2015/0522
Feststellung der Jahresabschlüsse 2012 der Eigenbetriebe a) Bäder b) Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt
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anlage 1
36717 Zeichen
Anlage 1 zur Magistratsvorlage 2015/0522
Eigenbetrieb Bäder
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Auszüge aus dem
Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses
zum 31. Dezember 2012
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Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsiahr 2012
2012
EUR
3.722.822,27
57.600,68
2011
EUR
3.539.396,07
66.160,48
1. Umsatzerlöse
2. Sonstige betriebliche Erträge
davon Auflösungen von Sonderposten mit
Rücklagenanteil EU R 25.41 0,00
(Vorjahr EUR 23.21 5,00)
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe
b) Aufirvendungen für bezogene Leistungen
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen
für Altersversorgung und für Unterstützung
davon für Altersversorgung EUR 78.115,75
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen-
stände des Anlagevermögens und Sachanlagen
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
L Zinsen und ähnliche Aufwendungen
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
1 0. Außerordentliche Aufwendungen
11. Außerordentliches Ergebnis
12. Sonstige Steuern
13. Jahresfehlbetrag
3.780.422.95
761.871,29
3.010.313,86
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1.755.222,96
416.460,09
3.605.556,55
771.248,25
2.913.928,33
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1.625.891,76
413.176,O4
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1.133.510,74
290.271,U
581.266,02
4.535.168,17
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23.646,53
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958.964,71
421.613,56
306.040,34
630.109,56
3.823.335,32
110.330,51
-110.330,51
't.278,05
4.558.814,70 €.934.943,88
Anlage 1.3
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebertcht 2012
1. Vorbemerkungen
Nach g 26 Eigenbetriebsgesetz (EigBGes) ist mit dem Jahresabschluss ein Lagebericht
aufzustellen, der nach $ 27 EigBGes der Betriebskommission vorzulegen ist.
2. Geschäftsverlauf
2.1 GeschäftstätigkeitundRahmenbedingungen
Die Stärken des Bäderangebotes liegen im hohen Leistungsangebot an Bahnen und Lehrbecken
für Schulen, Vereine und Öffentlichkeit sowie an einem überdurchschnittlichen
Wasserflächenangebot von Frei- und Naturbadeseen. Der Eigenbetrieb betreibt drei Hallenbäder
(Nordbad, Bezirksbad Bessungen und das Schul- und Trainingsbad), zwei Freibäder (DSW-
Freibad und Eberstädter Mühltalbad) sowie 2 Naturfreibäder (Arheilger Mühlchen und Großer
Woog). Mit dem S0m-Wettkampfbecken im Nordbad und DSW-Freibad wird ein Angebot
vorgehalten, das nur noch selten (6 Yo) und meist nur in Metropolen, vorgehalten wird.
Kommunen mit einer Einwohnerzahl zwischen 100.000 und 150.000 Einwohnern bieten im Schnitt
2,44 Hallenbäder an. Das Angebot der Wissenschaftsstadt Darmstadt mit dem Nordbad, dem
Bessunger Bezirksbad und dem Schul- und Trainingsbad (nur Schul- und Vereinsschwimmen)
bewegt sich hier im Schnitt.
2.2 GeschäftsergebnisundErtragslage
Die Gewinn- und Verlustrechnung schließt im Geschäftsjahr 2012 mit einem Verlust von TEUR
4.559 ab.
Der Eigenbetrieb ezielte im Jahr 2012 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 3.723 (Vorjahr
TEUR 3.539). Davon entfielen auf Benutzungsgebühren TEUR 3.666 (Vorjahr TEUR 3.507), auf
Miet- und Pachterträge TEUR 35 (Vorjahr TEUR 31) und auf Einnahmen aus dem Verkauf TEUR
22 (Vorjahr TEUR 1l
Die Besucherzahlen in den Freibädern lagen im Berichtsjahr mit rund 405.000 gegen über dem
witterungsbedingt schlechten Ergebnis aus 201 1 um 75.000 Besucher (23 o/o) über dem des
Vorjahres (330.000). Die Hallenbäder wurden von rund 297.OOO Badegästen (Öffentlichkeit,
Schulen und Vereine) besucht, das sind gegenüber dem Vorjahr (rund 309.000) rund 12.000
Besucher (3,g%) weniger als im Vorjahr. Dies ist allerdings auf eine fehlerhafte statistische
Miterhebung von begleitenden Eltern im 1 . Halbj ahr 2011 zum Beginn der lnbetriebnahme des
Bezirksbades Bessungen zurückzuführen.
Eine weiterhin positive Besucher-Entwicklung nimmt das Jugendstilbad Darmstadt: Gegenüber
2011 konnte ein Plus von knapp 17.000 auf nunmehr 234.000 Besucher erreicht werden'
Die BenuEungsgebühren - ohne Jugendstilbad Darmstadt - sowie die wichtigsten hiezu
gehörenden Kennzahlen haben sich in den letzten fünf Jahren wie folgt entwickelt
Anlage 1.1 / I
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2012
2012 2011 2010 2009 2008
Benutzungsgebühren TEUR 815 678 693 642 601
Besucher
- Hallenbäder
- Freibäder
Gesamt
Durchschnittliche
Benutzungsgebührje Besuche€ 1,16 1,06 1,02 0,82 0,90
lm Jahr 2O11war das Bessunger Bezirksbad das erste vollständige Jahr in Betrieb, sodass die
Besucherzahlen der Hallenbäder gestiegen sind. Die Anzahl der Hallenbadbesucher liegt
tatsächlich höher (siehe Blatt 2 des Lageberichtes).
Auf die sonstigen betrieblichen Erträge entfielen in 2012 Erträge in Höhe von TEUR 58 (Vorjahr
TEUR 66), die sich im Wesentlichen aus Erträgen aus Kostenerstattungen (TEUR 31)
zusammensetzen.
Die wesentlichen Aufwendungen im Jahr 2012 haben sich wie folgt entwickelt:
fn TEUR 2012 2011 2010
Materialaufwand 3.772 3.685 3'142
Löhne und Gehälter 1.755 1.626 1.614
Soziale Abgaben und
Aufiryendungen für
416 413 43sAltersversorgung/
Unterstützung
Abschreibungen 947 959 896
Sonstige betriebliche 1.,194 S2O 322Aufirendungen
Der Materialaufwand ist im Wesentlichen aufgrund von Mehraufwendungen für Energie
(insbesondere Gas und Strom) sowie wegen erhöhtem Instandhaltungsaufwand gestiegen'
Erstmalig wird die Miete an das lmmobilienmanagement Darmstadt (lDA) bei den übrigen
Aufwendungen gebucht.
Die Personalaufwendungen erh_öhten sich wegen Tarifsteigerungen und höheren Zuführungen zu
Rückstellungen für Urlaub und Überstunden im Vergleich zum Vorjahr.
297.433 308.856 256.264 241.973 279.U9
405.158 329.624 419.905 537.135 390.849
702.158 638.480 676.169 779.108 670.698
Anlage l.l /2
2.3
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2012
Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen wurden die Planungskosten der Vorjahre für das
Nordbad aus den Anlagen im Bau in den periodenfremden Aufwand ausgebucht (TEUR 172).
f m Jahr 201312014 fand eine steuerliche Betriebsprüfung durch die Finanzverwaltung für die Jahre
2006 bis 2009 statt. Die Zurverfügungstellung eines kommunalen Bades stellt eine
unternehmerische Tätigkeit dar, sodass eine Vorsteuerabzugsberechtigung besteht. Allerdings ist
das Schulschwimmen dem hoheitlichen, nichtunternehmerischen Bereich zuzurechnen. Daraus
folgt, dass anteilig für das Bezirksbad Bessungen und das Nordbad der Besucheranteil der Schüler
mit einer Quote bei der Vorsteuer unberücksichtigt bleibt. Für die voraussichtlich entstehende
Steuerschuld für die Jahre 2010 bis 2012wurde eine Rückstellung in Höhe von TEUR 434 gebildet
(davon TEUR 375 im periodenfremden Aufwand).
Finanzlage
Der Kostendeckungsgrad städtischer Freibäder beträgt 25 % und der der Hallenbäder rd.22o/o. Die
Freibäder liegen im Vergleich zu überörtlichen Bädervergleichen geringfügig unter dem
Durchschnitt. Bei den Hallenbädern sind Kostendeckungsgrade ab 25 o/o die Regel. Annticn wie bei
den Freibädern steht der sportliche, gesundheitliche und freizeitorientierte und auch soziale Aspekt
bei der Preisbildung im Vordergrund, sodass eine etwas unterdurchschnittliche Kostendeckung zu
vezeichnen ist.
Es gibt keine ausreichende, kostendeckende Erstattung durch Schulen an den Eigenbetrieb (50
Cent pro Schüler und Besuch bis 2012). Eine Erhöhung auf 1 € pro Schüler ist für 2013 im
Rahmen der wirkungsorientierten Haushaltskonsolidierung beschlossen. ln diesem
Zusammenhang wurden Ende 2012 die Gebühren für anerkannte Sportvereine pro Bahn und
Stunde für Erwachsenengruppen auf 4 € und für Gruppen von Kindern und Jugendlichen auf 2 €
festgelegt, um eine Verbesserung der Wirtschaftlichkeit im Eigenbetrieb zu erreichen. Die
geschätäen Mehreinnahmen sind mit TEUR 50 ab dem Wirtschaftsplan 2013 berücksichtigt. lm
Jugendstilbad Darmstadt (Betreiber Fa. Aquapark) wurden die Eintrittspreise zum 1. Juli 2O12
nach zweijähriger Laufzeit um linear um 5 % erhöht.
Die Struktur der Einirittspreise in den städtischen Bädern ist generell nicht darauf ausgelegt, dass
eine Kostendeckung zu erwarten ist. Dennoch wird seitens der Stadt eine strukturelle
Unterdeckung in Kauf genommen, um das breit gefächerte Sport-, Freizeit- und
Gesundheitsangebot mit überregionaler Bedeutung anbieten zu können.
Der Eigenbetrieb Bäder wird trotz der regelmäßigen Anpassungen von Entgelten für die Nutzung
der Bäder voraussichtlich auch in Zukunft Verluste ezielen. Er wird weiterhin auf Zuschüsse durch
die Wissenschaftsstadt Darmstadt angewiesen sein, wenn Dividendenausschüttungen durch die
HEAG Holding AG nicht zu einem ausgeglichenen Ergebnis, sondern nur zu Ergebnisver-
besserungen führen.
