0586/2020
Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln
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Anlage 9 Konzept alt Stand 1.11.2009
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Anlage 9 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020
SeniorenNetzwerke
Köln
Konzept
(Stand 1.11.2009)
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A. Ausgangslage
Im Plan für ein seniorenfreundliches Köln 2001/2002 dokumentierte die Stadt Köln
– Amt für Soziales und Senioren – ihre Ziele für eine zukunftsorientierte
Altenarbeit. Bereits 2001 begann der Prozess, die offene Altenarbeit zu
modernisieren. An diesem Prozess waren neben dem Amt für Soziales und
Senioren, die seniorenpolitischen Sprecher der Fraktionen im Rat, die Kölner
Wohlfahrtsverbände sowie die Kölner Seniorenvertretung beteiligt. Zur Erinnerung
sei auf die Sondersitzung der Stadtarbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik im
Kolpinghaus am 28.11.2001 verwiesen. Mit der Initiierung von 12
SeniorenNetzwerken wurde bereits im Herbst 2002 ein erster wichtiger Grundstein
gelegt. Es folgte 2004 die Verabredung zwischen Sozialverwaltung und
Wohlfahrtsverbänden, die bestehenden Altentagesstätten/Begegnungszentren zu
SeniorenNetzwerken weiterzuentwickeln.
Zur Konkretisierung der Konzeption „SeniorenNetzwerke“ im Plan für ein
seniorenfreundliches Köln gab es verschiedene ergänzende Beschlüsse des
Ausschusses für Soziales und Senioren. Diese Papiere und die Erfahrungen aus
der Praxis sollen nunmehr in ein überarbeitetes Konzept münden.
Dieses Konzept bezieht sich auf die SeniorenNetzwerke, die durch Initiative der
Stadt Köln und der Kölner Wohlfahrtsverbände entstanden sind und in Zukunft
noch entstehen werden.
Folgende Fakten und Einsichten leiteten einen Veränderungsprozess der
Seniorenarbeit der 90er Jahre des letzten Jahrtausends ein:
• Der stetige Rückgang der Besucherzahlen bzw. die m angelnde Bekanntheit
der Einrichtungen der offenen Seniorenarbeit bei Menschen über 60 (s.
Studie „Leben in Köln“).
• Die mangelnde „Attraktivität“ der Einrichtungen fü r bestimmte Zielgruppen
(z. B. für engagementinteressierte Menschen, junge Alte).
• Die fehlende „Bandbreite“ der Einrichtungen für be stimmte Zielgruppen
(z. B. ältere Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit
Behinderungen).
• Die Einsicht, dass die Aktivitäts- und Engagementp otentiale älterer
Menschen gezielt gefördert und unterstützt werden müssen, damit sie
sowohl der Gemeinschaft zu gute kommen, aber auch ihren präventiven
Charakter für die Individuen entfalten können.
• Die Zunahme der Gruppe der Älteren innerhalb der S tadtgesellschaft, aber
auch die sozialstrukturellen Veränderungen innerhalb dieser Gruppe.
Gewünscht war eine Neuausrichtung der offenen Seniorenarbeit mit einer
Orientierung an Leitsätzen, die wie folgt zusammengefasst werden können:
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Prävention und Selbstvorsorge im Alter „lohnt“ sich! Wer „vernetzt“ lebt, ist
zufriedener und muss seltener auf professionelle Dienstleistungen zurückgreifen.
Ältere Menschen wollen sich selbst helfen so lange es geht. Selbsthilfe und
-organisation sind deswegen anzuregen, zu fördern und zu unterstützen.
Ältere Menschen wollen beteiligt werden und teilhaben. Sie wollen nicht
(mehr) gerne Nutzer wohlmeinender sozialarbeiterischer Pogramme sein.
Die Generation der über 60jährigen verfügt über enorme Ressourcen
(Erfahrungswissen, Zeit und soziale Kompetenzen). Diese gilt es zu stärken und
sowohl dem Gemeinwesen zugänglich zu machen als auch für das Individuum zu
nutzen.
Alter, der Dialog der Generationen und der demografische Wandel sind nicht
nur Themen für Sozialarbeit und Pflege. Es gilt möglichst viele Akteure für
dieses Thema zu sensibilisieren!
Diese Leitsätze liegen der Netzwerkarbeit zugrunde. Dabei soll deutlich werden,
dass Vernetzung an sich nicht ein Ziel ist, aber eine Methode, um diese Ideale zu
erreichen.
Das Amt für Soziales und Senioren fördert 23
Altentagesstätten/Begegnungszentren, deren Gesamtfinanzierung auch durch die
Träger, nämlich die Wohlfahrtsverbände und ihre Mitglieder sowie die Sozial-
Betriebe-Köln gGmbH erfolgt. Neben diesen Einrichtungen werden auch
Altenclubs, Selbsthilfegruppen, -vereine und -organisationen sowie besondere
Projekte u. a. für Migranten sowie die Fachberatung der Wohlfahrtsverbände
gefördert. Die Mittelverteilung (2007: 1,14 Mio.) wurde stets im Ausschuss für
Soziales und Senioren beschlossen. Basis dieser Arbeit waren die verschiedene
Altenpläne der Stadt Köln; die erstmalige Finanzierung der SeniorenNetzwerke
erfolgte auf der Basis des „Planes für ein seniorenfreundliches Köln“ von
2001/2002.
Grundlage für diese politischen Beschlüsse ist § 71 SGB XII – vormals § 75 BSHG
– „Altenhilfe“. Der Gesetzgeber bringt in § 71 SGB XII fast wortgleich wie in § 75
BSHG zum Ausdruck, dass alte Menschen neben der „Grundsicherung“ vielfältige
Angebote erhalten können, die helfen, die Schwierigkeiten des Alters zu
überwinden, und zwar ohne Rücksicht auf vorhandenes Einkommen oder
Vermögen.
B. Konzeption für SeniorenNetzwerke in Köln
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1. Begriffsbestimmung
Ein SeniorenNetzwerk besteht aus nicht weiter definierten Zusammenschlüssen
von vornehmlich Seniorinnen und Senioren (Altersgrenze ebenfalls nicht definiert)
in einem Stadtteil. Zweck dieser Zusammenschlüsse („Netze“) im Stadtteil ist, dass
sich Menschen im Stadtteil begegnen und für sich und andere aktiv werden.
Der/die Einzelne der/die sich einem SeniorenNetzwerk anschließt, kann als
Netzwerker/in bezeichnet werden. Jeder, der an der Umsetzung der Idee
mitarbeiten will, ist dazu eingeladen. Die Mitarbeit ist an keinerlei qualifikatorische
Voraussetzungen geknüpft; vielmehr ist die Philosophie, dass jeder Mensch seine
Fähigkeiten und Kompetenzen zum Bestehen eines Netzwerkes einbringen kann.
Netzwerker/innen bestimmen ihre Aktivitäten selbst. Hier eine beispielhafte
Aufstellung möglicher Aktivitäten:
- Nachbarschaftscafes
- Wander- / Fahrradgruppen
- Heimwerkerdienste
- Deutschkurse für Frauen mit Migrationshintergrund
- Projekte „jung/alt“
- Internet-Cafes
- Vortragsreihen
Alle Institutionen und sonstige Akteure der Seniorenarbeit, aber auch die, die
bisher nicht in diesem Bereich tätigen Schlüsselpersonen, wie z. B. Kioskpächter,
Bäckersfrau, Apotheker etc. in einem bestimmten Stadtteil sind aufgefordert, Teil
des SeniorenNetzwerkes zu sein.
2. Ziele
Die Ziele der Netzwerkarbeit müssen sich nach den Gegebenheiten und
Notwendigkeiten des Stadtteils richten. Ausdrücklich gewünscht ist eine
Netzwerkarbeit, die sich an den Bedarfen, Ressourcen und Problemen im
jeweiligen Stadtteil orientiert. Die Ziele werden mit den Netzwerkern/innen
abgestimmt , so dass
• sich ältere Menschen im Stadtteil begegnen, kennen lernen und
gemeinsame Aktivitäten entwickeln,
• sich ältere Menschen, aber gerne auch jüngere Mens chen, gegenseitig
helfen und unterstützen,
• sich Möglichkeiten zu ehrenamtlichem und bürgersch aftlichem Engagement
entwickeln,
• sich ältere Menschen am Leben und der Gestaltung i m Stadtteil beteiligen,
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• sich ältere Menschen angesprochen fühlen, die sons t von den Angeboten
der offenen Seniorenarbeit nicht erreicht werden,
• durch Vernetzung, Kooperation und Initiative vor O rt, der Stadtteil
seniorenfreundlich(er) wird,
• seniorenspezifische Belange im Stadtteil erkannt w erden und auch mit Hilfe
anderer zum Thema werden.
3. Typen der SeniorenNetzwerke
Seit 2002 ist die Netzwerkidee an mehreren Standorten und in verschiedenen
Varianten erprobt worden. Dabei hat sich herausgestellt, dass die
SeniorenNetzwerke mindestens hinsichtlich der Ausgangslage und der Phase ihrer
Entwicklung unterschieden werden können. Im Folgenden sollen
• SeniorenNetzwerke, die von einer/einem hauptamtlic hen
Netzwerkkoordinator/in - vom Amt für Soziales und Senioren finanziert -
aufgebaut und unterstützt werden (SeniorenNetzwerke in der
Anschubphase)
• SeniorenNetzwerke, die selbstorganisiert arbeiten (Selbstorganisierte
SeniorenNetzwerke)
• SeniorenNetzwerke, die sich aus einer Altentagesst ätte/Begegnungs-
zentrum heraus entwickelt haben (SeniorenNetzwerk mit
standortgebundener Netzwerkkoordination)
unterschieden werden.
3.1 SeniorenNetzwerke in der Anschubphase
SeniorenNetzwerke, die auf Initiative des Amtes für Soziales und Senioren und der
Wohlfahrtsverbände entstehen sollen bzw. entstanden sind, erhalten bzw.
erhielten in der Anschubphase die Finanzierung für eine/n Netzwerkkoordinator/in
im Umfang einer halben Stelle, angestellt bei einem der Wohlfahrtsverbände.
Die Auswahl der Stadtteile in denen der/die Netzwerkkoordinator/ in tätig ist, richtet
sich nach folgenden Kriterien:
• Altenhilfebedarf (analog der im Plan für ein senio renfreundliches Köln
ermittelten Werte/vgl. Plan Seite 249ff)
• absolute Zahl an Einwohnerinnen und Einwohner über 60 Jahre
oder
• einziger verbleibender Stadtteil im jeweiligen Sta dtbezirk.
Weitere Merkmale der SeniorenNetzwerke in der Anschubphase:
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- Die Netzwerkkoordination ist zeitlich begrenzt und bleibt ca. drei Jahre im
gleichen Stadtteil. Der genaue Zeitraum wird zwischen dem Amt für Soziales
und Senioren, dem Träger, dem/der Netzwerkkoordinator/in und dem
Spitzenverband abgestimmt.
- Ein wesentliches Strukturmerkmal der Netzwerkarbeit ist deswegen von Anfang
an, die Selbstorganisation der Netzwerker/innen im Stadtteil zu fördern und zu
stärken. Nach Ausscheiden des/der Netzwerkkoordinators/in wird das
SeniorenNetzwerk selbständig (selbstorganisiertes SeniorenNetzwerk).
- Der/Die Netzwerkkoordinator/in verfügt in der Regel über keinen eigenen
Treffpunkt, allenfalls ein kleines Büro. Die „Raumlosigkeit“ ist Teil des Konzepts:
Es geht nicht darum, ältere Menschen in einen bestehenden Raum zu bewegen,
sondern sich zu den Menschen im Stadtteil zu bewegen. Ein Effekt erfolgreicher
Netzwerkarbeit ist allerdings häufig, dass neue Räume für ältere Menschen im
Stadtteil entstehen bzw. dass bestehende Räume für Seniorinnen und Senioren
zugänglich gemacht werden.
- Eine wesentliche Aufgabe des/der Netzwerkkoordinators/in ist die Schaffung
eines Forums für Personen und Institutionen, die an einem seniorenfreundlichen
Stadtteil interessiert sind (z.B. interessierte Einzelpersonen, Geschäftsleute,
Vertreter von Vereinen, etc.). Bewährt hat sich die Einberufung einer
Stadtteilkonferenz.
- Die hauptamtliche Koordination hat aufgeteilt in verschiedenen Phasen u.a.
folgende Aufgaben (weiteres siehe 4.3 dieses Konzeptes)
• Stadtteilerkundung und Stadtteilanalyse
• Menschen und Institutionen mit der Netzwerkidee ve rtraut
machen und für die Zusammenarbeit gewinnen
• Begleitung und Unterstützung der Netzwerker/innen
(Einzelpersonen, Gruppen und Projekte)
• Initiierung und Begleitung der Stadtteilkonferenz
• Befähigung von Personen und Institutionen zur
Selbstorganisation
3.2 Selbstorganisierte SeniorenNetzwerke
3.2.1 Begriffsdefinition
SeniorenNetzwerke dieses Typs können nach bisherigen Erfahrungen wie folgt
beschrieben werden:
Seniorengruppen, Individuen, Institutionen oder Geschäftsleute, die durch die/den
Netzwerkkoordinator/in in einer Anschubphase zusammengefunden haben und
sich offensiv zur SeniorenNetzwerk-Konzeption und -Philosophie „bekennen“,
bilden das SeniorenNetzwerk in einem bestimmten Stadtteil. Das kann, aber muss
nicht als eingetragener Verein geschehen.
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3.2.2 Vorraussetzung für die Selbstorganisation
Ein SeniorenNetzwerk geht in die Phase der Selbstorganisation, wenn folgende
Rahmenbedingungen erfüllt sind:
• Das SeniorenNetzwerk wurde zwei Jahre kontinuierli ch durch
dieselbe/denselben Netzwerkkoordinator/in begleitet.
• Innerhalb des SeniorenNetzwerkes ist eine Bandbrei te an Aktivitäten und
Angeboten entstanden, das von Netzwerkerinnen/Netzwerkern getragen
wird. Diese haben den Willen bekundet, die Aktivitäten weiter zu
unterstützen, auch wenn sich die Netzwerkkoordination aus dem Stadtteil
zurückziehen wird. Zu diesen Aktivitäten/Möglichkeiten gehören:
- Offene Treffpunkte
- Beratung
- Bildung
- Kultur
- Beschäftigung/Aktivitätenplanung
- Sport
- Besuchsdienste
- Nachbarschaftshilfe
- Selbsthilfe
- Möglichkeiten des gemeinsamen Essens
- Beteiligung an nicht altersspezifischen Aktivität en
• In der Regel gibt es eine „Patenorganisation“ im S tadtteil, die das
selbstorganisierte SeniorenNetzwerk unterstützt. Es kann sich dabei um
eine gemeinnützige Organisation handeln, eine Kirchengemeinde oder eine
Stiftung. Die Unterstützung kann unterschiedliche Formen haben: ideelle,
finanzielle, räumliche oder personelle Unterstützung. Die Rolle und Aufgabe
der Patenorganisation wird mit den Akteuren geklärt und festgelegt.
• Ein Sprecherrat wurde aus den Reihen der Netzwerke r/innen gebildet.
• Eine Stadtteilkonferenz hat sich soweit etabliert, dass sie auch ohne
Netzwerkkordination weiter Bestand hat.
3.2.3 Unterstützungsstruktur für selbstorganisierte SeniorenNetzwerke
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Die Befähigung zur Selbstorganisation und bürgerschaftliches Engagement sind
zentrale Merkmale der SeniorenNetzwerkarbeit. Menschen, die sich engagieren
brauchen eine Unterstützung und Begleitung auf die sie zurückgreifen können.
Servicestelle
Eine wesentliche Unterstützung erfolgt durch die Einrichtung einer Servicestelle für
selbstorganisierte SeniorenNetzwerke. Die Servicestelle hat zum Ziel, die
bestehenden selbstorganisierten SeniorenNetzwerke und ihre Netzwerker/innen zu
stärken, zu unterstützen und miteinander zu vernetzen. Als Arbeitsprinzip gilt die
„Hilfe zur Selbsthilfe“. Die Servicestelle übernimmt beratende und begleitende
Funktionen und trägt so dazu bei, dass die Entwicklung eines selbstorganisierten
SeniorenNetzwerkes einen positiven Verlauf nimmt. Für den „Erfolg“ eines
selbstorganisierten SeniorenNetzwerkes sind letztendlich die Netzwerker/innen im
Stadtteil selbst verantwortlich.
Die Servicestelle versteht sich als Dienstleister für die Netzwerker/innen und hat im
einzelnen folgende Aufgaben:
• Aufbau und Einrichtung einer stadtweiten Netzwerkk onferenz
(Zusammenschluss der Netzwerker/innen)
• Fortbildung und Supervision für die Netzwerker/inn en
• Schaffung einer Informationsplattform für die selb storganisierten
SeniorenNetzwerke
• Unterstützung der Netzwerker/innen bei Fundraising und
Öffentlichkeitsabeit
• Beratung und Krisenintervention
• Einbindung der selbstorganisierten SeniorenNetzwer ke in die Kölner
Seniorenarbeit
• Sicherung des Kontakts zwischen selbstorganisierte n SeniorenNetzwerken,
Stadt und Wohlfahrtsverbänden
Die Servicestelle ist bei einem Wohlfahrtsverband angesiedelt und wird von einer
Fachkraft mit einer halben Stelle wahrgenommen.
Finanzielle Zuwendungen
Selbstorganisierte SeniorenNetzwerke erhalten für einen begrenzten Zeitraum
einen Sachmittelzuschuss, den sie für ihre Arbeit vor Ort einsetzen können. Höhe
und Dauer dieser finanziellen Zuwendung sind abhängig von den vorhandenen
Haushaltsmitteln und werden zwischen dem Amt für Soziales und Senioren und
den Wohlfahrtsverbänden abgestimmt.
3.3 SeniorenNetzwerke mit standortgebundener Netzwerkkoordination
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Altentagesstätten/Begegnungszentren sind Einrichtungen der sogenannten
offenen Seniorenarbeit in Trägerschaft der Wohlfahrtsverbände und ihrer
Mitgliedsverbände sowie der Sozial-Betriebe-Köln gGmbH.
Sie sind was Struktur, Größe, Zielgruppen, Angebote und Verortung im Stadtteil
betrifft, nicht miteinander zu vergleichen, sie
• bewirtschaften Räumlichkeiten, die 60 m² groß sein können oder 650 m²,
• wenden sich an Hochaltrige oder an vornehmlich jun ge Alte,
• liegen im Herzen eines Stadtteils oder am Rande
• liegen in bürgerlichen Stadtteilen oder in benacht eiligten Vierteln.
Bei aller Unterschiedlichkeit gibt es einige Gemeinsamkeiten: Alle
Begegnungszentren (13) verfügen über hauptamliches Personal, eigene
Räumlichkeiten und eine bestehende Büroausstattung. Alle Einrichtungen haben
einen mehr oder weniger großen Nutzerkreis und ein bestehendes Angebot. Die
Finanzierung erfolgt aus städtischen Zuschüssen für sogenannte Stützpunkte der
offenen Seniorenarbeit und Trägermitteln.
Für diese Begegnungszentren wurde das Ziel festgelegt, sie in SeniorenNetzwerke
mit standortgebundener Netzwerkkoordination weiter zu entwickeln, sodass in den
Räumen des Trägers sowohl Angebote wahrgenommen und genossen werden
können als auch, dass diese Räume Ausgangspunkt von selbstorganisierten
Aktivitäten sind. Diese SeniorenNetzwerke erfüllen also eine doppelte Funktion:
Verpflichtend für alle ist, ein Grundangebot für ältere Menschen im Stadtteil zu
sichern. Damit ist ein Angebot gemeint, an dem auch hochaltrige und/oder
gesundheitlich eingeschränkte und/oder behinderte ältere Menschen teilnehmen
können. In der Regel handelt es sich dabei um Angebote, die einen betreuenden
oder geselligen Charakter haben (z. B. Spielenachmittage, Frückstückstreffen,
Gedächtnistraining). Die Angebote sind kostenlos anzubieten und offen für alle
Interessierte. Idealerweise wird das Grundangebot von engagierten
Ehrenamtlichen übernommen. Aufgabe der hauptamtlichen Leitung ist es,
Menschen für diese Aufgabe zu finden, zu qualifizieren und zu begleiten.
