Mandari Insight

A-R/0023/2010

Weichen für ein attraktives Bahnhofsumfeld und eine baldige Sanierung des Bahnhofs Hiltrup stellen

Antrag an den Rat 09.03.2010

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 17.03.2010, TOP 32.4

Originalantrag

· application/pdf

Ansehen

Originalantrag

5288 Zeichen

Antrag an den Rat Nr. A-R/0023/2010 
 
 
 
CDU-Fraktion im Rat der Stadt Münster 
Fraktionsgeschäftsstelle 
Mauritzstraße 7-8 
.
 48143 Münster 
Telefon (0251) 4 18 43-0 
.
 Telefax (0251) 4 31 36 
e-mail fraktion@cdu-ms.de 
.
 http://www.cdu-ms.de 
 
 
       22. Feb. 2010 
Antrag  
Weichen für ein attraktives Bahnhofsumfeld und eine baldige 
Sanierung des Bahnhofs Hiltrup stellen 
 
 
Der Rat möge beschließen: 
 
I. Die Verwaltung wird gebeten, die voraussichtlich en Kosten für eine Sanierung des 
Gebäudes Bahnhof Hiltrup darzustellen. Darüber hinaus soll die Verwaltung 
darlegen, welche Nutzungen für das Gebäude in Betracht kommen. Dabei ist 
insbesondere das Interesse des VSE zu berücksichtigen und aufzuzeigen, inwieweit 
eine Nutzung durch den VSE finanziell tragfähig wäre.   
 
II. Für das Bahnhofsumfeld in Hiltrup wird ein öffe ntliches Werkstattgespräch 
durchgeführt. Das Ziel ist eine städtebauliche Konzeption für eine Aufwertung des 
Hiltruper Bahnhofsumfelds unter Berücksichtigung der ansässigen Unternehmen und 
unter Einbeziehung des historischen Bahnhofsgebäudes. Dazu sollen im ersten 
Halbjahr 2010 im weiteren insbesondere 
  
1. die Stadtwerke Münster GmbH für eine Verbesserun g der Bus-Schiene-
Verknüpfung  in die weitere Planung eingebunden werden. Neben einer 
verbesserten Abstimmung der Fahrpläne sollen insbesondere für die Fahrgäste 
der beiden dortigen Buslinien 5 und 6 verbesserte Ein- und 
Ausstiegsmöglichkeiten angeboten werden (Schlechtwetterschutz), sowie 
Verbesserung für das Fahrpersonal (Toilette etc.) geprüft werden, da es sich um 
Endhaltestellen beider Buslinien handelt. 
 
2. die Einrichtung eines Fahrradparkhauses im Umfel d des Bahnhaltepunkts geprüft 
werden. 
 
3. die Kfz-Stellplatzsituation auf ihre Kapazität g eprüft und eine Konzeption für ein 
bedarfsgerechtes Angebot geschaffen werden. 
 
4. im Gespräch mit dem benachbarten Unternehmen gep rüft werden, inwieweit die 
Zufahrt unterhalb der Straße Osttor disponibel ist, um frei von Durchgangsverkehr 
eine höhere Aufenthaltsqualität auf dem Bahnhofsvorplatz zu schaffen. 
 
5. das Gespräch mit dem Land NRW gesucht werden, um  die geplanten 
Sanierungsmaßnahmen auf den Bahnsteigen (behindertengerechter Zugang etc.) 
vor dem Jahr 2014 – wie derzeit geplant – zu realisieren.

