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2013/0411

Neubau eines Bürgerrathauses

Magistratsvorlage 22.11.2013

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Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013

Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013 
1. Einführung 
Herr Oberbürgermeister Partsch 
2. Wirtschaftlichkeitsvergleich zwischen Neubau und Verbleib im Bestand 
Herr Stadtkämmerer Schellenberg 
Herr Dr. Houtman, Prokurist, Schüllermann Consulting GmbH, Dreieich 
3. Flächenprogrammierung 
Herr Jäger, Senior Partner, Quickborner Team, Hamburg 
4. Städtebau 
Frau Stadträtin Lindscheid 
Herr Elfers, Geschäftsführender Partner, Architekturbüro Planquadrat, Darmstadt 
5. Zusammenfassung 
Herr Oberbürgermeister Partsch 
6. Diskussion 
Moderation Frau Jung-Kroh, Bürgerbeauftragte, Stadt Darmstadt

Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013 
1. Einführung 
Herr Oberbürgermeister Partsch

Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013 
2. Wirtschaftlichkeitsvergleich zwischen Neubau und Verbleib im Bestand 
Herr Stadtkämmerer Schellenberg 
Herr Dr. Houtman, Prokurist, Schüllermann Consulting GmbH, Dreieich

Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013 
Ist-Situation

Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013 
Ist-Situation

Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013 
Ist-Situation

Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013 
- Nutzfläche ca. 36.000m², verteilt auf 10 Standorte
Ist-Situation 
- Alte Bausubstanz und Technik, hohe Energiekosten, schlechte Umweltbilanz, 
hohe Instandhaltungskosten mit den Folgen: 
- Änderung der Organisationsstruktur und Raumaufteilung nur bedingt möglich 
- Lange Wegebeziehungen zwischen den Standorten 
- Vorhandene Immobilien teilweise nicht sinnvoll genutzt 
- Steigende Mieten für die angemieteten Flächen (Prognose 2018: rd. 2,9 Mio.€/J.) 
- Überproportional steigende Betriebskosten (Prognose 2018: rd. 2,9 Mio.€/J.) 
- Sanierungsstau nur für unbedingt notwendige Maßnahmen in Höhe von rd. 16,5 Mio.€

Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013 
Prognose der Miet- und Betriebskosten des Bestandes 
(nach Beheben des Sanierungsstaus)

Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013 
Neubau 
- Nutzfläche ca. 24.000 m², 1 Standort 
- Neuester Stand der Gebäude- und Haustechnik, geringe Energiekosten und 
Umweltbelastung durch Passivhausstandard, geringere Instandhaltungskosten 
- Deutliche Reduktion der Betriebskosten durch Flächenreduktion und 
Passivhausstandard 
- Keine Mietpreisabhängigkeit 
- Flexible Organisation und Raumaufteilung 
- Eine zentrale Anlaufstelle für Bürger, Institutionen und Wirtschaft

Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013 
Erste einfache Berechnung 
(Prognose für 2018) 
- Die Einsparung zwischen dem Bestand 
und dem Neubau beträgt rd. 4.6 Mio. €
- Alleine damit lässt sich eine Investition 
in von rd. 92.8 Mio. € finanzieren 
- Hinzu kommt der Betrag für den 
Sanierungsstau von rd. 16.5 Mio. € die 
ohnehin mittelfristig ausgegeben 
werden müssen 
- In Summe lässt sich eine Investition 
von rd. 109,3 Mio. € finanzieren

Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013 
- Alle Annahmen wurden immer vorsichtig kaufmännisch geschätzt 
- Mögliche Synergieeffekte der Verwaltung wurden nicht berücksichtigt 
- Eventuelle Mieterlöse für Ladengeschäfte, etc. wurden nicht berücksichtigt 
- Es wurden Simulationsrechnungen durchgeführt mit Bandbreiten bei den 
Grundannahmen 
Vorgaben für die Detailberechnungen

Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013 
Folgende erste Grundannahmen sind in die Berechnungen eingeflossen: 
- Preissteigerungsfaktoren für Betriebskosten (Energie), Baukosten 
- Zinssätze für die Finanzierung 
- Nutzungsdauer und Bau- bzw. Sanierungsdauer 
Zusätzlich Annahmen für den Bestand: 
- Sanierungsstau durch unterlassene Instandhaltung nur für unbedingt notwendige Arbeiten 
- Mietpreise mit Preissteigerungsfaktor 
- Verkaufserlös für nicht genutztes städtisches Grundstück 
Zusätzliche Annahmen für den Neubau: 
- Flächenbedarf ca. 24.500m²
- Investitionsvolumen ca. 110 Mio.€
- Entgangener Verkaufserlös, sofern Standort städtisches Grundstück (negativ) 
- Verkaufserlöse für freigezogene städtische Gebäude (positiv) 
Grundannahmen für die Detailberechnungen

Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013 
5,0% 90,0% 5,0% 
1,178% 2,822% 
0,5%
1,0%
1,5%
2,0%
2,5%
3,0%
3,5%
0
10 
20 
30 
40 
50 
60 
70 
80 
Jährl. Preissteigerung Instandhaltungskosten 
Normal(0,02;0,005) 
Minimum −∞ 
Maximum +∞ 
Mittelwert 2,00% 
Std.Abw. 0,500% 
5,4% 94,1% 0,5% 
3,000% 5,000% 
2,0%
2,5%
3,0%
3,5%
4,0%
4,5%
5,0%
5,5%
6,0%
6,5%
0
20 
40 
60 
80 
100 
120 
140 
Zinssatz t=11 bis t=20 
Lognorm 
(0,01;0,004;RiskShift 
(0,025)) 
Minimum 2,50% 
Maximum +∞ 
Mittelwert 3,50% 
Std.Abw. 0,400% 
10,0% 90,0% 
4,177 5,750 
3,0
3,5
4,0
4,5
5,0
5,5
6,0
Werte in Millionen 
0
1
2
3
4
5
6
7
8
9 Werte x 10^A7
Bessunger Str 
Triang 
(3450000;5750000;5750000 
)
Minimum 3.450.000,00 
Maximum 5.750.000,00 
Mittelwert 4.983.333,33 
Std.Abw. 542.115,20 
Simulationsrechnungen 
Input:

Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013 
Ergebnisse der Simulationsrechnung: 
8,8% 82,5% 8,7% 
0 40.000 
A20.000
A10.000
0
10.000
20.000
30.000
40.000
50.000
60.000
70.000
80.000
90.000
0,0 
0,2 
0,4 
0,6 
0,8 
1,0 
Neubau Barwert Vorteil
Neubau Barwert Vorteil
Minimum A17.681,21 
Maximum 80.158,64 
Mittelwert 19.187,80 
Std.Abw. 15.135,90 
Werte 1000 
0,7% 60,5% 38,8% 
0 100.000 
A50.000
0
50.000
100.000
150.000
200.000
250.000
300.000
0,0 
0,2 
0,4 
0,6 
0,8 
1,0 
Neubau Kum. Vorteil
Neubau Kum. Vorteil
Minimum A20.507,60 
Maximum 278.575,10 
Mittelwert 91.152,30 
Std.Abw. 45.943,70 
Werte 1000 
Simulationsrechnungen

Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013 
Gegenüberstellung der Kostenentwicklung 
(Punktprognose) 
- Nach ca.17Jahren 
jährlich steigende 
Einsparungen 
beim Neubau 
- Nach ca.50 Jahren 
ca. 
90 Mio .€
erwartete 
Einsparung beim 
Neubau 
(Erwarteter 
Barwert der 
Einsparungen: 
ca.19,5 Mio.€)

Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013 
Fazit 
- Auch für den Bestand kurz- und mittelfristig erhebliche Investitionen notwendig 
„Es geht nicht, nichts zu tun“
- Neben den steigenden Mietkosten werden sich insbesondere die steigenden Betriebskosten 
zukünftig erheblich negativ auf den städtischen Haushalt auswirken 
„Hier entsteht eine Kostenfalle“
- Durch einen Neubau wird die Belastung des städtischen Haushalts zukünftig 
nachhaltig verringert 
- Die zukünftigen Risiken für den Haushalt werden minimiert 
- Dies trifft im Rahmen der Simulationsrechungen auch bei „Worst-Case-Szenarien“ zu 
- Daher gilt:               „Das Projekt sollte weiter vorangetrieben werden“

Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013 
3. Flächenprogrammierung 
Herr Jäger, Senior Partner, Quickborner Team, Hamburg

Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013 
Funktions- und Flächenprogramm als Grundlage 
für die Wirtschaftlichkeitsberechnung und Standortanalyse 
Erste Zwischenergebnisse der Voruntersuchung

Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013 
Vorstellung 
Kompetenz in drei Geschäftsfeldern 
Strategische Immobilienplanung Strategische Immobilienplanung 
- Gründung 1956 
- mehr als 2.500 Projekte 
- Planung von ca. 20.000 AP p.a. 
- 50 Beraterinnen und Berater 
- Zusammenarbeit 
- Moderation 
- Szenarien 
- Visualisierung 
Organisatorische Gebäudeplanung Organisatorische Gebäudeplanung 
Organisationsberatung Organisationsberatung 
QUICKBORNER TEAM  Gesellschaft für Planung und Organisation mbH

Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013 
Vorstellung 
Neubau Verwaltungszentrum, 
Stadt Freiburg im Breisgau 
(in Planung) 
Grundlagenermittlung, Funktions- und 
Flächenprogramm, Mitwirkung Wettbewerb, 
1.600 Arbeitsplätze 
Lufthansa Aviation Center, 
Frankfurt am Main 
Grundlagenermittlung 
Wettbewerbsorganisation 
Workshops -> Flexibles Bürokonzept 
Einzugsplanung, Servicekonzepte 
1.800 Arbeitsplätze 
Unilever, Hamburg 
Architektenverfahren, Optimierung 
Gebäudekonzeption, Planung/ Realisierung, 
innovatives Bürokonzept, Zukunftsweisendes, 
Energiekonzept, 1.200 Arbeitsplätze 
Boehringer Ingelheim Pharma, Ingelheim 
Neues Bürokonzept, Grundlagenermittlung 
Wettbewerbsorganisation, Einzugsplanung, 
800 Arbeitsplätze / Alle Einzelbüros 
Europäische Zentralbank, 
Frankfurt am Main 
Strategische Standortplanung 
Mitwirkung Wettbewerb 
Nutzungsplanung 
2.800 Arbeitsplätze 
Standortplanung bis zum Einzug

Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013 
Bürgerrathaus der Zukunft - der qualitative Nutzen 
- Synergieeffekte für mehr Wirtschaftlichkeit durch 
Zusammenführung mehrerer Standorte. 
- Zukunftsweisendes Bürokonzept mit preiswerterer 
Anpassungsfähigkeit und verbesserter Arbeitsplatzqualität
- Neuer Standard der Energieeffizienz zur Reduzierung der 
Nutzungskosten und Beitrag zur Umweltpolitik 
(z.B. Energie-Plus) 
- Neues Rathaus für mehr Effizienz der Verwaltung und 
verbesserten Bürgerservice - zentraler Anlaufpunkt 
- Senkung der Verwaltungskosten durch Reduzierung des 
Flächenaufwandes

Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013 
Organisations- und 
Personalstruktur 
Zukunft 
Kosten: Bau- und 
Nutzungskosten, 
Flexibilitäskosten 
Bürokonzeption 
Flächenstandards 
Verwaltungs-
und 
Serviceprozesse 
Funktion und 
Bedarf an 
Sonderflächen 
Benchmarks 
Beispielprojekte 
1
2
3
5
46
Übersicht Flächenprogramm 
 Projekt: Neubau Verwaltungszentrum Stadt Darmstadt 
Stand: 16.11.12 
Büroflächenprogramm AP in %Anz. AP 
Büro- 
fläche 
m²/AP 
Büro- 
fläche 
Fläche 
ASF 
m²/AP Fläche ASF 
m²/AP 
gesamt 
Fläche 
gesamt Geschätze BGF 
Geschätze 
BGF / AP 
Dezernatsleiter 5 31 156 2,0 10 33,10 166 248 
Amtsleiter / VSL 3,0% 35 22 767 2,0 70 23,90 837 1.255 
Abteilungsleiter 5,7% 66 22 1445 2,0 132 23,90 1577 2.366 
Sachgebietsltr., Teamltr., Sachbearbeitung 60% 54,6% 628 10,5 6594 2,0 1256 12,50 7850 11.775 
Sachgebietsltr., Teamltr., Sachbearbeitung 40% 36,2% 416 9,5 3952 2,0 832 11,50 4784 7.176 
Verschnittflächen / Contingency 5% von Gesamtfläche NF 761 1.141 
Anzahl AP G esamt (incl. AP auf Sonderflächen) 100% 1150 
Anzahl AP Bürobereiche 100,0% 1150 
Bürofläche 12.913 11,23 m²/AP 
Fläche abteilungsbez. Sonderflächen m²/AP 2,00 2.300 
Anz. AP auf Sonderflächen 
Bürofläche Stadt Darmstadt m²/AP 13,89 15.974 23.961 20,84 
Heag Holding 700 1.050 
Darmstadt Marketing GmbH 200 300 
Bürofläche Gesamt 1150 16.874 25.311 22,01 
Stockwerksbezogene Sonderflächen hell 900 0,78 m²/AP 
dunkel m²/AP 0,65 750 1.650 2.475 2,15 
Hochrechnung auf BGF 
(Basis QT Flächen) 
Ver.2.00 
       QUICKBORNER TEAM 
Flächenprogramm 
Einflussfaktoren: 
Funktions- u. Flächenanforderungen

Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013 
Die einzelnen Bürokonzepte sind oft bekannt. 
Die richtige Mischung meistens nicht!

Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013 
LAC 
Lufthansa Aviation Center 
Frankfurt/M 
Support-/
Serviceteam 
Infrastruktur 
Team 1 
Team 3 
Team 2 
Team 4 
Denkzellen 
Bürokonzeption und Flächenstandards 
Planung neuer Arbeitswelten mit reversiblen Grundrissstrukturen für 
unterschiedliche Bürokonzepte

Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013 
- IT-gestützte Flächenprogrammierung 
mit Qualitätssspezifikationen 
- Optimierung durch 
differenziertes Benchmarking 
Zentrale Sonderflächen 
25 bis 30% der Nutzflächen mit großen Optimierungspotenzialen 
Wirtschaftlichkeit und Nutzwert durch systematische  Programmierung

Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013 
Vorläufiges Flächenprogramm anhand von Kennzahlen - Übersicht 
5000 
10000 
15000 
20000 
m²
25000 
30000 
ca. 24.000 m²
5000 
35000 
16.875 
15000 
10000 
1.650 
ca. 35.000m²
31.500 
NF 
oberirdisch 
Nach 
Hochrechnung 
BGF 
Büroflächen 
Stockwerksbezogene Sonderflächen 
Zentrale Sonderflächen 
NF   = Nutzflächen 
BGF = Bruttogrundrissflächen 
Bruttogrundrissfläche 
5.500 
2.650 3.500 
16.850 
Flächen (ohne Tiefgarage) 
oberirdisch 
unterirdisch 
NF 
heute 
ca. 
36.000 
m²
Mögliche Flächenersparnis 
nach erster Grobschätzung 
nach Kennzahlen: ca. 12.000 m²
ober- und 
unterirdisch

Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013 
Budgetverfolgung Vorfahrt Status per: 06. Mai 03 
Druckdatum: 05. Nov 04 
Budgetaufstellung (grob) 
Gewerk Einheitswert 
o m² 
o lfdm 
o Anzahl 
€
 je 
Einheit 
Rückbau Neubau 
Summe 
Bodenarbeiten (Plaster etc.) 6000 18000 24.000                                
Begrünung 2500 6000 8.500                                  
Vordach 0 20000 20.000                                
Beschilderung 0 10000 10.000                                
Genehmigung etc 0 5000 5.000                                  
Planung (separat aufgeführt) 0 0 -                                       
0 0 -                                       
0 0 -                                       
67.500                                
Budgetverfolgung Treppenhäuser Status per: 06. Mai 03 
Druckdatum: 05. Nov 04 
Budgetaufstellung (grob) 
Gewerk Einheitswert 
o m² 
o lfdm 
o Anzahl 
€
 je 
Einheit 
Rückbau Neubau 
Summe 
Malerarbeiten 4 15.000 60.000 60.000 
ELT (Lichtgestaltung) 4 7.500 30.000 30.000 
Schließungssystem 4 2.000 8.000 8.000 
Sonstiges (Bilder, Skulpturen) 4 10.000 40.000 40.000 
0
0
-                                       
-                                       
Besonderheit: Farb- und Lichktkonzept für Treppenhäuser 138.000                              
Budgetverfolgung 2. OG Status per: 06. Mai 03 
Druckdatum: 05. Nov 04 
Budgetaufstellung (grob) 
Gewerk Einheitswert 
o m² 
o lfdm 
o Anzahl 
€
 je 
Einheit 
Rückbau Neubau 
Summe 
Innenausbau-Wand/Türen 500 45 11250 22500 33.750                                
Innenausbau-Decke 1200 30 0 36000 36.000                                
Innenausbau-Boden 3700 50 0 185000 185.000                              
ELT/DV 2500 40 0 100000 100.000                              
HLS 5 45000 0 225000 225.000                              
Malerarbeiten 1500 20 0 30000 30.000                                
0 0 -                                       
Sonstiges (Sonderreinigung etc.) 0 0 5.000                                  
614.750                              
Anforderungs Controlling 
Entwurfs Controlling 
Budget Controlling 
Sicherung der Realisierbarkeit und Wirtschaftlichkeit

Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013 
Empfehlung, weitere Schritte 
Der Entwurf des optimierten Funktions- und Flächenprogramms 
kann als geeignete Grundlage für die Wirtschaftlichkeitsberechnung 
und Standortbewertung eingesetzt werden. 
Nicht nur effizientere Flächen sind notwendig, sondern auch vielfältige 
Gebäudestrukturen zur Sicherung zukunftstauglicher neuer 
Arbeitswelten. 
In einem nächsten Schritt sollten die bisherigen Schätzungen und 
Annahmen weiter analysiert und verifiziert werden. 
Nur auf dieser Grundlage kann in Zukunft eine verlässliche 
Entscheidung für die Planung getroffen werden besonders was 
Kostensicherheit und Nutzwert anbetrifft.

Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013 
4. Städtebau 
Frau Stadträtin Lindscheid 
Herr Elfers, Geschäftsführender Partner, Architekturbüro Planquadrat, Darmstadt

Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013 
Vorstellung

Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013 
Vorstellung

Die Darmstädter Rathaus-Tradition 
Pragmatischer Umgang mit den 
politischen und verwaltungstechnischen 
Anforderungen an ein Rathaus: 
- wechselnde Rathausstandorte 
- keine eindeutige, identitätsstiftende 
Verortung in der Stadt 
- keine Identifikation der Bürgerschaft 
mit dem Rathaus 
Es bedarf einer Zieldefinition für den 
Neubau eines Rathauses 
Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013

10 Standorte 
Miete 
- Luisenplatz / Carree 
- Altes Rathaus 
- Frankfurter Straße 
- Zulassungsstelle Rüdesheimer Straße 
- Stadtarchiv 
- Amt f. Veterinärwesen, Rheinstraße 
- Institut für Wohnen und Umwelt 
Eigentum 
- Technisches Rathaus 
Bessunger Straße 
- Bürger- und Ordnungsamt 
Grafenstraße 
- Luisenplatz / Carree 
Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013

Aufgabe 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt 
hat eine vergleichende 
Standortanalyse für einen potenziellen 
Neubau eines Bürgerrathauses 
beauftragt. 
Der zukünftige Standort eines 
Bürgerrathauses soll vielfältigen 
Nutzungsansprüchen, 
stadträumlichen Themenstellungen 
und wirtschaftlichen Rahmen-
bedingungen gerecht werden. 
Seine Auswahl ist durch eine 
Standortanalyse, die Vor- und Nachteile 
unterschiedlicher Standorte abwägt, 
abzusichern. 
Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013

16 Standort-Optionen 
- Kranichstein; Jägertorstraße 
- Knell 
- Messplatz 
- Parkplatz am Berufsschulzentrum 
- Materialprüfanstalt 
- Luisenplatz – RP/Post-Gebäude 
- Mercksplatz 
- Marienplatz 
- Rheinstraße 
- Berliner Allee 
- Haardtring 
- Holzhofallee 
- Bessunger Straße 
- Konversionsflächen 
Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013

Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013 
Standortuntersuchung (Auszug) 
Knell

Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013 
Knell 
Standortuntersuchung (Auszug)

Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013 
Bessunger Straße / Niersteiner Straße 
Standortuntersuchung (Auszug)

Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013 
Standortuntersuchung 
Bessunger Straße / Niersteiner Straße 
Standortuntersuchung (Auszug)

Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013 
Marienplatz 
Standortuntersuchung (Auszug)

Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013 
Marienplatz 
Standortuntersuchung (Auszug)

Innenstadt 
Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013

Darmstadt um 1836 
Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort 
 Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013

Stadtplan von 1935 
Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013

Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013 
Luftbild Darmstadt von heute

Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013 
Marienplatz

Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013 
Marienplatz

Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013 
Platzfolge

Warum der Marienplatz ? 
Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013 
- nahe der Innenstadt, fußläufig erreichbar 
- gute Zentralität 
- kann Beitrag zur Stadtreparatur leisten 
- Schließung der größten innerstädtischen “Wunde” 
- Impulsprojekt für das Sanierungsgebiet Mollerstadt
- ÖPNV-Erreichbarkeit nicht optimal, kann aber verbe ssert werden 
- kostengünstig und kurzfristig entwickelbar, 
da sich der Marienplatz im städtischem Eigentum befindet 
- bietet ausreichend Fläche und Raum für ein Bürgerr athaus 
- Möglichkeit zur Steigerung der Attraktivität der T heaterrückseite 
- Bindeglied zwischen Innenstadt und sich 
entwickelndem Verlagsviertel

Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013 
5. Zusammenfassung 
Herr Oberbürgermeister Partsch

Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013 
6. Diskussion 
Moderation Frau Jung-Kroh, Bürgerbeauftragte, Stadt Darmstadt

Bürgerrathaus 
Voruntersuchung zur Verwaltungskonzentration an einem zentralen Standort Bürgerinformationsveranstaltung am 24.04.2013

2013/0411

23020 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
22.11.2013 
an den Magistrat 
 
  zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor  
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat I Dezernat IV 
Dezernat III 
an die Stadtverordnetenversammlung 
 
  OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss- 
       fassung Fachausschuss 
 
Amt: Dezernat I 
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
 OBW bei abschl. Be- 
schlussfassung Magistrat 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
Internetfähig     
Verteiler: 
 
 
Vorlage-Nr. 2013/0411 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
  
 
Produkt-Nr.:        
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:        
 
Betreff: Neubau eines Bürgerrathauses 
 
Vorlage vom: 22.11.2013 
 
Beschlussvorschlag : 
1.  Der Magistrat nimmt den Bericht zur Kenntnis und beschließt weitergehende 
Untersuchungen auf der Grundlage der bisherigen Planungen. Die Funktions- und 
Flächenbeziehungen zur Strukturierung des Gesamtflächenbedarfs in einer 
zusammenhängenden Gebäudeeinheit sollen vom Eigenbetrieb Immobilienmanagement 
ermittelt werden. Die benötigten Mittel in Höhe von ca. 80.000 € sind im WIP des 
Eigenbetriebes Immobilienmanagement eingestellt. 
2.  Der Magistrat beschließt als möglichen Standort den Marienplatz 
3.  Über den Neubau eines zentralen Bürgerrathauses wird eine Bürgerbefragung durchge- 
führt. Die Kosten hierfür werden im Nachtrag etatisiert. 
4.  Zur kontinuierlichen Information und Abstimmung mit den Stadtverordneten wird ein Run- 
der Tisch Bürgerrathaus mit Vertretungen aus den Stadtverordnetenfraktionen eingerich- 
tet.

- 2 - 
 
Anlagen: Buergerrathaus_2013-04-24 
Standortstudie Neues Rathaus Darmstadt_Okt2012 
 
Datenschutzrelevante Anlage:  
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 18.11.2013 
 
 
1.Einleitung 
 
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt ist eine wachsende, dynamische und internationale Stadt. 
Aufgrund dieser Charakteristika werden besondere Anforderungen an die Verwaltung gestellt. 
Eine Willkommenskultur muss so gestaltet sein, dass sowohl internationale Gäste als auch 
Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt ein hohes Service- und Dienstleistungsangebot auf kur- 
zen Wegen erhalten. Dieses Angebot muss barrierefrei, niedrigschwellig und bürgerfreundlich 
gestaltet sein. 
 
Unter den derzeitigen Gegebenheiten mit über 10 Verwaltungsstandorten ist ein solches Ser- 
vice- und Dienstleistungsangebot nicht realisierbar. 
 
Der vorherige Magistrat hatte bereits auch schon den Gedanken einer möglichen Verwal- 
tungskonzentration, allerdings nur in Form eines repräsentativen Rathauses. Hierzu sollte 
das Kollegiengebäude (RP-Gebäude) angekauft werden, da das Land Hessen über einen Neu- 
bau eines Regierungspräsidiums in Darmstadt nachgedacht hatte. Das Kollegiengebäude 
kommt aus mehreren Gründen für die jetzige Planung nicht mehr in Betracht. Das Regie- 
rungspräsidium sitzt nach wie vor in diesem Gebäude und müsste erst an einen Alternativ- 
standort umziehen, damit ist das Gebäude für die Stadt nicht verfügbar. Bei einem Ankauf 
des Gebäudes müsste die Stadt dann das Gebäude erst grundsanieren. Aufgrund von Denk- 
malschutzauflagen ist  eine Grundsanierung insbesondere in Fragen der Energieeffizienz 
langwierig und teuer. Dies steht den wirtschaftlichen und zeitlichen Anforderungen entgegen. 
Dies war ein Teil der Standortanalyse die unter Punkt 2 dieser Magistratsvorlage noch näher 
beleuchtet wird. 
 
Das Wellagelände in der Holzhofallee wurde mehrfach als möglicher Standort für ein zentra- 
les Rathaus geprüft. Der Wella-Campus kommt für eine Neuentwicklung nicht in Frage, weil 
die periphere Lage nicht den Anforderungen an einen zentralen, attraktiven Anlaufpunkt ent- 
spricht. Die Gebäudestruktur lässt keine sinnvolle, effektive und organisatorische Unterbrin- 
gung der Verwaltungseinheiten zu. Massive Umbauten einzelner Gebäude und ein Abriss der 
Hallen wäre die notwendige Konesequenz. Dies wurde sowohl in der Standortanalyse durch 
die Firma planquadrat ermittelt, als auch durch eine in Augenscheinnahme durch Herrn O- 
berbürgermeister Partsch und Frau Stadtbaurätin Lindscheid bei einer Ortsbesichtigung im 
August dieses Jahres. 
 
Im Rahmen der Haushaltskonsolidierung wurde geprüft, ob durch Konzentration der städti- 
schen Verwaltung an einem zentralen Standort im Zusammenhang mit einem möglichen 
Neubau eines Bürgerrathauses verschiedene Ziele erreicht werden können. Als Ziele wurden 
definiert: 
 
• Wirtschaftlichkeit 
• Bürgerservice  
• Energieeffizienz  
• Verwaltungsmodernisierung 
• Niedrige Investitionskosten 
• Barrierefreiheit 
• Gestalterische Qualität und Funktionalität

- 4 - 
 
Diese Ziele und Überlegungen wurden intensiv auf einer Personalversammlung im April 2013 
mit den Beschäftigten der Wissenschaftsstadt Darmstadt diskutiert. Dabei wurden die Pla- 
nungen und Ziele begrüßt und unterstützt. Die Beschäftigten sehen dies sehr positiv, da ein 
zentrales Rathaus die Arbeitsbedingungen wesentlich verbessern würde in Bezug auf die 
Funktionalität, Wegebeziehungen, Technik und Arbeitsplatzqualität. Die Personalvertretungen 
wurden ebenfalls frühzeitig eingebunden und haben sich klar zugunsten des Projektes geäu- 
ßert. 
 
Zur Konkretisierung der Ziele wurden folgende Analysen in Auftrag gegeben: 
 
• Vergleichende Standortanalyse durch die Firma planquadrat 
• Funktions- und Flächenprogrammierung durch die Firma Quickborner Team 
• Wirtschaftlichkeitsuntersuchung durch die Firmen Arcadis und Schüllermann 
• Städtebauliche Volumenstudie durch die Firma planquadrat  
 
Die Ergebnisse wurden am 24.04.2013 in einer Bürgerinformationsveranstaltung der Öffent- 
lichkeit vorgestellt und die Gründe für die Notwendigkeit eines neuen zentralen Bürgerrat- 
hauses erläutert. Diese finden sie im Anhang als Anlage 
1 
 
Vorbereitend wurden verwaltungsintern verschiedene Arbeitsstrukturen geschaffen. 
 
Ein Lenkungskreis, bestehend aus dem Oberbürgermeister, der Baudezernentin und dem 
Stadtkämmerer sowie Vertreterinnen und Vertreter aus den Dezernaten I, III und IV  und des 
Eigenbetriebs Immobilienmanagement (IDA), wurde als Koordinationsgremium eingerichtet. 
 
Zusätzliche Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Zusammensetzungen und Aufgabenstel- 
lungen wurden installiert.  
 
Die Arbeitsgruppen haben den Auftrag die Verwaltungszentralisierung auf ein zentrales Bür- 
gerrathaus vorzubereiten. Auch hierbei sind die Personalvertretungen eingebunden, damit 
die Beschäftigteninteressen ausreichend Berücksichtigung finden. 
 
 
1.1 Darstellung der Bestandssituation 
 
 
Derzeit ist die Stadtverwaltung auf mehrere Standorte, mit einer Nutzfläche von ca. 
36.000m², verteilt. 
 
In städtischem Eigentum befinden sich 
• Technisches Stadthaus Bessunger Straße,  
• Stadthaus Grafenstraße, 
• Neues Rathaus Luisenplatz 5a Nordbau / Luisenstraße 12

- 5 - 
 
In angemieteten Objekten befinden sich 
• Standesamt, Altes Rathaus 
• Stadthaus Frankfurter Straße  
• Zulassungsstelle, Rüdesheimer Straße 119 
• Stadtarchiv im Staatsarchiv, Karolinenplatz 
• Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz und Institut Wohnen und Umwelt, 
Rheinstraße 65 / 67 
• Zentrale Steuerungsunterstützung und Controlling, Sozialberatung, Luisenplatz 6 
• Neues Rathaus Luisenstraße 5a Mittelbau 
• Hauptamt Luisenplatz 5 
 
Insbesondere bei den in städtischem Eigentum befindlichen Gebäuden handelt es sich um 
unsanierten bzw. nur teilsanierten Gebäudebestand mit entsprechend hohen Betriebs- und 
Instandhaltungskosten und veralteter Technik. Der Sanierungsstau für nötige Sanierungs- 
maßnahmen beträgt nach einer ersten Grobschätzung ca. 16,5 Mio. €.  
 
