Mandari Insight

1073/2025

EHAP Plus Projekt INKA - In Köln Ankommen - Sachstandsbericht für den Zeitraum 01.01. bis 31.12.2024

Mitteilung Ausschuss 29.04.2025

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Anlage 1_EhAP Plus Projekt INKA_Sachstandsbericht 2024

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Anlage 1_EhAP Plus Projekt INKA_Sachstandsbericht 2024

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Richtlinie  
 
Förderung von Migrantischen Organisationen 
Förderschwerpunkt: Kultursensible Senior*innenberatung 
 
Anlage 1 
 
Sachstandsbericht für den Zeitraum 01.01. bis 31.12.2024 für das 
EhAP Plus Projekt INKA – In Köln Ankommen

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Inhaltsverzeichnis 
 
1. Projektbeschreibung 
1.1 Ziel, Inhalt und Struktur 
1.2 Projektvolumen und Finanzierung 
 
2. Projektumsetzung 
 
3. Projektergebnisse (01.01. bis 31.12.2024) 
3.1 Anzahl der beratenen Personen (Outputindikator) 
3.2 Anzahl der durchgeführten Beratungsgespräche 
3.3 Altersstruktur der beratenen Personen 
3.4 Herkunftsländer der beratenen Personen 
3.5 Anzahl der beratenen Personen mit Behinderung, mit Zugehörigkeit zu einer  
  marginalisierten Gemeinschaft oder mit Wohnungslosigkeitsproblematik 
3.6 In welche Angebote werden die beratenen Personen vermittelt? 
3.7 Beratungserfolg (Ergebnisindikator) 
 
4. Fazit des Berichtzeitraums

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1. Projektbeschreibung 
1.1 Ziel, Inhalt und Struktur 
Kernstück und inhaltliches Ziel des Projektes sind die niedrigschwellige, gender- und 
kultursensible Ansprache, (Verweis-) Beratung und Begleitung von besonders 
benachteiligten neu zugewanderten Unionsbürger*innen sowie Angehörigen von 
Minderheiten (u. a. marginalisierte Gemeinschaften wie etwa Sinti*zze und Rom*nja) zu 
weiterführenden Hilfsangeboten. INKA bildet die notwendige, fehlende 
Verbindungsbrücke zwischen der Zielgruppe und den vorhandenen lokalen sozialen 
Hilfsangeboten. 
Räumlich fokussiert sich INKA auf die drei Kölner Stadtbezirke mit den höchsten EU-
Zuwanderungsquoten, insbesondere aus Südosteuropa: Mülheim, Kalk und 
Rodenkirchen-Meschenich. 
Die Stadt Köln als INKA-Projektträgerin hat gemäß der Förderrichtlinie einen 
Projektverbund mit drei sozialen Träger*innen als Teilvorhabenpartner*innen gegründet:  
 Caritasverband für die Stadt Köln e. V. / Rodenkirchen-Meschenich 
 Lernende Region-Netzwerk Köln e. V. / Mülheim 
 förderungs- & bildungsgemeinschaft jugend- und altenarbeit vingst/ostheim e. V. / 
Kalk 
 
INKA ergänzt somit auch die bestehenden städtischen Programme für die neu 
zugewanderten Unionsbürger*innen, wie z. B. das Maßnahmenpaket Humanitäre Hilfen 
für Menschen aus den Staaten der EU-Osterweiterung (3432/2018), die Clearingstelle 
für Migration und Gesundheit und die Maßnahme Willkommen und Ankommen in Köln 
(WAK) (2603/2021). 
 
Materielle Unterstützung der Menschen sowie Qualifizierung oder direkte Vermittlung in 
Arbeit sind gemäß der Förderrichtlinie ausgeschlossen und daher nicht Bestandteil des 
Projektes.

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1.2 Projektvolumen und Finanzierung 
Das bewilligte Projektvolumen beträgt insgesamt 1.996.333,54 € (01.10.2022 bis 
30.09.2026). 
INKA wird zu 90 % aus ESF-Mitteln sowie 5 % aus Bundesmitteln gefördert. Der 
städtische Eigenanteil von 5 % wird durch die Personalgestellung für die Projektleitung 
abgedeckt. Sie nimmt u. a. die projektbezogene finanztechnische Abwicklung wahr, 
sowie Monitoring, Evaluation, Erstellung der Verwendungsnachweise und Sachberichte.  
 
