2020/0071
Erich-Kästner-Schule, Wickopweg Dach –und Fassadensanierung Gebäude 3
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9092 Zeichen
- 2 -
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats-
geschäftsstelle:
27.3.2020
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss-
fassung Fachausschuss
Amt: Eigenbetrieb
Immobilienmanagement
Darmstadt
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
I 65
II 0
IV
Stvv
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2020/0071
Magistratsbeschluss-Nr.
102
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: 15-00069-03 Investitionsnummer: 00383
Kostenträger: 201 Sachkonto: 0951010
Betreff: Erich-Kästner-Schule, Wickopweg Dach –und Fassadensanierung Gebäude 3
Vorlage vom: 10.03.2020
Beschlussvorschlag:
Der Magistrat stimmt der Dach-und Fassadensanierung des Gebäude 3 (Turnhalle und Klassen)
mit Gesamtkosten von 3.220.000 € zu.
Anlagen:
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
- 3 -
Beschluss des Magistrats vom 08.04.2020
Der Vorlage wird zugestimmt.
- 4 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 10.03.2020
Dienstliche Veranlassung und Baubedürfnis:
Das Turnhallengebäude der Erich-Kästner-Schule weist erhebliche Mängel an Dach und
Fassade auf, die eine unverzügliche Bearbeitung erfordern. Dies ist belegt durch Gutachten des
Ingenieurbüros Pfeifer Interplan vom 24.10. 2019. Im IDA Wirtschaftsplan 2019 waren Mittel
für eine Teildachsanierung vorgesehen. Bei Erstellung der Sanierungsgrundlagen zeigte sich,
dass eine umfassende Hüllflächensanierung sofort zu veranlassen ist.
Das Immobilienmanagement hat daraufhin eine Sanierungsstudie mit Kostenschätzung und
aufgrund der Dringlichkeit Fachplaner weiter bis zur Erstellung des Entwurfs beauftragt.
Die notwendige Sanierung ist als energetische Sanierung im Bestand geplant und wird anhand
der Bauteilmethode nachgewiesen, da nicht alle Bauteile erneuert werden können. Die zu
sanierenden Flächen werden dabei mit statisch möglichen Dämmstärken neu ausgebildet.
Höchste Priorität für Klimaschutz – Weltklima in Not – Darmstadt handelt.
Mit dem Ziel klimaneutrale Gebäude zu betreiben, ist bei dem Turnhallendach die Errichtung
einer Photovoltaikanlage vorgesehen, die im Contracting mit der Entega errichtet werden soll.
Für die Sanierung des Dachs und der Fassade ist keine Baugenehmigung erforderlich.
Innerhalb des Grundrisses sind Änderungen durch erforderliche Haustechnikräume abzubilden.
Diese berücksichtigt die spätere Gesamtsanierung.
Außer den Nebenkosten für die Dach und Fassadensanierung sind deshalb weitere
Planungsmittel erforderlich, die nicht aus der Beseitigung baulicher Schäden veranlasst sind.
Hierfür sind zusätzliche Planungsmittel von 120.000 € erforderlich.
1. Umbau und Sanierungsarbeiten III. Quartal 2020 bis zum III. Quartal 2021.
2. Bruttogrundfläche 1755 qm, Hauptnutzfläche 1307 qm
3. 8866 cbm Bruttorauminhalt Lageplan
- 5 -
Erläuterungsbericht
Die Erich-Kästner-Schule ist als 6-zügige Grundschule eine der größten Grundschulen in
Hessen.
Der Schulbezirk deckt den gesamten Stadtteil ab.
4 Gebäude der Erich-Kästner-Schule wurden in den 70 er Jahren als Systembauten errichtet.
Aufgrund steigender Schülerzahlen, gesellschaftlicher Veränderungen und einem daraus
resultierendem höheren Flächenbedarf wurde 2015 ein Wettbewerb für den Erweiterungsbau
durchgeführt, der ab März 2020 im Bau ist.
Der Altbestand des Gebäudes sollte nach der Fertigstellung des Erweiterungsbaus saniert
werden. Um den dringenden Raumbedarf zu erfüllen wurde vorab 2017/2018 die Aufstockung
des vorher eingeschossigen Gebäudes 4 abgeschlossen.
