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2013/0415

Finanzcontrolling-Bericht Januar bis September 2013 zum Haushalt 2013

Magistratsvorlage 27.11.2013

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Haushalt 2013 
Finanzcontrolling-Bericht Januar bis September 2013

1
Inhaltsverzeichnis 
 
 
1 Erläuterungen zum Finanzcontrolling-Bericht   2 
 
2 Überblick Ergebnishaushalt   3 
2.1 Gesamtergebnisrechnung zum Stand 30.09.2013  3 
2.2 Wesentliche Plan-Ist-Abweichungen   5 
 
3 Kreditaufnahme und Schuldenstand   8 
3.1 Schuldenstand des städtischen Haushaltes und de r Eigenbetriebe   8 
3.2 Stand der Bürgschaften   8 
 
4 Finanzwirtschaftliche Kennzahlen   9 
4.1 Aufwandsdeckungsgrad   9 
4.2 Steuerertragsquote   9 
4.3 Personalquote   10 
4.4 Zuschuss- und Förderquote   10 
4.5 Transferaufwandsquote   11 
4.6 Transferdeckungsquote   11 
4.7 Zinslastintensität   12

2
1 Erläuterungen zum Finanzcontrolling-Bericht 
 
Der vorliegende Bericht informiert über den Stand d es Haushaltsvollzugs bis zum 30.09.2013. 
 
Der Stand des Ergebnishaushalts wird tabellarisch d argestellt und die wesentlichen Positionen / Veränd erungen erläutert. 
 
Die Auswertung der Buchhaltung hierfür erfolgte am 12.11.2013. D. h. dieser Stichtag ist im Hinblick a uf das „Ist-Ergebnis“ die Grundlage des 
Berichtes. Weitere ergebnisrelevante Buchungen könn en seither erfolgt, jedoch nicht in den Bericht ein geflossen sein. 
 
Grundlage der Daten „Haushaltsansatz“ sind die Plan werte des Haushaltsplans 2013, teilweise wird eine Anpassung der Ansätze mit dem Nach- 
tragshaushalt 2013 erfolgen. 
 
Die Tabelle enthält neben der Spalte „Haushaltsansa tz“ die Spalte „Budget“. Das „Budget“ zeigt die Sum me der jeweiligen Haushaltsansätze zu- 
züglich eventueller über- und außerplanmäßiger Mitt el, abzüglich der durch eine Haushaltssperre gesper rten Mittel und Mittelverschiebungen, zu- 
züglich eventueller Haushaltsausgabereste, bezogen auf den Berichtszeitraum. Die Spalte „Budget“ stell t also den tatsächlichen Rahmen für die 
Bewirtschaftung der Haushaltsmittel durch die Ämter  und Verwaltungsstellen dar. 
 
Budget = (HH-Ansatz 2013 + ÜPL + APL +/- MVS + HAR 2012 – Sperre) * 3 / 4 
 
Die Spalte „Ist“ zeigt die erfolgte Sollstellung de r Erträge und Aufwendungen im Berichtszeitraum, die  Spalte „Abweichung Budget / Ist“ die Diffe- 
renz zwischen den tatsächlichen Aufwendungen und Er trägen und den tatsächlich zur Verfügung stehenden Mitteln. Diese Abweichung wird zusätz- 
lich in der Spalte „Ist in %“ als Prozentwert darge stellt. 
 
Der nächste Abschnitt dieses Finanzcontrolling-Beri chtes informiert über den Stand der Schulden. Hier wird die Höhe der Schulden des städtischen 
Haushaltes und der Eigenbetriebe, jeweils unterteil t in Investitionskredite und Kassenkredite zum Ende  des Berichtszeitraumes abgebildet. 
Nachrichtlich wird außerdem der Stand der insgesamt  zu diesem Zeitpunkt vergebenen Ausfallbürgschaften  mitgeteilt. 
 
