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2020/0124

Förderprogramm 'Soziale Stadt' Kranichstein Bericht 2014 - 2018

Magistratsvorlage 17.08.2020

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Punkt 3: Förderprogramm "Soziale Stadt" Kranichstein 
Bericht 2014 - 2018 
 (V-Nr. 2020/0124) 
- Kenntnisnahme - 
 
Der Ausschuss nimmt von der Vorlage Kenntnis.

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- 2 - 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
25.08.2020 
an den Magistrat 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat III an die Stadtverordnetenversammlung 
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss- 
       fassung Fachausschuss 
Dezernat V 
 
Amt: Stadtplanungsamt 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung 
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
III 61 
V 50 
 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2020/0124 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
231 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 511020 
Kostenstelle: 061-030-1300 Investitionsnummer: 08061-5401 
Kostenträger: 5110-21      Sachkonto: 0953010 
 
Betreff: Förderprogramm "Soziale Stadt" Kranichstein  
Bericht 2014 - 2018 
 
Vorlage vom: 17.08.2020 
 
Beschlussvorschlag: 
 
Der Bericht 2014 - 2018 „Soziale Stadt Kranichstein“  wird zur Kenntnis genommen.  
 
 
 
Anlagen:  Bericht Kranichstein 2014 - 2018 
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 3 - 
 
Beschluss des Magistrats vom 02.09.2020 
 
Der Magistrat nimmt die Vorlage zur Kenntnis.

Begründung zur Magistratsvorlage vom 17.08.2020  
 
Der Stadtteil Darmstadt-Kranichstein wurde im Jahr 2000 mit einem festgelegten 
Fördergebiet in das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ aufgenommen.  
 
Hiermit wird der achte Bericht für Kranichstein des Stadtplanungsamtes, des 
Sozialdezernats, des Caritasverbandes und des Diakonischen Werks als Träger der 
Stadtteilwerkstätten sowie des Stadtteilmanagements Freischlad + Holz vorgelegt. In 
Ergänzung der Vorjahresberichte werden die wichtigsten Projekte und Maßnahmen sowie 
weitere mit dem Förderprogramm „Soziale Stadt“ vernetzte Maßnahmen im Zeitraum  
2014 - 2018 zusammenfassend dargestellt.  
 
Der Bericht für Kranichstein wird in angemessenem Abstand fortgesch rieben. 
 
 
 
Dezernat III       Dezernat V 
 
 
 
Dr. Barbara Boczek      Barbara Akdeniz 
Stadträtin       Stadträtin

2020/0124

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Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
25.08.2020 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat III an die Stadtverordne tenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
Dezernat V 
 
Amt: Stadtplanungsamt  
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2020/0124 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.: 511020 
Kostenstelle:  061-030-1300 Investitionsnummer:  08061-5401 
Kostenträger:  5110-21      Sachkonto: 0953010 
 
Betreff: Förderprogramm "Soziale Stadt" Kranichstein  
Bericht 2014 - 2018 
 
Vorlage vom: 17.08.2020  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Der Bericht 2014 - 2018 „Soziale Stadt Kranichstein“ wird zur Kenntnis genommen.  
 
 
 
Anlagen:  Bericht Kranichstein 2014 - 2018 
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 2 - 
 
Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 17.08.2020 
 
Der Stadtteil Darmstadt -Kranichstein wurde im Jahr 2000 mit einem festgelegten 
Fördergebiet in das Bund -Länder-Programm „Soziale Stadt“ aufgenommen. 
 
Hiermit wird der achte Bericht für Kranichstein des Stadtplanungsamtes, des 
Sozialdezernats, des Caritasverbandes und des Diakonischen Werks als Träger der 
Stadtteilwerkstätten sowie des Stadtteilmanagements Freischlad + Holz vorgelegt. In 
Ergänzung der Vorjahresberichte werden die wichtigsten Projekte und Maßnahmen sowie 
weitere mit dem Förderprogramm „Soziale Stadt“ vernetzte Maßnahmen im Zeitraum  
2014 - 2018 zusammenfassend dargestellt.  
 
Der Bericht für Kranichstein wird in angemessenem Abs tand fortgeschrieben.  
 
 
 
Dezernat III       Dezernat V 
 
 
 
Dr. Barbara Boczek       Barbara Akdeniz  
Stadträtin       Stadträtin

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Darmstadt   Soziale Stadt Kranichstein
         Bericht 2011 bis 2013
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt  1
BERICHT 2014 - 2018
STADTPLANUNGSAMT
MINA-REES STR. 125        64295 DARMSTADT
SOZIALDEZERNAT
FRANKFURTER STR. 71        64283 DARMSTADT
Stadtteilmanagement  
FREISCHLAD  +  HOLZ  
PLANUNG UND ARCHITEKTUR
SPREESTRASSE 3A            64295 DARMSTADT
STADTTEILWERKSTATT
DIAKON. WERK /  CARITASVERBAND
GRUNDSTRASSE 21      64289 DARMSTADT
Soziale Stadt Darmstadt Kranichstein

Darmstadt ’Soziale Stadt’ Kranichstein 
Bericht 2014 bis 2018 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 2 
Impressum 
Auftraggeberin: 
Wissenschaftsstadt Darmstadt 
Stadtplanungsamt 
Mina-Rees-Straße 12 
64295 Darmstadt 
Ansprechpartner/in: 
Birgit Krein 
Maximilian Henkel 
Tel. 06151 / 13-3643 
E-Mail: stadtplanungsamt@darmstadt.de
in Zusammenarbeit mit 
Sozialdezernat 
Frankfurter Straße 71 
64283 Darmstadt 
Daniela Wißbrok 
Tel. 06151 / 13-2804 
E-Mail: dezernatV@darmstadt.de
Auftragnehmer: 
Stadtteilmanagement  
Freischlad + Holz, Planung und Architektur BDA 
Spreestraße 3a 
64295 Darmstadt 
Tel. 06151 / 33131  
Fax 06151 / 331 32 
E-Mail: office@freischlad-holz.de
Brigitte Holz 
Bearbeitung: 
Isabell Kerschk
e 
im Zusammenwirken mit 
Stadtteilwerkstatt Kranichstein 
Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt e.V. 
Grundstraße 21  
64289 Darmstadt 
Edda Haack 
Jeannette Dorff 
Tel. 06151 / 981233 
E-Mail: jeannette.dorff@diakonie-darmstadt.de
Abbildungen soweit nicht anders bekannt© Freischlad + Holz 
Darmstadt, 20.04.2020

Darmstadt ’Soziale Stadt’ Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 3 
 
Inhalt 
1  Ausgangssituation ........................................................................................................ 5 
1.1  Profil des Fördergebietes ............................................................................................. 5 
2  Kooperationen .............................................................................................................. 8 
2.1  Zusammenarbeit mit der Wohnungswirtschaft ........................................................ 8 
2.2  Zusammenarbeit mit der Lokalen Ökonomie ............................................................ 8 
2.2.1  'Servicestelle HEGISS' / HEGISS-Arbeitstreffen ............................................................ 8 
2.3  Überregionale Vernetzung .......................................................................................... 8 
2.3.1  'Bündnis für eine Soziale Stadt' in Hessen ..................................................................... 9 
2.3.2  Zusammenarbeit mit der LAG 'Soziale Brennpunkte' .................................................... 9 
2.3.3  Zusammenarbeit mit Arbeitskreisen und Gremien ........................................................ 9 
3  Projekte 'Soziale Stadt' .............................................................................................. 13 
3.1  Baustein 1 – Bewohner*innenbeteiligung ............................................................... 13 
3.1.1  Leitlinien Bürgerbeteiligung .......................................................................................... 13 
3.1.2  Zwischenfazit und Ziele ................................................................................................ 13 
3.1.3  Projekte 2014 bis 2018 ................................................................................................. 14 
3.1.4  Perspektiven ab 2019 ................................................................................................... 17 
3.2  Baustein 2 – Lokale Ökonomie / Beschäftigungsförderung ................................... 17 
3.2.1  Zwischenfazit und Ziele ................................................................................................ 17 
3.2.2  Projekte 2014 bis 2018 ................................................................................................. 18 
3.2.3  Perspektiven ab 2019 ................................................................................................... 20 
3.3  Baustein 3 – Förderung des sozialen und kulturellen Lebens................................ 23 
3.3.1  Zwischenfazit und Ziele ................................................................................................ 23 
3.3.2  Projekte 2014 bis 2018 ................................................................................................. 23 
3.3.3  Perspektiven ab 2019 ................................................................................................... 31 
3.4  Baustein 4 – Städtebauliche Stabilisierung ............................................................. 37 
3.4.1  Zwischenfazit und Ziele ................................................................................................ 37 
3.4.2  Projekte 2014 bis 2018 ................................................................................................. 37 
3.4.3  Perspektiven ab 2019 ................................................................................................... 39 
3.5  Baustein 5 – Verbesserung der Wohn- und Lebensbedingungen ......................... 50 
3.5.1  Zwischenfazit und Ziele ................................................................................................ 50 
3.5.2  Projekte 2014 bis 2018 ................................................................................................. 50 
3.5.3  Perspektiven ab 2019 ................................................................................................... 51 
4  Öffentlichkeitsarbeit ................................................................................................... 54 
4.1  Teilnahme an Wettbewerben .................................................................................... 54 
4.2  Publikationen .............................................................................................................. 54 
4.3  Präsentation des Bund-Länder-Programms 'Soziale Stadt' ................................... 55 
5  Finanzierungsmanagement ....................................................................................... 56 
5.1  Bund-Länder-Programm 'Soziale Stadt' ................................................................... 56 
5.2  Drittmittelakquisition ................................................................................................. 56 
5.3  Resümee ...................................................................................................................... 59 
6  Chronologie des Prozesses 'Soziale Stadt' .............................................................. 65 
7  Anhang......................................................................................................................... 72

Darmstadt ’Soziale Stadt’ Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 4 
 
7.1  Presseveröffentlichungen 2014 – 2018 ..................................................................... 72 
7.2  Materialien .................................................................................................................. 75 
Abbildungsverzeichnis 
Abb. 1: Lageplan o.M., Freischlad + Holz ................................................................................. 6 
Abb. 2: Planung Freifläche Nördlich EKZ am See (Entwurfsplanung, Stand 07.02.2017) ...... 48 
Abb. 3: Planung Stadtteileingang West (Entwurf, Stand 12.07.2019) .................................... 49 
Abb.	4:	Internetpräsentation	https://www.darmstadt.de/standort/stadtentwicklung-und-
stadtplanung/stadtplanung/sanierung-soziale-stadt-stadtumbau/soziale-stadt-
kranichstein/bund-laender-programm-soziale-stadt/ .................................................. 61 
Abb. 5: Werbung für Veranstaltungen und Feste ................................................................... 62 
Abb. 6: Werbung für Veranstaltungen, Feste, Einweihungen ................................................ 63 
Abb. 7: Unterlagen ’Neue Mitte’ Kranichstein – Stiftungspreis ’Lebendige Stadt’ 2015 ....... 64 
Tabellenverzeichnis 
Tabelle 1:  Strukturdaten Fördergebiet Kranichstein 2018 (Quelle: Sozialatlas Darmstadt, 
Beiträge zur Sozialberichterstattung 2018, Darmstadt 2018,  www.darmstadt.de, 
Datenstichtag 31.12.2016) ...................................................................................... 7

Darmstadt ’Soziale Stadt’ Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 5 
 
1 Ausgangssituation 
Die Arbeit der Projektkoordination, des Stadtteilmanagements und der Stadtteilwerkstatt im Rah-
men des Bund-Länder-Programms 'Soziale Stadt' im Stadtteil Kranichstein wurde bislang in zwei-
jährig herausgegebenen gemeinsamen Berichten dargestellt. Die vorangegangenen Berichte do-
kumentieren die Tätigkeiten in den Jahren 2001 bis 2013, der nun vorliegende sechste Bericht 
die Arbeit in den Jahren von 2014 bis 2018.  
Zur Einführung in die Thematik erfolgte in den Vorläufer-Berichten eine Kurzdarstellung des Bund-
Länder-Programms, der Struktur des Gebietes sowie der Organisationsstrukturen des Projektes. 
Auf diese wird in diesem Bericht verzichtet. Sämtliche Berichte stehen im Internet als Downloads 
zur Verfügung unter: 
https://www.darmstadt.de/standort/stadtentwicklung-und-stadtplanung/stadtplanung/archiv-
veroeffentlichungen/soziale-stadt-veroeffentlichungen-und-berichte/. 
1.1 Profil des Fördergebietes 
Gebietsgröße / Gebietskulisse 
Mit einer Größe von 63 ha und einer Gebietskulisse, die deutlich über das Hochhausquartier der 
1970er Jahre hinausgeht, ist di e integrierte Behandlung vorhandener Problemlagen des Stadt-
quartiers ebenso gewährleistet wie das Nutzen vorhandener Potentiale und die Einbeziehung 
einer Vielzahl an lokalen Akteuren und Integrat ionskräften. Von Bedeutung ist auch die Lage 
wichtiger öffentlicher Einrichtungen (u.a. Grundsc hule, Stadtteilschule, Kinderbetreuungs- und 
Jugendeinrichtungen, Luise-Büchner-Haus, Stadtteilbüro) sowie beider Stadtteilzentren im För-
dergebiet. Insgesamt gewährleistet die überscha ubare Gebietsgröße eine nachvollziehbare, 
imagesteigernde Konzentration von Maßnahmen und Projekten. Damit verbunden ist ein effekti-
ver Budgeteinsatz.  
Ressourcen / Beziehungsdynamiken 
Eine Besonderheit in Kranichstein ist das hohe bürgerliche wie institutionalisierte Engagement 
des gesamten Stadtteils für das Fördergebiet, womit einer Einstufung als 'Problemviertel' bereits 
seit vielen Jahren entgegengewirkt wird. Für die benachteiligten Bewohner*innengruppen wirkt 
sich positiv aus, dass ihre Fähigkeiten und materiellen Zwänge respektiert werden, dass sie mo-
tiviert und unterstützt werden, individuelle und kollektive Problembewältigungsstrategien zu ent-
wickeln. Insgesamt werden die vielfältigen Beziehungen zwischen unterschiedlichen Individuen 
und Milieus als eine wichtige Voraussetzung für die integrierte Entwicklung des Stadtteils gese-
hen. In der Zusammenschau stellt sich Kranichste in als junger, internationaler, engagierter und 
vernetzter Stadtteil dar. 
Besondere Aufgaben in der Gesamtstadt 
Dem Stadtteil Kranichstein kommt als wichtigem Wohnstandort für die Gesamtstadt (ca. 7,5 % 
der Wohnbevölkerung, Stand: 31.12.2017), bei gleichzeitig internationaler Prägung durch Bewoh-
ner*innen aus mehr als 80 Nationen die Funktion zu, wesentliche Integrationsaufgaben für die 
Wissenschaftsstadt Darmstadt zu übernehmen. Dabe i ist unter Integration sowohl die Integra-
tion von Migrant*innen als auch die Integration so zial benachteiligter deutscher Bevölkerungs-
gruppen zu verstehen, die im Fördergebiet in enger Nachbarschaft zusammenleben und vielfach 
von gleichen persönlichen und materiellen Zwängen begleitet sind. 
Um zu erreichen, dass Deutsche wie Migrant*innen aus sozial und wirtschaftlich starken Milieus 
den Stadtteil nicht verlassen, sondern ihn suchen, wird Bildung und Ausbildung neben der durch 
das Programm geförderten städtebaulichen Aufwertung ein sehr hoher Stellenwert eingeräumt. 
Ziel ist, über eine optimale Infrastruktur und öffentliche Einrichtungen hoher Qualität dem Bleibe-
wunsch der im Quartier lebenden Bewohner*innen ausdrücklich Rechnung zu tragen.

Darmstadt ’Soziale Stadt’ Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 6 
 
 
Abb. 1: Lageplan o. M., Freischlad + Holz 
Strukturdaten  
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat im Jahr 2018 einen neuen Sozialatlas veröffentlicht. Der 
neue Sozialtatlas setzt die bereits lange Tradition der Sozialberichterstattung in Darmstadt fort, 
d.h., er bezieht sich in seiner Darstellung auf die Daten, die kleinräumig auf der Ebene der Statis-
tischen Bezirke darstellbar sind.  
Ausgehend von den ermittelten Strukturdaten für den Statistischen Bezirk 910 Kranichstein Süd, 
Datenstichtag 31.12.2016, beschreibt der Sozialatlas 2018 die folgende Situation: 
– Der Anteil von Personen mit ausländischer St aatsangehörigkeit liegt mit 24,7 % deutlich 
über dem Durchschnittswert der Gesamtstadt (19,9 %). 
– Erstmals wird im Sozialatlas 2018 auch der Anteil der Personen mit Migrationshintergrund 
dargestellt. Dieser liegt mit 59,3 % deutlich über dem Durchschnittswert der Gesamtstadt 
(38,8 %). 
– Der Anteil der Empfänger*innen von Leistungen nach dem SBG II aller Einwohner*innen 
zwischen 15 und 65 Jahren liegt mit 21,8 % ebenfalls weit über dem gesamtstädtischen 
Durchschnitt von 8,8 %.

Darmstadt ’Soziale Stadt’ Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 7 
 
– Auch der durchschnittliche Sozialindex liegt mit dem Wert (normierter Faktor) von 47,9 für 
Kranichstein-Süd weit über dem gesamtstädtischen Durchschnitt von 26,5. 
Begleitet werden die genannten Daten von einer hohen Betroffenheit von Kinderarmut. Der An-
teil der Empfänger*innen von Leistungen nach dem SBG II von Kindern und Jugendlichen unter 
15 Jahren beträgt 48,2 % (Gesamtstadt: 22,5 %). Das bedeutet, dass fast jeder zweite Jugend-
liche unter 15 Jahren im Statistischen Bezirk 910 Kranichstein Süd von Transferleistungen ab-
hängig ist. Darüber hinaus ist festzustellen, da ss über die Hälfte der Arbeitslosen nach SGB II 
Ausländer*innen sind. 
Positiv ist nach wie vor, dass der Anteil der Minderjährigen mit 23,4 % ebenfalls weit über dem 
Anteil der Gesamtstadt (15,8 %) liegt, d.h., Kran ichstein ist nach wie vor als 'junger Stadtteil' 
einzustufen. 
Tabelle 1: Strukturdaten Fördergebiet Kranichstein 2018 (Quelle: Sozialatlas Darmstadt, Beiträge zur Sozial-
berichterstattung 2018, Darmstadt 2018, www.darmstadt.de, Datenstichtag 31.12.2016) 
Indikatoren Kranichstein Süd Gesamtstadt 
Größe 63 ha (Fördergebiet) 12.000 ha 
Einwohnerzahl 8.608 EW  159.982 EW 
davon Anteil ausländische Bevölkerung 24,7 %  19,9 % 
Altersgruppe über 65 Jahren 18,0 %  17,0 % 
Kinder und Jugendliche  
(unter 18 Jahren) 
23,4 %  15,8 % 
Anteil der Empfänger*innen von Leistungen 
nach SGB II  
(Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte) 
21,8 % 8,8 % 
Anteil der Empfänger*innen von Leistungen 
nach SGB II aller Einwohner*innen unter 15 
Jahren, 
48,2 %  22,5 % 
Reaktion auf Problemlagen  
In Reaktion auf die vorhandenen sozialen, städtebaulichen und wohnungswirtschaftlichen Prob-
lemlagen wurde im Rahmen des Bund-Länder-Programms 'Soziale Stadt' seit Beginn des Erneu-
erungsprozesses neben der Stärkung von Netzwerken und dem Ausbau der Raumangebote für 
die Stadtteilarbeit von Bewohner*innen insbesonde re in den öffentlichen Raum des Stadtteils 
sowie in Einrichtungen für Kinder und Jugendliche investiert.  
Maßnahmen zur Stärkung der lokalen Ökonomie wurden an 'Runden Tischen' ebenso vorbereitet 
wie diverse Projekte der Wohnungswirtschaft zur Aufwertung des Wohnungsbestands.  
Die Modernisierung und der Ausbau von Spielräu men, die Umwandlung eines Wiesenareals in 
einen Quartierspark mit Sport- und Spielangebo ten sowie einem Sonnendeck am See, diverse 
Wohnumfeldaufwertungen, der Bau eines Jugend cafés, die Modernisierung des bestehenden 
JugendKlubs und die Einrichtung eines Kickboxstudios sind sichtbare Zeichen der Reaktion auf 
vielfältige Bedarfe.  
Für die eingeleitete Aufwertung des Wohnungsbestands stehen die grundlegende Modernisie-
rung des 'Bunten Hauses' am Stadtteileingang so wie Investitionen in Immobilien in der Grund- 
und Gruberstraße, in der Bartningstraße und im  Fasaneriezentrum. Zu den umfangreichsten In-
vestitionen in den öffentlichen Raum gehören der Brentano-Park sowie der Stadtplatz in der Bart-
ningstraße als neue Stadtteilmitte Kranichsteins.

Darmstadt ’Soziale Stadt’ Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 8 
 
2 Kooperationen  
Die Umsetzung von Maßnahmen und Projekten ist das Ergebnis vielfältiger Beteiligungsprozesse 
und intensiver Netzwerkarbeit vor Ort, die von Bewohner*innen, von Vertreter*innen der Ein-
richtungen, Projektträgern, der Wohnungswirtschaft sowie der lokalen Ökonomie bestimmt wer-
den. Für den Erfahrungsaustausch ist die Einbindung der Arbeit in Hessen und in bundesweit 
operierende Netzwerke und Bündnisse ebenfalls von Bedeutung. 
Die unterschiedlichen Formen der Kooperation stellen sich zurzeit wie folgt dar: 
2.1 Zusammenarbeit mit der Wohnungswirtschaft 
Die Wohnungswirtschaft ist in Kranichstein über die GWH (Wohnungsgesellschaft mbH) und die 
bauverein AG in die 'Soziale Stadt' eingebunden. Beide Unternehmen nehmen an den Sitzungen 
der Projektkoordination teil. Vertreter*innen der GWH und der bauverein AG sind darüber hinaus 
in die AG 'Soziale Stadt' sowie in die Stadtteilrunde integriert. 
Durch die Teilnahme der Wohnungswirtschaft an der Projektkoordination 'Soziale Stadt' können 
ihre Investitionen frühzeitig mit dem Bund-Länd er-Programm verflochten und wichtige Sanie-
rungs- bzw. Modernisierungsmaßnahmen abgestimmt werden. In engem Zusammenwirken 
werden die Wohnungsbestände und ihr Umfeld sukzessive aufgewertet.  
2.2 Zusammenarbeit mit der Lokalen Ökonomie  
Gewerbliche Leerstände in den beiden Einkaufsze ntren des Stadtteils, dem Fasaneriezentrum 
und dem Einkaufszentrum am See, gaben den Anlass zur Einrichtung von 'Runden Tischen', an 
denen der Gewerbeverein, Gewerbetreibende, Eigentümer*innen der Immobilien sowie Vertre-
ter*innen der Verwaltung beteiligt waren.  
Im Kontext der 'Runden Tische' wurden Handlungsempfehlungen und Perspektiven für die städ-
tebauliche, bauliche und wirtschaftliche Weiterentwicklung der Zentren erörtert, abgestimmt und 
umgesetzt. Aktuell werden Chancen und Risiken für die Entwicklung der lokalen Ökonomie in 
losen Abständen mit Vertreter*innen des unter Mitwirkung der Sozialen Stadt gegründeten Ge-
werbevereins sowie der jeweiligen Verwalter der Zentren erörtert.  
2.2.1 'Servicestelle HEGISS' / HEGISS-Arbeitstreffen 
Über die Projektkoordination findet im Rahmen der kontinuierlichen Projektarbeit (Vorstellung von 
'good-practise' Beispielen), der Fortbildungsveranstaltungen sowie der Evaluierung ein regelmä-
ßiger Austausch mit der 'Service stelle HEGISS' statt. Darüber hinaus werden von Stadteilma-
nagement und Stadtteilwerkstatt die von der HE GISS Servicestelle organisierten Treffen der 
Quartiermanager der 'Sozialen Stadt'-Standorte in Hessen besucht. 
Die HEGISS Servicestelle führt jährlich an einem der Förderstandorte der 'Sozialen Stadt' ein 
Treffen unter der Beteiligung des Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und 
Verbraucherschutz durch. Am 15.07.2014 fand das Arbeitstreffen mit dem Titel 'Leuchtturmpro-
jekte vor Ort in Kranichstein' statt, in das die Dezernentinnen Cornelia Zuschke und Barbara Ak-
deniz einführten. Im Mittelpunkt der Projektvorstellungen durch das Stadtteilmanagement stan-
den Projekte, die sich dem öffentlichen Raum, der sozialen Infrastruktur und sozialen Einrichtun-
gen für Kinder und Jugendliche widmen. Durch die Stadtteilwerkstatt wurden die damit verbun-
denen Beteiligungsprozesse hervorgehoben. Im Rahmen einer Besichtigung ausgewählter Ein-
richtungen für Kinder und Jugendliche wurden die Leuchtturmprojekte vorgestellt.  
2.3 Überregionale Vernetzung 
Die Projektkoordination vertritt den Förderstandort bei örtlichen wie überörtlichen Veranstaltun-
gen. Die Teilnahme an Veranstaltungen der Bundesministerien, an HEGISS Arbeitstreffen sowie 
an themenbezogenen Veranstaltungen und Mitgli ederversammlungen gewährleistet, dass die 
Wissenschaftsstadt Darmstadt über alle hess en- und bundesweiten Entwicklungen des Bund- 
Länder-Programms unterrichtet ist.

