Mandari Insight

2017/0359

Feststellung des Jahresabschlusses 2016 des Eigenbetriebes für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD), Verwendung des Jahresergebnisses 2016 und Entlastung der Betriebsleitung

Magistratsvorlage 06.10.2017

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- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
10.10.2017 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: EAD 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
IV 20 70 
 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2017/0359 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
406 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Feststellung des Jahresabschlusses 2016 des Eigenbetriebes für kommunale 
Aufgaben und Dienstleistungen (EAD), Verwendung des Jahresergebnisses 2016 und 
Entlastung der Betriebsleitung  
 
Vorlage vom: 06.10.2017  
 
Beschlussvorschlag : 
Der Magistrat beschließt die Empfehlung an die Stadtverordnetenversammlung, folgende Beschlüsse zu 
fassen: 
1. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 des Eigenbetriebes für kommunale Aufgaben und 
Dienstleistungen (EAD) wird nach erfolgter Prüfung durch den Wirtschaftsprüfer mit einem 
Jahresgewinn in Höhe von 231.550,70 € (im BgA Gewerbliche Abfallentsorgung und Reinigung, im BgA 
Krematorium sowie im BgA Zoo Vivarium nach Steuern) festgestellt. 
 
2. Das Jahresergebnis wird wie folgt verwendet: 
 
a)  125.415,60 € Vortrag auf neue Rechnung 
b)  195.506,66 € Abführung an den Haushalt der Stadt 
c)  – 89.371,56 € Abbau der Verbindlichkeiten gegenüber den 
   Gebührenpflichtigen

- 3 - 
   231.550,70 € 
 
3. Der Jahresabschluss und der Lagebericht zum 31. Dezember 2016 werden offengelegt. 
 
4. Die Betriebsleitung wird für den Zeitraum vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2016 entlastet. 
 
 
Anlagen: 1.  Beschluss BK Jahresabschluss 2016  
2. Begründung Ergebnisverwendung 2016  
3. Feststellung Jahresabschluss Prüfungsbericht  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom 18.10.2017 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.

Begründung zur Magistratsvorlage vom 06.10.2017  
 
Die Betriebskommission des EAD hat in ihrer Sitzung am 22. Juni 2017 den Jahresabschluss 
per 31. Dezember 2016 vorgelegt bekommen. Der Abschlussprüfer hat in der Sitzung den 
Jahresabschluss erläutert. Die Betriebskommission hat beschlossen, dem Magistrat und der 
Stadtverordnetenversammlung zu empfehlen, den Jahresgewinn in Höhe von 231.550,70 € (im 
BZ 7201 BgA Abfallentsorgung und Reinigung, im BZ 7502 BgA Krematorium sow ie BZ 7603 
BgA Zoo Vivarium nach Steuern) festzustellen, sowie die Verwendung des Jahresergebnisses zu 
billigen. 
 
Der Jahresgewinn wird mit 125.415,60 € auf neue Rechnung vorgetragen. 195.506,66 € 
werden an den Haushalt der Stadt Darmstadt abgeführt. Die Verbindlichkeiten gegenüber 
Gebührenpflichtigen aus Kompostentgelten werden um 89.371,56 € abgebaut.  
 
Der Ausgleich der Kostenüberdeckung im Gebührenbereich des Betriebszweiges 
Abfallentsorgung sowie im Gebührenbereich des Betriebszweiges 
Straßenreinigung/Winterdienst erfolgte bereits im Jahresabschluss. Eine Ergebnisverwendung 
hierzu ist nicht mehr erforderlich. Die Überdeckung wird durch den Aufbau der Verbindlichkeit 
aus Gebührenüberschüssen ausgeglichen. 
 
Es wird auf den komplett beigefügten Beschluss der Betriebskommission vom 22. Juni 2017 
einschließlich der Darstellung der Zusammensetzung des Jahresgewinns 2016 sowie auf die 
Auszüge aus dem Prüfbericht der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers AG 
hingewiesen. 
 
 
 
Darmstadt, 06.10.2017  
 
 
 
Der Dezernent IV  
 
 
 
 
André Schellenberg  
Stadtkämmerer  
 
Anlage: kompletter Vorlagetext für Betriebskommission  
  Auszug aus Prüfbericht von PricewaterhouseCoopers

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5230 Zeichen

- 1 -
Begründung zur Vorlage vom 08. Juni 2017
1) Die Betriebsergebnisse stellen sich wie folgt dar: Ergebnis 2016
BZ 6750 Straßenreinigung/Winterdienst 160.184,97 €
BZ 6760 Kanalbetrieb -117.800,75 €
BZ 7200 Abfallentsorgung 0,00 €
BZ 7204 Kompostierungsanlage -103.149,02 €
P 39 Schulbusbetrieb -155.677,23 €
HB 7700 Werkstatt/Betriebshof -47.050,19 €
BZ 7201 BgA Gew.Abfallentsorgung und Reinigung 391.013,31 €
BZ 6300 Straßenunterhaltung -4.312,70 €
BZ 6770 Zentraler Gebäudedienst 187.573,73 €
BZ 7502 BgA Krematorium Waldfrieden 158.896,96 €
BZ 7603 BgA Zoo Vivarium -238.128,38 €
Jahresgewinn nach Steuern 231.550,70 €
2) Das Jahresergebnis soll wie folgt verwendet werden:
a) Vortrag auf neue Rechnung
aa) Jahresgewinn BgA Gew.Abfallentsorgung und Reinigung (BZ 7201)
Jahresgewinn vor Steuern 424.430,31 €
abzgl. Ertragsteuern
Körperschaftsteuer -31.675,00 €
Solidaritätszuschlag -1.742,00 €
Gewerbesteuer 0,00 € -33.417,00 €
Jahresgewinn nach Steuern 391.013,31 €
davon für den Haushalt der Stadt
für den EAD
(Bruttobetrag) 195.506,66 € 195.506,65 €
ab) Jahresverlust Kompostierungsanlage (BZ 7204) -13.777,46 €
ac) Jahresverlust Werkstatt und Betriebshof (HB 7700) -47.050,19 €
ad) Jahresverlust Schulbusbetrieb -155.677,23 €
ae) Jahresverlust Kanalbetrieb (BZ 6760) -117.800,75 €
af) Jahresverlust Straßenunterhaltung (BZ 6300) -4.312,70 €
ag) Jahresgewinn Straßenreinigung u. Winterdienst - Sonstiger Bereich - (BZ 6750) 160.184,97 €
ah) Jahresgewinn Zentraler Gebäudedienst (BZ 6770) 187.573,73 €
ai) Jahresgewinn BgA Krematorium Waldfrieden (BZ 7502) 158.896,96 €
Jahresgewinn vor Steuern 239.482,35 €
abzgl. Ertragsteuern
Körperschaftsteuer -34.292,58 €
Solidaritätszuschlag -2.230,00 €
Kapitalertragsteuer -13.326,81 €
Gewerbesteuer -30.736,00 € -80.585,39 €
Jahresgewinn nach Steuern 158.896,96 €
aj) Jahresverlust BgA Zoo Vivarium (BZ 7603) -238.128,38 €
Summe Vortrag auf neue Rechnung 125.415,60 €
b) Abführung an den Haushalt der Stadt (s. oben BZ 7201)
195.506,66 €
c) Abbau der Verbindlichkeiten gegenüber den Gebührenpflichtigen aus Kompostentgelten-89.371,56 €
Summe Ergebnisverwendung = Jahresergebnis 231.550,70 €

- 2 -
3) Erläuterungen
Anlage: Prüfungsbericht 2016 und Entwicklung Eigenkapital EAD
Die Überdeckung in dem Gebührenbereich des Betriebszweiges Abfallentsorgung (BZ 7200) in Höhe von 
1.090.411,40 € wurde im Rahmen der Erstellung des Jahresabschlusses durch Aufbau der Verbindlichkeiten 
gegenüber den Gebührenpflichtigen ausgeglichen.
Der Verlust der Kompostierungsanlage (BZ 7204) wird mit dem Teil, der aus den Umsätzen mit Dritten resultiert in 
Höhe von 13.777,46 € auf neue Rechnung vorgetragen und mit dem Teil der aus den Anlieferung der hoheitichen 
Abfallentsorgung resultiert in Höhe von 89.371,56 € durch den Abbau der Verbindlichkeiten gegenüber den 
Gebührenpflichtigen aus Kompostentgelten ausgeglichen.
Der Gewinn in den sonstigen Bereichen des Betriebszweiges 6750 wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Der Verlust im Bereich BZ 6300 Straßenunterhaltung wird auf neue Rechnung vorgetragen und mit den Gewinnen 
aus den Vorjahren ausgeglichen.
Der Verlust des Hilfsbetriebs Werkstätten und Betriebshof (HB 7700) wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Der Verlust im Bereich BZ 6760 Kanalbetrieb wird auf neue Rechnung vorgetragen und mit den Gewinnen der 
Vorjahre verrechnet.
Der Verlust des Schulbusbetriebs wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Die Überdeckung in dem Gebührenbereich des Betriebszweiges Straßenreinigung/Winterdienst (BZ 6750) in Höhe 
von 47,37 € wurde im Rahmen der Erstellung des Jahresabschlusses durch Aufbau der Verbindlichkeiten gegenüber 
den Gebührenpflichtigen Straßenreinigung ausgeglichen.
Der Gewinn im Bereich Zentraler Gebäudedienst (BZ 6770) wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Der Gewinn des BgA Krematoriums Waldfrieden (BZ 7502) wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Gemäß dem Prüfungsstandard 720 des IDW (Institut der Wirtschaftsprüfer) zu § 53 HGrG 
(Haushaltsgrundsätzegesetz) in analoger Anwendung des § 171 Abs. 1 AktG (Aktiengesetz, hier: Teilnahme des 
Wirtschaftsprüfers an der Sitzung des Aufsichtsorgans über die Verhandlung des Jahresabschlusses) wird zu diesem 
Punkt mind. ein Vertreter oder Vertreterin der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers AG zur 
Betriebskommissionssitzung eingeladen.
Im Übrigen wird auf den geprüften und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehenen 
Jahresabschluss zum 31.12.2016, den Lagebericht 2016 sowie auf den beigefügten Prüfbericht der 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers AG verwiesen.
Der Gewinn im BgA Gew. Abfallentsorgung und Reinigung (BZ 7201) wird zur Hälft an die Stadt Darmstadt 
ausgeschüttet und zur Hälfte auf neue Rechnung vorgetragen.
Der Vorschlag zur Verwendung des Jahresergebnisses ergibt sich für die Betriebskommission aus § 7 Abs. 2 Ziffer 5 
der Betriebssatzung des EAD, die Beschlussfassung für die Stadtverordnetenversammlung nach § 9 der 
Betriebssatzung des EAD.
Im Ergebnis des BgA Zoo Vivarium wurden im Geschäftsjahr die Erstattungen für den Verlustausgleich als Erträge 
verbucht. Da der Verlustausgleich nicht das gesamte Ergebnis ausgleichen konnte, wird der verbleibende Verlust auf 
neue Rechnung vorgetragen.

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1. Betriebsleiterin des Eigenbetriebes
für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD)

Vorlage für die Betriebskommission des EAD
zur Sitzung am 22. Juni 2017

Tagesordnungspunkt: 5

Betreff: Feststellung des Jahresabschlusses 2016 des Eigenbetriebes für
kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD);
Verwendung des Jahresergebnisses 2016 und Entlastung der
Betriebsleitung

Vorlage vom 08. Juni 2017 zu beschließen:

Die Betriebskommission empfiehlt dem Magistrat und der
Stadtverordnetenversammlung, folgende Beschlüsse zu fassen:

1. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 des Eigenbetriebes für kommunale
Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) wird nach erfolgter Prüfung durch den
Wirtschaftsprüfer mit einem Jahresgewinn in Höhe von 231.550,70 € (im BgA
Gewerbliche Abfallentsorgung und Reinigung, im BgA Krematorium sowie im BgA
Zoo Vivarium nach Steuern) festgestellt.

2. Das Jahresergebnis wird wie folgt verwendet:

a) 125.415,60€ Vortrag auf neue Rechnung
b) 195.506,66€ Abführung an den Haushalt der Stadt
c) -89.371,56€ Abbau der Verbindlichkeiten gegenüber den

Gebührenpflichtigen
231.550,70€

3. Der Jahresabschluss und der Lagebericht zum 31. Dezember 2016 werden
offengelegt.

4. Die Betriebsleitung wird für den Zeitraum vom 01. Januar bis zum 31. Dezember
2016 entlastet.

Beschluss der Betriebskommission des EAD vom 22. Juni 2017

Der Vorlage wird ei ig zugestimmt.

anlage 3

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PwC 
9 
0.0798036.001 
  
B. Grundsätzliche F eststellungen 
I. Stellungnahme z ur L agebeurteilung d er B etriebsleitung 
8.  Nachfolgend stellen wir zusammengefasst die Beurteilung der Lage des Eigenbetriebs durch die Be- 
triebsleiterin (siehe Anlage I) dar: 
9.  Über den G eschäftsverlauf des Jahres 2016 bzw. die L age des Eigenbetriebes zum 31. Dezember 
2016 äußert sich die Betriebsleiterin wie folgt: 
x Die Aufgaben des EAD umfassen unverändert zum Vorja hr Abfallwirtschaft, Straßenreinigung 
und Winterdienst, Kanalbetrieb, Straßenunterhaltung , Gebäudereinigung und Hauswirtschaft 
sowie den Betrieb der Schulbusse, des Krematoriums, des Zoos Vivarium und der Werkstatt. Der 
EAD war auch 2016 beauftragt mit dem Betrieb der Schulmensen. 
x Die Ertragslage hat sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert und liegt deutlich über dem Plan- 
ergebnis. Die Betriebserträge sind im Wesentlichen durch gestiegene Umsatzerlöse - bedingt 
durch Mehrerlöse bei den Gebühreneinnahmen und im Bereich der Schulmensen - sowie durch 
höhere sonstige betriebliche Erträge aufgrund von G ewinnausschüttungen des ZAS und der 
SAVAG in Höhe von T€ 1.675 gestiegen. Aufwandserhöhend hat sich der Anstieg des Material- 
aufwands hauptsächlich aufgrund höherer Kosten für Lebensmittel und höherer bezogenen Leis- 
tungen für Kanaluntersuchungen ausgewirkt, welche t eilweise durch niedrigere Energie- und 
Treibstoffkosten kompensiert wurden. Der Anstieg de s Personalaufwands um T€ 1.022 resul- 
tiert aus der Tariferhöhung sowie aus Personaleinst ellungen für die Geschäftsfelder Gebäude- 
dienste und Schulmensen.  
x Unter Berücksichtigung des Verlustausgleichs im Ber eich Vivarium hat sich ein Jahresgewinn 
von T€ 232 (Vorjahr: Jahresverlust von T€ 305) ergeben. 
x Die E rtragslage der einzelnen Sparten hat sich unterschiedlich entwickelt.  
x Das Jahresergebnis im Bereich Straßenreinigung und Winterdienst hat sich insgesamt um 
T€ 153 auf T€ 160 (Vorjahr: T€ 7) verbessert. Die milden Wintermonate im Jahr 2016 führ- 
ten im Zusammenhang mit Kostenreduzierungen bei gleichbleibenden Erlösen zu einem ver- 
besserten Ergebnis. 
x Im Kanalbetrieb wurde ein Jahresverlust in Höhe von T€ 118 (Vorjahr T€ 215) erwirtschaf- 
tet. Der Rückgang des Verlustes resultiert im Wesentlichen aus den gestiegenen Erlösen aus 
Kanaluntersuchungen, die jedoch auch einen erhöhten  Aufwand für bezogenen Fremdleis- 
tungen verursachten. Die von der Stadt angeforderte n Mittel in den Bereichen Kanalsanie- 
rung und Untersuchung der Hausanschlüsse wurden voll ausgeschöpft.  
x Der Bereich der hoheitlichen Abfallentsorgung schli eßt das Wirtschaftsjahr 2016 nach Do- 
tierung der Gebührenausgleichsverpflichtung in Höhe von T€ 1.090 (Vorjahr: Abbau der Ge- 
bührenausgleichsverpflichtung um T€ 152) mit einem ausgeglichenen Ergebnis. Die Ge- 
winnausschüttungen des ZAS und der SAVAG trugen wes entlich zur Kostenüberdeckung 
bei.