Zuletzt enthält der Bericht verschiedene finanzwirt schaftliche Kennzahlen, die einen besseren und schn elleren Überblick über die jeweilige Haus- 
haltslage ermöglichen sollen und für die weitere En twicklung als Vergleichsdaten zur Verfügung stehen.

3
2 Überblick Ergebnishaushalt 
 
2.1  Gesamtergebnisrechnung zum Stand 30. September 2013  
 
 
Die Genehmigung des Haushalts 2013 wurde am 08.03.2 013 – verbunden mit einer Auflage zum Finanzhaushal t – vom Regierungspräsidenten 
erteilt. Bis dahin galten die Grundsätze der vorläu figen Haushaltsführung. 
 
Die Entwicklung im Ergebnishaushalt stellt sich bis  zum 30.09.2013 mit einer Übererfüllung der geplant en ordentlichen Erträge (103%) und einer 
Unterschreitung der geplanten ordentlichen Aufwendu ngen (91%) durchaus positiv dar. 
*) Dabei ist bei den Gewerbesteuererträgen die Auflösu ng 
der Gewerbesteuerrückstellung, die erst im Rahmen d es Jahresabschlusses erfolgt, manuell eingerechnet.  Ansonsten ergäbe sich ein falsches Bild 
über die tatsächliche Ertragssituation. 
 
Beschreibung HH-Ansatz  
2013  
Budget bis 
30.09.13  
Ist bis 
30.09.13  ÜPL  APL  MVS  HAR 2012  Sperre  Abweichung 
Budget / Ist  Ist in %  
privatrechtliche Leistungsentgelte -6.098.010  -4.573.508  -3.582.893       -990.615  78%  
öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte -45.586.940  -34.190.205  -32.458.093       -1.732.112  95%  
Kostenersatzleistungen und Kostenerstattungen -13.7 67.612  -10.325.709  -9.292.797       -1.032.912  90%  
Bestandsveränderungen, aktiv. Eigenleistungen -63.4 00  -47.550        -47.550  0%  
Steuern und Steuerähnliche Erträge -248.054.000  -186.040.500  -198.671.294       12.630.794  107%  
   davon Gewerbesteuer -135.000.000  -101.250.000  -107.153.122  *)     5.903.122  106%  
   davon Gemeindeanteil an der Einkommensteuer -68. 500.000  -51.375.000  -51.287.159       -87.841  100%  
   davon Grundsteuer B -29.870.700  -22.403.025  -28.834.516       6.431.491  129%  
   davon Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer -12.500 .000  -9.375.000  -9.240.976       -134.024  99%  
   davon Vergnügungssteuer/Spielapparate -1.200.000  -900.000  -1.307.996       407.996  145%  
   davon Zweitwohnungssteuer -670.000  -502.500  -403.298       -99.202  80%  
Erträge aus Transferleistungen -21.644.000  -16.239.560  -17.603.841   -8.747     1.364.281  108%  
   davon SGB II / Hartz IV -11.365.000  -8.530.310  -8.196.797   -8.747     -333.513  96%  
Erträge aus Zuweisungen und Zuschüssen -85.689.720  -64.267.290  -65.054.589       787.299  101%  
   davon Schlüsselzuweisungen -59.569.000  -44.676.750  -44.676.835       85  100%  
Erträge aus der Auflösung von SoPos -6.986.440  -5.239.830  -4.857.570       -382.260  93%  
sonstige ordentliche Erträge -9.981.850  -7.486.388  -7.741.069       254.681  103%  
Summe der ordentlichen Erträge -437.871.972  -328.410.539  -339.262.146   -8.747     10.851.607  103%