Anlage l.l / 3
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebertcht 2012
2.4. Vermögenslage /Anlagen im Bau und geplante Investitionen
Die Bilanzsumme verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.750, wobei allein die
Abschreibungen ca. TEUR 1.000 betragen. Die getätigten lnvestitionen haben dies nicht
ausgeglichen. lm Bereich der lnvestitionen wurden 23 Anschaffungen unter 5.000 € getätigt. Nur
drei Maßnahmen lagen darüber (Badeinselfür den Woog und ein Drehkreuz für das Parkhaus
Jugendstilbad Darmstadt mit jeweils ca. 15.000 € sowie ein Reinigungsgerät mit 5.390 €).
lm Bereich der Anlagen im Bau gab es keine Veränderungen zum Vorjahr. Geplante Investitionen
sind:
Nordbad
Der Planungsvariante Ersatzneubau Nordbad mit Familienteilwurde durch die
Stadtverordnetenversammlung verworfen und durch Etatisierung von 13 Mio. € in der Funktion als
reines Sportbad festgelegt und auf 201312014 verschoben. Das Raum- und Funktionsprogramm
wurde in mehreren Varianten erstellt. Aufgrund der weiterhin extrem angespannten finanziellen
Lage der Wissenschaftsstadt Darmstadt ist ein Beginn der Baumaßnahme bislang noch nicht
erfolgt.
Mühltalbad
Für 2013 steht im Eigenbetrieb Bäder die Erhebung der planerischen Grundlagen für die baulich-
technische Sanierung des Eberstädter Mühltalbades mit einem geschätzten Volumen von 3 Mio. €
an.
2.5 Ausblick auf das Wirtschaftsiahr 2013
Aufgrund der ausgesetzten Beschlusslage zum Ersatzneubau Nordbad wurden in2O12 und 2013
Planungsgrundlagen erhoben, die der finanziellen Leistungsfähigkeit entsprechend eine
funktionale Neuausrichtung beinhalten soll auf der Basis des seither vorgehaltenen Angebotes.
Unter der Voraussetzung, dass das Nordbad bis zur Fertigstellung des Ersatzneubaus
betriebsfähig bleibt, besteht die Hoffnung, dass die im Bäderkonzept geforderte Nutzung ohne
Einschränkung für Vereine, Schulen und Öffentlichkeit weiterhin gewährleistet werden kann. Eine
endgültige Entscheidung über die Maßnahme ist allerdings nach wie vor erforderlich.
lm Dezember 2013 wurden die weiteren Weichenstellungen unter Einschaltung des
Beratungsteams CBRE/Dr. Luther durch einen Workshop mit Vertretern städtischer Amter
(Eigenbetrieb lmmobilienmanagement, Stadtplanungsamt, Grünflächenamt, Eigenbetrieb Bäder)
und Vertretern der Vereine (lG Nordbad) auf den Weg gebracht. lm März 2014 schloss sich ein
Bürgerbeteilig ungsverfahren an.
Anlage l.l I 4
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2012
Für das Jahr 2013 wird ein weiterer Anstieg der betrieblichen Nebenkosten wie Strom, Gas und
Fernwärme erwartet. Die HEAG Holding AG hat eine Dividendenausschüttung angekündigt,
sodass vorbehaltlich noch durchzuführender Abschlussbuchungen derzeit von Erträgen von
8,34 Mio. Euro und Aufwendungen von 9,07,Mio. Euro auszugehen ist.
2.6 Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens (Chancen und Risiken)
Nach $ 19 Hessische Gemeindeordnung hat die Gemeinde in den Grenzen ihrer Leistungs-
fähigkeit die für ihre Einwohner erforderlichen wirtschaftlichen, sozialen, sportlichen und kulturellen
Einrichtungen bereitzustellen. Dieser Aufgabe kommt die Stadt Darmstadt durch den Betrieb der
Hallen- und Freibäder nach.
Wirtschaftliche Grundlage sind die Entgelte, die von den Benutzern der Hallen- und Freibäder zu
entrichten sind. Aufgrund der privatrechtlichen Form des Bäderbetriebes sind die Eintrittspreise in
einer gesonderten Preisliste festgeschrieben, die jeweils von der Betriebskommission beschlossen
wird. Eine endgültige Beschlussfassung erfolgt nach den Vorschriften der HGO durch die
Stadtverordnetenversammlung. Das Angebot, der Betrieb und die Organisation im Bereich Bäder
richtet sich vorwiegend an Öffentlichkeit, Schulen und Technische Universität sowie Vereine und
umfasst Ausbildung, Breiten- und Leistungssport. Die Bereitstellung dieser lnfrastruktur genießt in
Darmstadt enormen Zuspruch und hoher Wertschätzung, sie hat eine seit Jahzehnten
gewachsene Tradition mit regionalem, nationalem und teilweise internationalem Renommee.
Die weiterhin ausstehende Beauftragung des Ersatzneubaus Nordbad als Sportbad unter
Beibehaltung des derzeitigen Leistungsspektrums birgt Risiken, dass das derzeitige Angebot durch
einen Ausfall des technisch veralteten Nordbades für die Nutzergruppen Schulen, Vereine und
Öffentlichkeit nicht unterbrechungsfrei aufrechterhalten zu können.
Es ist von einem deutlichen Mehrbedarf bei Materialaufiryand und -instandhaltung aufgrund
veralteter Badtechnik im Nordbad, Eberstädter Mühltalbad und auch teilweise im Schul- und
Trainingsbad auszugehen. Die steigenden Preise für Energien führen unter dem
Haushaltskonsolidiergngsdruck zu überdurchschnittlichen Steigerungen und können im
Gesamtbudget des Eigenbetriebes ohne Leistungseinschränkungen nicht eingefroren werden.
Nach Sicherung der Finanzierung und anschließender Beauftragung der Entwurfs- und
Genehmigungsplanung und Beauftragung der Baumaßnahme (Bauzeit ca. 15 bis 20 Monate) wird
das Risiko eines Ausfalls von Badezeiten für Schulen, Vereine und Öffentlichkeit reduziert.
Nach der lnbetriebnahme ist von einer Steigerung der Attraktivität, erhöhten Besucher-zahlen und
einem verbesserten Kosten-Nutzen-Verhältnis (ohne Berücksichtigung von Abschreibungen und
Zinsbelastung) auszugehen.
Anlage l.l / 5
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2012
3. Wirkun gsorientierte Ha ushalts konsol id ierung
Über die weitere Umsetzung der Vorschläge zur wirkungsorientierten Haushaltskonsolidierung ist
durch die Betriebskommission zu entscheiden:
Durch Reduzierung von Freibadangebotszeiten im Sommer (Badesaison zum Beispielvom
1. Juni bis 31. August eines jeden Jahres) lassen sich der Betriebsmittel- und Personaleinsatz
(26.500 € jährlich) optimieren. Mittelfristig ist anzustreben durch kürzere
Sommeröffnungszeiten den Parallelbetrieb von Frei- und Hallenbädern auf ein Minimum zu
reduzieren. Die Konsequenzen daraus führen allerdings zu Leistungsreduzierungen für
Schulen, Vereine und Öffentlichkeit. Über die Umsetzung der Maßnahme ist noch nicht
entschieden.
Der Pachtvertrag zur längerfristigen Nutzung des Arheilger Mühlchens konnte im Frühjahr
2013 abgeschlossen werden. Dadurch besteht Planungssicherheit zum Erhalt des
Naturfreibades. Die kostenfreie weitere Nutzung ist zu prüfen. Mit dem gegründeten
Förderverein wurden Verhandlungen geführt, in welcher Form Unterstützung durch Verein
geleistet werden kann (Arbeitseinsätze, finanzielle Unterstützung). Zur Frage der Erzielung von
Einnahmen bestehen zwischen dem EB Bäder und Förderverein unterschiedliche
Zielsetzungen. ln 2013 wurde das Freibadangebot im Arheilger Mühlchen weiterhin kostenfrei
angeboten. Der Förderverein hat zur Verbesserung des Betriebsergebnisses Arbeitsstunden
und Material beigesteuert. Für 2014 wird ein Versuch gestartet, das Betriebsergebnis durch
einen freiwilligen Eintritt (Spendenbox) weiter zu verbessern.
Nach lnbetriebnahme des Ersatzneubaus Nordbad könnte eventuell durch Aufgabe des Schul-
und Trainingsbades ab 2017 ein Konsolidierungsbeitrag in Höhe von 225.000 € jährlich erreicht
werden. Eine Vermarktung des Areals ist weiter zu prüfen.
Die finanzielle Beteiligung der Vereine an der Nutzung von Wasserzeiten ist durch
Gremienbeschlüsse im Dezember 2Q12 erfolgt. Voraussichtliche Mehreinnahmen ab dem Jahr
2013 ca. TEUR 50.
Die bisherige Praxis auf einen Nutzungsausfall bei Sonderveranstaltungen zu verzichten,
wurde durch Gremienbeschlüsse im Dezember 2012 revidiert. Für Sonderveranstaltungen
werden als Ausgleich für Einnahmeverluste pro Veranstaltungstag 2OO € in Rechnung gestellt.
Mehreinnahmen ca. TEUR 2.
Die ursprünglich für nach Inbetriebnahme des Neubaus Nordbad vorgesehene Anpassung der
Eintrittspreise wurde zur Wintersaison 2014115 vorgezogen. Die erwarteten Mehreinnahmen
betragen ca. TEUR 72iährlich.
Anlage l.l / 6
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2012
4.
4.1
Risikoberichterstattung
Wesentliche Risiken bei den Hallenbädern
Die wesentlichen Risiken im laufenden Betrieb liegen bei den technisch veralteten Hallenbädern
Nordbad und Schul- und Trainingsbad im hohen Aufwand für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
(Energie) und für bezogene Leistungen (lnstandhaltung und -setzung technischer Anlagen).
Nordbad
Die Tragfähigkeit des Daches im Nordbad wird weiterhin halbjährlich gutachterlich überwacht und
durch lnstandsetzung gesichert. Die Problematik der Tragfähigkeit des Daches unter einer
Schneelast ab 40 cm wird in der Wintersaison ständig überwacht, um Gefährdungen
auszuschließen. Darüber hinaus erfüllt das Nordbad nicht mehr die heute üblichen
brandschutzrechtlichen, baulich-technischen und energetischen Standards.
Aufgrund einer schlechten energetischen Bauweise liegen die Kosten für die Wärmeenergie zum
Beispiel beim Nordbad um ein Fünffaches höher als die Durchschnittswerte eines vergleichbaren
Bades.