Neben der Steuerung dieses Grundangebots hat die Leitung des
Begegnungszentrums die Aufgabe, ein SeniorenNetzwerk aufzubauen. Hier gelten
die Ziele wie unter Abschnitt 2.
Diese Aufgabenerfüllung erfordert ein völlig neues Rollenverständnis der
Leitungskraft: Ist der Leiter eines Begegnungszentrums vorher „Macher“ oder
„Gestalter“ gewesen, ist er jetzt „Ermöglicher“ und „Begleiter“ von Prozessen und
Menschen: Hat er vorher ein Programm für andere entwickelt, entwickelt er jetzt
ein Programm mit den Menschen gemeinsam. War vorher ein Ziel, dass viele
Menschen das Haus nutzen oder besuchen und die Angebote ‚ausgebucht’ sind,
muss jetzt Ziel sein, dass möglichst viele Menschen eigene Initiativen entwickeln.
Die Menschen, mit denen er arbeitet, sieht er nicht in erster Linie als hilfsbedürftige
Klienten, sondern als Menschen mit vielen „Schätzen“, die es zu heben gilt: Was
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können die Menschen, die ins Haus kommen – welche Aufgaben können sie
selbständig übernehmen?
In Stadtteilen, in denen es keine Stadtteilkonferenz gibt, richtet die
Leitung/Netzwerkkoordination eine ein und stellt sicher, dass diese Konferenz
mindestens 2 mal im Jahr tagt. In Stadtteilen, in denen es bereits bestehende und
gut funktionierende Vernetzungsstrukturen gibt, muss keine Parallelstruktur
aufgebaut werden. Bestehende Strukturen müssen jedoch nachweisbar für
Seniorenthemen und –belange sensibilisiert werden. Auf die Erweiterung des
Kreises (gemäß Konzept) muß aktiv hingewirkt werden.
4. Handlungsebenen
Damit sich die SeniorenNetzwerke-Konzeption in möglichst allen Stadtteilen (86)
ausbreitet und somit möglichst viele Seniorinnen und Senioren an das
SeniorenNetzwerk in ihrem Stadtteil angeschlossen sind, ist die Zusammenarbeit
folgender vier Handlungsebenen erforderlich:
4.1 Amt für Soziales und Senioren
Das Amt für Soziales und Senioren hat gemeinsam mit den Wohlfahrtsverbänden
und der Seniorenvertretung das Konzept SeniorenNetzwerke aus 2001/2002
weiter entwickelt. Dieses Konzept beschreitet Neuland, indem erstmalig in der
Kölner Seniorenarbeit das Ziel formuliert wird, dass ältere Bürgerinnen und Bürger
ihre Belange im Stadtteil selbst organisieren sollen. Zur Umsetzung dieses Zieles
gewährt das Amt für Soziales und Senioren entsprechend der aktuellen
Haushaltslage auf Beschluss des Ausschusses für Soziales und Senioren jährliche
Zuschüsse zu Personal- und Sachkosten einer Netzwerkkoordination an die
Wohlfahrtsverbände, ihre Mitglieder und die Sozial-Betriebe-Köln gGmbH für
SeniorenNetzwerke in der Anschubphase, SeniorenNetzwerke mit
standortgebundener Koordination und die Servicestelle sowie
Sachkostenzuschüsse an selbstorganisierte SeniorenNetzwerke.
Zusammenfassend obliegt dem Amt für Soziales und Senioren die Steuerung und
Evaluation des gesamten Programms in Kooperation mit den Wohlfahrtsverbänden
und der Seniorenvertretung einschließlich eventueller Modifikationen des
Programms.
Konkret begleitet und unterstützt es die Anstellungsträger der Koordinatoren/innen
fachlich, und zwar sowohl bezogen auf das gesamte Programm (a) als auch
bezogen auf das jeweilige SeniorenNetzwerk (b).
Beispielhaft sei genannt:
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zu a) Entwicklung und Abstimmung von Kriterien, ab wann ein
SeniorenNetzwerk verselbständigt werden kann und in welchem Stadtteil die
Koordinatorin/der Koordinator das nächste SeniorenNetzwerk entwickelt.
zu b) Abstimmung von stadtteilspezifischen Zielen.
4.2 Träger (Wohlfahrtsverbände, ihre Mitglieder und SBK)
- Die Träger als Partner des Amtes für Soziales und Senioren haben in
Abstimmung mit diesen die SeniorenNetzwerke-Konzeption entwickelt.
- Sie sind Anstellungsträger der Netzwerkkoordina toren/innen.
- Bei den SeniorenNetzwerken mit standortgebunden er
Netzwerkkoordination sind sie Träger der Einrichtungen. Während die
SeniorenNetzwerke in der Anschubphase überwiegend aus städtischen
Zuschüssen finanziert werden, fließen bei den SeniorenNetzwerken mit
standortgebundener Netzwerkkoordination Trägermittel ein.
- Die Träger stellen ihr spezifisches Profil als Wohlfahrtsverband bzw.
kommunaler Träger zugunsten einer trägerübergreifenden Struktur mit
verteilten Zuständigkeiten je nach Stadtteilen zurück. Ehrenamt,
Bürgerschaftliches Engagement und Selbsthilfe begleiten und
unterstützen sie gemeinsam auf der Basis dieser Konzeption.
- Die Träger praktizieren eine intensive Kooperatio n auf der Ebene der
Abteilungsleitungen/Fachberatungen und Netzwerkkoordinatoren/innen.
Beispielhaft seien genannt stadtweite Treffen, Fortbildungen,
Publikationen, Internet-Auftritt etc.
- Weiter zeichnen sich die Träger für die Umsetzun g dieses Konzeptes und
die mit dem Amt für Soziales und Senioren abgestimmten
stadtteilspezifischen Ziele verantwortlich. Zur Unterstützung dieser Arbeit
ist im Rahmen der Fachberatungsförderung ein entsprechender Anteil
vorgesehen.
4.3 Netzwerkkoordinatoren/innen
Ihre Aufgaben sind vielfältig und verändern sich im Laufe der Zeit, da es sich bei
der Netzwerkarbeit um eine prozessorientierte Arbeit handelt. So sind die
Aufgaben einer/eines Netzwerkkoordinatorin/Netzwerkkoordinators in der
Anfangszeit andere als in der Phase des Rückzugs.
a. Was sind die Aufgaben in der 1. Phase?
Im Wesentlichen handelt es sich um zwei Aufgabenbereiche:
Stadtteilanalyse: Den Stadtteil mit seinen Besonderheiten, Stärken und
Schwächen kennenlernen
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• Stadtteildaten erfassen und deuten
• Angebotsstruktur für Seniorinnen und Senioren im S tadtteil erfassen
• Wichtige Schlüsselpersonen und Knotenpunkte im Sta dtteil kennenlernen
• Institutionen im Stadtteil kennenlernen
• Vernetzungsstrukturen (formelle und informelle) ke nnenlernen
• „Probleme“, Defizite, Lücken im Hilfesystem im Sta dtteil identifizieren
• die besonderen Potentiale und Ressourcen im Stadtt eil ermitteln
Kooperation: Die Menschen und Institutionen mit der Netzwerkidee vertraut
machen und für die Zusammenarbeit gewinnen
• Durchführung von Informationsveranstaltungen für i nteressierte Bürgerinnen
und Bürger
• Einführung der Idee der SeniorenNetzwerk durch die Gründung von
Stadtteilkonferenzen
b. Was sind Aufgaben in der 2. Phase?
In dieser Phase geht es darum, die zwischen dem Amt für Soziales und
Senioren, dem Träger und der/dem Netzwerkkoordinator/in abgestimmten Ziele
umzusetzen. Dabei geht es darum, die Gruppenbildung unter den
Senioren/innen zu fördern, Institutionen und Geschäftsleute zur kontinuierlichen
Unterstützung zu gewinnen und die Stadtteilkonferenz sowie eventuell weitere
gemeinsame Projekte ins Werk zu setzen.
c. Was sind die Aufgaben in der 3. Phase?
Die 3. Phase ist die „Rückzugsphase“, d. h. alle Aufgaben des Koordinators
stehen unter dem Zeichen der Übergabe der Verantwortung für das
SeniorenNetzwerk an die Menschen „vor Ort“ (Netzwerker/innen). Dem/der
Netzwerkoordinator/in wird zugestanden in dieser Phase ein Jahr lang bis zu
30 % seiner/ihrer Arbeitszeit für den Ablösungsprozess von seinem bisherigen
SeniorenNetzwerk verwenden zu können.
Parallel zur Verselbständigung des „alten“ SeniorenNetzwerkes soll die
Erkundung und der schrittweise Aufbau eines „neuen“ Netzwerkes in einem
anderen Stadtteil beginnen.
4.4 Kölner Seniorenvertretung
Die Kölner Seniorenvertretung hat seit Anbeginn die Konzeption und die
Umsetzung kritisch begleitet. Viele Seniorenvertreterinnen und –vertreter sind
praktisch in die SeniorenNetzwerkarbeit in ihrem „Veedel“ eingebunden. In den
Bezirksarbeitsgemeinschaften Seniorenpolitik und in der Stadtarbeitsgemeinschaft
Seniorenpolitik lassen sie ihre Anregungen in die Konzeptarbeit einfließen.
C. Schlussbemerkung und Ausblick
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Während der Phase der Konzepterstellung für die Kölner SeniorenNetzwerke als
auch in deren Umsetzung muß die gute und produktive Kooperation der beteiligten
Partner, Amt für Soziales und Senioren der Stadt Köln, Wohlfahrtsverbände und
Kölner Seniorenvertretung hervorgehoben werden. Sie steht für die gemeinsame
Begeisterung an einer neuen Art der Seniorenpolitik .
In der Phase der Umsetzung durften sich die Akteure über mutmachende
Erfahrungen und Rückmeldungen freuen, die neue Impulse gaben. Die positiven
Rückmeldungen der Netzwerker/innen in den SeniorenNetzwerken und die
Verleihung des Deutschen Präventionspreises 2005 seien hier als Beispiele
genannt.
Die Weiterentwicklung des Konzeptes der Kölner SeniorenNetzwerke ist
prozesshaft angelegt, d.h. aus Erfahrungen lernen, Betroffene zu Beteiligten
machen und nötige Veränderungen in die laufende Arbeit einbringen.
Mit heutigem Stand (September2007) sind in insgesamt 33 Stadtteilen
SeniorenNetzwerke vorhanden. In 2008 wird der Aufbau von mindestens 5
weiteren Netzwerken angestrebt. D.h. eine beständige quantitative
Weiterentwicklung ist Bestandteil des Konzeptes.
Die Arbeit der Servicestelle ist ab August 2007 aufgenommen worden, hier gilt es
die fachliche Begleitung der SeniorenNetzwerke kritisch - konstruktiv zu begleiten
und zu evaluieren.
Nicht zuletzt steht als wichtige Zukunftsaufgabe an, die bisher bewusst parallel
laufende Entwicklung der verschiedenen Typen von SeniorenNetzwerken auch
strukturell zusammenzuführen.
Anlagen:
Liste der SeniorenNetzwerke
Anlage 17, Auszug BP Innenstadt zu Vorlage 0586 2020
1023 Zeichen
Geschäftsführung Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) Frau Dederichs Telefon: (0221) 221-26144 E-Mail: Andrea.Dederichs@stadt-koeln.de Datum: 28.08.2020 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt vom 26.08.2020 öffentlich 3.2 Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln 0586/2020 Ergänzter Beschluss Alternative: Der Ausschuss für Soziales und Senioren beschließt das vorgelegte Konzept, Stand 13.02.2020, für die SeniorenNetzwerke Köln, einschließlich der Anlagen zum Kon- zept. Dabei ist in der Anlage 2 (Konzept) der Textvorschlag der Seniorenvertretung aus Anlage 6 zu übernehmen. Es wird weiterhin beschlossen, dass die Anlagen zum Konzept bei Änderungen zu aktualisieren sind, ohne dass es eines weiteren Ausschussbeschlusses bedarf. Bei wesentlichen Änderungen bei Anlage 2 (Konzept) ist ein erneuter Beschluss erfor- derlich. Darüber hinaus werden Räumlichkeiten für selbstorganisierte Netzwerke ge- fordert. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt
Anlage 20, Auszug aus dem Beschlussprotokoll vom Integrationsrat 18.08.2020
1322 Zeichen
Geschäftsführung Integrationsrat Frau Arikan Telefon: (0221) 29725 Fax : (0221) E-Mail: Neslihan.Arikan@STADT-KOELN.DE Datum: 16.12.2020 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung des Integrationsrates vom 18.08.2020 öffentlich 8.1 Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln 0586/2020 Der Integrationsrat schlägt folgende Beschlussfassung vor: Beschluss: Der Ausschuss für Soziales und Senioren beschließt das vorgelegte Konzept, Stand 13.02.2020, für die SeniorenNetzwerke Köln, einschließlich der Anlagen zum Kon- zept. Es wird weiterhin beschlossen, dass die Anlagen zum Konzept in der Folgezeit bei Änderungen zu aktualisieren sind, ohne dass es eines weiteren Ausschussbeschlus- ses bedarf. Alternative: Der Ausschuss für Soziales und Senioren beschließt das vorgelegte Konzept, Stand 13.02.2020, für die SeniorenNetzwerke Köln, einschließlich der Anlagen zum Kon- zept. Dabei ist in der Anlage 2 (Konzept) der Textvorschlag der Seniorenvertretung aus Anlage 6 zu übernehmen. Es wird weiterhin beschlossen, dass die Anlagen zum Konzept bei Änderungen zu aktualisieren sind, ohne dass es eines weiteren Ausschussbeschlusses bedarf. Bei wesentlichen Änderungen bei Anlage 2 (Konzept) ist ein erneuter Beschluss erfor- derlich. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt
Anlage 5 - Anlage 3 zum Konzept SNW Köln Übersichtskarte
1345 Zeichen
Eil Poll Grengel Brück Libur Sülz Merkenich Worringen Niehl Flittard Dünnwald Dellbrück Zündorf Rondorf Rath/Heumar Deutz Weiß Langel Lindenthal Kalk Godorf Ossendorf Sürth Junkersdorf Longerich Roggendorf/Thenhoven Zollstock Rodenkirchen Lind Immendorf Weiden Riehl Widdersdorf Pesch Mülheim Ostheim Holweide Höhenhaus Nippes Lövenich Müngersdorf Wahn Ehrenfeld Mülheim Westhoven Gremberghoven Raderthal Urbach Stammheim Porz Hahnwald Blumenberg Ensen Elsdorf Esch/Auweiler Fühlingen Merheim Meschenich Vogelsang Weidenpesch Buchheim Marienburg Wahnheide Volkhoven/ Weiler Neustadt/Nord Bilderstöckchen Bickendorf Seeberg Neustadt/ Süd Bocklemünd/ Mengenich Höhenberg Altstadt/ Süd Altstadt/Nord Neuehrenfeld Vingst Chorweiler Klettenberg Braunsfeld Heimersdorf Humboldt/ Gremberg Bayenthal Lindweiler Neubrück Buchforst Raderberg Finkenberg Mauenheim Porz Kalk Chorweiler Mülheim Nippes Rodenkirchen Lindenthal Ehrenfeld Innenstadt SeniorenNetzwerke in Köln Stand: Februar 2020 Stadtteil mit standortgebundenem SeniorenNetzwerk Stadtteil mit selbstorganisiertem SeniorenNetzwerk Stadtteil mit SeniorenNetzwerk im Aufbau Stadtteil ohne SeniorenNetzwerk Pe ter Paulukat, Tel.: 0221/ 221-2 74 08Amt für Soziales, Arbeit und Senioren 503/1 Offene Seniorenarbeit Anlage 5 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 Anlage 3 zum Konzept SeniorenNetzwerke Köln
Anlage 4 - Anlage 2 zum Konzept Aktuelle Adressliste SNW Köln Stand 18.2.2020
18083 Zeichen
Anlage 4 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020
Anlage 2 zum Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln www.seniorennetzwerke-koeln.de
Seite 1 Stand: 19.02.2020
Stadtbezirk 1
Innenstadt
Kontaktadressen Ansprech -
partner *in
Tel. Nr. E-Mail
1
SeniorenNetzwerk
Altstadt/Nord
Selbstorganisiert
c/o Pfarrbüro St. Aposteln
Neumarkt 30
50667 Köln
Sprecher*innen-
rat
N.N. seniorennetzwerk.nord@gmail.com
www.veedelnetz.de
1
SeniorenNetzwerk
Altstadt/Süd
Selbstorganisiert
Karl-Berbuer-Platz 1
50678 Köln
Sprecher*innen-
rat
99 87 82 40 snw-altstadt-sued@gmx.de
1 SeniorenNetzwerk
Altstadt/Süd
Standort
Caritasverband für die Stadt Köln
e.V.
Waidmarkt 24
50674 Köln
Karin Scholze 0178-
90 94 710
26 17 138
karin.scholze@caritas-koeln.de
1
SeniorenNetzwerk
Deutz
Standort
Ceno e.V.
Gebrüder-Coblenz-Str. 10
50679 Köln
Annetta Ristow 99 59 980 ristow@ceno-koeln.de
1
SeniorenNetzwerk
Neustadt/Nord
Selbstorganisiert
GAG-Seniorenwohnhaus
Brabanterstraße 32
50672 Köln
Sprecher*innen-
rat
N.N.
snw-nn@freenet.de
1
SeniorenNetzwerk
Neustadt/Süd
Im Aufbau
DRK
An der Bottmühle 2+15
50678 Köln
Margret
Schürmann
93 19 032
seniorennetzwerk.neustadt@gmail.com
Anlage 4 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020
Anlage 2 zum Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln www.seniorennetzwerke-koeln.de
Seite 2 Stand: 19.02.2020
Stadtbezirk 2
Rodenkirchen
Kontaktadressen Ansprech -
partner *in
Tel. Nr. E-Mail
2
SeniorenNetzwerk
Bayenthal
Selbstorganisiert
c/o St. Antonius Krankenhaus
Schillerstraße 23
Raum 1015
50968 Köln
Sprecher*innen-
rat/Netzwerk-
Team
379 317 65
SNW-Bayenthal@web.de
2
SeniorenNetzwerk
Meschenich
Selbstorganisier t
c/o Caritaszentrum
Brühler Landstraße 425
50997 Köln
Willi Bollenbeck 02232-
41 71 814
manfred-maron@t-online.de
2
SeniorenNetzwerk
Raderberg
Im Aufbau
AWO Kreisverband Köln e.V.
c/o St. Antonius Krankenhaus
Schillerstraße 23
Raum 1015
50968 Köln
Heike Wagner 0163-
16 13 565
seniorennetzwerk.raderberg@web.de
2
SeniorenNetzwerk
Raderthal
Im Aufbau
AWO Kreisverband Köln e.V.
Rubensstr. 7-13
50969 Köln
Mechthild Lauf 20 40 790
0163-
69 38 433
seniorennetzwerk.raderthal@gmx.de
2
SeniorenNetzwerk
Rodenkirchen
Selbstorganisiert
c/o Bezirksrathaus
Hauptstr. 85
Zimmer 107
50996 Köln
Sprecher*innen-
rat
22 19 22 24 seniorennetzwerk-rodenkirchen@web.de
2
SeniorenNetzwerk
Sürth
Im Aufbau
c/o OKKS
Sürther Hauptstrasse 56
50999 Köln
Karin
Matzner
0173-
61 44 794
karin.matzner@caritas-koeln.de
2
SeniorenNetzwerk
Zollstock
Standort
AWO Kreisverband Köln e.V.