2. Projektumsetzung 
Die wichtigsten Projektelemente 
 Niedrigschwellige, zugehende, kultur-, gender- und sprachsensible Kontaktaufnahme 
an den Aufenthaltsorten sowie Treffpunkten der Zielgruppe 
 Orientierungsberatung und Priorisierung der Handlungsbedarfe der Menschen 
 (Verweis-) Beratung und Begleitung der Menschen hin zu den bestehenden lokalen 
sozialen Regelangeboten 
 Niedrigschwellige inhaltliche arbeitsmarktbezogene Verweisberatung und Begleitung 
zu Jobcenter und Agentur für Arbeit 
 Entwicklung und Durchführung neuer niedrigschwelliger bedarfsorientierter 
Gruppenangebote 
 Öffentlichkeitsarbeit zur Sensibilisierung hinsichtlich der Lebenslagen und 
Bedürfnisse der Zielgruppe, sowie zu Antidiskriminierung und Antiziganismus 
 Organisation und Durchführung einer Transfertagung mit Fachleuten zum Thema  
EU-Zuwanderung für Multiplikatoren, Fachpublikum, Bürgerschaft und Politik. 
 
Die Erfolgsfaktoren des Projektes 
Neben den Sprach- und Kulturkenntnissen der Beratungskräfte stellt vor allem die 
Begleitung der Menschen zu bestehenden Angeboten des Regelsystems einen 
Schlüssel zum Erfolg dar.

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Ebenso wichtig sind die hauseigenen Beratungsstrukturen der 
Teilvorhabenpartner*innen, in welche die INKA-Beratungskräfte eingebunden sind. Dies 
ermöglicht oftmals eine direkte Weitervermittlung der Zielgruppe in hausinterne 
Strukturen und die Nutzung von weiteren Sprachkompetenzen und Fachdiensten.  
Ein weiterer Vorteil ist die räumliche Nähe zur städtischen Maßnahme WAK – 
Willkommen und Ankommen in Köln. WAK führt als solitäre kommunale Maßnahme für 
Menschen, die als Arbeitssuchende keine Ansprüche auf Regelleistungen z. B. des SGB 
II haben, im Gegensatz zu INKA ganz konkrete Maßnahmen wie Kompetenzfeststellung 
oder Bewerbungstraining durch und vermittelt Klient*innen direkt in 
Beschäftigungsverhältnisse. Bei gefestigten Kunden kann durch die INKA-Verweisung 
zu WAK eine bedarfsgerechte Hilfskette angeboten werden. 
Gemeinsam mit der Clearingstelle im Gesundheitsamt und den städtischen Humanitären 
Hilfen bilden die Arbeitsmarktmaßnahme WAK und das EhAP Plus Projekt INKA eine 
Beratungskette der städtischen Integrationsarbeit bezogen auf Neuzugewanderte aus 
den Staaten der Europäischen Union. Hierdurch werden die Menschen in prekären 
Situationen unterstützt, die Zugänge zur Gesundheitsversorgung, wo es geht ermöglicht 
(s. a. Mobiler Medizinischer Dienst und Anonymer Krankenschein), Eltern und Kinder bei 
der sozialen Integration unterstützt und in geeigneten Fällen Perspektiven zur 
Arbeitsmarktintegration entwickelt einschließlich einer Vermittlung in Arbeitsverhältnisse. 
 
3. Projektergebnisse (01.01. bis 31.12.2024) 
Die Daten aller drei INKA-Teilvorhabenpartner*innen werden zusammengefasst 
dargestellt. Die Evaluation erfolgt mittels des vom Fördergeber verpflichtend zu 
verwendenden Beratungsbogens und anhand eigener erhobener Daten, die von den 
Teilvorhabenpartner*innen in einem halbjährlichen Sachbericht zur Auswertung an die 
Projektleitung übermittelt werden. 
 
3.1 Anzahl der beratenen Personen (Outputindikator) 
Insgesamt wurden 633 Menschen beraten, davon 269 männlich (rd. 43 %), 362 weiblich 
(rd. 57 %) und 2 nicht-binär.

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3.2 Anzahl der durchgeführten Beratunsgespräche 
Im Berichtszeitraum wurden mit 633 Personen insgesamt 1.712 Beratungsgespräche 
geführt. Diese finden in den INKA Beratungsstellen persönlich und telefonisch statt.  
3.3 Altersstruktur der beratenen Personen 
Aufgrund der Erfassung in den Beratungsbögen werden Daten für fünf Altersstufen aus-
gewertet. Die meisten Beratenen sind aus der Altersstufe „30 bis 64 Jahre“ (54,7 %). 
 
