1940/2019
Bericht über die Entwicklung des Ausbaus der Erneuerbaren Energien im Bereich der RheinEnergie AG
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2019-05-27_Bericht Entwicklung Ausbau Erneuerbare Energien RE
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29.05.2019
Bericht zum Ausbau der Strom- und Wärmeerzeugung auf Basis Erneuerbarer Energien
der RheinEnergie AG
Die RheinEnergie AG betreibt Anlagen im Segment der Erneuerbaren Energien und baut dieses
Portfolio kontinuierlich aus. Diese Entwicklung wird gemäß Ratsbeschluss vom 04.04.2017
jährlich dargestellt.
Der Fortschritt der Strom- und Wärmeerzeugung aus Erneuerbaren Energien ist durch die
folgende Gegenüberstellung der Jahre 2018 und 2017 dokumentiert.
Strom
Leistung Einspeisung Leistung Einspeisung
Stand 31.12.2017 Jahr 2017 Stand
31.12.2018 Jahr 2018
in MWel in MWhel in MWel in MWhel
Stromerzeugung
Windenergie 131,8 189.059 158,3 233.617
Photovoltaik-Anlagen 27,6 26.099 27,7 30.992
Strom- und Wärmeerzeugung
BHKW Biogas/-methan 7,1 39.264 7,1 35.678
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27.05.2019
Wärme
Leistung Einspeisung Leistung Einspeisung
Stand 31.12.2017 Jahr 2017 Stand
31.12.2018 Jahr 2018
in MWth in MWhth in MWth in MWhth
Stromerzeugung
Windenergie - - - -
Photovoltaik-Anlagen - - - -
Strom- und Wärmeerzeugung
BHKW Biogas/-methan 7,4 42.772 7,4 40.233
Anmerkung: Grundsätzlich wurden nur EE-Anlagen berücksichtigt, an denen die RheinEnergie AG eine direkte oder indirekte Beteiligung (z. B.
über Dritte) von mindestens 50% hält. Die indirekten Beteiligungen an den EE-Anlagen über die AggerEnergie GmbH, die
Gasversorgungsgesellschaft mbH Rhein-Erft und die Energieversorgung Leverkusen GmbH & Co. KG wurden aufgrund ihrer Relevanz für
diesen Bericht jedoch vernachlässigt. Sofern die RheinEnergie AG über einen Anteil unter 100% verfügt, so wurde nur die anteilige Leistung und
Einspeisung berücksichtigt.
Session-Vorlage_10442019
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle II/20/201/2 Vorlagen-Nummer 19.03.2019 1044/2019 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss für Umwelt und Grün 21.03.2019 Ist Braunkohleverbrennung in Köln verzichtbar? hier: Anfrage der Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Köln (AN/0141/2019) vom 28.01.2019 Welche Möglichkeiten gibt es bereits heute, auf Kohle als Brennstoff im Kraftwerk Merkenich zu verzichten? Im Zusammenhang mit der Anfrage der Fraktion Die LINKE im Rat der Stadt Köln vom 13.09.2018 (AN/1319/2018) und der Beantwortung zur Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Grün am 20.11.2018 (Session-Nr. 3771/2018) hat die Fraktion Die LINKE mit Schreiben vom 28.01.2019 (AN/0141/2019) um Beantwortung folgender weiterer Fragen gebeten: 1. Ist es bereits heute technisch möglich, so wie z.B. im Winter 2014/2015 als der Braunkohleblock mehrere Monate ausfiel, die erforderlichen Mengen an Fernwärme und Dampf im Heizkraftwerk Merkenich nur mit dem Block 4/Kessel 4, der GuD-Anlage und dem Reservekessel herzustellen? Wenn nein, bitten wir um Erläuterung. 2. Falls dies nicht möglich ist, ist es technisch möglich unter Einbeziehung der Dampfkapazität der Müllverbrennungsanlage auf Block 6/ Kessel 6 im Heizk raftwerk Merkenich und damit auf die Kohleverbrennung zu verzichten? Hier bitten wir in jedem Falle um Erläuterung. 3. Gibt es noch andere technische Möglichkeiten auf die Verwendung von klimaschädlicher Braunkohle im Heizkraftwerk Merkenich schon jetzt zu verzichten? Wenn ja, welche? Die Verwaltung hat hierzu die RheinEnergie AG um Stellungnahme gebeten. Deren Antwort lautet wie folgt: „Zu 1.: Eine sichere Wärmeversorgung kann mit diesen Kraftwerksanlagen nicht dargestellt werden. Zu 2.: Einen Großtei l des Jahres könnte die Wärmeversorgung technisch mit den in dieser Frage angesprochenen Erzeugungskapazitäten dargestellt werden. Jedoch ist dies nicht über das ganze Jahr gesehen möglich. Zu 3.: Die RheinEnergie AG geht davon aus, dass der Abschlussber icht vom 26.01.2019 der von der Bundesregierung eingesetzten Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ mit den vielfältigen Empfehlungen größtenteils umgesetzt wird. Wie aus der Pressemitteilung der 2 RheinEnergie AG zu dem Thema ersichtlich is t, unterstützt das Unternehmen zum großen Teil die Empfehlungen der sogenannten Kohlekommission. Damit ist auch deutlich, dass es nicht darum geht, ob im HKW Merkenich der Braunkohleblock stillgelegt wird, sondern wann der richtige Zeitpunkt ist. Wie bere its mehrfach geschrieben, untersucht die RheinEnergie technische Möglichkeiten zur Aufrechterhaltung einer langfristigen sowie nachhaltigen und insbesondere wirtschaftlichen (bezahlbaren) Wärmeversorgung der Industrie- und Haushaltskunden im Kölner Norden auch ohne Einsatz von Braunkohle. Diese Arbeiten laufen noch. Eine in Prüfung befindliche Möglichkeit wird z.B. der Neubau einer GuD-Anlage anstelle des Braunkohleblockes sein. Die angesprochene Pressemitteilung finden Sie im Anhang.