4
Beschreibung HH-Ansatz  
2013  
Budget bis 
30.09.13  
Ist bis 
30.09.13  ÜPL  APL  MVS  HAR 2012  Sperre  Abweichung 
Budget / Ist  Ist in %  
Personalaufwendungen 83.807.230  62.855.423  58.150.841       4.704.582  93%  
Versorgungsaufwendungen 19.577.770  14.683.328  9.983.546       4.699.782  68%  
Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 79.217. 202  57.663.834  50.348.377  -12.000   -10.129  3.648.501  -5.958.462  7.315.457  87%  
   davon Mieten an IDA aus Mieter-Vermieter-Modell 29.180.500  19.752.450  21.929.700    59.100   -2.903.000  -2.177.250  111%  
Abschreibungen 17.638.470  13.228.853  12.772.530       456.323  97%  
Aufwendungen für Zuweisungen und Zuschüsse 121.061. 132  87.595.060  80.134.908  37.500   -839.975  2.154.123  -5.619.367  7.460.152  91%  
   davon Zuweisung Staatstheater 13.891.700  10.418.775  10.418.769       6 100%  
   davon Zuschuss DADINA 5.246.000  3.934.500  3.900.000       34.500  99%  
   davon Zuschuss HEAG für ÖPNV 11.617.400  6.970.440       -2.323.480  6.970.440  0%  
   davon Zuschuss Darmstadtium 3.073.774  2.305.331  3.073.774       -768.443  133%  
   davon Kita-Zuschuss kirchliche Träger 11.296.425  8.357.047  7.241.921    -67.146   -86.550  1.115.126  87%  
   davon Kita-Zuschuss freie Träger 12.806.822  8.831.606  8.673.138      -1.031.348  158.468  98%  
   davon Erstattung HSE Betriebskosten Kläranlagen 21.700.000  16.275.000  16.275.000        100%  
   davon Verlustabdeckung EB Kultur 6.683.160  5.199.870  6.166.000    250.000    -966.130  119%  
   davon Verlustabdeckung EB Bäder 4.008.850  2.426.891  2.000.000      -772.995  426.891  82%  
   davon Verlustabdeckung EB Bürgerh. und Märkte           
   davon Verlustabdeckung EB IDA (Kostenerstattung) 7.455.080  5.546.985  6.500.000    -59.100    -953.015  117%  
Steueraufwendungen einschl. Umlagen 47.241.000  35.421.000  32.171.826    -13.000    3.249.174  91%  
   davon LWV-Umlage 31.284.000  23.463.000  23.511.735       -48.735  100%  
   davon Gewerbesteuerumlage 12.500.000  9.375.000  6.331.560       3.043.440  68%  
Transferaufwendungen 94.087.598  70.567.622  68.386.838    -285  2.850   2.180.784  97%  
   davon SGB II / Hartz IV 35.815.000  26.861.250  27.080.213       -218.963  101%  
   davon Jugendhilfe 18.050.216  13.537.662  12.085.691       1.451.971  89%  
sonstige ordentliche Aufwendungen 28.001  18.921  12.046      -2.773  6.875  64%  
Summe der ordentlichen Aufwendungen 462.658.403  342.034.040  311.960.914  25.500   -863.389  5.805.474  -11.580.602  30.073.126  91%  
Verwaltungsergebnis 24.786.431  13.623.500  -27.301.232  25.500  -8.747  -863.389  5.805.474  -11.580.602  -40.924.732  -200%  
Finanzerträge -12.408.132  -9.306.099  -13.773.874       4.467.775  148%  
Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen 20.233.510  13.486.203  9.159.723  -137.500   -250.000   -1.864.406  4.326.480  68%  
   davon für Kassenkredite 6.323.460  4.052.711  557.721  -37.500   -250.000   -632.346  3.494.990  14%  
Finanzergebnis 7.825.378  4.180.104  -4.614.151  -137.500    -250.000    -1.864.406  8.794.255  -110%  
Ordentliches Ergebnis 32.611.809  17.803.604  -31.915.383  -112.000  -8.747  -1.113.389  5.805.474  -13.445.008  -49.718.987  -179%