PwC 
10 
0.0798036.001 
  
x Die Kompostierungsanlage hat einen Jahresverlust in Höhe von T€ 103 (Vorjahr: T€ 29) er- 
wirtschaftet. Hier haben deutlich gestiegene Verwertungskosten aufgrund des Preisanstiegs 
im Bereich Altholz und Siebüberlauf das Ergebnis belastet.  
x Aufgrund von geringeren Personalkosten durch Aufgabenverlagerungen und temporär nicht 
besetzten Stellen hat sich der Verlust des Bereichs Werkstatt mit Betriebshof um T€ 112 auf 
T€ 47 verringert. 
x Im Bereich Schulbusbetrieb hat sich der Jahresverlust um T€ 80 auf T€ 156 erhöht. Ursäch- 
lich hierfür waren notwendige Ersatzmaßnahmen im Fu hrpark, woraus höhere Abschrei- 
bungen resultierten.  
x Das Jahresergebnis des Bereichs BgA gewerbliche Abf allentsorgung/Reinigung ist in einen 
Gewinn von T€ 391 (Vorjahr Verlust T€ 193) umgeschl agen. Nahezu alle Geschäftsfelder 
haben den Umsatz gesteigert, was zu Ergebnisverbess erungen führte. Zudem war das Vor- 
jahresergebnis von Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von T€ 532 belastet.  
x Der Bereich Straßenunterhaltung schließt mit einem Jahresverlust von T€ 4 (Vorjahr T€ 47) 
ab. Der Gesamtzustand des Straßennetzes hat dazu beigetragen, dass die Anzahl der Schlag- 
lochreparaturen und somit der Materialaufwand weiterhin auf einem hohem Niveau ist. 
x Das Jahresergebnis des Bereichs Zentraler Gebäudedienst hat sich insgesamt um T€ 242 auf 
T€ 188 (Vorjahr T€ 430) reduziert. Den Ertragssteigerungen aus dem Betrieb der Schulmen- 
sen und der Reinigung zusätzlicher Objekte stehen die deutlich gestiegenen Personalkosten 
aus der Tariferhöhung und aus der Besetzung neuer Stellen gegenüber.  
x Im BgA Krematorium hat sich der Jahresgewinn nach Steuern um T€ 41 auf T€ 159 erhöht. 
Ausschlaggebend waren hierfür die im Vergleich zum Vorjahr geringeren Aufwendungen für 
Instandhaltungen und Reparaturen. Diese kompensierten auch die geringeren Kremierungs- 
zahlen in 2016.  
x Durch die im Wirtschaftsjahr 2016 erzielten Zuschüsse für Biodiversität konnte der Verlust- 
ausgleich der Stadt für den Zoo Vivarium auf T€ 916  reduziert werden. In Summe konnte 
ein Verlust in Höhe von T€ 238 nicht ausgeglichen w erden. Geringere Besucherzahlen auf- 
grund von schlechten Wetterverhältnissen und die Au swirkungen der Vogelgrippe belaste- 
ten das Ergebnis.  
x Die I nvestitionen beliefen sich in 2016 auf insgesamt € 3,4 Mio. Sie  entfielen unverändert zum 
Vorjahr vorrangig auf die Anschaffung von Kommunal- und Spezialfahrzeugen. 
x Die stichtagsbezogene B eschäftigtenzahl erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahresstichtag vo n 
647 auf 670. Zum 1. März 2016 wurde eine Tariferhöhung von 2,4 % wirksam. Die leistungsori- 
entierte Vergütung blieb unverändert bei 2 % des Jahresentgelts. 
x Im Bereich des U mweltschutzes u nd d er N achhaltigkeit werden insbesondere Projekte zur Was- 
sereinsparung, Solarstromerzeugung und Reduzierung der CO 2-Emissionen abgewickelt. Dar- 
über hinaus besteht seit 2013 für das Personal der Stadt Darmstadt die Möglichkeit zur Nutzung 
des Job-Tickets. Daneben werden u.a. eine Kampagne zum Thema Bio-Tonne und Leistungen 
zur Erhaltung der Biodiversität durchgeführt. 
x Die Entwicklung der V ermögenslage stellt sich wie folgt dar: Das Anlagevermögen hat um 
T€ 1.811 abgenommen. Die Anlagendeckung durch das Eigenkapital liegt bei rd. 39 % (Vorjahr

PwC 
11 
0.0798036.001 
  
36 %). Die Eigenkapitalquote hat sich gegenüber dem Vorjahr um 0,5 Prozentpunkte auf 28,8 % 
erhöht (Vorjahr 28,3 %). Aufgrund des Jahresgewinns hat sich die Eigenkapitalrentabilität von 
-1,9 % in 2015 auf +1,4 % in 2016 verbessert. 
x Hinsichtlich der F inanzlage zeigt sich ein Anstieg der Liquidität I. Grades durch den deutlichen 
Anstieg der flüssigen Mittel. Bei der Liquidität II . Grades besteht eine absolute Überdeckung in 
Höhe von T€ 6.188 (Vorjahr: T€ 5.447). 
10.  Die C hancen u nd R isiken d er k ünftigen E ntwicklung sowie die P rognose des Eigenbetriebs erläutert 
die Betriebsleiterin wie folgt: 
x Der EAD nutzt ein formalisiertes Risikomanagementsystem zur systematischen Erfassung von 
Risiken mit einer Einschätzung von Eintrittswahrscheinlichkeiten und Schadenshöhen. Ergeb- 
nisse der durchgeführten Risikoinventuren werden im Risikobericht erfasst und der Betriebs- 
kommission im Rahmen der Quartalsberichte vorgelegt. 
x Hinweise auf wesentliche Risiken, die einen bestandsgefährdenden Einfluss auf den Eigenbe- 
trieb haben könnten, sind nicht bekannt.  
x Risiken werden insbesondere in der Veränderung der rechtlichen Rahmenbedingungen im Ent- 
sorgungsmarkt gesehen. Der EAD hat jedoch durch langfristige Verträge die Entsorgung we- 
sentlicher Abfallarten gesichert.  
x Es werden keinerlei Finanzinstrumente, z.B. zur Absicherung gegen Zinssatz- und andere 
Marktschwankungen, eingesetzt. Zur Absicherung der üblichen Finanzierungsrisiken dienen 
ein funktionierendes Forderungsmanagement und eine regelmäßige Überprüfung des Liquidi- 
tätsplans. 
x Zum Risikomanagement bezüglich der Beteiligungsgesellschaften gehören regelmäßige Sit- 
zungen mit den Geschäftsführern. Es existieren Kontrollmechanismen dahingehend, dass Pro- 
tokolle und „to do - Listen“ erstellt sowie regelmäßige Ergebniskontrollen (Bilanz, GuV, Profit 
Center Berichte) durchgeführt werden. 
x Zur Prognose wird von der Betriebsleitung insbesondere auf die Entwicklung in den Geschäfts- 
feldern Mensabetrieb und Vivarium sowie die Umsetzung der digitalen Transformation einge- 
gangen. Für das Geschäftsjahr 2017 sind Erlöse in Höhe von T€ 55.594 und ein Jahresgewinn 
von T€ 314 geplant. 
11.  Die Beurteilung der Lage des Betriebes, insbesonder e die Beurteilung des Fortbestandes und der 
wesentlichen Chancen und Risiken der künftigen Entw icklung des Betriebes, ist plausibel und fol- 
gerichtig abgeleitet. Nach dem Ergebnis unserer Prüfung und den dabei gewonnenen Erkenntnissen 
ist die Lagebeurteilung der gesetzlichen Vertreteri n dem Umfang nach angemessen und inhaltlich 
zutreffend.

PwC 
12 
0.0798036.001 
  
II. Wesentliche G eschäftsvorfälle 
Verbindlichkeiten f ür G ebührenausgleich  
12.  Die handelsrechtlichen Verbindlichkeiten für Gebührenausgleich haben sich in den einzelnen 
Sparten wie folgt entwickelt:  
Straßen- 
reinigung 
Abfall- 
entsorgung Kompostanlage Gesamt 
€ € € € 
Stand 1.1.2016 843.565,93 859.857,30 452.586,09 2.156.0 09,32 
Entnahme 0,00 0,00 -26.438,85 -26.438,85 
Zuführung 47,37 1.090.411,40 0,00 1.090.458,77 
Stand 31.12.2016 843.613,30 1.950.268,70 426.147,24 3.2 20.029,24  
Kostenüberdeckungen des Wirtschaftsjahres 2016 in den hoheitlichen Gebührenbereichen Stra- 
ßenreinigung und Abfallentsorgung wurden im Jahresabschluss 2016 in Höhe von T€ 1.090 ergeb- 
niswirksam gebucht.   
Kostenerstattungen S AVAG/ZAS  
13.  Die SAVAG/ZAS hat aus den Gewinnen, die sie in Vorjahren mit der Verwertung des u.a. vom EAD 
angelieferten Abfalls erwirtschaftet hat, eine Gewinnausschüttung in Höhe von T€ 1.675 (Vorjahr 
T€ 536) an den EAD vorgenommen. Diese ist in den sonstigen betrieblichen Erträgen des Betriebs- 
zweigs hoheitliche Abfallentsorgung enthalten. 
V
erlustausgleich f ür d en B gA Z oo V ivarium 
14.  Im Zuge der im Geschäftsjahr 2010 erfolgten Übertragung des BgA Zoo Vivarium von der Stadt 
Darmstadt auf den EAD hat sich die Stadt verpflichtet, daraus entstehende Verluste bis zu einem 
Maximalbetrag von € 1,15 Mio abzüglich etwaiger Beteiligungserträge aus der Beteiligung an der 
HEAG auszugleichen. Im Berichtsjahr erfolgswirksam erfasste Zuschüsse der Stadt für die Erhal- 
tung der Biodiversität in Höhe von T€ 234 wurden von dem Ausgleichsbetrag ebenfalls in Abzug 
gebracht. Der damit entstehende Verlustausgleich in Höhe von rd. T€ 916 wurde ergebniswirksam 
erfasst so dass ein vom EAD zu tragender Verlust von T€ 238 verbleibt. Auf den Verlustausgleich 
des laufenden Jahres hat die Stadt Darmstadt unterjährig Abschlagszahlungen in Höhe von T€ 687 
geleistet. Der Restsaldo wurde zum Bilanzstichtag als Forderung gegen den Haushalt der Stadt 
Darmstadt in Höhe von T€ 229 ausgewiesen.

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13 
0.0798036.001 
  
III. Wiedergabe d es B estätigungsvermerks 
15.  Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung ha ben wir mit Datum vom 2. Juni 2017 den 
folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: 
"B estätigungsvermerk d es A bschlussprüfers 
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie An- 
hang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht des Eigenbetriebs für kommu- 
nale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD), Darmstadt, für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar bis 
31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lage- 
bericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden landesrechtli- 
chen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Betriebsleiterin des Eigenbetriebes. Unsere Auf- 
gabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jah- 
resabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. 
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB und § 27 Abs. 2 EigBGes Hess unter Be- 
achtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ord- 
nungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durch- 
zuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresab- 
schluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebe- 
richt vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hin- 
reichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die 
Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Ei- 
genbetriebs sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung 
werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nach- 
weise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Ba- 
sis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzie- 
rungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Betriebsleiterin des Eigenbetriebes so- 
wie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind 
der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung 
bildet. 
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. 
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der 
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze 
ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Ver- 
mögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jah- 
resabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild

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von der Lage des Eigenbetriebs und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung 
zutreffend dar."

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C. Gegenstand, A rt u nd U mfang d er P rüfung 
16.  Gegenstand unserer Prüfung waren die B uchführung, der nach den für alle Kaufleute geltenden 
handelsrechtlichen Vorschriften (§§ 242 bis 256 HGB) sowie den ergänzenden Vorschriften des Ei- 
genbetriebsgesetzes Hessen (§§ 22 bis 27) aufgestellte Jahresabschluss für das Wirtschaftsjahr vom 
1. Januar bis 31. Dezember 2016 und der Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 2016. Die Verantwor- 
tung für die Ordnungsmäßigkeit von Buchführung, Jah resabschluss und Lagebericht  trägt die ge- 
setzliche Vertreterin des Eigenbetriebes. Unsere Aufgabe war es, diese Unterlagen einer Prüfung da- 
hin gehend zu unterziehen, ob die gesetzlichen Vors chriften zur Rechnungslegung und die sie er- 
gänzenden Bestimmungen des EigBGes Hess beachtet worden sind. Den Lagebericht haben wir da- 
raufhin geprüft, ob er mit dem Jahresabschluss und den bei unserer Prüfung gewonnenen Erkennt- 
nissen in Einklang steht und insgesamt ein zutreffe ndes Bild von der Lage des Eigenbetriebes ver- 
mittelt. Dabei haben wir auch geprüft, ob die Chanc en und Risiken der künftigen Entwicklung zu- 
treffend dargestellt sind. Die Prüfung des Lageberichts hat sich auch darauf erstreckt, ob die gesetz-
lichen Vorschriften zur Aufstellung des Lageberichts beachtet worden sind. 
17.  Bei unserer Prüfung haben wir auftragsgemäß die Vor schriften des §  5 3 A bs. 1  N r. 1  u nd 2  H GrG 
und den hierzu vom IDW nach Abstimmung mit dem Bund esministerium der Finanzen veröffent- 
lichten Prüfungsstandard "Berichterstattung über di e Erweiterung der Abschlussprüfung nach 
§ 53 HGrG" (IDW PS 720) beachtet. 
18.  Die Beurteilung der Angemessenheit des V ersicherungsschutzes des Eigenbetriebs, insbesondere ob 
alle Wagnisse bedacht und ausreichend versichert sind, war nicht Gegenstand des uns erteilten Auf- 
trags zur Jahresabschlussprüfung. 
19.  Unsere P rüfung haben wir in den Monaten Dezember 2016 (vorbereite nde Prüfungshandlungen) 
sowie April bis Mai 2017 überwiegend in den Geschäf tsräumen des Eigenbetriebes in Darmstadt 
durchgeführt. Abschließende Prüfungshandlungen habe n wir im Juni 2016 in unserem Büro in 
Frankfurt am Main durchgeführt. 
20.  Ausgangspunkt war der von uns geprüfte und mit einem uneingeschr änkten Bestätigungsvermerk 
versehene Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015. 
21.  Bei Durchführung der Prüfung haben wir die Vorschri ften der §§ 316 ff. HGB und die in den Prü- 
fungsstandards des IDW niedergelegten Grundsätze o rdnungsmäßiger A bschlussprüfung beachtet. 
Danach haben wir unsere Prüfung so angelegt, dass w ir Unrichtigkeiten und Verstöße gegen die 
gesetzlichen Vorschriften, die sich auf die Darstellung des den tatsächlichen Verhältnissen entspre- 
chenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Jahresabschlusses wesentlich auswir- 
ken, erkennen konnten. Nicht Gegenstand unseres Auftrages waren die Aufdeckung und Aufklärung 
strafrechtlicher Tatbestände, wie z.B. Unterschlagungen oder sonstige Untreuehandlungen, und au-

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ßerhalb der Rechnungslegung begangener Ordnungswidrigkeiten. Prüfungsplanung und Prüfungs- 
durchführung haben wir jedoch so angelegt, dass diejenigen Unregelmäßigkeiten, die für die Rech- 
nungslegung wesentlich sind, mit hinreichender Sicherheit aufgedeckt werden. Die gesetzliche Ver- 
treterin des Eigenbetriebes ist für die Einrichtung und Durchsetzung geeigneter Maßnahmen zur 
Verhinderung bzw. Aufdeckung von Unregelmäßigkeiten verantwortlich; die Überwachung obliegt 
der Betriebskommission, die dabei auch das Risiko der Umgehung von Kontrollmaßnahmen berück- 
sichtigt.  
22.  Im Rahmen unseres r isikoorientierten P rüfungsansatzes haben wir uns zunächst einen aktuellen 
Überblick über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Eigenbetriebs verschafft. Darauf auf- 
bauend haben wir uns ausgehend von der Organisation des Eigenbetriebes mit den Unternehmens- 
zielen und -strategien beschäftigt, um die Geschäftsrisiken zu bestimmen, die zu wesentlichen Feh- 
lern in der Rechnungslegung führen können. Durch Ge spräche mit der Betriebsleitung und durch 
Einsichtnahme in Organisationsunterlagen des Eigenbetriebes haben wir anschließend untersucht, 
welche Maßnahmen der Eigenbetrieb ergriffen hat, um diese Geschäftsrisiken zu bewältigen. In die- 
sem Zusammenhang haben wir eine Prüfung der Angemessenheit des rechnungslegungsbezogenen 
internen Kontrollsystems des Eigenbetriebes durchge führt.  Die Prüfung des internen Kontrollsys- 
tems erstreckte sich vor allem auf folgende Bereich e, die einen engen Bezug zur Rechnungslegung 
haben: 
x Kontrollumfeld des Eigenbetriebs 
x Regelungen, die auf die Feststellung und Analyse von für die Rechnungslegung relevanten Risi- 
ken gerichtet sind 
x Einrichtung von Kontrollaktivitäten durch die Unternehmensleitung als Reaktion auf die festge- 
stellten Risiken 
x Buchführungssystem und Management-Informationssystem sowie unternehmensinterne Kom- 
munikationsprozesse 
x Überwachung des internen Kontrollsystems durch die Betriebsleitung. 
Die Prüfungshandlungen zum internen Kontrollsystem haben wir schwerpunktmäßig in den fol- 
genden betrieblichen Funktionen und Bereichen durchgeführt: 
x Anlagenbuchhaltung 
x Personalabrechnung 
x Beschaffungswesen 
x Verkauf bzw. Gebührenabrechnung.

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23.  Das Ziel der vorstehend beschriebenen Prüfungshandl ungen bestand insbesondere darin, die Ge- 
schäftsrisiken festzustellen, die eine besondere Gefahrenquelle für wesentliche Fehler in der Rech- 
nungslegung darstellen. Diese Kenntnisse haben wir bei der Bestimmung unseres weiteren Prü- 
fungsvorgehens berücksichtigt. In den Bereichen, in denen die Betriebsleitung angemessene interne 
Kontrollen zur Begrenzung dieser Risiken eingericht et hat, haben wir Funktionsprüfungen durch- 
geführt, um uns von der kontinuierlichen Wirksamkeit dieser Maßnahmen zu überzeugen. Der Grad 
der Wirksamkeit dieser internen Kontrollen bestimmte anschließend Art und Umfang unserer Prü- 
fung einzelner Geschäftsvorfälle und Bestände sowie der von uns durchgeführten analytischen Prü- 
fungshandlungen. Soweit wir aufgrund der Wirksamkei t der bei dem Eigenbetrieb eingerichteten 
internen Kontrollen von der Richtigkeit des zu über prüfenden Zahlenmaterials ausgehen konnten, 
haben wir die Untersuchung von Einzelvorgängen weitgehend eingeschränkt. Insbesondere bei Ge- 
schäftsvorfällen, die nach ihrer Art in größerer Za hl nach identischen Verfahren erfasst und - nach 
unseren bisherigen Feststellungen im Rahmen eines wirksamen internen Kontrollsystems - abgewi- 
ckelt wurden, trat die Prüfung der stetigen Anwendung der maßgeblichen internen Kontrollen des 
Eigenbetriebs in den Vordergrund. In den übrigen Bereichen haben wir im Wesentlichen Einzelfall- 
prüfungen auf der Basis von Stichproben und analytische Prüfungshandlungen durchgeführt. 
24.  Nachfolgend geben wir einen Überblick zu den von un s bei der Jahresabschlussprüfung gesetzten 
Prüfungsschwerpunkten: 
x Rückstellungen und 
x Umsatzerlöse. 
25.  Zur P 
rüfung d er P osten d es J ahresabschlusses des Eigenbetriebes haben wir u.a. Liefer- und Leis -
tungsverträge, Darlehensverträge, sonstige wesentliche Verträge sowie sonstige Geschäftsunterla- 
gen eingesehen. An der Inventur der Vorräte haben w ir aufgrund der untergeordneten Bedeutung 
des Postens nicht teilgenommen. Im Hinblick auf die Erfassung möglicher Risiken aus bestehenden 
Rechtsstreitigkeiten haben wir Rechtsanwaltsbestätigungen und zur Prüfung der Forderungen und 
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben wir Saldenbestätigungen zum 31. Dezem- 
ber 2016 eingeholt. Zur Prüfung der geschäftlichen Beziehungen mit Kredit- und Finanzdienstleis- 
tungsinstituten haben wir uns zum 31. Dezember 2016 Bankbestätigungen zukommen lassen. 
Bei der Prüfung der Pensionsrückstellungen und der Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtun- 
gen haben uns versicherungsmathematische Gutachten von unabhängigen Sachverständigen vor- 
gelegen, deren Ergebnisse wir verwerten konnten. 
26.  Von der Betriebsleiterin und den von ihr  beauftragten Mitarbeitern sind uns alle verlangten Aufklä-
rungen u nd N achweise erbracht worden. 
Die Betriebsleiterin hat uns die berufsübliche schriftliche Vollständigkeitserklärung zum Jahresab- 
schluss und zum Lagebericht erteilt.

