Verkehr)
Ø-Reiseweite:
16.315 Pers. −km/Werktag
2.240 Pers. −Fahrten/Werktag = 𝟕, 𝟑 𝐤𝐦
Die Differenz zwischen Verkehrsleistung im MIV und der werktäglichen Beförderungs-
leistung im ÖPNV liegt, basierend auf Erfahrungswerten, in ähnlichen Unter -
suchungen auf ähnlichem Niveau. Dieses Gleichgewicht ist hier nicht gegeben, da ein
hoher Anteil der induzierten Verkehre eine überdurchschnittlich gro ße Reiseweite
ausweist (Ø 19,5km, s.o.). Aus diesem Grund fällt die Differenz zwischen der
Einsparung der Verkehrsleistung MIV und der Erhöhung der Verkehrsleistung ÖPNV
höher aus, als normalerweise erwartet.
5.3 Dimensionierungsprüfung
Die Bemessung des Verkehrsangebotes bezogen auf die Verkehrsnachfrage in der
werktäglichen Spitzenstunde im Mitfall wurde analog zum Ohnefall durchgeführt.
Dabei wurde die werktägliche Querschnittsbelastung für die im Ohnefall definierten
maßgeblichen Bemessungsquerschnitte eingetragen.
Die werktägliche Querschnittsbelastung im ÖPNV wurde aus dem Verkehrsmodell
übernommen. Zusammen mit den festgelegten Spitzenstundenanteilen ergeben sich
für die einzelnen Querschnitte Platzausnutzungsgrade, welche die Obergrenze von
65 % der Richtwerte für die Auslastung nicht überschreiten. Auch eine wirtschaftliche
NKU Ludwigshöhviertel Verkehrsangebot und Verkehrsnachfrage im Mitfall
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27.07.2023
Betriebsführung ist gesichert, da die Platzausnutzungsgrade nicht zu gering sind. Die
Platzausnutzungsgrade pro Querschnitt sind in Abbildung 19 dargestellt.
Abbildung 19: Platzausnutzungsgrade Mitfall
Somit ist keine Nachdimensionierung bzw. sind keine Anpassungen an den
Bedienungsangeboten erforderlich. Ferner ist der Mitfall gut dimensioniert, da in den
maßgebenden Querschnitten gleicher Linienbündel hohe Werte erreicht werden
(aber nicht > 65 %) . Dabei ist immer der höchst ausgelastete Querschnitt eines
Linienbündels maßgebend. Das Verkehrsangebot ist somit korrekt dimensioniert und
kann als Basis zur Berechnung des Nutzen -Kosten-Indikators angewandt werden. In
Tabelle 5 ist die Spitzenstun denbelastung in Lastrichtung dargestellt. Auffällig im
Vergleich zur werktäglichen Querschnittsbelastung des ÖPNV im Ohnefall sind
deutlich höhere Anzahlen an Personenfahrten pro Querschnitt im Ludwigshöhviertel.
Beispielsweise verdoppelt sich die Querschn ittsbelastung im Querschnitt Marien -
höhe-Cooperstraße (QS 3) von 2.700 auf 5.510 Personenfahrten pro Werktag. Diese
Änderung lässt sich insbesondere durch den Wegfall des Umstieges auf den Bus an
der Lichtenbergschule erklären. Die Belastungs-Änderungen resultieren zudem aus
den in Kapitel 6.2 aufgeführten Faktoren. Im Mitfall fährt die Linie 3 durch das
Ludwigshöhviertel ohne nötigen Umstieg und bis zur Darmstädter Innenstadt.
NKU Ludwigshöhviertel Verkehrsangebot und Verkehrsnachfrage im Mitfall
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27.07.2023
Tabelle 5: Verkehrsnachfrage Mitfall (Ausschnitt B4-1)
Querschnitt
werktägliche
Querschnittsbelastung
ÖPNV
[Personenfahrten/
Werktag]
Spitzenstunden-
anteil
[%]
Spitzenstunden-
belastung
in Lastrichtung
[Personenfahrten/
Stunde und Richtung]
QS1:
Heinrichstraße -
Schulstraße
10.230 15 767
QS2:
Eschollbrücker
Straße -
Rhein/Neckar-
Straße
28.430 15 2.132
QS3: Marienhöhe
- Cooperstraße 5.510 20 551
QS4:
Ludwigshöhviertel
- Marienhöhe
5.070 20 507
QS5:
Ludwigshöhviertel
-
Lichtenbergschule
4.890 20 489
QS6:
Lichtenbergschule
-
Ludwigshöhstraße
5.130 20 513
QS7: Eberstadt
Friedrich-Ebert-
Straße -
Cooperstraße
20.390 20 2.039
NKU Ludwigshöhviertel Gesamtwirtschaftliche Bewertung
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27.07.2023
6 Gesamtwirtschaftliche Bewertung
Die Teilindikatoren, welche zur Berechnung der N utzen-Kosten-Indikatoren benötigt
werden, sind im Folgenden detailliert aufgeführt. Diese leiten sich nach der fortge -
schriebenen Standardisierten Bewertung 2016+ ab. Im Vergleich zum vorherigen
Verfahren wurden einige Details in der Berechnung angepasst. Eine große Änderung
stellt beispielsweise die deutliche Erhöhung des Bewertungsansatzes für Ein -
sparungen von Kohlenstoffdioxid dar. Neu in der Version 2016+ der Standardisierten
Bewertung sind zusätzliche Teilindikatoren. Im Verfahren können mehrere fakultative
Teilindikatoren angewandt werden. Bei diesen optionalen Indikatoren werden die
Wirkungen in den ursprünglichen Bezugsgrößen oder in Nutzwertpunkten bestimmt
und anschließend monetarisiert. Das Ergebnis de r Untersuchung kann durch diese
Indikatoren verbessert werden. Da die Ermittlung dieser Werte mit zusätzlichen
Aufwänden einhergehen, sollte vor der Anwendung genau geprüft werden, ob eine
Ermittlung im Rahmen der jeweiligen Untersuchung Sinn macht. Details zu den
fakultativen Teilindikatoren werden in den Kapitel 6.8 bis 6.14 erläutert.
6.1 Saldo Fahrgastnutzen
Widerstands- und Verkehrsnachfragematrizen bilden die Basis für die Änderung des
Fahrgastnutzes zwischen Mit- und Ohnefall. Maßgebende Fahrten sind dabei Fahrten,
die im Ohnefall sowie im Mitfall mit dem ÖPNV durchgeführt werden. Der Mehr- bzw.
Minderverkehr geht jeweils zur Hälfte in die maßgebenden Fahrten ein. Dieser Ansatz
basiert gemäß Verfahrensanleitung auf der international üblichen Regel „rule of half“,
welche einer linearen Approximation der ökonomischen Konsumentenrente der
Fahrgäste entspricht. Besonders ist, dass sich der Widerstand bei den Fahrten der
Schüler leicht erhöht. Bei den Schülern werden aufgrund der eingeschränkten
Wahlfreiheit keine modalen Verlagerungen und induzierte Fahrten berechnet. Die
Verringerung des Widerstandes bei den Erwachsenen um 119 Stunden/Werktag ist
maßgebend. Es ergibt sich insgesamt eine Senkung des Widerstandes im Mitfall. Der
Widerstand sinkt im Vergleich zum Ohnefall um etwa 32.000 Stunden pro Jahr. Dieser
Wert wird in Formblatt 20 der Standardisierten Bewertung mit einem Nutzen von 6,60
€/Stunde bewertet. Entsprechend ergibt sich eine monetäre Bewertung von 213
Tausend €/Jahr.
