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2017/0001

Herrichtung Umfeld Landesmuseum Karolinenplatz

Magistratsvorlage 29.12.2016

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Herrichten Umfeld Landesmuseum Karolinenplatz Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Grünflächenamt – Abteilung Planung und Neubau 
9 Kostenschätzung „Karolinenplatz“ 
Projekt: BV 15-19 Herrichtung Umfeld Landesmuseum Karolinenplatz
Teilbereich 'Karolinenplatz'
Kostenschätzung DIN 276 
Stand: Massenermittlungsplan 2.09 Index D, Sommerlad · Haase · Kuhli  ooo
Stand 28.04.2016           L  a n d s c h a f t s a r c h i t e k t e n
alle Preise in € netto
KG Kostengruppe / Kurztext Einheit Menge EP GB Titelsummen
TEILBEREICH KAROLINENPLATZ
Bearbeitungsfläche Teilbereich m² 10.530
davon unterbaute Fläche m² 8.180
davon nicht unterbaute Fläche m² 2.350
200 Herrichten und Erschließen 92.960,00
Rodung Bestandsbaum Stk 1 550,00 550,00
Grünflächenrückbau über TG m² 760 3,50 2.660,00
Aushub Substrat Grünflächen über TG, 
abfahren und entsorgen m³ 550 28,00 15.400,00
Abbruch Pflanzbeeteinfassung über TG, 
abfahren und entsorgen t 65 130,00 8.450,00
Abbruch Aufkantung Zugänge TG t 10 350,00 3.500,00
Abbruch Geländer Zugänge TG lfm 50 32,00 1.600,00
Abbruch Mauer vor Landesmuseum t 30 130,00 3.900,00
Abbruch Randeinfassung Theaterwiese inkl. 
Aufnahme von Bestandspflaster lfm 100 32,00 3.200,00
Abbruch Treppe aus Blockstufen und Rampe 
mit Geländer zum Landesmuseum t 40 130,00 5.200,00
Abbruch Mauer um Wasserbecken t 35 130,00 4.550,00
Abbruch Wasserbecken / Sohle t 115 180,00 20.700,00
Vorhandenen Natursteinpflaster- und 
Plattenbelag aufnehmen und entsorgen m² 930 25,00 23.250,00
500 Außenanlagen
510 Geländeflächen 32.615,00
Grasnarbe abschälen im Bereich 
Grünflächen Theaterwiese m² 1.750 2,30 4.025,00
Oberboden im Bereich Grünflächen 
Theaterwiese aufnehmen und zur späteren 
Wiederverwendung auf Miete lagern m³ 440 6,00 2.640,00
Grünflächen Theaterwiese, 
Geländemodel lierung überwiegend im 
Massenausgleich m² 1.750 2,80 4.900,00
Überschüssigen Bodenaushub laden, 
abfahren und entsorgen m³ 400 25,00 10.000,00
Vegetationstechnische Bodenbearbeitung, 
inkl. Oberboden aus Bestand 
wiedereinbauen und Planum herstellen m² 1.700 6,50 11.050,00
520 Befestigte Flächen 271.770,00
Betonplattenbelag 40/40, grau, Oberfläche 
glatt, neu herstellen m² 390 72,00 28.080,00
Pflasterfläche Naturstein Porphyr 10/10, in 
Segmentbögen, neu herstellen m² 1.510 160,00 241.600,00
Randeinfassung Naturstein an Pflanzflächen lfm 55 38,00 2.090,00
