2016/0413
Feststellung der Jahresabschlüsse 2014 der Eigenbetriebe a) Bäder b) Bürgerhäuser und Märkte c) Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen der Wissenschaftsstadt Darmstadt
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
anlage 3
204 Zeichen
Anlage 3 zur Magistratsvorlage 2016/0413 Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen Darmstadt Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2014
anlage 2
25191 Zeichen
Anlage 2 zur Magistratsvorlage 2016/0413
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Auszüge aus dem
Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses
zum 31. Dezember 2014
¡¡&sY
Itt lwtt
ffii*Ti-
-!ËgË!t_
ú'êrô'lt'o¡
EÀAtt
il'Þ!e
Êt¿ôtftl
rob
,¿l8t8t¡
,t¿rra¿tt
tt t'ta
I'¡3¿'.¿n
]t'c¿t'€t
ãrêo¿
lc6Ér€¿r
4'erlúl e
6a!0ßtt ¡n3{rl¡$}t0'ra9'¿un3u¡tl{ôrrr q
bt'¿r,e 9¡ r¡ì3 ¡t l¡qÄ¡ g?s¡ae¡ ur¡¡ rpf r¡llrp ßl|q ¡rþ.0nìl ¡Ð¡!r¡¡(¡
llortt
|lltgíâ¡qerytÚF¡€
{ei'Ít reufE ¡¡fo )egr9¿'¿4 sng
,tlurar¡Þ ñr$l |¡lflD¡l Júp ¡¡!sr9
I
FSSO¡¡3Frrrqr4rÀ
J.or¡Qaltq¡aaÊ|s¡tÐqora0aôúd.rfirr¡qryì
6a c¿o'€ro rrñ¡rtlD^) ç'o¿e'ørulE¡ rff {ãtr E{q tgilf¡q, rtl|tlnårat lllüllo Dq¡sguowt¡at¡aq,t¡ôaou{4ãût¡q¡tl(ouß|l¡l\)r¡ $o'¿ urE rlf {np E ¡q leyr¡'.u ¡¡rp lÍ¡Íårr9 lrür¡ärn sr¡l¡r(¡âÀ Èçt ao.ôsçræqoà\
{t¿'!ss8!t un3 ¡r¡q^} ¡9ô9?& ! 8ft¡
t
I
f
raf{¡r.l' ît
ù.Ûtntr¡ ¡rff r¡latf!Ðr¡¡l¡ùr Z
ûs9¿rotr un¡rlþo )9''r¡d¿¿talE¡
l|aür'lo Ete lqr[Éu rÞ¡ÍÍ¡di3P
l¡Flll¡lF¡¡l¡tU¡¡a¡ôr|l.ftlt¡¡f¡Þr\'¡
cl.ncrltrl¡tñ li¡
,z.¡ootût Etco*') 4Vá¡& r¿'ra9¡92
Er¿r't0t
tolg¿ta0'r
{¡'@¿¿
Itr'*¿ô(¡!
'
n¡t4aùmúÊ¡ôâ t ut4ÊJp!¡rì¡|8
" t¡ôr¡fio¡d¡¡lrfs¡l¡¡nû¡¡ñrrd4l¡ao¡.Fptlu .]
UùrltFü?
ffii- æ:--NID¿¡F¡a E
tl¡'ltl$Zt lE r'n-tlr¿t
;rl8t?8rz- 8t¡s't¿!'9¡r¡nulB '¡l
Ðôl9F0Uart.l¡rQ|Y
¡roúrFtf8 'r
Ãdrtqnas t
aqùtÐtg r
rclltlotr,t¡ffi'8t'ût
rtb00!00ttÞ'txD'txD'¡
ar¡
8¡ô¿.a'¡8
¡fEt
ìmrzl.tG
sswøJ_ .g!gÊgt!t_
ttrt¿8r¡
¿ffggffi9
ãæ¡i-
B8tstti-
r.aFdúürr¡rÇúllÛuFi Þ
'll
t¡'t¡{tlt¡ {B'x}0'I0ç
¿tùüan ôt'''9¿t,t
¡ft¡tc'¿¿tt'¡t
¿tr07G9
r?a8!+
Ilts¡t o¡p.FqFF3rrql ¡Þ¡çi¡4¡6Gtr¡g''rqüðtt.ân¡e!, Z
¡rôJtgl9r¡nt¡ûirrqannìåû¡.r.ÊDJ l Çufil¡¡¡OnQs¡ff a*¡a rn ÐûnEAroJ1
?-tæTF- æT?- rtücm¡'$ ta@ot'æ
Ðteìrflg¡n I
s.Amftgrg Z
rtrua¡t¡¡4¡flrågíerÀùr€ù¡$ilnt .t
ueùrnñu ïl
00000'øzeo!
@ Etm'æ: 7tñ ear-m€ X ¡ronn ¡¡r¡ll'tçrrv ¡F[ü¡ô
t
z
'¡
sfr}fro'útrttugt?'t
Itqlø¡tt
Gtr¿9''
trü|.ffierþli¡Vctf|t¡muFrt¡rt ql
r¡qrmFü€ r¡FÐl¡. qn€ ¡p €rôaglÞ¡r¡l¡
rgr€ !¿r SpC, rH.ÈlF¡g¡rû,elotsûr€t
úaü¡f,pG ll
0ût rxll$ñå ,(¡r spqt r,.aDu|F|tetÍArF|¡rr.laû¡¡60uq\tff.tuq't
¡d9{¡,r,.û|ofI üEt UTE
8,¡gur¡Ê t'lt¿]'r8
'lü¿¡¿(l¡¡t¡a(¡
le uߡfil
¡!ü¡¡IO¡FFU¡I srQn rprn¡l{ t nãfgEt{€ q.ft f¡09
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Mårkte der Wissenschaftsstådt Dermstadt
Jahresabschluss zum 31. De¿ember 2014
Gewinn- und Verlustrechnung für das Gexhäftsjahr 2014
1. Umsatzerlðse
2. Sonstige betriebliche Erträge
3. Materialaufr,vand
a) Aufwendungen fär Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen
ftir Altersversorgung und für Unterstützung
davon für Altersversorgung EUR 170.124,78 {Voriahr EUR 156.364¿14)
5. Abschreibungen auf Sacfianlagen
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen
7. Erträge aus Beteiligungen
8. Sonstige Zinsen und ãhnliche Enr¿¡ge
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
davon Aufwendungen aus der Abzinsung EUR 52.317,12
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschâftstät¡gkeit
11. SonstigeSteuern
12. Jahresverlust vor slädtischem Zuschuss
13. Zuschuss der Wissenschaftsstadt Darmstadt
14. Jahresergebnls nach etådtlschen Zuschuss
15. Verlustvortrag âus dem Vorjahr
16. Entnahmen aus RÛcklagen
17. Bllonarerlugt
2074
593.233,05
68.543,54
__.-6å1j¡_L5r:?.
256.904,58
3L7.110,47
574.015,0s
810.211,@
32L.629,1O
1.131.840,70
399.092,42
791.059,09
' 455,70
115.822,89
3A9.429,96
2.365.158,00
-71.163,69
-7.492.498,!5
1.390.599,46
Vorjahr
EUR
599.542,66
79.O45,54
678.588,20
347.849,79
305.347,47
-----6:34%¿q.
748.701,07
30o.79¿51
1.049.498,52
4L6.447,35
841.500,66
1.504.227,25
86.096,45
353.589,40
-t.o45.327,29
9.140,57
-1.054.467,86
0,00
-1.054,467,86
-L2,839.677,52
6.401.587,23
EUR
,:L4ZÆÆ,.
8.939,65
-2.436.321,69
-
-6.173.062,38-7.492.498,15
Aalage 1.3
Eigenbetrieb Bürgerhêiuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt
- Betriebsleitung -
Lagebericht 2014
1. Grundlage
Nach g 26 des Eigenbetriebsgesetzes (EigBGes) mit Verweis auf $ 289 Abs 2 HGB ist mit dem Jahresab-
schluss ein Lagebericht aufzustellen, der nach $ 27 EigBGes der Betriebskommission vorzulegen ist.
2. Wirtschaftsbericht
2.1 Wirtschaftliche Grundlagen
Nach g 19 Hessische Gemeindeordnung hat die Gemeinde in den Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit die für
ihre Einwohner erforderlichen wirtschaftlichen, sozialen, sportlichen und kulturellen Einrichtungen bereitzu-
stellen. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt kommt dieser Aufgabe durch den Betrieb der Bürgerhäuser und
Mårkte nach.
Wirtschaftliche Grundlage sind die Entgelte, die durch den Betrieb der Messen und Märkte, der Verpachtung
von Gaststätten und der Vermietung von Wohnungen, Versammlungsstätten und Bürgerhäusern ffir ver-
schiedene Veranstaltungen vereinnahmt werden.
2.2 Wichtige Ereignisse in dem Geschäftsjahr
2.2.1 Ye¡sammlungsstäften und Btirgerhäuser
lm Geschåftsjahr wurden insgesamt durch Verpachtungen und -rnietungen TEUR 293,2 (Vorjahr TEUR 308)
erwirtschafiet. Zum Vorjahr ergibt dies eine Einnahmenminderung von 4,8o/o.
Außer dem Justus-Liebig-Haus haben die anderen VeranstaltungsobjeKe weniger Einnahmen erzielt ge-
genüber dem Vorjahr.
Das Justus-Liebig-Haus konnie durch die grinstige Lage in der lnnenstadt in dem Geschäftsjahr mit
TEUR 56,8 einen Umsa2uwachs von 0,8% (Vorjahr TEUR 56,4) vezeichnen.
ln der Versammlungsstätte Orangerie haben im Wirtschafisjahr 2014 Ferienkurse ftir Neue Musik staftge-
funden, die alle zwei Jahre veranstaltet werden. Die Versammlungsstätte Orangerie ist im Jahr weit voraus
an nahezu allen Wochenenden vermietet und erfreut sich auch an den Wochentagen einer guten Auslas-
tung. Der leichte Rtickgang von 3,9olo auf TEUR 152,6 (Vorjahr TEUR 159) begründet sich in der im Jahres-
zyklus leicht schwankenden Vermietungsfluktuation. Zwei Großveranstaltungen fanden im Berichtsjahr nicht
statt.
Aulage l.l / I
Das Bürgermeister-Pohl-Haus wird nach wie vor sehr stark frequentieÉ, aber durch die restlichen Umbau-
maßnahmen und Nachbesserung der Maßnahmen ist ein Rückgang der Einnahmen aus Vermietungen von
10,60/o auf 36,6 TEUR (Vorjahr TEUR 41) erfolgt.
Die Mieteinnahmen im Btirgerzentrum zum Goldnen Löwen, Arheilgen, und dem Ernst-Ludwig-Saal, Eber-
stadt, sind im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Grund des Unrsatzrückgangs war die Absage von
Familienfeie¡n.
Die Entwicklung der Mieteinnahmen stellt sich in den leÞten 3 Jahren wie folgt dar:
2.2.2 Messen und Märkte
Die Abteilung Messen und Märkte ist ein weiterer Teil des Eigenbetriebs und insbesondere für die Vergabe
des MessplaÞes, Alsfelder Straße, bspw. ftir Frühjahrsmess, Herbstmess, Zirkusveranstaltungen sowie für
den Marktplatz in der lnnenstadt, für den wochentäglich stattfindenden Wochenmarkt, den Darmstädter
Weihnachtsmarkt, gastronomische SondernuÞungen, Pråsentationen u. a. und zudem ftir die Durchführung
der Kirchweihveranstaltungen zuständig,
Die Gesamtmieteinnahmen im Wirtschaftsjahr 2014 aus dem Veranstaltungsbetrieb Messplatz und Markt-
platz sowie den Beschickereinnahmen aus den Kirchweihen in den Stadtteilen Arheilgen, Eberstadt,
Wixhausen, Bessungen und Maftinsviertel belaufen sich auf TEUR 264 (Vorjahr TEUR 2571. Ðie Einnahmen
sind gegenüber dem Vorjahr um2,8o/o gestiegen.
