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Stadtwaldholz für Köln sinnvoll und nachhaltig nutzen

Gem. Antrag nach § 3 (Grüne) AN/1190/2022 vom 07.06.2022

Stand: Am 20.06.2022 im Rat ungeändert beschlossen. Nächste Beratung am 31.12.2026 im Ausschuss Klima, Umwelt und Grün.

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    Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Kölner Rat CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln Volt-Fraktion im Rat der Stadt Köln An die Vorsitzende des Kölner Rates Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 07.06.2022 AN/1190/2022 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Rat 20.06.2022 Stadtwaldholz für Köln sinnvoll und nachhaltig nutzen Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die antragstellenden Fraktionen bitten Sie, den folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Sitzung des Rates am 20.06.2022 zu setzen. Beschluss: 1. Das Holz aus dem Stadtwald wird einer qualitativ hochwertigen und nachhaltig sinnvollen Nutzung zugeführt. Hierzu soll die Zusammenarbeit mit der Kölner Gesellschaft für Ar- beits-und Berufsförderung mbH (KGAB) genutzt und ausgebaut werden. Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, inwieweit zukünftig Stadtwaldholz von der Stadt an die KGAB abgegeben werden kann, um es dort zu bearbeiten und es einer nachhaltigen Wert- schöpfung zuzuführen. 2. Aus dem Stadtwaldholz könnten z.B. vorrangig Bedarfe der städtischen Kindertagesstät- ten gedeckt werden. Hierbei kann es sich in Ergänzung zu bestehenden Rahmenverträ- gen zum Beispiel um die Ausstattung von Küchen, Kleinmöbeln oder auch Elemente für die Außenflächen handeln. 3. Die Verwaltung wird beauftragt, den Bedarf an solchen Möbeln sowie die Menge des hierfür notwendigen Holzes zu präzisieren sowie die finanziellen, wirtschaftlichen und rechtlichen Folgen bzw. Rahmenbedingungen einer Umsetzung bei der KGAB auszuar- beiten. Zudem ist darzustellen, ob und in welchem Umfang neue Beschäftigungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten durch ein solches Projekt geschaffen werden. Begründung: Im Stadtwald als Nacherholungsgebiet wachsen die unterschiedlichsten Baumarten. Das Holz, das hier heranwächst, sollte klimafreundlich und qualitativ hochwertig ge- - 2 - nutzt werden und den Einwohner*innen der Stadt zugutekommen. Derzeit verkauft die Stadt das Holz und erzielt hiermit einen niedrigen sechsstelligen Ertrag für den Kölner Haushalt. Die KGAB, die als hundertprozentige Tochtergesellschaft der Stadt Beschäftigungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten schafft, hat bereits Erfahrungen in der Holzverar- beitung und erwirbt hierfür Holz am Markt. Die Möglichkeit, Stadtholz zu höherwerti- gen Produkten zu verarbeiten, könnte der KGAB ermöglichen noch mehr langzeitar- beitslose Menschen einzubeziehen und gleichzeitig dazu beitragen, Bedarfe vorran- gig z.B. in städtischen Kindergärten zu decken. Die Produkte könnten einen Beitrag zur kindgerechten Vermittlung ökologischen Handelns und Denkens leisten (Besuche im Stadtwald und auch der KGAB). Es sollte daher durch das Amt für Landschafts- pflege und Grünflächen in Zusammenarbeit mit der KGAB unter Einbeziehung des Amtes für Kinder, Jugend und Familie sowie der Beteiligungssteuerung geprüft wer- den, ob die Vorteile einer solchen Kooperation gegenüber dem derzeitigen Modell überwiegen und unter welchen Rahmenbedingungen eine derartige Kooperation er- möglicht werden kann. Mit freundlichen Grüßen gez. Lino Hammer gez. Niklas Kienitz Grüne-Fraktionsgeschäftsführer CDU-Fraktionsgeschäftsführer gez. Lucas Sickmöller Volt-Fraktionsgeschäftsführer

Beratungsverlauf

  1. 20.06.2022 zuletzt

    Rat

    TOP 3.1.2, Antrag / Anfrage. Ergebnis: ungeändert beschlossen
  2. 31.12.2026 vorgesehen

    Ausschuss Klima, Umwelt und Grün

    TOP 4, Vorberatung (Fachausschuss). Ergebnis: für das Digitale Berichtswesen

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