Bei den angemieteten Flächen werden neben zusätzlichen Mietzahlungen ab 2018 für die 
Mietfläche Luisenplatz 5a perspektivisch steigenden Mietkosten für die angemieteten Flächen 
(Prognose bis 2018: rd. 2,9 Mio.€/J.) und überproportional steigende Betriebskosten (Prog- 
nose bis 2018: 2,9 Mio.€/J.) erwartet. 
 
Änderungen in der Organisationsstruktur, sinnvolle Raumaufteilungen und Raumzuordnun- 
gen sind in der bestehenden Gebäudesituation ebenso nur bedingt möglich, wie das Reduzie- 
ren der aktuell verwendeten Flächen. Lange Wegbeziehungen zwischen den vielen Standorten 
erschweren ein effektives, zielgerichtetes und schnelles Arbeiten und erscheinen nicht bür- 
gerfreundlich. Die vorhandenen Immobilien können daher insgesamt nicht ökonomisch und 
wirtschaftlich optimal genutzt werden. 
 
1.2 Konzept für ein Bürgerrathaus der Zukunft an einem zentralen Standort 
 
 
Gemäß den Ergebnissen der Voruntersuchungen zur Flächenprogrammierung kann der Flä- 
chenbedarf im Zuge einer Neuerrichtung eines zentralen Bürgerrathauses von derzeit ca. 
36.000 m² auf ca. 24.000 m² Gesamtnutzfläche reduziert werden. 
 
Hieraus ergeben sich deutlich geringere laufende Betriebs-, Energie und Instandhaltungskos- 
ten. 
 
Weitere Vorteile ergeben sich durch  
• neuesten Stand der Gebäude- und Haustechnik, 
• keine Mietpreisabhängigkeiten / Mietzahlungen entfallen 
• kürzere Wegbeziehungen und somit effektiveres und effizienteres Arbeiten, 
• eine zentrale Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger, Institutionen und der 
Wirtschaft, 
• Synergieeffekte für mehr Wirtschaftlichkeit durch Zusammenführung mehrerer 
Standorte, 
• Zukunftsweisendes Bürokonzept mit preiswerterer Anpassungsfähigkeit und 
verbesserter Arbeitsplatzqualität, 
• neuer Standard der Energieeffizienz zur Reduzierung der Nutzungskosten und Beitrag 
zur Umweltpolitik (Energie-Plus), 
• Senkung der Verwaltungskosten durch Reduzierung des Flächenaufwandes durch 
flexiblere Organisation und Raumaufteilung.

- 6 - 
 
2. Standortanalyse – Der Marienplatz als Standort für ein zentrales Bürgerrathaus  
 
Die vergleichende Standortanalyse (siehe Anlage 2) hat für 16 Standort-Optionen unter Be- 
rücksichtigung vielfältiger Nutzungsansprüchen, der stadträumlichen Themenstellungen und 
wirtschaftlicher Rahmenbedingungen die Vor- und Nachteile untersucht. 
 
Die untersuchten Standorte und zentralen Argumente waren im Einzelnen: 
 
• Kranichstein, Jägertorstraße – sehr periphere Lage 
• Knell – Auflagen durch SEVESO-II-Richtlinie 
• Messplatz – periphere Lage und z. T. SEVESO-II-Richlinie 
• Parkplatz am Berufsschulzentrum – periphere Lage und alternativer 
Parkplatzstandort notwendig 
• Materialprüfungsanstalt – Grundstück zu klein und denkmalgeschützt 
• Luisenplatz – RP/Post-Gebäude – siehe Einleitung 
• Mercksplatz – Standort zu klein 
• Marienplatz – sehr gut geeignet 
• Rheinstraße (Mercedes Niederlassung) – steht mittelfristig nicht zur Verfügung 
• Berliner Allee (Gebäude Engel/Fink Gelände)-  steht mittelfristig nicht zur Verfügung 
• Haardtring (ehem. Druckerei Prinovis) – steht mittelfristig nicht zur Verfügung 
• Holzhofallee (Wella-Gelände) – siehe Einleitung 
• Bessunger Straße (ehem. EAD-Gelände) – für Wohnbebauung vorgesehen 
• Konversionsflächen (Kelly-Baracks) – Gewerbeansiedlung geplant 
• Konversionsflächen (Lincoln-Siedlung) -  für Wohnbebauung vorgesehen 
• Konversionsflächen (Cambrai-Fritsch-Kaserne) – sehr periphere Lage 
 
Als Ergebnis der Standortanalyse kann unter Berücksichtigung aufgestellter Kriterien (zeitli- 
che Verfügbarkeit, Lage des Standorts, Eigentümerschaft, ausreichende Größe, städtebauli- 
cher Kontext und Erschließungsmöglichkeiten) nur das Grundstück Marienplatz als künftiger 
Standort für ein zentrales Bürgerrathaus in Frage kommen. 
 
Der Marienplatz ist nahe der Innenstadt, fußläufig erreichbar, in guter Zentralität und zählt 
als Impulsprojekt für das Sanierungsgebiet Mollerstadt. Die ÖPNV-Erreichbarkeit kann durch 
eine neue Haltestelle optimal hergestellt werden. Der Marienplatz ist kostengünstig und kurz- 
fristig entwickelbar, da er sich im Eigentum der Stadt befindet und ausreichend Fläche und 
Raum für ein Bürgerrathaus bietet. Der Marienplatz steigert die Attraktivität der Theater- 
rückseite als Bindeglied zwischen Innenstadt und dem sich entwickelndem Verlagsviertel. 
Der durch die Verwendung des Marienplatzes als Rathausstandort entgangene Verkaufserlös 
wurde in der Wirtschaftlichkeitsberechnung berücksichtigt. 
 
Daher empfiehlt der Magistrat den Standort Marienplatz für ein zentrales Bürgerrathaus 
festzulegen.

- 7 - 
 
2.1 Finanzierung  
 
Im Finanzworkshop des Magistrates im Juli 2011 wurden der erhebliche Investitionsstau, 
hohe Betriebskosten der energetisch nicht sanierten Bestandsgebäude sowie das Risiko wei- 
ter steigender Mieten und Betriebskosten für die Unterbringung der Stadtverwaltung festge- 
stellt und der dadurch entstehende Handlungsbedarf erkannt. 
 
Mit einer ersten vereinfachten Berechnung wurde auf Basis der für 2018 prognostizierten 
laufenden Kosten für den Bestand und einen Neubau ermittelt, welches Investitionsvolumen 
finanziert werden kann. Diese Berechnung ergibt folgendes Ergebnis:  
 
Fortlaufende Kosten: 
 
Bestand: Miete:  2,893 Mio.€  
 + Betriebskosten:  2,940 Mio.€  
 Gesamt:  5,833 Mio. €  
  
Neubau: Miete:        0 Mio. € 
 
 + Betriebskosten:  1,193 Mio.€  
 Gesamt:  1,193 Mio. €  
Differenz:  Einsparung Neubau 4,640 Mio. €  
  
Einmalige Kosten:   
Sanierungsstau:  16,500 Mio. €  
 
 
 
Ergebnis:   
theoretisch mögliches Investitionsvolumen: max. 110.000 Mio. €  
 
 
 
   
 
Die Einsparungen bei den Miet- und Betriebskosten zwischen dem Bestand und dem Neubau 
betragen rd. 4,64 Mio. €.  Alleine mit diesem Betrag lässt sich eine Investition in Höhe von rd. 
92,8 Mio. € finanzieren. Hinzu kommt die Summe von rd. 16,5 Mio. € für mindestens erfor- 
derliche Sanierungsmaßnahmen bei den Bestandsgebäuden. Insgesamt ist somit eine Inves- 
tition in Höhe von rd. 109,3 Mio. € finanzierbar. Für die folgenden Berechnungen wurde die- 
ser Wert im Rahmen der üblichen vorsichtigen Planung als Kostenobergrenze für die Baukos- 
ten angenommen. 
 
Im nächsten Schritt wurde ermittelt, ob ein Neubau bis zu einer Kostenobergrenze von     
110 Mio. € realisierbar ist. Hierbei wurde die im Zuge der Voruntersuchungen ermittelte re- 
duzierte Gesamtnutzfläche von 24.000 m ² zu Grunde gelegt. Im Ergebnis ist das maximale 
Investitionsvolumen ausreichend. 
 
Für die folgenden Berechnungen wurde dieser Wert im Rahmen der üblichen vorsichtigen 
Planung als Kostenobergrenze für die Baukosten angenommen. Gleichwohl beabsichtigt der 
Magistrat, die rechnerische Kostenobergrenze nicht voll auszuschöpfen.

- 8 - 
 
In weiteren Detailberechnungen war zu ermitteln, in welchem Zeitraum sich die Wirtschaft- 
lichkeit eines Neubaus darstellt. Dabei wurden Grundannahmen zur 
 
• Bau- bzw. Sanierungszeit, 
• Nutzungsdauer, 
• Betriebskosten, 
• Bauunterhaltung, 
• Baukosten in Höhe der Kostenobergrenze, 
• Zinssätze für die Finanzierung, 
• Werte für den Sanierungsstau im Bestand,  
• Mietpreise mit Preissteigerungsfaktor, 
• Verkaufserlöse für freigezogene städtische Immobilien, 
• Kosten aus Renovierungs- und Rückbauverpflichtungen für frei gezogene Mietobjekte 
und 
• entgangene mögliche Verkaufserlöse für den Marienplatz 
 
verwandt. Die Zahlenwerte wurden, soweit dies üblich ist, über den Betrachtungszeitraum 
anhand allgemein anerkannter Indexe (Baupreisindizes, Mietpreisentwicklung, etc.) indiziert. 
 
Das Ergebnis dieser Berechnungen weist selbst bei vollem Beanspruchen der Kostenober- 
grenze nach ca. 17 Jahren jährlich steigende Einsparungen aus. Nach ca. 50 Jahren – ent- 
sprechend der Nutzungsdauer - summieren sich die Einsparungen auf ca. 90,0 Mio. €, was 
einem heutigen Barwert von 19,5 Mio. € entspricht. 
In Simulationsrechnungen wurden als Input errechnete Mittelwerte für den Zinssatz, die 
Preissteigerungen, etc. verwendet. Im Ergebnis weisen die Simulationen auch bei „Worst-
Case-Szenarien“ einen wirtschaftlichen Vorteil für den Neubau aus. 
 
Aufgrund von Erfahrungswerten, z. B. Verwaltungskonzentration durch einen Rathausneubau 
in der Stadt Freiburg, geht der Magistrat aufgrund von weiter reduzierbarem Flächenbedarf 
und einem weiteren Absenken der Baukosten pro m 2 BGF von Baukosten in einem Korridor 
von 70 bis 90 Mio. €  aus.  
 
Die Wirtschaftlichkeit des Neubauvorhabens ist daher erheblich früher und in einem höheren 
Umfang als vorgenannt zu erwarten.  
 
In den nächsten Projektschritten gilt es, dies weiter auszuarbeiten und zu detaillieren. Dabei 
hat sich die Planung strikt am Prinzip des kostensparenden Bauens zu orientieren. Hierzu 
sind folgende Kriterien zu berücksichtigen: 
• kompakte, klare und funktionale Grundrissorganisation, 
• Reduzierung der Verkehrsfläche auf ein notwendiges Maß, 
• Verzicht auf aufwendige Konstruktionen, 
• Minimierung der Oberfläche, Kompaktheit, 
• Optimierung des Verhältnisses von verglaster zu geschlossener Fassadenfläche, 
• Reduktion der Materialwahl, Instandsetzungsfähigkeit, Alterungsfähigkeit des 
Materials. 
 
Das Projekt „Bürgerrathaus“ wurde zu Projektbeginn in seinen Grundzügen mit dem Regie- 
rungspräsidium abgestimmt. Die Aufsichtsbehörde befürwortet das Projekt ausdrücklich, 
sofern die detaillierte Wirtschaftlichkeitsberechnung die Vorteilhaftigkeit eines Neubaus be- 
legt.

- 9 - 
 
Weitere, die Wirtschaftlichkeit verbessernde Effekte, wie evtl. Mieterlöse für Ladengeschäfte, 
Fahrzeugstellplätze etc. sowie mögliche Synergieeffekte (Doppelvorhaltungen, Pforten, IT-
Ausstattung, Hausmeister, Botengänge, …) der Verwaltung wurden bislang nicht berücksich- 
tigt und sollen – auch in Abstimmung mit der Aufsichtsbehörde – weiterhin nicht in die Wirt- 
schaftlichkeitsberechnungen einfließen. Mit deutlichen zusätzlichen Einsparungen gegenüber 
den derzeitigen Verwaltungsabläufen ist zu rechnen. 
 
2.2 Fazit - „Es geht nicht, nichts zu tun“ und weitere Schritte 
 
 
Durch den Sanierungsstau sind für den Erhalt und die Nutzung des Bestandes kurz- und mit- 
telfristig erhebliche Investitionen notwendig. Neben den steigenden Miet- und Energiekosten 
werden sich insbesondere die steigenden Betriebskosten zukünftig erheblich negativ auf den 
städtischen Haushalt auswirken. Ein „Mehrwert“ für die Bürgerinnen und Bürger und für die 
Verwaltung ist dabei nicht gegeben. 
 
Durch einen Neubau werden die Belastungen des städtischen Haushalts zukünftig nachhaltig 
verringert und die zukünftigen Risiken für den Haushalt, insbesondere in Bezug auf die Ne- 
benkosten, minimiert. 
 
Die vorliegenden Ergebnisse der „Voruntersuchung für die Verwaltungskonzentration an ei- 
nem zentralen Standort“ sollen durch weitergehende Untersuchungen auf Basis der bisheri- 
gen Planung zur Ermittlung von Funktion- und Flächenbeziehungen und zur Strukturierung 
des Gesamtflächenbedarfs in einer zusammenhängenden Gebäudeeinheit konkretisiert wer- 
den.  
 
Auf dieser Grundlage soll eine verlässliche Entscheidung für die Planung getroffen werden, 
insbesondere was Kostensicherheit und Nutzwert betrifft. 
 
Im Einzelnen sind vor der Bürgerbefragung vertiefende Gutachten und Stellungnahmen zu 
folgenden Einzelpunkten zu erarbeiten: 
 
1.  Konkretisierung und Verifizierung Funktions- und Flächenprogramm 
Büroflächenbedarf/Bürokonzept, Sonderflächenbedarf, Synergieeffekte etc. 
 
2.  Prüfung und Optimierung Kostenrahmen / Wirtschaftlichkeitsnachweis Bau- und 
Projektkosten, Finanzierungskonzept, Nachweis Wirtschaftlichkeit etc. 
 
3.  Konkretisierung der baulichen Rahmenbedingungen und Anforderungen 
Projektvorbereitung, Projektablauf, Architektenwettbewerb, VOF-Verfahren, 
Nachhaltigkeit, Zertifizierung, Gestaltungsbeirat etc. 
 