Versammlungsstätten
Bürgerhäuser
20'12
EUR
2013
EUR
2014
EUR
Veränderung
2014 gegen-
über dem
Vorjahr
EUR
Veränderung
2014 gegen-
über dem
Vofahr
%
Orangerie138.A27158.719't52.570-6.149-3,9
Bürgermeister-Pohl-
Haus24.39040.90236,57ô4.326-10,6
Justus-Liebig-Haus65.03756.36756.8174500,8
Emst-Ludwig-Saal20.56024.18521.562-2.623-10,8
Zum Goldnen Löwen27.26427.83625.637-2.199-7,9
Mieteinnahmen insge-
samt275.278308.009293.'162-14.8474,8
Anlzge l.l l2
2.3 lnvestitionen
lm Berichtsjahr sind lnvestitionen erfolgt, die nachfolgencl kuz beschrieben werden:
lm Goldenen Löwen wurden die Entlüftungs- und Brandmeldeanlage ín Höhe von 46,7 TEUR eingebaut und
fertiggestellt.
Des Weiteren wurde eine neue Alarm- und Beschallungsanlage in Höhe von 46,5 TEUR im Justus-Liebig-
Haus eingebaut.
2.4 Finanzlage
Der Eigenbetrieb kann seine AufWendungen ohne den Velrlustausgleich der Wissenschaftsstadt Darmstadt
nicht decken. Der Kostendeckungsgrad der Bürgerhäuser bei 24,71%. Bei den Märkten sieht das Ergebnis
des Kostendeckungsgrades positiver aus, dieser liegt bei 106,730/o.ln diesen Kostendeckungsgraden sind
allerdings die allgemeinen Kosten, die separat auf eine Kostenstelle gebucht werden, nicht mit eingerechnet.
Die Grundlage der Berechnungen sind die direkt zugeordneten Einnahmen und Ausgaben.
Werden alle Aufwendungen und Erträge des Eigenbetriebs zur Grundlage genommen, um den Kostende-
ckungsgrad zu ermitteln, errechnet sich ein Wert in Höhe von 24,24Yo.
Dieser Wert verändert sich drastisch positiv, wenn die Beteiligungseñräge durch Dividendenausschüttungen
erzielt werden.
2.5 Chancen und Risiken
Zur Risikobeweftung ist auszuftihren, dass der Eigenbetrieb auf eine seit Jahren gute bis sehr gute Auslas-
tung in den Versammlungsstätten und Bürgerhäusem und auch im Bereich Messen und Märkte verweisen
kann und bei dem von der Betriebsftlhrung erwarteten Fortbestand kein Marktrisiko und damit auch kein
untemehmensstrategisches Risiko zu befürchten ist. Der seit Jahren unverände¡te Personalbestand garan-
tiert die notwendige Betriebsqualität und verhindeñ ein leistungswirtschaftliches Risiko. Ein Personalrisiko
wird absehbar nicht en¡vartet.
lm Rahmen der Finanapirtschaft und lnvestition werden ¿¡bsehbar keine Finanzrisiken erwartet.
Eine Änderung der rechtlichen und vertraglichen Rahmenbedingungen ist nicht vorgesehen und somit ist
auch ein rechtliches Risiko nicht erkennbar.
3. Erläuterung von wesentlichen Abweichungen
3.{ Vergleich des Jahresabschlusses20l4 mit den Werten des Wirtschaftsplans
Der Eigenbetrieb hat gemäß $ 15 Eigenbetriebsgesetz (EigBGes) den vorgesehenen Wirtschaftsplan erstellt.
ln der gesonderten Anlage (1.1 I 11) die dem Lagebericht beigefügt ist, werden die einzelnen Posten mit
ihren Abweichungen zum Wirtschaftsplan aufgezeigt.
Adage l.l i 3
Die Gewinn- und Verlustrechnung des Eigenbetriebs weist ein Jahresergebnis von TEUR -71 nach dem
Verlustausgleich durch die Stadt aus, während in der Plarnung von einem ausgeglichenen Ergebnis ausge-
gangên wurde. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt zahlte dem Eigenbetreib zur Ergebnisverbesserung einen
Zuschuss von TEUR 2.365, der in der Planung unter der Position sonstige betrieblichen Erträge ausgewie-
sen wird,
3.1.2 Erläuterungen zu den wesentlichen Abweichunç¡en der Erträge
Die wesentlichen Erträge im Jahr 2014 haben sich wie 1'olgt entwickelt:
Die Umsatzerlöse gingen im Vergleich zum Vorjahr leicht zurück, in Höhe von TEUR 6. Dieser Rückgang
resultiert aus Veranstaltungen, die abgesagt wurden und die Råumlichkeiten nicht mehr weitervermietet
werden konnten.
Die sonstigen betrieblichen Ertråge gingen im Vergleich z:um Jahr 2013 um TEUR '11 zurück. Mit verantwort-
lich für den Rückgang sind niedrigere Erträge innerhalb der Nebenerlöse aus Heiã<osten, durch den milden
Winter in2014.
lm Berichtsjahr hat die HEAG Holding keine Dividende ausgeschüttet, was sich erheblich auf das Jahreser-
gebnis auswirkt.
3.1.3 Erläuterungen zu den wesentlichen Abweichung¡en der Aufwendungen
Die wesentlichen Aufwendungen im Jahr 2014 haben sich wie folgt entwickelt:
Umsatzerlöse
Sonstige betriebliche Eñräge
Materialaufwand
Personalauñøand
Abschreibungen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
2014
EUR
593.233
68.544
2Aß
EUR
574.415
1.'t3't.841
399.092
791.059
2013
EUR
599.543
79.04s
2013
EUR
653.197
1.049.499
416.447
841.501
2012
EUR
570.278
175.103
2A12
EUR
565.040
940.772
u4.784
843.364
Der Materialaufwand ist zum Vorjahr um TEUR 79 gesunl<en. Die Ersparnis ist auf die Verringerung der
Energiekosten zurückzuführen. Der Hauptfaktor ist die Beendigung der Umbaumaßnahmen des Bürgermeis-
ter-Pohl-Hauses und der Orangerie.
Die Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 1.132 setzen sich aus den Aufwendungen für Löhne und
Gehålter sowie ftir soziale Abgaben, Altersvorsorge und frür Unterstützung wie folgtt zusammen:
Âr:lage l.l / 4
Auñ,rrendungen für Beamtenbezüge, Löhne und Gehälter:
Beamtenbezûç
Löhne und Gehälter
Veränderung der Urlaubs- und
Überstundenrückstellung
810.212748.701
Aufwendungen ftir soziale Abgaben und für Altersvorsoge und für UntersttiÞung:
2014
EUR
96.986
704.184
9.038
2013
EUR
93.158
694.695
-39.152
AG- Anteil ges. Sozialversicherung
Beamtenversorgungsbeztige
Versorgungskassen
Verånderung Pensionsrückstellung
Veränderung Beihilferückstellung
Beitråge zur Berufsgenossenschaft
Auñvendungen filr Untersttitzung
und Personalnebenkosten
Beihi lfe an Versorgungsempfänger
2014
EUR
141.986
69.172
58.102
37.550
5.301
3.241
6.277
2413
EUR
139.952
66.920
58.420
-3.402
33.109
3.129
1.353
1.317
321.629300.798
Die Erhöhung der Persbnalkosten zum Vorjahr setæn sich tibenviegerd aus der höheren Urlaubs- und
Überstundenrückstellung, gesamt TEUR 48 sowie einer lãriferhöhung zusammen.
3.2 sonstige Pflichtangaben
3.2.1 Ausweis unter den geleisteten Anzahlungen uncl Anlagen im Bau
Die Anlagen in Bau haben sich überwiegend durch Zugärrge beim Bllrgermeister-Pohl-Haus und Justus-
Liebig-Haus verändert.
Die wesentliche Aktivierung betrifft das Btlrgenneister-Polhl-Haus. lm Berichtsjahrwurden die Sanierung und
die Brandschutanaßnahme fertiggestellt.
0
Anlage l.l / 5
3.2.2 Die Beteiligungen der Finanzanlagen
HEAG Holding AG
Wissenschafts- und Kongresszentrum
Darmstadt GmbH & Co. KG
StandUmgliederung
01.01.2014
39.100.328,2439.1A0328,24
1.00
39.100.329.2439.100.329.24
2014
HUR
Jahreserrgebnis
nach stiädt.
Zuschuss 2014
Umbuchung
Verlustab-
deckung
Vorjahr
VerlusWer-
rechnung
gem. Sll(6)
EigBGes fflr
2009
2013
EUR
3.2.3 Entwicklung des Eigenkapitals im Berichtsiahr
Stand
EUR
Stammkapital 8.000.000,00
Allgemeine
Rüeklage
Bilanzverlust
der Vorjahre
0,00
41.960.96,340,00
-6¿38.030,29 -1.031.467,86
31.12.2014
0,00
EUR
0,00
0,00 -700.000,00 -690.599,46 40.469.948,88
0,00 700.000,00 690.599,46 -6.101.898,69
0,000,00 -71.163,69
EUREI.JREUR
0,00
EUR
8.000.000,00
Verlust-1.A5/-467,86 1.054.467,86 -71.163,69
42.368.048,190,00 -71.163,690,00
Der Jahresverlust in Höhe von 21.163,69 EUR soll auf ne'ue Rechnung vorgetragen werden.
0,00 42.296.884,50
Anlage l-l i 6
3.2.4 Entwicklung der Rückstellungen
KtoBezeichnunq
Stand
01.0{.2014Verbrauch
Auf-
/AbzinsungAuflösunqZuführung
Stand
31.12.24M
3700010
Rü f. Pensionen und
andere Verpfl.1.025.7ô9.000,0046.467,330.0037.549.671.109.786,00
Summe1.025.769,000.0046.467.330.0037.549,671.109.786.00
3891000Rä für Steuern131.471.2262.166.220.000.002.755.5072.060.50
Summe131.471.2262.166,220.000.002.755,5072.060.50
3900005
Rü f. unterlassene
lnstandhaltuno0.000.000.000.000.000.00
Summe0,000.000,000,000,000,00
3901000
3902000
3904010
3904020
3909030
davon
Personalrück stellungen
Überstunden
Urlaubsansprüche
BeihiÌfen
ATZ
sonst. Personal-
auñrendungen
Leistungsentgelte 201 3
Leistu no sen lcelle 20 1 4
18.975,67
3.765,84
128.327,00
0,00
10.657,50
10.657,50
0.00
18.975,67
3.765,84
0,00
0,00
0,00
0,00
0.00
0,00
0,00
5.813,21
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0.00
22.105,21
9.673,75
5.300,79
0,00
11.357,31
0,00
'fi.357,31
22.105,21
9.073,75
139.441,00
0,00
22.014,81
10.657,s0
11.357,31
Summe161.726.O122.741,s15.813.2',10.0048.437,06193.234.77
3990000
davon
3994100
davon
Rti für sonstige Auf-
wendungen
EADI IDA
Archivierung
Grundsteuer
Rü für Abschlusskos-
ten
Abschluss 2012
Abschluss 2013
Abschluss 2014
11.100,00
0,00
11.100,00
0,00
30.000,00
3.000,00
27.000,00
0.00
0,00
0,00
0,00
0,00
3.000,00
3.000,00
0,00
0.00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0.00
200,00
0,00
200,00
0,00
27.000,00
0,00
0,00
27.000,00
11.300,00
0,00
11.300,00
0,00
54.000,00
0,00
27.000,00
27.000,00
1.360.066,2387.907.7352.284,540,00115.942.231.4/,0.381.27
Anlagel-li7
3.2.5 Personalentwicklung
Die Entwicklung der Belegschaft ist im Anhang dargestellt.
4. Risiko und Risikocontrolling
4.{ Versicherungen
Der Eigenbefieb ist ein rechtlich unselbståndiges Sondervermfuen der Stadt Darmstadt. Es gelten daher
weiterhin die für die entsprechenden Risiken der Stadt eingegangenen Versicherungsvertr€lge.