NKU Ludwigshöhviertel Gesamtwirtschaftliche Bewertung
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27.07.2023
Tabelle 6: Widerstandsdifferenzen maßgebender ÖPNV-Fahrten (Ausschnitt B5-1)
Klasse der
Einzelwiderstands-
differenz ÖPNV
Widerstandsdifferenz maßgebender ÖPNV-Fahrten
Erwachsene Schüler Gesamt
[Minuten] [Stunden/Werktag] [Stunden/Werktag] [1.000
Stunden/Jahr]
(1) (7) (8) (9)
Summe - 119 14 -32
≥ 20 1,8 0,1
10 bis < 20 3,7 0,0
5 bis < 10 67,2 15,5
2 bis < 5 113,8 17,6
0 bis < 2 224,7 22,7
0 bis > -2 - 220,7 - 8,9
-2 bis > -5 - 185,7 - 11,6
-5 bis > -10 - 116,4 - 20,3
-10 bis > -20 - 7,8 - 0,9
≤ -20 - -
6.2 Saldo ÖPNV-Fahrgeld
Durch die Maßnahme erzeugter Mehrverkehr generiert zusätzliche Fahrgasterlöse
und stellt somit einen zusätzlichen Nutzen dar. Dieser Nutzen wird durch die
Beförderungsleistungsänderung durch Mehrverkehr bzw. Minderverkehr im ÖPNV
ermittelt. Insgesamt erhöht sich die Beförderungsleistung aufgrund von Mehrverkehr
um ca. 9 Mio. Personenkilometer pro Jahr. In Formblatt 20 wird dieser Wert mit einem
kilometerabhängigen ÖV -Fahrgeld von 0,13 €/Pkm bewertet. Entsprechend ergibt
sich eine monetäre Bewertung von 1,17 Millionen €/Jahr. Der Saldo ÖPNV-Fahrgeld
fällt durch den hohen Wert an Mehrverkehr entsprechend groß aus.
Die Höhe des Mehrverkehrs im ÖPNV stellt sich aufgrund mehrerer Faktoren ein:
• Aufgrund der Verlängerung der Linie 3 an die Heidelberger Straße: Entfall des
Umstiegs an der Lichtenbergschule zur Erreichung des Ludwigshöhviertels
• Berücksichtigung des Neuen Linienkonzeptes 2.0 (NLK 2.0) der Stadt/ HEAG
mobilo. Dadurch bessere Abstimmung bzgl. Umsteigevorgänge an
neuralgischen Verknüpfungspunkten
NKU Ludwigshöhviertel Gesamtwirtschaftliche Bewertung
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27.07.2023
• Die Verlängerung der Linie 3 bis zur Heidelberger Straße ermöglicht eine
direkte Verbindung in Richtung Eberstadt/ Seeheim-Jugenheim etc.
• Große Attraktivitätssteigerung des ÖPNV aufgrund Direktanbindung an den
Hauptbahnhof
• Hoher Anteil induzierter Verkehre (siehe Kapitel 5.2)
Tabelle 7: Beförderungsleistungsänderung aufgrund Mehr-/Minderverkehr ÖPNV (Ausschnitt B5-
1)
Summe
Beförderungsleistungsänderung
aufgrund Mehr-/Minderverkehr ÖPNV
Erwachsene Erwachsene
[Minuten] [Pkm/Werktag] [1.000 Pkm/Jahr]
(1) (12) (13)
Summe 30.080 9.024
≥ 20 - 3
10 bis < 20 - 6
5 bis < 10 - 412
2 bis < 5 351
0 bis < 2 13.269
0 bis > -2 12.742
-2 bis > -5 2.788
-5 bis > -10 1.268
-10 bis > -20 83
≤ -20 0
NKU Ludwigshöhviertel Gesamtwirtschaftliche Bewertung
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27.07.2023
6.3 Umweltfolgen MIV
Der Saldo der MIV -Verkehrsleistungen zwischen Mit - und Ohnefall definiert die
Änderungen der Umweltfolgen. Die Umrechnung in eingesparte Pkw -Betriebs-
leistungen erfolgt unter Ansatz eines Pkw -Besetzungsgrades von 1,3 . Die Pkw -
Fahrleistung sinkt im Mitfall um etwa 3,8 Mio. Pkw-km pro Jahr. Entsprechend deutlich
fallen die Einsparungen von Treibhausgasen und Schadstoffen aus. Da insgesamt
weniger Energie verbraucht wird, sinkt auch der Primärenergieverbrauch.
Tabelle 8: Umweltfolgen (Ausschnitt B6)
Fall Einheit Saldo Mitfall-
Ohnefall
MIV-Verkehrsleistung [Personen-km/Werktag] - 16.315,0
Pkw-Fahrleistung [1.000 Pkw-km /Jahr] - 3.765,0
CO2-Emissionen MIV -
Pkw-Betrieb [t/Jahr] - 478,2
THG-Emissionen MIV -
Pkw-Herstellung [t/Jahr] - 154,4
Schadstoffemissionskosten
MIV [T€/Jahr] -15,1
Primärenergieverbrauch
MIV [GJ/Jahr] - 6.777,0
6.4 Saldo der ÖPNV-Betriebskosten
Die Kostenermittlung basiert auf den hinterlegten Linienkonzepten und
Fahrzeugdaten. Dabei sind alle Linien hinterlegt, welche zwischen Mit - und Ohnefall
vorhabenbedingt eine Änderung erfahren. Für die Berechnung wird als Fahrzeug -
konfiguration die neue Straßenbahn -Baureihe ST15 angesetzt. Für Busse wird das
elektrische Modell „EvoBus Mercedes-Benz eCitaro C2 O 530“ angesetzt.
Für den Betrieb der Fahrzeuge (Straßenbahn & Bus) werden regenerative
Energiequellen genutzt. Seit 2010 bezieht HEAG mobilo ausschließlich Ökostrom.
Die Ermittlung der Umlaufzeiten wurde nach dem im Verfahren vorgegebenen Ablauf
durchgeführt. Mit HEAG mobilo wurde eine Reserve von 10 % abgestimmt.
Die Fahrzeugkosten steigen im Mitfall, da die Busse im Ohnefall durch Straßenbahnen
im Mitfall im ähnlichen Maße ersetzt werden müssen. Straßenbahnen sind pro Stück
mit etwa 3,8 Millionen € Anschaffungskosten ( Preisstand 2016) deutlich teurer als
Busse mit 0,5 Millionen € pro Stück (Preisstand 2016) . Der Kapitaldienst erhöht sich
entsprechend um etwa 368.000 € pro Jahr.
NKU Ludwigshöhviertel Gesamtwirtschaftliche Bewertung
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27.07.2023
Die Unterhaltungskosten der Fahrzeuge erhöhen sich um etwa 252.000 € pro Jahr.
Die Energiekosten erhöhen sich um etwa 99.000 € pro Jahr. Auch die Personalkosten
steigen um ca. 381.000 € pro Jahr. Insgesamt erhöhen sich die Betriebskosten des
ÖPNV deutlich um etwa 1,1 Millionen € pro Jahr.
