2016/0490
Förderung des Mehrgenerationenhauses in Darmstadt Träger: Hausfrauenbund Darmstadt e.V.
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2016/0490
3278 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
08.12.2016
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat V an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Dezernat IV
Amt: Dezernat V
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2016/0490
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.: 111410
Kostenstelle: 530-010-1000 Investitionsnummer:
Kostenträger: 1114-10 Sachkonto: 7128000
Betreff: Förderung des Mehrgenerationenhauses in Darmstadt
Träger: Hausfrauenbund Darmstadt e.V.
Vorlage vom: 08.12.2016
Beschlussvorschlag :
Der Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung bekennen sich zum Mehrgenerationenhaus
des Hausfrauenbundes Darmstadt e.V. , da es Bestandteil der Planungen der Wissenschaftsstadt
Darmstadt zum demografischen Wandel und zur Sozialraumorientierung ist.
Anlagen:
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
- 2 -
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 08.12.16:
Das Bundesministerium für Famil ie, Senioren, Frauen und Jugend fördert in einem
Bundesprogramm Mehrgenerationenh äuser mit der Laufzeit 01.01.17 bis 31.12.2020 mit
bis zu 30.000 Euro jährlich. Voraussetzung hierfür ist zum einen eine kommunale Förderung
in Höhe von jährlich 10.000 Euro während der Laufzeit, zum anderen ein Beschluss der
kommunalen Gremien (mindestens Magistrat ), sich zum Mehrgenerationenhaus zu
bekennen und der Aussage, dass da s Mehrgenerationenhaus Bestandteil der kommunalen
Planungen zum demografischen Wandel und zur Sozialraumentwicklung ist.
Die geforderte kommunale Förderung steht im Rahmen der jährlich von der
Stadtverordnetenversammlung zu beschließenden Haushaltsmittel zur Verfügung
(Kostenstelle 530 -010-1000, Sachkonto 7128000, Kostenträger 1114 -10).
Die sozialpolitischen Leitlinien der Wissenschaftsstadt Darmstadt - Partizipation, Prävention
und Sozialraumorientierung – machen es unverzichtbar, die besonderen Potentia le der
Stadtteile einzubeziehen. Eine demografisch verantwortliche Sozialpolitik muss kleinräumig
orientiert sein und sich an den jeweiligen Problemstellungen der Menschen ausrichten. Ziel
ist es, die Teilhabe aller Menschen am sozialen und kulturellen Leben zu ermöglichen und so
den demografischen Herausforderungen begegnen zu können.
Das vom Hausfrauenbund e.V. getragene Mehrgenerationenhaus ist fester Bestandteil der
städtischen Soz ialpolitik. Die Schwerpunkte freiwilliges Engagement, Alter und Pflege,
Integration und Bildung werden hier in einer vernetzen Struktur weiterentwickelt. Neue
Bedarfe werden aufgegriffen und zielgruppenorientiert angeboten.
Aufgrund der neuen Förderrichtl inien des Bundes reicht eine einfache Absichtserklärung der
Kommune nicht aus, so dass ein entsprechender Beschluss der Gremien zu fassen ist.
Darmstadt, 08.12.16
Dezernat IV Dezernat V
Andrè Schellenberg Barbara Akdeniz
Stadtkämmerer Stadträtin
Beratungsverlauf (4)
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2016/0490
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 08.12.2016
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00