Die Beiträge zu den Versicherungen werden vom Eigenbetrieb anteilig gebagen.
Die nachfolgend aufgeführten Versicherungen sind auch zur Deckung von Risiken des Eigenbetriebes abge-
schlossen:
VersicherungVersicherunossumme
1. Hafþflichtversicherung inkl. Umwelthafipflicht (Personen-, Sach- und
Vermögens-Drittschäden )
2. Eigenschadenversicherung
3. StrafrechtsschuÞversicherung (inkl. Dienstreise-Rechtsschutz und Ver-
kehrsrechtschutz)
4. Sachversicherung "KRISTALL" (Feuer, Leitungswasser, EinbruchdieÞ
st¿hl Gebäude und lnhalt)
Euro
unbegrená
50.000,00
Für VerkehrsrechtsschuÞ:
500.000,00
Sonst:
2.000.000,00
ohne
fi eweils aktueller Neuwert)
4.2 Risikovorsorge
Auf Grund von Umstellungsprozessen im Kemhaushalt und fehlenden personellen Kapazitåten wird eine
Risikovorsorge in Gestalt eines formalen Riskokontrollsystems im Bereich des Eigenbetriebs Bürgerhäuser
und Märkte dezeit nicht weiterverfolgt.
Die Betriebsleitung des Eigenbetriebs nutá jedoch alle Möglichkeiten, das Risiko so gering wie möglich zu
halten und beobachtet sowohl die Liegenschaften als auch die Buchführung permanent und kritisch (siehe
dazu auch "Bewertung der Betriebsleitung").
Der zuständige Ðezement und die Betriebskommission werden zeitnah tlber Verånderungen unterrichtet.
Âdage l.l i 8
4.3 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem 31. Dezember 2014
Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nicht ergeben-
4. Ausblick auf die folgenden Wirtschaftsiahre
ln der Versammlungsståtte Orangerie werden Pflasterarbeiten im direkten Umfeld des Gebäudes Nordseite
zur Vermeidung von Wasserschäden notwendig.
ln der Versammlungsstätte Justus-Liebig-Haus steht eine Grunderneuerung der automatischen Ttiranlage
Eingangsbereich Erdgeschoss an. ln naher Zukunft soll ein öffentlicher WlAN-Anschluss eingebaut werden.
Die umfangreiche Brandschutzmaßnahme und der Austausch der Mikrofonanlage für das Bürgermeister-
Pohl-Haus, Wixhausen, sind abgeschlossen. Es gibt jedoch noch ausstehende Abrechnungen zu diesen
Maßnahmen, die in 2015 erfolgen.
Für die Unterbringung der Flüchtlinge wurde das Bärgermeister-Pohl-Haus zur Verfügung gestellt, Die Un-
terbringung dauerte bis Ende Januar 2016. lm Anschluss daran wurden zur Herstellung der ursprünglichen
NuÞung Renovierungsarbeiten durchgeführt.
ln allen Versammlungsstätten und Bürgerhäusern, außer Bürgermeister-Pohl-Haus, sind die gesetzlich vor-
geschriebene Frequenzåinderung und damit der Austausch der Mikrofontechnik edorderlich.
Voraussichtliche Veränderung der Erträge und Aufwendungen im Jahr 2015
Erträge
Aufwendungen
201.5
EUR
739.409
2.554.771
2014
EUR
66L.777
2.904.947
Veränderung
%
t7,7
-L2,1
Die Gegenüberstellung der Jahre 2014 und 2015 erfolgte ohne Berücksichtigung der Zinsen und Erträge aus
Beteiligungen. Bei der Aulstellung der Beträge in 2015 handelt es sich um vorläufige Erträge und Aufwen-
dungen.
lm Jahr 2015 hatte die HEAG AG eine Dividende von TEUR 1.000,6 ausgeschüttet.
Das voraussichtliche Eilragswachstum resultiert überwiegend aus Erstattungen für die Bereitstellung des
Bürgermeister-Pohl-Hauses als Flüchtlingsunterkunft.
Zwar wurden in 2015 weniger Reparaturen durchgeführt, allerdings werden die Aufwendungen in 2015 stei-
gen, sodass die Abweichung zu den Werten aus2Q14 geringer werden wird.
Voraussíchtliche Verånderung der Erträge und Aufwendungen im Jahr 2016:
Auf der Basis der jeÞigen Werte für das Jahr 2016 und nach dem heutigen Kenntnisstand werden sich die
Erträge und Aufwendungen zum Jahresende im Vergleich zu den Vorjahren wenig verändem,
Anlage l.l / 9
Der. Eigenbeûbb BUrgeihauser und Märkte wird foÞ der regelmåßigen Anpassung vot Enþelþn fitr die
Nutzung r¡on l¿i{lrkten, Messen und VersammlurgssËüen rroraussichfir:h atrcüt ankfinflig Verluste erzþlen.
Er wird weiterhin ar¡f Z¡schflsse durcfr die Wissenschaflsstadt Darmstadt angewiesen sein, wenn Dividen-
denauEschtlth¡ngen durch d¡e HEAG Holdirg AG nidrt a¡ einem ausçglichenen Ergebnis, sondem nur al
Ergebnisrlerbesseru rgen ftl hren.
Darnstadt, f 3. Mai2016
Breidert
Ercter Betdebsleiter
l(åppler
Kaufmännbche Betbbsleitedn
Aalago l.t / t0
Eigenbetrieb Bürgeriäuser und Märkte der Wissenschaflsstadt Darmstadt
Abweichungen zur Planung Soll'llst-Vergleich 2014
Anlage zum Lagebericht
WirtschañsplanGewinn- und
VerlustrechnunqAbwelchung
EuroEuroEuro
Erträqe
Umsatzeflöse549.250.00593.233,0543.983.05
Sonstioe betriebliche Ertråqe2.ßA.1',t7,O068.543,54-2.361.573,46
Erträoe aus Beteiliounoen0.00455.70455.70
Sonstiqe Zinsen und ähnliche Erlräqe75.000.0011s.822.8940.822.49
Erträge aus Wertpapleren des
Umlaufvermöqens0,000,000,00
Summe Erlråoe3.054.367.00778.055.18-2.276.311.82
Aufwendunqen
Malerialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hllfs- und
Betriebsstofie und für bezogene
Waren
314.265.00256.904,58-573æ,42
Autuendungen f. bezogene
Leistunoen151.721,OO317.110.47155.389.47
PersonalauñMand
Löhne und Gehälter780.120,00810.211.6030.091.60
Soziale Abgaben und Aufwendungen f,
Altersversorqunq und f. UnterstüÞunq282.540,OO321.629J039.089,10
Ubrloer Personalaufwand1.390,000.00-1.390.00
Abschreibungen auf immaterlelle
Vermögensgegenståinde des
Anlaaevermöoens und Sachanlaqen368.157,00399.092,4230.935,42
Sonslioe betrlebliche Aufwendunqen9s2.977.00791.059.09-161.917.91
Abschreibungen auf Finanzanlagen
und auf Werlpapiere des
Umlaufvermöqens
0,000,000,00
Znsen und ähnllche Aufwendunoen203.197.00309.429.96't06.232.96
Steuern vom Elnkommen und vom
Ertrao0,000,000,00
Sonstiqe Steuem0.008.939.658.939,65
Außerordentliche Aufwendu noen0,000.000,00
Summe Aufwendunoen3.054.367,003^214.376.87160.009.87
Jahreserqebnis0,00-2.436.321,69-2.436.321.69
Zuschuss der Stadt0.002.365.158,002.365.158.00
Jahresergebn¡s nach städt¡schem
Zuschuss0,00-71.163,69-71.163,69
Anlagc l.l i 1l
Beståi tigungsvermerk des Abscltlussprüfers
Wir lmben clen Jahresabschluss - bestehend ars Bilanz, Gewirut- tnd Verltnüectututtg sowie
Altrang - rultel' Eitbeziehung der Buchfiilururg uncl ,Cen Lagebedclrt cles Eigenbetriebs Btirgerhätser
tmcl Måirkte cler 'Wissenschaftsstadt Danustadt. Dan:rstadt. fìi¡' das Geschä-ftsjahr vom l. Juruar bis
31. Dezembe t 2A14 gepriift. Die Buchfülururg turcl clie Aufstellrrng von Jalresabschlttss tutd Lagebe-
richt uacl¡ deu gernäß $ 22 EigBGes Hessen simrgerniiß anzuwertdenden deutscltelt handelsrechtliclten
Vorsclujften liegen.in cler Vemntworhxrg der Betriellsleinurg des Eigenbetriebs. Unsere Aufgabe ist
es, auf der Gruudlage der von uns <huchgefüluten Prìifrrng eitte Beurteilturg über den Jaluesabschluss
urte¡ Einbeziehung der Buchfïilururg rurd über den Lagebericht abzugeben.
Wfu' haben urìsere Jaluesabschlussprtifrrng genräß $ 317 HGB und $ 27 EigBGes Hessen unter Beach-
nmg der vorrr Institr¡t der Wirtschaftsprtifer festgestelJlter¡ deutschen Gnmdsätze ordnungsrnäßiger Al>
schlussprtifillg vorgenol¡lmen. Danach ist die Priiñurg so an planeu t¡nd drrchzufü{u'en, dass Unrich-
fglieiten rrnd Verstöße, die sich ar¡f clie Darstellurg cles ùuch de¡l Jalutsabschluss uuter Beachtrmg
der Gnuldsätze ordnturgsmZißiger Buchfliluung urd druch den Lagebericht vermittelten Bildes del
Vennögens-. Fi¡lanz- uncl Ertagslage wesentlich ar¡switke¡r, mit hiru'eichender Sicherheit elkaurt
werclen. Bei der Festlegung der Prüfiugshandlungen werden die Kemrtnisse iiber die Gescltäftstätig-
keit rrnd über das wirtschaftliche rurd reclrtliche llufeld des Eigenbetriebs sowie die Envarnltgen über
rurögliche Fehler bedicksichtigt. Ilìr Ralunen der Prüñurg werden die Wirksankeit des reclututtgsle-
gungsbezogenen interneu Kontrollsystems sowie Naihweise für <lie Angaben in Buchfìihrung, Jafues-
abschluss und Lageboicht überwiegelcl auf der Basisl vou Stichproben beurteilt. Die Präñtng tuufasst
die Beruteihurg der angewanclten Bilanzienngsgnrnclsätze und der wesertlichen Einscltätzuttgen det
Benjebsleinurg sowie die Würdigtmg der Gesanrtdarstellurg des Jahresabschlusses u¡rd des La-eebe-
riclrts. Wil sind der Ar¡ffassung. dass ulsere Priifru4r eine hinreicltend sichere Gruldlage fÌir utnere
Beurteilung bildet.
Allage 1.5 I I
lhere Prtifturg hat zu keinen Einwendungen gefiilnt.
Nach urerer Beurteihurg auþund der l¡ei der Prllftrng gewotmener Erkemrtrisse entspricht der
Jah¡esabschluss des Eiçnbetriebs Biirgerhäruer rurd Måirkte der Wisserxcüaftsstadt Dammtadt.
Danustadt, den gemäß $ 22 EigBGes Hessen sinngen*iß nnzuwendenden deutschen handels-
reclrtlichen Vorscluifren rud venrúttelt unter Beachnurg der Gnrndsätze ordnutgsttäßiger Buclt-
fülrung ein deu tatsåchlichen Verûälüússen entsprechendes Bild der Vennögens-, Finanz- uttd El-
tra¡slage des Eigenbetriebs. Der Lagebericlrt steht in Einktang mit dern Jalucsabschlttss. veunittelt
insgesamt ein altreffendes Bild von der Lage des Eigenbetriebs und stellt die Chmcen und Risiken
der zukülftigen Entwicklung artreffend dar.