530 Baukonstruktionen in Außenanlagen 57.600,00
Aufkantung Zugänge TG lfm 80 160,00 12.800,00
Ganzglasgeländer Zugänge TG lfm 80 320,00 25.600,00
Betonmauerblöcke 25/40/100  cm, 
sandgestrahlt mit Basaltvorsatz lfm 80 240,00 19.200,00
540 Technische Anlagen in Außenanlagen 73.000,00
Mastleuchten einbauen, Sonderelement auf 
TG, inkl. Leitung, Steuerung und Anschlüsse Stk 4 5.000,00 20.000,00
Zusätzliche Lichtpunkte an Mastleuchten Stk 4 2.000,00 8.000,00
Bodeneinbaustrahler am Mollerbau Stk 10 2.000,00 20.000,00
Kabelgräben und Leerrohrverbindungen,
ca. 100 lfm psch 1 25.000,00 25.000,00
550 Einbauten in Außenanlagen 36.750,00
Sitzbank lfm 30 900,00 27.000,00
Abfallbehälter Stk 3 850,00 2.550,00
Absperrpoller Stk 60 120,00 7.200,00
570 Pflanz- und Saatflächen 38.900,00
Rasenflächen inkl. Fertigstellungspflege m² 1.660 15,00 24.900,00
Pflanzflächen inkl. Fertigstellungspflege m² 100 60,00 6.000,00
Neupflanzung Bäume inkl. F-Pflege Stk 8 1.000,00 8.000,00
590 Sonstige Maßnahmen für Außenanlagen 6.300,00
Baustelleneinrichtung und -sicherung psch 1 3.000,00 3.000,00
Bauzäune liefern, vorhalten, abräumen lfm 300 11,00 3.300,00
BAUKOSTEN TEILBEREICH KAROLINENPLATZ, netto (ohne Nebenkosten) 609.895,00
19 % Mehrwertsteuer 115.880,05
BAUKOSTEN TEILBEREICH KAROLINENPLATZ, brutto (ohne Nebenkosten) 725.775,05
NEBENKOSTEN (ca. 17%  von Brutto-Baukosten) TEILBEREICH KAROLINENPLATZ 123.381,76
BAUKOSTEN TEILBEREICH KAROLINENPLATZ, brutto inkl. NEBENKOSTEN 849.156,81
Projekt: BV 15-19 Herrichtung Umfeld Landesmuseum Karolinenplatz
Teilbereich 'Karolinenplatz'
Kostenschätzung DIN 276 
Stand: Massenermittlungsplan 2.09 Index D, Sommerlad · Haase · Kuhli  ooo
Stand 28.04.2016           L  a n d s c h a f t s a r c h i t e k t e n
alle Preise in € netto
KG Kostengruppe / Kurztext Einheit Menge EP GB Titelsummen
TEILBEREICH KAROLINENPLATZ
Bearbeitungsfläche Teilbereich m² 10.530
davon unterbaute Fläche m² 8.180
davon nicht unterbaute Fläche m² 2.350
200 Herrichten und Erschließen 92.960,00
Rodung Bestandsbaum Stk 1 550,00 550,00
Grünflächenrückbau über TG m² 760 3,50 2.660,00
Aushub Substrat Grünflächen über TG, 
abfahren und entsorgen m³ 550 28,00 15.400,00
Abbruch Pflanzbeeteinfassung über TG, 
abfahren und entsorgen t 65 130,00 8.450,00
Abbruch Aufkantung Zugänge TG t 10 350,00 3.500,00
Abbruch Geländer Zugänge TG lfm 50 32,00 1.600,00
Abbruch Mauer vor Landesmuseum t 30 130,00 3.900,00
Abbruch Randeinfassung Theaterwiese inkl. 
Aufnahme von Bestandspflaster lfm 100 32,00 3.200,00
Abbruch Treppe aus Blockstufen und Rampe 
