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2024/0165

Ludwig-Georgs-Gymnasium // Umfassende Herstellung von Barrierefreiheit

Magistratsvorlage 24.05.2024

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2024/0165

8657 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
06.06.2024 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat V 
Schulamt 
Stadtplanungsamt   
Amt: Eigenbetrieb 
Immobilienmanagement 
Darmstadt 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2024/0165 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: --- 
Kostenstelle:  00026-00 Investitionsnummer:  INV00357 
Kostenträger:  201 Sachkonto: 0951010 
 
Betreff: Ludwig-Georgs-Gymnasium // Umfassende Herstellung von Barrierefreiheit  
 
Vorlage vom: 24.05.2024  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Der Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung  stimmen der Einrichtung der umfassenden 
Barrierefreiheit am Ludwig -Georg-Gymnasium, wie in der Erläuterung beschrieben, zu.  
 
 
Anlagen: Kostenübersicht LLG Barrierefreiheit Datenschutzrelevante Anlage  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
 
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:  
Klimarelevanz des Vorhabens:    
Auswirkungen auf Stadtklima:   ja  nein 
Auswirkungen auf THG -Emissionen:   gering1)  mittel/groß 2) 
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung:   ja  nein 
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:    
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft?   ja  nein 
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt?   ja  nein 
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr. 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 24.05.2024 
 
 
 
Dienstliche Veranlassung und Baubedürfnis:  
 
Erläuterungsbericht  
 
Das Ludwig-Georgs-Gymnasium besitzt das Alleinstellungsmerkmal, das einzige altsprachliche 
Gymnasium in Darmstadt und im Landkreis zu sein.  
 
Das Ludwigs -Georgs-Gymnasium im Herzen von Darmstadt ist einer der fünf realisierten 
Meisterbauten (Baujahr 1955 -58) und steht unter Denkmalschutz.  
 
Das Gebäude ist in Hanglage errichtet und in vier Bauteile gegliedert:  
 
• A-Bau, 5-geschoßig 
• B-Bau, 2-geschoßig 
• C-Bau, 2-geschoßig 
• D-Bau, 1-geschoßig 
 
Auf Grund der Hanglage sind die Untergeschoß - und Erdgeschoßebenen durch vielfältige 
Höhenversätze gekennzeichnet.  
 
 
 
Barrierefreiheit  
 
Die UN -Behindertenrechtskonvention aus 2008 und das Bundesteilhabegesetz (BTHG) aus 
2016 fordern die Herstellung der Ba rrierefreiheit.  
 
Dem Auftrag aus der Stadtverordnetenversammlung vom 23.02.2023 wurde nachgekommen 
und die Planung im Sinne einer umfassenden Herstellung von Barrierefreiheit überarbeitet.  
 
Dabei gab es einen intensiven Planungsprozess unter Einbeziehung d er Beteiligten des 
Denkmalschutzes und dem Beauftragten für Barrierefreiheit.  
 
Das Ziel war hierbei, Personen mit eingeschränkter Mobilität den Zugang zur Beschulung und 
zu schulischen Aktivitäten (z.  B. Feste, Tag der offenen Tür etc.) bzw. zu öffentliche n 
Nutzungen (z. B. Wahlen) zu ermöglichen.  
 
Auf Grund der baulichen Bestandssituation ist es nicht möglich, sämtliche Ebenen barrierefrei 
zu erschließen. Die beigefügte Planung erreicht das vorgenannte Ziel, indem alle für eine 
Beschulung wesentlichen Eben en erschlossen werden. Lediglich die Fachräume Physik, Musik 
und Kunst werden nicht erschlossen. Durch betriebliche Maßnahmen kann dieser 
Fachunterricht dennoch ermöglicht werden. Der Physikunterricht kann z. B. in die Räume der 
Chemie oder Biologie verleg t werden. Musik - und Kunstunterricht kann zu den SuS gebracht 
werden (z. B. mobiles Keyboard statt Klavier).

- 4 - 
Übersichtsplan  
 
 
Durch die Herstellung von 5 Rampen und den Einbau von 3 Hubeinrichtungen 
(Plattformlifte/Aufzüge) können der gesamte B -Bau, D-Bau, Pausenhof und Pausenhalle bzw. 
die Verbindung zwischen A -Bau, Pausenhalle, Pausenhof und Teilbereiche des A -Baus  
(EG = Verwaltung) und C-Baus (Foyer) barrierefrei erschlossen werden.  
 