Darmstadt ’Soziale Stadt’ Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 9 
 
2.3.1 'Bündnis für eine Soziale Stadt' in Hessen  
Eine Delegation des Bündnisses 'Bündnis für eine So ziale Stadt' traf sich im Juni 2014 mit der 
Ministerin für Stadtentwicklung, Umwelt und Ba uen. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die 
Aufstockung der Mittel für die ’Soziale Stadt’ in Hessen und die Bereitstellung von Mitteln für 
ausgeförderte Standorte des Programms ’Soziale Stadt’. 
Im Oktober 2015 organisierte die Stadt Marburg ein Bündnistreffen, in dem die Bündnispartner 
eine Ergänzung des Grundlagenpapiers beschlosse n, das im Jahr 2013 mit Unterstützung der 
LAG ’Soziale Brennpunkte Hessen e. V.’ entwickelt wurde. 
In diesem wurde die wichtige Aufgabe der Integrationsarbeit herausgestellt, die in den Stadttei-
len geleistet wird und die künftig, aufgrund der hohen Zuwanderung von geflüchteten Menschen, 
verstärkt zu leisten sein wird. Darüber hinaus  wurde die Notwendigkeit zur Bereitstellung von 
Mitteln für die ausgeförderten Stadtteile sowie die Sicherstellung der Teilnahme an Begleitpro-
grammen zur Finanzierung sozialer Maßnahmen hervorgehoben.  
Vor diesem Hintergrund wurde insbesondere die Bereitstellung von Mitteln aus dem Budget des 
Hessischen Sozialministeriums begrüßt. Das Diakonische Werk hat die Stadt Darmstadt im Jahr 
2015 bei der Antragstellung von Mitteln aus dem hessischen Sozialbudget unterstützt.1 
2.3.2 Zusammenarbeit mit der LAG 'Soziale Brennpunkte' 
Über Bewohner*innenarbeitsgruppen2 sowie die Mitarbeit der Quartiermanagerin im Vorstand 
der LAG ’Soziale Brennpunkte’ arbeitet die ’Soziale Stadt’ Kranichstein / Gemeinwesenarbeit Kra-
nichstein mit der LAG ’Soziale Brennpunkte’ zusammen. Die Stadtteilwerkstatt wirkt insbeson-
dere an der Vorbereitung von Landesbewohnertreffen und Fachveranstaltungen der LAG ’Soziale 
Brennpunkte’ mit. 
Die Frauengruppe ’Internationales Frauenfrühstück’ nimmt regelmäßig an Netzwerktreffen so-
wie an Frauentagungen, die die LAG in Kooperation mit der Landeszentrale für Politische Bildung 
durchführt, teil. Die Tagungen wurden in den Jahren 2014 bis 2018 von jeweils rd. 12 – 20 Frauen 
besucht. Die Frauen aus Kranichstein organisierten gemeinsam mit einer Integrationsassistentin 
in diesem Zeitraum zwei Mal ein Treffen des Fr auennetzwerks in Darmstadt. Bei der Frauenta-
gung 2018 übernahm die Integrationsassistentin neben der Begleitung der Frauen die Verant-
wortung für die Workshop-Gestaltung im Team der Vorbereitungsgruppe. 
Von 2017 und 2018 haben die Stadtteilwerkstatt Kranichstein sowie Kolleginnen aus Arheilgen 
und der Waldkolonie an der Entwicklung hessischer Qualitätsstandards für Gemeinwesenarbeit 
mitgewirkt. Eine zeitnahe Veröffentlichung, die in die Neuauflage des hessischen Sozialbudgets 
ab 2020 einfließen soll, ist geplant. 
2.3.3 Zusammenarbeit mit Arbeitskreisen und Gremien 
Die Stadtteilwerkstatt ist Mitglied des Arbeits kreises Gemeinwesenarbeit (GWA) des Diakoni-
schen Werks in Hessen und Nassau (Zusammenschluss von Projekten der GWA in Hessen und 
Nassau und der Diözese Mainz). Dem Arbeitskreis gehören Standorte der 'Sozialen Stadt' und der 
GWA aus den Standorten des ehemaligen Brennpunkterlasses Hessen sowie die neu geförderten 
Mehrgenerationenhäuser an. Der Arbeitskreis di ent dem Fachaustausch der Mitarbeiter*innen 
der regionalen Diakonischen Werke.  
Die Stadteilwerkstatt Kranichstein ist auch in verbandsbezogenen sowie städtischen Netzwerken 
und Gremien sowie auf Landesebene im 'Bündnis für eine Soziale Stadt' vertreten.  
                                                      
1  Seit Juli 2016 werden mit einer Projektl aufzeit bis 31.12.2019 für die Gemein wesenarbeitsstandorte Arheilgen und 
Waldkolonie Mittel für ein Quartierma nagement bereitgestellt. Ein Quartierma nagement in Trägerkooperation von 
Caritas Darmstadt und Diak onischen Werk Darmstadt Dieburg wurde auch  für die Lincolnsiedlung eingerichtet.   
Neue Antragsstellungen erfolgen für die drei genannten Standorte ab 2020. 
2  Ehemals AG Kommunikation, zurzeit Fr auengruppe ‘Internationales Frauenfrühstück‘

Darmstadt ’Soziale Stadt’ Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 10 
 
Zur Vernetzung der im Bereich der Migrations -(Sozialarbeit) tätigen Personen in der Wissen-
schaftsstadt Darmstadt nimmt die Stadtteilwerkstatt am Arbeitskreis 'Migration und Soziales' des 
Amtes für Interkulturelles und Internationales der Wissenschaftsstadt Darmstadt teil. 
Der Arbeitskreis wurde von freien Trägern, die in der Migrationsberatung und Migrationssozialar-
beit tätig sind, gegründet. Die Geschäftsführung liegt beim Amt für Interkulturelles und Interna-
tionales. Aus dem Arbeitskreis heraus werd en seit 2014 / 2015 im zweijährigen Turnus Hand-
lungsempfehlungen formuliert. Sie richten sich an Politik und Verwaltung, machen aufmerksam 
auf Bedarfe, auf Maßnahmen und Aktivitätsvorschläge. Ziel ist aufzuzeigen, wie Integration und 
Zugänge zu Arbeit, Bildung, zum Erwerb von Sprachkompetenz und zum Wohnen für eingewan-
derte Menschen in Darmstadt verbessert werden können. 
Da der Aufbau von Versorgungsstrukturen für Ältere und Hilfsbedürftige im Stadtteil Kranichstein 
über den Verein Hiergeblieben e.V. eine besondere Priorität hat, arbeiteten Vertreter*innen der 
AG Senioren gemeinsam mit der Stadtteilwerkstatt in einer Vernetzungsgruppe mit, die von der 
Sozialplanerin für die Bedarfe älterer Menschen initiiert wurde.

Darmstadt ’Soziale Stadt’ Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 11 
 
Kooperationen 
 
 
 Stadtteilrunde  
   
  
 Projektkoordination 
   
  
 
Arbeitskreis  
Leitlinien für Bürger-
beteiligung

Darmstadt ’Soziale Stadt’ Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 12 
 
Kooperationen 
 
 
 
HEGISS Arbeits- 
treffen 'Leuchtturm-
projekte vor Ort in 
Kranichstein'  
   
  
 
HEGISS Arbeits- 
treffen 'Leuchtturm-
projekte vor Ort in 
Kranichstein' 
   
  
 
HEGISS Arbeits- 
treffen 'Leuchtturm-
projekte vor Ort in 
Kranichstein'

Darmstadt ’Soziale Stadt’ Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 13 
 
3 Projekte 'Soziale Stadt' 
3.1 Baustein 1 – Bewohner*innenbeteiligung 
3.1.1 Leitlinien Bürgerbeteiligung 
Der Gestaltung von Beteiligungsprozessen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt wurde mit den 
im Februar 2015 durch den Magistrat verabschiedeten Leitlinien zur Bürgerbeteiligung ein neues 
Instrument zur Qualitätsförderung und -sicherung zugrunde gelegt.  
Die Stadtteilwerkstatt Kranichstein war als Vertreterin der Gemeinwesenarbeit und des Quartier-
managements in Darmstadt Mitglied des zur Entwicklung der Leitlinien eingesetzten Arbeitskrei-
ses und stellte sicher, dass aus der Umsetzung des Programms ‘Soziale Stadt‘ gewonnene Er-
fahrungen in die Leitlinien einflossen. 
In den Geltungsbereich der Leitlinien fallen städtische Vorhaben (Planungen und Projekte), die 
über eine Vorhabenliste veröffentlicht werden. Die Aufnahme eines Projektes auf die Vorhaben-
liste erfolgt in der Regel durch die Verwalt ung, doch auch Politik und Stadtgesellschaft
3 haben 
die Möglichkeit Anregung für die Aufnahme eines Projektes zu geben. Die Leitlinien sind im Kon-
text der Stadt(-teil)entwicklung ein wichtiges Inst rument, dass die Bevölkerung in die Lage ver-
setzt, in den Dialog mit der Verwaltung zu treten und die Beteiligung an Planungen und Projekten 
im Stadtteil über die ‘Soziale Stadt‘ hinaus mit Leben zu füllen. 
Aus der Perspektive des Stadtteils Kranichstein ist insbesondere die Stadtteilrunde Kranichstein 
im Zusammenwirken mit der AG Soziale Stadt da s Gremium, das sich mit dem Instrument der 
Leitlinien vertraut gemacht hat, um dessen Möglichkeiten ausschöpfen zu können. Die AG Sozi-
ale Stadt ist in der Lage, die Prüfung der städtischen Vorhabenliste zu übernehmen, die Vorhaben, 
die aus Sicht des Stadtteils auf der Liste erscheinen sollten, zu identifizieren und entsprechende 
Beschlüsse zu treffen. 
3.1.2 Zwischenfazit und Ziele 
Die Mitwirkungsbereitschaft der Bürger*innen am Stadtteilentwicklungsprozess ist über die ge-
samte Laufzeit der 'Sozialen Stadt' hoch. Über die Aktivierung von Selbsthilfepotentialen wurden 
viele Bewohner*innen, gemäß ihrer persönlichen Ressourcen, in die Lage versetzt, einen Beitrag 
zur positiven Stadtteilentwicklung zu leisten. Ei ne konstante professionelle Unterstützung ihres 
Engagements über den Zeitraum der Programmdurchführung der 'Sozialen Stadt' hinaus ermög-
lichen die politisch beschlossenen Leitlinien zur Bürgerbeteiligung.  
Für Kranichstein ist die Stadtteilrunde das zentrale Gremium zur Vernetzung der Bewohner*innen 
mit den vor Ort tätigen Institutionen, der St adtverwaltung sowie den politischen Gremien. Sie 
steht auf gleicher Stufe mit den Stadtteilforen,  deren Einrichtung mit Magistratsbeschluss von 
2013 in den übrigen acht Stadtbezirken Darmstadts  zugestimmt wurde. Das Format der Stadt-
teilforen wird durch Koordinati onsgruppen, die Stadteilforen vorbereiten und unterstützen, er-
gänzt. In Kranichstein könnte die AG ’Soziale  Stadt’ diese Funktion nach Auslaufen des Pro-
gramms übernehmen. Die organisatorische Unte rstützung der Stadtteilrunde und AG ’Soziale 
Stadt’ erfolgt durch das Stadtteilmanagem ent und die Stadtteilwerkstatt. Themenbezogen 
könnte perspektivisch die Bürgerbeauftragte an den Sitzungen der AG ’Soziale Stadt’ teilnehmen.  
Für die Zukunft zeichnen sich als wichtige Ziele ab: 
– die Stadtteilrunde und die AG ’Soziale Stadt’ zur Umsetzung der Leitlinien für Bürgerbeteili-
gung zu befähigen, 
– die Stadtteilbevölkerung und die Hauptamtlichen im Stadtteil mit den Leitlinien für Bürger-
beteiligung vertraut zu machen, 
– die aktive Teilnahme der eingew anderten Bevölkerung Kranichsteins an der Stadtteilrunde 
weiter zu verbessern, 
                                                      
3  Bürger*innen / Stadteilforen / Stadtteilrunden

Darmstadt ’Soziale Stadt’ Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 14 
 
– die Strukturen, die Bewohner*innen - insbesondere Menschen mit Migrationshintergrund -
ermöglichen, aktiv und verantwortlich an der we iteren Stadtteilentwicklung mitzuarbeiten, 
zu verstetigen 
– die Unterstützung neuerer Initiativen im Stadtt eil, z. B. des Vereins 'Hiergeblieben e.V. - 
Wohnen mit Versorgungssicherheit in Kranichstein'4, die Fortführung der Zusammenarbeit 
mit dem Arbeitskreis Asyl und der Ausbau der Aktivitäten der Arbeitsgruppe ’Besser Zusam-
menleben in Kranichstein’ 
– die professionelle Unterstützung des aktiven Engagements der Bewohner*innen durch die 
Stadtteilwerkstatt und das Stadtteilmanagement sicherzustellen. 
3.1.3 Projekte 2014 bis 2018 
3.1.3.1 Anregungen der Bewohner*innen 
Anregungen der Stadtteilöffentlichkeit werden im Tagesordnungspunkt Bürgeranfragen in der 
Stadtteilrunde behandelt. Die teilnehmenden Bewohner*innen werden aufgefordert, Themen 
und Probleme, sofern möglich, im Vorfeld der Sitzung mitzuteilen, damit eine Beantwortung von 
Fragen oder Stellungnahmen vorbereitet werden kann. 
Weitere wichtige Anlaufstellen für Bewohner*innen sind die Stadtteilwerkstatt und das Stadtteil-
büro des städtischen Sozialdienstes. Die Einrichtungen leiten Wünsche und Anregungen, Fragen 
und Probleme an die Stadtteilrunde und / oder die Projektkoordination 'Soziale Stadt' weiter. 
Wichtige Themen, die durch die Stadtteilrunde in 2014 bis 2018 aufgegriffen und zum Teil in 
Arbeitsgruppen behandelt wurden, sind: 
3.1.3.2 Arbeitskreise mit Bewohner*innen 
AG Platzgestaltung 
Im Februar 2014 wurde in der Stadtteilrunde zur Gründung einer Arbeitsgruppe aufgerufen, die 
Kooperationspartner und Akteure für die ‘Bespiel ung‘ der ‘Neuen Mitte‘ finden und Ideen zur 
dauerhaften Nutzung entwickeln sollte. Die Vertreter*innen verstehen sich als Multiplikatoren, 
die Gedanken in den Stadtteil und an Akteure herantragen, um diese für die Nutzung des Platzes 
zu begeistern.  
Durch die AG angeregt, fanden in den Jahren 2014 / 2015 verschiedene Aktionen statt. Neben 
einem Markt, auf dem Selbstgemachtes angeboten und verkauft wurde, stieß insbesondere das 
Musikfest ‘Musik umsonst und draußen‘ auf Begeisterung.  
Der Aufforderung zur Belebung des Platzes ist insbesondere der Verein ’Hiergeblieben e.V.’ ge-
folgt, der unmittelbar am Platz ein Beratungs- und Vereinsbüro eröffnet hat. In Kooperation mit 
der Stadtteilwerkstatt wurden auf dem im Jah r 2014 etablierten Wochenmarkt Informations-
stände mit Caféangebot platziert. Darüber hinaus stand ein Ev ent im Rahmen des ’Lebendigen 
Adventkalenders’ in Kooperation mit Kitas aus Kranichstein auf dem Programm. 
Seit 2017 finden zweimal jährlich im Frühjahr u nd im Spätsommer, durch den Förderverein Kra-
nichstein organisierte Flohmärkte statt. Sie werden sowohl von den Beschicker*innen aus dem 
Stadtteil als auch von Externen genutzt und er setzen den bislang stattfi ndenden Flohmarkt im 
Kontext des Stadtteilfestes ’Bunte Wiese’. 
AG Markt 
Aus der AG Platzgestaltung entstand die AG Markt, die deren Arbeit fortgeführt hat. Unterstützt 
von einem Vertreter des Marktamtes wurde im Mai 2014 die Eröffnung des Kranichsteiner Wo-
chenmarktes gefeiert, der drei Jahre lang freitags stattfand. Seit 2018 bietet in der ’Neuen Mitte’ 
nur noch ein Gemüsestand Waren an. Die übri gen Marktbeschicker*innen, die frische Lebens-
mittel anboten, haben sich aufgrund zu geringer Nachfrage zurückgezogen. 
                                                      
4  Einsatz für eine Anlaufstelle bzw.  einen Servicestützpunkt für ältere und hilfebedürftige Menschen mit integriertem 
Nachbarschaftstreff

Darmstadt ’Soziale Stadt’ Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 15 
 
AG Klimaschutz im Stadtteil 
Im November 2015 hat sich eine Arbeitsgruppe ko nstituiert, die sich mit dem Klimaschutzkon-
zept der Stadt Darmstadt auseinandergesetzt und die Optionen seiner Umsetzung auf Stadtteil-
ebene geprüft hat. Wichtige behandelte Themen waren Mobilität, Gebäudesanierung, regenera-
tive Energie, urban farming, nachbarschaftliche Zusammenarbeit, Beleuchtung im öffentlichen 
Raum und kommunale Gebäude als Modell für energetische Sanierung. Augenmerk wurde auch 
der Beratung von Bewohner*innen z.B. zum Stromsparen geschenkt. Die Arbeitsschwerpunkte 
wurden durch die Interessen der Teilnehmer*innen bestimmt.  
Umgesetzte Projekte der AG sind die Etablierung einer DB Leihstation für Fahrräder mit zwei 
Standorten (EKZ und Endhaltestelle der Straßenbahn) sowie die Unterstützung der Entwicklung 
eines gemeinsamen Heizkonzeptes für das Quartier Meißnerweg.
5  
AG Stadtteilarchiv 
Teilnehmer*innen, die über lange Jahre in der AG Kommunikation (s. Jahresberichte 2003 bis 
2013) Projekte und Prozesse der Sozialen Stadt begleitet haben, gründeten mit neu hinzugewon-
nen aktiven Bürger*innen die AG Stadtteilarchiv. Mit Unterstützung des Stadtarchivars bauen sie 
auf der Basis der Materialsammlungen älterer, zum Teil bereits verstorbener Bewohner*innen, 
ein Archiv auf. Die AG trifft sich in einem se chs bis achtwöchigen Turnu s in der Stadtteilwerk-
statt. Nachdem mit Hilfe des Stadtarchivars ein Verzeichnis entwickelt wurde, besteht aktuell die 
Hauptaufgabe in der Ablage der Materialien.  
Aus Archivmaterialien wurden für das 50-jährige Stadtteiljubiläum im Jahr 2018 eine Zeitung mit 
Artikeln aus dem Jahr 1968 und eine Ausstellung für den städtischen Festakt gestaltet. 
Seensanierung in Kranichstein 
Über zahlreiche Begehungen und Diskussionen haben Bewohner*innen fünf Jahre lang die Sa-
nierung des Erich-Kästner-Sees und des Brentanosees in Kooperation mit dem Tiefbauamt, dem 
zuständigen Wasserverband und ei nem Anglerverein begleitet. Deutlich wurde hierüber, dass 
die Seen mit der sie umgebenden Vegetation die ´G rüne Mitte´ des Stadtteils bilden, dass sie 
einen hohen Identifikationswert für den Stadtteil besitzen und in ihrer ökologischen Funktion wie 
in ihrem Freizeitwert sehr geschätzt werden.  
Bürgerhaushalt 
Seit dem Jahr 2011 hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt den Bürgerhaushalt als Beteiligungs-
instrument eingeführt und ausgebaut. Im Jahr 2017 wurden die Bewohner*innen über die Stadt-
teilrunde motiviert, sich aktiv mit Vorhaben und Projektideen zu beteiligen. Insgesamt wurden 13 
Vorhabenvorschläge und Projektideen für den Stadtteil eingereicht und zur Abstimmung ge-
bracht. Zur niedrigschwelligen Gestaltung des  Abstimmungsprozesses wurde neben dem On-
linevoting auch die Option der Stimmabgabe im Bürgerhaus beworben und wahrgenommen.  
Neben zahlreichen Vorschlägen zur Verbesserung von Rad- und Fußwegen hat der Vorschlag, ein 
Stadtteilbudget einzurichten, viel Zustimmung erfahren und unter den ersten drei Plätzen ran-
giert. Trotz der Ablehnung au fgrund der angespannten Haushalt slage der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt wird das Projekt, das zur Verbesserung der Beteiligung und Umsetzung stadtteilbezo-
gener Projekte und Aktivitäten beitragen soll, seitens des Stadtteils weiterhin in den Bürgerhaus-
halt eingebracht. 
                                                      
5  Die Eigentümer der Patiohäuser waren im Erstbezug nach Ferti gstellung des Quartiers über 30 Jahre verpflichtet, 
mit Strom zu heizen. Nach Auslaufen dieser Zeitspanne k onnte trotz Unterstützung der Stadt sowie des lokalen 
Energieversorger ENTEGA kein einheitliches Versorgungskonzept entwickelt werden, so dass die Eigentümer*innen 
Individuallösungen verfolgt haben. Vermehrt wurden Pe lletheizungen gebaut, deren Emissionen sowohl direkte 
Nachbarn als auch Anwohner*innen in den umliegenden Ho chhäusern stören. Ein gem einsames Konzept konnte 
bislang nicht entwickelt werden.

Darmstadt ’Soziale Stadt’ Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 16 
 
Arbeitskreis Asyl 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt war von 201 5 bis 2018 Standort einer hessischen Erstauf-
nahmeeinrichtung und hat darüber hinaus eine hohe Zahl geflüchteter Menschen aufgenommen. 
Neben der Unterbringung in Hotels (vorwiege nd 2015/2016) und in sogenannten Erstwohnhäu-
sern, war und ist die dezentrale Unterbringung in Wohnungen städtische Strategie zur Versor-
gung geflüchteter Personen und Familien. In Kranichstein wurden in Wohnungen der Wohnungs-
baugesellschaften und in Häusern von Einzel eigentümern viele Mens chen untergebracht. Dar-
über hinaus wurde ein Erstwohnhaus für unbegleitete minderjährige Geflüchtete (Träger AWO 
Hessen Süd) eröffnet.  
Für die Betreuung der dezentral untergebrachten Personen war der ’Sozialkritische Arbeitskreis 
Darmstadt e.V.’ (SKA) zuständig. Neben der aufsuchenden Beratung im Stadtteil führte er in der 
Stadtteilwerkstatt 2016 eine Sprechstunde durch. Auf Initiative der im Stadtteil ansässigen Eccle-
sia Gemeinde, dem Koordinationskreis Asyl Darmstadt und engagierter Bürger*innen aus dem 
Stadtteil gründete sich im Januar 2016 der Asylkreis Kranichstein. Die kooperative Leitung wurde 
dem ökumenischen Gemeindezentrum und der Stad tteilwerkstatt übertragen. Über die Zusam-
menarbeit mit den zuständigen Sozialarbeiter*innen des SKA wurde Hilfe und Unterstützung für 
die in Kranichstein lebenden Personen organisiert.  
Eine aktive Gruppe von 15 Personen bildet die Kerngruppe des Arbeitskreises und nimmt regel-
mäßig an monatlichen Sitzungen teil. Der Emailver teiler umfasst ca. 30 Personen, die an Infor-
mationen zu Asyl- und Fluchtthemen sowie für ehrenamtlich Tätige interessiert sind. Die Teilneh-
mer*innen engagieren sich in der Alltags-Begleitung, bei der Eingliederung und Bewältigung von 
Schule, Ausbildung und Arbeit sowie in der Sprachvermittlung. Teilweise sind sie auch politisch 
in diesem Themenfeld aktiv. 
In den Gruppenräumen der Stadteilwerkstatt werden an drei Tagen pro Woche niedrigschwellige, 
kostenlose Sprachkurse für unterschiedliche Kompetenzgrade von A1 bis B1 Niveau angeboten. 
Während in der Anfangsphase der Besuch geflüchteter Menschen überwog, werden die Ange-
bote inzwischen mehrheitlich von Menschen besucht, die schon seit längerer Zeit in Deutschland 
leben. Sie möchten ihre Sprachkompetenz verbessern und das B1 Niveau erreichen. 
Der Asylkreis kooperiert mit dem Koordination skreis Asyl (KoKAs) und dem Projekt Quartiers-
bühne Messel. Er erhält über die Ehrenamtskoo rdinatorin des Evangelischen Dekanats Darm-
stadt Stadt regelmäßig Informationen und Einla dungen zu Fortbildungsangeboten für freiwillig 
Engagierte. 
In der Zusammenarbeit mit KoKAs greift der Asylkreis Projekte und Initiativen auf, führt diese in 
Kranichstein durch und unterstützt stadtweite und überregionale Veranstaltungen. In Kooperation 
mit der Quartiersbühne Messel, einem durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ge-
förderten Projekt, findet wöchentlich ein Malk urs in den Räumen der Stadtteilwerkstatt in der 
Grundstraße 23 statt, an dem einheimische und geflüchtete Personen teilnehmen. Zur interkul-
turellen Woche 2018 organisierten die Gruppen aus Messel und Kranichstein eine gemeinsame 
Ausstellung im Landratsamt des Landkreises Darmstadt-Dieburg in Kranichstein. 
’Besser Zusammenleben in Kranichstein‘ 
Zur Gruppe ‘Besser Zusammenleben in Kranichstein‘ gehören Vertreter*innen von Migrant*in-
nen-Organisationen, Einzelpersonen (Zugewanderte und Ortsansässige) sowie hauptamtlich im 
Ökumenischen Gemeindezentrum und in der Stadtteilwerkstatt Tätige.  
Die Gruppe wurde 2017 zur Schaffung einer Plattform ins Leben gerufen, auf der sich Menschen 
aus Kranichstein begegnen und mit der kulturellen und religiösen Vielfalt der im Stadtteil leben-
den Menschen auseinandersetzen. Auf Initiative der Gruppe wurde im Jahr 2018 zum ersten Mal 
ein gemeinsames öffentliches Fastenbrechen während des Ramadans veranstaltet. Das Jubilä-
umsjahr 2018 wurde zum Anlass genommen, auf dem neu geschaffenen Sonnendeck am See 
eine interreligiöse Eröffnung des Stadtteilfestes ’Bunte Wiese’ zu feiern. Dass beide Aktivitäten 
im Stadtteil nicht nur Zuspruch fanden und von Bewohner*innen wie lokalen Akteuren auch kri-
tisch hinterfragt wurden, sah die Gruppe als Anlass für Gespräche und Diskussionen.

Darmstadt ’Soziale Stadt’ Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 17 
 
3.1.4 Perspektiven ab 2019 
Zur Aufgabe der Verstetigung und Stabilisierung der entwickelten Strukturen und Projekte sind 
neue Aktivitäten hinzugekommen. Nach Gründung des Vereins ’Hiergeblieben e.V.’, der sich dem 
Aufbau von Versorgungsstrukturen für Ältere und Hilfebedürftige im Stadtteil widmet, haben sich 
der Initiative viele Aktive unterstützend angeschlossen.  
Die Zuwanderung von geflüchteten Menschen bind et die Kräfte und Aktivitäten der Migranten-
organisationen (MOs), die bisher gemeinsam im AK MiKra zusammengearbeitet haben. Ein Asyl-
kreis wurde aufgebaut, in dem Ortsansässige sowie Vertreter*innen von MOs sich mit den Be-
darfen dieser Gruppe auseinandersetzten und gemeinsam Hilfs- und Unterstützungsangebote 
entwickeln. Von Seiten der Stadtteilwerkstatt werden die damit verbundenen Aufgaben unter-
stützt. Obwohl die Zuwanderung geflüchteter Mensch en zurzeit rückläufig ist, ist der Asylkreis 
weiter aktiv. Er widmet sich aktuell der Integration von Einwanderer*innen über Hilfen zur 
Sprachkompetenz und in der Unterstützung ihrer Integration in Arbeit. Darüber hinaus begleitet 
er noch nicht anerkannte Geflüchtete bei Asylverfahren. 
Auch die Aktivitäten der Gruppe ‘Besser zusammenleben Kranichstein‘ sollen ausgebaut werden. 
Ziel ist, dass in der Arbeit auch nicht religiöse Themen aufgegriffen werden.  
Ausgebaut werden soll auch die Befähigung der Stadtteilrunde und der AG ’Soziale Stadt’, an der 
Umsetzung der Leitlinien für Bürgerbeteiligungen mitzuwirken. 
Die AG 'Soziale Stadt' als Unter-AG der Stadtteilrunde ist nach wie vor auch für die Einbindung 
des Stadtteils in die Umsetzung der investiven Projekte von Bedeutung.  
Im Mittelpunkt des Engagements von Stadtteilwerkstatt und Stadtteilmanagement steht: 
– die Unterstützung der weiteren Netzwerkbildung im Stadtteil 
– die Sicherstellung der Adressatenbeteiligung an investiven Projekten 
– die Intensivierung der Vernetzung der Bewohner*innenarbeitsgruppen unter den Stichwor-
ten Integration und Interkulturelle Stadtteilarbeit. 
Zunehmendes Augenmerk ist in den kommenden Jahren auf die Verstetigung der positiven Ent-
wicklung der 'Sozialen Stadt' nach dem Auslaufen des Förderprogramms zu richten.  
3.2 Baustein 2 – Lokale Ökonomie / Beschäftigungsförderung 
3.2.1 Zwischenfazit und Ziele 
Seit Start des Programms wurden als Ziele die Reduzierung der Zugangsbarrieren benachteiligter 
Bewohner*innengruppen zum Arbeitsmarkt, die Erschließung auch niedrigschwelliger Beschäf-
tigungsfelder sowie die Verbesserung der Beschä ftigungssituation im Stadtteil verfolgt, unter 
anderem über sozialraumorientierte Projekte, wie u.a. Lokales Kapital für soziale Zwecke und 
BIWAQ. Dazu wurden Förderprogramme von ESF, Bund und Land im Stadtteil umgesetzt. 
In diesem Kontext wurden vielfältige Beratung s- und Qualifizierungsangebote zur Beschäfti-
gungsförderung realisiert. Einen hohen Stellenwert nahmen auch Hilfestellungen an der Schnitt-
stelle von der Schule zum Beruf ein.  
Im Rahmen der weiteren Programmgestaltung zeichnen sich als wichtige Ziele ab, den Gewer-
beverein in seiner Netzwerkarbeit zu unterstüt zen und niedrigschwellige Beschäftigungsfelder 
auch langfristig zu sichern. 
Über die Fortführung des Arbeitsmarktförderpr ogramms ’Ausbildungs- und Qualifizierungs-
budget’ des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration ist es möglich, Hilfe für Men-
schen zu bieten, die Unterstützung bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz benötigen oder 
in ihrem Beruf Fortschritte erzielen möchten.  
Über das Arbeitsmarktförderprogramm ’Ausbildungs- und Qualifizierungsbudget’ werden auch 
die Personalkosten des erfolgreichen Wohnumfe ldprojekts (Maßnahme ’Arbeitsgelegenheiten 
im Wohnumfeld’) getragen.