mit Geländer zum Landesmuseum t 40 130,00 5.200,00
Abbruch Mauer um Wasserbecken t 35 130,00 4.550,00
Abbruch Wasserbecken / Sohle t 115 180,00 20.700,00
Vorhandenen Natursteinpflaster- und 
Plattenbelag aufnehmen und entsorgen m² 930 25,00 23.250,00
500 Außenanlagen
510 Geländeflächen 32.615,00
Grasnarbe abschälen im Bereich 
Grünflächen Theaterwiese m² 1.750 2,30 4.025,00
Oberboden im Bereich Grünflächen 
Theaterwiese aufnehmen und zur späteren 
Wiederverwendung auf Miete lagern m³ 440 6,00 2.640,00
Grünflächen Theaterwiese, 
Geländemodel lierung überwiegend im 
Massenausgleich m² 1.750 2,80 4.900,00
Überschüssigen Bodenaushub laden, 
abfahren und entsorgen m³ 400 25,00 10.000,00
Vegetationstechnische Bodenbearbeitung, 
inkl. Oberboden aus Bestand 
wiedereinbauen und Planum herstellen m² 1.700 6,50 11.050,00
520 Befestigte Flächen 271.770,00
Betonplattenbelag 40/40, grau, Oberfläche 
glatt, neu herstellen m² 390 72,00 28.080,00
Pflasterfläche Naturstein Porphyr 10/10, in 
Segmentbögen, neu herstellen m² 1.510 160,00 241.600,00
Randeinfassung Naturstein an Pflanzflächen lfm 55 38,00 2.090,00
530 Baukonstruktionen in Außenanlagen 57.600,00
Aufkantung Zugänge TG lfm 80 160,00 12.800,00
Ganzglasgeländer Zugänge TG lfm 80 320,00 25.600,00
Betonmauerblöcke 25/40/100  cm, 
sandgestrahlt mit Basaltvorsatz lfm 80 240,00 19.200,00
540 Technische Anlagen in Außenanlagen 73.000,00
Mastleuchten einbauen, Sonderelement auf 
TG, inkl. Leitung, Steuerung und Anschlüsse Stk 4 5.000,00 20.000,00
Zusätzliche Lichtpunkte an Mastleuchten Stk 4 2.000,00 8.000,00
Bodeneinbaustrahler am Mollerbau Stk 10 2.000,00 20.000,00
Kabelgräben und Leerrohrverbindungen,
ca. 100 lfm psch 1 25.000,00 25.000,00
550 Einbauten in Außenanlagen 36.750,00
Sitzbank lfm 30 900,00 27.000,00
Abfallbehälter Stk 3 850,00 2.550,00
Absperrpoller Stk 60 120,00 7.200,00
570 Pflanz- und Saatflächen 38.900,00
Rasenflächen inkl. Fertigstellungspflege m² 1.660 15,00 24.900,00
Pflanzflächen inkl. Fertigstellungspflege m² 100 60,00 6.000,00
Neupflanzung Bäume inkl. F-Pflege Stk 8 1.000,00 8.000,00
590 Sonstige Maßnahmen für Außenanlagen 6.300,00
Baustelleneinrichtung und -sicherung psch 1 3.000,00 3.000,00
Bauzäune liefern, vorhalten, abräumen lfm 300 11,00 3.300,00
BAUKOSTEN TEILBEREICH KAROLINENPLATZ, netto (ohne Nebenkosten) 609.895,00
19 % Mehrwertsteuer 115.880,05
BAUKOSTEN TEILBEREICH KAROLINENPLATZ, brutto (ohne Nebenkosten) 725.775,05
NEBENKOSTEN (ca. 17%  von Brutto-Baukosten) TEILBEREICH KAROLINENPLATZ 123.381,76
BAUKOSTEN TEILBEREICH KAROLINENPLATZ, brutto inkl. NEBENKOSTEN 849.156,81