3.4 Herkunftsländer der beratenen Personen 
Im Berichtszeitraum, wurden Beratungen für Personen aus verschiedenen EU-
Herkunftsländern durchgeführt. Die meisten Beratenen kamen aus Bulgarien (57,2 % 
aller Beratenen), gefolgt von Rumänien (32,9 % aller Beratenen). Dies wurde bei der 
Projektplanung aufgrund von statistischen Einwohnerzahlen und Erfahrungen aus den 
vorherigen EhAP-Projekten bereits berücksichtigt. Die erforderlichen 
Sprachkompetenzen für die Beratung dieser Zugewanderten werden in den INKA-
Beratungsstrukturen abgedeckt. 
Diagramm TOP TEN der Herkunftsländer:
 
Alter Anzahl beratene Personen
Kinder bis 7 Jahre 64
8 bis 17 Jahre 53
18 bis 29 Jahre 162
30 bis 64 Jahre 346
65 Jahre und älter 8
Summe 633
Herkunftsland Anzahl beratene Personen
 Bulgarien 362
 Rumänien 208
 Italien 17
 Polen 11
 Kroatien 7
 Ungarn 7
 Griechenland 5
 Spanien 5
 Tschechien 3
 Portugal 3

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3.5 Anzahl der beratenen Personen mit Behinderung, mit Zugehörigkeit zu einer 
marginalisierten Gemeinschaft oder mit Wohnungslosigkeitsproblematik  
Die Angaben zu diesen Themenfeldern im Beratungsbogen sind freiwillig. Sofern sie 
aber Gegenstand der Beratung oder offensichtlich waren, wurden sie erfasst. Daher 
geben die nachfolgenden Fallzahlen kein vollständiges Bild ab:  
 21 Personen hatten eine Behinderung 
 241 Personen gehören zu einer in Deutschland anerkannten Minderheit (u. a. 
marginalisierte Gemeinschaften wie etwa Sinti*zze und Rom*nja) 
 5 Personen sind wohnungslos, aber durch Kommune oder Träger untergebracht  
 9 Personen sind obdachlos auf der Straße lebend bzw. verdeckt obdachlos 
 49 Personen sind von Wohnungslosigkeit bedroht 
Das Thema Wohnen ist bekanntlich ein großes Problem mit weitreichenden 
Konsequenzen: ohne Wohnung und meldebehördliche Anmeldung ist z. B. eine 
Anmeldung bei der Krankenkasse oder der Abschluss eines Arbeitsvertrages nicht 
möglich. Viele EU-Zugewanderte schlafen bei Verwandten und Bekannten, auf der 
Straße, unter Brücken oder in Wohnungen mit Matratzenlagern.  
Auf dem Wohnungsmarkt ist für diese Menschen kaum finanzierbarer Wohnraum zu 
finden.  
Vorurteile und Stereotype gegenüber der Zielgruppe, insbesondere den marginalisierten 
Gemeinschaften wieSinti*zze und Rom*nja , erschweren die Wohnungssuche 
zusätzlich. Insbesondere im Stadtgebiet Mülheim sind zum Teil prekäre Wohnstrukturen 
seitens der Vermieter*innen vorzufinden. Ausbeuterische Wohnverhältnisse werden 
selten zur Anzeige gebracht, aus Angst vor Verlust des Wohnraums. Diese prekären 
Wohnsituationen wirken sich zudem negativ auf die Hygiene und die Gesundheit der 
Beratenen aus.

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3.6 In welche Angebote werden die beratenen Personen vermittelt? 
TOP TEN der weiterführenden Beratungs- und Unterstützungsangebote, in die vermittelt 
wurde: 
 