Mannheirn deÃ22. Juli 2016
Deloitte GmbII
TWirtsc haft ryrtlûrngsgesellscha ft
HlrlwelÊ:Bét dlå3êr,PDF-OatÊ¡ dê! Prüfungsb€rlchti htndelt è3
3lch lcdlBllch um éln ¡rnverb¡ñdl¡ches Anslchtsêxernôlâr.
MaßBebllch I3t .us3chll€ßllch der ln Påp¡êrfôrrn
êfjtellte und åus8èllèfÈrte Pritfu ng3þêr¡6htl
Krthner
Vlirtsclmftsprtlfer
Harst
'rvVirtschafrsprtlfer
Anlagc l.5 l 2
sNR 20161177803
anlage 1
41516 Zeichen
Anlage 1 zur Magistratsvorlage 2016/0413
Eigenbetrieb Bäder
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Auszüge aus dem
Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses
zum 31. Dezember 2014
EaOC-cúÈõ 8a.Lr d.r trs#¡d ft-ffi
J¡'fr.úûclúÉs zr t7. æ'cü ãUl a
8al¡¿ a¡ 31. f¡e¿eú.r 2014
telte
1L18f
il:8a2s,1a
t-r55.135,S
12.1Gt.77
tzml_956_81
t29l33tl(It
t(ñ.
1n
EUR
17
13551,9.1
76_æó.$
-21t52&11
¡l7.t50.¿{t1,61
sll ñ.tn_TF'T.EF
EUR
33-131.6¡31,75 ¡18.381-127
Sc{þrpoûbo ¡if Zuú.rÈúe ld Zuhet€.
5t750't,q)
5ZÐß1,ä
EUR
tTlmlm,m
Verbtuæ*¿t íl. Ysffi*ngEgûbKrünrseÈn
dilul fla silg R€8la¡A Ë a¡ d¡ür Jelr
Et R 880256,18 (Vüitr ErrR 7S9l l,6l2. V€rffi1}e-n{'8LhtulrllgrüdteirûEEn
ArR I¿l@.ft (ortshrEIJR tlF.ltX¡.t¡S)
3. Vrt¡r¡ct*ÈrqEqEl(¡!€f¡qtuÈû(frrtEr¡sr
EUR 76-866.S (Vqtsrf EUR ¿lzr87,æ)
a. YérffdhkrçgEúü¡rþcnElgeúeùi$€n(þrWbserßdr*#t¡,a¡ld
deúon maúsR€úla¡H lÈa¡ dßm Jetr
R R l5l-45¡r5¡l (YqtùrEt R 165.783,95)
5. sadgpv€rürtfcil€kr
ArR 13561,94(VatslrEUR læ.9a,¡14 )
(ffii.¡3SHnEUR 132a7,68
(YTFTEUR 5t r71,Cl)
d¡Ysr ¡ll Retmgl (þr seÈhn SktEdÉ
EtrRlf9,6¿(VoûûAR 0,(n)
Ei,tln¡Trrt SûilrfuÞl
f R7cÍagÞn
A¡gErriERùæ
l' tIEãeûd
mc¡tùf¡oepí
t. RlibÞ¡ngÐfrrFe.li¡€nl¡¡d
ffiÞVsrÉdtrqrn2. SlããrätlDü¡gqr
3. SonstpRi¡(Él¡rEErl
15.7tË.693.64
738.t8726
a7-¿15O.6t5-32
162f1.8fi2.15
{ ztl It
ÆqDIQ
3$.877./t9
t5 637 977 3a
3227-m 5Å/5.æ2
12¿tÃ!5
EUR
ßüw)g
-iïÍGfu26-Z
Et'R
aE,ßÃ3¡
Reclron¡s¡ogena¡ng¡poctc¡
A¡bCer¡!ôoeî
JÆæ.t8.111,21 2aæ.7A,y
0,æ 0,m
0,00 __ 0,æ
261.16't2226r.8f¡3,57
21343.lv,v
f 5163m.m
i35r.816.fr¡
Ã.t21.352,U
1.3lt.687,(n
12S.10t,87
[. S.dûþgEn
l. Güú{¡clle, qlrfldúúdsgþäe Rdrb ul BaiBr
eiEcha{¡ch (þf BeÈn eú ær OnrÉsúÉf€n
l. Kæenbrmûdellùn bei lgãru'üraBn
Elûpüin erwEcqærùEre SchrÞ'€chþ ud änËE
R¿üÞ üd Werþsorþ Liær@r il solcrsr ReclÈn md
W€rEr
362.52'97
t.358,f¡
15.(n5¿3¡l,m
6.370,95
634.885.82
0.fxt
r5378_{¡gZ.Z0
0,m
3. 8aùÊö8- uú @så¡aca.<särE
a- G€þasæ A¡rzû¡¡SEnuú Anl¡qBn in Br¡
f. Fitrr¿rfag€n
BeÞlit¡nqEn
U¡¡ÍrtmÈ¡pnl- Vqr&
RoaÈ, HFurdB€ùi5SíÞ
I tuqr.q€nuúsqrrù.¡ÞvgmõctrsgpqErlstÍþ
l. Filhrrlgsr ãF t¡¡lbnngErt u¡d l¡if¡grfZ ærflgBnqE{grYêrh¡d€ætñE¡e'|¡Er
3- Fürþlfigpn gEgErr (reWiss€nsc*trltamsÞt
l- Fûllrgen gEqErl ¿nære EEglHÈbe dcrw¡ss¿n-
scHE6¡.dtúrgt
5- Sdr*rev€r¡nðqÐsqêq€nsläúe
Äúl¡gË 1.2
Eigenbetrleb Bäder der WlssenschaftsstaÚt Darmstadt
Jahresebschluss zum 31. Dezembor 2014
Gewlnn- und Verlustrechnung rur das Geschäftslahr 2014
2014
EUR
3.679.020,00
75.271,17
1. UmsaÞeföse
2. Sonstge betriebllche Erträge
davon Auflösungen von Sonderposten mll
R0cklagenantell EUR 26.51 1,1 I
(Vo¡lahr EUR 24.7 7 1,87 |
3. Meterlalaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hllfs- und
Betrlêbsstofle und für bezogene Waren
b) Aufwendungen für bezogene Lelstungen
4. PereonalaufVand
a) Löhne und GehÉilter
b) Sozlale Abgaben und Aufwendungen
für Allersversorgung und ftlr Unterstütrung
davon für Altersversorgung EUR 7.569,36
(VorJahr: EUR 60.081,33)
5. Abschrelbungen auf Sachanlagen
6. Sonsüge betrlebllche Aufwendungen
7. Ertråge aus Betelllgungen
8. Sonstge Znsen und åhnllche Erüåge
9. Znsen und ähnllche Aufwendungen
15. Verlustvortrag aus dem VorJahr
16. Entnahmen aua R0cklagen
3.374.887.47
3.7s.291,17
771.098,01
2013
EUR
4.OU.123,97
86.410,54
4.120.534,51
763.273,81
3.1757.49
1.30
1.811.627,23
416.566,33
2.228.1e_3,96_
960.100,87
588.469,75
989.827,62
306.'177,67
595.637,03
.2.869.892,71
23.536,65
.2.893.429,36
0,00
-2.893.429,36
-15.007.389,23
0^00
.17.900.818,50
4.
1.766.580,74
u7.657,92
2.1
932.783,18
597.89r,68
0,00
216.850,48
542.565,07
I 0. Ergebnls der gewöhnllchen Ooschåftstätlgkelt1.362,425,12
1 1. Sonsüge Stêuern25j22,78
12. Jahrssverlust vor stådtlschem Zuschuss1.387.5ß,20
4.563.il1,00 13. Zuschuss dErStadt
14. Jahresergebnls nach städtlschem Zuschuss176.092,80
17. Bllanzverlust
-17.900.818,59
15.249.485,65
-2.475,240,11
Nachrlchülch
Vorgoscñlagene Behandlung des Jahres€rgêbnlsses nach stådüschsm ZuEchuss:
Vortrag auf neue Rechnung ln voller Höhe
Adaç 1.3
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2O14
1. Vorbemerkungen
Nach g 26 Eigenbetriebsgesetz (EigBGes) ist mit dem Jahresabschluss ein Lagebericht
aufzustellen, der nach S 27 EigBGes der Betriebskommission vozulegen ist.
2. Geschäftsverlauf
2.1. Geschäftstätigkeit und Rahmenbedingungen
Die Stärken des Bäderangebotes liegen im hohen Leistungsangebot an Bahnen und Lehrbecken
frir Schulen, Vereine und Öffentlichkeit sowie in einem tlberdurchschnittlichen
Wasserflächenangebot von Frei- und Naturbadeseen. Der Eigenbetrieb betreibt drei Hallenbäder
(Nordbad, Bezirksbad Bessungen und das Schul- und Trainingsbad), zwei Freibäder (ÐSW-
Freibad und Eberståidter Mtlhltalbad) sowie zwei Natuúreibäder (Arheilger Mühlchen und Großer
Woog). Mit den S0m-Wettkampfbecken im Nordbad und DSW-Freibad liegt ein sportorientiertes
Angebot vor, das in der Region nur noch von wenigen Kommunen vorgehalten wird-
Kommunen mit einer Einwohnerzahlzwischen 100.000 und 150.000 Einwohnern bieten im Schnitt
2,44 Hallenbäder an. Das Angebot der Wissenschaftsstadt Darmstadt mit dem Nordbad, dem
Bezirksbad Bessungen und dem Schul- und Trainingsbad (nur Schul- und Vereinsschwimmen)
bewegt sich hier im Schnitt.
Zusätzlich ist der Eigenbetrieb Bäder Eigenttimerin des Jugendstilbades Darmstadt, das ilber
einen Vertragspaftner extern betrieben wird.
2.2, GeschäftsergebnisundErtragslage
Die Gewinn- und Verlustrechnung weist im Geschäftsjah¡ 2A14 einen Jahresverlust aus dem
operativen Geschäft in Höhe von TEUR 4.362 und einem Gewinn nach dem Zuschuss der
Wissensstadt Darmstadt in Höhe von TEUR 176 aus. Die Stadt hat somit mehr Mittelzur
Verfugung gestellt, als der Eigenbetrieb benötigt hätte und insoweit eine Überzahlung geleistet.
Der Eigenbetrieb ezielte im Jahr 2014 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 3.679 (Vorjahr
TEUR 4.034). Davon entfallen auf Benutzungsgebtihren TEUR 3.646 (Vorjahr TEUR 3.999), auf
Miet- und Pachterträge TEUR 33 (Vorjahr TEUR 34).
Die Besucherzahlen in den Freibädern liegen im Berichtsjahr mit 314.275 gegen uber dem Vorjahr
um rund 1 14.000 Besucher (- 26,6 %) aufgrund des schlechten Sommers extrem unter dem
Vorjahresergebnis (428.638). Die HallenbÉider wurden 2014 von 307.795 Badegästen
(öffentlichkeit, Schulen und Vereine) besucht. Dies ist eine leichte Verbesserung gegenüber dem
Vorjahr um 10.103 Besucher (+ 3,4 o/o).
Eine erstmals leicht rücklåiufige Besucher-Entwicklung gibt es im Jugendstilbad Darmstadt Mit
228.50A Besuchern ergibt sich ein Minus gegenüber dem Vorjahr 2013 von rund 8.000 Besuchern.
A¡lnge 1.I ¡ I
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2414
Die Benutzungsgebühren - ohne Jugendstilbacl- sowie die wichtigsten hier¿u gehörenden
Kennzahlen haben sich in den letáen fünf Jahrer¡ wie folgt entwickelt.
20142t013291220112010
BenutzungsgebtJhren
TEUR869942815678693
Besucher
Hallenbäder307.795297.692297,433308.856256.2æ
Freibäder314.275428.638405.188329.6244't9.905
Gesamf622.074726.330702.158638.480676.169
Durchschnittliche
Benutzungsgebühr je
Besucher in EUR
1,44'1,241,161,061,O2
Auf die sonstigen betrieblichen Erträge entfielen in2O'14 Erträge in Höhe von TEUR 75 (Vorjahr
TEUR 86), die sich im Wesentlichen aus Kostenerrstattungen (TEUR 33) und Auflösung von
Sonderposten, aus lnvestitionszuweisungen (TEUR 22übewiegend für Bezirksbad Bessungen),
Spenden TEUR I und Prozesskostenerstattung'TEUR 4 zusammensetzen.
