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2019/0310

Versorgungsstruktur für substituierte Menschen in Darmstadt hier: Substitutionsambulanz

Magistratsvorlage 26.09.2019

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2019/0310

4959 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
02.10.2019 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat V an die Stadtverordnete nversammlung 
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Amt für Soziales 
und Prävention   OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2019/0310 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 312040 
Kostenstelle:  050-007-1010 Investitionsnummer:        
Kostenträger:  3120-40 Sachkonto: 7128000 
 
Betreff: Versorgungsstruktur für substituierte Menschen in Darmstadt  
hier: Substitutionsambulanz  
 
Vorlage vom: 26.09.2019  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Der Bericht zur Versorgungsstruktur für substituierte Menschen in Darmstadt wird zur Kenntnis 
genommen. 
 
 
Anlagen:  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 26.09.2019: 
 
Die Geschäftsführerin der Vitos gGmbH, Frau Margit Schmaus, hat ohne Abstimmung und 
entgegen der vertraglichen Bindung mit den Kooperationspartner*innen der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt, dem Landkreis Darmstadt-Dieburg und dem Diakonischen 
Werk im März 2018 mitgeteilt, die Substitutionsambulanz in Darmstadt nicht mehr über den 
31.12.2018 hinaus fortführen zu wollen. 
 
Von dieser Entscheidung sind 120 substituierte Menschen in Darmstadt unmittelbar betroffen.  
 
Für die daraufhin seitens des Sozialdezernates organisierten Abstimmungsgespräche stand die 
damalige Geschäftsführerin nicht mehr zur Verfügung. 
Gleichzeitig wurde mitgeteilt, dass der Mietvertrag am Standort Rheinstraße aktuell noch nicht 
gekündigt ist, diese Absicht aber bereits mit dem Vermieter kommuniziert wurde. 
 
Vor dem Hintergrund der bestehenden vertraglichen Vereinbarungen ist es der 
Wissenschaftsstadt Darmstadt gelungen, den Mietvertrag und den Betrieb der 
Substitutionsambulanz bis zum 30. September 2019 aufrecht zu erhalten. 
 
Grundsätzlich ist die Kassenärztliche Vereinigung Hessen für die Sicherstellung der 
Versorgungsstruktur zur Substitution zuständig. In der Zusammenarbeit mit der 
Kassenärztlichen Vereinigung wurde deutlich, dass es keine ausreichenden Angebote 
niedergelassener suchtmedizinischer Arztpraxen in der Region gibt, die eine Folgeversor gung 
sicherstellen können. 
 
Um die Versorgungsstruktur in Darmstadt aufrechterhalten zu können, hat die 
Wissenschaftsstadt Darmstadt gemeinsam mit dem Diakonischen Werk Kontakt mit der 
Agaplesion Elisabethenstift gGmbH Darmstadt aufgenommen. Die Agaplesion Elisabethenstift 
gGmbH signalisierte ihre grundsätzliche Bereitschaft die Arbeit der Substitutionsambulanz 
fortzuführen. 
 
In weiteren Abstimmungsgesprächen mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt und enger 
Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung wurde seitens des Agaplesion 
Elisabethenstift mitgeteilt, dass es aus personellen Gründen nicht möglich sein wird, die 
Versorgungsstruktur für die 120 substituierten Patient*innen in Darmstadt sicherzustellen.  
 
Gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung wurden gezielt potentielle 
Suchtmediziner*innen angesprochen, um in Darmstadt die Versorgungsstruktur 
aufrechterhalten zu können. 
 
Schließlich wurde die seit 2003 in der Substitutionsambulanz tätige Suchtmedizinerin Frau 
Andrea Szilagyi seitens der Kassenärztlichen Vereinigung im August 2019 ermächtigt eine 
Substitutionspraxis in Darmstadt zu führen. 
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hatte bereits im Mai 2019 in enger Zusammenarbeit mit 
der bvd Gewerbe GmbH eine Immobilie in der Kasinostraße 21 identifiziert und für den Betrieb 
einer Substitutionsambulanz reserviert.  
 
Diese wurde nunmehr bis Oktober 2019  vertraglich gesichert und gemäß den 
Sicherheitsanforderungen der polizeilichen Beratungsstelle umgestaltet.

- 4 - 
So stellt ab Oktober 2019 von Frau Szilygyi in der Substitutionspraxis die medizinische 
Versorgung aller Patient*innen der bisherigen Substitutionsambulanz sicher. Die Kooperation 
zur psychosozialen Begleitung wird  fortgesetzt.  
 
Vor diesem Hintergrund ist die Versorgungsstruktur für substituierte Patient*innen in 
Darmstadt sichergestellt und die behandelnden und beratenden Bezugspersonen im 
medizinischen wie im sozialpädagogischen Bereich bleiben gleich. 
 
Die notwendige Vertragsauflösung mit der Vitos gGmbH  sowie die Kooperationsvereinbarung 
mit der neuen Leitung wurden in die Wege geleitet. Veränderungen an den 
Kooperationsverträgen mit dem Diakonischen Werk und dem Landkre is Darmstadt-Dieburg 
sind nicht notwendig. Die entsprechenden Informationen wu rden jeweils übermittelt und dem 
Verfahren zugestimmt.   
 
Darmstadt, den 26.09.2019 
 
 
 
 
Barbara Akdeniz 
Stadträtin

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Punkt 19: Versorgungsstruktur für substituierte Menschen in Darmstadt 
hier: Substitutionsambulanz 
 (V-Nr. 2019/0310) 
 
Der Ausschuss nimmt von der Vorlage Kenntnis.

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Punkt 5: Versorgungsstruktur für substituierte Menschen in Darmstadt 
hier: Substitutionsambulanz 
 (V-Nr. 2019/0310) 
 
Der Ausschuss nimmt von der Vorlage Kenntnis.

Beratungsverlauf (3)

TOP 19
TOP 5
TOP 27 zur Kenntnis

Orte (2)

  • Kasinostraße 21
  • Rheinstraße

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Details

Vorlagen-Nr.
2019/0310
Typ
Magistratsvorlage
Datum
26.09.2019
Erstellt
29.09.2026 00:00