Durch die in 2013 konkretisierten Vorstellungen unter Einschaltung eines externen
Beratungsbüros, der Durchführung eines Workshops im Dezember 2013 sowie einer
Bürgerbeteiligung im März 2014 sind die Voraussetzungen für eine zeitnahe Entscheidung
geschaffen worden. Die Fertigung einer Magistratsvorlage über Nutzungskonzept,
Grobkostenschätzung und Etatisierung der erforderlichen Mittel steht bevor. Die Durchführung
eines Architektenwettbewerbes ist Anfang 2015 vorgesehen. Nach der Vorplanung kann mit einem
Baubeginn im Sommer 2015 und bei einer Bauphase von 15 bis 20 Monaten mit der Fertigstellung
im Herbst 2016 gerechnet werden. Dadurch veningert sich das beschriebene Risiko eines
betrieblichen Ausfalls aufgrund veralteter Technik. Durch Einrichtung eines Baukostencontrollings
soll dem unternehmens-strategischen Risiko von Mehrkosten in der Bauphase entgegen getreten
werden.
Mühltalbad Eberstadt
Durch Verschiebung der Baumaßnahme Sanierung Eberstädter Mühltalbad laut lnvestitions-
Priorisierungstiste des Magistrats nach 2014 kann nicht ausgeschlossen werden, dass das Freibad
aufgrund baulich-technischer Mängel (Undichtigkeiten und großflächige Fliesenschäden) bis zur
Durchführung der Sanierungsmaßnahme für die Bevölkerung nur eingeschränkt zur Verfügung
steht.
Die baulich{echnische Sanierung wird nach der Grundlagen-Ermittlung und Ermittlung der
Herstellungskosten durch Fertigung einer Magistratsvorlage auf den Weg gebracht. Nach dem
vorliegenden Zeitplan ist der Beginn der Sanierungsmaßnahme für September 2015 und die
Fertigstellung für Mai/Juni 2016 vorgesehen. Dadurch verringert sich das beschriebene Risiko
eines betrieblichen Ausfalls aufgrund veralteter Technik sowie des großflächig schadhaften
Anlage 1.1 | 7
4.2
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2012
Fliesenbelages. Durch Einrichtung eines Baukostencontrollings soll auch hier dem
unternehmensstrategischen Risiko von Mehrkosten in der Bauphase entgegen getreten werden.
Sicherunq der Wasserqualität Woog
Für den Woog besteht das Risiko, dass aufgrund des hohen Phosphor-Gehaltes im Zulauf des
Darmbachs, geringen Zulaufs im Sommer und hoher Sonnenstrahlung gegen Ende der
Badesaison die Wasserqualität einen Badebetrieb gefährdet oder ausschließt. Um die
Wasserqualität am Woog zu sichern, sind Maßnahmen erforderlich, die nach Abstimmung mit dem
Straßenverkehr- Tiefbauamt bis 2017 umgesetzt werden. Zu diesem Zeitpunkt soll die Abtrennung
des Darmbaches vom Kanalnetz erfolgen. Darüber hinaus muss der Hauptablassschieber
Richtung Landgraf-Georg-Straße erneuert werden. Voraussetzung hierfür ist die großflächige
Absenkung des Woogs im Herbst 2010.
Über die gutachterlich empfohlenen Maßnahmen Vorsperre Großer Woog (TEUR 350) und
Entschlammung Großer Woog (TEUR 850) wurde 2014 eine Magistratsvorlage mit Aufnahme der
voraussichtlichen Kosten in das Mittelfristige Investitionsprogramm erstellt, um die Maßnahmen bis
2017 umsetzen zu können. Dadurch verringert sich das Risiko, dass der Woog als Naturbadesee
aufg rund schlechter wasserq ualität temporär geschlossen werden muss.
Allgemeine Risiken
Besucherentwicklunq
Zu den übenryachungsbedürftigen Risiken zählen Einnahmeausfälle durch Schlechtwetterperioden
im Sommer. Die Betriebsleitung begegnet dem durch die Einstellung von konservativen
Umsatzzahlen (5-Jahresschnitt), Grundsätzlich sind Marketingmaßnahmen zu empfehlen, um trotz
des spezifischen Angebotes für Schulen, Vereine und sport-orientierte Freizeitschwimmer
nachwachsende und neue Kunden (eigene Kurse, Zusammenarbeit mit gesundheitsrelevanten
Organisationen) zu gewinnen und die Attraktivität des Bäderangebotes zu steigern.
Steiqende Enerq iekosten
Unter dem Stichwort Energiewende werden die Kosten für Energie in der Frei- und Hallenbädern
perspektivisch bis zum Jahr 2020 um bis 50% steigen. Pro Freibad wird von einem Mittelwert von
plus 30.000 € und prci Hallenbad mit plus 70.000 € zu rechnen sein. Unter der Prämisse weiterer
Haushaltskonsolidierungsmaßnahmen wird sich der Druck auf das operative Geschäft im
Eigenbetrieb Bäder weiter verschärfen. Die beabsichtigten Investitionen Neubau Nordbad und
baulich-technische Sanierung des Eberstädter Mühltalbades werden sich zwar energetisch
rentieren, in der Gesamtbilanz sind aber Abschreibungen und Zinskosten gegenüber zu stellen
und werden somit zu einem höherem Zuschussbedarf führen.
Anlage l.l /8
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2012
Risikoabdeckung und Risikocontrolling
4.3.1 Versicherungen
Der Eigenbetrieb ist ein rechtlich unselbständiges Sondervermögen der Wissenschaftsstadt
Darmstadt. Es gelten daher weiterhin die für die entsprechenden Risiken der Stadt eingegangenen
Versicherungsverträge. Die Beiträge zu den Versicherungen werden vom Eigenbetrieb anteilig
getragen. Die nachfolgend aufgeführten Versicherungen sind auch zur Deckung von Risiken des
Eigenbetriebes abgeschlossen:
Versicherung Versicherungssumme in €
1. Haftpflichtversicherung inkl. Umwelthaftpflicht
(Personen-, Sach- und Vermögens-
Drittschäden)
unbegrenzt
2. Eigenschadenversicherung 50.000,00
3. Strafrechtssch utzversi cherung
(inkl. Dienstreise-Rechtsschutz und Verkehrs-
rechtsschutz)
2.000.000,00
für Verkehrsrechtsschutz:
s00.000.00
4. Sachversicherung,,KRl STALL"
(Feuer, Leitungswasser, Einbruchdiebstahl
Gebäude und lnhalt)
ohne
(eweils aktueller Neuwert)
Anlage l.l /9
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2012
4.3.2 Sonstige Risikovorsorge
Eine Risikovorsorge in Gestalt eines formalen Risikokontrollsystems wurde im Bereich des
Eigenbetriebes Bäder der Stadt Darmstadt im Jahr 2013 begonnen und wird fortgeführt.
4.3.3 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem 31. Dezember 2012
Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nicht ergeben.
4.4 Voraussichtllche Entwicklung des Betriebes in der Zukunft
Der Eigenbetrieb Bäder wird trotz der regelmäßigen Anpassung von Entgelten für die Nutzung der
Schwimmbäder voraussichtlich auch zukünftig Verluste erzielen. Er wird weiterhin auf Zuschüsse
durch die Wissenschaftsstadt Darmstadt angewiesen sein, wenn Dividendenausschüttungen durch
die HEAG Holding AG nicht zu einem ausgeglichenen Ergebnis, sondern nur zu
Ergebnisverbesserungen führen.
Anlage l.l / l0
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2012
5. Entwicklung von Vermögen und Schulden
Der Eigenbetrieb schloss in 2012 mit einem Jahresverlust in Höhe von TEUR 4.559 (Vorjahr:
Jahresverlust von TEUR 3.935) ab.
lm Jahr 2Ol2blieben die Beteiligungserträge wie im Vorjahr ganz aus.
5.1 EntwicklungdesAnlagevermögens
Die Sachanlagen entwickelten sich wie folgt (Angaben in EURO):
Bei den Zugängen handelt es sich um Restarbeiten im Jugendstilbad. Die Abgänge in Höhe von
TEUR 105 betreffen Verschrottungen im Rahmen der Inventur im Mühltalbad und Trainingsbad.
Grundstücke. qrundstücksqleiche Rechte und Bauten:
Stand 1.01.2012
Zugang
Abgang incl. Abschreibungen
Stand 31.12.2012
Technische Anlaqen und Maschinen:
Stand 1.01.2012
Zugang
Abgang incl. Abschreibungen
Stand 31.122012
Betriebs- und Geschäftsausstattunq :
Stand 1.01.2012
Zugang
Abgang incl. Abschreibungen
Stand 31.12.2012
22.550.259,86
46.245,58
-628.649.58
21.967.855,86
1.836.090,00
11.650,00
-170.404,OO
1.677.336,00
1.594.975,24
51.423,30
-147.434.12
1.498.964,42
Die Rohre der Tiefgarage wurden nachträglich gedämmt, um Wärmeverluste zu vermeiden
(Zugang beiJugendstilbad). Die Abgänge (TEUR 21) betreffen Verschrottungen im Trainingsbad.
Bei den Zugängen handelt es sich neben Büroausstattungen um eine Schwimminsel im Woog und
die Neugestaltung des Parkhauseingangs mit Drehkreuz im Jugendstilbad. In Höhe von TEUR 40
kam es Abschreibungen im Rahmen der lnventur.
Anlage l.l / ll
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2012
Geleistete Anzahlunqen und Anlaoen im Bau betrifft:
Stand 1.01.2012 187.797,64
Zugang (AusbuchungAiB-Aufwand Nordbad 2008-2011). -171.983.04
Stand 31.12.2012 15.814,60
Die Beteiliqunqen der Finanzanlagen betreffen unverändert:
2012 Vorjahr
HEAG Holding AG 23.255.880,38 23.255.880,38
5.2 Entwicklung des Eigenkapitals (TEUR):
Stand Jahres-
01.01 .2012 Zugang ergebnis Abgang 31.12.2012
Stand
Stammkapital 17.00000017.000
Allgemeine Rücklage 42.145 3.000 0 0 45J45
Verlustvortrag
Verlust 2012
-10.448000-10.448
00-4.5590-4.559
Summe 48.697 3.000 -4.559 0 47.138
Der Jahresverlust in Höhe von TEUR 4.559 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
5.3 Entwicklung der Rückstellungen (TEUR):
In der Bilanz wird die Rückstellung für Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 430,7 (Vorjahr
TEUR 400,5) ausgewiesen.
f m Jahr 2Ol2wurdeh wie erstmals im Vorjahr die gegenseitigen Forderungen und
Verbindlichkeiten im Bereich der Pensions- und Beihilferückstellungen abgebildet, die durch den
Wechsel von Beamten von/ zur Stadt oder einem anderen Eigenbetrieb entstehen.
Aufgrund der Mitgliedschaft in der ZVK besteht gemäß der Ermittlung aus dem Jahr 2003 eine
mittelbare Pensionsverpflichtung in Höhe von TEUR 2.163, die nicht in der Bilanz
ausgewiesen ist.