5
Beschreibung HH-Ansatz  
2013  
Budget bis 
30.09.13  
Ist bis 
30.09.13  ÜPL  APL  MVS  HAR 2012  Sperre  Abweichung 
Budget / Ist  Ist in %  
Außerordentliche Erträge -154.356  -115.767  -1.502.280       1.386.513  1298%  
Außerordentliche Aufwendungen   6.175       -6.175   
Außerordentliches Ergebnis -154.356  -115.767  -1.496.105            1.380.338  1292%  
Jahresergebnis 32.457.453  17.687.837  -33.411.488  -112.000  -8.747  -1.113.389  5.805.474  -13.445.008  -51.099.325  -189%  
 
 
2.2  Wesentliche Plan-Ist-Abweichungen 
 
Ordentliche Erträge 
 
Die ordentlichen Erträge liegen in Summe um knapp 1 1 Mio. € über dem Budget, das bis zum 30.09. erreic ht werden soll, was einem Erfüllungs- 
grad von 103% entspricht.  
 
Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Grundsteuer B zum größten Teil bereits für das ganze Jahr entha lten ist, wogegen in den Positionen „privat- 
rechtliche Leistungsentgelte“, „öffentlich-rechtlic he Leistungsentgelte“ und „Kostenersatzleistungen u nd Kostenerstattungen“ Erträge fehlen, die 
erst zum Jahresende abgerechnet werden. 
 
Aufgrund der hohen Gewerbesteuererträge im Jahr 201 2 und der bereits bekannten drohenden Rückzahlung e ines Teils davon wurde zum Jahres- 
ende eine Rückstellung für diese Rückzahlung gebild et. Diese Rückstellung kann aus technischen Gründen  erst im Rahmen des Jahresabschlusses 
2013 wieder aufgelöst werden, da für die Berechnung  der Gewerbesteuerumlage die Ist-Beträge maßgebend sind und diese sonst teilweise doppelt 
gezahlt werden müsste. Dennoch wurde der Rückstellu ngsbetrag für den Quartalsbericht rechnerisch berüc ksichtigt, da in der hier angegebenen 
Höhe tatsächlich Gewerbesteuererträge bis zum 30.09 .2013 eingegangen sind. 
 
Ordentliche Aufwendungen 
 
Die Summe der ordentlichen Aufwendungen beläuft sic h im Bewirtschaftungszeitraum auf 311,9 Mio. € und somit um 30,1 Mio. € niedriger als 
geplant. 
 
Da sich die Rückzahlung der Gewerbesteuererträge au f die Gewerbesteuerumlage entsprechend mit einer Rü ckerstattung ausgewirkt hat, liegt die- 
se derzeit noch auf einem recht niedrigen Niveau (6 8%). Bei der Planung der Gewerbesteuerumlage wurde diese Besonderheit für die Jahre 2012 
und 2013 jedoch bereits berücksichtigt, so dass das  Budget bis zum Jahresende zu 100% erreicht werden wird.

6
 
Im Bereich der Personal- und Versorgungsaufwendunge n fehlen die anteiligen Rückstellungsbeträge, die s tets erst zum Jahresabschluss zu buchen 
sind und auch bei den vertraglich festgelegten Aufw endungen für Zuweisungen und Zuschüsse richten sich  die Zahlungen nicht nach fixen Fällig- 
keiten, sondern nach konkretem Finanzbedarf. In bei den Fällen ist davon auszugehen, dass bis zum Ende des Haushaltsjahres die Budgets ausge- 
schöpft werden. 
 
Es sind Haushaltssperren in Höhe von insgesamt 13,4  Mio. € bei der Berechnung des Budgets berücksichti gt. 
 
Das Rechnungsergebnis zum 30.09.2013 liegt - auch u nter Berücksichtigung des Planbudgets bei der Gewer besteuerumlage - deutlich unter dem 
Budget, was darauf hindeutet, dass die Auflage des RP, das im Vertrag zum Kommunalen Entschuldungsfond s gemeldete ordentliche Ergebnis in 
Höhe von 27,9 Mio. € einzuhalten, im Rechnungsergeb nis erreicht werden wird. 
 
