A-R/0073/2023
Betreuungszeiten in Kitas und OGS sichern, Verlässlichkeit schaffen
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
A-R-0073-2023-CDU-KiJuFa Betreuung in Kita und OGS sichern heißt Zukunft sicher
3081 Zeichen
Antrag Nr. A-R/0073/2023 Ratsantrag 05. Dezember 2023 Betreuungszeiten in Kitas und OGS sichern, Verlässlichkeit schaffen Der Rat der Stadt Münster möge beschließen: Besonders um eine Reduzierung von 45-Stunden-Plätzen in Kitas abzuwenden, müssen neue Maßnahmen gefunden werden. Im Austausch mit dem zuständigen Ministerium des Landes NRW werden folgende Maßnahmen geprüft: 1. Einrichtung von 40 Std.-Plätzen in der Kindertagesbetreuung neben der Wahl von 25, 35 und 45 Stunden. So ist eine Reduzierung der Anzahl der 45-Stunden-Plätze möglich und weniger Personal notwendig. 2. Umwandlung von Gruppen der städtischen Kitas der Gruppenform II mit 10 Kindern unter 3 Jahren in Gruppen der Gruppenform I mit 20 Kindern im Alter von 2-6Jahren. 3. Einrichtung von 15h-Kitas: Die reguläre Schließzeit ist 15 Uhr. Es besteht die Möglichkeit, Nachmittagsstunden kostenpflichtig hinzu zubuchen. Eine Kostenstaffelung nach Gehaltseinkommen der Eltern regelt den Aufpreis. 4. Betreuungsangebote mit Nachmittagsangeboten von Familienzentren werden dort miteinander verknüpft, wo es möglich ist. Damit können Betreuungszeiten z.B. zum Sporttraining nahtlos fortgeführt werden. Das entlastet Eltern beim Einhalten kürzerer Betreuungszeiten und bedarf weniger Personal in KiTa oder OGS. 5. Eine Fachkraft reicht aus, um bis zu fünf Kinder zu betreuen. 6. Weitere Aspekte des KIBIZ werden auf pragmatische und schnell wirksame Änderungen geprüft. - Berichtspflicht – Was ist tatsächlich nötig? - Vorgaben für Räume und Personalausstattung - Attraktivierung der Ausbildung - Quereinstiege vereinfachen – Assistenzen fördern - Überprüfung der Gesamtfinanzierung - Qualifizierung des Tagespflegepersonals Begründung: Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Der ErzieherInnenmangel in NRW, und somit auch in Münster, erzwingt neue und pragmatische Lösungsansätze. Der grundsätzliche Wegfall von 45-Stunden-Plätze in der Kita-Betreuung soll verhindert und somit müssen neue Wege gefunden werden. Es gilt, verschiedene Modelle auszuprobieren, um geeignete Lösungswege zu finden. Es dient zur Stabilisierung der ErzieherInnen an ihrem Arbeitsplatz und zur Verlässlichkeit der Betreuung der Kinder für die Eltern. Die CDU-Fraktion hat verschiedene Ideen und Vorschläge gesammelt, um der weiteren Leistungseinschränkung entgegenzuwirken. Vor allem ist die NRW-Landesregierung gefordert, das starr wirkende System der Kinderbetreuung variabler und flexibler zu gestalten. Es hat oberste Priorität, eine verlässliche Kinderbetreuung zu organisieren. Wir wissen um die Bedeutung einer verlässlichen Kinderbetreuung. Nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Eltern in ihrem Familien- und Arbeitsablauf. Eine garantierte, verlässliche Kinderbetreuung ist Baustein einer guten Familienpolitik. Wir wollen dafür Sorge tragen, dass die Kinderbetreuung keinen Anlass zur Sorge bietet. Alle Anstrengungen müssen deshalb in die verlässliche Kinderbetreuung fließen. Gez. Stefan Weber und Fraktion
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- A-R/0073/2023
- Typ
- Antrag an den Rat
- Datum
- 06.12.2023
- Erstellt
- 06.12.2023 09:37