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2020/0309

Christoph-Graupner-Schule - Gesamtsanierung

Magistratsvorlage 05.11.2020

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1370 Zeichen

Eigenbetrieb Immobilienmanagement

Folgekostenberechnung für:

Bezeichnung: Gesamtsanierung und Erweiterung der Christoph-Graupner-Schule
Kostenstelle: 12-00063-05

Massnahmennummer:328

Kostenschätzung: 30.000.000 €

Geplante Inbetriebnahme: 1/2024

Zuweisung [] Bund € Ü Kernhaushalt € U] Landkreis, etc. €
U] Land € U] Sonstige: €

Bemerkung: Die Budgetierung beruht auf dem Vorentwurf mit Beibehaltung eines
verkleinerten Therapiebades.

Fördermittelanträge werden nach politischem Beschluss gestellt.

Die Kostenberechnung erfolgt mit der Bauvorlage.

Folgekosten werden in der Bauvorlage differenzierter dargestellt.

Finanzierungsbetrag 30.000.000 €

Zinsaufwand 600.000 € (Realverzinsung 3 %)
Tilgungssatz 3%

Nutzungsdauer 50 Jahre

Abschreibungssatz linear 2%

Notwendiges Grundstück vorhanden:

Dja

Grundstücksanteil der mit zu planenden Vorfahrt für Fahrdienste befindet sich im
Kernhaushalt-Mobilitätsamt

U] nein/Folgekosten €

BGF geplant 7798 m?

Anwendung Vermieter-Mieter-Modell

RD Ja U Nein
Nutzer:Schulamt 100%

Folgekostenberechnung nach Kostenwerten des BKI

1. Verwaltungskosten KG200 8,-€/ BGF
2. Betriebskosten KG 300 26,-€ / BGF 202.748 €
3. Erhaltungsaufwand KG400 11,-€ /BGF 85.778 €

Sonstige Erläuterungen: Die Summe der zu etatisierenden Folgekosten liegt somit bei gerundet
289.000,- € / Jahr

Aufgestellt: 14.10.2020 Birgit König-Ehmke

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Punkt 37: Christoph-Graupner-Schule - Gesamtsanierung 
 (V-Nr. 2020/0309) 
 
Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung einstimmig, der 
Vorlage zuzustimmen.

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130 Zeichen

Punkt 35: Christoph-Graupner-Schule - Gesamtsanierung 
 (V-Nr. 2020/0309) 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.  
 
Stimmenthaltung: AfD

2020/0309

13081 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
14.01.2021 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat II 
Dezernat IV 
 
Amt: Eigenbetrieb 
Immobilienmanagement 
Darmstadt 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2020/0309 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:  
Kostenstelle:  12-00063-05 Investitionsnummer:  INV00166 
Kostenträger:  201 Sachkonto: AIB-00431 
 
Betreff: Christoph-Graupner-Schule - Gesamtsanierung  
 
Vorlage vom: 05.11.2020  
 
Beschlussvorschlag : 
 
1. Der Magistrat stimmt der Fortführung der Entwurfsplanung und der 
Genehmigungsplanung der Christoph -Graupner-Schule zu. Grundlage dazu ist der 
Vorentwurfsstand unter Einbeziehung der Maßnahmen zur Klimaneutralität.  
 
 
Anlagen: Kostenaufstellung zur Maßnahme CGS 
Folgekostenberechnung  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 05.11.2020 
 
Die Christoph-Graupner-Schule wurde in den Jahren 2004-2007 brandschutztechnisch 
ertüchtigt sowie 2006 durch eine Cafeteria und einen Außenaufzug ergänzt. Das Gebäude ist 
ansonsten in der Substanz der 70/80er Jahre unverändert und dringend sanierungsbedürftig.  
 
1. Der Magistrats-Beschluss Nr. 47 vom 30.01.2019 stimmt Gesamtsanierung mit Kosten in 
Höhe von 17.500.000 € zu.  
2. Beschlossen wurde die Umsetzung des Raumprogramms des Schulamtes mit ca. 4900 qm 
Programmfläche, die am Standort mit 4805 qm Bruttogeschossfläche im Bestand und einem 
Neubauanteil von mindestens 2238 qm Bruttogeschossfläche zu beplanen war.  
 