Nun muss aufgrund der baulichen Schäden am Dach und vor allem an der Fassade ein
weiteres Gebäude vorab bearbeitet werden.
Bei dem Gebäude 3 handelt es sich um eine massive Gebäudekonstruktion aus einer
Tragschale aus Fertigteilen.
Die Außenwände bestehen aus bewehrtem Beton ca. 25 cm. und einer ca 6 cm starken
Vorsatzschale in Waschbetonoptik. Die konstruktive Befestigung der Vorsatzschalen ist
korrodiert und muss zwingend ersetzt werden. In der Gebäudemitte befindet sich die
Turnhalle mit einer Raumhöhe von ca.6 m, die durch die Höhendifferenz zu den umliegenden
Klassen und Funktionsräumen eine Dachlaterne ausbildet. In den nach Osten und Westen
ausgerichteten Längsseiten sind großflächige Fensteröffnungen zur Belichtung und Belüftung.
Die Dächer sind als Flachdächer ausgebildet und hatten bisher innenliegende Entwässerungen.
Die energetische Sanierung beinhaltet die Dämmung aller Hüllflächen, die Erneuerung der
technischen Anlagen kann aufgrund der räumlichen Engpässe der Schule erst zu einem
späteren Zeitpunkt erfolgen. Die Wärmeversorgung der gesamten Schule erfolgt durch
Fernwärme.
Um die heutigen Anforderungen an Wärmeschutz zu erfüllen, werden die Fassadenplatten
gedämmt und mit Holzelementen verschalt. Neue 3-fachverglaste Fenster werden in der
Dämmebene eingebaut. Die Dachentwässerung wird nach außen geführt und soll wie bereits
bei Erweiterungsgebäude und Gebäude 4 in den See eingeleitet werden. Die Innenwände
bleiben erhalten. Oberlichter werden zum Teil geschlossen.
Im Entwurfsprozess und in der Werkplanung wird geprüft, wie die CO- 2 Bilanz des Gebäudes
verbessert werden kann. Da auf dem Dach Lastreserven bestehen, ist der Einsatz von
Photovoltaik auf dem Sporthallendach konzipiert, um Energiegewinne zu erreichen. Die
Flachdächer über den Klassen werden aufgrund von Vandalismusgefahr und Teilverschattung
nicht mit Photovoltaik ausgestattet.
Fassadenbegrünungen an der Nordseite mit Hochbeeten werden geprüft, können aber nur
bei Änderung der Fluchtwege der Sporthalle ausgeführt werden.
Für die Technischen Anlagen Elektro sind Funktionsänderungen im Grundriss erforderlich, die
im Bauantrag mit Brandschutzkonzept berücksichtigt werden. Die Sanierung der Dachflächen
kann bereits vor der erteilten Baugenehmigung begonnen werden.
- 6 -
Grundriss
Schnitt
- 7 -
Erläuterung zur Aufgliederung der Kosten und Kostenentwicklung
Kostengruppe 200
Übergangsmaßnahmen, da das Gebäude nicht komplett geräumt werden kann, sind während
der Baumaßnahmen, Übergangsmaßnahmen notwendig.
Kostengruppe 300 Bauwerk, Baukonstruktion.
Betonsanierung, Fassaden und Dacharbeiten werden sofort nach Mittelfreigabe
ausgeschrieben und 2020/2021 ausgeführt. Der Vergaberisikoanteil gegenüber der im Herbst
2019 ermittelten Berechnung wird mit 10% angesetzt, da aber die Leistungsabgrenzung der
vorläufigen Kosten zusätzliche Arbeiten erfordern kann, beträgt das Gesamtrisiko 20% .
Kostengruppe 400 Bauwerk Technische Anlagen
Erneuert werden nur Technische Anlagen für den modernisierten Jalousiebetrieb und
Oberlichter –mit RWA Funktion. Die Ansätze für Wärmeerzeugung betreffen nur die für die
Durchführung der Bauarbeiten erforderliche De- und Remontagen.
Der Vergaberisikoanteil gegenüber der im Herbst 2019 ermittelten Berechnung wird mit 10%
angesetzt, da aber die Leistungsabgrenzung der vorläufigen Kosten zusätzliche Arbeiten
erfordern kann, beträgt das Gesamtrisiko 20%.