“ Anlage Gez. Prof. Dr. Diemert Presseinformationen - RheinEnergie AG https://www.rheinenergie.com/de/unternehmensportal/presse/presseinformationen/presseinformationen_121280.php 1/1 RheinEnergie begrüßt den Kohlekompromiss – Kraft-Wärme-Kopplung und Wärmenetze als wesentlicher Baustein bestätigt. 28.01.2019 Aus Sicht der RheinEnergie ist der von der Kommission Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung erzielte Vorschlag für die zukünftige Ausgestaltung des Energiesektors insgesamt eine gute Lösung. „Wir begrüßen diesen Kompromiss, weil damit langfristig die politischen Rahmenbedingungen abgesteckt sind; setzt die Bundesregierung diese jetzt konkret um, so entsteht daraus Planungssicherheit für alle Beteiligten“, sagte Dr. Dieter Steinkamp, Vorstandsvorsitzender der RheinEnergie. „Die Aspekte Versorgungssicherheit und Sozialverträglichkeit spielen eine wichtige Rolle im Plan. Ebenso ist zu begrüßen, dass neben einem weiteren konsequenten Ausbau der Erneuerbaren Energien die gasbasierte Kraft-Wärme-Kopplung und mit ihr die Fernwärme eine wichtige Rolle auch in Zukunft spielen. Das bestätigt unsere Doppelstrategie: Regional und überregional in Erneuerbare Energie zu investieren und im Ballungsraum Rheinland ortsnah Klimaschutz insbesondere im Wärmemarkt über hoch effiziente Kraft-Wärme-Kopplung zu realisieren.“ „Energiewende muss für die Menschen bezahlbar bleiben“ Insbesondere für die Versorgungssicherheit spiele die Kraft-Wärme-Kopplung eine große Rolle, und dort liege auch das kostendämpfende Potential für die Energiewelt der kommenden Jahre. „Denn wir müssen auch darauf achten, dass die Energiewende dauerhaft für die Menschen bezahlbar bleibt“, so Steinkamp weiter. Positiv beurteilt die RheinEnergie, dass die Verknüpfung der Sektoren Wärme, Strom und Mobilität weiter voranschreiten soll; nur durch eine intelligente Verknüpfung dieser Bereiche lassen sich die Klimaschutzziele erreichen. Lokal und regional arbeitet das Unternehmen bereits seit geraumer Zeit daran. Einen Kritikpunkt sieht die RheinEnergie: „Der entscheidende Maßstab für einen Stilllegungsfahrplan von Kohleanlagen sollte unter Berücksichtigung der Versorgungssicherheit vor allem der Kohlendioxidausstoß sein; außerdem sehen wir dabei auch reine Stromkraftwerke zeitlich vor den Anlagen, die gleichzeitig Wärme mit produzieren“, so Dr. Steinkamp abschließend.
Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle II/20/201/2 Vorlagen-Nummer 05.06.2019 1940/2019 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss für Umwelt und Grün 27.06.2019 Finanzausschuss 08.07.2019 Bericht über die Entwicklung des Ausbaus der Erneuerbaren Energien im Bereich der RheinEnergie AG Der Rat hat in seiner Sitzung am 04.04.2017 gemäß Änderungsantrag der SPD -Fraktion, der CDU- Fraktion, der Fraktion Bündnis90/Die Grünen, der Fraktion Die Linke und der FDP -Fraktion (AN/0511/2017; AN/0545/2017) folgenden einstimmigen Beschluss gefasst: 1. Der Rat der Stadt Köln begrüßt, dass die RheinEnergie AG derzeit untersucht, ob und inwieweit der Einsatz von Braunkohle im Kessel 6 des Kraftwerkes Merkenich durch andere Brennstoffe, z.B. Klärschlamm oder Holz, ersetzt werden kann. Beim Einsatz alternativer Brennstoffe ist die Mi- nimierung der Emissionen, die durch Verbrennung auftreten, zu gewährleisten. 2. Für den Fall, dass diese Untersuchungen negativ verlaufen sollten, soweit technisch machbar, öko- logisch sinnvoll und wirtschaftlich vertretbar, wird Rhein -Energie aufgefordert, unverzüglich Pla- nungen für eine alternative Gesamtversorgungslösung am Standort Merkenich – unter vollständi- gem Verzicht auf den Brennstoff Braunkohle – einzuleiten. Über die Zwischenergebnisse dieser Untersuchung ist der Ausschuss Umwelt und Grün kontinuierlich zu informieren. 3. Gleichzeitig fordert der Rat die RheinEnergie auf, den Ausbau der Strom - und Wärme - erzeugung auf Basis erneuerbarer Energien weiter zu forcieren. Über den Fortschritt bei der Um- stellung auf erneuerbare Energien soll dem Ausschuss Umwelt und Grün und dem Finanzau s- schuss als Beteiligungsausschuss jährlich berichtet werden. Die Verwaltung berichtet hierzu wie folgt: Die Sachstandsmitteilung der RheinEnergie AG vom 29.05.2019 zu Ziffer 3 des obigen Ratsbe- schlusses ist als Anlage beigefügt. Zu Ziffer 2 des vorstehenden Ratsbeschlusses wurde zuletzt im Ausschuss für Umwelt und Grün am 21.03.2019 berichtet (vgl. Vorlagen-Nr. 1044/2019). Gez. Prof. Dr. Diemert
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1940/2019
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 05.06.2019
- Erstellt
- 03.06.2019 13:44