 
3. Bürgerbefragung 
 
 
Aus der Bürgerumfrage im Mai 2012 wurde deutlich, dass ein zentraler Rathausneubau nicht 
die oberste Priorität in der Bürgerschaft geniest. Auf der Bürgerinformationsveranstaltung im 
April 2013 wurden die ersten Planungen und Ergebnisse der Voruntersuchung vorgestellt. 
Auf Basis dieser näheren Erläuterungen war die Einschätzung der anwesenden Bürgerinnen 
und Bürger überwiegend positiv.

- 10 - 
 
Der Magistrat ist der Auffassung, dass ein Rathausneubau ein Projekt sein muss, mit dem 
sich die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger identifizieren kann. Aufgrund der Tragweite 
und Bedeutung der Entscheidung hat Herr Oberbürgermeister Jochen Partsch in der Stadt- 
verordnetenversammlung im November 2013 bekannt gegeben, dass über die Frage eines 
zentralen Rathausneubaus von den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt abgestimmt werden 
soll.  
 
Die Hessische Gemeindeordnung (HGO) sieht einen Bürgerentscheid, der durch den Magist- 
rat initiiert wird, nicht vor. Der Oberbürgermeister wird deshalb auch im Präsidium des hes- 
sischen Städtetages die Initiative ergreifen, dass die HGO im Hinblick auf die Möglichkeit des 
Einsatzes direktdemokratischer Instrumente überprüft und reformiert wird.  
Die Gemeindeordnungen des Freistaats Bayern und für Baden-Württemberg lassen Bürger- 
entscheide veranlasst durch den Gemeinderat zu. Die Gemeindeordnungen unterscheiden 
sich im zu erreichenden Quorum. In Bayern liegt das Quorum bei 10%, d.h. die Mehrheit der 
gültigen Stimmen muss mindestens 10 % der Wahlberechtigten betragen; in Baden-
Württemberg liegt das Quorum bei 25 %.  
 
Unter Berücksichtigung der verschiedenen Gemeindeordnungen, des hessischen Kommunal- 
wahlgesetztes und des Landesstatistikgesetztes entscheidet der Magistrat, eine Bürgerbefra- 
gung über den Neubau eines Bürgerrathauses durchzuführen. Die Bürgerbefragung soll ana- 
log zu den Regularien der Hessischen Gemeinde Ordnung (HGO) für die Durchführung eines 
Bürgerentscheids erfolgen. Der Magistrat empfiehlt daher, das Quorum bei 25% für die Gül- 
tigkeit der Bürgerbefragung anzulegen. Somit müsste eine gültige Stimmenmehrheit mindes- 
tens 25% der Wahlberechtigten betragen. Bei Stimmengleichheit gilt die Entscheidungsfrage 
als mit Nein beantwortet. Stimmberechtigt sind alle Bürgerinnen und Bürger nach § 8 der 
Hessischen Gemeindeordnung (HGO) zum Stichtag der Bürgerbefragung. 
 
In jedem Fall wird die Stadtverordnetenversammlung über das weitere Vorgehen beschließen, 
da das Verfahren der Bürgerbefragung noch keine Rechtsgültigkeit hat. Der Magistrat erklärt 
aber, dass für ihn bei Erreichen des Quorums eine Bindungswirkung besteht.   
 
Ziel ist es, die Bürgerbefragung am Tag der Europawahl am 25.05.2014 durchzuführen, wo- 
bei erschwerend zu beachten ist, dass das Europawahlgesetz eine organisatorisch und recht- 
lich gemeinsame Durchführung in den selben Räumlichkeiten nach einer ersten Rechtsbewer- 
tung prinzipiell nicht zulässt. Dies ist noch abschließend zu klären und hat gegebenenfalls 
terminliche Konsequenzen.  
 
Die Kosten für die Bürgerbefragung werden inklusive der Mittel für die Öffentlichkeitsarbeit 
im Nachtrag etatisiert. 
 
 
Darmstadt, den 18. November 2013 
 
 
Dezernat I   Dezernat III                                    Dezernat IV   
 
 
 
Jochen Partsch                     Brigitte Lindscheid                         André Schellenberg 
Oberbürgermeister                Stadträtin                                      Stadtkämmerer

anlage 2

56367 Zeichen

Standortstudie

im Auftrag der
Wissenschaftsstadt Darmstadt

Oktober 2012

ve

planquadrat|%X|

Impressum

planquadrat

Elfers Geskes Krämer Part.G. dwb BDA DASL
Architekten und Stadtplaner

Platz der Deutschen Einheit 21 pianquadrat|%X]
64293 Darmstadt EEETEIZI

Seite 2

Inhalt

Anlass und Zweck der Studie
Auswahl der Untersuchungsstandorte
Übersicht Standorte

Steckbriefe Standorte

Jägertorstraße

Knell

Messplatz

Parkplatz am Berufsschulzentrum
Materialprüfungsanstalt
RP-/Post-Gebäude
Mercksplatz

Marienplatz

Rheinstraße

Berliner Allee

Haardtring

Holzhofallee

Technisches Rathaus / EAD
Kelley-Barracks
Lincoln-Siedlung
Cambrai-Fritsch-Kaserne

Empfehlung

Seite 3

Anlass und Zweck der Studie

Die Wissenschaftstadt Darmstadt untersucht derzeit, ob
sich eine Investition in den Neubau eines in Stadteigen-
tum befindlichen Rathauses unter betriebswirtschaftlichen
Gesichtspunkten innerhalb eines Zeitraumes von 30 bis 50
Jahren gegenüber immer wiederkehrenden Mietzahlungen
wirtschaftlich darstellen lässt.

Derzeit werden für die Unterbringung der stadteigenen
Verwaltung und für die Zurverfügungstellung des Bürgerser-
vices Netto-Flächen in einer Größenordnung von insgesamt
etwa 23.000 m? angemietet. Zudem nutzt die Stadt für die
Verwaltung Flächen von etwa 20.000 m?, die sich im Eigen-
tum der Stadt befinden, aber dezentral auf mehrere Stand-
orte verteilt sind.

Bevor nun die Entwicklungs- und Betriebskosten eines Rat-
hausneubaus konkretisiert werden können, stellt sich die Fra-
ge nach der angemessenen Verortung des neuen Rathauses
in der Stadt. Die Entscheidung für einen Standort wird das
Stadtbild nachhaltig verändern und einen neuen identitäts-
stiftenden Stadtbaustein für die Bürgerinnen und Bürger
wahrnehmbar inmitten der Stadt platzieren. Daher unter-
sucht die Standortstudie eine Vielzahl von am Markt befind-
lichen Standorten in Hinblick auf z.B. ihre Lage, den städte-
baulichen Kontext, die Erschließung und formuliert daraufhin
eine Empfehlung für einen der untersuchten Standorte.

Seite 4

Y Johannes

‚Luisenplatz

i ® Technisches

Rathaus

Bessungen 1

Seite 5

Seite 6

Seite 7

Auswahl der Untersuchungsstandorte

Bei den potentiellen Standorten für den Neubau eines
Rathauses handelt es sich um 16, zum Zeitpunkt der
Studie am Markt verfügbare und un- oder untergenutz-
te stadteigenen Standorte, die eine für den Neubau
angemessene Größe haben.

Eine Übersicht aller Standorte sowie die wichtigsten
Standortdaten befinden sich auf den folgenden fünf
Seiten.

Seite 8

ÜBERSICHT STANDORTE

Untersuchung von 16 Standorten

JÄGERTORSTRABE, Kranichstein RHEINSTRABE

KNELL, Frankfurter Straße BERLINER ALLEE

MESSPLATZ, Arheilger Straße HAARDTRING

PARKPLATZ AM BERUFSSCHULZENTRUM, Arheilger Straße HOLZHOFALLEE

MATERIALPRÜFUNGSANSTALT, Grafenstraße TECHNISCHES RATHAUS / EAD, Bessunger Straße
RP-/POST-GEBÄUDE, Luisenplatz KELLEY-BARRACKS, Eschollbrücker Straße
MERCKSPLATZ, Landgraf-Georg-Straße LINCOLN-SIEDLUNG, Heidelberger Straße
MARIENPLATZ, Heidelberger Straße CAMBRAI-FRITSCH-KASERNE, Heidelberger Straße

Seite 9

Übersicht Standorte N SS |

en
SSR
as

Seite 10

ul

Jägertorstraße

Knell Messplatz
Eigentümer Stadt/Land Hessen Eigentümer Stadt Eigentümer Stadt
Größe 21.936 m? Größe 29.229 m? Größe 38.945 m?
Bestand unbebaut Bestand nahezu unbebaut Bestand unbebaut
Lage in der Stadt sehr periphere Lage Lage in der Stadt periphere Lage Lage in der Stadt periphere Lage
Zeitliche mittelfristig Zeitliche kurzfristig Zeitliche kurzfristig
Verfügbarkeit Verfügbarkeit Verfügbarkeit

sie

Se
er

a

site

Parkplatz am Berufsschulzentrum Materialprüfungsanstalt Luisenplatz - RP-/Post-Gebäude
Eigentümer Stadt Eigentümer Privat Eigentümer Land Hessen / Privat
Größe 45.462 m? Größe 8.442 m? Größe 14.967 m?

Bestand unbebaut / Parkplatz Bestand bebaut Bestand bebaut

Lage in der Stadt periphere Lage Lage in der Stadt zentrale Lage, Innenstadt Lage in der Stadt sehr zentrale Lage
Zeitliche kurzfristig Zeitliche langfristig / unbestimmt Zeitliche langfristig / unbestimmt
Verfügbarkeit Verfügbarkeit Verfügbarkeit

Seite 11

#
Ya
s”

%

‚Hit
u” En \ ae
x Br 53°
Bel es 3.h si

unhnhen Marienplatz Rheinstraße
Eigentümer Stadt Eigentümer Stadt Eigentümer Privat/Stadt
Größe 3.660 m? Größe 14.441 m? Größe 25.080 m?
Bestand unbebaut Bestand unbebaut / Parkplatz Bestand bebaut
Lage in der Stadt nur bedingt zentrale Lage Lage in der Stadt zentrale Lage Lage in der Stadt. periphere Lage
Zeitliche kurzfristig Zeitliche kurzfristig iche langfristig / unbestimmt
Verfügbarkeit Verfügbarkeit Verfügbarkeit

ler

\ wi u \
ale

#

Berliner Allee

Haardtring
Eigentümer Privat Eigentümer Privat Eigentümer Privat
Größe 15.670 m? ‚Größe 21.592 m? Größe 58.875 m?
Bestand bebaut Bestand bebaut Bestand bebaut
Lage in der Stadt periphere Lage Lage in der Stadt periphere Lage Lage in der Stadt periphere Lage
Zeitliche langfristig / unbestimmt Zeitliche langfristig / unbestimmt Zeitliche langfristig / unbestimmt

Seite 12

langfristig / unbestimmt

PN mM

N
N
\
S
|
N
N

F

Cambrai-Fritsch-Kaserne

Lincoln-Sieldung
\ ‚Eigentümer BMA
(Ge 338,857 m?

Seite 13

Seite 14

Untersuchung der Standorte nach Merkmalen

Die Untersuchung der 16 potentiellen Rathausstandorte
wird anhand von fünf Merkmalen durchgeführt. Diese
sind: Standort, Makrolage, städtebaulicher Kontext,
verkehrliche Anbindung und besondere Merkmale.

Die „Standort“-Daten werden zu Beginn jedes Stand-
orts tabellarisch dargestellt. Dazu wird textlich und
anhand eines Luftbildes sowie einer Karte die „Makro-
lage” des Standortes innerhalb der Stadt erläutert. Die
Karte zeigt dabei neben der Lage der Standorte auch
unterschiedliche, in der Nähe befindliche interessante
und wichtige Orte („Points Of Interest”).

Der „Städtebauliche Kontext” wird textlich und anhand
zweier Piktogramme - „Baustruktur” und „Umgeben-
de Nutzungen” - beschrieben und erläutert. Dazu
zählt auch eine Einschätzung der Repräsentativität des
Standortes.

Die „Verkehrliche Anbindung‘, wie beispielsweise Anbin-
dung an die Autobahn oder nahe Haltestellen, werden
tabellarisch sowie über ein Piktogramm dargestellt. Die
Ermittlung der Fahrtzeit und der Entfernung bis zum
nächsten Autobahnanschluss beruhen auf den Anga-
ben eines digitalen Routenplaners.

STECKBRIEFE STANDORTE

Die „Besonderen Merkmale” des Standorts werden kurz
textlich erläutert. Darunter ist der geometrische Zu-
schnitt des Standorts zu verstehen sowie auch Beson-
derheiten wie unter Denkmalschutz stehende Gebäude,
derzeitige Nutzungen, etc.

Im Anschluss werden die gewonnenen Erkenntnisse
zusammengefasst und bewertet.

Fotos geben zusätzlich einen Eindruck des untersuch-
ten Standorts sowie dessen Umgebung.

Seite 15

ET
@ ‚ägertorstraße

Seite 16

JÄGERTORSTRABE

Kranichstein

Standortdaten & Makrolage

Eigentümer Stadt/Land Hessen

Größe 21.936 m?

Bestand unbebaut

Entfernung Luisenplatz 3,4 km

Lage in der Stadt sehr periphere Lage

Planungsrecht FNP Gemischte Bauflächen

Planungsrecht B-Plan K6 (1991): GE /
Grünflächen

Zeitliche mittelfristig

Verfügbarkeit

Der Standort liegt im Nord-Osten der Stadt im Stadt-
teil Kranichstein. Kranichstein ist noch ein sehr junger
Stadtteil, wurde erst 1968 gegründet und nach dem
angrenzenden Jagdschloss benannt. Er ist städte-
baulich vor allem durch seine Großsiedlungsstruktur
sowie sozial durch seine Vielfalt an Sprachen und
Kulturen geprägt.

Aufgrund seiner Lage besitzt der Standort eine sehr
periphere Position im Stadtgefüge und ist mit 3,4 km
Luftlinie sehr weit vom Luisenplatz als funktionalen
Mittelpunkt Darmstadts entfernt.

Seite 17

Fotos

Seite 18

Städtebaulicher Kontext

Städtebaulich und architektonisch stellt sich Kranichstein
sehr heterogen dar. Der Stadtteil wird durch die hohen
Wohnblocks der 70er Jahre und die eins- bis zweigeschos-
sigen Stadt- und Reihenhäuser aus der gleichen Zeit ge-
prägt. In den letzten zwei Jahrzehnten wurde am Stadttei-
leingang mit K6 ein innovatives Wohnquartier entwickelt.

D 4 7
3 Au k
Der Standort befindet sich in direkter Nachbarschaft zu den y Bf N Ir 0

Wohnblocks der 70er Jahre mit bis zu 16 Geschossen auf | ni IT ur
der einen Seite und den zweigeschossigen Gewerbebauten er us \ ae
für Verwaltungen auf der anderen Seite. In unmittelbarer i } } r u | er mr
Nachbarschaft befindet sich auch der zwölfgeschossige . sl = Preis =
Verwaltungsbau der Kreisverwaltung Darmstadt-Dieburg. I zae RT ie 11 in A
Geplant und festgesetzt als Gewerbefläche im Westen ri Li MT y Pi \
und Grünfläche mit Kleingärten im östlichen Teil stellt sich = en vi E
die heutige Situation als unbebaute Graslandschaft dar. rau mn u ® zum
Insbesondere entlang der Jägertorstraße wird die große ge LE a

Lücke sowie der Maßstabssprung der Bebauung deutlich,
die zwischen dem Gewerbebau im Süden und der Wohn-
bebauung im Norden entstehen.

