2019/0208
SSP - Justus-Liebig-Schule - Gesamtsanierung
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Punkt 11: SSP - Justus-Liebig-Schule - Gesamtsanierung (V-Nr. 2019/0208) Der Vorlage wird zugestimmt. Stimmenthaltung: UWIGA
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10283 Zeichen
- 2 -
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
06.08.2019
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Amt: Eigenbetrieb
Immobilienmanagement
Darmstadt
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
I 65
II 40
IV 20
Stvv
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2019/0208
Magistratsbeschluss -Nr.
293
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: 11-00038-03 Investitionsnummer: INV00063
Kostenträger: 201 Sachkonto: 0951010
Betreff: SSP - Justus-Liebig-Schule - Gesamtsanierung
Vorlage vom: 01.07.2019
Beschlussvorschlag :
Der Magistrat stimmt den Gesamtprojektkosten für die Gesamtsanierung der Justus-Liebig-Schule
in Höhe von 12.400.000 Euro zu.
Anlagen:
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
- 3 -
Beschluss des Magistrats vom 14.08.2019
Der Vorlage wird zugestimmt.
- 4 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom
Begründungsseite an die Betriebskommission des Eigenbetriebes Immobilienmanagement
Darmstadt vom 06.06.2019:
Mit Genehmigung des Wirtschaftsplanes 2018 durch die Stadtverordnetenversammlung und
Beschluss der Betriebskommission vom Eigenbetrieb Immobilienmanagement am 08.06.2016
wurde der Gesamtsanie rung des denkmalgeschützten Gebäudes in Höhe von 9,9 Mio € brutto
zugestimmt.
Die geplante Baumaßnahme umfasst die Gesamtsanierung des Hauptgebäudes der Justus -
Liebig-Schule in Darmstadt. Die Justus -Liebig-Schule liegt in der Stadtmitte von Darmstadt
und ist Teil der sogenannten „Schulinsel“ bestehend aus der Eleonorenschule, der Justus -
Liebig-Schule sowie der ehemaligen Diesterwegschule. Das unter Denkmalschutz stehende
Schulgebäude wurde 1911 viergeschossig in strenger Axialität von dem Stadtbaurat Augu st
Buxbaum als „Höhere Knabenschule“ erbaut.
Seit Sommer 2015 arbeitete der Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt (IDA) – im
Rahmen der Projektsteuerung und Bauherrenvertretung – mit dem Planungsteam, bestehend
aus Architekten und Fachingenieurbüro s zunächst an einem Sanierungskonzept anschließend
und an der Realisierung. Alle Zwischenstände sowie der aktuelle Planstand wurden mit allen
beteiligten Ämtern (u.a. städtisches Schulamt, Untere und Obere Denkmalschutzbehörde)
sowie den Nutzern erarbeitet und entsprechend kommuniziert.
Wesentliche Maßnahmen der Sanierung umfassen die
Ertüchtigung des Brandschutzes
Barrierefreiheit
Sanierung von Feuchteschäden
Gestiegener Raumbedarf (gem. Raumprogramm Schulamt)
Planungsverlauf
Die Fortführung des Vertragsverhältnisse mit dem ursprünglich beauftragten Architekturbüro
über die Leistungsphase 4 hinaus, war aufgrund von mangelhafter Leistung nicht möglich, so -
dass im 3. Quartal 2017 ein neues VGV -Verfahren für Architekten ab Lei stungsphase 5 -9
Werkplanung-Ausschreibung und Bauleitung durchzuführen war.
Die Einarbeitung des neuen Planungsteams sowie die Aufarbeitung der mangelhaften
Planungsleistungen führte zu wesentlichen zeitlichen Verzögerungen.
Begründung Mittelbedarf
1. Ausgangskosten
Grundlage der ermittelten Kosten in Höhe von 9,9 Mio. € war die nach Abschluss der
Leistungsphase 3 vom Architekturbüro agn smp GmbH vorgelegte Kostenberechnung. Die
Kostengruppe 200 und 700 war prozentual pauschaliert ermittelt worden.
