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Änderungsantrag der FREIEN WÄHLER zu Verkehrskonzept Rondorf

Antrag nach § 3 BV2 (FWK) AN/0792/2016 vom 14.07.2022

Stand: Noch keine Beratung bekannt.

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  • Sachstandsbericht BV

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    Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle I/02/02-2 ___________________________ Vorlagen-Nummer AN/0792/2016 Stand: 14.07.2022 Sachstandsbericht Änderungsantrag der FREIEN WÄHLER zu Verkehrskonzept Rondorf Beschluss der Bezirksvertretung Rodenkirchen vom 25.04.2016 8.1.2 Entwicklung eines Konzeptes zur Verkehrs-Infrastruktur in Köln-Rondorf, Antrag der SPD-Fraktion AN/0344/2016 Der Antrag AN/0344/2016 ist hinfällig, da die SPD-Fraktion ihren Antrag (neu AN/0643/2016) modifi- ziert hat. Es liegt ein Änderungsantrag (AN/0792/2016) von Herr Ilg vor. Änderungsantrag der Freien Wähler zu Verkehrskonzept Rondorf AN/0792/2016 Sodann lässt der Bezirksbürgermeister über den Antrag von Herr Ilg abstimmen. 1. Beschluss: Die Bezirksvertretung Rodenkirchen beschließt: Aufgrund laufender Einwände gegen die Umsetzung der 3. Baustufe, sowie der möglicherweise dar- aus resultierenden Folgen für die 4. Baustufe, ist das Genehmigungsverfahren zur 3. Baustufe der Nord-Süd-Stadtbahn um 5 Jahre auszusetzen. Alle laufenden Maßnahmen zur zeitnahen Umsetzung sind zu stoppen. Der dadurch erwirkte Zeitgewinn ermöglicht die Einarbeitung wichtiger verkehrspoli- tischer Fragen bezogen auf die innerstädtische Anbindung von Köln-Rondorf und anderer südlicher Stadtteile von Rodenkirchen. In dieser Zeit des Baustopps wird die Verwaltung gebeten, im Rahmen der Planung des Baugebietes Köln-Rondorf Nordwest ein Konzept zur Verkehrs-Infrastruktur zu entwickeln. Diese Planung soll so- wohl den derzeitigen motorisierten Verkehr durch Rondorf als auch das durch den Bezug von zusätz- lich über 900 Wohneinheiten steigende Verkehrsaufkommen berücksichtigen. Folgende Aspekte sol- len bei der Planung berücksichtigt werden:  Schaffung einer zweispurigen Nordwest-Umgehungsstraße des neuen Wohngebietes Rondorf Nordwest vom Weißdornweg, die Kapellenstraße kreuzend, bis zu Bödinger Straße. Innerhalb des Wohngebietes sollen nur Erschließungsstraßen gebaut werden. Auf eine Entlastungsstraße, die das neue Wohngebiet Rondorf Nordwest vom alten Ortskern ganz oder teilweise trennt, soll ver- zichtet werden.  Schaffung einer Südumgehung von der Brühler Straße bis zum Autobahnanschluss Köln-Godorf (A555) und dem Kiesgrubenweg als zweispurige Süd-Umgehung von Rondorf. 2  Starke Reduzierung des Durchgangsverkehrs auf der Rodenkirchener Straße, Rondorfer Haupt- straße, Kapellenstraße und Bödinger Straße und Schaffung von mehr Aufenthaltsqualitiät durch Umbau der heutigen Dorfstraßen.  Einrichten von Fahrrad-Verbindungen von Rondorf in Richtung Immendorf/Godorf/Sürth, Mesche- nich, Höningen, Raderthal, Hahnwald/Rodenkirchen. Die Verwaltung wird gebeten, mit den Investoren über die Übernahme der Kosten zur Schaffung der Verkehrs-Infrastruktur – zumindest über eine angemessene Beteiligung – zu verhandeln. Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich gegen die Stimme von Herrn Ilg bei Enthaltung 2 Stimmen der CDU-Fraktion und Herrn Bronisz abgelehnt. Status erledigt
  • Antrag nach § 3 (FWK BV2)