2017/0001

7449 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
02.02.2017 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat III an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat I 
Dezernat IV 
 
Amt: Grünflächenamt  
 OBW bei abschl. Be-
schlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2017/0001 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 551050 
Kostenstelle:  067-010-1100 Investitionsnummer:  14067-4051 
Kostenträger:  5510-51 Sachkonto: 0953010 
 
Betreff: Herrichtung Umfeld Landesmuseum Karolinenplatz  
 
Vorlage vom: 29.12.2016  
 
Beschlussvorschlag : 
1. Der Magistrat stimmt der Umsetzun g der vorliegenden Vorentwurfsplanung zur Herrichtung  
    des Umfeldes Landesmuseum  am Karolinenplatz zu.  
2. Die geschätzten  Kosten belaufen sich auf ca. 850.000,00 Euro und gehen zu Lasten der  
    Kostenstelle 067 -010-1100, Investitionsnummer 14067 -4051. 
3. Das Grünflächenamt wird beauftragt, die Maßna hme in Zusammenarbeit mit  dem Straßen- 
    verkehrs- und Tiefbauamt durchzuführen. 
 
 
Anlagen: 1. Präsentation Herrichtung Umfeld Landesmuseum Karolinenplatz Darmstadt  
2. Kostenschätzung Umfeld Landesmuseum  Karolinenplatz Darmstadt  
 
Datenschutzrelevante Anlage:

- 2 - 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom  29. Dez. 2016 
 
Anlass 
Der Karolinenplatz befindet sich an prominenter Stelle in der Stadtmitte. Ehemals Teil des 
Herrngartens, gehört er heute zu einem Freiraum- und Platzensemble, das mit dem Schloss 
das Kernstück des historischen Zentrums von Darmstadt bildet. Im nahen Umfeld wird der 
Karolinenplatz im Süden durch den Innenstadtring und das Schloss, im Westen vom Lande s-
museum, im Osten durch einen Hotelanbau an das Audimax der TU Darmstadt sowie das 
Darmstadium und im Norden durch den Herrngarten begrenzt. Räumlich und architektonisch 
dominiert wird der Karolinenplatz durch den klassizistischen Mollerbau, in dem sich das He s-
sische Staatsarchiv befindet. Alles zusammen ergibt kein stadträumlich klar strukturiertes E n-
semble, sondern die deutlich ablesbaren historischen Zeitschichten vermitteln eher einen hete-
rogenen Eindruck von Einzelbauten. 
Die Sanierungen und Bautätigkeiten rund um den Karolinenplatz einschließlich der Herrichtung 
der Freiflächen zu den angrenzenden Bauten sind nun weitestgehend abgeschlossen. So bildet 
die Anpassung des Karolinenplatzes einen der letzten Bausteine zur Vervollständigung der 
Maßnahmen rund um das Schloss. 
 
Konzept 
Folgerichtig geht es auf freiraumplanerischer Ebene darum, einen klaren Strukturau fbau mit 
deutlicher Zuordnung zu entwickeln mit den Schwerpunkten 
 den Herrngarten als Hintergrund des Ensembles am Karolinenplatz zu stärken und he r-
vorzuheben, 
 Ausstattungs- und Möblierungselemente wie Leuchten, Poller, Sitzbänke u.a. gestalte-
risch aufzuwerten, 
 funktionale Ein- und Aufbauten wie Notausgänge aus der Tiefgarage, Belüftungsbau-
werke u.a. optisch möglichst unauffällig zu behandeln.  
 
Die Platzfläche zwischen Landesmuseum und Mollerbau wird frei geräumt. Wasserbecken, 
Mauern und Pflanzbeete werden zurück gebaut. Soweit an den TG-Ausgängen Schutzvorrich-
tungen erforderlich bleiben, werden diese zum Beispiel als Glaswände oder schlichte Geländer 
und möglichst  transparent, in Abstimmung mit der Gestaltung am Friedensplatz gesichert. 
Vorhandene Bäume stärken die „ehemalige“ Zugehörigkeit zum Herrngarten. Ein abgestimm-
tes Leuchtenkonzept unterstützt die Achse zum Eingangsbereich Herrngarten und sorgt für 
einen strukturierten Lichtverlauf. Nach dem Rückbau der Mauer zum Landesmuseum dienen 
Bänke als Verweilpunkte und Schutz der Grünanlage. Das vorhandene Segmentbogenpflaster 
aus Porphyr bleibt erhalten und wird nach der Entfernung der Einbauten ergänzt. Die Stufen - 
bzw. Rampenanlage zum Landesmuseum wird zurück gebaut und höhenmäßig verzogen, s o-
dass gestalterisch eine homogene Fläche entsteht. Die bereits vorhandene Abpollerung zur 
Zeughausstraße vor dem Karolinenplatz wird auch hier fortgeführt. 
 
Der Platz vor dem Mollerbau bleibt frei von weiteren Einbauten für Veranstaltungen und Aktiv i-
täten. 
 
