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A-R/0001/2012

Bundesgartenschau nach Münster holen!

Antrag an den Rat 25.01.2012

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 08.02.2012, TOP 29.1

Originalantrag

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Originalantrag

2676 Zeichen

Antrag an den Rat Nr. A-R/00001/2012 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Ratsantrag 
 
Bundesgartenschau nach Münster holen! 
 
Der Rat der Stadt Münster möge beschließen: 
Die Verwaltung wird beauftragt, die Möglichkeit der  Durchführung einer Bundesgartenschau 
in Münster nach Beendigung der Ausbauarbeiten am Do rtmund-Ems-Kanal im Bereich der 
ausgebauten Stadtstrecke ab dem Jahr 2025 zu prüfen . Es soll hierbei vor allem die 
Bereitschaft einer Unterstützung und Beteiligung  d urch die Gartenbau-Fachverbände 
abgefragt werden, mit dem Ziel, zunächst ein Konzep t für eine Bewerbung zu erstellen. Im 
Anschluss soll in Zusammenarbeit mit der Bundesgart enschau-Gesellschaft eine 
Machbarkeitsstudie erstellt werden. Ebenfalls mit e inbezogen werden muss die Wasser- und 
Schifffahrtsdirektion Rheine.  
Dabei  geht  es primär nicht darum, buchhalterisch Nutzen und Kosten abzuwägen. Vielmehr  
soll eine potentielle Bewerbung um eine Bundesgartenschau 
 
 die Stellung des Oberzentrums Münster in der Eureg io und bundesweit stärken 
 dem seit Jahrzehnten in Münster mit großem Erfolg geübten Stadtumbau einen 
neuen Impuls geben 
 Leitinvestitionen initiieren (Die Bundesgartenscha u in Koblenz im Jahr 2011 hat mit 
einem Einsatz von 100 Mio. EUR öffentlicher Mittel 400 Mio. EUR nicht öffentlicher 
Investitionen ausgelöst.) 
 
Begründung: 
Die Stadtstrecke des Dortmund-Ems-Kanals ist eines der wichtigsten Naherholungsgebiete 
der Münsteraner Bevölkerung. Der Ausbau einer Wasse rstraße mitten durch eine Großstadt 
stellt eine besondere Herausforderung dar. Die mit dem Ausbau des Kanals verbundenen 
Beeinträchtigungen führen zu einer erheblichen Verr ingerung der Lebensqualität der 
Betroffenen über einen Zeitraum von mindestens 10 J ahren. Durch den Ausbau gehen 
wichtige Grünflächen links und rechts des Kanals ve rloren. Alter Baumbestand fällt dem 
Ausbau zum Opfer. Im ausgebauten Kanal mit seinen z .T. erhöhten Spundwänden, dem 
zunehmenden Verkehr mit größeren Schiffen, werden W assersport und Schwimmen 
lebensgefährlich sein. Es wird Jahrzehnte dauern, b is der Kanal zumindest einen Teil seines 
ursprünglichen Charmes zurück gewonnen haben wird. Die Ausrichtung einer 
Bundesgartenschau bietet die einmalige Gelegenheit,  den gesamten östlichen Stadtbereich 
zwischen Umgehungsstraße und Schleuse in ein städte bauliches und 
landschaftsplanerisches Konzept einzubinden. Die Au ssicht auf eine erhebliche 
Verbesserung der Lebensqualität nach Abschluss des Kanalausbaus im Anschluss an eine 
Bundesgartenschau wird die Akzeptanz und die Toleranz der Betroffenen erhöhen.  
 
RH Franz Pohlmann (ÖDP) 
RH Fritz Pfau (UWG)                  Münster, 25.01 .2012

Beratungsverlauf (1)

08.02.2012 Rat
TOP 29.1 Antrag Entscheidung

Beschluss: verwiesen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Umgehungsstraße

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Details

Vorlagen-Nr.
A-R/0001/2012
Typ
Antrag an den Rat
Datum
25.01.2012
Erstellt
06.10.2020 14:37