 
3. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt, vertreten durch das Immobilienmanagement Darmstadt 
hat für die Sanierung des Bestandsgebäudes und Erweiterungsneubau der Christoph -Graupner-
Schule einen nicht offenen Realisierungswettbewerb ausgelobt. Die Wettbewerbsentscheidung 
der Jury am 18.6.2019 vergab den 1. Preis an STUDIO SF - Simon Fischer & Architekten aus 
Mannheim. Die VGV-Entscheidung zugunsten des Wettbewerbsgewinners erfolgte am 
20.8.2019. 
 
Entsprechend dem Stadtverordneten Beschlusses V-Nr. SV-2019/0053 "Höchste Priorität für 
den Klimaschutz" wird für die Energetische Sanierung dieses Projektes eine Energieberatung 
beauftragt. In diesem Zuge wird der Verbrauch an „grauer Energie“ berücksichtigt sowie das 
„Prinzip cradle to cradle“ (Wiege zu Wiege) und nicht wie früher „cradle to grave“ angewandt. 
Geplant wird das Gebäude in Anlehnung an  KfW 40 Standard für Wohngebäude adäquat für 
Nichtwohngebäude  als Energiehaus 55 mit Passivhauskomponenten. Als Grundlage dient der 
aktuelle Entwurf der Leitlinie „Standards für den Hochbau“ Stand 06.03.2020 
 
 
 
 Entwurfsplanung:    23.03.2020 – 02.10.2020 
 Genehmigungsplanung:   09.12.2020 – 06.04.2021 
 Ausführungsplanung:   09.12.2020 – 30.07.2021 
 Ausschreibung und Vergabe: 17.01.2021 – 15.10.2021 
 Bauzeit:     01.09.2021 – 02.01.2024 
 
 
 Bruttogrundfläche (BGF):   7.798 m2 
 Bruttorauminhalt (BRI):            21.817 m3 
 Nutzfläche (NUF):    4.245 m2 
 Verkehrsfläche (VF):    2.021 m2 
 Technikfläche (TF):       316 m2

- 4 - 
 
 
 
 
 
Erläuterungsbericht 
Der vorliegende Vorentwurf ist eine vertiefte Ausarbeitung der Wettbewerbsarbeit, der bereits 
eine sehr intensive Nutzerabstimmung und eine weitergehende technische Überprüfung 
vorausgegangen ist. 
 
Unter Zugrundelegung des Tabellarischen Raumprogrammes waren die Aspekte,  
Innere Erschließung, Barrierefreiheit, Äußere Erschließung, Konstruktion, baulicher 
Brandschutz so umzusetzen, dass die Bedürfnisse der Nutzer erfüllt werden und Architektur 
entsteht, die nachhaltig und wirtschaftlich zu bauen ist. 
 
Beschreibung des Bestands 
Die Christoph-Graupner-Schule ist eine Schule mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung mit 
einer Abteilung körperlich-motorische Entwicklung. Das Schulgebäude wurde in den Jahren 
1976 und 1981 in zwei Bauabschnitten vornehmlich aus Betonfertigbauteilen errichtet. 
Die Schule befindet sich in einem erheblich sanierungsbedürftigen Zustand. Auf Grund der 
gestiegenen Zahlen der Schülerinnen und Schüler, wurden im Laufe der Jahre sechs 
Fachräume in Klassenräume umgewandelt. Ebenso führt die Zunahme an Schülerinnen und 
Schülern welche auf Rollstühle angewiesen sind zu einem erheblichen Anstieg des 
Platzbedarfs. 
In der Quantität und Qualität der Hygieneräume und in Bezug auf die barrierefreie 
Erschließung sowie die Evakuierung aller Funktionsbereiche der Schule besteht höchster 
Handlungsbedarf. 
Entgegen der ursprünglichen Planung das Therapiebecken an der Schule zugunsten des neu 
entstehenden Bewegungsbeckens im Nordbad aufzugeben soll eine wirtschaftliche Sanierung 
des Bades in situ geplant werden. 
Auf Grund des Stadtverordneten Beschlusses V-Nr. SV-2019/0053 "Höchste Priorität für den 
Klimaschutz" wird für die Sanierung der Christoph-Graupner-Schule ein umfassendes 
energetisches Konzept entwickelt. 
Zum Beginn des Schuljahres 2021/2022 wird die Schulgemeinde auf zwei Interimsstandorte 
verteilt. Die Grund-und Mittelstufe wird mit ca. 10 Klassen zwei Cluster der Luise-Büchner-
Schule in der Lincoln-Siedlung beziehen.