Die Theaterwiese als Grünfläche zwischen Staatsarchiv und Welcome Hotel wird gestalterisch 
in das Konzept aufgenommen. Eine angepasste Modellierung unterstützt die Idee der Stärkung 
des Raumgefüges. Die Theaterwiese kann dementsprechend als "grüner Raum" zwischen Kar o-
linenplatz und Herrngarten besser erlebt werden und dient so als "grünes" Entree zur Parkanla-
ge.

- 4 - 
Einen gestalterischen Zusammenschluss zwischen dem Karolinenplatz und dem Fri edensplatz 
könnte ein Materialwechsel auf der Zeughausstraße erlangen. Farbiger Asphalt böte den Vo r-
teil, dass eine ebenmäßige Fläche entstünde, die die ursprüngliche Idee umsetzt, Karolinen-
platz, Schloss, Friedensplatz und Landesmuseum zu einer harmonischen Fläche zu verbi nden. 
Dies könnte in einem späteren Bauabschnitt realisiert werden. 
 
Das auf der gegenüberliegenden Straßenseite in den 1970er Jahren entstandene Gebäude, das 
sogenannte „Waben“, wurde in die neue Freianlagenplanung einbezogen. Der Gestaltungsa n-
satz folgt dem Grundprinzip des Karolinenplatzes und der Neuplanung des Friedensplatzes.  Er 
beinhaltet den Rückbau der Treppenanlage und das Entfernen räumlicher Kanten, um den 
Platz freizuräumen. Der alte Baumbestand bleibt erhalten. Bei der vorliegenden Planung ha n-
delt es sich um ein Vorentwurfskonzept mit ersten Ideen auch für die Außenanlagen im Umfeld 
des „Waben“. Die Fläche befindet sich im Eigentum des Immobilienmanagements Darmstadt, 
und soll im Zusammenhang mit der Neugestaltung des Friedensplatzes untersucht und als 
eigenständiges Projekt planerisch umgesetzt werden. So dienen die vorliegenden Überlegungen 
zum „Waben“ lediglich als Anregung für zukünftige Schritte. Die Beauftragung für weitere Pla-
nungsphasen für diesen Teilbereich erfolgt separat über IDA und in enger Abstimmung mit 
allen beteiligten Ämtern. 
 
Die gesamte Planung für das Umfeld Landesmuseum wurde zwischen dem Grünflächenamt, 
dem Stadtplanungsamt, dem Denkmalschutz, dem Straßenverkehrs- und Tiefbauamt sowie 
Immobilienmanagement Darmstadt (IDA) eng abgestimmt. 
 
Finanzierung 
Die erforderlichen Mittel zur Umsetzung der Gesamtmaßnahme in Höhe von ca. 850.000,00 
Euro stehen zur Verfügung unter der Kostenstelle 067-010-1100 „Herrichtung Umfeld Lan-
desmuseum“, Sachkonto 0953010, Kostenträger 5510-51, Investitionsnummer 14067-4051, 
und zwar über Haushaltsreste in Höhe von 150.000,00 Euro und weitere Raten gesplittet für 
das Jahr 2017 in Höhe von 450.000,00 Euro und das Jahr 2018 in Höhe von 250.000,00 Euro.  
 
Zeitrahmen 
Ziel ist es, möglichst zeitnah mit der weiteren Planung fortzufahren. Die Umsetzung ist für die 
Jahre ab 2018 vorgesehen. 
 
Aufgestellt: 
Darmstadt, 29. Dez. 2016 
67-13 SW             39 42 
 
 
Anlagen 
Herrichtung Umfeld Landesmuseum / Karolinenplatz Darmstadt 
Kostenschätzung Umfeld Landesmuseum / Karolinenplatz Darmstadt 
 
Dezernat I Dezernat III Dezernat IV 
 i. V. 
 