 
 
1. Rampe Bauteil A, Ostseite (Haupteingang A -Bau) 
 
 
 
Am nördlichen Rand des Lehrerparkplatzes Richtung Mühlstraße angeordnet. Die Parkplätze 
verschieben sich um die Breite der Rampe, wobei die An zahl der Parkplätze erhalten bleibt. 
Vom Denkmalschutz wird eine massive Ausführung gewünscht.

- 5 - 
2. Plattformlift Bauteil C, Pausenhalle (Verbindung A -Bau – Pausenhalle) 
 
 
 
Der Plattformlift verbindet die Erdgeschoßebene des A -Baus mit der Pausenhalle. Er soll im 
Bereich des oberen erweiterten Treppenpodests in der der Ecke zum C -Bau angeordnet 
werden. 
 
 
 
3. Rampe A-Hof, Verbindung Pausenhof – Pausenhalle

- 6 - 
 
Der Baukörper Kiosk wird genutzt, um an zwei Seiten eine Rampe zu errichten, die die 
Verbindung zwischen Pausenhof (A -Hof) und Pausenhalle herstellt. Analog zu der 
Stahlkonstruktion des Kiosks soll diese Rampe ebenfalls als Stahlkonstruktion ausgeführt 
werden. 
 
 
 
4. Rampe Bauteil C, Ostseite (Verbindung Pausenhalle – Foyer)  
 
 
 
Überwindung der Stufe zwischen Pausenhalle und dem östlichen Eingang ins Foyer Bauteil C. 
Vom Denkmalschutz wird eine massive Ausführung gewünscht.

- 7 - 
5. Rampe Bauteil C, Südseite (Zugang Foyer)  
 
 
 
Am östlichen Rand des Lehrerparkplatzes Richtung Niede r-Ramstädter-Straße angeordnet. Die 
Parkplätze verschieben sich um die Breite der Rampe, wobei die Anzahl der Parkplätze 
erhalten bleibt. Vom Denkmalschutz wird eine massive Ausführung gewünscht.  
 
 
 
6. Aufzug Bauteil C, Foyer (Verbindung von 4 Ebenen der Baut eile B, C und D)

- 8 - 
 
Die Bestandstreppe wird „ausgeschnitten“ und der Aufzug in die Öffnung „hineingestellt“. Die 
Positionierung des Aufzugs an dieser zentralen Stelle ermöglicht die Erschließung von 4 
Ebenen. Vom Denkmalschutz ist eine möglichst dezente/ filigrane Ausführung gewünscht. Die 
Farbgebung soll sich in den Farbkatalog der restauratorisch ermittelten Farben einfügen.  
 
 
 
7. Plattformlift Bauteil C, Foyer (Verbindung Foyer und obere Ebene Bauteil B)  
 
 
 
Der Plattformlift verbindet die obere Ebene des B -Baus, in dem sich u. a. die 
Fachklassenräume Chemie befinden, mit dem Foyer. Er soll vor die vorhandene Treppe gesetzt 
werden und das Treppenpodest zum Plattformlift hin erweitert werden.

- 9 - 
8. Rampe Bauteil B, Nordseite 
 
 
 
Auf der Nordseite des B -Baus wird am bestehenden Podest der östlich gelegene Treppenlauf 
durch eine Rampe ersetzt. Diese Rampe wird optisch Bestandteil der neuen Stahlkonstruktion, 
die zur Aufstellung der Lüftungsgeräte dem B -Bau vorgelage rt wird, und soll als 
Stahlkonstruktion ausgeführt werden.  
 
Die noch zu errichtende Behindertentoilette in Bauteil C war bereits Bestandteil früherer 
Vorlagen. 
 
Türen müssen leichtgängig sein. Sofern dies nicht umsetzbar ist, ist eine Automatisierung der 
Türen erforderlich  
 
Die nun zu beschließenden Maßnahmen sind als Gesamtkonzept mit dem Denkmalschutz und 
dem Beauftragten für Barrierefreiheit der Stadt Darmstadt abgestimmt.  
 
 
 
Ausführungszeitraum  
 
Um den Schulbetrieb möglichst wenig zu stören, ist insbesondere die Ausführung der beiden 
Einbauten im Foyer des Bauteils C (7. Aufzug und 8. Lifttreppe bzw. Hebebühne) noch während 
der laufenden Gesamtsanierungsmaßnahme Bauteil B und C Foyer vorgesehen, d. h. 
Fertigstellung bis Sommer 2025. Die Herstellun g der im Außenbereich befindlichen Rampen 
und des Hebezeugs in der Pausenhalle werden in Hinblick auf eine mögliche Störung des 
Schulbetriebs als weniger kritisch beurteilt. Die Fertigstellung bis zum Sommer 2025 wird 
angestrebt. 
 
