2015/0511
1. Satzung zur Änderung der Satzung über die Erhebung von Erschließungsbeiträgen in der Stadt Darmstadt vom 30.07.2015
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2015/0511
4115 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
17.11.2015
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Rechtsamt
Amt: Finanzverwaltung
Abt. Steuern, Gebühren,
Beiträge
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2015/0511
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: 1. Satzung zur Änderung der Satzung über die Erhebung von Erschließungsbeiträgen
in der Stadt Dar mstadt vom 30.07.2015
Vorlage vom: 1 6.11.2015
Beschlussvorschlag :
Dem beiliegenden Entwurf der 1. Satzung zur Änderung der Satzung über die Erhebung von
Erschließungsbeiträgen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt (EBS) vom 30.07.2015 wird
zugestimmt.
Anlagen: 1. Änderungssatzung
§ 11 der Erschließungsbeitragssatzung in der derzeit gültigen Fassung
Datenschutzrelevante Anlage:
- 2 -
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 16.11.2015
Mit Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 23.07.2015 wurde die Satzung über die
Erhebung von Erschließungsbeiträgen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt neu gefasst. In der am
06.08.2015 in Kraft getretenen Satzung ist in § 11 Abs. 2 Nr. 3 bestimmt, dass Gehwege dann
endgültig hergestellt sind, wenn sie mit tragfähigem Unterbau und mit einer Decke aus Platten,
Pflaster, Asphaltbelag oder einem ähnlichen Material neuzeitlicher Bauweise oder einem sickerfähigen
Belag ausgebaut sind. Die Folge „oder mit einem sickerfähigen Belag“ war in der vom M agistrat
vorgelegten Fassung der neuen Satzung nicht enthalten und wurde erst durch Beschluss der
Stadtverordnetenversammlung hinzugefügt. Dagegen bestehen Bedenken:
Da es im gesamten Stadtgebiet innerhalb des Straßennetzes noch sehr viele bekieste Gehw ege gibt,
besteht aufgrund des angefügten Zusatzes „oder einem sickerfähigen Belag“ das Ris iko, dass die
Gerichte einen bekiesten Gehweg nach § 11 Abs. 2 Nr. 3 der städtischen Erschließungsbeitrags-
satzung als bereits endgültig hergestellt einstufen. Bisher haben die Verwaltungsgerichte bekieste
Gehwege nach der früheren städtischen Erschließungsbeitragssatzung als Provisorium angesehen.
Gehwege, die lediglich nur bekiest waren, entsprachen selbst nach altem Ortsrecht nicht den
Merkmalen einer endgültigen Herstellung. Würden jedoch bekieste Gehwege nach der derzeit gültigen
Fassung der Erschließungsbeitragssatzung einen endgültigen Ausbauzustand aufweisen, könnte die
Stadt bei einem Straßenausbau gegenüber den Grundstückseigentümern für einen neuen, anderen
Belag keine Erschließungsbeiträge erheben. Somit gingen der Stadt hohe Einnahmen verloren. Um
dies zu vermeiden, ist es notwendig, die Folge „oder mit einem sickerfähigen Belag“ in § 11 Abs. 2 Nr.
3 Satz 1 der Erschließungsbeitragssatzung zu streichen.
Zwar müssen nach § 11 Abs. 3 der Satzung Gehwege in selbständigen Grünanlagen mit e inem
sickerfähigen Belag befestigt sein. Da sie jedoch im Gegensatz zu Gehwegen innerhalb des
Straßennetzes nicht existiert haben und erstmals endgültig hergestellt werden, ergibt sich die
vorstehend aufgezeigte Problematik hier nicht.
Die Änderungssatzung soll rückwirkend zum 06.08.2015 in Kraft treten, da die bekiesten Ge hwege im
Straßennetz der Stadt zu keinem Zeitpunkt nach dem städtischen Erschließungsbeitrag srecht die
Merkmale einer endgültigen Herstellung aufweisen sollen. Dies ist nach § 3 Hess.