 
3.7 Beratungserfolg (Ergebnisinidikator) 
Ziele des EHAP Plus sind die soziale Stabilisierung und eine Verbesserung der 
individuellen Lebenssituation der Neuzugewanderten durch die Inanspruchnahme von 
lokal vorhandenen Hilfsangeboten. Im Berichtszeitraum haben von den 633 beratenen 
Personen insgesamt 625 Personen (entspricht 99 %) ein Vermittlungsangebot infolge 
einer Beratung und Begleitung angenommen. Das Aufsuchen der Beratungseinrichtung 
und die Vermittlung in ein passendes weiterführendes Angebot ist ein erster Schritt zur 
Verbesserung der Lebenssituation der Menschen. Eine nachhaltige Integration ist nur 
möglich, wenn die Menschen langfristig beraten und begleitet werden.  
Ein kleiner Teil der beratenen Personen hat das Vermittlungsangebot nicht 
angenommen. Teilweise nahmen die Menschen die Beratung ein Mal wahr, ohne dass 
es zu einer Vermittlung kam. Ein weiterer Grund sind fehlende passende Angebote im 
Regelsystem. Die Beratungs-leistung endet trotz qualifizierter Beratung ohne 
Vermittlung wegen fehlender Angebote im Regelsystem. Die Ursache liegt in den oft 
fehlenden Sprachkompetenzen der Zielgruppe sowie häufig in gesetzlichen Vorgaben 
und entsprechenden Zugangsbeschränkungen. 
 
Weiterführendes Hilfsangebot Anzahl vermittelte Personen
 Jobcenter 199
 Familienkasse 112
 Krankenkasse 90
 Agentur für Arbeit 67
 Sprach-/Integrationskurs 59
 Sozialamt 50
 Arzt 49
 Versorger Strom/Wasser 45
 Bürgeramt 42
Projekte zur Unterstützung bei der Arbeitssuche 39

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4. Fazit des Berichtzeitraums 
 Aufbau der Beratungsressourcen 
Im Jahr 2024 waren die Stellen für die Beratungsfachkräfte bei den INKA-
Teilvorhabenpartner*innen durchgängig besetzt.  
 
 Beratungserfolg 
Die von der Fördergeberseite erwarteten Output- und Ergebnisindikatoren (siehe 
Punkte 3.1 und 3.7) konnten mit den begrenzten Beratungsressourcen (rd. 1,6 VZÄ je 
Teilvorhabenpartner*in) erreicht werden. 
 
 Nachhaltigkeit bzw. Verstetigungsansätze des Projektes 
INKA strebt eine verbesserte dauerhafte Zugangsmöglichkeit der Zielgruppe in das 
landesgeförderte Programm KIM (Kommunales Integrationsmanagement) sowie den 
Aufbau einer engen Kooperation mit KIM an, damit den EU-Zugewanderten im Be-
darfsfall künftig die Möglichkeit der Nutzung des KIM-Casemanagements offensteht.  
INKA steht zudem in einem regelmäßigen konstruktiven Austausch mit seinen 
Kooperationspartner*innen, dem Jobcenter und der Arbeitsagentur Köln. Ziel ist 
hierbei die Vereinfachung und Transparenz der Zugänge der EhAP Plus Zielgruppe 
sowie der Beratungskräfte zu den beiden Institutionen, auch zukünftig nach 
Beendigung des Projektes. 
Außerdem ist INKA Mitglied des im Herbst 2023 neu gegründeten Netzwerkes der 
NRW-EhAP Plus Projekte. Ziel ist, die während der Projektlaufzeit aufgebauten 
niedrigschwelligen Angebotsstrukturen nach dem Projektende fortzuführen und 
generell auf die auch zukünftig bestehenden Integrationsbedarfe der EU-
Zugewanderten hinzuweisen (Politik, EhAP Plus Begleitausschuss, BMAS etc.) 
 
 EhAP Plus Kooperationsprojekte ViaPonto, Zukunft gestalten und neu ab 01.12.2024: 
ati – ankommen, teilhaben, integrieren 
Alle vier Kölner EhAP Plus Projekte - INKA, ViaPonto, Zukunft gestalten und ati - 
stehen im intensiven fachlichen Austausch und nutzen Synergie-Effekte, wie

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gemeinsame Fortbildungen für die Beratungsfachkräfte und die träger- und 
fachspezifischen Expertisen.  
Sie stellen zusammen mit den städtischen humanitären und medizinischen Versor-
gungsangeboten und arbeitsmarktaktivierenden Maßnahmen eine wichtige spezia-
lisierte Ergänzung der allgemein bestehenden Beratungsangebote dar und tragen 
auch zu deren Entlastung bei, wie z. B. Jobcenter, Sozialamt, Jugendamt, MBE/JMD. 
 