Tabelle 9: Betriebskosten ÖPNV (Ausschnitt B9-5)
Einheit Mitfall Ohnefall
Saldo
Mitfall-
Ohnefall
Fahrzeugkosten [T€/Jahr] 3.119,6 2.499,3 620,3
Kapitaldienst
Fahrzeuge [T€/Jahr] 1.793,8 1.425,7 368,0
Unterhaltungskosten
Fahrzeuge [T€/Jahr] 1.325,9 1.073,6 252,3
zeitabhängige
Unterhaltungskosten Fahrzeuge [T€/Jahr] 430,4 339,3 91,2
laufleistungsabhängige
Unterhaltungskosten Fahrzeuge [T€/Jahr] 895,4 734,3 161,1
Energiekosten ÖPNV [T€/Jahr] 603,0 503,6 99,4
Personalkosten ÖPNV [T€/Jahr] 3.115,5 2.734,6 381,0
Summe
Betriebskosten ÖPNV [T€/Jahr] 6.838,2 5.737,5 1.100,7
6.5 Investitionen, Kapitaldienst und Unterhaltungskosten für die ortsfeste
Infrastruktur
Die Investitionskosten wurden zum Preisstand des Jahres 2022 ermittelt. Der
Aufzinsungsfaktor für die Kapitalbindung während der angesetzten Bauzeit von 1,5
Jahren ist auf 1,0042 gesetzt. Dieser Faktor entspricht der Hälfte des Wertes für eine
Bauzeit von zwei Jahren , welcher vom Verfahren vorgegeben wird. Um die
Investitionen auf den maßgeblichen Preisstand 2016 zu beziehen, werden
entsprechende Indizes des Statistischen Bundesamts herangezogen. Es wurde der
Mittelwert der Indizes aus den Quartalen 3 und 4 des Jahres 2021 sowie aus den
Quartalen 1 und 2 des Jahres 2022 als Grundlage verwendet.
Die Investitionskosten für die ortsfeste Infrastruktur wurden auf der Basis der
Entwurfsplanung (Leistungsphase 3) nach dem aktuellen Stand (2022) der Baupreise
der Herstellungskosten berechnet. Da die Kostenberechnung in der Leistungsphase
3 ermittelt wurden, können die Unsicherheiten bei den Kosten im Normalfall als eher
NKU Ludwigshöhviertel Gesamtwirtschaftliche Bewertung
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27.07.2023
gering eingeschätzt werden. Aufgrund der derzeitigen wirtschaftlichen und geo -
politischen Entwicklungen (Corona, Ukraine -Krieg) bes teht jedoch das Risiko von
weiteren Kostensteigerungen. Die als Folge des Ukraine -Kriegs verursachten Liefer-
engpässe und Preissteigerungen wichtiger Baumaterialien sowie eventueller Leis -
tungsverzögerungen sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschätzbar.
Ein Baupreisindex ist im Gegensatz zum Projekt Infrastruktur nicht enthalten, da die
Kosten ohnehin auf den Preisstand des Jahres 2016 zurück gerechnet werden. Im
Projekt Infrastruktur bzw. im GVFG -Antrag und in der M agistrats-Vorlage sind ein
Zuschlag für Unvorhergesehenes und ein Baupreisindex bis 202 6 mit 3 % pro Jahr
enthalten.
Die Investitionskosten belaufen sich inkl. 10% Planungskosten im Mitfall auf ca. 21,7
Mio. € mit Preisstand 2016. Gemäß der Verfahrensanleitung ergeben sich ein
Kapitaldienst von 670 Tausend €/Jahr und Unterhaltungskosten von 1 88 Tausend
€/Jahr.
Die Investitionskosten belaufen sich im Ohnefall auf rund 1,6 Mio. € (inkl. 10%
Planungskosten mit Preisstand 2016). Gemäß der Verfahrensanleitung ergeben sich
ein Kapitaldienst von 58,8 Tausend €/Jahr und Unterhaltungskosten von 16,3 Tausend
€/Jahr.
Tabelle 10: Investitionskosten (Ausschnitt B10-2/3)
Investitionskosten Ohnefall Mitfall
Summe Investitionen inkl.
10% Planungskosten
(Preisstand)
1.960,5 T€ (2022) 27.532,4 T€ (2022)
Summe Investitionen
Preisstand 2016 1.592,0 T€ 21.728,5 T€
Kapitaldienst
Preisstand 2016 58,8 T€ 670,3 T€
Unterhaltungskosten
Preisstand 2016 16,3 T€ 188,4 T€
NKU Ludwigshöhviertel Gesamtwirtschaftliche Bewertung
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6.6 Saldo der Unfallfolgen
Die Salden der Betriebsleistungen von Pkw, Bussen und Schienenfahrzeugen werden
mit einer spezifischen Unfallkostenrate bewertet. Insgesamt zeigt sich eine deutliche
Verringerung der Unfallfolgekosten um ca. 155.000 € pro Jahr. Diese Verringerung ist
auf eine im Mitfall deutlich geringere Betriebsleistung des MIV als im Ohnefall
zurückzuführen.
Tabelle 11: Unfallfolgekosten (Ausschnitt B11)
Unfallfolgekosten
Saldo Betriebsleistung
[1.000 Fahrzeug-
km/Jahr]
Saldo Unfallkosten
[T€/Jahr]
MIV -3.765,0 -320,0
ÖSPV-Schiene 212,6 215,1
ÖSPV-Bus -234,3 -49,9
Summe -154,8
6.7 Saldo der Umweltfolgen
Die Umweltfolgen verschiedener Bereiche werden getrennt nach den Verkehrsmitteln
MIV und ÖPNV ermittelt.
Die CO 2-Emissionen des Betriebs von ÖPNV und MIV sinken deutlich um 463,2 t
CO2/Jahr, obwohl die Betriebs-Emissionen des ÖPNV leicht steigen (14,9 t CO2/Jahr).
Entsprechend werden viele Emissionen des MIV eingespart (-478,2 t CO 2/Jahr). Die
Fahrzeugherstellungs-Emissionen sinken beim MIV sowie beim ÖPNV deutlich.
Entsprechend verringern sich diese Emissionen insgesamt um 171,3 t CO2/Jahr. Die
Treibhausgasemissionen der Fahrzeugherstellung werden in der Version 2016+ der
Standardisierten Bewertung erstmals berücksi chtigt. In der früheren Version des
Verfahrens (2016) wurden lediglich die Treibhausgasemissionen des Betriebs
berücksichtigt. Im ÖPNV sinken die Herstellungs-Emissionen, obwohl im Mitfall mehr
Straßenbahnfahrzeuge zum Einsatz kommen als im Ohnefall. Der Rückgang resultiert
aus der deutlichen Einsparung von Elektrobussen, bei deren Herstellung ein hoher
Wert an CO2 pro Fahrzeug verbraucht wird.
NKU Ludwigshöhviertel Gesamtwirtschaftliche Bewertung
43
27.07.2023
Für die Errichtung der Infrastruktur des schienengebundenen ÖPNV werden
Emissionen freigesetzt. Diese Kosten werden berücksichtigt, es sei denn es werden
Bestandsanlagen ersetzt. Im Mitfall fallen jährliche Treibhausgasemissionen von 0,2
Tonnen pro Jahr für Kunstbauwerke an (vgl. Blatt 12-1). Für die Streckeninfrastruktur
ohne maßgebende Kunstba uwerke fallen 49,2 Tonnen Treibhausgasemissionen an
(vgl. Blatt 12-2). Damit ergibt sich eine Summe von 49,4 Tonnen zusätzlicher CO 2-
Emission pro Jahr. Insgesamt sinken die Treibhausgas-Emissionen deutlich um 585,2
t CO2 pro Jahr. Diese werden auf Blatt 20 mit 670 € pro eingesparter Tonne CO 2
monetarisiert. Entsprechend ergibt sich die monetäre Bewertung von 392.100 € pro
Jahr. Der Saldo der Schadstoffemissionskosten geht mit zusätzlichen 14.700 € Nutzen
pro Jahr mit ein.
