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0586/2020

Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln

Beschlussvorlage Ausschuss 18.05.2020

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Anlage 9 Konzept alt Stand 1.11.2009

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Anlage 17, Auszug BP Innenstadt zu Vorlage 0586 2020

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Anlage 20, Auszug aus dem Beschlussprotokoll vom Integrationsrat 18.08.2020

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Anlage 5 - Anlage 3 zum Konzept SNW Köln Übersichtskarte

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Anlage 4 - Anlage 2 zum Konzept Aktuelle Adressliste SNW Köln Stand 18.2.2020

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Anlage 18, 9.2.2 Auszug aus dem Beschlussprotokoll BV 2 31.08.2020 0586-2020

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Anlage 13, Auszug BP BV Ehrenfeld 15.06.2020 Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln

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Anlage 14, Auszug BP BV Porz 16.06.2020 Konzept für die SeniorenNetzwerle Köln

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Anlage 7 Stadtteile ohne SeniorenNetzwerk stadtweit Stand 19.02.2020

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Anlage 15, Auszug BP BV Rodenkirchen 15.06.2020 Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln

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Anlage 10 Raumnutzung SNW, Stand 30.04.2020

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Anlage 6 Änderungsübersicht Seniorenvertretung

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Beschlussvorlage Ausschuss

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Anlage 3 - Anlage 1 zum Konzept Historie der SeniorenNetzwerke

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Anlage 11, Auszug BV Kalk 28.05.2020 TOP 8.2.4 (2)

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Anlage 19, BV3-BProt zu 0586-2020

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Anlage 8 Synopse alt_neu

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Sachstandsbericht Rat /Ausschuss

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Anlage 12, Auszug BP BV Chorweiler 04.06.2020 Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln

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Anlage 1 Öffentlichkeitsbeteiligung (nur UmweltA)

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Anlage 2 Konzept SNW Köln Stand 13.02.2020

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Sachstandsbericht (25.08.2022)

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Anlage 16, Auszug BP BV Nippes 04.06.2020 Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln

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Anlage 9 Konzept alt Stand 1.11.2009

27132 Zeichen

Anlage 9 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 
 
 
 
SeniorenNetzwerke 
Köln 
 
Konzept 
 
(Stand 1.11.2009)

SeniorenNetzwerke Köln 
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 2
 
 
A. Ausgangslage 
 
 
Im Plan für ein seniorenfreundliches Köln 2001/2002 dokumentierte die Stadt Köln 
– Amt für Soziales und Senioren – ihre Ziele für eine zukunftsorientierte 
Altenarbeit. Bereits 2001 begann der Prozess, die offene Altenarbeit zu 
modernisieren. An diesem Prozess waren neben dem Amt für Soziales und 
Senioren, die seniorenpolitischen Sprecher der Fraktionen im Rat, die Kölner 
Wohlfahrtsverbände sowie die Kölner Seniorenvertretung beteiligt. Zur Erinnerung 
sei auf die Sondersitzung der Stadtarbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik im 
Kolpinghaus am 28.11.2001 verwiesen. Mit der Initiierung von 12 
SeniorenNetzwerken wurde bereits im Herbst 2002 ein erster wichtiger Grundstein 
gelegt. Es folgte 2004 die Verabredung zwischen Sozialverwaltung und 
Wohlfahrtsverbänden, die bestehenden Altentagesstätten/Begegnungszentren zu 
SeniorenNetzwerken weiterzuentwickeln. 
 
Zur Konkretisierung der Konzeption „SeniorenNetzwerke“ im Plan für ein 
seniorenfreundliches Köln gab es verschiedene ergänzende Beschlüsse des 
Ausschusses für Soziales und Senioren. Diese Papiere und die Erfahrungen aus 
der Praxis sollen nunmehr in ein  überarbeitetes Konzept münden. 
Dieses Konzept bezieht sich auf die SeniorenNetzwerke, die durch Initiative der 
Stadt Köln und der Kölner Wohlfahrtsverbände entstanden sind und in Zukunft 
noch entstehen werden. 
 
Folgende Fakten und Einsichten leiteten einen Veränderungsprozess der 
Seniorenarbeit der 90er Jahre des letzten Jahrtausends ein: 
 
• Der stetige Rückgang der Besucherzahlen bzw. die m angelnde Bekanntheit 
der Einrichtungen der offenen Seniorenarbeit bei Menschen über 60 (s. 
Studie „Leben in Köln“). 
 
• Die mangelnde „Attraktivität“ der Einrichtungen fü r bestimmte Zielgruppen 
(z. B. für engagementinteressierte Menschen, junge Alte).  
 
• Die fehlende „Bandbreite“ der Einrichtungen für be stimmte Zielgruppen 
(z. B. ältere Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit 
Behinderungen). 
 
• Die Einsicht, dass die Aktivitäts- und Engagementp otentiale älterer 
Menschen gezielt gefördert und unterstützt werden müssen, damit sie 
sowohl der Gemeinschaft zu gute kommen, aber auch ihren präventiven 
Charakter für die Individuen entfalten können. 
 
• Die Zunahme der Gruppe der Älteren innerhalb der S tadtgesellschaft, aber 
auch die sozialstrukturellen Veränderungen innerhalb dieser Gruppe. 
 
Gewünscht war eine Neuausrichtung der offenen Seniorenarbeit mit einer 
Orientierung an Leitsätzen, die wie folgt zusammengefasst werden können:

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 3
Prävention und Selbstvorsorge im Alter „lohnt“ sich!  Wer „vernetzt“ lebt, ist 
zufriedener und muss seltener auf professionelle Dienstleistungen zurückgreifen. 
 
Ältere Menschen wollen sich selbst helfen so lange es geht. Selbsthilfe und  
-organisation sind deswegen anzuregen, zu fördern und zu unterstützen. 
 
Ältere Menschen wollen beteiligt werden und teilhaben. Sie wollen nicht 
(mehr) gerne Nutzer wohlmeinender sozialarbeiterischer Pogramme sein. 
 
Die Generation der über 60jährigen verfügt über enorme Ressourcen 
(Erfahrungswissen, Zeit und soziale Kompetenzen). Diese gilt es zu stärken und 
sowohl dem Gemeinwesen zugänglich zu machen als auch für das Individuum zu 
nutzen. 
 
Alter, der Dialog der Generationen und der demografische Wandel sind nicht 
nur Themen für Sozialarbeit und Pflege. Es gilt möglichst viele Akteure für 
dieses Thema zu sensibilisieren! 
 
Diese Leitsätze liegen der Netzwerkarbeit zugrunde. Dabei soll deutlich werden, 
dass Vernetzung an sich nicht ein Ziel ist, aber eine Methode, um diese Ideale zu 
erreichen. 
 
Das Amt für Soziales und Senioren fördert 23 
Altentagesstätten/Begegnungszentren, deren Gesamtfinanzierung auch durch die 
Träger, nämlich die Wohlfahrtsverbände und ihre Mitglieder sowie die Sozial-
Betriebe-Köln gGmbH erfolgt. Neben diesen Einrichtungen werden auch 
Altenclubs, Selbsthilfegruppen, -vereine und -organisationen sowie besondere 
Projekte u. a. für Migranten sowie die Fachberatung der Wohlfahrtsverbände 
gefördert. Die Mittelverteilung (2007: 1,14 Mio.) wurde stets im Ausschuss für 
Soziales und Senioren beschlossen. Basis dieser Arbeit waren die verschiedene 
Altenpläne der Stadt Köln; die erstmalige Finanzierung der SeniorenNetzwerke 
erfolgte auf der Basis des „Planes für ein seniorenfreundliches Köln“ von 
2001/2002.  
 
Grundlage für diese politischen Beschlüsse ist § 71 SGB XII – vormals § 75 BSHG 
– „Altenhilfe“. Der Gesetzgeber bringt in § 71 SGB XII fast wortgleich wie in § 75 
BSHG zum Ausdruck, dass alte Menschen neben der „Grundsicherung“ vielfältige 
Angebote erhalten können, die helfen, die Schwierigkeiten des Alters zu 
überwinden, und zwar ohne Rücksicht auf vorhandenes Einkommen oder 
Vermögen.  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
B. Konzeption für SeniorenNetzwerke in Köln

SeniorenNetzwerke Köln 
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 4
 
1. Begriffsbestimmung 
 
 
Ein SeniorenNetzwerk besteht aus nicht  weiter definierten Zusammenschlüssen 
von vornehmlich Seniorinnen und Senioren (Altersgrenze ebenfalls nicht definiert) 
in einem Stadtteil. Zweck dieser Zusammenschlüsse („Netze“) im Stadtteil ist, dass 
sich Menschen im Stadtteil begegnen und für sich und andere aktiv werden. 
 
Der/die Einzelne der/die sich einem SeniorenNetzwerk anschließt, kann als 
Netzwerker/in bezeichnet werden. Jeder, der an der Umsetzung der Idee 
mitarbeiten will, ist dazu eingeladen. Die Mitarbeit ist an keinerlei qualifikatorische 
Voraussetzungen geknüpft; vielmehr ist die Philosophie, dass jeder Mensch seine 
Fähigkeiten und Kompetenzen zum Bestehen eines Netzwerkes einbringen kann. 
Netzwerker/innen bestimmen ihre Aktivitäten selbst. Hier eine beispielhafte 
Aufstellung möglicher Aktivitäten:  
 
- Nachbarschaftscafes 
- Wander- / Fahrradgruppen 
- Heimwerkerdienste 
- Deutschkurse für Frauen mit Migrationshintergrund  
- Projekte „jung/alt“ 
- Internet-Cafes 
- Vortragsreihen 
 
 
Alle Institutionen und sonstige Akteure der Seniorenarbeit, aber auch die, die 
bisher nicht in diesem Bereich tätigen Schlüsselpersonen, wie z. B. Kioskpächter, 
Bäckersfrau, Apotheker etc. in einem bestimmten Stadtteil sind aufgefordert, Teil 
des SeniorenNetzwerkes zu sein. 
 
 
 
2. Ziele 
 
Die Ziele der Netzwerkarbeit müssen sich nach den Gegebenheiten und 
Notwendigkeiten des Stadtteils richten. Ausdrücklich gewünscht ist eine 
Netzwerkarbeit, die sich an den Bedarfen, Ressourcen und Problemen im 
jeweiligen Stadtteil orientiert. Die Ziele werden mit den Netzwerkern/innen 
abgestimmt , so dass  
 
• sich ältere Menschen im Stadtteil begegnen, kennen lernen und 
gemeinsame Aktivitäten entwickeln, 
 
• sich ältere Menschen, aber gerne auch jüngere Mens chen, gegenseitig 
helfen und unterstützen, 
 
• sich Möglichkeiten zu ehrenamtlichem und bürgersch aftlichem Engagement 
entwickeln, 
 
• sich ältere Menschen am Leben und der Gestaltung i m Stadtteil beteiligen,

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 5
 
• sich ältere Menschen angesprochen fühlen, die sons t von den Angeboten 
der offenen Seniorenarbeit nicht erreicht werden, 
 
• durch Vernetzung, Kooperation und Initiative vor O rt, der Stadtteil 
seniorenfreundlich(er) wird, 
 
• seniorenspezifische Belange im Stadtteil erkannt w erden und auch mit Hilfe 
anderer zum Thema werden. 
 
 
 
3. Typen der SeniorenNetzwerke 
 
Seit 2002 ist die Netzwerkidee an mehreren Standorten und in verschiedenen 
Varianten erprobt worden. Dabei hat sich herausgestellt, dass die 
SeniorenNetzwerke mindestens hinsichtlich der Ausgangslage und der Phase ihrer 
Entwicklung unterschieden werden können. Im Folgenden sollen  
 
• SeniorenNetzwerke, die von einer/einem hauptamtlic hen 
Netzwerkkoordinator/in - vom Amt für Soziales und Senioren finanziert - 
aufgebaut und unterstützt werden (SeniorenNetzwerke in der 
Anschubphase)  
• SeniorenNetzwerke, die selbstorganisiert arbeiten (Selbstorganisierte 
SeniorenNetzwerke) 
• SeniorenNetzwerke, die sich aus einer Altentagesst ätte/Begegnungs- 
zentrum heraus entwickelt haben (SeniorenNetzwerk mit 
standortgebundener Netzwerkkoordination) 
 
unterschieden werden. 
 
 
3.1 SeniorenNetzwerke in der Anschubphase 
  
SeniorenNetzwerke, die auf Initiative des Amtes für Soziales und Senioren und der 
Wohlfahrtsverbände entstehen sollen bzw. entstanden sind, erhalten bzw. 
erhielten in der Anschubphase die Finanzierung für eine/n Netzwerkkoordinator/in 
im Umfang einer halben Stelle, angestellt bei einem der Wohlfahrtsverbände. 
  
 
Die Auswahl der Stadtteile in denen der/die Netzwerkkoordinator/ in tätig ist, richtet 
sich nach folgenden Kriterien: 
  
• Altenhilfebedarf (analog der im Plan für ein senio renfreundliches Köln 
ermittelten Werte/vgl. Plan Seite 249ff) 
• absolute Zahl an Einwohnerinnen und Einwohner über  60 Jahre 
  oder 
• einziger verbleibender Stadtteil im jeweiligen Sta dtbezirk. 
 
 
Weitere Merkmale der SeniorenNetzwerke in der Anschubphase:

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-  Die Netzwerkkoordination ist zeitlich begrenzt und bleibt ca. drei Jahre im 
gleichen Stadtteil. Der genaue Zeitraum  wird zwischen dem Amt für Soziales 
und Senioren, dem Träger, dem/der Netzwerkkoordinator/in und dem 
Spitzenverband abgestimmt. 
 
-  Ein wesentliches Strukturmerkmal der Netzwerkarbeit ist deswegen von Anfang 
an, die Selbstorganisation der Netzwerker/innen im Stadtteil zu fördern und zu 
stärken. Nach Ausscheiden des/der Netzwerkkoordinators/in wird das 
SeniorenNetzwerk selbständig (selbstorganisiertes SeniorenNetzwerk). 
 
-  Der/Die Netzwerkkoordinator/in verfügt in der Regel über keinen eigenen 
Treffpunkt, allenfalls ein kleines Büro. Die „Raumlosigkeit“ ist Teil des Konzepts: 
Es geht nicht darum, ältere Menschen in einen bestehenden Raum zu bewegen, 
sondern sich zu den Menschen im Stadtteil zu bewegen. Ein Effekt erfolgreicher 
Netzwerkarbeit ist allerdings häufig, dass neue Räume für ältere Menschen im 
Stadtteil entstehen bzw. dass bestehende Räume für Seniorinnen und Senioren 
zugänglich gemacht werden. 
 
- Eine wesentliche Aufgabe des/der Netzwerkkoordinators/in ist die Schaffung 
eines Forums für Personen und Institutionen, die an einem seniorenfreundlichen 
Stadtteil interessiert sind (z.B. interessierte Einzelpersonen, Geschäftsleute, 
Vertreter von Vereinen, etc.). Bewährt hat sich die Einberufung einer 
Stadtteilkonferenz. 
 
- Die hauptamtliche Koordination hat aufgeteilt in verschiedenen Phasen u.a. 
folgende Aufgaben (weiteres siehe  4.3 dieses Konzeptes) 
• Stadtteilerkundung und Stadtteilanalyse 
• Menschen und Institutionen mit der Netzwerkidee ve rtraut 
machen und für die Zusammenarbeit gewinnen 
• Begleitung und Unterstützung der Netzwerker/innen 
(Einzelpersonen, Gruppen und Projekte) 
• Initiierung und Begleitung der Stadtteilkonferenz 
• Befähigung von Personen und Institutionen zur 
Selbstorganisation 
 
 
3.2 Selbstorganisierte SeniorenNetzwerke 
 
 
3.2.1 Begriffsdefinition 
 
SeniorenNetzwerke dieses Typs können nach bisherigen Erfahrungen wie folgt 
beschrieben werden: 
 
Seniorengruppen, Individuen, Institutionen oder Geschäftsleute, die durch die/den 
Netzwerkkoordinator/in in einer Anschubphase zusammengefunden haben und 
sich offensiv zur SeniorenNetzwerk-Konzeption und -Philosophie „bekennen“, 
bilden das SeniorenNetzwerk in einem bestimmten Stadtteil. Das kann, aber muss 
nicht als eingetragener Verein geschehen.

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3.2.2 Vorraussetzung für die Selbstorganisation  
 
 
 
Ein SeniorenNetzwerk geht in die Phase der Selbstorganisation, wenn folgende 
Rahmenbedingungen erfüllt sind: 
 
• Das SeniorenNetzwerk wurde zwei Jahre kontinuierli ch durch 
dieselbe/denselben Netzwerkkoordinator/in begleitet. 
• Innerhalb des SeniorenNetzwerkes ist eine Bandbrei te an Aktivitäten und 
Angeboten entstanden, das von Netzwerkerinnen/Netzwerkern getragen 
wird. Diese haben den Willen bekundet, die Aktivitäten weiter zu 
unterstützen, auch wenn sich die Netzwerkkoordination aus dem Stadtteil 
zurückziehen wird. Zu diesen Aktivitäten/Möglichkeiten gehören: 
 
- Offene Treffpunkte 
- Beratung 
- Bildung 
- Kultur 
- Beschäftigung/Aktivitätenplanung 
- Sport 
- Besuchsdienste 
- Nachbarschaftshilfe 
- Selbsthilfe 
- Möglichkeiten des gemeinsamen Essens 
- Beteiligung an nicht altersspezifischen Aktivität en  
 
• In der Regel gibt es eine „Patenorganisation“ im S tadtteil, die das 
selbstorganisierte SeniorenNetzwerk unterstützt. Es kann sich dabei um 
eine gemeinnützige Organisation handeln, eine Kirchengemeinde oder eine 
Stiftung. Die Unterstützung kann unterschiedliche Formen haben: ideelle, 
finanzielle, räumliche oder personelle Unterstützung. Die Rolle und Aufgabe 
der Patenorganisation wird mit den Akteuren geklärt und festgelegt. 
 
• Ein Sprecherrat wurde aus den Reihen der Netzwerke r/innen gebildet. 
 
• Eine Stadtteilkonferenz hat sich soweit etabliert,  dass sie auch ohne 
Netzwerkkordination weiter Bestand hat. 
    
 
 
 
 
 
 
3.2.3 Unterstützungsstruktur für selbstorganisierte  SeniorenNetzwerke

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Die Befähigung zur Selbstorganisation und bürgerschaftliches Engagement sind 
zentrale Merkmale der SeniorenNetzwerkarbeit. Menschen, die sich engagieren 
brauchen eine Unterstützung und Begleitung auf die sie zurückgreifen können.  
 
Servicestelle 
 
Eine wesentliche Unterstützung erfolgt durch die Einrichtung einer Servicestelle für 
selbstorganisierte SeniorenNetzwerke. Die Servicestelle hat zum Ziel, die 
bestehenden selbstorganisierten SeniorenNetzwerke und ihre Netzwerker/innen zu 
stärken, zu unterstützen und miteinander zu vernetzen. Als Arbeitsprinzip gilt die 
„Hilfe zur Selbsthilfe“. Die Servicestelle übernimmt beratende und begleitende 
Funktionen und trägt so dazu bei, dass die Entwicklung eines selbstorganisierten 
SeniorenNetzwerkes einen positiven Verlauf nimmt. Für den „Erfolg“ eines 
selbstorganisierten SeniorenNetzwerkes sind letztendlich die Netzwerker/innen im 
Stadtteil selbst verantwortlich. 
 
Die Servicestelle versteht sich als Dienstleister für die Netzwerker/innen und hat im 
einzelnen folgende Aufgaben: 
 
• Aufbau und Einrichtung einer stadtweiten Netzwerkk onferenz 
(Zusammenschluss der Netzwerker/innen) 
• Fortbildung und Supervision für die Netzwerker/inn en 
• Schaffung einer Informationsplattform für die selb storganisierten 
SeniorenNetzwerke 
• Unterstützung der Netzwerker/innen bei Fundraising  und 
Öffentlichkeitsabeit 
• Beratung und Krisenintervention  
• Einbindung der selbstorganisierten SeniorenNetzwer ke in die Kölner 
Seniorenarbeit 
• Sicherung des Kontakts zwischen selbstorganisierte n SeniorenNetzwerken, 
Stadt und Wohlfahrtsverbänden 
 
Die Servicestelle ist bei einem Wohlfahrtsverband angesiedelt und wird von einer 
Fachkraft mit einer halben Stelle wahrgenommen.  
 
 
Finanzielle Zuwendungen 
 
Selbstorganisierte SeniorenNetzwerke erhalten für einen begrenzten Zeitraum 
einen Sachmittelzuschuss, den sie für ihre Arbeit vor Ort einsetzen können. Höhe 
und Dauer dieser finanziellen Zuwendung sind abhängig von den vorhandenen 
Haushaltsmitteln und werden zwischen dem Amt für Soziales und Senioren und 
den Wohlfahrtsverbänden abgestimmt. 
 
 
 
 
 
 
3.3 SeniorenNetzwerke mit standortgebundener Netzwerkkoordination

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Altentagesstätten/Begegnungszentren sind Einrichtungen der sogenannten 
offenen Seniorenarbeit in Trägerschaft der Wohlfahrtsverbände und ihrer 
Mitgliedsverbände sowie der Sozial-Betriebe-Köln gGmbH. 
 
Sie sind was Struktur, Größe, Zielgruppen, Angebote und Verortung im Stadtteil 
betrifft, nicht miteinander zu vergleichen, sie 
 
• bewirtschaften Räumlichkeiten, die 60 m² groß sein  können oder 650 m², 
 
• wenden sich an Hochaltrige oder an vornehmlich jun ge Alte, 
 
• liegen im Herzen eines Stadtteils oder am Rande 
 
• liegen in bürgerlichen Stadtteilen oder in benacht eiligten Vierteln. 
 
Bei aller Unterschiedlichkeit gibt es einige Gemeinsamkeiten: Alle 
Begegnungszentren (13) verfügen über hauptamliches Personal, eigene 
Räumlichkeiten und eine bestehende Büroausstattung. Alle Einrichtungen haben 
einen mehr oder weniger großen Nutzerkreis und ein bestehendes Angebot. Die 
Finanzierung erfolgt aus städtischen Zuschüssen für sogenannte Stützpunkte der 
offenen Seniorenarbeit und Trägermitteln. 
 
