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RAT/151/2025

Anfrage der FDP-Ratsfraktion: Antisemitismus an Düsseldorfer Hochschulen – städtische Handlungsperspektiven im Sinne unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung

Anfrage FDP 28.04.2025

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 28.05.2025, TOP 4.4

Anfrage

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2696 Zeichen

RAT/151/2025 
 
 
 X  öffentlich      nicht öffentlich  
Düsseldorf, 28.04.2025 
Ratsfraktion – FDP 
 
An 
Herrn Oberbürgermeister  
Dr. Stephan Keller 
 
Anfrage der FDP-Ratsfraktion 
zur Sitzung des Rates am 28.05.2025 
 
Betrifft: 
Anfrage der FDP-Ratsfraktion: Antisemitismus an Düsseldorfer Hochschulen – 
städtische Handlungsperspektiven im Sinne unserer freiheitlich-demokratischen 
Grundordnung 
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, 
 
im Namen unserer Fraktion bitten wir Sie, folgende Anfrage auf die 
Tagesordnung der Sitzung des Rates am 28. Mai 2025 zu setzen und von der 
Verwaltung beantworten zu lassen.  
 
Anfrage: 
1. Welche Erkenntnisse liegen der Stadt über antisemitische Vorfälle an 
Düsseldorfer Hochschulen seit dem Jahr 2023 vor, und inwieweit erfolgt hierzu 
ein Austausch mit Hochschulen, der Jüdischen Gemeinde sowie weiteren 
relevanten Partnern? 
 
2. Welche Handlungsmöglichkeiten sieht die Stadt, um Hochschulen bei der 
Prävention und Bekämpfung antisemitischer Tendenzen zu unterstützen – etwa 
durch Zusammenarbeit im Bildungsbereich, durch Förderstrukturen oder durch 
städtische Koordinierung? 
 
3. Inwieweit ist vorgesehen, den neuen Antirassismus-Beauftragten der 
Stadt aktiv in dieses Themenfeld einzubinden – etwa durch die Vernetzung mit 
hochschulischen Stellen oder durch die Entwicklung gemeinsamer 
Präventionsstrategien?

Seite 2 
Begründung: 
 
Die jüngsten antisemitischen Vorfälle an Düsseldorfer Hochschulen – von 
einschüchternden Schmierereien bis hin zu israelfeindlichen Protestaktionen – 
geben Anlass zu großer Sorge. Die Recherche- und Informationsstelle 
Antisemitismus NRW dokumentiert einen drastischen Anstieg solcher Vorfälle im 
ganzen Land. Auch in unserer Stadt sind akademische Räume, die eigentlich 
Orte der Offenheit, des Dialogs und des Respekts sein sollten, betroffen. Auch 
wenn laut der 2. vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) 
beauftragten Fragestellung zu Antisemitismus an Hochschulen sich ergeben hat, 
dass Antisemitismus an Studierenden geringer ausgeprägt ist als in der 
Gesamtbevölkerung, berichten dennoch 40 Prozent der deutschen Hochschulen 
von antisemitischen Überfällen.1   
Für uns Freie Demokraten ist klar: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Der 
Schutz jüdischen Lebens, die Verteidigung der Menschenrechte und das 
Eintreten gegen jede Form von Antisemitismus sind unverhandelbare 
Grundpfeiler unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung. 
Mit freundlichen Grüßen 
Mirko Rohloff       Dr. Christine Rachner 
 
 
 
 
                                        
1 https://www.bmbf.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2025/04/090425 -PK-Schnellbefragung-
Antisemitismus.html

Beratungsverlauf (1)

28.05.2025 Rat
TOP 4.4 - Entscheidung

Beschluss: beantwortet

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
RAT/151/2025
Typ
Anfrage FDP
Datum
28.04.2025
Erstellt
28.04.2025 14:32