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Vorschau auf die Sonderausstellungen und Sammlungspräsentationen der Museen der Stadt Köln mit Ausnahme des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud, hier: 2022

Mitteilung Ausschuss 1897/2021 vom 21.05.2021

Stand: Am 15.06.2021 im Ausschuss Kunst und Kultur beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

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    Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/VII Vorlagen-Nummer 21.05.2021 1897/2021 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Kunst und Kultur 15.06.2021 Vorschau auf die Sonderausstellungen und Sammlungspräsentationen der Museen der Stadt Köln mit Ausnahme des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud, hier: 2022 Mit dieser Mitteilung werden die regelmäßigen Mitteilungen des Wallraf-Richartz-Museum & Fondati- on Corboud „Vorschau auf die Sonderausstellungen und Sammlungspräsentationen“ ergänzt. Die Museen der Stadt Köln werden auch in 2022 wieder mit einer Vielzahl von Ausstellungen und Sammlungspräsentationen hervortreten. Anbei legen die Museen der Stadt Köln, hier: Museum Ludwig, eine erste Vorschau auf Ihre im Jahr 2022 vorgesehenen Sonderausstellungen vor. Für die in der Mitteilung aufgeführte Sonderausstellung des Museum Ludwig ISAMU NOGUCHI im Jahr 2022 werden Mittel des Sonderausstellungsetats 2022 des Museum Ludwig im Vorgriff auf den Haushalt 2022 benötigt, da bereits jetzt vertragliche Verpflichtungen eingegangen werden müssen. Hierzu liegt eine entsprechende Beschlussvorlage vor. Die Sonderausstellungen werden durch Mittel des Sonderausstellungsetats unterstützt, die im 0402 – Museum Ludwig, Teilplanzeilen 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen und 16 – sonsti- ge ordentliche Aufwendungen zur Verfügung stehen. Anlage Beschreibung Sonderausstellung ISAMU NOGUCHI - 26.03.2022 – 31.07.2022 2 ISAMU NOGUCHI - Sonderausstellung Museum Ludwig 26.03.2022 – 31.07.2022 In Kooperation mit der Barbican Art Gallery London (30.09.2021 – 09.01.2022) und dem Zentrum Paul Klee, Bern, Schweiz (23.09.2022-08.01.2023) Der einflussreiche US-amerikanisch-japanische Künstler und Bildhauer Isamu Noguchi (Los Angeles 1904- New York 1988) ist in Deutschland fast unbekannt. Allenfalls sein berühmter Couchtisch und seine Akari-Lampen werden von Designfans geschätzt. Mit der Ausstellung NOGUCHI möchte das Museum Ludwig in Köln das wichtige und gerade heute sehr relevante Werk eines der innovativsten Bildhauer des 20. Jahrhunderts einem breiteren Publikum vorstellen und die Bedeutung seiner multi- disziplinären künstlerischen Praxis über sein bekannteres Designwerk hinaus hervorheben. Noguchis Skulpturen sind durch sein Interesse an Technik, Wissenschaft, Tanz, Politik oder pädagogischen Konzepten geprägt und reichen von Denk- und Mahnmälern, über abstrakte Skulpturen bis hin zu Bühnenbildern und Spielplätzen. Bedeutung der Ausstellung im Museum Ludwig Für die in der amerikanischen Nachkriegskunst beheimatete Sammlung des Museum Ludwig ergibt sich durch die Präsentation von NOGUCHI eine wichtige Perspektiverweiterung. Der bisher mit wenig Aufmerksamkeit bedachte und nie vollständig der amerikanischen Kunstszene zugehörige Noguchi ist nicht nur für die Kunstgeschichte, sondern besonders aktuell durch seine offene Haltung gegenüber unterschiedlichsten Regionen der Welt oder gar dem Planeten besonders bereichernd. Er integrierte sowohl amerikanische, asiatische als auch europäische Traditionen und zeitgenössische Techniken in seine Werke und macht seine Skulpturen so zu Bindegliedern zwischen verschiedenen Elementen, Kulturen und Generationen sowie Wissenschaft und Natur. Als Weltreisender war Isamu Noguchi überall und nirgendwo zuhause und sah sich selbst als ‚global citizen‘, dessen politische Arbeit und künstlerischen Experimente durch seine persönlichen Erfahrungen motiviert wurden. Das Museum Ludwig setzt sich in seinem Programm intensiv mit aktuellen Fragen zu Eurozentris- mus, Geopolitik und Diskriminierung auseinander und freut sich deshalb eine der (Play-)Skulpturen, die als außen und innen verbindendes Werk am Eingang des Museums platziert wird, erwerben zu können, um so einen der großen fehlenden Künstler in unsere starke (nicht nur) amerikanische Sammlung zu integrieren. Neben Audioguides werden kostenlose Führungen, Vorträge und an die junge Generation gerichtete Kreativ-Workshops angeboten. Außerdem möchten wir die japanische Community, die im Rheinland stark vertreten ist, durch spezielle Angebote als Besuchergruppe stärker erreichen. Eine umfangreiche Publikation zu Noguchis Werk, die vom Kölner Grafiker Tino Graß gestaltet wird und im Prestel Verlag erscheint, bietet dem internationalen Publikum einen aktuellen Blick auf den Künstler. Gez. Laugwitz-Aulbach

Beratungsverlauf

  1. 15.06.2021

    Ausschuss Kunst und Kultur

    TOP 8.2, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen

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