Finanzergebnis  
 
Das Budget der Finanzerträge wurde mit 148% weit üb ererfüllt, während die geplanten Finanzaufwendungen  nur zu 68% in Anspruch genommen 
werden mussten. So stellt sich das Finanzergebnis a uch im 3. Quartal mit einem Überschuss von 4,6 Mio.  € statt einem Fehlbetrag von 4,2 Mio. € 
dar. 
 
Das weiterhin niedrige Zinsniveau wirkt sich vor al lem im Bereich der Kassenkredite auf die Zinsaufwen dungen aus (-3,5 Mio. €). Dieser Effekt wird 
durch die Ablösung von Kassenkrediten in Höhe von 9 1 Mio. € durch den kommunalen Entschuldungsfonds no ch verstärkt. Gleichzeitig kann die 
weitere Zinsentwicklung nur sehr vage eingeschätzt werden. Dennoch können hier im Nachtragshaushalt An passungen für den zurückliegenden 
Zeitraum erfolgen. 
 
Die Finanzerträge bestehen neben den Ausschüttungen  verbundener Unternehmen zum Großteil aus der Verzi nsung von Steuernachforderungen 
sowie den Risikoprämien für Bürgschaften. Diese sin d jeweils zu Jahresbeginn fällig und daher bereits für das ganze Jahr enthalten. Bei der Ver- 
zinsung von Steuernachforderungen ist derzeit ebenf alls der geplante Jahresbetrag schon erreicht, alle rdings werden auf diesem Konto auch die 
anfallenden Zinsen für Rückerstattungen gebucht, so  dass es hier noch Bewegung in beide Richtungen geb en kann.

7
Außerordentliches Ergebnis  
 
Im außerordentlichen Ergebnis finden sich überwiege nd außerordentliche Erträge. Dies sind in aller Reg el zweckgebundene Erträge aus Spenden, 
Nachlässen und Schenkungen sowie Sponsoring. Da es sich oft um besondere Einmaleffekte handelt, ist ei ne Planung in diesem Bereich nicht be- 
sonders aussagekräftig. So ist auch das Budget von 116 T€ mit tatsächlichen Erträgen von 1,5 Mio. € we it übererfüllt. 
Außerordentliche Aufwendungen sind durch Verluste a us dem Abgang von Sachanlagen entstanden. 
 
Jahresergebnis  
 
Im Saldo der Erträge und Aufwendungen konnte statt dem für den Betrachtungszeitraum errechneten Fehlbe trag in Höhe von 17,6 Mio. € ein Über- 
schuss in Höhe von 33,4 Mio. € erwirtschaftet werde n. 
 
Nach Berücksichtigung sämtlicher Sondereffekte und Jahresabschlussbuchungen, wird das geplante Jahrese rgebnis des Haushalts 2013 jedoch 
nahezu erreicht werden, bzw. bei Einhaltung der Hau shaltssperren wird der Schutzschirm-Abbaupfad einge halten. Eine besonders positive Entwick- 
lung zeichnet sich allerdings trotz der auf den ers ten Blick positiven Zahlen nach wie vor nicht ab. D ies bestätigen die Kennzahlen, die auch in die- 
sem Quartal im Vergleich zu den Vorjahreswerten in fast allen Bereichen schlechter sind.

8
3 Kreditaufnahme und Schulden 
 
3.1 Schuldenstand des städtischen Haushaltes und de r Eigenbetriebe zum 30.09.2013 
 
 Investitionskredite  Kassenkredite  Gesamt  
Kernhaushalt 270.685.305,88 €  335.000.000,00 €  605.685.305,88 €  
EB Kulturinstitute 9.440.143,87 €  0,00 €  9.440.143,87 €  
EB Bäder 12.877.306,85 €  0,00 €  12.877.306,85 €  
EB Bürgerhäuser und Märkte 6.727.013,00 €  0,00 €  6.727.013,00 €  
EB EAD 26.385.419,94 €  0,00 €  26.385.419,94 €  
EB DWuW 637.925,36 €  0,00 €  637.925,36 €  
EB IDA 89.018.756,12 €  3.000.000,00 €  92.018.756,12 €  
Summe 415.771.871,02 €  338.000.000,00 €  753.771.871,02 €  
 
In diesen Summen sind zwei innere Darlehen (Vivariu m an EB Bäder über 739.681 € und Kernhaushalt an ID A über 2.298.042 €) enthalten. 
Durch den Kommunalen Entschuldungsfonds wurden bish er Kredite in Höhe von 103.848.599 € abgelöst. 
 
