Datenstand: 12.09.2026 — die Daten dieser Kommune konnten seit 37 Tagen nicht aktualisiert werden, weil das Ratsinformationssystem derzeit nicht erreichbar ist. Inhalte können veraltet sein.
Erarbeitung und Einrichtung eines historischen Industriekulturpfads für den Stadtteil Kalk
Gem. Antrag nach § 3 (Grüne) AN/0753/2025 vom 11.06.2025
Stand: Am 26.06.2025 in der Bezirksvertretung 8 (Kalk) ungeändert beschlossen.
Die KI fasst die Dokumente zusammen. Das dauert bis zu drei Minuten.
Dokumente
-
Gem. Antrag nach § 3 (Grüne)
PDF
Automatisch aus dem PDF ausgelesen, Lesefehler sind möglich.
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen CDU-Fraktion Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 04.06.2025 AN/0753/2025 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 8 (Kalk) 26.06.2025 TOP 7.2 Erarbeitung und Einrichtung eines historischen Industriekulturpfads für den Stadtteil Kalk Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker, sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin Greven-Thürmer, die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und die CDU-Fraktion bitten um die Auf- nahme des folgenden Antrags in die Tagesordnung der Sitzung der Bezirksvertre- tung Kalk am 23.06.2025: Beschluss: Die Bezirksvertretung Kalk beauftragt die Verwaltung in Zusammenarbeit mit einschlägigen Expert*innen und Kalk-Kennenden, einen historischen Industriekultur- pfad für den Stadtteil Kalk zu erarbeiten und umzusetzen. Der Industriekulturpfad soll die zunehmend in Vergessenheit geratene und zum Teil bereits nicht mehr sichtbare Industriegeschichte des Stadtteils durch bebilderte Tafeln oder Videoanimationen verdeutlichen und so Erinnerung und Bewusstsein für die Geschichte des Veedels schaffen. Begründung: Der Stadtteil Kalk war bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts für die Region Köln ein äußerst wichtiger Industriestandort. Auch nach der Eingemeindung 1910 behielt Kalk diesen Nimbus des Industriestandortes noch für viele Jahrzehnte bei. Das Stadtbild wurde über eine sehr lange Zeit durch Industriebauten geprägt. Unternehmen wie Klöckner-Humboldt-Deutz (KHD), die Chemische Fabrik Kalk (CFK), aber auch die Zechenbrauerei Sünner haben dem Stadtteil ihren architektonischen Stempel aufge- drückt. Leider sind viele der einst so symbolträchtigen baulichen Landmarken in Kalk inzwischen der weiteren städtebaulichen Entwicklung gewichen oder aus Kosten- gründen niedergelegt worden. - 2 - Mit jedem weiteren verschwindenden Gebäude oder ganz aktuell den zum Abriss an- gedachten Hallen verblasst naturgemäß auch die Erinnerung an diese große Indust- riegeschichte Kalks. Daher gilt es nicht nur die noch bestehenden Gebäude zu erhal- ten, wie etwa im Fall der Hallen Kalk, sondern auch an die bereits nicht mehr existen- ten Standorte in angemessener Weise, durch Tafeln mit Beschriftung und Bebilde- rung, zu erinnern. Ebenso sollen auch die noch existierenden Gebäude mit solchen Tafeln versehen werden. Ein Kulturwanderpfad soll die Orte in angemessener und sinnvoller Weise miteinander verbinden. Die Einbindung von einschlägigen Expert*in- nen der Kalker Industriegeschichte, erbitten wir ausdrücklich. Finanzielle Unterstüt- zung können z.B. aus den Stadtverschönerungsmitteln kommen. Mit freundlichen Grüßen Manuela Grube Stefan Clemens Müller Fraktionsvorsitzende Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen CDU-Fraktion
Beratungsverlauf
Zur Rückmeldung speichern wir nur Ihre Antwort, die Seite und den Tag. Eine IP-Adresse speichern wir dazu nicht, und wir setzen kein Cookie. Mehr zum Datenschutz