Für diese Begegnungszentren wurde das Ziel festgelegt, sie in SeniorenNetzwerke 
mit standortgebundener Netzwerkkoordination weiter zu entwickeln, sodass in den 
Räumen des Trägers sowohl Angebote wahrgenommen und genossen werden 
können als auch, dass diese Räume Ausgangspunkt von selbstorganisierten 
Aktivitäten sind. Diese SeniorenNetzwerke erfüllen also eine doppelte Funktion: 
 
Verpflichtend für alle ist, ein Grundangebot für ältere Menschen im Stadtteil zu 
sichern. Damit ist ein Angebot gemeint, an dem auch hochaltrige und/oder 
gesundheitlich eingeschränkte und/oder behinderte ältere Menschen teilnehmen 
können. In der Regel handelt es sich dabei um Angebote, die einen betreuenden 
oder geselligen Charakter haben (z. B. Spielenachmittage, Frückstückstreffen, 
Gedächtnistraining). Die Angebote sind kostenlos anzubieten und offen für alle 
Interessierte. Idealerweise wird das Grundangebot von engagierten 
Ehrenamtlichen übernommen. Aufgabe der hauptamtlichen Leitung ist es, 
Menschen für diese Aufgabe zu finden, zu qualifizieren und zu begleiten. 
 
Neben der Steuerung dieses Grundangebots hat die Leitung des 
Begegnungszentrums die Aufgabe, ein SeniorenNetzwerk aufzubauen. Hier gelten 
die Ziele wie unter Abschnitt 2. 
 
Diese Aufgabenerfüllung erfordert ein völlig neues Rollenverständnis der 
Leitungskraft: Ist der Leiter eines Begegnungszentrums vorher „Macher“ oder 
„Gestalter“ gewesen, ist er jetzt „Ermöglicher“ und „Begleiter“ von Prozessen und 
Menschen: Hat er vorher ein Programm für  andere entwickelt, entwickelt er jetzt 
ein Programm mit den Menschen  gemeinsam. War vorher ein Ziel, dass viele 
Menschen das Haus nutzen oder besuchen und die Angebote ‚ausgebucht’ sind, 
muss jetzt Ziel sein, dass möglichst viele Menschen eigene Initiativen entwickeln. 
Die Menschen, mit denen er arbeitet, sieht er nicht in erster Linie als hilfsbedürftige 
Klienten, sondern als Menschen mit vielen „Schätzen“, die es zu heben gilt: Was

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können die Menschen, die ins Haus kommen – welche Aufgaben können sie 
selbständig übernehmen? 
 
In Stadtteilen, in denen es keine Stadtteilkonferenz gibt, richtet die 
Leitung/Netzwerkkoordination eine ein und stellt sicher, dass diese Konferenz 
mindestens 2 mal im Jahr tagt. In Stadtteilen, in denen es bereits bestehende und 
gut funktionierende Vernetzungsstrukturen gibt, muss keine Parallelstruktur 
aufgebaut werden. Bestehende Strukturen müssen jedoch nachweisbar für 
Seniorenthemen und –belange sensibilisiert werden. Auf die Erweiterung des 
Kreises (gemäß Konzept) muß aktiv hingewirkt werden. 
 
 
 
 
4. Handlungsebenen 
 
Damit sich die SeniorenNetzwerke-Konzeption in möglichst allen Stadtteilen (86) 
ausbreitet und somit möglichst viele Seniorinnen und Senioren an das 
SeniorenNetzwerk in ihrem Stadtteil angeschlossen sind, ist die Zusammenarbeit 
folgender vier Handlungsebenen erforderlich: 
 
 
 
 
4.1 Amt für Soziales und Senioren 
 
Das Amt für Soziales und Senioren hat gemeinsam mit den Wohlfahrtsverbänden 
und der Seniorenvertretung das Konzept SeniorenNetzwerke aus 2001/2002 
weiter entwickelt. Dieses Konzept beschreitet Neuland, indem erstmalig in der 
Kölner Seniorenarbeit das Ziel formuliert wird, dass ältere Bürgerinnen und Bürger 
ihre Belange im Stadtteil selbst organisieren sollen. Zur Umsetzung dieses Zieles 
gewährt das Amt für Soziales und Senioren entsprechend der aktuellen 
Haushaltslage auf Beschluss des Ausschusses für Soziales und Senioren jährliche 
Zuschüsse zu Personal- und Sachkosten einer Netzwerkkoordination an die 
Wohlfahrtsverbände, ihre Mitglieder und die Sozial-Betriebe-Köln gGmbH für 
SeniorenNetzwerke in der Anschubphase, SeniorenNetzwerke mit 
standortgebundener Koordination und die Servicestelle sowie 
Sachkostenzuschüsse an selbstorganisierte SeniorenNetzwerke.  
 
Zusammenfassend obliegt dem Amt für Soziales und Senioren die  Steuerung und 
Evaluation des gesamten Programms in Kooperation mit den Wohlfahrtsverbänden 
und der Seniorenvertretung einschließlich eventueller Modifikationen des 
Programms. 
 
Konkret begleitet und unterstützt es die Anstellungsträger der Koordinatoren/innen 
fachlich, und zwar sowohl bezogen auf das gesamte Programm (a) als auch 
bezogen auf das jeweilige SeniorenNetzwerk (b). 
 
Beispielhaft sei genannt:

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 11 
zu a) Entwicklung und Abstimmung von Kriterien, ab wann ein 
SeniorenNetzwerk verselbständigt werden kann und in welchem Stadtteil die 
Koordinatorin/der Koordinator das nächste SeniorenNetzwerk entwickelt. 
 
zu b) Abstimmung von stadtteilspezifischen Zielen. 
 
 
4.2 Träger (Wohlfahrtsverbände, ihre Mitglieder und SBK) 
 
- Die Träger als Partner des Amtes für Soziales und  Senioren haben in 
Abstimmung mit diesen die SeniorenNetzwerke-Konzeption entwickelt.  
 
-   Sie sind Anstellungsträger der Netzwerkkoordina toren/innen. 
 
-   Bei den SeniorenNetzwerken mit standortgebunden er 
Netzwerkkoordination sind sie Träger der Einrichtungen. Während die 
SeniorenNetzwerke in der Anschubphase überwiegend aus städtischen 
Zuschüssen finanziert werden, fließen bei den SeniorenNetzwerken mit 
standortgebundener Netzwerkkoordination Trägermittel ein. 
 
-   Die Träger stellen ihr spezifisches Profil als Wohlfahrtsverband bzw. 
kommunaler Träger zugunsten einer trägerübergreifenden Struktur mit 
verteilten Zuständigkeiten je nach Stadtteilen zurück. Ehrenamt, 
Bürgerschaftliches Engagement und Selbsthilfe begleiten und 
unterstützen sie gemeinsam auf der Basis dieser Konzeption. 
 
- Die Träger praktizieren eine intensive Kooperatio n auf der Ebene der 
Abteilungsleitungen/Fachberatungen und Netzwerkkoordinatoren/innen. 
Beispielhaft seien genannt stadtweite Treffen, Fortbildungen, 
Publikationen, Internet-Auftritt etc.  
 
-  Weiter zeichnen sich die Träger für die Umsetzun g dieses Konzeptes und 
die mit dem Amt für Soziales und Senioren abgestimmten 
stadtteilspezifischen Ziele verantwortlich. Zur Unterstützung dieser Arbeit 
ist im Rahmen der Fachberatungsförderung ein entsprechender Anteil 
vorgesehen. 
 
 
4.3 Netzwerkkoordinatoren/innen 
 
Ihre Aufgaben sind vielfältig und verändern sich im Laufe der Zeit, da es sich bei 
der Netzwerkarbeit um eine prozessorientierte Arbeit handelt. So sind die 
Aufgaben einer/eines Netzwerkkoordinatorin/Netzwerkkoordinators in der 
Anfangszeit andere als in der Phase des Rückzugs. 
 
a.  Was sind die Aufgaben in der 1. Phase? 
 
Im Wesentlichen handelt es sich um zwei Aufgabenbereiche: 
 
Stadtteilanalyse: Den Stadtteil mit seinen Besonderheiten, Stärken und 
Schwächen kennenlernen

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 12 
 
• Stadtteildaten erfassen und deuten 
• Angebotsstruktur für Seniorinnen und Senioren im S tadtteil erfassen 
• Wichtige Schlüsselpersonen und Knotenpunkte im Sta dtteil kennenlernen 
• Institutionen im Stadtteil kennenlernen 
• Vernetzungsstrukturen (formelle und informelle) ke nnenlernen 
• „Probleme“, Defizite, Lücken im Hilfesystem im Sta dtteil identifizieren 
• die besonderen Potentiale und Ressourcen im Stadtt eil ermitteln 
 
Kooperation: Die Menschen und Institutionen mit der Netzwerkidee vertraut 
machen und für die Zusammenarbeit gewinnen 
 
• Durchführung von Informationsveranstaltungen für i nteressierte Bürgerinnen 
und Bürger 
• Einführung der Idee der SeniorenNetzwerk durch die  Gründung von 
Stadtteilkonferenzen 
 
b. Was sind Aufgaben in der 2. Phase? 
 
In dieser Phase geht es darum, die zwischen dem Amt für Soziales und 
Senioren, dem Träger und der/dem Netzwerkkoordinator/in abgestimmten Ziele 
umzusetzen. Dabei geht es darum, die Gruppenbildung unter den 
Senioren/innen zu fördern, Institutionen und Geschäftsleute zur kontinuierlichen 
Unterstützung zu gewinnen und die Stadtteilkonferenz sowie eventuell weitere 
gemeinsame Projekte ins Werk zu setzen. 
 
c.  Was sind die Aufgaben in der 3. Phase? 
 
Die 3. Phase ist die „Rückzugsphase“, d. h. alle Aufgaben des Koordinators 
stehen unter dem Zeichen der Übergabe der Verantwortung für das 
SeniorenNetzwerk an die Menschen „vor Ort“ (Netzwerker/innen). Dem/der 
Netzwerkoordinator/in wird zugestanden in dieser Phase ein Jahr lang bis zu 
30 % seiner/ihrer Arbeitszeit für den Ablösungsprozess von seinem bisherigen 
SeniorenNetzwerk verwenden zu können. 
 
Parallel zur Verselbständigung des „alten“ SeniorenNetzwerkes soll die 
Erkundung und der schrittweise Aufbau eines „neuen“ Netzwerkes in einem 
anderen Stadtteil beginnen.  
 
 
4.4 Kölner Seniorenvertretung 
 
Die Kölner Seniorenvertretung hat seit Anbeginn die Konzeption und die 
Umsetzung kritisch begleitet. Viele Seniorenvertreterinnen und –vertreter sind 
praktisch in die SeniorenNetzwerkarbeit in ihrem „Veedel“ eingebunden. In den 
Bezirksarbeitsgemeinschaften Seniorenpolitik und in der Stadtarbeitsgemeinschaft 
Seniorenpolitik lassen sie ihre Anregungen in die Konzeptarbeit einfließen. 
 
 
C. Schlussbemerkung und Ausblick

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 13 
 
Während der Phase der Konzepterstellung für die Kölner SeniorenNetzwerke als 
auch in deren Umsetzung muß die gute und produktive Kooperation der beteiligten 
Partner, Amt für Soziales und Senioren der Stadt Köln, Wohlfahrtsverbände und 
Kölner Seniorenvertretung hervorgehoben werden. Sie steht für die gemeinsame 
Begeisterung an einer neuen Art der Seniorenpolitik . 
 
In der Phase der Umsetzung durften sich die Akteure über mutmachende 
Erfahrungen und Rückmeldungen freuen, die neue Impulse gaben. Die positiven 
Rückmeldungen der Netzwerker/innen in den SeniorenNetzwerken und die 
Verleihung des Deutschen Präventionspreises 2005 seien hier als Beispiele 
genannt. 
 
Die Weiterentwicklung des Konzeptes der Kölner SeniorenNetzwerke ist 
prozesshaft angelegt, d.h. aus Erfahrungen lernen, Betroffene zu Beteiligten 
machen und nötige Veränderungen in die laufende Arbeit einbringen. 
 
Mit heutigem Stand (September2007) sind in insgesamt 33 Stadtteilen 
SeniorenNetzwerke vorhanden. In 2008 wird der Aufbau von mindestens  5 
weiteren Netzwerken angestrebt. D.h. eine beständige quantitative 
Weiterentwicklung ist Bestandteil des Konzeptes. 
 
Die Arbeit der Servicestelle ist ab August 2007 aufgenommen worden, hier gilt es 
die fachliche Begleitung der SeniorenNetzwerke kritisch - konstruktiv zu begleiten 
und zu evaluieren. 
 
 
Nicht zuletzt steht als wichtige Zukunftsaufgabe an, die bisher bewusst parallel 
laufende Entwicklung der verschiedenen Typen von SeniorenNetzwerken auch 
strukturell zusammenzuführen. 
 
 
 
Anlagen:   
 
Liste der SeniorenNetzwerke

Anlage 17, Auszug BP Innenstadt zu Vorlage 0586 2020

1023 Zeichen

Geschäftsführung  
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 
Frau Dederichs 
Telefon:  (0221) 221-26144  
E-Mail:  Andrea.Dederichs@stadt-koeln.de 
Datum: 28.08.2020 
Auszug 
aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung der Bezirksvertretung  
Innenstadt vom 26.08.2020  
öffentlich 
3.2 Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln 
0586/2020 
 
Ergänzter Beschluss Alternative: 
 
Der Ausschuss für Soziales und Senioren beschließt das vorgelegte Konzept, Stand 
13.02.2020, für die SeniorenNetzwerke Köln, einschließlich der Anlagen zum Kon-
zept. Dabei ist in der Anlage 2 (Konzept) der Textvorschlag der Seniorenvertretung 
aus Anlage 6 zu übernehmen. 
 
Es wird weiterhin beschlossen, dass die Anlagen zum Konzept bei Änderungen zu 
aktualisieren sind, ohne dass es eines weiteren Ausschussbeschlusses bedarf. Bei 
wesentlichen Änderungen bei Anlage 2 (Konzept) ist ein erneuter Beschluss erfor-
derlich. 
 
Darüber hinaus werden Räumlichkeiten für selbstorganisierte Netzwerke ge-
fordert. 
Abstimmungsergebnis: 
 
Einstimmig zugestimmt

Anlage 20, Auszug aus dem Beschlussprotokoll vom Integrationsrat 18.08.2020

1322 Zeichen

Geschäftsführung  
Integrationsrat 
Frau Arikan 
Telefon:  (0221) 29725  
Fax       :  (0221)  
E-Mail:  Neslihan.Arikan@STADT-KOELN.DE  
Datum: 16.12.2020 
Auszug 
aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung des Integrationsrates vom 
18.08.2020  
öffentlich 
8.1 Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln 
0586/2020 
 
 
Der Integrationsrat schlägt folgende Beschlussfassung vor: 
Beschluss: 
Der Ausschuss für Soziales und Senioren beschließt das vorgelegte Konzept, Stand 
13.02.2020, für die SeniorenNetzwerke Köln, einschließlich der Anlagen zum Kon-
zept. 
Es wird weiterhin beschlossen, dass die Anlagen zum Konzept in der Folgezeit bei 
Änderungen zu aktualisieren sind, ohne dass es eines weiteren Ausschussbeschlus-
ses bedarf. 
 
Alternative: 
Der Ausschuss für Soziales und Senioren beschließt das vorgelegte Konzept, Stand 
13.02.2020, für die SeniorenNetzwerke Köln, einschließlich der Anlagen zum Kon-
zept. Dabei ist in der Anlage 2 (Konzept) der Textvorschlag der Seniorenvertretung 
aus Anlage 6 zu übernehmen. 
Es wird weiterhin beschlossen, dass die Anlagen zum Konzept bei Änderungen zu 
aktualisieren sind, ohne dass es eines weiteren Ausschussbeschlusses bedarf. Bei 
wesentlichen Änderungen bei Anlage 2 (Konzept) ist ein erneuter Beschluss erfor-
derlich. 
 
Abstimmungsergebnis: 
 
Einstimmig zugestimmt

Anlage 5 - Anlage 3 zum Konzept SNW Köln Übersichtskarte

1345 Zeichen

Eil
Poll
Grengel
Brück
Libur
Sülz
Merkenich
Worringen
Niehl
Flittard Dünnwald
Dellbrück
Zündorf
Rondorf
Rath/Heumar
Deutz
Weiß
Langel
Lindenthal
Kalk
Godorf
Ossendorf
Sürth
Junkersdorf
Longerich
Roggendorf/Thenhoven
Zollstock
Rodenkirchen
Lind
Immendorf
Weiden
Riehl
Widdersdorf
Pesch
Mülheim
Ostheim
Holweide
Höhenhaus
Nippes
Lövenich
Müngersdorf
Wahn
Ehrenfeld
Mülheim
Westhoven
Gremberghoven
Raderthal
Urbach
Stammheim
Porz
Hahnwald
Blumenberg
Ensen
Elsdorf
Esch/Auweiler
Fühlingen
Merheim
Meschenich
Vogelsang
Weidenpesch
Buchheim
Marienburg
Wahnheide
Volkhoven/
Weiler
Neustadt/Nord
Bilderstöckchen
Bickendorf
Seeberg
Neustadt/
Süd
Bocklemünd/
Mengenich
Höhenberg
Altstadt/
Süd
Altstadt/Nord
Neuehrenfeld
Vingst
Chorweiler
Klettenberg
Braunsfeld
Heimersdorf
Humboldt/
Gremberg
Bayenthal
Lindweiler
Neubrück
Buchforst
Raderberg
Finkenberg
Mauenheim
Porz
Kalk
Chorweiler
Mülheim
Nippes
Rodenkirchen
Lindenthal
Ehrenfeld
Innenstadt
SeniorenNetzwerke 
in Köln
Stand: Februar 2020
Stadtteil mit standortgebundenem SeniorenNetzwerk
Stadtteil mit selbstorganisiertem SeniorenNetzwerk
Stadtteil mit SeniorenNetzwerk im Aufbau
Stadtteil ohne SeniorenNetzwerk
Pe
ter Paulukat, Tel.: 0221/ 221-2 74 08Amt für Soziales, Arbeit und Senioren
503/1 Offene Seniorenarbeit
Anlage 5 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020
Anlage 3 zum Konzept SeniorenNetzwerke Köln

Anlage 4 - Anlage 2 zum Konzept Aktuelle Adressliste SNW Köln Stand 18.2.2020

18083 Zeichen

Anlage 4 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 
Anlage 2 zum Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln    www.seniorennetzwerke-koeln.de 
             Seite 1    Stand:  19.02.2020  
 
Stadtbezirk 1  
Innenstadt 
Kontaktadressen  Ansprech -
partner *in 
Tel. Nr.  E-Mail  
 
1 
SeniorenNetzwerk 
Altstadt/Nord 
Selbstorganisiert 
 
c/o Pfarrbüro St. Aposteln 
Neumarkt 30  
50667 Köln   
Sprecher*innen-
rat 
N.N. seniorennetzwerk.nord@gmail.com 
www.veedelnetz.de 
 
 
1 
SeniorenNetzwerk 
Altstadt/Süd 
Selbstorganisiert 
 
Karl-Berbuer-Platz 1 
50678 Köln 
Sprecher*innen-
rat 
 
 
99 87 82 40 snw-altstadt-sued@gmx.de 
1 SeniorenNetzwerk 
Altstadt/Süd 
Standort 
  
 
Caritasverband für die Stadt Köln 
e.V.   
Waidmarkt 24 
50674 Köln 
Karin Scholze 0178-    
90 94 710 
 
26 17 138 
karin.scholze@caritas-koeln.de 
 
1 
SeniorenNetzwerk 
Deutz 
Standort 
Ceno e.V. 
Gebrüder-Coblenz-Str. 10 
50679 Köln 
 
Annetta Ristow 99 59 980 ristow@ceno-koeln.de 
 
1 
SeniorenNetzwerk 
Neustadt/Nord 
Selbstorganisiert 
 
GAG-Seniorenwohnhaus 
Brabanterstraße 32 
50672 Köln 
Sprecher*innen-
rat 
N.N. 
 
snw-nn@freenet.de 
 
1 
SeniorenNetzwerk 
Neustadt/Süd 
Im Aufbau 
 
DRK 
An der Bottmühle 2+15 
50678 Köln 
 
Margret 
Schürmann 
93 19 032 
 
seniorennetzwerk.neustadt@gmail.com

Anlage 4 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 
Anlage 2 zum Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln    www.seniorennetzwerke-koeln.de 
             Seite 2    Stand:  19.02.2020  
 
Stadtbezirk 2  
Rodenkirchen 
Kontaktadressen  Ansprech -
partner *in 
Tel. Nr.  E-Mail  
 
2 
SeniorenNetzwerk 
Bayenthal 
Selbstorganisiert 
c/o St. Antonius Krankenhaus 
Schillerstraße 23 
Raum 1015 
50968 Köln  
 
Sprecher*innen-
rat/Netzwerk-
Team 
379 317 65 
 SNW-Bayenthal@web.de 
 
2 
SeniorenNetzwerk 
Meschenich 
Selbstorganisier t 
c/o Caritaszentrum 
Brühler Landstraße 425 
50997 Köln  
 
Willi Bollenbeck 02232- 
41 71 814 
manfred-maron@t-online.de 
 
2 
SeniorenNetzwerk 
Raderberg 
Im Aufbau 
 
AWO Kreisverband Köln e.V. 
c/o St. Antonius Krankenhaus 
Schillerstraße 23 
Raum 1015 
50968 Köln  
 
Heike Wagner 0163- 
16 13 565  
seniorennetzwerk.raderberg@web.de 
 
2 
SeniorenNetzwerk 
Raderthal 
Im Aufbau 
 
AWO Kreisverband Köln e.V. 
Rubensstr. 7-13 
50969 Köln 
 
Mechthild Lauf 20 40 790 
 
0163- 
69 38 433 
seniorennetzwerk.raderthal@gmx.de 
 
 
2 
SeniorenNetzwerk 
Rodenkirchen 
Selbstorganisiert 
 
c/o Bezirksrathaus  
Hauptstr. 85 
Zimmer 107 
50996 Köln 
 
Sprecher*innen-
rat 
22 19 22 24 seniorennetzwerk-rodenkirchen@web.de 
 
 
2 
SeniorenNetzwerk 
Sürth 
Im Aufbau 
 
c/o OKKS 
Sürther Hauptstrasse 56 
50999 Köln 
Karin 
Matzner 
0173- 
61 44 794 
karin.matzner@caritas-koeln.de 
 
 
2 
SeniorenNetzwerk 
Zollstock 
Standort 
AWO Kreisverband Köln e.V. 
Rosenzweigweg 1 
50969 Köln 
 
Marita 
Scheeres 
 
379 68 03 awo.seniorennetz.zollstock@gmx.de

Anlage 4 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 
Anlage 2 zum Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln    www.seniorennetzwerke-koeln.de 
             Seite 3    Stand:  19.02.2020  
 
Stadtbezirk 3  
Lindenthal 
Kontaktadressen  Ansprech -
partner *in 
Tel. Nr.  E-Mail  
 
3 
SeniorenNetzwerk 
Braunsfeld 
Selbstorganisiert 
c/o ZeitGeist Kulturzentrum 
Wiethasestr. 52 
50933 Köln 
 
Sprecher*innen-
rat 
0178- 30 32 122 seniorenbraunsfeld@gmx.de 
 
 
3 
SeniorenNetzwerk 
Junkersdorf 
Im Aufbau 
 
Diakonisches Werk Köln u. Region 
Kartäusergasse 9-11 
50678 Köln 
Angelika Klauth 0176- 
23 27 99 23 
angelika.klauth@diakonie-koeln.de 
 