Anlage l.l I l2
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2012
Rückstellungen für
Stand
01.01.12
Summe
Umbuchung
Beamten-
wechsel
lnan-
spruch-
nahme
Ver-
zinsung
Zu-
führung
Stand
31.12.12
Beihilfen 49,9 0 19,9 2,6 0 32,6
Altersteilzeit 492,8 0 81,3 24,9 0 436,4
Urlaubsrückstellung 5,1 0 5,1 0 20,7 20,7
Überstunden 9,6 0 9,6 0 17,4 17,4
Abschlusserstellung
und Prüfung 40,0 0 29,O 0 35,0 46,0
Prozesskosten 0,0 0 0 0 65,5 65,5
Leistunosentoelt 46,9 0 0 0 19,2 66,1
Lebensarbeits-
zeitkonto 2,9 0 0 0 0 2,9
Grundbesitzabqaben 0,0 0 0 0 0 0
Archivierunq 13,9 0 0 0 0 13,9
Verwaltungskosten-
erstattunqen 117,9 0 117,9 0 26,0 26,0
Steuerrückstellung 58,6 0 0 0 433,6 492,2
Summe: 837,6 0 262,8 27,5 617,4 1.219,7
Die Zusammensetzung der sonstigen Rückstellungen ist aus folgender Tabelle
ersichtlich (TEUR):
Eine Erläuterung zu der Steuerrückstellung ist auf Blatt 3 des Lageberichtes zu finden.
Anlage l.l I l3
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2012
5.4 Vergleich des Jahresabschlusses 2012 mit den Werten des Wirtschaftsplanes
Der Eigenbetrieb hat gemäß $ 15 Eigenbetriebsgesetz (EigBGes) den vorgesehenen
Wirtschaftsplan erstellt. Zudem musste für 2012 ein Nachtragswirtschaftsplan aufgestellt werden.
lm Vergfeich mit dem fortgeschriebenen Wirtschaftsplan 2012 ergeben sich sowohl bei den
Erträgen als auch bei den Aufirvendungen Abweichungen gegenüber der Gewinn- und
Verlustrechnung.
5.4.1 Soll-/lst-Vergleich Erfolgsplan 2012
GUV Wirtschaftsplan Abweichung
€ € €
1 Umsatzerlöse 3.722.822,27 3.797.080,00 -74.257,73
2 Sonstise betriebliche Erträge 57.600,68 4.339.260.00 -4.281.659.69
3
Aufwendungen für Roh-, Hilfs-
und Betriebsstoffe 761.871.29 745.420,00 -16.451.29
4
Aufwendungen für bezogene
Leistunoen 3.010.313,86 278.630,00 -2.731.683.86
5 Personalaufwand 2.171.683,05 2.357.500,00 -185.816,95
6 Abschreibunqen 947.217,70 652.130,00 295.087,70
7
Sonstige betriebliche
Aufwendunqen 1.133.5',10,74 3.534.770,00 -2.401.259,26
8 Erträqe aus Beteiligunqen 0,00 0,00 0,00
I
Sonstige Zinsen und ähnliche
Erträoe 290.271,54 10.000,00 280.271,54
10
Zinsen und ähnliche
Aufwendunqen 581.266,02 577.890.00 3.376,02
11
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit 4.535.168,17 0,00 -4.535.168.17
12 außerordentliche Erträqe 0,00 0,00 0,00
13 außerordentliche Aufwend unqen 0,00 0,00 0,00
14 außerordentliches Erqebnis 0,00 0,00 0,00
15 Sonstiqe Steuern 23.646,53 0,00 23.646,53
16 Jah resqewi n n/Ja h resverlust -4.558.814,70 0,00 -4.558.814,70
Anlage l.l l14
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2012
Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen wird die Verlustzuweisung geplant (TEUR 4.627 ). Die
tatsächlichen Zahlungen richten sich nach dem Liquiditätsbedarf im Laufe des Jahres. Die
notwendigen Zahlungen in Höhe von TEUR 3.000 wurden in die Kapitalrücklage umgebucht.
Wegen ausreichender Liquidität im abgelaufenen Jahr wurde keine vollständige Verlustzuweisung
benötigt. Die Abweichungen zwischen Plan und GUV bei den Aufwendungen für bezogenen
Leistungen und den sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegt in der Darstellung des
Betriebskostenzuschusses an den Betreiber des Jugendstilbades Darmstadt. Diese Leistungen
werden bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen geplant, aber im Rahmen des
Jahresabschlusses den Aufwendungen für bezogene Leistungen zugeordnet.
5.4.2 Soll-/lst-Vergleich Vermögensplan 2012
1. lnvestitionen
2. Tilgung von Krediten
Ansatz
Vermögensplan IST Abweichung
€€€
9.000,00 0,00 9.000,00
736.370,00 673.51 1,33 62.858,67
lm Nachtrag wurde die Neubaumaßnahme Nordbad auf das Folgejahr verschoben. Für die
restlichen kleinen Investitionen wurde kein neuer Kredit aufgenommen. Umschuldungen blieben
bei der Betrachtung der Kredittilgung außen vor.
Aur Finanzierung von Mehrkosten beim Bau des Jugendstilbades Darmstadt wurde dem
Eigenbetrieb Bäder ein inneres Darlehen in Höhe von TEUR 837 durch den BgA Vivarium im Jahr
2009 gewährt.
Anlage l.l / 15
Eigenbetrieb Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Lagebericht 2012
5.4.3 Personal- und Sozialbereich
Der Eigenbetrieb beschäftigte zum 31. Dezember 2012 insgesamt 48 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter davon ein Beamter und 44 Tarifbeschäftigte und drei Auszubildende.
Nicht berücksichtigt sind weiterhin die anteiligen Tätigkeiten der Betriebsleitung. Hierfür wird
Kostenersatz gezahlt.
Die Personalaufwendungen betrugen :
Löhne und Gehälter
- davon Beamtenbezüge
Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung
Darmstadt, 12.Dezember 2014
Betriebsleitung
TEUR
1.755,2
58,0
416,5
Kaufm. Betriebsleiterin
Anlage l.l/ 16
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie An-
hang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht des Eigenbetriebs Bäder der Wis-
senschaftsstadt Darmstadt, Darmstadt, flir das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 ge-
prüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht der gemäß $ 22
EigBGes Hessen sinngemäß anzuwendenden deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der
Verantwortung der Betriebsleitung des Eigenbetriebs. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der
von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der
Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß $ 317 HGB und $ 27 EigBGes Hessen unter Beach-
tung der vom lnstitut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Ab-
schlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuftihren, dass Unrich-
tigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung
der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der
Vermögens -, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt
werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätig-
keit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Eigenbetriebs sowie die Erwartungen über
mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungsle-
gungsbezogenen intemen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahres-
abschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst
die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der
Betriebsleitung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lagebe-
richts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere
Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Anlage 1.5 / |
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jah-
resabschluss des Eigenbetriebs Bäder der Wissenschafustadt Darmstadt, Darmstadt, den gemäß $ 22
EigtsGes Hessen sinngemäß anzuwendenden deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt
unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Erhagslage des Eigenbetriebs. Der Lagebericht
steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
des Eigenbehiebs und stellt die Chancen und Risiken der zuktinftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, 27. Juli 2015
Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaft sprüfungs gesellschaft
es e-/
(nif or. Leuschner)
Wirtschaftsprüfer
A
G,a4
(Rolshoven)
Wirtschaftsprüferin
sNR 2015114103 Anlage 1.5 /2
anlage 2
35588 Zeichen
Anlage 2 zur Magistratsvorlage 2015/0522
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Auszüge aus dem
Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses
zum 31. Dezember 2012
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Bilanz zum 31. Dezember 2012
Aktiva Passiva
31.12.2012 Vorjahr 31.12.2012 Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital
I. Immaterielle Vermögensgegenstände I. Stammkapital 8.000.000,00 8.000.000,00
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz-
rechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
II. Rücklagen
solchen Rechten und Werten 1,00 1,00 Allgemeine Rücklagen 47.489.353,87 50.622.849,17
II. Sachanlagen III. Bilanzverlust 12.839.617,52 13.772.118,01
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 6.944.041,05 5.328 .009,25 42.649.736,35 44.850.731,16
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 341.710,73 238.969,19 B. Für empfangene Investitionszuschüsse 46.789,92 0,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.647.416,84 2.690.688, 38
8.933.168,62 8.257.666,82 C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 981.284,00 9 36.936,00
III. Finanzanlagen 2. Steuerrückstellungen 50.000,00 50.000,00
Beteiligungen 39.100.329,24 39.100.329,24 3. Sonstige Rückstellungen 214.296,17 426.062,12
48.033.498,86 47.357.997,06 1.245.580,17 1.412.998,12
B. Umlaufvermögen D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.109.758,59 7.557.589,04
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 398.846,82 195.153,86
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 27.531,58 45.588,03 3. Verbindlichkeiten gegenüber der Wissenschaftsstadt Darmstadt 3.895.202,43 4.055.948,05
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 0,00 4. Verbindlichkeiten gegenüber anderen Eigenbetrieben der 194.782,84 141.413,57
2. Forderungen gegen andere Eigenbetriebe der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Wissenschaftsstadt Darmstadt 75.187,53 20.155,00 5. Sonstige Verbindlichkeiten 11.784,58 31.166,16
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 0,00 davon aus Steuern EUR 8.442,17 (Vorjahr: EUR 6.859,93)
3. Sonstige Vermögensgegenstände 57.913,63 235.985,02 11.610.375,26 11.981.270,68
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 0,00
160.632,74 301.728,05
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 7.345.089,37 10.572.226,65
7.345.089,37 10.572.226,65
C. Rechnungsabgrenzungsposten 13.260,73 13.048,20
55.552.481,70 58.244.999,96 55.552.481,70 58.244.999,96
Anlage 1.2
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012
2012 Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 570.278,14 511.577,74
2. Sonstige betriebliche Erträge 175.102,75 51.672,04
745.380,89 563.249,78
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 289.467,95 274.089,21
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 275.572,18 291.982,24
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 764.210,27 693.147,98
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen
für Altersversorgung und für Unterstützung 176.561,92 70.457,56
davon für Altersversorgung EUR 141.730,34 (Vorjahr: EUR 75.143,02)
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen-
stände des Anlagevermögens und Sachanlagen 344.783,53 323.366,50
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 843.363,89 759.518,63
7. Erträge aus Beteiligungen 7.572,12 11.519,57
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00
8. Erträge aus anderen Wertpapieren 1.995,80 3.872,88
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00
9 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 138.715,66 215.674,89
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 391.277,68 430.072,93
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00
davon Aufwendungen aus der Aufzinsung EUR 59.270,09
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -2.191.572,95 -2.048.317,93
12. Sonstige Steuern 9.421,86 6.712,19
13. Jahresfehlbetrag -2.200.994,81 -2.055.030,12
Anlage 1.3
Lagebericht
Seite 1 von 15
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte
- Betriebsleitung -
L a g e b e r i c h t 2012
------------------------------------------
Nach § 26 des Eigenbetriebsgesetzes (EigBGes) ist mit dem Jahresabschluss ein Lagebericht aufzu-
stellen, der nach § 27 EigBGes der Betriebskommission vorzulegen ist.
