A-R/0031/2014
Münsters Zukunft braucht Bauland - Die Suche danach muss jetzt beginnen
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Originalantrag
3809 Zeichen
Antrag an den Rat Nr. A-R/0031/2014 FDP-Fraktion im Rat der Stadt Münster Geringhoffstraße 48 48163 Münster Tel. 0251 - 987 30 60 Fax: 0251 - 987 30 61 Email: fraktion@fdp-ms.de www.fraktion.fdp-ms.de Münster, 26.08.2014 Antrag: Münsters Zukunft braucht Bauland – Die Suche danach muss jetzt beginnen Der Rat möge beschließen: 1. Die Verwaltung wird zur Umsetzung der Beschlüsse aus der Vorlage V/0039/2014 „Sozialgerechte Bodennutzung in Münster“ beauftragt, in einem zweistufigen Verfahren untersuchen zu lassen, wo in Münster derzeit noch l andwirtschaftlich genutzte, mittel- und langfristig aber bebaubare Flächen vorhanden si nd, die noch nicht als allgemeine Siedlungsbereiche, Gewerbe- und Industriebereiche, Flächen für den Naturschutz oder als Ausgleichsflächen beplant sind. 2. In einer zweiten Stufe ist dann die Marktgängigk eit dieser und der schon als allgemeine Siedlungsbereiche ausgewiesenen und noch unbebauten Flächen zu klären, also ob, wann und unter welchen Bedingungen die Eigentümer d ieser Flächen bereit sind, diese an die Stadt Münster zu veräußern. Die Verwaltung w ird in dieses Verfahren auch nicht städtische Akteure (z.B. Wohnungs- und Entwicklung sgesellschaften) einbeziehen, um alle Handlungsmöglichkeiten mit dem Ziel schnellerer Ergebnisse zu nutzen. 3. Die Erkenntnisse aus der Schadensanalyse (auch v orläufig) des jüngsten Starkregens sind dabei im Prozess zu berücksichtigen. Begründung: Münster bleibt allen Prognosen zufolge aufgrund sei ner hohen Attraktivität eine auch langfristig wachsende Stadt. So erfreulich diese Ta tsache ist, so dringlich ist es, für die zunehmende Bevölkerung ausreichenden Wohnraum anbie ten zu können. Aufgabe Münsters muss es sein, dafür die verlässlichen Rahm enbedingungen zu schaffen. Absehbar ist aber, dass dies aufgrund der Endlichke it der zur Verfügung stehenden Fläche zunehmend schwieriger werden wird. Neben all en dringend gebotenen Bestrebungen zur Nachverdichtung wird man in den nä chsten Jahren absehbar aber auch um ein weiteres Flächenwachstum nicht herumkommen: Die Stadt muss Bauland zur Verfügung stellen. Schon die Anfänge des Entstehungsprozesses für das Gebiet Gievenbeck-Südwest haben gezeigt, wie komplex und langwierig sich nicht nur die planerische, sondern gerade die - 2 - eigentumsrechtliche Flächenbeschaffung dabei gestal ten kann. Nach diesen Erfahrungen ist es ratsam, sehr frühzeitig und eng angepasst an die jeweiligen lokalen Gegebenheiten damit zu beginnen, eine Flächenvorsorge für künftig e Bauland-Ausweisungen zu treffen. Die Einbindung eines privaten Unternehmens in diese n Prozess hat sich schon in der Vergangenheit als gut geeignetes Instrument erwiese n, die Basis für einen späteren Flächenerwerb zu legen. Hinzu kommt, dass nach der Verabschiedung und der G enehmigung des neuen Regionalplanes die Kommunen im Münsterland, so auch die Stadt Münster, hinsichtlich ihres Flächenverbrauchs deutlichen Restriktionen un terworfen sind. Es ist daher auch zwingend notwendig, über das im Rahmen des Landespl anungsgesetzes durchzu- führende Monitoring-Verfahren hinaus zu prüfen, wo außerhalb der in der Stadt schon planerisch ausgewiesenen Siedlungsflächen weitere B ereiche für den Wohnungsbau erschlossen werden können und welche dieser und der vom Flächennutzungsplan schon als Siedlungsflächen erfassten Bereiche tatsächlich marktgängig sind bzw. sein werden. Denn allein diese Flächen stehen dann tatsächlich a uch zur Verfügung. Leider hat der letzte Starkregen in Münster aber auch gezeigt, das s sich nicht alle marktgängigen Grundstücke für eine Bebauung eignen. gez. Carola Möllemann-Appelhoff Hans Varnhagen Jörg Berens Jürgen Reuter FDP-Fraktion im Rat
Beratungsverlauf (1)
Orte (1)
- Geringhoffstraße 48
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Details
- Aktenzeichen
- A-R/0031/2014
- Typ
- Antrag an den Rat
- Datum
- 28.08.2014
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37