Da diese Maßnahmen nicht Bestandteil der ursprünglichen Planung waren, ist die 
Bereitstellung weiterer finanzieller Mittel (aus den sog. „Inklusionsmitteln“) notwendig.

- 10 - 
Finanzierung 
 
Die Finanzierung dieser Maßnahme erfolgt über das Budget „Inklusionsrelevante Ausgaben an 
Schulen“, das durch Zuweisung des Landes Hessen für Inklusionsmaßnahmen an Schulen 
finanziert wird.  
 
 
 
Bereits erfolgte Maßnahmen  
 
Maßnahme Zeitraum  
Fenstersanierung  2011/12 
Sanierung der Schülertoiletten  2014 
Sanierung A-Bau nach Wasserschaden  2016/17 
Dach- und Fassadensanierung A -Bau 2018/19 
Brandschutzsanierung A -Bau und C-Bau 2020 – 2023 
 
 
 
Aktuell laufende Maßnahmen  
 
Maßnahme Zeitraum  
Gesamtsanierung B -Bau und Foyer -Bereich C-Bau 2023 – 2025 
Sanierung Terrasse D -Bau und Fahrradkeller  2023/24 
 
 
 
Dezernat IV  Dezernat V 
 
 
 
André Schellenberg  Holger Klötzner  
Stadtkämmerer  Stadtrat

anlage 2

8740 Zeichen

- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
06.06.2024 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat V 
Schulamt 
Stadtplanungsamt   
Amt: Eigenbetrieb 
Immobilienmanagement 
Darmstadt 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
III 61 
IV 65 
V 40 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2024/0165 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
212 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: --- 
Kostenstelle:  00026-00 Investitionsnummer:  INV00357 
Kostenträger:  201 Sachkonto: 0951010 
 
Betreff: Ludwig-Georgs-Gymnasium // Umfassende Herstellung von Barrierefreiheit  
 
Vorlage vom: 24.05.2024  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Der Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung  stimmen der Einrichtung der umfassenden 
Barrierefreiheit am Ludwig -Georg-Gymnasium, wie in der Erläuterung beschrieben, zu.  
 
 
Anlagen: Kostenübersicht LLG Barrierefreiheit Datenschutzrelevante Anlage  
 
Datenschutzrelevante Anlage:

- 3 - 
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Zusätzlich für alle Vorlagen aus dem Bereich des Hochbaus anzugeben:  
Klimarelevanz des Vorhabens:     
Auswirkungen auf Stadtklima:   ja  nein 
Auswirkungen auf THG -Emissionen:   gering1)  mittel/groß 2) 
Beteiligung Amt f. Klimaschutz & Klimaanpassung:   ja  nein 
Zusätzlich bei Beschlüssen zur Baufreigabe:    
Wurden Optimierungspotentiale ausgeschöpft?   ja  nein 
Falls nein, Kompensationsmaßnahmen festgelegt?   ja  nein 
1) bis 10 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2e) pro Jahr, 2) über 10 Tonnen CO2e pro Jahr. 
 
Beschluss des Magistrats vom 19.06.2024 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.

- 4 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 24.05.2024  
 
 
 
Dienstliche Veranlassung und Baubedürfnis:  
 
Erläuterungsbericht  
 
Das Ludwig-Georgs-Gymnasium besitzt das Alleinstellungsmerkmal, das einzige altsprachliche 
Gymnasium in Darmstadt und im Landkreis zu sein.  
 
Das Ludwigs -Georgs-Gymnasium im Herzen von Darmstadt ist einer der fünf realisierten 
Meisterbauten (Baujahr 1955 -58) und steht unter Denkmalschutz.  
 
Das Gebäude ist in Hanglage errichtet und in vier Bauteile gegliedert:  
 
• A-Bau, 5-geschoßig 
• B-Bau, 2-geschoßig 
• C-Bau, 2-geschoßig 
• D-Bau, 1-geschoßig 
 
Auf Grund der Hanglage sind die Untergeschoß - und Erdgeschoßebenen durch vielfältige 
Höhenversätze gekennzeichnet.  
 
 
 
Barrierefreiheit  
 
Die UN -Behindertenrechtskonvention aus 2008 und das Bundesteilhabegesetz (BTHG) aus 
2016 fordern die Herstellung der Barrierefreiheit.  
 
Dem Auftrag aus der Stadtverordnetenversammlung vom 23.02.2023 wurde nachgekommen 
und die Planung im Sinne einer umfassenden Herstellung von Barrierefreiheit überarbeitet.  
 
Dabei gab es einen intensiv en Planungsprozess unter Einbeziehung der Beteiligten des 
Denkmalschutzes und dem Beauftragten für Barrierefreiheit.  
 