Wirtschaftliche Grundlagen
Nach § 19 Hessische Gemeindeordnung hat die Gemeinde in den Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit
die für ihre Einwohner erforderlichen wirtschaftlichen, sozialen, sportlichen und kulturellen Einrich-
tungen bereitzustellen. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt kommt dieser Aufgabe durch den Betrieb
der Bürgerhäuser und Märkte nach.
Wirtschaftliche Grundlage sind die Entgelte, die durch den Betrieb der Messen und Märkte, der Ver-
pachtung von Gaststätten und der Vermietung von Wohnungen, Versammlungsstätten und Bürger-
häusern für verschiedene Veranstaltungen vereinnahmt werden.
Versammlungsstätten und Bürgerhäuser (Kostenstellen 31000 bis 36000)
------------------------------------------------------------------------------------------------------
Im Geschäftsjahr 2012 haben wir bei den von uns verwalteten Versammlungsstätten und Bürgerhäu-
sern Orangerie, Justus-Liebig-Haus, Bürgermeister-Pohl-Haus Wixhausen, Bürgerzentrum Zum Gold-
nen Löwen Arheilgen und Ernst-Ludwig-Saal Eberstadt Einnahmen aus Mieten und Pachten von
275.270 Euro erzielt. Damit konnte das gute Einnahmeergebnis aus dem vergleichbar en Wirtschafts-
jahr 2010 deutlich verbessert werden.
Der Haushaltsansatz von 243.000 Euro (Sachkonten 5003 und 5005 Umsatzerlöse aus Vermietung
und Verpachtung) konnte um über 10 % übertroffen werden. Gegenüber dem Wirtschaf tsjahr 2011
erhöhten sich die Einnahmen im Wirtschaftsjahr 2012 um 48.185 Euro, was einer Mehreinnahme
von über 20 % entspricht.
Dies erklärt sich zum einen im Sachverhalt, dass in der Versammlungsstätte Orangerie im zweijähri-
gen Turnus die Internationalen Ferienkurse für Neue Musik in den Sommerwochen stattfinden, wel-
che mit Mehreinnahmen von ca. 10.000 Euro verbunden sind (die Ferienkurse h aben im Jahr 2012
stattgefunden) und wir zum anderen zum Teil erhebliche Mehreinnahmen im Justus-Liebig-Haus, im
Bürgermeister-Pohl-Haus Wixhausen, im Bürgerzentrum Zum Goldnen Löwen Arheilgen und im
Ernst-Ludwig-Saal Eberstadt erwirtschaften konnten.
Im Bürgermeister-Pohl-Haus Wixhausen ist eine stark angestiegene Nachfrage zur Durchführung von
Saalveranstaltungen zu verzeichnen im Nachgang zu den abgeschlossenen umfangreichen Brand-
schutzmaßnahmen. Zudem wurde im Oktober 2012 die Gaststätte des Bürgerhauses eröffnet,
wodurch ab diesem Zeitpunkt Mehreinnahmen durch Pachtzahlungen des Pächters verbunden sind.
Anlage 1.1
Anlage 1.1 / 1
Lagebericht
Seite 2 von 15
Die deutlichen Mehreinnahmen im Justus-Liebig-Haus resultieren zum Großteil aus der ab dem Jahr
2012 erfolgten mietpreistarifgerechten Abrechnung der Veranstaltungen der Stadtverordnetenver-
sammlung, welche sich pro Veranstaltung mit ca. 1.000 Euro berechnet. Die Veranstaltungen der
Stadtverordnetenversammlung hatten in den vergangenen Jahren überwiegend im Darmstadtium
stattgefunden und es ist nunmehr aus Kostengründen eine Rückverlegung der Veranstaltungen ins
Justus-Liebig-Haus erfolgt.
Zudem ist durch eine stark angestiegene Vermietung des Bereiches Eingangshalle Erdgeschoss für
Ausstellungsveranstaltungen eine Mehreinnahme von ca. 4.000 Euro im Jahr 2012 erwirtschaftet wor-
den.
Die Mieteinnahmen im Ernst-Ludwig-Saal Eberstadt konnten erfreulicherweise erheblich gesteigert
werden. Insgesamt haben über 10 Großveranstaltungen einschließlich Hochzeiten mehr als in 2011
stattfinden können und zusätzlich haben auch noch mehrere kommerzielle Comedyveranstaltungen
stattgefunden.
Eine Vermietung für gesellige Veranstaltungen in den Sommermonaten aufgrund der häufigen An-
wohnerbeschwerden über Lärm in direkter Verbindung mit diesen Veranstaltungen (insbesondere im
Umfeld privater Feiern, Hochzeiten etc.) ist nach wie vor grundsätzlich nicht mehr vertretbar.
Die Entwicklung der Mieteinnahmen stellt sich in den letzten 3 Jahren wie folgt dar:
Versammlungsstätten
Bürgerhäuser
2010
Euro
2011
Euro
2012
Euro
Veränderung
2012 gegenüber
dem Vorjahr
Euro
Orangerie 140.609 130.041 138.027 + 7.986
Bürgermeister-Pohl-Haus 12.158 12.594 24.390 + 11.796
Justus-Liebig-Haus 46.977 48.322 65.037 + 16.715
Ernst-Ludwig-Saal 14.596 12.305 20.560 + 8.255
Zum Goldnen Löwen 26.652 23.831 27.264 + 3.433
Mieteinnahmen insgesamt 240.992 227.093 275.278 + 48.185
Im Ausblick auf das Wirtschaftsjahr 2013 können wir nicht von einem besseren Mieteinnahmeergeb-
nis als im Wirtschaftsjahr 2012 ausgehen auch unter Berücksichtigung des Wegfalls der Mietein-
nahmen durch die dann nicht stattfindenden Ferienkurse für Neue Musik in der Orangerie und auch
der im Wirtschaftsjahr 2012 erwirtschafteten außergewöhnlich hohen Auslastung in den einzelnen
Versammlungsstätten und Bürgerhäusern.
Anlage 1.1 / 2
Lagebericht
Seite 3 von 15
Zuschussbedarf der Versammlungsstätten nach dem Erfolgsplan 2012
im Ergebnis der operativen Betriebsführung
Kosten-
stellen
Versammlungsstätten
Bürgerhäuser
HH-Ansatz
Euro
Rechnungs-
Ergebnis
Euro
Differenz
Euro
31000 Orangerie 213.960 178.968 – 34.992
32000 Justus-Liebig-Haus 284.46 0 249.720 – 34.740
34000 Zum Goldnen Löwen 162.90 0 151.778 – 11.122
35000 Bürgermeister-Pohl-Haus 210.77 0 136.091 – 74.679
36000 Ernst-Ludwig-Saal 104.30 0 90.344 – 13.956
Insgesamt 976.390 806.901 – 169.489
Wir konnten somit im Wirtschaftsjahr 2012 den bei den Versammlungsstätten ausgewiesenen Zu-
schussbedarf um 169.489 Euro unterschreiten.
Der ausgewiesene Zuschussbedarf erhöht sich durch die Zahlung des Zuschusses an das Darmstad-
tium von 336.220 Euro im Wirtschaftsjahr 2012 auf insgesamt 1.143.121 Euro.
Grundsätzlich ist festzustellen, dass die Betriebsleitung als Bauherr eigenverantwortlich insbesonde-
re im Bereich der Bauunterhaltung unvorhersehbare, zur Aufrechterhaltung eines von den Mietern
erwarteten vertragsgerechten Veranstaltungsbetriebes notwendige und daher i m Wirtschaftsplanvor-
anschlagsentwurf nicht planbare Maßnahmen beauftragen muss, die sich bei geringeren Aufwendun-
gen günstig auf den Zuschussbedarf, bei höheren Aufwendungen dann aber auch ungünstig auswir-
ken.
Gleiches gilt auch für die in der verantwortlichen Objektbetreuung der Betriebsleitung liegenden fort-
laufend notwendigen Reparaturen, die ebenfalls in den meisten Fällen nicht im Voraus planbar sind
und somit seitens der Betriebsleitung kein konkretes Beantragen von Haushaltsmitteln im jeweiligen
vorausgehenden Wirtschaftsplanvoranschlagsentwurf erfolgen kann.
Messen und Märkte (Kostenstellen 10000 bis 20000)
-------------------------------------------------------------------------
Die Abteilung Messen und Märkte ist seit 1997 unserem Eigenbetrieb als Abteilung zugeordnet und
zuständig insbesondere für die Vergabe des Messplatzes, Alsfelder Straße, bspw. für Frühjahrsmess,
Herbstmess, Zirkusveranstaltungen u. a. sowie für den Marktplatz in der Innenstadt, bspw. für den
wochentäglich stattfindenden Wochenmarkt, den Darmstädter Weihnachtsmarkt, gastronomische
Sondernutzungen, Präsentationen u. a. und zudem für die Durchführung der Kirchweihveranstaltun-
gen in Arheilgen, Eberstadt, Wixhausen, Bessungen und Martinsviertel.
Die Gesamtmieteinnahmen im Wirtschaftsjahr 2012 aus dem Veranstaltungsbetrieb Messplatz und
Marktplatz sowie den Beschickereinnahmen aus den Kirchweihen in den Stadtteilen Arheilgen, Eber-
stadt, Wixhausen, Bessungen und Martinsviertel belaufen sich auf 261.278 Euro gegenüber den Ge-
samtmieteinnahmen aus dem Wirtschaftsjahr 2011 von 256.624 Euro.
Anlage 1.1 / 3
Lagebericht
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Bewertung
----------------
Zur Risikobewertung führen wir aus, dass unser Eigenbetrieb auf eine seit Jahren gute bis sehr gute
Auslastung in den Versammlungsstätten und Bürgerhäusern und auch im Bereich Messen und Märkte
verweisen kann und bei dem von der Betriebsleitung erwarteten Fortbestand kein Marktrisiko und
dadurch auch kein unternehmensstrategisches Risiko zu befürchten ist. Der seit Jahren unveränderte
Personalbestand garantiert die notwendige Betriebsqualität und verhindert ein leistungswirtschaftli-
ches Risiko. Ein Personalrisiko wird absehbar nicht erwartet.