3.2 Stand der Bürgschaften 
 
Zum 31.12.2012 betrug die Summe der übernommenen Bü rgschaften 347,32  Mio. €. Von den Banken mittlerweile bestätigt, sind  in 2012 Rück- 
zahlungen in Höhe von 5,3 Mio. € durch die Kreditne hmer vorgenommen worden, so dass der Bürgschaftssta nd zum 31.12.2012 nachträglich auf 
342,02 Mio. € korrigiert wird. 
 
Bis zum Stichtag 30.09.2013 ist eine weitere Bürgsc haft in Höhe von 2 Mio. € hinzugekommen, so dass di e Summe der übernommenen Bürgschaf- 
ten zum 30. September 344,02 Mio. € beträgt.

9
4 Finanzwirtschaftliche Kennzahlen 
 
4.1 Aufwandsdeckungsgrad 
 
Der Aufwandsdeckungsgrad zeigt an, zu welchem Antei l die ordentlichen Aufwendungen (inkl. Zinsen und s onst. Finanzaufwendungen) durch die 
ordentlichen Erträge (inkl. Zinserträge) gedeckt we rden können. Mehr als 100% bedeuten ein positives o rdentliches Ergebnis. 
 
Formel: 
 ordentliche Erträge + Finanzerträge 
 ordentliche Aufwendungen + Zinsen und sonst. Finanzaufwendungen 
      Berechnung (Ist): 353.036.020 €  
   321.120.637 €  
   
      Wert zum  30.09.13  109,94%  (30.09.12:  113,42%)  
 
 
4.2 Steuerertragsquote 
 
Die Steuerertragsquote zeigt den Anteil der Steuere rträge an den ordentlichen Erträgen des Ergebnishau shaltes. Je höher der Anteil der Steuerer- 
träge, umso höher ist die Unabhängigkeit gegenüber Zuweisungen des Bundes oder Landes. 
 
Formel: 
 Steuererträge 
 ordentliche Erträge + Finanzerträge 
      Berechnung (Ist): 198.671.294 €  
   353.036.020 €  
   
      Wert zum  30.09.13  56,28%  (30.09.12:  59,98%)

10 
4.3 Personalquote 
 
Die Personalquote gibt Aufschluss darüber, welcher Teil der Aufwendungen auf den Personalbereich entfä llt; insbesondere im Hinblick auf den in- 
terkommunalen Vergleich. Zielwerte liegen für Kommu nen allerdings noch nicht vor. 
 
Formel: 
 Personal- und Versorgungsaufwendungen 
 ordentliche Aufwendungen + Zinsen und sonst. Finanzaufwendungen 
      Berechnung (Ist): 68.134.387 €  
   321.120.637 €  
   
      Wert zum  30.09.13  21,22%  (30.09.12:  20,26%)  
 
 
4.4 Zuschuss- und Förderquote 
 
Die Zuschuss- und Förderquote zeigt den Teil der Au fwendungen, der an Vereine, verbundene Unternehmen,  Träger von Kindertageseinrichtungen 
usw. als Zuweisung und Zuschuss gezahlt wird. In Ze iten unausgeglichener Haushalte ist diese Quote mög lichst niedrig zu halten. Die in den Zu- 
schüssen enthaltenen freiwilligen Leistungen sind e inzuschränken. 
 