Tabelle 12: Umweltfolgen (Ausschnitt B12-3)
Verkehrsmittel Einheit MIV ÖPNV Summe
Saldo CO2-Emissionen
Betrieb [t CO2/Jahr] - 478,2 14,9 - 463,2
Saldo CO2-Emissionen
Fahrzeugherstellung [t CO2/Jahr] - 154 - 16,9 - 171,3
Saldo CO2-Emissionen
Infrastrukturherstellung [t CO2/Jahr] 49,4 49,4
Saldo CO2-Emissionen
gesamt [t CO2/Jahr] - 632,5 47,4 - 585,2
Saldo Emissionskosten
Schadstoffe [T€/Jahr] - 15,06 0,36 - 14,7
6.8 Saldo der Geräuschbelastung
Dieser Teilindikator wird in der Bewertung nicht betrachtet. Die Standardisierte
Bewertung geht davon aus, dass die Immissionsgrenzwerte der 16. BImSchV bei dem
zu bewertenden Investitionsvorhaben eingehalten werden. Entsprechend ist dafür
kein gesonderter Nachweis erforderlich. Entlastungwirkungen entstehen durch die
Anbindung des Ludwigshöhviertels per Straßenbahn nicht. Von einer Geräusch -
belastungsänderung von mehr als 3 dB(A) ist nicht auszugehen.
NKU Ludwigshöhviertel Gesamtwirtschaftliche Bewertung
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6.9 Nutzen gesellschaftlich auferlegter Investitionen
Dieser Teilindikator wird in der Bewertung nicht betrachtet. Erhöhte Kosten durch
gesellschaftlich auferlegte Pflichten wie die Barrierefreiheit oder den Brandschutz
können als Nutzen mit in die Bewertung eingehen. Dafür ist eine detaillierte
Kosteneinteilung nötig. Es ist davon auszugehen, dass durch den Indikator nur eine
sehr geringe NKI-Verbesserung möglich ist, da diese Kosten verhältnismäßig niedrig
ausfallen. In Abstimmung mit den Beteiligten wurde dieser Indikator nicht ermittelt.
6.10 Nutzen anderer Netznutzer
Dieser Teilindikator w ird in der Bewertung nicht betrachtet. In bestimmten Fällen
können im SPNV zusätzliche Kapazitäten bereit gestellt werden. Da die im
Ludwigshöhviertel eingesetzte Straßenbahn kein SPNV ist, sondern ÖSPV, ist dieser
Indikator nicht anwendbar.
6.11 Funktionsfähigkeit Verkehrssysteme / Flächenverbrauch
Dieser Teilindikator w ird in der Bewertung betrachtet. Das Vorhaben kann zur
Stärkung der Funktionsfähigkeit der Verkehrssysteme und zu einer Senkung des
verkehrlich bedingten Flächenverbrauchs beitragen. Verkehrsverlagerungen können
z. B. zu Nachverdichtungen, Staureduktion oder der Umwidmung von Verkehrs -
flächen führen. Der ermittelte Nutzwert dieser Effekte ist abhängig von der räumlichen
Lage der Straßeninfr astruktur und wird deshalb differenziert nach Raumtypen
bewertet, die losgelöst von den durchgeführten Modellrechnungen zusätzlich in das
Modell eingepflegt werden müssen . Die Raumtypen werden dabei nach der
regionalstatistischen Raumtypologie des Bundesmi nisteriums für Digitales und
Verkehr (BMDV) „RegioStaR“ definiert.
Der Einfluss des Faktors auf das NKV ist recht hoch, da ein deutlicher Rückgang der
MIV-Verkehrsleistung ermittelt wurde . Der Teilindikator führt zu ca. 17.300
Nutzwertpunkten. Jeder Punkt wird mit 15,5 € monetarisiert. Dadurch entsteht ein
zusätzlicher Nutzen von 267.700 €.
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6.12 Primärenergieverbrauch
Dieser Teilindikator wird in der Bewertung betrachtet. Der sparsame Umgang mit
Energie wird als Nutzen betrachtet, da die Vermutung besteht, dass der Wert des
sparsamen Umgangs mit Energie in den Energiepreisen nicht hinreichend abgebildet
ist. Der Saldo der Primärenergie wird als nutzwertanalytischer Teilindikator bewertet.
Für die Anbindun g des Ludwigshöhviertels per Straßenbahn werden knapp 3.200
Nutzerwertpunkte in der Berechnung betrachtet, da der Primärenergieverbrauch um
etwa 3.580 GJ sinkt. Bei der Berechnung d es NKV wird jeder Nutzerwertpunkt mit
15,5 € monetarisiert.
Tabelle 13: Primärenergieverbrauch (Ausschnitt B17)
Verkehrsmittel
Saldo
Primärenergieverbrauch
[GJ/Jahr)]
Nutzwertpunkte
[1.000 Punkte]
ÖPNV 3.196,6
MIV - 6.777,0
Summe - 3.580,5 3,2
6.13 Daseinsvorsorge / raumordnerische Aspekte
Dieser Teilindikator wird in der Bewertung nicht betrachtet. De r Indikator betrachtet
die Wirkungen der ÖPNV -Erreichbarkeit zentraler Orte. Mit der Bestimmung des
Indikators ist ein zusätzlicher Modellierungsaufwand verbunden. Der E influss auf die
Nutzen-Kosten-Indikatoren ist stets positiv, wird für d ie untersuchte Maßnahme
jedoch als eher gering eingeschätzt. In Abstimmung mit den Beteiligten wurde dieser
Indikator nicht ermittelt.
6.14 Resilienz von Schienennetzen
Dieser Teilindikator wird in der Bewertung nicht betrachtet. Bei außerplanmäßigen
Ereignissen bieten alternative Fahrtmöglichkeiten im ÖPNV die Möglichkeit, die
Funktionsfähigkeit zu erhalten oder schnell wiederzuerlangen. Nicht ausfallende
Fahrten aufgrund alternativer Fahrt möglichkeiten werden mit einem Nutzenwert
quantifiziert. Zur Ermittlung des Nutzens ist die Konzeptionierung von entsprechenden
Störungs- Mit- und Ohnefällen erforderlich. Auch müssen Widerstandsänderungen in
das Verkehrsmodell eingearbeitet werden. Die Straßenbahn-Verbindung über das
Ludwigshöhviertel wird einen Vorteil in der Resilienz des Netzes bieten und somit das
NKU Ludwigshöhviertel Gesamtwirtschaftliche Bewertung
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NKV verbessern. Bei einer Störung in der Heidelberger Straße könnten
Straßenbahnen über das Ludwigshöhviertel ausweichen. In Abstimmung mit den
Beteiligten wurde dieser Indikator zum jetzigen Zeitpunkt nicht ermittelt.
6.15 Nutzen-Kosten-Indikatoren
Aus den verschiedenen ermittelten Teilindikatoren werden die N KI ermittelt.
Indikatoren, welche nicht in Geldeinheiten vorliegen, werden monetarisiert . Die
Summe der Einzelnutzen wird der Summe der Kosten des Vorhabens gegen -
übergestellt. Ein Vorhaben ist dann wirtschaftlich sinnvoll, wenn das NKV größer als
1,0 ist. In Tabelle 14 sind alle Teilindikatoren zusammengefasst.
