AN/0815/2018
Obdachlosigkeit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen
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Linke Anfrage nach § 4
2340 Zeichen
Die Linke.-Fraktion · Postfach 103564 · 50475 Köln An die Oberbürgermeisterin Henriette Reker An den Ausschussvorsitzenden Michael Paetzold Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln Postanschrift: Postfach 103564 · 50475 Köln Tel: 0221/221-27840 · Fax: 0221/221-27841 E-mail: DieLinke@stadt-koeln.de Fraktionsvorstand Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 22.05.2018 AN/0815/2018 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss Soziales und Senioren 14.06.2018 Obdachlosigkeit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen Sehr geehrte Frau Reker, sehr geehrter Herr Paetzold, die Fraktion DIE LINKE bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der kommenden Sitzung des Ausschusses für Soziales und Senioren zu setzen. In der Jugendhilfe tätige Träger beobachten seit Jahren die Zunahme offener und verdeckter Obdachlosigkeit bei Jugendlichen und jungen Menschen. Bei letzterer übernachten die jungen Menschen monatelang bei Freunden und Bekannten, weil sie selbst keine Wohnung mehr haben. Sie begeben sich damit in Abhängigkeit von ihrem Gastgeber, mit allen unerwünschten Folgen. Gründe für die Zunahme der Obdachlosigkeit sind der angespannte Wohnungsmarkt, aber auch die Tendenz, Jugendhilfeleistungen nur mehr bis zum 18. Lebensjahr zu gewähren und eine Verlängerung bis zum 21. Geburtstag nicht zu bewilligen. Deshalb fragt die Fraktion DIE LINKE: 1. Wie viele 18-jährige waren in den letzten fünf Jahren, zu denen Zahlen vorliegen, in Jugendhilfemaßnahmen bzw. bekamen Leistungen der Jugendhilfe? 2. Wie viele dieser Jugendlichen bekamen ab ihrem 18. Geburtstag Hilfen für junge Erwachsene und welche Leistungen waren das? 3. Wie viele Menschen bis 25 Jahre sind in den oben angegebenen Jahren in Einrichtungen der Obdachlosenhilfe aufgetaucht, wie viele dieser jungen Erwachsenen wurden durch die Stadt Köln aufgrund von Obdachlosigkeit notuntergebracht und wie sah die Belegungssituation im Einzelnen aus (wie viele Bewohner pro Zimmer und die Altersstruktur)? 4. Wie könnte die Unterbringungssituation altersangemessen und mit einer höheren Qualität organisiert werden? 5. Wie kann die Vernetzung von Jugendamt und Jobcenter im Bereich U 25 verbessert werden? Mit freundlichen Grüßen gez. Michael Weisenstein Fraktionsgeschäftsführer
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zurückgestellt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0815/2018
- Typ
- Die Linke. Anfrage nach § 4
- Datum
- 22.05.2018
- Erstellt
- 22.05.2018 14:07