Hinsichtlich Repräsentativität ist der Standort nur bedingt

für einen Rathausneubau geeignet. Dies liegt insbesondere AaUBINURAUF

am Vorortcharakter Kranichsteins. Mit einem Rathausneu- --- Standort

bau an diesem Ort würde sich unweigerlich das Signal ,Die WW Derzeitige Bebauung
Stadt verlässt die Stadt“ verbinden. BEE Umgebende Bebauung

Seite 19

\ Jägertorstraße

Darmstadt

Verkehrliche Anbindung
Anbindung ÖPNV
Erreichbarkeit MIV

Fahrradwege
Anbindung Autobahn

Seite 20

Messe

NN

el

Verkehrliche Erschließung

Haupterschließung

DB Trasse

Straßenbahntrasse

Buslinie

Haltestellen (Straßenbahn und Bus)
Fahrradwege

Fußgängerzone

Straßenbahn: HS Siemensstraße: ca. 50 m; Linien: 4, 5
Bus: HS Siemensstraße: ca. 50 m, Linien: H, U

MIV: Gut
vorhanden

Darmstädter Kreuz: Entfernung: 6,6 km / ca. 13 Min
Weiterstädter Kreuz: Entfernung: 6,0 km / ca. 11 Min.

Anbindung ausreichend

Besondere Merkmale

Der Standort ist unbebaut und kann dadurch kurzfristig
entwickelt werden. Allerdings befinden sich die benö-
tigten Flurstücke nicht gänzlich in städtischem Eigen-
tum, sondern zum Teil im Eigentum des Landes Hessen
und müssten zuvor von diesem erworben werden.
Zudem ist zu prüfen, ob sich der verwinkelte Flächen-
zuschnitt nicht unvorteilhaft für eine künftige Baustruk-
tur und deren Flächeneffizienz auswirkt.

Umgebende Nutzungen

Gemeinbedarf
Wohnen
BE Mischnutzung
BEN Gewerbe
Bu Freiraum

Bewertung

Der Standort ist durch seine periphere Lage in Kranich
stein als Standort für ein Rathaus mit seinen zentralen
Funktionen und intensivem Publikumsverkehr ungeeig
net. Zudem wären die städtebaulichen Maßstabssprün
ge zwischen angrenzender Großsiedlungsstruktur und
einem Rathausbau immens. Dies kann sich negativ auf
die Repräsentativität des Neubaus auswirken. Der Stand

ort ist für den Rathausneubau daher nicht zu empfehlen

Seite 21

ı Johannes-
\ viertel

Seite 22

KNELL

Frankfurter Straße

Standortdaten & Makrolage

Eigentümer Stadt

Größe 29.229 m?

Bestand nahezu unbebaut
Entfernung Luisenplatz 1,7 km

Lage in der Stadt periphere Lage
Planungsrecht FNP Gewerbliche Bauflächen
Planungsrecht B-Plan ggf. erforderlich
Zeitliche kurzfristig

Verfügbarkeit

„Die Knell“ liegt nördlich der Stadtmitte, angrenzend an
den Ortsteil Arheilgen. In unmittelbarer Nachbarschaft

befinden sich Gewerbebetriebe, Einzelhandel sowie der
Chemie- und Pharma-Konzern Merck als flächenmäßig
größtes Unternehmen Darmstadts.

Obwohl an einer wichtigen Hauptein- und Ausfallstraße
Darmstadts gelegen, besitzt der Standort dennoch eine
periphere Lage im Stadtgefüge. Mit 1,7 km Entfernung
zum Luisenplatz zählt der Standort zudem zu den am
weitesten von der Innenstadt entfernten Standorten im
Rahmen der Studie.

Seite 23

Fotos

Seite 24

Städtebaulicher Kontext

Das Umfeld des Standortes an der Frankfurter Stra-
Be ist vor allem durch gestalterisch sehr heterogene
Gewerbebauten sowie deutliche Maßstabssprünge der
Bebauung geprägt. Das Gewerbegebiet „Otto-Röhm-
Straße” grenzt in direkter Nachbarschaft an.

Neben ein- bis viergeschossigen Bauten auf der
östlichen Seite der Frankfurter Straße, zeigt sich die
westliche Seite der Straße deutlich offener, aber auch
höher bebaut. Städtebaulich dominierend erscheint
hier insbesondere der Firmensitz des Energieunter-
nehmens „HSE”, der direkt an den Standort anschließt.
Im Rücken des Standorts befindet sich der erst im Jahr
2012 fertiggestellte Sitz der städtischen Abfallwirtschaft
„EAD" mit Betriebshof und Verwaltung.

Emotional wird der Standort als Stadtausgang wahr-
genommen, was ihn zusammen mit der umgebenden,
gewerblichen Nutzung - insbesondere Abfallwirtschaft
und Müllheizkraftwerk - als potentiellen Rathausstand-
ort mit seinen zentralen Funktionen und intensivem
Besucherverkehr unattraktiv und nicht repräsentativ er-
scheinen lässt. Eine anderweitige gewerbliche Nutzung
ist aus städtebaulicher und funktionaler Sicht an dieser
Stelle einem Rathausstandort vorzuziehen.

Baustruktur

--- Standort
WE Derzeitige Bebauung
BE umgebende Bebauung

Seite 25

Arheilgen

IR

Kranichstein

AS /AMWeitenstädt . .
Verkehrliche Erschließung

Alsfelder Strape {HR 4—  Haupterschließung

NSS DB Trasse
Straßenbahntrasse
Buslinie

el

Haltestellen (Straßenbahn und Bus)
© Fahrradwege

Fußgängerzone
Innenstadt

Verkehrliche Anbindung

Anbindung ÖPNV Straßenbahn: HS Nordbahnhof: ca. 300 m; Linien: 6, 7, 8
Bus: HS Carl-Schenk-Ring: ca. 500 m, Linien: R

Erreichbarkeit MIV MIV: Gut

Fahrradwege vorhanden

Anbindung Autobahn Darmstädter Kreuz: Entfernung: 4,0 km / ca. 7 Min

Weiterstädter Kreuz: Entfernung: 3,7 km / ca. 6 Min
Anbindung befriedigend

Seite 26

Y ie

SA
a

Besondere Merkmale

Der Standort ist bis auf einen alten Wasserturm unbe-
baut und von Altlasten saniert worden. Jedoch befin-
det er sich in unmittelbarer Nähe zum Gelände der
Firma Merck und damit innerhalb einer Gefahrenzone
(SEVESO-I-Richtlinie). Daraus ergeben sich zwingende,
im konkreten Bauvorhaben zu konkretisierende Aufla-
gen für den Betrieb einer Arbeitsstätte. Eine Prüfung
der Eignung des Standortes ist im Hinblick auf die
Seveso-Il-Richtlinie erforderlich und kann die zeitliche
Verfügbarkeit des Grundstücks erheblich einschränken.

Umgebende Nutzungen

Gemeinbedarf
Wohnen
BE Mischnutzung
BEN Gewerbe
Bu Freiraum

Bewertung

Aufgrund der umgebenden, gewerblichen Nutzur

ntativ und eher ur
amte Gebie
werbliche Nu ı an dieser Stelle funktio
nal und städte ılich die ssere Wahl. Hinzu kor
die unklare Rechtsla lie Anforderung an den
Betrieb der Arbe t lich der SEVESO-II-Ach
tur e, in der der Standort verortet ist

Seite 27

ı Johannes-
\ viertel

Seite 28

MESSPLATZ

Arheilger Straße

Standortdaten & Makrolage

Eigentümer Stadt

Größe 38.945 m?

Bestand unbebaut

Entfernung Luisenplatz 1,7 km

Lage in der Stadt periphere Lage

Planungsrecht FNP Sonderbaufläche
„Messplatz”

Planungsrecht B-Plan N8.3 (1987)

Zeitliche kurzfristig

Verfügbarkeit

Der Darmstädter Messplatz liegt, wie die Knell, im Nor-
den der Stadt, in direkter Nähe zum Martinsviertel und
dem Bürgerpark. Kleine und größere Gewerbe- und
Einzelhandelsbetriebe dominieren das Nutzungsgefüge
im Quartier. Je südlicher man sich hier bewegt, umso
stärker wird die gewerbliche Nutzung durch Wohnnut-
zung abgelöst.

Die erhebliche Entfernung von 1,7 km Luftlinie zum
Luisenplatz und die Lage in 2. bzw. 3. Reihe zur Haupt-
einfallstraße Frankfurter Straße und dem Rhönring
bringen dem Messplatz eine sehr periphere Position im
Stadtgefüge ein.

Seite 29

Fotos

Seite 30

Städtebaulicher Kontext

Der Messplatz wird seit vielen Jahren als Versamm-
lungsort für Messen, Feste, Ausstellungen und weitere
Angebote genutzt. Die angrenzenden Nutzungen

sind weitgehend gewerblich, erst in 2. Reihe beginnt
Richtung Süden mit dem Hundertwasserhaus die oben
benannte Wohnnutzung. Die Bebauung am Platz ist
sehr heterogen, von den eingeschossigen Ausstel-
lungsräumen eines Autohändlers über viergeschossige
Bürogebäude im Süden und dem unbebauten, be-
grünten Parkplatz im Westen. Tendenziell entsteht der
Eindruck eines Gewerbegebiets und nicht der eines
Büro-/ bzw. Verwaltungsstandorts. Von daher ist auch
die Repräsentativität für einen Rathausneubau hier nur
sehr bedingt gegeben.

Darüber hinaus hat der Messplatz bereits eine wichtige
und in der Bevölkerung bekannte sowie akzeptierte
Funktion inne, für die im Falle eines Rathausneubaues
an dieser Stelle, an anderer Stelle in der Stadt ein ad-
äquater Ersatz gefunden werden sollte, der zudem die
spezifischen Anforderungen in Bezug auf Lärmemissi-
onen, erhöhtem Verkehrsaufkommen und temporärem Baustruktur
Stellplatzbedarf sowie der hohen Besucherfrequenz
dieser Nutzung gerecht werden muss.

--- Standort
WE Derzeitige Bebauung
BE umgebende Bebauung

Seite 31

Arheilgen

RISSS Ss

©

’ Innenstadt

Verkehrliche Anbindung
Anbindung ÖPNV
Erreichbarkeit MIV

Fahrradwege
Anbindung Autobahn

Seite 32

Kranichstein

—
NN

el

Verkehrliche Erschließung

Haupterschließung

DB Trasse

Straßenbahntrasse

Buslinie

Haltestellen (Straßenbahn und Bus)
Fahrradwege

Fußgängerzone

Straßenbahn: HS Messplatz: ca. 50 m; Linien 4, 5

Bus: kein Anschluss vorhanden
MIV: Gut
vorhanden

Darmstädter Kreuz: Entfernung: 4,3 km / ca. 10 Minuten

Anbindung befriedigend

Besondere Merkmale

Der Platz hat einen nahezu rechteckigen Zuschnitt, der
wahrscheinlich baulich gut zu nutzen ist. Jedoch liegt
auch dieser Standort in Teilen in der SEVESO-II-Ach-
tungsgrenze, weshalb es ebenfalls an diesem Standort,
wie bereits bei der Knell, zu Auflagen für den Betrieb
einer Arbeitsstätte kommen kann. Eine Prüfung der
Eignung des Standortes ist im Hinblick auf die Seveso-
II-Richtlinie erforderlich und kann die zeitliche Verfüg-
barkeit des Grundstücks erheblich verlängern.

Umgebende Nutzungen

Gemeinbedarf
Wohnen
BE Mischnutzung
BEN Gewerbe
BE Freiraum

Bewertung

Der Messplatz liegt innerhalb des Stadtgefüges peri
pher und ist zudem mit einer wichtigen Nutzung be
legt, für die zunächst ein Ausweichstandort gefunden
werden sollte. Der Standort ist zwar als Bürostandort
attraktiv, jedoch als Rathausstandort aufgrund seiner
Lage nicht repräsentativ. Hinzu kommt die teilweise
schneidung des Platzes mit der SEVESO-II-Ach
tungsgrenze. Der Standort ist daher für den Rathaus

neubau nicht zu empfehlen

Seite 33

En
a
1%
\
iS

HL
N

ı Johannes-
viertel 3

Seite 34

PARKPLATZ AM BERUFSSCHULZENTRUM

Arheilger Straße

Standortdaten & Makrolage

Eigentümer Stadt

Größe 38.945 m?

Bestand unbebaut

Entfernung Luisenplatz 1,7 km

Lage in der Stadt periphere Lage

Planungsrecht FNP Sonderbaufläche
„Messplatz”

Planungsrecht B-Plan N8.3 (1987)

Zeitliche kurzfristig

Verfügbarkeit

Direkt neben dem zuvor beschriebenen Messplatz be-
findet sich der Parkplatz des Berufsschulzentrums, des
Nordbades und des Bürgerparks. Der Parkplatz ist der
Auftakt zu dem weitläufigen Gelände des Bürgerparks
mit seinen vielfältigen, generationsübergreifenden
Sport- und Freizeiteinrichtungen.

Die Entfernung zum Luisenplatz ist mit 1,7 km, wie
auch schon der Messplatz, beträchtlich und ist mit sei-
ner Einbindung in die Stadt ebenfalls als sehr peripher
zu bezeichnen.

Seite 35

Seite 36

Städtebaulicher Kontext

Der Standort dient derzeitig ausschließlich dem ruhen-
den Verkehr der angrenzenden Nutzungen, als auch
den Besuchern bei Veranstaltungen und Festen auf
dem Messplatz. Die angrenzenden Nutzungen sind
dabei fast ausschließlich öffentliche Einrichtungen. Die
Bauten weisen bis zu vier Geschosse auf. Insgesamt
findet sich hier eine sehr heterogene Baustruktur in Ver-
bindung mit großen Grün- und Platzflächen wieder.

Hinsichtlich Repräsentativität ist dieser Standort, wie
bereits der benachbarte Messplatz, aufgrund seiner
abgelegenen Lage im Stadtbild nicht präsent und sehr
wenig repräsentativ. Zudem wird der Parkplatz intensiv
genutzt und müsste im Falle eines Rathausneubaus an
anderer Stelle fußläufig zu den vorhandenen Nutzun-
gen angeordnet werden.