 
3 
SeniorenNetzwerk 
Klettenberg 
Im Aufbau 
 
Diakonisches Werk Köln u. Region 
Kartäusergasse 9-11 
50678 Köln 
Sabine Kistner-
Bahr 
16 03 850 
oder 
0163-71 17 588 
sabine.kistner-bahr@diakonie-
koeln.de 
 
 
3 
SeniorenNetzwerk 
Lindenthal 
Selbstorganisiert  
Hartmut Stein 
Zülpicher Str. 398 
50935 Köln 
_______________________________________________________ 
Zentrum für Sport und Medizin 
(ZSM) am Evangelischen 
Krankenhaus Köln  
Weyertal 76 
50931 Köln 
Hartmut Stein 
 
Günter Gerharz 
________________________ ____ 
Jörg 
Gommersbach-
Löffler 
 
0172-63 15 277 
 
0160-93 33 08 78 
________________________ _______ 
479-22 99 
 
seniorennetzwerk-
lindenthal@gmx.de 
 
________________________________________ __________________ 
joerg.loeffler@evk-rheinland.de 
 
 
 
3 
SeniorenNetzwerk 
Müngersdorf 
Standort 
 
Altentagesstätte Dr. Schaefer-
Ismer 
Sozialwerk der Ev. Clarenbach-
Kirchengemeinde 
Brauweiler Weg 8 
50933 Köln 
 
Heidi Matheis 48 60 85 atb@clarenbachstift.de 
 
 
3 
SeniorenNetzwerk 
Sülz 
Im Aufbau 
 
Koordination SeniorenNetzwerk 
Sülz, ASB Alten- und Pflegeheime 
Köln GmbH 
Wittekindstr. 3-5 
50937 Köln 
Finny Breitbach 66 00 71 92 
0151-59023406 
finny.breitbach@asb-koeln.de 
 
3 
SeniorenNetzwerk 
Weiden 
Selbstorganisiert 
 
c/o St. Josefsheim 
An der Alten Post 17 
50858 Köln 
Dagmar Freye, 
Hans-Werner 
Fuchs 
02234-72 464 
02234-47 160 
seniorennetzwerk.weiden@live.de

Anlage 4 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 
Anlage 2 zum Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln    www.seniorennetzwerke-koeln.de 
             Seite 4    Stand:  19.02.2020  
 
Stadtbezirk 4  
Ehrenfeld 
Kontaktadressen  Ansprech -
partner *in 
Tel. Nr . E-Mail  
 
4 
SeniorenNetzwerk 
Bickendorf 
Selbstorganisiert   
Treffpunkt am Rosengarten 
Am Rosengarten 87 
50827 Köln 
Ingrid Bauer 
 
Maria Vauda 
 
 
53 05 515         wydra@outback-stiftung.de 
 
4 
SeniorenNetzwerk 
Bocklemünd/Mengenich 
 
Selbstorganisiert 
 
c/o GAG Treff 
Görlinger Zentrum 12 
50829 Köln  
Margot 
Gehrmann 
5 00 22 59 margot.gehrmann@gmail.com  
 
4 
 
SeniorenNetzwerk 
Ehrenfeld 
Im Aufbau 
 
Deutsches Rotes Kreuz 
Oskar-Jäger-Str. 42 
50825 Köln 
Yaylagül 
Gönen 
 
54 87 391 
oder 
0175- 
11 79 561 
seniorennetzwerk-ehrenfeld@drk-
koeln.de 
 
4 
 
SeniorenNetzwerk 
Neu-Ehrenfeld 
Im Aufbau 
 
AWO Zentrum für Senioren 
Theo-Burauen-Haus 
Peter-Bauer-Str. 2 
50823 Köln 
 
Ruth Perk 57 33 257 seniorennetzwerk.neuehrenfeld@g mx.de 
 
 
4 
SeniorenNetzwerk 
Vogelsang 
Standort 
 
Pro Senioren und Gesundheit 
Goldammerweg 28 
50829 Köln 
Petra Gräff 99 20 39 77 
 
snw-vogelsang@quaeker-nbh.de 
 
 
4 
 
SeniorenNetzwerk 
Ossendorf 
Im Aufbau 
 
Quäker Nachbarschaftsheim e.V. 
Kreutzer Str. 5-9 
50672 Köln   
 
Jörg 
Paschke 
95 15 40 49 
oder 
01578- 
60 25 566 
drh@quaeker-nbh.de

Anlage 4 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 
Anlage 2 zum Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln    www.seniorennetzwerke-koeln.de 
             Seite 5    Stand:  19.02.2020  
 
Stadtbezirk 5  
Nippes 
Kontaktadressen  Ansprech -
partner *in 
Tel. Nr.  E-Mail  
 
5 
SeniorenNetzwerk 
Bilderstöckchen 
Selbstorganisiert  
c/o Familie Nürnberg 
Geldernstr. 55 
50739 Köln 
 
Familie 
Nürnberg 
17 29 98 bilderstoeckchen-aktiv@gmx.de 
 
5 
SeniorenNetzwerk 
Longerich 
Selbstorganisiert  
Jörg Jahn 
Meerfeldstraße 27 
50737 Köln 
 
Jörg Jahn 0173-
4409275 
senelo@gmx.de 
 
 
5 
 
SeniorenNetzwerk 
Niehl 
Standort 
Deutsches Rotes Kreuz 
Pohlmanstr. 13 
50735 Köln 
Kerstin Goll 97 11 461 seniorennetzwerk-niehl@drk-k oeln.de 
 
5 
SeniorenNetzwerk 
Nippes 
Im Aufbau 
Caritasverband für die Stadt 
Köln e.V. 
Neusser Str. 377 
50733 Köln 
 
Kerstin Bienek 0178- 
90 94 867 
kerstin.bienek@caritas-koeln.de 
 
5 
SeniorenNetzwerk 
Mauenheim 
Im Aufbau 
SBK Sozial-Betriebe-Köln 
Städtisches Seniorenzentrum 
Köln-Riehl 
Boltensternstraße 16 
50735 Köln 
Klara Brümmer 0173- 
65 84 885 
klara.bruemmer@sbk-koeln.de 
 
5 
SeniorenNetzwerk  
Riehl 
Standort  
SBK Sozial-Betriebe-Köln 
Städtisches Seniorenzentrum 
Köln-Riehl 
Boltensternstraße 16 
50735 Köln 
Natascha Mark 77 75 51 64 natascha.mark@sbk-koeln.d e 
 
5 
 
SeniorenNetzwerk 
Weidenpesch 
Im Aufbau 
 
c/o DRK Kreisverband Köln e.V. 
 
Oskar-Jäger-Str. 42 
50825 Köln 
 
Sabine 
Heinrichs 
54 87 392 
0170- 
22 85 937 
 
seniorennetzwerk-weidenpesch@drk-
koeln.de

Anlage 4 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 
Anlage 2 zum Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln    www.seniorennetzwerke-koeln.de 
             Seite 6    Stand:  19.02.2020  
 
Stadtbezirk 6  
Chorweiler 
Kontaktadresse n Ansprech -
partner *in 
Tel. Nr.  E-Mail  
 
6 
SeniorenNetzwerk 
Chorweiler 
Im Aufbau 
 
c/o Kulturbrücke des Bürgerzentrums 
Chorweiler 
Athener Ring 34 
50765 Köln 
 
Holger 
Hoeck 
0173- 
61 44 842 
 
holger.hoeck@caritas-koeln.de 
 
6 
SeniorenNetzwerk 
Heimersdorf 
Selbstorganisiert 
 
c/o Johanniter Stift Gut Heuserhof 
Giershausener Weg 21 
50767 Köln 
 
Planungs-
team 
0178- 
936 11 42 
 
snw-heimersdorf@web.de 
 
https://unser-quartier.de/snw-
heimersdorf 
 
 
6 
SeniorenNetzwerk 
Lindweiler 
Selbstorganisiert 
 
Lindweiler Treff  
Marienberger Weg 17b 
50767 Köln 
 
Inge Zeitel 79 64 87 lindweilertreff@diakonie-koeln .de 
 
6 
SeniorenNetzwerk 
Seeberg  
Standort  
DTVK e.V. (Deutsch-Türkischer 
Verein Köln e.V.) 
Abendrothstr. 20-22 
50769 Köln 
 
Mujgan 
Keltek 
12 61 37-13 mujgan.keltek@dtvk.de 
 
6 
SeniorenNetzwerk 
Worringen 
Im Aufbau 
 
Diakonisches Werk Köln u. Region 
Kartäusergasse 9-11 
50678 Köln 
Rosi Fritgen 0176- 
23 27 99 17 
rosi.fritgen@diakonie-koeln.de 
6 SeniorenNetzwerk 
Pesch 
Im Aufbau 
 
c/o Caritas Zentrum Ehrenfeld 
Geisselstr. 1 
50823 Köln 
Fabian Pioch 
 
56 95 78 29 Fabian.pioch@caritas-koeln.de

Anlage 4 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 
Anlage 2 zum Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln    www.seniorennetzwerke-koeln.de 
             Seite 7    Stand:  19.02.2020  
 
 
Stadtbezirk 7  
Porz 
Kontaktadressen  Ansprech -
partner *in 
Tel. Nr.  E-Mail  
 
7 
SeniorenNetzwerk 
Eil 
Im Aufbau 
 
Begegnungszentrum (BGZ) Porz 
der Synagogen-Gemeinde Köln 
Theodor-Heuss-Str. 43-45 
51149 Köln 
 
Natalia Töpfer 02203- 
20 15 54 
 
0178- 
69 93 366 
seniorennetz.porz-eil@sgk.de 
 
7 
SeniorenNetzwerk 
Ensen 
Im Aufbau 
 
c/o Seniorenvertretung  
Friedrich-Ebert-Ufer 64-70 
Raum 246 
51143 Köln 
 
Charitini 
Petridou-Nitzsche 
89 00 93 56 
 
charitini.petridou@johanniter.de 
 
7 
SeniorenNetzwerk 
Gremberghoven 
Selbstorganisiert  
Bürgertreffpunkt 
„Zur alten Bäckerei“  
Talweg 2a 
51149 Köln 
 
Sprecher*innenrat  02203-37 685 
Margarete und 
Aloys Hermes 
N.N. 
 
7 
SeniorenNetzwerk 
Poll 
Selbstorganisiert  
c/o Anneliese Robrecht 
Schulpfad 20 
51105 Köln 
 
Anneliese 
Robrecht 
83 03 633 a.robrecht@gmx.de 
 
 
7 
SeniorenNetzwerk 
Porz 
Standort  
AWO Kreisverband Köln e.V. 
c/o Jugend- und 
Gemeinschaftszentrum Glashütte 
Glashüttenstr.20 
51143 Köln  
 
Christina Wiskow 02203- 
18 55 538 
 
awo.seniorennetz-porz@gmx.de 
 
7 
SeniorenNetzwerk 
Urbach 
Selbstorganisiert   
c/o Altenzentrum Porz-Urbach 
Tiergartenstr. 47 
51145 Köln 
 
Sprecher*innenrat 
 02203- 
37 377 
 
urbach.snw@gmail.com 
 
7 
SeniorenNetzwerk 
Zündorf 
Im Aufbau 
c/o Pro Humanitate e.V. 
Postfach 903170 
51124 Köln  
 
Charitini 
Petridou-Nitzsche 
0163- 
80 34 906 
snw-zuendorf@gmx.de

Anlage 4 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 
Anlage 2 zum Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln    www.seniorennetzwerke-koeln.de 
             Seite 8    Stand:  19.02.2020  
 
Stadtbezirk 8  
Kalk 
Kontaktadressen  Ansprech -
partner *in 
Tel. Nr.  E-Mail  
 
8 
SeniorenNetzwerk 
Brück 
Selbstorganisiert 
c/o St. Vinzenzhaus 
Olpener Str. 863 
51109 Köln 
Sprecher* 
innen-Team 
 
0151- 
41 26 33 69 
 
seniorennetzwerk-brueck@gmx.de 
 
 
8 
SeniorenNetzwerk 
Höhenberg 
Standort 
 
c/o Paul-Schwellenbach-Haus  
PariSozial Köln 
Weimarer Str. 15 
51103 Köln 
Andrea Skroch 87 21 10 paul-schwellenbach-haus@t-on line.de 
skroch@parisozial-koeln.de 
 
8 
SeniorenNetzwerk  
Humboldt/Gremberg 
Im Aufbau   
SBK Sozial-Betriebe-Köln 
Städtisches Seniorenzentrum 
Köln-Riehl 
Boltensternstraße 16 
50735 Köln 
Klara Brümmer 
 0173- 
65 84 885 
klara.bruemmer@sbk-koeln.de 
 
8 
SeniorenNetzwerk 
Kalk 
Selbstorganisiert   
c/o Bürgerverein Kalk e.V. 
Wiersbergstr. 21 
51103 Köln 
Rainer Kreke 87 01 006 rainer.kreke@gmx.de 
 
8 
SeniorenNetzwerk 
Merheim 
Selbstorganisiert 
c/o Büro: Detmolder Str. 4 
51109 Köln 
Hubert Treutler 
 01575- 
14 61 224 
netzwerkmerheim@gmx.de 
 
 
8 
SeniorenNetzwerk 
Neubrück 
Selbstorganisiert  
c/o Stadtteilbibliothek Neubrück 
Treff im Pavillon  
An St. Adelheid 2-8 
51109 Köln 
Jörg Grahl 
  
Silvia Schrage 
89 28 99 
oder 
0172- 
28 50 277 
nc-grahljo2@netcologne.de 
seniorennetzwerk.neubrueck@web.de 
buergerverein.neubrueck@web.de 
 
8 
SeniorenNetzwerk 
Ostheim 
Selbstorganisiert 
c/o Buchheimer Weg 9 
51107 Köln 
 
Dr. Martin 
Theisohn 
89 12 47 martintheisohn@arcor.de 
 
 
8 
SeniorenNetzwerk 
Rath-Heumar 
Im Aufbau  
SeniorenNetzwerk Rath-Heumar 
AWO-Kreisverband Köln e.V. 
Rubensstrasse 7-13 
50676 Köln 
Mechthild Lauf 20 40 790 
0163- 
88 14 209 
seniorennetzwerk.rath-heumar@gmx.de 
 
 
8 
SeniorenNetzwerk 
Vingst 
Selbstorganisiert  
Leitung Bürgerzentrum 
Vingst/Stadtteilbüro 
Würzburger Str. 11 a 
Beate Mages 78 80 76 00 vingstertreff@soziales-koel n.de

Anlage 4 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 
Anlage 2 zum Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln    www.seniorennetzwerke-koeln.de 
             Seite 9    Stand:  19.02.2020  
51103 Köln

Anlage 4 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 
Anlage 2 zum Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln    www.seniorennetzwerke-koeln.de 
             Seite 10    Stand:  19.02.2020  
 
Stadtbezirk 9  
Mülheim 
Kontaktadressen  Ansprech -
partner *in 
Tel. Nr.  E-Mail  
 
9 
SeniorenNetzwerk 
Buchforst 
Im Aufbau 
AWO Kreisverband Köln e.V. 
Rubensstr. 7-13 
50676 Köln 
Ruth Liffers 0178-  
690 26 35 
seniorennetzwerk-buchhforst@gmx.de 
 
 
9 
SeniorenNetzwerk 
Buchheim 
Selbstorganisiert 
c/o GAG Gemeinschaftsraum  
Caumannsstraße 21  
51065 Köln 
Sprecher*innen-
rat  
26 13 79 09 snwbuchheim@googlemail.com 
 
 
9 
SeniorenNetzwerk 
Dellbrück 
Selbstorganisiert 
c/o Städtisches Seniorenzentrum 
Von-Quadt-Str. 74 
51069 Köln 
Sprecher*innen-
rat 
96 39 316  
und 
62 01 221 
senioren.dellbrueck@gmx.de 
 
 
9 
SeniorenNetzwerk 
Dünnwald 
Im Aufbau 
c/o Christliche Sozialhilfe Köln e.V. 
Amselstr. 22 
51069 Köln  
Christine Bürger 45 08 71 08 christine.buerger@csh- koeln.de 
 
9 
SeniorenNetzwerk 
Flittard 
Im Aufbau 
c/o Deutsches Rotes Kreuz 
Oskar-Jäger-Str.42 
50825 Köln  
Marion Frings    0151- 
52 86 07 70 
seniorennetzwerk-flittard@web.de 
 
9 
SeniorenNetzwerk 
Höhenhaus 
Selbstorganisiert  
c/o ASG (Antoniter 
Siedlungsgesellschaft mbH) 
Dreisamweg 16                   
51061 Köln 
Sprecher*innen-
rat 
Inge Ullendahl 
93 12 11 99 
 
63 64 14 
frank.nieder@asg.koeln 
 
 
9 
SeniorenNetzwerk 
Holweide e.V. 
Selbstorganisiert 
Bergisch Gladbacher Str. 499 
51067 Köln 
Vorstand 69 14 58 
oder montags 
 
26 13 93 63  
vorstand@seniorennetzwerk-
holweide.de 
www.seniorennetzwerk-holweide.de 
 
9 
SeniorenNetzwerk 
Mülheim 
Selbstorganisiert  
 
c/o Norbert Burger Seniorenhaus 
Keupstraße 2-4, Internetcafé 
51063 Mülheim 
Doris Uelner 
 
 
66 77 02 
(AB Uelner) 
N.N. 
 
 
9 
SeniorenNetzwerk 
Mülheim 
Standort  
AWO Kreisverband Köln e.V.  
c/o August-Bebel-Haus  
Krahnenstr.1 
51063 Köln 
Bagnu Yazici 64 54 05 awo.seniorennetz-muelheim@gmx .de 
 
9 
SeniorenNetzwerk 
Stammheim 
Selbstorganisiert 
c/o Stadtteilbüro 
Bonhoefferstr. 13 
51061 Köln  
Sprecher*innen  0160- 
91 70 57 37 
seniorennetzwerk-stammheim@web.de

Anlage 4 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 
Anlage 2 zum Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln    www.seniorennetzwerke-koeln.de 
             Seite 11    Stand:  19.02.2020  
 
Servicestellen selbstorganisierte 
SeniorenNetzwerke Köln 
 
Kontaktadresse  
 
Ansprechpartner/in  Tel. Nr.  E-Mail  
Servicestelle selbstorganisierte 
SeniorenNetzwerke Köln 
In den Bezirken: 
1 Innenstadt 
2 Rodenkirchen 
3 Lindenthal 
4 Ehrenfeld 
 
Mauritiussteinweg 36a 
50676 Köln 
Ilona Schulz          560 34 17 
 
servicestelle-selbstorganisierte@ 
seniorennetzwerke-koeln.de 
 
ilona.schulz@paritaet-nrw.org 
 
Servicestelle selbstorganisierte 
SeniorenNetzwerke Köln 
in den Bezirken: 
5 Nippes 
6 Chorweiler 
7 Porz 
 
Geisselstr. 1 
50823 Köln 
Fabian Pioch 
 
56 95 78 
29 
Fabian.pioch@caritas-koeln.de 
 
Servicestelle selbstorganisierte 
SeniorenNetzwerke Köln 
im Bezirk  
8 Kalk 
 
Mauritiussteinweg 36a 
50676 Köln 
Susanne Bösel 506 34 16 
 
0176- 
47 35 19 
43 
servicestelle-snw-kalk@parisozial-
koeln.de 
Servicestelle selbstorganisierte 
SeniorenNetzwerke Köln 
im Bezirk  
9 Mülheim 
 
Adamsstr. 15 
51063 Köln 
Cilli Brandt 0172- 
13 97 507 
 
cilli.brandt@caritas-koeln.de 
 
servicestelle-snw-
muelheim@caritas-koeln.de

Anlage 4 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 
Anlage 2 zum Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln    www.seniorennetzwerke-koeln.de 
             Seite 12    Stand:  19.02.2020  
 
 Kontaktadresse  
 
Ansprechpartner/in  Tel. Nr.  E-Mail  
 
AWO Kreisverband 
Köln e.V. 
Rubensstr. 7-13 
50676 Köln 
Anja Ramos 20 407-40 ramos@awo-koeln.de 
Caritasverband für die 
Stadt Köln e.V. 
Geisselstraße 1 
50823 Köln  
Sabrina Exler 56 95 78-20 
Fax: 0221-56 95 78-15 
sabrina.exler@caritas-koeln.de 
Deutsches Rotes Kreuz  
Kreisverband Köln e.V. 
An der Bottmühle 2+15 
50678 Köln 
Katharina Pucher 0221-93 190 33 seniorenarbeit@drk- koeln.de 
Deutsches Rotes Kreuz  
Kreisverband Köln e.V. 
Oskar-Jäger-Str. 42 
50825 Köln 
Wolfgang Schaefer 5487-300 
Fax: 0221-5487-109 
leitung.fb3@drk-koeln.de 
Diakonisches Werk des 
Evangelischen 
Kirchenverbandes Köln 
und Region 
Kartäusergasse 9-11 
50678 Köln 
 
Susanne 
Schönewolff 
16 038-33 susanne.schoenewolff@diakonie-
koeln.de 
Paritätischer 
Wohlfahrtsverband 
Kreisgruppe Köln 
Marsilstein 4-6 
50676 Köln 
Christof Wild 95 15 42-38 
Fax: 0221-95 15 42-42 
wild@paritaet-nrw.org 
Sozial-Betriebe-Köln  
gemeinnützige GmbH 
Städtisches Senioren-
zentrum Köln-Riehl 
Boltensternstraße 16 
50735 Köln 
Natascha Mark 
 
 
Dr. Amelie Köcke 
 
77 75 51 64 
 
 
77 75 53 06 
natascha.mark@sbk-koeln.de 
 
amelie.koecke@sbk-koeln.de 
Synagogen-Gemeinde 
Köln 
Ottostr. 85 
50823 Köln 
Tatjana Puris 
 
71 66 25 23 
 
t.puris@sgk.de 
 
Synagogen-Gemeinde 
Köln 
Ottostr. 85 
50823 Köln 
Alina Schiller 
(Vertretung für Frau 
Puris) 
71 66 25 25 
 
a.schiller@sgk.de 
 
 
Stadt Köln 
Amt für Soziales und 
Senioren 
Ottmar-Pohl-Platz 1 
51103 Köln 
Peter Paulukat 221-27 408 peter.paulukat@stadt-koel n.de

Anlage 18, 9.2.2 Auszug aus dem Beschlussprotokoll BV 2 31.08.2020 0586-2020

954 Zeichen

Geschäftsführung  
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 
Frau Paßmann 
Telefon:  (0221) 221-92313  
Fax       :  (0221) 221-92318 
E-Mail:  miriam.passmann@stadt-koeln.de 
Datum: 31.08.2020 
Auszug 
aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung der Bezirksvertretung 
Rodenkirchen  vom 31.08.2020  
öffentlich 
9.2.2 Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln 
0586/2020 
 
 
Beschluss: 
 
Die Bezirksvertretung Rodenkirchen empfiehlt dem Ausschuss für Soziales und Se-
nioren, folgenden geänderten Beschluss zu fassen: 
 
Der Ausschuss für Soziales und Senioren beschließt das vorgelegte Konzept, Stand 
13.02.2020, für die SeniorenNetzwerke Köln, einschließlich der Anlagen zum Kon-
zept. Dabei ist in der Anlage 2 (Konzept) der Textvorschlag der Seniorenvertretung 
aus Anlage 6 zu übernehmen.  
Darüber hinaus werden Räumlichkeiten für selbstorganisierte Netzwerke ge-
fordert. 
 