 
Jochen Partsch Barbara Akdeniz André Schellenberg 
Oberbürgermeister Stadträtin Stadtkämmerer

anlage 1

9757 Zeichen

Herrichtung Umfeld  
Landesmuseum / Karolinenplatz 
Darmstadt

Herrichten Umfeld Landesmuseum Karolinenplatz Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Grünflächenamt – Abteilung Planung und Neubau 
1 Historischer Plan – Bereich Paradeplatz 
Plan der Residenz Darmstadt, Verlag C:W:Leske (Wagner 1852)  
Stichworte zur historischen Entwicklung des Karolinenplatzes 
 
 
Die Geschichte des Karolinenplatzes beginnt Anfang des 19. Jahrhunderts mit der Errichtung des Theaters, 
auch bekannt als Mollerhaus (nach seinem Architekten Georg Moller). Mit dieser Baumaßnahme entsteht 
der große Platzbereich zwischen dem Schloss, dem Landesmuseum (ehemals Exerzierhaus) und dem 
Theater. Das Mollerhaus und der daran anschließende Theaterplatz werden seinerzeit auf Schlossgarten-
Gelände erbaut. Der heute Herrngarten genannte Park erhält damit seine endgültige südwestliche 
Begrenzung. Spätestens seit diesem Zeitpunkt wurde in Darmstadt das konventionelle Modell einer Einheit 
mit starren Beziehungen von Schloss-Residenz und Schloss-Garten nicht mehr verfolgt. 
 
Die Darmstädter kreierten stattdessen eine eigenständige und ortstypische Variante für das Residenz-
Ensemble. Das Schloss versammelte über Jahrhunderte bedeutende Bauwerke in seinem Umfeld, ähnlich 
wie die Sonne Planeten in ihre Umlaufbahn zieht. Eine Anbindung des Gartens an die Platzfläche 
beschränkte sich auf die Anlage von Baumpflanzungen und Alleen im Vorfeld des heutigen Haupteingangs in 
den Herrngarten zwischen Landesmuseum und Theater. Entsprechende Elemente können für die Zeit von 
der Mitte des 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts nachgewiesen werden.  
 
1966 wurde die letzte Allee zwischen Museum und Theater entfernt und der Karolinenplatz erhielt seine bis 
heute prägende Gestalt. Unterbaut mit einer Tiefgarage und geteilt durch die mehrspurige Straße wurde 
dem historisch gewachsenen Ensemble rund um das Schloss ein hoher Tribut für die Erfüllung der 
modernen Ansprüche abverlangt.  
 
Seit etlichen Jahren wird daran gearbeitet diesen stadtgeschichtlich und städtebaulich wichtigen Bereich der 
Kernstadt als zusammenhängenden urbanen und historischen Freiraum wieder erlebbar zu machen. Die 
vorliegenden planerischen Überlegungen dienen genau diesem Ziel und einer gestalterischen Aufwertung 
und Vereinheitlichung der baulichen Elemente. Die Betrachtung im geschichtlichen Zusammenhang ist 
notwendig, um angemessene und wirksame Entscheidungen im Sinne einer Fortschreibung der überlieferten 
und neu gewonnenen Qualitäten zu treffen.

Herrichten Umfeld Landesmuseum Karolinenplatz Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Grünflächenamt – Abteilung Planung und Neubau 
2 Bestandsdokumentation – Gesamtübersicht 
Plan Nr. 1.01 Index F vom 18.07.2016 
 
Standort 7 - Nebeneingang zum Herrngarten 
 
Standort 1 - Eingang zum Herrngarten 
 
Standort 6 – Theaterwiese 
 
Standort 2- Haupteingang Mollerbau 
 
Standort 3 – Landesmuseum in Richtung Mollerbau,  
 
Standort 4- Eingang / Ausgang Tiefgarage 
 
Standort 5 – Platzfläche Hotel und TUD

Herrichten Umfeld Landesmuseum Karolinenplatz Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Grünflächenamt – Abteilung Planung und Neubau 
3 Vorentwurf - Gesamtübersicht 
Plan Nr. 2.09 Index E vom 18.07.2016 
Umfeld Landesmuseum und Karolinenplatz 
 