Baustruktur

--- Standort
WE Derzeitige Bebauung
BE umgebende Bebauung
Seite 37

Kranichstein

Verkehrliche Anbindung
Anbindung ÖPNV
Erreichbarkeit MIV

Fahrradwege
Anbindung Autobahn

Seite 38

Verkehrliche Erschließung

—
NN

el

Straßenbahn: HS Messplatz: ca.
Bus: kein Anschluss vorhanden
MIV: Gut

vorhanden

Darmstädter Kreuz: Entfernung:

Anbindung befriedigend

Haupterschließung

DB Trasse

Straßenbahntrasse

Buslinie

Haltestellen (Straßenbahn und Bus)
Fahrradwege

Fußgängerzone

50 m; Linien 4, 5

4,3 km / ca. 10 Minuten

Umgebende Nutzungen

Gemeinbedarf
" Wohnen
BE Mischnutzung
BEN Gewerbe
di Wu Freiraum

Besondere Merkmale Bewertung

Der Parkplatz ist unbebaut und hat einen nahezu recht- Wie der Messplatz liegt der Standort am Berufsschul
eckigen Grundriss, der sich Richtung Norden verjüngt. zentrum peripher im Stadtgefüge. Für den vorhande
Er ist stark begrünt und in den Bürgerpark eingebun- nen Parkplatz muss alternativer Standort
den. gefunden werden. Durc a ahnlinie

ndort zwar gut in di NV-N ingebunden

ınsonsten jedoch eher schlecht zu erreic und für
ein Rathaus nicht repräsentativ und wahrnehmbar

r Standort ist daher für den Rathausneubau

Seite 39

Materialprüfungsanstalt ,
z Stizzentrum-DA

Seite 40

MATERIALPRÜFUNGSANSTALT

Grafenstraße

Standortdaten & Makrolage

Eigentümer Privat

Größe 8.442 m?

Bestand bebaut

Entfernung Luisenplatz 0,2 km

Lage in der Stadt zentrale Lage, Innenstadt

Planungsrecht FNP Gemischte Baufläche
Planungsrecht B-Plan ggf. erforderlich
Zeitliche langfristig / unbestimmt
Verfügbarkeit

Die Materialprüfungsanstalt liegt zwischen Darmstadts
Innenstadt und dem angrenzenden Johannesviertel
mit seinen denkmalgeschützten, aus der Gründerzeit
stammenden Gebäuden.

Fußläufig liegt der Standort mit 200 m Luftlinie zum
Luisenplatz sehr zentral in der Stadt. In seiner Um-
gebung befinden sich neben des Justizzentrums
Darmstadt auch das Regierungspräsidium sowie direkt
gegenüber das Klinikum Darmstadt.

Seite 41

Seite 42

Städtebaulicher Kontext

Geprägt ist die Umgebung vor allem durch seine große
bauliche und gestalterische Heterogenität, die auch aus
dem heterogenen Nutzungsgefüge resultiert.

Neben der massiven, fünfgeschossigen Blockrand-
bebauung des neuen Gebäudes des Justizzentrums
Darmstadt, finden sich hier in direkter Nachbarschaft
auch zwei- bis dreigeschossige freistehende Wohn-
und Bürogebäude wieder. Aber auch die diversen
Gebäude des gegenüberliegenden Klinikums weisen
große Maßstabssprünge bezüglich ihrer Geschossigkei-
ten und Kubaturen auf. Dabei sind die angrenzenden
Nutzungen überwiegend öffentliche Einrichtungen so-
wie, in geringerem Umfang, Wohnnutzung und kleinere
Gewerbebetriebe.

Aufgrund seiner Lage im Rücken des Gebäudes des .
Justizzentrums sowie des Mathildenplatzes und im ru be 7
Gegenüber des Klinikums, ist hier eine angemessene hr a

Repräsentativität und Wahrnehmbarkeit im Stadtraum
nur sehr eingeschränkt gegeben.

Baustruktur

--- Standort
WE Derzeitige Bebauung
BE Umgebende Bebauung

Seite 43

Arheilgen

gigmardattabe

Verkehrliche Erschließung

$—  Haupterschließung
NSS DB Trasse
—  Straßenbahntrasse
—— Buslinie
== Haltestellen (Straßenbahn und Bus)
— —  Fahrradwege
Fußgängerzone

City-Ring

Verkehrliche Anbindung

Anbindung ÖPNV Straßenbahn: HS Klinikum: ca. 150 m; Linie 3
HS Luisenplatz: ca. 350 m; Alle Linien (ausgenommen Linie 1)
Bus: HS Klinikum: ca. 150 m; Linien K, L
HS Luisenplatz: ca. 350 m; F, H, K, L, Regionalbuslinien

Erreichbarkeit MIV MIV: gut

Fahrradwege Vorhanden

Anbindung Autobahn Darmstädter Kreuz: Entfernung: 2,4 km / ca. 5 Minuten
Anbindung gut

Seite 44

Besondere Merkmale

Derzeitig wird das denkmalgeschütze Gebäude durch
die TU Darmstadt genutzt. Eine Verlegung der Materi-
alprüfungsanstalt wäre zuvor notwendig und wirkt sich
auf die zeitliche Verfügbarkeit des Standorts aus. Die
Umnutzung des Gebäudes als Verwaltungsbau erscheint
aufgrund der völlig unterschiedlichen funktionalen An-
forderungen zunächst wenig sinnvoll. Außerdem ist das
Grundstück bzw. das Gebäude zu klein, um alle derzei-
tigen vorhandenen Einrichtungen der Stadt an diesem
Standort zusammenzuführen.

Umgebende Nutzungen

Gemeinbedarf
Wohnen
BE Mischnutzung
BEN Gewerbe
Bu Freiraum

Bewertung

Aufgrund des Denkmalschutzes ist ein Abbruch der Ma
terialprüfungsanstalt nicht m« h. Eine Umnutzung er
scheint ausgehend von den differenzierten funktionalen
Anforderungen an das Gebäude sehr schwierig. Zudem
ist das Grundstück vorraussichtlich zu klein und würde
sich selbst als Kombinationsstandort nur eingeschränkt
anbieten. Hinzu kommt die rückwertige Lage zum städ
tebaulich dominanten Justizzentrum. Der Standort ist

für den Rathausneubau daher nicht zu empfehlen

Seite 45

Seite 46

RP-/POST-GEBÄUDE

Luisenplatz

Standortdaten & Makrolage

Eigentümer Land Hessen / Privat

Größe 14.967 m?

Bestand bebaut

Entfernung Luisenplatz 0,0 km

Lage in der Stadt sehr zentrale Lage,
Innenstadt

Planungsrecht FNP Gemischte Bauflächen

Planungsrecht B-Plan M23 (1997): MK

Zeitliche langfristig / unbestimmt

Verfügbarkeit

Das Gebäude des Regierungspräsidiums Südhessens
sowie das daran anschließende Post-Gebäude stehen
direkt am funktionalen Mittelpunkt der Stadt, dem
Luisenplatz. Der zentrale Knotenpunkt mit dem 1844
errichteten Denkmal im Zentrum des Platzes ist eine
der wichtigsten städtebaulichen Dominaten der Stadt
und der zentrale Umsteigepunkt für Nutzer des ÖPNVs.

Über die Rheinstraße sowie den City-Ring erschlossen,
bietet der Standort die zentralste Lage innerhalb der zu
untersuchenden Standorte.

Seite 47

Fotos

Seite 48

Städtebaulicher Kontext

Der unter Ensembleschutz stehende Luisenplatz wird ım] |” | 2 =
eingerahmt von Gebäuden aus verschiedenen zeit- nun x Az b

lichen Epochen der Stadtgeschichte. Zum einen von Kran N u Ei kr

dem wiederaufgebauten Kollegiengebäude aus dem Ci Sr —' [1

d >» *
Jahr 1780, dem Luisencenter aus den 1970er Jahren, La . se Pi ! %
den neueren Gebäuden des Carrees aus den 1990er PU rohe ic on = F=)
Jahren sowie weiteren zweckmäßigen Bauten aus den v
Aufbaujahren nach 1945. Insgesamt wirkt der Luisen- - _
platz auf Grund seiner nahezu durchgängigen Traufhö- ! Er ie rn u
he städtebaulich homogen. Der Zentralität des Stand- Ir } x

ortes entsprechend prägt die Einzelhandelsnutzung
den Platz und seine angrenzenden Straßenzüge.

An der nordwestlichen Ecke des Platzes befindet sich
das aus den Nachkriegsjahren stammende Gebäude
des Regierungspräsidiums. Zu dem Standort gehört
auch das Kollegiengebäude, welches ebenfalls derzeit
durch das Regierungspräsidum genutzt wird.

Als Rathausstandort wäre dieser Standort insgesamt
sehr gut geeignet und würde ein hohes Maß an Reprä-
sentativität versprechen. Das Kollegiengebäude könnte
darüber hinaus als historisches Gebäude identitätsstif-
tend wirken. = Standort
WE Derzeitige Bebauung
BE Umgebende Bebauung

Baustruktur

Seite 49

h Arheilgen
@
z
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[3
®
3

Verkehrliche Erschließung
$—  Haupterschließung
NSS DB Trasse

Straßenbahntrasse
Buslinie

el

Haltestellen (Straßenbahn und Bus)
Fahrradwege

Fußgängerzone

Verkehrliche Anbindung

Anbindung ÖPNV Straßenbahn: HS Luisenplatz: Alle Linien (ausgenommen Linie 1)
Bus: HS Luisenplatz: F, H, K, L, Regionalbuslinien
Erreichbarkeit MIV MIV: Durch Fußgängerzone und Einbahnstraßen eingeschränkt erreichbar
Fahrradwege Vorhanden
Anbindung Autobahn

Darmstädter Kreuz: Entfernung: 2,3 km / ca. 3 Minuten
Anbindung gut

Seite 50

Umgebende Nutzungen

Gemeinbedarf
Wohnen
BE Mischnutzung
BEN Gewerbe
Bu Freiraum

Besondere Merkmale Bewertung

Bevor der Standort für eine Rathausnutzung aktiviert Der Standort ist sehr repräsentativ, im Stadtbild
werden könnte, müsste das Regierungspräsidium an einen präsent und sehr gut erreichbar. Jedoch müssten das
Alternativstandort umziehen. Im Anschluss müsste das im Grundstück sowie die Gebäude zunächst vom Land
Besitz des Landes Hessen stehende Grundstück gekauft, Hessen erworben werden. Ausschlaggebend für eine
die Gebäude den städtischen Nutzungen angepasst sowie negative Bewertung des Standortes ist jedoch die
grundsaniert werden. Das Kollegiengebäude steht dabei unklare zeitliche Verfügbarkeit der Gebäude, da sich
unter Denkmalschutz. Die Verfügbarkeit des Standortes diese noch in Nutzung befinden. Daher ist der Stand
ist folglich von mehreren Faktoren abhängig, was einer ort für ein neues Rathaus in absehbarer Zeit nicht zu
Eignung als Rathausstandort innerhalb der vorgesehenen empfehlen

zeitlichen Rahmenbedingungen entgegen steht.

Seite 51

Seite 52

MERCKSPLATZ

Landgraf-Georg-Straße

Standortdaten & Makrolage

Eigentümer Stadt

Größe 3.660 m?

Bestand unbebaut

Entfernung Luisenplatz 0,9 km

Lage in der Stadt nur bedingt zentrale Lage

Planungsrecht FNP Grünfläche
Planungsrecht B-Plan ggf. erforderlich
Zeitliche kurzfristig
Verfügbarkeit

Der Mercksplatz liegt östlich der Innenstadt Darmstadts,
am Rande zum Woog und dem nach ihm benannten
Woogsviertel. Die nördlich des Standorts verlaufende
Landgraf-Georg-Straße bindet den City-Ring sowie die
Stadt an die östlich von Darmstadt beginnende B26 an
und ist damit eine Haupteinfallstraße Darmstadts aus
Richtung Osten.

Der Luisenplatz ist mit einer Entfernung von ca. 900
Metern nicht weit entfernt und auch die Mathilden-
höhe mit dem Darmstädter Wahrzeichen, dem Hoch-
zeitsturm, ist fußläufig schnell zu erreichen.

Seite 53

Fotos

Seite 54

Städtebaulicher Kontext

Der Mercksplatz, am westlichen Ende der Rudolf-
Müller-Anlage gelegen, ist Teil eines bis in die Stadt
reichenden Grünzuges. Ihm gegenüber liegt das unter
Denkmalschutz stehende und in den letzten Jah-

ren wiedereröffnete Jugendstilbad. Eingerahmt wird
der Mercksplatz von Wohnbebauung im Süden, der
Grünanlage im Osten, sowie von zwei sich kreuzenden
Hauptverkehrsstraßen. Im Norden, über die Straße
hinweg, grenzen neben Wohnbebauungen die Ge-
bäude des Elisabethenstifts an. Die Geschossigkeiten
liegen um den Mercksplatz zwischen drei- und sieben-
geschossigen Wohn- und Bürogebäuden im Norden
und der direkt angenzenden vier- bis fünfgeschossigen
Bebauung im Süden.

Das gegenüberliegende Jugendstilbad als historisches
Gebäude sowie die angrenzende Grünanlage geben
dem Standort eine gewisse Repräsentativität. Jedoch
befindet sich der Mercksplatz städtebaulich in einer
Randlage zur Innenstadt und auch der große Kreu-
zungsbereich bildet eine erhebliche Barriere, die die
Attraktivität des Standortes schmälert.

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Baustruktur

--- Standort
WE Derzeitige Bebauung
BE Umgebende Bebauung

Seite 55

Kranichstein

Reichhausstraße

Verkehrliche Anbindung

Anbindung ÖPNV

Erreichbarkeit MIV
Fahrradwege
Anbindung Autobahn

Seite 56

Dieburg

Srabe

(H)

Verkehrliche Erschließung

4+—  Haupterschließung

NSS DB Trasse

Straßenbahntrasse

Buslinie

Haltestellen (Straßenbahn und Bus)

el

Fahrradwege

(H)
Fußgängerzone
Böllenfalltor

Straßenbahn: HS Schloss: ca. 600 m; Linien 2,3,9

Bus: HS Jugendstilbad: ca. 50 m; Linien: L, Regionalbuslinien
HS Schloss: ca. 600 m, Linien: F, H, K, L, Regionalbuslinien

MIV: Gut

Vorhanden

Darmstädter Kreuz: Entfernung: 3,5 km / ca. 6 Minuten

Anbindung gut

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Besondere Merkmale

Der Platz hat einen nahezu rechteckigen Grundriss, ist
aber für den Standort eines neuen Rathauses deutlich
zu klein.

Zudem gibt es einen städtischen Beschluss vom
12.06.2007, in dem festgelegt wurde, dass der Mercks-
platz zugunsten des städtebaulich und landschafts-
räumlich wichtigen Grünzuges nicht bebaut werden
soll.

Umgebende Nutzungen

Gemeinbedarf
Wohnen
BE Mischnutzung
BEN Gewerbe
BE Freiraum

Bewertung

Seine Lage zur Innenstadt, die Grünanlage im Rücken
sowie das gegenüberliegende Jugendstilbad beschei
nigen dem Mercksplatz eine gewisse Repräsentativität
Jedoch ist eine Bebauung aus städtebaulichen, land-
schaftsräumlichen und klimatischen Gründen nicht
erstrebenswert und nicht gewünscht. Die Fläche würde
zudem für einen Rathausneubau nicht ausreichen. Es
wird davon abgeraten, diesen Standort für ein Rathaus

neubau oder ein anderes Bauvorhaben zu entwickeln

Seite 57

1! viertel

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Seite 58

MARIENPLATZ

Heidelberger Straße

Standortdaten & Makrolage

Eigentümer Stadt

Größe 14.441 m?

Bestand unbebaut / Parkplatz
Entfernung Luisenplatz 0,7 km

Lage in der Stadt zentrale Lage
Planungsrecht FNP Gemischte Bauflächen
Planungsrecht B-Plan ggf. erforderlich
Zeitliche kurzfristig
Verfügbarkeit

Die Brachfläche liegt am südwestlichen Rand der Innen-
stadt, am Übergang vom Sanierungsgebiet Mollerstadt
zum Verlagsviertel. Dieser Standort ist aufgrund der
Lage nahe dem City-Ring sowie den wichtigen Nord-
Süd Achsen Heidelberger Straße (B3) und Hinden-
burgstraße optimal an das städtische Verkehrssystem
angebunden.