Im Rahmen der Finanzwirtschaft und Investition werden absehbar keine Finanzrisiken erwartet.
Eine Änderung der rechtlichen und vertraglichen Rahmenbedingungen ist nicht vo rgesehen und somit
ist auch ein rechtliches Risiko nicht erkennbar.
Festzustellen ist, dass der Darstellung im Lagebericht teilweise weiterhin die kameralistische Be-
trachtungsweise zugrunde liegt. Im Jahresabschluss konnten nicht alle genannten Maßnahmen akti-
viert werden.
Anlage 1.1 / 4
Lagebericht
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Größere Baumaßnahmen im Jahr 2012
-----------------------------------------------------
Euro
Kostenstelle 31000 Versammlungsstätte Orangerie:
Fortsetzung der umfangreichen Brandschutzmaßnahmen 247.664
(Brandmeldetechnik, technische Fachingenieurleistungen…)
Motoraustausch Verdunklungsvorhang 2.590
Dachreparatur 3.980
Reparatur Lüftung-/Klimaanlage 1.640
Anschaffung Beamer Saalbetrieb 1.485
Reparatur Hubbühne 9.360
Erneuerung Durchlauferhitzer Heizung 1.230
Kostenstelle 32000 Versammlungsstätte Justus-Liebig-Haus:
Erneuerung Außenbeschriftung 1.900
Erneuerung defekte Aufzugstür 4.740
Verkabelungsarbeiten für WLAN-Anschluss Saal 1.330
Reparatur Markisenmotor 1.320
Steckdosenleisten – Installation Saalbereich 3.455
Kostenstelle 34000 Bürgerzentrum Zum Goldnen Löwen Arheilgen:
Austausch defekter Schließzylinder 810
Reparatur Sanitäranlagen 960
Kostenstelle 35000 Bürgermeister-Pohl-Haus Wixhausen:
Fortführung der umfangreichen Brandschutzmaßnahmen 827.881
(Brandmeldetechnik, technische Fachingenieurleistungen…)
Neuerung Lüftungsmotor Heizung 2.420
Reparaturen Saalstühle 1.600
Austausch Heizungspumpen 3.000
Erstellung PC-Anschluss 2.000
Reparatur Hauptwasserleitung 845
Kostenstelle 36000 Ernst-Ludwig-Saal Eberstadt:
Dachreparatur 1.290
Sicherheitsüberprüfung TÜV 1.210
Reparatur Heizungsanlage 1.455
Anlage 1.1 / 5
Lagebericht
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Ausblick auf das Wirtschaftsjahr 2013
-----------------------------------------------------
In der Versammlungsstätte Orangerie wird im Jahr 2013 die Brandschutzmaßnahme abgeschlossen.
Notwendig ist zudem die Instandsetzung der Kiesfläche Nordseite und die dortige Installation von
Fahrradständern. Zudem ist ein Schneefanggitter im Dachbereich zu installieren.
In der Versammlungsstätte Justus-Liebig-Haus ist der Austausch der USV-Anlage (unterbrechungs-
freie Stromversorgungsanlage) erforderlich. Darüber hinaus steht die Reparatur der Südfassade des
Gebäudes und Renovierung des Hausmeisterbereiches an.
Im Bürgermeister-Pohl-Haus Wixhausen werden im Jahr 2013 die umfangreichen Brandschutzmaß-
nahmen abgeschlossen. Zudem ist der Komplettaustausch der Saalbestuhlung zwingend erforder-
lich.
Im Ernst-Ludwig-Saal Eberstadt sind die Sanierung der Bruchsteinmauer und die Sanierung der Zie-
gelwand jeweils im Außenbereich zwingend notwendig.
In allen Versammlungsstätten und Bürgerhäusern ist die gesetzlich vorgeschriebene Frequenzände-
rung und damit der Austausch der Mikrofontechnik erforderlich.
Für das Jahr 2013 wird ein weiterer Anstieg der betrieblichen Nebenkosten wie Strom, Gas und
Fernwärme erwartet. Außerdem hat die HEAG Holding AG eine Dividendenausschüttung angekündigt.
Vorbehaltlich noch durchzuführender Abschlussbuchungen ist derzeit von Erträg en von 2,985 Mio.
Euro und Aufwendungen von 2,974 Mio. Euro auszugehen.
Anlage 1.1 / 6
Lagebericht
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Soll-/Ist-Vergleich Wirtschaftsplan 2012
Der Eigenbetrieb hat gemäß § 15 Eigenbetriebsgesetz (EigBGes) den vorgesehenen Wirtschaftsplan
erstellt.
Im Vergleich zum Wirtschaftsplan 2012 einschließlich Nachtragswirtschaftsplan ergeben sich fol-
gende Abweichungen gegenüber der Gewinn- und Verlustrechnung:
Wirtschaftsplan
Gewinn- und Ver-
lustrechnung Abweichung
Euro Euro Euro
Erträge
Umsatzerlöse 515.350,00 570.278,14 54.928,14
Sonstige betriebliche Erträge 58.040,00 175.102,75 117.062,75
Erträge aus Beteiligungen 0,00 7.572,12 7.572,12
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 197.000,00 138.715,66 -58.284,34
Erträge aus Wertpapieren des Umlaufver-
mögens 0,00 1.995,80 1.995,80
Summe Erträge 770.390,00 893.664,47 123.274,47
Aufwendungen
Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Be-
triebsstoffe und für bezogene Waren 290.710,00 289.467,95 -1.242,05
Aufwendungen f. bezogene Leistungen 246.720,00 275.572,18 28.852,18
Personalaufwand
Löhne und Gehälter 700.570,00 764.210,27 63.640,27
Soziale Abgaben und Aufwendungen f.
Altersversorgung und f. Unterstützung 288.600,00 176.561,92 -112.038,08
Übriger Personalaufwand -1.140,00 1.140,00
Abschreibungen auf immaterielle Vermö-
gensgegenstände des Anlagevermögens
und Sachanlagen
327.060,00
344.783,53
17.723,53
Sonstige betriebliche Aufwendungen 731.020,00 843.363,89 112.343,89
Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf
Wertpapiere des Umlaufvermögens
0,00 0,00 0,00
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 274.540,00 391.277,68 116.737,68
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00
Sonstige Steuern 5.160,00 9.421,86 4.261,86
Außerordentliche Aufwendungen 0,00 0,00 0,00
Summe Aufwendungen 2.863.240,00 3.094.659,28 231.419,28
Jahresergebnis -2.092.850,00 -2.200.994,81 108.144,81
Die Gewinn- und Verlustrechnung des Eigenbetriebs weist ein Jahresergebnis von -2.201 TEUR aus,
während in der Planung von einem Verlust in Höhe von 2.093 TEUR ausgegangen wurde.
Anlage 1.1 / 7
Lagebericht
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Erläuterungen zu den wesentlichen Abweichungen:
Umsatzerlöse:
Die Erträge aus der Überlassung von Bürgerhäusern und der Vermietung von Messplatz und Wo-
chenmarkt haben sowohl im Vergleich zum Plan als auch im Vergleich zum Vorjahr no chmals zuge-
legt. Dies ist zum einen zurückzuführen auf die höhere Auslastung des Bürgermeister-Pohl-Hauses
(die Brandschutzmaßnahmen waren fast vollständig abgeschlossen und die Gaststätte konnte im
Oktober wiedereröffnet werden) und der generell hohen Auslastung der Orangerie und zum anderen
auf höhere Erträge aus der Vermietung im Rahmen der Frühjahrs- und Herbstmes s und des Weih-
nachtsmarktes.
Sonstige betriebliche Erträge
Geplant waren hier die nur die Nebenerlöse aus Vermietung und Verpachtung. Aus der Abgabe von
Energie (Abrechnung mit den Mietern und den Mitnutzern des Justus-Liebig-Hauses) konn ten 5.667
Euro mehr erzielt werden als geplant. Außerdem wurde die Wohnung im renovierten Bürgermeister-
Pohl-Haus wieder vermietet, was ungeplant 1.500 Euro einbrachte.
Weiterhin wird hier die Spende für die Unterflurhydranten auf dem Messplatz (10.225 Euro) ausge-
wiesen und die Auflösung aus der Beihilferückstellung dargestellt. Diese Auflösung in Höhe von
90.492 Euro darf nicht als Ertrag den Personalaufwand mindern, daher wird die Auflösung unter den
sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Sie ist darauf zurückzuführen, dass der Wert der
durchschnittlichen Beihilfezahlung in 2012 abweichend zum Vorjahr deutlich geringer ausfiel als in
den Vorjahren.
Erträge aus Beteiligungen:
Das Rechnungsergebnis weist einen Betrag von 7,5 TEUR aus. Auch im abgelau fenen Jahr waren
keine Dividendenausschüttungen geplant. Bei dem vereinnahmten Betrag handelt es sich um Steuer-
erstattungen für Beteiligungserträge aus den Jahren 2009 bis 2011.
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge:
Ausgehend von dem guten Rechnungsergebnis des Vorjahres wurde der Ansatz wieder auf 197 TEUR
festgesetzt. Das Rechnungsergebnis weist mit knapp 139 TEUR in Summe 58 TEUR weniger aus, da
zum einen der Rücklagenbetrag gegenüber dem Vorjahr abgenommen hat und sich zum anderen die
Zinsen weiter nach unten entwickelt haben.
SWAP-Erträge von 1.995,80 Euro werden als Erträge aus Wertpapieren des Umlaufvermögens ver-
bucht und waren nicht planbar.
Aufwendungen für bezogene Leistungen
Im Vergleich zum Vorjahr fallen sowohl Ansatz (247 TEUR/Vorjahr: 310 TEUR) als auch Rechnungs-
ergebnis (275 TEUR/274 TEUR) zwar niedriger aus. Im Rechnungsergebnis werden allerdings Mehr-
aufwendungen von 28,9 TEUR ausgewiesen.
Diese Mehraufwendungen sind zurückzuführen auf die Jahresabschlussbuchungen „Umbuchungen
Vorsteuerkonto nach Steuerquote“. D. h. die während der unterjährigen Erfassung von Rechnungen
zu 100% durchgeführte Vorsteuerbuchung wird im Rahmen des Jahresabschlusses auf die, nach der
gewerblichen Nutzung ermittelten Steuerquote berichtigt.
Es handelt sich dabei um andere sonst. betriebliche Aufwendungen von rund 41 TEUR. Daran ist zu
erkennen, dass ohne die erforderlichen Jahresabschlussbuchungen der geplante Ansatz eingehalten
worden wäre. Diese Buchungen sind allerdings nur schwer planbar.