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D. Feststellungen z ur R echnungslegung 
I. Ordnungsmäßigkeit d er R echnungslegung 
1. Buchführung u nd w eitere g eprüfte U nterlagen 
27.  Die B uchführung und das B elegwesen sind nach unseren Feststellungen ordnungsgemäß und  ent- 
sprechen den gesetzlichen Vorschriften. Die aus den weiteren geprüften Unterlagen zu entnehmen- 
den Informationen führen zu einer ordnungsgemäßen A bbildung in Buchführung und Jahresab- 
schluss. 
28.  Bei unserer Prüfung haben wir keine Sachverhalte fe stgestellt, die dagegen sprechen, dass die von 
dem Eigenbetrieb und der Count + Care GmbH getroffe nen organisatorischen und technischen 
Maßnahmen geeignet sind, die Sicherheit der rechnungslegungsrelevanten D aten u nd I T-Systeme 
zu gewährleisten. 
29.  Das r echnungslegungsbezogene i nterne K ontrollsystem ist nach unseren Feststellungen grundsätz- 
lich dazu geeignet, die vollständige und richtige E rfassung, Verarbeitung, Dokumentation und Si- 
cherung des Buchungsstoffs zu gewährleisten. Fehler im Rechnungswesen haben wir im Zusammen- 
hang mit unseren obengenannten Empfehlungen nicht festgestellt. 
2. Jahresabschluss 
30.  Im Jahresabschluss für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 des Eigenbetriebs 
für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) w urden die gesetzlichen Vorschriften ein- 
schließlich der rechtsformspezifischen Vorschriften  für Eigenbetriebe sowie die Grundsätze ord- 
nungsmäßiger Buchführung beachtet. 
31.  Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden ordnungsgemäß aus der Buchführung und 
den weiteren geprüften Unterlagen abgeleitet. Dabei wurden die handelsrechtlichen und die ergän- 
zenden landesrechtlichen Ansatz-, Ausweis- und Bewertungsvorschriften eingehalten. 
32.  Der Anhang entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Die Angaben im Anhang sind vollständig und 
zutreffend. 
33.  Bei der Berichterstattung im Anhang wurde von der S chutzklausel des § 286 HGB Gebrauch ge- 
macht und Angaben zu den Bezügen der Betriebsleiter in unterlassen. Die Inanspruchnahme der 
Schutzklausel ist nach dem Ergebnis unserer Prüfung nicht zu beanstanden.

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3. Lagebericht 
34.  Der Lagebericht entspricht den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der 
Betriebssatzung. Er steht mit dem Jahresabschluss un d den bei unserer Prüfung gewonnenen Er- 
kenntnissen in Einklang. Der Lagebericht vermittelt  insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage 
des Eigenbetriebs. Nach unserer Auffassung sind im Lagebericht die wesentlichen Chancen und Ri- 
siken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darges tellt. Die Angaben nach § 26 EigBGes und 
§ 289 Abs. 2 HGB sind vollständig und zutreffend. 
II. Gesamtaussage d es J ahresabschlusses 
35.  Der Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt insgesamt unter Beach- 
tung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein  den tatsächlichen Verhältnissen entspre- 
chendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Eigenbetriebes. 
36.  Zum besseren Verständnis der Gesamtaussage des Jahresabschlusses gehen wir nachfolgend pflicht- 
gemäß auf die wesentlichen Bewertungsgrundlagen ein (§ 321 Abs. 2 Satz 4 HGB). 
Wesentliche B ewertungsgrundlagen 
37.  Die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Jahresabschluss ist mit Ausnahme der 
geringfügigen Anpassungen durch das BilRUG durch eine gegenüber dem Vorjahr unveränderte 
Bilanzierung gekennzeichnet.  
Zur Darstellung der B ilanzierungs- u nd B ewertungsmethoden im Einzelnen verweisen wir auf die 
Angaben im Anhang. Wesentliche Geschäftsvorfälle sind in Abschnitt B.II erläutert.

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III. Weitere E rläuterungen z ur V ermögens-, F inanz- u nd E rtragslage 
Vermögens- u nd K apitalstruktur 
38.  Nachfolgend haben wir zum Einblick in die Vermögens-  und Kapitalstruktur die Zahlen der Bilanz 
zum 31. Dezember 2016 (siehe Anlage II) aufbereitet und dem Vorjahr gegenübergestellt. 
T€ % T€ % T€ % 
Aktiva 
Langfristig gebundenes Vermögen 
Immaterielle Vermögensgegenstände 106 0,2 106 0,2 0 0,0 
Sachanlagen 40.087 71,3 41.128 73,0 -1.041 -2,5 
Finanzanlagen 1.769 3,1 2.539 4,5 -770 -30,3 
41.962 74,7 43.773 77,7 -1.811 -4,1 
Kurzfristig gebundenes Vermögen 
Vorräte 554 1,0 606 1,1 -52 -8,6 
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.216 2,2 1 .943 3,5 -727 -37,4 
Forderungen an den Haushalt und verbundene 
Unternehmen der Stadt Darmstadt 
3.872 6,9 4.875 8,7 -1.003 -20,6 
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein 
Beteiligungsverhältnis besteht 
490 0,9 149 0,3 341 228,9 
Flüssige Mittel 7.273 12,9 4.120 7,3 3.153 76,5 
Übrige Aktiva 841 1,4 839 1,5 2 0,2 
14.246 25,3 12.532 22,3 1.714 13,7 
56.208 100,0 56.305 100,0 -97 -0,2 
Passiva 
Lang- und mittelfristig verfügbare Mittel 
Eigenkapital 16.173 28,8 15.925 28,3 248 1,6 
Rückstellungen (Pensionen, Altersteilzeit und 
Beihilfen) 
3.974 7,1 4.102 7,3 -128 -3,1 
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 26.266 4 6,7 27.489 48,8 -1.223 -4,4 
Sonstige Verbindlichkeiten (Gebührenausgleich) 3.220 5,7 2.156 3,8 1.064 49,4 
49.633 88,3 49.672 88,2 -39 -0,1 
Kurzfristig verfügbare Mittel 
Rückstellungen 1.504 2,7 1.344 2,4 160 11,9 
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.427 2, 5 1.397 2,5 30 2,1 
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.5 53 2,8 1.739 3,1 -186 -10,7 
Verbindlichkeiten gegenüber dem Haushalt und 
verbundenen Unternehmen der Stadt Darmstadt 
1.448 2,6 1.150 2,0 298 25,9 
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen 
ein Beteiligungsverhältnis besteht 
137 0,2 169 0,3 -32 -18,9 
Übrige kurzfristige Passiva 506 0,9 834 1,5 -328 -39,3 
6.575 11,7 6.633 11,8 -58 -0,9 
56.208 100,0 56.305 100,0 -97 -0,2 
31.12.2016 31.12.2015 Veränderung 
 
39.  Die B ilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 97 bzw. 0,2 % reduziert.  
40.  Auf der A ktivseite hat sich das langfristig gebundene Vermögen bei Zu gängen von T€ 3.363, Ab- 
schreibungen von T€ 4.242 und Nettoabgängen von T€ 933 auf T€ 41.962 verringert.

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41.  Das kurzfristig gebundene Vermögen ist per Saldo um  T€ 1.714 angestiegen. Dies ist im Wesentli- 
chen bedingt durch den um T€ 3.153 gestiegenen Best and an flüssigen Mitteln, dem insbesondere 
ein Rückgang der Forderungen gegen den Haushalt der Stadt Darmstadt um T€ 1.003 und der For- 
derungen aus Lieferungen und Leistungen um T€ 727 gegenübersteht. 
42.  Auf der P assivseite hat sich das Eigenkapital aufgrund des erwirtschaft eten Jahresgewinns um 
T€ 248 erhöht.  
43.  Bei den langfristig verfügbaren Fremdmitteln ist ei n Rückgang von T€ 287 zu verzeichnen, der im 
Wesentlichen auf geringere Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aufgrund von Darlehens- 
tilgungen beruht. Nahezu kompensiert wird dieser durch den Aufbau der sonstigen Verbindlichkei- 
ten aus den Gebührenausgleichsverpflichtungen.  
44.  Die kurzfristig verfügbaren Mittel sind in Summe um T€ 58 rückläufig. Wesentliche Veränderungen 
betreffen mit T€ 328 den Rückgang der übrigen kurzfr istigen Passiva, im Wesentlichen bedingt 
durch die weggefallene Abgrenzung im Kanalbetrieb (T€ 268) und den Rückgang der Verbindlich- 
keiten aus Lieferungen und Leistungen um T€ 186. Ge genläufig haben sich die Verbindlichkeiten 
gegenüber dem Haushalt und verbundenen Unternehmen der Stadt um T€ 298 sowie die sonstigen 
Rückstellungen um T€ 160 erhöht. 
45.  In der  Vermögensstruktur hat sich der Anteil des Anlagevermögens an der Bil anzsumme zum Bi- 
lanzstichtag auf 74,7 % verringert (Vorjahr 77,7 %). 
46.  Die K apitalstruktur zeigt, dass sich der Anteil der lang- bis mittelfr istig verfügbaren Mittel mit 
88,3 % (Vorjahr 88,2 %) auf Vorjahresniveau bewegt.  Die Eigenkapitalquote hat sich von 28,3 % 
auf 28,8 % erhöht. 
47.  Das Anlagevermögen ist zu 39 % (Vorjahr 36 %) durch eigene Mittel finanziert. Die eigenen Mittel 
und das langfristig verfügbare Fremdkapital von zusammen T€ 49.633 (Vorjahr T€ 49.672) decken 
das Anlagevermögen vollständig.

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Finanzlage 
48.  Die F inanz- u nd L iquiditätslage lässt sich anhand der nachfolgenden Kapitalflussrechnung darstel- 
len: 
2016 2015 
T€ T€ 
Jahresüberschuß (+)/Jahresverlust (-) 232 -305 
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens und Finanzanlagen 4.242 4.377 
Veränderung der Rückstellungen -73 -121 
Gewinn/Verlust (saldiert) aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -67 -107 
Zu-/Abnahme der Vorräte und Forderungen sowie anderer Aktiva, die nicht der 
Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -315 -239 
Ab-/Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer 
Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 832 -410 
Zinsaufwendungen (+)/Zinserträge(-) 931 1.115 
Ertragssteueraufwand (+)/-ertrag (-) 114 145 
Ertragssteuerzahlungen -9 -51 
Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit 5 .887 4.404 
Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögensgegenständen und 
Sachanlagen 229 109 
Einzahlungen aus Abgängen von Finanzanlagen 770 92 
Auszahlungen für Investitionen in die immateriellen Vermögensgegenstände -39 -53 
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -3.324 -3.412 
Erhaltene Beteiligungserträge und Zinsen 75 29 
Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit -2.289 -3.235 
Einzahlungen aus dem Verlustausgleich Zoo Vivarium für das Vorjahr 67 298 
Einzahlungen aus dem Verlustausgleich Zoo Vivarium für das laufende Jahr 687 398 
Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten 0 1.940 
Einzahlungen in das Eigenkapital (Vorjahr: Forderung) 1.000 -26 
Auszahlungen für die Tilgung von Finanzkrediten -1.193 -1.127 
Gezahlte (-) Zinsen -1.006 -1.025 
Mittelzu/-abfluss aus der Finanzierungstätigkeit -445 458 
Veränderung des Finanzmittelfonds 3.153 1.627 
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 4.120 2.493 
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 7.273 4.120  
49.  Der F inanzmittelfonds erhöhte sich im Berichtsjahr von T€ 4.120 auf T€ 7 .273. Die Mittelzuflüsse 
aus der laufenden Geschäftstätigkeit von T€ 5.887 d eckten den Mittelabfluss aus der Investitions- 
stätigkeit von T€ 2.289 und der Finanzierungstätigkeit von T€ 445 vollständig.  
Der Finanzmittelfonds umfasst den Bestand an Kassen-und Bankguthaben zum Bilanzstichtag.

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Ertragslage 
50.  Nachfolgend haben wir zum Einblick in die Ertragsla ge die Zahlen der Gewinn- und Verlustrech- 
nung (siehe Anlage II) nach betriebswirtschaftliche n Gesichtspunkten gegliedert und den Ver- 
gleichszahlen des Vorjahres gegenübergestellt: 
T€ % T€ % T€ % 
Umsatzerlöse 52.550 96,2 50.351 97,5 2.199 4,4 
Aktivierte Eigenleistungen 114 0,2 49 0,1 65 >100,0 
Übrige betriebliche Erträge 1.981 3,6 1.265 2,4 716 56,6 
54.645 100,0 51.665 100,0 2.980 5,8 
Materialaufwand 20.835 38,1 19.838 38,4 -997 -5,0 
Personalaufwand 25.663 47,0 24.641 47,7 -1.022 -4,1 
Planmäßige Abschreibungen 4.242 7,8 3.845 7,4 -397 -10,3 
Übrige betriebliche Aufwendungen 3.332 6,1 2.713 5,3 -61 9 -22,8 
Betriebliche Steuern 56 0,1 57 0,1 1 1,8 
54.128 99,1 51.094 98,9 -3.034 -5,9 
Betriebsgewinn/-verlust 517 0,9 571 1,1 -54 -9,5 
Finanz- und Beteiligungsergebnis -1.087 -2,0 -1.196 -2, 3 109 -9,1 
Ergebnis vor Ertragsteuern -570 -1,0 -625 -1,2 55 -8,8 
Ertragsteuern -114 -0,2 -145 -0,3 31 -21,4 
Erträge aus Verlustübernahme 916 1,7 465 0,9 451 97,0 
Jahresgewinn/-verlust 232 0,4 -305 -0,6 537 176,1 
2015 Ergebnis- 
veränderung 
2016 
 
51.  Die U msatzerlöse des Eigenbetriebs gliedern sich wie folgt auf: 
T€ % T€ % T€ % 
Straßenreinigung/Winterdienst 8.298 15,8 7.626 15,1 672 8 ,8 
Kanalbetrieb 4.778 9,1 3.922 7,8 856 21,8 
Abfallbeseitigung (hoheitlich) 17.465 33,2 18.327 36,4 - 862 -4,7 
Kompostanlage 161 0,3 102 0,2 59 57,8 
Schulbusbetrieb 1.136 2,2 1.154 2,3 -18 -1,6 
Werkstatt 334 0,6 309 0,6 25 8,1 
BgA Abfall und Reinigung 7.065 13,4 6.568 13,0 497 7,6 
Straßenunterhaltung 1.778 3,4 1.802 3,6 -24 -1,3 
Zentraler Gebäudedienst 9.443 18,0 8.464 16,8 979 11,6 
BgA Krematorium 1.232 2,3 1.401 2,8 -169 -12,1 
BgA Zoo Vivarium 859 1,6 649 1,3 210 32,4 
Übrige 1 0,0 27 0,1 -26 >100,0 
52.550 100,0 50.351 100,0 2.199 4,4 
2016 2015 Veränderung

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52.  Die U msatzerlöse sind insgesamt um T€ 2.199 (4,4 %) angestiegen. 
x Nach der zum 1. Januar 2015 durchgeführten Erhöhung der Straßenreinigungsgebühren lagen 
im Bereich Straßenreinigung/Winterdienst die Gebühreneinnahmen in etwa auf Vorjahresni- 
veau. Im Vorjahr waren T€ 714 umsatzmindernd in die Verbindlichkeiten aus Gebührenaus- 
gleich eingestellt worden, so dass die Umsatzerlöse im Berichtsjahr um T€ 672 höher liegen als 
im Vorjahr.  
x Die gestiegenen Umsatzerlöse im Bereich Kanalbetrieb resultieren im Wesentlichen aus den im 
Berichtsjahr durchgängig durchgeführten Kanaluntersuchungen.  
x Das Gebührenaufkommen im Bereich der hoheitlichen Abfallentsorgung liegt auf Vorjahresni- 
veau. In Folge der Gewinnausschüttungen des ZAS und der SAVAG konnte das Ergebnis in die- 
sem Bereich wesentlich verbessert werden. Daher wurde eine Einstellung in die Verbindlich- 
keiten aus Gebührenausgleich in Höhe von T€ 1.090 (Vorjahr: Entnahme T€ 152) vorgenom- 
men.  
x Im Bereich BgA Abfall und Reinigung konnten nahezu alle Geschäftsfelder ihren Umsatz stei- 
gern. In den Bereichen Containerdienst und Gebäudereinigung konnten neue Kunden hinzuge- 
wonnen werden.  
x Die gestiegenen Umsatzerlöse im Bereich zentraler Gebäudedienst sind im Wesentlichen auf 
den erweiterten Betrieb der Schulmensen und der Reinigung zusätzlicher Objekte sowie auf 
die im Berichtsjahr durchgeführte Preisanpassung zurückzuführen.  
x Der Rückgang der Umsatzerlöse im Bereich BgA Krematorium ist auf den Rückgang der Kre- 
mierungszahlen um 21,1 % zurückzuführen.  
x Im Zoo Vivarium sind die Umsatzerlöse bedingt durch die Umgliederung der Erlöse aus Bio- 
diversität nach der BilRUG-Umstellung um T€ 209 gestiegen. Die Eintrittserlöse sind aufgrund 
des schlechten Wetters im Sommer und der Auswirkungen der Vogelgrippe um T€ 44 zurück- 
gegangen. 
53.  Der Anstieg der ü brigen b etrieblichen E rträge um T€ 716 resultiert mit T€ 1.675 (Vorjahr: T€ 535) 
aus Gewinnausschüttungen der SAVAG und des ZAS aus Vorjahren. Gegenläufig sind die Erträge 
aus der Herabsetzung der Pauschalwertberichtigung u m T€ 180 zurückgegangen. Zudem sind im 
Vorjahr Erträge aus Zuschüssen der Stadt Darmstadt zur Förderung & Erhaltung der Biodiversität 
mit T€ 234 enthalten, die im Rahmen des BilRUG im Berichtsjahr in gleicher Höhe als Umsatzerlöse 
ausgewiesen werden.  
54.  Der M aterialaufwand hat sich korrespondierend zum Anstieg der Umsatzerlöse um T€ 997 erhöht. 
Der Rückgang der Energie- und Treibstoffkosten hat sich dabei aufwandsmindernd ausgewirkt. 
55.  Der Anstieg des P ersonalaufwands um T€ 1.022 ist im Wesentlichen auf die Tariferhöh ung von 
2,4 % zum 1. März 2016 zurückzuführen.