- 5 -
1. Kostenerhöhung
2.1 Allgemeine Gründe der Kostenerhöhung
2.1.1. Verschiebung des Ausführungszeitraumes um 3 Jahre
Ausgangtermine:
03/2016 vorbereitende Arbeiten (Rückbau vorhandener Schadstoffe)
04/2016 Sanierung mit Rohbauarbeiten
Übergabe an die Nutzer: 02/2018 - 22 Monate nach Beginn Sanierung Rohbauarbeiten
Aktuelle Termine:
03/2016 vorbereitende Arbeiten (Rückbau vorhandener Schadstoffe) wurden wie geplant
durchgeführt -unabhängig von der Koordination durch die Architekten
Zusätzliche Verzögerung durc h erhöhten Abstimmungsbedarf bei der oberen
Denkmalschutzbehörde.
05/2019 Sanierung mit Rohbauarbeiten zeitverzögert durch Planerwechsel.
Übergabe an die Nutzer: 11/2020 - 18 Monate nach Beginn Sanierung Rohbauarbeiten .
Dies führt in den Kostengruppen 300-600 zu Steigerungen.
Die Verschiebung des Ausführungszeitraumes um 3 Jahre bedingt eine Steigerung der
Baukosten von 12%. In der der aktuellen Kostenverfolgung zugrunde liegenden
Kostenberechnung wurde eine Kostensteigerung von 6 % berücksichtigt.
- 6 -
2.2 Leistungsbezogene Gründe der Kostenerhöhung
2.2.1 Kostenerhöhung nach Kostengruppen
Kostengruppe 200 Abbruch, Herrichten und Erschließen
Mehrmengen im Bereich der Schadstoffsanierung: 38.000,00 € brutto
Kostengruppe 300 Bauwerk, Baukonstruktion
Verschiebung Ausführungszeitraum, Kostensteigerung: 217.000 € brutto
Summe Einheitspreiskorrektur: 335.000 € brutto
Summe korrigierte Leistungen: 373.000 € brutto
Summe zusätzliche Leistungen: 565.000 € brutto
Summe zusätzliche Kosten Kostengruppe 300: 1.490.000 € brutto
Diese konnten durch Vergabegewinne reduziert werden.
Vergabegewinne: 352.000,00 € brutto
Insgesamt Mehrbedarf 1.138.000,00 € brutto
Kostengruppe 400 Bauwerk Technische Anlagen
Verschiebung Ausführungszeitraum, Kostensteigerung: 60.000 € brutto
Summe zusätzliche Leistungen: 87.000 € brutto
Summe Vergabeverluste: 49.000,00 € brutto
Insgesamt Kostengruppe 400: 196.000,00 € brutto
- 7 -
Kostengruppe 500 Außenanlagen
Verschiebung Ausführungszeitraum, Kostensteigerung: 8.000 € brutto
Summe Einheitspreiskorrektur: 6.000 € brutto
Summe korrigierte Leistungen: 107.000 € brutto
Insgesamt Kostengruppe 500: 121.000,00 € brutto
Kostengruppe 600 Ausstattung
Verschiebung Ausführungszeitraum, Kostensteigerung: 14.000 € brutto
Summe Einheitspreiskorrektur: 38.000 € brutto
Gesamt Kostengruppe 600: 52.000,00 € brutto
Kostengruppe 700 Baunebenkosten
Die Baunebenkosten sind analog der gestiegenen Baukosten neu prozentual pauschaliert
ermittelt mit 30 % der Kostengruppen 200 – 600
- 8 -
Kostenentwicklung Kosten Juni 2016
Kostenerhöhung
gerundet
Kosten Mai 2019
Inkl. MwSt.