Der Luisenplatz ist mit 700 m Luftlinie fußläufig schnell
zu erreichen, aber auch weitere wichtige Einrichtungen,
wie die Hochschule oder das Staatstheater liegen in der
unmittelbaren Umgebung.

Seite 59

Fotos

Seite 60

Städtebaulicher Kontext

Der Marienplatz liegt sehr präsent an der Westseite der
Heidelberger Straße. Visavis schließt in Richtung Osten
ein Parkplatz und dahinter das Staatstheater an. Die
Maßstabssprünge der Bebauung im direkten Umfeld
sind gerade durch das Theater signifikant, allerdings
fügt das Thema der Blockrandbebauung die heterogen
erscheinenden Einzelbauten wieder zu einem Ganzen,
in dem das Theater als Solitär eine besondere Position
einnimmt.

Die Umgebung des Standortes ist durch Wohnnutzung,
erdgeschossige gewerbliche Nutzungen und insbeson-
dere durch das Theater als identitätsstiftendes Bauwerk
und Nutzung geprägt. Die Innenstadt ist mit ihren
zahlreichen Einrichtungen und Angeboten innerhalb
von 5 bis 10 Minuten zu Fuß oder mit dem ÖPNV zu
erreichen.

Die Überbauung des Marienplatzes könnte einen
signifikanten Beitrag zur Stadtreparatur leisten. Aller-
dings hat auch das gegenüberliegende Grundstück
des Theaters noch ein deutliches Entwicklungs- und
Attraktivierungspotenzial. Die Nutzung als Parkplatz ist
der zentralen Lage nicht angemessen.

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Baustruktur

--- Standort
WE Derzeitige Bebauung
BE Umgebende Bebauung

Seite 61

Arheilgen

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Verkehrliche Anbindung

Anbindung ÖPNV

Erreichbarkeit MIV
Fahrradwege
Anbindung Autobahn

Seite 62

Dieburg /
City-Ring

Verkehrliche Erschließung

4—  Haupterschließung

NSS DB Trasse

—  Straßenbahntrasse

—— Buslinie

== Haltestellen (Straßenbahn und Bus)
— —  Fahrradwege

Fußgängerzone
Eberstadt

Straßenbahn: HS Eschollbrücker Str.: ca. 250 m, Linien: 1, 6, 7, 8
HS Rhein-/Neckar-Str.: ca. 450 m, Linien: 1, 2, 4, 5, 6, 7,8,9
Bus: HS Rhein-/Neckar-Str.: ca. 450 m, Linien: F,H
MIV: sehr gut
Vorhanden
Darmstädter Kreuz: Entfernung: 2,3 km / ca. 5 Minuten
Anbindung gut

Besondere Merkmale

Die Fundamente ehemaliger Kasernengebäuden
befinden sich heute noch unter der Platzfläche. Diese
müssten vor einer Bebauung beseitigt werden. Der
Zuschnitt des Standortes ist rechteckig. Eine zusätzli-
che Straßenbahn-Haltestelle ist aufgrund des großen
Abstandes der umliegenden Haltepunkte möglich und
würde neben dem Rathaus auch Vorteile für die Hoch-
schule sowie des Staatstheaters bedeuten.

Umgebende Nutzungen

Gemeinbedarf
Wohnen
BE Mischnutzung
BEN Gewerbe
Bu Freiraum

Bewertung

Die zentrale Lage, die fußläufige Erreichbarkeit der Fußgän
gerzone mit ihren öffentlichen Einrichtungen sowie die
städtebaulich sehr gute Wahrnehmbarkeit des Standortes
sind Merkmale, die ihn für einen Rathausneubau prädestinie-
ren. Durch Einbezug des gegenüberliegenden Theaterpark-
platzes kann der Standort darüber hinaus noch attraktiver
werden. Ein positives Aufwertungssignal für das Sanierungs
gebiet Mollerstadt wäre ein zusätzlicher positiver Effekt

Daher ist der Standort für ein Rathaus sehr zu empfehlen

Seite 63

RHEINSTRABE

Standortdaten & Makrolage

Eigentümer Privat/Stadt

Größe 25.080 m?

Bestand bebaut

Entfernung Luisenplatz 1,4 km

Lage in der Stadt periphere Lage
Planungsrecht FNP Gewerbliche Bauflächen
Planungsrecht B-Plan ggf. erforderlich
Zeitliche langfristig / unbestimmt
Verfügbarkeit

Die Mercedes-Niederlassung liegt am westlichen und
wichtigsten Stadteingang von Darmstadt. Die Stadt ist
hier an die Autobahn sowie über den Hauptbahnhof
an das Schienennetz der Deutschen Bahn angebun-
den. Die Rheinstraße als zentrale Erschließungsachse
verbindet den Standort mit der weiter östlich gelege-
nen Innenstadt und stellt dabei eine Sichtbeziehung mit
dem Luisenplatz her, der in ca. 1,4 km Entfernung liegt.

In Bezug auf die stadträumlichen Zusammenhänge
liegt der Standort an der Grenze zwischen dem Bahn-
hofs- und dem Verlagsviertel und besitzt hier eine sehr
prominente, aber periphere Stelle im Stadtgefüge.

Seite 65

Fotos

Seite 66

Städtebaulicher Kontext

Am westlichen Stadteingang liegen u.a. die neuen
Bürokomplexe der Telekom, das 13-geschossige Maritim
Hotel und die derzeitige Mercedes-Niederlassung. Es
fallen sofort die erheblichen Maßstabssprünge der um-
liegenden Bebauung auf. Westlich der Berliner Allee sind
die angrenzenden Nutzungen ausschließlich gewerbli-
cher Natur, die Geschossigkeit geht hier auf zwei bis drei
Geschosse zurück. Das angrenzende Verlagsviertel, das
sich in den letzten Jahren vermehrt zu einem Wohn-
standort entwickelt, ist ebenfalls sehr heterogen. Hier
entsteht aktuell hoch verdichteter Wohnungsbau mit bis
zu sechs Geschossen. Die Erreichbarkeit des Standortes
wird durch die Rheinstraße als städtebauliche Barriere
eingeschränkt. Der Standort wird im Westen durch die
tiefer liegende Bahntrasse begrenzt.

Die Repräsentativität leidet insbesondere unter der pe-
ripheren Lage, der heterogenen Baustruktur im Umfeld,
den umgebenden, gewerblichen Nutzungen sowie

der stark frequentierten Rheinstraße. Durch die Lage
am Stadteingang und der relativ guten Anbindung an
das städtische sowie regionale ÖPNV-Netz besitzt der
Standort dennoch eine gewisse Präsenz im Stadtbild,
auch wenn diese nicht dem repräsentativen Charakter
eines Rathausstandortes entspricht.

Baustruktur

--- Standort
WE Derzeitige Bebauung
BE umgebende Bebauung

Seite 67

Innenstadt

Verkehrliche Erschließung

$—  Haupterschließung
NSS DB Trasse

—  Straßenbahntrasse
—— Buslinie
== Haltestellen (Straßenbahn und Bus)
\ 0 — —  Fahrradwege
x Fußgängerzone
Bessungen

Verkehrliche Anbindung

Anbindung ÖPNV Straßenbahn: HS Berliner Allee: ca. 300 m; Linien: 1, 2, 4, 5, 9
HS Hauptbahnhof: ca. 350 m; Linien: 1, 2, 3, 5 (S-Bahn, RB, IC, ICE)
Bus: HS Hauptbahnhof: ca. 350 m; Linien: H,R, Regionalbuslinien
HS Hochschule: ca. 350 m, Linien: H

Erreichbarkeit MIV MIV: Sehr gut
Fahrradwege Vorhanden
Anbindung Autobahn Darmstädter Kreuz: Entfernung: 1,1 km / ca. 3 Minuten

Anbindung sehr gut

Seite 68

Bu
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m

Besondere Merkmale

Die Mercedes-Niederlassung befindet sich derzeit in
Nutzung und steht in absehbarer Zeit nicht zur Ver-
fügung. Der geometrische Zuschnitt des Standorts ist
rechteckig und voraussichtlich gut zu nutzen. Zudem
befindet sich der Standort überwiegend in privatem
Eigentum und müsste angekauft werden.

Umgebende Nutzungen

Gemeinbedarf
Wohnen
BE Mischnutzung
BEN Gewerbe
Bu Freiraum

Bewertung

Die direkte Lage am wichtigsten Stadteingang und die
Nähe zum Hauptbahnhof sind die positiven Aspekte
des Standorts. Die dennoch eher periphere Lage, die
verkehrlich stark frequentierte Rheinstraße und vor
allem die unklare zeitliche Verfügbarkeit durch die
Verlagerung der Niederlassung an einen Ausweich
standort sprechen jedoch eindeutig gegen den Stand-
ort. Daher ist der Standort für ein neues Rathaus nicht
zu empfehlen

Seite 69

Seite 70

BERLINER ALLEE

Standortdaten & Makrolage

Eigentümer Privat

Größe 15.670 m?

Bestand bebaut

Entfernung Luisenplatz 1,4 km

Lage in der Stadt periphere Lage
Planungsrecht FNP Gewerbliche Bauflächen
Planungsrecht B-Plan ggf. erforderlich
Zeitliche langfristig / unbestimmt
Verfügbarkeit

Das Grundstück liegt ein wenig abgerückt von der
Rheinstraße - dem westlichen Stadteingang Darmstadts
- an der Kreuzung zweier Hauptverkehrsstraßen und ist
darüber an das städtische sowie regionale Straßennetz
angebunden.

Der Hauptbahnhof liegt in fußläufiger Erreichbarkeit,
aber das Stadtzentrum ist mit 1,4 km Luftlinie relativ
weit entfernt, sodass man den Standort als peripher
bezeichnen kann. Das östlich angrenzende Verlagsviertel
liegt zwischen dem Standort und der Innenstadt. Hier
befinden sich neben verschiedenen Gewerbebetrieben
auch die Hochschule Darmstadt.

Seite 71

Fotos

Seite 72

Städtebaulicher Kontext

Die ungenutzten Gebäude des Engel / Fink Geländes
mit ihren drei- bis vier Geschossen passen sich in die

gewerbliche Bebauung der westlichen Berliner Allee ein.

Die gegenüber der Berliner Allee befindliche Wohnnut-
zung ist kurz vor Fertigstellung und beschreibt beispiel-
haft den Wandel des Verlagsviertel zu einem neuen
Wohn- und Arbeitsstandort. Auch die Geschosszahlen
haben sich hier, abgesehen von dem Hochhaus der
Hochschule, deutlich von den maximal vier Geschossen
in der Umgebung auf sechs inklusive des Staffelge-
schosses erhöht. Die Erschließung durch den ÖPNV ist
für eine Nutzung mit intensivem Besucherverkehr als
nicht ausreichend zu betrachten.

Aufgrund der abgerückten Lage des Standortes vom
Stadteingang Darmstadts, ist er im Stadtbild nicht
präsent und daher als Standort für ein neues Rathaus
nicht angemessen repräsentativ. Dazu trägt auch die
umgebende städtebauliche Struktur und Nutzung als
Wohn- und Gewerbestandort bei, die sich nicht für
einen publikumsintensiven Rathausneubau eignet.

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Baustruktur

--- Standort
WE Derzeitige Bebauung
BEE Umgebende Bebauung

Seite 73

Innenstadt

gneinstabe,

Verkehrliche Erschließung

$—  Haupterschließung
NSS DB Trasse
Straßenbahntrasse
Buslinie

el

Haltestellen (Straßenbahn und Bus)

Fahrradwege

_: Fußgängerzone
Bessungen

Verkehrliche Anbindung

Anbindung ÖPNV Straßenbahn: HS Berliner Allee: ca. 450 m; Linien: 1, 2, 4, 5, 9
HS Hauptbahnhof: ca. 500 m; Linien: 1, 2, 3, 5 (S-Bahn, RB, IC, ICE)
Bus: HS Hochschule: ca. 200 m, Linien: H
HS Haardtring: ca. 350 m, Linien: R

Erreichbarkeit MIV MIV: Sehr gut
Fahrradwege vorhanden
Anbindung Autobahn Darmstädter Kreuz: Entfernung: 1,2 km / ca. 3 Minuten

Anbindung sehr gut

Seite 74

Besondere Merkmale

Die auf dem Standort befindlichen, gewerblichen
Gebäude sind sichtbar in die Jahre gekommen und
seit Ende 2008 ungenutzt. Der Standort ist in privatem
Eigentum und müsste zuvor angekauft werden. Daher
steht der Satndort in absehbarer Zeit nicht zur Verfü-

gung.

Umgebende Nutzungen

Gemeinbedarf
Wohnen
BE Mischnutzung
BEN Gewerbe
Bu Freiraum

Bewertung

Der Standort liegt abgerückt vom Stadteingang in
einer peripheren Lage und ist gewerblich vorgeprägt
Der Standort eignet sich daher und in Hinblick auf die
nur ausreichende Erschließung durch den OPNV nicht
als Rathausstandort. Die zeitliche Verfügbarkeit ist
zudem durch die privaten Eigentumsverhältnisse nur
bedingt gegeben. Daher ist der Standort für ein neues
Rathaus nicht zu empfehlen

Seite 75

Seite 76

HAARDTRING

Standortdaten & Makrolage

Eigentümer Privat

Größe 21.592 m?

Bestand bebaut

Entfernung Luisenplatz 1,4 km

Lage in der Stadt periphere Lage
Planungsrecht FNP Gewerbliche Bauflächen
Planungsrecht B-Plan ggf. erforderlich
Zeitliche langfristig / unbestimmt
Verfügbarkeit

Das zum Verkauf stehende Grundstück der ehemaligen
Druckerei „Prinovis” steht an der Kreuzung Haardtring
und Berliner Allee. Er ist optimal über die Berliner Allee
und Rheinstraße an das Verkehrssystem der Stadt
angebunden, liegt ebenfalls in 1,4 km Entfernung zum
Luisenplatz und damit relativ peripher im Stadtgefüge.

Seite 77

Fotos

Seite 78

Städtebaulicher Kontext

Der Standort befindet sich an der Spitze eines Gebäude-
blocks, Kreuzung Berliner Allee und Haardtring, mit Sicht
auf Rheinstraße und Hauptbahnhof. Die umgebenden
Nutzungen sind westlich der Berliner Allee hauptsächlich
gewerblicher Natur, im Süden grenzen aber auch die Ge-
bäude der Hochschule Darmstadt an. Östlich der Berliner
Allee grenzen hingegen Wohngebäude an den Standort.
Die Geschosszahlen bewegen sich dabei zwischen zwei
bis fünf Geschossen, Richtung Bahnhof steigen die Ge-
schosszahlen der Wohnbebauung auf sechs Geschosse
an. Insgesamt ist die Bebauung sehr heterogen in Bezug
auf Nutzungen, Geschosszahlen und Bautypologien.

Die Gewerbehallen des Standortes passen sich aus Sicht
des Haardtrings städtebaulich gut in die Bebauung des
gesamten Blocks, bestehend aus Hochschulgebäuden
sowie Labor- und Parkhausgebäuden ein. Aus Sicht

der Berliner Allee stehen die Gewerbehallen jedoch im
starken Gegensatz zu der Wohnbebauung im Osten und
den repräsentativen Gebäuden des Wella Standortes im
Süden des Blocks. Der Standort ist in der Stadtwahrneh-
mung weitgehend unbekannt und auch aus städtebauli-
cher Sicht kein optimaler Standort für einen Rathausneu-
bau.

