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SV-2012/0007

Antrag der Fraktion UWIGA vom 23. Januar 2012 betr. Sicherung der Darmbachrinne vor dem darmstadtium

Antrag 24.01.2012

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SV-2012/0007

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SV-2012/0007

2469 Zeichen

Vorlage-Nr. SV-2012/0007 
 
 
23. Januar 2012 
 
Antrag der UWIGA für die Sitzung der Stadtverordnetenversammlung 
 
Sicherung der Darmbachrinne vor dem Darmstadtium 
 
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen, 
der Magistrat wird aufgefordert zeitnah Lösungen zur Umgestaltung der Darmbachrinne  dahingehend 
zu finden, dass weiteren Unfällen vorgebeugt wird. 
 
Möglichkeiten hierzu wären: 
 
a.) Zuschütten der Rinne und Weiterführung des vorhanden Pflaster-Oberbelages 
b.) Deutliche Kenntlichmachung der Situation durch künstlerische Ein- oder Umbauten. 
 
Um getrennte Abstimmung nach a.) und b.) wird gebeten 
 
Begründung: 
Die tiefe Rinne in der Platzfläche hat schon bekanntermaßen zu mehreren Unfällen geführt. 
Sorgfaltspflichten gegenüber den Menschen lassen es dringlich erscheinen hier sehr zeitnah eine 
Lösung zur Vermeidung weiterer Unfälle zu finden. 
Ein Verweisen allein auf das Verbot des Radfahrens ist nicht ausreichend. Genau so könnte man auf 
Leitplanken auf dem Mittelstreifen bei Autobahnen verzichten. Hier ist auch das Befahren verboten. 
Die Unterzeichner verkennen nicht, dass diese Rinne natürlich ein städtebauliches, architektonisches 
Platzgestaltungselement darstellen soll. Die „Rinne“ ist allerdings auch ideologisch „unterfüttert“. 
Darmbachoffenlegungs–Befürworter oder - Gegner beurteilen die Rinne je nach Blickwinkel als 
Monument oder eher als Mausoleum für dieses Vorhaben. Dies darf jedoch nicht dazu führen, die 
Rinne als Gefahrenquelle für Leib und Leben unverändert einfach so zu belassen 
Punkt a.) Ein schlichtes Zuschütten mit Pflasterbelag-Fortführung wäre sicher die einfachste und 
preiswerteste Lösung. 
Punkt b.) Das Objekt steht allerdings im städtebaulichen Kontext einer Platzgestaltung. Eine banale 
Bepflanzung wie schon vorgeschlagen wird dem nicht gerecht. Eine Lösung  wäre hingegen die Rinne 
als deutlich wahrnehmbares Kunstwerk umzugestalten. Linear einsetzbare „Rinnenskulpturenkunst“ 
wäre sicher eine große Herausforderung. 
Vorstellbar wäre eine Ausschreibung als Ideenwettbewerb unter Darmstädter Künstlern mit der 
Aufgabe, hier eine ansprechende Lösung zu entwickeln. Als Anregung wird auf z.B. skulpturen-artige 
Formationen aus Plexiglas verwiesen. Der Magistrat, insbesondere der Oberbürger-meister, wird 
beauftragt sich diesbezüglich auch nach möglichen Sponsoren umzusehen und entsprechende 
Gespräche zu führen. 
 
 
Stadtverordnete Helmut Klett – Erich Bauer – Wolfgang Heinz

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Details

Vorlagen-Nr.
SV-2012/0007
Typ
Antrag
Datum
24.01.2012
Erstellt
29.09.2026 00:00