A-R/0017/2023
Grünflächen: Ein Serviceversprechen für alle Stadtteile - Bänke, Bäume, Blumen – drei große B für Münsters Umwelt
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A-R-0017-2023-CDU-Serviceversprechen Umwelt - drei große B für Münsters Bürger
3539 Zeichen
Antrag an den Rat Nr. A-R/0017/2023 RATSANTRAG Münster, 24. April 2023 Grünflächen: Ein Serviceversprechen für alle Stadtteile Bänke, Bäume, Blumen – drei große B für Münsters Umwelt Der Rat der Stadt Münster beschließt: 1. Für Münsters Stadtteile wird ein umweltpolitisches Serviceversprechen entwickelt. Definiert werden darin Standards, die durch die Verwaltung umzusetzen sind. Beispiele: In Parkanlagen/ Erholungs-Grünflächen sowie entlang wichtiger Spazierwege gibt es alle 10 Minuten Fußweg eine Bank und einen Mülleimer. Pro 3.000 Einwohner gibt es für die Sommerzeit mindestens einen öffentlichen Wassercontainer zum Bäume gießen. Pro Stadtteil werden mindestens 500 Quadratmeter Straßen-Bankette und/oder Kreisel umweltfreundlich bepflanzt und gepflegt. Jeder Außenstadtteil erhält auf Wunsch der jeweiligen Bezirksvertretung Unterstützung der Stadtverwaltung, eine Streuobstwiese, einen Hochzeitswald ö.ä. zu realisieren, um vor Ort den Lebensraum mit einer artenreichen Kulturlandschaft zu stärken. 2. Die Verwaltung macht hierzu bis zum Einstieg in die Haushaltsplanberatungen 2024 einen Finanzierungsvorschlag, wie sie diese umweltpolitischen Anliegen der Bürgerinnen und Bürger erfüllen kann. Dazu soll ein neues, erweitertes Serviceversprechen der Stadtverwaltung im Dialog mit den örtlichen Vereinen und Gruppen, Teilnehmern der Aktion „Münster bekennt Farbe“ sowie Einzelpersonen (Spielplatzpaten) vorbereitet und dem Rat zur Beschlussfassung vorgelegt werden. 3. In die Ausgestaltung der konkreten Erwartungen der Stadtteile werden die Bezirksvertretungen maßgeblich eingebunden. Begründung: Münsters Bürgerinnen und Bürger sind engagiert, wenn es um die Gestaltung von Grünflächen im Stadtgebiet geht. Besonders aus den Stadtteilen kommen seit Jahren viele Bürgeranregungen und Anfragen an die Verwaltung, die seit Jahren jedoch fast durchweg abschlägig beschieden werden. Einige Beispiele: Eine Streuobstwiese in Mecklenbeck, Mehr Bänke in der Nordmark in Kinderhaus, Ideen für die naturnahe Gestaltung von Banketten und Grünstreifen, die Bepflanzung von Kreisverkehren, mehr Wassercontainer zum Bäume gießen in Amelsbüren, mehr Mülleimer in Parks oder anderen Erholungs-Grünflächen – diese und viele weitere Anfragen werden seit Jahren durch die Verwaltung regelmäßig abgelehnt. Begründet werden die Absagen mit Hinweisen auf fehlende finanzielle, personelle oder räumliche Mittel. An Münster angrenzende Gemeinden sind da deutlich weiter und zeigen mehr Umweltbewusstsein und Bürgernähe. Münsters Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht auf gepflegte Grünflächen, die auch die Stadtteilidentität stärken. Umweltanfragen aus der Bürgerschaft sollen wohlwollend geprüft und im Rahmen eines definierten Serviceversprechens möglich gemacht werden. Das gilt besonders, wenn dadurch Vegetation und Artenvielfalt erhalten und geschützt werden können, wenn alte und mobilitätseingeschränkte Menschen oder Kinder davon profitieren oder wenn die Maßnahme dazu beiträgt, die Klima-Resilienz oder Luftqualität des Stadtteils zu erhöhen bzw. vorhandenes bürgerschaftliches Engagement vor Ort unterstützt durch die Stadtverwaltung partnerschaftlich unterstützt werden soll. Die Verwaltung wird daher gebeten, bis zu den Haushaltsberatungen 2024 einen Vorschlag für ein solche Serviceversprechen zu erstellen und mitzuteilen, was erforderlich ist, damit das Grünflächenamt künftig diese Wünsche und Bedarfe erfüllen kann. Gez. Stefan Weber und Fraktion
Beratungsverlauf (1)
Orte (2)
- Kinderhaus
- Nordmark
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Details
- Aktenzeichen
- A-R/0017/2023
- Typ
- Antrag an den Rat
- Datum
- 25.04.2023
- Erstellt
- 25.04.2023 17:28