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    Herrn Bezirksbürgermeister Manfred Giesen Hauptstraße 85 50996 Köln Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Hist. Rathaus 50667 Köln In der Bezirksvertretung Rodenkirchen Torsten Ilg Bezirksrathaus Rodenkirchen Hauptstr. 85 50996 Köln Tel: +49 (221) 84 66 688 Mobil: +49 (172) 60 76 376 Mail: toifan@icloud.com Eingang beim Bezirksbürgermeister: AN/0792/2016 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 25.04.2016 Änderungsantrag der FREIEN WÄHLER zu Verkehrskonzept Rondorf Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, als Vertreter der FREIEN WÄHLER bitte ich Sie folgenden Änderungsantrag zur Vorlage AN/0344/2016 auf die Tagesordnung der Sitzung der Bezirksvertretung Rodenkirchen am 25.04.2016 zu setzen: Aufgrund laufender Einwände gegen die Umsetzung der 3. Baustufe, sowie der möglicher- weise daraus resultierenden Folgen für die 4. Baustufe, ist das Genehmigungsverfahren zur 3. Baustufe der Nord-Süd-Stadtbahn um 5 Jahre auszusetzen. Alle laufenden Maßnahmen zur zeitnahen Umsetzung sind zu stoppen. Der dadurch erwirkte Zeitgewinn ermöglicht die Einarbeitung wichtiger verkehrspolitischer Fragen bezogen auf die innerstaetische Anbin- dung von Köln-Rondorf und anderer südlicher Stadtteile von Rodenkirchen. In dieser Zeit des Baustopps wird die Verwaltung gebeten, im Rahmen der Planung des Baugebietes Köln-Rondorf Nordwest ein Konzept zur Verkehrs-Infrastruktur zu entwickeln. Diese Planung soll sowohl den derzeitigen motorisierten Verkehr durch Rondorf als auch das durch den Bezug von zusätzlich über 900 Wohneinheiten steigende Verkehrsaufkommen berücksichtigen. Folgende Aspekte sollen bei der Planung berücksichtigt werden:  Schaffung einer zweispurigen Nordwest-Umgehungsstraße des neuen Wohngebietes Rondorf Nordwest vom Weißdornweg, die Kapellenstraße kreuzend, bis zu Bödinger Straße. Innerhalb des Wohngebietes sollen nur Erschließungsstraßen gebaut werden. Auf eine Entlastungsstraße, die das neue Wohngebiet Rondorf Nordwest vom alten Orts- kern ganz oder teilweise trennt, soll verzichtet werden.  Schaffung einer Südumgehung von der Brühler Straße bis zum Autobahnanschluss Köln- Godorf (A555) und dem Kiesgrubenweg als zweispurige Süd-Umgehung von Rondorf. - 2 -  Starke Reduzierung des Durchgangsverkehrs auf der Rodenkirchener Straße, Rondorfer Hauptstraße, Kapellenstraße und Bödinger Straße und Schaffung von mehr Aufenthalts- qualitiät durch Umbau der heutigen Dorfstraßen.  Einrichten von Fahrrad-Verbindungen von Rondorf in Richtung Immendorf/Godorf/Sürth, Meschenich, Höningen, Raderthal, Hahnwald/Rodenkirchen. Die Verwaltung wird gebeten, mit den Investoren über die Übernahme der Kosten zur Schaf- fung der Verkehrs-Infrastruktur – zumindest über eine angemessene Beteiligung – zu ver- handeln. Begründung Durch den Zuwachs der Bevölkerung im Kölner Süden hat sich der Verkehr im Kölner Süden deutlich gesteigert. Insbesondere Rondorf ist durch den drastischen Anstieg des motorisier- ten Verkehrs stark belastet. Die Straßen haben ihre Kapazitätsgrenze erreicht. Durch den Neubau von über 900 Wohneinheiten nur in dem Baugebiet Rondorf Nordwest, wird Rondorf einen Zuwachs von über 2700 Einwohnern erhalten. Vor der Bebauung weiterer Flächen in Rondorf ist die Schaffung einer Verkehrs- Infrastruk- tur, die den Ortskern und die Anwohnerstraßen entlastet, zwingend erforderlich. Der durch einen Baustopp erzielte Zeitgewinn ist wichtig, um ein neues Gesamtkonzept un- ter Berücksichtigung der Einwände von Bürgern und Bürgervereinen im Kölner Süden zu erarbeiten. Die Verwaltung wird dabei aufgefordert mit Land und Bund um bereits zugesagte Fördergelder zu verhandeln und dies u.a. mit der veränderten Bevölkerungsentwicklung zu begründen, sowie um zusätzliche Mittel für eine Verlängerung der Bahn bis nach Mesche- nich zu werben. Die Schaffung einer attraktiven ÖPNV-Verbindung in die Kölner Innenstadt, durch sinnvoll aufeinander abgestimmte modifizierte Pläne für die 3. und 4. Baustufe der Nord-Süd Stadt- bahn, würde auch den Individual-PKW-Verkehr deutlich mindern. Attraktive Fahrradverbindungen in alle Richtungen führen ebenfalls zur Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs. Durch Schaffung der Umgehungsstraßen könnte das Neubaugebiet mit dem alten Ortskern schnell zusammenwachsen. Eine trennende Hauptverkehrsachse führt dagegen zu Ghettoi- sierung. Die Rodenkirchener Straße und die Rondorfer Hauptstraße haben dann die Möglichkeit, sich zu attraktiven Dorfstraßen mit Verweilqualität zu entwickeln. Mit freundlichen Grüßen gez. Torsten Ilg

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