A-R/0001/2012
Bundesgartenschau nach Münster holen!
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Originalantrag
2676 Zeichen
Antrag an den Rat Nr. A-R/00001/2012 Ratsantrag Bundesgartenschau nach Münster holen! Der Rat der Stadt Münster möge beschließen: Die Verwaltung wird beauftragt, die Möglichkeit der Durchführung einer Bundesgartenschau in Münster nach Beendigung der Ausbauarbeiten am Do rtmund-Ems-Kanal im Bereich der ausgebauten Stadtstrecke ab dem Jahr 2025 zu prüfen . Es soll hierbei vor allem die Bereitschaft einer Unterstützung und Beteiligung d urch die Gartenbau-Fachverbände abgefragt werden, mit dem Ziel, zunächst ein Konzep t für eine Bewerbung zu erstellen. Im Anschluss soll in Zusammenarbeit mit der Bundesgart enschau-Gesellschaft eine Machbarkeitsstudie erstellt werden. Ebenfalls mit e inbezogen werden muss die Wasser- und Schifffahrtsdirektion Rheine. Dabei geht es primär nicht darum, buchhalterisch Nutzen und Kosten abzuwägen. Vielmehr soll eine potentielle Bewerbung um eine Bundesgartenschau die Stellung des Oberzentrums Münster in der Eureg io und bundesweit stärken dem seit Jahrzehnten in Münster mit großem Erfolg geübten Stadtumbau einen neuen Impuls geben Leitinvestitionen initiieren (Die Bundesgartenscha u in Koblenz im Jahr 2011 hat mit einem Einsatz von 100 Mio. EUR öffentlicher Mittel 400 Mio. EUR nicht öffentlicher Investitionen ausgelöst.) Begründung: Die Stadtstrecke des Dortmund-Ems-Kanals ist eines der wichtigsten Naherholungsgebiete der Münsteraner Bevölkerung. Der Ausbau einer Wasse rstraße mitten durch eine Großstadt stellt eine besondere Herausforderung dar. Die mit dem Ausbau des Kanals verbundenen Beeinträchtigungen führen zu einer erheblichen Verr ingerung der Lebensqualität der Betroffenen über einen Zeitraum von mindestens 10 J ahren. Durch den Ausbau gehen wichtige Grünflächen links und rechts des Kanals ve rloren. Alter Baumbestand fällt dem Ausbau zum Opfer. Im ausgebauten Kanal mit seinen z .T. erhöhten Spundwänden, dem zunehmenden Verkehr mit größeren Schiffen, werden W assersport und Schwimmen lebensgefährlich sein. Es wird Jahrzehnte dauern, b is der Kanal zumindest einen Teil seines ursprünglichen Charmes zurück gewonnen haben wird. Die Ausrichtung einer Bundesgartenschau bietet die einmalige Gelegenheit, den gesamten östlichen Stadtbereich zwischen Umgehungsstraße und Schleuse in ein städte bauliches und landschaftsplanerisches Konzept einzubinden. Die Au ssicht auf eine erhebliche Verbesserung der Lebensqualität nach Abschluss des Kanalausbaus im Anschluss an eine Bundesgartenschau wird die Akzeptanz und die Toleranz der Betroffenen erhöhen. RH Franz Pohlmann (ÖDP) RH Fritz Pfau (UWG) Münster, 25.01 .2012
Beratungsverlauf (1)
Orte (1)
- Umgehungsstraße
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Details
- Vorlagen-Nr.
- A-R/0001/2012
- Typ
- Antrag an den Rat
- Datum
- 25.01.2012
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37