KGR. 200 Abbruch, Herrichten und
Erschließen inkl. Schadstoffsanierung 657.900,00 € 38.000,00 € 696.000,00 €
Zusätzliche Leistungen
38.000,00 €
KGR. 300 Bauwerk Baukonstruktion 3.957.400,00 € 1.138.000,00 € 5.095.000,00 €
Kostensteigung
217.000,00 €
Einheitspreiskorrektur
(wg. mangelnder
Vorleistung)
335.000,00 €
Korrigierte Leistungen
(wg. mangelnder
Vorleistung)
373.000,00 €
Zusätzliche Leistungen
565.000,00 €
Vergabegewinne
-352.000,00 €
KGR. 400 Bauwerk Technische
Anlagen 1.771.200,00 € 196.000,00 € 1.967.000,00 €
Kostensteigung
60.000,00 €
Zusätzliche Leistungen
87.000,00 €
Vergabeverluste
49.000,00 €
KGR. 500 Außenanlagen 250.000,00 € 121.000,00 € 371.000,00 €
Kostensteigung
8.000,00 €
Einheitspreiskorrektur
(wg. mangelnder
Vorleistung)
6.000,00 €
Korrigierte Leistungen
(wg. mangelnder
Vorleistung)
107.000,00 €
KGR. 600 Betriebliche Einbauten 260.000,00 € 52.000,00 € 312.000,00 €
Kostensteigung
14.000,00 €
Einheitspreiskorrektur
(wg. mangelnder
Vorleistung)
38.000,00 €
KGR. 700 Baunebenkosten 2.068.900,00 € 463.000,00 € 2.532.000,00 €
KGR 200 – 700 8.965.400,00 € 10.973.000,00 €
Risikozuschlag 10 % 896.540,00 € 1.427.000,00 €
(Risikozuschlag gewerkeweise)
Gesamt 9.861.940,00 € 12.400.000,00 €
Nachfinanzierung
2.500.000,00 €
Budget
~9.900.000,00 € 12.400.000,00 €
Nachfinanzierung gerundet
2.500.000,00 €
- 9 -
2. Risiken
3.1 Terminrisiko: hoch
Das Terminrisiko ist weiterhin hoch. Die vorgenannten Termine enthalten zurzeit nur noch
einen von einem Monat Puffer für die Fertigstellung. Jede weitere Verzögerung wird
Auswirkungen auf den Endtermin haben.
Das hohe Terminrisiko besteht aufgrund der Möglichkeit weiterer ergebnisloser Vergaben
aufgrund der derzeitigen Baukonjunktur (Ausschreibung Sanitär musste wiederholt werde n, da
keine Bieter ein Angebot abgegeben hatten)
Zudem können weitere Bestandsfunde (Schadstoffe, Putzgutachten, Denkmalschutz) – weitere
unvorhergesehene und eventuell erforderliche Maßnahmen nach sich ziehen. Die
entsprechenden Abstimmungen hierfür könn en derzeit nicht kalkuliert werden.
Gegenmaßnahmen: Straffe Führung der AN; Der Endtermin wurde bisher nicht verschoben, um
den Druck auf das Projektteam beizubehalten
3.2 Kostenrisiko: hoch
Aufgrund der derzeitigen überhitzten Konjunktur sind weitere Steigerung des Baupreisindexes
möglich.
Rückwirkung auf das Projekt durch Terminverzögerung (siehe Terminrisiko)
Bestandsfunde (Schadstoffe, Putzgutachten, Denkmalschutz) - Honorare von Gutachtern,
Ausführung weiterer unvorhergesehener Maßnahmen
Verlust v on Fördergeldern durch nach dem Förderzeitraum beendeter Maßnahmen
(Fertigstellung Dezember 2020)
Gegenmaßnahmen:
- Durch Bewertung der Risiken wurde ein Risikozuschlag berücksichtigt.
- Abstimmung mit dem Fördergeber kurzfristig geplant, um Frist der Fertigs tellung zu
verlängern
Hinweis: Die Vergaben der Kostengruppen 300-400 sind zu 65 % erfolgt.
Finanzierung
Die Kostenerhöhung in Höhe von 2,5 Mio. € wird im MIP des Wirtschaftsplanes 2020 für das Jahr
2021 etatisiert.
Die Vorlage wurde am 27.06.2019 in der Sitzung der Betriebskommission beschlossen.
Dezernent I Dezernent II Dezernent IV
Jochen Partsch Rafael Reißer André Schellenberg
Oberbürgermeister Bürgermeister Stadtkämmerer
2019/0208
10083 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats -
geschäftsstelle:
06.08.2019
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss -
fassung Fachausschuss
Amt: Eigenbetrieb
Immobilienmanagement
Darmstadt
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Behandlung in
öffentl. Sitzung
Ja
Nein
Verteiler:
Ja
Nein
Vorlage-Nr. 2019/0208
Magistratsbeschluss -Nr.