Rosenzweigweg 1
50969 Köln
Marita
Scheeres
379 68 03 awo.seniorennetz.zollstock@gmx.de
Anlage 4 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020
Anlage 2 zum Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln www.seniorennetzwerke-koeln.de
Seite 3 Stand: 19.02.2020
Stadtbezirk 3
Lindenthal
Kontaktadressen Ansprech -
partner *in
Tel. Nr. E-Mail
3
SeniorenNetzwerk
Braunsfeld
Selbstorganisiert
c/o ZeitGeist Kulturzentrum
Wiethasestr. 52
50933 Köln
Sprecher*innen-
rat
0178- 30 32 122 seniorenbraunsfeld@gmx.de
3
SeniorenNetzwerk
Junkersdorf
Im Aufbau
Diakonisches Werk Köln u. Region
Kartäusergasse 9-11
50678 Köln
Angelika Klauth 0176-
23 27 99 23
angelika.klauth@diakonie-koeln.de
3
SeniorenNetzwerk
Klettenberg
Im Aufbau
Diakonisches Werk Köln u. Region
Kartäusergasse 9-11
50678 Köln
Sabine Kistner-
Bahr
16 03 850
oder
0163-71 17 588
sabine.kistner-bahr@diakonie-
koeln.de
3
SeniorenNetzwerk
Lindenthal
Selbstorganisiert
Hartmut Stein
Zülpicher Str. 398
50935 Köln
_______________________________________________________
Zentrum für Sport und Medizin
(ZSM) am Evangelischen
Krankenhaus Köln
Weyertal 76
50931 Köln
Hartmut Stein
Günter Gerharz
________________________ ____
Jörg
Gommersbach-
Löffler
0172-63 15 277
0160-93 33 08 78
________________________ _______
479-22 99
seniorennetzwerk-
lindenthal@gmx.de
________________________________________ __________________
joerg.loeffler@evk-rheinland.de
3
SeniorenNetzwerk
Müngersdorf
Standort
Altentagesstätte Dr. Schaefer-
Ismer
Sozialwerk der Ev. Clarenbach-
Kirchengemeinde
Brauweiler Weg 8
50933 Köln
Heidi Matheis 48 60 85 atb@clarenbachstift.de
3
SeniorenNetzwerk
Sülz
Im Aufbau
Koordination SeniorenNetzwerk
Sülz, ASB Alten- und Pflegeheime
Köln GmbH
Wittekindstr. 3-5
50937 Köln
Finny Breitbach 66 00 71 92
0151-59023406
finny.breitbach@asb-koeln.de
3
SeniorenNetzwerk
Weiden
Selbstorganisiert
c/o St. Josefsheim
An der Alten Post 17
50858 Köln
Dagmar Freye,
Hans-Werner
Fuchs
02234-72 464
02234-47 160
seniorennetzwerk.weiden@live.de
Anlage 4 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020
Anlage 2 zum Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln www.seniorennetzwerke-koeln.de
Seite 4 Stand: 19.02.2020
Stadtbezirk 4
Ehrenfeld
Kontaktadressen Ansprech -
partner *in
Tel. Nr . E-Mail
4
SeniorenNetzwerk
Bickendorf
Selbstorganisiert
Treffpunkt am Rosengarten
Am Rosengarten 87
50827 Köln
Ingrid Bauer
Maria Vauda
53 05 515 wydra@outback-stiftung.de
4
SeniorenNetzwerk
Bocklemünd/Mengenich
Selbstorganisiert
c/o GAG Treff
Görlinger Zentrum 12
50829 Köln
Margot
Gehrmann
5 00 22 59 margot.gehrmann@gmail.com
4
SeniorenNetzwerk
Ehrenfeld
Im Aufbau
Deutsches Rotes Kreuz
Oskar-Jäger-Str. 42
50825 Köln
Yaylagül
Gönen
54 87 391
oder
0175-
11 79 561
seniorennetzwerk-ehrenfeld@drk-
koeln.de
4
SeniorenNetzwerk
Neu-Ehrenfeld
Im Aufbau
AWO Zentrum für Senioren
Theo-Burauen-Haus
Peter-Bauer-Str. 2
50823 Köln
Ruth Perk 57 33 257 seniorennetzwerk.neuehrenfeld@g mx.de
4
SeniorenNetzwerk
Vogelsang
Standort
Pro Senioren und Gesundheit
Goldammerweg 28
50829 Köln
Petra Gräff 99 20 39 77
snw-vogelsang@quaeker-nbh.de
4
SeniorenNetzwerk
Ossendorf
Im Aufbau
Quäker Nachbarschaftsheim e.V.
Kreutzer Str. 5-9
50672 Köln
Jörg
Paschke
95 15 40 49
oder
01578-
60 25 566
drh@quaeker-nbh.de
Anlage 4 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020
Anlage 2 zum Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln www.seniorennetzwerke-koeln.de
Seite 5 Stand: 19.02.2020
Stadtbezirk 5
Nippes
Kontaktadressen Ansprech -
partner *in
Tel. Nr. E-Mail
5
SeniorenNetzwerk
Bilderstöckchen
Selbstorganisiert
c/o Familie Nürnberg
Geldernstr. 55
50739 Köln
Familie
Nürnberg
17 29 98 bilderstoeckchen-aktiv@gmx.de
5
SeniorenNetzwerk
Longerich
Selbstorganisiert
Jörg Jahn
Meerfeldstraße 27
50737 Köln
Jörg Jahn 0173-
4409275
senelo@gmx.de
5
SeniorenNetzwerk
Niehl
Standort
Deutsches Rotes Kreuz
Pohlmanstr. 13
50735 Köln
Kerstin Goll 97 11 461 seniorennetzwerk-niehl@drk-k oeln.de
5
SeniorenNetzwerk
Nippes
Im Aufbau
Caritasverband für die Stadt
Köln e.V.
Neusser Str. 377
50733 Köln
Kerstin Bienek 0178-
90 94 867
kerstin.bienek@caritas-koeln.de
5
SeniorenNetzwerk
Mauenheim
Im Aufbau
SBK Sozial-Betriebe-Köln
Städtisches Seniorenzentrum
Köln-Riehl
Boltensternstraße 16
50735 Köln
Klara Brümmer 0173-
65 84 885
klara.bruemmer@sbk-koeln.de
5
SeniorenNetzwerk
Riehl
Standort
SBK Sozial-Betriebe-Köln
Städtisches Seniorenzentrum
Köln-Riehl
Boltensternstraße 16
50735 Köln
Natascha Mark 77 75 51 64 natascha.mark@sbk-koeln.d e
5
SeniorenNetzwerk
Weidenpesch
Im Aufbau
c/o DRK Kreisverband Köln e.V.
Oskar-Jäger-Str. 42
50825 Köln
Sabine
Heinrichs
54 87 392
0170-
22 85 937
seniorennetzwerk-weidenpesch@drk-
koeln.de
Anlage 4 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020
Anlage 2 zum Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln www.seniorennetzwerke-koeln.de
Seite 6 Stand: 19.02.2020
Stadtbezirk 6
Chorweiler
Kontaktadresse n Ansprech -
partner *in
Tel. Nr. E-Mail
6
SeniorenNetzwerk
Chorweiler
Im Aufbau
c/o Kulturbrücke des Bürgerzentrums
Chorweiler
Athener Ring 34
50765 Köln
Holger
Hoeck
0173-
61 44 842
holger.hoeck@caritas-koeln.de
6
SeniorenNetzwerk
Heimersdorf
Selbstorganisiert
c/o Johanniter Stift Gut Heuserhof
Giershausener Weg 21
50767 Köln
Planungs-
team
0178-
936 11 42
snw-heimersdorf@web.de
https://unser-quartier.de/snw-
heimersdorf
6
SeniorenNetzwerk
Lindweiler
Selbstorganisiert
Lindweiler Treff
Marienberger Weg 17b
50767 Köln
Inge Zeitel 79 64 87 lindweilertreff@diakonie-koeln .de
6
SeniorenNetzwerk
Seeberg
Standort
DTVK e.V. (Deutsch-Türkischer
Verein Köln e.V.)
Abendrothstr. 20-22
50769 Köln
Mujgan
Keltek
12 61 37-13 mujgan.keltek@dtvk.de
6
SeniorenNetzwerk
Worringen
Im Aufbau
Diakonisches Werk Köln u. Region
Kartäusergasse 9-11
50678 Köln
Rosi Fritgen 0176-
23 27 99 17
rosi.fritgen@diakonie-koeln.de
6 SeniorenNetzwerk
Pesch
Im Aufbau
c/o Caritas Zentrum Ehrenfeld
Geisselstr. 1
50823 Köln
Fabian Pioch
56 95 78 29 Fabian.pioch@caritas-koeln.de
Anlage 4 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020
Anlage 2 zum Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln www.seniorennetzwerke-koeln.de
Seite 7 Stand: 19.02.2020
Stadtbezirk 7
Porz
Kontaktadressen Ansprech -
partner *in
Tel. Nr. E-Mail
7
SeniorenNetzwerk
Eil
Im Aufbau
Begegnungszentrum (BGZ) Porz
der Synagogen-Gemeinde Köln
Theodor-Heuss-Str. 43-45
51149 Köln
Natalia Töpfer 02203-
20 15 54
0178-
69 93 366
seniorennetz.porz-eil@sgk.de
7
SeniorenNetzwerk
Ensen
Im Aufbau
c/o Seniorenvertretung
Friedrich-Ebert-Ufer 64-70
Raum 246
51143 Köln
Charitini
Petridou-Nitzsche
89 00 93 56
charitini.petridou@johanniter.de
7
SeniorenNetzwerk
Gremberghoven
Selbstorganisiert
Bürgertreffpunkt
„Zur alten Bäckerei“
Talweg 2a
51149 Köln
Sprecher*innenrat 02203-37 685
Margarete und
Aloys Hermes
N.N.
7
SeniorenNetzwerk
Poll
Selbstorganisiert
c/o Anneliese Robrecht
Schulpfad 20
51105 Köln
Anneliese
Robrecht
83 03 633 a.robrecht@gmx.de
7
SeniorenNetzwerk
Porz
Standort
AWO Kreisverband Köln e.V.
c/o Jugend- und
Gemeinschaftszentrum Glashütte
Glashüttenstr.20
51143 Köln
Christina Wiskow 02203-
18 55 538
awo.seniorennetz-porz@gmx.de
7
SeniorenNetzwerk
Urbach
Selbstorganisiert
c/o Altenzentrum Porz-Urbach
Tiergartenstr. 47
51145 Köln
Sprecher*innenrat
02203-
37 377
urbach.snw@gmail.com
7
SeniorenNetzwerk
Zündorf
Im Aufbau
c/o Pro Humanitate e.V.
Postfach 903170
51124 Köln
Charitini
Petridou-Nitzsche
0163-
80 34 906
snw-zuendorf@gmx.de
Anlage 4 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020
Anlage 2 zum Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln www.seniorennetzwerke-koeln.de
Seite 8 Stand: 19.02.2020
Stadtbezirk 8
Kalk
Kontaktadressen Ansprech -
partner *in
Tel. Nr. E-Mail
8
SeniorenNetzwerk
Brück
Selbstorganisiert
c/o St. Vinzenzhaus
Olpener Str. 863
51109 Köln
Sprecher*
innen-Team
0151-
41 26 33 69
seniorennetzwerk-brueck@gmx.de
8
SeniorenNetzwerk
Höhenberg
Standort
c/o Paul-Schwellenbach-Haus
PariSozial Köln
Weimarer Str. 15
51103 Köln
Andrea Skroch 87 21 10 paul-schwellenbach-haus@t-on line.de
skroch@parisozial-koeln.de
8
SeniorenNetzwerk
Humboldt/Gremberg
Im Aufbau
SBK Sozial-Betriebe-Köln
Städtisches Seniorenzentrum
Köln-Riehl
Boltensternstraße 16
50735 Köln
Klara Brümmer
0173-
65 84 885
klara.bruemmer@sbk-koeln.de
8
SeniorenNetzwerk
Kalk
Selbstorganisiert
c/o Bürgerverein Kalk e.V.
Wiersbergstr. 21
51103 Köln
Rainer Kreke 87 01 006 rainer.kreke@gmx.de
8
SeniorenNetzwerk
Merheim
Selbstorganisiert
c/o Büro: Detmolder Str. 4
51109 Köln
Hubert Treutler
01575-
14 61 224
netzwerkmerheim@gmx.de
8
SeniorenNetzwerk
Neubrück
Selbstorganisiert
c/o Stadtteilbibliothek Neubrück
Treff im Pavillon
An St. Adelheid 2-8
51109 Köln
Jörg Grahl
Silvia Schrage
89 28 99
oder
0172-
28 50 277
nc-grahljo2@netcologne.de
seniorennetzwerk.neubrueck@web.de
buergerverein.neubrueck@web.de
8
SeniorenNetzwerk
Ostheim
Selbstorganisiert
c/o Buchheimer Weg 9
51107 Köln
Dr. Martin
Theisohn
89 12 47 martintheisohn@arcor.de
8
SeniorenNetzwerk
Rath-Heumar
Im Aufbau
SeniorenNetzwerk Rath-Heumar
AWO-Kreisverband Köln e.V.
Rubensstrasse 7-13
50676 Köln
Mechthild Lauf 20 40 790
0163-
88 14 209
seniorennetzwerk.rath-heumar@gmx.de
8
SeniorenNetzwerk
Vingst
Selbstorganisiert
Leitung Bürgerzentrum
Vingst/Stadtteilbüro
Würzburger Str. 11 a
Beate Mages 78 80 76 00 vingstertreff@soziales-koel n.de
Anlage 4 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020
Anlage 2 zum Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln www.seniorennetzwerke-koeln.de
Seite 9 Stand: 19.02.2020
51103 Köln
Anlage 4 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020
Anlage 2 zum Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln www.seniorennetzwerke-koeln.de
Seite 10 Stand: 19.02.2020
Stadtbezirk 9
Mülheim
Kontaktadressen Ansprech -
partner *in
Tel. Nr. E-Mail
9
SeniorenNetzwerk
Buchforst
Im Aufbau
AWO Kreisverband Köln e.V.
Rubensstr. 7-13
50676 Köln
Ruth Liffers 0178-
690 26 35
seniorennetzwerk-buchhforst@gmx.de
9
SeniorenNetzwerk
Buchheim
Selbstorganisiert
c/o GAG Gemeinschaftsraum
Caumannsstraße 21
51065 Köln
Sprecher*innen-
rat
26 13 79 09 snwbuchheim@googlemail.com
9
SeniorenNetzwerk
Dellbrück
Selbstorganisiert
c/o Städtisches Seniorenzentrum
Von-Quadt-Str. 74
51069 Köln
Sprecher*innen-
rat
96 39 316
und
62 01 221
senioren.dellbrueck@gmx.de
9
SeniorenNetzwerk
Dünnwald
Im Aufbau
c/o Christliche Sozialhilfe Köln e.V.
Amselstr. 22
51069 Köln
Christine Bürger 45 08 71 08 christine.buerger@csh- koeln.de
9
SeniorenNetzwerk
Flittard
Im Aufbau
c/o Deutsches Rotes Kreuz
Oskar-Jäger-Str.42
50825 Köln
Marion Frings 0151-
52 86 07 70
seniorennetzwerk-flittard@web.de
9
SeniorenNetzwerk
Höhenhaus
Selbstorganisiert
c/o ASG (Antoniter
Siedlungsgesellschaft mbH)
Dreisamweg 16
51061 Köln
Sprecher*innen-
rat
Inge Ullendahl
93 12 11 99
63 64 14
frank.nieder@asg.koeln
9
SeniorenNetzwerk
Holweide e.V.
Selbstorganisiert
Bergisch Gladbacher Str. 499
51067 Köln
Vorstand 69 14 58
oder montags
26 13 93 63
vorstand@seniorennetzwerk-
holweide.de
www.seniorennetzwerk-holweide.de
9
SeniorenNetzwerk
Mülheim
Selbstorganisiert
c/o Norbert Burger Seniorenhaus
Keupstraße 2-4, Internetcafé
51063 Mülheim
Doris Uelner
66 77 02
(AB Uelner)
N.N.
9
SeniorenNetzwerk
Mülheim
Standort
AWO Kreisverband Köln e.V.
c/o August-Bebel-Haus
Krahnenstr.1
51063 Köln
Bagnu Yazici 64 54 05 awo.seniorennetz-muelheim@gmx .de
9
SeniorenNetzwerk
Stammheim
Selbstorganisiert
c/o Stadtteilbüro
Bonhoefferstr. 13
51061 Köln
Sprecher*innen 0160-
91 70 57 37
seniorennetzwerk-stammheim@web.de
Anlage 4 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020
Anlage 2 zum Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln www.seniorennetzwerke-koeln.de
Seite 11 Stand: 19.02.2020
Servicestellen selbstorganisierte
SeniorenNetzwerke Köln
Kontaktadresse
Ansprechpartner/in Tel. Nr. E-Mail
Servicestelle selbstorganisierte
SeniorenNetzwerke Köln
In den Bezirken:
1 Innenstadt
2 Rodenkirchen
3 Lindenthal
4 Ehrenfeld
Mauritiussteinweg 36a
50676 Köln
Ilona Schulz 560 34 17
servicestelle-selbstorganisierte@
seniorennetzwerke-koeln.de
ilona.schulz@paritaet-nrw.org
Servicestelle selbstorganisierte
SeniorenNetzwerke Köln
in den Bezirken:
5 Nippes
6 Chorweiler
7 Porz
Geisselstr. 1
50823 Köln
Fabian Pioch
56 95 78
29
Fabian.pioch@caritas-koeln.de
Servicestelle selbstorganisierte
SeniorenNetzwerke Köln
im Bezirk
8 Kalk
Mauritiussteinweg 36a
50676 Köln
Susanne Bösel 506 34 16
0176-
47 35 19
43
servicestelle-snw-kalk@parisozial-
koeln.de
Servicestelle selbstorganisierte
SeniorenNetzwerke Köln
im Bezirk
9 Mülheim
Adamsstr. 15
51063 Köln
Cilli Brandt 0172-
13 97 507
cilli.brandt@caritas-koeln.de
servicestelle-snw-
muelheim@caritas-koeln.de
Anlage 4 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020
Anlage 2 zum Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln www.seniorennetzwerke-koeln.de
Seite 12 Stand: 19.02.2020
Kontaktadresse
Ansprechpartner/in Tel. Nr. E-Mail
AWO Kreisverband
Köln e.V.
Rubensstr. 7-13
50676 Köln
Anja Ramos 20 407-40 ramos@awo-koeln.de
Caritasverband für die
Stadt Köln e.V.
Geisselstraße 1
50823 Köln
Sabrina Exler 56 95 78-20
Fax: 0221-56 95 78-15
sabrina.exler@caritas-koeln.de
Deutsches Rotes Kreuz
Kreisverband Köln e.V.
An der Bottmühle 2+15
50678 Köln
Katharina Pucher 0221-93 190 33 seniorenarbeit@drk- koeln.de
Deutsches Rotes Kreuz
Kreisverband Köln e.V.
Oskar-Jäger-Str. 42
50825 Köln
Wolfgang Schaefer 5487-300
Fax: 0221-5487-109
leitung.fb3@drk-koeln.de
Diakonisches Werk des
Evangelischen
Kirchenverbandes Köln
und Region
Kartäusergasse 9-11
50678 Köln
Susanne
Schönewolff
16 038-33 susanne.schoenewolff@diakonie-
koeln.de
Paritätischer
Wohlfahrtsverband
Kreisgruppe Köln
Marsilstein 4-6
50676 Köln
Christof Wild 95 15 42-38
Fax: 0221-95 15 42-42
wild@paritaet-nrw.org
Sozial-Betriebe-Köln
gemeinnützige GmbH
Städtisches Senioren-
zentrum Köln-Riehl
Boltensternstraße 16
50735 Köln
Natascha Mark
Dr. Amelie Köcke
77 75 51 64
77 75 53 06
natascha.mark@sbk-koeln.de
amelie.koecke@sbk-koeln.de
Synagogen-Gemeinde
Köln
Ottostr. 85
50823 Köln
Tatjana Puris
71 66 25 23
t.puris@sgk.de
Synagogen-Gemeinde
Köln
Ottostr. 85
50823 Köln
Alina Schiller
(Vertretung für Frau
Puris)
71 66 25 25
a.schiller@sgk.de
Stadt Köln
Amt für Soziales und
Senioren
Ottmar-Pohl-Platz 1
51103 Köln
Peter Paulukat 221-27 408 peter.paulukat@stadt-koel n.de
Anlage 18, 9.2.2 Auszug aus dem Beschlussprotokoll BV 2 31.08.2020 0586-2020
954 Zeichen
Geschäftsführung Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) Frau Paßmann Telefon: (0221) 221-92313 Fax : (0221) 221-92318 E-Mail: miriam.passmann@stadt-koeln.de Datum: 31.08.2020 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung der Bezirksvertretung Rodenkirchen vom 31.08.2020 öffentlich 9.2.2 Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln 0586/2020 Beschluss: Die Bezirksvertretung Rodenkirchen empfiehlt dem Ausschuss für Soziales und Se- nioren, folgenden geänderten Beschluss zu fassen: Der Ausschuss für Soziales und Senioren beschließt das vorgelegte Konzept, Stand 13.02.2020, für die SeniorenNetzwerke Köln, einschließlich der Anlagen zum Kon- zept. Dabei ist in der Anlage 2 (Konzept) der Textvorschlag der Seniorenvertretung aus Anlage 6 zu übernehmen. Darüber hinaus werden Räumlichkeiten für selbstorganisierte Netzwerke ge- fordert. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt. (nicht anwesend: Herr Heinzlmeier)
Anlage 13, Auszug BP BV Ehrenfeld 15.06.2020 Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln
914 Zeichen
Geschäftsführung Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) Herr Schmitz (02-4) Telefon: (0221) 221-94313 Fax : (0221) 221-94342 E-Mail: Andreas.Schmitz2@stadt -koeln.de Datum: 16.06.2020 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der 48. Sitzung der Bezirksvertretung Ehrenfeld vom 15.06.2020 öffentlich 10.3 Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln 0586/2020 Beschluss: Die Bezirksvertretung Ehrenfeld empfiehlt dem Ausschuss für Soziales und Senio- ren, folgenden geänderten Beschluss zu fassen: Der Ausschuss für Soziales und Senioren beschließt das vorgelegte Konzept, Stand 13.02.2020, für die SeniorenNetzwerke Köln, einschließlich der Anlagen zum Kon- zept. Dabei ist in der Anlage 2 (Konzept) der Textvorschlag der Seniorenvertretung aus Anlage 6 zu übernehmen. Darüber hinaus werden Räumlichkeiten für selbstorganisierte Netzwerke ge- fordert. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt.