PwC 
25 
0.0798036.001 
  
56.  Der Anstieg der ü brigen b etrieblichen A ufwendungen um T€ 619 betrifft im Wesentlichen die um 
T€ 452 gestiegenen periodenfremden Aufwendungen dur ch eine Neuberechnung des städtischen 
Aanteils an den Straßenreinigungskosten für die Jahre 2014 und 2015.  
57.  Das negative F inanz- u nd B eteiligungsergebnis hat sich um T€ 109 verbessert. Den im Wirtschafts- 
jahr erzielten Zinserträgen (T€ 61) und Erträgen aus Ausleihungen (T€ 14) stehen Zinsaufwendun- 
gen von T€ 1.163 gegenüber. 
58.  Im Berichtsjahr wurden E rträge a us d er V erlustübernahme aus dem Bereich Vivarium in Höhe von 
T€ 916 erzielt (Vorjahr: T€ 465). 
59.  Da s J ahresergebnis verteilt sich auf die einzelnen Betriebszweige wie folgt: 
2016 2015 Verän- 
derung 
T€ T€ T€ 
Straßenreinigung/Winterdienst 160 7 153 
Kanalbetrieb -118 -215 97 
Abfallbeseitigung (hoheitlich) 0 0 0 
Kompostanlage -103 -29 -74 
Schulbusbetrieb -156 -76 -80 
Werkstatt -47 -158 111 
BgA Abfall und Reinigung 391 -193 584 
Straßenunterhaltung -4 -47 43 
Zentraler Gebäudedienst 188 430 -242 
BgA Krematorium 159 118 41 
BgA Zoo Vivarium -238 -142 -96 
232 -305 537

PwC 
26 
0.0798036.001 
  
E. Feststellungen g emäß §  5 3 H GrG 
60.  Bei unserer Prüfung haben wir auftragsgemäß die Vor schriften des § 53 Abs. 1 Nr. 1 und 2 HGrG 
sowie IDW PS 720 (Berichterstattung über die Erweiterung der Abschlussprüfung nach § 53 HGrG) 
beachtet. Dementsprechend haben wir auch geprüft, ob die Geschäfte ordnungsgemäß, d.h. mit der 
erforderlichen Sorgfalt und in Übereinstimmung mit den einschlägigen handelsrechtlichen Vor- 
schriften und den Satzungsbestimmungen, geführt worden sind. 
61.  Die erforderlichen Feststellungen haben wir in diesem Bericht und in Anlage III (Fragenkatalog zur 
Prüfung nach § 53 HGrG) dargestellt. Über diese Fes tstellungen hinaus hat unsere Prüfung keine 
Besonderheiten ergeben, die nach unserer Auffassung  für die Beurteilung der Ordnungsmäßigkeit 
der Betriebsleitung von Bedeutung sind.

PwC 
27 
0.0798036.001 
  
F. Feststellungen a us d er P rüfung d er E rfolgsübersicht 
62.  Im Rahmen unserer Prüfung haben wir gemäß § 27 Abs.  2 EigBGesHess die Erfolgsübersicht (An- 
lage V) auf ihre Ableitung aus der Gewinn- und Verl ustrechnung und die sachgerechte Zuordnung 
gemeinsamer Aufwendungen und Erträge auf die einzelnen Betriebszweige untersucht.  
63.  Die Aufwendungen und Erträge werden verursachungsge recht in der für den jeweiligen Betriebs- 
zweig getrennt geführten Buchhaltung erfasst. Soweit eine direkte Zuordnung nicht möglich ist, er- 
folgt die Zurechnung aufgrund von Verteilungsschlüsseln. Die Vorgehensweise ist auskunftsgemäß 
unverändert zum Vorjahr. Die in der Erfolgsübersich t getroffene Zurechnung der Aufwendungen 
und Erträge zu den Betriebszweigen ist nach den im Rahmen der Prüfung getroffenen Feststellun- 
gen nicht zu beanstanden.

Lagebericht 2016 
  1 
     
 
Übersicht 
 
 
1. 
Rahmenbedingungen 
 
2. Geschäftsverlauf mit Ertragslage  
 
3. Investitionen  
 
4. Personal und Umwelt  
 
5. Vermögens- und Kapitallage  
 
6. Finanzlage  
 
7. Chancen und Risiken, Prognosebericht 
 
 
Anlage I

Lagebericht 2016 
  2 
     
 
1. Rahmenbedingungen 
 
Ausgehend von der Hessischen Gemeindeordnung und in Verbindung mit dem 
Hessischen Eigenbetriebsgesetz wird der Betrieb ohne eigene Rechtspersön- 
lichkeit als Sondervermögen der Stadt gemäß den Bestimmungen der Betriebs- 
satzung geführt. 
 
Der Zweck des Eigenbetriebes ist die Vermeidung, Verwertung und Beseitigung 
von Abfällen für die Darmstädter Bürgerschaft, die Darmstädter Betriebe / Insti- 
tutionen / Dienstleistungsbereiche, die Reinigung öffentlicher Straßen und We- 
ge und die Durchführung der Verkehrssicherungspflicht im Winter nach dem 
Hessischen Straßengesetz. Weitere Aufgaben sind der Betrieb der öffentlichen 
Kanäle mit Ausnahme des Kanalneubaus, die Straßenunterhaltung, die Gebäu- 
dereinigung öffentlicher Einrichtungen einschließlich der öffentlichen Toiletten, 
der Betrieb von Werkstätten, die Einäscherung von Verstorbenen (Krematori- 
um), der Schulbusbetrieb und der Betrieb des Zoos Vivarium. Der Zoo Vivari- 
um, das Krematorium Waldfrieden und die gewerbliche Abfallentsorgung und 
Reinigung werden jeweils als getrennte Betriebe gewerblicher Art geführt. Seit 
Mitte 2015 ist der EAD mit dem Betrieb mehrerer Schulmensen beauftragt. 
 
Die Bereiche werden jeweils als eigene Betriebszweige abgerechnet. 
 
Der Betrieb kann sich zur Erfüllung der Aufgaben im gesetzlich zulässigen Um- 
fang der Hilfe geeigneter Dritter bedienen sowie im Rahmen der rechtlichen 
Möglichkeiten die Aufgabenerfüllung auch über das Gebiet der Stadt Darmstadt 
hinaus erweitern. 
 
Die Entwicklung der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat Einfluss auf die Kosten 
und Leistungsstruktur des Eigenbetriebes. Die strukturellen Veränderungen in 
Bevölkerung und Bebauung wirken sich in erhöhten Leistungen aus. 
 
Anlage I

Lagebericht 2016 
  3 
     
 
Gemäß den statistischen Berichten, herausgegeben vom Amt für Wirtschaft und 
Stadtentwicklung - Statistik und Stadtforschung - , hat sich die Wissenschafts- 
stadt Darmstadt wie folgt entwickelt: 
 
Anzahl 2014 2015 2016 
Bevölkerung 154.002 157.390 160.029 
Wohngebäude 22.625 22.662 22.697 
Wohnungen 78.129 78.899 79.715 
 
Aufgrund der Aufgabenstruktur ist der EAD in einem großen Maße abhängig 
von der allgemeinen Konjunkturentwicklung vor allem in Deutschland, den Ten- 
denzen am Arbeitsmarkt und der finanziellen Lage der öffentlichen Haushalte.  
 
Für den EAD wichtige von der allgemeinen Wirtschaftslage bestimmte Einfluss- 
faktoren sind die Preisentwicklungen bei Kraftstoffen und der Altpapierindex. 
 
Der durchschnittliche Preis pro Liter Dieselkraftstoff, mit dem der Fuhrpark be- 
lastet wird, betrug in 2016 1,08 €/Liter (Vorjahr 1,17 €/Liter) und ist nochmals 
unter den Durchschnittspreis der letzten 2 Jahre gesunken. Seit Dezember 
2016 zeigt sich aber ein steigender Trend der Dieselkraftstoffpreise an. 
 
Die für die Stabilität des Abfallgebührenhaushalts und die Ergebnislage des Be- 
triebs gewerblicher Art „Gewerbliche Abfallentsorgung/Reinigung“ wichtigen 
Altpapierpreise weisen seit dem zweiten Halbjahr einen stetigen Aufwärtstrend 
aus. Bis Jahresende 2016 fielen die Preise wieder, lagen aber weit über Vorjah- 
resniveau. Nachfolgende Tabelle zeigt die Entwicklung im Durchschnitt im 
Mehrjahresvergleich: 
 
Anlage I

Lagebericht 2016 
  4 
     
 
Jahr Jahresduchschnitt Jahresduchschnitt 
Mittelwert in €/Mg Mittelwert in €/Mg 
Gemischte Ballen Kaufhausaltpapier 
2014 28,32 41,66 
2015 31,32 43,62 
2016 43,32 55,91 
+ 12,00 + 12,29 
+ 38,3% + 28,2% 
 
Anlage I

Lagebericht 2016 
  5 
     
 
 2. Geschäftsverlauf mit Ertragslage 
 
in T€ Ist 2016 Ist 2015 
Abw. GJ-VJ 
abs. 
x Umsatzerlöse 52.550- 50.351- 2.199- 
x Sonstige betriebliche Erträge 1.982- 1.265- 717- 
x Aktivierte Eigenleistungen 114- 49- 65-  
Umsatz + sonst betr. Erträge + akt. Ei- 
genleistungen 
 
54.646- 
 
51.665- 2.981- 
Materialaufwand 20.835 19.837  997 
Personalaufwand 25.663 24.641  1.022 
Abschreibungen bilanziell 4.242 3.845  397 
sonstige betriebliche Aufwendungen 3.332 2.713  619 
Betriebsergebnis 574- 629-  55 
Erträge aus Beteiligungen 0 450-  450 
Erträge aus Ausleihungen 14- 29- 15 
Abschreibung auf Finanzanlagen 0 532 532- 
Zinsertrag 61- 81- 20 
Zinsaufwand  1.163 1.225  62- 
Zinssaldo 1.102 1.144  42- 
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftst. 514 568  54- 
Sonstige Steuern 56 57  1- 
Steuern vom Einkommen und vom Er- 
trag  
114 145  31- 
Erträge aus Verlustübernahme 916- 465- 451- 
Jahresergebnis  232- 305  537- 
In dieser und den folgenden Tabellen sind Erträge bzw. Gewinne mit negativem Vorzeichen und Aufwendungen bzw. 
Verluste mit positivem Vorzeichen dargestellt. 
 
Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresgewinn  von T€ 232 (im VJ Jah- 
resverlust von T€ 305), jeweils nach Steuern. Der geplante Jahresverlust vor 
Steuern lag bei T€ 693. Wesentlich für die Abweichung waren die Gewinnaus- 
schüttungen des ZAS und der SAVAG GmbH. 
 
Gewinne bzw. Kostenüberdeckungen fallen in den Bereichen Straßenreini- 
gung/Winterdienst, Zentrale Gebäudedienste, BgA Gewerbliche Abfallentsor- 
gung und Reinigung und BgA Krematorium Waldfrieden an. 
 
Verluste bzw. Kostenunterdeckungen fallen in den Bereichen Kanalbetrieb, 
Straßenunterhaltung, Kompostierungsanlage, Werkstatt mit Betriebshof, Zoo 
Vivarium sowie Schulbusbetrieb an.  
 
Anlage I

Lagebericht 2016 
  6 
     
 
Die Umsatzerlöse im Wirtschaftsjahr 2016 betrugen T€ 52.550 (im VJ  
T€ 50.351). Die Umsatzsteigerung zum Vorjahr beträgt somit + 4,37 %. 
Im Wesentlichen war die Umsatzsteigerung bedingt durch Mehrerlöse bei den 
Gebühreneinnahmen, bei den Abrechnungen mit dem Haushalt der Stadt (Ka- 
naluntersuchungen, Schulmensen und Gebäudereinigungen). Daneben sind die 
sonstigen betrieblichen Erträge aufgrund von Gewinnausschüttungen in Höhe 
von T€ 1.675 des ZAS und der SAVAG GmbH angestiegen.  
 
Im Bereich Zoo Vivarium trugen Erträge aus Verlustausgleich in Höhe von  
T€ 915 und Umsatzerlöse in Höhe von T€ 234 für die Leistungen des Zoos im 
Rahmen der Maßnahmen zur Biodiversität zum Ergebnis bei.  
Die Bereiche Schulbus, Gebäudereinigung, Straßenreinigung, Abfallentsorgung 
und Werkstatt waren ab September 2015 in die Bewältigung der humanitären 
Notlage (Notaufnahme von Flüchtlingen) involviert. Daraus resultieren gestie- 
gene Umsatzerlöse mit Ergebnisbeiträgen. 
 
Der Materialaufwand ist hauptsächlich aufgrund des ganzjährigen Bezugs von 
Lebensmitteln und höheren bezogenen Leistungen für Kanaluntersuchungen 
gestiegen. Kompensiert wurde dieser Anstieg teilweise durch niedrigere Ener- 
gie- und Treibstoffkosten, im Wesentlichen bedingt durch den gesunkenen 
Treibstoffpreis. 
 
Die Personalaufwendungen sind um rd. T€ 1.022 bzw. rd. 4,15 % gestiegen. 
Übergreifend über alle Geschäftsbereiche wirkten sich die ab 01.03.2016 ver- 
einbarten Tariferhöhungen der Entgelte im öffentlichen Dienst von 2,4 % aus. 
Ein weiterer Grund für den Anstieg der Personalaufwendungen sind Neueinstel- 
lungen im Bereich Zentrale Gebäudedienste.  
 
Die Abschreibungen sind aufgrund von Investitionen zum Vorjahr um T€ 397 
gestiegen. 
 
Die Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist in erster Linie auf 
den gestiegenen periodenfremden Aufwand zurückzuführen. Hier wirkte sich 
Anlage I

Lagebericht 2016 
  7 
     
 
die Nachkalkulation des Gemeindebetreff (städtischer Anteil an der öffentlichen 
Straßenreinigung) für 2014 und 2015 maßgeblich aus. 
 
 
Im Einzelnen stellen sich der Geschäftsverlauf und die Ertragslage wie folgt dar: 
Straßenreinigung / Winterdienst  
 
in T€ Ist 2016 Ist 2015 
Abw. GJ-VJ 
abs. 
Umsatz+sonst betr. Erträge 8.351- 7.689- 662- 
Materialaufwand 278 400  121- 
Summe der ILV 797 752  45 
Personalaufwand 4.491 4.265  226 
Abschreibungen bilanziell 922 782  140 
sonstige betriebliche Aufwendungen 486 222  264 
* Umlage Bereich 0 - Allg. Verwaltung - 894 899  5- 
* Umlage Bereich 9 - Gebäude - 318 354  36- 
Summe Umlage Bereich 0 und 9 1.212 1.253  41- 
Betriebsergebnis 165- 13-  152- 
Zinssaldo 5 6  1- 
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftst. 160- 7-  153- 
Jahresergebnis 160- 7- 153- 
 
Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresgewinn von T€ 160 (im Vorjahr  
T€ 7) nach Ausgleich des Ergebnisses der hoheitlichen Straßenreinigung ab.  
 
Die Umsätze sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 662 gestiegen, was im We- 
sentlichen mit dem deutlich höheren Ergebnisausgleich im 2015 (T€ 713 im 
Gegensatz zu T€ 0,05 in 2016) begründet ist. Der Materialaufwand ist um T€ 
121 gegenüber dem Vorjahr gesunken, was im Wesentlichen auf geringere 
Entsorgungskosten zurückzuführen ist. 
 
Investitionen in die Modernisierung der Fahrzeugtechnik führten zu deutlich ge- 
stiegenen Abschreibungen. 
 
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind insbesondere aufgrund der pe- 
riodenfremden Aufwendungen im Zuge der Nachkalkulation des Gemeindebe- 
treffs angestiegen. 
Anlage I

Lagebericht 2016 
  8 
     
 
 
Die milden Wintermonate im Jahr 2016 führten im Zusammenhang mit Kosten- 
reduzierungen bei gleichbleibenden Erlösen im Winterdienst zu einem verbes- 
serten Ergebnis (Verlust 2016 in Höhe von T€ 95 zum VJ Verlust in Höhe von 
T€ 179).  
 