NKU Ludwigshöhviertel Gesamtwirtschaftliche Bewertung
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Tabelle 14: Nutzen-Kosten-Indikatoren (Ausschnitt B20)
Teilindikator
Dimension
der originären
Messgröße
Wert der
originären
Messgröße
Monetäre
Bewertung
[T€/Jahr]
Saldo Fahrgastnutzen
ÖPNV [1.000 h/Jahr] - 32 212,9
Saldo ÖPNV-Fahrgeld [1.000
Pkm/Jahr] 9.024,1 1.173,1
Saldo der ÖPNV-
Betriebskosten [T€/Jahr] 1.100,7 - 1.100,7
Unterhaltungskosten für
die ortsfeste Infrastruktur
im Mitfall
[T€/Jahr] 188,4 - 188,4
Unterhaltungskosten für
die ortsfeste Infrastruktur
im Ohnefall
[T€/Jahr] 16,3 16,3
Saldo der
Unfallfolgekosten [T€/Jahr] -154,8 154,8
Saldo der CO2-Emissionen [t CO2/Jahr] - 585,2 392,1
Saldo der
Schadstoffemissionskosten [T€/Jahr] - 14,7 14,7
Funktionsfähigkeit der
Verkehrssysteme
/Flächenverbrauch
[1.000 Punkte] 17,3 267,7
Primärenergieverbrauch [1.000 Punkte] 3,2 49,9
Summe monetäre
bewerteter Einzelnutzen [T€/Jahr] 992,4
Saldo Kapitaldienst für die
ortsfeste Infrastruktur [T€/Jahr] 729,1 611,5
Nutzen-Kosten-Indikatoren
Nutzen-Kosten-Differenz [T€/Jahr] 380,8
Nutzen-Kosten-
Verhältnis [-] 1,62
NKU Ludwigshöhviertel Zusammenfassung
48
27.07.2023
7 Zusammenfassung
Für die Erschließung des Ludwigshöhviertels per Straßenbahn wird mit der Version
2016+ der Standardisierten Bewertung ein Nutzen-Kosten-Verhältnis von 1,62
erreicht. Die Werte der Teilindikatoren wurden anhand der Bewertungsansätze aus
Formblatt 20 der Standardisierten Bewertung m onetarisiert. Hieraus ergibt sich für
das untersuchte Vorhaben ein NKV von größer 1.
Die Investitionsmaßnahme ist folglich aus gesamtwirtschaftlicher Sicht nach
Maßgabe der Standardisierten Bewertung 2016+ sinnvoll. Die Förderfähigkeit
der Maßnahme ist somit nachgewiesen.
Folgende positive Aspekte einer Straßenbahnanbindung des Ludw igshöhviertels
können zusammenfassend festgestellt werden:
Fahrgastgewinne für den ÖPNV durch einen höheren Beförderungskomfort ,
Wegfall von Umsteigerelationen und Fahrtzeitverkürzungen. Der Mehrverkehr im
ÖPNV generiert zusätzliche Fahrgasterlöse
Positive Umweltwirkungen, z. B. hohe CO2-Einsparungen und Einsparungen des
Primärenergieverbrauchs.
Stärkung der Funktionsfähigkeit der Verkehrssysteme un d Senkung des
verkehrlich bedingten Flächenverbrauchs.
Auch bei potenziellen Kostensteigerungen überwiegt bei dieser Maßnahme der
Nutzen, da das N KV deutlich über 1,0 liegt. Das Ergebnis des NKV von 1, 62 ist
außerdem mit einer Tendenz nach oben zu betrachten und könnte zudem durch die
zusätzliche Ermittlung von weiteren fakultativen Teilindikatoren weiter verbessert
werden.
anlage 5
3873 Zeichen
BankBankBankVitrine
H
BankBankVitrineBank
RQ 15RQ 15
Cooperstraße(Bahnsteig Ost)
CooperstraßeHaltestellenabstände:
<-- Lincoln-Siedlung ca. 545 m --> Marienhöhe ca. 420 m
BÜ 2BÜ 3
BÜ 4
RQ 17
RQ 17
RQ 16
RQ 16
BÜ 1BÜ 5 Ausbaugrenze
Ausbaugrenze
Ausbaugrenze
Ausbaugrenze
Ausbaugrenze
Ausbaugrenze
Vorhaltung Fläche fürGleichrichterunterwerk
TB +10TB +10
HB +12TB +10
TB +10
TB ±0TB ±0TB + 4
TB +10
TB ±0
HB +12
TB +4
HB +12
HB +12
Betonpflaster, 1-reihig
TB ±0
KS +18 R = 12
GRT ±0
GRT ±0
GRT ±0TB +4RÜ +1RÜ +1
möglicher Standortfür Instandhaltungsfahrzeug
möglicher Standortfür Instandhaltungsfahrzeug
möglicher Standortfür Instandhaltungsfahrzeug
möglicher Standortfür Instandhaltungsfahrzeug
TB + 4
TB +4
GRT ±0
KS +18
TB ±0
TB +10
HB +12RÜ +6RÜ +1RÜ +6RÜ +1 RÜ +6RÜ +1RÜ +6RÜ +1RÜ +1RÜ +6RÜ +1RÜ +6
RÜ +6RÜ +1
TB +10RÜ +6RÜ +1
BSK +18
TB +10
BSK +18
TB +10
TB +10TB +10 BSK +18BSK +18HB +12
BSK +18BSK +18
RÜ+ 1RÜ +6RÜ +1RÜ +6
HB +12HB +12
TB +10
KS +18
HB +12
HB +12
HB +12
TB ±0
TB ±0
TB +10
BSK +18
BSK +18HB +12
HB +12
RÜ +1RÜ +1RÜ +6
RÜ +1RÜ +1RÜ +6
TB +10RÜ +6RÜ +1
HB +12 KS +18 HB +6 HB +6RÜ +1RÜ +6HB +12
HB +12
RÜ +6RÜ +1
TB +10 TB +10
TB +10 TB +10
HB +8HB +4RÜ +6RÜ +6RÜ +1RÜ +1
HB +12
TB ±0RÜ +1RÜ +6HB +12
HB +12
HB +12
BankBankBankVitrine
GGGGGG GWWW WWW
S S
S
S
S
S
S S
S
SS S
SSSSSS
SSS
SS
SS
SSSS
S
SSS SSS
S
SSS
SS
SS WWGWWW
Anschluss an Blatt 8
DammEinschnittParkplatzGrünfläche/ Rasengitter
Fahrbahn / halbstarre Decke
Mulde
StützwandGrunderwerb erforderlichB-Plan VerkehrskorridorB-Plan Straßenbahnkorridor
B-Plan Baugrenze Hochbau, nachrichtlichB-Plan Baulinie Hochbau, nachrichtlich
AsphaltgleisGrüngleisBahnsteigGehwegGeh-/Radweg
Radweg
Rückbau / AbbruchHH
Schottergleis
Grundstückszufahrten
PflastergleisDrittplanung
Standort FL-MastBaumbestandBodenmarkierung VZ 151
Fahrradstellplatz
Standort SignalmastRodung Baumbestand
Standort Haltestellen-beleuchtung (HEAG)
Maßnahme Erschütterungsschutz
+20cmAbrückmaßHaltestellenbereichStandort Signalmast, vorübergehendStandort städtische Beleuchtung(nachrichtliche Darstellung)Verteilerkasten EEASteuerschrank Schmieranlage(Drittplanung)Steuergerät SignalisierungRückleiterschrank EEA
Legende Planung
Markierung nur nachrichtlich dargestellt !
HaltestelleStraßenbahn/Bus
Randwegmaterial
DatumZeichenNr.Art der Änderung
DatumNamebearb.geprüftgez.
HEAG mobilo GmbHStraßenbahnnetzKlappacher Straße 17264285 Darmstadt
Raum für Registratur/Ordnung
1 32Lagestatus 100
Ingenieurgesellschaft mbHLindleystrasse 1160314 Frankfurt am MainSchüßler-PlanTel. 069 / 96 88 57-0Fax. 069 / 96 88 57-99DB Engeneering & Consulting GmbHHahnstraße 5260528 Frankfurt am MainRegion Deutschland MitteEntwurfsplanung Bezeichnung der Unterlage: Maßstab: Projekt-Nr.: Ortslage : Straße : Haltestelle : Unterlagen-Nr.:Anbindung Ludwigshöhviertel 19652
Darmstadt, den Dezernat VI Darmstadt, denMobilitäts- und TiefbauamtDatum:SGL 66.1.4ABL 66.1 Z. Mitzeichnung66.267 6156Paul Georg WandreyStadtratDipl. Ing. Thomas EmigStellv. Amtsleitung
HEAG mobilo GmbH Leiterin Abteilung Straßenbahnnetz Darmstadt, den i.V.(Dipl.-Ing. Astrid Tschann) HEAG mobilo GmbH Leiter Sachgebiet Planung und Projektierung Darmstadt, den(Dipl.-Ing. Markus Klein) i.A.