Anlage 1.1 / 8
Lagebericht
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Personalaufwand
In Summe sind hier Minderaufwendungen von 48,4 TEUR zu verzeichnen.
Dies ist im Wesentlichen auf die im Berichtsjahr vorgenommenen Veränderungen der Rückstellungen
für Pension und Beihilfe zurückzuführen (in Summe 73 TEUR). Grund für die Auflösung war der im
Vergleich zum Vorjahr niedrigere Durchschnittssatz der Beihilfe für den Zeitraum von fünf Jahren
(2011: 4.489,00 Euro / 2012: 2.859,37 Euro p.a.), der zu einer Verringerung der Rückstellung um
fast 70 TEUR führte.
Die Mehraufwendungen der Position Löhne und Gehälter resultieren zum einen aus den Zuführungen
zur Urlaubs- und Überstundenrückstellung (28 TEUR), für die kein Planansatz gebildet war, und zum
anderen aus den Zeitschlägen und Überstundenvergütungen für die Hausmeister, die nicht in vollem
Umfang geplant werden konnten (30 TEUR).
Auch bei den Beamtengehältern kommt es zu einer geringfügigen Überschreitung ( +9 TEUR), da die
Beamtenbezüge nach dem Durchschnittswert geplant werden, die Beamten des Eigenbetriebs aber
schon die höchste Altersstufe erreicht haben.
Der negative Ansatz von 1.140 Euro beim übrigen Personalaufwand war eine pauschale Anpassung
bei den Personalkosten, die zwar im Plan hier zugeordnet, im Jahresverlauf aber kontengenau ver-
bucht wurde.
Der Ansatz der Abschreibungen weist im Vergleich zum Plan Mehraufwendungen von 18 TEUR aus.
Dies ist zum einen auf den Erlass der hälftigen Pacht der Orangerie für das Jahr 2011 wegen Ge-
ruchsbelästigung von 23,7 TEUR und zum anderen auf die erhöhten Abschreibungen durch die Akti-
vierung der Anlagen im Bau (Bürgermeister-Pohl-Haus) zurückzuführen.
Der Ansatz für die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen von insgesamt 731 TEUR wurde im Jahr
2012 mit 843 TEUR um 112 TEUR überschritten. Hier werden die Beträge der aufzuteilenden Vor-
steuer als Aufwand gebucht. Es handelt sich in Summe um einen Betrag von 41 TEUR. Durch die
Aktivierung des AiBs, der Fertigstellung des Bürgermeister-Pohl-Hauses, musste die Korrektur der
Vorsteuer, Quotenregelung, durchgeführt werden. Außerdem mussten an einen Mieter N ebenkosten
für den Zeitraum 2002 bis 2006 zurückgezahlt werden, die als periodenfremde Aufwendungen v er-
bucht wurden (26,5 TEUR). In der Position sind ebenso Verluste aus dem Abgang von Sa chanlage-
vermögen in Höhe von 96,2 TEUR enthalten. Hier mussten Sachanlagen mit Restbuchwerten ausge-
sondert werden. Dies betraf in 2012 mit 43,4 TEUR Anlagevermögen im Bürgermei ster-Pohl-Haus
und mit 20,4 TEUR den Goldnen Löwen. Hier wurde der Pavillon Biergarten einschließlich des Mobi-
liars verschrottet.
Der Ansatz für zu zahlende Zinsen betrug im Jahr 2012 insgesamt 275 TEUR. Gebucht wurden ne-
ben den Zinsen für Kredite (245,3 TEUR) im Jahresabschluss auch die Zinsen für das Verrechnungs-
konto mit der Stadt Darmstadt von 86 TEUR und der Zinsaufwand aus der Verzinsung der Pensions-
und Beihilferückstellung (59,3 TEUR). Diese Beträge werden nicht geplant. Insgesamt waren somit
knapp 391 TEUR zu verbuchen.
Die sonstigen Steuern weisen im Ergebnis Aufwendungen von kna pp 10 TEUR aus. Geplant wurde
hier die zu zahlende Grundsteuer, die durch die Anhebung der Hebesätze im Jahr 2012 höher aus-
fiel, aber noch in den alten Werten geplant war.
Anlage 1.1 / 9
Lagebericht
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Sonstige Pflichtangaben
Das Gesamtergebnis liegt mit einem Verlust von 2.201 TEUR (Vorjahr: -2.055 TEUR) um den Betrag
von 108 TEUR
über dem Planansatz.
Der Ausweis unter den geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau betrifft:
Euro
Stand 1.01.2012 2.690.688,38
Zugang:
Bürgermeister-Pohl-Haus: Brandschutzgerechte Maßnahme 1.126.611,56
Aktivierung -2.269.883,10
Stand 31.12.2012 1.647.416,84
Die Beteiligungen der Finanzanlagen betreffen:
2012 Vorjahr
Euro Euro
HEAG Holding AG 39.100.328,24 39.100.328,24
Wissenschafts- und Kongresszentrum
Darmstadt GmbH & Co. KG 1,00 1,00
39.100.329,24 39.100.329,24
Das Eigenkapital hat sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:
Stand
01.01.2012
Zuführung
2012
Auflösung
2012
Stand
31.12.2012
Euro Euro Euro Euro
Stammkapital 8.000.000,00 0,00 0,00 8.000.000,00
Allgemeine Rückl a-
ge
50.622.849,17 -3.133.495,30 0,00 47.489.353,87
Bilanzgewinn der
Vorjahre -11.717.087,89 -2.055.030,12 3.133.495,30 -10.638.622,71
Gewinn/Verlust -2.055.030,12 -2.200.994,81 2.055.030,12 -2.200.994,81
44.850.731,16 -7.389.520,23 5.188.525,42 42.649.736,35
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen belä uft sich zum 31.12.2012 auf
981.284,00 Euro.
Anlage 1.1 / 10
Lagebericht
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Sonstige Rückstellungen
Stand
31.12.2011
Inanspruch-
nahme/
Auflösung
2012
Abzinsung/
Aufzinsung
Zuführung
2012
Stand
31.12.2012
Euro Euro Euro Euro Euro
Rückstellung für Beihilfen 239.058,00 160.318,52 12.048,52 0,00 90.788,00
Urlaubsrückstellung 2.746,41 2.746,41 0,00 11.420,50 11.420,50
Überstundenrückstellung 31.423,00 31.423,00 0,00 50.473,00 50.473,00
Rückstellung für Grund-
steuer 10.980,00 10.980,00 0,00 0,00 0,00
Rückstellung für Archivie-
rung 10.900,00 0,00 0,00 100,00 11.000,00
Rückstellung für Leis-
tungsentgelt 2007 283,51 0,00 0,00 0,00 283,51
Rückstellung für Leis-
tungsentgelt 2008 3.828,76 0,00 0,00 0,00 3.828,76
Rückstellung für Leis-
tungsentgelt 2009 3.328,79 0,00 0,00 0,00 3.328,79
Rückstellung für Leis-
tungsentgelt 2010 5.652,03 0,00 0,00 0,00 5.652,03
Rückstellung für Leis-
tungsentgelt 2011 6.054,62 0,00 0,00 0,00 6.054,62
Rückstellung für Leis-
tungsentgelt 2012 0,00 0,00 0,00 7.966,96 7.966,96
Rückstellung für Abfall-
und Müllgebühren 23.762,00 23.762,00 0,00 0,00 0,00
Rückstellung für Gebäu-
deversicherung 38.295,00 38.295,00 0,00 0,00 0,00
Rückstellungen für
Erstattungen an EAD
/ IDA
15.100,00 15.100,00 0,00 0,00 0,00
Rückstellung für Ab-
schlusserstellung und -
prüfung 2010
17.150,00 17.150,00 0,00 0,00 0,00
Rückstellung für Ab-
schlusserstellung und -
prüfung 2011
17.500,00 14.000,00 0,00 5.000,00
8.500,00
Rückstellung für Ab-
Schlusserstellung und
-Prüfung 2012 0,00 0,00 0,00 15.000,00 15.000,00
426.062,12 313.774,93 12.048,52 89.960,46 214.296,17
Anlage 1.1 / 11
Lagebericht
Seite 12 von 15
Die Umsatzerlöse betreffen im Wesentlichen folgende betrieblichen Tätigkeiten:
2012 Vorjahr
Euro Euro
Mieten und Pachten 275.064,04 231.475,59
Benutzungsgebühren 235.470,80 225.526,85
Entgelte für Sondernutzungsrechte 59.743,30 54.575,30
Sonstige 0,00 0,00
570.278,14 511.577,74
Die Differenz im Vergleich zu den auf der ersten Seite bei den Bürgerhäusern und Versammlungs-
stätten aufgeführten Mieteinnahmen von insgesamt 213,96 Euro resultiert aus Einnahmen aus Gara-
genmieten, die unter der Kostenstelle Verwaltung vereinnahmt werden.
Der Eigenbetrieb beschäftigte zum 31. Dezember 2012 insgesamt 23 Mitarbeiterinnen und Mitarbei-
ter (14 vb-Stellen sowie 9 tb-Stellen), davon 2 Beamte und 21 Beschäftigte.
Nicht berücksichtigt sind weiterhin die anteiligen Tätigkeiten der kaufmännischen Betriebsleiterin,
Frau Käppler, sowie die anteiligen Tätigkeiten der Bezirksverwalter als auch deren Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter in den Bezirksverwaltungen Arheilgen, Eberstadt und Wixhausen für den Eigenbe-
trieb. Hierfür wird Kostenersatz gezahlt.
In 2012 entstanden folgende Aufwendungen für Beamtenbezüge, Löhne und Gehälter:
2012 Vorjahr
Euro Euro
Beamtenbezüge 85.163,83 90.071,63
Löhne und Gehälter 659.996,44 600.809,94
Veränderungen der Urlaubs- und Über-
Stundenrückstellungen 19.050,00 2.266,41
764.210,27 693.147,98
Anlage 1.1 / 12
Lagebericht
Seite 13 von 15
Folgende Aufwendungen für soziale Abgaben und für Altersversorg ung und für Unterstützung sind
entstanden:
2012 Vorjahr
Euro Euro
AG-Anteil ges. Sozialversicherung 130.724,81 118.480,65
Beamtenversorgungsbezüge 60.425,30 85.547,24
Versorgungskassen 54.111,91 49.669,05
Veränderung Rückstellung f. Altersteilzeit 0,00 0,00
Veränderung Pensionsrückstellung -2.873,57 -168.234,65
Veränderung Beihilferückstellung -69.826,52 -42.124,66
Beiträge zur Berufsgenossenschaft 2.836,99 3.117,43
Aufwendungen für Unterstützung und
Personalnebenkosten 1.163,00 24.002,50
176.561,92 70.457,56
Im Berichtsjahr erhielt der Eigenbetrieb keine Dividendenausschüttung aus der Beteiligung an der
HEAG Holding AG. Dadurch verschlechterte sich das Ergebnis in 2012 deutlich gegenü ber dem Vor-
jahr.