Überblick über die Winterdiensteinsätze im Jahresvergleich: 
 
Winterdiensteinsätze    Ist 
2016  
Ist 
2015 
Abw. 
GJ zu VJ 
abs. 
Kontrollfahrten Anzahl 44 22 22 
Teileinsätze Anzahl 13 10 3 
Volleinsätze Anzahl 1 3 -2 
Salzverbrauch Mg 100 155 -55 
Soleverbrauch (MgCl) Mg 21 17 4 
Split Mg 3 1 2 
 
 
 
Einen Überblick über die erbrachte Sammelleistung des Betriebszweigs Stra- 
ßenreinigung gibt nachfolgende Tabelle. 
 
Eingesammelte Mengen  Ist 
 2016 
Ist  
2015 
Abw. 
GJ zu V J    
abs. 
Straßenkehricht zur Beseitigung Mg 270 542  - 272 
Straßenkehricht zur Verwertung Mg 2.586 2.709 - 123 
Summe Mg 2.856 3.251 - 395 
 
Die eingesammelten Mengen des Straßenkehricht zur Beseitigung wie auch die 
Mengen zur Verwertung waren im Jahr 2016 rückläufig. 
Anlage I

Lagebericht 2016 
  9 
     
 
Kanalbetrieb 
 
in T€ Ist 2016 Ist 2015 
Abw. GJ-VJ 
abs. 
Umsatz+sonst betr. Erträge+akt. Ei- 
genleistungen 
4.781- 3.943- 838- 
Materialaufwand 2.606 1.896  710 
Summe der ILV 211 229  18- 
Personalaufwand 1.456 1.405 51 
Abschreibungen bilanziell 144 107 37 
sonstige betrieblichen Aufwendungen 54 56 2- 
* Umlage Bereich 0 - Allg. Verwaltung - 285 310 25- 
* Umlage Bereich 9 - Gebäude - 132 150  18- 
Summe Umlage Bereich 0 und 9 417 460 43- 
Betriebsergebnis 107 210 103- 
Zinssaldo 11 5 6 
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstät. 118 215 97- 
Jahresergebnis 118 215 97- 
 
Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresverlust von T€ 118 (im VJ Jahres- 
verlust in Höhe von T€ 215). 
 
Die Verbesserung des Ergebnisses liegt im Wesentlichen an den gesteigerten 
Erlösen aus durchgängig durchgeführten Kanaluntersuchungen, die aber auch 
einen erhöhten Materialaufwand zur Folgen hatten. Die hierzu bezogene 
Fremdleistung stieg nahezu analog zu den Umsatzerlösen. 
 
In den Bereichen Kanalsanierung und Untersuchung der Hausanschlüsse wur- 
den die angeforderten Mittel ausgeschöpft. 
 
 
Eingesammelte Mengen  Ist 
2016 
Ist  
2015 
Abw. 
GJ zu VJ 
abs.  
Abfall zur Verwertung aus Sinkkästen Mg 93 126 -33 
  
Anlage I

Lagebericht 2016 
  10 
     
 
 
Hoheitliche Abfallentsorgung 
 
in T€ Ist 2016 Ist 2015 
Abw. GJ-VJ 
abs. 
Umsatz+sonst betr. Erträge 19.177- 18.891- 286- 
Materialaufwand 7.729 7.731 2- 
Summe der ILV 2.316 2.270 46 
Personalaufwand 5.902 5.809 93 
Abschreibungen bilanziell 952 842 110 
sonstige betrieblichen Aufwendungen 423 324 99 
* Umlage Bereich 0 - Allg. Verwaltung - 1.588 1.604  16- 
* Umlage Bereich 9 - Gebäude - 270 320 50- 
Summe Umlage Bereich 0 und 9 1.858 1.924  66- 
Betriebsergebnis 3 9  6- 
Erträge aus Ausleihungen 13- 15- 2 
Zinssaldo 10 6 4 
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftst. 0 0 0 
sonstige Steuern 0 0 0 
Jahresergebnis 0 0 0 
 
Das Geschäftsjahr schließt mit einem ausgeglichenen Ergebnis.  
 
Im Gebührenbereich Abfallentsorgung bestand eine Kostenüberdeckung von  
T€ 1.090 (im VJ eine Kostenunterdeckung T€ 152), die durch die Zuführung der 
Verbindlichkeit gegenüber den Gebührenpflichtigen ausgeglichen wurde. 
 
Die veranlagten Gebührenerlöse waren mit T€ 17.234 (im VJ T€ 17.025) um  
T€ 209 höher als in 2015, aber lagen unter dem Planansatz für 2016 in Höhe 
von T€ 17.900. 
 
Die höheren Altpapiererlöse sind in erster Linie auf die gestiegenen Altpapier- 
preise zurückzuführen. 
 
Die gestiegenen sonstigen betrieblichen Erträge resultieren aus den Gewinn- 
ausschüttungen des ZAS und der SAVAG GmbH und trugen wesentlich zur 
Kostenüberdeckung bei. 
 
 
Anlage I

Lagebericht 2016 
  11 
     
 
 
Einen Überblick über die erbrachte Sammelleistung des Betriebszweigs Hoheit- 
liche Abfallentsorgung gibt nachfolgende Tabelle: 
 
Eingesammelte Mengen  Ist  
2016  
Ist  
2015 
 Abw. GJ-VJ 
abs.  
Abfälle zur Beseitigung (Restabfall) Mg 30.059 30.258 -199 
Abfälle zur energetischen Verwertung 
(Sperrmüll), als Gemisch sortiert und 
stofflich verwertet 
Mg 5.045 5.293 -248 
Sonderabfälle aus der Kleinmengen- 
sammlung 
Mg 116   163   -47 
Altpapier (PPK) Mg 14.663 14.376 287 
Organische Abfälle Mg 16.021 14.304 1.717 
Elektronikschrott Mg 1.035 1.064 -29 
 
 
  
Anlage I

Lagebericht 2016 
  12 
     
 
Kompostierungsanlage 
 
in T€ Ist 2016 Ist 2015 
Abw. GJ-VJ 
abs. 
Umsatz+sonst betr. Erträge 169- 117- 52- 
Materialaufwand 396 267 129 
* ILV – Anlieferentgelte –  1.040- 973- 67- 
* ILV – Werkstattverrechnung –  89 86 3 
* ILV – Sonstiges –  38 30 8 
Summe der ILV 913- 856- 57- 
Personalaufwand 220 208 12 
Abschreibungen bilanziell 219 219 0  
sonstige betrieblichen Aufwendungen 134 67 67 
* Umlage Bereich 0 - Allg. Verwaltung - 91 105 14- 
* Umlage Bereich 9 - Gebäude - 0 0 0 
Summe Umlage Bereich 0 und 9 91 105 14- 
Betriebsergebnis 22- 107- 85 
Zinssaldo 125 136 11- 
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftst. 103 29 74 
Jahresergebnis 103 29 74 
 
Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresverlust von T€ 103 (im VJ Jahres- 
verlust von T€ 29). 
 
Die Umsatzerlöse konnten gesteigert werden und auch die Kampagne  
„Mülllinchen“ zeigte Wirkung. Die Anlieferungsmenge von organischen Abfällen 
konnte im Vergleich zum Vorjahr um 12 % gesteigert werden.  
 
Deutlich gestiegene Verwertungskosten im Materialaufwand aufgrund eines 
Preisanstiegs im Bereich Altholz und Siebüberlauf haben das Ergebnis belastet. 
 
Im Bereich der Kompostierungsanlage wurden folgende Outputs erzeugt: 
 
 Output   2016 2015 
Abw. GJ-VJ 
abs. 
Kompost Mg 6.869 6.894 -25 
Störstoffe (Beseitigung) Mg 3 3 0 
Grünschnittbrennmaterial (Verwertung) Mg 654 491 163 
Siebüberlauf Mg 727 1.392 -665 
 
Anlage I

Lagebericht 2016 
  13 
     
 
Werkstatt mit Betriebshof 
 
in T€ Ist 2016 Ist 2015 
Abw. GJ-VJ 
abs. 
Umsatz+sonst betr. Erträge 339- 319- 20- 
Materialaufwand 2.347 2.472 125- 
Summe der ILV 4.645- 4.824- 179 
Personalaufwand 1.283 1.430 147- 
Abschreibungen bilanziell 282 290 8- 
sonstige betrieblichen Aufwendung 291 233 58 
* Umlage Bereich 0 - Allg. Verwaltung - 650 686  34- 
* Umlage Bereich 9 - Gebäude - 127 138 11- 
Summe Umlage Bereich 0 und 9 777 824 47- 
Betriebsergebnis 4- 106 110- 
Zinssaldo 1 3 2- 
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstät. 3- 109 112- 
sonstige Steuern 50 50 0 
Jahresergebnis 47 159 112- 
 
Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresverlust von T€ 47 (im VJ Jahres- 
verlust von T€ 159).  
 
Das Jahresergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 112 verbessert. 
Der Planverlust für 2016 in Höhe von T€ 50 konnte somit eingehalten bzw. 
leicht unterschritten werden. 
 
Gesunkene Materialkosten sowie zurückgegangene Personalkosten aufgrund 
von Aufgabenverlagerung in BZ 7200 (hoheitlicher Abfall) und temporär nicht 
besetzte Stellen führten zu einer deutlichen Kostenentlastung gegenüber dem 
Vorjahr. Gestiegene interne und externe Erlöse stabilisieren das Ergebnis. 
  
Anlage I

Lagebericht 2016 
  14 
     
 
 
Schulbusbetrieb  
 
in T€ Ist 2016 Ist 2015 
Abw. GJ-VJ 
abs. 
Umsatz+sonst betr. Erträge 1.138- 1.161- 23 
Materialaufwand 80 84 4- 
Summe der ILV 283 341 59- 
Personalaufwand 439 445 6- 
Abschreibungen bilanziell 387 244 143 
sonstige betrieblichen Aufwendungen 2 10 8- 
* Umlage Bereich 0 - Allg. Verwaltung - 21 23 2- 
* Umlage Bereich 9 - Gebäude - 82 88 6- 
Summe Umlage Bereich 0 und 9 103 111 8- 
Betriebsergebnis 156 76  80 
Zinssaldo 0 0  0 
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstät. 156 76 80 
Jahresergebnis 156 76 80 
 
Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresverlust von T€ 156 (im Vorjahr 
Jahresverlust von T€ 76). 
 
Die Erlöse konnten stabil gehalten werden.  
 
Hohe Abschreibungen belasten das Ergebnis. Notwendige Ersatzmaßnahmen 
im Fuhrpark haben die Abschreibungen stark erhöht.  
 
  
Anlage I

Lagebericht 2016 
  15 
     
 
 
Betrieb gewerblicher Art Gewerbliche Abfallentsorgung / Reinigung 
 
in T€ Ist 2016 Ist 2015 
Abw. GJ-VJ 
abs. 
Umsatz+sonst betr. Erträge 7.134- 6.775- 359- 
Materialaufwand 1.910 1.719 191 
Summe der ILV 1.570 1.606 36- 
Personalaufwand 1.809 1.713 96 
Abschreibungen bilanziell 400 429 29- 
sonstige betrieblichen Aufwendungen 287 224 63 
* Umlage Bereich 0 - Allg. Verwaltung - 515 525 10- 
* Umlage Bereich 9 - Gebäude - 214 217 3- 
Summe Umlage Bereich 0 und 9 729 742 13- 
Betriebsergebnis 429- 342- 87- 
Erträge aus Ausleihungen 1- 14- 13 
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 532 532- 
Zinssaldo 0 6 6- 
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftst. 430- 182 612- 
Steuern vom Einkommen und vom Er- 
trag 
34 11 
23 
Sonstige Steuern 5 0 5 
Jahresergebnis 391- 193 584- 
 
Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresgewinn von T€ 391 (im Vorjahr 
Jahresverlust von T€ 193), jeweils nach Steuern.  
 
Alle Geschäftsfelder mit Ausnahme der Administration trugen zur Umsatzsteige- 
rung bei. 
 
Im Bereich Containerdienst und Gebäudereinigung konnten neue Kunden ge- 
wonnen werden. Der für die Abdeckung von Fixkosten besonders wichtige Be- 
reich Containerdienst konnte einen Gewinn von T€ 72 beitragen. 
 
Trotz leicht rückläufigen Umsätzen trägt das Geschäftsfeld Alttextilien mit  
T€ 90 Gewinn zum Ergebnis bei. 
 
Die Graffiti-Entfernung konnte den Gewinn gegenüber dem Vorjahr nahezu ver- 
doppeln und schloss mit einem Gewinn von T€ 22 ab. 
Anlage I

Lagebericht 2016 
  16 
     
 
 
Aufgrund des milden Winters schloss der gewerbliche Winterdienst mit einem 
Gewinn in Höhe von T€ 29 (Gewinn VJ T€ 53) ab. 
 
Die Geschäftsfelder tragen im Einzelnen zum Ergebnis wie folgt bei: 
Geschäftsfeld Ergebnis 2016 
in T€ 
Ergebnis 2015 
in T€ 
Duale Systeme -84 -87 
Containerdienst -72 1 
Winterdienst gew. -29 -53 
Straßenreinigung gew. -77 -36 
Kanalreinigung gew. -24 -19 
Werkstattleistungen gew. -4 0 
Sonstige Leistungen 
(WKD, Alttextilien, Service für Wohnungsbauge- 
sellschaften, Graffiti Entfernung) -119 -124 
Administration (z.B. Zinsertrag aus Ausleihungen, 
Buchhaltung für Beteiligungsgesellschaften) 18 -21 
Abschreibung auf Finanzanlagen: 
Beteiligung und Ausleihungen 0 532 
Jahresergebnis -391 193 
 
Im Bereich Duale Systeme wurden neben der anteiligen PPK-Sammlung (siehe 
Seite 10) folgende Sammelleistungen erbracht 
 
Eingesammelte Mengen  Ist 
2016 
Ist  
2015 
Abw. GJ-VJ  
abs.  
Altglas Mg 3.401 3.355 +46 
Leichtstoffe im Dualen System (LVP) Mg 4.315 3.949 +366 
 
  
Anlage I

Lagebericht 2016 
  17 
     
 
 
Straßenunterhaltung 
 
in T€ Ist 2016 Ist 2015 
Abw. GJ-VJ 
abs. 
Umsatz+sonst betr. Erträge+akt. Ei- 
genleistungen 
1.869- 1.802- 67- 
Materialaufwand 153 193 40- 
Summe der ILV 88 4- 92 
Personalaufwand 1.266 1.274 8- 
Abschreibungen bilanziell 80 77 3 
sonstige betrieblichen Aufwendungen 15 14 1 
* Umlage Bereich 0 - Allg. Verwaltung - 165 180  15- 
* Umlage Bereich 9 - Gebäude - 106 115 9- 
Summe Umlage Bereich 0 und 9 271 295 24- 
Betriebsergebnis 4 47 43- 
Zinssaldo 0 0 0 
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstät. 4 47 43- 
Jahresergebnis 4 47 43- 
 
Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresverlust von T€ 4 (im VJ Jahres- 
verlust von T€ 47). 
 
Die Anzahl der Straßenschäden (inklusive Schlaglöcher) in Höhe von 7.903  
(VJ 8.668) ist aufgrund des schlechten Gesamtzustands des Straßennetzes 
mittlerweile nicht mehr witterungsbedingt, sondern auf gleichbleibend hohem 
Niveau. 
 
Anlage I

Lagebericht 2016 
  18 
     
 
Zentraler Gebäudedienst 
 
in T€ Ist 2016 Ist 2015 
Abw. GJ-VJ 
abs. 
Umsatz+sonst betr. Erträge 9.448- 8.481- 967- 
Materialaufwand 3.847 3.534 313 
Summe der ILV 59- 60 119- 
Personalaufwand 4.536 3.833 703 
Abschreibungen bilanziell 72 29 43 
sonstige betrieblichen Aufwendungen 160 53 107 
* Umlage Bereich 0 - Allg. Verwaltung - 590 469 121 
* Umlage Bereich 9 - Gebäude - 114 70 44 
Summe Umlage Bereich 0 und 9 704 539 165 
Betriebsergebnis 188- 433- 245 
Zinssaldo 0 3 3- 
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstät. 188- 430- 242 
Jahresergebnis 188- 430- 242 
 
Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresgewinn von T€ 188 (im VJ Jahres- 
gewinn von T€ 430). 
 
Die Erlössteigerungen resultieren aus dem Betrieb der Schulmensen und der 
Reinigung zusätzlicher Objekte und einer Anpassung der Preise. Die Erlöse wie 
auch das Ergebnis liegen über dem Planansatz aus dem Wirtschaftsplan für 
2016. 
 
Die gestiegenen Personalkosten resultieren aus der Besetzung neuer Stellen 
und der Tariferhöhung.  
 
Anlage I

Lagebericht 2016 
  19 
     
 
Betrieb gewerblicher Art Krematorium Waldfrieden 
in T€ Ist 2016 Ist 2015 
Abw. GJ-VJ 
abs. 
Umsatz+sonst betr. Erträge 1.238- 1.417- 179 
Materialaufwand 431 531 100- 
Summe der ILV 41 105 64- 
Personalaufwand 276 253 23 
Abschreibungen bilanziell 52 80 28- 
sonstige betrieblichen Aufwendungen 25 25 0 
* Umlage Bereich 0 - Allg. Verwaltung - 123 118 5 
* Umlage Bereich 9 - Gebäude - 4 5 -1 
Summe Umlage Bereich 0 und 9 127 123 4 
Betriebsergebnis 286- 300- 14 
Zinssaldo 46 48 -2 
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftst. 240- 252- 12 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 81 134 53- 
Jahresergebnis 159- 118- 41- 
 
Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresgewinn von T€ 159 (im VJ Jahres- 
gewinn T€ 118). 
 