Darmstadt ’Soziale Stadt’ Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 18 
 
3.2.2 Projekte 2014 bis 2018 
3.2.2.1 Wohnumfeldverbesserung als Beschäftigungsförderungsmaßnahme 
Die im Jahr 2000 erfolgreich etablierte Ar beitsbeschaffungsmaßnahme (ABM) 'Wohnumfeld' 
(Träger: Initiative Arbeit im Bistum Mainz e.V. , ehemals: Ketteler-Cardijn-Werk) wurde 2006 in 
das Programm 'Passgenau in Arbeit' (PiA) und ab 2015 in das ’Ausbildungs- und Qualifizierungs-
budget’ (Arbeitsmarktförderprogramm des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration) 
transferiert. Kofinanziert wird die Maßnahme durch das Jobcenter Darmstadt. Die Sachkosten 
des Qualifizierungs- und Beschäftigungsprojektes werden seit 2000 aus Mitteln der 'Sozialen 
Stadt' getragen. 
Zur Definition des Aufgabenbereichs finden in regelmäßigen Abständen Abstimmungsgespräche 
mit dem Grünflächenamt, mit dem Stadtteilmanagem ent Freischlad + Holz sowie der Initiative 
Arbeit statt. Eine Vielzahl an umgesetzten Maßnahmen basiert auf Vorschlägen und Anregungen 
von Bewohner*innen des Stadtviertels. Die Leitung der Arbeiten vor Ort, über die in Rapportbe-
richten Rechenschaft abgelegt wird, obliegt dem Stadtteilmanagement.  
2014 wurden die Qualifizierungsplätze von fünf auf acht Personen aufgestockt. Im Schnitt sind 
sechs bis sieben der acht Plätze belegt.  
In den Jahren 2014 bis 2018 wurde neben regelmäßigen Reinigungs- und Pflegearbeiten die 
Mountainbike-Initiative der Erich-Kästner-Gesamtschule unterstützt, die am Schlepperprüffeld ei-
nen Pumptrack gebaut hat. Darüber hinaus wurden Pflanz- und Mäharbeiten, u.a. am Brentano-
see sowie auf dem Areal des ehemaligen Schlepperprüffeldes, durchgeführt.  
Von Aufwertungsarbeiten profitierten die Brentanoanlage mit Beachvolleyballfeld, die Grünanla-
gen und Wegeflächen sowie Spielpunkte südlich des Erich-Kästner Sees, Wegflächen in der 
Grundstraße zwischen Bartningstraße und Erich- Kästner-See, die Wendelstadtanlage, Bereiche 
zwischen Bartningstraße und Theodor-Reh-Straße sowie im Eingangsbereich der Erich-Kästner-
Schule. Aufgewertet wurden zudem der Spielbereich Gruberstraße, die Grünanlage Grundstraße, 
der Jugendtreff und das ehemalige Schlepperprüffeld an der Jägertorstraße, der Zugangsbereich 
zur Freien Comenius Schule, die Siemens-Straße sowie öffentliche Wege im Umfeld des Lidl-
Marktes. 
Finanzierung 2014 – 2018: 
Personalkosten: Ausbildungs- und Qualifizierungsbudget/  
Hessisches Sozialministerium (HSM): 133.800 EUR /  
Jobcenter Darmstadt: 72.776,00 EUR / Initiative Arbeit im Bistum Mainz e.V. (Eigenmittel): 
34.828,15 EUR 
'Soziale Stadt': 8.926,71 EUR Sachkosten 
3.2.2.2 BIWAQ – Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier (2015 - 2018) 
BIWAQ ist ein Förderprogramm im Rahmen des Europäischen Sozialfonds (ESF) und verbessert 
die Chancen von Bewohner*innen in benachteiligten Stadtteilen. Das Programm fördert Projekte 
zur Integration in Arbeit und zur Stärkung der lokalen Ökonomie. 
Seit 2008 legt BIWAQ als Partnerprogramm des Städtebauförderprogramms ’Soziale Stadt’ den 
Schwerpunkt bewusst auf benachteiligte Stadt- und Ortsteile. So verknüpft BIWAQ quartiersbe-
zogen lokale Bildungs-, Wirtschafts- und Arbeitsmarktprojekte mit städtebaulichen Maßnahmen 
und kooperiert eng mit den Partnern vor Ort – zum Beispiel dem Quartiermanagement, lokalen 
Vereinen oder Akteuren der Wirtschaftsförderung.  
Neben der ESF- Förderung fließen Bundesmittel (2015-2018 Bundesministerium für Umwelt, Na-
turschutz, Bau und Reaktorsicherheit, heute Bundesbauministerium) in sozialraumorientierte Pro-
jekte zur Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit und Stärkung der lokalen Ökonomie, die dem 
integrierten Ansatz der Sozialen Stadt Rechnung tragen.

Darmstadt ’Soziale Stadt’ Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 19 
 
3.2.2.3 'Engagiert im Quartier – Erfolgreich in Arbeit und Beruf' 
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat 2015-2018 d en Zuschlag für ein arbeitsmarktpolitisches 
Projekt im Rahmen des Förderprogramms BIWAQ erhalten. Das Projekt mit dem Titel ’Engagiert 
im Quartier - Erfolgreich in Arbeit und Beruf’ wird durch das Bundesministerium für Umwelt, 
Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und den Eu ropäischen Sozialfonds gefördert. In voran-
gegangenen Förderperioden erfolgte eine Direktförderung von Trägern auf Basis individueller An-
tragstellungen. Für die neue Förderperiode wurde zur Projektumsetzung eine städtische Koordi-
nierungsstelle eingerichtet 
Im Förderzeitraum 01.04.2015 bis 31.12.2018 wurde das Projekt in den Stadtteilen Kranichstein, 
Eberstadt-Süd und im Pallaswiesen-, Mornewe gviertel platziert. Für den genannten Förderzeit-
raum erhielt die Wissenschaftsstadt Darmstad t Zuwendungen zur nachhaltigen Integration von 
arbeitslosen Menschen ab 27 Jahren in Beschäftigung. Beteiligte Kooperationspartner waren die 
BAFF-Frauen-Kooperation gGmbH, Netzwerk ROPE e.V. und der Werkhof Da rmstadt e.V. Alle 
Träger haben bereits in vorangegangen Förderperioden BIWAQ-Projekte umgesetzt und sind seit 
langem im Bereich der Arbeitsmarktintegration tätig. 
In Kranichstein waren die Träger Netzwerk  ROPE e.V. und BAFF-Frauen-Kooperation aktiv. Das 
Netzwerk ROPE e.V. hat zur Projektumsetzung den QuartiersKlub Kranichstein im Gebäude des 
JugendKlubs Kranichstein eingerichtet und ist dort mit drei Mitarbeiter*innen tätig. Auch die Mit-
arbeiterin der BAFF-Frauen-Kooperation machte Beratungs- und Qualifizierungsangebote im 
Quartier. 
Über eine Kombination von Beratung, Begleitung und Vermittlung grundlegender berufsbezoge-
ner Kompetenzen und Praktika wurden bedarfsgerechte und individuelle Hilfestellungen zur Ver-
besserung von Beschäftigungschancen und Unterstützung zur Überwindung von Arbeitslosigkeit 
geboten. Hierzu gehörten leicht zugängliche Beratungen für Fragen der Existenzsicherung sowie 
von Arbeit und Beruf.  
In Werkstätten und Kursen bestand die Möglic hkeit, Stärken und Fähigkeiten kennenzulernen 
und verschiedene Tätigkeiten zu testen. Die Projektmitarbeiter*innen koordinierten den persön-
lichen Integrationsprozess, stellten den Kontakt zu Arbeitgebern her und begleiteten bei Bedarf 
auch nach erfolgreicher Beschäftigungsaufnahme. 
Beide Träger kooperierten in der Projektumsetzung mit der Stadtteilwerkstatt Kranichstein. Die 
Zusammenarbeit umfasst die Vermittlung von K lient*innen sowie die Gestaltung flankierender 
Angebote, die eine verbesserte soziale Teilhabe ermöglichte. Bereits bestehende Angebote der 
Stadtteilwerkstatt, wie das Internationale Frau enfrühstück, wurden sowohl zur Ansprache der 
Zielgruppe als auch zur Bedarfsermittlung genut zt. Hieraus entwickelte sich u.a. ein nied-
rigschwellig zugänglicher Gesprächskreis fü r Frauen, den eine Teilnehmerin des Frauenfrüh-
stücks gemeinsam mit der Projektleiterin der BAFF-Frauenkooperation gestaltete. In den Förder-
jahren 2015 und 2016 wurde von einem Mitarbeiter der Stadtteilwerkstatt und einem Mitarbeiter 
des Netzwerks ROPE e.V. ein Männercafé geführt. 
Im Projektzeitraum 2016 bis 2018 erweiterte ROPE e.V. sein Angebot um niedrigschwellige 
Sprachlernangebote sowie die Durchführung externer B1-Sprachprüfungen außerhalb von Integ-
rationskursen. Darüber hinaus übernahm der Träger stadtweit die Öffentlichkeitsarbeit für ehren-
amtlich durchgeführte Sprachlernangebote und stellte diese in einer Broschüre zusammen. Die 
Maßnahme war aufgrund der großen Zuwanderung von geflüchteten Menschen ab 2015 sowohl 
hilfreich für die Zielgruppe wie für Beratungs- und Betreuungseinrichtungen. 
Finanzierung: Laufzeit 3,5 Jahre  
ESF ca. 484.000 EUR jährlich (Gesamtstadt) 
Gesamtvolumen: ESF ca. 1,7 Mio. EUR 
Eigenmittel Wissenschaftsstadt ca. 170.000 EUR Darmstadt 
Eigenmittel Träger ca. 19.000 EUR

Darmstadt ’Soziale Stadt’ Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 20 
 
3.2.2.4 JUSTiQ – JUGEND STÄRKEN im Quartier 
JUSTIQ – JUGEND STÄRKEN im Quartier ist ei n weiteres ESF-Partnerprogramm der ’Sozialen 
Stadt’, das sich an Jugendliche und junge Erwachsene bis 26 Jahren richtet. Das Projekt 'JUSTiQ 
Darmstadt' wurde im Rahmen des Programms 'Jugend stärken im Quartier' durch das Bundes-
ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), das Bundesministerium für 
Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und den Europäischen Sozialfonds ge-
fördert. Das Modellprojekt wurde an den Förderstandorten Eberstadt Süd, Kranichstein und Pal-
laswiesen-, Mornewegviertel im Zeitraum von Januar 2014 bis Dezember 2018 umgesetzt.  
Unterstützt wurden junge Menschen zwischen  12 und 26 Jahren, die keine Ausbildung oder 
Berufsvorbereitung aufweisen, die den Schulbesuch verweigert oder abgebrochen haben sowie 
zugewanderte Menschen mit besonderem Integrat ionsbedarf. Die Wissenschaftsstadt Darm-
stadt kooperierte in der Umsetzung mit fünf Projektpartnern, dem Internationalen Bund e.V., dem 
Werkhof Darmstadt e.V., dem Bildungswerk de r hessischen Wirtschaft e.V., der BAFF-Frauen-
Kooperation gGmbH sowie dem Sozialkritischen Arbeitskreis Darmstadt e.V.  
Ziel war, über die Zusammenarbeit mit der Ar beitsagentur, dem Jobcenter und Berufsschulen 
effektive und effiziente Strukturen zwischen den Trägern der Jugendhilfe aufzubauen. Im Mittel-
punkt der Arbeit standen die vier methodisch en Bausteine Case Management, Beratung und 
Clearing, aufsuchende Jugendsozialarbeit und Mikroprojekte. Kernelement der Arbeit war das 
Case Management, über das Jugendliche individu ell und in intensiver sozialpädagogischer Ein-
zelfallarbeit für einen längeren Zeitraum betreut werden konnten.  
Darüber hinaus wurden schwer erreichbare junge Menschen über aufsuchende Jugendsozialar-
beit aktiviert und für Unterstützungs- und gesetzliche Regelangebote gewonnen. 
Die niedrigschwellige Beratung ermöglichte die Weiterleitung an zuständige Ansprechpersonen 
des Netzwerks der Jugendförderung im Quartier. Mikroprojekte im Rahmen von JUSTIQ, die mit 
investiven Maßnahmen verknüpft wurden, führten zu einem Mehrwert für das Quartier.  
Finanzierung:  
ESF ca. 200.000 EUR jährlich (Personalkosten), Eigenmittel Wissenschaftsstadt Darmstadt ca. 
200.000 EUR jährlich (Gesamtstadt) 
Gesamtvolumen: 1,6 Mio. EUR Laufzeit 4 Jahre (Gesamtstadt) 
3.2.3 Perspektiven ab 2019 
3.2.3.1 Wohnumfeldgruppe 
Das Wohnumfeldprojekt wird im Rahmen Förderp rogramms ’Ausbildungs- und Qualifizierungs-
budget’ auch 2019 mit acht Plätzen weitergeführt. Vor dem Hintergrund der Flüchtlingsthematik 
werden seit 2017 auch Geflüchtete in das Projek t integriert, gefördert über Sondermittel des 
Landes. Die Sachkosten werden wie bisher au s Mitteln des Bund-Länder-Programms 'Soziale 
Stadt' Kranichstein getragen.  
3.2.3.2 'BIWAQ' / 'JUSTiQ' 
Fragestellungen zur Gestaltung der Förderprogra mme im Kontext der ‘Sozialen Stadt‘ werden 
mit den zuständigen Mitarbeiterinnen im Sozialdezernat sowie in losen Abständen in der Projekt-
koordination behandelt. Nach Auslaufen der BIWAQ Förderung im Jahr 2018 wird das Modell-
programm ’Impulse der Arbeitsmarktpolitik’ (IdeA) mit der Deutschförderung der Stadt Darm-
stadt kombiniert. 
3.2.3.3 Modellprogramm ’Impulse der Arbeitsmarktpolitik’ (IdeA) – Projekt ’Digital dran 
bleiben für meine Zukunft’ 
Nach Auslaufen der BIWAQ-Förder ung Ende 2018 knüpft das Projekt ’Digital dran bleiben für 
meine Zukunft’ im Rahmen des Landes-ESF-Programms ’Impulse der Arbeitsmarktpolitik’ (IdeA) 
an die Erfolge von BIWAQ an.

Darmstadt ’Soziale Stadt’ Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 21 
 
Das Projekt wird 2019 -2020 von einem Trägerve rbund, bestehend aus der Wissenschaftsstadt 
Darmstadt, Netzwerk ROPE e.V., Werkhof Darmstadt e.V., der BAFF-Kooperation gGmbH sowie 
der TU Darmstadt (httc - Hessisches Telemedia Technologie Kompetenz-Center) durchgeführt. 
Das Programm fördert modellhafte und innovative Maßnahmen, die digitales Lernen und berufs-
bezogene Sprachförderung in den Fokus nehmen . Vorrangig in den Sozialen-Stadt-Quartieren 
richtet sich das Projekt an arbeitslose und arbeitssuchende Menschen, Migrant*innen mit 
Sprachförderbedarf, Geringqualifizierte und Beru fswiedereinsteiger*innen. In Kranichstein kön-
nen interessierte Menschen über Netzwerk ROPE e.V. individuelle Beratung zur Integration in 
Arbeit in Anspruch nehmen. Gleichzeitig können sie an niedrigschwelligen Qualifizierungsange-
boten und digitaler Grundbildung teilnehmen. An  das Projekt ist auße rdem die Fachstelle 
Deutschförderung angebunden. Diese berät zu Sprachförderung als Baustein der Arbeitsmarktin-
tegration und vermittelt niedrigschwellige Angebote zum Erlernen der deutschen Sprache. Ideal-
erweise soll dies wohnortnah und mit dem Ziel der Einbindung von Teilnehmer*innen in ihre 
Nachbarschaft geschehen. 
JUSTIQ 
Das Programm JUSTIQ – Jugend stärken im Quartier wird mit einer Laufzeit vom 01.01.2019 – 
30.06.2022 fortgesetzt.

Darmstadt ’Soziale Stadt’ Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 22 
 
Baustein 2 – 
Lokale Ökonomie / 
Beschäftigungs- 
förderung 
 
 
Wohnumfeldgruppe, 
Bau 
Mountainbikestrecke  
   
  
 
JUSTiQ – Schulver-
weigerer-Projekt,  
Sozialkritischer  
Arbeitskreis Darm-
stadt 
(Quelle: Jugendamt) 
   
  
JUSTiQ – Street-
worker,  
Werkhof e.V. 
(Quelle: Jugendamt)

Darmstadt ’Soziale Stadt’ Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 23 
 
3.3 Baustein 3 – Förderung des sozialen und kulturellen Lebens 
3.3.1 Zwischenfazit und Ziele 
Das soziale und kulturelle Leben im Stadtteil is t maßgeblich mit den Schulstandorten der Erich-
Kästner-Schule Grundschule, der Integrierten Gesamtschule als Ganztagsschule, den Angeboten 
der Kinder- und Jugendeinrichtungen, dem Stadtteilbüro des städtischen Sozialdienstes und der 
Stadtteilwerkstatt verbunden. Darüber hinaus wird das Stadtt eilleben von den ehrenamtlichen 
Strukturen der Vereine, Initiativen und religiösen Gemeinschaften gestaltet und geprägt. 
Vor dem Hintergrund der demographischen und sozial-ökonomischen Situation wurden und wer-
den neben Projekten für die klassischen Zielgruppen der Einrichtungen insbesondere generatio-
nenübergreifende sowie nachbarschaftsbildende Pr ojekte und Projekte für Jugendliche, Mig-
rant*innen, Geflüchtete und Asyl suchende entwickelt und unterstützt. Die zielgerichtete Ent-
wicklung und Umsetzung von Projekten ist insbesondere aufgrund der Einbindung der 'Sozialen 
Stadt' in die funktionierenden Netzwerkstrukturen des Stadtteils effektiv und erfolgreich. 
Von besonderer Wichtigkeit für die Zukunft ist, die Mittel- und Ressourcenverteilung im sozialen, 
kulturellen und schulischen Bereich an die nach wie vor hohe Integrationsleistung des Stadtteils 
anzupassen und zu sichern. Wichtige Gruppen, denen dabei eine besondere Aufmerksamkeit zu 
widmen ist, sind Familien und Alleinerziehende in  prekären Lebenssituationen, Kinder und Ju-
gendliche sowie die ältere Generation der Zuwanderer*innen.  
Eine neue Zielgruppe sind zugewanderte Geflüc htete (Familien und Einzelpersonen), die im 
Stadtteil dezentral untergebracht wurden. Ziel is t, sie in bestehende Angebote zu integrieren, 
bedarfsorientierte neue Aktivitäten zu initiieren und damit verbundene Projekte umzusetzen. 
3.3.2 Projekte 2014 bis 2018 
3.3.2.1 Projekt 'Beratungs- und Bildungszentrum Darmstadt Nord' 
Zur Stabilisierung des Projektes 'Beratungs- und Bildungszentrum Darmstadt Nord' wurde dem 
Diakonischen Werk Darmstadt Dieburg (DW Da-Di) im Förderjahr 2014 im Zuge der degressiven 
Förderung eine weitere Zuwendung in Höhe von 39.500 EUR gewährt. 
Am Standort Kranichstein konnten hierüber sowi e durch den Eigenanteil des DW Da-Di die im 
ersten Förderjahr 2012 eingerichteten Stellen6 weiter finanziert werden.7  
Über die Startförderung der Glücksspirale konn te dem Beratungs- und Bildungsbedarf von be-
nachteiligten Zielgruppen mit Aktivitäten und Angeboten entsprochen werden. In diesem Kontext 
wurden neue Kooperationen zur Unterstützung von Bildungsangeboten und der Stärkung von 
Alltagskompetenzen gebildet. 
Der Bedarf zur Fortsetzung sowohl der Berat ung als auch der Gruppenangebote und Veranstal-
tungen ist vorhanden, da nach wie vor Informat ions- und Kompetenzdefizite festzustellen sind. 
Auch die Nachfrage nach individueller Beratung nimmt kontinuierlich zu. Angebote wie Ausfüll-
hilfe, Männer/Vätertreff, Gruppentreff 55+, Fr auengymnastik haben sich etabliert und werden 
gut angenommen. Auch die Nachfrage nach Fahrradkursen und dem Kurs ‘Auskommen mit dem 
Einkommen‘ ist hoch. Das Angebot individueller Sprachförderung reagiert auf den permanenten 
Bedarf im Stadtteil. 
Damit Angebote für die in unterschiedlicher Weise benachteiligten Zielgruppen aufrechterhalten 
und diversifiziert werden können, ist das Diakoni sche Werk Darmstadt Dieburg kontinuierlich 
bemüht, neue Projekte zu akquirieren und Koopera tionen aufzubauen. Übergreifendes Ziel ist, 
Bildungsbenachteiligung abzubauen und Teilhabe am sozialen, ökonomischen, politischen Leben 
zu unterstützen. 
                                                      
6  Vollzeit-Stelle Mitarbeiter in der Mi grationssozialarbeit für Beratungs- und Gruppenarbeit, 50%-Stelle Integrationsas-
sistentin zur Unterstützung und Begleitung von Angeboten und Veranstaltungen 
7  Darüber hinaus wurden Mittel fü r Bildungsangebote und Veranstaltungen an den Standorten der Gemeinwesenarbeit 
in Arheilgen und Kranichstein eingesetzt.

Darmstadt ’Soziale Stadt’ Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 24 
 
Auf dem Feld der Familienförderung ist es gelungen, das seit 2013 durch die Software AG Stif-
tung finanzierte Diesterweg-Stipendium in Darmstadt zu etablieren. Das Stipendium ist das erste 
deutsche Familienstipendium, das Schüler*innen beim Übergang von der 4. in die 5. Klasse be-
gleitet. Gemeinsam mit ihren Eltern und Geschw istern werden sie in einem breitgefächerten 
Bildungsprogramm zu naturwissenschaftlichen und kulturellen Themen, zu Sprache und Literatur 
an verschiedenen Bildungsorten in Darmstadt gefördert. Die Eltern werden parallel in ihrer Kom-
petenz als Erziehungs- und Bildungsbegleiter ge stärkt. Beeindruckt von Format und Erfolg des 
Stipendiums in Frankfurt hat die Software AG Stiftung entschieden, das Bildungsprogramm in 
Darmstadt, in der Träg erschaft des Diakonischen Werks Darmst adt-Dieburg, zu realisieren. Im 
Stadtteil Kranichstein haben in der ersten Phase 2013 / 2014 drei Familien ein Stipendium erhal-
ten. In den folgenden zwei Phasen erhielten weitere fünf Familien eine Förderung. 
Ein gemeinwesenorientiertes Projekt des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge hat die 
weiterhin befristete Beschäftigung einer Integrationsassistentin in Kranichstein ermöglicht. Über 
sie konnten die Angebote für Ältere und die Förderung des freiwilligen Engagements für Hilfe-
bedürftige sowie die Entwicklung von interkulturellen Begegnungsmöglichkeiten in Kooperation 
mit dem Verein Hiergeblieben e.V. fortgesetzt werden. In diesem Rahmen wurde auch die be-
gonnene Zusammenarbeit mit den Migrantenorganisationen fortgesetzt. 
Zur Sicherung der Beratungsarbeit wurden EU-Mi ttel im Förderbereich Migration und Flucht 
(AMIF-Fonds) beantragt. Eine Bewilligung der Mittel erfolgte im Juni 2015. Über die projektbezo-
gene Förderung wird auf die Bedarfe unterschiedlicher Gruppen im Stadtteil reagiert. 
Finanzierung 2014:  
Lotteriemittel Glücksspirale 39.500 EUR 
Flüchtlingsfond EKHN 25.000 EUR,  
Eigenmittel Diakonisches Werk Darmstadt Dieburg 30.993,80 EUR. 
3.3.2.2 Beratungsangebote in der Stadtteilwerkstatt 
Die Stadtteilwerkstatt Kranichstein ist mit ihrem Beratungsangebot neben dem städtischen So-
zialdienst insbesondere für eingewanderte Menschen und Flüchtlinge die einzige Beratungsstelle 
im Stadtteil, die über unabhängige Beratung Un terstützung in schwierigen Lebenslagen bietet. 
Das Angebot wurde im Zeitraum 2014 bis 2015 trotz der nicht vorhandenen Förderung durch die 
Quartiermanagerin in geringem Umfang aufrechterhalten. 
Im Oktober 2015 wurde die durch das Diakonische Werk in der Stadtteilwerkstatt etablierte Stelle 
wieder besetzt.8  
Gemäß der Statuten des AMIF-Fonds im Bereich ‘Fortentwicklung der Aufnahmebedingungen‘ 
lag ein Schwerpunkt der Tätigkeit in der unabhängigen Flüchtlingsberatung. Dieser beschränkte 
sich nicht auf den Stadtteil Kranichstein, sondern bezog die Stadt Darmstadt und den Landkreis 
Darmstadt-Dieburg ein. Der Bew illigungszeitraum für die Projektförderung erstreckte sich vom 
30.06.2015 bis 29.05.2018. Über eine Anschlussfinanzierung durch den AMIF-Fonds für den För-
derzeitraum 2018 – 2020 sowie die Einrichtung von MBE-Stellen (Migrationsberatung für Erwach-
sene) durch die Wissenschaftsstadt Darmstadt ist die Beratungsar beit in der Stadtteilwerkstatt 
erneut gesichert. 
Die Förderung durch den AMIF-Fonds umfasst eine Anteilsfinanzierung in Höhe von 75%. Die 
zur Gesamtfinanzierung erforderlichen Eigenmittel des Trägers in Höhe von 25% setzten sich für 
den Förderzeitraum 2015 – 2018 aus Zuschüssen des Flüchtlingsfonds der EKHN, dem Arbeits-
markt- und Qualifizierungsprogramm der EKHN sowie Eigenmitteln des Diakonischen Werks 
Darmstadt-Dieburg zusammen. Die Eigenmittel der Folgeförderung werden durch das Diakoni-
sche Werk Darmstadt-Dieburg erbracht. 
                                                      
8  Nach der Bewilligung eines kooperativen Projektantrags ge meinsam mit dem Sozialkritischen Arbeitskreis Darmstadt 
e.V. im Rahmen der AMIF-Fonds (Asyl, Migration, Integrations- Fonds) konnte der bereits von 2009 bis Oktober 2014 
tätige Kollege seine Arbeit erneut aufnehmen.