Internetfähig
Produkt-Nr.:
Kostenstelle: 11-00038-03 Investitionsnummer: INV00063
Kostenträger: 201 Sachkonto: 0951010
Betreff: SSP - Justus-Liebig-Schule - Gesamtsanierung
Vorlage vom: 01.07.2019
Beschlussvorschlag :
Der Magistrat stimmt den Gesamtprojektkosten für die Gesamtsanierung der Justus-Liebig-Schule
in Höhe von 12.400.000 Euro zu.
Anlagen:
Datenschutzrelevante Anlage:
Folgekosten: Ja Nein
- 2 -
Beschluss des Magistrats vom
- 3 -
Begründung zur Magistratsvorlage vom
Begründungsseite an die Betriebskommission des Eigenbetriebes Immobilienmanagement
Darmstadt vom 06.06.2019:
Mit Genehmigung des Wirtschaftsplanes 2018 durch die Stadtverordnetenversammlung und
Beschluss der Betriebskommission vom Eigenbetrieb Immobilienmanagement am 08.06.2016
wurde der Gesamtsanierung des denkmalgeschützten Gebäudes in Höhe von 9,9 Mio € brutto
zugestimmt.
Die geplante Baumaßnahme umfasst die Gesamtsanierung des Hauptgebäudes der Justus -
Liebig-Schule in Darmstadt. Die Justus -Liebig-Schule liegt in der Stadtmitte von Darmstadt
und ist Teil der sogenannten „Schulinsel“ bestehend aus der Eleonore nschule, der Justus -
Liebig-Schule sowie der ehemaligen Diesterwegschule. Das unter Denkmalschutz stehende
Schulgebäude wurde 1911 viergeschossig in strenger Axialität von dem Stadtbaurat August
Buxbaum als „Höhere Knabenschule“ erbaut.
Seit Sommer 2015 a rbeitete der Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt (IDA) – im
Rahmen der Projektsteuerung und Bauherrenvertretung – mit dem Planungsteam, bestehend
aus Architekten und Fachingenieurbüros zunächst an einem Sanierungskonzept anschließend
und an der Rea lisierung. Alle Zwischenstände sowie der aktuelle Planstand wurden mit allen
beteiligten Ämtern (u.a. städtisches Schulamt, Untere und Obere Denkmalschutzbehörde)
sowie den Nutzern erarbeitet und entsprechend kommuniziert.
Wesentliche Maßnahmen der Sanierung umfassen die
Ertüchtigung des Brandschutzes
Barrierefreiheit
Sanierung von Feuchteschäden
Gestiegener Raumbedarf (gem. Raumprogramm Schulamt)
Planungsverlauf
Die Fortführung des Vertragsverhältnisse mit dem ursprünglich beauftragten Architekturbür o
über die Leistungsphase 4 hinaus, war aufgrund von mangelhafter Leistung nicht möglich, so -
dass im 3. Quartal 2017 ein neues VGV -Verfahren für Architekten ab Leistungsphase 5 -9
Werkplanung-Ausschreibung und Bauleitung durchzuführen war.
Die Einarbe itung des neuen Planungsteams sowie die Aufarbeitung der mangelhaften
Planungsleistungen führte zu wesentlichen zeitlichen Verzögerungen.
Begründung Mittelbedarf
1. Ausgangskosten
Grundlage der ermittelten Kosten in Höhe von 9,9 Mio. € war die nach Abschluss der
Leistungsphase 3 vom Architekturbüro agn smp GmbH vorgelegte Kostenberechnung. Die
Kostengruppe 200 und 700 war prozentual pauschaliert ermittelt worden.
- 4 -
1. Kostenerhöhung
2.1 Allgemeine Gründe der Kostenerhöhung
2.1.1. Verschiebung des Ausführungszeitraumes um 3 Jahre
Ausgangtermine:
03/2016 vorbereitende Arbeiten (Rückbau vorhandener Schadstoffe)
04/2016 Sanierung mit Rohbauarbeiten
Übergabe an die Nutzer: 02/2018 - 22 Monate nach Beginn Sanierung Rohbauarbeiten
Aktuelle Termine:
03/2016 vorbereitende Arbeiten (Rückbau vorhandener Schadstoffe) wurden wie geplant
durchgeführt -unabhängig von der Koordination durch die Architekten
Zusätzliche Verzögerung durch erhöhten Abstimmun gsbedarf bei der oberen
Denkmalschutzbehörde.