Städtebauliche Situation 
 
Der Karolinenplatz befindet sich an prominenter Stelle in der Stadtmitte. Ehemals Teil des Herrngartens, 
gehört er heute zu einem Freiraum- und Platzensemble, das mit dem Schloss das Kernstück des historischen 
Zentrums von Darmstadt bildet. Im engeren Sinne wird der Karolinenplatz im Süden durch den Innenstadtring 
und das Schloss, im Westen vom Landesmuseum, im Osten durch einen Hotelanbau an das Audimax der TU 
Darmstadt sowie das Darmstadium und im Norden durch den Herrngarten begrenzt. Räumlich und 
architektonisch dominiert wird der Karolinenplatz durch den klassizistischen Mollerbau, in dem sich das 
Hessische Staatsarchiv befindet. Alles zusammen ergibt kein stadträumlich klar strukturiertes Ensemble, 
sondern die deutlich ablesbaren historischen Zeitschichten vermitteln eher einen heterogenen Eindruck von 
Einzelbauten.  
  
Freiraumkonzept 
 
Stadträumlich wird die über Jahrhunderte entstandene Struktur akzeptiert und mit dem stadtgestalterischen 
Ziel hinterlegt, die offene Raumstruktur in der historischen Stadtmitte rund um das Schloss hervorzuheben, 
und in diesem Raumkontinuum die historischen und zeitgenössischen Architekturen zu versammeln. Das 
bedeutet auch, die vorhandenen Gebäude als architektonische Solitäre zu präsentieren, und die 
verbindenden Frei- und Platzflächen als „Präsentierteller“ zu verstehen. Folgerichtig geht es auf 
freiraumplanerischer Ebene darum,  
 
 funktionale Ein- und Aufbauten wie Notausgänge aus der Tiefgarage, Belüftungsbauwerke u.a. optisch 
möglichst unauffällig zu behandeln,  
 Ausstattungs- und Möblierungselemente wie Leuchten, Poller, Sitzbänke u.a. gestalterisch aufzuwerten 
 den Herrngarten als Hintergrund des Ensembles zu stärken und hervorzuheben 
 die „Grünen Finger“ zwischen den Gebäuden mit dem Herrngarten zu verbinden 
 und in diesen „Zwischenräumen“ Randzonen und Rückzugsräume zu schaffen. 
  
Gestaltungskonzept 
 
Die Platzfläche wird frei geräumt. Wasserbecken, Mauern, Beete werden entfernt. Soweit an den TG-
Ausgängen Schutzvorrichtungen erforderlich bleiben, werden diese zum Beispiel als Glaswände oder 
schlichte Geländer und möglichst  transparent, in Abstimmung mit der Gestaltung am Friedensplatz gesichert. 
 
Vereinzelte Grünflächen werden abgeräumt und in den fingerartigen Fortsätzen in den Gebäude-
Zwischenzonen zu größeren Einheiten zusammengefasst. Vorhandene Bäume stärken die „ehemalige“ 
Zugehörigkeit zum Herrngarten. Zu dicht an die Gebäude herangewachsenes Grün wird auf Abstand 
gehalten, um den Solitär-Charakter der Architekturen zu unterstützen. 
 
Die Theaterwiese wird gestalterisch in das Konzept aufgenommen. Eine angepasste Modellierung unterstützt 
die Idee der Stärkung des Raumgefüges. Die Theaterwiese kann dementsprechend als "grüner Raum" 
zwischen Karolinenplatz und Herrngarten besser erlebt werden und dient so als "grünes" Entree zur 
Parkanlage.  
 
Zur weiteren Unterstützung dieser Beziehung werden parallel zur Achse Laternen und ggf. Bodenleuchten im 
Nahbereich des Mollerbaus für einen strukturierten Licht-Verlauf sorgen.

Herrichten Umfeld Landesmuseum Karolinenplatz Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Grünflächenamt – Abteilung Planung und Neubau 
4 Vorentwurf - Bereich Karolinenplatz / Landesmuseum 
Plan Nr. 2.09 Index E vom 18.07.2016

Herrichten Umfeld Landesmuseum Karolinenplatz Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Grünflächenamt – Abteilung Planung und Neubau 
5 Vorentwurf - Deckblatt Zeughausstraße 
Plan Nr. 2.09 Index E vom 18.07.2016 
Alternative Ausführung im Bereich Zeughausstraße 
 
Das Deckblatt stellt eine mögliche alternative Variante des Fahrbahnbelages durch eine längerfristig farbige 
Asphaltdeckschicht (Farbe rotbraun wie Porphyrpflaster) im Bereich Zeughausstraße vor Karolinenplatz und 
Landesmuseum dar. Mit geringem Aufwand lässt sich durch eine Spezialbeschichtung der vorhandene Belag 
sanieren.  
 