Baustruktur

--- Standort
WE Derzeitige Bebauung
BE umgebende Bebauung

Seite 79

Innenstadt

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NN

el

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Verkehrliche Anbindung

Bessungen

Verkehrliche Erschließung

Haupterschließung

DB Trasse

Straßenbahntrasse

Buslinie

Haltestellen (Straßenbahn und Bus)
Fahrradwege

Fußgängerzone

Anbindung ÖPNV Straßenbahn: HS Berliner Allee: ca. 550 m; Linien: 1, 2, 4, 5, 9

Bus: HS Hochschule: ca. 100 m, Linien: H
HS Haardtring: ca. 150 m, Linien: R

Erreichbarkeit MIV MIV: Sehr gut
Fahrradwege vorhanden
Anbindung Autobahn Darmstädter Kreuz: Entfernung: 1,3 km / ca. 3 Minuten

Anbindung sehr gut

Seite 80

Besondere Merkmale

Der Standort befindet sich in privatem Eigentum, was
die zeitliche Verfügbarkeit des Standortes für eine Neu-
entwicklung unkalkulierbar macht.

Der Flächenzuschnitt ist aufgrund der unregelmäßigen
Form für einen Neubau eher ungünstig.

Umgebende Nutzungen

Gemeinbedarf
Wohnen
BE Mischnutzung
BEN Gewerbe
Bu Freiraum

Bewertung

Der Standort liegt sehr abgelegen innerhalb der Stadt
und die umgebenden Nutzungen entsprechen nur
wenig der eines attraktiven Rathausstandorts. Die be
stehenden Hallen müssten zuvor abgebrochen werden
Zudem befindet sich der Standort in privatem Besitz und
müsste zunächst erworben werden, was eine zeitnahe
Entwicklung unwahrscheinlicher werden lässt. Daher ist
der Standort für ein neues Rathaus nicht zu empfehlen

Seite 81

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jewerbegebiet

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Bessungen.

HOLZHOFALLEE

Standortdaten & Makrolage

Eigentümer Privat

Größe 58.875 m?

Bestand bebaut

Entfernung Luisenplatz 1,5 km

Lage in der Stadt periphere Lage
Planungsrecht FNP Gewerbliche Bauflächen
Planungsrecht B-Plan ggf. erforderlich
Zeitliche langfristig / unbestimmt
Verfügbarkeit

Der Standort liegt im westlichen Verlagsviertel an der
Holzhofallee und ist verkehrlich mit dem PKW gut zu
erreichen. Die Anbindung durch den ÖPNV erfolgt nur
mit dem Bus und ist für ein Rathaus mit starker Besu-
cherfrequenz und öffentlicher Wirkung nicht ausrei-
chend. Die Bahntrasse der DB führt in Tieflage an der
westlichen Grundstücksgrenze entlang.

Die Lage im Stadtraum ist für einen Rathausneubau
nicht genügend zentral. Vom Luisenplatz ist der Stand-
ort ca. 1,5 km Luftlinie entfernt.

Seite 83

Seite 84

Städtebaulicher Kontext

Der Standort ist durch die sehr heterogenen Bau-
struktur und eine große Nutzungsmischung in seinem
städtebaulichen Umfeld geprägt. Südlich grenzt eine
kleinteilige Bebauung mit Einzel-, Doppel- und Reihen-
häusern an. Im Südosten und Osten wird diese durch
mehrgeschossige Wohnzeilen abgelöst. Die Wohnnut-
zung wird durch unterschiedliche Gewerbenutzungen
wie beispielsweise das Darmstädter Echo unterbrochen.
Nördlich grenzt neben gewerblichen Nutzungen die
Hochschule Darmstadt an. Die Gebäude haben 2-5
Geschosse, entlang der Holzhofallee teils auch mehr.
Das Hochhaus der Hochschule Darmstadt hat auf
Grund seiner neuen Gestaltung und einer Höhe von 15
Geschossen Solitärcharakter. Es prägt das Stadtbild im
Verlagsviertel maßgeblich.

Baustruktur

--- Standort
WE Derzeitige Bebauung
BE Umgebende Bebauung

Seite 85

Verkehrliche Anbindung

Anbindung ÖPNV

Erreichbarkeit MIV
Fahrradwege
Anbindung Autobahn

Seite 86

AS, A67

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N =
NIS

Bessüngen)

x
EI

Darmstadt-Süd

Verkehrliche Erschließung

Haupterschließung

DB Trasse

Straßenbahntrasse

Buslinie

Haltestellen (Straßenbahn und Bus)
Fahrradwege

Fußgängerzone

Straßenbahn: HS Berliner Allee: ca. 800 m; Linien: 1, 2, 4, 5, 9
Bus: HS Hochschule: ca. 150 m, Linien: H
HS Haardtring: ca. 200 m, Linien: R

MIV: Sehr gut
vorhanden

Darmstädter Kreuz: Entfernung: 1,5 km / ca. 3 Minuten

Anbindung sehr gut

Besondere Merkmale

Der Standort ist durch einen sehr heterogenen Gebäude-
bestand geprägt. Entlang der Berliner Allee haben die
Gebäude einen repräsentativen Charakter, inkl. eines
attraktiven Verwaltungsbaus. Bei den weiteren Gebäuden
handelt es sich weitestgehend um Laborbauten sowie ein
Parkhaus. Ob die bestehenden Gebäude in Teilen umge-
nutzt werden können, müsste bei Bedarf geprüft werden.
Allerdings müsste sich der Bestand harmonisch in ein
neues Gesamtkonzept einbinden und dürfte nicht zur Flä-
chen- und Qualitätsreduktion im Gesamtkonzept führen.

Umgebende Nutzungen

Gemeinbedarf
Wohnen
BE Mischnutzung
BEN Gewerbe
Bu Freiraum

Bewertung

Die periphere Lage spricht gegen den Standort für
einen Rathausneubau. Die funktional und wirtschaft-
lich sinnvolle Umnutzung des Bestandes ist ungeklärt
und aufgrund der bisherigen Nutzung, z.B. als Labor
fragwürdig. Zudem steht der Standort noch nicht zur
Verfügung und wird voraussichtlich ca. 2014 einer neu
en Nutzung zugeführt werden können

Der Standort ist für ein neues Rathaus nicht zu emp-

fehlen

Seite 87

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Techn. Rathaus /EAD

TECHNISCHES RATHAUS / EAD

Bessunger Straße

Standortdaten & Makrolage

Eigentümer Stadt

Größe 31.390 m?

Bestand bebaut

Entfernung Luisenplatz 1,6 km

Lage in der Stadt periphere Lage

Planungsrecht FNP Gemeinbedarfsflächen

Planungsrecht B-Plan \W6 (1971): SO
Gemeinbedarf -
Verwaltung

Zeitliche kurzfristig

Verfügbarkeit

Das Gelände des Technischen Rathauses sowie der
ehemalige Standort des EAD befinden sich südwestlich
der Innenstadt im Stadtteil Bessungen. Westlich der
Heidelberger Straße, abgelegen von den Hauptver-
kehrsachsen zwischen der Bessunger Straße und dem
Groß-Gerauer Weg liegt der Standort sehr dezentral im
Stadtgefüge und ist im Stadtbild nicht präsent.

Der Standort ist mit 1,6 km zudem relativ weit vom
Luisenplatz entfernt und damit eher als peripher zu
bezeichnen.

Seite 89

Seite 90

Städtebaulicher Kontext

Südlich der Innenstadt befindet sich der Stadtteil Bessun-
gen. Das Technische Rathaus sowie das ehemalige
Gelände des EAD liegen dabei im nordöstlichen Teil von
Bessungen und sind von einer heterogenen Bebauung
umgeben. Im Osten grenzen vor allem Doppelhäuser
an, während an den weiteren Außenkanten des Areals
hauptsächlich Geschosswohnungsbau in Zeilenbauweise
dominiert. Gewerbe ist nur vereinzelt in den umliegen-
den Erdgeschossen verortet.

Auf dem Areal des Technischen Rathauses befinden sich
mehrere ehemalige Kasernengebäude, die vorwiegend
aus drei bis vier Geschossen bestehen und derzeit durch
verschiedene städtische Dienststellen genutzt werden.

Erschlossen wird der Standort hauptsächlich über den
Donnersbergring oder Groß-Gerauer Weg. Durch seine
Lage in 2. Reihe zum Donnersbergring und die sehr we-
nig frequentierten umliegenden Straßen ist der Standort
gering im Stadtbild präsent. Von daher ist eine, einem
Rathausstandort entsprechende Repräsentativität, auch
aufgrund der umliegenden Nutzungen, nicht gegeben.

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Baustruktur

--- Standort
WE Derzeitige Bebauung
BE Umgebende Bebauung
Seite 91

HBF Innenstadt

Verkehrliche Erschließung

Haupterschließung

DB Trasse

Straßenbahntrasse

Buslinie

Haltestellen (Straßenbahn und Bus)
Fahrradwege

Fußgängerzone

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Straßenbahn: HS Bessunger Straße: ca. 350 m; Linien: 1, 6, 7, 8
Bus: HS Haardtring: ca. 550 m, Linien: H, R

. MIV: Gut

"vorhanden
Darmstädter Kreuz: Entfernung: 2,5 km / ca. 5 Minuten
Anbindung gut

Seite 92

Besondere Merkmale

Die derzeit als Technisches Rathaus genutzten Kaser-
nengebäude stehen unter Ensembleschutz und sind
sanierungsbedürftig.

Das angrenzende Grundstück des EAD ist derzeit
ungenutzt und noch bebaut. Eine Umnutzung der

wenigen bestehenden Gebäude erscheint nicht sinnvoll.

Ein Abbruch des Areals und eine eventuelle Sanierung
des Untergrundes aufgrund von Altlasten der vorigen
Nutzung wären im Zuge einer Erweiterung des beste-
henden Rathausareals nötig.

Umgebende Nutzungen

Gemeinbedarf
Wohnen
BE Mischnutzung
BEN Gewerbe
Bu Freiraum

Bewertung

Der Standort wird zwar derzeit schon als Technisches
Rathaus genutzt, jedoch ist er im Stadtbild aufgrund
seiner peripheren Lage nur wenig präsent. Zudem
müssten die Gebäude aufwendig saniert werden und
besitzen aufgrund ihrer bestehenden Grundrisse keine
effiziente Ausnutzung. Das angrenzende Grundstück
des ehemaligen EAD ist außerdem für eine attraktive
Wohnnutzung prädestiniert. Daher ist der Standort für

ein neues Rathaus nicht zu empfehlen

Seite 93

fewerbegebiet |
West

Deutsche Post

Kelley-Barracks

Heimstätten-
siedlung

Seite 94

KELLEY-BARRACKS

Eschollbrücker Straße

Standortdaten & Makrolage

Eigentümer BIMA
Größe 346.951 m?
Bestand bebaut
Entfernung Luisenplatz 2,6 km
Lage in der Stadt sehr periphere Lage
Planungsrecht FNP Sonderbaufläche

„Bund (Verteidigung)"
Planungsrecht B-Plan ggf. erforderlich
Zeitliche langfristig / unbestimmt
Verfügbarkeit

Der Standort zählt zu den drei großen Konversions-
gebieten in Darmstadt, die von den amerikanischen
Streitkräften in den vergangen Jahren aufgegeben und
an die Bundesrepublik zurückgegeben wurden.

Die Kelley-Barracks liegen dabei am südwestlichen
Siedlungsrand Darmstadts, am Stadteingang aus
Richtung des Hessischen Rieds. Lediglich angeschlossen
über die Eschollbrücker Straße und mit einer Entfer-
nung von 2,6 km zum Luisenplatz besitzt der Standort
eine sehr periphere Lage innerhalb der Stadt.

Seite 95

Fotos

Seite 96

Städtebaulicher Kontext

Das große Areal der Kelley-Barracks befindet sich zwi-
schen dem nördlich gelegenen Gewerbegebiet West und
der südlich gelegenen Heimstättensiediung und besteht
zum Teil aus Wohnblocks in Zeilenbauweise sowie meh-
rere Hallen und in großen Teilen versiegelten Flächen. Die
Umgebung im Norden und Osten ist dabei sehr hetero-
gen, aufgrund großer und kleiner Gewerbebetriebe so-
wie Verwaltungsbauten verschiedener Arten, geprägt. Im
Süden hingegen grenzt fast ausschließlich Wohnnutzung
in Form von Einfamilienhäusern an das Areal an, während
im Westen Waldflächen das Ende des Siedlungsgebiets
von Darmstadt markieren. Die Geschosszahlen variieren
dabei erheblich zwischen eingeschossigen Gewerbehal-
len, vier- bis sechsgeschossigen Verwaltungsbauten und
zweigeschossigen Wohnhäusern im Süden.

Das Areal ist mit knapp 350.000 m? deutlich größer als
die bisherigen Standorte und würde daher neben dem
Rathaus zum größten Teil anderen Nutzungen beherber-
gen. Die bisherige, noch nicht abgeschlossene Rahmen-
planung zu dem Areal sieht eine gewerbliche Nutzung
des Standortes vor. Hinsichtlich zukünftiger Nutzungen, Baustruktur (Maßstäblichkeit geändert)
den umgebenden Nutzungen sowie der peripheren Lage
innerhalb der Stadt eignet sich der Standort hinsichtlich
Repräsentativität nicht.

--- Standort
WE Derzeitige Bebauung
BE umgebende Bebauung

Seite 97

Innenstadt

Verkehrliche Erschließung (Maßstäblichkeit geändert)

4—  Haupterschließung
NSS DB Trasse

—  Straßenbahntrasse
—— Buslinie
HI Haltestellen (Straßenbahn und Bus)
— —  Fahrradwege
Fußgängerzone
Griesheim / Pfungstadt
Verkehrliche Anbindung
Anbindung ÖPNV Straßenbahn: kein Anschluss vorhanden

Bus: HS Forstweg: ca. 100 m, Linien: nur Regionalbuslinien K59, K62
HS Pulverhäuserweg: ca. 400 m, Linien: H

Erreichbarkeit MIV MIV: Gut

Fahrradwege vorhanden

Anbindung Autobahn Darmstädter Kreuz: Entfernung: 3.1 km / ca. 5 Minuten
Anbindung gut

Seite 98

Besondere Merkmale

Derzeit gehören die Kasernenflächen in Darmstadt
noch der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und es
ist noch nicht abzusehen, wann und wie die Flächen in
Zukunft genutzt werden können.

Umgebende Nutzungen (Maßstäblichkeit geändert)

Gemeinbedarf
Wohnen
BE Mischnutzung
BEN Gewerbe
Bu Freiraum

Bewertung

Die Kelley-Barracks liegen in einer abgelegenen Stadt

randlage und sind aufgrund ihrer zeitlichen Verfügbar-

keit sowie ihrer geplanten zukünftigen Ausrichtung als

Gewerbestandort nicht für einen neuen Rathausstand-

ort heranzuziehen

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Details

Vorlagen-Nr.
2013/0411
Typ
Magistratsvorlage
Datum
22.11.2013
Erstellt
29.09.2026 00:00