- 5 - 
Die Klassen der Hauptstufe, bzw. der Berufsorientierung werden in den beiden Erdgeschossen 
der Containergebäude am Donnersbergring beschult werden.  
 
Die bei der Wettbewerbsauslobung additiv angedachte Ergänzung mit einem Neubau, der 
während der Bestandssanierung interimsweise als separate funktionale Einheit betrieben 
werden kann, lässt sich nicht mit den pädagogischen Erfordernissen vereinbaren. Aufgrund der 
geforderten engen funktionalen Verzahnung aller Raum und Funktionsbereiche ist es 
erforderlich, dass der Neubauteil baulich unmittelbar mit dem Bestand verbunden ist. Durch 
die Neustrukturierung der Funktionen die, die Verwaltung im 1. OG verortet und den für den 
Gesamtentwurf sehr wichtigen Einschnitt der Halle wird die gleichzeitige Bearbeitung der 
Gesamtmaßnahme erforderlich, deshalb ist es vorgesehen, den Großteil der Schülerschaft in 
einem Cluster der aktuell im Bau befindlichen Schule in der Lincoln Siedlung unterzubringen.  
 
Maßnahmen im Bestand 
Das Bestandsgebäude wird entsprechend dem Wettbewerbsentwurf vollständig entkernt. Alle 
nichttragenden Wände werden rückgebaut. 
Im Bereich des Einganges entsteht ein Lichthof welcher alle Geschosse miteinander verbindet.  
Im Osten wird ein Erweiterungsbau realisiert.  
Damit wird das Gebäude in drei Cluster aufgeteilt. Jedes Cluster erhält einen baugleichen 
Treppenhauskern mit Evakuierungsaufzug und angegliedertem WC Bereich mit 
Wickelmöglichkeit. 
Im Erdgeschoss befinden sich der Psychomotorik Raum, das Schwimmbad, die Fachräume 
sowie die Mensa mit Lehrküche und eine Ausgabeküche. 
In den beiden Obergeschossen sind die Klassen-, und Ganztagsräume, die Verwaltung und 
Therapieräume untergebracht. 
 
Die räumliche Konzeption, die ein lichtdurchflutetes Gebäude mit einer Wiederholung der 
Clusterstrukturen bietet, wird zu Zweidrittel=67% mit dem vorhandenen Stahlbetonskelett 
realisiert. Da ein weitgehender Rückbau auf das Skelett erfolgt, betragen die ermittelnden 
Herstellungskosten mit hohem Technikanteil ca. 90 % der Neubaukosten.  
Da die Terrassen weitgehend überbaut werden, ist der Anteil an Bestandsquadratmetern höher 
als in der 2019 beschlossenen Vorlage. Durch die Weiternutzung des verkleinerten 
Schwimmbades sind keine relevanten Flächenpotentiale für funktionelle Erweiterung 
entstanden und die etwas größere Zubaufläche ist erforderlich. Der Anbau wird voraussichtlich 
in Ortbeton, die Aufstockungen aus Gewichtsgründen und auf Grund der Struktur des 
Bestandsbaues in Holzbauweise errichtet.  
 
Die Fassade besteht gem. Entwurfsstand 8/2020 aus einer hochgedämmten Fassade mit 
Keramikbekleidung. Da die bestehenden Fassadenelemente das Gewicht einer vorgemauerten 
Klinkerverkleidung in Abhängigkeit mit den erforderlichen Dämmstärken nicht tragen können, 
muss die vorhandene Vorsatzschale entfernt werden. 
 
Der eingeschossige Bereich des Bewegungs- und Psychomotorik Raumes im Westen erhält eine 
Fassadenbegrünung und Dachbegrünung. 
 
Die Dokumentation der Prüfung der unterschiedlichen Bauweisen unter Berücksichtigung der 
Tragfähigkeit, des Brandschutzes, der energetischen und nachhaltigen Aspekte be findet sich in 
Arbeit. 
 