Anlage 1.1 / 13
Lagebericht
Seite 14 von 15
Risiken, Risikocontrolling und Risikoabdeckung
Versicherungen
Der Eigenbetrieb ist ein rechtlich unselbständiges Sondervermögen der Stadt Darmstadt. Es gelten
daher weiterhin die für die entsprechenden Risiken der Stadt eingegangenen Versicherungsverträge.
Die Beiträge zu den Versicherungen werden vom Eigenbetrieb anteilig getragen.
Die nachfolgend aufgeführten Versicherungen sind auch zur Deckung von Ris iken des Eigenbetriebes
abgeschlossen:
Versicherung Versicherungssumme
Euro
1. Haftpflichtversicherung inkl. Umwelthaftpflicht (Personen-, Sach-
und Vermögens-Drittschäden)
unbegrenzt
2. Eigenschadenversicherung 50.000,00
3. Strafrechtsschutzversicherung (inkl. Dienstreise-Rechtsschutz und
Verkehrsrechtschutz)
Für Verkehrsrechtsschutz:
500.000,00
Sonst:
2.000.000,00
4. Sachversicherung "KRISTALL" (Feuer, Leitungswasser, Einbruch-
diebstahl Gebäude und Inhalt)
ohne
(jeweils aktueller Neuwert)
Sonstige Risikovorsorge
Auf Grund von Umstellungsprozessen im Kernhaushalt und fehlenden personellen Kapazitäten wird
eine Risikovorsorge in Gestalt eines formalen Risikokontrollsystems im Bereich des Eigenbetriebs
Bürgerhäuser und Märkte derzeit nicht weiterverfolgt.
Die Betriebsleitung des Eigenbetriebs nutzt jedoch alle Möglichkeiten, das Risiko so gering wie mög-
lich zu halten und beobachtet sowohl die Liegenschaften als auch die Buchführun g permanent und
kritisch (siehe dazu auch „Bewertung der Betriebsleitung“).
Der zuständige Dezernent und die Betriebskommission werden zeitnah von Veränderungen unterrich-
tet.
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem 31. Dezember 2012
Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nicht ergeben.
Anlage 1.1 / 14
Lagebericht
Seite 15 von 15
Voraussichtliche Entwicklung des Betriebes in der Zukunft – Chancen und Risiken
Der Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte wird trotz der regelmäßigen Anpassung von Entgelten für
die Nutzung von Märkten, Messen und Versammlungsstätten voraussichtlich auch zukünftig Verluste
erzielen. Er wird weiterhin auf Zuschüsse durch die Wissenschaftsstadt Darmstadt angewiesen sein,
wenn Dividendenausschüttungen durch die HEAG Holding AG nicht zu einem ausgeglichenen Ergeb-
nis, sondern nur zu Ergebnisverbesserungen führen.
Darmstadt, 12. August 2014
Breidert Käppler
Erster Betriebsleiter Kaufmännische Betriebsleiterin
Anlage 1.1 / 15
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustre chnung sowie An-
hang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht des Eigenbetriebs Bürg erhäuser und
Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Darmstadt, für das Gesch äftsjahr vom 1. Januar bis
31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschlus s und Lagebe-
richt nach den gemäß § 22 EigBGes Hessen sinngemäß anzuwendenden deutschen handelsrechtlichen
Vorschriften liegen in der Verantwortung der Betriebsleitung des Ei genbetriebs. Unsere Aufgabe ist
es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Ja hresabschluss
unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB und § 27 EigBGes He ssen unter Beach-
tung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Ab-
schlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführ en, dass Unrich-
tigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahres abschluss unter Beachtung
der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelt en Bildes der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreic hender Sicherheit erkannt
werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Ge schäftstätig-
keit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Eigenbetri ebs sowie die Erwartungen über
mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksa mkeit des rechnungsle-
gungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahres-
abschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurtei lt. Die Prüfung umfasst
die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentliche n Einschätzungen der
Betriebsleitung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabs chlusses und des Lagebe-
richts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend si chere Grundlage für unsere
Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Anlage 1.5 / 1
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntniss e entspricht der Jah-
resabschluss des Eigenbetriebs Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaft sstadt Darmstadt, Darm-
stadt, den gemäß § 22 EigBGes Hessen sinngemäß anzuwendenden deutschen handelsrechtlichen Vor-
schriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buch führung ein den tat-
sächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Fina nz- und Ertragslage des Eigenbe-
triebs. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, ve rmittelt insgesamt ein zutreffen-
des Bild von der Lage des Eigenbetriebs und stellt die Chancen und Risiken der z ukünftigen Entwick-
lung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, 8. Juni 2015
Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
(Prof. Dr. Leuschner) (Rolshoven)
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüferin
Anlage 1.5 / 2
anlage 3
2974 Zeichen
- 2 -
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
18.11.2015
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Amt: Finanzverwaltung
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
II 520
IV 20 419
Stvv
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2015/0522
Magistratsbeschluss -Nr.
613
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: Feststellung der Jahresabschlüsse 2012 der Eigenbetriebe
a) Bäder
b) Bürgerhäuser und Märkte
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Vorlage vom: 17.11.2015
Beschlussvorschlag :
1. Die Jahresabschlüsse 2012 der nachstehend aufgeführten Eigenbetriebe der
Wissenschaftsstadt Darmstadt werden wie folgt festgestellt:
Eigenbetrieb Bäder Jahresverlust 4.558.814,7 0 Euro
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte Jahresverlust 2.200.994,81 Euro
2. Die Jahresverluste der Eigenbetriebe werden auf neue Rechnung vorgetragen.
- 3 -
3. Die Jahresabschlüsse 2012 und die Lageberichte der Eigenbetrieb werden mit den
Testaten der Wirtschaf tsprüfungsgesellschaft Deloitte und Touche GmbH öffentlich
bekannt gemacht und zur Einsichtnahme ausgelegt.
4. Die Betriebsleitungen werden für das Wirtschaftsjahr 2012 entlastet.
Anlagen: Eigenbetrieb Bäder - Auszüge Prüfungsbericht zum 31.12.2012
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte - Auszüge Prüfungsbericht zum
31.12.2012
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom 25.11.2015
Der Vorlage wird zugestimmt .
Begründung zur Magistratsvorlage vom 17.11.2015
Die Betriebskommissionen der Eigenbetriebe „Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt“ und
„Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt“ haben in ihren Sitzungen am
29.09.2015 bzw. am 09.0 9.2015 die Berichte der Betriebsleitungen zur Kenntnis genommen
und die Jahresabschlüsse 2012 festgestellt.
Die Betriebskommissionen empfehlen dem Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung
die Entlastung der Betriebsleitungen für das Wirtschaftsjahr 2 012.
Beide Eigenbetriebe schlossen das Jahr 2012 mit einem Jahresverlust ab.
Wie in den Vorjahren ist und wird das operative Geschäft defizitär sein. Im Jahr 2012
konnten keine Erträge aus Beteiligungen verbucht werden, die den Fehlbetrag hätten ganz
oder teilweise reduzieren können.
Auf die beigefügten Auszüge aus den Berichten über die Prüfung der Jahresabschlüsse zum
31.12.2012 der Deloitte und Touche GmbH – Wirtschaftsprüfungsgesellschaft – wird
hingewiesen.
Darmstadt, 17.11.2015
Der Dezernent IV
André Schellenberg
Stadtkämmerer
2015/0522
2907 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
18.11.2015
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat IV an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Amt: Finanzverwaltung
OBW bei abschl. B e-
schlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2015/0522
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: Investitionsnummer:
Kostenträger: Sachkonto:
Betreff: Feststellung der Jahresabschlüsse 2012 der Eigenbetriebe
a) Bäder
b) Bürgerhäuser und Märkte
der Wissenschaftsstadt Darmstadt
Vorlage vom: 17.11.2015
Beschlussvorschlag :
1. Die Jahresabschlüsse 2012 der nachstehend aufgeführten Eigenbetriebe der Wisse n-
schaftsstadt Darmstadt werden wie folgt festgestellt:
Eigenbetrieb Bäder Jahresverlust 4.558.814,70 E uro
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte Jahresverlust 2.200.994,81 Euro
2. Die Jahresverluste der Eigenbetriebe werden auf neue Rechnung vorgetragen.
3. Die Jahresabschlüsse 2012 und die Lageberichte der Eigenbetrieb werden mit den Test a-
ten der Wirtschaftsprü fungsgesellschaft Deloitte und Touche GmbH öffentlich bekannt
gemacht und zur Einsichtnahme ausgelegt.
- 2 -
4. Die Betriebsleitungen werden für das Wirtschaftsjahr 2012 entlastet.
Anlagen: Eigenbetrieb Bäder - Auszüge Prüfungsbericht zum 31.12.2012
Eigenbetrieb Bürgerhäuser und Märkte - Auszüge Prüfungsbericht zum
31.12.2012
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom 17.11.2015
Die Betriebskommissionen der Eigenbetriebe „Bäder der Wissenschaftsstadt Darmstadt“ und
„Bürgerhäuser und Märkte der Wissenschaftsstadt Darmstadt“ haben in ihren Sitzungen am
29.09.2015 bzw. am 09.09.2015 die Berichte der Betriebsleitungen zur Kenntnis genommen
und die Jahresabschlüsse 2012 festgestellt.
Die Betriebskommissionen empfehlen dem Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung
die Entlastung der Betriebsleitungen für das Wirtschaft sjahr 2012.
Beide Eigenbetriebe schlossen das Jahr 2012 mit einem Jahresverlust ab.
Wie in den Vorjahren ist und wird das ope rative Geschäft defizitär sein. Im Jahr 2012 kon n-
ten keine Erträge au s Beteiligungen verbucht werden, die den Fehlbetrag hätten ganz oder
teilweise reduzieren können.
Auf die beigefügten Auszüge aus den Berichten über die Prüfung der Jahresabschlüsse zum
31.12.2012 der Deloitte und Touche GmbH – Wirtschaftsprüfungsgesellschaft – wird hinge-
wiesen.
Darmstadt, 17.11.2015
Der Dezernent IV
André Schellenberg
Stadtkämmerer
Beratungsverlauf (3)
Orte (3)
- Alsfelder Straße
- Marktplatz
- Landgraf-Georg-Straße
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2015/0522
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 17.11.2015
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00