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Antrag der SPD-Fraktion: Venloer Straße als Einbahnstraße – Versuch macht klug!

Antrag nach § 3 BV4 (SPD) AN/0784/2019 vom 04.06.2019

Stand: Am 17.06.2019 in der Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) endgültig abgelehnt.

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  • Antrag nach § 3 (SPD BV4)

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    SPD-Fraktion In der Bezirksvertretung Ehrenfeld Bezirksrathaus Venloer Str. 419-421 50825 Köln Herrn Telefon: 0221 / 22194 - 303 Bezirksbürgermeister Josef Wirges Fax: 0221 / 22194 - 313 Venloer Str.419-421 Mail: SPD-BV4@stadt- 50825 Köln koeln.de www.SPDfraktion- ehrenfeld.de Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Historisches Rathaus 50667 Köln Eingang beim Bezirksbürgermeister: AN/0784/2019 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 17.06.2019 Antrag: Venloer Straße als Einbahnstraße – Versuch macht klug! Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die SPD-Fraktion bittet, folgenden Antrag in die Tagesordnung der Sitzung der Bezirksvertretung am 17. Juni 2019 aufzunehmen. Beschluss: Die Bezirksvertretung Ehrenfeld beschließt, eine Einbahnstraßenregelung für die Venloer Straße im Rahmen einer Testphase (Verkehrsversuch) zeitnah umzusetzen. Der Verkehrsversuch soll bereits in den Ferien beginnen und darüber hinaus andauern, mit einer gesamten Laufzeit von mindestens sechs Wochen. So werden nach einer ersten „Eingewöhnungsphase“ in der relativ verkehrsärmeren Ferienzeit in der zweiten Phase die Auswirkungen auf den alltäglichen Pendlerverkehr konkret erlebbar. Diese Testphase soll dazu dienen, Anwohner*innen und anliegende Geschäftsleute im Prozess mitzunehmen, die verschiedenen Argumente, aber eben auch konkrete Erfahrungen miteinander auszutauschen. Hierzu muss der Verkehrsversuch entsprechend begleitet werden. Begründung: Köln braucht die Verkehrswende, damit Kölner*innen mobil bleiben und sich weiterhin durch und in der Stadt bewegen können. Die Venloer Straße bildet mit den KVB-Linien 3 und 4, der Verbindung zu mehreren Buslinien, der Bahnlinie 13 und dem S-Bahnhalt einen außerordentlich hervorragenden ÖPNV-Anschluss. Die Umgestaltung der Straße vor einigen Jahren und das geänderte Mobilitätsverhalten hat sie zudem zur Radfahrstraße mit stadtweiter Bedeutung entwickelt. Dem muss Rechnung getragen werden. Heute brauchen Radfahrer*innen einen sicheren Radweg, sodass sich morgen weitere Ehrenfelder*innen dazu entscheiden, mit dem Fahrrad zu fahren. Konkret benötigen Radfahrer*innen auf der Venloer Straße dazu mehr Platz. Die sichtbare Einfärbung der Lieferzonen (beschlossen am 13.05.2019), damit Lieferzonen auch für anliefernde Fahrzeuge frei bleiben und diese nicht in der zweiten Reihe parken, ist ein wichtiger Schritt. Neben der Einbahnstraßenregelung werden im Rahmen des Radverkehrskonzepts Ehrenfeld auch weitere Möglichkeiten diskutiert. Wir wollen dem nicht vorgreifen, sondern mit dieser Testphase viele Gedanken zusammenbringen… - Die Planungen des Radverkehrskonzeptes Ehrenfeld - Die Initiative und Beschlüsse zur „Autofreien Venloer Straße“ im Bürgerhaushalt - Die Bedenken von Anwohner*innen und Geschäftsleuten der Venloer Straße - Die Notwendigkeit von mehr Raum für Radfahrer*innen … und am erlebbaren Beispiel gemeinsam Argumente und Erfahrungen durchdenken, weiterentwickeln und am Ende entscheiden. Mit freundlichen Grüßen Gez. Petra Bossinger Gez. Katrin Bucher Fraktionsvorsitzende Bezirksvertreterin

Beratungsverlauf

  1. 17.06.2019

    Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld)

    TOP 8.8, Antrag / Anfrage. Ergebnis: endgültig abgelehnt

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