 Herausforderungen 
Der durch die EhAP Plus Projektstrukturen dauerhaft sichergestellte Zugang zur 
Zielgruppe ist die Voraussetzung für eine erfolgversprechende Anbindung der 
Menschen an das Regelsystem und die damit einhergehende soziale Integration in 
die Gesellschaft.  
Die EhAP Plus Projekte sind besonders effektiv und wirkungsvoll, wenn sie die 
Zielgruppe zeitnah an passende und weiterführende Hilfsangebote des Regelsystems 
vermitteln können.  
Die Teilvorhabenpartner*innen bieten in ihren Beratungsräumen in den Sozialräumen 
Mülheim, Kalk und Meschenich offene Sprechstunden zu festen Beratungszeiten an. 
Aufgrund der multiplen sozialen Problemlagen sprechen die Menschen häufig 
mehrfach vor, somit erstrecken sich viele Beratungen über einen längeren Zeitraum 
bis zu einem Jahr.  
Unter anderem aufgrund der unzureichenden deutschen Sprachkompetenzen der 
Zielgruppe erweisen sich Vermittlungen an weitergehende Hilfsangebote teilweise als 
schwierig, es fehlt oftmals an entsprechenden passenden Angeboten. Dies führt zu 
längerer Beratungsdauer. 
Auch stellt die zunehmende Digitalisierung eine Hürde für nicht-alphabetisierte 
Menschen dar, wenn sie sich um staatliche Leistungen bemühen möchten. 
Die an sich häufig sinnvolle persönliche Begleitung der Hilfesuchenden zu den weiter-
führenden Hilfsangeboten kann aufgrund des Zeitaufwandes und der begrenzten 
Ressourcen der Projektberatungskräfte nur eingeschränkt erfolgen.

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Kontakt 
 
Stadt Köln 
Amt für Integration und Vielfalt 
Abteilung Fachkoordination EU-Zuwanderung 
Fach- und Projektkoordination WAK – Willkommen und Ankommen in Köln 
Gürzenichstraße 6 – 16/Kleine Sandkaul 5 
50667 Köln 
 
fachkoordinationEU-Zuwanderung@stadt-koeln.de

Mitteilung Ausschuss

5191 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
OB/16/163 
 
Vorlagen-Nummer 
 1073/2025 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Integrationsrat 06.05.2025 
Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 08.05.2025 
Jugendhilfeausschuss 20.05.2025 
 
EHAP Plus Projekt INKA - In Köln Ankommen - Sachstandsbericht für den Zeitraum 
01.01. bis 31.12.2024 
Zusammenfassung in einfacher Sprache 
 
Viele Menschen aus europäischen Nachbarländern kommen nach Köln. Der Start in einem 
neuen Land mit anderen Regeln und Gesetzen kann schwer sein. Sie suchen hier Arbeit 
und eine Wohnung. Die Kinder brauchen Betreuung oder einen Schulplatz.  
 
Wenn die Menschen keine Arbeit finden, bekommen sie meistens keine Leistungen. Das 
bedeutet kein Geld, für den Lebensunterhalt und auch sonst kaum Hilfe. So ist es in 
unseren Gesetzen für Menschen aus anderen Ländern der Europäischen Union geregelt. 
 
Das Projekt INKA – In Köln A nkommen ist ein Projekt der Stadt Köln und unterstützt diese 
Menschen seit 01.10.2022. Die drei INKA-Beratungsstellen in Mülheim, Kalk und 
Meschenich beraten viele Menschen bei ihrem Start in Deutschland. 
 
Es gibt noch drei weitere Projekte in Köln. Sie heißen Via Ponto von den Vereinen agisra 
e.V. und Looks e.V. in Ehrenfeld und der Innenstadt, Zukunft gestalten vom Solibund e.V. 
in Porz und ati – ankommen, teilhaben, integrieren von der eva-gGmbH und Jugendhilfe 
Köln e.V. in Ehrenfeld. 
 
Alle vier Projekte arbeiten zusammen, um die hilfebedürftigen Menschen zu unterstützen.  
Die vier Projekte haben im Jahr 2024 zusammen 961 Menschen beraten.  
Davon haben 918 Menschen ein Hilfsangebot angenommen.  
 
Für das Projekt der Stadt Köln INKA ist ein Bericht über den Zeitraum 01.01. bis 31.12.2024 
in der Anlage 1 beigefügt. 
 
Der Sachstandsbericht für den Zeitraum 01.01. – 31.12.2024 für das Projekt „INKA – In Köln 
Ankommen“ wird zur Kenntnisnahme vorgelegt (Anlage 1). Der Rat hat in seiner Sitzung am 
10.11.2022 die Verwaltung mit der Durchführung dieses Projektes beauftragt (2964/2022). 
 
