Mandari Insight

1236/2022

Beantwortung der mündlichen Anfrage von Susanne Groß (Volt) GFM am 14.März 22

Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.) 20.04.2022

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern, Sitzung am 25.04.2022, TOP 6.1.3

Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss

· application/pdf

Ansehen

Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss

4072 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
I/I-3 
 
Vorlagen-Nummer  20.04.2022 
 1236/2022 
Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus einer früheren Sitzung  
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 25.04.2022 
 
Beantwortung der Anfrage AN/2323/2021 der SPD-Fraktion betreffend 
"Geschlechterungleichheit bei der Nutzung öffentlichen Raums als Gender-Mainstreaming-
Pilot" (0211/2022)  
Hier: Beantwortung der mündlichen Anfrage von Susanne Groß (Volt) aus der Sitzung ds 
Ausschusses für die Gleichstellung von Frauen und Männern am 14. März 2022 
Susanne Groß (Volt) hat in der Sitzung am 14. März 2022 folgende mündliche Anfragen zu Beantwor-
tung der Anfrage AN/2323/2021 der SPD-Fraktion betreffend "Geschlechterungleichheit bei der Nut-
zung öffentlichen Raums als Gender-Mainstreaming-Pilot" (TOP 1.1) gestellt: 
 
1. Ist eine geschlechtsspezifische Datenerhebung bzgl. der Nutzung von öffentlichen Plätzen und 
Unfallstatistiken seitens der Verwaltung in Planung? Wenn ja, wann kann mit ersten Zahlen 
gerechnet werden? Wenn nein, welche Herausforderungen sieht die Verwaltung diesbezüg-
lich? 
 
2. Sind die Politprojekte (bspw. MIKUS) auch spezifisch auf die Überwindung von Genderun-
gleichheit angelegt? Was sind generell die Zielsetzungen? An welchen Kennzahlen und in 
welchem Zeitraum macht die Stadt fest, ihr Ziel erreicht zu haben? 
 
 
Antwort der Verwaltung: 
 
Zu 1. (die Antwort erfolgt durch das Amt für Stadtentwicklung und Statistik):  
 
Eine Datenerhebung zur geschlechtsspezifischen Nutzung von öffentlichen Plätzen ist aktuell nicht 
vorgesehen. Für eine Datenerhebung müssten in einem ersten Schritt das Erkenntnisinteresse expli-
zit ausformuliert und die Verwendungskontexte konkretisiert werden. In Abhängigkeit davon könnten 
in einem zweiten Schritt passende Erhebungsinstrumente konzipiert und eingesetzt werden.  
 
Die amtliche Unfallstatistik basiert auf den bei Polizeidienststellen gemeldeten Straßenverkehrsunfäl-
len. Zugrunde liegt die örtliche Unfalluntersuchung, die ein spezielles Schema zur Aufnahme von Un-
fallursache, Unfalltyp, Unfallart und Unfallfolgen verwendet. Sozio-demografische Merkmale spielen 
hierbei keine Rolle.  
Auf die Erhebung der Daten haben die Kommunen keinen Einfluss. Da kommunale Behörden auch 
keine Meldung über die einzelnen Unfallereignisse erhalten, ist eine eigenständige kommunale Erhe-
bung nicht möglich.  
 
 
Zu 2. (die Antwort erfolgt durch das Zentrum für Kriminalprävention und Sicherheit): 
 
Die generelle Zielsetzung des Projekts MIKUS beispielsweise ist eine Reduktion von Kriminalität im 
öffentlichen Raum, eine Steigerung des Sicherheitsgefühls der Bevölkerung, eine Steigerung der At-

2 
 
traktivität von geografischen Mikrosegmenten und die Verbesserung der Zusammenarbeit unter-
schiedlicher Akteurinnen und Akteure der Kriminalprävention, insbesondere aus Polizei und Kommu-
ne. Mit dem Projekt soll ein teilstandardisierter Prozess etabliert werden, der eine Bewertung von mik-
rogeografischen Räumen in Bezug auf potenziell wirksame Maßnahmen zur Verbesserung des sub-
jektiven Sicherheitsgefühls und der objektiven Kriminalitätslage ermöglicht. Zudem kann durch die 
Mikrosegmentanalysen ein weiterer Beitrag zu einer engeren Kooperation zwischen Polizei und 
Kommune geleistet werden. 
 
Im Projekt MIKUS sowie in anderen ähnlich angelegten Projekten wird kein spezielles Augenmerk auf 
die Überwindung von Genderungleichheit gelegt. Das Projekt verfolgt einen gesamtgesellschaftlichen 
Ansatz, der versucht, die unterschiedlichen Nutzungsansprüche an den öffentlichen Raum zu integ-
rieren und eine gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen.  
 
Bei MIKUS handelt es sich um ein Pilotprojekt, bei dem der skizzierte Ansatz u. a. in Köln getestet 
wird. Kennzahlen zur Messung der Zielerreichung werden in diesem Prozess noch erarbeitet. Der 
Abschluss des Projektes ist für September 2022 vorgesehen. Es wird gegenwärtig geprüft, ob und in 
welcher Form eine Evaluation des Projektes erfolgt. 
 
Gez. Blome

Beratungsverlauf (1)

25.04.2022 Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern
TOP 6.1.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1236/2022
Typ
Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.)
Datum
20.04.2022
Erstellt
08.04.2022 17:11