A-R/0015/2011
Wirtschaftliche und finanzielle Bedeutung der Streitkräfte darstellen - Einfluss auf den Erhalt des Bundeswehr-Standortes Münster nehmen
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Originalantrag
4738 Zeichen
Antrag an den Rat Nr. A-R/0015/2011 !"#$% " &&&!"##$% " 1 Antrag 07.02.2011 SPD-Fraktion im Rat der Stadt Münster Wirtschaftliche und finanzielle Bedeutung der Streitkräfte darstellen - Einfluss auf den Erhalt des Bundeswehr-Standortes M ünster nehmen Der Rat der Stadt Münster möge beschließen: Die Verwaltung wird gebeten, 1. bis zur nächsten Ratssitzung eine Vorlage zu era rbeiten, in der die standortpolitische Bedeutung der hiesigen Streitkrä fte mit derzeit ca. 3.000- 4.000 Soldatinnen und Soldaten aus insgesamt 12 Nat ionen, ca. 1.200 zivilen Mitarbeitern/-innen und den in der Stadt wohnenden ca. 3.000-4.000 Familienangehörigen für die Stadt Münster dargestellt wird. 2. im Hinblick auf die derzeit laufenden Planungen zur Umstrukturierung der Bundeswehr und die damit zu erwartenden Schließunge n von Liegenschaften und Standorten, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um aktiv Einfluss auf die Erhaltung des Bundeswehr-Standortes Münster zu nehmen. Begründung: In der Stadt Münster sind Tausende von Soldaten und Soldatinnen sowie zivile Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen stationiert. Das V erhältnis zwischen den Streitkräften und dem zivilen Teil der Bürgerschaft in unserer Stadt ist unkompliziert und von gegenseitiger Toleranz und Anerkennung gepr ägt, Stadt und Bundeswehr arbeiten partnerschaftlich zusammen. Viele Soldaten , die ihre Dienstzeit oder einen Teil davon in Münster verbracht haben, kehren zurüc k und bleiben dauerhaft hier wohnen. Das I. Deutsch-Niederländische Korps am Hindenburgp latz mit Angehörigen aus insgesamt zwölf Nationen wurde in den zurückliegend en Jahren wiederholt zu friedenserhaltenden Einsätzen im Auftrag der Verein ten Nationen eingesetzt und konnte damit als Botschafter der Stadt Münster an d ie Tradition des Westfälischen Friedens von 1648 anknüpfen. Die Internationalität dieses Stabes unter Federführung der Bundesrepublik Deutschland und des Königreiches der Niederlande ist beispielgebend für das Zusammenwach sen von Nationen und deren Bemühen um gemeinsame Friedens- und Sicherheitspolitik. !"#$% " &&&!"##$% " 2 In der Handorfer Lützowkaserne werden an der Untero ffizierschule des Heeres, Lehrgruppe B seit 1994 junge Unteroffiziere aus der gesamten Bundesrepublik Deutschland ausgebildet. Die Stadt Münster stellt f ür jährlich ca. 1000 junge Leute für jeweils ein halbes Jahr eine zeitlich begrenzte Heimat dar, in der sie auch ihre Einkäufe tätigen, an gesellschaftlichen Veranstaltu ngen teilnehmen und zahlreiche Einrichtungen der Stadt nutzen. Die ZAW-Betreuungsstelle (Zivilberufliche Aus- und Weiterbildung für Soldatinnen und Soldaten auf Zeit) koordiniert in Zusammenarbei t mit der Industrie- und Handelskammer, der Apothekerkammer oder der Handwer kskammer für jeweils 250 Soldaten und Soldatinnen auf Zeit innerhalb von zwe i Jahren den Erwerb eines Berufsabschlusses auf Gesellen bzw. Facharbeiterebe ne. Die Ausbildung wird teilweise in der Kaserne, aber auch in zivilen Bildungseinrichtungen durchgeführt. Das Bundeswehrdienstleistungszentrum in Coerde besc häftigt mehr als 400 tariflich Beschäftigte und mehr als 100 Beamte. Von hier wird der unmittelbare Personal- und Sachbedarf der Streitkräfte gedeckt. Darüber hinaus gibt es verschiedene kleinere Dienststellen der Bundeswehr, deren Auflösung oder Verschiebung in andere Garnisonen für die Stadt Münster eine deutliche Schwächung darstellen würde. Schon daran wird deutlich, welch hohe gesellschaftl iche, wirtschaftliche und stadtstrukturelle Bedeutung die in Münster stationi erten Streitkräfte und deren Familien für unsere Stadt haben. Angesichts der bev orstehenden Reform der Bundeswehr mit noch nicht absehbaren Auswirkungen a uf den Standort Münster muss die Stadt schnellstmöglich handeln, um einerse its die Schließung von Bundeswehreinrichtungen möglichst zu verhindern und auf der anderen Seite koordiniert Vorbereitungen zur Kompensation möglicher Schließungen zu treffen. Thomas Marquardt Dr. Michael Jung Petra Seyffer th Wolfgang Heuer Marianne Koch Beate Vilhjalmsson Dr. Fritz Baur Dr. Thorsten Kornblum Lars Wienek e Thomas Fastermann Gaby Kubig-Steltig Holger Wigg er Philipp Gabriel Robert von Olberg Maria Winkel Beanka Ganser Kurt Pölling Karl-Heinz Winter Anne Hakenes Anne Schulze Wintzler
Beratungsverlauf (1)
Details
- Vorlagen-Nr.
- A-R/0015/2011
- Typ
- Antrag an den Rat
- Datum
- 09.02.2011
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37