Lageplan Oberflächen Blatt 9Verkehrsanlagen1:2502.1DarmstadtHeidelberger Straße / CooperstraßeCooperstraße
08/24AK08/24EE08/24NT
5523175 5523150 5523125 5523100 5523075 5523050 5523025 5523000 5522975 5522950 5522925 5522900 55228753474700
3474675
3474650
3474625
3474600
3474575
5522875552290055229255522950552297555230005523025552305055230755523100552312555231505523175
3474575
3474600
3474625
3474650
3474675
3474700
Führung der Radfahrerauf bestehende Straße(Franklinstraße)
VersetzungWegebeschilderung
Nur zurAbstimmung
24.06.22Buc01Übernahme Prüfanmerkungen 03/2201.08.22Buc02Übernahme Prüfanmerkungen 07/2201.08.24EE03Überarbeitung Entwurfsplanung
anlage 3
4024 Zeichen
WA E2WA D3WA D2 WA D1 WA B3WA A12Garagengebäude 3 M 5 V1 V1 V1 G2 BankVitrine Bank H Anpassungsbereich Endzustand Achse 12 (Jupiterstraße) RQ 13 RQ 12 RQ 07RQ 07 RQ 10 MarienhöheMarienhöhe <-- Ludwigshöhviertel ca. 360 m --> Cooperstraße ca. 420 m 0,9 1,01,1 BÜ 6 BÜ 7 RQ 13 RQ 12 RQ 10 RQ 11 RQ 11 Ausbaugrenze Ausbaugrenze Ausbaugrenze HB +12 Betonpflaster, 1-reihig Betonpflaster, 1-reihigBetonpflaster, 1-reihig HB +12 TB ±0HB +12 GRT ±0 HB +12 GRT ±0 HB +12 HB +12 GRT ±0 HB +12HB +12HB +12 TB +4 TB +4 HB +12 HB +12HB +12HB +12 TB +4HB +12 HB +12TB +4 HB +12 TB +4 TB +4 TB ±0 HB +3 TB +4 HB +3 TB +4HB +12 HB +12 TB +4 TB +4HB +12 TB +4 R = 16HB +12 HB +12 HB +12 HB +12 HB +12 HB +12 RÜ +6RÜ +1RÜ +6 RÜ +6RÜ+1 RÜ +6RÜ +1RÜ +1RÜ +6 RÜ +6 RÜ +1RÜ +6 RÜ +1 RÜ +6 RÜ +1 RÜ +1 RÜ +1RÜ +1 RB +1 GRT ±0 TB +4GRT ±0 TB +4 GRT ±0 GRT ±0GRT ±0 GRT ±0 GRT ±0 RÜ +6RÜ +1HB +12 HB +12HB +10 HB +12 TB ±0 HB +12TB +4 RÜ +6RÜ +1TB +4HB +12 RB +1 TB +4TB +4 TB +4 HB +12HB +12 HB +12HB +12 TB +4 TB ±0 HB +12 TB +10 TB +10 TB +10 TB +10 TB +10 TB +10 TB +10 BSK +18 BSK +18BSK +18 BSK +18 Rü +1Rü +6Rü +1Rü +6 GRT ±0TB +4GRT ±0 Haltestellenabstände: HB +12 HB +12 Rü +1Rü +6Rü +1Rü +6 RÜ +1RÜ +1 RÜ +1RÜ +6RÜ +1RÜ +6 S WWWW WW W W IV (+ Dachnutzung) IV+ III+ IIIII II+II+II+II+ IV+ IV+ HaltestelleGehweg (Herstellung nach Hochbau)GehwegRadweg / SEV KiTa III+ III+III+ Haltestelle Garage 332.99m x 52.00m Gehweg Gehweg TrS 8 - e-netzFlächenbedarf = 73,70 m²1 x Trafo + POP (UF3060 + 3030)Öffnung längsseitig TrS 9 - e-netzFlächenbedarf = 57,20 m²2 x Trafo (UF3084)Öffnung längsseitig(genaue Lage wird noch geklärt) 90 9189 98 99 141 140 110 111 155 100 Anschluss an Blatt 6Anschluss an Blatt 5 Anschluss an Blatt 8 Lageplan Oberflächen Blatt 7Verkehrsanlagen1:2502.1DarmstadtCooperstraße West 08/24AK08/24EE08/24NT DatumZeichenNr.Art der Änderung DatumNamebearb.geprüftgez. HEAG mobilo GmbHStraßenbahnnetzKlappacher Straße 17264285 Darmstadt Raum für Registratur/Ordnung 1 32Lagestatus 100 Ingenieurgesellschaft mbHLindleystrasse 1160314 Frankfurt am MainSchüßler-PlanTel. 069 / 96 88 57-0Fax. 069 / 96 88 57-99DB Engeneering & Consulting GmbHHahnstraße 5260528 Frankfurt am MainRegion Deutschland MitteEntwurfsplanung Bezeichnung der Unterlage: Maßstab: Projekt-Nr.: Ortslage : Straße : Haltestelle : Unterlagen-Nr.:Anbindung Ludwigshöhviertel 19652 Darmstadt, den Dezernat VI Darmstadt, denMobilitäts- und TiefbauamtDatum:SGL 66.1.4ABL 66.1 Z. Mitzeichnung66.267 6156Paul Georg WandreyStadtratDipl. Ing. Thomas EmigStellv. Amtsleitung HEAG mobilo GmbH Leiterin Abteilung Straßenbahnnetz Darmstadt, den i.V.(Dipl.-Ing. Astrid Tschann) HEAG mobilo GmbH Leiter Sachgebiet Planung und Projektierung Darmstadt, den(Dipl.-Ing. Markus Klein) i.A. DammEinschnittParkplatzGrünfläche/ Rasengitter Fahrbahn / halbstarre Decke Mulde StützwandGrunderwerb erforderlichB-Plan VerkehrskorridorB-Plan Straßenbahnkorridor B-Plan Baugrenze Hochbau, nachrichtlichB-Plan Baulinie Hochbau, nachrichtlich AsphaltgleisGrüngleisBahnsteigGehwegGeh-/Radweg Radweg Rückbau / AbbruchHH Schottergleis Grundstückszufahrten PflastergleisDrittplanung Standort FL-MastBaumbestandBodenmarkierung VZ 151 Fahrradstellplatz Standort SignalmastRodung Baumbestand Standort Haltestellen-beleuchtung (HEAG) Maßnahme Erschütterungsschutz +20cmAbrückmaßHaltestellenbereichStandort Signalmast, vorübergehendStandort städtische Beleuchtung(nachrichtliche Darstellung)Verteilerkasten EEASteuerschrank Schmieranlage(Drittplanung)Steuergerät SignalisierungRückleiterschrank EEA Legende Planung Markierung nur nachrichtlich dargestellt ! HaltestelleStraßenbahn/Bus Randwegmaterial 5523125 5523150 5523175 5523200 5523225 552325034748753474900347492534749503474975347500034750253475050347507534751003475125 5523175 5523150 5523125 5523100 5523075 552305034751003475075347505034750253475000347497534749503474925347490034748753474850 Nur zurAbstimmung 07.08.23AGr03Übernahme Änderungen TA01.08.22Buc02Übernahme Prüfanmerkungen 07/2201.08.24EE04Überarbeitung Entwurfsplanung
anlage 10
2634 Zeichen