 
Abstimmungsergebnis: 
Einstimmig zugestimmt. 
(nicht anwesend: Herr Heinzlmeier)

Anlage 13, Auszug BP BV Ehrenfeld 15.06.2020 Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln

914 Zeichen

Geschäftsführung  
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 
Herr Schmitz (02-4) 
Telefon:  (0221) 221-94313  
Fax       :  (0221) 221-94342 
E-Mail:  Andreas.Schmitz2@stadt -koeln.de 
Datum: 16.06.2020 
Auszug 
aus dem Beschlussprotokoll der 48. Sitzung der Bezirksvertretung 
Ehrenfeld vom 15.06.2020  
öffentlich 
10.3 Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln 
0586/2020 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Ehrenfeld empfiehlt dem Ausschuss für Soziales und Senio-
ren, folgenden geänderten Beschluss zu fassen: 
 
Der Ausschuss für Soziales und Senioren beschließt das vorgelegte Konzept, Stand 
13.02.2020, für die SeniorenNetzwerke Köln, einschließlich der Anlagen zum Kon-
zept. Dabei ist in der Anlage 2 (Konzept) der Textvorschlag der Seniorenvertretung 
aus Anlage 6 zu übernehmen.  
Darüber hinaus werden Räumlichkeiten für selbstorganisierte Netzwerke ge-
fordert. 
 
Abstimmungsergebnis: 
 
Einstimmig zugestimmt.

Anlage 14, Auszug BP BV Porz 16.06.2020 Konzept für die SeniorenNetzwerle Köln

1454 Zeichen

Geschäftsführung  
Bezirksvertretung 7 (Porz) 
Herr Stäuder 
Telefon:  (0221) 97327  
Fax       :  (0221)  
E-Mail:  Erik.Staeuder@Stadt-Koeln.de 
Datum: 17.06.2020 
Auszug 
aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung der Bezirksvert retung 
Porz vom 16.06.2020  
öffentlich 
7.5 Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln 
0586/2020 
Frau Otto bittet, dass die Alternative der Beschlussvorlage beschlossen wird. Zusätz-
lich sollte den Seniorenvertretern ein Arbeits- und Besprechungsraum für bis zu 10 
Personen zur Verfügung gestellt werden. 
Herr Bezirksbürgermeister van Benthem lässt über die ergänzte Alternative mit ei-
nem Prüfauftrag an die Verwaltung abstimmen. 
Geänderter Beschluss über die Beschlussalternative: 
Der Ausschuss für Soziales und Senioren beschließt das vorgelegte Konzept, Stand 
13.02.2020, für die SeniorenNetzwerke Köln, einschließlich der Anlagen zum Kon-
zept. Dabei ist in der Anlage 2 (Konzept) der Textvorschlag der Seniorenvertretung 
aus Anlage 6 zu übernehmen. 
Es wird weiterhin beschlossen, dass die Anlagen zum Konzept bei Änderungen zu 
aktualisieren sind, ohne dass es eines weiteren Ausschussbeschlusses bedarf. Bei 
wesentlichen Änderungen bei Anlage 2 (Konzept) ist ein erneuter Beschluss erfor-
derlich. 
 
Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, ob der Seniorenvertretung ein Arbeits- 
und Besprechungsraum für bis zu 10 Personen zur Verfügung gestellt werden 
kann. 
 
Abstimmungsergebnis: 
Einstimmig zugestimmt.

Anlage 7 Stadtteile ohne SeniorenNetzwerk stadtweit Stand 19.02.2020

1119 Zeichen

Anlage 7 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 503/1, Off ene Seniorenarbeit 
Peter Paulukat, R 27408 
 
Aufstellung der Stadtteile ohne SeniorenNetzwerk (SNW) 
Stand 19.02.2020 
Stadtweit 
Lfd. Nummer  Bezirk  Stadtteil ohne SNW  Anzahl 
Bevölkerung 
60 Jahre und 
älter (Stand 
31.12.2018) 
Altenhilfebedarf 
– je kleiner die 
Zahl, umso 
höher der 
Bedarf (Stand 
2002) 
Bezirk Innenstadt  
     
Bezirk Rodenkirchen  
1 2 Marienburg 1.736 31 
2 2 Weiß 1.813 37 
3 2 Rondorf 2.744 37 
4 2 Godorf 601 41 
5 2 Hahnwald 594 47 
6 2 Immendorf 521 47 
     
Bezirk Lindenthal  
7 3 Lövenich 2.526 35 
8 3 Widdersdorf 2.243 39 
     
Bezirk Ehrenfeld  
     
Bezirk Nippes  
     
Bezirk Chorweiler  
10 6 Roggendorf/Thenhoven  893 33 
11 6 Blumenberg 918 34 
13 6 Volkhoven/Weiler 1.157 36 
14 6 Merkenich 1.396 41 
15 6 Esch/Auweiler 1.895 41 
16 6 Fühlingen 542 49 
     
Bezirk Porz  
17 7 Grengel 1.476 31 
18 7 Wahnheide 2.004 34 
19 7 Westhoven 1.657 37 
20 7 Elsdorf 508 37 
21 7 Wahn 1.512 38 
22 7 Lind 1.058 45 
23 7 Langel 1.001 46 
24 7 Libur 238 49 
25 7 Finkenberg 1.763  
     
Bezirk Kalk  
     
Bezirk Mülheim

Anlage 15, Auszug BP BV Rodenkirchen 15.06.2020 Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln

692 Zeichen

Geschäftsführung  
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 
Frau Paßmann 
Telefon:  (0221) 221-92313  
Fax       :  (0221) 221-92318 
E-Mail:  miriam.passmann@stadt-koeln.de 
Datum: 15.06.2020 
Auszug 
aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung der Bezirksvertretung 
Rodenkirchen  vom 15.06.2020  
öffentlich 
9.2.3 Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln 
0586/2020 
 
 
Die CDU-Fraktion stellt einen Vertagungsantrag auf Wunsch der Senioren-
vertretung. 
Herr Homann lässt abstimmen. 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Rodenkirchen vertagt den Tagesordnungspunkt bis zur 
nächsten Sitzung. 
 
Abstimmungsergebnis:  
Einstimmig zugestimmt.  
(nicht anwesend: Frau Bussmann, Frau Ramrath, Herr Daniel)

Anlage 10 Raumnutzung SNW, Stand 30.04.2020

2727 Zeichen

Raumnutzung der SeniorenNetzwerke, Stand 30.4.2020 
 
Die SeniorenNetzwerke sind in Köln ein fest implementiertes Programm in der 
offenen Seniorenarbeit. Trotz allem stoßen auch SeniorenNetzwerke sowohl in der 
Phase des Aufbaus als auch besonders in der Phase der Selbstorganisation immer 
wieder auf besondere Herausforderungen. 
 
Das Konzept der Raumlosigkeit bringt dabei per se eine Herausforderung mit sich. 
Dabei sagen die Zahlen, in welcher Größenordnung SeniorenNetzwerke Räume 
nutzen nichts über die Qualität der Räume oder die ggbfs. herausfordernden 
Bedingungen vor Ort aus. 
 
Vor allem SeniorenNetzwerke in der Selbstorganisation beklagen immer wieder, 
dass vor allem Räume im Sinne eines „SeniorenNetzwerkbüros“ in den Stadtteilen 
fehlen, so dass die (Selbst-)Organisation der SeniorenNetzwerke in privatem Raum 
stattfinden muss. 
 
Die Abfrage bei allen SeniorenNetzwerken im Programm zeigt eine breite 
Fächerung, sowohl was die Anzahl der genutzten Räume als auch die 
Nutzungsbedingungen angeht:  
 
11 standortgebundene SeniorenNetzwerke nutzen neben den 11 Standorten (die 
in der Regel selber über mehrere Räume verfügen) 21 weitere Räume 
- Von den 21 Räumen, die neben den Standorten genutzt werden, sind 14 
kostenfrei, bei 7 Räumen wird eine Miete oder Nutzungsgebühr bezahlt 
 
24 SeniorenNetzwerke im Aufbau nutzen 79 Räume (dabei variiert die Anzahl von 
1Raum bis zu 9Räumen, im Durchschnitt nutzt ein SNW 3,4 Räume) 
- Von den 79 genutzten Räumen sind 50 kostenfrei genutzt, bei 29 Räumen 
wird eine Miete oder Nutzungsgebühr bezahlt, die Kosten variieren zwischen 
5€ pro Nutzung bis zu 250€ Miete pro Monat 
 
30 SeniorenNetzwerke in Selbstorganisation - Informationen zu Räumen liegen 
aus 28 SNW vor - diese 28 SeniorenNetzwerke nutzen 58 Räume (dabei variiert die 
Anzahl von 1Raum bis zu 7Räumen, im Durchschnitt nutzt ein selbstorg. SNW 2 
Räume) 
- Von den 58 genutzten Räumen sind 43 kostenfrei genutzt, bei 11 Räumen 
wird eine Miete oder Nutzungsgebühr bezahlt, die Kosten variieren zwischen 
5€ pro Nutzung bis zu 250€ Miete pro Monat, zu vier Räumen gibt es keine 
Informationen bzgl. Raummiete

Ansprechpartner für Räume, die in den Stadtteilen von SeniorenNetzwerken 
genutzt werden sind (in aufsteigender Reihenfolge entsprechend der Häufigkeit der 
Nennung): 
- Kirchengemeinden / Gemeinderäume 
- Wohnungsgesellschaften 
- Bürgerzentrum /-treff 
- Seniorenheim 
- Lokale Vereine und Institutionen 
- Öffentliche Cafés/ Lokale 
- Wohlfahrtsverbände 
- Kinder- und Jugendeinrichtungen 
- Mehrgenerationenhäuser 
- Krankenhäuser 
- SPZ 
- Stadtteilbibliothek 
- Schulen 
- Einzelhandel 
- Praxisräume 
- Banken 
- GWA-Räume 
- Interkulturelles Zentrum 
- Seniorenvertretung

Anlage 6 Änderungsübersicht Seniorenvertretung

7808 Zeichen

Anlage 6 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 
Gegenüberstellung der Redaktionsfassung und der Alternative der 
Seniorenvertretung Köln 
 
 
Fassung vom 18.11.19 Alternative der SVK 
 
3.1 SeniorenNetzwerke im Aufbau  
SeniorenNetzwerke, die auf Initiative des 
Amtes für Soziales, Arbeit und Senioren, 
der Wohlfahrtsverbände, den Sozial-
Betrieben-Köln und der Seniorenvertretung 
der Stadt Köln entstehen, erhalten in der 
Anschubphase die Finanzierung für eine 
Netzwerkkoordination im Umfang einer 
halben Stelle (Diplom-Sozialpädagogik/- 
Sozialarbeit oder vergleichbare 
Hochschulqualifikation), angestellt bei 
einem der Wohlfahrtsverbände bzw. den 
Sozial-Betrieben-Köln. 
 
Die Auswahl der Stadtteile, in denen die 
Netzwerkkoordinatorin bzw. der 
Netzwerkkoordinator tätig ist, richtet sich 
nach folgenden Kriterien:  
• Altenhilfebedarf  
• absolute Zahl an Einwohnerinnen und 
Einwohnern über 60 Jahre 
 
 
Bewährt hat sich, die Entscheidung über 
den (nächsten) Stadtteil in einem 
gemeinsamen Gespräch zwischen dem Amt 
für Soziales, Arbeit und Senioren, 
dem jeweiligen Trägerverband, der 
Netzwerkkoordinatorin oder dem 
Netzwerkkoordinator und der bezirklichen 
Seniorenvertretung der Stadt Köln zu 
treffen. Anregungen der Bezirksarbeits-
gemeinschaften Seniorenpolitik und 
Beschlüsse der Bezirksvertretungen 
werden von der bezirklichen Senioren-
vertretung mit ins Gespräch eingebracht. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die Auswahl des Stadtteiles, in dem eine 
Netzwerkkoordinator*in tätig werden soll, 
ist eine politische Entscheidung der Bezirks-
vertretung 
 
Das Amt für Soziales, Arbeit und Senioren 
macht dazu einen V orschlag, der in einem 
Gespräch mit dem jeweiligen Trägerverband 
und der Bezirklichen Seniorenvertretung 
erarbeitet wird. 
Grundlage für diesen V orschlag ist der 
• Altenhilfebedarf der Stadtteile  
• die Möglichkeiten und V oraus-
setzungen für die Einrichtung eines 
SeniorenNetzwerkes 
• die Notwendigkeit der Einrichtung 
eines SeniorenNetzwerkes 
 
Seite 6; 1. Spiegelstrich 
 
Die Netzwerkkoordination verfügt in der 
Regel über keine eigenen Räume 
für Aktivitäten des SeniorenNetzwerkes. 
Diese „Raumlosigkeit“ ist Teil des 
Konzeptes. In der Folge können neue 
Räume für ältere Menschen im 
Stadtteil entstehen bzw. werden bestehende 
 
 
Die Netzwerkkoordinator*in soll zu Beginn 
bereits durch einen Arbeits- und Begeg-
nungsraum (Büro) im Stadtteil verortet sein. 
Für die Aktivitäten des SeniorenNetzwerkes 
können dann weitere Räume gesucht werden. 
Aber auch hier ist es wichtig, dass das 
Netzwerk für die Selbstorganisation leichten

Anlage 6 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 
Räume für Seniorinnen und 
Senioren zugänglich gemacht. Nach 
Möglichkeit sollte die 
Netzwerkkoordination ab Beginn des 
Netzwerkaufbaus durch einen Arbeitsund 
Begegnungsraum im Stadtteil verortet sein. 
 
Zugriff auf diese Räume für seine 
Aktivitäten hat. Optimal ist es, wenn das 
Netzwerk auch einen eigenen 
Veranstaltungsraum bekommen kann. 
 
3.3 Standortgebundene 
SeniorenNetzwerke  
Diese SeniorenNetzwerke sind aus den 
früheren Altentagesstätten /Begeg-
nungszentren hervorgegangen (vgl. Anlage 
Historie). Sie verfügen über hauptamtliches 
Personal (Diplom-Sozialpädagogik, -
Sozialarbeit oder vergleichbare Hoch-
schulqualifikation), eigene Räumlichkeiten 
und eine bestehende Büroausstattung. 
 
 
Ziel ist es, dass in den Räumen des 
jeweiligen Trägers sowohl Angebote 
wahrgenommen werden können, als auch 
diese Räume als Ausgangspunkt von 
selbstorganisierten Aktivitäten zu nutzen. 
 
 Diese SeniorenNetzwerke erfüllen also 
eine doppelte Funktion: 
Verpflichtend für alle ist, ein Grundangebot 
für ältere Menschen im Stadtteil zu 
sichern. Damit ist ein Angebot gemeint, an 
dem auch hochaltrige und/oder gesund-
heitlich eingeschränkte und/oder behinderte 
ältere Menschen teilnehmen können. In der 
Regel handelt es sich dabei um Angebote, 
die einen betreuenden oder geselligen 
Charakter haben (z. B. Spielenachmittage, 
Frückstückstreffen, Gedächtnistraining). Die 
Angebote sind möglichst kostenfrei anzu-
bieten und offen für alle Interessierte. 
Idealerweise wird das Grundangebot von 
engagierten Ehrenamtlichen übernommen. 
Aufgabe der hauptamtlichen SeniorenNetz-
werkkoordination ist es, Menschen für diese 
Aufgabe zu finden, zu qualifizieren und zu 
begleiten. 
 
Neben der Steuerung dieses 
Grundangebots hat die Leitung der 
ehemaligen 
Altentagesstätte/des Begegnungszentrums 
die Aufgabe, ein SeniorenNetzwerk 
aufzubauen. Hier gelten die Ziele wie unter 
Abschnitt 2. 
 
 
 
Standortgebundene SeniorenNetzwerke sind 
aus den früheren Altentagesstätten/ Begeg-
nungszentren hervorgegangen. Sie haben 
deshalb unterschiedliche V oraussetzungen 
und Ausstattungen. Gemeinsam ist ihnen, 
dass sie über hauptamtliches Personal, 
Räume und Büroausstattung verfügen. Sie 
haben nun eine doppelte Aufgabe: 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Verpflichtend für alle ist, ein Grundangebot 
für ältere Menschen im Stadtteil zu 
sichern. Damit ist ein Angebot gemeint, an 
dem auch hochaltrige und/oder gesund-
heitlich eingeschränkte und/oder behinderte 
ältere Menschen teilnehmen können. In der 
Regel handelt es sich dabei um Angebote, 
die einen betreuenden oder geselligen 
Charakter haben (z. B. Spielenachmittage, 
Frückstückstreffen, Gedächtnistraining). Die 
Angebote sind möglichst kostenfrei anzu-
bieten und offen für alle Interessierte. 
Idealerweise wird das Grundangebot von 
engagierten Ehrenamtlichen übernommen. 
Aufgabe der hauptamtlichen SeniorenNetz-
werkkoordination ist es, Menschen für diese 
Aufgabe zu finden, zu qualifizieren und zu 
begleiten. 
 
Neben der Steuerung dieses Grundan-
gebots hat die Leitung der ehemaligen 
Altentagesstätte/des Begegnungszentrums 
die Aufgabe, ein SeniorenNetzwerk 
aufzubauen. Hier gelten die Ziele wie unter 
Abschnitt 2.

Anlage 6 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 
Diese Aufgabenerfüllung erfordert ein völlig 
neues Rollenverständnis der Leitungskraft. 
War die Leitung einer Altentagesstätte/eines 
Begegnungszentrums vorher „Macherin 
bzw. Macher“ oder „Gestalterin bzw. 
Gestalter“, so ist sie jetzt „Ermöglicherin 
bzw. Ermöglicher“ und „Begleiterin bzw. 
Begleiter“ von Prozessen und Menschen. 
Hat die Leitung vorher ein Programm für 
andere entwickelt, entwickelt sie jetzt ein 
Programm mit den Menschen gemeinsam. 
War vorher ein Ziel, dass viele Menschen 
das Haus nutzen oder besuchen und die 
Angebote „ausgebucht“ sind, muss jetzt Ziel 
sein, dass möglichst viele Menschen eigene 
 
Initiativen entwickeln.  
 
Die Koordination fördert die Nutzerinnen 
und Nutzer mit ihren Ressourcen und 
Potentialen. 
In Stadtteilen, in denen es keine 
Stadtteilkonferenz gibt, richtet die 
SeniorenNetzwerkkoordination eine solche 
ein und stellt sicher, dass diese 
Konferenz mindestens zweimal im Jahr 
tagt. In Stadtteilen, in denen es bereits 
bestehende und gut funktionierende 
Vernetzungsstrukturen gibt, muss keine 
Parallelstruktur aufgebaut werden. 
Bestehende Strukturen müssen jedoch 
nachweisbar für Seniorenthemen und –
belange sensibilisiert werden. Auf die 
Erweiterung des Kreises (gemäß Konzept) 
muss aktiv hingewirkt werden. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die Koordination fördert die Nutzer*innen 
mit ihren Ressourcen und Potentialen. 
 
In Stadtteilen, in denen es keine Stadtteil-
konferenz gibt, richtet die SeniorenNetz-
werkkoordination eine solche ein und stellt 
sicher, dass diese Konferenz mindestens 
zweimal im Jahr tagt. In Stadtteilen, in 
denen es bereits bestehende und gut 
funktionierende Vernetzungsstrukturen gibt, 
muss keine Parallelstruktur aufgebaut 
werden. Bestehende Strukturen müssen 
jedoch nachweisbar für Seniorenthemen 
und –belange sensibilisiert werden. Auf die 
Erweiterung des Kreises (gemäß Konzept) 
muss aktiv hingewirkt werden.

Beschlussvorlage Ausschuss

7151 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
V/50/503 
 
Vorlagen-Nummer 
 0586/2020 
Freigabedatum 
 18.05.2020 
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln 
Beschlussorgan 
Ausschuss Soziales und Senioren 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Ausschuss für Soziales und Senioren beschließt das vorgelegte Konzept, Stand 13.02.2020, für 
die SeniorenNetzwerke Köln, einschließlich der Anlagen zum Konzept. 
Es wird weiterhin beschlossen, dass die Anlagen zum Konzept in der Folgezeit bei Änderungen zu 
aktualisieren sind, ohne dass es eines weiteren Ausschussbeschlusses bedarf. 
 
Alternative: 
Der Ausschuss für Soziales und Senioren beschließt das vorgelegte Konzept, Stand 13.02.2020, für 
die SeniorenNetzwerke Köln, einschließlich der Anlagen zum Konzept. Dabei ist in der Anlage 2 
(Konzept) der Textvorschlag der Seniorenvertretung aus Anlage 6 zu übernehmen. 
Es wird weiterhin beschlossen, dass die Anlagen zum Konzept bei Änderungen zu aktualisieren sind, 
ohne dass es eines weiteren Ausschussbeschlusses bedarf. Bei wesentlichen Änderungen bei Anla-
ge 2 (Konzept) ist ein erneuter Beschluss erforderlich. 
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 28.05.2020 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 04.06.2020 
Bezirksvertretung 5 (Nippes) 04.06.2020 
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 04.06.2020 
Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 08.06.2020 
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 15.06.2020 
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 15.06.2020 
Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 15.06.2020 
Bezirksvertretung 7 (Porz) 16.06.2020 
Stadtarbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik 25.06.2020 
Integrationsrat 18.08.2020 
Ausschuss Soziales und Senioren 20.08.2020

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
Mit Beschluss vom 06.11.2018 hatte der Ausschuss für Soziales und Senioren ein Strategiepapier für 
das Leitprojekt „Weiterentwicklung des Seniorenpakets vor dem Hintergrund des demographischen 
Wandels – hier: Ausbau der SeniorenNetzwerke“, einschließlich der Einrichtung von 15 neuen Senio-
renNetzwerken beschlossen (Vorlage 3177/2018).  
 
Außerdem wurde die Verwaltung beauftragt, das bestehende Konzept für die SeniorenNetzwerke 
Köln unter Beteiligung der Seniorenvertretung (SVK) und Vertreterinnen und Vertretern der Senio-
renNetzwerke zu überarbeiten. 
 