05/2019 Sanierung mit Rohbauarbeiten zeitverzögert durch Planerwechsel.
Übergabe an die Nutzer: 11/2020 - 18 Monate nach Beginn Sanierung Rohbauarbeiten .
Dies führt in den Kostengruppen 300-600 zu Steigerungen.
Die Verschiebung des Ausführungszeitraumes um 3 Jahre bedingt eine Steigerung der
Baukosten von 12%. In der der aktuellen Kostenverfolgung zugrunde liegenden
Kostenberechnung wurde eine Kostensteigerung von 6 % berücksichtigt.
- 5 -
2.2 Leistungsbezogene Gründe der Kostenerhöhung
2.2.1 Kostenerhöhung nach Kostengruppen
Kostengruppe 200 Abbruch, Herrichten und Erschließen
Mehrmengen im Bereich der Schadstoffsanierung: 38.000,00 € brutto
Kostengruppe 300 Bauwerk, Baukonstruktion
Verschiebung Ausführungszeitraum, Kostensteigerung: 217.000 € brutto
Summe Einheitspreiskorrektur: 335.000 € brutto
Summe korrigierte Leistungen: 373.000 € brutto
Summe zusätzliche Leistungen: 565.000 € brutto
Summe zusätzliche Kosten Kostengruppe 300: 1.490.000 € brutto
Diese konnten durch Vergabegewinne reduziert werden.
Vergabegewinne: 352.000,00 € brutto
Insgesamt Mehrbedarf 1.138.000,00 € brutto
Kostengruppe 400 Bauwerk Technische Anlagen
Verschiebung Ausführungszeitraum, Kostensteigerung: 60.000 € brutto
Summe zusätzliche Leistungen: 87.000 € brutto
Summe Vergabeverluste: 49.000,00 € brutto
Insgesamt Kostengruppe 400: 196.000,00 € brutto
- 6 -
Kostengruppe 500 Außenanlagen
Verschiebung Ausführungszeitraum, Kostensteigerung: 8.000 € brutto
Summe Einheitspreiskorrektur: 6.000 € brutto
Summe korrigierte Leistungen: 107.000 € brutto
Insgesamt Kostengruppe 500: 121.000,00 € brutto
Kostengruppe 600 Ausstattung
Verschiebung Ausführungszeitraum, Kostensteigerung: 14.000 € brutto
Summe Einheitspreiskorrektur: 38.000 € brutto
Gesamt Kostengruppe 600: 52.000,00 € brutto
Kostengruppe 700 Baunebenkosten
Die Baunebenkosten sind analog der gestiegenen Baukosten neu prozentual pauschaliert
ermittelt mit 30 % der Kostengruppen 200 – 600
- 7 -
Kostenentwicklung Kosten Juni 2016
Kostenerhöhung
gerundet
Kosten Mai 2019
Inkl. MwSt.