Die Kremierungszahlen sind von 4.202 in 2015 auf 3.315 in 2016 gefallen, da 
die aus der interkommunalen Zusammenarbeit mit Offenbach kommenden Auf- 
träge in 2016 erwartungsgemäß nahezu ausgeblieben sind.  
 
Der Materialaufwand ist wegen geringerem Instandhaltungs- und Reparatur- 
aufwand gegenüber dem Vorjahr gesunken. 
 
In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind T€ 31 Gewerbesteuer für 
den Haushalt der Stadt enthalten.  
  
Anlage I

Lagebericht 2016 
  20 
     
 
Betrieb gewerblicher Art Zoo Vivarium 
in T€ Ist 2016 Ist 2015 
Abw. GJ-VJ 
abs. 
Umsatzerlöse 859- 650- 209- 
* sonst. Betr. Erträge (inkl. Spenden) + 
akt. Eigenleistungen 
83- 347- 264 
Umsatz+sonst betr. Erträge+akt. Ei- 
genleistungen 
942- 997- 55 
Materialaufwand 518 542  24- 
Summe der ILV 127 125 2 
Personalaufwand 1.091 1.077 14 
Abschreibungen bilanziell 136 118 18 
sonstige betrieblichen Aufwendungen 72 67 5 
* Umlage Bereich 0 - Allg. Verwaltung - 116 113 3 
* Umlage Bereich 9 - Gebäude - 0 0 0 
Summe Umlage Bereich 0 und 9 116 113 3 
Betriebsergebnis 1.118 1.045 73 
Erträge aus Beteiligungen 0 450- 450 
Zinssaldo 34 10 24 
Ergebnis der gewöhnl. Geschäftstät. 1.152 605 547 
sonstige Steuern 2 2 0 
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0 0 0 
Ertrag aus Verlustübernahme 916- 465- 451- 
Jahresergebnis 238 142 96 
 
Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresverlust von T€ 238 (im VJ Jahresverlust 
von T€ 142).  
 
Die sonstigen betrieblichen Erträge und die Umsatzerlöse verändern sich aufgrund 
von Umgliederungen laut BilRUG; insbesondere die Erlöse aus Biodiversität in Höhe 
von T€ 234 (Vorjahr T€ 234) wurden in die Umsatzerlöse eingegliedert. 
 
Im Ergebnis sind Erträge aus Verlustausgleich durch die Wissenschaftsstadt Darm- 
stadt in Höhe von T€ 916 enthalten. 
 
Umsatzerlöse in Höhe von T€ 234 aus den Mitteln der Wissenschaftsstadt Darm- 
stadt für den Arten- und Naturschutz im Rahmen der Maßnahmen zum Erhalt der 
sind ebenfalls enthalten. Sie werden aber nicht zusätzlich gezahlt, sondern mindern 
den Betrag, der als Verlustausgleich angewiesen wird.  
 
Anlage I

Lagebericht 2016 
  21 
     
 
Die maximale Deckelung des Verlustes beträgt wie im Vorjahr T€ 1.150.  
 
Die Eintrittserlöse sind von T€ 604 in 2015 auf T€ 560 (2016) zurückgegangen. 
Auch die Besucherzahlen waren mit 165.475 Besuchern in 2016 im Gegensatz 
zum Vorjahr mit 174.929 rückläufig. Grund hierfür war das anhaltend schlechte 
Wetter im ersten Halbjahr und die grassierende Vogelgrippe im vierten Quartal, 
durch die große Bereiche im Zoo abgesperrt werden mussten. Die langanhal- 
tende Schönwetterperiode um den Zeitraum September hat die Erlössituation 
leicht kompensiert. 
 
Jahr 2013 2014 2015 2016 
Ticketverkäufe 167.250 187.440 174.929 165.475 
Gezählte Kaupiana Eintritte  27.485 25.261 23.188 
 
Mit der Mitgliedschaft im Förderverein Kaupiana e.V. geht ein kostenloser Ein- 
tritt einher. Der Verein hat rd. 12.000 Mitglieder. Seit 2014 wird an der Kasse 
des Zoos der Besuch eines Mitglieds nachrichtlich erfasst. 
  
Anlage I

Lagebericht 2016 
  22 
     
 
3. Investitionen 
 
 
Die Investitionsquote 2016 betrug 2,73 % 
 
Die Wachstums- bzw. Reinvestitionsquote betrug 0,54 somit liegt ein Substanzver- 
zehr (Wachstumsquote<1) vor. 
  
Bilanz- 
position  
Anla- 
gen- 
klasse   
Zugang 2016 
in € 
Zugang 2015 
in € 
I. 1000 Immaterielle VG 0,00 0,00 
 1100 Software 39.189,88 53.154,39 
Summe 
I 
  39.189,88 53.154,39 
II. 2000 Grund und Boden 0,00 0,00 
 2100 Geschäfts-, Betriebsbauten 213.508,15 0,00 
 2300 Außenanlagen 61.953,06 104.499,99 
 3000 Betriebsanlagen 67.902,92 46.519,41 
 3100 Maschinen und Anlagen 0,00 212.930,76 
 5100 PKW/Kombi 37.212,92 25.689,99 
 5200 LKW 259.817,97 20.589,23 
 5400 Kommunal- und Spezialfzge. 1.816.649,60 2.193.335,70 
 5500 Schulbusse 95.081,00 196.350,00 
 6000 Depotcontainer 80.746,66 185.544,98 
 6100 Müllgefäße GWG 186.357,97 146.142,97 
 7200 DV-Anlagen 53.860,23 64.008,32 
 7300 Übrige B. G. A. 105.318,51 99.241,92 
 7350 GWG 32.293,30 15.339,93 
 
8100 Anlagen im Bau 101.657,93 
 
94.052,30 
 8190 Fahrzeug-Teillieferungen 211.743,18 7.618,38 
Summe 
II. 
  3.324.103,40 
 
3.411.863,88 
Summe 
I u. II 
    3.363.293,28 
 
3.465.018,27 
Anlage I

Lagebericht 2016 
  23 
     
 
4. Personal und Umwelt  
 
Die Entwicklung des Personals zeigt folgende Tabelle: 
Stichtag Auszubildende Beamte Beschäftigte Summe 
01.01.2016 13 1 649 663 
31.03.2016 12 1 655 668 
30.06.2016 10 1 656 667 
30.09.2016 12 1 653 666 
31.12.2016 12 1 665 678 
Arithm. Mittel 11,5 1 657,3  669,8   
Die stichtagsbezogene Summe aller im EAD beschäftigten Personen erhöhte 
sich im Jahresvergleich (+ 15 oder + 2,26 %). 
 
Die Entwicklung der Personalkosten zeigt folgende Tabelle: 
 
Personalkosten (in T€) 2016 2015 Abw. abs. Abw. rel. 
Löhne und Gehälter (Entgelte) 19.874 18.915 959 5,1% 
Sozialabgaben 4.086 3.894 192 4,9% 
Aufwand Altersvorsorge 1.621 1.716 -95 -5,5% 
Aufwand Unterstützung 82 116 -34 -29,3% 
Gesamt 25.663 24.641 1.022 4,1%  
 
In der Tarifrunde 2016 wurde eine zweistufige Entgelterhöhung vereinbart, die 
zum 01.03.2016 eine Tariferhöhung von + 2,4 % und zum 01.02.2017 eine wei- 
tere von + 2,35 % zur Folge hatte. Das Leistungsentgelt im Rahmen der leis- 
tungsorientierten Vergütung beträgt seit dem 01.01.2013 unverändert 2,0 % des 
ständigen Jahresentgelts aller unter den Geltungsbereich des TVöD fallenden 
Beschäftigten des EAD.  
 
Die Unfallstatistik (Arbeitsunfälle ab 1 Tag Arbeitsausfall) aus dem Bereich der 
Arbeitssicherheit ermittelte für den Gesamtbetrieb bezogen auf Vollzeitäquiva- 
lente VZÄ folgende Kennzahlen: 
 
2013 2014 2015 2016 
AU pro 100 VZÄ 5,4 5,2 5,4 7,2 
Ausfalltage pro 100 VZÄ 79,9 80,7 75 76,1  
Die Unfallzahlen sind 2016 leicht angestiegen, wobei aber die Ausfalltage stabil 
geblieben sind.  
Anlage I

Lagebericht 2016 
  24 
     
 
Im Bereich des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit  sind folgende – 
meist langfristige – Projekte besetzt: 
 
Das Betriebsgebäude des EAD ist ab dem 1. OG als Passivhaus ausgestaltet 
worden. Der Wasserkreislauf ist durch eine Grauwasseranlage zum Einsparen 
von Frischwasser konzipiert worden. Eine Zisterne sammelt Wasser zum Reini- 
gen von Fahrzeugen. 
 
PKW werden grundsätzlich entsprechend dem Magistratsbeschluss 2008/0335 
vom 11.08.2008 ausgewählt (CO2-Ausstoß max. 120 g/km), sofern nicht wichti- 
ge Gründe dagegen sprechen.  
 
Bei Ausschreibungen für sonstige Neufahrzeuge (außer PKW) wird im Leis- 
tungsverzeichnis die jeweils aktuelle Abgasnorm mit den geringsten Schad- 
stoffwerten gefordert (derzeit Euro 6). 
 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt bietet ihrem Personal seit 2013 die Möglich- 
keit eines Job Tickets zur Stärkung des ÖPNV an. 
 
Der EAD bietet in Kooperation mit dem ZAW (Zweckverband Abfall- und Wert- 
stoffeinsammlung für den Landkreis Darmstadt-Dieburg) eine Schenk- 
Tauschkiste mit integriertem Reparaturführer auf einer gemeinsamen Online- 
Plattform an. Dieser Service ist für die Nutzer kostenfrei. Dort können Gegen- 
stände, die nicht mehr benötigt werden, aber zu schade für den Sperrmüll sind, 
verschenkt oder getauscht werden. Auch ein Reparaturführer ist integriert.  
Reparaturbetriebe oder Repair-Cafés können sich eintragen lassen. 
 Unter dem 
Menüpunkt "Spenden statt Wegwerfen" sollen künftig Einrichtungen zu finden 
sein, die Sachspenden für Bedürftige gerne entgegen nehmen. 
 
  
Anlage I

Lagebericht 2016 
  25 
     
 
5. Vermögens- und Kapitallage 
 
Über die Vermögenslage wird anhand ausgewählter Kennzahlen zum Ende des 
jeweiligen Wirtschaftsjahres berichtet. 
 
a) Anlagevermögen 
2016 2015 2014 2013 
Summe des Anlagevermögens in T€ 41.962 43.773 44.779 49.281 
Veränderung in T€ -1.811 -1.006 -4.502 -968 
Veränderung in % -4,1 -2,2 -9,1 -1,9 
Anlagenquote in % 74,7 77,7 82,2 80,3 
Anlagendeckung durch Eigenkapital in % 38,5 36,4 31,5 36,0  
Das Anlagevermögen verminderte sich um T€ 1.811 im Wesentlichen aufgrund 
der Rückzahlung von Beteiligungsdarlehen und der jährlichen Abschreibung. 
Die Anlagenquote verringerte sich auf 74,7 % (VJ 77,7 %). Das Anlagevermö- 
gen ist zu 38,5 % (VJ 36,4 %) durch Eigenkapital abgedeckt.  
 
b) Eigenkapital 
2016 2015 2014 2013 
Summe des Eigenkapitals in T€ 16.173 15.925 14.115 17.739 
Veränderung in T€ 248 1.810 -3.624 -328 
Veränderung in % 1,6 12,8 -20,4 -1,8 
Eigenkapitalquote in % 28,8 28,3 25,9 28,9 
Eigenkapitalrentabilität in % 1,4 -1,9 -10,2 -7,3  
 
Aufgrund des Jahresgewinns ist die Eigenkapitalrentabilität (Jahresergebnis * 
100 / Eigenkapital) von - 1,9 % im Vorjahr auf + 1,4 % gestiegen. Die Eigenka- 
pitalquote erhöhte sich auf 28,8 % (VJ 28,3 %). 
  
Anlage I

Lagebericht 2016 
  26 
     
 
 
Das Eigenkapital entwickelte sich im Berichtsjahr wie folgt: 
 
   Stand 
01.01.2016 
Entnahme/ 
Verbrauch 
Zuführung Stand 
31.12.2016 
   T€ T€ T€ T€ 
I.  Stammkapital 6.200,0 0,0 0,0 6.200,0 
II.  Rücklagen     
 1. Kapitalrücklage 1.053,0 0,0 0,0 1.053,0 
 2. Allgemeine Rück- 
lage 
286,8 0,0 0,0 286,8 
 3. Zweckgebundene 
Rücklagen 
418,1 0,0 0,0 418,1 
III.  Gewinnvortrag 8.271,6 -843,7 555,5 7.983,4 
IV.  Jahresverlust /  
Jahresgewinn 
-304,6 
 
304,6 231,6 
 
231,6 
   15.924,9 -539,1 787,1 16.172,9 
 
Die Entnahmen aus dem Gewinnvortrag dienten ausschließlich der Verlust- 
deckung des Vorjahres. Sie setzen sich zusammen aus den Verlusten 2015 des 
Betriebszweigs des BgA Gewerbliche Abfallentsorgung/Reinigung in Höhe von 
T€ 192,7, des Kanalbetriebs in Höhe von T€ 214,7, des Schulbusbetriebs in 
Höhe von T€ 75,6, der Kompostanlage in Höhe von T€ 29,2 (davon T€ 2,8 ge- 
gen Gewinnvortrag und T€ 26,4 gegen Verbindlichkeiten Gebührenzahler), der 
Straßenunterhaltung in Höhe von T€ 46,9 und des Hilfsbetriebs Werkstatt in 
Höhe von T€ 158,5.  
 
Der Verlust 2015 im Bereich Vivarium in Höhe von T€ 142,4 wurde in 2016 vor- 
getragen. 
 
Die Zuführung zum Gewinnvortrag setzt sich zusammen aus dem Jahresge- 
winn 2015 Zentrale Gebäudedienste von T€ 430,0, des BgA Krematoriums in  
Höhe von T€ 118,1 und Straßenreinigung/ Winterdienst (sonstiger Bereich) in 
Höhe von T€ 7,4. 
 
Anlage I

Lagebericht 2016 
  27 
     
 
c) Rückstellungen 
 2016 2015 2014 2013 
Summe des Rückstellungen in T€ 5.478 5.446 5.473 6.065 
Veränderung in T€ 33 -27 -592 -1.016 
Veränderung in % 0,6 -0,5 -9,8 -14,3 
 
 
 
Stand 
31.12.15 
in T€  
Ver- 
brauch 
in T€ 
Auflö- 
sung  
in T€ 
Auf- 
/Abzins 
ung 
 in T€ 
Zufüh- 
rung  
in T€ 
Stand 
31.12.16  
in T€  
Rückstellung für Pensionen u. ähnl. 
Verpflichtungen 
3.443,3  163,0  0,0  136,8  0,0  3.417,1  
Rückstellung für Gewerbesteuer 22,1  0,0  0,0  0,0  29,1  51,2  
Rückstellung für Körperschaftsteu- 
er 
91,6  0,0  0,0  0,0  76,2  167,8  
Rückstellung für Urlaubsverpflich- 
tungen 
259,5  259,5  0,0  0,0  180,0  180,0  
Rückstellung für Jahresabschluss 
und Prüfung 50,3  50,3  0,0  0,0  50,3  50,3  
RSt. für Kosten zur Aufbewahrung 
von Unterlagen 15,5  0,0  0,0  0,0  0,0  15,5  
Rückstellung für Altersteilzeit 396,7  199,5  0,0  11,6  69,3  278,1  
Rückstellung für Beihilfen 261,8  0,0  0,0  8,5  8,3  278,6  
Rückstellung für Sonstiges 121,6  0,0  30,8  0,0  168,5  259,2  
Rückstellung für Leistungsorientier- 
te Vergütungen 
419,8  419,8  0,0  0,0  430,9  430,9  
 
Rückstellung für Überstunden 
363,4  363,4  0,0  0,0  349,4  349,4  
 5.445,5  1.455,5  30,8  156,9  1.362,1  5.478,2  
 
 
  
Anlage I

Lagebericht 2016 
  28 
     
 
6. Finanzlage  
 
Die Liquidität des EAD war zu jedem Zeitpunkt gegeben. Den finanziellen Ver- 
pflichtungen wurde jederzeit nachgekommen. 
 
Die flüssigen Mittel sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 3.153 angestiegen. 
 
Es bestand in 2016 eine mehr als ausreichende Liquidität II. Grades (Flüssige 
Mittel + Forderungen / kurzfristige Verbindlichkeiten) von rd. 193 % (VJ 197 %). 
Sie weist damit eine absolute Überdeckung von T€ 6.188 (VJ T€ 5.447) aus.  
 
Die Liquidität I. Grades (Flüssige Mittel / kurzfristige Verbindlichkeit) beträgt rd. 
109 %. 
 
Im Wirtschaftsjahr wurde kein Darlehen aufgenommen. 
 
  
Anlage I

Lagebericht 2016 
  29 
     
 
 
7. Chancen und Risiken, Prognosebericht 
 
Die Schaffung zielorientierter Managementstrukturen wird fortgesetzt. Aus dem 
Unternehmensleitbild und bereits identifizierten Handlungsfeldern wurden kon- 
krete Ziele mit Kennzahlen gebildet. Über die Entwicklung der Kennzahlen wird 
regelmäßig intern beraten. 
 
Der EAD nutzt ein formalisiertes Risikomanagementsystem zur systematischen 
Erfassung von Risiken mit einer Einschätzung von Eintrittswahrscheinlichkeiten 
und Schadenshöhen. Zu diesem Zweck werden regelmäßige Risikoinventuren 
durchgeführt. Die Ergebnisse werden jeweils in einem Risikobericht zusam- 
mengefasst, im Führungs-Meeting besprochen und der Betriebskommission als 
Bestandteil des Quartalsberichts vorgelegt. 
 