Kostengruppe 500 Außenanlagen
Die Ausführung der Technischen Anlagen betrifft die Verlegung der
Außenentwässerungsgrundleitung mit Zuleitung in den See und wird mit 20 % Risiko
beaufschlagt.
Kostengruppe 700 Baunebenkosten sind mit 25% der Anrechenbaren Kosten KGr 300 und
400 ermittelt –ohne Risiko. Die Honorargrundlagen beruhen auf aktuellen Anrechenbaren
Kosten.
Kostengruppe Kostenberechnung
IV/2019
Risikozuschlag
nach KGR
Ggf.20%
Mittel-
bereitstellung
KGR 200 Abbruch,
Herrichten und Erschließen 50.000 10.000 60.000
KGR 300 Bauwerk 1.859.031 371.806 2.230.837
KGR 400 Bauwerk
Technische Anlagen ohne
Erneuerung NSHV/BMA 72.114 14.423 86.537
300+400
KGR 500 Technische Anlagen
in Außenanlagen 80.000 16.000 96.000
KGR 600 Betriebliche
Einbauten
0 0 0
KGR 700 Baunebenkosten 581.650 0 581.650
Gebühren/ sonstige 44.976 0 44.976
KGR 200 – 700 3.100.000
Bauantrag und
Brandschutzkonzept 120.000
Budget 2.682.771 412.229 3.220.000
Die Baumaßnahme wird wie folgt finanziert:
Bereits bereitgestellt im Wirtschaftsplan 2019: 140.000 €
Wirtschaftsplan 2020: 1.950.000 €
Fehlende Finanzierung: 1.130.000 €
Die fehlenden 1.130.000 € werden über eine Etatisierung im Wirtschaftsplan 2021 bereit
gestellt. Sollte für notwendige Auftragserteilungen im Jahr 2020 eine Zwischenfinanzierung
erforderlich werden, wird diese aus verfügbaren Mitteln beim Eigenbetrieb
Immobilienmanagement im Wirtschaftsjahr 2020 bereitgestellt.
Dezernent I Dezernent II Dezernent III
Jochen Partsch Rafael Reißer André Schellenberg
Oberbürgermeister Bürgermeister Stadtkämmerer
2020/0071
9077 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
27.3.2020
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Amt: Eigenbetrieb
Immobilienmanagement
Darmstadt
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2020/0071
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: 15-00069-03 Investitionsnummer: 00383
Kostenträger: 201 Sachkonto: 0951010
Betreff: Erich-Kästner-Schule, Wickopweg Dach –und Fassadensanierung Gebäude 3
Vorlage vom: 10.03.2020
Beschlussvorschlag :
Der Magistrat stimmt der Dach-und Fassadensanierung des Gebäude 3 (Turnhalle und Klassen)
mit Gesamtkosten von 3.220.000 € zu.
Anlagen:
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
- 2 -
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 10.03.2020
Dienstliche Veranlassung und Baubedürfnis:
Das Turnhallengebäude der Erich-Kästner-Schule weist erhebliche Mängel an Dach und
Fassade auf, die eine unverzügliche Bearbeitung erfordern. Dies ist belegt durch Gutachten des
Ingenieurbüros Pfeifer Interplan vom 24.10. 2019. Im IDA Wirtschaftsplan 2019 waren Mittel
für eine Teildachsanierung vorgesehen. Bei Erstellung der Sanierungsgrundlagen zeigte sich,
dass eine umfassende Hüllflächensanierung sofort zu veranlassen ist.
Das Immobilienmanagement hat daraufhin eine Sanierungsstudie mit Kostenschätzung und
aufgrund der Dringlichkeit Fachplaner weiter bis zur Erstellung des Entwurfs beauftragt.
Die notwendige Sanierung ist als energetische Sanierung im Bestand geplant und wird anhand
der Bauteilmethode nachgewiesen, da nicht alle Bauteile erneuert werden können. Die zu
sanierenden Flächen werden dabei mit statisch möglichen Dämmstärken neu ausgebildet.
Höchste Priorität für Klimaschutz – Weltklima in Not – Darmstadt handelt.
