AN/1478/2020
Private Hundehaltung in Köln
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FDP Anfrage nach § 4
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www.FDP-Koeln.de An die Oberbürgermeisterin Frau Henriette Reker An die Vorsitzende des Ausschusses Klima, Umwelt und Grün Frau Denise Abè Rathaus · 50667 Köln Fon 0221. 221-23830 Fax 0221. 221-23833 fdp-fraktion@stadt-koeln.de www.fdp-koeln.de Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 07.01.2021 AN/1478/2020 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 21.01.2021 Private Hundehaltung in Köln Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrte Frau Vorsitzende, die FDP-Fraktion bittet Sie darum, die folgende Anfrage auf die Tagesordnung der kommen- den Sitzung des Ausschusses Klima, Umwelt und Grün am 21.01.2020 zu setzen: Es gibt in Köln nicht nur Bedarf an Wohnraum für Menschen, sondern auch für Haustiere. Der subjektive Bedarf an Wohnraum von Menschen kann nicht ohne Rücksicht auf die Haus- tierhaltung gesehen werden und gerade Haushalte, die nach Statistik Singlehaushalte sind, sind oft Lebensraum für mehr als eine Person. Vor einigen Jahren hat die Verwaltung für den Stadtbezirk 9 (Köln-Mülheim) eine sehr gute Darstellung zur Hundehaltung und deren Entwicklung in den verschiedenen Stadtvierteln des Stadtbezirks gegeben. Dabei zeigte sich in einigen Viertel enorme Zuwachsraten, denen natürlich kein Zuwachs an Wohnraum und Freilaufflächen entgegengestellt werden konnte. Es gibt immer wieder Konflikte um Hunde. Dem Thema Sauberkeit widmet sich die AWB durch Aufstellen von Mülleimern mit Tüten für Hundekot. Auch dies ist ein Indikator für Ver- änderungen im Zusammenleben mit Hunden. Als Basis zur politischen Beurteilung von möglichen Interessen- und Konfliktlagen bitten wir die Verwaltung um die Beantwortung folgender Fragen analog zur – mittlerweile auch veral- teten – Übersicht für den Stadtbezirk Köln-Mülheim. 1. Wie hat sich die Zahl der Hunde, für die Hundesteuer gezahlt wird, in den letzten 20 Jahren in den einzelnen Stadtvierteln von Köln entwickelt (absolut, im Durchschnitt pro Haushalt und – soweit möglich - im Durchschnitt pro m² Wohnfläche)? 2. Die Hundefreilaufflächen haben sich seit ihrer Einführung nicht verändert. Inwieweit gibt es Hinweise, z. B. von Ordnungsamt, Landschaftswacht oder anderen Quellen, dass sich die Zahl der Verstöße gegen die Leinenpflicht für Hunde in Naturschutzge- FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln - 2 - www.FDP-Koeln.de bieten über die letzten 20 Jahre verändert hat? Gibt es eine Korrelation mit der Zahl der st euerlich gemeldeten Hunde? 3. Inwieweit hat sich die Zahl der in Tierheimen in Köln aufgenommen und abgegebe- nen Hunde in den letzten 20 Jahren verändert? 4. Inwieweit hat sich die Zahl der Mülltonnen mit Hundetütenspender und die Zahl der ausgegebenen Tüten für Hundekot (möglichst nach Stadtviertel oder Stadtbezirk auf- geschlüsselt) in den letzten 20 Jahren entwickelt. 5. Inwieweit sieht sich die Verwaltung in der Lage, die Situation bei anderen, steuer- freien Haustieren einzuschätzen, z. B. über die Zahl der konfiszierten geschützten Tiere oder andere Quellen und Abschätzungen? Mit freundlichen Grüßen Gez. Ulrich Breite Dr. Rolf Albach Fraktionsgeschäftsführer Umweltpolitischer Sprecher
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zurückgestellt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1478/2020
- Typ
- FDP/KSG Anfrage nach § 4
- Datum
- 08.01.2021
- Erstellt
- 07.12.2020 17:03