Hinweise auf wesentliche Risiken, die einen bestandsgefährdenden Einfluss auf 
den Eigenbetrieb haben könnten, sind nicht bekannt. 
 
Der Entsorgungsmarkt unterliegt einer Vielzahl von rechtlichen Regelungen. 
Der Betrieb ist damit grundsätzlich stets Risiken aus der Veränderung dieser 
Rahmenbedingungen ausgesetzt. Durch langfristige Verträge ist die Entsorgung 
wesentlicher Abfallarten gesichert. Als Mitglied des Verbandes kommunaler Un- 
ternehmen (VKU) ist der EAD über Entwicklungen gut informiert, so dass eine 
rechtzeitige Reaktion erfolgen kann. 
 
Der EAD setzt im Rahmen der Finanzierung seiner Geschäftstätigkeit keinerlei 
Finanzinstrumente, z.B. zur Absicherung gegen Zinssatz- und andere Markt- 
schwankungen, ein. Er unterliegt daher nur den üblichen Finanzierungsrisiken 
bei Zahlungsausfällen, kurzfristigen Liquiditätsengpässen und möglichen Bank- 
insolvenzen. Ein funktionierendes Forderungsmanagement und eine regelmä- 
ßige Überprüfung des Liquiditätsplans begrenzen eine mögliche Schadenshöhe 
auf ein erträgliches Niveau. 
 
Anlage I

Lagebericht 2016 
  30 
     
 
 
Zum Risikomanagement bezüglich der Beteiligungsgesellschaften gehören  
regelmäßig abgehaltene Sitzungen mit den Geschäftsführern. Es existieren 
Kontrollmechanismen dahingehend, dass Protokolle und „to do - Listen“ erstellt 
sowie regelmäßige Ergebniskontrollen (Bilanz, G&V, Profit Center Berichte) 
durchgeführt werden. In den Gesellschafterversammlungen wird regelmäßig 
über die Lage der Gesellschaften berichtet und beraten. 
 
Die Projektphase zum Betrieb der Schulmensen wird mit Schuljahresende 
2016/2017 abgeschlossen. Die Signale stehen auf dauerhafte Übertragung der 
Aufgabe. Die dazu notwendigen Voraussetzungen werden derzeit gemeinsam 
mit dem Schulamt für die Beschlussvorlagen erarbeitet. 
 
Zusätzliche Einnahmen für den Zoo Vivarium über eine Parkraumbewirtschaf- 
tung werden voraussichtlich ab dem dritten Quartal 2017 realisiert. Die Park- 
raumbewirtschaftung wird auch eine lenkende Wirkung entfalten und Nicht- 
Zoobesucher von den derzeit kostenlosen Parkplätzen fernhalten. 
 
Seit Mitte 2016 verfolgt der EAD im Rahmen der IT-Strategie die Umsetzung 
der digitalen Transformation. Im Rahmen der Abfallwirtschaft stehen Füll- 
standssensoren in Behältern für die Gewerbekunden und öffentlichen Behältern 
im Fokus. Darüber hinaus werden Konzepte für alle Bereiche des EAD entwi- 
ckelt, sich in der Wissenschaftsstadt Darmstadt zu vernetzen. Sie sind im ers- 
ten Quartal 2017 eingeflossen in die Bewerbung der Wissenschaftsstadt Darm- 
stadt zum Bitkom-Wettbewerb „Digitale Stadt“. 
 
Anlage I

2 $QODJH,, 
%LODQ]]XP 
  
$.7,9 $ (85 (85 
$ $QODJHYHUP|JHQ 
, ,PPDWHULHOOH9HUP|JHQVJHJHQVWlQGH 
.RQ]HVVLRQHQJHZHUEOLFKH6FKXW]UHFKWHXQGlKQOLFKH 
5HFKWHXQG:HUWHVRZLH/L]HQ]HQDQVROFKHQ5HFKWHQXQG 
:HUWHQ   
,, 6DFKDQODJHQ 
 *UXQGVWFNHJUXQGVWFNVJOHLFKH5HFKWHXQG%DXWHQ 
HLQVFKOLH‰OLFKGHU%DXWHQDXIIUHPGHQ*UXQGVWFNHQ   
 7HFKQLVFKH$QODJHQXQG0DVFKLQHQ   
 
$QGHUH$QOD JHQVRZLH%HWULHEVXQG*HVFKlIWVDXVVWDWWXQ J   
 *HOHLVWHWH$Q]DKOXQJHQXQG$QODJHQLP%DX   
  
,,, )LQDQ]DQODJHQ 
 %HWHLOLJXQJHQ   
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%HWHLOL JXQ JVYHUKlOWQLVEHVWHKW   
  
  
% 8PODXIYHUP|JHQ 
, 9RUUlWH 
5RK+LOIVXQG%HWULHEVVWRIIH   
,, )RUGHUXQJHQXQGVRQVWLJH9HUP|JHQVJHJHQVWlQGH 
 )RUGHUXQ JHQDXV/LHIHUXQ JHQXQG/HLVWXQ JHQ   
 )RUGHUXQJHQJHJHQGHQ+DXVKDOWXQGYHUEXQGHQH 
8QWHUQHKPHQGHU6WDGW'DUPVWDGW   
 )RUGHUXQJHQJHJHQ8QWHUQHKPHQPLWGHQHQHLQ 
%HWHLOL 
JXQ JVYHUKlOWQLVEHVWHKW   
 6RQVWL JH9HUP| JHQV JHJHQVWlQGH   
  
,,,   
& 5HFKQXQJVDEJUHQ]XQJVSRVWHQ   
6XPPH$NWLYD   
.DVVHQEHVWDQG*XWKDEHQEHL.UHGLWLQVWLWXWHQXQG6FKHFNV

3 $QODJH,, 
  
3$66,9 $ (85 (85 
$ (LJHQNDSLWDO 
, 6WDPPNDSLWDO   
,, 5FNODJHQ 
 .DSLWDOUFNODJH   
 $OOJHPHLQH5FNODJH   
 =ZHFNJHEXQGHQH5FNODJH   
  
,,, %LODQ]JHZLQQ 
 *HZLQQYRUWUDJ   
 -DKUHVJHZLQQ-DKUHVYHUOXVW   
  
% 5FNVWHOOXQJHQ 
 5FNVWHOOXQJHQIU3HQVLRQHQXQGlKQOLFKH9HUSIOLFKWXQJHQ   
 6WHXHUUFNVWHOOXQ 
JHQ   
 VRQVWLJH5FNVWHOOXQJHQ   
  
& 9HUELQGOLFKNHLWHQ 
 9HUELQGOLFKNHLWHQJHJHQEHU.UHGLWLQVWLWXWHQ   
 9HUELQGOLFKNHLWHQDXV/LHIHUXQ 
JHQXQG/HLVWXQ JHQ   
 9HUELQGOLFKNHLWHQJHJHQEHUGHP+DXVKDOWXQGYHUEXQGHQHQ 
8QWHUQHKPHQGHU6WDGW'DUPVWDGW   
 9HUELQGOLFKNHLWHQJHJHQEHU8QWHUQHKPHQPLWGHQHQHLQ 
%HWHLOL JXQ JVYHUKlOWQLVEHVWHKW   
 6RQVWL JH9HUELQGOLFKNHLWHQ   
GDYRQDXV6WHXHUQ¼9RUMDKU¼   
' 5HFKQXQJVDEJUHQ]XQJVSRVWHQ   
6XPPH3DVVLYD  

 $QODJH,, 
*HZLQQXQG9HUOXVWUHFKQXQJIUGLH=HLW 
YRP-DQXDUELV'H]HPEHU 
  
(85 (85 
 8PVDW]HUO|VH   
 $QGHUHDNWLYLHUWH(LJHQOHLVWXQJHQ   
 6RQVWLJHEHWULHEOLFKH(UWUlJH   
 0DWHULDODXIZDQG 
D   
E $XIZHQGXQJHQIUEH]RJHQH/HLVWXQJHQ   
  
 3HUVRQDODXIZDQG 
D /|KQHXQG*HKlOWHU   
E   
  
GDYRQIU$OWHUVYHUVRUJXQJ ¼ 9RUMDKU¼ 
 $EVFKUHLEXQJHQ 
DXILPPDWHULHOOH9HUP|JHQVJHJHQVWlQGHGHV$QODJHYHUP|JHQVXQG 
6DFKDQOD 
JHQ   
 6RQVWLJHEHWULHEOLFKH$XIZHQGXQJHQ   
 (UWUlJHDXV%HWHLOLJXQJHQ   
 (UWUlJHDXVDQGHUHQ:HUWSDSLHUHQXQG$XVOHLKXQJHQGHV 
)LQDQ]DQOD 
JHYHUP| JHQV   
GDYRQDXVYHUEXQGHQHQ8QWHUQHKPHQ¼ 9RUMDKU¼ 
 6RQVWLJH=LQVHQXQGlKQOLFKH(UWUlJH   
GDYRQDXVYHUEXQGHQHQ8QWHUQHKPHQ¼ 9RUMDKU¼ 
 $EVFKUHLEXQJHQDXI)LQDQ]DQODJHQXQGDXI:HUWSDSLHUHGHV 
8PODXIYHUP| JHQV   
 =LQVHQXQGlKQOLFKH$XIZHQGXQJHQ   
GDYRQDXVGHU$XI]LQVXQJYRQ5FNVWHOOXQJHQ ¼ 9RUMDKU¼ 
GDYRQDXVYHUEXQGHQHQ8QWHUQHKPHQ¼ 9RUMDKU¼ 
 (UJHEQLVGHUJHZ|KQOLFKHQ*HVFKlIWVWlWLJNHL 
W   
 6WHXHUQYRP(LQNRPPHQXQGYRP(UWUDJ   
 6RQVWLJH6WHXHUQ   
 (UWUlJHDXV9HUOXVWEHUQDKPH   
 -DKUHVJHZLQQ-DKUHVYHUOXVW   
$XIZHQGXQJHQIU5RK+LOIVXQG%HWULHEVVWRIIHVRZLHIUEH]RJHQH:DUHQ 
6R]LDOH$EJDEHQXQG$XIZHQGXQJHQIU$OWHUVYHUVRUJXQJXQGIU8QWHUVWW]XQJ

7 
 
 
 
Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) 
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 
 
Anhang 
 
Der Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstle istungen (EAD) hat seinen Sitz 
in Darmstadt.  
 
 
 I. Allgemeine Vorschriften 
 
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 des Eigenbetriebes für kommunale Auf- 
gaben und Dienstleistungen (EAD) wurde nach den Vorschriften des §§ 20 ff. EigBGes 
Hess i.d.F. vom 9. Juni 1989, zuletzt geändert durch Artikel 6 des Gesetzes vom 
14. Juli 2016, i. V. m. den Bestimmungen des Dritten Buches des Handelsgesetzbu- 
ches für große Kapitalgesellschaften in der derzeit gültigen Fassung aufgestellt. Die Bi- 
lanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind gemäß den Formblättern 1 (Bilanz) und 
2 (Gewinn- und Verlustrechnung) der Verordnung zur Bestimmung der Formblätter für 
den Jahresabschluss der Eigenbetriebe gegliedert.  
 
 
 II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 
 
Die Gliederungen der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen den 
gesetzlichen Vorschriften.  
 
Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden mit Aus- 
nahme der gem. § 277 Abs. 1 HGB i.d.F. des BilRUG veränderten Definition der Um- 
satzerlöse beibehalten. 
 
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungs- 
kosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Der Abschreibung wer- 
den betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern von 3 bis 5 Jahren zugrundegelegt. 
 
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt 
und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibun- 
gen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände  
linear vorgenommen. Die Nutzungsdauer der Betriebsanlagen beträgt zwischen 7 und 
25 Jahren, 19 bis 33 Jahren für Betriebsgebäude und Außenanlagen, sowie 5 bis 10 
Anlage II

8 
 
Jahren bei Fahrzeugen und Containern. Bei dauerhafter Wertminderung werden außer- 
planmäßige Abschreibungen vorgenommen, um Vermögensgegenstände mit dem nied- 
rigeren Wert anzusetzen, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist. Im Jahr 2016 
war dies nicht notwendig. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis € 410,00 werden im Jahr 
der Anschaffung komplett abgeschrieben. 
 
Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bilanziert. Abschreibungen 
auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden bei einer voraussichtlich dauerhaften 
Wertminderung vorgenommen.  
 
Die verzinslichen Ausleihungen werden mit dem Nennwert bilanziert. 
 
Die Vorratsbestände wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet bzw. 
mit dem niedrigeren Wert, der den Vorräten am Bilanzstichtag beizulegen war. 
 
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert unter 
Abzug von Wertberichtigungen angesetzt. Das hier angewandte Verfahren ist zweige- 
teilt: Einmal handelt es sich hier um Einzelwertberichtigungen, bei denen die Debitoren 
in voller Höhe bereinigt werden. Danach werden die restlichen Kunden je nach Mahn- 
stufe mit einem pauschalierten Wert berichtigt. 
 
Forderungen gegen verbundene Unternehmen der Stadt Darmstadt betreffen Forde- 
rungen an die Unternehmen, die den Konsolidierungskreis für den Gesamtabschluss 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt bilden. 
 
Die Bewertung der flüssigen Mittel (Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten) er- 
folgt zu Nennwerten. 
 
Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag 
aufgeführt, die Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstel- 
len. 
 
Das Stammkapital ist zum Nennwert angesetzt. 
 
Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbind- 
lichkeiten. Sie sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung  in Höhe des erwarte- 
ten Erfüllungsbetrages angesetzt.  
 
Die Pensions- und Beihilferückstellungen wurden im Berichtsjahr gemäß § 249 Abs. 1 
in Verbindung mit § 253 Abs. 1. HGB ermittelt und gemäß § 1 RückAbzinsV mit dem 
von der deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssatz zum 31. Dezember 2016 in 
Anlage II

9 
 
Höhe von 4,01 % (Vorjahr: 3,89 % Basis d. durchschnittlichen Marktzinssatzes der letz- 
ten 7 Jahre) abgezinst. Dies ist der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn 
Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der sich 
nach § 253 Abs.6 HGB zu ermittelnde Unterschiedsbetrag, der sich aus der Änderung 
des maßgeblichen durchschnittlichen Marktzinssatzes von 7 auf 10 der vergangenen 
Jahre ergibt, beträgt T€ 223. Für den Betrag besteht eine Ausschüttungssperre und 
dieser ist einer frei verfügbaren Rücklage zuzuführen. Der Berechnung wurden die 
Richttafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck 2005 G zugrunde gelegt. Des Weiteren wurden 
unverändert zum Vorjahr folgende Parameter verwendet: 
 
Gehaltstrend: 4,0 % p.a. 
Rententrend: 2,0 % p.a. 
Fluktuationsrate: 0,0 % p.a. 
 
Pensions- und Beihilferückstellungen wurden unter Anwendung des Anwartschaftsbar- 
wertverfahrens ermittelt. Der laufende Zinsaufwand sowie der Effekt aus der Änderung 
des Zinssatzes sind im Zinsergebnis des laufenden Jahres ausgewiesen. 
 
Darüber hinaus wurden für die mittelbare Verpflichtung aus der Zusage von Rentenan- 
sprüchen durch die Zusatzversorgungskasse (ZVK-Renten) für den Mitarbeiterkreis der 
aktiven Beschäftigten des Vivariums weitere Beträge in die Position Pensionsrückstel- 
lung eingestellt. Die Ermittlung dieses Teils der Pensionsrückstellung erfolgte unter 
Verwendung der gleichen Zinssätze und übrigen Parameter wie bei den Pensionsrück- 
stellungen. 
 
Für die Versorgungsverpflichtungen der übrigen Mitarbeiter aus der Zusatzversorgung 
wurde vom Passivierungswahlrecht nach Art. 28 Abs. 1 EGHGB Gebrauch gemacht 
und keine Rückstellung gebildet. Durch seine Mitgliedschaft in der Zusatzversorgungs- 
kasse erfüllt der Betrieb die tarif- und arbeitsvertragliche Verpflichtung zur zusätzlichen 
Versicherung seiner Beschäftigten. Im Wirtschaftsjahr 2016 erhob die Zusatzversor- 
gungskasse eine Umlage in Höhe von 5,7 % (Vorjahr 5,7 %) des zusatzversorgungs- 
pflichtigen Entgelts. 
 
Steuerrückstellungen enthalten Steuerverpflichtungen aus laufenden Ertragssteuern 
der Betriebe gewerblicher Art Abfall und Krematorium. 
 
Die Rückstellungen für die Altersteilzeitverpflichtungen sind gemäß der Stellungnahme 
des Hauptfachausschusses des Instituts der Wirtschaftsprüfer vom 19. Juni 2013 -IDW 
RS HFA 3 zur „handelsrechtlichen Bilanzierung von Verpflichtungen aus Alterszeitrege- 
lungen“ gebildet worden. Der Bewertung der Altersteilzeitverpflichtungen lag ein versi- 
cherungsmathematisches Gutachten zugrunde. Die Rückstellung für Altersteilzeitver- 
Anlage II

10 
 
pflichtungen wird nach dem versicherungsmathematischen Berechnungsverfahren 
(Anwartschaftsbarwertverfahren) sowie unter Zugrundelegung der Richttafeln 2005 G 
von Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet. Dabei wurde zum 31. Dezember 2016 ein Zins- 
satz von 3,24% p.a. (Vorjahr: 3,89% p.a.) verwendet. Die Rückstellung für Altersteilzeit 
betrifft die zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossenen Altersteilzeitverträge. Sie ent- 
hält Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflich- 
tungen des Eigenbetriebs.  
 
Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen passiviert. 
 
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen der Stadt Darmstadt betreffen 
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, die den Konsolidierungskreis für den Ge- 
samtabschluss der Wissenschaftsstadt Darmstadt bilden. 
 