Die Erträge aus Beteiligungen blieben im Bericht:ijahr aus (Vorjahr TEUR 990) und ftlhren zu
einem negativen Jahresergebnis vor Berrjcksichtigung des dadurch deutlich erhöhten stÊidtischen
Zuschusses. Die Beteiligung ist näher im Anhang unter der Position ll erläuteñ.
Ðie wesentlichen Aufwendungen im Jahr 2014 haben sich wie folgt entwickelt:
ln TEUR2014201329122011
Materialaufwand4.1463.9143.7723 376
Löhne und Gehåilter1.7671.8121.7551.626
Soziale Abgaben und
Auñ,vendungen für
Altersversorgung/
Unterstützung
348417416413
Abschreibungen933960947959
Sonstige betriebliche
Auñ,vendungen598s881j34524
Anlage l.l i 2
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2A14
Der Materialaufwand ist beigleichbleibenden Ent>rgiekosten durch die gestiegenen Betriebskosten
des Jugendstilbades erhöht. Auch hier machen sich die Tariferhöhungen beim Betreiber des
Bades bemerkbar.
Die Gesamtpersonalkosten gingen im Vergleich:zum Vorjahr um TEUR 114 zuruck, da aufgrund
des schlechten Sonrmers weniger Aushilfskräfte eingestellt wurden und nicht alle Stellen das
ganze Jahr besetã waren.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen nach dem Einmaleffekt in 2012 (Ausbuchung
Planungskosten Nordbad, Sondenückstellung Steuern 2006-2009) wieder auf dem regulåren
Niveau. Sie enthalten in den großen Positionen die Verwaltungskostenerstattungen (TEUR 222),
Personalkostenerstattung (TEUR 70) sowie die t\¡{iete an IDA (TEUR 30).
2.3. Finanzlage
Ðer Kostendeckungsgrad stildtischer Freibäder bretrËigt im Berichtsjahr 28,9 o/o (Vorjahr 37,5 o/o)
und der der Hallenbäder 27,5 o/o (Vorjahr 27,6o/o). Die Freibäder liegen int Vergleich zu
überörtlichen Bädervergleichen geringfügig unter dem Durchschnitt. Üblich sind Weñe zwischen
30 und 40 a/o, bei den Hallenbädern sind Kosteruleckungsgrade ab 25 o/o die Regel. Ähnlich wie
bei den Freibädern steht der sportliche, gesundheitliche und freizeitorientierte und auch soziale
Aspekt beider Preisbildung im Vordergrund, sodass eine etwas unterdurchschnittliche
Kostendeckung zu verzeichnen ist.
Es gibt keine ausreichende, kostendeckende Erstattung durch Schulnutzung an den Eigenbetrieb.
lm Rahmen der wirkungsorientierten Haushaltskc¡nsolidierung wurde mit Wirkung für 2013 eine
Erhöhung auf 1 € pro Schüler beschlossen und umgesetã. Die Benutzungsgebühren sind aus
diesem Bereich angestiegen.
Die Struktur der Eintrittspreise in den städtischen Bädern ist generell nicht darauf ausgelegt, dass
eine Kostendeckung zu erwarten ist. Dennoch wind seitens der Stadt eine strukturelle
Unterdeckung in Kauf genommen, um das breit gefächerte Schul-, Sport-, Freizeit- und
Gesundheitsangebot mit überregionaler Bedeutung anbieten zu können.
Der Eigenbetrieb Bålder wird trotz der regelmäßigen Anpassungen von Entgelten ftir die NuÞung
der Bäder voraussichtlich auch in Zukunft Verluste erzielen. Er wird weiterhin auf Zuschüsse durch
die Wissenschaftsstadt Darmstadt angewiesen sein, wenn Dividendenausschüttungen durch die
HEAG Holding AG nicht zu einem ausgeglichenen Ergebnis, sondern je nach GeschÊiftslage
lediglich zur Ergebnisverbesserung ftihren.
2.4. Vermögenslage lAnlagen im Bau und geplante lnvestitionen
Die Bilanzsumme verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 695, wobei allein die
Abschreibungen TEUR 933 betragen. Die getätigten lnvestitionen haben dies nicht ausgeglichen.
Anlage 1.i i 3
Eigenbetrieb Bäder der WissenschaLftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2014
lm Bereich der Anlagen im Bau wurde für den Woog die gebuchte Entschlammung (TEUR 16) als
periodenfremden Aufwand u mgebucht.
Geplante lnvestitionen sind
Nordbad
Ein intern erstelltes Raum- und Funktionsprograrnm wurde in mehreren Varianten erstellt. Ende
2013 wurde das Beratungsteam CBRE/Dr. Luther mit der Erstellung eines Beratungskonzeptes mit
Potenzialanalyse sowie einer konkreten Handlungsempfehlung und -konzeption einschließlich
Bürgerbeteiligung beauftragt. Die weiteren Vorplanungen zur Erstellung einer Magistratsvorlage
zur Finanzierung und Festlegung weiterer Planungsschritte wurden vorangetrieben.
Mtihltalbad
Aufgrund der weiterhin kritischen finanziellen Situation wurde das Projekt baulich-technische
Sanierung des EberstÉidter Mühltalbades verschoben. Die internen Vorplanungen für die
Erstellung einer Magistratsvorlage zur Finanzierung und Festlegung weiterer Planungsschritte
wurden vorangetrieben.
Gewåssersanieruno Großer Wooq
Zur Sicherstellung der Wasserqualitiåt und Nutzung als NaturbadeSee wurde Mitte 2014 durch die
städtischen Gremien beschlossen, eine Vorspene mit Phosphor-Eliminierungsanlage
(Planungsmittel40 T€ und geschtitãe Baukosterr 350 T€) zu errichten sowie die erforderliche
Entschlammung (Planungskosten 90 T€, Schätzliosten 1.030 T€) in 2016 durchzuführen. Die
Planungsaufträge wurden Ende 2014 erteilt und rlie Vorplanung und weiteren Schritte dazu
vorgelegt. Aufgrund der aus fachlicher Sicht nichll ausreichend nachgewiesenen Wirksamkeit einer
Phosphor- Eliminations-Anlage oder Phosphor-Elliminierungsanlage wird dieses Teilprojekt
zunächst baulich nicht weiterverfolgt. Die Umsetz:ung setã weitere Untersuchungen durch ein
Fachbüro in Zusammenarbeit mit der Wissensch¡eft Darmstadt sowie den Anbietern von
entsprechenden Produkten voraus.
Neben der Vorsperre und der Entschlammung str;hen Maßnahmen zum Hochwasserschutz
(Erneuerung von Ablassschiebern; Auftraggeber Straßen-, Verkehrs- und Tiefbauamt) und die
Sanierung der Uferbefestigungen und Betonstege an.
Die AusfrJhrung wurde an ein Fachbüro ubertragen, damit aufgrund der komplexen
Zusammenhänge alle Maßnahmen in einer Hand liegen.
2.5. Ausbliek auf das Wirtschaftsiahr 2015
Aufgrund der ausgesetãen Beschlusslage zum lirsaÞneubau Nordbad wurden in2012 und 2013
Planungsgrundlagen erhoben, die der finanziellen Leistungsfähigkeit entsprechend eine
funktionale Neuausrichtung beinhalten soll auf derr Basis des seither vorgehaltenen Angebotes.
lm Dezember 2O13 wurden die weiteren Weicher¡stellungen unter Einschaltung des
Beratungsteams CBRE/Dr. Luther durch einen Workshop mit Vertretern städtischer Amter
(Eigenbeirieb lmmobilienmanagement, Stadtplanungsamt, GrünflÉichenamt, Eigenbetrieb Bäder)
Anlage 1.1 : 4
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2014
und Vertretern der Vereine {lG Nordbad) auf den Weg gebracht. lm Mårz 2014 schloss sich eín
Bürgerbeteiligungsvedahren an.
Unter der Voraussetzung, dass das Nordbad bis zur Fedigstellung des Ersatzneubaus
betriebsfähig bleibt, besteht die Hoffnung, dass die im Bäderkonzept geforderte Nutzung ohne
Einschränkung für Vereine, Schulen und Öffentlichkeit weiterhin gewährleistet werden kann. Eine
verbindliche Entscheidung wurde im Sommer 2AM miteinem Finanzvolumen von 16,55 Mio. €
durch die stÉidtischen Gremien beschlossen. Basierend auf den Handlungsempfehlungen fand im
Jahr 2015 ein nicht offener Architektenwettbewerb statt, der vom Eigenbetrieb
lmmobilienmanagement in Zusammenarbeit mit einem Architekturbüro vorbereitet und ausgelobt
wurde. Aufgrund dessen wird die Auswahl eines Architektenbüros incl. Planungsteams erfolgen.
Die Beauftragung soll im Jahr 2016 erfolgen.
2.6. Vorausslchtllche Entwicklung des Unternehmens (Chancen und Risiken)
Nach g 19 Hessische Gemeindeordnung hat die Gemeinde in den Grenzen ihrer Leistungs-
fähigkeit die ftir ihre Einwohner erforderlichen wirtschafrlichen, sozialen, sportlichen und kulturellen
Einrichtungen bereitzustellen. Dieser Aufgabe kommt die Stadt Darmstadt durch den Betrieb der
Hallen- und Freibdider nach.
Wirtschafiliche Grundlage sind die Entgelte, die von den Benutzern der Hallen- und Freibäder zu
entrichten sind. Aufgrund der privatrechtlichen Form des BÉiderbetriebes sind die Eintrittspreise in
einer gesonderten Preisliste festgeschrieben, die jeweils von der Betriebskommission beschlossen
wird. Eine endgrtltige Beschlussfassung erfolgt nach den Vorschriften der HGO durch die
Stadtverordnetenversammlung. Das Angebot, der Betrieb und die Organisation im Bereich Bäder
richtet sich vorwiegend an Offentlichkeit, Schulen und Technische Universität sowie Vereine und
umfasst Ausbildung, Breiten- und Leistungssport. Die Bereitstellung dieser lnfrastruktur genießt in
Darmstadt enormen Zuspruch und hoherWertschätzung, sie hat eine seit Jahrzehnten
gewachsene Tradition mit regionalem, nationalem und teilweise internationalem Renommee.
TroÞ der beschlossenen Maßnahme zum Ersatzneubau Nordbad als Sportbad unter Beibehaltung
des derzeitigen Leistungsspektrums bleibt das Risiko, das derzeitige Angebot durch einen Ausfall
des technisch veralteten Nordbades fiir die Nutzergruppen Schulen, Vereine und Offentlichkeit
nicht unterbrechungsfrei aufrechterhalten zu kcinnen.
Es ist von einem deutlichen Mehrbedarf bei Materialaufwand und -instandhaltung aufgrund
veralteter Badtechnik im Nordbad, Eberstädter Mühltalbad und im Schul- und Trainingsbad
auszugehen. Es muss in der Zukunft damit gerechnet werden, dass die Energiekosten weiter
steigen.
Durch den Druck der Haushaltskonsolidierung wird das Gesamtbudget des Eigenbetriebs analog
mit den Kosten steigen, damit es zu keinen Leistungseinschränkungen kommen wird.
Nach Sicherung der Finanzierung und anschließender Beauftragung der Entwurfs- und
Genehmigungsplanung und Beauftragung der Baumaßnahme (Planungsphase ca. 12 Monate,
Arlage l.l i -5
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2014
Bauzeit ca.24 Monate) wird das Risiko eines Ausfalls von Badezeiten für Schulen, Vereine und
Öffentlichkeit reduziert.
