0473/2026
KölnRheinRuhr - Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Mitteilung Ausschuss
6294 Zeichen
Dezernat, Dienststelle IV/52/522/2 Vorlagen-Nummer 07.04.2026 0473/2026 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Sportausschuss 14.04.2026 KölnRheinRuhr - Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele Aktueller Sachstand und weitere Schritte Unter dem Namen „KölnRheinRuhr“ bewerben sich 17 Städte an Rhein und Ruhr gemeinsam um die Austragung Olympischer und Paralympischer Spiele für das Jahr 2036, 2040 oder 2044. Das sportfachliche Konzept für die Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele in Nordrhein-Westfalen ist in enger Zusammenarbeit des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) mit den Kommunen, Fachleuten, Athletinnen und Athleten sowie Sportfachverbänden entstanden, die ihre Bedarfe und Hinweise eingebracht haben. Es setzt auf kurze Wege für Sportlerinnen und Sportler sowie Zuschauerinnen und Zuschauer, die besten Sportstätten für jede Disziplin, auf Nachhaltigkeit und eine hohe Zuschauerbeteiligung. Zudem denkt es den Olympischen und Paralympischen Geist immer zusammen. Das Konzept wirbt mit den Schlagworten kompakt, nachhaltig und spektakulär. Mit Köln als Leading City positioniert sich die Bewerbung KölnRheinRuhr im nationalen Wett- bewerb klar und erhält internationale Strahlkraft. Damit wird das Herz Olympischer und Para- lympischer Spiele an Rhein und Ruhr in Köln schlagen. Über 15.000 Athletinnen und Athleten aus der ganzen Welt kommen zusammen, vereint unter dem olympischen Gedanken eines fairen und friedlichen Miteinanders. Olympische und Paralympische Spiele sind das größte Sportereignis der Welt und eine einmalige Chance für die Stadt Köln und die gesamte Region. Grundlage für die weitere nationale Bewerbung ist ein Ratsbürger*innenentscheid, der in allen beteiligten Kommunen einheitlich am 19. April 2026 ausgezählt wird. Die Abstimmungsunter- lagen sind den Kölnerinnen und Kölner rund vier Wochen zuvor, ab dem 19. März zugegan- gen. Die Kosten der Durchführung des Referendums konnten im Rahmen der Organisation von an- fangs prognostizierten rund 2.492.000 Euro zwischenzeitlich auf rund 1.825.000 Euro gesenkt werden. Weitere Kostensenkungen sind möglich. Das Land NRW wird 85 % der Kosten über- nehmen. Nach der Vorstellung der Kampagne „Dein JA schreibt Olympische und Paralympische Ge- schichte“ am 19. Januar 2026 in der Kölner LANXESS arena ist diese zunächst insbesondere via Social Media sichtbar gewesen. Auch im Kölner Rosenmontagszug war das Thema der Bewerbung mit einem eigenen Persiflagewagen präsent. Zudem ist u.a. die Kölner Turnerin und Olympia-Teilnehmerin Sarah Voss im Zug mitgefahren. 2 Mit Ende des Straßenkarnevals an Aschermittwoch wurden die groß angelegten Kommunika- tionsmaßnahmen des Landes sichtbar, sodass seit Anfang März bis zum Ende des Abstim- mungszeitraums Out-of-Home-Kampagnen im Kölner Stadtbild auf den Ratsbürgerentscheid hinweisen. Die Stadt Köln ergänzt diese Kampagne durch eigene, Köln spezifische Motive und weitere kommunikative Maßnahmen, um die Bürger*innen auf den Ratsbürger*innenentscheid auf- merksam zu machen und mit Informationen hinsichtlich Chancen und Risiken einer Bewer- bung um Olympische und Paralympische Spiele zu versorgen. Dies geschieht insbesondere über eine eigene Landing-Page (olympia-nrw.koeln) mit stets aktuellen Informationen. Zudem sind weitere Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit und Bevölkerungsinformation durchgeführt worden bzw. auch noch laufend. Darunter eine Bürger*inneninformationsveranstaltung, die am 10. März im Bürgerhaus Stollwerk stattfand und auch im Livestream verfolgt werden konnte. Rund um den Versand der Wahlunterlagen gab es zudem Informationsstände auf Wo- chenmärkten in allen neun Stadtbezirken, an denen sich die Bürger*innen u.a. über einen In- formationsflyer und Give-Aways informieren lassen konnten und mit der Stadt Köln in den Dia- log treten konnten. Info-Materialien wurden auch in weiteren städtischen Gebäuden, wie Bür- gerzentren, Museen oder der VHS ausgelegt. Auch städtische Schulen und Kitas erhielten entsprechende Informationsschreiben zu Integrationsmöglichkeiten des Themas Olympia in den Kita- oder Schulalltag. Die Kosten für kommunikative Maßnahmen zur Bewerbung des Themas, mit dem Ziel der Erlangung einer größtmöglichen Beteiligung der Kölner*innen am Referendum, belaufen sich auf rund 250.000 €. Das Land NRW führte darüber hinaus einen Aktionsspieltag zur Bewerbung am Wochenende 13./14. März durch. Hier waren sportartübergreifend zahlreiche Kölner Vereine involviert, die darüber hinaus auch eigeninitiativ Veranstaltungen und Aktionen im Vorfeld organisierten, so etwa der 1. FC Köln (Heimspiel gegen Dortmund am 7. März), die Kölner Haie (Heimspiel ge- gen Berlin am 8. März) und die RheinStars (Heimspiel gegen Bochum am 8. März). Auch Ver- eine wie Viktoria Köln, Fortuna Köln, der Longericher SC, die Köln 99ers, der Rugby Sport Verein Köln oder der Rollstuhlclub Köln e.V haben die Bewerbung vielfältig unterstützt. Zudem mobilisiert der Stadtsportbund Köln seine Mitglieder auf unterschiedliche Art und Weise und trug in der Vereinslandschaft zu einer erheblichen Sichtbarkeit bei. Die „Wirtschaftsinitiative KölnRheinRuhr“ mit Geschäftsstelle bei der KölnBusiness Wirt- schaftsförderungs-GmbH setzte in ein vielfältiges Spektrum an eigenen, aus Mitteln der Wirt- schaft finanzierten Kommunikations- und Informationsmaßnahmen um und steht seit dem mit der Wirtschaft fest hinter der Olympiabewerbung. Im Anschluss an den Ratsbürger*innenentscheid am 19. April haben die vier nationalen Be- werber KölnRheinRuhr, München, Hamburg und Berlin dann bis zum 4. Juni 2026 Zeit, ihre finalen Konzepte beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) einzureichen. Anschlie- ßend werden diese in fünf Kategorien (internationale Wettbewerbsfähigkeit und nationale Ak- zeptanz, sportfachliche und operative Eignung, Vision und Legacy, Kosten und Finanzierung, infrastrukturelle Sonderprojekte) bewertet und geprüft. Am 26. September 2026 trifft der DOSB auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung die Entscheidung, mit welchem der vier Konzepte er im internationalen Bewerbungsverfahren um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele für die Jahre 2036, 2040 und 2044 antritt. Gez. Voigtsberger
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Vorlagen-Nr.
- 0473/2026
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 07.04.2026
- Erstellt
- 19.02.2026 08:09