 
III. Erläuterungen zur Bilanz 
 
Die Aufgliederung des Anlagevermögens ist als Anlage zum Anhang beigefügt. 
 
Der Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) hält folgende 
Beteiligungen: 
 
Name 
Darmstädter 
Recycling Zentrum 
GmbH 
Darmstädter 
Entsorgungs- und 
Dienstleistungs GmbH 
Sitz der Gesellschaft Darmstadt Darmstadt 
Höhe am Anteil des 
Kapitals am 
31.12.2016 
50% 100% 
Eigenkapital 319.807,54 € 105.752,57 € 
Jahresergebnis 2016 39.011,40 € 2.182,89 € 
Die Beteiligung in Höhe von 33% an der Biolog GmbH wurde im ersten Halbjahr 2016 
(an die anderen beiden Gesellschafter) veräußert. 
 
Die Forderungen gegen den Haushalt der Stadt und verbundene Unternehmen 
der Stadt Darmstadt  beinhalten mit T€ 2.105 (Vj. T€ 2.037) Lieferungen und Leistun- 
gen. Darüber hinaus bestehen Forderungen aus Pensionen und Beihilfen für Beamte, 
welche früher bei der Stadtverwaltung beschäftigt waren und vom EAD in den Ruhe- 
stand wechselten oder noch wechseln werden, Forderungen aus Jahresabschlussver- 
Anlage II

11 
 
rechnungen sowie Forderungen aus einem Verrechnungskonto des Vivariums aus der 
Zeit bis 31.12.2009 über insgesamt T€ 1.767 (Vj. T€ 2.838). 
 
Bei den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis  
besteht, in Höhe von T€ 490 (Vj. T€ 149) handelt es sich um Forderungen aus Liefe- 
rungen und Leistungen, die in Höhe von T€ 366 gegen die Darmstädter Recycling Zent- 
rum GmbH, in Höhe von T€ 57 gegen die awaTech GmbH und in Höhe von T€ 67 ge- 
gen die Arge Meinhardt Städtereinigung GmbH& Co. KG/DED GmbH bestehen. 
 
Bei den sonstigen Vermögensgegenständen  handelt es sich im Wesentlichen um  
Steuerforderungen für Körperschaft- und Umsatzsteuer aus den Vorjahren in Höhe von 
T€ 713. 
 
Sämtliche Forderungen und  sonstige Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr voll- 
ständig innerhalb eines Jahres fällig. 
 
Gem. § 274 Abs. 1 S. 1 HGB wurde von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, die aktiven 
latenten Steuern  nicht in der Bilanz auszuweisen. 
 
Eine Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen  wurde in der Bilanz 
in Höhe von T€ 3.417 gebildet. Diese beinhaltet einerseits die Verpflichtung gegenüber 
derzeit oder in der Vergangenheit beim EAD beschäftigten Beamten in Höhe von  
T€ 2.625 als auch eine Rückstellung für Verpflichtungen gegenüber der ZVK für den 
Bereich des Vivariums in Höhe von T€ 792. Die mittelbaren Verpflichtungen des EAD 
aus Pensionszusagen der ZVK belaufen sich handelsbilanziell auf T€ 22.036. Daneben 
bestehen noch Pensionsaltzusagen, für die keine Rückstellungen gebildet wurden. Der 
versicherungsmathematische Teilwert dieser Altzusagen beträgt T€ 11.  
 
Für abzuführende Körperschaftsteuer  der Betriebe gewerblicher Art ist eine Rückstel- 
lung in Höhe von T€ 130, für die Kapitalertragsteuer  in Höhe von T€ 37 und für Ge- 
werbesteuer  in Höhe von T€ 51 gebildet worden. 
 
Die sonstigen Rückstellungen  in Höhe von T€ 1.842 beinhalten Rückstellungen für 
Verpflichtungen aus Altersteilzeit von T€ 278, T€ 431 für Verpflichtungen aus der leis- 
tungsorientierten Vergütung, T€ 349 für angefallene Überstunden, T€ 279 für Beihilfen,  
T€ 180 für Urlaubsrückstellungen und T€ 325 für Jahresabschlussprüfung, Grundbe- 
sitzabgaben, Energiekosten sowie Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen. 
 
Die Restlaufzeit der bilanzierten Verbindlichkeiten ist dem unten stehenden Verbind- 
lichkeitsspiegel zu entnehmen. 
 
Anlage II

12 
 
Bezeichnung der 
Verbindlichkeits- 
positionen 
Gesamt 
davon mit einer 
Restlaufzeit bis 
zu einem Jahr 
davon mit einer 
Restlaufzeit 
über 1Jahr 
davon mit einer 
Restlaufzeit von 
mehr als fünf 
Jahren 
davon 
gesichert 
durch 
Pfandrechte 
o.ä. Rechte 
€      € € € € 
1. Verbindlichkeiten 
gegenüber 
Kreditinstituten 
27.693.415,20 1.427.278,31 26.266.136,89 21.069.361,37 0,00 
Vorjahr 28.886.638,92 1.397.481,68 27.489.157,24 22.406 .674,43 0,00 
2. Verbindlichkeiten 
aus Lieferungen 
und Leistungen 
1.552.529,15 1.552.529,15 0,00 0,00 0,00 
Vorjahr 1.739.198,05 1.739.198,05 0,00 0,00 0,00 
3. Verbindlichkeiten 
gegenüber dem 
Haushalt der Stadt 
und verbundenen 
Unternehmen der 
Stadt Darmstadt 
1.447.739,17 1.447.739,17 0,00 0,00 0,00 
Vorjahr 1.150.147,16 1.150.147,16 0,00 0,00 0,00 
4. Verbindlichkeiten 
gegenüber 
Unternehmen, mit 
denen ein 
Beteiligungs- 
verhältnis besteht 
137.466,47 137.466,47 0,00 0,00 0,00 
Vorjahr 168.911,22 168.911,22 0,00 0,00 0,00 
5. Sonstige 
Verbindlichkeiten 
3.725.660,20 505.630,96 3.220.029,24 0,00 0,00 
davon aus Steuern 199.941,62 
Vorjahr 2.721.844,06 565.834,74 2.156.009,32 0,00 0,00 
34.556.810,19 5.070.644,06 29.486.166,13 21.069.361,37 0,00  
 
Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Haushalt der Stadt und verbundenen Unter- 
nehmen der Stadt  Darmstadt in Höhe von T€ 1.448 resultieren in Höhe von T€ 97 aus 
Lieferungen und Leistungen, in Höhe von T€ 760 aus Verbindlichkeiten aus Rückstel- 
lungen für Pensionen und Beihilfen für Beamte, welche in der Vergangenheit beim EAD 
beschäftigt waren und zwischenzeitlich zur Stadtverwaltung gewechselt sind, sowie in 
Höhe von T€ 402 aus Steuern 
 
Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungs- 
verhältnis besteht , handelt es sich wie im Vorjahr vollständig um Lieferungen und 
Leistungen, die in Höhe von T€ 137 gegenüber der awatech GmbH bestehen. 
 
 
Anlage II

13 
 
In den sonstigen Verbindlichkeiten  sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 
T€ 200 € (Vj: T€ 140) enthalten. Außerdem werden hierunter Verbindlichkeiten aus den 
Gebührenüberschüssen in den Bereichen Abfall (T€ 1.950, Vj. T€ 860), Straßenreini- 
gung (T€ 844, Vj. T€ 844) sowie Kompostentgelte (T€ 426, Vj. T€ 453) ausgewiesen.  
 
Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. 
 
Zum 31.12.2016 bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen  für 2017 aus Bestel- 
lungen in Höhe von T€ 214, davon für ein Fahrgestell und eine Kombiwalze in Höhe 
von T€ 115. Darüber hinaus bestehen die Verpflichtungen aus Mietverträgen für das 
Jahr 2017 in Höhe von T€ 39. 
 
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 
 
Die Umsatzerlöse sind mit den Vorjahreszahlen aufgrund der Neufassung von § 277 
Abs.1 HGB (BilRUG) nur bedingt vergleichbar, da im Berichtsjahr Umgliederungen 
stattgefunden haben und auf eine Anpassung der Vorjahresumsatzerlöse verzichtet 
worden ist. Seit dem Geschäftsjahr 2016 werden die Erlöse aus der Biodiversität  
(T€ 234; Vorjahr T€ 234), die in den Vorjahren unter den sonstigen betrieblichen Erträ- 
gen erfasst wurden, unter den Umsatzerlösen ausgewiesen. Der Bereich BgA Zoo Viva- 
rium war von dieser Umgliederung betroffen. 
 
Die vollständig im Inland erzielten Umsatzerlöse verteilen sich wie folgt auf die Be- 
triebszweige: 
 
2016 Vorjahr 
Straßenreinigung/Winterdienst 8.298,0 7.625,8 
Kanalbetrieb 4.778,4 3.922,1 
Abfallentsorgung 17.465,3 18.327,0 
Kompostierungsanlage 160,6 102,2 
BgA Abfall und Reinigung 7.065,3 6.567,7 
Werkstätten mit Betriebshof 334,3 309,1 
Schulbusbetrieb 1.135,6 1.153,7 
Straßenunterhaltung 1.778,3 1.801,7 
Zentrale Gebäudedienste 9.442,9 8.463,8 
BgA Krematorium 1.231,8 1.401,3 
BgA Zoo Vivarium 858,5 649,7 
Verwaltung 1,3 26,9 
Summe 52.550,3 50.351,0  
 
Anlage II

14 
 
In den sonstigen betrieblichen Erträgen  von T€ 1.981 sind im Wesentlichen sonstige 
Erträge aus der Gewinnausschüttung SAVAG/ZAG in Höhe von T€ 1.675, Gewinne aus 
Anlagenverkäufen in Höhe von T€ 132 sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstel- 
lungen in Höhe von T€ 31 enthalten. 
 
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen  von T€ 3.332 sind periodenfremde 
Aufwendungen von T€ 453 (Größtenteils die Korrektur des Gemeindeanteils an der 
Straßenreinigung für die Jahre 2014 und 2015), Verluste aus Anlagenverkäufen in Hö- 
he von T€ 64 sowie die Einstellung in die Pauschalwertberichtigung in Höhe von T€ 51 
enthalten. 
 
Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen 
Konditionen liegen nicht vor. 
 
Erträge aus der Verlustübernahme  in Höhe von T€ 916 für den Bereich Vivarium 
wurden vor dem Jahresergebnis ausgewiesen. 
 
V. Sonstige Angaben 
 
Der EAD wird ausgehend von der Hessischen Gemeindeordnung und in Verbindung mit 
dem Hessischen Eigenbetriebsgesetz als Betrieb ohne eige ne Rechtspersönlichkeit als 
hundertprozentiges Sondervermögen in den Gesamtkonzernabschluss der Stadt einbe- 
zogen. 
 
Das in 2016 aufgewendete Honorar für den Abschlussprüfer im Sinne § 319 Abs. 1 S.1, 
2 HGB für Prüfungsleistungen betrug T€ 45. Das Honorar  für die steuerliche Beratung 
betrug im Geschäftsjahr 2015 T€ 17, für die beratend e Tätigkeit im Rahmen von Stun- 
denkalkulationen wurden T€ 6 aufgewendet. 
 
Im Geschäftsjahr 2016 waren gem. § 267 Abs. 5 HGB durchschnittlich  beim Eigenbe- 
trieb beschäftigt: 
 
 Anzahl Vorjahr 
Beamte 1 1 
Auszubildende  12 14 
Beschäftigte 657 632 
 670 647 
 
Anlage II

15 
 
  Der Betriebsleitung gehörte in 2016 an: 
 
 Frau Sabine Kleindiek, 1. Betriebsleiterin 
 
Auf die Angabe der Bezüge wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 
 
Der Betriebskommission gehörten in 2016 an: 
 
a) Mitglieder des Magistrats: 
 
 Herr Stadtkämmerer André Schellenberg (Vorsitzender)  
 Frau Stadträtin Iris Behr 
 Frau Stadträtin Sabine Seidler (bis 18.03.2016) 
 Herr Stadtrat Dr. Wolfgang Gehrke (seit 15.07.2016)  
b) Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung: 
 
 Frau Stadtverordnetenvorsteherin Doris Fröhlich (bis 1 8.03.2016) 
 Herr Stadtverordneter Dr. Jürgen Deicke (seit 15.07. 2016) 
 Herr Stadtverordneter Peter Franz (seit 15.07.2016)  
 Frau Stadtverordnete Yasemin Aslan (seit 15.07.2016) 
 Herr Stadtverordneter Günter Zabel (seit 15.07.2016 ) 
 Frau Stadtverordnete Martina Hübscher-Paul (seit 15.0 7.2016) 
 Herr Stadtverordneter Michael Siebel MdL (bis 18.03. 2016) 
 Herr Stadtverordneter Thomas Tramer (bis 18.03.2016)  
 Herr Stadtverordneter Wilhelm Kins (bis 18.03.2016) 
 
 
c) Mitglieder des Personalrats: 
 
 Frau Personalrätin Inge Egner (seit 15.07.2016) 
 Herr Personalrat Ralf Keller 
 Herr Horst Weber (bis 18.03.2016) 
 
d) Wirtschaftlich oder technisch besonders erfahrene Person en: 
 
 Herr Prof. Dr. Klaus-Michael Ahrend 
 Frau Prof. Dr. Liselotte Schebek 
 Herr Thomas Heldmann 
   
An die Mitglieder der Betriebskommission wurden keine  Aufwandsentschädigungen 
gezahlt. 
Anlage II

2017/0359

3796 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
10.10.2017 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: EAD 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2017/0359 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:        Investitionsnummer:        
Kostenträger:        Sachkonto:       
 
Betreff: Feststellung des Jahresabschlusses 2016 des Eigenbetriebes für kommunale 
Aufgaben und Dienstleistungen (EAD), Verwendung des Jahresergebnisses 2016 und 
Entlastung der Betriebsleitung  
 
Vorlage vom: 06.10.2017  
 
Beschlussvorschlag : 
Der Magistrat beschließt die Empfehlung an die Stadtverordnetenversammlung, folgende Beschlüsse zu 
fassen: 
1. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 des Eigenbetriebes für kommunale Aufgaben und 
Dienstleistungen (EAD) wird nach erfolgter Prüfung durch den Wirtschaftsprüfer mit einem 
Jahresgewinn in Höhe von 231.550,70 € (im BgA Gewerbliche Abfallentsorgung und Reinigung, im BgA 
Krematorium sowie im BgA Zoo Vivarium nach Steuern) festgestellt. 
 
2. Das Jahresergebnis wird wie folgt verwendet: 
 
a)  125.415,60 € Vortrag auf neue Rechnung 
b)  195.506,66 € Abführung an den Haushalt der Stadt 
c)  – 89.371,56 € Abbau der Verbindlichkeiten gegenüber den 
   Gebührenpflichtigen 
   231.550,70 € 
 
3. Der Jahresabschluss und der Lagebericht zum 31. Dezember 2016 werden offengelegt. 
 
4. Die Betriebsleitung wird für den Zeitraum vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2016 entlastet.

- 2 - 
 
Anlagen: 1.  Beschluss BK Jahresabschluss 2016  
2. Begründung Ergebnisverwendung 2016  
3. Feststellung Jahresabschluss Prüfungsbericht  
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 06.10.2017 
 
Die Betriebskommission des EAD hat in ihrer Sitzung am 22. Juni 2017 den Jahresabschluss 
per 31. Dezember 2016 vorgelegt bekommen. Der Abschlussprüfer hat in der Sitzung den 
Jahresabschluss erläutert. Die Betriebskommission hat beschlossen, dem Magistrat und der 
Stadtverordnetenversammlung zu empfehlen, den Jahresgewinn in Höhe von 231.550,70 € (im 
BZ 7201 BgA Abfallentsorgung und Reinigung, im BZ 7502 BgA Krematorium sowie BZ 7603 
BgA Zoo Vivarium nach Steuern) festzustellen, sowie die Verwendung des Jahresergebnisses zu 
billigen. 
 
Der Jahresgewinn wird mit 125.415,60 € auf neue Rechnung vorgetragen. 195.506,66 € 
werden an den Haushalt der Stadt Darmstadt abgeführt. Die Verbindlichkeiten gege nüber 
Gebührenpflichtigen aus Kompostentgelten werden um 89.371,56 € abgebaut.  
 
Der Ausgleich der Kostenüberdeckung im Gebührenbereich des Betriebszweiges 
Abfallentsorgung sowie im Gebührenbereich des Betriebszweiges 
Straßenreinigung/Winterdienst erfolgte bereits im Jahresabschluss. Eine Ergebnisverwendung 
hierzu ist nicht mehr erforderlich. Die Überdeckung wird durch den Aufbau der Verbindlichkeit 
aus Gebührenüberschüssen ausgeglichen. 
 
Es wird auf den komplett beigefügten Beschluss der Betriebskommission vom 22. Juni 2017 
einschließlich der Darstellung der Zusammensetzung des Jahresgewinns 2016 sowie auf die 
Auszüge aus dem Prüfbericht der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers AG 
hingewiesen. 
 
 
 
Darmstadt, 06.10.2017  
 
 
 
Der Dezernent IV  
 
 
 
 
André Schellenberg  
Stadtkämmerer  
 
Anlage: kompletter Vorlagetext für Betriebskommission  
  Auszug aus Prüfbericht von PricewaterhouseCoopers

anlage 5

291 Zeichen

Punkt 19: Feststellung des Jahresabschlusses 2016 des Eigenbetriebes für kommunale 
Aufgaben und Dienstleistungen (EAD), Verwendung des Jahresergebnisses 2016 und 
Entlastung der Betriebsleitung 
 (V-Nr. 2017/0359) 
 
Der Vorlage wird zugestimmt. 
  
Stimmenthaltung: UFFBASSE, FDP und UWIGA

Beratungsverlauf (3)

TOP 406
TOP 16
TOP 19

Details

Vorlagen-Nr.
2017/0359
Typ
Magistratsvorlage
Datum
06.10.2017
Erstellt
29.09.2026 00:00