Nach der lnbetriebnahme ist von einer Steigerung der Attraktivität, erhöhten Besucherzahlen und
einem verbesserten Kosten-NuÞen-Verhältnis (ohne Berücksichtigung von Abschreibungen und
Zinsbelastung) auszugehen.
3. WirkungsorientierteHaushaltskonsolidierung
über die weitere Umsetzung der Vorschläge zur wirkungsorientierten Haushaltskonsolidierung ist
durch die Betriebskommission zu entscheiden:
Mittelfristig ist anzustreben, die Zeitspannen eines Parallelbetriebes für die Sommersaison,
z.B. durch kürzere Sommeröffnungszeiten oder durch Schließen der Hallenbåder nach dem
Beginn der Sommersaison (in der Regel Mitte Maijeden Jahres) auch ftlr Schulen und Vereine
auf ein Minimum zu reduzieren. Die Konsequenzen daraus führen allerdings zu
Leistungsreduzierungen für Schulen, Vereine und Öffentlichkeit. Die Umsetzung der
Maßnahme wird mit dem Regelbetrieb nach Neubau des Nordbades empfohlen.
Der Pachtvertrag zur längedrístigen NuÞung des Arheilger Mühlchens konnte im Frühjahr
2013 abgeschlossen werden. Dadurch besteht Planungssicherheit zum Erhalt des
Naturfreibades. Mit dem Förderverein Arheilger Mühlchen wurden Absprachen getroffen, in
welcher Form Unterstützung durch den Verein geleistet werden kann (ArbeitseinsåÞe,
finanzielle Unterstützung. Seit 2013 wird das Freibadangebot im Arheilger Mühlchen weiterhin
kostenfrei angeboten. Der Förderverein hat zur Verbesserung des Betriebsergebnisses
Arþeitsstunden und Materialkostenzuschüsse beigesteuert. Seit 2O14wtrd durch die Erhebung
eines freiwilligen Eintritts (Mûhlchenbox) das Zielweiterverfolgt, das Betriebsergebnis zu
verbessern.
Nach lnbetriebnahme des Neubaus Nordbad könnte durch Aufgabe des Schul- und
Trainingsbades ab dem Zeitpunkt der lnbetriebnahme ein Konsolidierungsbeitrag in HÖhe von
EUR 225.000 jährlich erreicht werden. Eine Vermarktung des Areals ist weiter zu prüfen.
Die Anpassung der Eintrittspreise um durchschnittlich +10olo wurde zum Beginn der
Wintersaison 2014fi5 für den Eigenbetrieb BÉider umgesetã. Die erwaÉeten Mehreinnahmen
betragen ca. TEUR 72 jåhrlich. Weiterhin wurden die Eintrittspreise im Jugendstilbad zum
1. Juli 2014 zur Aufrechterhaltung der Wirtschaftlichkeit und zum Ausgleich der gestiegenen
Betriebskosten um durchschn ittlich +4olo angepasst.
Anlnge 1.1 l 6
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2014
4. Risikoberichterstattung
Die Betriebskommission wird durch die Betriebsleitung regelmäßig über die Risikoentwicklung
unterrichtet. Zur Risikobewertung wird ausgeführt, dass die Bäder in Darmstadt sehr gut besucht
werden und beidem von der Betriebsleitung erwarteten Forlbestand kein Marktrisiko und dadurch
auch kein unternehmens-strategisches Risiko zu befürchten ist.
Der seit Jahren unveränderte Personalbestand nrit wenig Fluktuation und eigener Ausbildung
garantiert die notwendige Betriebsqualität und verhinded ein leistungswirtschaftliches Risiko. Ein
Personalrisiko wird absehbar nicht erwaÉet.
lm Rahmen der Finanzwirtschaft und lnvestition rverden absehbar nur die im Folgenden
aufgefü hrten Finanzrisiken erwartet.
4.1. Wesentliche Risiken bei den Hallenbãdern
Die wesentlichen Risiken im laufenden Betrieb liegen bei den technisch veralteten Hallenbädern
Nordbad und Schul- und Trainingsbad im hohen,Aufuand für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
(Energie) und für bezogene Leistungen (lnstandhraltung und -setzung technischer Anlagen).
Nordbad
Die Tragfähigkeit des Daches im Nordbad wird weiterhin gutachterlich überwacht und durch
lnstandsetzung gesichert. Die Problematik der TragfËihigkeit des Daches unter einer Schneelast ab
40 cm wird in jeder Wintersaison ständig überwar:ht, um Gefährdungen auszuschließen. Dariiber
hinaus erfüllt das Nordbad nicht mehr die heute r,rblichen brandschutzrechtlichen, baulich-
technischen und energetischen Standards.
Aufgrund einer schlechten energetischen Bauweise liegen die Kosten ftlr die Wärmeenergie zum
Beispiel beim Nordbad um eín Fünffaches höher als die Ðurchschnittswerte eines vergleichbaren
Bades.
Durch clie in 2013 konkretisierten Vorstellungen unter Einschaltung eines externen
Beratungsbüros, der Durchftlhrung eines Workshops im Dezember 2013 sowie einer
Bürgerbeteiligung im Mäz 2014 wurden die VorausseÞungen für das weitere Vorgehen
geschaffen. Die städtischen Gremien haben der lv'lagistratsvorlage über Nutzungskonzept,
GrobkostenschäÞung und Etatisierung der erfordlerlichen Mittel im Sommer 2Q14 zugestimmt. Die
Durchführung eines Architektenwettbewerbes wurde durch den Eigenbetrieb
lmmobilienmanagement unter Einschaltung eines; externen Architekten und bädedachlichen
Beraters im Herbst auf den Weg gebracht. Die Ergebnisse haben aufgrund der Komplexität des
Projektes keine optimale Lösung gebracht, sodass die Preisträger zur Nachbearbeitung,
einschließlich Kostenschätzung, aufgefordert wurden. lnzwischen konnte die Entscheidung ftir ein
Architekten- und Planungsteam getroffen werden. Die Beauftragung zur baulichen Umsetzung
edolgt in 2016. Anschließend ist die Erstellung einer Bauvorlage vorgesehen. Nach einer
Planvorlaufzeit von 12 Monaten ist mit einer Bauz:eit von 24 Monaten zu rechnen.
Adage 1.1 :'7
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 20{4
Durch den Neubau verringert sich das beschriebene Risiko eines betrieblichen Ausfalls aufgrund
veralteter Technik. Ein Baukostencontrolling soll dem unternehmens-strategischen Risiko von
Mehrkosten in der Bauphase entgegen wirken.
Mühltalbad Eberstadt
Die Baumaßnahme Sanierung Eberstädter Mühltalbad wurde laut lnvestitions-Priorisierungsliste
des Magistrats nach 2017 verschoben.
Aufgrund baulich-technischer Mängel (Undichtigkeiten und großflächige Fliesenschäden) bis zur
Durchführung der Sanierungsmaßnahme kann nicht ausgeschlossen werden, dass das Freibad für
die Bevölkerung nur eingeschränkt zur Vefügung steht.
lm Rahmen eines noch durchzuführenden Bürgerbeteiligungsverfahrens bis zum Abschluss der
Sommersaison 2016 können noch Anpassungen an die Vorplanung etfolgen.
Nach dem angepassten Zeitplan ist der Beginn der $anierungsmaßnahme für September 2017
und die Fertigstellung für Mai/Juni 2018 vorgesehen. Dadurch bleibt das beschriebene Risiko
eines betrieblichen Ausfalls aufgrund veralteter Technik sowie großflächig schadhafren
Fliesenbelages weiter bestehen.
Durch Einrichtung eines Baukostencontrollings soll auch hier dem unternehmensstrategischen
Risiko von Mehrkosten in der Bauphase entgegen getreten werden.
Sicherunq der Wasserqualitåt Wooo
Für den Woog besteht weiterhin das Risiko, dass aufgrund des hohen Phosphor-Gehaltes im
Zulauf des Darmbachs, durch geringen Zulauf im Sommer, verbunden mit hoher Sonnenstrahlung
sowie einer seit Jahrzehnten ausstehenden Entschlammung gegen Ende der Badesaison die
Wasserqualität eínen Badebetrieb gefåihrdet oder ausschließt.
Über die gutachterlich empfohlenen Maßnahmen wurde Mitte 2O14 eine Magistratsvorlage mit
Aufnahme der voraussichtlichen Kosten in das Mittelfristige lnvestitionsprogramm beschlossen
Um die Wasserqualität am Woog zu sichern, wurde 2014 durch das Fachbüro BGS Wasser,
Darmstadt, in Abstimmung mit dem Straßenverkehrs- und Tiefbauamt ein umfangreiches
Maßnahmenpaket geplant:
. Entschlammung des Großen Woogs (TEUR 1l2A)
r Einbau einer Vorsperre mit der Option einer Phosphor-Ëliminierungsanlage (TEUR 390)
. Sanierung bzw. Umbau der Einrichtungen des Hochwasserschutzes (zuständig
Stra ßenverkehrs- und Tiefbauamt)
Eine Beteiligung der Verbände wurde im November 2015 durchgeführt. Anschließend erfolgte eine
umfassende Bürgerinformation über alle Maßnahmen und die Vorbereitung der weiteren
Genehmigungs- und Ausführungsplanung. Für die Umsetzung einschließlich Ablass des
Gewässers ist ein Zeitfenster von Ende der Badesaison, September 2016, bis zum Beginn der
Freibadsaison, Mai 2017, vorgesehen.
Dadurch verringert sich das Risiko, dass der Woog als Naturbadesee aufgrund schlechter
Wasserqualitåt temporär geschlossen werden muss.
Anlnge 1.1 l8
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2014
4.2. AllgemeineRisiken
Besucherentwicklunq
Zu den überwachungsbedürftigen Risiken zählen Einnahmeausfälle durch Schlechtwetterperioden
im Sommer. Die Betriebsleitung begegnet dem durch die Einstellung von konservativen
Umsa2ahlen (S-Jahresschnitt). Grundsätzlich sind Marketingmaßnahmen zu empfehlen, um trotz
des spezifischen Angebotes für Schulen, Vereine und sport-orientierte Freizeitschwimmer
nachwachsende und neue Kunden (eigene Kurse, Zusammenarbeit mit gesundheitsrelevanten
Organisationen) zu gewinnen und die Attraktivität des Bäderangebotes zu steigern.
Steiqende Eneroiekosten
Pro Freibad wird von einem Mittelwert von plus TEUR 30 und pro Hallenbad mit plus TEUR 70 zu
rechnen sein. Unter der Prämisse weiterer Haushaltskonsolidierungsmaßnahmen wird sich der
Druck auf das operative Geschäft im Eigenbetrieb Bäder weiter verschärfen. Die beabsichtigten
lnvestitionen Neubau Nordbad und baulich-technische Sanierung des Eberstådter Mühltalbades
werden sich zwar perspektivisch energetisch rentieren, in der Gesamtbilanz sind aber
Abschreibungen und Zinskosten gegenüberzustellen und werden somit zu einem höheren
Zuschussbedarf ftl hren.
Zinsrisiko
Der Eigenbetrieb ist größten Teils über Bankkredite finanziert. Es handelt sich hier um langfristige
Kredite, die eine Laufzeit von 10 bis derzeit 25 Jahre haben. Daher besteht nur ein sehr geringes
Zinsänderungsrisiko. Kassenkredite liegen nicht vor.