Das Ziel war hierbei, Personen mit eingeschränkter Mobilität den Zugang zur Beschulung und 
zu schulischen Aktivitäten (z.  B. Feste, Tag de r offenen Tür etc.) bzw. zu öffentlichen 
Nutzungen (z. B. Wahlen) zu ermöglichen.  
 
Auf Grund der baulichen Bestandssituation ist es nicht möglich, sämtliche Ebenen barrierefrei 
zu erschließen. Die beigefügte Planung erreicht das vorgenannte Ziel, indem all e für eine 
Beschulung wesentlichen Ebenen erschlossen werden. Lediglich die Fachräume Physik, Musik 
und Kunst werden nicht erschlossen. Durch betriebliche Maßnahmen kann dieser 
Fachunterricht dennoch ermöglicht werden. Der Physikunterricht kann z. B. in di e Räume der 
Chemie oder Biologie verlegt werden. Musik - und Kunstunterricht kann zu den SuS gebracht 
werden (z. B. mobiles Keyboard statt Klavier).

- 5 - 
Übersichtsplan  
 
 
Durch die Herstellung von 5 Rampen und den Einbau von 3 Hubeinrichtungen 
(Plattformlifte/Aufzüge) können der gesamte B -Bau, D-Bau, Pausenhof und Pausenhalle bzw. 
die Verbindung zwischen A -Bau, Pausenhalle, Pausenhof und Teilbereiche des A -Baus  
(EG = Verwaltung) und C-Baus (Foyer) barrierefrei erschlossen werden.  
 
 
 
1. Rampe Bauteil A, Ostseite (Haupteingang A -Bau) 
 
 
 
Am nördlichen Rand des Lehrerparkplatzes Richtung Mühlstraße angeordnet. Die Parkplätze 
verschieben sich um die Breite der Rampe, wobei die An zahl der Parkplätze erhalten bleibt. 
Vom Denkmalschutz wird eine massive Ausführung gewünscht.

- 6 - 
 
2. Plattformlift Bauteil C, Pausenhalle (Verbindung A -Bau – Pausenhalle) 
 
 
 
Der Plattformlift verbindet die Erdgeschoßebene des A -Baus mit der Pausenhalle. Er sol l im 
Bereich des oberen erweiterten Treppenpodests in der der Ecke zum C -Bau angeordnet 
werden. 
 
 
 
3. Rampe A-Hof, Verbindung Pausenhof – Pausenhalle

- 7 - 
 
Der Baukörper Kiosk wird genutzt, um an zwei Seiten eine Rampe zu errichten, die die 
Verbindung zwischen Pausenhof (A -Hof) und Pausenhalle herstellt. Analog zu der 
Stahlkonstruktion des Kiosks soll diese Rampe ebenfalls als Stahlkonstruktion ausgeführt 
werden. 
 
 
 
4. Rampe Bauteil C, Ostseite (Verbindung Pausenhalle – Foyer)  
 
 
 
Überwindung d er Stufe zwischen Pausenhalle und dem östlichen Eingang ins Foyer Bauteil C. 
Vom Denkmalschutz wird eine massive Ausführung gewünscht.

- 8 - 
5. Rampe Bauteil C, Südseite (Zugang Foyer)  
 
 
 
Am östlichen Rand des Lehrerparkplatzes Richtung Nieder -Ramstädter-Straße angeordnet. Die 
Parkplätze verschieben sich um die Breite der Rampe, wobei die Anzahl der Parkplätze 
erhalten bleibt. Vom Denkmalschutz wird eine massive Ausführung gewünscht.  
 
 
 
6. Aufzug Bauteil C, Foyer (Verbindung von 4 Ebenen der Bauteile B, C und D)

- 9 - 
 
 
Die Bestandstreppe wird „ausgeschnitten“ und der Aufzug in die Öffnung „hineingestellt“. Die 
Positionierung des Aufzugs an dieser zentralen Stelle ermöglicht die Erschließung von 4 
Ebenen. Vom Denkmalschutz ist eine möglichst dezente/filigrane Ausführun g gewünscht. Die 
Farbgebung soll sich in den Farbkatalog der restauratorisch ermittelten Farben einfügen.  
 
 
 
7. Plattformlift Bauteil C, Foyer (Verbindung Foyer und obere Ebene Bauteil B)

- 10 - 
 
 
Der Plattformlift verbindet die obere Ebene des B -Baus, in dem sich u. a. die 
Fachklassenräume Chemie befinden, mit dem Foyer. Er soll vor die vorhandene Treppe gesetzt 
werden und das Treppenpodest zum Plattformlift hin erweitert werden.