Nach einer Untersuchung der Betonüberdeckung an den bestehenden Bauteilen durch das 
Statik- Büro Fast & Epp (Bericht vom 03.06.2020) wurde mittels einem zerstörungsfreien

- 6 - 
Messverfahren festgestellt, dass die angestrebte Feuerwiderstandsklasse F90 mehrheitlich 
nicht erreicht wird. Beim größten Teil der Messungen kann allerdings eine 
Feuerwiderstandsklasse von F60 erreicht werden. Lediglich bei den Rippen der Pi -Platten im 2. 
Bauabschnitt kann nur eine Feuerwiderstandsklasse von F30 nachgewiesen werden.  
Hier werden Ertüchtigungsmaßnahmen in Abstimmung mit dem Brandschutz erforderlich!  
 
Bei der Planung des Gebäudes wird auf eine zentrale Be- und Entlüftungsanlage verzichtet. 
Gründe sind zum einen die geringen Deckenhöhen, aber auch Vereinfachungen beim 
Brandschutz, sowie die geringe Anzahl an Schülerinnen und Schüler in den Klassenräumen. 
Stattdessen wird eine automatisierte Fensterlüftung mit Co²-Überwachung vorgesehen. Dies 
bietet auch den Vorteil einer Nachtauskühlung. Dabei handelt es sich um eine wartungsarme 
und energiesparende Low-Tech-Variante. 
Alle Innenliegenden Räume erhalten eine dezentrale Zu- und Abluft mit Wärmerückgewinnung, 
welche über Dach geführt wird. 
Das Warmwasser wird zentral aufbereitet, da auf Grund des hohen Hygienestandards und des 
Schwimmbades mit einem vergleichsweise hohen Verbrauch an Warmwasser zu rechnen ist.  
Grundsätzlich wird die Beheizung über klassische Heizkörper vorgesehen. Eine Ausnahme 
bildet der Psychomotorik Raum, die Beheizung erfolgt hier mittels Deckenheizung. 
 
Bezüglich der Sanierung des Schwimmbades wurden drei verschiedene Varianten untersucht:  
1. Variante – Bestand sanieren 
2. Variante – Bestand verkleinern 
3. Variante – Bestand verkleinern und niedriger setzen 
 
Betrachtet wurden die anfallenden baulichen Herstellungs-/Sanierungskosten sowie die 
jährlichen Betriebskosten für Wärme, Strom Schwimmbadtechnik und 
Transmissionswärmeverluste hochgerechnet auf 20 Jahre.  
In Abstimmung mit dem Schulamt und der Schulleitung wird die Variante 2 gewählt, die die 
niedrigsten Betriebskosten und den geringsten Co-Verbrauch bei Beibehaltung des 
Schwimmbades hat. 
 
 
Ausführung unter Beachtung der Klimaschutzziele 
Bei der Vorentwurfsplanung wurden wesentliche Möglichkeiten zur Co 2-Einsparung 
abgestimmt Die Verwendung der Bestandskonstruktion erlaubt eine hohe Einsparung an grauer 
Energie, die bei diesem Projekt in der Entwurfsphase berechnet wird. 
Die Verkleinerung des Schwimmbades ist ein Baustein zur Reduzierung der Verbrauchskost en 
und damit auch zur Senkung des CO2-Verbrauches des Gebäudes.  
 
Grundsätzlich wird auf eine Mischung aus Low-Tech und energiesparender Haustechnik 
geachtet. Auf dem Dach ist die Errichtung einer Photovoltaik-Anlage vorgesehen. Im 
Erweiterungsbauteil kann ein Gründach mit Photovoltaik kombiniert werden.

- 7 - 
Zudem wird bei der Auswahl der Baustoffe das „Prinzip cradle to cradle“ zu Grunde gelegt und 
nach Möglichkeit auf Verbundbaustoffe verzichtet. 
  
Auf Grundlage der Programmfläche wurden gem. Magistratsbeschluss 47 vom 30.01.2019 
Gesamtmittel für die Kostengruppen 300, 400 und 700 ohne Außenanlagen und 
Interimslösung in Höhe von 17.500.000 € budgetiert. 
 
Die im Mai 2020 geschätzten Kosten ergeben sich im wesentlich aus den umfänglicheren 
Eingriffen in die Bestandsstruktur welche der gewonnene Wettbewerbsentwurf mit sich bringt. 
Die Programmfläche wurde nicht erweitert. 
Ursprünglich waren 2/3 der Flächen mit einem niedrigeren   Sanierungsbaukostenindexwert 
angesetzt, aber nun unterscheiden sich die Kennwerte zwischen Sanierung und Neubau nur um 
175 €/qm. 
 