Anlage 14, Auszug BP BV Porz 16.06.2020 Konzept für die SeniorenNetzwerle Köln
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Geschäftsführung Bezirksvertretung 7 (Porz) Herr Stäuder Telefon: (0221) 97327 Fax : (0221) E-Mail: Erik.Staeuder@Stadt-Koeln.de Datum: 17.06.2020 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung der Bezirksvert retung Porz vom 16.06.2020 öffentlich 7.5 Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln 0586/2020 Frau Otto bittet, dass die Alternative der Beschlussvorlage beschlossen wird. Zusätz- lich sollte den Seniorenvertretern ein Arbeits- und Besprechungsraum für bis zu 10 Personen zur Verfügung gestellt werden. Herr Bezirksbürgermeister van Benthem lässt über die ergänzte Alternative mit ei- nem Prüfauftrag an die Verwaltung abstimmen. Geänderter Beschluss über die Beschlussalternative: Der Ausschuss für Soziales und Senioren beschließt das vorgelegte Konzept, Stand 13.02.2020, für die SeniorenNetzwerke Köln, einschließlich der Anlagen zum Kon- zept. Dabei ist in der Anlage 2 (Konzept) der Textvorschlag der Seniorenvertretung aus Anlage 6 zu übernehmen. Es wird weiterhin beschlossen, dass die Anlagen zum Konzept bei Änderungen zu aktualisieren sind, ohne dass es eines weiteren Ausschussbeschlusses bedarf. Bei wesentlichen Änderungen bei Anlage 2 (Konzept) ist ein erneuter Beschluss erfor- derlich. Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, ob der Seniorenvertretung ein Arbeits- und Besprechungsraum für bis zu 10 Personen zur Verfügung gestellt werden kann. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt.
Anlage 7 Stadtteile ohne SeniorenNetzwerk stadtweit Stand 19.02.2020
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Anlage 7 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 503/1, Off ene Seniorenarbeit
Peter Paulukat, R 27408
Aufstellung der Stadtteile ohne SeniorenNetzwerk (SNW)
Stand 19.02.2020
Stadtweit
Lfd. Nummer Bezirk Stadtteil ohne SNW Anzahl
Bevölkerung
60 Jahre und
älter (Stand
31.12.2018)
Altenhilfebedarf
– je kleiner die
Zahl, umso
höher der
Bedarf (Stand
2002)
Bezirk Innenstadt
Bezirk Rodenkirchen
1 2 Marienburg 1.736 31
2 2 Weiß 1.813 37
3 2 Rondorf 2.744 37
4 2 Godorf 601 41
5 2 Hahnwald 594 47
6 2 Immendorf 521 47
Bezirk Lindenthal
7 3 Lövenich 2.526 35
8 3 Widdersdorf 2.243 39
Bezirk Ehrenfeld
Bezirk Nippes
Bezirk Chorweiler
10 6 Roggendorf/Thenhoven 893 33
11 6 Blumenberg 918 34
13 6 Volkhoven/Weiler 1.157 36
14 6 Merkenich 1.396 41
15 6 Esch/Auweiler 1.895 41
16 6 Fühlingen 542 49
Bezirk Porz
17 7 Grengel 1.476 31
18 7 Wahnheide 2.004 34
19 7 Westhoven 1.657 37
20 7 Elsdorf 508 37
21 7 Wahn 1.512 38
22 7 Lind 1.058 45
23 7 Langel 1.001 46
24 7 Libur 238 49
25 7 Finkenberg 1.763
Bezirk Kalk
Bezirk Mülheim
Anlage 15, Auszug BP BV Rodenkirchen 15.06.2020 Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln
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Geschäftsführung Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) Frau Paßmann Telefon: (0221) 221-92313 Fax : (0221) 221-92318 E-Mail: miriam.passmann@stadt-koeln.de Datum: 15.06.2020 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung der Bezirksvertretung Rodenkirchen vom 15.06.2020 öffentlich 9.2.3 Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln 0586/2020 Die CDU-Fraktion stellt einen Vertagungsantrag auf Wunsch der Senioren- vertretung. Herr Homann lässt abstimmen. Beschluss: Die Bezirksvertretung Rodenkirchen vertagt den Tagesordnungspunkt bis zur nächsten Sitzung. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt. (nicht anwesend: Frau Bussmann, Frau Ramrath, Herr Daniel)
Anlage 10 Raumnutzung SNW, Stand 30.04.2020
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Raumnutzung der SeniorenNetzwerke, Stand 30.4.2020 Die SeniorenNetzwerke sind in Köln ein fest implementiertes Programm in der offenen Seniorenarbeit. Trotz allem stoßen auch SeniorenNetzwerke sowohl in der Phase des Aufbaus als auch besonders in der Phase der Selbstorganisation immer wieder auf besondere Herausforderungen. Das Konzept der Raumlosigkeit bringt dabei per se eine Herausforderung mit sich. Dabei sagen die Zahlen, in welcher Größenordnung SeniorenNetzwerke Räume nutzen nichts über die Qualität der Räume oder die ggbfs. herausfordernden Bedingungen vor Ort aus. Vor allem SeniorenNetzwerke in der Selbstorganisation beklagen immer wieder, dass vor allem Räume im Sinne eines „SeniorenNetzwerkbüros“ in den Stadtteilen fehlen, so dass die (Selbst-)Organisation der SeniorenNetzwerke in privatem Raum stattfinden muss. Die Abfrage bei allen SeniorenNetzwerken im Programm zeigt eine breite Fächerung, sowohl was die Anzahl der genutzten Räume als auch die Nutzungsbedingungen angeht: 11 standortgebundene SeniorenNetzwerke nutzen neben den 11 Standorten (die in der Regel selber über mehrere Räume verfügen) 21 weitere Räume - Von den 21 Räumen, die neben den Standorten genutzt werden, sind 14 kostenfrei, bei 7 Räumen wird eine Miete oder Nutzungsgebühr bezahlt 24 SeniorenNetzwerke im Aufbau nutzen 79 Räume (dabei variiert die Anzahl von 1Raum bis zu 9Räumen, im Durchschnitt nutzt ein SNW 3,4 Räume) - Von den 79 genutzten Räumen sind 50 kostenfrei genutzt, bei 29 Räumen wird eine Miete oder Nutzungsgebühr bezahlt, die Kosten variieren zwischen 5€ pro Nutzung bis zu 250€ Miete pro Monat 30 SeniorenNetzwerke in Selbstorganisation - Informationen zu Räumen liegen aus 28 SNW vor - diese 28 SeniorenNetzwerke nutzen 58 Räume (dabei variiert die Anzahl von 1Raum bis zu 7Räumen, im Durchschnitt nutzt ein selbstorg. SNW 2 Räume) - Von den 58 genutzten Räumen sind 43 kostenfrei genutzt, bei 11 Räumen wird eine Miete oder Nutzungsgebühr bezahlt, die Kosten variieren zwischen 5€ pro Nutzung bis zu 250€ Miete pro Monat, zu vier Räumen gibt es keine Informationen bzgl. Raummiete Ansprechpartner für Räume, die in den Stadtteilen von SeniorenNetzwerken genutzt werden sind (in aufsteigender Reihenfolge entsprechend der Häufigkeit der Nennung): - Kirchengemeinden / Gemeinderäume - Wohnungsgesellschaften - Bürgerzentrum /-treff - Seniorenheim - Lokale Vereine und Institutionen - Öffentliche Cafés/ Lokale - Wohlfahrtsverbände - Kinder- und Jugendeinrichtungen - Mehrgenerationenhäuser - Krankenhäuser - SPZ - Stadtteilbibliothek - Schulen - Einzelhandel - Praxisräume - Banken - GWA-Räume - Interkulturelles Zentrum - Seniorenvertretung
Anlage 6 Änderungsübersicht Seniorenvertretung
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Anlage 6 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 Gegenüberstellung der Redaktionsfassung und der Alternative der Seniorenvertretung Köln Fassung vom 18.11.19 Alternative der SVK 3.1 SeniorenNetzwerke im Aufbau SeniorenNetzwerke, die auf Initiative des Amtes für Soziales, Arbeit und Senioren, der Wohlfahrtsverbände, den Sozial- Betrieben-Köln und der Seniorenvertretung der Stadt Köln entstehen, erhalten in der Anschubphase die Finanzierung für eine Netzwerkkoordination im Umfang einer halben Stelle (Diplom-Sozialpädagogik/- Sozialarbeit oder vergleichbare Hochschulqualifikation), angestellt bei einem der Wohlfahrtsverbände bzw. den Sozial-Betrieben-Köln. Die Auswahl der Stadtteile, in denen die Netzwerkkoordinatorin bzw. der Netzwerkkoordinator tätig ist, richtet sich nach folgenden Kriterien: • Altenhilfebedarf • absolute Zahl an Einwohnerinnen und Einwohnern über 60 Jahre Bewährt hat sich, die Entscheidung über den (nächsten) Stadtteil in einem gemeinsamen Gespräch zwischen dem Amt für Soziales, Arbeit und Senioren, dem jeweiligen Trägerverband, der Netzwerkkoordinatorin oder dem Netzwerkkoordinator und der bezirklichen Seniorenvertretung der Stadt Köln zu treffen. Anregungen der Bezirksarbeits- gemeinschaften Seniorenpolitik und Beschlüsse der Bezirksvertretungen werden von der bezirklichen Senioren- vertretung mit ins Gespräch eingebracht. Die Auswahl des Stadtteiles, in dem eine Netzwerkkoordinator*in tätig werden soll, ist eine politische Entscheidung der Bezirks- vertretung Das Amt für Soziales, Arbeit und Senioren macht dazu einen V orschlag, der in einem Gespräch mit dem jeweiligen Trägerverband und der Bezirklichen Seniorenvertretung erarbeitet wird. Grundlage für diesen V orschlag ist der • Altenhilfebedarf der Stadtteile • die Möglichkeiten und V oraus- setzungen für die Einrichtung eines SeniorenNetzwerkes • die Notwendigkeit der Einrichtung eines SeniorenNetzwerkes Seite 6; 1. Spiegelstrich Die Netzwerkkoordination verfügt in der Regel über keine eigenen Räume für Aktivitäten des SeniorenNetzwerkes. Diese „Raumlosigkeit“ ist Teil des Konzeptes. In der Folge können neue Räume für ältere Menschen im Stadtteil entstehen bzw. werden bestehende Die Netzwerkkoordinator*in soll zu Beginn bereits durch einen Arbeits- und Begeg- nungsraum (Büro) im Stadtteil verortet sein. Für die Aktivitäten des SeniorenNetzwerkes können dann weitere Räume gesucht werden. Aber auch hier ist es wichtig, dass das Netzwerk für die Selbstorganisation leichten Anlage 6 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 Räume für Seniorinnen und Senioren zugänglich gemacht. Nach Möglichkeit sollte die Netzwerkkoordination ab Beginn des Netzwerkaufbaus durch einen Arbeitsund Begegnungsraum im Stadtteil verortet sein. Zugriff auf diese Räume für seine Aktivitäten hat. Optimal ist es, wenn das Netzwerk auch einen eigenen Veranstaltungsraum bekommen kann. 3.3 Standortgebundene SeniorenNetzwerke Diese SeniorenNetzwerke sind aus den früheren Altentagesstätten /Begeg- nungszentren hervorgegangen (vgl. Anlage Historie). Sie verfügen über hauptamtliches Personal (Diplom-Sozialpädagogik, - Sozialarbeit oder vergleichbare Hoch- schulqualifikation), eigene Räumlichkeiten und eine bestehende Büroausstattung. Ziel ist es, dass in den Räumen des jeweiligen Trägers sowohl Angebote wahrgenommen werden können, als auch diese Räume als Ausgangspunkt von selbstorganisierten Aktivitäten zu nutzen. Diese SeniorenNetzwerke erfüllen also eine doppelte Funktion: Verpflichtend für alle ist, ein Grundangebot für ältere Menschen im Stadtteil zu sichern. Damit ist ein Angebot gemeint, an dem auch hochaltrige und/oder gesund- heitlich eingeschränkte und/oder behinderte ältere Menschen teilnehmen können. In der Regel handelt es sich dabei um Angebote, die einen betreuenden oder geselligen Charakter haben (z. B. Spielenachmittage, Frückstückstreffen, Gedächtnistraining). Die Angebote sind möglichst kostenfrei anzu- bieten und offen für alle Interessierte. Idealerweise wird das Grundangebot von engagierten Ehrenamtlichen übernommen. Aufgabe der hauptamtlichen SeniorenNetz- werkkoordination ist es, Menschen für diese Aufgabe zu finden, zu qualifizieren und zu begleiten. Neben der Steuerung dieses Grundangebots hat die Leitung der ehemaligen Altentagesstätte/des Begegnungszentrums die Aufgabe, ein SeniorenNetzwerk aufzubauen. Hier gelten die Ziele wie unter Abschnitt 2. Standortgebundene SeniorenNetzwerke sind aus den früheren Altentagesstätten/ Begeg- nungszentren hervorgegangen. Sie haben deshalb unterschiedliche V oraussetzungen und Ausstattungen. Gemeinsam ist ihnen, dass sie über hauptamtliches Personal, Räume und Büroausstattung verfügen. Sie haben nun eine doppelte Aufgabe: Verpflichtend für alle ist, ein Grundangebot für ältere Menschen im Stadtteil zu sichern. Damit ist ein Angebot gemeint, an dem auch hochaltrige und/oder gesund- heitlich eingeschränkte und/oder behinderte ältere Menschen teilnehmen können. In der Regel handelt es sich dabei um Angebote, die einen betreuenden oder geselligen Charakter haben (z. B. Spielenachmittage, Frückstückstreffen, Gedächtnistraining). Die Angebote sind möglichst kostenfrei anzu- bieten und offen für alle Interessierte. Idealerweise wird das Grundangebot von engagierten Ehrenamtlichen übernommen. Aufgabe der hauptamtlichen SeniorenNetz- werkkoordination ist es, Menschen für diese Aufgabe zu finden, zu qualifizieren und zu begleiten. Neben der Steuerung dieses Grundan- gebots hat die Leitung der ehemaligen Altentagesstätte/des Begegnungszentrums die Aufgabe, ein SeniorenNetzwerk aufzubauen. Hier gelten die Ziele wie unter Abschnitt 2. Anlage 6 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 Diese Aufgabenerfüllung erfordert ein völlig neues Rollenverständnis der Leitungskraft. War die Leitung einer Altentagesstätte/eines Begegnungszentrums vorher „Macherin bzw. Macher“ oder „Gestalterin bzw. Gestalter“, so ist sie jetzt „Ermöglicherin bzw. Ermöglicher“ und „Begleiterin bzw. Begleiter“ von Prozessen und Menschen. Hat die Leitung vorher ein Programm für andere entwickelt, entwickelt sie jetzt ein Programm mit den Menschen gemeinsam. War vorher ein Ziel, dass viele Menschen das Haus nutzen oder besuchen und die Angebote „ausgebucht“ sind, muss jetzt Ziel sein, dass möglichst viele Menschen eigene Initiativen entwickeln. Die Koordination fördert die Nutzerinnen und Nutzer mit ihren Ressourcen und Potentialen. In Stadtteilen, in denen es keine Stadtteilkonferenz gibt, richtet die SeniorenNetzwerkkoordination eine solche ein und stellt sicher, dass diese Konferenz mindestens zweimal im Jahr tagt. In Stadtteilen, in denen es bereits bestehende und gut funktionierende Vernetzungsstrukturen gibt, muss keine Parallelstruktur aufgebaut werden. Bestehende Strukturen müssen jedoch nachweisbar für Seniorenthemen und – belange sensibilisiert werden. Auf die Erweiterung des Kreises (gemäß Konzept) muss aktiv hingewirkt werden. Die Koordination fördert die Nutzer*innen mit ihren Ressourcen und Potentialen. In Stadtteilen, in denen es keine Stadtteil- konferenz gibt, richtet die SeniorenNetz- werkkoordination eine solche ein und stellt sicher, dass diese Konferenz mindestens zweimal im Jahr tagt. In Stadtteilen, in denen es bereits bestehende und gut funktionierende Vernetzungsstrukturen gibt, muss keine Parallelstruktur aufgebaut werden. Bestehende Strukturen müssen jedoch nachweisbar für Seniorenthemen und –belange sensibilisiert werden. Auf die Erweiterung des Kreises (gemäß Konzept) muss aktiv hingewirkt werden.