Formel: 
 Aufwendungen für Zuweisungen und Zuschüsse 
 ordentliche Aufwendungen + Zinsen und sonst. Finanzaufwendungen 
      Berechnung (Ist): 80.134.908 €  
   321.120.637 €  
   
      Wert zum  30.09.13  24,95%  (30.09.12:  23,54%)

11 
4.5 Transferaufwandsquote 
 
Mit der Transferaufwandsquote lässt sich beurteilen , in welchem Umfang kommunale Zahlungen an Leistung sempfänger erfolgen (Sozialtransfer). 
Das Ziel sollte sein, die Quote möglichst zu halten , bzw. im Laufe der Jahre zu senken. 
 
Formel: 
 Transferaufwendungen 
 ordentliche Aufwendungen + Zinsen und sonst. Finanzaufwendungen 
      Berechnung (Ist): 68.386.838 €  
   321.120.637 €  
   
      Wert zum  30.09.13  21,30%  (30.09.12:  20,22%)  
 
 
4.6 Transferdeckungsquote 
 
Die Transferdeckungsquote zeigt an, zu welchem Ante il die Transferaufwendungen durch Erträge aus Trans ferleistungen gedeckt sind 
 
Formel: 
 Erträge aus Transferleistungen 
 Transferaufwendungen 
      Berechnung (Ist): 17.603.841 €  
   68.386.838 €  
   
      Wert zum  30.09.13  25,74%  (30.09.12:  25,94%)

12 
4.7 Zinslastintensität 
 
Die Zinslastintensität setzt die Finanzaufwendungen  zu den ordentlichen Erträgen (inkl. Finanzerträgen ) ins Verhältnis. Sie zeigt an, welcher Teil 
der Erträge für Zinszahlungen gebunden ist. Je höhe r die Quote ausfällt, umso mehr Erträge sind durch Zinszahlungen gebunden. Eine niedrige 
Quote ist daher anzustreben. 
 
Formel: 
 Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen 
 ordentliche Erträge + Finanzerträge 
      Berechnung (Ist): 9.159.723 €  
   353.036.020 €  
   
      Wert zum  30.09.13  2,59%  (30.09.12:  2,61%)  
 
 
 
 
Darmstadt, 27.11.2013 
 
 
 
 
 
André Schellenberg 
Stadtkämmerer

2013/0415

1668 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
03.12.2013 
an den Magistrat 
 
  zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor  
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat        an die Stadtverordnetenversammlung 
 
  OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss- 
       fassung Fachausschuss 
 
Amt: Dezernat IV 
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
 OBW bei abschl. Be- 
schlussfassung Magistrat 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
Internetfähig     
Verteiler: 
 
 
Vorlage-Nr. 2013/0415 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
  
 
Produkt-Nr.:        
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:        
 
Betreff: Finanzcontrolling-Bericht Januar bis September 2013 zum Haushalt 2013 
 
Vorlage vom: 27.11.2013 
 
Beschlussvorschlag : 
 
Der Magistrat nimmt den beigefügten Finanzcontrolling-Bericht zur Kenntnis und leitet ihn an die 
 
Stadtverordnetenversammlung weiter. 
 
 
 
Anlagen: FC-Bericht Q3 2013 
 
Datenschutzrelevante Anlage:  
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 27.11.2013: 
 
 
Nach § 28 Absatz 1 der Verordnung über die Aufstellung und Ausführung des Haushaltsplans 
der Gemeinde mit doppelter Buchführung (GemHVO-Doppik) ist die Stadtverordnetenver- 
sammlung mehrmals jährlich über den Stand des Haushaltsvollzugs zu unterrichten. 
 
Dem als Anlage beigefügten „Finanzcontrolling-Bericht Januar bis September 2013“ kann 
der Stand der Ausführung des Haushalts 2013 zum 30. September 2013 entnommen wer- 
den. 
 
Darmstadt, 27.11.2013 
 
 
 
 
André Schellenberg 
Stadtkämmerer

Beratungsverlauf (3)

TOP 511
TOP 27 zur Kenntnis
TOP 12

Details

Vorlagen-Nr.
2013/0415
Typ
Magistratsvorlage
Datum
27.11.2013
Erstellt
29.09.2026 00:00