4.3. RechtlicheRisiken
Der Eigenbetrieb ist ein rechtlich unselbstêindiges $ondervermögen der Wissenschaftsstadt
Darmstadt. Es gelten daher weiterhin die für die entsprechenden Risiken der Stadt eingegangenen
Versicherungsverträge. Die Beitråige zu den Versicherungen werden vom Eigenbetrieb anteilig
getragen. Die nachfolgend aufgeführten Versicherungen sind auch zur Deckung von Risiken des
Eigen betriebes abgeschlossen :
Anlngc l.l ,'9
Eigenbetrieb Bäder der Wissenscharftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2014
VersicherungVersicherungssumme in EUR
1 . Haftpfl ichtversicherung inkl. Umwelthaftpflicht
(Personen-, Sach- und Vermogens-
Drittschäden)
unbegrená
250.000,00
3. Strafrechtsschutzversicherung
(ínkl. Dienstreise-Rechtsschutz und
VerkehrsrechtsschuÞ)
2.000.000,00
für Verkehrsrechtsschutz:
500.000,00
4. Sachversicherung,,KRlSTALf
(Feuer, Leitungswasser, Einbruchdiebstahl
Gebåiude und lnhalt)
ohne
fi eweils aktueller Neuwert)
5. Kfz-FeuerversicherungFahrzeuqe zum Neuwerl
Eine Änderung der rechtlichen und vertraglichen Rahmenbedingungen ist nicht vorgesehen und
somit ist auch ein rechtliches Risiko nicht erkennbar.
4.3.1. Sonstige Risikovorsorge
Eine Risikovorsorge in Gestalt eines formalen Risikokontrollsystems wurde im Bereich des
Eigenbetriebes Båider der $tadt Darmstadt im Jahr 2013 begonnen und wird fortgeführt.
4.3.2. Vorgänge von besonderer Bedeutuing nach dem 31. Dezembet 2014
Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nicht ergeben.
4.4. Voraussichtliche Entwicklung des Betriebes in der Zukunft
Der Eigenbetrieb Bâider wird trotz der regelmäßigen Anpassung von Entgelten für die Nutzung der
Schwimmbäder voraussichtlich auch zukünñig Verluste erzielen. Er wird weiterhin auf Zuschüsse
durch die Wissenschaftsstadt Ðarmstadt angewiesen sein, wenn Dividendenausschüttungen durch
die HEAG Holding AG nicht zu einem ausgeglichenen Ergebnis, sondern nur zu
Ergebnisverbesserungen führen.
Anlage l,l i l0
Eigenbetrieb Bäder der Wissensch¿rftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2014
Voraussichtliche Veränderung der Ertråge und Aufwendungen im Jahr 2015
Erträge
Auñ'vendungen
2A15
EUR
4.0'46.520
7.950.245
2A14 Yerànderung
EUR olo
3.7V.291 7,8
7.816.025 1,7
21.343.734,U
2.528,18
-624.910,18
Die Gegenüberstellung der Jahre 2014 und 20ltierfolgte ohne Berücksichtigung der Zinsen und
Erträge aus Beteiligungen. Bei der Aufstellung der Beträge in 2015 handelt es sich um vorläufige
Ertråige und Aufwendungen, die sich noch veräntlern können.
Die Besucheranzahl in den Freibâdern und im Jr,rgendstilbad hat sich im Jahr 2015 feicht
verbessert.
Die vorläufigen Energiekosten sind zum Vorjahr rangestiegen- Auch der Materialaufwand für
technische Anlagen, überwiegend im Bereich des Nordbades, ist im Jahr 2015 höher als im
Berichtsjahr.
Die HEAG Holding AG hat im Jahr 2015 eine Dividendenausschüttung in Höhe von TEUR 658
getätigt.
Auf der Basis der jetzigen Werte fûr das Jahr 2016 und nach dem heutigen Kenntnisstand werden
sich Ertråige und Aufwendungen aus dem operativen Geschäft im Vergleich zu den Vorjahren
wenig verändern.
5. Entwicklung von Vermögen und Schulden
Der Eigenbetrieb schloss in 2014 mit einem Jahresgewinn in Höhe von TEUR 176
(Vorjahr: 5UR342.425,64, vor städtischem Zuschuss Jahresverlust von TEUR 2.893) ab.
5.1. EntwicklungdesAnlagevermögens
Die Sachanlagen entwickelten sich wie folgt (Angaben in EUR):
Grundstücke. qrundstücksoleiche Rechte und Bauten:
Stand A1.U.2414
Zugang
Abgang incl. Abschreibungen
Stand 31.12.20142A.721.352,U
Bei dem Zugang handelt es sich um ein Sprungbrett für das Arheilger Mühlchen. Die AbgËinge
resultieren alle aus den Abschreibungen.
Allage l.l i ll
Eigenbetrieb Bålder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2014
1.377.687,00
lm Bezirksbad Bessungen wurde eine neue Wasserenthårtungsanlage eingebaut. Die AbgÉinge
resultieren aus der gewöhnlichen Abschreibung.
Technische Anlaqen und Maschinen:
Stand 01.01.2014
Zugang
Abgang incl- Abschreibungen
Stand 31.12.2A14
Betriebs- und Geschäñsausstattunq :
Stand 01.01.2014
Zugang
Abschreibungen
Stand 31.12.2014
Geleistete Anzahlunq.en und Anlaoen im Bau:
Stand 41.01.2014
Zugang/Abgang
Stand 31.12.2014
1.516^370,00
11.992,72
-154.675,72
1.357.8't6,00
58.483,15
-157.197,28
15.814,60
-15.814,60
0,00
1.259.101,87
Die Zugänge seÞen sich rlberwiegend aus Anschaffungen ftlr das Woog-Familienbad (ca
TEUR 23,4), dem Mühltalbad (ca. TEUR 13,9) und den GWG (ca. TEUR'14,6)zusammen
Es handelt sich hierbei um eine erste Untersuchung derWasserqualitÊit des Woogs aus dem Jahr
2009. lm Rahmen der lnventur erfolgt eine Ausbuchung 2um31.12.2014, da diese Untersuchung
nicht mehr Grundlage weiterer lnvestitionen ist.
Die &!gi!!gg¡@-der Finanzanlagen sind zum Vorjahr unverändert geblieben:
2AU
23.255.880,38
Vorjahr
23.255.880,38 HEAG Holding AG
lm Anhang unter der Position ll Erläuterungen zu den Posten der Bilanz wird die Beteiligung näher
dargestellt.
Anlagc l.l i 12
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2014
5.2. Entwicklung des Eigenkapitals (TEUR);:
Stand
01.01.2014 2014
Jahresergebnls
Umgliederung nach städt.
Zuscht¡ss 2014
Verlustverrech-
Umbuchung nung gem.
VerlustaMeck- 51'l(6)
ung Vorjahre EigBGes für
2009 und 2010
2A14 2014 2014
Stand
31j2.2014
Stammkapital
Allgemeine
Rücklage
17.000
48.381
0
0
0
0-8.736
8.736
0
-6.514
6.514
17.000
33.131
-2.654
176
0
Bilanzgewinil-
Verlust der Vorjahre
Gewinn¡1/erlust
Verlustabdeckung 2011
Verlustabdeckung 2012
Verlustabdeckung 2013
-15.007
-2.893
-2.893
2.89317600
47441176004V.657
Der Jahresgewinn in Höhe von TEUR 176 soll aurf neue Rechnung vorgetragen werden. Die
Verluste aus den Jahren 2009 (TEUR 3.608) undl2010 (TEUR 2.906) sind mit der allgemeinen
Rücklage verrechnet worden.
Die Umbuchung der Verlustabdeckung seä sich aus folgenden Jahren zusammen:
EUR
2.500.000,00
3.000.000,00
3.23s.855,00
0
0
8.735.855,00
5.3. EntwicklungderRtickstellungen (TEUFI):
lm Jahr 2014 wurden weiterhin die gegenseitigenr Forderungen und Verbindlichkeiten im Bereich
der Pensions- und Beihitferückstellungen abgebildet, die durch den Wechsel von Beamten vonl zur
Stadt oder einem anderen Eigenbetrieb entstehen.
Aufgrund der Mitgliedschaft in der ZVK besteht g,emåß der Ermittlung aus dem Jahr 2003 eine
mittelbare Pensionsverpflichtung in Höhe von TEUR 2.163, die nicht in der Bilanz
ausgewiesen ist.
A,nlage l.l ,'13
Eigenbetrieb Bäder der Wissenscharftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2014
Die Zusammense2ung der sonstigen Rückstelfungen ist aus folgender Tabelle
ersichtlich (TEUR):
Rückstellungen frlrStand
o1.01.14Verbrauchl\uÊ
lAbzinsungAuflösungZuführungStand
31.12.14
Pensionen477,50,021,60,018,3517,4
Beihilfen47,10,02,10,03,052,2
Altersteilzeit349,2173,81310,00,0148,5
Urlaubsrtlckstellung11,511,50,00,019,719,7
Überstunden19,419,40,00,024,324,3
Abschlusserstellung
und Prüfung55,015,40,00,030,069,6
Prozesskosten1U,O0,00,00.00,0104,0
Leistungsentgelt25,80,00,00,027,953,7
Lebensarbeits-
zeitkonto2,40,00,00,00,02,4
Grundbesitz-
abgaben0,00,00,00,00,00,0
Archivierung und
andere
Aufuendungen
26,00,50,00,04,425,9
Rückstellungen für
ungewisse
Verbindlichkeiten
0,00,00,00,031,031,0
Steuerrückstellung560,755,80,00,024,5529,4
Summe:1.638,6276,436,80.0179,11578,1
Allage l.l i 14
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2014
5.4. Vergleich des Jahresabschlusses 2014 mit den Werten des Wirtschaftsplanes
Der Eigenbetrieb hat gemäß S 15 Eigenbetriebsgesetz (EigBGes) den vorgesehenen
Wirtschafrsplan erstellt. Zudem musste tür 2014 ein Nachtragswirtschaftsplan aufgestellt werden.
lm Vergleich mit dem fortgeschriebenen Wiñschaftsplan2A14 ergeben sich sowohl bei den
Erlrålgen als auch bei den Aufwendungen Abweichungen gegenüber der Gewinn- und
Verlustrechnung.
Für die Ðarstellung des SollJ und lst-Vergleichs verweisen wir auf die Anlage, die dem Bericht bei
gefügt ist.
5.4.1. $oll-/lst-Vergleich Edolgsplan 2014
Erläuterung der Dlfferenzen zwischen Ansatz und Rechnungsergebnis:
Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen wird die Verlustzuweisung geplant (TEUR 4.564). Die
tatsächlichen Zahlungen richten sich nach dem Liquiditätsbedaf im Laufe des Jahres. Die
notwendigen Zahlungen in Höhe von (TEUR 4.564) wurden auf ein separates Konto, Zuschuss der
Stadt, des Eigenkapitals umgebucht. Somit wird das Ergebnis transparenter.
Die Betriebskostenzahlung an Aquapark für das Jugendstilbad wird unter den ,,sonstigen
betrieblichen Aufwendungen" geplant, aber den ,Aufwendungen für bezogene Leistungen" im
Rahmen des Jahresabschlusses zugeordnet.
Die Zinsertrlige (TEUR 217) beinhalten in Höhe von TEUR 199 die Verzinsung des
Verrechnungskontos und mit TEUR 18 die Verzinsung der Forderungen aus Pensions-
rückstellungen gegenüber der Stadt Darmstadt, die nicht planbar sind.
Eintrittspreise für Hallen- und Freibäder in Euro
Freibad
Gültig seit
Sept.2014
Hallenbad
Gtlltig seit
Sept. 2014
Jugendstilbad
Gültig seit Juli 2014
( 2 Stunden bis Tageskafte)
Einzelkarte
Erw.3,303,90Bad6,00 - 10,40
Spa incl. Bad9,30 - 143A
Sauna incl13.60 - 't9.70
Einzelkade
Ermäßigte1,602,24Bad4,20 - 8,OO
$pa incl. Bad7 JA- f .00
Sauna incl.13,60 - 19,70
A,nlage l.l i 15
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2014
Personal- und Sozlalbereich
lm Geschäftsjahr 2014 waren durchschnittlich beim Eigenbetrieb beschäftigt:
1
Die Personalaufwendungen betrugen (in TEUR):
Beamte/Beamtinnen
Tarifbeschäñigte
Auszubildende
1. lnvestitionen
2. Tilgung von Krediten
Rasch
(1, Betriebsleiter)
LÖhne und Gehälter
- davon Beamtenbezüge
Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und ftlr UntersttiÞung
Vorjahr
Anzahl
,l
57
3
AnzahlMännlich
1
31
Weiblich
26 57
3
1.766,6
61,8
347,7
Nicht berücksichtigt sind weiterhin die anteiligen Tätigkeiten der Betriebsleitung. Hierftir wird
KostenersaÞ gezahlt.