Beschlussvorlage Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle V/50/503 Vorlagen-Nummer 0586/2020 Freigabedatum 18.05.2020 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln Beschlussorgan Ausschuss Soziales und Senioren Gremium Datum Beschluss: Der Ausschuss für Soziales und Senioren beschließt das vorgelegte Konzept, Stand 13.02.2020, für die SeniorenNetzwerke Köln, einschließlich der Anlagen zum Konzept. Es wird weiterhin beschlossen, dass die Anlagen zum Konzept in der Folgezeit bei Änderungen zu aktualisieren sind, ohne dass es eines weiteren Ausschussbeschlusses bedarf. Alternative: Der Ausschuss für Soziales und Senioren beschließt das vorgelegte Konzept, Stand 13.02.2020, für die SeniorenNetzwerke Köln, einschließlich der Anlagen zum Konzept. Dabei ist in der Anlage 2 (Konzept) der Textvorschlag der Seniorenvertretung aus Anlage 6 zu übernehmen. Es wird weiterhin beschlossen, dass die Anlagen zum Konzept bei Änderungen zu aktualisieren sind, ohne dass es eines weiteren Ausschussbeschlusses bedarf. Bei wesentlichen Änderungen bei Anla- ge 2 (Konzept) ist ein erneuter Beschluss erforderlich. Bezirksvertretung 8 (Kalk) 28.05.2020 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 04.06.2020 Bezirksvertretung 5 (Nippes) 04.06.2020 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 04.06.2020 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 08.06.2020 Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 15.06.2020 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 15.06.2020 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 15.06.2020 Bezirksvertretung 7 (Porz) 16.06.2020 Stadtarbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik 25.06.2020 Integrationsrat 18.08.2020 Ausschuss Soziales und Senioren 20.08.2020 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: Mit Beschluss vom 06.11.2018 hatte der Ausschuss für Soziales und Senioren ein Strategiepapier für das Leitprojekt „Weiterentwicklung des Seniorenpakets vor dem Hintergrund des demographischen Wandels – hier: Ausbau der SeniorenNetzwerke“, einschließlich der Einrichtung von 15 neuen Senio- renNetzwerken beschlossen (Vorlage 3177/2018). Außerdem wurde die Verwaltung beauftragt, das bestehende Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln unter Beteiligung der Seniorenvertretung (SVK) und Vertreterinnen und Vertretern der Senio- renNetzwerke zu überarbeiten. Zwecks Überarbeitung des Konzeptes hat die Verwaltung ein Redaktionsteam gebildet. Beteiligt wa- ren: die Liga der Wohlfahrtsverbände Köln, die Sozial-Betriebe-Köln, der Förderkreis SeniorenNetz- werke e.V., die SVK und die Fachverwaltung. Das Redaktionsteam hat in mehreren Sitzungen das Konzept überarbeitet und den Netzwerkerinnen und Netzwerkern (Vertreterinnen und Vertreter der SeniorenNetzwerke) zur Verfügung gestellt. In einer gemeinsamen Sitzung zwischen Redaktionsteam und Netzwerkerinnen und Netzwerkern wur- den weitere Anregungen/Änderungswünsche besprochen, die in das neue Konzept eingeflossen sind. Nicht in allen Punkten konnte mit der SVK Einvernehmen erzielt werden. Die Unterschiede hat die SVK in einer Gegenüberstellung der Redaktionsfassung und der Alternative der SVK zusammenge- fasst (s. Anlage 6). Die Beschlussalternative integriert auch diese weitergehenden Vorschläge der SVK. Die Verwaltung empfiehlt die erste Beschlussvariante. Sie begründet dies mit folgender Stel- lungnahme zu dem SVK-Vorschlag: Auswahl des Stadtteils in dem ein neues SeniorenNetzwerk aufgebaut werden soll Die SVK schlägt vor, dass die Bezirksvertretung entscheiden soll, in welchem Stadtteil ein neues Se- niorenNetzwerk aufgebaut werden soll. Die ersten 12 SeniorenNetzwerke wurden ab Ende des Jahres 2002 aufgebaut. Zwischenzeitlich gibt es 65 SeniorenNetzwerke (s. Anlage 4 und 5). Aus Sicht der Verwaltung und der anderen Teilnehme- rinnen und Teilnehmer der Redaktionsgruppe hat sich das bisherige Verfahren (s. Anlage 2, Seite 5, 3.1 „Bewährt hat sich…“) für die Auswahl der Stadtteile im Bezirk bewährt und sich als zielführend herausgestellt. In dem bisher praktizierten Verfahren kommt die SVK ihrem laut § 1 der Wahlordnung für die Wahl der Seniorenvertretung der Stadt Köln vorgegebenen Beratungsauftrag nach und bringt die Anregungen und Wünsche der älteren Menschen im Bezirk mit ein. Die Beteiligung der Menschen vor Ort ist nach Ansicht der Verwaltung hierdurch sehr gut sichergestellt. Besonders hervorzuheben ist, dass bereits in 5 Bezirken (Innenstadt, Ehrenfeld, Nippes, Kalk und Mülheim) in allen Stadtteilen ein SeniorenNetzwerk aktiv ist (s. Anlage 7). 3 Die Netzwerkkoordination soll zu Beginn der Netzwerkarbeit durch einen Arbeits- und Begegnungs- raum im Stadtteil verortet sein. Die überwiegende Mehrheit des Redaktionsteams hat sich für eine Formulierung ausgesprochen, die es ermöglicht, in allen 86 Kölner Stadtteilen ein SeniorenNetzwerk aufzubauen. Dadurch hätten alle Kölner Seniorinnen und Senioren die Chance, an dem SeniorenNetzwerkprogramm teilzunehmen (s. Anlage 2, Seite 6, 1. Spiegelstrich). Dies entspricht dem im Konzept festgelegten Ziel. Durch den Formulierungsvorschlag der SVK wären solche Stadtteile vom SeniorenNetzwerkpro- gramm ausgeschlossen, in denen keine entsprechenden Räume vorhanden sind oder in denen für Räume Mietkosten aufzuwenden sind. In der bisherigen Finanzierung der SeniorenNetzwerke Köln ist keine Mietkostenförderung vorgesehen. Auf Bitten der Sozialverwaltung hat die Liga der Wohlfahrtsverbände bei den SeniorenNetzwerken erhoben, wie sich die Raumversorgung der SeniorenNetzwerke darstellt. Die Dokumentation ist als Anlage 10 beigefügt. Aus Sicht der Verwaltung ist es gut nachvollziehbar, dass es insbesondere für die selbstorganisierten SeniorenNetzwerke mit nicht unerheblichem Aufwand verbunden ist, geeigne- te Räume zu rekrutieren. Insgesamt zeigt die Erhebung aber auch, dass durch das hohe Engagement und die große Kreativität der SeniorenNetzwerkerinnen und –Netzwerker Räume in nennenswertem Umfang zur Verfügung stehen. Streichungen im Text 3.3 Standortgebundene SeniorenNetzwerke Das Redaktionsteam hat sich weit mehrheitlich gegen die Streichungen entschieden, da damit keine inhaltlichen Änderungen einhergehen und der zusätzliche Text dem besseren Verständnis dient. Die Verwaltung hat eine Synopse über die Änderungen in dem neuen Konzept für die SeniorenNetz- werke Köln erstellt (s. Anlage 8). Dabei ist zu beachten, dass das neue Konzept redaktionell überar- beitet wurde und dass in der Synopse nur inhaltliche, keine sprachlichen Veränderungen dargestellt werden. Zum besseren Vergleich wird das bisher gültige Konzept als Anlage 9 der Beschlussvorlage angefügt. Begründung der Dringlichkeit: Der Beschluss des Ausschusses für Soziales und Senioren muss noch in der laufenden Ratsperiode gefasst werden, da dies für die weitere Arbeit der SeniorenNetzwerke unabdingbar ist. Um die Anhö- rung der Bezirksvertretung 8 gewährleisten zu können, muss eine Behandlung in der BV-Sitzung am 28.05.2020 erfolgen.
Anlage 3 - Anlage 1 zum Konzept Historie der SeniorenNetzwerke
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Anlage 3 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 Anlage 1 zum Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln Historie der SeniorenNetzwerke Köln 1997 - 2000 Folgende Fakten und Einsichten leiten einen Veränderungsprozess der Seniorenarbeit der 1990er Jahre ein: • der stetige Rückgang der Besucherinnen- und Besuch erzahlen bzw. die mangelnde Bekanntheit der Einrichtungen der offenen Seniorenarbeit bei Menschen über 60 Jahren (siehe Studie „Leben in Köln“, Seite 147ff im Plan für ein seniorenfreundliches Köln 2001/02) • die mangelnde „Attraktivität“ der bestehenden Einr ichtungen für bestimmte Zielgruppen (z. B. für engagementinteressierte Menschen, junge Alte) • die fehlende „Bandbreite“ der Einrichtungen für be stimmte Zielgruppen (z. B. ältere Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit Behinderungen) • die Einsicht, dass die Aktivitäts- und Engagementp otentiale älterer Menschen gezielt gefördert und unterstützt werden müssen, damit sie sowohl der Gemeinschaft zu Gute kommen, aber auch ihren präventiven Charakter für die Individuen entfalten können • die Zunahme der Gruppe der Älteren innerhalb der Stadtgesellschaft, aber auch die sozialstrukturellen Veränderungen innerhalb dieser Gruppe Gewünscht war eine Neuausrichtung der offenen Seniorenarbeit mit einer Orientierung an Leitsätzen, die wie folgt zusammengefasst werden konnten: Prävention und Selbstvorsorge im Alter „lohnt“ sich! Wer „vernetzt“ lebt, ist zufriedener und muss seltener auf professionelle Dienstleistungen zurückgreifen. Ältere Menschen wollen sich selbst helfen, so lange es geht. Selbsthilfe und -organisation sind deswegen anzuregen, zu fördern und zu unterstützen. Ältere Menschen wollen beteiligt werden und teilhaben. Sie wollen nicht (mehr) gerne Nutzerinnen und Nutzer bestehender Pogramme sein. Anlage 3 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 Anlage 1 zum Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln Die Generation der über 60-Jährigen verfügt über enorme Ressourcen (Erfahrungswissen, Zeit und soziale Kompetenzen). Diese gilt es zu stärken und sowohl dem Gemeinwesen zugänglich zu machen, als auch für den Einzelnen zu nutzen. Alter, der Dialog der Generationen und der demografische Wandel sind nicht nur Themen für Sozialarbeit und Pflege. Es gilt, möglichst viele Akteure für dieses Thema zu sensibilisieren! 2000 - 2001 Das Amt für Soziales, Arbeit und Senioren erstellt den Plan für ein seniorenfreundlichen Köln 2001/2002. Darin sind die Ziele für eine zukunftsorientierte Seniorenarbeit in Köln dokumentiert. Das erste Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln ist Inhalt des Plans. 28.11.2001 In einer Sondersitzung der Stadtarbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik im Kolpinghaus wird der Entwurf des Plans für ein seniorenfreundliches Köln 2001/2002 vorgestellt und mit allen Beteiligten abgestimmt. Mit der Endfassung des Plans beginnt der Prozess, die offene Seniorenarbeit in Köln zu modernisieren. Neben dem Amt für Soziales, Arbeit und Senioren sind die seniorenpolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Fraktionen im Rat, die Kölner Wohlfahrtsverbände, die Sozial-Betriebe-Köln (SBK) sowie die Seniorenvertretung der Stadt Köln an der Weiterentwicklung der offenen Seniorenarbeit beteiligt. 18.4.2002 Der Rat der Stadt Köln beschließt den Aufbau der ersten 12 SeniorenNetzwerke in Köln. 1.10.2002 Die ersten beiden SeniorenNetzwerke werden in den Stadtteilen Meschenich und Kalk aufgebaut. Bis Ende des Jahres folgen 10 weitere SeniorenNetzwerke in den Stadtteilen Altstadt Süd, Lindenthal, Ehrenfeld, Niehl, Seeberg, Poll, Ostheim, Humboldt- Gremberg, Mülheim und Holweide. Anlage 3 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 Anlage 1 zum Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln 2005 Umwandlung der bestehenden Altentagesstätten/Begegnungszentren in standortgebundene SeniorenNetzwerke: Altentagesstätten/Begegnungszentren waren Einrichtungen der sogenannten offenen Seniorenarbeit in Trägerschaft der Wohlfahrtsverbände und ihrer Mitgliedsverbände sowie der Sozial- Betriebe-Köln. Sie waren hinsichtlich Struktur, Größe, Zielgruppen, Angebote und Verortung im Stadtteil nicht miteinander zu vergleichen. Sie • bewirtschafteten Räumlichkeiten in einer Größe von 60 m² bis 650 m², • wendeten sich an Hochaltrige oder an vornehmlich j unge Alte, • lagen im Herzen eines Stadtteils oder am Rande, • lagen in bürgerlichen Stadtteilen oder in benachte iligten Vierteln. Alle Einrichtungen hatten einen mehr oder weniger großen Kreis an Nutzerinnen und Nutzern und ein bestehendes Angebot, dass in die SeniorenNetzwerkarbeit übernommen wurde. 22.6.2005 Verleihung des Deutschen Präventionspreis zum Thema: „Gesund in der zweiten Lebenshälfte“ durch die Bertelsmann Stiftung. 2006 Die ersten SeniorenNetzwerke im Aufbau gehen in die Selbstorganisation. 2007 Einrichtung der ersten Servicestelle zur Unterstützung der selbstorganisierten SeniorenNetzwerke (0,5 Personalstelle). Anlage 3 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 Anlage 1 zum Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln 2008 Zur Konkretisierung der Konzeption „SeniorenNetzwerke“ im Plan für ein seniorenfreundliches Köln wird das Konzept überarbeitet. 2009 Ein Fortbildungsprogramm für die SeniorenNetzwerke wird durchgeführt. 2011 Das SeniorenNetzwerk Holweide erhält den Kölner Ehrenamtspreis stellvertretend für alle SeniorenNetzwerke in Köln. 2012 Einrichtung der zweiten Servicestelle zur Unterstützung der selbstorganisierten SeniorenNetzwerke (0,5 Personalstelle). 2013 Gründung des Förderkreis Kölner SeniorenNetzwerke e.V. 2014 - 2015 Für das Haushaltsjahr 2014 erfolgt eine Kürzung der Fördermittel. Die Fachebene des Amtes für Soziales, Arbeit und Senioren und der LIGA der Wohlfahrtsverbände erstellt das Konzept „Seniorenfreundliches Köln – Weiterentwicklung 2015 – 2025“, um mit den Kürzungen umgehen zu können. 2017 Das Konzept „Seniorenfreundliches Köln – Weiterentwicklung 2015 – 2025“ wird in einem Fachgespräch, initiiert durch den Ausschuss für Soziales und Senioren, unter Beteiligung der Sozial-Betriebe-Köln und der Seniorenvertretung der Stadt Köln abgestimmt und ist Anlage 3 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 Anlage 1 zum Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln Auslöser und Grundlage für eine weitere Überarbeitung und Anpassung des Konzeptes „SeniorenNetzwerke Köln“ im Jahr 2017. 2018 Im Rahmen des Leitprojektes „Weiterentwicklung des Seniorenpakets vor dem Hintergrund des demographischen Wandels“ werden zusätzliche Mittel für den Ausbau der SeniorenNetzwerke zur Verfügung gestellt. Gleichzeitig wird ein Strategiepapier erstellt, das vom Ausschuss für Soziales und Senioren im November 2018 beschlossen wird. Damit verbunden ist der Auftrag, das bestehende Konzept für die SeniorenNetzwerk-Arbeit zu überarbeiten und die im vorgelegten Strategiepapier formulierten Handlungsfelder aufzunehmen, um die SeniorenNetzwerke in den nächsten Jahren qualitativ und quantitativ weiter zu entwickeln. 2019 Erhöhung der Maßnahmenmittel für die selbstorganisierten SeniorenNetzwerke von 1.000 € auf 1.500 €. Quantitative Entwicklung: 15 neue SeniorenNetzwerke kommen aus Mitteln des Leitprojektes „Weiterentwicklung des Seniorenpakets vor dem Hintergrund des demographischen Wandels“ hinzu. Qualitative Entwicklung: Die ersten beiden bezirksbezogenen Servicestellen zur Unterstützung der selbstorganisierten SeniorenNetzwerke in den Bezirken Kalk und Mülheim werden eingerichtet. Das Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln wird überarbeitet.
Anlage 11, Auszug BV Kalk 28.05.2020 TOP 8.2.4 (2)
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Geschäftsführung Bezirksvertretung 8 (Kalk) Herr Menne Telefon: (0221) 221-98313 Fax : (0221) 221-98347 E-Mail: dieter.menne@stadt-koeln.de Datum: 02.06.2020 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der 44. Sitzung der Bezirksvertretung Kalk vom 28.05.2020 öffentlich 8.2.4 Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln 0586/2020 Bezirksbürgermeisterin Greven-Thürmer stellt den alternativen Beschlussvorschlag zur Abstimmung: Beschluss: Die Bezirksvertretung Kalk empfiehlt dem Ausschuss für Soziales und Senioren, fol- genden Beschluss zu fassen: Der Ausschuss für Soziales und Senioren beschließt das vorgelegte Konzept, Stand 13.02.2020, für die SeniorenNetzwerke Köln, einschließlich der Anlagen zum Kon- zept. Dabei ist in der Anlage 2 (Konzept) der Textvorschlag der Seniorenvertretung aus Anlage 6 zu übernehmen. Es wird weiterhin beschlossen, dass die Anlagen zum Konzept bei Änderungen zu aktualisieren sind, ohne dass es eines weiteren Ausschussbeschlusses bedarf. Bei wesentlichen Änderungen bei Anlage 2 (Konzept) ist ein erneuter Beschluss erforder- lich. Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich gegen die CDU-Fraktion und den Bezirksvertreter Boyens (AfD) zuge- stimmt.
