Mandari Insight

AN/1188/2026

Kosten der kommunalen Gefahrenabwehr und Krisenbewältigung infolge der Hitzewelle im Juni 2026

Die PARTEI Anfrage nach § 4 29.06.2026

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 02.07.2026, TOP 4.8

Die PARTEI Anfrage nach § 4

· application/pdf

Ansehen

Die PARTEI Anfrage nach § 4

2799 Zeichen

Eingang beim Amt des Oberbürgermeisters: 29.06.2026 
 
AN/1188/2026 
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Rat 02.07.2026 
 
Kosten der kommunalen Gefahrenabwehr und Krisenbewältigung infolge der Hitzewelle im Juni 
2026 
 
Die Hitzewelle der vergangenen Tage hat die kommunale Infrastruktur und insbesondere die Rettungs-
dienste erheblich belastet. Nach Medienberichten mussten aufgrund des außergewöhnlich hohen Ein-
satzaufkommens zusätzlich Kräfte der Feuerwehr zur Unterstützung des Rettungsdienstes eingesetzt 
werden. Darüber hinaus wurde in den Messehallen kurzfristig eine klimatisierte Versorgungseinrichtung 
("Kälte-Lazarett") eingerichtet, um hitzebetroffene Menschen versorgen zu können. 
 
Vor dem Hintergrund zunehmender Extremwetterereignisse und der damit verbundenen Belastungen 
und der notwendigen Priorisierung für den städtischen Haushalt fragen wir die Verwaltung: 
 
1. Welche zusätzlichen Kosten sind der Stadt Köln infolge der Hitzewelle entstanden und welche Kosten 
entfielen dabei jeweils auf..  
- die städtischen Kliniken, 
- den Rettungsdienst, 
- die Feuerwehr, 
- den Katastrophenschutz bzw. sonstige Hilfsorganisationen, 
- die Einrichtung und den Betrieb der klimatisierten Versorgungseinrichtung in den Messehallen, sons-
tige städtische Maßnahmen zur Bewältigung der Hitzefolgen? 
 
2. Wie viele zusätzliche Einsatzstunden wurden durch Feuerwehr, Rettungsdienste, städtische Kranken-
häuser und weitere beteiligte Organisationen geleistet? 
 
3. Wie viele Personen wurden in der Versorgungseinrichtung in den Messehallen behandelt oder be-
treut? 
 
4. Welche finanziellen Vorsorgen trifft die Stadt Köln im Haushalt für die zunehmenden Kosten klimabe-
dingter Extremwetterereignisse? 
 
 
An den Oberbürgermeister 
Torsten Burmester 
 
 
Ratsgruppe Die PARTEI 
Andreas Altefrohne und Aaron von Kruedener  
Unter Goldschmied 6  
50667 Köln 
Tel.:+49 (221) 221 - 35609 
E-Mail: diepartei@stadt -koeln.de

- 2 - 
 
 
5. Liegt der Verwaltung eine Abschätzung der langfristigen Klimafolgekosten für den städtischen Haus-
halt vor? Falls ja, wie hoch werden diese beziffert? 
 
Die erfragten Zahlen sollen dazu beitragen, die unmittelbaren finanziellen Auswirkungen klimabedingter 
Extremwetterereignisse auf den städtischen Haushalt nachvollziehbar darzustellen und die zukünftige 
Haushalts- und Klimaanpassungspolitik auf eine belastbare Datengrundlage zu stellen und entspre-
chend zu priorisieren.  
Jeder Euro, der heute für die Bewältigung von Hitzekrisen ausgegeben werden muss, ist Teil der Klima-
folgekosten. Die entscheidende Frage lautet nicht mehr, ob wir uns wirksamen Klimaschutz leisten kön-
nen – sondern ob wir es uns leisten können, auf ihn zu verzichten. 
 
Gez. Aaron von Kruedener 
Ratsgruppe Die PARTEI

Beratungsverlauf (1)

02.07.2026 Rat
TOP 4.8 Entscheidung

Beschluss: vertagt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/1188/2026
Typ
Die PARTEI Anfrage nach § 4
Datum
29.06.2026
Erstellt
29.06.2026 11:52