CDU-Fraktion im Rat der Stadt Münster 
Fraktionsgeschäftsstelle 
Mauritzstraße 7-8 
.
 48143 Münster 
Telefon (0251) 4 18 43-0 
.
 Telefax (0251) 4 31 36 
e-mail fraktion@cdu-ms.de 
.
 http://www.cdu-ms.de 
 
 
 
Begründung: 
 
 
Das Empfangsgebäude des Bahnhofs Hiltrup war historisch eines der repräsentativsten und 
gegenüber der Öffentlichkeit und Reisenden publikumswirksamste Ort. Die Bahn 
symbolisierte zum Zeitpunkt der Bahnhofsbaus den Fortschritt und war ein großer 
wirtschaftlicher Erfolg. Deshalb wurde dort im Jahre 1908 ein repräsentatives 
Empfangsgebäude geschaffen. In der Folge von aufkommender Konkurrenz zum 
Bahnverkehr war die Gestaltung des Bahnhofs auf Einsparungen im Betrieb ausgerichtet. Mit 
historischen Bahngebäuden – wie auch dem Bahnhof Hiltrup – wurde recht lieblos 
umgegangen. Der Bahnhof Hiltrup, der früher den Ausgangspunkt zur Marktallee bildete 
(und vormals auch Bahnhofsstraße hieß), sollte städtebaulich wieder integriert werden. Eine 
Konzeption für ein attraktives Bahnhofsumfeld wird auch für eine wirtschaftlich tragfähige 
Vermarktung des Bahnhofsgebäudes beitragen. 
 
Die Entwicklung der Fahrgastzahlen für den Bahnhaltepunkt Hiltrup ist dafür günstig – der 
Nahverkehrsplan aus dem Jahre 2006 gibt eine tägliche Frequenz  von 2300 ein- und 
aussteigenden Fahrgästen an. Eine aktuelle Fahrgastschätzung liegt mittlerweile bei ca. 
2500 Personen je Tag. 
 
Hiltrup ist ein Universitätsstandort –  Studiengänge für die Ausbildung des höheren 
Polizeidienstes des Bundes und der Länder werden pro Jahr mit ca. 3800 Personen belegt. 
Ca. 50 Veranstaltungen mit ca. 2000 bis 2500 Personen des gesamten höheren Dienstes bis 
hin zu den Landespolizeidirektoren bzw. Inspektoren finden hier statt. 
Die Pflege der Auslandsbeziehungen durch die Mitgliedschaft der CEPOL – einer 
entsprechenden Vernetzung der ausländischen Ausbildungsstätten des höheren Dienstes – 
die Kooperation findet von hier aus zu der arabischen Welt, nach Asien und Osteuropa – 
Vietnam, Korea usw. statt – von den europäischen Kontakten und Verbindungen ganz zu 
schweigen. 
Diese Kontakte und Besuche der hochrangigen Gäste werden zu einem sehr großen Teil am 
Hiltruper Bahnhof beginnen – in Münster, der lebenswertesten Stadt der Welt. 
 
 
Weg von der Sackgassenlage und die steigenden Fahrgastzahlen als Chance für ein 
attraktives Bahnhofsumfeld nutzen. Das sollte das Ziel dieser Maßnahme sein. 
 
 
gez. 
H.-Dieter Sellenriek 
Gilbert Aldejohann 
Frank Baumann 
Sybille Benning 
Georg Berding 
Dieter von den Berg 
Meik Bolte 
Heinz-Georg Buddenb äumer 
Olaf Dre ßen 
Edgar Dr üge 
 
 
Wolfhard Ediger 
Dr. Dietmar Erber 
Walter von G öwels 
Gilbert Hartmann 
Horst Kisnat 
Rolf Klein 
Bruno Kleine Borgmann 
Karl Kleine-Wilke 
Marliese Kosmider 
Franz-Pius Graf von Merveldt 
 
 
Andreas Nicklas 
Jürgen Ohm 
Robert Otte 
Karin Reismann 
Josef Rickfelder 
Stefan-Alexander Roth 
Florian Steinforth 
Barbara Stober  
Stefan Weber 
Helga Welker 
Simone Wendland

Beratungsverlauf (1)

17.03.2010 Rat
TOP 32.4 Antrag Entscheidung

Beschluss: verwiesen

Zur Sitzung

Orte (3)

  • Mauritzstraße 7
  • Marktallee
  • Osttor

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
A-R/0023/2010
Typ
Antrag an den Rat
Datum
09.03.2010
Erstellt
06.10.2020 14:37