Anlage 19, BV3-BProt zu 0586-2020
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Geschäftsführung Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) Herr Wagener Telefon: (0221) 93313 Fax : (0221) E-Mail: steffen.wagener1@stadt-koeln.de Datum: 03.09.2020 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung der Be zirksvertretung Lindenthal vom 31.08.2020 öffentlich 9.2.7 Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln 0586/2020 Beschluss: Der Ausschuss für Soziales und Senioren beschließt das vorgelegte Konzept, Stand 13.02.2020, für die SeniorenNetzwerke Köln, einschließlich der Anlagen zum Kon- zept. Dabei ist in der Anlage 2 (Konzept) der Textvorschlag der Seniorenvertretung aus Anlage 6 zu übernehmen. Es wird weiterhin beschlossen, dass die Anlagen zum Konzept bei Änderungen zu aktualisieren sind, ohne dass es eines weiteren Ausschussbeschlusses bedarf. Bei wesentlichen Änderungen bei Anlage 2 (Konzept) ist ein erneuter Beschluss erfor- derlich. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt
Anlage 8 Synopse alt_neu
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Anlage 8 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 Überarbeitung des Konzeptes SeniorenNetzwerke Köln Synopse alt/neu Bisherige Fassung Konzept 1.11.2009 Neue Fassung Konzept 13.2.2020 Es fand eine redaktionelle Überarbeitung des bisherigen Konzeptes statt. Dabei wurden Formulierungen, die den geschichtlichen Werdegang der SeniorenNetzwerke beschreiben, aus dem bisherigen Text herausgenommen und in Anlage 1 „Historie der SeniorenNetzwerke“ aufgenommen. Im neuen Text wurde die geschlechtergerechte Sprache beachtet und zeitgemäße Formulierungen gewählt, die inhaltlich keine Veränderungen darstellen. Demzufolge werden nur die Änderungen in diese Synopse aufgenommen, die eine inhaltliche Bedeutung haben oder neu aufgenommen wurden. Seite 2 Neuaufnahme einer Präambel. Hier wurde besonders herausgestellt, dass SeniorenNetzwerke für alle Menschen in Köln offen sind. Seite 4/5 2. Ziele Die Ziele der Netzwerkarbeit müssen sich nach den Gegebenheiten und Notwendigkeiten des Stadtteils richten. Ausdrücklich gewünscht ist eine Netzwerkarbeit, die sich an den Bedarfen, Ressourcen und Problemen im jeweiligen Stadtteil orientiert. Die Ziele werden mit den Netzwerkern/innen abgestimmt , so dass Seite 3 2. Ziele und Strategien Die SeniorenNetzwerke Köln sind durch folgende Ziele und Strategien gekennzeichnet: • Die Seniorinnen und Senioren werden zur Selbstorganisation angeleitet. Selbstbestimmung, Selbsthilfe und Teilhabe auf persönlicher, institutioneller und politischer Ebene werden gefördert (Sprecherrat, Stadtteilkonferenz etc.). • Die Seniorinnen und Senioren haben vielfältige Entscheidungsmöglichkeite n, um die eigenen Interessen zu verwirklichen. Anlage 8 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 • sich ältere Menschen im Stadtteil begegnen, kennenlernen und gemeinsame Aktivitäten entwickeln, • sich ältere Menschen, aber gerne auch jüngere Menschen, gegenseitig helfen und unterstützen, • sich Möglichkeiten zu ehrenamtliche m und bürgerschaftli chem Engagement entwickeln, • sich ältere Menschen am Leben und der Gestaltung im Stadtteil beteiligen, • sich ältere Menschen angesproche n fühlen, die sonst von den Angeboten der offenen Seniorenarbei t nicht erreicht werden, • durch Vernetzung, Kooperation und Initiative vor Ort, der Es bestehen keine inhaltlichen Vorgaben. • Die unterstützende, hauptamtliche Netzwerkkoordination hat insbesondere die Stärkung vorhandener Potenziale und die Aktivierung weiterer Ressourcen im Blick. • Die SeniorenNetzwerke sollen eine Strahlkraft über die jeweiligen Stadtteile hinaus haben und sind so ein gutes Beispiel für ein seniorenfreundliches Köln. Sie sind dynamisch und passen sich an die sozialen und gesellschaftlichen Veränderungen an. • Es besteht eine intensive Kooperation zwischen den Trägern, mit der Sozialverwaltung und der Seniorenvertretung der Stadt Köln. Die Träger nehmen eine besondere Verantwortung für das Programm der SeniorenNetzwerke Köln wahr. Ziel ist es, in allen 86 Kölner Stadtteilen jeweils ein SeniorenNetzwerk aufzubauen, damit möglichst viele Seniorinnen und Senioren erreicht werden – unabhängig von Alter, Bildung, Einkommen, ethnischer Herkunft, geistiger und körperlicher Verfassung, Geschlecht, Hautfarbe, Identität, Nationalität, Religion, sexueller Orientierung und Weltanschauung. Die Arbeit der SeniorenNetzwerke basiert auf der Stärkung der Ressourcen und Kompetenzen der Menschen (Konzept des Empowerment). Die Netzwerkerinnen und Netzwerker im jeweiligen SeniorenNetzwerk bestimmen Anlage 8 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 Stadtteil seniorenfreun dlich(er) wird, • seniorenspezi fische Belange im Stadtteil erkannt werden und auch mit Hilfe anderer zum Thema werden. ihre Aktivitäten selbst. Die genaue Ausgestaltung ist dabei je nach den handelnden Menschen, ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten und den Gegebenheiten im Stadtteil unterschiedlich. Zielgruppe sind Menschen, die über Selbsthilfefähigkeiten verfügen bzw. deren Selbsthilfefähigkeit durch die professionelle Koordination angeregt werden kann. Durch die SeniorenNetzwerkarbeit soll Folgendes erreicht werden: • Ältere Menschen begegnen sich im Stadtteil, lernen sich kennen und entwickeln gemeinsame Aktivitäten. • Ältere Menschen und auch jüngere Menschen helfen und unterstützen sich gegenseitig. • Sie entwickeln Möglichkeiten zu ehrenamtlichem und bürgerschaftlichem Engagement. • Ältere Menschen beteiligen sich am Leben und der Gestaltung im Stadtteil. • Es sollen auch ältere Menschen angesprochen werden, die sonst von den Angeboten der offenen Seniorenarbeit nicht erreicht werden. • Durch Vernetzung, Kooperation und Initiative vor Ort soll der Stadtteil Anlage 8 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 seniorenfreundlich(er) werden. • Seniorenspezifische Belange im Stadtteil sollen erkannt und auch mit Hilfe anderer zum Thema werden. • Einem umfassenden Inklusionsgedanken folgend soll die SeniorenNetzwerkarbeit den vielfältigen Belangen spezifischer Seniorengruppen Geltung verschaffen. Genannt seien hier die Themen interkultureller Ansatz, Menschen mit Handicap, Menschen mit unterschiedlichen sexuellen Orientierungen und geschlechtlicher Identität. Für die Umsetzung der Ziele schaffen die Wohlfahrtsverbände/SBK/Träger der Netzwerkarbeit Rahmenbedingungen mit Angeboten der Begleitung und Fortbildung. Die Möglichkeiten und Angebote in den SeniorenNetzwerken steigern die Lebensqualität älterer Menschen im Stadtteil und vermitteln ein positives Altersbild. Sie verhindern bzw. verzögern altersbedingte physische und psychische Krankheiten und deren Folgeerscheinungen. Im Hinblick auf die Pflegebedürftigkeit wirken Angebote der offenen Seniorenarbeit präventiv und bedarfssenkend. Die SeniorenNetzwerke stehen allen offen. Anlage 8 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 Seite 5 SeniorenNetzwerke in der Anschubphase Seite 5 SeniorenNetzwerke im Aufbau Seite 5 Die Auswahl der Stadtteile in denen der/die Netzwerkkoordinator/ in tätig ist, richtet sich nach folgenden Kriterien: • Altenhilfebed arf (analog der im Plan für ein seniorenfreun dliches Köln ermittelten Werte/vgl. Plan Seite 249ff) • absolute Zahl an Einwohnerinn en und Einwohner über 60 Jahre oder einziger verbleibender Stadtteil im jeweiligen Stadtbezirk. Seite 5 Die Auswahl der Stadtteile, in denen die Netzwerkkoordinatorin bzw. der Netzwerkkoordinator tätig ist, richtet sich nach folgenden Kriterien: • Altenhilfebedarf • absolute Zahl an Einwohnerinnen und Einwohnern über 60 Jahre Seite 6 Die Netzwerkkoordination ist zeitlich begrenzt und bleibt ca. drei Jahre im gleichen Stadtteil. Seite 5 Die Netzwerkkoordination ist zeitlich begrenzt und bleibt ca. vier Jahre im gleichen Stadtteil. Seite 6 Der/Die Netzwerkkoordinator/in verfügt in der Regel über keinen eigenen Treffpunkt, allenfalls ein kleines Büro. Die „Raumlosigkeit“ ist Teil des Konzepts: Es geht nicht darum, ältere Menschen in einen bestehenden Raum zu bewegen, sondern sich zu den Menschen im Stadtteil zu bewegen. Ein Effekt erfolgreicher Netzwerkarbeit ist Seite 6 Die Netzwerkkoordination verfügt in der Regel über keine eigenen Räume für Aktivitäten des SeniorenNetzwerkes. Diese „Raumlosigkeit“ ist Teil des Konzeptes. In der Folge können neue Räume für ältere Menschen im Stadtteil entstehen bzw. werden bestehende Räume für Seniorinnen und Senioren zugänglich gemacht. Nach Möglichkeit sollte die Netzwerkkoordination ab Beginn des Anlage 8 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 allerdings häufig, dass neue Räume für ältere Menschen im Stadtteil entstehen bzw. dass bestehende Räume für Seniorinnen und Senioren zugänglich gemacht werden Netzwerkaufbaus durch einen Büro -/ Besprechungsraum im Stadtteil verortet sein. Seite 6 Eine wesentliche Aufgabe des/der Netzwerkkoordinators/in ist die Schaffung eines Forums für Personen und Institutionen, die an einem seniorenfreundlichen Stadtteil interessiert sind (z.B. interessierte Einzelpersonen, Geschäftsleute, Vertreter von Vereinen, etc.). Bewährt hat sich die Einberufung einer Stadtteilkonferenz. Seite 6 Eine wesentliche Aufgabe der Netzwerkkoordination ist die Schaffung eines Forums für Personen und Institutionen, die an einem seniorenfreundlichen Stadtteil interessiert sind (z.B. interessierte Einzelpersonen, Geschäftsleute, Mitglieder von Vereinen, etc.). Bewährt hat sich die Einberufung einer Stadtteilkonferenz. Sollte bereits eine vergleichbare Struktur oder ein vergleichbares Gremium im Stadtteil vorhanden sein, sind die Themen des SeniorenNetzwerkes dort einzubringen. Seite 7 Das SeniorenNetzwerk wurde zwei Jahre kontinuierlich durch dieselbe/denselben Netzwerkkoordinator/in begleitet. Seite 7 Das SeniorenNetzwerk wurde ca. vier Jahre kontinuierlich durch eine Netzwerkkoordination begleitet. Dabei sollte in den letzten beiden Jahre vor der Selbstorganisation die Person der Koordination nicht gewechselt haben. Seite 7 Ein Sprecherrat wurde aus den Reihen der Netzwerker/innen gebildet. Seite 7 Die Koordinationsstruktur eines Sprecherrates wird aus den Reihen der Netzwerkerinnen und Netzwerker gebildet und dieser bekundet, das SeniorenNetzwerk selbstorganisiert weiter zu steuern und zu entwickeln. Seite 7 Eine Stadtteilkonferenz hat sich soweit etabliert, dass sie auch ohne Netzwerkkordination weiter Bestand hat. Seite 7 Die Themen “ältere Menschen“ und „demographischer Wandel“ werden für den jeweiligen Stadtteil verantwortlich und nachhaltig in einem (Stadtteil-) Gremium, z.B. einer Stadtteilkonferenz, vertreten und bearbeitet. Dieses Gremium hat auch ohne Netzwerkkoordination weiter Bestand. Seite 8 Die Servicestelle ist bei einem Wohlfahrtsverband angesiedelt und Seite 8 Die Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter SeniorenNetzwerke sind bei den Trägern angesiedelt, die im Programm beteiligt sind. Die vorhandenen Servicestellen Anlage 8 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 wird von einer Fachkraft mit einer halben Stelle wahrgenommen. umfassen halbe Stellen , die mit Fachkräften (Diplom-Sozialpädagogik oder -Sozialarbeit) besetzt sind. Der personelle Umfang der Servicestellen ist stetig der steigenden Anzahl der selbstorganisierten SeniorenNetzwerke anzupassen. D.h.: In den Stadtbezirken, die flächendeckend mit SeniorenNetzwerken ausgestattet sind, sind bezirklich orientierte Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter SeniorenNetzwerke einzurichten. Die Stellenbesetzung erfolgt kostenneutral aus dem Kontingent der vorhandenen Koordinationsstellen der SeniorenNetzwerke im Aufbau. Seite 8 Selbstorganisierte SeniorenNetzwerke erhalten für einen begrenzten Zeitraum einen Sachmittelzuschuss, den sie für ihre Arbeit vor Ort einsetzen können. Seite 8 Selbstorganisierte SeniorenNetzwerke erhalten einen Sachmittelzuschuss , den sie für ihre Arbeit vor Ort einsetzen können. Seite 11 Die Träger als Partner des Amtes für Soziales und Senioren haben in Abstimmung mit diesen die SeniorenNetzwerke-Konzeption entwickelt. Seite 10 Die Träger entwickeln zusammen mit dem Amt für Soziales, Arbeit und Senioren, der Seniorenvertretung der Stadt Köln und dem Förderkreis Kölner SeniorenNetzwerke e.V. das Konzept für die SeniorenNetzwerke fortlaufend weiter. Anregungen von Netzwerkerinnen und Netzwerkern werden aufgenommen. Seite 11 Sie sind Anstellungsträger der Netzwerkkoordinatoren/innen. Seite 11 Die Träger sind Anstellungsträger der SeniorenNetzwerkkoordinationen und der Mitarbeitenden der Servicestellen zur Unterstützung der selbstorganisierten SeniorenNetzwerke mit Dienst- und Fachaufsicht. Seite 11 Die Träger laden unter Beteiligung der Stadt Köln mehrmals jährlich die hauptamtlichen SeniorenNetzwerkkoordinationen zu einer Netzwerkkonferenz ein. Die Netzwerkkonferenzen dienen dem Austausch, der Koordination, Entwicklung und Qualitätssicherung des SeniorenNetzwerkprogramms. Anlage 8 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 Seite 11 Die Träger laden unter Beteiligung der Stadt Köln zweimal jährlich die Vertreterinnen und Vertreter der selbstorganisierten SeniorenNetzwerke zum Austausch ein. Seite 11 Ihre Aufgaben sind vielfältig und verändern sich im Laufe der Zeit, da es sich bei der Netzwerkarbeit um eine prozessorientierte Arbeit handelt. So sind die Aufgaben einer/eines Netzwerkkoordinatorin/Netzwerkkoord inators in der Anfangszeit andere als in der Phase des Rückzugs. Seite 11 Ihre Aufgaben sind vielfältig und verändern sich im Laufe der Zeit, da es sich bei der Netzwerkarbeit um eine prozessorientierte Arbeit handelt. So sind die Aufgaben einer SeniorenNetzwerkkoordination in der Anfangszeit andere als in der Phase des Rückzugs. Die genauen Ziele für die Arbeit der SeniorenNetzwerkkoordination werden zwischen dem Amt für Soziales, Arbeit und Senioren, dem Träger und der SeniorenNetzwerkkoordination jährlich abgestimmt. Die Seniorenvertretung der Stadt Köln kann die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Gesprächs im Vorfeld beraten. Seite 11/12 Phase 1 - 3 Seite 12/13 Phase A - D Seite 12 Kooperation: Die Menschen und Institutionen mit der Netzwerkidee vertraut machen und für die Zusammenarbeit gewinnen Durchführung von Informationsveranstal tungen für interessierte Bürgerinnen und Bürger Einführung der Idee der SeniorenNetzwerk durch die Gründung von Stadtteilkonferenzen Seite 12 Kooperation Die SeniorenNetzwerkkoordinatio nen machen die Menschen und Institutionen mit der Netzwerkidee vertraut und gewinnen sie für die Zusammenarbeit. Hier ist besonderer Wert darauf zu legen, dass Personengruppen, die bisher in den SeniorenNetzwerken unterrepräsentiert sind (z.B. Migrantinnen und Migranten, ältere Lesben und Schwule, Seniorinnen und Senioren mit Behinderung, Seniorinnen und Senioren mit geringem Einkommen und Anlage 8 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 Bildungsniveau) stärker eingebunden werden. Dabei sind Kenntnisse und Erfahrungen von zentralen Akteuren im Bezirk/Stadtteil zu nutzen und Kooperationen im Bezirk/ Stadtteil aufzubauen und weiterzuentwickeln (z.B. Seniorenvertretung, Seniorenkoordination, Seniorenberatung, Sozialraumkoordination, Migrationsstützpunkte/Inte rkulturelle Zentren, Vereine etc.). Durchführung von Informationsveranstaltungen für interessierte Einwohnerinnen und Einwohner. Einführung der Idee der SeniorenNetzwerke durch die Gründung von Stadtteilkonferenzen oder Platzierung des Themas in bestehenden Gremien/Strukturen. Seite 13 Der Schritt in die Selbstorganisation wird durch einen Workshop der Träger zum Thema „Selbstorganisation“ vorbereitet. Dabei erfolgt eine Überleitung in die Begleitung durch die Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter SeniorenNetzwerke, die den Prozess der Selbstorganisation unterstützen. Seite 12 Die Kölner Seniorenvertretung hat seit Anbeginn die Konzeption und die Umsetzung kritisch begleitet. Viele Seniorenvertreterinnen und –vertreter sind praktisch in die SeniorenNetzwerkarbeit in ihrem „Veedel“ eingebunden. In den Bezirksarbeitsgemeinschaften Seniorenpolitik und in der Stadtarbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik lassen sie ihre Seite 13 Die Seniorenvertretung der Stadt Köln hat seit Beginn das SeniorenNetzwerkkonzept und den Aufbau der SeniorenNetzwerke begleitet und mitgestaltet . Viele Mitglieder der Seniorenvertretung haben sich in unterschiedlichen Anlage 8 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 Anregungen in die Konzeptarbeit einfließen. SeniorenNetzwerken vor Ort aktiv eingebracht. Die Seniorenvertretungen der Stadtbezirke wollen den weiteren Ausbau der SeniorenNetzwerke unterstützen und beratend begleiten. Dabei bringen sie ihre Erfahrungen, ihr Wissen über die sozialen Erfordernisse und ihre Ortskenntnisse ein. Dies gilt auch bei der Beratung, in welchem Stadtteil ein neues SeniorenNetzwerk aufgebaut oder ein altes SeniorenNetzwerk reaktiviert wird (siehe 4.3). Seite 13 Schlussbemerkung und Ausblick Während der Phase der Konzepterstellung für die Kölner SeniorenNetzwerke als auch in deren Umsetzung muß die gute und produktive Kooperation der beteiligten Partner, Amt für Soziales und Senioren der Stadt Köln, Wohlfahrtsverbände und Kölner Seniorenvertretung hervorgehoben werden. Sie steht für die gemeinsame Begeisterung an einer neuen Art der Seniorenpolitik . In der Phase der Umsetzung durften sich die Akteure über mutmachende Erfahrungen und Rückmeldungen freuen, die neue Impulse gaben. Die positiven Rückmeldungen der Netzwerker/innen in den SeniorenNetzwerken und die Verleihung des Deutschen Seite 14 Schlussbemerkung und Ausblick Seit Beginn der SeniorenNetzwerkarbeit hat die Konzeption wie auch die Umsetzung vor Ort viele positive Rückmeldungen erhalten. Die Verleihung des Deutschen Präventionspreises 2005 und die Nennung der SeniorenNetzwerke im Leitbild 2020 der Stadt Köln seien hier als Beispiel genannt. Ziel ist es, in allen Kölner Stadtteilen SeniorenNetzwerke aufzubauen. Die Umsetzung des Konzeptes lebt von der guten und produktiven Kooperation der beteiligten Partner - Amt für Soziales, Arbeit und Senioren der Stadt Köln, Wohlfahrtsverbände, Sozial- Betriebe-Köln, Förderkreis Kölner SeniorenNetzwerke e.V . und Seniorenvertretung der Stadt Köln. Sie steht nach wie vor für die gemeinsame Begeisterung an einer innovativen Art der Seniorenpolitik . Die Weiterentwicklung des Konzeptes der Kölner SeniorenNetzwerke ist prozesshaft angelegt, d.h. aus Erfahrungen lernen, Betroffene Anlage 8 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 Präventionspreises 2005 seien hier als Beispiele genannt. Die Weiterentwicklung des Konzeptes der Kölner SeniorenNetzwerke ist prozesshaft angelegt, d.h. aus Erfahrungen lernen, Betroffene zu Beteiligten machen und nötige Veränderungen in die laufende Arbeit einbringen. Mit heutigem Stand (September2007) sind in insgesamt 33 Stadtteilen SeniorenNetzwerke vorhanden. In 2008 wird der Aufbau von mindestens 5 weiteren Netzwerken angestrebt. D.h. eine beständige quantitative Weiterentwicklung ist Bestandteil des Konzeptes. Die Arbeit der Servicestelle ist ab August 2007 aufgenommen worden, hier gilt es die fachliche Begleitung der SeniorenNetzwerke kritisch - konstruktiv zu begleiten und zu evaluieren. Nicht zuletzt steht als wichtige Zukunftsaufgabe an, die bisher bewusst parallel laufende Entwicklung der verschiedenen Typen von zu Beteiligten machen und nötige Veränderungen in die laufende Arbeit einbringen. Dabei sind die Möglichkeiten der Digitalisierung einzubeziehen. Um einen noch höheren Wirkungsgrad der SeniorenNetzwerkarbeit zu erreichen, soll regelmäßig eine Fachveranstaltung der SeniorenNetzwerke Köln stattfinden. Hierzu sollen Politik, Seniorenvertretung, Verwaltung, Verbände, Träger, der Förderkreis Kölner SeniorenNetzwerke e.V., Netzwerkerinnen und Netzwerker, Mitarbeitende aus dem Programm der SeniorenNetzwerkarbeit und themenspezifisch relevante Akteure zum Austausch und zur Weiterentwicklung zusammenkommen. Die Arbeit der SeniorenNetzwerke soll stadtweit abhängig von finanziellen und personellen Ressourcen nach einheitlichen Kriterien evaluiert werden. Ergänzend ist ein Konzept zur öffentlichkeitswirksamen Darstellung der SeniorenNetzwerkarbeit zu erarbeiten und sukzessive umzusetzen. Hierzu kann weiterhin neben den Servicestellen im Bezirk eine zentrale Servicestelle für alle SeniorenNetzwerke notwendig sein. Nicht zuletzt steht weiterhin als wichtige Zukunftsaufgabe an, die bisher bewusst parallel laufende Entwicklung der verschiedenen Typen von SeniorenNetzwerken auch strukturell zusammenzuführen und den Ausbau der Anlage 8 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 SeniorenNetzwerken auch strukturell zusammenzuführen. Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter SeniorenNetzwerke in den Bezirken weiter fortzuführen.
Sachstandsbericht Rat /Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle
V/50/503
Vorlagen-Nummer
0586/2020
Stand: 23.10.2023
Sachstandsbericht
Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln
Der Ausschuss für Soziales und Senioren beschließt das vorgelegte Konzept, Stand
13.02.2020, für die SeniorenNetzwerke Köln, einschließlich der Anlagen zum Konzept.
Es wird weiterhin beschlossen, dass die Anlagen zum Konzept in der Folgezeit bei Änderun-
gen zu aktualisieren sind, ohne dass es eines weiteren Ausschussbeschlusses bedarf. Hier-
bei sind die SeniorenNetzwerke Köln und die Bezirksvertretungen einzubeziehen.
Status in Bearbeitung
erledigt
Aktueller Bearbeitungsstand:
Das Konzept wurde beschlossen und befindet sich in der kontinuierlichen Umsetzung.
Nächste Schritte:
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:
Nicht erforderlich.
Anlage 12, Auszug BP BV Chorweiler 04.06.2020 Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln
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Geschäftsführung Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) Frau Büscher-Kallen Telefon: (0221) 221-96313 Fax : (0221) 221-96400 E-Mail: anja.buescher-kallen@stadt-koeln.de Datum: 05.06.2020 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der 51. Sitzung der Bezirksvertretung Chorweiler vom 04.06.2020 öffentlich 9.2.4 Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln 0586/2020 Beschluss: Die Bezirksvertretung Chorweiler empfiehlt dem Ausschuss für Soziales und Senio- ren folgenden Beschluss zu fassen: Der Ausschuss für Soziales und Senioren beschließt das vorgelegte Konzept, Stand 13.02.2020, für die SeniorenNetzwerke Köln, einschließlich der Anlagen zum Kon- zept. Es wird weiterhin beschlossen, dass die Anlagen zum Konzept in der Folgezeit bei Änderungen zu aktualisieren sind, ohne dass es eines weiteren Ausschussbeschlus- ses bedarf. Abstimmungsergebnis: Einstimmig beschlossen
Anlage 1 Öffentlichkeitsbeteiligung (nur UmweltA)
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Anlage 1: Öffentlichkeitsbeteiligung
[Beim Druck ausgeblendeter Text: Hier geht es um eine Verfahrensentscheidung. Bitte wählen Sie eine der drei folgenden Varianten.]
