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A-R/0036/2014

Nachhaltiges Bäderkonzept statt Bäderschließungen

Antrag an den Rat 03.09.2014

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 10.09.2014, TOP 39.7

Originalantrag

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Originalantrag

2481 Zeichen

Antrag an den Rat Nr. A-R/0036/2014 
Seite 1 von 1 
DIE LINKE. Ratsfraktion Münster  
Achtermannstraße 19  
48143 Münster 
 
Telefon 02 51 / 9 81 60 51 
Telefax 02 51 / 9 81 60 73 
 
 
 
  
2. September 2014    
 
 
 
Nachhaltiges Bäderkonzept statt Bäderschließungen 
 
  
Der Rat möge beschließen: 
  
1. Die Stadtverwaltung legt dem Rat ein neues Bäderkonzept für Münster vor. Es soll eine 
nachhaltige Perspektive u.a. unter Berücksichtigung einer guten Versorgung der Stadtteile, 
des Schulschwimmens und der Sportvereine beinhalten und berücksichtigen, dass kein 
aktuell betriebenes Bad geschlossen wird und weitere Bäderschließungen perspektivisch 
ausgeschlossen sind. 
2. Ein Konzept für ein neues Südbad wird geprüft. Nachrangig soll die Auswirkung für ein 
sog. "Spaßbad", unter wirtschaftlichen und finanziellen Aspekten sowie unter 
Berücksichtigung von Auslastung und Auswirkung auf die vorhandene Bäderlandschaft in 
Münster, geprüft werden. 
3. Zudem soll in dem Konzept geprüft werden, wie die Attraktivität der Bäder, z.B. durch 
Warmbad-Zeiten, verbessert wird. 
  
Begründung: 
 
Die LINKE möchte eine seriöse Debatte über die Zukunft der Bäder in Münster führen. Die 
Bäderdebatte wird bisher unvollständig und z.T. auch unehrlich geführt, denn sie hat nach 
unserer Auffassung finanzpolitisch nasse Füße. Zudem würde der bereits vorhandene 
Kürzungszwang für andere Bäder, durch ein neues von der SPD angestrebtes Spaßbad, 
voraussichtlich massiv verschärft. Weitere Bäderschließungen sind zu befürchten. Denn 
bereits das Ergebnis des letzten Bädergutachtens aus dem Jahre 2005 hatte in Münster 
harte Konsequenzen: der Betrieb der Hallenbäder in Amelsbüren und Münster-Süd wurde 
beendet, wie auch die Freibäder in Nienberge und Handorf geschlossen wurden und das 
Hallenbad Handorf in die Trägerschaft eines Vereins überging. 
Kinder müssen schwimmen lernen, ein wachsender Anteil älterer Menschen in Münster will 
wohltemperierte Bäder und eine gute Stadtteilversorgung. Deshalb muss für Münster 
zuallererst mindestens ein dauerhaftes Warmbad und ein neues Südbad geprüft werden. 
Doch bereits dafür fehlt die städtische Finanzierung. Ein mindestens 20 Millionen Euro 
teures Spaßbad, und sein teurer Betrieb, mag für manche wünschenswert sein. Ob es aber 
eine öffentliche Aufgabe ist, das ist fragwürdig. Bisher fehlen jede finanzpolitische 
Konkretion und Lösungsvorschläge. 
  
Rüdiger Sagel 
und Fraktion DIE LINKE 
 
 
 
 
An den Oberbürgermeister

Beratungsverlauf (1)

10.09.2014 Rat
TOP 39.7 Antrag Entscheidung

Beschluss: verwiesen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Achtermannstraße 19

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Details

Aktenzeichen
A-R/0036/2014
Typ
Antrag an den Rat
Datum
03.09.2014
Erstellt
06.10.2020 14:37