Kommunalabgabengesetz zulässig.
Die Vorlage ist mit dem Rechtsamt abgestimmt.
Darmstadt, den 16.11.2015
20.3 kl-bl
Der Dezernent IV
André Schellenberg
Stadtkämmerer
anlage 3
4185 Zeichen
- 2 -
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
17.11.2015
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Rechtsamt
Amt: Finanzverwaltung
Abt. Steuern, Gebühren,
Beiträge
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
I 30
IV 20
Stvv
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2015/0511
Magistratsbeschluss -Nr.
611
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: 1. Satzung zur Änderung der Satzung über die Erhebung von Erschließungsbeiträgen
in der Stadt Dar mstadt vom 30.07.2015
Vorlage vom: 16.11.2015
Beschlussvorschlag :
Dem beiliegenden Entwurf der 1. Satzung zur Änderung der Satzung über die Erhebung von
Erschließungsbeiträgen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt (EBS) vom 30.07.2015 wird
zugestimmt.
Anlagen: 1. Änderungssatzung
§ 11 der Erschließungsbeitragssatzung in der derzeit gültigen Fassung
Datenschutzrelevante Anlage:
- 3 -
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom 25.11.2015
Der Vorlage wird zugestimmt.
- 4 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 16.11.2015
Mit Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 23.07.2015 wurde die Satzung über die
Erhebung von Erschließungsbeiträgen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt neu g efasst. In der
am 06.08.2015 in Kraft getretenen Satzung ist in § 11 Abs. 2 Nr. 3 bestimmt, das s Gehwege
dann endgültig hergestellt sind, wenn sie mit tragfähigem Unterbau und mit einer Decke aus
Platten, Pflaster, Asphaltbelag oder einem ähnlichen Material neuzeitlicher Bauweise oder
einem sickerfähigen Belag ausgebaut sind. Die Folge „oder mit einem sickerfähigen Belag“ war
in der vom Magistrat vorgelegten Fassung der neuen Satzung nicht enthalten und wurde erst
durch Beschluss der Stadtverordnetenversammlung hinzugefügt. Dagegen bestehen Bedenken:
Da es im gesamten Stadtgebiet innerhalb des Straßennetzes noch sehr viele bekieste Gehw ege
gibt, besteht aufgrund des angefügten Zusatzes „oder einem sickerfähigen Belag“ das Ris iko,
dass die Gerichte einen bekiesten Gehweg nach § 11 Abs. 2 Nr. 3 der städtischen
Erschließungsbeitrags-satzung als bereits endgültig hergestellt einstufen. Bisher haben die
Verwaltungsgerichte bekieste Gehwege nach der früheren städtischen
Erschließungsbeitragssatzung als Provisorium angesehen. Gehwege, die lediglich nur bekiest
waren, entsprachen selbst nach altem Ortsrecht nicht den Merkmalen einer endgültigen
Herstellung. Würden jedoch bekieste Gehwege nach der derzeit gültigen Fassung der
Erschließungsbeitragssatzung einen endgültigen Ausbauzustand aufweisen, könnte die Stadt
bei einem Straßenausbau gegenüber den Grundstückseigentümern für einen neuen, anderen
Belag keine Erschließungsbeiträge erheben. Somit gingen der Stadt hohe Einnahmen verloren.
Um dies zu vermeiden, ist es notwendig, die Folge „oder mit einem sickerfähigen Belag“ in §
11 Abs. 2 Nr. 3 Satz 1 der Erschließungsbeitragssatzung zu streichen.
Zwar müssen nach § 11 Abs. 3 der Satzung Gehwege in selbständigen Grünanlagen mit e inem
sickerfähigen Belag befestigt sein. Da sie jedoch im Gegensatz zu Gehwegen innerhalb des
Straßennetzes nicht existiert haben und erstmals endgültig hergestellt werden, ergibt sich die
vorstehend aufgezeigte Problematik hier nicht.