Zwecks Überarbeitung des Konzeptes hat die Verwaltung ein Redaktionsteam gebildet. Beteiligt wa-
ren: die Liga der Wohlfahrtsverbände Köln, die Sozial-Betriebe-Köln, der Förderkreis SeniorenNetz-
werke e.V., die SVK und die Fachverwaltung. 
 
Das Redaktionsteam hat in mehreren Sitzungen das Konzept überarbeitet und den Netzwerkerinnen 
und Netzwerkern (Vertreterinnen und Vertreter der SeniorenNetzwerke) zur Verfügung gestellt. In 
einer gemeinsamen Sitzung zwischen Redaktionsteam und Netzwerkerinnen und Netzwerkern wur-
den weitere Anregungen/Änderungswünsche besprochen, die in das neue Konzept eingeflossen sind. 
 
Nicht in allen Punkten konnte mit der SVK Einvernehmen erzielt werden. Die Unterschiede hat die 
SVK in einer Gegenüberstellung der Redaktionsfassung und der Alternative der SVK zusammenge-
fasst (s. Anlage 6). Die Beschlussalternative integriert auch diese weitergehenden Vorschläge der 
SVK. 
 
Die Verwaltung empfiehlt die erste Beschlussvariante. Sie begründet dies mit folgender Stel-
lungnahme zu dem SVK-Vorschlag: 
 
Auswahl des Stadtteils in dem ein neues SeniorenNetzwerk aufgebaut werden soll 
 
Die SVK schlägt vor, dass die Bezirksvertretung entscheiden soll, in welchem Stadtteil ein neues Se-
niorenNetzwerk aufgebaut werden soll. 
 
Die ersten 12 SeniorenNetzwerke wurden ab Ende des Jahres 2002 aufgebaut. Zwischenzeitlich gibt 
es 65 SeniorenNetzwerke (s. Anlage 4 und 5). Aus Sicht der Verwaltung und der anderen Teilnehme-
rinnen und Teilnehmer der Redaktionsgruppe hat sich das bisherige Verfahren (s. Anlage 2, Seite 5, 
3.1 „Bewährt hat sich…“) für die Auswahl der Stadtteile im Bezirk bewährt und sich als zielführend 
herausgestellt. In dem bisher praktizierten Verfahren kommt die SVK ihrem laut § 1 der Wahlordnung 
für die Wahl der Seniorenvertretung der Stadt Köln vorgegebenen Beratungsauftrag nach und bringt 
die Anregungen und Wünsche der älteren Menschen im Bezirk mit ein. Die Beteiligung der Menschen 
vor Ort ist nach Ansicht der Verwaltung hierdurch sehr gut sichergestellt. 
 
Besonders hervorzuheben ist, dass bereits in 5 Bezirken (Innenstadt, Ehrenfeld, Nippes, Kalk und 
Mülheim) in allen Stadtteilen ein SeniorenNetzwerk aktiv ist (s. Anlage 7).

3 
 
 
Die Netzwerkkoordination soll zu Beginn der Netzwerkarbeit durch einen Arbeits- und Begegnungs-
raum im Stadtteil verortet sein. 
 
Die überwiegende Mehrheit des Redaktionsteams hat sich für eine Formulierung ausgesprochen, die 
es ermöglicht, in allen 86 Kölner Stadtteilen ein SeniorenNetzwerk aufzubauen. Dadurch hätten alle 
Kölner Seniorinnen und Senioren die Chance, an dem SeniorenNetzwerkprogramm teilzunehmen (s. 
Anlage 2, Seite 6, 1. Spiegelstrich). Dies entspricht dem im Konzept festgelegten Ziel.  
 
Durch den Formulierungsvorschlag der SVK wären solche Stadtteile vom SeniorenNetzwerkpro-
gramm ausgeschlossen, in denen keine entsprechenden Räume vorhanden sind oder in denen für 
Räume Mietkosten aufzuwenden sind. In der bisherigen Finanzierung der SeniorenNetzwerke Köln ist 
keine Mietkostenförderung vorgesehen. 
 
Auf Bitten der Sozialverwaltung hat die Liga der Wohlfahrtsverbände bei den SeniorenNetzwerken 
erhoben, wie sich die Raumversorgung der SeniorenNetzwerke darstellt. Die Dokumentation ist als 
Anlage 10 beigefügt. Aus Sicht der Verwaltung ist es gut nachvollziehbar, dass es insbesondere für 
die selbstorganisierten SeniorenNetzwerke mit nicht unerheblichem Aufwand verbunden ist, geeigne-
te Räume zu rekrutieren. Insgesamt zeigt die Erhebung aber auch, dass durch das hohe Engagement 
und die große Kreativität der SeniorenNetzwerkerinnen und –Netzwerker Räume in nennenswertem 
Umfang zur Verfügung stehen. 
 
 
Streichungen im Text 3.3 Standortgebundene SeniorenNetzwerke 
 
Das Redaktionsteam hat sich weit mehrheitlich gegen die Streichungen entschieden, da damit keine 
inhaltlichen Änderungen einhergehen und der zusätzliche Text dem besseren Verständnis dient.  
 
 
 
Die Verwaltung hat eine Synopse über die Änderungen in dem neuen Konzept für die SeniorenNetz-
werke Köln erstellt (s. Anlage 8). Dabei ist zu beachten, dass das neue Konzept redaktionell überar-
beitet wurde und dass in der Synopse nur inhaltliche, keine sprachlichen Veränderungen dargestellt 
werden. Zum besseren Vergleich wird das bisher gültige Konzept als Anlage 9 der Beschlussvorlage 
angefügt. 
 
 
Begründung der Dringlichkeit: 
 
Der Beschluss des Ausschusses für Soziales und Senioren muss noch in der laufenden Ratsperiode 
gefasst werden, da dies für die weitere Arbeit der SeniorenNetzwerke unabdingbar ist. Um die Anhö-
rung der Bezirksvertretung 8 gewährleisten zu können, muss eine Behandlung in der BV-Sitzung am 
28.05.2020 erfolgen.

Anlage 3 - Anlage 1 zum Konzept Historie der SeniorenNetzwerke

7737 Zeichen

Anlage 3 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 
 
Anlage 1 zum Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln 
Historie der SeniorenNetzwerke Köln 
 
 
1997 - 2000 
 
Folgende Fakten und Einsichten leiten einen Veränderungsprozess 
der Seniorenarbeit der 1990er Jahre ein: 
 
• der stetige Rückgang der Besucherinnen- und Besuch erzahlen 
bzw. die mangelnde Bekanntheit der Einrichtungen der offenen 
Seniorenarbeit bei Menschen über 60 Jahren (siehe Studie 
„Leben in Köln“, Seite 147ff im Plan für ein 
seniorenfreundliches Köln 2001/02) 
 
• die mangelnde „Attraktivität“ der bestehenden Einr ichtungen 
für bestimmte Zielgruppen (z. B. für engagementinteressierte 
Menschen, junge Alte) 
 
• die fehlende „Bandbreite“ der Einrichtungen für be stimmte 
Zielgruppen (z. B. ältere Menschen mit Migrationshintergrund, 
Menschen mit Behinderungen) 
 
• die Einsicht, dass die Aktivitäts- und Engagementp otentiale 
älterer Menschen gezielt gefördert und unterstützt werden 
müssen, damit sie sowohl der Gemeinschaft zu Gute kommen, 
aber auch ihren präventiven Charakter für die Individuen 
entfalten können 
 
• die Zunahme der Gruppe der Älteren innerhalb der 
Stadtgesellschaft, aber auch die sozialstrukturellen 
Veränderungen innerhalb dieser Gruppe 
 
Gewünscht war eine Neuausrichtung der offenen Seniorenarbeit mit 
einer Orientierung an Leitsätzen, die wie folgt zusammengefasst 
werden konnten: 
 
Prävention und Selbstvorsorge im Alter „lohnt“ sich!  Wer 
„vernetzt“ lebt, ist zufriedener und muss seltener auf professionelle 
Dienstleistungen zurückgreifen. 
 
 
Ältere Menschen wollen sich selbst helfen, so lange es geht. 
Selbsthilfe und -organisation sind deswegen anzuregen, zu fördern 
und zu unterstützen. 
 
 
Ältere Menschen wollen beteiligt werden und teilhaben. Sie 
wollen nicht (mehr) gerne Nutzerinnen und Nutzer bestehender 
Pogramme sein.

Anlage 3 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 
 
Anlage 1 zum Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln 
Die Generation der über 60-Jährigen verfügt über enorme 
Ressourcen (Erfahrungswissen, Zeit und soziale Kompetenzen). 
Diese gilt es zu stärken und sowohl dem Gemeinwesen zugänglich 
zu machen, als auch für den Einzelnen zu nutzen. 
 
 
Alter, der Dialog der Generationen und der demografische 
Wandel sind nicht nur Themen für Sozialarbeit und Pflege. Es 
gilt, möglichst viele Akteure für dieses Thema zu sensibilisieren! 
 
 
 
2000 - 2001 
 
Das Amt für Soziales, Arbeit und Senioren erstellt den Plan für ein 
seniorenfreundlichen Köln 2001/2002. Darin sind die Ziele für eine 
zukunftsorientierte Seniorenarbeit in Köln dokumentiert. Das erste 
Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln ist Inhalt des Plans. 
 
 
 
28.11.2001 
 
In einer Sondersitzung der Stadtarbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik 
im Kolpinghaus wird der Entwurf des Plans für ein 
seniorenfreundliches Köln 2001/2002 vorgestellt und mit allen 
Beteiligten abgestimmt. Mit der Endfassung des Plans beginnt der 
Prozess, die offene Seniorenarbeit in Köln zu modernisieren.  
 
Neben dem Amt für Soziales, Arbeit und Senioren sind die 
seniorenpolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Fraktionen im 
Rat, die Kölner Wohlfahrtsverbände, die Sozial-Betriebe-Köln (SBK) 
sowie die Seniorenvertretung der Stadt Köln an der 
Weiterentwicklung der offenen Seniorenarbeit beteiligt. 
 
 
 
18.4.2002 
 
Der Rat der Stadt Köln beschließt den Aufbau der ersten 12 
SeniorenNetzwerke in Köln. 
 
 
 
1.10.2002 
 
Die ersten beiden SeniorenNetzwerke werden in den Stadtteilen 
Meschenich und Kalk aufgebaut. Bis Ende des Jahres folgen 10 
weitere SeniorenNetzwerke in den Stadtteilen Altstadt Süd, 
Lindenthal, Ehrenfeld, Niehl, Seeberg, Poll, Ostheim, Humboldt-
Gremberg, Mülheim und Holweide.

Anlage 3 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 
 
Anlage 1 zum Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln 
 
2005 
 
Umwandlung der bestehenden Altentagesstätten/Begegnungszentren 
in standortgebundene SeniorenNetzwerke: 
 
Altentagesstätten/Begegnungszentren waren Einrichtungen der 
sogenannten offenen Seniorenarbeit in Trägerschaft der 
Wohlfahrtsverbände und ihrer Mitgliedsverbände sowie der Sozial-
Betriebe-Köln. 
 
Sie waren hinsichtlich Struktur, Größe, Zielgruppen, Angebote und 
Verortung im Stadtteil nicht miteinander zu vergleichen. Sie 
 
• bewirtschafteten Räumlichkeiten in einer Größe von  60 m² bis 
650 m², 
 
• wendeten sich an Hochaltrige oder an vornehmlich j unge Alte, 
 
• lagen im Herzen eines Stadtteils oder am Rande, 
 
• lagen in bürgerlichen Stadtteilen oder in benachte iligten 
Vierteln. 
 
 
Alle Einrichtungen hatten einen mehr oder weniger großen Kreis an 
Nutzerinnen und Nutzern und ein bestehendes Angebot, dass in die 
SeniorenNetzwerkarbeit übernommen wurde.  
 
 
 
22.6.2005 
 
Verleihung des Deutschen Präventionspreis zum Thema: „Gesund in 
der zweiten Lebenshälfte“ durch die Bertelsmann Stiftung. 
 
 
 
2006 
 
Die ersten SeniorenNetzwerke im Aufbau gehen in die 
Selbstorganisation. 
 
 
 
2007 
 
Einrichtung der ersten Servicestelle zur Unterstützung der 
selbstorganisierten SeniorenNetzwerke (0,5 Personalstelle).

Anlage 3 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 
 
Anlage 1 zum Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln 
2008 
 
Zur Konkretisierung der Konzeption „SeniorenNetzwerke“ im Plan für 
ein seniorenfreundliches Köln wird das Konzept überarbeitet. 
 
 
 
2009 
 
Ein Fortbildungsprogramm für die SeniorenNetzwerke wird 
durchgeführt. 
 
 
 
2011 
 
Das SeniorenNetzwerk Holweide erhält den Kölner Ehrenamtspreis 
stellvertretend für alle SeniorenNetzwerke in Köln. 
 
 
 
2012 
 
Einrichtung der zweiten Servicestelle zur Unterstützung der 
selbstorganisierten SeniorenNetzwerke (0,5 Personalstelle). 
 
 
 
2013 
 
Gründung des Förderkreis Kölner SeniorenNetzwerke e.V. 
 
 
 
2014 - 2015 
 
Für das Haushaltsjahr 2014 erfolgt eine Kürzung der Fördermittel. Die 
Fachebene des Amtes für Soziales, Arbeit und Senioren und der 
LIGA der Wohlfahrtsverbände erstellt das Konzept 
„Seniorenfreundliches Köln – Weiterentwicklung 2015 – 2025“, um 
mit den Kürzungen umgehen zu können.  
 
 
 
2017 
 
Das Konzept „Seniorenfreundliches Köln – Weiterentwicklung 2015 – 
2025“ wird in einem Fachgespräch, initiiert durch den Ausschuss für 
Soziales und Senioren, unter Beteiligung der Sozial-Betriebe-Köln 
und der Seniorenvertretung der Stadt Köln abgestimmt und ist

Anlage 3 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 
 
Anlage 1 zum Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln 
Auslöser und Grundlage für eine weitere Überarbeitung und 
Anpassung des Konzeptes „SeniorenNetzwerke Köln“ im Jahr 2017. 
 
 
 
2018 
 
Im Rahmen des Leitprojektes „Weiterentwicklung des Seniorenpakets 
vor dem Hintergrund des demographischen Wandels“ werden 
zusätzliche Mittel für den Ausbau der SeniorenNetzwerke zur 
Verfügung gestellt.  
 
Gleichzeitig wird ein Strategiepapier erstellt, das vom Ausschuss für 
Soziales und Senioren im November 2018 beschlossen wird. Damit 
verbunden ist der Auftrag, das bestehende Konzept für die 
SeniorenNetzwerk-Arbeit zu überarbeiten und die im vorgelegten 
Strategiepapier formulierten Handlungsfelder aufzunehmen, um die 
SeniorenNetzwerke in den nächsten Jahren qualitativ und quantitativ 
weiter zu entwickeln. 
 
 
 
2019 
 
Erhöhung der Maßnahmenmittel für die selbstorganisierten 
SeniorenNetzwerke von 1.000 € auf 1.500 €.  
 
Quantitative Entwicklung:  
15 neue SeniorenNetzwerke kommen aus Mitteln des Leitprojektes 
„Weiterentwicklung des Seniorenpakets vor dem Hintergrund des 
demographischen Wandels“ hinzu.  
 
Qualitative Entwicklung: 
Die ersten beiden bezirksbezogenen Servicestellen zur Unterstützung 
der selbstorganisierten SeniorenNetzwerke in den Bezirken Kalk und 
Mülheim werden eingerichtet. 
 
Das Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln wird überarbeitet.

Anlage 11, Auszug BV Kalk 28.05.2020 TOP 8.2.4 (2)

1203 Zeichen

Geschäftsführung  
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 
Herr Menne 
Telefon:  (0221) 221-98313  
Fax       :  (0221) 221-98347 
E-Mail:  dieter.menne@stadt-koeln.de 
Datum: 02.06.2020 
Auszug 
aus dem Beschlussprotokoll der 44. Sitzung der Bezirksvertretung 
Kalk vom 28.05.2020  
öffentlich 
 
8.2.4 Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln 
0586/2020 
Bezirksbürgermeisterin Greven-Thürmer stellt den alternativen Beschlussvorschlag 
zur Abstimmung: 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Kalk empfiehlt dem Ausschuss für Soziales und Senioren, fol-
genden Beschluss zu fassen:  
Der Ausschuss für Soziales und Senioren beschließt das vorgelegte Konzept, Stand 
13.02.2020, für die SeniorenNetzwerke Köln, einschließlich der Anlagen zum Kon-
zept. Dabei ist in der Anlage 2 (Konzept) der Textvorschlag der Seniorenvertretung 
aus Anlage 6 zu übernehmen. 
Es wird weiterhin beschlossen, dass die Anlagen zum Konzept bei Änderungen zu 
aktualisieren sind, ohne dass es eines weiteren Ausschussbeschlusses bedarf. Bei 
wesentlichen Änderungen bei Anlage 2 (Konzept) ist ein erneuter Beschluss erforder-
lich. 
Abstimmungsergebnis: 
Mehrheitlich gegen die CDU-Fraktion und den Bezirksvertreter Boyens (AfD) zuge-
stimmt.

Anlage 19, BV3-BProt zu 0586-2020

938 Zeichen

Geschäftsführung  
Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 
Herr Wagener 
Telefon:  (0221) 93313  
Fax       :  (0221)  
E-Mail:  steffen.wagener1@stadt-koeln.de  
Datum: 03.09.2020 
Auszug 
aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung der Be zirksvertretung 
Lindenthal vom 31.08.2020  
öffentlich 
9.2.7 Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln 
0586/2020 
 
 
Beschluss: 
 
Der Ausschuss für Soziales und Senioren beschließt das vorgelegte Konzept, Stand 
13.02.2020, für die SeniorenNetzwerke Köln, einschließlich der Anlagen zum Kon-
zept. Dabei ist in der Anlage 2 (Konzept) der Textvorschlag der Seniorenvertretung 
aus Anlage 6 zu übernehmen. 
Es wird weiterhin beschlossen, dass die Anlagen zum Konzept bei Änderungen zu 
aktualisieren sind, ohne dass es eines weiteren Ausschussbeschlusses bedarf. Bei 
wesentlichen Änderungen bei Anlage 2 (Konzept) ist ein erneuter Beschluss erfor-
derlich. 
 
 
Abstimmungsergebnis: 
 
Einstimmig zugestimmt

Anlage 8 Synopse alt_neu

20498 Zeichen

Anlage 8 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 
Überarbeitung des Konzeptes SeniorenNetzwerke Köln 
Synopse alt/neu 
 
Bisherige Fassung Konzept 1.11.2009  Neue Fassung Konzept 13.2.2020  
 Es fand eine redaktionelle Überarbeitung des 
bisherigen Konzeptes statt. Dabei wurden 
Formulierungen, die den geschichtlichen 
Werdegang der SeniorenNetzwerke beschreiben, 
aus dem bisherigen Text herausgenommen und 
in Anlage 1 „Historie der SeniorenNetzwerke“ 
aufgenommen. Im neuen Text wurde die 
geschlechtergerechte Sprache beachtet und 
zeitgemäße Formulierungen gewählt, die 
inhaltlich keine Veränderungen darstellen.  
Demzufolge werden nur die Änderungen in diese 
Synopse aufgenommen, die eine inhaltliche 
Bedeutung haben oder neu aufgenommen 
wurden.  
 
 Seite 2  
Neuaufnahme einer Präambel. Hier wurde 
besonders herausgestellt, dass 
SeniorenNetzwerke für alle Menschen in Köln 
offen sind. 
 
Seite 4/5  
2. Ziele 
 
Die Ziele der 
Netzwerkarbeit 
müssen sich nach 
den Gegebenheiten 
und Notwendigkeiten 
des Stadtteils richten. 
Ausdrücklich 
gewünscht ist eine 
Netzwerkarbeit, die 
sich an den 
Bedarfen, 
Ressourcen und 
Problemen im 
jeweiligen Stadtteil 
orientiert. Die Ziele 
werden mit den 
Netzwerkern/innen 
abgestimmt , so dass  
 
Seite 3  
2. Ziele und Strategien 
 
Die SeniorenNetzwerke Köln sind durch folgende 
Ziele und Strategien gekennzeichnet: 
 
• Die Seniorinnen und 
Senioren werden zur 
Selbstorganisation 
angeleitet. 
Selbstbestimmung, 
Selbsthilfe und Teilhabe auf 
persönlicher, institutioneller 
und politischer Ebene 
werden gefördert 
(Sprecherrat, 
Stadtteilkonferenz etc.). 
• Die Seniorinnen und 
Senioren haben vielfältige 
Entscheidungsmöglichkeite 
n, um die eigenen 
Interessen zu verwirklichen.

Anlage 8 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 
• sich ältere 
Menschen im 
Stadtteil 
begegnen, 
kennenlernen 
und 
gemeinsame 
Aktivitäten 
entwickeln, 
 
• sich ältere 
Menschen, 
aber gerne 
auch jüngere 
Menschen, 
gegenseitig 
helfen und 
unterstützen, 
 
• sich 
Möglichkeiten 
zu 
ehrenamtliche 
m und 
bürgerschaftli 
chem 
Engagement 
entwickeln, 
 
• sich ältere 
Menschen am 
Leben und 
der 
Gestaltung im 
Stadtteil 
beteiligen, 
 
• sich ältere 
Menschen 
angesproche 
n fühlen, die 
sonst von den 
Angeboten 
der offenen 
Seniorenarbei 
t nicht erreicht 
werden, 
 
• durch 
Vernetzung, 
Kooperation 
und Initiative 
vor Ort, der 
Es bestehen keine 
inhaltlichen Vorgaben. 
• Die unterstützende, 
hauptamtliche 
Netzwerkkoordination hat 
insbesondere die Stärkung 
vorhandener Potenziale und 
die Aktivierung weiterer 
Ressourcen im Blick. 
• Die SeniorenNetzwerke 
sollen eine Strahlkraft über 
die jeweiligen Stadtteile 
hinaus haben und sind so 
ein gutes Beispiel für ein 
seniorenfreundliches Köln. 
Sie sind dynamisch und 
passen sich an die sozialen 
und gesellschaftlichen 
Veränderungen an.  
• Es besteht eine intensive 
Kooperation zwischen den 
Trägern, mit der 
Sozialverwaltung und der 
Seniorenvertretung der 
Stadt Köln. Die Träger 
nehmen eine besondere 
Verantwortung für das 
Programm der 
SeniorenNetzwerke Köln 
wahr. 
 
