SV-2014/0001
Antrag der Fraktion UWIGA vom 9. Januar 2014 betr. Wertstofftonne - 2wöchige Leerung
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SV-2014/0001
2578 Zeichen
Vorlage-Nr. SV-2014/0001
Antrag der Fraktion UWIGA vom 9. Januar 2014 betr. Wertstofftonne - 2wöchige
Leerung
Antrag:
Wertstofftonne – 2-wöchige Leerung
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Der Magistrat wird aufgefordert, alles Notwendige zu unternehmen, um den 4-wöchigen
Entleer-ungsrhythmus für die Wertstofftonne unverzüglich in einen zweiwöchigen Rhythmus
umzuändern
Diese Änderung hat für die Bürger kostenneutral zu erfolgen.
Begründung :
Die gelbe Tonne sollte vollumfänglich -ohne Einbußen des Leistungsumfangs- das bisherige für
den Bürger kostenfreie 2-wöchentliche Duale-System-Leerungsverfahren per Gelben Sack
ersetzen. Mit dem Kauf Grüner-Punkt-Produkte hat der Bürger bereits seinen Kostenbeitrag für
das DSD Abfallverfahren vollständig geleistet.
Darüber hinaus sollen nun mit der Gelben Wertstofftonne zusätzlich zu den Grüner-Punkt-
Abfällen z.B. Kunststoffe und Metalle eingesammelt werden, mit denen das beauftragte Abfall-
Unternehmen bei der Verwertung erhebliche Euro-Einnahmen erzielen kann.
Deshalb ist es plausibel, dass eine 2-wöchentliche Leerung –bei noch höherer Ausbeute an
Wertstoffen - nicht zu höheren Abfallentsorgungskosten gegenüber einer 4-wöchentlichen
Leerung führen kann. Eine derartige Kostenweitergabe per Abfallgebühr an den Bürger wäre
nicht einsehbar.
UWIGA weist darauf hin, dass aufgrund der komplexen Wettbewerbssituation des DSD und
dem kartellrechtlich bedenklichen Ausschreibungsverfahren der Leerungsleistung bei einem
vierwöchentlichen Leerungszyklus mit gerichtlichen Klagen gegen die Stadt Darmstadt
gerechnet werden kann. Sollte in der Ausschreibung der 4-wöchige Turnus im
Leistungsbeschrieb angegeben worden sein, so ist dieser Fehler zu korrigieren.
Auf die Situation in Wiesbaden als benachbarter Gemeinde wird hingewiesen. Dort erfolgt die
Leerung 14-tägigig und zudem darf der gelbe Sack weiterhin den Wertstofftonnen beigelegt
werden.
Die 4-wöchige Leerung bringt weiterhin – vor allem in den Sommermonaten – erhebliche
hygienische Probleme. Der Hinweis auf die Anschaffung von mehr Tonnen löst dieses Dilemma
nicht, abgesehen davon, dass nicht alle Haushalte über genügen Platz für inzwischen im
Minimum 4 Tonnen haben.
Das Projekt ist zudem ein begrüßenswertes Pilotprojekt, dessen Akzeptanz unter der
Bevölkerung erheblich durch diesen Entleerungsturnus unnötig geschwächt wird, ja insgesamt
zu dessen Ablehnung führen kann.
Weiter Begründung mündlich
Stadtverordnete
Helmut Klett
Erich Bauer
Wolfgang Heinz
Jörg Bergmann
Beratungsverlauf (2)
Details
- Vorlagen-Nr.
- SV-2014/0001
- Typ
- Antrag
- Datum
- 10.01.2014
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00