Einsparungen durch Nutzung der Stahlbetonkonstruktion finden durch notwendige 
Ertüchtigungen und erhöhte Planungs- und Ausführungsaufwendungen keinen finanziellen 
Niederschlag. Der umbaute Raum erhöht sich durch die Hallenerschließung. 
 
Die Entscheidung möglichst CO2-neutral zu planen führt zu einer Kostensteigerung bei der 
Investition, die sich über geringere Verbräuche und Energiekosten über die Nutzungszeit 
amortisiert.   
 
 
 
Grundriss EG

- 8 - 
 
Grundriss 1. OG 
 
 
 
 
Grundriss 2. OG

- 9 - 
Ansicht Süd 
 
 
Ansicht Nord 
 
 
Ansicht West 
 
Ansicht Ost 
 
 
 
 
 
 
Dezernat I   Dezernat II   Dezernat IV 
 
 
 
 
Jochen Partsch   Rafael Reißer   André Schellenberg  
Oberbürgermeister   Bürgermeister   Stadtkämmerer

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13125 Zeichen

- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
14.01.2021 
an den Magistrat 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss- 
       fassung Fachausschuss 
Dezernat II 
Dezernat IV 
 
Amt: Eigenbetrieb 
Immobilienmanagement 
Darmstadt 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
I 65 
II 40 
IV 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2020/0309 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
37 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:  
Kostenstelle: 12-00063-05 Investitionsnummer: INV00166 
Kostenträger: 201 Sachkonto: AIB-00431 
 
Betreff: Christoph-Graupner-Schule - Gesamtsanierung 
 
Vorlage vom: 05.11.2020 
 
Beschlussvorschlag: 
 
1. Der Magistrat stimmt der Fortführung der Entwurfsplanung und der 
Genehmigungsplanung der Christoph -Graupner-Schule zu. Grundlage dazu ist der 
Vorentwurfsstand unter Einbeziehung der Maßnahmen zur Klimaneutralität.  
 
 
Anlagen: Kostenaufstellung zur Maßnahme CGS 
Folgekostenberechnung 
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

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Beschluss des Magistrats vom 27.01.2021 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.

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Begründung zur Magistratsvorlage vom 05.11.2020  
 
Die Christoph-Graupner-Schule wurde in den Jahren 2004-2007 brandschutztechnisch 
ertüchtigt sowie 2006 durch eine Cafeteria und einen Außenaufzug ergänzt. Das Gebäude ist 
ansonsten in der Substanz der 70/80er Jahre unverändert und dringend sanierungsbedürftig. 
 
1. Der Magistrats-Beschluss Nr. 47 vom 30.01.2019 stimmt Gesamtsanierung mit Kosten in 
Höhe von 17.500.000 € zu.  
2. Beschlossen wurde die Umsetzung des Raumprogramms des Schulamtes mit ca. 4900 qm 
Programmfläche, die am Standort mit 4805 qm Bruttogeschossfläche im Bestand und einem 
Neubauanteil von mindestens 2238 qm Bruttogeschossfläche zu beplanen war. 
 
 
3. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt, vertreten durch das Immobilienmanagement Darmstadt 
hat für die Sanierung des Bestandsgebäudes und Erweiterungsneubau der Christoph-Graupner-
Schule einen nicht offenen Realisierungswettbewerb ausgelobt. Die Wettbewerbsentscheidung 
der Jury am 18.6.2019 vergab den 1. Preis an STUDIO SF - Simon Fischer & Architekten aus 
Mannheim. Die VGV-Entscheidung zugunsten des Wettbewerbsgewinners erfolgte am 
20.8.2019. 
 
Entsprechend dem Stadtverordneten Beschlusses V-Nr. SV-2019/0053 "Höchste Priorität für 
den Klimaschutz" wird für die Energetische Sanierung dieses Projektes eine Energieberatung 
beauftragt. In diesem Zuge wird der Verbrauch an „grauer Energie“ berücksichtigt sowie das 
„Prinzip cradle to cradle“ (Wiege zu Wiege) und nicht wie früher „cradle to grave“ angewandt. 
Geplant wird das Gebäude in Anlehnung an  KfW 40 Standard für Wohngebäude adäquat für 
Nichtwohngebäude  als Energiehaus 55 mit Passivhauskomponenten. Als Grundlage dient der 
aktuelle Entwurf der Leitlinie „Standards für den Hochbau“ Stand 06.03.2020 
 