KGR. 200 Abbruch, Herrichten und
Erschließen inkl. Schadstoffsanierung 657.900,00 € 38.000,00 € 696.000,00 €
Zusätzliche Leistungen
38.000,00 €
KGR. 300 Bauwerk Baukonstruktion 3.957.400,00 € 1.138.000,00 € 5.095.000,00 €
Kostensteigung
217.000,00 €
Einheitspreiskorrektur
(wg. mangelnder
Vorleistung)
335.000,00 €
Korrigierte Leistungen
(wg. mangelnder
Vorleistung)
373.000,00 €
Zusätzliche Leistungen
565.000,00 €
Vergabegewinne
-352.000,00 €
KGR. 400 Bauwerk Technische
Anlagen 1.771.200,00 € 196.000,00 € 1.967.000,00 €
Kostensteigung
60.000,00 €
Zusätzliche Leistungen
87.000,00 €
Vergabeverluste
49.000,00 €
KGR. 500 Außenanlagen 250.000,00 € 121.000,00 € 371.000,00 €
Kostensteigung
8.000,00 €
Einheitspreiskorrektur
(wg. mangelnder
Vorleistung)
6.000,00 €
Korrigierte Leistungen
(wg. mangelnder
Vorleistung)
107.000,00 €
KGR. 600 Betriebliche Einbauten 260.000,00 € 52.000,00 € 312.000,00 €
Kostensteigung
14.000,00 €
Einheitspreiskorrektur
(wg. mangelnder
Vorleistung)
38.000,00 €
KGR. 700 Baunebenkosten 2.068.900,00 € 463.000,00 € 2.532.000,00 €
KGR 200 – 700 8.965.400,00 € 10.973.000,00 €
Risikozuschlag 10 % 896.540,00 € 1.427.000,00 €
(Risikozuschlag gewerkeweise)
Gesamt 9.861.940,00 € 12.400.000,00 €
Nachfinanzierung
2.500.000,00 €
Budget
~9.900.000,00 € 12.400.000,00 €
Nachfinanzierung gerundet
2.500.000,00 €
- 8 -
2. Risiken
3.1 Terminrisiko: hoch
Das Terminrisiko ist weiterhin hoch. Die vorgenannten Termine enthalten zurzeit nur noch
einen von einem Monat Puffer für die Fertigstellung. Jede weitere Verzögerung wird
Auswirkungen auf den Endtermin haben.
Das hohe Terminrisiko besteht aufgrund der Möglichkeit weiterer ergebnisloser Vergaben
aufgrund der derzeitigen Baukonjunktur (Ausschreibung Sanitär musste wiederholt werde n, da
keine Bieter ein Angebot abgegeben hatten)
Zudem können weitere Bestandsfunde (Schadstoffe, Putzgutachten, Denkmalschutz) – weitere
unvorhergesehene und eventuell erforderliche Maßnahmen nach sich ziehen. Die
entsprechenden Abstimmungen hierfür könn en derzeit nicht kalkuliert werden.
Gegenmaßnahmen: Straffe Führung der AN; Der Endtermin wurde bisher nicht verschoben, um
den Druck auf das Projektteam beizubehalten
3.2 Kostenrisiko: hoch
Aufgrund der derzeitigen überhitzten Konjunktur sind weitere Steigerung des Baupreisindexes
möglich.
Rückwirkung auf das Projekt durch Terminverzögerung (siehe Terminrisiko)
Bestandsfunde (Schadstoffe, Putzgutachten, Denkmalschutz) - Honorare von Gutachtern,
Ausführung weiterer unvorhergesehener Maßnahmen
Verlust v on Fördergeldern durch nach dem Förderzeitraum beendeter Maßnahmen
(Fertigstellung Dezember 2020)
Gegenmaßnahmen:
- Durch Bewertung der Risiken wurde ein Risikozuschlag berücksichtigt.
- Abstimmung mit dem Fördergeber kurzfristig geplant, um Frist der Fertigs tellung zu
verlängern
Hinweis: Die Vergaben der Kostengruppen 300-400 sind zu 65 % erfolgt.
Finanzierung
Die Kostenerhöhung in Höhe von 2,5 Mio. € wird im MIP des Wirtschaftsplanes 2020 für das Jahr
2021 etatisiert.
Die Vorlage wurde am 27.06.2019 in der Sitzung der Betriebskommission beschlossen.
Dezernent I Dezernent II Dezernent IV
Jochen Partsch Rafael Reißer André Schellenberg
Oberbürgermeister Bürgermeister Stadtkämmerer
anlage 2
192 Zeichen
Punkt 4: SSP - Justus-Liebig-Schule - Gesamtsanierung (V-Nr. 2019/0208) Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen. Gegenstimme: Fraktion UWIGA
anlage 3
191 Zeichen
Punkt 3: SSP - Justus-Liebig-Schule - Gesamtsanierung (V-Nr. 2019/0208) Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen. Gegenstimme: Fraktion UWIGA
anlage 4
206 Zeichen
Punkt 3: SSP - Justus-Liebig-Schule - Gesamtsanierung (V-Nr. 2019/0208) Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage zuzustimmen. Gegenstimmen: UWIGA Stimmenthaltung: AfD
Beratungsverlauf (5)
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2019/0208
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 01.07.2019
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00