Das Projekt wird von der Europäischen Union gemeinsam mit dem Bundesministerium für 
Arbeit und Soziales im Rahmen des ESF-Programms „EhAP Plus – Eingliederung hilft gegen

2 
 
Ausgrenzung der am stärksten benachteiligten Personen“ gefördert. Im Sinne der 
Förderrichtlinie ist das Projekt auf die Verbesserung der Lebenssituation und die soziale 
Eingliederung von besonders benachteiligten neuzugewanderten Unionsbürgern*innen und 
deren Kindern ausgerichtet.  
 
Insbesondere die Menschen, die zwar grundsätzlich freizügigkeitsberechtigt sind, aber von 
vielen gesetzlichen Leistungsansprüchen ausgeschlossen sind, wenn sie keine 
Arbeitnehmer*innen sind und Arbeit suchen, sind sehr schnell über alle Lebenslagen hinweg 
einem hohen Armutsrisiko ausgesetzt. Das Förderprojekt ermöglicht die zusätzliche Schaffung 
von aufsuchenden, zugehenden und beratenden Strukturen mit dem Ziel, insbesondere die 
unversorgten und anspruchslosen Menschen an die bestehenden Angebote des 
Regelsystems heranzuführen. 
 
Die Stadt Köln ist Projektträgerin und setzt INKA gemeinsam mit drei sozialen Trägern mit 
Beratungsstandorten in den jeweiligen Sozialräumen um: 
 
• Caritasverband für die Stadt Köln e.V. / Rodenkirchen-Meschenich 
• Lernende Region-Netzwerk Köln e.V. / Mülheim 
• förderungs- & bildungsgemeinschaft jugend- und altenarbeit vingst/ostheim e.V. / Kalk 
 
Zudem fungiert die Stadt Köln als Kooperationspartnerin für drei weitere Kölner EhAP Plus 
Projekte: 
 
• ViaPonto (Trägerschaft: agisra e.V. und Looks e.V., Beratungsstellen in Ehrenfeld u. 
Innenstadt) mit stadtweitem Einzugsgebiet, Beratung für weibliche, männliche sowie 
trans* EU-Personen, die der Notlagenprostitution nachgehen. 
 
• Zukunft gestalten (Trägerschaft: Solibund e.V. / Porz), Einzugsgebiet Sozialraum Porz-
Mitte. 
 
• Neu ab 01.12.2024: ati – ankommen, teilhaben, integrieren (Trägerschaft: eva-gGmbH 
und Jugendhilfe Köln e.V. / Ehrenfeld), Einzugsgebiet Ehrenfeld und angrenzende 
Stadtteile. 
 
Zusammenfassung der Projektergebnisse für den Zeitraum 01.01.-31.12.2024: 
 
Im Projekt INKA wurden 633 Personen bei 1.712 Gesprächsterminen beraten. Von den 
Beratenen haben 625 Personen ein weiterführendes Hilfsangebot angenommen.  
Die Vermittlungen in die Angebote des Kölner Hilfesystems erfolgen u.a. zu Jobcenter, 
Familienkasse, Krankenkassen, Agentur für Arbeit, Sprach-/Integrationskursen, Sozialamt, 
Ärzten, Energie-Versorgungsunternehmen, Bürgerämtern, Angeboten zur Unterstützung bei 
der Integration in den Arbeitsmarkt, allgemeinen Migrationsberatung, Angeboten für Kinder 
und Familien, Angeboten der humanitären Hilfen, Hilfen für Wohnungsnotfälle. 
 
In den drei Kooperationsprojekten Via Ponto, Zukunft gestalten und ati wurden 328 Personen 
bei 668 Gesprächsterminen beraten. Von den Beratenen haben 293 Personen ein 
weiterführendes Hilfsangebot angenommen (s. o.). 
 
Hinweis: Die Projekte sind aufgrund unterschiedlicher Förderumfänge nicht vergleichbar. 
 
In den vier Projekten insgesamt wurden somit 961 Personen bei 2.380 Gesprächsterminen 
beraten und von denen haben 918 Personen ein weiterführendes Hilfsangebot 
angenommen (s. o.). 
 
 
Gez. Blome

Beratungsverlauf (3)

08.05.2025 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 2.3.7 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
20.05.2025 Jugendhilfeausschuss
TOP 8.5.7 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
03.06.2025 Integrationsrat
TOP 5.11 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (2)

  • Gürzenichstraße 6
  • Kleine Sandkaul 5

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
1073/2025
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
29.04.2025
Erstellt
10.04.2025 12:44