Die Änderungssatzung soll rückwirkend zum 06.08.2015 in Kraft treten, da die bekiesten
Gehwege im Straßennetz der Stadt zu keinem Zeitpunkt nach dem städtischen
Erschließungsbeitragsrecht die Merkmale einer endgültigen Herstellung aufweisen sollen. Dies
ist nach § 3 Hess. Kommunalabgabengesetz zulässig.
Die Vorlage ist mit dem Rechtsamt abgestimmt.
Darmstadt, den 16.11.2015
20.3 kl-bl
Der Dezernent IV
André Schellenberg
Stadtkämmerer
anlage 2
7629 Zeichen
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Die (flächenmäßigen) Teileinrichtungen ergeben sich aus dem jeweiligen Bauprogramm. Die (flächenmäßigen) Teileinrichtungen sind endgültig hergestellt, wenn sie die folgenden Bestandteile und Herstellungsmerkmale aufweisen: Fahrbahnen mit tragfähigem Unterbau und mit einer Decke aus Asphalt, Teer, Beton , Pflaster oder einem ähnlichen Material neuzeitlicher Bauweise; Radwege mit tragfähigem Unterbau und mit einer Decke aus Platten, Pflaster, Asphaltbelag oder einem ähnlichen Material neuzeitliche Bauweise; Abgrenzung gegen die Fahrbahn; Gehwege mit tragfähigem Unterbau und mit einer Decke wie Ziffer 2 oder mit einem sickerfähigen Belag. Trenn- oder Seitenstreifen können auch mit Kies befestigt sein; Unselbständige und selbständige Parkflächen mit tragfähigem Unterbau und mit einer Decke aus Asphalt, Beton, Pflaster, Rasengittersteinen oder einem ähnlichen Material neuzeitlicher Bauweise; Unselbständige Grünanlagen, soweit sie gärtnerisch gestaltet sind; Mischverkehrsflächen und verkehrsberuhigte Bereiche in den befestigten Teilen entsprechend Ziffer 1 bis 3 hergestellt und die unbefestigten Teile gemäß Ziffer 5 gestaltet sind, die Entwässerungseinrichtung aus den betriebsfertigen baulichen Einrichtungen zur Fassung und- oder gesicherten Ableitung des Niederschlagswassers besteht; die Beleuchtungseinrichtung den einschlägigen Richtlinien für Straßenbeleuchtung entspricht. Selbständige Grünanlagen sind endgültig hergestellt, wenn ihre Flächen im Eigentum der Stadt stehen und landschaftsgärtnerisch gestaltet und soweit erforderlich Entwässerungs- und Beleuchtungseinrichtungen enthalten. Gehwege in Grünanlagen müssen mit einem sickerfähigen Belag oder entsprechend Abs. 2 Ziffer 3 befestigt sein. Die Stadt kann im Einzelfall durch Satzung eine von Abs. 1 bis 3 abweichende Herstellung bestimmen. In diesem Fall ist einen Erschließungsanlage endgültig hergestellt, wenn sie der Abweichsatzung entspricht. CD¬ 8 9 "#÷ø Õ Ö