Mit dem Ziel klimaneutrale Gebäude zu betreiben, ist bei dem Turnhallendach die Errichtung
einer Photovoltaikanlage vorgesehen, die im Contracting mit der Entega errichtet werden soll.
Für die Sanierung des Dachs und der Fassade ist keine Baugenehmigung erforderlich.
Innerhalb des Grundrisses sind Änderungen durch erforderliche Haustechnikräume abzubilden.
Diese berücksichtigt die spätere Gesamtsanierung.
Außer den Nebenkosten für die Dach und Fassadensanierung sind deshalb weitere
Planungsmittel erforderlich, die nicht aus der Beseitigung baulicher Schäden veranlasst sind.
Hierfür sind zusätzliche Planungsmittel von 120.000 € erforderlich.
1. Umbau und Sanierungsarbeiten III. Quartal 2020 bis zum III. Quartal 2021.
2. Bruttogrundfläche 1755 qm, Hauptnutzfläche 1307 qm
3. 8866 cbm Bruttorauminhalt Lageplan
Erläuterungsbericht
- 4 -
Die Erich-Kästner-Schule ist als 6-zügige Grundschule eine der größten Grundschulen in
Hessen.
Der Schulbezirk deckt den gesamten Stadtteil ab.
4 Gebäude der Erich-Kästner-Schule wurden in den 70 er Jahren als Systembauten errichtet.
Aufgrund steigender Schülerzahlen, gesellschaftlicher Veränderungen und einem daraus
resultierendem höheren Flächenbedarf wurde 2015 ein Wettbewerb für den Erweiterungsbau
durchgeführt, der ab März 2020 im Bau ist.
Der Altbestand des Gebäudes sollte nach der Fertigstellung des Erweiterungsbaus saniert
werden. Um den dringenden Raumbedarf zu erfüllen wurde vorab 2017/2018 die Aufstockung
des vorher eingeschossigen Gebäudes 4 abgeschlossen.
Nun muss aufgrund der baulichen Schäden am Dach und vor allem an der Fassade ein
weiteres Gebäude vorab bearbeitet werden.
Bei dem Gebäude 3 handelt es sich um eine massive Gebäudekonstruktion aus einer
Tragschale aus Fertigteilen.
Die Außenwände bestehen aus bewehrtem Beton ca. 25 cm. und einer ca 6 cm starken
Vorsatzschale in Waschbetonoptik. Die konstruktive Befestigung der Vorsatzschalen ist
korrodiert und muss zwingend ersetzt werden. In der Gebäudemitte befindet sich die
Turnhalle mit einer Raumhöhe von ca.6 m, die durch die Höhendifferenz zu den umliegenden
Klassen und Funktionsräumen eine Dachlaterne ausbildet. In den nach Osten und Westen
ausgerichteten Längsseiten sind großflächige Fensteröffnungen zur Belichtung und Belüftung.
Die Dächer sind als Flachdächer ausgebildet und hatten bisher innenliegende Entwässerungen.
Die energetische Sanierung beinhaltet die Dämmung aller Hüllflächen, die Erneuerung der
technischen Anlagen kann aufgrund der räumlichen Engpässe der Schule erst zu einem
späteren Zeitpunkt erfolgen. Die Wärmeversorgung der gesamten Schule erfolgt durch
Fernwärme.
Um die heutigen Anforderungen an Wärmeschutz zu erfüllen, werden die Fassadenplatten
gedämmt und mit Holzelementen verschalt. Neue 3-fachverglaste Fenster werden in der
Dämmebene eingebaut. Die Dachentwässerung wird nach außen geführt und soll wie bereits
bei Erweiterungsgebäude und Gebäude 4 in den See eingeleitet werden. Die Innenwände
bleiben erhalten. Oberlichter werden zum Teil geschlossen.
Im Entwurfsprozess und in der Werkplanung wird geprüft, wie die CO- 2 Bilanz des Gebäudes
verbessert werden kann. Da auf dem Dach Lastreserven bestehen, ist der Einsatz von
Photovoltaik auf dem Sporthallendach konzipiert, um Energiegewinne zu erreichen. Die
Flachdächer über den Klassen werden aufgrund von Vandalismusgefahr und Teilverschattung
nicht mit Photovoltaik ausgestattet.
