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2015/0280

Darmstädter Bürgerhaushalt 2015 - Vorschlag #53 Formulare in leichter Sprache

Magistratsvorlage 13.07.2015

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2015/0280

3676 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
02.09.2015 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat V an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat I 
Dezernat IV 
 
Amt: Dezernat V 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2015/0280 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Darmstädter Bürgerhaushalt 2015 - Vorschlag #53 Formulare in leichter Sprache  
 
Vorlage vom: 13.0 7.2015 
 
Beschlussvorschlag : 
 
Der Magistrat beauftragt die Verwaltung mit der schrittweisen Umsetzung des Vorschlages, 
soweit die Einflussnahme der Stadt gegeben ist.  
 
 
Anlagen:   
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
 
Begründung zur Magistratsvorlage vom  13.07.15: 
 
Im Rahmen zur Befragung zum Bürgerhaushalt 2015 wurde folgender Vorschlag eingebracht: 
Formulare in leichter Sprache; z.B. bei der Beantragung des Personalausweises/Reisepasses 
ist alles schwer verständlich. 
 
Der Vorschlag erhielt 47 Ja-Stimmen und 6 Nein-Stimmen. 
 
 
Der Vorschlag ist gut geeignet, den Weg hin zu einer inklusiven Gesellschaft 
weiterzuentwickeln. „Leichte Sprache“ ist zwar im Rahmen der Kommunikation mit Menschen 
mit Lernschwierigkeiten entwickelt worden, es ist aber ein wertvolles Instrument, um hieraus 
gesamtgesellschaftliche Lerneffekte zu entwickeln. 
 
Da Formulare und Informationstexte in vieler Hinsicht den Zuzug in eine Stadt/Kommune 
begleiten und damit auch eine Stadt ihre Bürgerinnen und Bürger willkommen heißt, kann 
gerade hiermit eine Willkommenskultur unterstützt werden, die deutlich macht, dass alle 
Menschen ungeachtet ihrer sprachlichen Fähigkeiten Teil unserer Stadtgesellschaft sind. Das 
betrifft nicht nur Menschen mit Sprachbehinderungen, sondern auch Menschen, die der 
deutschen Sprache nicht oder noch nicht mächtig sind. Hier stehen eine gelingende 
Informationsweitergabe und die Erreichbarkeit aller Menschen einer Gesellschaft im 
Vordergrund. 
 
Einige Ämter und Verwaltungsstellen stellen bereits Informationen in leichter Sprache zur 
Verfügung. 
 
Im Fortbildungsprogramm für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt wird eine Einführung in leichte Sprache angeboten. 
 
Der Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen baut in Kooperation mit der 
Koordinatorin für Inklusionsprojekte ein Übersetzungsbüro für leichte Sprache auf.  
 
Formulare wurden bisher in Darmstadt nicht entwickelt. Auch ist dabei die rechtliche 
Umsetzbarkeit zu prüfen. Die Stadt Wiesbaden wurde vom Hessischen Sozialministerium zur 
Modellregion zu diesem Thema benannt. Ergebnisse aus diesem Projekt sollen in die 
Entwicklung in Darmstadt einfließen. 
 
Leichte Sprache im Rahmen der oben beschriebenen Aspekte ist ein wichtiges Thema, das als 
ein Kommunikationsangebot in allen Bereichen der Wissenschaftsstadt Darmstadt Anwendung 
finden soll. Zuständig für die Verbreitung dieses Konzeptes ist das Dezernat V, hier im 
Besonderen die Koordinationsstelle für Inklusionsprojekte und der Eigenbetrieb Darmstädter 
Werkstätten und Wohneinrichtungen. 
 
 
Darmstadt, 13.07.15 
 
Dezernat V 
 
 
 
 
 
Jochen Partsch  Andrè Schellenberg  Barbara Akdeniz 
Oberbürgermeister  Stadtkämmerer  Stadträtin

Beratungsverlauf (4)

TOP 6
TOP 32 zur Kenntnis
TOP 421
TOP 75 zur Kenntnis

Details

Vorlagen-Nr.
2015/0280
Typ
Magistratsvorlage
Datum
13.07.2015
Erstellt
29.09.2026 00:00