Darmstadt ’Soziale Stadt’ Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 25 
 
Mit den Mitteln aus dem Arbeitsmarkt- und Qualifizierungsprogramm konnte im Rahmen der  
1. AMIF-Förderperiode eine weitere Kollegin zur Integration von Migrant*innen sowie Geflüchte-
ten in den Arbeitsmarkt eingesetzt werden. Der Projektbaustein wurde mit dem BIWAQ-Projekt 
vernetzt, da hier eine Zielgruppenerweiterung ( geflüchtete Personen) möglich war. Im Rahmen 
der 2. AMIF-Förderperiode steht das Management des Übergangs von geflüchteten Personen in 
die Regelstrukturen bei der Beratung im Vordergrund. 
Finanzierung: 
2014: Lotteriemittel Glücksspirale, Flüchtlingsfond EKHN, Eigenmittel Diakonisches Werk Darm-
stadt Dieburg  
2015 - 2018: Eigenmittel Diakonisches Werk Darmstadt Dieburg, Oktober 2015 bis Mai 2018 
Bundesministerium des Inneren, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge AMIF-Fonds, Flücht-
lingsfond der EKHN, dem Arbeitsmarkt und Qualifizierungsprogramm der EKHN sowie Eigenmit-
teln des Diakonischen Werks Darmstadt-Dieburg 
2018: Migrations- und Flüchtlingsfond AMIF des Bundesamtes für Migration und Flucht / Mittel 
der Wissenschaftsstadt Darmstadt für Migrationsberatung von Erwachsenen. 
3.3.2.3 Unterstützung von Initiativen / Vereinen 
Hiergeblieben e.V. – Wohnen mit Versorgungssicherheit in Kranichstein 
Der Verein Hiergeblieben e.V. verfolgt über ein Pilotprojekt das Ziel, die Versorgungsidee des 
’Bielefelder Modells’ in Kranichstein umzusetzen. Dort haben ambulante Pflegedienste, Woh-
nungswirtschaft und Kommune sowie weitere Dienstleister in dauerhafter Kooperation Service-
zentren aufgebaut, in denen Beratung und ambu lante Pflege ohne Betreuungspauschale ange-
boten werden. Die Servicezentren sind in der Regel mit einem Nachbarschaftscafé als sozialem 
Treffpunkt verbunden. Ziel ist, hierüber ein möglichst langes Wohnen in den ‘eigenen vier Wän-
den‘ mit pflegerischer Versorgung, Sozialberatung und nachbarschaftlicher Begegnung zu ermög-
lichen. 
Auch das ’Kranichsteiner Modell’ sieht die Etablierung eines Service- und Beratungszentrums für 
hilfebedürftige sowie ältere Bewohner*innen im Stadtteil vor. Geplant wird, ein Servicezentrum 
aufzubauen, das mit einem ambulanten Pflegeange bot ’rund um die Uhr’ möglichst zu Fuß er-
reichbar ist. Damit verbunden werden soll ein eh renamtlich geführtes Na chbarschaftscafé, in 
dem Beratungen zu Wohnraumanpassung, Pfl ege- und sozialen Themen auch für Angehörige 
sowie Nachbarschaftshilfe und haushaltsnahe Dienstleistungen angeboten werden. 
Die Vernetzung von Wohnungswirtschaft, Pflegewirtschaft, Kommune und Verein wird verfolgt, 
um gemeinsam die Voraussetzungen für das Älterwerden im eigenen Heim zu schaffen.  
Sofern dies in Kranichstein gelingt, kann das Modell wegweisend für andere Stadtteile in Darm-
stadt sein.  
Durch die Stadtteilwerkstatt wurde der Verein Hiergeblieben e.V. im Zeitraum 2014 bis 2018 
insbesondere bei der Akquisition von Fördermitteln unterstützt. Sie richtete sich an das Kurato-
rium Deutsche Altershilfe (KDA), den Sparkassen- und Giroverband, die Stiftung Deutsches Hilfs-
werk (Fernsehlotterie ‘Ein Platz an der Sonne‘) und die Software AG Stiftung.  
Aus Mitteln des KDA wurde 2014 die Entwicklung eines Konzeptes für das ’Kranichsteiner Ver-
sorgungsmodell’ finanziert. Damit konnte der Verein eine Honorarkraft einstellen, die gemeinsam 
mit Mitgliedern des Vereins, in Zusammenarbei t mit der Stadtteilwerkstatt und Bewohner*in-
nengruppen am Konzept arbeitete.  
Mit Unterstützung der Stadtteilwerkstatt wurde das Konzept für die Antragstellung des Quar-
tiersprojekts ’Wohnen mit Versorgungssicherheit im Stadtteil Kranichstein’ bei der Stiftung Deut-
sches Hilfswerk weiterentwickelt. Im November 2015 erhielt der Verein die dreijährige Förderzu-
sage (02/2016 – 01/2019) für die Finanzierung einer hauptamtlichen Kraft für die Umsetzung. Die 
Mittel zur Kofinanzierung des Projektes wurden über die Software AG Stiftung Darmstadt gestellt 
und für den gleichen Förderzeitraum bewilligt.

Darmstadt ’Soziale Stadt’ Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 26 
 
Von November 2017 bis März 2018 wurde der Folgeantrag für die Fortsetzung der Finanzierung 
bis Februar 2021 entwickelt. Auch dieser Antr ag wurde 2018 von der Stiftung Deutsches Hilfs-
werk sowie der Software AG Stiftung Darmstadt bewilligt.  
Die Stadtteilwerkstatt unterstützt die Arbeit des Vereins durch Koordinierung von Arbeitsgrup-
pensitzungen der Arbeitsgruppe Partizipation, die das Projekt im Stadtteil bekannt macht. Sie 
berät auch den ehrenamtlich tätigen Vorstand und unterstützt die Entwicklungspartnerschaft zur 
Umsetzung des Kranichsteiner Versorgungsmodells an Runden Tischen. 
Seit 2017 plant die Wohnungsgesellschaft GWH in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz 
und dem Verein Hiergeblieben e. V. die Einrichtun g einer Tagespflege mit integriertem Service-
zentrum auf einem eigenen Grundstück an zentraler Stelle im Stadtteil.  
3.3.2.4 Kooperative Zielgruppenarbeit AG Senioren 
Die AG Senioren koordiniert und bündelt die Angebote für ältere Menschen im Stadtteil. In der 
AG wirken alle im Stadtteil ansässigen Einrichtungen, die Angebote für die Zielgruppe gestalten, 
mit. Hinzu kommen Bewohner*innen, die sich ehr enamtlich in Einrichtungen engagieren oder 
die sich an Aktivitäten der AG beteiligen. 
Die Stadtteilwerkstatt ist durch die Quartiermanagerin und die Integrationsassistentin, die den 
Seniorentreff (Zugvögel, s. Bericht 2011 – 2013) für ältere Einwanderer aus der Türkei begleitet, 
in der AG vertreten.  
Der Verein Hiergeblieben e.V. ist seit seiner Gründung im Jahr 2013 ebenfalls aktiv. Über ihn und 
sein Quartiersprojekt wurde eine Reflexion zur Rolle und Funktion der AG für den Stadtteil ange-
stoßen. Da im Kontext des Aufbaus von Strukturen und Angeboten für ältere Menschen die Not-
wendigkeit zur Etablierung eines begleitenden Gremiums gesehen wird, wurde u.a. geprüft, ob 
eine entsprechende Weiterentwicklung der AG möglich ist. Da die bisherige Arbeit der Akteure 
stark von Themen zur Freizeitgestaltung sowie der Organisation des Kranichsteiner Seniorenfes-
tes geprägt ist, zeigte sich, dass neue Aufgaben eine Herausforderung darstellen. Zurzeit ist da-
von auszugehen, dass erst mit der Einrichtung  der Tagespflege und des Servicezentrums ein 
entsprechender Schritt vollzogen werden kann. 
Eine wichtige Aktivität der AG war die Teilnahme an den Wahlen der Interessenvertretung für 
ältere Menschen in Darmstadt im Jahr 2016. Es gelang die Aufstellung einer Kranichsteiner Liste 
mit zehn Kandidaten. In der Stadtteilrunde wurd e die Listenfolge der Kandidat*innen per Wahl 
festgelegt. Aufgrund der hohen Wahlbeteiligung im Stadtteil und einem ehemaligen Stadtverord-
neten auf Platz 1 der Liste wurden zwei Personen in die Interessenvertretung gewählt. Weiteren 
Personen mit Wohnsitz im Stadtteil, die über ande re Listen zur Wahl standen, ist der Einzug in 
die Interessenvertretung ebenfalls gelungen. Ein positiver Effekt ist, dass Themen des Stadtteils 
sehr gut in die Interessenvertretung eingebracht werden können.  
3.3.2.5 Gemeinwesen orientiertes Integrationsprojekt 'Selbstbestimmt Älter werden im 
Quartier' 2013 bis 2016 
Ende 2013 ging das durch das Bundesamt für Migr ation und Flüchtlinge (BAMF) geförderte In-
tegrationsprojekt 'Selbstbestimmt Älter werden im Quartier – Einheimische und Eingewanderte 
engagieren sich für Begegnungsorte in der Nachbarschaft' an den Start.  
Es wurde als Kooperationsprojekt des Vereins Hiergeblieben e.V. beantragt, um die Ansprache 
und die Gewinnung von Migrantenmilieus für die Teilhabe und Beteiligung am 'Kranichsteiner 
Versorgungsmodell' möglich zu machen.

Darmstadt ’Soziale Stadt’ Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 27 
 
Die Hauptziele des Projektes waren: 
– eine Sensibilisierung einheimischer und eingewanderter Bürger*innen sowie professionel-
ler Kräfte der Altenhilfe für kulturelle Unterschiede und Bedürfnisse  
– die Erarbeitung eins Konzeptes für Orte der  Begegnung, zur Angebotsgestaltung, Ausstat-
tung, Führung und Finanzierung von Begegnungsorten in der Nachbarschaft. 
– der Aufbau eines 'multiörtlichen Nachbarschaftstreffs' als Netzwerk kooperierender Einrich-
tungen und Institutionen mit quartiersnahen, generationenübergreifenden Angeboten. 
Seit 2014 wird das Projekt über eine Inforeihe zu den Themen ‘Älterwerden in Deutschland‘, 
‘Hilfe- und Unterstützungssysteme‘, ‘Gesundheits-, Ernährungs-, medizinische Fragestellungen‘ 
bekannt gemacht.  
Ziel der Kooperation mit dem MIDIA-Projekt 9 war die Bündelung von Aktivitäten, Erfahrungen 
und Fragestellungen in der Zusammenarbeit mit Migrantenorganisationen sowie in der interkul-
turellen Öffnung von Institutionen und Trägern. Für das Projekt 'Selbstbestimmt Älterwerden im 
Quartier' schuf die Kooperation Zugänge zu Ak teuren und Diensten sowie Institutionen der Al-
tenhilfe, die die Inforeihe mit Referent*innen begleiteten. 
Zur Durchführung niedrigschwelliger Informatio nsveranstaltungen wurd en Kooperationen mit 
der Ahmadiyya Muslim Jamaat e.V.  Darmstadt, dem afghanischen Verein Pohana e.V., der tür-
kisch / alevitischen Frauengruppe ELELE und der türkischen Seniorengruppe Zugvögel etabliert. 
Ziel war die Vorstellung und das Kennenlernen der Ziele und Projektideen des Vereins Hierge-
blieben e.V. sowie die gemeinsame Findung von zu bearbeitenden Themen. 
Im Ergebnis wurde im Jahr 2015 das Konzept fü r einen multiörtlichen Nachbarschaftstreff ent-
wickelt. Es entstand eine Arbeitsgruppe, die di e Angebotsplanung für den Nachbarschaftstreff 
fortsetzte und für diesen Angebote an unterschiedlic hen Orten eröffnete. Beispiele hierfür sind 
ein Lesetreff, eine Lauf- und Spaziergehgruppe sowie die Planung eines Mittagstisches im Öku-
menischen Gemeindezentrum. Ein Internationaler Frauentreff im Bürgerhaus wurde fortgeführt. 
In Kooperation mit dem IB Jugendcafé Chillmo initiierte die Koordinatorin von Hiergeblieben e.V. 
einen Kinoabend für Junggebliebene. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) bietet seit 2016 im Bür-
gerhaus einen Kurs zur Sturzprävention an. 
Finanzierung: 
Zuwendungen aus Bundesmitteln 2014: Bundesministerium des Inneren, Bundesamt für  
Migration und Flüchtling 47.193,43 EUR; Eigenmittel Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg 
8.969,7 EUR 
Zuwendungen aus Bundesmitteln 2015: Bundesministerium des Inneren, Bundesamt für  
Migration und Flüchtling 46.978,27 EUR; Eigenmittel Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg 
12.069,33 EUR. 
Zuwendungen aus Bundesmitteln 2016: Bundesministerium des Inneren, Bundesamt für  
Migration und Flüchtling 46.978,27 EUR; Eigenmittel Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg 
12.069,33 EUR. 
3.3.2.6 Projekt ’INKA – In Kranichstein Aktiv’ 2017 bis 2020 
Zur Unterstützung des ’Multiörtlichen Nachbarschaftstreffs‘ wurde das Projekt ‘INKA – In Kra-
nichstein Aktiv‘ entwickelt. Das erneut aus Lottomitteln der Glücksspirale geförderte INKA-Pro-
jekt sichert die Beschäftigung der Integrationsassistentin in der Stadtteilwerkstatt sowie die Er-
gänzung des Teams durch eine Projektleitung im Umfang einer 50 %-Stelle. 
Im Projekt, das die Gestaltung  von Stadtteilleben un d Stadtteilkultur verfolgt, sind Begegnung, 
Kommunikation und Aktivitäten von Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft sowie aus 
                                                      
9  Migrantinnen und Migranten im Alter in Darmstadt – Kooperationsprojekt des Interkulturellen Büros und der TU-
Darmstadt

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unterschiedlichen sozialen Milieus und unterschiedlichen Alters wichtige Themen. Ziel ist einer-
seits eine stärkere Identifizierung mit Kunst und Kultur, andererseits mit dem Stadtteil selbst und 
mit den Menschen im Quartier zu erreichen. Projektschwerpunkte sind: 
– Benachteiligte Bewohner*innen aktiv an der Gestaltung von Stadtteilkultur zu beteiligen 
– Kultur in ihren vielfältigen Facetten im Stadtteil erlebbar und barrierefrei erreichbar zu ma-
chen 
– Aktivitäten multiörtlich, in unterschiedlichen Einrichtungen im Stadtteil zu platzieren 
– Aktivitäten, Angebote und Veranstaltungen im Stadtteil in einem Bildungs- und Kulturkalen-
der mit dem Namen INKA abzubilden. 
Wichtige Angebote und Aktivitäten sind: 
– ein monatlicher im Bürgerhaus stattfindender internationaler Frauentreff (Austausch, Malen, 
Basteln, gemeinsamen Abendessen)  
– ein Koch- und ein Nähkurs für Erwachsene und Jugendliche, in Kooperation mit der Schulso-
zialarbeit des Sozialkritischen Arbeitskreises Darmstadt, angeleitet durch Engagierte aus 
dem Stadtteil 
– ein offenes Singen in der ’Neuen Mitte’ seit August 2018, während der Wintermonate in 
Räumen des Vereins Menschenskinder e.V. und der freien Comenius Schule, angeleitet 
durch eine Musikpädagogin, unterstützt durch eine engagierten Musikerin aus dem Stadtteil 
– eine wöchentlich im Bürgerhaus zusammenkommende Theatergruppe, gegründet im Okto-
ber 2018 durch eine Theaterpädagogin und Clownin brasilianischer Herkunft in Zusammen-
arbeit mit der Integrationsassistentin  
– in Planung: ein Geschichtenspaziergang durch  Kranichstein, bei dem an unterschiedlichen 
Orten und Stationen Menschen Geschichten au s ihrem Leben in Kranichstein erzählen 
(Schwerpunkt eingewanderte Einzelhändler*innen).  
Zu den Herausforderungen für die Zukunft gehör t die Gewinnung von Einrichtungen und Enga-
gierten, die Teil des Netzwerks INKA werden, die Räume bereitstellen und Angebote mitgestal-
ten. Eine wichtige Voraussetzung hierfür ist die Intensivierung der Mittelakquisition zur Finanzie-
rung von Sach- und Honorarmitteln. Geplant ist u.a. einen Fortsetzungsantrag zur Verlängerung 
des Projektes auf fünf Jahre bei der Glücksspirale zu stellen. 
Finanzierung:  
Zuwendungen Lotterie Glücksspirale 2017 80.722,00 EUR / 2018 81.655,00 EUR  
Eigenmittel Diakonisches Werk Darmstadt Dieburg 2017 20.180,00 EUR / 2018 20.413,00 EUR.  
3.3.2.7 Zusammenarbeit mit Migrant*innenorganisationen 
Die Stadtteilwerkstatt unterstützt Vereine u nd Gruppen eingewanderter Menschen dabei, sich 
selbst zu organisieren und zu profilieren, Räume für ihre Arbeit zu finden sowie Fördermittel zu 
akquirieren. Im Bereich der Migrant*innenorganisation(Mos) hat sich der vietnamesische Sport- 
und Kulturverein Vovinam-Vietvodao Darmstad t e.V. neu gegründet. Ghanaische Einwanderer 
haben die Gruppe Komasi ins Leben gerufen, die sich seit September 2018 regelmäßig in den 
Räumen der Stadtteilwerkstatt trifft, um gemeinsame Aktivitäten zu planen 
Der Verein Somalisches Komitee – Information und Beratung in Darmstadt und Umgebung e.V. 
erhielt Unterstützung bei der Antragstellung, Berichterstattung und Abrechnung von Fördermit-
teln. Nachdem 2012/2013 eine Projektförderung über Aktion Mensch ermöglicht wurde, wurden 
für die Fortsetzung einer Kindergruppe Mittel des Deutschen Kinder-Hilfswerks eingeworben.  
Die Stadtteilwerkstatt Kranichstein wirkte nicht nur bei der Antragstellung und Berichterstattung 
zum Projekt, sondern auch bei der Erstellung des Verwendungsnachweises mit. 
Über die Zusammenarbeit mit der Hessischen Sportjugend und dem Verein Somalische Kultur 
und Integration e.V. ist im Jahr 2014 eine Kooper ation zwischen dem Darmstädter Sportverein

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SG Eiche und dem Verein Somalische Kultur und Integration e.V. entstanden. Ziel ist die Etablie-
rung eines Fußballprojektes. Eine Gruppe von 20 Jugendlichen, zu denen mehrheitlich unbeglei-
tete minderjährige Geflüchtete gehören, wurde in  den Sport-Verein aufgenommen. Dieser hat 
den Jugendlichen über Patenschaften freies Trai ning ohne Beitragspflicht ermöglicht und die 
Ausstattung mit Trainingskleidung sichergestellt. 
Weiter ausgebaut wurde auch die Kooperation zwischen dem Kultur- und Sportverein Vovinam-
Vietvodao Darmstadt e.V. und dem JugendKlub Kranichstein, wo der Verein regelmäßig nied-
rigschwellige Kampfsportkurse anbietet. Als Vere in im Verein bietet Vovinam im ansässigen 
Sportverein Blau-Gelb e.V. Kampfsporttraining an. 
Seit 2017 kooperiert die Stadtteilwerkstatt auch mit dem bundesweit tätigen herkunftsunabhän-
gigen, frauenspezifischen Dachve rband von Migrant*innenorganisationen (DaMigra). Zwei bis 
drei Mal jährlich werden Infoveranstaltungen durchgeführt, in denen eine Mitarbeiterin von 
DaMigra Gruppen und Vereine über Fördermöglichkeiten und Projekte informiert. Aus dem vom 
Bundesamt für Migration und Flüchtlinge geförder ten MUT-Projekt, das der Verband umsetzt, 
erhielt die Stadteilwerkstatt 2017 und 2018 einen Zuschuss für Fahrradkurse. Der Eritreische 
Frauenverein erhielt Zuschüsse für Referentinnen in der Frauenbildungsarbeit. Im Jahr 2019 un-
terstützt DaMigra zehn Frauen bei der Teilnahme an einem Schwimmkurs und bezuschusste 
einen Bildungsausflug für Teilnehmerinnen des Frauenfrühstücks. 
3.3.2.8 Projekte und Angebote für Frauen 
Internationaler Frauenfrühstückstreff  
Die Frauen des internationalen Frauenfrühstücks, ein inzwischen von der Projektfinanzierung un-
abhängiges Angebot der Stadtteilwerkstatt, haben sich 2014 mit Beteiligungsstrukturen für Bür-
ger*innen auseinandergesetzt und bei der Entwicklung der Darmstädter Leitlinien für Bürgerbe-
teiligung mitgewirkt. Gemeinsam haben sie sich, mit Hilfe der Bürgerbeauftragten, u.a. für eine 
Frauenschwimmzeit in einem Darmstädter Schwimmbad engagiert. Im Jahr 2017 fand diese im 
Winter im Bessunger Bad statt. 
In Zusammenwirken mit dem Frühstückstreff im Gemeinschaftshaus in Arheilgen fanden zwei 
Veranstaltungen zur Europawahl statt. Ziel der Veranstaltungen war, nicht nur für die Wahl zu 
werben, sondern über Gespräche mit Politiker*innen die Wichtigkeit der Europapolitik zu ver-
deutlichen. Im Rahmen der Europawahl 2019 wird  die Europaarbeit im Ökumenischen Kinder- 
und Jugendhaus vorgestellt. 
Auch beim internationalen Frauenfrühstückstreff wurden die Ziele des Vereins Hiergeblieben e.V. 
intensiv diskutiert. Die teilnehmenden Frauen wurden dazu angeregt, sich mit der Wohn- und 
Nachbarschaftssituation im Stadtteil auseinanderzusetzten. Sie haben daraufhin ein internationa-
les Frauencafé geründet, das seit Sommer 2014 m onatlich stattfindet. Seit 2016 trägt es den 
Namen Internationaler Frauentreff. Im Durchschnitt treffen sich acht bis zwölf Frauen. 
Fahrradkurse für Frauen 
Mit Ausnahme des Jahres 2016 wurden von 2014 bis 2018 jährlich ein bis zwei Fahrradkurse 
angeboten. 2014 erfolgte die Finanzierung aus Mitteln der Glücksspirale, seit 2015 über diverse 
Unterstützer (Frauenbüro, Ausländerbeirat, Landessportjugend ’Integration durch Sport‘, Eigen-
mittel Diakonisches Werk und Diakoniestiftung, Spenden von Fraport, Stadtparkasse und Merck). 
2017 und 2018 hat die ENTEGA-Stiftung den größer en Finanzierungsanteil übernommen. Eine 
Fortsetzung der sehr beliebten Kurse wird angestrebt.  
In den letzten drei Jahren haben insbesondere geflüchtete Frauen davon profitiert. Ständiger Ko-
operationspartner ist der Verein Magnolya e.V.. 
Finanzierung: 
2014: Fördermittel Glücksspirale / Eigenmittel Diakonisches Werk 2.232,00 EUR

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2015 bis 2018: Ausländerbeirat, Frauenbüro, Hessische Sportjugend Programm ‚Integration 
durch Sport, Eigenmittel Diakonisches Werk, EN TEGA Stiftung, MUT-Pr ojekt DaMigra e.V. 
2.230,00 EUR (Jahr 2015), 7.548,00 EUR (Jahre 2017-2018) 
Frauengymnastik 
Fortgesetzt wird seit 2014 auch die Frauengymnastik im Sharks` Gym. Über dieses Angebot wer-
den Frauen erreicht, die bisher nicht an Aktivitäten im Stadtteil teilgenommen haben. Die Frau-
engymnastik spricht insbesondere muslimische Frauen an, die sich schwer tun, Vereinssportan-
gebote wahrzunehmen  
Das Angebot der Integrationsassistentin in den Räumen des Sharks` Gym wird auch genutzt, um 
Aktivitäten bekannt zu machen, Bedarfe zu ermitteln und Probleme kennenzulernen. Aus der 
Gruppe der Teilnehmerinnen haben sich zwei Frauen zu Sportübungsleiterin qualifiziert. Eine der 
beiden Frauen bietet sei 2017 ein regelmäßiges Gymnastikangebot im Muckerhaus in Arheilgen 
an, die Zweite ist aushilfsweise für das Angebot in Kranichstein verantwortlich.  
3.3.2.9 Kooperative Zielgruppenarbeit AG Kinder / AG KOJAK 
Ein wesentliches Aufgabenfeld der Stadtteilwerkstatt ist die Netzwerkarbeit im Stadtteil, bei der 
sie eng mit den Netzwerken der Kinder- und Jugendarbeit der AG Kinder und der AG KOJAK 
zusammenarbeitet. 
AG Kinder 
Im Berichtszeitraum wurden in Kranichstein zwei neue Einrichtungen - im September 2013 eine 
inklusive Kindertagestätte mit Krippe des Verein s Menschenskinder e.V. in der Siemensstraße, 
2017 eine städtische Krippe im Anbau des VDEW Gebäudes Ecke Jägertorstraße / Siemens-
straße eröffnet. Damit stehen im Stadtteil neun Betreuungseinrichtungen zur Verfügung. 
Über einen Zeitraum von drei Jahren (2016 bis 20 18) nahmen die älteste und die jüngste Kita 
(Kita Meißnerweg / Kita Menschenskinder) mit der Stadtteilwerkstatt am Projekt ’Vielfalt in Kitas 
– Inklusive Bildung im Sozialraum‘ teil. Die Projektsteuerung des vom Hessischen Sozialministe-
rium geförderten Projekts erfolgte über die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung. Intention des 
Projektes war die Auseinandersetzung mit Inklusion und inklusiven Prozessen innerhalb und au-
ßerhalb der Einrichtungen sowie mit Kooperationen und Netzwerken der Einrichtungen in ihren 
Sozialräumen. Ein Prozessbegleiter, der über die Stiftung zur Verfügung stand, führte die Kitas 
und die Stadtteilwerkstatt durch das Projekt. 
Im Ergebnis hat sich die Kooperation der beiden Einrichtungen verstärkt. Gemeinsam hat die 
Projektgruppe eine Angebotsmatrix für die Zielgr uppe Familien entwickelt, die allen Kitas im 
Stadtteil als Grundlage für die Beratung der Elte rn dient und Unterstützungs-, Kommunikations- 
und Begegnungsangebote darstellt. Die Nachhaltigke it des Projektes wird über die Fortschrei-
bung der Matrix in der AG Kinder gewährleistet. 
Im Jahr des 50-jährigen Stadtteiljubiläums 2018 organisierte die AG Kinder einen Tag der offenen 
Tür. Alle Einrichtungen öffneten an einem Samstag mit dem Ziel, Bewohner*innen über die An-
gebote und pädagogischen Ausrichtungen der Kitas zu informieren. Die Veranstaltung soll sich 
als Informationstag für Eltern etablieren, die ihre Kinder in einer Kita anmelden möchten. 
AG KOJAK 
Aus der Diskussion des Selbstverständnisses der AG KOJAK hat sich die Auseinandersetzung 
mit dem Thema ‘Partizipation von Kindern und Jugendlichen im Stadtteil‘ entwickelt. Den Auftakt 
hierfür bildete ein Klausurtag im Jahr 2014. Im  Mittelpunkt stand die Weiterentwicklung der 
Strukturen für die Partizipation und Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Kranichstein. 
Zur Bearbeitung des Themas wurde in 2015 eine Arbeitsgruppe gegründet, die einen Partizipati-
onstag für Kinder und Jugendliche veranstaltete mit dem Ziel, Ideen und Wünsche zu ermitteln 
und Einblicke in die Beteiligungsmöglichkeiten in Schulen, Horten und Jugendeinrichtungen so-
wie im Rahmen der Leitlinien zur Bürgerbeteiligung zu geben. Die Veranstaltung wurde von ca. 
100 Kindern und Jugendlichen, teilweise begleitet von Eltern, besucht. Den größten Zuspruch