Fassadenbegrünungen an der Nordseite mit Hochbeeten werden geprüft, können aber nur
bei Änderung der Fluchtwege der Sporthalle ausgeführt werden.
Für die Technischen Anlagen Elektro sind Funktionsänderungen im Grundriss erforderlich, die
im Bauantrag mit Brandschutzkonzept berücksichtigt werden. Die Sanierung der Dachflächen
kann bereits vor der erteilten Baugenehmigung begonnen werden.
- 5 -
Grundriss
Schnitt
- 6 -
Erläuterung zur Aufgliederung der Kosten und Kostenentwicklung
Kostengruppe 200
Übergangsmaßnahmen, da das Gebäude nicht komplett geräumt werden kann, sind während
der Baumaßnahmen, Übergangsmaßnahmen notwendig.
Kostengruppe 300 Bauwerk, Baukonstruktion.
Betonsanierung, Fassaden und Dacharbeiten werden sofort nach Mittelfreigabe
ausgeschrieben und 2020/2021 ausgeführt. Der Vergaberisikoanteil gegenüber der im Herbst
2019 ermittelten Berechnung wird mit 10% angesetzt, da aber die Leistungsabgrenzung der
vorläufigen Kosten zusätzliche Arbeiten erfordern kann, beträgt das Gesamtrisiko 20% .
Kostengruppe 400 Bauwerk Technische Anlagen
Erneuert werden nur Technische Anlagen für den modernisierten Jalousiebetrieb und
Oberlichter –mit RWA Funktion. Die Ansätze für Wärmeerzeugung betreffen nur die für die
Durchführung der Bauarbeiten erforderliche De- und Remontagen.
Der Vergaberisikoanteil gegenüber der im Herbst 2019 ermittelten Berechnung wird mit 10%
angesetzt, da aber die Leistungsabgrenzung der vorläufigen Kosten zusätzliche Arbeiten
erfordern kann, beträgt das Gesamtrisiko 20%.
Kostengruppe 500 Außenanlagen
Die Ausführung der Technischen Anlagen betrifft die Verlegung der
Außenentwässerungsgrundleitung mit Zuleitung in den See und wird mit 20 % Risiko
beaufschlagt.
Kostengruppe 700 Baunebenkosten sind mit 25% der Anrechenbaren Kosten KGr 300 und
400 ermittelt –ohne Risiko. Die Honorargrundlagen beruhen auf aktuellen Anrechenbaren
Kosten.
Kostengruppe Kostenberechnung
IV/2019
Risikozuschlag
nach KGR
Ggf.20%
Mittel-
bereitstellung
KGR 200 Abbruch,
Herrichten und Erschließen 50.000 10.000 60.000
KGR 300 Bauwerk 1.859.031 371.806 2.230.837
KGR 400 Bauwerk
Technische Anlagen ohne
Erneuerung NSHV/BMA 72.114 14.423 86.537
300+400
KGR 500 Technische Anlagen
in Außenanlagen 80.000 16.000 96.000
KGR 600 Betriebliche
Einbauten
0 0 0
KGR 700 Baunebenkosten 581.650 0 581.650
Gebühren/ sonstige 44.976 0 44.976
KGR 200 – 700 3.100.000
Bauantrag und
Brandschutzkonzept 120.000
Budget 2.682.771 412.229 3.220.000
- 7 -
Die Baumaßnahme wird wie folgt finanziert:
Bereits bereitgestellt im Wirtschaftsplan 2019: 140.000 €
Wirtschaftsplan 2020: 1.950.000 €
Fehlende Finanzierung: 1.130.000 €
Die fehlenden 1.130.000 € werden über eine Etatisierung im Wirtschaftsplan 2021 bereit
gestellt. Sollte für notwendige Auftragserteilungen im Jahr 2020 eine Zwischenfinanzierung
erforderlich werden, wird diese aus verfügbaren Mitteln beim Eigenbetrieb
Immobilienmanagement im Wirtschaftsjahr 2020 bereitgestellt.
Dezernent I Dezernent II Dezernent III
Jochen Partsch Rafael Reißer André Schellenberg
Oberbürgermeister Bürgermeister Stadtkämmerer
Beratungsverlauf (2)
Orte (1)
- Wickopweg
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2020/0071
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 10.03.2020
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00