2.5% 5,553,001,251,30Besonderer Bahnkörper8050 3,0050Haltestelle Oberbau HaltestelleBetonpflastersteinPflasterbett8,0 cm4,0 cmGesamtdicke Haltestelle40,0 cmAufbau gem. RStO 12,Tafel 6, Zeile 1 45 MN/m²80 MN/m²Schottertragschicht28,0 cm Oberbau RadwegAsphaltdecke10,0 cmGesamtdicke Radweg40,0 cmAufbau gem. RStO 12,Tafel 6, Zeile 1 45 MN/m²80 MN/m²Schottertragschicht 0/3230,0 cm Regelquerschnitt 16Heidelberger StraßeHaltestelle Heidelberger StraßeBahnsteig Süd AsphaltdeckschichtAsphalttragschicht4,0 cm15,0 cm15,0 cm Gesamtdicke Bahnkörper≥ 69,0 cm60 MN/m²120 MN/m² Schottertragschicht 0/45≥ 35,0 cmBodenaustausch20,0 cm 1:1,5 Stützbereichgem Ril 836 1:1,5 Stützbereichgem Ril 8361:401:40120 MN/m²60 MN/m²1:401:40 Oberbau BahnkörperEingedeckte feste FahrbahnBetonschwellen mitbetonierten Schwellenfächernund Rillenschiene 60R2 Aussparung(alle 10m) 2.5% Geotextil 3,50Gemeinsamer Geh- und Radweg50 1,201,20151,201,201510 2.5%2.5%2.5%2.5%2.5% 2.5%2.5% Schrammbord 2.5% 2,70Fahrstreifen3,003,0058FahrstreifenFahrstreifen Randstreifen 6.0% 6.0% Grünstreifen 20 1,00Anpassungan Bestand Sicherheitsraum70 Sicherheitsraum7015 0.15%2.80% Grundstücksgrenze Oberbau FahrbahnAsphaltdeckeAsphalttragschicht4,0 cm12,0 cmGesamtdicke Fahrbahn65,0 cm45 MN/m²150 MN/m²Schottertragschicht 0/4549,0 cmAufbau gem. RStO 12,Tafel 1, Zeile 3, Bk1,8L-Stein BSK 12TB 10x3012HB 15/30TB 10x30 30Gußasphaltrinne7 Kettenabsperrung Bankett Bankett Bestandsgeländeoberkante 60°60° FüllbodenFüllbodenC20/25 C20/25C20/2510 cmOberbodenandeckung DatumZeichenNr.Art der Änderung DatumNamebearb.geprüftgez. HEAG mobilo GmbHStraßenbahnnetzKlappacher Straße 17264285 Darmstadt Raum für Registratur/Ordnung 1 32Lagestatus 100 Ingenieurgesellschaft mbHLindleystrasse 1160314 Frankfurt am MainSchüßler-PlanTel. 069 / 96 88 57-0Fax. 069 / 96 88 57-99 DB Engeneering & Consulting GmbHHahnstraße 5260528 Frankfurt am MainRegion Deutschland MitteEntwurfsplanung Bezeichnung der Unterlage: Maßstab: Projekt-Nr.: Ortslage : Straße : Haltestelle : Unterlagen-Nr.:Anbindung Ludwigshöhviertel 19652 Darmstadt, den Dezernat VI Darmstadt, denMobilitäts- und TiefbauamtDatum:SGL 66.1.4ABL 66.1 Z. Mitzeichnung66.267 6156Paul Georg WandreyStadtratDipl. Ing. Thomas EmigStellv. Amtsleitung HEAG mobilo GmbH Leiterin Abteilung Straßenbahnnetz Darmstadt, den i.V.(Dipl.-Ing. Astrid Tschann) HEAG mobilo GmbH Leiter Sachgebiet Planung und Projektierung Darmstadt, den(Dipl.-Ing. Markus Klein) i.A. 01.08.24EE01Überarbeitung Entwurfsplanung Regelquerschnitt 16Heidelberger Straße1:506DarmstadtHeidelberger StraßeCooperstraße 08/24AK08/24EE08/24NT Haltestelle CooperstraßeNur zurAbstimmung
anlage 7
2599 Zeichen
2.5%2.5% Oberbau FahrbahnAsphaltdeckeAsphalttragschicht4,0 cm12,0 cmGesamtdicke Fahrbahn65,0 cm45 MN/m²150 MN/m² Gesamtdicke Gehweg40,0 cm4,0 cm8,0 cmOberbau GehwegPflasterbettBetonpflasterstein80 MN/m² Aufbau gem. RStO 12,Tafel 6, Zeile 128,0 cmSchottertragschicht 0/3245 MN/m² Oberbau RadwegAsphaltdecke10,0 cmGesamtdicke Radweg40,0 cmAufbau gem. RStO 12,Tafel 6, Zeile 1 45 MN/m²80 MN/m²Schottertragschicht 0/3230,0 cm 1:1.5 1:1.5 bestehende Gebäudekante WA D1 Regelquerschnitt 13CooperstraßeBahn-km 1,1+49.82 8,203,0023,50 2,502,402,002,953,252,00MuldeRadwegFahrbahnFahrbahnRadwegGehwegBesonderer Bahnkörper Vegetationsschicht17,0 cm38,0 cmGesamtdicke Bahnkörper≥ 90,0 cm60 MN/m²120 MN/m² Oberbau BahnkörperGrüngleis mit fester Fahrbahn Schottertragschicht 0/45≥ 35,0 cmBodenaustausch20,0 cm Betonlängsbalken mitVignolschiene 49E1 1:1.5 RegenwasserkanalDN300SchmutzwasserkanalDN400 Schottertragschicht 0/4549,0 cm 50505080 Aufbau gem. RStO 12,Tafel 1, Zeile 3, Bk1,8 1:201:201:201:20 120 MN/m²60 MN/m² Geotextil Sicherheitsraum70Sicherheitsraum1,201,201570 1,201,204550 15 Bankett 2,5010 6.0% 2.5%2.5% Sicherheitstrannstreifen Sicherheitstrannstreifen 10104 105 1:1,5 Stützbereichgem Ril 836 1:1,5 Stützbereichgem Ril 836 1030Gußasphaltrinne 12HB 15x30 12HB 15x30GRT 10x8TB 10x30 B-Plangrenze Verkehrskorridor TB 10x30TB 10x30 Bestandsgeländeoberkante Rigole 50/50 mitFilterkiesRigole 50/50 mitFilterkies60°Füllboden60°Füllboden 10 cmOberbodenandeckung 10 cmOberbodenandeckungC20/25C20/25 C20/25 C20/25 C20/25 16 DatumZeichenNr.Art der Änderung DatumNamebearb.geprüftgez. HEAG mobilo GmbHStraßenbahnnetzKlappacher Straße 17264285 Darmstadt Raum für Registratur/Ordnung 1 32Lagestatus 100 Ingenieurgesellschaft mbHLindleystrasse 1160314 Frankfurt am MainSchüßler-PlanTel. 069 / 96 88 57-0Fax. 069 / 96 88 57-99 DB Engeneering & Consulting GmbHHahnstraße 5260528 Frankfurt am MainRegion Deutschland MitteEntwurfsplanung Bezeichnung der Unterlage: Maßstab: Projekt-Nr.: Ortslage : Straße : Haltestelle : Unterlagen-Nr.:Anbindung Ludwigshöhviertel 19652 Darmstadt, den Dezernat VI Darmstadt, denMobilitäts- und TiefbauamtDatum:SGL 66.1.4ABL 66.1 Z. Mitzeichnung66.267 6156Paul Georg WandreyStadtratDipl. Ing. Thomas EmigStellv. Amtsleitung HEAG mobilo GmbH Leiterin Abteilung Straßenbahnnetz Darmstadt, den i.V.(Dipl.-Ing. Astrid Tschann) HEAG mobilo GmbH Leiter Sachgebiet Planung und Projektierung Darmstadt, den(Dipl.-Ing. Markus Klein) i.A. Nur zurAbstimmung 01.08.24EE01Überarbeitung Entwurfsplanung Regelquerschnitt 13Cooperstraße West1:506DarmstadtCooperstraße West- 08/24AK08/24EE08/24NT