ÞßôòæâæÔæÔæÔæÔæÔæÔæÔæÔæÔæÔæÔæh» Y@CJNHOJQJh» Yh» Y@CJOJQJh» Y5@CJOJQJCDàá _ ` µ ¶ A B Ô îæáȼ¬¬¼È¼| &Fdåþ7$8$H$gd» Yhdåþ7$8$H$`hgd» Yhdåþ7$8$H$^hgd» Y &Fdåþ7$8$H$gd» Ydåþ7$8$H$gd» Y &F Æßwwdåþ7$8$H$^wgd» Ygd» Ydåþgd» Y$dåþ¤x7$8$H$a$gd» Y ôþÔ Õ )*êë. / à á }~ÛÜ#$ôïßïßÓßÓßÓßÓßÓßÓº®ºhdåþ^hgd» Y &F Æßwwdåþ7$8$H$^wgd» Ydåþ7$8$H$gd» Y &Fdåþ7$8$H$gd» Y7dåþ7$8$H$^7gd» Y,1h°. °ÆA!°"°#$n%°°Ä°ÄÄD`ñÿD» YStandardCJ_HaJmHsHtHb`b» Y Überschrift 1$$7$8$@&H$a$5CJOJQJ\aJJAòÿ¡JAbsatz-StandardschriftartXióÿ³XNormale Tabelleö4Ö l4Öaö0kôÿÁ0Keine ListeJB`òJ» Y Textkörper7$8$H$CJOJQJaJô ÿÿÿÿ!ÿÿ"&£ôCDàá_`µ¶ABÔÕ)*êë./àá}~ÛÜ#$öp#ø½p#ø½p#¬p#ø½p#ø½p#ø½p#ø½p#ø½p#ø½p#ø½p#ø½p#ø½p#ø½p#ø½p#ø½p#ø½p#ø½p#ø½p#ø½p#ø½p#ø½p#ø½p#ø½p#ø½p#ø½p#ø½p#ø½p#ø½p#ø½p#ø½p#ø½CDàá_`µ¶ABÔÕ)*êë./àá}~ÛÜ#$ö000 00 0 0000 00 00 00 00 00 00 00 00 00 00 0CDàá_`ABÕ)*êë./àá}~ÛÜ#$ö@00 @0@06@ 06@06@, 06@, 06@06@ 06@06@- 06@- 06@- 06@06@- 06@06@- 06@06@- 06@06@- 06@06@- 06@06@ 06@06@ 06ô Ô ô ôööé*öÕ}Þ|Zèÿÿÿÿÿÿÿÿÿ£/GRÊqÿÿÿÿÿÿÿÿÿå@Z 0©ÿÿÿÿÿÿÿÿÿÐþÆÐ^Ð`þo(. þÆ ^ `þhH. pLÿÆp^p`LÿhH. @þÆ@^@`þhH. þÆ^`þhH. àLÿÆà^à`LÿhH. °þư^°`þhH. þÆ^`þhH. 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dîî0DRÿÿÿÿ1. Satzung zur Änderung der Satzung über die Erhebung von Erschließungsbeiträgen in der Stadt Darmstadt vom 30.07.2015
vom XX.XX.2015
Aufgrund des § 132 Baugesetzbuches (BauGB) i. d. F. der Bekanntmachung vom 23.09.2004 (BGBl. I, S. 2414), zuletzt geändert durch Gesetz vom 20.10.2015 (BGBl. I S. 1722), den §§ 5 und 51 Nr. 6 der Hessischen Gemeindeordnung i. d. F. der Bekanntmachung vom 07.03.2005 (GVBl. I S. 142), zuletzt geändert durch Gesetz vom 28.03.2015 (GVBl. I S. 158), berichtigt am 22.04.2015 (GVBl. I S. 188), hat die Stadtverordnetenversammlung der Wissenschaftsstadt Darmstadt am
2015 folgende Änderung der Erschließungsbeitragssatzung beschlossen:
Art. 1
In § 11 Abs. 2 Nr. 3 wird in Satz 1 die Folge oder mit einem sickerfähigen Belag gestrichen.
Art. 2
Die Satzung tritt rückwirkend zum 06.08.2015 in Kraft.
Darmstadt, den
Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt
André Schellenberg
Stadtkämmerer
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Überschrift 2$$@&a$5\JAòÿ¡JAbsatz-Standardschriftart\ióÿ³\Normale Tabelle :Vö4Ö4Ö
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Beratungsverlauf (3)
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2015/0511
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 12.11.2015
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00