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fanden die Mitmachangebote. Ein besonderer Anreiz war ein Rundgang zur Identifizierung guter 
und schlechter Orte im Stadtteil. Insbesondere die Jüngeren nutzen die Möglichkeit, Ideen und 
Wünsche für die Gestaltung der Ferienspiele einzubringen. 
Das starke Interesse an den Ferienspielen kann da rauf zurückgeführt werden, dass diese seit 
dem Sommer 2016 in einem neuen Format stattfinden. Anstelle von Ferienspielen mit der Not-
wendigkeit einer fristgerechten Anmeldung, werden seit dieser Zeit offene Ferienspiele mit der 
Option einer täglichen Anmeldung und einer nur tageweisen Teilnahme angeboten. Ein Erfolg 
ist, dass die durchschnittliche Teilnehmer*innenzahl von 60 auf 100 bis 120 Kinder angestiegen 
ist. Da der Zugang bedeutend niedrigschwelliger ist als früher, hat sich die Gruppe verändert, die 
an den Ferienspielen teilnimmt. Vom neuen Format profitieren insbesondere Kinder aus ökono-
misch schwachen Familien, die sich über die Teilhabecard anmelden. Mit der Formatänderung 
hat sich auch der Personalbedarf für die Durchführung der Ferienspiele erhöht. Die Stadtteilwerk-
statt unterstützt mit zwei bis drei Mitarbeiterinnen.  
Zu den bisherigen Akteuren der Jugendhäuser und Schulsozialarbeit beider Schulen sind als neue 
Kooperationspartner Kolleg*innen der betreuenden Grundschule und tageweise von Men-
schenskinder e.V. hinzugekommen. Angebote werden auch von Externen gestaltet. 
3.3.2.10 Stadtteiljubiläum – 50 Jahre Kranichstein 2018 
Im Jahr 2018 beging der Stadtteil Kranichstein das Jubiläum ’50 Jahre Stadtteil Kranichstein’. Er 
erinnerte damit auch an die Grundsteinlegung der Ernst May-Siedlung am 24. Mai 1968. 
Die Federführung für die Planung des Jubiläumsjah res lag beim Förderverein Kranichstein. Initi-
iert wurde eine Planungsgruppe, in der die Akteur e des Stadtteils, die sich mit Veranstaltungen 
und Aktivitäten in das Jubiläum einbringen wollten, zusammen kamen.  
Das Jubiläumsjahr wurde mit besonderem Logo über einen Veranstaltungskalender, eine Webs-
ite sowie intensive Pressearbeit beworben. Zu einzelnen Veranstaltungen erschienen Flyer und 
Plakate. Zum Programm gehörten, neben dem zentralen Festakt der Stadt, Filme und Erzählfor-
mate, ein Kinder- und Jugend-Sportfest, ein Ra p- und Hiphop-Battle am Vorabend der Bunten 
Wiese sowie zwei Kranichsteiner Abende mit unterschiedlichen Programmen. Viele Akteure bo-
ten Rundgänge durch den Stadtteil an. Über das INKA-Projekt wurde ein kulinarischer Rundgang 
zu den Standorten des multiörtlichen Nachbarschaftstreffs organisiert. 
Das Stadtteilmanagement und die Stadtteilwerkstatt organisierten unter dem Motto ‘Bühnen der 
Sozialen Stadt‘ im Stadtteil einen Kulturrundgang, in dessen Verlauf unterschiedliche Gruppen 
aus dem Stadtteil (Kinder, Jugendliche, Erwachsene)  kulturelle Beiträge von Tanz bis Theater 
präsentierten. Bespielt wurden die Bühne am Ju gendKlub Kranichstein, das an diesem Abend 
eingeweihte Sonnendeck am Brentanosee, die `Neue Mitte‘ und die Terrasse des Jugendcafés 
Chillmo. Das Stadtteilmanagement erklärte warum und wofür die ‘Bühnen‘ geschaffen wurden. 
Die Stadtteilwerkstatt übernahm die Ankündig ung der vielfältigen Ku lturbeiträge. Der lange 
Abend endete mit kulinarischen Genüssen auf der Terrasse des Jugendcafés Chillmo. Insgesamt 
fanden rund 50 Veranstaltungen statt, die Stadtteilbibliothek erstellte eine Ausstellung zu 50 ver-
wirklichten Ideen und Projekten in Kranichstein. Herausgegeben wurde auch die zweite Ausgabe 
des Kranichsteiner Bildkalenders mit Luftaufnahmen von Nikolaus Heiss. 
3.3.3 Perspektiven ab 2019 
Ein wichtiger Schwerpunkt der Arbeit der Stadtt eilwerkstatt ist die weiterführende Integration 
von Zuwanderern sowie die Unterstützung vieler Bewohner*innen mit Migrationshintergrund.  
Über die Gründung des Asylkreises Kranichstein im Februar 2016, koordiniert von der Sozial-
Pastoral Referentin der katholischen Jakob usgemeinde im Ökumenischen Gemeindezentrum 
und der Stadtteilwerkstatt, wurde ein Unters tützer*innen-Netzwerk für Familien, über PETRA 
(Partner für Erziehung, Therapie, Research & Analyse) für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge 
(umFs) aufgebaut, das weiterhin aktiv bleiben wird.

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Im Kontext der Aufwertung und Förderung von sozi alen und kulturellen Aktivitäten im Stadtteil, 
für die Zielgruppe der älteren und hilfebedürftigen Bewohner*innen, ist die Umsetzung des Kon-
zeptes des ’multiörtlichen Nachbarschaftstreffs’ eine der wichtigen Maßnahme, die künftig über 
das Projekt ’INKA – In Kranichstein aktiv’ umgesetzt wird. Dazu haben der Verein Hiergeblieben 
e.V. und das Diakonische Werk Darmstadt Dieburg, als Träger der Stadtteilwerkstatt eine Koope-
rationsvereinbarung geschlossen. Zum Aufbau der Versorgungsstrukturen für hilfebedürftige und 
ältere Menschen sollen auch Runde Tisch v on Wohnungswirtschaft, Pflegediensten und Kom-
mune von 2019 - 2021 beitragen.

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Baustein 3 – 
Förderung des  
sozialen und  
kulturellen Lebens 
 
 
Hiergeblieben e.V., 
Eröffnung Büro  
Bartningstraße  
   
  
 
Hiergeblieben e.V.,  
Verleihung Bürger-
preis 
   
  
 
Hiergeblieben e.V.,  
Nachbarschaftscafé

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Baustein 3 – 
Förderung des  
sozialen und  
kulturellen Lebens 
 
 
'Selbstbestimmt  
Älter werden im 
Quartier', Startkreis 
   
  
 
'Selbstbestimmt  
Älter werden im 
Quartier', Exkursion 
   
  
 
Multiörtlicher Nach-
barschaftstreff

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Baustein 3 – 
Förderung des  
sozialen und  
kulturellen Lebens 
 
 Frauenfahrradkurs  
   
  
 Frauenfahrradkurs 
   
  
 
Internationales  
Frauenfrühstück

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Baustein 3 – 
Förderung des  
sozialen und  
kulturellen Lebens 
 
 
 
 
Kulturrundgang 
28.05.2018, 
Bühne am Jugend-
Klub 
   
  
 
Kulturrundgang 
28.05.2018, 
Sonnendeck 
   
  
 
Stadtteilfest  
'Bunte Wiese'

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3.4 Baustein 4 – Städtebauliche Stabilisierung 
3.4.1 Zwischenfazit und Ziele 
Wesentliche Meilensteine der städtebaulichen Entwicklung des Stadtteils waren der Bau der 
Straßenbahn zwischen Stadtteil und Innenstadt, die Realisierung des neuen Baugebiets K6 als 
autoarme, ökologische Siedlung in Arrondierung des Hochhausquartiers, die Aufwertung und der 
Ausbau der sozialen Infrastruktur (u.a. Neubau des Jugendcafés Chillmo, Sanierung des Jugend-
clubs Jägertorstraße, Etablierung des Sharks` Gym) sowie die Aufwertung der Außenräume be-
stehender Einrichtungen. Auch die Schaffung eines Stadtteilparks mit Sport- und Spielangeboten 
(Brentanoanlage) sowie einem Sonnendeck am Wasser, die Gestaltung der Freianlage Grund-
straße sowie umfangreiche weitere Maßnahmen haben zur Aufwertung des Wohnumfeldes bei-
getragen.  
Ein Leuchtturmprojekt zur Aufwertung des Stadtteils ist neben der Brentanoanlage der Bau eines 
Quartiers- und Marktplatzes an der Bartningstraße, der zu den langjährigen Wunschprojekten der 
Bewohner*innen gehörte. 
Eine hohe Identifikation der Bewohner*innen mit den geschaffenen Angeboten sowie eine Ver-
besserung des inneren Stadtteilimages wurden durch eine intensive Adressatenbeteiligung von 
der Planung bis zur Bauausführung erreicht.  
Die aktuelle Programmgestaltung verfolgt die weitere Umsetzung des Leitbilds und der Rahmen-
planung ‘Öffentlicher Raum‘ mit dem Ziel der Vernetzung der Quartiere, der weiteren Aufwer-
tung der Seenkette sowie der Image fördernden Aufwertung des westlichen Stadtteileingangs.  
3.4.2 Projekte 2014 bis 2018 
3.4.2.1 Umsetzung der Rahmenplanung 'Öffentlicher Raum' / 'Neue Mitte' /  
Promenade Bartningstraße  
Die Umgestaltung der Bartningstraße ist der zentrale Baustein der Umsetzung des 'Leitbilds öf-
fentlicher Raum', das im Rahmen von Planungswerkstätten im Jahr 2010 entwickelt wurde. Ziel 
des Leitbilds ist, die Potenziale des Stadtteils in Beziehung zu setzen, das äußere Erscheinungs-
bild Kranichsteins imagewirksam für Bewohner*innen wie für Besucher*innen zu verbessern 
und die Aufenthaltsqualität sozial integrierend zu erhöhen. 
In mehreren Planungswerkstätten haben sich Bürger*innen, Vertreter*innen der Verwaltung so-
wie Expert*innen als auch eingeladene Landscha ftsarchitekten, moderiert durch das Stadtteil-
management Freischlad + Holz, mit der Umgestaltung der Bartningstraße als wichtiger Quartier-
sachse, der Schaffung einer Quartiersmitte und der Verflechtung des Hochhausquartiers mit sei-
nen umgebenden Quartieren auseinandergesetzt.  
Über die Realisierung des Entwurfs des Land schaftsplanungsbüros Thomanek Duquesnoy Bo-
emans (TDB) aus Berlin ist in zentraler Lage ein Stadtplatz mit hoher Aufenthaltsqualität und 
vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten entstanden, der alle Generationen anspricht. Der an der Bart-
ningstraße liegende Platz wird durch die vorhandene Hochhausbebauung räumlich gefasst. Sein 
besonderes Flair ist auch auf den vorhandenen Baumbestand zurückzuführen, der in die Platzge-
staltung integriert wurde.  
Der östliche Teil der Bartningstraße wurde durch die Zusammenfassung von Fußweg, begleiten-
der Baumreihe und Radweg sowie nach Umsetzung verkehrsberuhigender Maßnahmen im Stra-
ßenraum von der Kranichsteiner Straße bis zu r Grundstraße zu einem großzügigen Boulevard 
entwickelt. Er verbindet auch das Fasaneriezentrum und das Einkaufszentrum am See als wich-
tige Orte der Nahversorgung. 
Die Realisierung des Platzes, der für vielfältig e Aktivitäten vom Wochenmarkt über Flohmärkte, 
Stadtteilfeste, Kulturevents bis zu individuellem Spiel und Aufenthalt geeignet ist, wurde durch 
die Zusammenführung städtischer Flächen mit Flächen der GWH Wohnungsbaugesellschaft

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mbH Hessen möglich. In den Sommermonaten ist der Platz mit unterschiedlichen Sitz- und 
Spielmöglichkeiten ein gern aufgesuchter Treffpunkt. 
Die Neugestaltung der Bartningstraße ist mit einer Investition von ca. 1.292.000 EUR eine der 
wichtigsten Bausteine des im Stadtteil erarbeiteten Leitbilds zur Aufwertung des öffentlichen 
Raums und gleichzeitig die umfangreichste Maßnahme der ‘Sozialen Stadt‘ in Kranichstein.  
Die Realisierung des imageprägenden Projektes begann im Mitte September 2013. Eingeweiht 
wurde der Platz, nach einer Bauzeit von nur 10 Monaten, mit einem Fest Mitte Juli 2014.  
Am 19.05.2014 referierte der Darmstädter TU Professor und May Spezialist Prof. Werner Durth 
über das Werk und Wirken des Architekten und St adtplaners Ernst May. Anlässlich der Fertig-
stellung von Kranichsteins ’Neuer Mitte’ zeigte Prof. Durth in seinem Vortrag ’Die Stadt als Land-
schaft’ den Wandel der städtebaulichen Raumbildung im Lebenswerk von Ernst May, beginnend 
mit dem Konzept der Gartenstadt bis hin zur Planung von Großsiedlungen in den 60er Jahren 
unter dem Leitbild einer ’Urbanität durch Dichte’ auf.  
Finanzierung: 
'Soziale Stadt': 1.292.000 EUR 
3.4.2.2 Aufwertung des Südrandes der Brentanoanlage / Neuordnung der Parkierung 
Gruberstraße 
Die Brentanoanlage ist nach Abschluss ihrer Neugestaltung im Jahr 2010 ein hochfrequentierter 
Stadtteilpark, der mit seinen vielfältigen Aufenthaltsflächen ganzjährig Bewohner*innen, Jugend-
liche und Kinder des Stadtteils anzieht. 
Eine negative Folge war, dass auf der Nordseite der begrenzenden Gruberstraße Fahrzeuge park-
ten und die Versickerungsmulde der Brentanoanlage stark beeinträchtigen. 
Zur Verbesserung der Situation hat sowohl die AG Fußgängerverkehr als auch die Projektkoordi-
nation Vorschläge erarbeitet. Gemeinsames Ziel war, das Parken im Bereich des Gehwegs und 
der Entwässerungsmulden zu verhindern und ein geordnetes Parken im Straßenraum zu ermög-
lichen. Auf Basis einer Planung des Stadtteilm anagements wurde hierzu eine Absperrung mit 
Granitpollern vorgenommen. Eine Stellplatzmarkie rung auf der Südseite der Gruberstraße, die 
dem Ziel diente, Parken auf dem Gehweg zu verhindern, wurde durch das Straßenverkehrs- und 
Tiefbauamt veranlasst.  
Im Vorfeld der Bauarbeiten wurden die Autofahrer über eine Postkartenaktion 'Übst du noch oder 
parkst du schon? – Park dein Auto nicht im Grüne n!' dafür sensibilisiert, nicht ‘wild‘ zu parken. 
Die Umsetzung des Projektes wurde im Stadtteil sehr begrüßt. 
Finanzierung: 
'Soziale Stadt': ca. 18.000 EUR 
3.4.2.3 Aufwertung Grünstreifen Siemensstraße 
Im Kontext des 'Leitbilds Öffentlicher Raum' wurde auch der straßenbegleitende Grünstreifen 
entlang der Siemensstraße aufgewertet und neu geordnet.  
Die Neubepflanzung des Grünstreifens, die dur ch gepflasterte Querungen durchbrochen wird, 
dient neben der funktionalen und stadtgestalter ischen Aufwertung des Straßenraums der Ver-
besserung des subjektiven Sicher heitsgefühls im Fuß- und Radver kehr sowie im Bereich der 
Haltestelle der Straßenbahn.  
Die Maßnahme wurde mit Unterstützung der Wohnumfeldgruppe umgesetzt. 
Finanzierung: 
'Soziale Stadt': ca. 16.000 EUR

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3.4.2.4 Aufwertung Seenkette – Sonnendeck 
Neben der Schaffung eines Stadtteilplatzes an der Bartningstraße und der Umsetzung des Pfle-
gekonzeptes 'Öffentlicher Raum' war ein weiteres wichtiges Anliegen des Stadtteils, seine Was-
serlage zu inszenieren und die Ufer der Seenkette besser als bislang zugänglich zu machen.  
Die Rahmenplanung ‘Öffentlicher Raum‘ 
(Landschaftsplanungsbüros Thomanek Duquesnoy Bo-
emans) schlug hierzu den Bau eines Sonnendeck s am Brentanosee vor mit dem Ziel, auch die 
Attraktivität des unmittelbar angrenzenden Stadtteilparks noch weiter als bislang zu erhöhen. Mit 
der Planung wurde das Planungsbüro Dittmann + Komplizen, Frankfurt am Main beauftragt. 
Das 75 qm große, im Mittel ca. 15,00 m lang e und 5,00 m breite Holzdeck wurde über eine 
Brunnengründung im Brentanosee verankert. Gelegenheit hierzu bot die parallel zum Bau des 
Decks stattfindende Sanierung des Sees.  
Das südlich angrenzende bestehende Plateau, das bislang eine Treppenanlage zum See aufwies, 
wurde erweitert, im Niveau auf die Höhe des Sonnendecks gehoben, an den Rändern neu ge-
fasst und mit einer neuen Oberfläche versehen. Um das Plateau als Platz hervorzuheben, wurde 
der Weg entlang des Sees gestalterisch unterbr ochen. Unscheinbare vorhandene Betonpflanz-
gefäße wurden gereinigt, mit einer Holzabdecku ng versehen und zu attraktiven Sitzelementen 
umgebaut. Sie laden heute wie ein langgestrecktes  Sitzelement auf dem Deck selbst zum Ver-
weilen und zum Blick über den See ein. 
Im Kontext der Brentanoanlage entstand ein neuer Ort am Wasser, der von vielen Bewohner*in-
nen zu allen Tageszeiten aufgesucht wird. Er erfreut sich nicht nur als Treffpunkt, sondern insbe-
sondere auch als Bühne für kulturelle Veranstaltungen großer Beliebtheit.  
Der Internationale Bund (IB) als Träger des Jugendcafés Chillmo und unmittelbarer Anrainer hat 
gemeinsam mit Jugendlichen Verantwortung für die Sauberkeit auf dem 'Sonnendeck' übernom-
men. 
Das geländerlose, scheinbar über dem See schwebende Deck wurde am 28.05.2018 im Rahmen 
des kulturellen Stadtteilrundgangs ‘Bühnen der Sozialen Stadt‘ eingeweiht. 
Finanzierung: 
'Soziale Stadt': ca. 150.000 EUR 
3.4.3 Perspektiven ab 2019 
3.4.3.1 Aufwertung Seenkette – Nördliche Freifläche EKZ  
Auch die Freifläche nördlich des Einkaufszentrums (EKZ) am See, die als Bindeglied zwischen 
der Brentanoanlage und der Grünanlage ‘Grundstraße‘ fungiert, soll zu einem attraktiven Teil des 
öffentlichen Raums werden. Das Areal wird im S üden durch das EKZ am See, die Kita am See 
und die bereits neu gestaltete Grünanlage Grundstraße, im Norden durch das Bachbett des Ru-
thsenbachs und ein nicht geflutetes Rückstaube cken, im Osten durch die Bartningstraße be-
grenzt. Ziele der Aufwertung, die auf der Rahmenplanung des Büros Thomanek Duquesnoy Bo-
emans beruhen, sind: 
– eine Verbesserung der Fuß- und Radwegführung entlang der Seenkette 
– eine Verbesserung des subjektiven Sicherheitsgefühls am nicht gefluteten Rückstaubecken  
– die Schaffung von Sitzgelegenheiten sowie 
– die Aufwertung der Gastronomie-Terrassen des südlich angrenzenden Einkaufszentrums. 
Die neu zu gestaltende Freifläche, die sowohl von der Bartningstraße als auch von der Grund-
straße erreichbar ist, umfasst eine Fläche von ca. 3.803 m².  
Im Jahr 2018 wurden Vermessungsarbeiten zur Klärung der Bestandsituation durchgeführt. Die 
Umsetzung der Freiflächengestaltung ist zwischen Ende November 2019 und Frühjahr 2020 vor-
gesehen. Im Juni 2020 sollen die neu gestalteten Flächen eingeweiht werden.

Darmstadt ’Soziale Stadt’ Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 40 
 
Geschwungene Wege, amorph gestaltete Vegetationsflächen und neue Sitzgelegenheiten wer-
ten das Gesamtareal deutlich auf.  
Neu gefasst werden, in Abstimmung mit Eigentümern und Betreibern, auch die Gastronomieter-
rassen des EKZ. Ziel ist hier insbesondere, die heute vorhandene ‘Rückseitensituation‘ aufzuhe-
ben. Auf der Agenda stehen auch Pflegemaßna hmen am Baumbestand sowie im Bereich der 
Böschungen zum Bachbett des Ruthsenbachs. 
Ziel ist, auf Basis der Entwurfsplanung des Gr ünflächenamtes, die, moderiert durch das Stadt-
teilmanagement mit wesentlichen Akteuren, 10 abgestimmt wurde, ein Landschaftsarchitektur-
büro mit der weiteren Planung und Umsetzung des Projektes zu beauftragen. 
Finanzierung: 
'Soziale Stadt': ca. 416.000 EUR 
3.4.3.2 Umgestaltung Stadtteileingang West 
Ein weiteres Projekt der Rahmenplanung 'Öffentlicher Raum' ist die Aufwertung des westlichen 
Stadtteileingangs, dessen ansprechende Kulisse die östlich begrenzende Fasaneriemauer mit 
dem dahinterliegenden Wald bildet. 
Die dreieckige, neu zu gestaltende Fläche, die in der Gestaltung keineswegs auf die Lagegunst 
reagiert, befindet sich zwischen der Kranichste iner Straße und der Straße An der Fasanerie-
mauer, die zu den Internationalen Gärten führt.  
Aktuell zeigt sich die Fläche zweigeteilt. Der westliche Bereich ist als Wiesenfläche angelegt, 
während der östliche zur Fasaneriemauer orientiert e Bereich mit Schotter befestigt ist. Dieser 
wird zunehmend als ‘wilde‘ Lagerfläche und / oder ungenehmigter Parkplatz genutzt. Eine Teil-
fläche war über viele Jahre für temporären saisonalen Verkauf (Spargel, Weihnachtsbäume etc.) 
verpachtet. Eine Auflösung des Pachtverhältnisses ist erfolgt, mit dem Ziel, die Händler in der 
`Neuen Mitte´ unterzubringen und damit für eine weitere Belebung des Platzes zu sorgen.  
Zu den umzusetzenden, aufwertenden Maßnahmen gehören:  
– der Rückbau der Schotterfläche zugunsten einer Erweiterung der Wiesenfläche  
– die Neupflanzung von drei Bäumen (Hochstämme) 
– das Anlegen einer Versickerungsmulde mit Abpollerung durch tief gesetzte Granitstelen zur 
Straße an der Fasanerie 
– die Schaffung einer Pflegezufahrt zur Unterhaltungspflege der Grünfläche in einem Teilab-
schnitt  
– das Anlegen einer Pflanzfläche im Einmündungsbereich an der Fasaneriemauer. 
Die Neugestaltung der Einmündung der Straße ’An der Fasaneriemauer’ in die ’Kranichsteiner 
Straße’ wird in einem 2. BA seitens des Straßenverkehrs- und Tiefbauamts im Kontext der Neu-
gestaltung des Radwegs an der Kranichsteiner Straße umgesetzt. 
Finanzierung: 
'Soziale Stadt': ca. 87.000 EUR 
  
                                                      
10  Stadtplanungsamt, Eigenbetrieb Immobili enmanagement, Sozialdezernat, AG 'Soz iale Stadt', Gewerbeverein, Gast-
ronomen, Stadtteilwerkstatt und Stadtteilmanagement

Darmstadt ’Soziale Stadt’ Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 41 
 
Baustein 4 – 
Städtebauliche  
Stabilisierung 
 
 
 
'Neue Mitte'  
Bartningstraße 
Spatenstich  
   
  
 
'Neue Mitte'  
Bartningstraße 
Übergabe 
   
  
 
'Neue Mitte'  
Bartningstraße 
Wochenmarkt

Darmstadt ’Soziale Stadt’ Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 42 
 
Baustein 4 – 
Städtebauliche  
Stabilisierung 
 
 
'Neue Mitte'  
Bartningstraße 
Boulevard 
   
  
 
'Neue Mitte'  
Bartningstraße 
Spielbereich 
   
  
 
'Neue Mitte'  
Bartningstraße 
Aufenthaltsbereich

Darmstadt ’Soziale Stadt’ Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 43 
 
Baustein 4 – 
Städtebauliche  
Stabilisierung 
 
 
'Neue Mitte'  
Bartningstraße  
Aufenthaltsbereich 
   
  
 
'Neue Mitte'  
Bartningstraße 
Aufenthaltsbereich 
   
  
 
'Neue Mitte'  
Bartningstraße 
Boulevard

Darmstadt ’Soziale Stadt’ Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 44 
 
Baustein 4 – 
Städtebauliche  
Stabilisierung 
 
 
Neuordnung der  
Parkierung Gruber-
straße 
   
  
 
Neuordnung der  
Parkierung Gruber-
straße 
   
  
 
Neuordnung der  
Parkierung Gruber-
straße

Darmstadt ’Soziale Stadt’ Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 45 
 
Baustein 4 – 
Städtebauliche  
Stabilisierung 
 
 
Aufwertung 
Siemensstraße  
   
  
 
Aufwertung 
Siemensstraße 
   
  
 
Aufwertung 
Siemensstraße

Darmstadt ’Soziale Stadt’ Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 46 
 
Baustein 4 – 
Städtebauliche  
Stabilisierung 
 
 Neubau Sonnendeck  
   
  
 
Sonnendeck /  
Plateau mit  
Sitzgelegenheiten 
   
  
 
Sonnendeck /  
Plateau  
Blick auf den  
Brentanosee

Darmstadt ’Soziale Stadt’ Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 47 
 
Baustein 4 – 
Städtebauliche  
Stabilisierung 
 
 
Eröffnung Sonnen-
deck 28.05.2018 
Blick Richtung 
Brentanoanlage 
   
  
 
Kulturrundgang  
Plateau als Bühne 
   
  
 
Sonnendeck 
Treffpunkt am Abend

Darmstadt ’Soziale Stadt’ Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 48 
 
Abb. 2: Planung Freifläche Nördlich EKZ am See (Entwurfsplanung, Stand 07.02.2017) 
Westlicher Abschnitt 1 
 