- 11 - 
8. Rampe Bauteil B, Nordseite 
 
 
 
Auf der Nordseite des B -Baus wird am bestehenden Podest der östlich gelegene Treppenlauf 
durch eine Rampe ersetzt. Diese Rampe wird optisch Bestandteil der neuen Stahlkonstruktion, 
die zur Aufstellung der Lüftungsgeräte dem B -Bau vorgelage rt wird, und soll als 
Stahlkonstruktion ausgeführt werden.  
 
Die noch zu errichtende Behindertentoilette in Bauteil C war bereits Bestandteil früherer 
Vorlagen. 
 
Türen müssen leichtgängig sein. Sofern dies nicht umsetzbar ist, ist eine Automatisierung der 
Türen erforderlich  
 
Die nun zu beschließenden Maßnahmen sind als Gesamtkonzept mit dem Denkmalschutz und 
dem Beauftragten für Barrierefreiheit der Stadt Darmstadt abgestimmt.  
 
 
 
Ausführungszeitraum  
 
Um den Schulbetrieb möglichst wenig zu stören, ist insbesondere die Ausführung der beiden 
Einbauten im Foyer des Bauteils C (7. Aufzug und 8. Lifttreppe bzw. Hebebühne) noch während 
der laufenden Gesamtsanierungsmaßnahme Bauteil B und C Foyer vorgesehen, d. h. 
Fertigstellung bis Sommer 2025. Die Herstellun g der im Außenbereich befindlichen Rampen 
und des Hebezeugs in der Pausenhalle werden in Hinblick auf eine mögliche Störung des 
Schulbetriebs als weniger kritisch beurteilt. Die Fertigstellung bis zum Sommer 2025 wird 
angestrebt.

Da diese Maßnahmen nicht Bestandteil der ursprünglichen Planung waren, ist die 
Bereitstellung weiterer finanzieller Mittel (aus den sog. „Inklusionsmitteln“) notwendig.  
Finanzierung 
 
Die Finanzierung dieser Maßnahme erfolgt über das Budget „Inklusionsrelevante Ausgaben an 
Schulen“, das durch Zuweisung des Landes Hessen für Inklusionsmaßnahmen an Schulen 
finanziert wird.  
 
 
 
Bereits erfolgte Maßnahmen  
 
Maßnahme Zeitraum  
Fenstersanierung  2011/12 
Sanierung der Schülertoiletten  2014 
Sanierung A-Bau nach Wasserschaden  2016/17 
Dach- und Fassadensanierung A -Bau 2018/19 
Brandschutzsanierung A -Bau und C-Bau 2020 – 2023 
 
 
 
Aktuell laufende Maßnahmen  
 
Maßnahme Zeitraum  
Gesamtsanierung B -Bau und Foyer -Bereich C-Bau 2023 – 2025 
Sanierung Terrasse D -Bau und Fahrradkeller  2023/24 
 
 
 
Dezernat IV  Dezernat V 
 
 
 
André Schellenberg  Holger Klötzner  
Stadtkämmerer  Stadtrat

anlage 4

236 Zeichen

Punkt 7: Ludwig-Georgs-Gymnasium // Umfassende Herstellung von Barrierefreiheit 
 (V-Nr. 2024/0165) 
 
Einstimmig empfiehlt der Ausschuss für Bildung, Schule und Digitalisierung der 
Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen.

anlage 5

213 Zeichen

Punkt 8: Ludwig-Georgs-Gymnasium // Umfassende Herstellung von Barrierefreiheit 
 (V-Nr. 2024/0165) 
 
Der Haupt- und Finanzausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung 
einstimmig, der Vorlage zuzustimmen.

anlage 6

143 Zeichen

Punkt 12: Ludwig-Georgs-Gymnasium // Umfassende Herstellung von Barrierefreiheit 
 (V-Nr. 2024/0165) 
 
Der Vorlage wird einstimmig zugestimmt.

anlage 3

254 Zeichen

Punkt 8: Ludwig-Georgs-Gymnasium // Umfassende Herstellung von Barrierefreiheit 
 (V-Nr. 2024/0165) 
 
Der Ausschuss für Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Umwelt und Stadtplanung 
empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung einstimmig, der Vorlage 
zuzustimmen.

Beratungsverlauf (5)

TOP 8
TOP 212
TOP 12
TOP 7
TOP 8

Orte (2)

  • Nieder-Ramstädter Straße
  • Mühlstraße

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Details

Vorlagen-Nr.
2024/0165
Typ
Magistratsvorlage
Datum
24.05.2024
Erstellt
29.09.2026 00:00