„Der EP-GRIP-Belag ist geeignet für den Einbau auf Beton und  Asphalt. Für den Einsatz auf Asphalt wurde 
ein spezielles Bindemittel entwickelt, das über eine an Asphalt angepasste Flexibilität verfügt. Diese 
Bindemittelschicht kann Temperaturschwankungen und die damit verbundenen Dehnungen der darunter 
liegenden Fahrbahn kompensieren, ohne Schaden zu nehmen oder an Festigkeit zu verlieren. Durch den 
Einsatz unterschiedlicher Gesteinsarten ergeben sich vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Außerdem besitzt 
der Belag eine stark lärmmindernde Wirkung.“ (Auszug aus dem Produktdatenblatt EP-GRIP® der Firma 
Possehl Spezialbau) 
 
 
„Die Beschichtung ist auch für hohe Verkehrsbelastungen der Belastungsklasse BK 32 geeignet. 
Entscheidend ist die Auswahl der eingesetzten Gesteinskörnung. Hierfür wären z.B. die sehr robusten 
Gesteinskörnungen Fischer-Granit, Düro-Quarzit oder Moräne jeweils in der Körnung 1/3 mm geeignet 
(Auskunft der Firma Possehl Spezialbau).

Herrichten Umfeld Landesmuseum Karolinenplatz Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Grünflächenamt – Abteilung Planung und Neubau 
6 Vorentwurf  „Das Waben“ 
Plan Nr. 2.09 Index E vom 18.07.2016 
„Das Waben“ 
 
Das auf der gegenüberliegenden Straßenseite in den 70er Jahren entstandene Gebäude, das sogenannte 
Waben, soll in die neue Freianlagenplanung einbezogen werden. Der Gestaltungsansatz folgt dem 
Grundprinzip des Karolinenplatzes und der Neuplanung des Friedensplatzes und beseitigt zunächst die 
Ansammlung der verschiedenen Elemente und Stufen im Umfeld des Gebäudes. 
 
Der Natursteinbelag aus Porphyr auf dem Friedensplatz und dem Karolinenplatz wird als Gestaltungselement  
aufgenommen und umschließt konsequent das Gebäude. Die großen Bestandsbäume werden erhalten und 
mit Bänken in gleicher Formensprache ergänzt. 
 
Dieser ruhige Gestaltungsansatz öffnet damit wieder deutlich stärker die funktional und historisch wichtige 
Blick- und Wegebeziehung der heute durch die Zeughausstraße getrennten Plätze und führt zu einer 
Zusammenführung des städtebaulich wichtigen Gesamtensembles im Zentrum Darmstadts.

Herrichten Umfeld Landesmuseum Karolinenplatz Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Grünflächenamt – Abteilung Planung und Neubau 
7 Vorentwurf - „Das Waben“ 
Plan Nr. 2.09 Index E vom 18.07.2016

Herrichten Umfeld Landesmuseum Karolinenplatz Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Grünflächenamt – Abteilung Planung und Neubau 
8 
Ganzglasgeländer Parkbank „Hanse, Rundbankelemente (Hartholzauflage,CorTenstahl,Stahl RAL-Farben)  
Anwendungsbeispiele 
Lichtstele Typ Hess „City Elements“ ®  
 Anstrahlung Mauer Herrngarten

Beratungsverlauf (5)

TOP 40
TOP 18
TOP 6
TOP 4
TOP 4

Orte (3)

  • Zeughausstraße
  • Karolinenplatz 123
  • Friedensplatz

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Details

Vorlagen-Nr.
2017/0001
Typ
Magistratsvorlage
Datum
29.12.2016
Erstellt
29.09.2026 00:00