anlage 4
3643 Zeichen
WA D1 H BankBankVitrine Bank RQ 14 RQ 13RQ 15 RQ 15 Cooperstraße(Bahnsteig Ost) CooperstraßeHaltestellenabstände:<-- Lincoln-Siedlung ca. 545 m --> Marienhöhe ca. 420 m 1,2 1,3 BÜ 3 BÜ 4 RQ 14 RQ 13 RQ 17 RQ 16 BÜ 5 Ausbaugrenze Vorhaltung Fläche fürGleichrichterunterwerk TB +10 TB +10 HB +12TB +10 TB +10 TB ±0 TB ±0TB + 4 TB ±0 TB ±0HB +12 HB +12 TB +4 HB +12HB +12 Betonpflaster, 1-reihig TB +10TB ±0 KS +18 R = 12 HB +12 HB +12 GRT ±0 GRT ±0 GRT ±0TB +4 RÜ +1 RÜ +1 TB +4GRT ±0 TB +4GRT ±0 TB +4GRT ±0 möglicher Standortfür Instandhaltungsfahrzeug möglicher Standortfür Instandhaltungsfahrzeug möglicher Standortfür Instandhaltungsfahrzeug möglicher Standortfür Instandhaltungsfahrzeug TB + 4 TB +4GRT ±0 KS +18 TB ±0 TB +10 HB +12 RÜ +6RÜ +1RÜ +6RÜ +1 RÜ +1RÜ +6RÜ +1RÜ +6 RÜ +6RÜ +1 RÜ +6RÜ +1 TB +10 TB +10 BSK +18 BSK +18 HB +12 BSK +18 RÜ+ 1RÜ +6 RÜ +1RÜ +6 HB +12 HB +12 TB +10 KS +18 HB +12HB +12HB +12 TB ±0 TB ±0 HB +12TB +10 TB ±0HB +12 HB +12 TB +4GRT ±0 TB +10 TB ±0HB +12 HB +12TB +4GRT ±0 TB ±0HB +12 TB ±0 TB +10 BSK +18 BSK +18 HB +12 HB +12RÜ +1RÜ +1RÜ +6 RÜ +1RÜ +1RÜ +6 TB +10 RÜ +6RÜ +1HB +12 KS +18 RÜ +1RÜ +6HB +12 TB ±0 RÜ +1RÜ +6 HB +12 HB +12HB +12 BankBankBank Vitrine RÜ +6 SSS S SSS S SSSS SSS SS SSSSSSS S S S III+ III+ III+ III+Anschluss an Blatt 9 Anschluss an Blatt 7 Lageplan Oberflächen Blatt 8Verkehrsanlage1:2502.1DarmstadtCooperstraße WestCooperstraße 08/24AK08/24EE08/24NT DammEinschnittParkplatzGrünfläche/ Rasengitter Fahrbahn / halbstarre Decke Mulde StützwandGrunderwerb erforderlichB-Plan VerkehrskorridorB-Plan Straßenbahnkorridor B-Plan Baugrenze Hochbau, nachrichtlichB-Plan Baulinie Hochbau, nachrichtlich AsphaltgleisGrüngleisBahnsteigGehwegGeh-/Radweg Radweg Rückbau / AbbruchHH Schottergleis Grundstückszufahrten PflastergleisDrittplanung Standort FL-MastBaumbestandBodenmarkierung VZ 151 Fahrradstellplatz Standort SignalmastRodung Baumbestand Standort Haltestellen-beleuchtung (HEAG) Maßnahme Erschütterungsschutz +20cmAbrückmaßHaltestellenbereichStandort Signalmast, vorübergehendStandort städtische Beleuchtung(nachrichtliche Darstellung)Verteilerkasten EEASteuerschrank Schmieranlage(Drittplanung)Steuergerät SignalisierungRückleiterschrank EEA Legende Planung Markierung nur nachrichtlich dargestellt ! HaltestelleStraßenbahn/Bus Randwegmaterial DatumZeichenNr.Art der Änderung DatumNamebearb.geprüftgez. HEAG mobilo GmbHStraßenbahnnetzKlappacher Straße 17264285 Darmstadt Raum für Registratur/Ordnung 1 32Lagestatus 100 Ingenieurgesellschaft mbHLindleystrasse 1160314 Frankfurt am MainSchüßler-PlanTel. 069 / 96 88 57-0Fax. 069 / 96 88 57-99 DB Engeneering & Consulting GmbHHahnstraße 5260528 Frankfurt am MainRegion Deutschland MitteEntwurfsplanung Bezeichnung der Unterlage: Maßstab: Projekt-Nr.: Ortslage : Straße : Haltestelle : Unterlagen-Nr.:Anbindung Ludwigshöhviertel 19652 Darmstadt, den Dezernat VI Darmstadt, denMobilitäts- und TiefbauamtDatum:SGL 66.1.4ABL 66.1 Z. Mitzeichnung66.267 6156Paul Georg WandreyStadtratDipl. Ing. Thomas EmigStellv. Amtsleitung HEAG mobilo GmbH Leiterin Abteilung Straßenbahnnetz Darmstadt, den i.V.(Dipl.-Ing. Astrid Tschann) HEAG mobilo GmbH Leiter Sachgebiet Planung und Projektierung Darmstadt, den(Dipl.-Ing. Markus Klein) i.A. 3474600347462534746503474675347470034747253474750347477534748003474825 5523200 5523175 5523150 5523125 5523100 34748753474850347482534748003474775347475034747253474700347467534746505522975 5523000 5523025 5523050 5523075 5523100 Nur zurAbstimmung 24.06.22Buc01Übernahme Prüfanmerkungen 03/2201.08.22Buc02Übernahme Prüfanmerkungen 07/2201.08.24EE03Überarbeitung Entwurfsplanung
anlage 17
300 Zeichen
Punkt 10: Weiterentwicklung Straßenbahnanschluss Ludwigshöhviertel und Durchbindung Heidelberger Straße (V-Nr. 2024/0294) Der Vorlage wird zugestimmt. Gegenstimmen: UWIGA/WGD, AfD und 1 Stimme von UFFBASSE Stimmenthaltung: Stadtve. Dietrich (FW), 1 Stimme von UFFBASSE und Stadtv. Klett
Beratungsverlauf (3)
Orte (21)
- Jupiterstraße
- Cooperstraße 420m
- Ludwigshöhstraße 1
- Heidelberger Straße
- Mina-Rees-Straße 10
- Robert-Bosch-Straße 7
- Heinrich-Delp-Straße
- Karlsruher Straße
- Heinrichstraße
- Schulstraße 8
- Eschollbrücker Straße
- Rheinstraße
- Franklinstraße
- Jeffersonstraße
- Luisenplatz
- Randweg
- Alte Bogenschneise 08
- Paul-Wagner-Straße
- Friedrich-Ebert-Straße
- Am Hauptbahnhof
- Sternenallee
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2024/0294
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 30.09.2024
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00