 
Östlicher Abschnitt 2

Darmstadt ’Soziale Stadt’ Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 49 
 
Abb. 3: Planung Stadtteileingang West (Entwurf, Stand 12.07.2019)

Darmstadt Soziale Stadt Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 50 
 
3.5 Baustein 5 – Verbesserung der Wohn- und Lebensbedingungen 
3.5.1 Zwischenfazit und Ziele 
Die Einbindung der Wohnungswirtschaft in den Stadtteilentwicklungsprozess wird insbesondere 
mit dem Ziel der programmbegleitenden Sani erung des Wohnungsbestandes, der Aufwertung 
des Wohnumfeldes, der sozialverträglichen Beleg ung sowie der Bildung von funktionsfähigen 
Nachbarschaften verfolgt.  
Wichtige Plattform hierzu ist die Projektkoord ination als Steuerungsrunde des Erneuerungspro-
zesses, in der Vertreter*innen der relevanten Eigentümerinnen GWH und bauverein AG mitwir-
ken. 
Ein 'Leuchtturmprojekt' ist die grundlegende und erfolgreiche Sanierung des 'Bunten Hauses' 
durch die GWH im Jahr 2002, das als modellhaft anzusehen ist. Vor dem Hintergrund begrenzter 
Ressourcen wurden danach kleinteiligere Maßnahmen, z. B. zur Attraktiverung von Eingangssi-
tuationen im Bereich von Wohnungen im Fasaneriezentrum sowie umfangreiche Wohnumfeld-
verbesserungen und Sanierung der Immobilienbestände in der Gruberstraße sowie in der Grund-
straße umgesetzt.  
Vielfach fanden Beratungen von Wohnungseigentümern zur energetischen Sanierung sowie zur 
Gestaltung der Gebäudefassaden statt, die ohne Einschränk ung mit einer entscheidenden Auf-
wertung ihres Erscheinungsbildes verbunden sind. 
In den vergangenen Jahren standen nach Instandsetzungsmaßnahmen in der Gruber- und Grund-
straße Wohnumfeldaufwertungen im Vordergrund des Handelns. Im Mittelpunkt standen insbe-
sondere Flächen, die ‘nahtlos‘ in den öffentlichen Raum übergingen.  
Ziel war, diese nicht rentierlichen Investitionen mit Mitteln der 'Sozialen Stadt' zu unterstützen. 
3.5.2 Projekte 2014 bis 2018 
3.5.2.1 Modernisierung des Hochhausensembles Grundstraße 25 – 29 
Neugestaltung der Eingangsbereiche / Aufwertung der Fassade 
Im Zuge der Modernisierung des Hochhausensembles in der Grundstraße 25 – 29 wurden die 
Eingangsbereiche 2014 durch Neugestaltung und Öffnung der Eingänge, Verbesserung der Be-
leuchtung, Modernisierung der Briefkasten- und Sprechanlagen sowie den Einbau einer Video-
überwachung grundlegend aufgewertet. Zeitgleic h erfolgte die farbliche Neugestaltung der 
Fluchtbalkone und eine Aufwert ung der stark beanspruchten Sockelbereiche, in Teilbereichen 
auch der hohen Brandwände. Im Zusammenwir ken der kleinteiligen Maßnahmen wurde eine 
imageprägende Aufwertung mit großer Fernwirkung für ganze Wohnanlage erreicht.  
Basis der Neugestaltung der Eing angsbereiche waren Skizzen de s Stadtteilmanagements, die 
der Abstimmung des Projektes mit der Wohnungswirtschaft und im Stadtteil dienten. 
Finanzierung: 
'Soziale Stadt': ca. 53.000 EUR, zzgl. ca. 130.000 EUR Eigenmittel Wohnungswirtschaft 
Aufwertung des Wohnumfelds, 1. BA  
Das Wohnumfeld der Hochhausscheibe in der Grundstraße wurde über eine Neu- und Umgestal-
tung der Wegeflächen, barrierefreie Zugänge, neu gestaltete Spielflächen, Neupflanzungen und 
neue Einfriedungen im Jahr 2016 deutlich aufgewertet. Eine Voraussetzung hierfür war, die bis-
lang verstreuten Müllsammelplätze an der Straßenseite zu bündeln und einzuhausen. Ein beson-
derer Gewinn war auch die Neuordnung der Tiefgaragenzufahrt und ihre Verlagerung in den Rand-
bereich des Geländes. Ziel der Umgestaltung wa r, neben der Aufwertung des Stadtbildes auch 
die Identifikation der Bewohner*innen mit ihrem Gebäude zu erhöhen.  
Finanzierung: 
'Soziale Stadt': 70.500 EUR, zzgl. ca. 221.000 EUR Eigenmittel Wohnungswirtschaft

Darmstadt Soziale Stadt Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 51 
 
3.5.2.2 Konzept Tagespflegeeinrichtung Deutsches Rotes Kreuz und Hiergeblieben e.V. 
Seitens des Büros Freischlad + Holz wurde im Jahr 2017 eine Konzeptskizze für die 
Tagespflegeeinrichtung des DRK mit Servicestützpunkt am Standort in der Gruberstraße / Ecke 
Bartningstraße erarbeitet. Es wurde geprü ft, ob und wie das Raumprogramm des Deutschen 
Roten Kreuzes und des Vereins Hiergeblieben e.V. auf dem Grundstück umsetzbar wären.  
Der Vorschlag wurde von Seiten des Eigentümers detailliert geprüft und nicht weiter verfolgt. 
Finanzierung: 
'Soziale Stadt': Etat Stadtteilmanagement 
3.5.3 Perspektiven ab 2019 
Aufwertung des Wohnumfelds, 2. BA / Spielbereich Grundstraße 31 – 33 
Im 2. Bauabschnitt der Modernisierung des Hochhausensembles Grundstraße 25 -29 soll auch 
das straßenabgewandte Außenareal aufgewertet werden. Von besonderer Bedeutung ist, dass 
die hier vorhandenen Spielplatzflächen der GWH mit den nördlich angrenzenden Spielflächen der 
Wohnanlage Grundstraße 31 - 33, die sich im Be sitz der bauverein AG befinden, gestalterisch 
und funktional verbunden werden.  
Ziel ist, die Aufenthaltsqualität nicht nur für die Kinder des Stadtteils, sondern auch für Anlieger 
über die Verbesserung der Wegeführung und der Beleuchtung, die Veränderungen der Topogra-
fie sowie die Neupflanzung von Bäumen und die Umgestaltung vorhandener Bepflanzungen 
deutlich zu erhöhen. Geplant ist, die damit verbundenen Maßnahmen im Frühjahr 2019 umzuset-
zen. 
Finanzierung: 
'Soziale Stadt': 30.000 EUR  
Eigenmittel Wohnungswirtschaft (bauverein AG / GWH) ca. 89.000 EUR  
3.5.3.1 Modernisierung und Instandsetzung Westhalle 
Es bestehen derzeit Überlegungen, die west lich an den JugendKlub angrenzende ehemalige 
Fahrzeughalle für Events, Feste oder Feierlichke iten der Bewohner*innen instand zu setzen. In 
diesem Kontext sind die Sanierung der Fassade analog zum benachbarten JugendKlub, der Ein-
bau von Fenstern an der Nordseite, die Aufwertung des Bodens und der Innenwände sowie die 
Innenverkleidung des Daches sowie der Einbau neuer Tore angedachte Maßnahmen. Grundvo-
raussetzung für einen erfolgreichen Betrieb der Halle ist darüber hinaus der Bau einer WC-Anlage 
in ihrem Umfeld. 
Nach Fortschreibung des vorliegenden Nutzungskonzepts soll bei einer positiv ausfallenden Ent-
scheidung für die Sanierung der ‘Westhalle‘ ein Förderantrag im Programm Investitionspakt ’So-
ziale Integration im Quartier’ gestellt werden.  
Finanzierung: 
'Soziale Stadt' / Investitionspakt ’Soziale Integration im Quartier’: offen

Darmstadt Soziale Stadt Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 52 
 
Baustein 5 –  
Verbesserung der 
Wohn- und Lebens-
bedingungen 
 
 
Aufwertung Fassade 
Grundstraße 25 – 29   
   
  
 
Modernisierung  
Eingangsbereiche 
Grundstraße 25 – 29   
   
  
 
Aufwertung  
Wohnumfeld Grund-
straße 25 – 29

Darmstadt Soziale Stadt Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 53 
 
Baustein 5 –  
Verbesserung der 
Wohn- und Lebens-
bedingungen 
 
 
Aufwertung  
Wohnumfeld Grund-
straße 25 – 29   
   
  
 
Übergabe   
Grundstraße 25 – 29   
   
  
 
Fassadengestaltung 
Kraniche  
Gruberstraße

Darmstadt Soziale Stadt Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 54 
 
4 Öffentlichkeitsarbeit 
Wesentliches Ziel der Öffentlichkeitsarbeit im Ko ntext der Sozialen Stadt ist die kontinuierliche 
Information über den Stadtteilentwicklungsprozess, die Kommunikation der Projekterfolge sowie 
die Verbesserung des inneren und äußeren Images des Stadtteils.  
4.1 Teilnahme an Wettbewerben 
Stiftung Lebendige Stadt 2015 
Der Stiftungspreis wurde im Sommer 2015 von der Stiftung 'Lebendige Stadt' unter dem Thema 
'Das vorbildlichste öffentliche Bauprojekt: bedarfsgerecht – gut geplant – transparent' ausgelobt. 
Die Stadt Darmstadt hat sich, unterstützt durch das Stadtteilmanagement, mit dem Projekt 'Neue 
Mitte Bartningstraße' beworben. 
4.2 Publikationen 
Werbung für Feste, Veranstaltungen, Ausstellungen 
Die Förderung des sozialen und kulturellen Lebens in Kranichstein erfolgt über eine kontinuierli-
che Unterstützung der lokalen Öffentlichkeitsarbeit. Für Veranstaltungen wurde durch das Stadt-
teilmanagement insbesondere mit Handzetteln und Plakaten geworben.  
Hierzu gehörten: 
– Stadtteilfest 'Bunte Wiese' 2014 / 2015 / 2016 / 2018 
– Jubiläumsfest Sharks‘ Gym 2014 
– Abfallaktionstag 2014 / 2015 
– Übergabe ‘Neue Mitte‘ Bartningstraße 2014 
– Eröffnung Wochenmarkt 2014 
– Übergabe Wohnumfeld und Eingangsbereiche Grundstraße 25 -29, 1. BA 2017 
– Stadtteilrunden 
Finanzierung:  
Etat Stadtteilmanagement, 'Soziale Stadt' Druckkosten, Förderverein Kranichstein Druckkosten. 
Handzettel / Informationen Bewohner*innenarbeitsgruppen 
Für Veranstaltungen der Bewohner*innenarbeits gruppen sowie der Stadtteilwerkstatt wurde 
ebenfalls über Handzettel / Plakate geworben. Hierzu gehörten u.a.: 
– Veranstaltung Frauenfrühstück 
– Kursangebot ’Fit für den Haushalt’ 
– Kursangebot Fahrradkurs 
– Veranstaltungen der Seniorengruppe Zugvögel (AG Senioren) 
– Veranstaltungen zur Nachbarschaftsbegegnung - Projekt ’Älter werden im Quartier’ 
– Veranstaltungen internationaler Frauentreff – Projekt ’Älter werden im Quartier’ und INKA-
Projekt 
Finanzierung: 
Etat des Stadtteilmanagements, Glücksspirale, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Eigen-
mittel Diakonisches Werk Darmstadt Dieburg.

Darmstadt Soziale Stadt Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 55 
 
Flyer / Banner / Taschen 'Wochenmarkt 
Um die Etablierung eines Wochenmarktes auf dem neuen Stadtplatz an der Bartningstraße zu 
unterstützen, wurde zur Akquiri erung von Marktbeschicker*innen in Abstimmung mit der AG 
Markt ein Werbeflyer konzipiert. Im Stadtteil selbst warben Banner und bedruckte Stofftaschen 
für das neue Angebot.  
Finanzierung: 
'Soziale Stadt': 700 EUR Druckkosten, Kosten Stofftaschen 
Gestaltungskatalog Wohnungswirtschaft 
Vor dem Hintergrund umfangreicher geplanter Aufwertungsmaßnahmen auf privaten Freiflä-
chen, die sich im Eigentum von Wohnungsbaugesellschaften befinden, erfolgte die Erarbeitung 
eines gemeinsam getragenen Gestaltungskatalogs  durch die GWH sowie die bauverein AG in 
Abstimmung mit der Projektkoordination. Ziel war, ein einheitliches Gesamterscheinungsbild von 
Möblierung, Beleuchtung, Müllsammelstellen und anderen Gestaltungselementen zu erreichen. 
Die an der Gestaltung der Neuen Mitte orientierten Empfehlungen tragen entscheidend dazu bei, 
das Wohnumfeld zusammenhängend im Sinne einer ‘Parklandschaft‘ zu gestalten.  
Finanzierung:  
Eigenmittel Wohnungswirtschaft (Druckkosten) 
4.3 Präsentation des Bund-Länder-Programms 'Soziale Stadt' 
In diversen Veranstaltungen wurden städtische, politische, religiöse oder bildungsorientierte Ein-
richtungen und Organisationen über das Projekt 'Soziale Stadt' Kranichstein unterrichtet.  
Die wichtigsten sind im Folgenden aufgeführt. 
26.02.2014 Vortrag / Stadtteilrundgang: Ressortübergreifende Arbeitsgruppe Städtebau und 
Kriminalprävention der HEGISS-Servicestelle  
14.05.2014 Vortrag / Seminarbegleitung: Studierende Hochschule Darmstadt (h_da) 
28.05.2014 Vortrag / Seminarbegleitung: St udierende Ev. Hochschule Darmstadt (EHD) 
04.07.2014 Vortrag / Führung: Studierende Te chnische Universität Darmstadt (TUD)  
15.07.2014 HEGISS-Arbeitstreffen 'Leuchtturmprojekte vor Ort‘  
16.01.2015 Vortrag / Führung: Studierende eines Methodenseminars der EHD 
25.02.2015 Treffen von Quarti ersmanager*innen sowie städtischer Koordinator*innen der 
'Sozialen Stadt' in Dietzenbach 
21.05.2015 Vortrag / Führung: Studierende der h_da 
11.06.2015 Vortag und Seminarbegleitung ‘Bildung im Sozialraum‘ EHD 
15.09.2015 Treffen von Quarti ersmanager*innen sowie städtischer Koordinator*innen der 
'Sozialen Stadt' in Dreieich 
14.01.2016 Vortrag / Führung: Studierende eines Methodenseminars der EHD 
23.02.2016 Treffen Bündnis für ei ne Soziale Stadt in Wiesbaden 
30.04.2016 Projektpräsentation Bewohne r*innenbeteiligung Landesbewohnertreffen Gie-
ßen 
02.06.2016 Vortrag und Seminarbegleitung ‘Bildung im Sozialraum‘ EHD 
01.07.2016 Forum Quartiermana gement Evaluation, Nachhaltigkeit und Verstetigung in der 
Sozialen Stadt, Hofmannshöfe Frankfurt 
14.11.2016 Vortrag / Führung: Studierende Te chnische Universität Darmstadt (TUD)  
02.02.2017 Treffen Bündnis für eine Soziale Stadt in Marburg 
13.05.2017 Projektpräsentation ‚Älter werden im Quartier‘, Landesbewohnertreffen Marburg

Darmstadt Soziale Stadt Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 56 
 
19.05.2017 Forum Quartiermana gement Evaluation, Nachhaltigkeit und Verstetigung in der 
Sozialen Stadt, Hofmannshöfe Frankfurt 
25.08.2017 Vortrag: Jubiläumsfest 10 Ja hre Gewerbeverein Kranichstein e.V. 
22.06.2018 Forum Quartiermana gement Evaluation, Nachhaltigkeit und Verstetigung in der 
Sozialen Stadt, Hofmannshöfe Frankfurt 
06.07.2018 Wähler*inneninitiative - Inform ation zu Bewohner*innenbeteiligungsstrukturen 
in Kranichstein 
25.09.2018 Podiumsdiskussion Fl üchtlingshilfe Hanau Steinheim – Rolle des Quartiermana-
gements in der Stadtteilentwicklung. 
5 Finanzierungsmanagement 
5.1 Bund-Länder-Programm 'Soziale Stadt' 
Im Jahr 2009 wurde der letzte mögliche Förderantrag im Rahmen des Bund-Länder-Programms 
'Soziale Stadt' durch die Wissenschaftsstadt Darmstadt beim Hessischen Ministerium für Wirt-
schaft, Verkehr und Landesentwicklung eingereicht (HMWVL). Die Vorbereitung der Antragsun-
terlagen erfolgte wie in den Vorjahren durch das Stadtteilmanagement in Abstimmung mit der 
Projektkoordination. Im Vorfeld der Antragstellung wurden die In halte des Förderantrags in der 
AG 'Soziale Stadt' erörtert und befürwortet. Darauf aufbauend wurde eine Empfehlung der Stadt-
teilrunde Kranichstein (SRK) eingeholt.  
Über das Bund-Länder-Programm 'Soziale Stadt' wurden in den Jahren 2000 bis 2014 Förderan-
träge in Höhe von insgesamt 8.552.183,77 EUR bewilligt. Hinzu kamen weitere zu verausga-
bende Mittel in Höhe von 294.900,00 EUR für di e Umsetzung der Modellprojekte 'Schule neu 
positionieren' und 'Gesundheit aktiv gestalten'  im Rahmen des Progra mms HEGISS Innovatio-
nen. Die Gesamtkosten des Projekts 'Gesundheit aktiv gestalten' betrugen 32.900,00 EUR. Hier-
von wurden 21.200,00 EUR aus Mitt eln des Bund-Länder-Programms ’Soziale Stadt’ finanziert 
(Anteil Bund/Land 64,44 %). Der Anteil der Stad t belief sich auf 5.100,00 EUR, der Anteil der 
Träger 6.600,00 EUR. Die Gesamtkosten des Pr ojekts 'Schule neu positionieren' betrugen 
262.000,00 EUR. Hiervon wurden 168.830,00 EU R aus dem Bund-Länder-Programm ’Soziale 
Stadt’ finanziert (Anteil Bund/Land 64,44 %). Der Anteil der Träger betrug 93.170,00 EUR. 
Die Fördermittel des Bund-Länder-Programms 'Soziale Stadt' setzen sich zu ca. je einem Drittel 
aus Bundes-, Landes- und kommunalen Mitteln zusammen. Sie wurden nicht jahresbezogen, 
sondern verteilt auf drei bis fünf Jahresscheiben zugeteilt.  
Durch das Stadtteilmanagement wird eine fortschreibungsfähige Maßnahmen-, Durchführungs- 
und Finanzierungsmatrix (MDF) geführt, die die Investitionen bis zum Jahr 2020 im Abgleich mit 
den gebundenen Ausgaben und bereitgestellten Fördermitteln darstellt. Ergänzend wird eine 
Matrix zur Kontrolle des Mittelabflusses fortgeschrieben, die eine langfristige Finanzplanung er-
möglicht. 
5.2 Drittmittelakquisition 
Das Bund-Länder-Programm 'Soziale Stadt' wird als Dachprogramm von weiteren Förderpro-
grammen ergänzt. Die Übersicht der komplementären Fördermöglichkeiten wird durch das Stadt-
teilmanagement kontinuierlich aktualisiert und fortgeschrieben. Förderprogramme, die für die 
Wissenschaftsstadt Darmstadt re levant waren, wur den laufend recherchiert. Im Berichtszeit-
raum bilden sich folgende Förderungen ab:  
BIWAQ – Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier 
Mit dem ESF-Bundesprogramm BIWAQ fördert das Bundesministerium für Verkehr, Bau und 
Stadtentwicklung Projekte, die die Qualifikation und die soziale Situation der Bewohner*innen 
und damit auch ihre Perspektiven auf dem Ar beitsmarkt verbessern. In den Programmgebieten

Darmstadt Soziale Stadt Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 57 
 
der 'Sozialen Stadt' werden sozial-integrative Projekte über eine Dauer von bis zu 4 Jahren im 
Bereich Arbeitsmarktförderung unterstützt.  
Für die Förderperiode 2015 – 2018 hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt mit den Trägern BAFF-
Frauen Kooperation, Werkhof Darmstadt und Netzwerk Rope e.V. Fördermittel beantragt. Die 
Träger erhielten anteilig ESF-, Bundes- und kommunale Mittel zur Durchführung ihrer Aktivitäten 
in den laufenden und ehemaligen Fördergebieten des Bund-Länder-Programms 'Soziale Stadt' in 
Darmstadt (Eberstadt-Süd (ausgefördert), Kranichstein, Pallaswiesen-, Mornewegviertel). Bezo-
gen auf Kranichstein waren die Träger BAFF Frauen Kooperation und Netzwerk Rope e.V. aktiv.  
JUSTIQ – Jugend stärken im Quartier 
Mit dem ESF-Bundesprogramm JUSTiQ unterstützt  das Bundesministerium für Familie, Senio-
ren, Frauen und Jugend ausgewählte Modellkommunen bundesweit dabei, Angebote für junge 
Menschen auf Grundlage des § 13 SGB VIII (Jugendsozialarbeit) zu erproben. 
Das Modellprogramm konzentriert sich räumlich auf Fördergebiete des Städtebauförderpro-
gramms ‘Soziale Stadt‘ und weitere benachteiligte Gebiete, in denen die Situation für junge Men-
schen schwierig ist. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt setzte Programminhalte im Rahmen der 
Förderperiode 2015 – 2018 mit den Trägern BAFF Frauenkooperat ion und Werkhof Darmstadt 
e.V. in allen aktiven und ehemaligen Fördergebieten des Bund-Länder-Programms 'Soziale Stadt' 
um.  
PiA – Passgenau in Arbeit – Hessisches Aktionsprogramm Regionale Arbeitsmarktpolitik 
Durch das Hessische Sozialministerium wird mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds 
(ESF) das Programm Passgenau in  Arbeit (PiA) angeboten. Gefö rdert werden Maßnahmen, die 
der Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit dienen, die sich über das SGB II und XII ableiten. 
In Kranichstein erfolgt seit mehreren Jahren eine Förderung von Maßnahmen zur Verbesserung 
des Wohnumfelds. Träger der Maßnahmen ist die Initiative Arbeit Bistum Mainz e.V.. 
Arbeitsmarktbudget 
Mit dem ESF-Landesprogramm 'Arbeitsmarktbud get' fördert das Hessische Sozialministerium 
Kommunen als Träger der Grundsicherung für Arbe itssuchende, als Träger  der Sozialhilfe und 
der Jugendhilfe sowie in Wahrnehmung ihres eigenen, in kommunaler Selbstverwaltung gestal-
teten Aufgabenkreises. Ziel ist, in arbeitsmarktpolitischen Fragen zu unterstützen und aktive Ge-
staltungskraft zu stärken. Antragsberechtigt si nd Landkreise und kreisfreie Städte in Hessen. 
Zielgruppen der geförderten Projekte sind insbesondere benachteiligte und von sozialer Ausgren-
zung bedrohte Personen und Personenkreise. In Kranichstein wird über das 'Arbeitsmarktbudget' 
das Projekt Wohnumfeld, Träger Initiative Arbeit Bistum Mainz e.V. unterstützt. Die Bewilligung 
von Mitteln erfolgt jährlich. 
Lokale Unterstützung  
Ergänzende Finanzierungen des Bund-Länder-Progra mms 'Soziale Stadt' im Bereich Qualifizie-
rung und Beschäftigung erfolgten durch die Agent ur für Arbeit Darmstadt, die Beschäftigungs-
förderung des Sozial- und Jugenddezernats sowie die lokale Wohnungswirtschaft. Positiv ausge-
wirkt hat sich insbesondere, dass die Wissenschaftsstadt Darmstadt im sozialen Sektor umfang-
reiche Haushaltsmittel für Person alkosten bereitgestellt hat, di e das Programm 'Soziale Stadt' 
arrondieren. 
Neben Maßnahmen im Bereich Qualifizierung und Beschäftigung wurden über das Jugendamt 
Darmstadt Mittel für die Kooperation in der offenen Kinder- und Jugendarbeit zur Verfügung ge-
stellt. Sowohl für Projektarbeit als auch für die Finanzierung von Ferienspielen wurden der AG 
KOJAK im Förderzeitraum 2014 – 2018 Mittel in Höhe von 7.471, 99 EUR sowie eine Mikropro-
jektförderung durch das Sozialdezernat in Höhe von 3.200,00 EUR zugeteilt. 
Für die Seniorenarbeit erhielt die AG Senioren Mittel der Max und Käthe-Kämpf-Stiftung in Höhe 
von 2.680,00 EUR. Das Frauenbüro unterstützte die Teilnahme von Frauen an Fahrrad- und 
Schwimmkursen mit 600,00 EUR.