 
 
 Entwurfsplanung:    23.03.2020 – 02.10.2020 
 Genehmigungsplanung:   09.12.2020 – 06.04.2021 
 Ausführungsplanung:   09.12.2020 – 30.07.2021 
 Ausschreibung und Vergabe: 17.01.2021 – 15.10.2021 
 Bauzeit:     01.09.2021 – 02.01.2024 
 
 
 Bruttogrundfläche (BGF):   7.798 m2 
 Bruttorauminhalt (BRI):            21.817 m3 
 Nutzfläche (NUF):    4.245 m2 
 Verkehrsfläche (VF):    2.021 m2 
 Technikfläche (TF):       316 m2

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Erläuterungsbericht 
Der vorliegende Vorentwurf ist eine vertiefte Ausarbeitung der Wettbewerbsarbeit, der bereits 
eine sehr intensive Nutzerabstimmung und eine weitergehende technische Überprüfung 
vorausgegangen ist. 
 
Unter Zugrundelegung des Tabellarischen Raumprogrammes waren die Aspekte,  
Innere Erschließung, Barrierefreiheit, Äußere Erschließung, Konstruktion, baulicher 
Brandschutz so umzusetzen, dass die Bedürfnisse der Nutzer erfüllt werden und Architektur 
entsteht, die nachhaltig und wirtschaftlich zu bauen ist. 
 
Beschreibung des Bestands 
Die Christoph-Graupner-Schule ist eine Schule mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung mit 
einer Abteilung körperlich-motorische Entwicklung. Das Schulgebäude wurde in den Jahren 
1976 und 1981 in zwei Bauabschnitten vornehmlich aus Betonfertigbauteilen errichtet. 
Die Schule befindet sich in einem erheblich sanierungsbedürftigen Zustand. Auf Grund der 
gestiegenen Zahlen der Schülerinnen und Schüler, wurden im Laufe der Jahre sechs 
Fachräume in Klassenräume umgewandelt. Ebenso führt die Zunahme an Schülerinnen und 
Schülern welche auf Rollstühle angewiesen sind zu einem erheblichen Anstieg des 
Platzbedarfs. 
In der Quantität und Qualität der Hygieneräume und in Bezug auf die barrierefreie 
Erschließung sowie die Evakuierung aller Funktionsbereiche der Schule besteht höchster 
Handlungsbedarf. 
Entgegen der ursprünglichen Planung das Therapiebecken an der Schule zugunsten des neu 
entstehenden Bewegungsbeckens im Nordbad aufzugeben soll eine wirtschaftliche Sanierung 
des Bades in situ geplant werden. 
Auf Grund des Stadtverordneten Beschlusses V-Nr. SV-2019/0053 "Höchste Priorität für den 
Klimaschutz" wird für die Sanierung der Christoph-Graupner-Schule ein umfassendes 
energetisches Konzept entwickelt.

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Zum Beginn des Schuljahres 2021/2022 wird die Schulgemeinde auf zwei Interimsstandorte 
verteilt. Die Grund-und Mittelstufe wird mit ca. 10 Klassen zwei Cluster der Luise-Büchner-
Schule in der Lincoln-Siedlung beziehen.  
Die Klassen der Hauptstufe, bzw. der Berufsorientierung werden in den beiden Erdgeschossen 
der Containergebäude am Donnersbergring beschult werden.  
 
Die bei der Wettbewerbsauslobung additiv angedachte Ergänzung mit einem Neubau, der 
während der Bestandssanierung interimsweise als separate funktionale Einheit betrieben 
werden kann, lässt sich nicht mit den pädagogischen Erfordernissen vereinbaren. Aufgrund der 
geforderten engen funktionalen Verzahnung aller Raum und Funktionsbereiche ist es 
erforderlich, dass der Neubauteil baulich unmittelbar mit dem Bestand verbunden ist. Durch 
die Neustrukturierung der Funktionen die, die Verwaltung im 1. OG verortet und den für den 
Gesamtentwurf sehr wichtigen Einschnitt der Halle wird die gleichzeitige Bearbeitung der 
Gesamtmaßnahme erforderlich, deshalb ist es vorgesehen, den Großteil der Schülerschaft in 
einem Cluster der aktuell im Bau befindlichen Schule in der Lincoln Siedlung unterzubringen.  
 