5.4.2. Soll -/lst-Vergleich Vermögensplan 2O1 4
AnsaEIST Abweichung
EUR
3.255.000
830.530,00
EUR
57.189,45
719.909,38
EUR
3.197.810,55
110.620,62
lm Nachtrag wurde die Neubaumaßnahme Nordbad und die Sanierung Mtlhltalbad abgeplant. Für
die restlichen kleinen lnvestitionen wurde kein Kredit aufgenommen. Umschuldungen blieben bei
der Betrachtung der Kredittilgung außen vor.
Zur Finanzierung von Mehrkosten beim Bau des Jugendstilbades wurde dem Eigenbetrieb Båder
ein inneres Darlehen in Höhe von TEUR 837 durch den BgA Vivarium im Jahr 2009 gewährt.
Darmstadt, 28. Juni 2016
Konradt
(kaufmåinnische Betriebsleiterin )
Allagc l.l i l6
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Abweichungen zur Planung SollJlst-Vergleieh 2014
Allage arrn r 'gebcrichr
WirtschaftsplanGewinn- und
VerlustrechnungAbweichung
EuroEuroEuro
Erträge
Umsatzerlöse3.114.600,003,679.020,00564.420,00
Sonstige betriebliche EÉräge5.457.947,0475.271,17-5.382.675,83
Ertråge aus Beteiligungen48.780,000,0048.780,00
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge10.000,00216.850,48206.850,48
ErtrËige aus Wertpapieren des
Umlaufuermögens0,000,000,00
Summe Erträge8.631.327,003.971.141,65-4,660.185,35
Aufwendungen
Materialauñ¡¿and
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe und fur bezogene Waren799.729,00771.098,01-28.630,99
Aufwendungen f . bezogene Leistungen377.530,003.374.887,472.997.357,47
Personalaufwand
Löhne und Gehålter1.954.490,001.766.580,74-187.909,2ô
Soziale Abgaben und Aufwendungen f
Altersversorgung und f. UnterstüÞung561.250,00u7.657,92-2t3.592,08
Übriger Personalaufwand5.870,000,00-5.870,00
Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
und Sachanlagen1.101.172,00932.783,18-168.388,82
Sonstige betriebliche Aufwendungen3.303.236,00597.894,68-2.705.U1,32
Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf
Wertpapiere des Umlaufvermögens0,000,000,00
Zinsen und ähnliche Aufwendungen528.050,00542.665,0714.615,07
Steuem vom Einkommen und vom Ertrag0,000,000,00
Sonstige Steuern0,0025.122,7825.122,78
Außerordentliche Auñvendungen0,000,000,00
Summe Aufwendungen8.631.327,008.358.689,85-272.637,15
Jahresergebnis0,004.387.5/'8,204.387.548,20
Zuschuss der Stadt0,004.563.641,004.563.641,00
Jahresergebnis nach städtischem Zuschuss0,00176.092,80176.092,80
Allagc Ll I 17
Bestätlgungsvermerk des Abschlussprllfers
Wi¡habe¡r den Jaluesal¡schluss - bestehend aus Bilaru, Gewùu¡ tlud Vcrhsn'echntrng sowic An-
haug - rurrer Einbeziehturg der Buchftüuung rurd deir kgebericht des Eigenbeniel¡s Bäder der
Wissenschaftsstadt Dannstâdt, Dârmstadt, fllr das Geschäftsjahr vom l. Janr¡ar bis 31. Dezembcr 2014
gepr1ft. Die Buchfilluung und die Aufstellung von Jab¡esabschluss und Lagebcricht der gernåß
g 22 EigBGes Hessen simrgeuräß anzuwendenden deuSchen handelsrcchtlichen Vorsclriften liegen in
der Verantwornmg der Betriel¡sleinng des Eigenbeûiebs. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grudlage
der von ms durchgefillrte¡r Prlifung eine Beurteiluug tlber den JaluesabscNuss uuter Einbeziehung
der Buchffllrung und flber den Lagebericlrt abzugeben.
Wir haben ußerc Jaluesabschlussprtlfrurg gemåß $ 317 HGB und $ 27 EigBGes Hessen unter Beach-
nurg der vom lnstitnt der Wirtschaftsprttfer festgestelltur deutschen Grundsätze ordnungsrnäßiger Ab-
schlussprtlfrurg vorgenoûrmen. Danach ist die Prtlfirng so zu planen und dr¡rchzufllluen, dass UmicÞ
tigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstcllung des dr¡rch deir Jal¡rtsabschluss uüer Beachnng
der Gnurdsåtze ordnrurgsnråßiger Buchflümurg und durch den Lagebericht vcnrútteltc¡r Bildes der
Vermögens-, Finanz- und Ertraplage wesentlich auswirkcn, mit hiueichender Sichcrheit ertamt
werden.BeiderFestlegurgdetPr.tlfirngsharrdlungcrrwerdendieKenntrrisseflberdieGesclråftståtig.
keit u¡d ttber das wirtschaftlichc und rechtliche Umfeld des Eigenlrctricbs sowie die Erwarnrugcn tlber
mögliche Fehler berlicksichtigt. Im Ralunen der Pr{lfiurg werden die Wirksamkeit des reclnrungsle-
grurgsbezogenen internen Konnollsystems sowie Nacltweise frlr die Angaben in Brrchftllmng, Jalues-
abschluss uud Lagebuicht Ubenriegord auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prtlñng unfasst
die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschåtzurgen der
Befiebsleinrng sowie die Wtlrdigung der Gesarntdarstellung des Jahresabschlusses und dcs Lagebe-
riclrts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prtlfrurg eine hinreichend sichere Grundlage fth'ruxere
Beurteiluug bildet.
Anlegc 1.5 / I
Unscre Prüfrng hat zu kciucn Einwcndrmgcn gefrürt.
Nach unsercr Bernteilung aufgnrnd der bci dcr Pr{lñrng gewolmeûcn Erl¡cnnnrisse €xfspricht dcr Jåh-
resabscbluss des Eigenlxtriebs Bäder dcr Wisscnschaftssadt Dannstadt, Dannstadt, den gcutåß
$ 22 EigtsGes Hessen sinngeuråß ananwendcnden dcutscheo lnndclsechtlichen Vmschriften und
vennittelt uüter Beachn¡ng der Gn¡ndsätze ordnungsnräßiger Buchfflhnng ein den tatsäcltlichen Vcr-
hålmissen eûtsprech€ûdes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertraplage des Eigsnbeüiebi. Oer
Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vennittelt insgesamt ein zuüeffendes Bild von
der Iage des Eigenbetiebs und stellt die Chancen und Risikcn der zuktluftigen Eunrickltrng an-
neffend da¡.
Manohcim, dú 22.Juli 2016
Deloltte GmbH
[/irtschaft qprüfr ¡ngsgesellschaft
Ël¡sdr¡B.l dlarar PftF-oatal da¡ Protunarb.r¡cht¡ h.nd-lt -a .¡clr l.dlallch um .ln
,vl.lta.blach ¡.t .urrchll.ellch d¡r ln P.Fl.raorn
.r.t.llta und .u.t llaLrt. Prolunatb-rlclrtl
Krämer
Wirtschafrsprflfer
llarst
Wirtschafuprtlfer
Anlegc 1.5 /2
sNR 20161 17796
2016/0413
4652 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
10.10.2016
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Amt: Finanzverwaltung
OBW bei abschl.
Beschlussfassun g Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2016/0413
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: Feststellung der Jahresabschlüsse 2014 der Eigenbetriebe
a) Bäder
b) Bürgerhäuser und Märkte
c) Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Vorlage vom: 29.09.2016
Beschlussvorschlag :
1. Die Jahresabschlüsse 2014 der nachstehend aufgeführten Eigenbetriebe der Wissenschaftsstadt
Darmstadt werden wie folgt festgestellt:
Eigenbetrieb Bäder Jahresgewinn 176.092,80 Euro
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte Jahresverlust 71.163,69 Euro
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen Jahresverlust 225.434,40 Euro
2. Der Jahresgewinn bzw. die Jahresverluste 2014 der Eigenbetriebe werden auf neue Rechnung
vorgetragen.
3. Beim Eigenbetrieb Bäder werden die Verlustabdeckungen der Geschäftsjahre 2011, 2012 und
- 2 -
2013 in Höhe von insgesamt TEUR 8.736 mit der Rücklage verrechnet.
Beim Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte wird zum Ausgleich des Verlustvortrages aus 2010
(EUR 1.491.405,90) und 2011 (EUR 2.055.030,12) eine Entnahme aus der allgemeinen Rücklage
in Höhe von EUR 3.546.436,02 vorgenommen. Dies steht im Einklang mit § 11 Abs. 6 Satz 3
EigBGes.
4. Die Jahresabschlüsse 2014 und die Lageberichte der Eigenbetriebe werden mit den Testaten der
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte und Touche GmbH öffentlich bekannt gemacht und zur
Einsichtnahme ausgelegt.
5. Die Betriebsleitungen werden für das Wirtschaftsjahr 2014 entlastet.
Anlagen: Eigenbetrieb Bäder - Auszüge Prüfbericht zum 31.12.2014
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte - Auszüge Prüfbericht zum 31.12.2014
Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten - Prüfbericht zum 31.12.2014
Datenschutzrelevante Anlag e:
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 29.09.2016
Die jeweiligen Betriebskommissionen der Eigenbetriebe „Bäder der Wissenschaftsstadt
Darmstadt“, „Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt“ und Eigenbetrieb
„Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen“ haben in ihren Sitzungen am 31.8.2016
(Eigenbetrieb Bäder), 01.09.2016 (Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte) und 08.09.2016
(Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten) die Berichte der Betriebsleitungen zur Kenntnis
genommen, die Jahresabschlüsse 2014 festgestellt und die Betriebsleitungen entlastet.
Die Betriebskommissionen empfehlen dem Magistrat die Kenntnisnahme und der
Stadtverordnetenversammlung die Entlastung der Betriebsleitungen für das Wirtschaftsjahr
2014.
Beim Eigenbetrieb Bäder beträgt der Jahresverlust vor der Verrechnung mit dem städtischen
Zuschuss EUR 4.387.548,20 (Vorjahr: EUR 2.893.429,36).
Die aufgrund der Liquidität notwendigen Zahlungen in Höhe von TEUR 4.564 wurden auf ein
separates Konto, Zuschuss der Stadt, des Eigenkapitals umgebucht. Somit wird das Ergebnis
transparenter und führt zu einem Jahresgewinn von EUR 176.092,80, der auf das neue
Geschäftsjahr vorgetragen wird.
Die Verlustabdeckung der Vorjahre (TEUR 8.736) werden mit der Rücklage verrechnet
(2011: TEUR 2.500, 2012: TEUR 3.000, 2013: TEUR 3.236).
Der Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte schloss das Jahr 2014 mit einem Jahresverlust ab.
Dividendenausschüttungen aus der Beteiligung an der HEAG Holding AG konnten in 2014 nicht
verzeichnet werden, so dass der Verlust höher als im Vorjahr ausfällt. Der Jahresverlust wird
auf neue Rechnung vorgetragen.
Das operative Geschäft dieser beiden Eigenbetriebe wird immer defizitär sein.
Der Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen verzeichnete im Jahr 2014
einen Jahresverlust, der auf neue Rechnung vorgetragen werden soll.
Auf die beigefügten Auszüge aus den Berichten über die Prüfung der Jahresabschlüsse zum
31.12.2014 der Deloitte und Touche GmbH – Wirtschaftsprüfungsgesellschaft – wird hinge-
wiesen.
Darmstadt, 29.09.2016
Der Dezernent IV
André Schellenberg
Stadtkämmerer
Beratungsverlauf (3)
Orte (2)
- Alsfelder Straße
- Marktplatz
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2016/0413
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 29.09.2016
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00