Darmstadt Soziale Stadt Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 58 
 
Gemeinwesen orientierte Integrations-Projekte 
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) fördert zur Integration von Zuwanderern 
im Auftrag des Bundesministeriums des Innern (BMI) und des Bundesministeriums für Familie, 
Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ergänzend zu den gesetzlichen Integrationsangeboten11 
insbesondere in Fördergebieten des Bund-Länder-Programms ‘Soziale Stadt‘ Projekte zur gesell-
schaftlichen und sozialen Integration von Zuwander*innen.  
Im Förderzeitraum wurde das v on der Stadtteilwerkstatt durch geführte dreijährige Projekt 
’Selbstbestimmt älter werden im Quartier’ mit Mitteln aus diesem Programm gefördert. 
EU-Fonds. Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) 
Über den EU-Fond AMIF fördert das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge die Teilnahme von 
Zuwanderer*innen aus Nicht-EU-Staaten am ökonomischen, sozialen, kulturellen und politischen 
Leben. Im Bereich Asyl ist der überwiegende Teil der Mittel für Projekte mit dem Ziel der Auf-
nahme geplant. Neben der Verbesserung der Beratung und Erstorientierung steht die Identifizie-
rung und Betreuung besonders schutzbedürftiger Geflüchteter im Fokus. 
Trägerübergreifend haben das Diakonische Werk Darmstadt Dieburg und der SKA Darmstadt e.V. 
für spezifische Integrationsmaßnahmen und die Beratung von Geflüchteten Mittel aus dem AMIF 
(Bereich Asyl) erhalten. Damit konnte die Beratu ngsarbeit in der Stadtteilwerkstatt mit Fokus 
Kranichstein und Gesamtstadt im Zeitraum 2015 – 2018 teilfinanziert werden. Mittel aus dem 
Flüchtlingsfond der Evangelischen Kirche Hessen und Nassau und des Diakonischen Werks 
Darmstadt Dieburg haben die Mittel ergänzt.  
Lotto-Mittel (Glücksspirale, Deutsche Fernsehlotterie) / Stiftungsmittel 
Neben dem Einsatz von Fördermitteln aus B undes- und Landesprogrammen wurden durch die 
Stadtteilwerkstatt auch Mittel für die Arbeit mit sozial und ökonomisch benachteiligten Bevölke-
rungsgruppen und zum Strukturaufbau im Sozialraum über Lotterien und Stiftungen akquiriert  
Zum Einsatz kamen Mittel aus der Glücksspirale für die Projekte ‘Beratungs- und Bildungszent-
rum Darmstadt Nord‘ (2014) und das Projekt ‚INKA – In Kranichstein aktiv‘ (2017/2018). Darüber 
hinaus wurden für Maßnahmen im Kontext von INKA Drittmittel der Stiftung DiaKids des Diako-
niefonds sowie des Fonds ‘Verkauf von Wohlfahrtsmarken‘ akquiriert.  
Durch das Kuratorium Deutsche Altershilfe / St iftung Deutsches Hilfswerk wird mit Mitteln der 
Deutschen Fernsehlotterie der Aufbau von Strukturen für ältere Menschen in Kranichstein geför-
dert. Die Stadtteilwerkstatt hat mit dem Verein Hiergeblieben Fördermittel für die Finanzierung 
von Öffentlichkeitsarbeit und Konzeptentwicklung sowie für eine Koordinationskraft für den Ver-
ein erhalten. Für die Finanzierung der Koordinati onskraft stellte die Software AG Stiftung Kofi-
nanzierungsmittel zur Verfügung. 
Eigenmittel Spenden / Sponsoring 
Neben Fördermitteln aus Förderpr ogrammen fließen in die Arbeit der Stadtteilwerkstatt Eigen-
mittel des Diakonischen Werks Darmstadt Dieburg zur Kofinanzierung von Projektmitteln sowie 
Spenden und Sponsoring-Mittel zur Finanzierung von kleinteiligen Maßnahmen. 
HEGISS-Innovationen  
Das Förderprogramm des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwick-
lung unterstützte in Kooperation mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwick-
lung das investive Bund-Länder-Programm durch modellhafte Förderung von Projekten in den 
Bereichen Migration und Integration, Jugendhilf e und Schule, Beschäftigung und stadtteilnahe 
Wirtschaftsförderung, Wohnraumversorgung und Sozialarbeit. Im Stadtteil Kranichstein wurden 
u.a. die Projekte 'Gesundheit aktiv gestalten', Träger: DRK Kreisverband Darmstadt-Stadt e.V. 
sowie 'Die Schule neu positionieren', Träger: Trägergemeinschaft EKS-IGS, Netzwerk ROPE e.V., 
SKA e.V., Ökumenisches Kinder- und Jugendhaus, Jugendcafé Chillmo, bewilligt.  
                                                      
11  Integrationskurse, Migrationsberatung für erwachsene Zuwander*innen, Jugendmigrationsdienste

Darmstadt Soziale Stadt Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 59 
 
5.3 Resümee 
Insgesamt standen aus Mitteln der 'Sozialen Stadt' bis Ende 2018 8.552.183,77 EUR für Projekte 
und Maßnahmen zur Verfügung. Hiervon wurden bis Ende des Jahres 2018 Fördermittel (Bund, 
Land, Eigenanteil Wissenschaftsstadt Darmstadt) in Höhe von 8.060.729,34 EUR verausgabt. In 
weiteren Projekten sind ab dem Jahr 2019 rd. 491.500 EUR verplant. 
Im Zeitraum 2000 bis 2018 wurden in Kooperation mit freien Trägern sowie der Wissenschafts-
stadt Darmstadt Drittmit tel in Höhe von 38.769.399,46 EUR akquiriert. Sie berühren folgende 
Projekte: 
– den Bau der Straßenbahn nach Kranichstein, 
– das Sportprojekt 'Kickboxen' (Sharks‘ Gym), 
– die PiA-Maßnahme 'Wohnumfeld',  
– das Projekt Interkulturelle Nachbarschaft,  
– den Jugendmigrationsdienst, 
– die Qualifizierung von Jugendlichen im JugendKlub Kranichstein,  
– die Modernisierung des JugendKlubs Kranichstein, 
– die Umsetzung von Mikroprojekten im Rahmen des Programms 'Lokales Kapital für soziale 
Zwecke', 
– die Ausstattung und den Betrieb des Jugendcafés Kranichstein, 
– das Migrationsprojekt 'Räume 23',  
– die Einrichtung eines Qualifizierungsbüros / freiwilligen Sozialen Trainingsjahres, 
– das HEGISS-Innovationen Modellprojekt 'Gesundheit aktiv gestalten',  
– das HEGISS-Innovationen Modellprojekt 'Die Schule neu positionieren', 
– das Projekt XENOS - 'Effizienter Übergang Schule, Ausbildung, Beruf', 
– das Projekt JUSTIQ – ’Jugend stärken im Quartier’, 
– die niedrigschwelligen Frauenkurse, 
– das Projekt BIFI – Bürger*innen fördern Integration, 
– das BIWAQ-Projekt Kinderkleider-Spielzeug-Laden, 
– das BIWAQ-Projekt Netzwerk ABBA, 
– das ESF-Landesprogramm ’Arbeitsmarktbudget’, 
– die lokale Unterstützung durch die Agentur für Arbeit Darmstadt, die Beschäftigungsförde-
rung des Sozial- und Jugenddezernats sowie die lokale Wohnungswirtschaft, 
– das Projekt ’Selbstbestimmt älter werden im Quartier’, 
– die Projekte mit dem Ziel ’Aufnahme und Asylsysteme’ (EU-Fond AMIF, Flüchtlingsfonds), 
– die Projekte ‘Beratungs-, Bildungszentrum Darmstadt Nord‘ / ‘INKA – In Kranichstein aktiv‘, 
– die Internationalen Gärten, 
– den Gewerbeverein Kranichstein, 
– die Sanierung des 'Bunten Hauses', 
– die Modernisierung der Eingangsbereiche Gruberstraße 2-18, 
– die Modernisierung der Passage Fasaneriezentrum, 
– die Umgestaltung des Sperrmüllsammelplatzes Grundstraße 25-29, 
– die Modernisierung der Eingangsbereiche Grundstraße 25-29, 
– das Wohnumfeld Grundstraße 25-29 und 31-33, 
– die Teilnahme an Wettbewerben sowie 
– das Einwerben von privaten Spenden.

Darmstadt Soziale Stadt Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 60 
 
Die Bindung der Mittel bildet sich in der Übersicht wie folgt ab: 
– Europäischer Sozialfonds (ESF): 1.643.617,22 EUR 
– ESF / Hessisches Sozialministerium: 36.144,88 EUR 
– ESF / Hessisches Ministerium f. Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung: 7.590,25 EUR 
– ESF / Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: 451.529,48 EUR 
– ESF / Wissenschaftsstadt Darmstadt: 38.109,20 EUR 
– Bund: 40.004,00 EUR 
– Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: 690.997,30 EUR 
– Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung: 393.031,83 EUR 
– Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz / Bundesministerium des Inneren für Bau und 
Heimat: 224.099,07 EUR 
– Bundesministerium für Arbeit und Soziales: 87.000,00 EUR 
– Bundesamt für Migration u. Flüchtlinge / Bundesministerium d. Inneren: 430.259,56 EUR 
– Hessisches Ministerium Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung: 14.982.509,02 EUR 
– Hessisches Sozialministerium: 33.086,50 EUR 
– Agentur für Arbeit Darmstadt / ARGE: 992.389,20 EUR 
– Martin Brackelsberg Stiftung: 72.000,00 EUR 
– Preisgelder: 4.150,00 EUR 
– Eigenmittel (private Träger): 1.290.880,22 EUR 
– Stadtmarketing: 21.862,37 EUR 
– Sponsoren / Spenden: 597.631,54 EUR 
– Wohnungswirtschaft, Sanierung Wohnungsbau: 121.491,22 EUR 
– Wohnungswirtschaft, Sanierung Buntes Haus: 13.325.242,24 EUR 
– Wohnungswirtschaft ohne Gebäudesanierung: 293.858,78,00 EUR 
– Wissenschaftsstadt Darmstadt 2.991.915,58 EUR.

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 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 61 
 
 
 
Abb. 4: Internetpräsentation  
https://www.darmstadt.de/standort/stadtentwicklung-und-stadtplanung/stadtplanung/sanierung-
soziale-stadt-stadtumbau/soziale-stadt-kranichstein/bund-laender-programm-soziale-stadt/

Darmstadt Soziale Stadt Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 62 
 
  
  
Abb. 5: Werbung für Veranstaltungen und Feste

Darmstadt Soziale Stadt Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 63 
 
  
  
Abb. 6: Werbung für Veranstaltungen, Feste, Einweihungen

Darmstadt Soziale Stadt Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 64 
 
 
 
Abb. 7: Unterlagen ’Neue Mitte’ Kranichstein – Stiftungspreis ’Lebendige Stadt’ 2015

Darmstadt Soziale Stadt Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 65 
 
6 Chronologie des Prozesses 'Soziale Stadt' 
2000 
– Antrag auf Aufnahme in das Bund-Länder-Programm 'Soziale Stadt' beim Hessischen Minis-
terium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung 
– Aufnahme in das Bund-Länder-Programm 'Soziale Stadt'  
2001 
– Beauftragung des Büros Freischlad + Holz mit dem Stadtteilmanagement  
– Vorstellung des Programms 'Soziale Stadt' in der Stadtteilrunde  
– Beauftragung des Caritasverbandes Darmstadt e.V. / Diakonischen Werks Darmstadt-Die-
burg mit dem Quartiersmanagement  
– Gespräche mit Schlüsselpersonen vor Ort 
– Teilnahme am Stadtteilfest 'Bunte Wiese' 
– Strukturierung des Organigramms 'Soziale Stadt' in Zusammenarbeit mit der Stadtteilrunde, 
der AG 'Soziale Stadt'  
– Begleitung der Modernisierung des Wohnhochhauses 'Solitär' durch die AG Solitär 
– Bewohner*innenversammlung zur Unterrichtung über das Bund-Länder-Programm 'Soziale 
Stadt'  
– Erarbeitung der Unterlagen zum Konzeptwett bewerb 'Jugendeinrichtung' in Kooperation 
mit der AG KOJAK 
– Eröffnung der Stadtteilwerkstatt  
– Gründung der Bewohner*innenarbeitsgruppen 'AG Wohnen/Wohnumfeld' und 'AG Nach-
barschaft/Kommunikation' 
– Bewohner*innenrundgang zum Thema 'Grünraumgestaltung' 
– Beauftragung des Büros Adler + Olesch mit der Umgestaltung des Sport- und Spielberei-
ches 'Brentanowiese' 
– Vorstellung des Vorentwurfs 'Brentanosee' in der Stadtteilrunde 
– Beauftragung des Büro Bagage e.V. mit der Umsetzung der Spielraumgestaltung Erich- Käst-
ner-Schule  
– Durchführung des Träger-Konzeptwettbewerbs 'Jugendeinrichtung Kranichstein' 
2002 
– Grundlegende Modernisierung des Wohnhochhauses 'Solitär', heute 'Buntes Haus'  
– Neujahrsempfang der Stadtteilwerkstatt für die Bewohner*innenarbeitsgruppen  
– Bewohner*innenrundgänge zur Definition von Aufgaben für die ABM Wohnumfeld 
– Erweiterung des 'FSTJ / Qualifizierungsbüros' aus dem Stadtteil Eberstadt Süd auf den 
Stadtteil Kranichstein 
– Entwicklung und Durchführung einer Hausha ltsbefragung unter Einbindung der Bewoh-
ner*innenarbeitsgruppen  
– Beginn der Wohnumfeldgestaltung und -pflege durch die ABM Wohnumfeld 
– Entwurf von Flyern, Plakaten im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit 
– Teilnahme der Bewohner*innenarbeitsgruppen am Stadtteilfest 'Bunte Wiese' 
– Erarbeitung der Grundlagen zum Integrierten Handlungskonzept durch die AG 'Soziale Stadt'  
– Neugestaltung des Schulhofs der Erich-Kästner-Schule 
– Gestaltung von Spielstationen auf dem Verbindungsweg zwischen den Schulstandorten der 
Erich-Kästner-Schule 
– Teilnahme am 'Preis Soziale Stadt 2002' 
– Konstituierung der Runden Tische 'Fasane riezentrum', 'Wohnungswirtschaft' und 'Teilei-
gentum'

Darmstadt Soziale Stadt Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 66 
 
– Bewilligung des Projektes 'Kickboxen – Gewaltprävention für Jugendliche', Umsetzung des 
Projekts durch den Träger Internationaler Bund 
– Durchführung von Hausversammlungen in Kooperation mit dem Mieterbeirat GWH 
– Bewohner*innenversammlung zur Vorstellung der Ergebnisse der Haushaltsbefragung so-
wie zur Präsentation der Arbeit der Bewohner*innenarbeitsgruppen  
– Umgestaltung des Außengeländes des Wohnhochhauses 'Buntes Haus'  
– Entscheidung des Magistrats für den Träger der neuen Jugendeinrichtung 
– Abstimmung der Entwurfsplanung Sport-, Spielraum 'Brentanowiese' in einer öffentlichen 
Veranstaltung  
– Reinigungsaktion der Stadtteilwerkstatt Kranichstein und der Bewohner*innenarbeitsgrup-
pen  
– Verleihung 1. Preis des 'Sauberhaften Vereinspreises' des Hessischen Ministeriums für 
Landwirtschaft, Umwelt und Forsten 
2003 
– Diskurs in den Stadtteilgremien zur Entwicklung des Integrierten Handlungskonzeptes 
– Neujahrsempfang der 'Sozialen Stadt' 
– Veranstaltung mit Landtagskandidaten zur Entwicklung benachteiligter Stadtteile 
– Veranstaltung zu Mietnebenkosten 
– Frauenfrühstück 
– Koordination der Räume für Selbsthilfegruppen 
– Entwicklung des Abfallkonzeptes für den Stadtteil 
– Austausch der Bewohner*innenarbeitsgruppen Eberstadt Süd und Kranichstein 
– Reinigungsaktion 
– Teilnahme am Stadtteilfest 'Bunte Wiese' 
– Mieterversammlungen 
– Begleitung der Bewohner*innenarbeitsgruppen 
– Gesprächsrunde Mobile Jugendcliquen 
– Öffentlichkeitsarbeit 
– Information von Fachpublikum 
– Umsetzung Mikroprojekte 'Lokales Kapital für soziale Zwecke', 1. Förderperiode 
– Umgestaltung des Außengeländes des 'Bunten Hauses' 
– Umgestaltung der Grünanlage Brentanowiese 1. BA  
– Sanierung des JugendKlubs Kranichstein 1. BA  
2004 
– Erarbeitung des Konzeptes Bewohner*innenbeteiligung, Verabschiedung durch den Magist-
rat der Wissenschaftsstadt Darmstadt  
– Erarbeitung der Broschüre 'Einrichtungen im Stadtteil' 
– Neujahrstreffen der 'Sozialen Stadt' 
– Umsetzung Mikroprojekte 'Lokales Kapital für soziale Zwecke', 2. Förderperiode 
– Kooperation mit Trägern von Mikroprojekten 'Lokales Kapital für soziale Zwecke' 
– Mieterversammlungen mit dem Mieterbeirat der GWH 
– Begleitung der Bewohner*innenarbeitsgru ppen, Förderung der Vernetzung mit weiteren 
Stadtteilakteuren 
– Stadtteilfest 'Bunte Wiese' 
– Koordination der Räume für Selbsthilfegruppen 
– AK MiKra – Durchführung eines Perspektivworkshops, Erarbeitung weiterer Schritte zur Sta-
bilisierung und zur Eigenständigkeit  
– Einrichtung einer Sprechstunde des Stadtteilmanagements vor Ort 
– Quartiersrundgang 'Sitzgelegenheiten im Stadtteil', erste Umsetzung von Maßnahmen

Darmstadt Soziale Stadt Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 67 
 
– Ausstellung 'Soziale Stadt Eberstadt Süd und Kr anichstein – Zwei Stadtviertel im Wandel', 
ForumGalerie des Stadthauses 
– Einsatz einer Mitarbeiterin des Migrationsdienstes des Diakonischen Werkes  
– Umsetzung des Abfallkonzeptes / Reinigungsaktion 
– Beteiligungsprojekt Jugendcafé Kranichstein 
– Fachliche Begleitung von Absolventen des Studi engangs 'Sozialpädagogik', 'Landschafts- 
und Freiraumplanung' und der Weiterbildung zur 'Integrationsassistentin' 
– 1. Stadtteilrundgang Kranichstein 
– Öffentlichkeitsarbeit / Information von Fachpublikum 
– Gründung der AG 'Image'  
– Entwurf Rahmenplanung 'Schlepperprüffeld' 
– Baubeginn 'Jugendcafé Chillmo' am Brentanosee 
– Verleihung des 'Ludwig-Metzger-Preises' an die Bewohner*innenarbeitsgruppen AK MiKra 
und AG 'Kommunikation' 
– Vorentwurf Umgestaltung Außengelände Hort 'Jägertorstraße'  
2005 
– Erarbeitung der Broschüren 'Kindereinrichtungen', 'Jugendeinrichtungen',  'Schulen in Kra-
nichstein' 
– Neujahrstreffen der 'Sozialen Stadt' 
– Umsetzung Mikroprojekte 'Lokales Kapital für soziale Zwecke', 3. Förderperiode 
– Begleitung der Bewohner*innenarbeitsgruppe n / Förderung der Vernetzung mit weiteren 
Stadtteilakteuren 
– Anwohner*innen-Informationsveranstaltung 'Modernisierung Spiel- und Sportanlage Meiß-
nerweg' 
– Modernisierung der Spiel- und Sportanlage Meißnerweg 
– Teilnahme am Stadtteilfest 'Bunte Wiese'  
– Qualifizierung der Stadtteilrunde im Rahmen einer Befragung 
– Öffentlichkeitsarbeit  
– Baubeginn Außengelände Hort 'Jägertorstraße'  
– Erarbeitung des städtebaulichen Konzeptes 'Fasaneriezentrum' 
– Umsetzung Mikroprojekte 'inbeum' Lokales Kapital für soziale Zwecke  
– Durchführung einer Gesundheitskonferenz 
– Umgestaltung der Spiel- und Sportanlage Brentanowiese, 2. BA 
– Erwerb des Kickboxstudios 
2006 
– Gründung des 'Netzwerks Gesundheit'  
– Umsetzung des 1. Bauabschnittes 'Modernisierung Fasaneriezentrum' 
– Übergabe 'Jugendcafé Chillmo' und 'Brentanoanlage' 
– Reinigungsaktion der Stadtteilwerkstatt Kranichstein, der Bewohner*innenarbeitsgruppen 
in Kooperation mit Einrichtungen vor Ort sowie dem EAD 
– Neuordnung und Umgestaltung von öffentlichen Müllsammelplätzen 
– Öffentlichkeitsarbeit  
– Türkisch-italienischer Kulturabend 
– Übergabe Außengelände Hort 'Jägertorstraße' 
– Teilnahme am Stadtteilfest 'Bunte Wiese'  
– Teilnahme am 'Preis Soziale Stadt 2006' 
– Teilnahme am 'Stiftungspreis Lebendige Stadt 2006' 
– Runder Tisch 'Einkaufszentrum am See'  
– Aktualisierung der Broschüre 'Einrichtungen im Stadtteil' als Online-Version

Darmstadt Soziale Stadt Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 68 
 
– Umsetzung Mikroprojekte 'Lokales Kapital für soziale Zwecke', 4. Förderperiode 
– Begleitung der Bewohner*innenarbeitsgru ppen, Förderung der Vernetzung mit weiteren 
Stadtteilakteuren 
– Ausstellung 'Soziale Stadt Eberstadt Süd und Kranichstein – Potentiale, Projekte, Perspekti-
ven', Kunden Center der Sparkasse Darmstadt 
– Konzepterarbeitung Eingangsbereiche 'Gruberstraße' 
– Erarbeitung des Konzeptes 'Internationale Gärten' 
– Vorentwurf Umgestaltung Modernisierung Fasaneriezentrum, 2. BA  
– Aufstellung von Bänken durch die PiA  Wohnumfeld  
– 1. Planungswerkstatt 'Stadtteilentwicklung Kranichstein' 
– Afghanisch-somalischer Kulturabend 
2007 
– Entwurf Umgestaltung Modernisierung Fasaneriezentrum, 2. BA 
– Reinigungsaktion der Stadtteilwerkstatt Kranichstein, der Bewohner*innenarbeitsgruppen 
in Kooperation mit Einrichtungen vor Ort sowie dem EAD 
– Öffentlichkeitsarbeit  
– Bewilligung des Projektes 'Effizienter Übergang Schule, Ausbildung, Beruf', Umsetzung des 
Projekts durch den Träger ROPE e.V. 
– Bewilligung des Projektes 'Die Schule neu positionieren', Umsetzung des Projekts durch die 
Trägergemeinschaft 
– Bewilligung des Projektes 'Gesundheit aktiv gestalten', Umsetzung des Projekts durch den 
Träger DRK  
– Teilnahme am Stadtteilfest 'Bunte Wiese'  
– Umsetzung Mikroprojekte 'Lokales Kapital für soziale Zwecke', 5. Förderperiode 
– Begleitung der Bewohner*innenarbeitsgru ppen, Förderung der Vernetzung mit weiteren 
Stadtteilakteuren 
– Entwurf Sperrmüllsammelplatz Grundstraße 25-29 
– Fortbildung 'Interkulturelle Kommunikation' 
– Gründung des Gewerbevereins Kranichstein 
– Internationaler Frauentreff 
– Ausstellung 'Wohnklima – Siedlungsplanungen Ernst Mays in den Jahren 1954 - 1970' und 
'Kranichstein nach Ernst May', Konzernzentrale Bauverein AG 
2008 
– 2. Planungswerkstatt 'Stadtteilentwicklung Kranichstein' 
– Umsetzung des 2. Bauabschnittes 'Modernisierung Fasaneriezentrum' 
– Umsetzung der Neugestaltung des Außenareals der Einrichtungen auf dem ehemaligen 
Schlepperprüffeld 
– Reinigungsaktion der Stadtteilwerkstatt Kranichstein, der Bewohner*innenarbeitsgruppen 
in Kooperation mit Einrichtungen vor Ort sowie dem EAD 
– Öffentlichkeitsarbeit  
– Umsetzung des Projektes 'Internationale Gärten' 
– Teilnahme am Stadtteilfest 'Bunte Wiese'  
– Übergabe Außenareal der Einrichtungen auf dem ehemaligen Schlepperprüffeld 
– Aktualisierung der Broschüre 'Kickbox-Studio'  
– Teilnahme am 'Darmstädter Architektursommer 2008' 
– Projektbeginn 'Gesundheit aktiv gestalten' – Modellprojekt HEGISS-Innovationen 
– Teilnahme am Wettbewerb 'Zusammen Gebaut'  
– Projektbeginn 'Die Schule neu positionieren' – Modellprojekt HEGISS-Innovationen 
– Aufstellung von Bänken durch die PiA Wohnumfeld

Darmstadt Soziale Stadt Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 69 
 
– Neuordnung und Umgestaltung des Sperrmüllsammelplatzes Grundstraße 25-29 
– Bewilligung des Projektes 'Kinderkleider-Spie lzeug-Laden', Umsetzung des Projekts durch 
den Träger BAFF-Frauen-Kooperation gGmbH  
– Renaturierung einer Parkplatzfläche am Stadtteileingang (Planung) 
– Umsetzung des 1. Bauabschnittes 'Modernisierung Eingangsbereiche Gruberstraße 2-18' 
2009 
– Umsetzung eines Platzes für Jugendliche im Schulhof der EKS 
– 1. und 2. Planungswerkstatt 'Leitbild öffentlicher Raum' 
– Ausstellung Planungswerkstatt 'Leitbild öffentlicher Raum', Stadtteilbibliothek Kranichstein 
– Projektbeginn 'Netzwerk ABBA' (BIWAQ) 
– Projektbeginn Kinderkleider-Spielzeug-Laden (BIWAQ) 
– Öffentlichkeitsarbeit  
– Teilnahme am Wettbewerb 'City for Children' 
– Einrichtung Beratungsangebot für Zuwanderer in der Stadtteilwerkstatt 
– Umsetzung des 2. Bauabschnittes 'Modernisierung Fasaneriezentrum' 
– Umsetzung der Neugestaltung des Außenareals der Einrichtungen auf dem ehemaligen 
Schlepperprüffeld 
– Reinigungsaktion der Stadtteilwerkstatt Kranichstein, der Bewohner*innenarbeitsgruppen 
in Kooperation mit Einrichtungen vor Ort sowie dem EAD 
– Tag der offenen Tür der Internationalen Gärten Kranichstein 
– Teilnahme am Stadtteilfest 'Bunte Wiese'  
– Aufführung Kindertheater 'die stromer' 
– Durchführung des Landesbewohne rtreffens in Kranichstein und Arheilgen in Kooperation 
mit Gemeinwesenarbeit Arheilgen und der LAG Soziale Brennpunkte Hessen e.V. 
– Umsetzung der Renaturierung einer Parkplatzfläche / Aufwertung des Stadtteileingangs 
– Umsetzung des 3. Bauabschnittes Modernisierung JugendKlub 
– Fest zum 10jährigen Bestehen des Arbeitskreises Migrant*innen in Kranichstein im IB Ju-
gendcafé Chillmo und Auftaktveranstaltung zum BIFI-Projekt 
2010 
– Erarbeitung der Rahmenplanung 'Leitbild öffentlicher Raum' 
– Umsetzung des 2. Bauabschnittes der Neugestaltung des Außenareals 'Schlepperprüffeld / 
Schleifmühle' 
– Erarbeitung und Umsetzung des Beschilderungskonzeptes 
– Öffentlichkeitsarbeit  
– Abschluss des 2. Bauabschnittes 'Modernisierung Fasaneriezentrum' 
– Abschluss Gesundheitsförderung aktiv gestalten' – Modellprojekt HEGISS-Innovationen 
– Teilnahme am Stadtteilfest 'Bunte Wiese'  
– Aufführung Kindertheater 'die stromer' 
– Teilnahme am Landesbewohnertreffen in Marburg-Richtsberg mit Präsentation des Projek-
tes Internationale Gärten Kranichstein 
– Ausstellung 'Soziale Projekte und Angebote in Darmstädter Stadtteilen', ForumGalerie des 
Stadthauses 
– Sanierung Kickbox Studio (Planung) 
– Umsetzung Aufwertung Wohnumfeld Grundstraße 31/33 
– Umsetzung Aufwertung Wohnumfeld Grundstraße 21/23