VARIANTE 1
Öffentlichkeitsbeteiligung ist gesetzlich vorgeschrieben.
Folgende Form des Verfahrens ist vorgeschrieben:
Ein spezielles Verfahren ist nicht vorgeschrieben.
Folgender Verfahrenstyp wird empfohlen:
Beteiligungsspielraum Komplexität
Information einfach / standardisiert
Anhörung / Beratung teilstandardisiert
Mitgestaltung / Mitverantwortung komplex / individuell
Das Beteiligungskonzept ist bereits beigefügt bzw. wird in der nächsten Sitzung zur Entscheidung vorgelegt.
VARIANTE 2
Eine freiwillige Öffentlichkeitsbeteiligung wird vorgeschlagen.
Folgender Verfahrenstyp wird empfohlen:
Beteiligungsspielraum Komplexität
Information einfach / standardisiert
Anhörung / Beratung teilstandardisiert
Mitgestaltung / Mitverantwortung komplex / individuell
Das Beteiligungskonzept ist bere its beigefügt bzw. wird in der nächsten Sitzung zur Entscheidung vorgelegt.
VARIANTE 3
Eine Öffentlichkeitsbeteiligung wird nicht vorgeschlagen, weil:
Öffentlichkeitsbeteiligung hat bereits stattgefunden.
Gestaltungsspielraum ist nicht ausreichend.
Verfahrensverzögerung kann nicht akzeptiert werden.
Ressourcen stehen nicht zur Verfügung.
Anlage 2 Konzept SNW Köln Stand 13.02.2020
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Anlage 2 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 SeniorenNetzwerke Köln Konzept (Stand 13.02.2020) SeniorenNetzwerke Köln Seite 2 von 14 2 Konzeption für SeniorenNetzwerke in Köln Präambel Dieses Konzept bezieht sich auf die SeniorenNetzwerke, die durch Initiative der Stadt Köln, der Kölner Wohlfahrtsverbände, der Sozial-Betriebe-Köln und der Seniorenvertretung der Stadt Köln entstanden sind und in Zukunft noch entstehen werden. Die SeniorenNetzwerkarbeit einschließlich der Unterstützungsstrukturen wird vom Amt für Soziales, Arbeit und Senioren durch Fördermittel bezuschusst. Die jährliche Verteilung dieser Mittel wird im Ausschuss für Soziales und Senioren beschlossen. Grundlage für politische Beschlüsse ist § 71 SGB XII „Altenhilfe“. Der Gesetzgeber bringt in § 71 SGB XII zum Ausdruck, dass alte Menschen neben der „Grundsicherung“ vielfältige Angebote erhalten können, die helfen, die Schwierigkeiten des Alters zu überwinden, und zwar ohne Rücksicht auf vorhandenes Einkommen oder Vermögen. SeniorenNetzwerke sind für alle Menschen in Köln offen, unabhängig von Alter, Bildung, Einkommen, ethnischer Herkunft, geistiger und körperlicher Verfassung, Geschlecht, Hautfarbe, Identität, Nationalität, Religion, sexueller Orientierung und Weltanschauung. Fehlende technische Ausstattung darf kein Hinderungsgrund sein. In erster Linie spricht das Programm „SeniorenNetzwerke Köln“ Menschen mit Selbsthilfepotential an. Letztlich können und sollen alle Menschen in Köln Nutzerinnen und Nutzer der SeniorenNetzwerke sein. 1. Begriffsbestimmung In einem SeniorenNetzwerk treffen sich Seniorinnen und Senioren (ohne Altersgrenzen) aus einem Stadtteil . Das Ziel dieser Treffen ist, dass sich die Menschen im Stadtteil begegnen und für sich und andere aktiv werden. Wer sich in ein SeniorenNetzwerk einbringt, wird als Netzwerkerin bzw. Netzwerker bezeichnet. Jeder, der an der Umsetzung der Idee mitwirken will, ist dazu eingeladen. Die Mitwirkung ist an keinerlei Voraussetzungen geknüpft; vielmehr ist die Philosophie, dass jeder Mensch seine Fähigkeiten und Kompetenzen zur Entwicklung eines Netzwerkes einbringen kann. Auch Vertreterinnen und Vertreter von Institutionen, Vereinen u.ä., sowie Akteure im Stadtteil, deren Zielgruppen nicht vorrangig Seniorinnen und Senioren sind (z.B. Betreiberinnen und Betreiber von Kiosken, Bäckereien, Apotheken etc.) können Teil des SeniorenNetzwerkes werden. Durch die SeniorenNetzwerke entstehen im SeniorenNetzwerke Köln Seite 3 von 14 3 Stadtteil Interessen- und Aktivitätsgruppen, Projekte und Prozesse, die den Stadtteil lebenswert machen; insbesondere für ältere Menschen. 2. Ziele und Strategien Die SeniorenNetzwerke Köln sind durch folgende Ziele und Strategien gekennzeichnet: • Die Seniorinnen und Senioren werden zur Selbstorga nisation angeleitet. Selbstbestimmung, Selbsthilfe und Teilhabe auf persönlicher, institutioneller und politischer Ebene werden gefördert (Sprecherrat, Stadtteilkonferenz etc.). • Die Seniorinnen und Senioren haben vielfältige Ent scheidungsmöglichkeiten, um die eigenen Interessen zu verwirklichen. Es bestehen keine inhaltlichen Vorgaben. • Die unterstützende, hauptamtliche Netzwerkkoordina tion hat insbesondere die Stärkung vorhandener Potenziale und die Aktivierung weiterer Ressourcen im Blick. • Die SeniorenNetzwerke sollen eine Strahlkraft über die jeweiligen Stadtteile hinaus haben und sind so ein gutes Beispiel für ein seniorenfreundliches Köln. Sie sind dynamisch und passen sich an die sozialen und gesellschaftlichen Veränderungen an. • Es besteht eine intensive Kooperation zwischen den Trägern, mit der Sozial- verwaltung und der Seniorenvertretung der Stadt Köln. Die Träger nehmen eine besondere Verantwortung für das Programm der SeniorenNetzwerke Köln wahr. Ziel ist es, in allen 86 Kölner Stadtteilen jeweils ein SeniorenNetzwerk aufzubauen, damit möglichst viele Seniorinnen und Senioren erreicht werden – unabhängig von Alter, Bildung, Einkommen, ethnischer Herkunft, geistiger und körperlicher Verfassung, Geschlecht, Hautfarbe, Identität, Nationalität, Religion, sexueller Orientierung und Weltanschauung. Die Arbeit der SeniorenNetzwerke basiert auf der Stärkung der Ressourcen und Kompetenzen der Menschen (Konzept des Empowerment). Die Netzwerkerinnen und Netzwerker im jeweiligen SeniorenNetzwerk bestimmen ihre Aktivitäten selbst. Die genaue Ausgestaltung ist dabei je nach den handelnden Menschen, ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten und den Gegebenheiten im Stadtteil unterschiedlich. Zielgruppe sind Menschen, die über Selbsthilfefähigkeiten verfügen bzw. deren Selbsthilfefähigkeit durch die professionelle Koordination angeregt werden kann. Durch die SeniorenNetzwerkarbeit soll Folgendes erreicht werden: • Ältere Menschen begegnen sich im Stadtteil, lernen sich kennen und entwickeln gemeinsame Aktivitäten. • Ältere Menschen und auch jüngere Menschen helfen u nd unterstützen sich gegenseitig. SeniorenNetzwerke Köln Seite 4 von 14 4 • Sie entwickeln Möglichkeiten zu ehrenamtlichem und bürgerschaftlichem Engagement. • Ältere Menschen beteiligen sich am Leben und der G estaltung im Stadtteil. • Es sollen auch ältere Menschen angesprochen werden , die sonst von den Angeboten der offenen Seniorenarbeit nicht erreicht werden. • Durch Vernetzung, Kooperation und Initiative vor O rt soll der Stadtteil seniorenfreundlich(er) werden. • Seniorenspezifische Belange im Stadtteil sollen er kannt und auch mit Hilfe anderer zum Thema werden. • Einem umfassenden Inklusionsgedanken folgend soll die SeniorenNetzwerkarbeit den vielfältigen Belangen spezifischer Seniorengruppen Geltung verschaffen. Genannt seien hier die Themen interkultureller Ansatz, Menschen mit Handicap, Menschen mit unterschiedlichen sexuellen Orientierungen und geschlechtlicher Identität. Für die Umsetzung der Ziele schaffen die Wohlfahrtsverbände/SBK/Träger der Netzwerkarbeit Rahmenbedingungen mit Angeboten der Begleitung und Fortbildung. Die Möglichkeiten und Angebote in den SeniorenNetzwerken steigern die Lebensqualität älterer Menschen im Stadtteil und vermitteln ein positives Altersbild. Sie verhindern bzw. verzögern altersbedingte physische und psychische Krankheiten und deren Folgeerscheinungen. Im Hinblick auf die Pflegebedürftigkeit wirken Angebote der offenen Seniorenarbeit präventiv und bedarfssenkend. Die SeniorenNetzwerke stehen allen offen. 3. Typen der SeniorenNetzwerke Seit 2002 ist die Netzwerkidee an mehreren Standorten und in verschiedenen Varianten erprobt worden. Dabei hat sich herausgestellt, dass die SeniorenNetzwerke mindestens hinsichtlich der Ausgangslage und der Phase ihrer Entwicklung unterschieden werden können. Im Folgenden sollen unterschieden werden: • SeniorenNetzwerke im Aufbau = SeniorenNetzwerke, d ie von einer hauptamtlichen Netzwerkkoordination - vom Amt für Soziales, Arbeit und Senioren bezuschusst - aufgebaut und unterstützt werden, • Selbstorganisierte SeniorenNetzwerke = SeniorenNet zwerke, die selbstständig, ohne hauptamtliche Netzwerkkoordination im Stadtteil wirken SeniorenNetzwerke Köln Seite 5 von 14 5 und durch die Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter SeniorenNetzwerke begleitet werden, • Standortgebundene SeniorenNetzwerke = SeniorenNetz werke, die eigene Räume haben und sich z.B. aus einer ehemaligen Altentagesstätte/einem Begegnungszentrum mit hauptamtlicher SeniorenNetzwerkkoordination heraus entwickelt haben. 3.1 SeniorenNetzwerke im Aufbau SeniorenNetzwerke, die auf Initiative des Amtes für Soziales, Arbeit und Senioren, der Wohlfahrtsverbände, den Sozial-Betrieben-Köln und der Seniorenvertretung der Stadt Köln entstehen, erhalten in der Anschubphase die Finanzierung für eine Netzwerkkoordination im Umfang einer halben Stelle (Diplom-Sozialpädagogik/- Sozialarbeit oder vergleichbare Hochschulqualifikation), angestellt bei einem der Wohlfahrtsverbände bzw. den Sozial-Betrieben-Köln. Die Auswahl der Stadtteile, in denen die Netzwerkkoordinatorin bzw. der Netzwerkkoordinator tätig ist, richtet sich nach folgenden Kriterien: • Altenhilfebedarf • absolute Zahl an Einwohnerinnen und Einwohnern übe r 60 Jahre Bewährt hat sich, die Entscheidung über den (nächsten) Stadtteil in einem gemeinsamen Gespräch zwischen dem Amt für Soziales, Arbeit und Senioren, dem jeweiligen Trägerverband, der Netzwerkkoordinatorin oder dem Netzwerkkoordinator und der bezirklichen Seniorenvertretung der Stadt Köln zu treffen. Anregungen der Bezirksarbeitsgemeinschaften Seniorenpolitik und Beschlüsse der Bezirksvertretungen werden von der bezirklichen Seniorenvertretung mit ins Gespräch eingebracht. Weitere Merkmale der SeniorenNetzwerke im Aufbau: • Die Netzwerkkoordination ist zeitlich begrenzt und bleibt ca. vier Jahre im gleichen Stadtteil. Der genaue Zeitraum wird zwischen dem Amt für Soziales, Arbeit und Senioren, dem Träger des SeniorenNetzwerkes, der Netzwerkkoordination, dem Spitzenverband des Trägers des SeniorenNetzwerkes, der Seniorenvertretung der Stadt Köln und den Netzwerkerinnen und Netzwerkern des betreffenden SeniorenNetzwerkes abgestimmt. • Ein wesentliches Strukturmerkmal der Netzwerkarbei t ist von Anfang an, die Selbstorganisation der Netzwerkerinnen und Netzwerker im Stadtteil zu fördern und zu stärken. Nach Ausscheiden der Netzwerkkoordination wird das SeniorenNetzwerk selbstständig (selbstorganisiertes SeniorenNetzwerke Köln Seite 6 von 14 6 SeniorenNetzwerk). Die Selbstorganisation wird fachlich durch die Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter SeniorenNetzwerke begleitet (weiteres siehe 3.2.3). • Die Netzwerkkoordination verfügt in der Regel über keine eigenen Räume für Aktivitäten des SeniorenNetzwerkes. Diese „Raumlosigkeit“ ist Teil des Konzeptes. In der Folge können neue Räume für ältere Menschen im Stadtteil entstehen bzw. werden bestehende Räume für Seniorinnen und Senioren zugänglich gemacht. Nach Möglichkeit sollte die Netzwerkkoordination ab Beginn des Netzwerkaufbaus durch einen Büro-/ Besprechungsraum im Stadtteil verortet sein. • Eine wesentliche Aufgabe der Netzwerkkoordination ist die Schaffung eines Forums für Personen und Institutionen, die an einem seniorenfreundlichen Stadtteil interessiert sind (z.B. interessierte Einzelpersonen, Geschäftsleute, Mitglieder von Vereinen, etc.). Bewährt hat sich die Einberufung einer Stadtteilkonferenz. Sollte bereits eine vergleichbare Struktur oder ein vergleichbares Gremium im Stadtteil vorhanden sein, sind die Themen des SeniorenNetzwerkes dort einzubringen. • Die hauptamtliche Koordination hat, aufgeteilt in verschiedene Phasen, u.a. folgende Aufgaben (weiteres siehe 4.3 dieses Konzeptes) • Stadtteilerkundung und Stadtteilanalyse • Menschen und Institutionen mit der Netzwerkidee ve rtraut machen und für die (aktive) Teilnahme/Mitarbeit gewinnen • Begleitung und Unterstützung der Netzwerkerinnen u nd Netzwerker (Einzelpersonen, Gruppen und Projekte) • Initiierung und Begleitung der Stadtteilkonferenz • Stärkung von Personen und Institutionen zur Selbstorganisation 3.2 Selbstorganisierte SeniorenNetzwerke 3.2.1 Begriffsdefinition SeniorenNetzwerke dieses Typs können nach bisherigen Erfahrungen wie folgt beschrieben werden: Gruppen von Seniorinnen und Senioren, Einzelpersonen, Institutionen oder Geschäftsleute, die durch die Netzwerkkoordination in einer Aufbauphase zusammengefunden haben und die Netzwerkidee befürworten und mittragen, SeniorenNetzwerke Köln Seite 7 von 14 7 bilden das SeniorenNetzwerk in einem bestimmten Stadtteil und entwickeln das SeniorenNetzwerk selbstorganisiert weiter. 3.2.2 Vorraussetzung für die Selbstorganisation Ein SeniorenNetzwerk geht in die Phase der Selbstorganisation, wenn folgende Rahmenbedingungen erfüllt sind: • Das SeniorenNetzwerk wurde ca. vier Jahre kontinui erlich durch eine Netzwerkkoordination begleitet. Dabei sollte in den letzten beiden Jahre vor der Selbstorganisation die Person der Koordination nicht gewechselt haben. • Das SeniorenNetzwerk hat sich eine tragfähige, das SeniorenNetzwerk in der Selbstorganisation weiterführende Struktur gegeben. Die Netzwerkerinnen und Netzwerker haben den Willen bekundet, die entstandenen Aktivitäten und Angebote weiter zu verantworten und zu gestalten, auch wenn sich die hauptamtliche Netzwerkkoordination aus dem Stadtteil zurückziehen wird. • Die Koordinationsstruktur eines Sprecherrates wird aus den Reihen der Netzwerkerinnen und Netzwerker gebildet und dieser bekundet, das SeniorenNetzwerk selbstorganisiert weiter zu steuern und zu entwickeln. • In der Regel gibt es eine „Patenorganisation“ im S tadtteil, die das selbstorganisierte SeniorenNetzwerk unterstützt. Es soll sich dabei um eine gemeinnützige Organisation handeln, eine Kirchengemeinde oder eine Stiftung. Die Kooperation kann unterschiedliche Formen haben - ideelle, finanzielle, räumliche oder personelle Unterstützung – und sollte in einer Vereinbarung festgehalten werden. • Die Themen “ältere Menschen“ und „demographischer Wandel“ werden für den jeweiligen Stadtteil verantwortlich und nachhaltig in einem (Stadtteil-) Gremium, z.B. einer Stadtteilkonferenz, vertreten und bearbeitet. Dieses Gremium hat auch ohne Netzwerkkoordination weiter Bestand. 3.2.3 Unterstützungsstruktur für selbstorganisierte SeniorenNetzwerke Die Befähigung zur Selbstorganisation und bürgerschaftlichem Engagement sind zentrale Merkmale der SeniorenNetzwerkarbeit. Menschen, die sich engagieren, brauchen professionelle Unterstützung und Begleitung, auf die sie zurückgreifen können. Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter SeniorenNetzwerke Die wesentliche Begleitung erfolgt durch die Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter SeniorenNetzwerke. Diese Stellen haben zum Ziel, die bestehenden selbstorganisierten SeniorenNetzwerke und ihre Netzwerkerinnen und Netzwerker zu stärken, zu unterstützen und miteinander zu vernetzen. Als SeniorenNetzwerke Köln Seite 8 von 14 8 Arbeitsprinzip gilt die „Hilfe zur Selbsthilfe“. Die Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter SeniorenNetzwerke übernehmen durch regelmäßigen Kontakt beratende, helfende und begleitende Funktionen und tragen so dazu bei, dass die Entwicklung eines selbstorganisierten SeniorenNetzwerkes einen positiven Verlauf nimmt. Für das selbstorganisierte SeniorenNetzwerk sind letztendlich die Netzwerkerinnen und Netzwerker im Stadtteil selbst verantwortlich. Die Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter SeniorenNetzwerke verstehen sich als Prozessbegleitung für die selbstorganisierten Netzwerkerinnen und Netzwerker und haben im einzelnen folgende Aufgaben: • Organisation und Durchführung stadtweiter oder bez irksorientierter Netzwerktreffen (Zusammenschluss und Austausch der Netzwerkerinnen und Netzwerker) • Informationsplattform zu Fortbildungsmöglichkeiten , Fachtagungen und Veranstaltungen • Unterstützung bei Fundraising, Öffentlichkeitsarbe it und bei organisatorischen Fragen • Beratung und Krisenintervention • Einbindung in die Kölner Seniorenarbeit • Sicherung des Kontakts zur Verwaltung, den Wohlfah rtsverbänden, dem Förderkreis SeniorenNetzwerke e.V. und der Seniorenvertretung der Stadt Köln Die Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter SeniorenNetzwerke sind bei den Trägern angesiedelt, die im Programm beteiligt sind. Die vorhandenen Servicestellen umfassen halbe Stellen, die mit Fachkräften (Diplom- Sozialpädagogik oder -Sozialarbeit) besetzt sind. Der personelle Umfang der Servicestellen ist stetig der steigenden Anzahl der selbstorganisierten SeniorenNetzwerke anzupassen. D.h.: In den Stadtbezirken, die flächendeckend mit SeniorenNetzwerken ausgestattet sind, sind bezirklich orientierte Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter SeniorenNetzwerke einzurichten. Die Stellenbesetzung erfolgt kostenneutral aus dem Kontingent der vorhandenen Koordinationsstellen der SeniorenNetzwerke im Aufbau. Finanzielle Zuwendungen Selbstorganisierte SeniorenNetzwerke erhalten einen Sachmittelzuschuss, den sie für ihre Arbeit vor Ort einsetzen können. Höhe und Dauer dieser finanziellen Zuwendung sind abhängig von den vorhandenen