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RAT/431/2025

Anfrage der Ratsfraktion DIE LINKE: Wohnungsleerstand: 20.000 Wohnungen aktivieren

Anfrage Die Linke 02.12.2025

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 11.12.2025, TOP 3.10

Anfrage

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Anfrage

2290 Zeichen

1 https://www.bundesbaublatt.de/news/bfw-nrw-in-duesseldorf-fehlen-bis-2040-
rund-55-000-wohnungen-4225811.html
2 https://bezahlbarer-wohnraum-duesseldorf.de/positionspapier-2025/
RAT/431/2025
 
 
 X  öffentlich      nicht öffentlich
Düsseldorf, 28.11.2025
An den
Oberbürgermeister
Herrn Dr. Stephan Keller
 
Anfrage der Ratsfraktion DIE LINKE. Düsseldorf zur Sitzung des Rates 
am 11.12.2025
 
Betrifft:
Anfrage der Ratsfraktion DIE LINKE: Wohnungsleerstand: 20.000 Wohnungen 
aktivieren
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
 
zur Sitzung des Rates am 11. Dezember 2025 stellt Die Linke Ratsfraktion 
Düsseldorf folgende Anfrage:
 
In den Bezirksvertretungen werden immer wieder Fälle bekannt, in denen 
Wohnraum seit Jahren leer steht. Wenn daraufhin das Wohnungsamt tätig wird, 
machen Eigentümer:innen beispielsweise hohen Renovierungsbedarf geltend, 
der wirtschaftlich nicht zu leisten sei, oder Verzögerungen bei beauftragten 
Firmen.
 
Dabei benötigt Düsseldorf laut dem Branchenverband BFW NRW 55.000 
zusätzliche Wohnungen bis 2040.1 20.000 davon könnten nach Schätzung des 
Düsseldorfer Bündnisses für bezahlbaren Wohnraum durch die Aktivierung von 
Leerständen geschaffen werden.2
 
Die Linke Ratsfraktion Düsseldorf fragt an:
 
1. Wie viele Inaugenscheinnahmen mit/ohne Begehungen in 
Gegenwart von Eigentümer:innen oder deren Vertreter:innen  hat 
die Verwaltung in den letzten drei Jahren durchgeführt, um zu 
prüfen, ob Leerstand von Wohnraum gegen die 
Wohnraumschutzsatzung verstößt?  (Bitte aufschlüsseln nach Art 
der Inaugenscheinnahme, Jahr, Dauer des Leerstands und 
Stadtteilen.)

Seite 2
2. In wie vielen Fällen wurden nach Inaugenscheinnahmen 
mit/ohne Begehungen in Gegenwart von Eigentümer:innen oder 
deren Vertreter:innen Verstöße mit Bußgeldern bzw. zusätzlichen
Auflagen geahndet? (Bitte aufschlüsseln nach Höhe des Bußgelds 
bzw. Art der Auflagen.) 
 
3. Wie viele der Inaugenscheinnahmen mit/ohne Begehungen in 
Gegenwart von Eigentümer:innen oder deren Vertreter:innen 
geprüften Wohnungen wurden im Ergebnis dem Wohnungsmarkt 
wieder zugeführt bzw. nicht zugeführt? (Bitte aufschlüsseln nach 
Stadtteilen und Begründung, soweit in einer öffentlichen Antwort 
möglich.)
 
 
 
Freundliche Grüße
 
 
 
Chris Demmer Julia Marmulla
 
 
 
 
F.d.R. Sönke Voigt

Beratungsverlauf (1)

11.12.2025 Rat
TOP 3.10 - Entscheidung

Beschluss: schriftlich beantwortet

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
RAT/431/2025
Typ
Anfrage Die Linke
Datum
02.12.2025
Erstellt
28.11.2025 16:39