Ziel ist es, in allen 86 Kölner 
Stadtteilen jeweils ein 
SeniorenNetzwerk 
aufzubauen, damit möglichst 
viele Seniorinnen und 
Senioren erreicht werden – 
unabhängig von Alter, 
Bildung, Einkommen, 
ethnischer Herkunft, geistiger 
und körperlicher Verfassung, 
Geschlecht, Hautfarbe, 
Identität, Nationalität, Religion, 
sexueller Orientierung und 
Weltanschauung. Die Arbeit 
der SeniorenNetzwerke basiert 
auf der Stärkung der 
Ressourcen und Kompetenzen 
der Menschen (Konzept des 
Empowerment). Die 
Netzwerkerinnen und 
Netzwerker im jeweiligen 
SeniorenNetzwerk bestimmen

Anlage 8 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 
Stadtteil 
seniorenfreun 
dlich(er) wird, 
 
• seniorenspezi 
fische 
Belange im 
Stadtteil 
erkannt 
werden und 
auch mit Hilfe 
anderer zum 
Thema 
werden. 
 
ihre Aktivitäten selbst. Die 
genaue Ausgestaltung ist 
dabei je nach den handelnden 
Menschen, ihren Bedürfnissen 
und Fähigkeiten und den 
Gegebenheiten im Stadtteil 
unterschiedlich. Zielgruppe 
sind Menschen, die über 
Selbsthilfefähigkeiten 
verfügen bzw. deren 
Selbsthilfefähigkeit durch die 
professionelle Koordination 
angeregt werden kann.  
 
 
Durch die 
SeniorenNetzwerkarbeit soll 
Folgendes erreicht werden:  
 
• Ältere Menschen 
begegnen sich im 
Stadtteil, lernen sich 
kennen und entwickeln 
gemeinsame Aktivitäten. 
 
• Ältere Menschen und 
auch jüngere Menschen 
helfen und unterstützen 
sich gegenseitig. 
 
• Sie entwickeln 
Möglichkeiten zu 
ehrenamtlichem und 
bürgerschaftlichem 
Engagement. 
 
• Ältere Menschen 
beteiligen sich am Leben 
und der Gestaltung im 
Stadtteil. 
 
• Es sollen auch ältere 
Menschen angesprochen 
werden, die sonst von 
den Angeboten der 
offenen Seniorenarbeit 
nicht erreicht werden. 
 
• Durch Vernetzung, 
Kooperation und Initiative 
vor Ort soll der Stadtteil

Anlage 8 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 
seniorenfreundlich(er) 
werden. 
 
• Seniorenspezifische 
Belange im Stadtteil 
sollen erkannt und auch 
mit Hilfe anderer zum 
Thema werden. 
 
• Einem umfassenden 
Inklusionsgedanken 
folgend soll die 
SeniorenNetzwerkarbeit 
den vielfältigen Belangen 
spezifischer 
Seniorengruppen 
Geltung verschaffen. 
Genannt seien hier die 
Themen interkultureller 
Ansatz, Menschen mit 
Handicap, Menschen mit 
unterschiedlichen 
sexuellen Orientierungen 
und geschlechtlicher 
Identität. 
 
 
Für die Umsetzung der Ziele 
schaffen die 
Wohlfahrtsverbände/SBK/Träger 
der Netzwerkarbeit 
Rahmenbedingungen mit 
Angeboten der Begleitung und 
Fortbildung. 
 
Die Möglichkeiten und Angebote 
in den SeniorenNetzwerken 
steigern die Lebensqualität 
älterer Menschen im Stadtteil 
und vermitteln ein positives 
Altersbild. Sie verhindern bzw. 
verzögern altersbedingte 
physische und psychische 
Krankheiten und deren 
Folgeerscheinungen. Im Hinblick 
auf die Pflegebedürftigkeit 
wirken Angebote der offenen 
Seniorenarbeit präventiv und 
bedarfssenkend. 
 
Die SeniorenNetzwerke stehen 
allen offen.

Anlage 8 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 
 
Seite 5  
SeniorenNetzwerke in der 
Anschubphase 
 
Seite 5  
SeniorenNetzwerke im Aufbau  
Seite 5  
Die Auswahl der 
Stadtteile in denen 
der/die 
Netzwerkkoordinator/ 
in tätig ist, richtet sich 
nach folgenden 
Kriterien: 
• Altenhilfebed 
arf (analog 
der im Plan 
für ein 
seniorenfreun 
dliches Köln 
ermittelten 
Werte/vgl. 
Plan Seite 
249ff) 
• absolute Zahl 
an 
Einwohnerinn 
en und 
Einwohner 
über 60 Jahre 
  oder 
einziger verbleibender Stadtteil im 
jeweiligen Stadtbezirk. 
 
Seite 5  
Die Auswahl der Stadtteile, in 
denen die Netzwerkkoordinatorin 
bzw. der Netzwerkkoordinator 
tätig ist, richtet sich nach 
folgenden Kriterien: 
• Altenhilfebedarf  
 
• absolute Zahl an 
Einwohnerinnen und 
Einwohnern über 60 
Jahre 
 
Seite 6  
Die Netzwerkkoordination ist zeitlich 
begrenzt und bleibt ca. drei Jahre  im 
gleichen Stadtteil. 
 
Seite 5  
Die Netzwerkkoordination ist zeitlich begrenzt und 
bleibt ca. vier Jahre  im gleichen Stadtteil. 
Seite 6  
Der/Die Netzwerkkoordinator/in 
verfügt in der Regel über keinen 
eigenen Treffpunkt, allenfalls ein 
kleines Büro. Die „Raumlosigkeit“ ist 
Teil des Konzepts: Es geht nicht 
darum, ältere Menschen in einen 
bestehenden Raum zu bewegen, 
sondern sich zu den Menschen im 
Stadtteil zu bewegen. Ein Effekt 
erfolgreicher Netzwerkarbeit ist 
Seite 6  
Die Netzwerkkoordination verfügt in der Regel 
über keine eigenen Räume für Aktivitäten des 
SeniorenNetzwerkes. Diese „Raumlosigkeit“ ist 
Teil des Konzeptes. In der Folge können neue 
Räume für ältere Menschen im Stadtteil 
entstehen bzw. werden bestehende Räume für 
Seniorinnen und Senioren zugänglich gemacht. 
Nach Möglichkeit sollte die 
Netzwerkkoordination ab Beginn des

Anlage 8 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 
allerdings häufig, dass neue Räume 
für ältere Menschen im Stadtteil 
entstehen bzw. dass bestehende 
Räume für Seniorinnen und Senioren 
zugänglich gemacht werden 
 
Netzwerkaufbaus durch einen Büro -/ 
Besprechungsraum im Stadtteil verortet sein.  
Seite 6  
Eine wesentliche Aufgabe des/der 
Netzwerkkoordinators/in ist die 
Schaffung eines Forums für Personen 
und Institutionen, die an einem 
seniorenfreundlichen Stadtteil 
interessiert sind (z.B. interessierte 
Einzelpersonen, Geschäftsleute, 
Vertreter von Vereinen, etc.). Bewährt 
hat sich die Einberufung einer 
Stadtteilkonferenz. 
Seite 6  
Eine wesentliche Aufgabe der 
Netzwerkkoordination ist die Schaffung eines 
Forums für Personen und Institutionen, die an 
einem seniorenfreundlichen Stadtteil interessiert 
sind (z.B. interessierte Einzelpersonen, 
Geschäftsleute, Mitglieder von Vereinen, etc.). 
Bewährt hat sich die Einberufung einer 
Stadtteilkonferenz. Sollte bereits eine 
vergleichbare Struktur oder ein vergleichbares 
Gremium im Stadtteil vorhanden sein, sind die 
Themen des SeniorenNetzwerkes dort 
einzubringen. 
 
Seite 7  
Das SeniorenNetzwerk wurde zwei 
Jahre kontinuierlich durch 
dieselbe/denselben 
Netzwerkkoordinator/in begleitet. 
Seite 7  
Das SeniorenNetzwerk wurde ca. vier Jahre 
kontinuierlich durch eine 
Netzwerkkoordination begleitet. Dabei sollte in 
den letzten beiden Jahre vor der 
Selbstorganisation die Person der 
Koordination nicht gewechselt haben. 
 
Seite 7  
Ein Sprecherrat wurde aus den 
Reihen der Netzwerker/innen gebildet. 
 
Seite 7  
Die Koordinationsstruktur eines Sprecherrates 
wird aus den Reihen der Netzwerkerinnen und 
Netzwerker gebildet und dieser bekundet, das 
SeniorenNetzwerk selbstorganisiert weiter zu 
steuern und zu entwickeln. 
 
Seite 7  
Eine Stadtteilkonferenz hat sich 
soweit etabliert, dass sie auch ohne 
Netzwerkkordination weiter Bestand 
hat. 
Seite 7  
Die Themen “ältere Menschen“ und 
„demographischer Wandel“ werden für den 
jeweiligen Stadtteil verantwortlich und 
nachhaltig in einem (Stadtteil-) Gremium, z.B. 
einer Stadtteilkonferenz, vertreten und 
bearbeitet.  Dieses Gremium hat auch ohne 
Netzwerkkoordination weiter Bestand. 
 
Seite 8  
Die Servicestelle ist bei einem 
Wohlfahrtsverband angesiedelt und 
Seite 8  
Die Servicestellen zur Unterstützung 
selbstorganisierter SeniorenNetzwerke sind bei 
den Trägern angesiedelt, die im Programm 
beteiligt sind. Die vorhandenen Servicestellen

Anlage 8 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 
wird von einer Fachkraft mit einer 
halben Stelle wahrgenommen. 
umfassen halbe Stellen 
, die mit Fachkräften 
(Diplom-Sozialpädagogik oder -Sozialarbeit) 
besetzt sind. Der personelle Umfang der 
Servicestellen ist stetig der steigenden Anzahl 
der selbstorganisierten SeniorenNetzwerke 
anzupassen. D.h.: In den Stadtbezirken, die 
flächendeckend mit SeniorenNetzwerken 
ausgestattet sind, sind bezirklich orientierte 
Servicestellen zur Unterstützung 
selbstorganisierter SeniorenNetzwerke 
einzurichten. Die Stellenbesetzung erfolgt 
kostenneutral aus dem Kontingent der 
vorhandenen Koordinationsstellen der 
SeniorenNetzwerke im Aufbau. 
 
Seite 8  
Selbstorganisierte SeniorenNetzwerke 
erhalten für einen begrenzten 
Zeitraum einen Sachmittelzuschuss, 
den sie für ihre Arbeit vor Ort 
einsetzen können. 
 
Seite 8  
Selbstorganisierte SeniorenNetzwerke erhalten 
einen Sachmittelzuschuss , den sie für ihre 
Arbeit vor Ort einsetzen können. 
Seite 11  
Die Träger als Partner des Amtes für 
Soziales und Senioren haben in 
Abstimmung mit diesen die 
SeniorenNetzwerke-Konzeption 
entwickelt. 
Seite 10  
Die Träger entwickeln zusammen mit dem Amt für 
Soziales, Arbeit und Senioren, der 
Seniorenvertretung der Stadt Köln und dem 
Förderkreis Kölner SeniorenNetzwerke e.V. 
das Konzept für die SeniorenNetzwerke 
fortlaufend weiter. Anregungen von 
Netzwerkerinnen und Netzwerkern werden 
aufgenommen. 
 
Seite 11  
Sie sind Anstellungsträger der 
Netzwerkkoordinatoren/innen. 
Seite 11  
Die Träger sind Anstellungsträger der 
SeniorenNetzwerkkoordinationen und der 
Mitarbeitenden der Servicestellen zur 
Unterstützung der selbstorganisierten 
SeniorenNetzwerke mit Dienst- und 
Fachaufsicht. 
 
 Seite 11  
Die Träger laden unter Beteiligung der Stadt 
Köln mehrmals jährlich die hauptamtlichen 
SeniorenNetzwerkkoordinationen zu einer 
Netzwerkkonferenz ein. Die 
Netzwerkkonferenzen dienen dem Austausch, 
der Koordination, Entwicklung und 
Qualitätssicherung des 
SeniorenNetzwerkprogramms.

Anlage 8 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 
 
 Seite 11  
Die Träger laden unter Beteiligung der Stadt 
Köln zweimal jährlich die Vertreterinnen und 
Vertreter der selbstorganisierten 
SeniorenNetzwerke zum Austausch ein. 
 
Seite 11  
Ihre Aufgaben sind vielfältig und 
verändern sich im Laufe der Zeit, da 
es sich bei der Netzwerkarbeit um 
eine prozessorientierte Arbeit handelt. 
So sind die Aufgaben einer/eines 
Netzwerkkoordinatorin/Netzwerkkoord 
inators in der Anfangszeit andere als 
in der Phase des Rückzugs. 
Seite 11  
Ihre Aufgaben sind vielfältig und verändern sich 
im Laufe der Zeit, da es sich bei der 
Netzwerkarbeit um eine prozessorientierte Arbeit 
handelt. So sind die Aufgaben einer 
SeniorenNetzwerkkoordination in der Anfangszeit 
andere als in der Phase des Rückzugs. Die 
genauen Ziele für die Arbeit der 
SeniorenNetzwerkkoordination werden 
zwischen dem Amt für Soziales, Arbeit und 
Senioren, dem Träger und der 
SeniorenNetzwerkkoordination jährlich 
abgestimmt. Die Seniorenvertretung der Stadt 
Köln kann die Teilnehmerinnen und 
Teilnehmer des Gesprächs im Vorfeld beraten. 
 
 
 
Seite 11/12  
Phase 1 - 3 
 
Seite 12/13  
Phase A - D 
Seite 12  
Kooperation: Die 
Menschen und 
Institutionen mit 
der Netzwerkidee 
vertraut machen 
und für die 
Zusammenarbeit 
gewinnen 
 
Durchführung von 
Informationsveranstal 
tungen für 
interessierte 
Bürgerinnen und 
Bürger 
 
Einführung der Idee der 
SeniorenNetzwerk durch die 
Gründung von Stadtteilkonferenzen 
Seite 12  
Kooperation 
Die 
SeniorenNetzwerkkoordinatio 
nen machen die Menschen 
und Institutionen mit der 
Netzwerkidee vertraut und 
gewinnen sie für die 
Zusammenarbeit. Hier ist 
besonderer Wert darauf zu 
legen, dass 
Personengruppen, die 
bisher in den 
SeniorenNetzwerken 
unterrepräsentiert sind 
(z.B. Migrantinnen und 
Migranten, ältere Lesben 
und Schwule, Seniorinnen 
und Senioren mit 
Behinderung, Seniorinnen 
und Senioren mit geringem 
Einkommen und

Anlage 8 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 
Bildungsniveau) stärker 
eingebunden werden.  
 
Dabei sind Kenntnisse und 
Erfahrungen von zentralen 
Akteuren im 
Bezirk/Stadtteil zu nutzen 
und Kooperationen im 
Bezirk/ Stadtteil 
aufzubauen und 
weiterzuentwickeln (z.B. 
Seniorenvertretung, 
Seniorenkoordination, 
Seniorenberatung, 
Sozialraumkoordination, 
Migrationsstützpunkte/Inte 
rkulturelle Zentren, Vereine 
etc.).  
 
Durchführung von 
Informationsveranstaltungen für 
interessierte Einwohnerinnen 
und Einwohner. 
 
Einführung der Idee der SeniorenNetzwerke 
durch die Gründung von Stadtteilkonferenzen 
oder Platzierung des Themas in bestehenden 
Gremien/Strukturen. 
 
 Seite 13  
Der Schritt in die Selbstorganisation wird 
durch einen Workshop der Träger zum Thema 
„Selbstorganisation“ vorbereitet. Dabei erfolgt 
eine Überleitung in die Begleitung durch die 
Servicestellen zur Unterstützung 
selbstorganisierter SeniorenNetzwerke, die 
den Prozess der Selbstorganisation 
unterstützen. 
 
Seite 12  
Die Kölner Seniorenvertretung hat seit 
Anbeginn die Konzeption und die 
Umsetzung kritisch begleitet. Viele 
Seniorenvertreterinnen und –vertreter 
sind praktisch in die 
SeniorenNetzwerkarbeit in ihrem 
„Veedel“ eingebunden. In den 
Bezirksarbeitsgemeinschaften 
Seniorenpolitik und in der 
Stadtarbeitsgemeinschaft 
Seniorenpolitik lassen sie ihre 
Seite 13  
Die Seniorenvertretung der Stadt 
Köln hat seit Beginn das 
SeniorenNetzwerkkonzept und 
den Aufbau der 
SeniorenNetzwerke begleitet 
und mitgestaltet . Viele 
Mitglieder der 
Seniorenvertretung haben sich in 
unterschiedlichen

Anlage 8 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 
Anregungen in die Konzeptarbeit 
einfließen. 
SeniorenNetzwerken vor Ort 
aktiv eingebracht.  
Die Seniorenvertretungen der Stadtbezirke 
wollen den weiteren Ausbau der 
SeniorenNetzwerke unterstützen und beratend 
begleiten. Dabei bringen sie ihre Erfahrungen, 
ihr Wissen über die sozialen Erfordernisse 
und ihre Ortskenntnisse ein. Dies gilt auch bei 
der Beratung, in welchem Stadtteil ein neues 
SeniorenNetzwerk aufgebaut oder ein altes 
SeniorenNetzwerk reaktiviert wird (siehe 4.3). 
 
Seite 13  
Schlussbemerkung 
und Ausblick 
Während der Phase 
der 
Konzepterstellung für 
die Kölner 
SeniorenNetzwerke 
als auch in deren 
Umsetzung muß die 
gute und produktive 
Kooperation der 
beteiligten Partner, 
Amt für Soziales und 
Senioren der Stadt 
Köln, 
Wohlfahrtsverbände 
und Kölner 
Seniorenvertretung 
hervorgehoben 
werden. Sie steht für 
die gemeinsame 
Begeisterung an 
einer neuen Art der 
Seniorenpolitik . 
 
In der Phase der 
Umsetzung durften 
sich die Akteure über 
mutmachende 
Erfahrungen und 
Rückmeldungen 
freuen, die neue 
Impulse gaben. Die 
positiven 
Rückmeldungen der 
Netzwerker/innen in 
den 
SeniorenNetzwerken 
und die Verleihung 
des Deutschen 
Seite 14  
Schlussbemerkung und Ausblick 
Seit Beginn der 
SeniorenNetzwerkarbeit hat die 
Konzeption wie auch die 
Umsetzung vor Ort viele positive 
Rückmeldungen erhalten. Die 
Verleihung des Deutschen 
Präventionspreises 2005 und die 
Nennung der 
SeniorenNetzwerke im Leitbild 
2020 der Stadt Köln seien hier 
als Beispiel genannt.  
 
Ziel ist es, in allen Kölner 
Stadtteilen SeniorenNetzwerke 
aufzubauen. 
 
Die Umsetzung des Konzeptes 
lebt von der guten und 
produktiven Kooperation der 
beteiligten Partner - Amt für 
Soziales, Arbeit und Senioren 
der Stadt Köln, 
Wohlfahrtsverbände, Sozial-
Betriebe-Köln, Förderkreis 
Kölner SeniorenNetzwerke 
e.V . und Seniorenvertretung der 
Stadt Köln. Sie steht nach wie 
vor für die gemeinsame 
Begeisterung an einer 
innovativen Art der 
Seniorenpolitik . 
 
Die Weiterentwicklung des 
Konzeptes der Kölner 
SeniorenNetzwerke ist 
prozesshaft angelegt, d.h. aus 
Erfahrungen lernen, Betroffene

Anlage 8 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 
Präventionspreises 
2005 seien hier als 
Beispiele genannt. 
 
Die 
Weiterentwicklung 
des Konzeptes der 
Kölner 
SeniorenNetzwerke 
ist prozesshaft 
angelegt, d.h. aus 
Erfahrungen lernen, 
Betroffene zu 
Beteiligten machen 
und nötige 
Veränderungen in die 
laufende Arbeit 
einbringen. 
 
Mit heutigem Stand 
(September2007) 
sind in insgesamt 33 
Stadtteilen 
SeniorenNetzwerke 
vorhanden. In 2008 
wird der Aufbau von 
mindestens 5 
weiteren Netzwerken 
angestrebt. D.h. eine 
beständige 
quantitative 
Weiterentwicklung ist 
Bestandteil des 
Konzeptes. 
 
Die Arbeit der 
Servicestelle ist ab 
August 2007 
aufgenommen 
worden, hier gilt es 
die fachliche 
Begleitung der 
SeniorenNetzwerke 
kritisch - konstruktiv 
zu begleiten und zu 
evaluieren. 
 
 
Nicht zuletzt steht als wichtige 
Zukunftsaufgabe an, die bisher 
bewusst parallel laufende Entwicklung 
der verschiedenen Typen von 
zu Beteiligten machen und 
nötige Veränderungen in die 
laufende Arbeit einbringen. 
Dabei sind die Möglichkeiten 
der Digitalisierung 
einzubeziehen.  
 
Um einen noch höheren 
Wirkungsgrad der 
SeniorenNetzwerkarbeit zu 
erreichen, soll regelmäßig eine 
Fachveranstaltung der 
SeniorenNetzwerke Köln 
stattfinden. Hierzu sollen 
Politik, Seniorenvertretung, 
Verwaltung, Verbände, Träger, 
der Förderkreis Kölner 
SeniorenNetzwerke e.V., 
Netzwerkerinnen und 
Netzwerker, Mitarbeitende aus 
dem Programm der 
SeniorenNetzwerkarbeit und 
themenspezifisch relevante 
Akteure zum Austausch und 
zur Weiterentwicklung 
zusammenkommen. 
 
Die Arbeit der 
SeniorenNetzwerke soll 
stadtweit abhängig von 
finanziellen und personellen 
Ressourcen nach 
einheitlichen Kriterien 
evaluiert werden. 
 
Ergänzend ist ein Konzept zur 
öffentlichkeitswirksamen 
Darstellung der 
SeniorenNetzwerkarbeit zu 
erarbeiten und sukzessive 
umzusetzen. Hierzu kann 
weiterhin neben den 
Servicestellen im Bezirk eine 
zentrale Servicestelle für alle 
SeniorenNetzwerke notwendig 
sein. 
 
Nicht zuletzt steht weiterhin als wichtige 
Zukunftsaufgabe an, die bisher bewusst parallel 
laufende Entwicklung der verschiedenen Typen 
von SeniorenNetzwerken auch strukturell 
zusammenzuführen und den Ausbau der

Anlage 8 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 
SeniorenNetzwerken auch strukturell 
zusammenzuführen. 
Servicestellen zur Unterstützung 
selbstorganisierter SeniorenNetzwerke in den 
Bezirken weiter fortzuführen.

Sachstandsbericht Rat /Ausschuss

831 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
V/50/503 
 
 
Vorlagen-Nummer 
0586/2020
Stand: 23.10.2023 
Sachstandsbericht  
Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln 
Der Ausschuss für Soziales und Senioren beschließt das vorgelegte Konzept, Stand 
13.02.2020, für die SeniorenNetzwerke Köln, einschließlich der Anlagen zum Konzept. 
  
Es wird weiterhin beschlossen, dass die Anlagen zum Konzept in der Folgezeit bei Änderun-
gen zu aktualisieren sind, ohne dass es eines weiteren Ausschussbeschlusses bedarf. Hier-
bei sind die SeniorenNetzwerke Köln und die Bezirksvertretungen einzubeziehen. 
 