Maßnahmen im Bestand 
Das Bestandsgebäude wird entsprechend dem Wettbewerbsentwurf vollständig entkernt. Alle 
nichttragenden Wände werden rückgebaut. 
Im Bereich des Einganges entsteht ein Lichthof welcher alle Geschosse miteinander verbindet. 
Im Osten wird ein Erweiterungsbau realisiert.  
Damit wird das Gebäude in drei Cluster aufgeteilt. Jedes Cluster erhält einen baugleichen 
Treppenhauskern mit Evakuierungsaufzug und angegliedertem WC Bereich mit 
Wickelmöglichkeit. 
Im Erdgeschoss befinden sich der Psychomotorik Raum, das Schwimmbad, die Fachräume 
sowie die Mensa mit Lehrküche und eine Ausgabeküche. 
In den beiden Obergeschossen sind die Klassen-, und Ganztagsräume, die Verwaltung und 
Therapieräume untergebracht. 
 
Die räumliche Konzeption, die ein lichtdurchflutetes Gebäude mit einer Wiederholung der 
Clusterstrukturen bietet, wird zu Zweidrittel=67% mit dem vorhandenen Stahlbetonskelett 
realisiert. Da ein weitgehender Rückbau auf das Skelett erfolgt, betragen die ermittelnden 
Herstellungskosten mit hohem Technikanteil ca. 90 % der Neubaukosten.  
Da die Terrassen weitgehend überbaut werden, ist der Anteil an Bestandsquadratmetern höher 
als in der 2019 beschlossenen Vorlage. Durch die Weiternutzung des verkleinerten 
Schwimmbades sind keine relevanten Flächenpotentiale für funktionelle Erweiterung 
entstanden und die etwas größere Zubaufläche ist erforderlich. Der Anbau wird voraussichtlich 
in Ortbeton, die Aufstockungen aus Gewichtsgründen und auf Grund der Struktur des 
Bestandsbaues in Holzbauweise errichtet.  
 
Die Fassade besteht gem. Entwurfsstand 8/2020 aus einer hochgedämmten Fassade mit 
Keramikbekleidung. Da die bestehenden Fassadenelemente das Gewicht einer vorgemauerten 
Klinkerverkleidung in Abhängigkeit mit den erforderlichen Dämmstärken nicht tragen können, 
muss die vorhandene Vorsatzschale entfernt werden. 
 
Der eingeschossige Bereich des Bewegungs- und Psychomotorik Raumes im Westen erhält eine 
Fassadenbegrünung und Dachbegrünung.

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Die Dokumentation der Prüfung der unterschiedlichen Bauweisen unter Berücksichtigung der 
Tragfähigkeit, des Brandschutzes, der energetischen und nachhaltigen Aspekte befindet sich in 
Arbeit. 
 
Nach einer Untersuchung der Betonüberdeckung an den bestehenden Bauteilen durch das 
Statik- Büro Fast & Epp (Bericht vom 03.06.2020) wurde mittels einem zerstörungsfreien 
Messverfahren festgestellt, dass die angestrebte Feuerwiderstandsklasse F90 mehrheitlich 
nicht erreicht wird. Beim größten Teil der Messungen kann allerdings eine 
Feuerwiderstandsklasse von F60 erreicht werden. Lediglich bei den Rippen der Pi-Platten im 2. 
Bauabschnitt kann nur eine Feuerwiderstandsklasse von F30 nachgewiesen werden.  
Hier werden Ertüchtigungsmaßnahmen in Abstimmung mit dem Brandschutz erforderlich! 
 
Bei der Planung des Gebäudes wird auf eine zentrale Be- und Entlüftungsanlage verzichtet. 
Gründe sind zum einen die geringen Deckenhöhen, aber auch Vereinfachungen beim 
Brandschutz, sowie die geringe Anzahl an Schülerinnen und Schüler in den Klassenräumen. 
Stattdessen wird eine automatisierte Fensterlüftung mit Co²-Überwachung vorgesehen. Dies 
bietet auch den Vorteil einer Nachtauskühlung. Dabei handelt es sich um eine wartungsarme 
und energiesparende Low-Tech-Variante. 
Alle Innenliegenden Räume erhalten eine dezentrale Zu- und Abluft mit Wärmerückgewinnung, 
welche über Dach geführt wird. 
Das Warmwasser wird zentral aufbereitet, da auf Grund des hohen Hygienestandards und des 
Schwimmbades mit einem vergleichsweise hohen Verbrauch an Warmwasser zu rechnen ist. 
Grundsätzlich wird die Beheizung über klassische Heizkörper vorgesehen. Eine Ausnahme 
bildet der Psychomotorik Raum, die Beheizung erfolgt hier mittels Deckenheizung. 
 
