Mandari Insight

AN/0777/2026

Verbesserung der Datengrundlagen für Gender Budgeting

SPD Anfrage nach § 4 06.05.2026

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern, Sitzung am 29.06.2026, TOP 1.10

SPD Anfrage nach § 4

· application/pdf

Ansehen

SPD Anfrage nach § 4

2995 Zeichen

An 
Herrn Oberbürgermeister  
Torsten Burmester 
 
An die Vorsitzende des  
Ausschusses für die Gleichstellung von Frauen und Männern 
Jasna Ibrić 
 
 
SPD-Fraktion 
im Rat der Stadt Köln  
Rathaus, Spanischer Bau  
50667 Köln 
fon 0221. 221 259 50  
fax 0221. 221 246 57  
mail fraktion@koelnspd.de  
web  www.koelnspd.de  
 
Eingang beim Amt des Oberbürgermeisters: 06.05.2026 
 
AN/0777/2026 
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 11.05.2026 
 
Verbesserung der Datengrundlagen für Gender Budgeting 
Sehr geehrter Oberbürgermeister, sehr geehrte Frau Ausschussvorsitzende,  
 
die SPD-Fraktion bittet Sie, folgende Anfrage in die Tagesordnung des Ausschusses am 
11.05.2026 aufzunehmen:  
 
Die Stadt Köln hat mit der Entwicklung von Gender Budgeting erste wichtige Schritte hin zu 
einer geschlechtergerechteren Haushaltssteuerung eingeleitet. In der Antwort auf die An-
frage AN/0190/2026 weist die Verwaltung darauf hin, dass geschlechterdifferenzierte Daten 
zu unterschiedlichen Lebensrealitäten eine wesentliche Grundlage für die wirksame Umset-
zung von Gender Budgeting darstellen. 
 
Zwar liegen in der Stadtverwaltung bereits zahlreiche Einzelstatistiken, Fachberichte und 
Analysen aus unterschiedlichen Verwaltungsbereichen vor, jedoch fehlen bislang vielfach 
systematisch gebündelte, geschlechterdifferenzierte und für die Haushaltssteuerung nutz-
bare Datengrundlagen. Insbesondere subjektive Erfahrungen, Teilhabebarrieren sowie kon-
krete Auswirkungen städtischer Maßnahmen werden bislang nur eingeschränkt erfasst. 
Regelmäßig durchgeführte repräsentative Befragungen könnten dazu beitragen, bestehende 
Daten sinnvoll zu ergänzen und gleichstellungspolitische Zielsetzungen besser in Haushalts-
entscheidungen einzubeziehen. 
 
Vor diesem Hintergrund bittet die SPD-Fraktion die Verwaltung um die Beantwortung 
folgender Fragen: 
 
1. Welche geschlechterdifferenzierten Daten liegen der Stadt Köln derzeit bereits vor, und 
welche Datengrundlagen fehlen aus Sicht der Verwaltung noch für ein wirksames Gender 
Budgeting? 
2. Welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung, bestehende Statistiken und Analysen fach-
bereichsübergreifend für eine gleichstellungsorientierte Haushaltssteuerung nutzbar zu

- 2 - 
 
machen? 
3. Wie bewertet die Verwaltung die Einführung eines „Kölner Frauenbarometers“ bzw. ver-
gleichbarer repräsentativer Befragungen als Ergänzung zu bestehenden Verwaltungsda-
ten? 
4. Welche konkreten Ansätze oder Instrumente aus anderen Kommunen bewertet die Ver-
waltung derzeit als grundsätzlich geeignet oder übertragbar für die Weiterentwicklung 
des Gender Budgeting in Köln? 
5. Welche nächsten Schritte plant die Verwaltung, um die Datengrundlagen für Gender 
Budgeting sowie die Berücksichtigung unterschiedlicher Lebensrealitäten in Haushalts-
entscheidungen weiterzuentwickeln? 
 
Mit freundlichen Grüßen  
 
gez. Pascal Pütz 
SPD-Fraktionsgeschäftsführer

Beratungsverlauf (1)

29.06.2026 Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern
TOP 1.10 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: vertagt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0777/2026
Typ
SPD Anfrage nach § 4
Datum
06.05.2026
Erstellt
06.05.2026 11:34