 
Status    in Bearbeitung 
 
    erledigt 
 
 
 
Aktueller Bearbeitungsstand: 
Das Konzept wurde beschlossen und befindet sich in der kontinuierlichen Umsetzung. 
Nächste Schritte: 
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den: 
Nicht erforderlich.

Anlage 12, Auszug BP BV Chorweiler 04.06.2020 Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln

891 Zeichen

Geschäftsführung  
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 
Frau Büscher-Kallen 
Telefon:  (0221) 221-96313  
Fax       :  (0221) 221-96400 
E-Mail:  anja.buescher-kallen@stadt-koeln.de 
Datum: 05.06.2020 
Auszug 
aus dem Beschlussprotokoll der 51. Sitzung der Bezirksvertretung 
Chorweiler vom 04.06.2020 
öffentlich 
9.2.4 Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln 
0586/2020 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Chorweiler empfiehlt dem Ausschuss für Soziales und Senio-
ren folgenden Beschluss zu fassen: 
Der Ausschuss für Soziales und Senioren beschließt das vorgelegte Konzept, Stand 
13.02.2020, für die SeniorenNetzwerke Köln, einschließlich der Anlagen zum Kon-
zept. 
Es wird weiterhin beschlossen, dass die Anlagen zum Konzept in der Folgezeit bei 
Änderungen zu aktualisieren sind, ohne dass es eines weiteren Ausschussbeschlus-
ses bedarf. 
 
Abstimmungsergebnis: 
 
Einstimmig beschlossen

Anlage 1 Öffentlichkeitsbeteiligung (nur UmweltA)

1383 Zeichen

Anlage 1: Öffentlichkeitsbeteiligung  
[Beim Druck ausgeblendeter Text: Hier geht es um eine Verfahrensentscheidung. Bitte wählen Sie eine der drei folgenden Varianten.] 
 
VARIANTE 1 
 Öffentlichkeitsbeteiligung ist gesetzlich vorgeschrieben. 
 Folgende Form des Verfahrens ist vorgeschrieben: 
      
 
 Ein spezielles Verfahren ist nicht vorgeschrieben. 
     Folgender Verfahrenstyp wird empfohlen: 
 
Beteiligungsspielraum Komplexität 
 Information  einfach / standardisiert 
 Anhörung / Beratung  teilstandardisiert 
 Mitgestaltung / Mitverantwortung  komplex / individuell 
 
Das Beteiligungskonzept ist bereits beigefügt bzw. wird in der nächsten Sitzung zur Entscheidung vorgelegt.  
 
VARIANTE 2 
 Eine freiwillige Öffentlichkeitsbeteiligung wird vorgeschlagen. 
 
Folgender Verfahrenstyp wird empfohlen: 
  
Beteiligungsspielraum Komplexität 
 Information  einfach / standardisiert 
 Anhörung / Beratung  teilstandardisiert 
 Mitgestaltung / Mitverantwortung  komplex / individuell 
 
Das Beteiligungskonzept ist bere its beigefügt bzw. wird in der nächsten Sitzung zur Entscheidung vorgelegt.  
 
VARIANTE 3 
 Eine Öffentlichkeitsbeteiligung wird nicht vorgeschlagen, weil: 
 
 Öffentlichkeitsbeteiligung hat bereits stattgefunden. 
 Gestaltungsspielraum ist nicht ausreichend. 
 Verfahrensverzögerung kann nicht akzeptiert werden. 
Ressourcen stehen nicht zur Verfügung.

Anlage 2 Konzept SNW Köln Stand 13.02.2020

31366 Zeichen

Anlage 2 Beschlussvorlage SOSE 28.5.2020 
 
 
 
 
SeniorenNetzwerke 
Köln 
 
Konzept 
 
(Stand 13.02.2020)

SeniorenNetzwerke Köln 
 Seite 2 von 14 
2 
 
 
 
 
Konzeption für SeniorenNetzwerke in Köln 
 
 
Präambel 
 
Dieses Konzept bezieht sich auf die SeniorenNetzwerke, die durch Initiative der 
Stadt Köln, der Kölner Wohlfahrtsverbände, der Sozial-Betriebe-Köln und der 
Seniorenvertretung der Stadt Köln entstanden sind und in Zukunft noch entstehen 
werden. 
 
Die SeniorenNetzwerkarbeit einschließlich der Unterstützungsstrukturen wird vom 
Amt für Soziales, Arbeit und Senioren durch Fördermittel bezuschusst. Die 
jährliche Verteilung dieser Mittel wird im Ausschuss für Soziales und Senioren 
beschlossen.  
 
Grundlage für politische Beschlüsse ist § 71 SGB XII „Altenhilfe“. Der Gesetzgeber 
bringt in § 71 SGB XII zum Ausdruck, dass alte Menschen neben der 
„Grundsicherung“ vielfältige Angebote erhalten können, die helfen, die 
Schwierigkeiten des Alters zu überwinden, und zwar ohne Rücksicht auf 
vorhandenes Einkommen oder Vermögen.  
 
SeniorenNetzwerke sind für alle Menschen in Köln offen, unabhängig von Alter, 
Bildung, Einkommen, ethnischer Herkunft, geistiger und körperlicher Verfassung, 
Geschlecht, Hautfarbe, Identität, Nationalität, Religion, sexueller Orientierung und 
Weltanschauung. Fehlende technische Ausstattung darf kein Hinderungsgrund 
sein. 
 
In erster Linie spricht das Programm „SeniorenNetzwerke Köln“ Menschen mit 
Selbsthilfepotential an. Letztlich können und sollen alle Menschen in Köln 
Nutzerinnen und Nutzer der SeniorenNetzwerke sein. 
 
 
1. Begriffsbestimmung 
 
In einem SeniorenNetzwerk treffen sich Seniorinnen und Senioren (ohne 
Altersgrenzen) aus einem Stadtteil . Das Ziel dieser Treffen ist, dass sich die 
Menschen im Stadtteil begegnen und für sich und andere aktiv werden. 
 
Wer sich in ein SeniorenNetzwerk einbringt, wird als Netzwerkerin bzw. 
Netzwerker bezeichnet. Jeder, der an der Umsetzung der Idee mitwirken will, ist 
dazu eingeladen. Die Mitwirkung ist an keinerlei Voraussetzungen geknüpft; 
vielmehr ist die Philosophie, dass jeder Mensch seine Fähigkeiten und 
Kompetenzen zur Entwicklung eines Netzwerkes einbringen kann. 
 
Auch Vertreterinnen und Vertreter von Institutionen, Vereinen u.ä., sowie Akteure 
im Stadtteil, deren Zielgruppen nicht vorrangig Seniorinnen und Senioren sind (z.B. 
Betreiberinnen und Betreiber von Kiosken, Bäckereien, Apotheken etc.) können 
Teil des SeniorenNetzwerkes werden. Durch die SeniorenNetzwerke entstehen im

SeniorenNetzwerke Köln 
 Seite 3 von 14 
3 
 
Stadtteil Interessen- und Aktivitätsgruppen, Projekte und Prozesse, die den 
Stadtteil lebenswert machen; insbesondere für ältere Menschen. 
 
 
2. Ziele und Strategien 
 
Die SeniorenNetzwerke Köln sind durch folgende Ziele und Strategien gekennzeichnet: 
 
• Die Seniorinnen und Senioren werden zur Selbstorga nisation angeleitet. 
Selbstbestimmung, Selbsthilfe und Teilhabe auf persönlicher, institutioneller 
und politischer Ebene werden gefördert (Sprecherrat, Stadtteilkonferenz etc.). 
• Die Seniorinnen und Senioren haben vielfältige Ent scheidungsmöglichkeiten, 
um die eigenen Interessen zu verwirklichen. Es bestehen keine inhaltlichen 
Vorgaben. 
• Die unterstützende, hauptamtliche Netzwerkkoordina tion hat insbesondere die 
Stärkung vorhandener Potenziale und die Aktivierung weiterer Ressourcen im 
Blick. 
• Die SeniorenNetzwerke sollen eine Strahlkraft über  die jeweiligen Stadtteile 
hinaus haben und sind so ein gutes Beispiel für ein seniorenfreundliches Köln. 
Sie sind dynamisch und passen sich an die sozialen und gesellschaftlichen 
Veränderungen an.  
• Es besteht eine intensive Kooperation zwischen den Trägern, mit der Sozial- 
verwaltung und der Seniorenvertretung der Stadt Köln. Die Träger nehmen 
eine besondere Verantwortung für das Programm der SeniorenNetzwerke 
Köln wahr.  
 
Ziel ist es, in allen 86 Kölner Stadtteilen jeweils ein SeniorenNetzwerk aufzubauen, 
damit möglichst viele Seniorinnen und Senioren erreicht werden – unabhängig von 
Alter, Bildung, Einkommen, ethnischer Herkunft, geistiger und körperlicher 
Verfassung, Geschlecht, Hautfarbe, Identität, Nationalität, Religion, sexueller 
Orientierung und Weltanschauung. Die Arbeit der SeniorenNetzwerke basiert auf 
der Stärkung der Ressourcen und Kompetenzen der Menschen (Konzept des 
Empowerment). Die Netzwerkerinnen und Netzwerker im jeweiligen 
SeniorenNetzwerk bestimmen ihre Aktivitäten selbst. Die genaue Ausgestaltung ist 
dabei je nach den handelnden Menschen, ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten und 
den Gegebenheiten im Stadtteil unterschiedlich. Zielgruppe sind Menschen, die 
über Selbsthilfefähigkeiten verfügen bzw. deren Selbsthilfefähigkeit durch die 
professionelle Koordination angeregt werden kann.  
 
 
Durch die SeniorenNetzwerkarbeit soll Folgendes erreicht werden:  
 
• Ältere Menschen begegnen sich im Stadtteil, lernen  sich kennen und 
entwickeln gemeinsame Aktivitäten. 
 
• Ältere Menschen und auch jüngere Menschen helfen u nd unterstützen sich 
gegenseitig.

SeniorenNetzwerke Köln 
 Seite 4 von 14 
4 
 
• Sie entwickeln Möglichkeiten zu ehrenamtlichem und  bürgerschaftlichem 
Engagement. 
 
• Ältere Menschen beteiligen sich am Leben und der G estaltung im Stadtteil. 
 
• Es sollen auch ältere Menschen angesprochen werden , die sonst von den 
Angeboten der offenen Seniorenarbeit nicht erreicht werden. 
 
• Durch Vernetzung, Kooperation und Initiative vor O rt soll der Stadtteil 
seniorenfreundlich(er) werden. 
 
• Seniorenspezifische Belange im Stadtteil sollen er kannt und auch mit Hilfe 
anderer zum Thema werden. 
 
• Einem umfassenden Inklusionsgedanken folgend soll die 
SeniorenNetzwerkarbeit den vielfältigen Belangen spezifischer 
Seniorengruppen Geltung verschaffen. Genannt seien hier die Themen 
interkultureller Ansatz, Menschen mit Handicap, Menschen mit 
unterschiedlichen sexuellen Orientierungen und geschlechtlicher Identität. 
 
 
Für die Umsetzung der Ziele schaffen die Wohlfahrtsverbände/SBK/Träger der 
Netzwerkarbeit Rahmenbedingungen mit Angeboten der Begleitung und 
Fortbildung. 
 
Die Möglichkeiten und Angebote in den SeniorenNetzwerken steigern die 
Lebensqualität älterer Menschen im Stadtteil und vermitteln ein positives Altersbild. 
Sie verhindern bzw. verzögern altersbedingte physische und psychische 
Krankheiten und deren Folgeerscheinungen. Im Hinblick auf die Pflegebedürftigkeit 
wirken Angebote der offenen Seniorenarbeit präventiv und bedarfssenkend. 
 
Die SeniorenNetzwerke stehen allen offen. 
 
 
3. Typen der SeniorenNetzwerke 
 
Seit 2002 ist die Netzwerkidee an mehreren Standorten und in verschiedenen 
Varianten erprobt worden. Dabei hat sich herausgestellt, dass die 
SeniorenNetzwerke mindestens hinsichtlich der Ausgangslage und der Phase ihrer 
Entwicklung unterschieden werden können.  
 
Im Folgenden sollen unterschieden werden: 
 
• SeniorenNetzwerke im Aufbau = SeniorenNetzwerke, d ie von einer 
hauptamtlichen Netzwerkkoordination - vom Amt für Soziales, Arbeit und 
Senioren bezuschusst - aufgebaut und unterstützt werden,  
 
• Selbstorganisierte SeniorenNetzwerke = SeniorenNet zwerke, die 
selbstständig, ohne hauptamtliche Netzwerkkoordination im Stadtteil wirken

SeniorenNetzwerke Köln 
 Seite 5 von 14 
5 
 
und durch die Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter 
SeniorenNetzwerke begleitet werden, 
 
• Standortgebundene SeniorenNetzwerke = SeniorenNetz werke, die eigene 
Räume haben und sich z.B. aus einer ehemaligen Altentagesstätte/einem 
Begegnungszentrum mit hauptamtlicher SeniorenNetzwerkkoordination 
heraus entwickelt haben. 
 
 
 
 
3.1 SeniorenNetzwerke im Aufbau 
 
SeniorenNetzwerke, die auf Initiative des Amtes für Soziales, Arbeit und Senioren, 
der Wohlfahrtsverbände, den Sozial-Betrieben-Köln und der Seniorenvertretung 
der Stadt Köln entstehen, erhalten in der Anschubphase die Finanzierung für eine 
Netzwerkkoordination im Umfang einer halben Stelle (Diplom-Sozialpädagogik/-
Sozialarbeit oder vergleichbare Hochschulqualifikation), angestellt bei einem der 
Wohlfahrtsverbände bzw. den Sozial-Betrieben-Köln. 
 
 
Die Auswahl der Stadtteile, in denen die Netzwerkkoordinatorin bzw. der 
Netzwerkkoordinator tätig ist, richtet sich nach folgenden Kriterien: 
  
• Altenhilfebedarf  
 
• absolute Zahl an Einwohnerinnen und Einwohnern übe r 60 Jahre 
 
Bewährt hat sich, die Entscheidung über den (nächsten) Stadtteil in einem 
gemeinsamen Gespräch zwischen dem Amt für Soziales, Arbeit und Senioren, 
dem jeweiligen Trägerverband, der Netzwerkkoordinatorin oder dem 
Netzwerkkoordinator und der bezirklichen Seniorenvertretung der Stadt Köln zu 
treffen. Anregungen der Bezirksarbeitsgemeinschaften Seniorenpolitik und 
Beschlüsse der Bezirksvertretungen werden von der bezirklichen 
Seniorenvertretung mit ins Gespräch eingebracht. 
 
 
Weitere Merkmale der SeniorenNetzwerke im Aufbau: 
 
• Die Netzwerkkoordination ist zeitlich begrenzt und  bleibt ca. vier Jahre im 
gleichen Stadtteil. Der genaue Zeitraum wird zwischen dem Amt für 
Soziales, Arbeit und Senioren, dem Träger des SeniorenNetzwerkes, der 
Netzwerkkoordination, dem Spitzenverband des Trägers des 
SeniorenNetzwerkes, der Seniorenvertretung der Stadt Köln und den 
Netzwerkerinnen und Netzwerkern des betreffenden SeniorenNetzwerkes 
abgestimmt. 
 
• Ein wesentliches Strukturmerkmal der Netzwerkarbei t ist von Anfang an, die 
Selbstorganisation der Netzwerkerinnen und Netzwerker im Stadtteil zu 
fördern und zu stärken. Nach Ausscheiden der Netzwerkkoordination wird 
das SeniorenNetzwerk selbstständig (selbstorganisiertes

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SeniorenNetzwerk). Die Selbstorganisation wird fachlich durch die 
Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter SeniorenNetzwerke 
begleitet (weiteres siehe 3.2.3). 
 
• Die Netzwerkkoordination verfügt in der Regel über  keine eigenen Räume 
für Aktivitäten des SeniorenNetzwerkes. Diese „Raumlosigkeit“ ist Teil des 
Konzeptes. In der Folge können neue Räume für ältere Menschen im 
Stadtteil entstehen bzw. werden bestehende Räume für Seniorinnen und 
Senioren zugänglich gemacht. Nach Möglichkeit sollte die 
Netzwerkkoordination ab Beginn des Netzwerkaufbaus durch einen Büro-/ 
Besprechungsraum im Stadtteil verortet sein. 
 
• Eine wesentliche Aufgabe der Netzwerkkoordination ist die Schaffung eines 
Forums für Personen und Institutionen, die an einem seniorenfreundlichen 
Stadtteil interessiert sind (z.B. interessierte Einzelpersonen, Geschäftsleute, 
Mitglieder von Vereinen, etc.). Bewährt hat sich die Einberufung einer 
Stadtteilkonferenz. Sollte bereits eine vergleichbare Struktur oder ein 
vergleichbares Gremium im Stadtteil vorhanden sein, sind die Themen des 
SeniorenNetzwerkes dort einzubringen. 
 
• Die hauptamtliche Koordination hat, aufgeteilt in verschiedene Phasen, u.a. 
folgende Aufgaben (weiteres siehe 4.3 dieses Konzeptes) 
 
 
• Stadtteilerkundung und Stadtteilanalyse 
 
• Menschen und Institutionen mit der Netzwerkidee ve rtraut 
machen und für die (aktive) Teilnahme/Mitarbeit gewinnen 
 
• Begleitung und Unterstützung der Netzwerkerinnen u nd 
Netzwerker (Einzelpersonen, Gruppen und Projekte) 
 
• Initiierung und Begleitung der Stadtteilkonferenz 
 
• Stärkung von Personen und Institutionen zur 
Selbstorganisation 
 
 
3.2 Selbstorganisierte SeniorenNetzwerke 
 
 
3.2.1 Begriffsdefinition 
 
SeniorenNetzwerke dieses Typs können nach bisherigen Erfahrungen wie folgt 
beschrieben werden: 
 
Gruppen von Seniorinnen und Senioren, Einzelpersonen, Institutionen oder 
Geschäftsleute, die durch die Netzwerkkoordination in einer Aufbauphase 
zusammengefunden haben und die Netzwerkidee befürworten und mittragen,

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bilden das SeniorenNetzwerk in einem bestimmten Stadtteil und entwickeln das 
SeniorenNetzwerk selbstorganisiert weiter. 
 
 
3.2.2 Vorraussetzung für die Selbstorganisation  
 
Ein SeniorenNetzwerk geht in die Phase der Selbstorganisation, wenn folgende 
Rahmenbedingungen erfüllt sind: 
 
• Das SeniorenNetzwerk wurde ca. vier Jahre kontinui erlich durch eine 
Netzwerkkoordination begleitet. Dabei sollte in den letzten beiden Jahre vor 
der Selbstorganisation die Person der Koordination nicht gewechselt haben. 
 
• Das SeniorenNetzwerk hat sich eine tragfähige, das  SeniorenNetzwerk in 
der Selbstorganisation weiterführende Struktur gegeben. Die 
Netzwerkerinnen und Netzwerker haben den Willen bekundet, die 
entstandenen Aktivitäten und Angebote weiter zu verantworten und zu 
gestalten, auch wenn sich die hauptamtliche Netzwerkkoordination aus dem 
Stadtteil zurückziehen wird.  
 
• Die Koordinationsstruktur eines Sprecherrates wird  aus den Reihen der 
Netzwerkerinnen und Netzwerker gebildet und dieser bekundet, das 
SeniorenNetzwerk selbstorganisiert weiter zu steuern und zu entwickeln.  
 
• In der Regel gibt es eine „Patenorganisation“ im S tadtteil, die das 
selbstorganisierte SeniorenNetzwerk unterstützt. Es soll sich dabei um eine 
gemeinnützige Organisation handeln, eine Kirchengemeinde oder eine 
Stiftung. Die Kooperation kann unterschiedliche Formen haben - ideelle, 
finanzielle, räumliche oder personelle Unterstützung – und sollte in einer 
Vereinbarung festgehalten werden.  
 
• Die Themen “ältere Menschen“ und „demographischer Wandel“ werden für 
den jeweiligen Stadtteil verantwortlich und nachhaltig in einem (Stadtteil-) 
Gremium, z.B. einer Stadtteilkonferenz, vertreten und bearbeitet. Dieses 
Gremium hat auch ohne Netzwerkkoordination weiter Bestand. 
 
 
3.2.3 Unterstützungsstruktur für selbstorganisierte  SeniorenNetzwerke 
 
Die Befähigung zur Selbstorganisation und bürgerschaftlichem Engagement sind 
zentrale Merkmale der SeniorenNetzwerkarbeit. Menschen, die sich engagieren, 
brauchen professionelle Unterstützung und Begleitung, auf die sie zurückgreifen 
können.  
 
 
Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter SeniorenNetzwerke 
 
Die wesentliche Begleitung erfolgt durch die Servicestellen zur Unterstützung 
selbstorganisierter SeniorenNetzwerke. Diese Stellen haben zum Ziel, die 
bestehenden selbstorganisierten SeniorenNetzwerke und ihre Netzwerkerinnen 
und Netzwerker zu stärken, zu unterstützen und miteinander zu vernetzen. Als

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Arbeitsprinzip gilt die „Hilfe zur Selbsthilfe“. Die Servicestellen zur Unterstützung 
selbstorganisierter SeniorenNetzwerke übernehmen durch regelmäßigen Kontakt 
beratende, helfende und begleitende Funktionen und tragen so dazu bei, dass die 
Entwicklung eines selbstorganisierten SeniorenNetzwerkes einen positiven Verlauf 
nimmt. Für das selbstorganisierte SeniorenNetzwerk sind letztendlich die 
Netzwerkerinnen und Netzwerker im Stadtteil selbst verantwortlich. 
 
Die Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter SeniorenNetzwerke 
verstehen sich als Prozessbegleitung für die selbstorganisierten Netzwerkerinnen 
und Netzwerker und haben im einzelnen folgende Aufgaben: 
 
• Organisation und Durchführung stadtweiter oder bez irksorientierter 
Netzwerktreffen (Zusammenschluss und Austausch der Netzwerkerinnen 
und Netzwerker) 
 
• Informationsplattform zu Fortbildungsmöglichkeiten , Fachtagungen und 
Veranstaltungen 
 
• Unterstützung bei Fundraising, Öffentlichkeitsarbe it und bei 
organisatorischen Fragen 
 
• Beratung und Krisenintervention 
 
• Einbindung in die Kölner Seniorenarbeit 
 
• Sicherung des Kontakts zur Verwaltung, den Wohlfah rtsverbänden, dem 
Förderkreis SeniorenNetzwerke e.V. und der Seniorenvertretung der Stadt 
Köln 
 
 
Die Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter SeniorenNetzwerke sind 
bei den Trägern angesiedelt, die im Programm beteiligt sind. Die vorhandenen 
Servicestellen umfassen halbe Stellen, die mit Fachkräften (Diplom-
Sozialpädagogik oder -Sozialarbeit) besetzt sind. Der personelle Umfang der 
Servicestellen ist stetig der steigenden Anzahl der selbstorganisierten 
SeniorenNetzwerke anzupassen. D.h.: In den Stadtbezirken, die flächendeckend 
mit SeniorenNetzwerken ausgestattet sind, sind bezirklich orientierte 
Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter SeniorenNetzwerke 
einzurichten. Die Stellenbesetzung erfolgt kostenneutral aus dem Kontingent der 
vorhandenen Koordinationsstellen der SeniorenNetzwerke im Aufbau. 
 