Darmstadt Soziale Stadt Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 70 
 
2011  
– HEGISS-Workshop 'Berichtswesen und Qualitätssicherung - HEGISS-Innovationen' in Frank-
furt am Main 
– Reinigungsaktion der Stadtteilwerkstatt Kranichstein, der Bewohner*innenarbeitsgruppen 
in Kooperation mit Einrichtungen vor Ort sowie dem EAD 
– Abschluss und Übergabe des 2. Bauabschnittes der Neugestaltung des Außenareals 
'Schlepperprüffeld / Schleifmühle' 
– Umsetzung des Beschilderungskonzeptes 
– Öffentlichkeitsarbeit  
– Teilnahme am Stadtteilfest 'Bunte Wiese'  
– Aufführung Kindertheater 'die stromer' 
– Veranstaltung 'Bündnis für eine Soziale Stadt' / 'Kommunen / Stadtteile und Landespolitik 
im Dialog für eine Soziale Stadt in Hessen', CreaTivHof Grenzallee 4-6 
– Treffen der Quartiersmanager*innen und städ tischen Koordinator*innen der 'Sozialen 
Stadt', Frankfurt am Main 
– Umsetzung des Projektes Wohnumfeld Gruberstraße 2-18 
– Umsetzung von Modernisierungsmaßnahmen Gruberstraße 2-18 
2012  
– Reinigungsaktion der Stadtteilwerkstatt Kranichstein, der Bewohner*innenarbeitsgruppen 
in Kooperation mit Einrichtungen vor Ort sowie dem EAD 
– Abschluss und Übergabe Wohnumfeld Gruberstraße 2-18 
– Teilnahme am Stadtteilfest 'Bunte Wiese' 
– Veranstaltung 'Bündnis für eine Soziale Stadt' / 'Integration und soziale Stadtentwicklung', 
Wetzlar  
– HEGISS-Arbeitstreffen 'Leuchtturmprojekte vor Ort in Dietzenbach' 
– Sanierung des Kickbox Studios Sharks' Gym 
– Planung zur Umgestaltung der Bartningstraße sowie zum Bau der Quartiersmitte  
– Umgestaltung der Freifläche Jägertorstraße / Gruberstraße  
– Abschluss-Fachtagung 'BIWAQ - ein Türöffner / Übergänge in die Nachhaltigkeit?', Central-
station Darmstadt 
– Übergabe des sanierten Kickbox Studios Sharks' Gym 
2013 
– Stadtteilrundgang mit den Dezernentinnen der Dezernate Bauen und Umwelt sowie Sozia-
les und diversen Vertreter*innen der Verwaltung 
– Abschluss Maßnahme Neugestaltung Grünanlage Grundstraße 
– Rundgang der AG gepflegter Stadtteil mit dem EAD  
– Reinigungsaktion der Stadtteilwerkstatt Kranichstein, der Bewohner*innenarbeitsgruppen 
in Kooperation mit Einrichtungen vor Ort sowie dem EAD 
– Abschluss Umsetzung Beschilderungskonzept 
– HEGISS-Arbeitstreffen in Wiesbaden 
– Teilnahme am Stadtteilfest 'Bunte Wiese' 
– HEGISS-Bewohner*innentreffen in Frankfurt-Gallus 
– Umsetzung Modernisierung Wohnumfeld K4 / 2. Bauabschnitt 
– Sanierung der Treppenanlage zum Kickbox-Studio Sharks' Gym 
– HEGISS-Arbeitstreffen in Frankfurt-Bockenheim 
– Spatenstich zur Umgestaltung der Bartningstraße sowie zum Bau der Quartiersmitte  
– Neuordnung der Parkierung in der Gruberstraße im Zuge der Absicherung der Brentanoan-
lage

Darmstadt Soziale Stadt Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 71 
 
2014 
– Arbeitstreffen der ressortübergreifenden HEGISS Arbeitsgruppe Städtebau und Kriminalprä-
vention in Kranichstein 
– Rundgang der AG gepflegter Stadtteil und der AG Fußverkehr mit dem EAD  
– Abpollerung der Brentanoanlage / Umgestaltung Parkierung Gruberstraße  
– Treffen des Landeskriminalamtes in Kranichstein 
– Vortrag Prof. Werner Durth (TU Darmstadt) über 'Ernst May – Die Stadt als Landschaft'  
– Modernisierung des Hochhausensembles Grundstraße 25 – 29 
– Umgestaltung Müllsammelplatz Grundstraße 25 – 29 
– HEGISS-Arbeitstreffen 'Leuchtturmprojekte vor Ort in Kranichstein' 
– Übergabe Platz und Boulevard ‘Neue Mitte‘ Bartningstraße,  
– Eröffnung des Wochenmarktes auf dem neuen Marktplatz 
– Stadtteilrundgang mit Studierenden der TU Darmstadt 
– Einrichtung von Büroräumen des Vereins Hiergeblieben e.V. in der Bartningstraße 9 
– Teilnahme am Stadtteilfest 'Bunte Wiese' 
– Jubiläumsfest des Sharks‘ Gym im Fasaneriezentrum 
– Treffen der Quartiersmanager*innen sowie st ädtischer Koordinator*innen der 'Sozialen 
Stadt', Neu-Isenburg 
– Treffen der Quartiersmanager*innen sowie st ädtischer Koordinator*innen der 'Sozialen 
Stadt', Dreieich 
2015 
– Treffen der Quartiersmanager*innen sowie st ädtischer Koordinator*innen der 'Sozialen 
Stadt', Dietzenbach 
– Entwicklung eines Gestaltungskatalogs der GWH und der bauverein AG  
– Vorplanung Sonnendeck 
– Planung Aufwertung Grünstreifen Siemensstraße 
– Vorplanung Aufwertung Wohnumfeld Grundstraße 25 – 29, 1. BA 
– Teilnahme am Stadtteilfest 'Bunte Wiese' 
– Treffen der Quartiersmanager*innen sowie st ädtischer Koordinator*innen der 'Sozialen 
Stadt', Dreieich 
– Unterstützung des Baus der Mountainbike-Strecke der Erich-Kästner-Gesamtschule an der 
Schleifmühle 
2016 
– Umsetzung Aufwertung Wohnumfeld Grundstraße 25 – 29, 1. BA 
– Umsetzung Aufwertung Grünstreifen Siemensstraße 
– Planung Sonnendeck 
– Treffen 'Bündnis für eine Soziale Stadt Hessen', Wiesbaden 
– Teilnahme am Stadtteilfest 'Bunte Wiese' 
– Stadtteilrundgang mit Studierenden der TU Darmstadt 
– Forum Quartiermanagemen t Evaluation, Nachhaltigkeit und Verstetigung in der Sozialen 
Stadt, Hofmannshöfe Frankfurt 
2017 
– Übergabe Wohnumfeld Grundstraße 25 – 29, 1. BA 
– Umsetzung Aufwertung Grünstreifen Siemensstraße 
– Ausführungsplanung Sonnendeck 
– Planung Aufwertung Wohnumfeld Grundstraße 25 – 29, 2. BA 
– Vorbereitungen Stadtteiljubiläum 2018 
– Jubiläumsfest 10 Jahre Gewerbeverein Kranichstein e.V.

Darmstadt Soziale Stadt Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 72 
 
– Treffen 'Bündnis für eine Soziale Stadt Hessen', Marburg 
– Teilnahme Exkursion Ernst-May-Siedlung, Frankfurt am Main 
– Forum Quartiermanagemen t Evaluation, Nachhaltigkeit und Verstetigung in der Sozialen 
Stadt, Hofmannshöfe Frankfurt 
– HEGISS-Fachtagung 'Beteiligung von Jugendlichen in benachteiligten Quartieren' 
2018 
– Bau Sonnendeck 
– Aufwertung Wohnumfeld Grundstraße 25 – 29, 2. BA 
– Planung Nördliche Freifläche EKZ 
– Planung Stadtteileingang West  
– Machbarkeitsstudie Tagespflegeeinrichtung Deutsches Rotes Kreuz / Hiergeblieben e.V. 
– Teilnahme am Stadtteilfest 'Bunte Wiese' 
– Forum Quartiermanagemen t Evaluation, Nachhaltigkeit und Verstetigung in der Sozialen 
Stadt, Hofmannshöfe Frankfurt 
7 Anhang 
7.1 Presseveröffentlichungen 2014 – 2018 
'Granit gegen Parksünder' – SüWo Lokal, 18.01.2014 
'Ein Wochenmarkt in der neuen Mitte' – Im Mai soll in Kranichstein ein Testlauf beginnen – 
Kritik an neuer Parksituation in der Gruberstraße; Darmstädter Echo, 21.02.2014 
'Marktflecken in Kranichstein' – Am 23. Mai sollen in der Neuen Mitte erstmals Stände öff-
nen – Testphase für ein Jahr; Darmstädter Echo, 25.03.2014 
'Mehr als Kaffee und Kuchen' – Nachbarschaftscafé des Vereins „Hiergeblieben“ ist auch In-
formationsbörse für den Stadtteil; Darmstädter Echo, 25.03.2014 
'Stadtteilfest in Vorbereitung' – „Bunte Wiese“ steigt am 24. Mai; SüWo Lokal, 09.04.2014 
'Ein Fest der Kulturen' – Kranichstein lädt zum Stadtteilfest „Bunte Wiese“; SüWo Lokal, 
21.05.2014 
'Die „Neue Mitte“ hat jetzt einen Freitagsmarkt' – Die offizielle Eröffnung erfolgt erst am 11. 
Juli, aber Marktbeschicker und Kunden sind schon da; Darmstädter Echo, 24.05.2014 
'Genau das richtige Motto' – Großer Andrang beim Stadtteilfest „Bunte Wiese“; Darmstädter 
Echo, 26.05.2014 
'Neue Mitte“ vor dem Terminplan fertig' – Soziale-Stadt-Projekt hält Kostenrahmen von 1,3 
Millionen Euro ein – Überlegungen zu weiteren Märkten; Darmstädter Echo, 27.05.2014 
'Stadtteilrunde' – Darmstädter Echo, 04.06.2014 
'Neue Mitte“ wird eröffnet' – Darmstädter Echo, 10.07.2014 
'Kranichstein hat einen Boulevard' – Die „Neue Mitte“ in dem Stadtteil ist eröffnet – Wo-
chenmarkt ist etabliert – Suche nach einem Namen; Darmstädter Echo, 12.07.2014 
'Kranichstein hat eine „Neue Mitte“' – Bürger freuen sich über Wochenmarkt; SüWo Lokal, 
19.07.2014 
'Eine Bereicherung für den Stadtteil' – Kranichsteiner nehmen den Wochenmarkt als neues 
Angebot an; Darmstädter Echo, 29.07.2014 
'Ernst May als Namensgeber für die „Neue Mitte“ ungeeignet' – CDU lehnt den in der Dis-
kussion befindlichen Vorschlag einstimmig ab; SüWo Lokal, 25.09.2014

Darmstadt Soziale Stadt Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 73 
 
'Ein Treffpunkt in Kranichstein' – Darmstädter Echo, 13.01.2015 
'Neues Angebot für Familien' – SüWo Lokal, 28.01.2015 
'Wir sind ein Wirtschaftsstandort' – Gewerbeverein will Unternehmen im Stadtteil stärken – 
Pendler und Beschäftigte als Kunden; Darmstädter Echo, 07.04.2015 
'Kranichsteiner Runde' – Darmstädter Echo, 29.04.2015 
'Ansprechender Ersatz für die frühere Kerb' – Kranichsteiner Stadtteilfest erreicht mit seinem 
Programm viele Besucher; Darmstädter Echo, 01.06.2015 
'Unterwegs für mehr Toleranz' – Junge Erwachsene engagieren sich für Zusammenhalt von 
Jung und Alt – Clique als Konfliktlöser; Darmstädter Echo, 09.06.2015 
'Ein Vorzeigestadtteil – gerade in der Jugendarbeit' – Darmstädter Echo, 25.07.2015 
'Mehr Stände wären gut' – Neue Mitte: Nur zwei Anbieter kommen regelmäßig zum Freitags-
markt in den Stadtteil / Platz für acht Verkäufer; Darmstädter Echo, 13.10.2015 
'Kranichsteiner Modell nimmt Form an' – Verein „Hiergeblieben“ hat Förderzusage für eine 
hauptamtliche Koordinierungsstelle; Darmstädter Echo, 15.12.2015 
'Kästner-Grundschule wird erweitert' – Eingeschossiges Gebäude nach Entwurf eines Stutt-
garter Architekturbüros; Darmstädter Echo, 15.12.2015 
'Kranichsteiner Modell nimmt Form an' – Verein „Hiergeblieben“ hat Förderzusage für eine 
hauptamtliche Koordinierungsstelle; Darmstädter Echo, 15.12.2015 
'Ein „Seeplateau“ mit Sonnendeck' – Wohnumfeld in der Grundstraße soll teils neu gestaltet 
werden; Darmstädter Echo, 16.02.2016 
'Bunte Wiese“ wird breiter aufgestellt' – Kranichsteiner Förderverein plant Veränderungen 
für den 21.Mai; Darmstädter Echo, 26.04.2016 
'Kranichsteiner Mieter sind zufrieden' – Bauverein und GWH erhalten von ihren Kunden Lob, 
aber auch Kritik / Klage über mangelnde Sauberkeit in den Treppenhäusern und ungepflegte 
Grünanlagen; Darmstädter Echo, 04.05.2016 
'Zufrieden in Kranichstein' – Kundenbefragung von Bauverein und GWH; Darmstädter Echo, 
13.05.2016 
'Soziale Stadt Kranichstein' – Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt beschließt Umge-
staltung der Grünstreifens in der Siemensstraße; www.darmstadt.de, 25.05.2016 
'Die Menschen stehen im Vordergrund' – Zehntgrößte Einrichtung in Deutschland unterstützt 
allein in Darmstadt rund 70 Projekte; Darmstädter Echo, 01.06.2016 
'Vermisst wird ein Bio-Laden' – Gute Versorgung in Kranichstein / Zwei Einkaufszentren las-
sen nur wenige Wünsche offen; Darmstädter Echo, 20.08.2016 
'Sonnendeck wertet Grünstreifen auf' – Herbstanemonen und Purpursonnenhut statt lang-
weiliger Rasenfläche; Darmstädter Echo, 23.09.2016 
'Der Brentanosee wird entschlammt' – Vorbereitende Maßnahmen wie das Ablassen des 
Wassers kosten 40 000 Euro / Beginn in diesem Monat; Darmstädter Echo, 08.11.2016 
'Auszeichnung für engagierte Bürger' – Hannelore Skroblies und Willi Wagner erhalten Preis 
für „Wohnsinn“ und „Hiergeblieben“; Darmstädter Echo, 14.11.2016 
'Die „Bunte Wiese“ fällt diesmal aus' – Termine kollidieren mit Ramadan und Europawochen-
ende / Schwerpunkt Bürgerbeteiligung; Darmstädter Echo, 27.02.2017 
'Modernisierung und Umgestaltung der Wohnanlage Grundstraße 25-29 abgeschlossen' 
– Darmstädter Echo, 22.04.2017

Darmstadt Soziale Stadt Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 74 
 
'“Soziale Stadt“: Umgestaltung des Wohnumfelds in der Grundstraße abgeschlossen' – 
Baudezernentin Boczek: „Kommunikativer Treffpunkt für den Stadtteil“ / Sozialdezernentin Ak-
deniz: „Stärken das Identitätsgefühl der Bewohnerinnen und Bewohner“; Darmstädter Echo, 
24.04.2017 
'Bunte Wiese fällt dieses Jahr aus' – Termin kollidiert mit Veranstaltungen und Ramadan / Als 
Ersatz ein Flohmarkt; Darmstädter Echo, 04.05.2017 
'Wellenreiten im Wäldchen' – In Kranichstein entsteht einer der größten deutschen Pump 
Tracks für Freunde des Freistil-Radelns; Darmstädter Echo, 26.06.2017 
Schwierige Geburt“ vor zehn Jahren' – Empfang zur Gründung des GVK vor zehn Jahren; 
Darmstädter Echo, 28.08.2017 
'Vom „Neuen Frankfurt“ für Kranichstein lernen' – Kranichsteiner Gruppe zu Besuch in 
Frankfurter Ernst May Siedlung und Museum; APO Ernst May Bericht, Förderverein Kranich-
stein e.V., 24.09.2017 
'Es fehlt noch das Sonnendeck'– Themen sind die Kranichsteiner See-Sanierungen und das 
fahrrad- und fußgängerfreundliche EKZ; Darmstädter Echo, 01.12.2017  
'Nachbarschaft in der Trabantenstadt' – Fachleute tauschen sich in Kranichstein über Projek-
te von Ernst May aus; Darmstädter Echo, 05.02.2018 
'Kraniche fliegen in den Himmel' – Architektin Romana Buxbaum hat eine 48 Meter Hoch-
hausfassade in der Gruberstraße verziert; Darmstädter Echo, 07.02.2018 
'Alltag an der „Eiger-Nordwand“' – Nachbarn erinnern sich an die frühen Jahre im Schatten 
der neu gebauten Hochhäuser; Darmstädter Echo, 08.02.2018 
'Ein Stadtteil in den besten Jahren' – Kranichstein feiert 50-jähriges Jubiläum; FRIZZmag, 
05.2018 
'Pump it up! – Pumptrack Kranichstein' –  Ein Selbstversuch; FRIZZmag, 05.2018 
'Ein Stadtteil im ständigen Reparaturbetrieb' – Beim Bau der Wohnhaussiedlung Kranich-
stein haben Planer vor 50 Jahren gezeigt, wie man es nicht machen sollte. Die Stadt hat daraus 
gelernt; Frankfurter allgemeine Zeitung, 17.05.2018 
'Kranichstein hat viele Gesichter' – Am miesen Image hat das Quartier lange gelitten. Jetzt 
feiern die Menschen den 50.Jahrestag der Gründung. Es ist bunter geworden und lebendiger, 
finden viele. Fünf Hausgemeinschaften erzählen vom Alltag zwischen Hochhaus-Wänden, Ge-
meinschaftsküche und grüner Idylle; Darmstädter Echo, 22.05.2018 
'Kranichstein feiert 50 Jahre' – Darmstädter Echo, 24.05.2018 
'L(i)ebenswertes Kranichstein' – Vor 50 Jahren ist der Grundstein für Hochhäuser in der Bart-
ningstraße gelegt worden / Wahrzeichen des Stadtteils; Darmstädter Echo, 25.05.2018 
'Schonungsloser Blick zum Jubiläum' – Beim Festakt ist auch von Problemen am Anfang die 
Rede / Insgesamt positive Entwicklung; Darmstädter Echo, 25.05.2018 
'Ruhepol am Brentanosee' – Sonnendeck als Geburtstagsgeschenk für Kranichstein; Frankfur-
ter allgemeine Zeitung, 30.05.2018 
'Viermal Bühne frei für Kranichstein' –Stadtteil-Rundgang mit kulturellen Beiträgen und Ein-
weihung des Sonnendecks; Darmstädter Echo, 30.05.2018 
'Platz für Mensa und sechs Klassenräume' – Baubeginn für die Erweiterung soll Ende des 
Jahres sein / Kosten liegen bei 9,7 Millionen Euro; Darmstädter Echo, 05.06.2018 
'Quartiersführer für Kranichstein' – Wichtige Adressen und Informationen auf mehr als 80 
Seiten; Darmstädter Echo, 19.06.2018

Darmstadt Soziale Stadt Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 75 
 
'Kranichstein baut an' – Erster Hochhausbau in Darmstadt seit Jahrzehnten ruft Kritiker und 
Bewohner auf den Plan; Darmstädter Echo, 10.07.2018 
'Jeder wird mit offenen Armen empfangen' – Auch um Jubiläumsjahr feiern die Kranichstei-
ner wieder ihre „Bunte Wiese“; Darmstädter Echo, 03.09.2018 
'Wie die Wüste zur Wohnsiedlung wurde' – Spielen auf Sandbergen, Einkaufen in der Bara-
cke: Kranichsteiner staunen über Schwarz-Weiß-Fotos aus der Gründerzeit des Quartiers; 
Darmstädter Echo, 19.12.2018 
7.2 Materialien 
Magistrat der Stadt Darmstadt, Sozialdezernat 
Sozialbericht Kranichstein, Beiträge zur Sozialberichterstattung 1 / 1997 
Darmstadt 1998, vergriffen 
 
Magistrat der Stadt Darmstadt, Sozialdezernat  
Entwicklungsbericht Kranichstein 
Darmstadt 2000, vergriffen 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.) 
Sozialatlas Darmstadt – Bildung eines Sozialindex,  
Beiträge zur Sozialberichterstattung 1 / 2002  
Darmstadt 2002  
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.)  
Experten / Expertinnenbefragung  
Darmstadt 2002 
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.) 
Band 1: Haushaltsbefragung  
Band 2: Anhang  
Darmstadt 2002 
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur /  
Caritasverband Darmstadt e.V. / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.) 
Flyer 'Stadtteilwerkstatt Kranichstein' 
Darmstadt 2002 
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur /  
Caritasverband Darmstadt e.V. / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg  
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.) 
Was ist die 'Soziale Stadt'? 
Darmstadt 2002 
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur /  
Caritasverband Darmstadt e.V. / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg

Darmstadt Soziale Stadt Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 76 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.)  
Bericht 2001 / 2002 
Darmstadt 2003 
Redaktion: Freischlad + Holz, Planung und Architektur 
Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur  
in Zusammenwirken mit der Stadtteilwerkstatt Kranichstein 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.) 
'Kinder als Bauherren' – Broschüre 'Deutscher Städtebaupreis' 
Darmstadt 2003 
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.) 
Flyer '1. Stadtteilrundgang Kranichstein' 
Darmstadt 2004 
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.) 
Broschüre 'Kickboxen' 
Darmstadt 2004 
Redaktion: Freischlad + Holz, Planung und Architektur  
Inhalt: Jugendförderung, Sozialverwaltung Darmstadt 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.) 
Broschüre 'Konzept Bewohner*innenbeteiligung – Status + Perspektive' 
Darmstadt 2004 
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur /  
Caritasverband Darmstadt e.V. / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg  
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.) 
Flyer 'Was ist 'LOS' in Kranichstein?' 
Darmstadt 2004 
Redaktion: Freischlad + Holz, Planung und Architektur  
Inhalt: Stadtteilrunde Kranichstein 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.) 
Flyer 'Einrichtungen in Kranichstein' 
Darmstadt 2004 
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.)  
Bericht 2003 / 2004 
Darmstadt 2005 
Redaktion: Freischlad + Holz, Planung und Architektur 
Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur  
in Zusammenwirken mit der Stadtteilwerkstatt Kranichstein

Darmstadt Soziale Stadt Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 77 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.) 
Broschüre 'Gesundheitskonferenz' 
Darmstadt 2005 
Redaktion: Freischlad + Holz, Planung und Architektur  
Inhalt: Sozialverwaltung Darmstadt, Gesundheitsamt Darmstadt, Diakonisches Werk 
Darmstadt-Dieburg, Freischlad + Holz, Planung und Architektur 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.) 
Flyer 'Kindereinrichtungen in Kranichstein' 
Darmstadt 2006 
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.) 
Flyer 'Jugendeinrichtungen in Kranichstein' 
Darmstadt 2006 
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.) 
 
Flyer 'Schulen in Kranichstein' 
Darmstadt 2006 
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur  
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.) 
Dokumentation 1. Planungswerkstatt Stadtteilentwicklung 
Darmstadt 2007 
Redaktion: Freischlad + Holz, Planung und Architektur  
Inhalt: Stadtplanungsamt Darmstadt, Sozialverwaltung Darmstadt, Grünflächen- und  
Umweltamt Darmstadt, Amt für Wohnungswesen Darmstadt, Straßenverkehrs- und 
Tiefbauamt Darmstadt, Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung Darmstadt,  
Bewohner*innen, Freischlad + Holz, Planung und Architektur 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.)  
Bericht 2005 / 2006 
Darmstadt 2007 
Redaktion: Freischlad + Holz, Planung und Architektur 
Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur  
in Zusammenwirken mit der Stadtteilwerkstatt Kranichstein 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.) 
Flyer 'Was war 'LOS' in Kranichstein? 2003-2008 
Darmstadt 2008 
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.) 
Flyer 'Kranichstein innovativ' 
Darmstadt 2008 
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur

Darmstadt Soziale Stadt Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 78 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.) 
Aktualisierung Broschüre 'Kickboxen' 
Darmstadt 2008 
Redaktion: Freischlad + Holz, Planung und Architektur,  
Inhalt: Jugendförderung, Sozialdezernat Darmstadt 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.) 
Dokumentation 2. Planungswerkstatt Stadtteilentwicklung 
Darmstadt 2008 
Redaktion: Freischlad + Holz, Planung und Architektur  
Inhalt: Stadtplanungsamt Darmstadt, Sozialdezernat Darmstadt, Grünflächen- und  
Umweltamt Darmstadt, Amt für Wohnungswesen Darmstadt, Straßenverkehrs- und 
Tiefbauamt Darmstadt, Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung Darmstadt,  
Bewohner*innen, Freischlad + Holz, Planung und Architektur 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.)  
Bericht 2007 / 2008 
Darmstadt 2009 
Redaktion: Freischlad + Holz, Planung und Architektur 
Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur  
in Zusammenwirken mit der Stadtteilwerkstatt Kranichstein 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.)  
Planungswerkstatt Leitbild Öffentlicher Raum 1. Werkstatttermin 
Darmstadt 2009 
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur /  
Caritasverband Darmstadt e.V. / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.)  
Planungswerkstatt Leitbild Öffentlicher Raum 2. Werkstatttermin 
Darmstadt 2009 
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Caritasverband Darmstadt e.V. / Diakonisches Werk 
Darmstadt-Dieburg 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.)  
City for Children – 1. Europäische Auszeichnung für kinderfreundliche Städte 2009 
Darmstadt 2009 
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.) 
Flyer 'Rattenbekämpfung' 
Darmstadt 2010 
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.) 
Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2010  
Darmstadt 2010 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.) 
Flyer 'Einrichtungen in Kranichstein' 
Darmstadt 2011 
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur

Darmstadt Soziale Stadt Kranichstein 
 Bericht 2014 bis 2018 
 
 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt / Freischlad + Holz / Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg / Caritasverband Darmstadt 79 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.)  
Bericht 2009 / 2010 
Darmstadt 2011 
Redaktion: Freischlad + Holz, Planung und Architektur 
Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur  
in Zusammenwirken mit der Stadtteilwerkstatt Kranichstein 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.) 
Flyer 'Markt' 
Darmstadt 2011 
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.) 
Postkarte 'Hundekot' 
Darmstadt 2012 
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.)  
Bericht 2011 bis 2013 
Darmstadt 2013 
Redaktion: Freischlad + Holz, Planung und Architektur 
Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur  
in Zusammenwirken mit der Stadtteilwerkstatt Kranichstein 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt, Sozialdezernat (Hrsg.) 
Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2013 
Darmstadt 2013 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.) 
Flyer ‘Stadtteilrunde‘  
Darmstadt 2014 
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt (Hrsg.) 
Flyer 'Markt' 
Darmstadt 20115 
Redaktion und Inhalt: Freischlad + Holz, Planung und Architektur 
 
Servicestelle  
Hessische Gemeinschaftsinitiative Soziale Stadt (HEGISS) / HA Hessen Agentur GmbH (Hrsg.) 
HEGISS-Broschüre Soziale Stadt in Hessen 2015 
Gute Beispiele der Städtebauförderung in Hessen 
Darmstadt-Kranichstein: Bartningstraße – eine ’Neue Mitte’ für das Quartier 
 
Wissenschaftsstadt Darmstadt, Sozialdezernat (Hrsg.) 
Sozialatlas Darmstadt – Beiträge zur Sozialberichterstattung 2018  
Darmstadt 2018

anlage 4

161 Zeichen

Punkt 21: Förderprogramm "Soziale Stadt" Kranichstein 
Bericht 2014 - 2018 
 (V-Nr. 2020/0124) 
 
Die Stadtverordnetenversammlung nimmt die Vorlage zur Kenntnis.

Beratungsverlauf (4)

TOP 231
TOP 3
TOP 21
TOP 3

Orte (14)

  • Mina-Rees-Straße 12
  • Frankfurter Straße 71
  • Spreestraße 3a
  • Gruberstraße 2
  • Bartningstraße 2014
  • Jägertorstraße
  • Siemensstraße
  • Kranichsteiner Straße
  • Marktplatz
  • An der Fasaneriemauer
  • Wendelstadtanlage
  • An der Schleifmühle 2016
  • Meißnerweg
  • Grenzallee 4

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Details

Vorlagen-Nr.
2020/0124
Typ
Magistratsvorlage
Datum
17.08.2020
Erstellt
29.09.2026 00:00