Haushaltsmitteln und werden zwischen dem Amt für Soziales, Arbeit und Senioren, den Wohlfahrtsverbänden und den Sozial-Betrieben-Köln abgestimmt und durch den Ausschuss für Soziales und Senioren beschlossen. SeniorenNetzwerke Köln Seite 9 von 14 9 3.3 Standortgebundene SeniorenNetzwerke Diese SeniorenNetzwerke sind aus den früheren Altentagesstätten /Begegnungszentren hervorgegangen (vgl. Anlage Historie). Sie verfügen über hauptamtliches Personal (Diplom-Sozialpädagogik, -Sozialarbeit oder vergleichbare Hochschulqualifikation), eigene Räumlichkeiten und eine bestehende Büroausstattung. Ziel ist es, dass in den Räumen des jeweiligen Trägers sowohl Angebote wahrgenommen werden können, als auch diese Räume als Ausgangspunkt von selbstorganisierten Aktivitäten zu nutzen. Diese SeniorenNetzwerke erfüllen also eine doppelte Funktion: Verpflichtend für alle ist, ein Grundangebot für ältere Menschen im Stadtteil zu sichern. Damit ist ein Angebot gemeint, an dem auch hochaltrige und/oder gesundheitlich eingeschränkte und/oder behinderte ältere Menschen teilnehmen können. In der Regel handelt es sich dabei um Angebote, die einen betreuenden oder geselligen Charakter haben (z. B. Spielenachmittage, Frückstückstreffen, Gedächtnistraining). Die Angebote sind möglichst kostenfrei anzubieten und offen für alle Interessierte. Idealerweise wird das Grundangebot von engagierten Ehrenamtlichen übernommen. Aufgabe der hauptamtlichen SeniorenNetzwerkkoordination ist es, Menschen für diese Aufgabe zu finden, zu qualifizieren und zu begleiten. Neben der Steuerung dieses Grundangebots hat die Leitung der ehemaligen Altentagesstätte/des Begegnungszentrums die Aufgabe, ein SeniorenNetzwerk aufzubauen. Hier gelten die Ziele wie unter Abschnitt 2. Diese Aufgabenerfüllung erfordert ein völlig neues Rollenverständnis der Leitungskraft. War die Leitung einer Altentagesstätte/eines Begegnungszentrums vorher „Macherin bzw. Macher“ oder „Gestalterin bzw. Gestalter“, so ist sie jetzt „Ermöglicherin bzw. Ermöglicher“ und „Begleiterin bzw. Begleiter“ von Prozessen und Menschen. Hat die Leitung vorher ein Programm für andere entwickelt, entwickelt sie jetzt ein Programm mit den Menschen gemeinsam. War vorher ein Ziel, dass viele Menschen das Haus nutzen oder besuchen und die Angebote „ausgebucht“ sind, muss jetzt Ziel sein, dass möglichst viele Menschen eigene Initiativen entwickeln. Die Koordination fördert die Nutzerinnen und Nutzer mit ihren Ressourcen und Potentialen. In Stadtteilen, in denen es keine Stadtteilkonferenz gibt, richtet die SeniorenNetzwerkkoordination eine solche ein und stellt sicher, dass diese Konferenz mindestens zweimal im Jahr tagt. In Stadtteilen, in denen es bereits bestehende und gut funktionierende Vernetzungsstrukturen gibt, muss keine Parallelstruktur aufgebaut werden. Bestehende Strukturen müssen jedoch nachweisbar für Seniorenthemen und –belange sensibilisiert werden. Auf die Erweiterung des Kreises (gemäß Konzept) muss aktiv hingewirkt werden. SeniorenNetzwerke Köln Seite 10 von 14 10 4. Handlungsebenen Damit sich das Konzept der SeniorenNetzwerke Köln in allen Stadtteilen (86) ausbreiten kann und somit möglichst viele Seniorinnen und Senioren an das SeniorenNetzwerk in ihrem Stadtteil angeschlossen werden, ist die Zusammenarbeit folgender vier Handlungsebenen erforderlich: 4.1 Amt für Soziales, Arbeit und Senioren Das Amt für Soziales, Arbeit und Senioren hat gemeinsam mit den Wohlfahrtsverbänden, den Sozial-Betrieben-Köln und der Seniorenvertretung das Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln aus 2001/2002 weiter entwickelt. Dieses Konzept beschreitet Neuland, indem erstmalig in der Kölner Seniorenarbeit das Ziel formuliert wird, dass ältere Bürgerinnen und Bürger sich im Stadtteil selbst organisieren sollen. Zur Umsetzung dieses Zieles gewährt das Amt für Soziales, Arbeit und Senioren entsprechend der aktuellen Haushaltslage auf Beschluss des Ausschusses für Soziales und Senioren jährliche Zuschüsse zu Personal- und Sachkosten einer SeniorenNetzwerkkoordination an die Wohlfahrtsverbände, ihre Mitglieder oder die Sozial-Betriebe-Köln für SeniorenNetzwerke im Aufbau, standortgebundene SeniorenNetzwerke und die Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter SeniorenNetzwerke sowie Sachkostenzuschüsse an selbstorganisierte SeniorenNetzwerke. Zusammenfassend obliegt dem Amt für Soziales, Arbeit und Senioren die Steuerung und Evaluation des gesamten Programms in Kooperation mit den Wohlfahrtsverbänden, den Sozial-Betrieben-Köln und der Seniorenvertretung, einschließlich eventueller Modifikationen des Programms. Konkret begleitet und unterstützt es die Anstellungsträger der SeniorenNetzwerkkoordination fachlich, und zwar sowohl bezogen auf das gesamte Programm (a), als auch bezogen auf das jeweilige SeniorenNetzwerk (b). Beispielhaft sei genannt: zu a) Entwicklung und Abstimmung von Kriterien, ab wann ein SeniorenNetzwerk verselbständigt werden kann und in welchem Stadtteil die SeniorenNetzwerkkoordination das nächste SeniorenNetzwerk entwickelt. zu b) Abstimmung von stadtteilspezifischen Zielen. 4.2 Träger (Wohlfahrtsverbände, ihre Mitglieder und Sozial-Betriebe-Köln ) • Die Träger entwickeln zusammen mit dem Amt für Soz iales, Arbeit und Senioren, der Seniorenvertretung der Stadt Köln und dem Förderkreis Kölner SeniorenNetzwerke e.V. das Konzept für die SeniorenNetzwerke fortlaufend weiter. Anregungen von Netzwerkerinnen und Netzwerkern SeniorenNetzwerke Köln Seite 11 von 14 11 werden aufgenommen. • Die Träger sind Anstellungsträger der SeniorenNetz werkkoordinationen und der Mitarbeitenden der Servicestellen zur Unterstützung der selbstorganisierten SeniorenNetzwerke mit Dienst- und Fachaufsicht. • Bei den standortgebundenen SeniorenNetzwerken sind sie Träger der Einrichtungen. Während die SeniorenNetzwerke im Aufbau überwiegend aus städtischen Zuschüssen finanziert werden, fließen bei den standortgebundenen SeniorenNetzwerken Trägermittel ein. • Die Träger stellen ihr spezifisches Profil als woh lfahrtsverbandlicher bzw. kommunaler Träger zugunsten einer trägerübergreifenden Struktur mit verteilten Zuständigkeiten je nach Stadtteilen zurück. Ehrenamt, Bürgerschaftliches Engagement und Selbsthilfe begleiten und unterstützen sie gemeinsam auf der Basis dieser Konzeption. • Die Träger praktizieren eine intensive Kooperation auf der Ebene der Abteilungsleitungen/Fachberatungen und Netzwerkkoordination. Beispielhaft seien genannt: stadtweite Treffen, Fortbildungen, Publikationen, Internet-Auftritt etc. • Die Träger sind verantwortlich für die Umsetzung d ieses Konzeptes und die mit dem Amt für Soziales, Arbeit und Senioren abgestimmten stadtteilspezifischen Ziele. Zur Unterstützung dieser Arbeit ist im Rahmen der Fachberatungsförderung ein entsprechender Anteil vorgesehen. • Die Träger laden unter Beteiligung der Stadt Köln mehrmals jährlich die hauptamtlichen SeniorenNetzwerkkoordinationen zu einer Netzwerkkonferenz ein. Die Netzwerkkonferenzen dienen dem Austausch, der Koordination, Entwicklung und Qualitätssicherung des SeniorenNetzwerkprogramms. • Die Träger laden unter Beteiligung der Stadt Köln zweimal jährlich die Vertreterinnen und Vertreter der selbstorganisierten SeniorenNetzwerke zum Austausch ein. 4.3 SeniorenNetzwerkkoordination Ihre Aufgaben sind vielfältig und verändern sich im Laufe der Zeit, da es sich bei der Netzwerkarbeit um eine prozessorientierte Arbeit handelt. So sind die Aufgaben einer SeniorenNetzwerkkoordination in der Anfangszeit andere als in der Phase des Rückzugs. Die genauen Ziele für die Arbeit der SeniorenNetzwerkkoordination werden zwischen dem Amt für Soziales, Arbeit und Senioren, dem Träger und der SeniorenNetzwerkkoordination jährlich abgestimmt. Die Seniorenvertretung der Stadt Köln kann die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Gesprächs im Vorfeld beraten. SeniorenNetzwerke Köln Seite 12 von 14 12 A Analyse Im Wesentlichen handelt es sich um zwei Aufgabenbereiche: Stadtteilanalyse Den Stadtteil mit seinen Besonderheiten, Stärken und Schwächen kennenlernen. • Stadtteildaten in ihrer Diversität erfassen und de uten. • Angebotsstruktur für Seniorinnen und Senioren im S tadtteil erfassen. • Wichtige Schlüsselpersonen und Knotenpunkte im Sta dtteil kennenlernen. • Institutionen im Stadtteil kennenlernen. • Vernetzungsstrukturen (formelle und informelle) ke nnenlernen. • „Probleme“, Defizite, Lücken im Hilfesystem im Sta dtteil identifizieren. • Die besonderen Potentiale und Ressourcen im Stadtt eil ermitteln. Kooperation Die SeniorenNetzwerkkoordinationen machen die Menschen und Institutionen mit der Netzwerkidee vertraut und gewinnen sie für die Zusammenarbeit. Hier ist besonderer Wert darauf zu legen, dass Personengruppen, die bisher in den SeniorenNetzwerken unterrepräsentiert sind (z.B. Migrantinnen und Migranten, ältere Lesben und Schwule, Seniorinnen und Senioren mit Behinderung, Seniorinnen und Senioren mit geringem Einkommen und Bildungsniveau) stärker eingebunden werden. Dabei sind Kenntnisse und Erfahrungen von zentralen Akteuren im Bezirk/Stadtteil zu nutzen und Kooperationen im Bezirk/ Stadtteil aufzubauen und weiterzuentwickeln (z.B. Seniorenvertretung, Seniorenkoordination, Seniorenberatung, Sozialraumkoordination, Migrationsstützpunkte/Interkulturelle Zentren, Vereine etc.). • Durchführung von Informationsveranstaltungen für i nteressierte Einwohnerinnen und Einwohner. • Einführung der Idee der SeniorenNetzwerke durch di e Gründung von Stadtteilkonferenzen oder Platzierung des Themas in bestehenden Gremien/Strukturen. B. Aufbau In dieser Phase geht es darum, die Gruppenbildung unter den Seniorinnen und Senioren zu fördern, Institutionen und Geschäftsleute zur kontinuierlichen Unterstützung zu gewinnen, die Stadtteilkonferenz sowie eventuell weitere SeniorenNetzwerke Köln Seite 13 von 14 13 gemeinsame Projekte anzugehen und tragfähige und selbstorganisierte Strukturen zu schaffen (siehe 3.2.2). Die SeniorenNetzwerkkoordination sensibilisiert die Netzwerkerinnen und Netzwerker für die Diversität ihres Stadtteils und ihrer Einwohnerinnen und Einwohner. Als Orientierung dienen die zwischen dem Amt für Soziales, Arbeit und Senioren, dem Träger und der SeniorenNetzwerkkoordination abgestimmten Ziele. Die Phasen C und D treffen nur auf die SeniorenNetzwerke im Aufbau zu. C. Überleitung in die Selbstorganisation Die Aufgaben der hauptamtlichen Koordination stehen unter dem Zeichen der Übergabe der Verantwortung für das SeniorenNetzwerk an die Menschen „vor Ort“ (Netzwerkerinnen und Netzwerker). Der Schritt in die Selbstorganisation wird durch einen Workshop der Träger zum Thema „Selbstorganisation“ vorbereitet. Dabei erfolgt eine Überleitung in die Begleitung durch die Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter SeniorenNetzwerke, die den Prozess der Selbstorganisation unterstützen. D. Stabilisierung und Unterstützung der Selbstorgan isation Der SeniorenNetzwerkkoordination stehen in dieser Phase ein Jahr lang bis zu 30 % der Arbeitszeit für den Ablösungsprozess von ihrem bisherigen SeniorenNetzwerk zur Verfügung. Parallel zur Verselbstständigung des „alten“ SeniorenNetzwerkes sollen die Erkundung und der schrittweise Aufbau eines „neuen“ SeniorenNetzwerkes in einem anderen Stadtteil beginnen. 4.4 Seniorenvertretung der Stadt Köln Die Seniorenvertretung der Stadt Köln hat seit Beginn das SeniorenNetzwerkkonzept und den Aufbau der SeniorenNetzwerke begleitet und mitgestaltet. Viele Mitglieder der Seniorenvertretung haben sich in unterschiedlichen SeniorenNetzwerken vor Ort aktiv eingebracht. Die Seniorenvertretungen der Stadtbezirke wollen den weiteren Ausbau der SeniorenNetzwerke unterstützen und beratend begleiten. Dabei bringen sie ihre Erfahrungen, ihr Wissen über die sozialen Erfordernisse und ihre Ortskenntnisse ein. Dies gilt auch bei der Beratung, in welchem Stadtteil ein neues SeniorenNetzwerk aufgebaut oder ein altes SeniorenNetzwerk reaktiviert wird (siehe 4.3). SeniorenNetzwerke Köln Seite 14 von 14 14 Schlussbemerkung und Ausblick Seit Beginn der SeniorenNetzwerkarbeit hat die Konzeption wie auch die Umsetzung vor Ort viele positive Rückmeldungen erhalten. Die Verleihung des Deutschen Präventionspreises 2005 und die Nennung der SeniorenNetzwerke im Leitbild 2020 der Stadt Köln seien hier als Beispiel genannt. Ziel ist es, in allen Kölner Stadtteilen SeniorenNetzwerke aufzubauen. Die Umsetzung des Konzeptes lebt von der guten und produktiven Kooperation der beteiligten Partner - Amt für Soziales, Arbeit und Senioren der Stadt Köln, Wohlfahrtsverbände, Sozial-Betriebe-Köln, Förderkreis Kölner SeniorenNetzwerke e.V. und Seniorenvertretung der Stadt Köln. Sie steht nach wie vor für die gemeinsame Begeisterung an einer innovativen Art der Seniorenpolitik . Die Weiterentwicklung des Konzeptes der Kölner SeniorenNetzwerke ist prozesshaft angelegt, d.h. aus Erfahrungen lernen, Betroffene zu Beteiligten machen und nötige Veränderungen in die laufende Arbeit einbringen. Dabei sind die Möglichkeiten der Digitalisierung einzubeziehen. Um einen noch höheren Wirkungsgrad der SeniorenNetzwerkarbeit zu erreichen, soll regelmäßig eine Fachveranstaltung der SeniorenNetzwerke Köln stattfinden. Hierzu sollen Politik, Seniorenvertretung, Verwaltung, Verbände, Träger, der Förderkreis Kölner SeniorenNetzwerke e.V., Netzwerkerinnen und Netzwerker, Mitarbeitende aus dem Programm der SeniorenNetzwerkarbeit und themenspezifisch relevante Akteure zum Austausch und zur Weiterentwicklung zusammenkommen. Die Arbeit der SeniorenNetzwerke soll stadtweit abhängig von finanziellen und personellen Ressourcen nach einheitlichen Kriterien evaluiert werden. Ergänzend ist ein Konzept zur öffentlichkeitswirksamen Darstellung der SeniorenNetzwerkarbeit zu erarbeiten und sukzessive umzusetzen. Hierzu kann weiterhin neben den Servicestellen im Bezirk eine zentrale Servicestelle für alle SeniorenNetzwerke notwendig sein. Nicht zuletzt steht weiterhin als wichtige Zukunftsaufgabe an, die bisher bewusst parallel laufende Entwicklung der verschiedenen Typen von SeniorenNetzwerken auch strukturell zusammenzuführen und den Ausbau der Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter SeniorenNetzwerke in den Bezirken weiter fortzuführen. Anlage: Anlage 1: Historie Anlage 2: Aktuelle Übersicht der SeniorenNetzwerke Anlage 3: Aktuelle Stadtkarte der SeniorenNetzwerke
Sachstandsbericht (25.08.2022)
1220 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin
Dezernat, Dienststelle
V/50/503
___________________________
Vorlagen-Nummer
0586/2020
Stand: 25.08.2022
Sachstandsbericht
Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln
Der Ausschuss für Soziales und Senioren beschließt das vorgelegte Konzept, Stand 13.02.2020, für
die SeniorenNetzwerke Köln, einschließlich der Anlagen zum Konzept.
Es wird weiterhin beschlossen, dass die Anlagen zum Konzept in der Folgezeit bei Änderungen zu
aktualisieren sind, ohne dass es eines weiteren Ausschussbeschlusses bedarf. Hierbei sind die Se-
niorenNetzwerke Köln und die Bezirksvertretungen mehr als bisher einzubeziehen.
Status in Bearbeitung
erledigt
Aktueller Bearbeitungsstand:
Das Konzept befindet sich in der Umsetzung.
Nächste Schritte:
Eine Fachveranstaltung der SeniorenNetzwerke Köln mit Politik, Seniorenvertretung, Verwaltung,
Verbänden, Trägern, dem Förderkreis Kölner SeniorenNetzwerke e.V., Netzwerker*innen, Mitarbei-
tenden aus dem Programm der SeniorenNetzwerkarbeit und themenspezifisch relevanten Akteuren
zum Austausch und zur Weiterentwicklung ist aktuell für den 13.09.2022 in Planung.
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den: 31.10.2022
Anlage 16, Auszug BP BV Nippes 04.06.2020 Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln
1102 Zeichen
Geschäftsführung Bezirksvertretung 5 (Nippes) Herr Rupsch Telefon: (0221) 221-95313 Fax : (0221) 221-95447 E-Mail: guido.rupsch@stadt-koeln.de Datum: 05.06.2020 Auszug aus dem Entwurf der Niederschrift der 45. Sitzung der Bezirksvertretung Nippes vom 04.06.2020 öffentlich 9.2.5 Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln 0586/2020 Die Bezirksvertretung Nippes erweitert den alternativen Beschlussvorschlag und empfiehlt dem Ausschuss Soziales und Senioren, wie folgt zu beschließen: Der Ausschuss für Soziales und Senioren beschließt das vorgelegte Konzept, Stand 13.02.2020, für die SeniorenNetzwerke Köln, einschließlich der Anlagen zum Kon- zept. Dabei ist in der Anlage 2 (Konzept) der Textvorschlag der Seniorenvertretung aus Anlage 6 zu übernehmen. Dabei soll in Anlage 6 zu Seite 6, 1. Spiegelstrich der Textvorschlag der Seniorenvertretung wie folgt geändert werden: „Der Netzwerkko- ordinator*in soll nach Möglichkeit zu Beginn bereits durch einen Arbeits- und Begeg- nungsraum (Büro) im Stadtteil verortet sein.“ Abstimmungsergebnis: Einstimmig beschlossen.
Beratungsverlauf (12)
Beschluss: Alternative beschlossen
Zur SitzungBeschluss: zurückgestellt
Zur SitzungBeschluss: mit Änderungen empfohlen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: zurückgestellt
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: zurückgestellt
Zur SitzungBeschluss: mit Änderungen empfohlen
Zur SitzungBeschluss: zurückgestellt
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0586/2020
- Typ
- Beschlussvorlage Ausschuss
- Datum
- 18.05.2020
- Erstellt
- 19.02.2020 10:06