 
Finanzielle Zuwendungen 
 
Selbstorganisierte SeniorenNetzwerke erhalten einen Sachmittelzuschuss, den sie 
für ihre Arbeit vor Ort einsetzen können. Höhe und Dauer dieser finanziellen 
Zuwendung sind abhängig von den vorhandenen Haushaltsmitteln und werden 
zwischen dem Amt für Soziales, Arbeit und Senioren, den Wohlfahrtsverbänden 
und den Sozial-Betrieben-Köln abgestimmt und durch den Ausschuss für Soziales 
und Senioren beschlossen.

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3.3 Standortgebundene SeniorenNetzwerke  
 
Diese SeniorenNetzwerke sind aus den früheren Altentagesstätten 
/Begegnungszentren hervorgegangen (vgl. Anlage Historie). Sie verfügen über 
hauptamtliches Personal (Diplom-Sozialpädagogik, -Sozialarbeit oder 
vergleichbare Hochschulqualifikation), eigene Räumlichkeiten und eine 
bestehende Büroausstattung. 
 
Ziel ist es, dass in den Räumen des jeweiligen Trägers sowohl Angebote 
wahrgenommen werden können, als auch diese Räume als Ausgangspunkt von 
selbstorganisierten Aktivitäten zu nutzen. Diese SeniorenNetzwerke erfüllen also 
eine doppelte Funktion: 
 
Verpflichtend für alle ist, ein Grundangebot für ältere Menschen im Stadtteil zu 
sichern. Damit ist ein Angebot gemeint, an dem auch hochaltrige und/oder 
gesundheitlich eingeschränkte und/oder behinderte ältere Menschen teilnehmen 
können. In der Regel handelt es sich dabei um Angebote, die einen betreuenden 
oder geselligen Charakter haben (z. B. Spielenachmittage, Frückstückstreffen, 
Gedächtnistraining). Die Angebote sind möglichst kostenfrei anzubieten und offen 
für alle Interessierte. Idealerweise wird das Grundangebot von engagierten 
Ehrenamtlichen übernommen. Aufgabe der hauptamtlichen 
SeniorenNetzwerkkoordination ist es, Menschen für diese Aufgabe zu finden, zu 
qualifizieren und zu begleiten. 
 
Neben der Steuerung dieses Grundangebots hat die Leitung der ehemaligen 
Altentagesstätte/des Begegnungszentrums die Aufgabe, ein SeniorenNetzwerk 
aufzubauen. Hier gelten die Ziele wie unter Abschnitt 2. 
 
Diese Aufgabenerfüllung erfordert ein völlig neues Rollenverständnis der 
Leitungskraft. War die Leitung einer Altentagesstätte/eines Begegnungszentrums 
vorher „Macherin bzw. Macher“ oder „Gestalterin bzw. Gestalter“, so ist sie jetzt 
„Ermöglicherin bzw. Ermöglicher“ und „Begleiterin bzw. Begleiter“ von Prozessen 
und Menschen. Hat die Leitung vorher ein Programm für  andere entwickelt, 
entwickelt sie jetzt ein Programm mit den Menschen  gemeinsam. War vorher ein 
Ziel, dass viele Menschen das Haus nutzen oder besuchen und die Angebote 
„ausgebucht“ sind, muss jetzt Ziel sein, dass möglichst viele Menschen eigene 
Initiativen entwickeln. Die Koordination fördert die Nutzerinnen und Nutzer mit 
ihren Ressourcen und Potentialen. 
 
In Stadtteilen, in denen es keine Stadtteilkonferenz gibt, richtet die 
SeniorenNetzwerkkoordination eine solche ein und stellt sicher, dass diese 
Konferenz mindestens zweimal im Jahr tagt. In Stadtteilen, in denen es bereits 
bestehende und gut funktionierende Vernetzungsstrukturen gibt, muss keine 
Parallelstruktur aufgebaut werden. Bestehende Strukturen müssen jedoch 
nachweisbar für Seniorenthemen und –belange sensibilisiert werden. Auf die 
Erweiterung des Kreises (gemäß Konzept) muss aktiv hingewirkt werden.

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4. Handlungsebenen 
 
Damit sich das Konzept der SeniorenNetzwerke Köln in allen Stadtteilen (86) 
ausbreiten kann und somit möglichst viele Seniorinnen und Senioren an das 
SeniorenNetzwerk in ihrem Stadtteil angeschlossen werden, ist die 
Zusammenarbeit folgender vier Handlungsebenen erforderlich: 
 
 
4.1 Amt für Soziales, Arbeit und Senioren 
 
Das Amt für Soziales, Arbeit und Senioren hat gemeinsam mit den 
Wohlfahrtsverbänden, den Sozial-Betrieben-Köln und der Seniorenvertretung das 
Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln aus 2001/2002 weiter entwickelt. Dieses 
Konzept beschreitet Neuland, indem erstmalig in der Kölner Seniorenarbeit das 
Ziel formuliert wird, dass ältere Bürgerinnen und Bürger sich im Stadtteil selbst 
organisieren sollen. Zur Umsetzung dieses Zieles gewährt das Amt für Soziales, 
Arbeit und Senioren entsprechend der aktuellen Haushaltslage auf Beschluss des 
Ausschusses für Soziales und Senioren jährliche Zuschüsse zu Personal- und 
Sachkosten einer SeniorenNetzwerkkoordination an die Wohlfahrtsverbände, ihre 
Mitglieder oder die Sozial-Betriebe-Köln für SeniorenNetzwerke im Aufbau, 
standortgebundene SeniorenNetzwerke und die Servicestellen zur Unterstützung 
selbstorganisierter SeniorenNetzwerke sowie Sachkostenzuschüsse an 
selbstorganisierte SeniorenNetzwerke.  
 
Zusammenfassend obliegt dem Amt für Soziales, Arbeit und Senioren die 
Steuerung und Evaluation des gesamten Programms in Kooperation mit den 
Wohlfahrtsverbänden, den Sozial-Betrieben-Köln und der Seniorenvertretung, 
einschließlich eventueller Modifikationen des Programms. 
 
Konkret begleitet und unterstützt es die Anstellungsträger der 
SeniorenNetzwerkkoordination fachlich, und zwar sowohl bezogen auf das 
gesamte Programm (a), als auch bezogen auf das jeweilige SeniorenNetzwerk (b). 
 
 
Beispielhaft sei genannt: 
 
zu a) Entwicklung und Abstimmung von Kriterien, ab wann ein 
SeniorenNetzwerk verselbständigt werden kann und in welchem Stadtteil 
die SeniorenNetzwerkkoordination das nächste SeniorenNetzwerk 
entwickelt. 
zu b) Abstimmung von stadtteilspezifischen Zielen. 
 
 
4.2 Träger (Wohlfahrtsverbände, ihre Mitglieder und Sozial-Betriebe-Köln ) 
 
• Die Träger entwickeln zusammen mit dem Amt für Soz iales, Arbeit und 
Senioren, der Seniorenvertretung der Stadt Köln und dem Förderkreis 
Kölner SeniorenNetzwerke e.V. das Konzept für die SeniorenNetzwerke 
fortlaufend weiter. Anregungen von Netzwerkerinnen und Netzwerkern

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werden aufgenommen. 
 
• Die Träger sind Anstellungsträger der SeniorenNetz werkkoordinationen und 
der Mitarbeitenden der Servicestellen zur Unterstützung der 
selbstorganisierten SeniorenNetzwerke mit Dienst- und Fachaufsicht. 
 
• Bei den standortgebundenen SeniorenNetzwerken sind  sie Träger der 
Einrichtungen. Während die SeniorenNetzwerke im Aufbau überwiegend 
aus städtischen Zuschüssen finanziert werden, fließen bei den 
standortgebundenen SeniorenNetzwerken Trägermittel ein. 
 
• Die Träger stellen ihr spezifisches Profil als woh lfahrtsverbandlicher bzw. 
kommunaler Träger zugunsten einer trägerübergreifenden Struktur mit 
verteilten Zuständigkeiten je nach Stadtteilen zurück. Ehrenamt, 
Bürgerschaftliches Engagement und Selbsthilfe begleiten und unterstützen 
sie gemeinsam auf der Basis dieser Konzeption. 
 
• Die Träger praktizieren eine intensive Kooperation  auf der Ebene der 
Abteilungsleitungen/Fachberatungen und Netzwerkkoordination. 
Beispielhaft seien genannt: stadtweite Treffen, Fortbildungen, Publikationen, 
Internet-Auftritt etc. 
 
• Die Träger sind verantwortlich für die Umsetzung d ieses Konzeptes und die 
mit dem Amt für Soziales, Arbeit und Senioren abgestimmten 
stadtteilspezifischen Ziele. Zur Unterstützung dieser Arbeit ist im Rahmen 
der Fachberatungsförderung ein entsprechender Anteil vorgesehen. 
 
• Die Träger laden unter Beteiligung der Stadt Köln mehrmals jährlich die 
hauptamtlichen SeniorenNetzwerkkoordinationen zu einer 
Netzwerkkonferenz ein. Die Netzwerkkonferenzen dienen dem Austausch, 
der Koordination, Entwicklung und Qualitätssicherung des 
SeniorenNetzwerkprogramms. 
 
• Die Träger laden unter Beteiligung der Stadt Köln zweimal jährlich die 
Vertreterinnen und Vertreter der selbstorganisierten SeniorenNetzwerke 
zum Austausch ein. 
 
 
4.3 SeniorenNetzwerkkoordination 
 
Ihre Aufgaben sind vielfältig und verändern sich im Laufe der Zeit, da es sich bei 
der Netzwerkarbeit um eine prozessorientierte Arbeit handelt. So sind die 
Aufgaben einer SeniorenNetzwerkkoordination in der Anfangszeit andere als in der 
Phase des Rückzugs. Die genauen Ziele für die Arbeit der 
SeniorenNetzwerkkoordination werden zwischen dem Amt für Soziales, Arbeit und 
Senioren, dem Träger und der SeniorenNetzwerkkoordination jährlich abgestimmt. 
Die Seniorenvertretung der Stadt Köln kann die Teilnehmerinnen und Teilnehmer 
des Gesprächs im Vorfeld beraten.

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A  Analyse 
 
Im Wesentlichen handelt es sich um zwei Aufgabenbereiche: 
 
Stadtteilanalyse 
Den Stadtteil mit seinen Besonderheiten, Stärken und Schwächen 
kennenlernen. 
 
• Stadtteildaten in ihrer Diversität erfassen und de uten. 
 
• Angebotsstruktur für Seniorinnen und Senioren im S tadtteil erfassen. 
 
• Wichtige Schlüsselpersonen und Knotenpunkte im Sta dtteil kennenlernen. 
 
• Institutionen im Stadtteil kennenlernen. 
 
• Vernetzungsstrukturen (formelle und informelle) ke nnenlernen. 
 
• „Probleme“, Defizite, Lücken im Hilfesystem im Sta dtteil identifizieren. 
 
• Die besonderen Potentiale und Ressourcen im Stadtt eil ermitteln. 
 
 
Kooperation 
Die SeniorenNetzwerkkoordinationen machen die Menschen und Institutionen 
mit der Netzwerkidee vertraut und gewinnen sie für die Zusammenarbeit. Hier 
ist besonderer Wert darauf zu legen, dass Personengruppen, die bisher in den 
SeniorenNetzwerken unterrepräsentiert sind (z.B. Migrantinnen und Migranten, 
ältere Lesben und Schwule, Seniorinnen und Senioren mit Behinderung, 
Seniorinnen und Senioren mit geringem Einkommen und Bildungsniveau) 
stärker eingebunden werden.  
 
Dabei sind Kenntnisse und Erfahrungen von zentralen Akteuren im 
Bezirk/Stadtteil zu nutzen und Kooperationen im Bezirk/ Stadtteil aufzubauen 
und weiterzuentwickeln (z.B. Seniorenvertretung, Seniorenkoordination, 
Seniorenberatung, Sozialraumkoordination, 
Migrationsstützpunkte/Interkulturelle Zentren, Vereine etc.). 
 
• Durchführung von Informationsveranstaltungen für i nteressierte 
Einwohnerinnen und Einwohner. 
 
• Einführung der Idee der SeniorenNetzwerke durch di e Gründung von 
Stadtteilkonferenzen oder Platzierung des Themas in bestehenden 
Gremien/Strukturen. 
 
B. Aufbau 
 
In dieser Phase geht es darum, die Gruppenbildung unter den Seniorinnen und 
Senioren zu fördern, Institutionen und Geschäftsleute zur kontinuierlichen 
Unterstützung zu gewinnen, die Stadtteilkonferenz sowie eventuell weitere

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gemeinsame Projekte anzugehen und tragfähige und selbstorganisierte 
Strukturen zu schaffen (siehe 3.2.2). Die SeniorenNetzwerkkoordination 
sensibilisiert die Netzwerkerinnen und Netzwerker für die Diversität ihres 
Stadtteils und ihrer Einwohnerinnen und Einwohner. 
 
Als Orientierung dienen die zwischen dem Amt für Soziales, Arbeit und 
Senioren, dem Träger und der SeniorenNetzwerkkoordination abgestimmten 
Ziele. 
 
 
Die Phasen C und D treffen nur auf die SeniorenNetzwerke im Aufbau zu. 
 
 
C.  Überleitung in die Selbstorganisation 
 
Die Aufgaben der hauptamtlichen Koordination stehen unter dem Zeichen der 
Übergabe der Verantwortung für das SeniorenNetzwerk an die Menschen „vor 
Ort“ (Netzwerkerinnen und Netzwerker).  
 
Der Schritt in die Selbstorganisation wird durch einen Workshop der Träger 
zum Thema „Selbstorganisation“ vorbereitet. Dabei erfolgt eine Überleitung in 
die Begleitung durch die Servicestellen zur Unterstützung selbstorganisierter 
SeniorenNetzwerke, die den Prozess der Selbstorganisation unterstützen. 
 
 
D. Stabilisierung und Unterstützung der Selbstorgan isation 
 
Der SeniorenNetzwerkkoordination stehen in dieser Phase ein Jahr lang bis zu 
30 % der Arbeitszeit für den Ablösungsprozess von ihrem bisherigen 
SeniorenNetzwerk zur Verfügung. 
 
Parallel zur Verselbstständigung des „alten“ SeniorenNetzwerkes sollen die 
Erkundung und der schrittweise Aufbau eines „neuen“ SeniorenNetzwerkes in 
einem anderen Stadtteil beginnen.  
 
 
4.4 Seniorenvertretung der Stadt Köln 
 
Die Seniorenvertretung der Stadt Köln hat seit Beginn das 
SeniorenNetzwerkkonzept und den Aufbau der SeniorenNetzwerke begleitet und 
mitgestaltet. Viele Mitglieder der Seniorenvertretung haben sich in 
unterschiedlichen SeniorenNetzwerken vor Ort aktiv eingebracht.  
 
Die Seniorenvertretungen der Stadtbezirke wollen den weiteren Ausbau der 
SeniorenNetzwerke unterstützen und beratend begleiten. Dabei bringen sie ihre 
Erfahrungen, ihr Wissen über die sozialen Erfordernisse und ihre Ortskenntnisse 
ein. Dies gilt auch bei der Beratung, in welchem Stadtteil ein neues 
SeniorenNetzwerk aufgebaut oder ein altes SeniorenNetzwerk reaktiviert wird 
(siehe 4.3).

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Schlussbemerkung und Ausblick 
 
Seit Beginn der SeniorenNetzwerkarbeit hat die Konzeption wie auch die 
Umsetzung vor Ort viele positive Rückmeldungen erhalten. Die Verleihung des 
Deutschen Präventionspreises 2005 und die Nennung der SeniorenNetzwerke im 
Leitbild 2020 der Stadt Köln seien hier als Beispiel genannt.  
 
Ziel ist es, in allen Kölner Stadtteilen SeniorenNetzwerke aufzubauen. 
 
Die Umsetzung des Konzeptes lebt von der guten und produktiven Kooperation 
der beteiligten Partner - Amt für Soziales, Arbeit und Senioren der Stadt Köln, 
Wohlfahrtsverbände, Sozial-Betriebe-Köln, Förderkreis Kölner SeniorenNetzwerke 
e.V. und Seniorenvertretung der Stadt Köln. Sie steht nach wie vor für die 
gemeinsame Begeisterung an einer innovativen Art der Seniorenpolitik . 
 
Die Weiterentwicklung des Konzeptes der Kölner SeniorenNetzwerke ist 
prozesshaft angelegt, d.h. aus Erfahrungen lernen, Betroffene zu Beteiligten 
machen und nötige Veränderungen in die laufende Arbeit einbringen. Dabei sind 
die Möglichkeiten der Digitalisierung einzubeziehen. 
 
Um einen noch höheren Wirkungsgrad der SeniorenNetzwerkarbeit zu erreichen, 
soll regelmäßig eine Fachveranstaltung der SeniorenNetzwerke Köln stattfinden. 
Hierzu sollen Politik, Seniorenvertretung, Verwaltung, Verbände, Träger, der 
Förderkreis Kölner SeniorenNetzwerke e.V., Netzwerkerinnen und Netzwerker, 
Mitarbeitende aus dem Programm der SeniorenNetzwerkarbeit und 
themenspezifisch relevante Akteure zum Austausch und zur Weiterentwicklung 
zusammenkommen. 
 
Die Arbeit der SeniorenNetzwerke soll stadtweit abhängig von finanziellen und 
personellen Ressourcen nach einheitlichen Kriterien evaluiert werden. 
 
Ergänzend ist ein Konzept zur öffentlichkeitswirksamen Darstellung der 
SeniorenNetzwerkarbeit zu erarbeiten und sukzessive umzusetzen. Hierzu kann 
weiterhin neben den Servicestellen im Bezirk eine zentrale Servicestelle für alle 
SeniorenNetzwerke notwendig sein. 
 
Nicht zuletzt steht weiterhin als wichtige Zukunftsaufgabe an, die bisher bewusst 
parallel laufende Entwicklung der verschiedenen Typen von SeniorenNetzwerken 
auch strukturell zusammenzuführen und den Ausbau der Servicestellen zur 
Unterstützung selbstorganisierter SeniorenNetzwerke in den Bezirken weiter 
fortzuführen. 
 
 
 
Anlage:   
 
Anlage 1: Historie 
Anlage 2: Aktuelle Übersicht der SeniorenNetzwerke 
Anlage 3: Aktuelle Stadtkarte der SeniorenNetzwerke

Sachstandsbericht (25.08.2022)

1220 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
V/50/503 
 
___________________________ 
Vorlagen-Nummer 
 0586/2020 
 Stand: 25.08.2022 
Sachstandsbericht  
Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln 
Der Ausschuss für Soziales und Senioren beschließt das vorgelegte Konzept, Stand 13.02.2020, für 
die SeniorenNetzwerke Köln, einschließlich der Anlagen zum Konzept. 
  
Es wird weiterhin beschlossen, dass die Anlagen zum Konzept in der Folgezeit bei Änderungen zu 
aktualisieren sind, ohne dass es eines weiteren Ausschussbeschlusses bedarf. Hierbei sind die Se-
niorenNetzwerke Köln und die Bezirksvertretungen mehr als bisher einzubeziehen. 
 
 
Status    in Bearbeitung 
 
    erledigt 
 
 
 
Aktueller Bearbeitungsstand: 
Das Konzept befindet sich in der Umsetzung. 
Nächste Schritte: 
Eine Fachveranstaltung der SeniorenNetzwerke Köln mit Politik, Seniorenvertretung, Verwaltung, 
Verbänden, Trägern, dem Förderkreis Kölner SeniorenNetzwerke e.V., Netzwerker*innen, Mitarbei-
tenden aus dem Programm der SeniorenNetzwerkarbeit und themenspezifisch relevanten Akteuren 
zum Austausch und zur Weiterentwicklung ist aktuell für den 13.09.2022 in Planung. 
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den: 31.10.2022

Anlage 16, Auszug BP BV Nippes 04.06.2020 Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln

1102 Zeichen

Geschäftsführung  
Bezirksvertretung 5 (Nippes) 
Herr Rupsch 
Telefon:  (0221) 221-95313  
Fax       :  (0221) 221-95447 
E-Mail:  guido.rupsch@stadt-koeln.de 
Datum: 05.06.2020 
Auszug 
aus dem Entwurf der Niederschrift der 45. Sitzung der 
Bezirksvertretung Nippes vom 04.06.2020 
öffentlich 
9.2.5 Konzept für die SeniorenNetzwerke Köln 
0586/2020 
Die Bezirksvertretung Nippes erweitert den alternativen Beschlussvorschlag und 
empfiehlt dem Ausschuss Soziales und Senioren, wie folgt zu beschließen: 
 
Der Ausschuss für Soziales und Senioren beschließt das vorgelegte Konzept, Stand 
13.02.2020, für die SeniorenNetzwerke Köln, einschließlich der Anlagen zum Kon-
zept. Dabei ist in der Anlage 2 (Konzept) der Textvorschlag der Seniorenvertretung 
aus Anlage 6 zu übernehmen. Dabei soll in Anlage 6 zu Seite 6, 1. Spiegelstrich der 
Textvorschlag der Seniorenvertretung wie folgt geändert werden: „Der Netzwerkko-
ordinator*in soll nach Möglichkeit zu Beginn bereits durch einen Arbeits- und Begeg-
nungsraum (Büro) im Stadtteil verortet sein.“  
 
Abstimmungsergebnis: 
 
Einstimmig beschlossen.

Beratungsverlauf (12)

28.05.2020 Bezirksvertretung 8 (Kalk)
TOP 8.2.4 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: Alternative beschlossen

Zur Sitzung
04.06.2020 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 3.10 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung
04.06.2020 Bezirksvertretung 5 (Nippes)
TOP 9.2.5 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: mit Änderungen empfohlen

Zur Sitzung
04.06.2020 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler)
TOP 9.2.4 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
08.06.2020 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)
TOP 9.2.4 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung
15.06.2020 Bezirksvertretung 9 (Mülheim)
TOP 9.2.3 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
15.06.2020 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld)
TOP 10.3 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung
15.06.2020 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
TOP 9.2.3 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung
16.06.2020 Bezirksvertretung 7 (Porz)
TOP 7.5 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: mit Änderungen empfohlen

Zur Sitzung
25.06.2020 Stadtarbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik
TOP 2 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung
18.08.2020 Integrationsrat
TOP 8.1 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
14.01.2021 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 4.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0586/2020
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
18.05.2020
Erstellt
19.02.2020 10:06