Bezüglich der Sanierung des Schwimmbades wurden drei verschiedene Varianten untersucht:  
1. Variante – Bestand sanieren 
2. Variante – Bestand verkleinern 
3. Variante – Bestand verkleinern und niedriger setzen 
 
Betrachtet wurden die anfallenden baulichen Herstellungs-/Sanierungskosten sowie die 
jährlichen Betriebskosten für Wärme, Strom Schwimmbadtechnik und 
Transmissionswärmeverluste hochgerechnet auf 20 Jahre.  
In Abstimmung mit dem Schulamt und der Schulleitung wird die Variante 2 gewählt, die die 
niedrigsten Betriebskosten und den geringsten Co-Verbrauch bei Beibehaltung des 
Schwimmbades hat. 
 
 
Ausführung unter Beachtung der Klimaschutzziele

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Bei der Vorentwurfsplanung wurden wesentliche Möglichkeiten zur Co 2-Einsparung 
abgestimmt Die Verwendung der Bestandskonstruktion erlaubt eine hohe Einsparung an grauer 
Energie, die bei diesem Projekt in der Entwurfsphase berechnet wird. 
Die Verkleinerung des Schwimmbades ist ein Baustein zur Reduzierung der Verbrauchskosten 
und damit auch zur Senkung des CO2-Verbrauches des Gebäudes.  
 
Grundsätzlich wird auf eine Mischung aus Low-Tech und energiesparender Haustechnik 
geachtet. Auf dem Dach ist die Errichtung einer Photovoltaik-Anlage vorgesehen. Im 
Erweiterungsbauteil kann ein Gründach mit Photovoltaik kombiniert werden. 
 
Zudem wird bei der Auswahl der Baustoffe das „Prinzip cradle to cradle“ zu Grunde gelegt und 
nach Möglichkeit auf Verbundbaustoffe verzichtet. 
  
Auf Grundlage der Programmfläche wurden gem. Magistratsbeschluss 47 vom 30.01.2019 
Gesamtmittel für die Kostengruppen 300, 400 und 700 ohne Außenanlagen und 
Interimslösung in Höhe von 17.500.000 € budgetiert. 
 
Die im Mai 2020 geschätzten Kosten ergeben sich im wesentlich aus den umfänglicheren 
Eingriffen in die Bestandsstruktur welche der gewonnene Wettbewerbsentwurf mit sich bringt. 
Die Programmfläche wurde nicht erweitert. 
Ursprünglich waren 2/3 der Flächen mit einem niedrigeren   Sanierungsbaukostenindexwert 
angesetzt, aber nun unterscheiden sich die Kennwerte zwischen Sanierung und Neubau nur um 
175 €/qm. 
 
Einsparungen durch Nutzung der Stahlbetonkonstruktion finden durch notwendige 
Ertüchtigungen und erhöhte Planungs- und Ausführungsaufwendungen keinen finanziellen 
Niederschlag. Der umbaute Raum erhöht sich durch die Hallenerschließung. 
 
Die Entscheidung möglichst CO2-neutral zu planen führt zu einer Kostensteigerung bei der 
Investition, die sich über geringere Verbräuche und Energiekosten über die Nutzungszeit 
amortisiert.

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Grundriss EG 
 
 
 
 
Grundriss 1. OG 
 
 
 
 
Grundriss 2. OG

Ansicht Süd 
 
 
Ansicht Nord 
 
 
Ansicht West 
 
Ansicht Ost 
 
 
 
 
 
 
Dezernat I   Dezernat II   Dezernat IV 
 
 
 
 
Jochen Partsch  Rafael Reißer   André Schellenberg 
Oberbürgermeister  Bürgermeister   Stadtkämmerer

Beratungsverlauf (3)

TOP 37
TOP 35
TOP 37

Orte (1)

  • Donnersbergring

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Details

Vorlagen-Nr.
2020/0309
Typ
Magistratsvorlage
Datum
05.11.2020
Erstellt
29.09.2026 00:00