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2019/0208

SSP - Justus-Liebig-Schule - Gesamtsanierung

Magistratsvorlage 01.07.2019

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133 Zeichen

Punkt 11: SSP - Justus-Liebig-Schule - Gesamtsanierung 
 (V-Nr. 2019/0208) 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.  
 
Stimmenthaltung: UWIGA

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10283 Zeichen

- 2 - 
 
 
Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
06.08.2019 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor  
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Eigenbetrieb 
Immobilienmanagement 
Darmstadt 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler: 
I 65 
II 40 
IV 20 
Stvv 
 
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2019/0208 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
293 
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:  11-00038-03 Investitionsnummer:  INV00063 
Kostenträger:  201 Sachkonto: 0951010 
 
Betreff: SSP - Justus-Liebig-Schule - Gesamtsanierung  
 
Vorlage vom: 01.07.2019  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Der Magistrat stimmt den Gesamtprojektkosten für die Gesamtsanierung der Justus-Liebig-Schule 
in Höhe von 12.400.000 Euro zu. 
 
 
Anlagen:   
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

- 3 - 
 
Beschluss des Magistrats vom 14.08.2019 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.

- 4 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom  
 
Begründungsseite an die Betriebskommission des Eigenbetriebes Immobilienmanagement 
Darmstadt vom 06.06.2019:  
 
 
Mit Genehmigung des Wirtschaftsplanes 2018 durch die Stadtverordnetenversammlung und 
Beschluss der Betriebskommission vom Eigenbetrieb Immobilienmanagement am 08.06.2016 
wurde der Gesamtsanie rung des denkmalgeschützten Gebäudes in Höhe von 9,9 Mio € brutto 
zugestimmt.  
 
Die geplante Baumaßnahme umfasst die Gesamtsanierung des Hauptgebäudes der Justus -
Liebig-Schule in Darmstadt. Die Justus -Liebig-Schule liegt in der Stadtmitte von Darmstadt 
und ist Teil der sogenannten „Schulinsel“ bestehend aus der Eleonorenschule, der Justus -
Liebig-Schule sowie der ehemaligen Diesterwegschule. Das unter Denkmalschutz stehende 
Schulgebäude wurde 1911 viergeschossig in strenger Axialität von dem Stadtbaurat Augu st 
Buxbaum als „Höhere Knabenschule“ erbaut.  
 
Seit Sommer 2015 arbeitete der Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt (IDA) – im 
Rahmen der Projektsteuerung und Bauherrenvertretung – mit dem Planungsteam, bestehend 
aus Architekten und Fachingenieurbüro s zunächst an einem Sanierungskonzept anschließend 
und an der Realisierung. Alle Zwischenstände sowie der aktuelle Planstand wurden mit allen 
beteiligten Ämtern  (u.a. städtisches Schulamt, Untere und Obere Denkmalschutzbehörde) 
sowie den Nutzern erarbeitet und entsprechend kommuniziert. 
 
Wesentliche Maßnahmen der Sanierung umfassen die 
 
Ertüchtigung des Brandschutzes 
Barrierefreiheit 
Sanierung von Feuchteschäden  
Gestiegener Raumbedarf  (gem. Raumprogramm Schulamt) 
 
Planungsverlauf 
Die Fortführung des Vertragsverhältnisse mit dem ursprünglich beauftragten Architekturbüro 
über die Leistungsphase 4  hinaus, war aufgrund von mangelhafter Leistung  nicht möglich, so - 
dass  im 3. Quartal 2017 ein neues VGV -Verfahren für Architekten ab Lei stungsphase 5 -9 
Werkplanung-Ausschreibung und Bauleitung durchzuführen war.  
 
Die Einarbeitung des neuen Planungsteams sowie die Aufarbeitung der mangelhaften 
Planungsleistungen führte zu wesentlichen zeitlichen Verzögerungen. 
 
 
Begründung  Mittelbedarf  
 
1. Ausgangskosten 
 
Grundlage der ermittelten Kosten in Höhe von 9,9 Mio. € war die nach Abschluss der 
Leistungsphase 3 vom Architekturbüro agn smp GmbH vorgelegte Kostenberechnung. Die 
Kostengruppe 200 und 700 war prozentual pauschaliert ermittelt worden.

- 5 - 
 
1. Kostenerhöhung 
2.1 Allgemeine Gründe der Kostenerhöhung 
 
2.1.1. Verschiebung des Ausführungszeitraumes um 3 Jahre 
 
Ausgangtermine: 
03/2016 vorbereitende Arbeiten (Rückbau vorhandener Schadstoffe) 
04/2016 Sanierung mit Rohbauarbeiten 
Übergabe an die Nutzer: 02/2018 - 22 Monate nach Beginn Sanierung Rohbauarbeiten 
 
Aktuelle Termine: 
03/2016 vorbereitende Arbeiten (Rückbau vorhandener Schadstoffe) wurden wie geplant 
durchgeführt -unabhängig von der Koordination durch die Architekten 
Zusätzliche Verzögerung durc h erhöhten Abstimmungsbedarf bei der oberen 
Denkmalschutzbehörde. 
05/2019 Sanierung mit Rohbauarbeiten zeitverzögert durch Planerwechsel. 
Übergabe an die Nutzer: 11/2020 - 18 Monate nach Beginn Sanierung Rohbauarbeiten . 
Dies führt in den Kostengruppen 300-600 zu Steigerungen. 
 
 
Die Verschiebung des Ausführungszeitraumes um 3 Jahre bedingt eine Steigerung der 
Baukosten von 12%. In der der aktuellen Kostenverfolgung zugrunde liegenden 
Kostenberechnung wurde eine Kostensteigerung von 6 % berücksichtigt.

- 6 - 
 
                                                                                                         
2.2 Leistungsbezogene Gründe der Kostenerhöhung 
 
 
2.2.1 Kostenerhöhung nach Kostengruppen 
 
Kostengruppe 200 Abbruch, Herrichten und Erschließen 
 
Mehrmengen im Bereich der Schadstoffsanierung: 38.000,00 € brutto 
 
 
 
Kostengruppe 300 Bauwerk, Baukonstruktion 
 
Verschiebung Ausführungszeitraum, Kostensteigerung: 217.000 € brutto 
 
Summe Einheitspreiskorrektur: 335.000 € brutto 
 
Summe korrigierte Leistungen: 373.000 € brutto 
 
Summe zusätzliche Leistungen: 565.000 € brutto 
 
Summe zusätzliche Kosten Kostengruppe  300: 1.490.000 € brutto 
 
Diese konnten durch Vergabegewinne reduziert werden.   
Vergabegewinne: 352.000,00 € brutto 
 
Insgesamt Mehrbedarf  1.138.000,00 € brutto 
 
 
 
Kostengruppe 400  Bauwerk Technische Anlagen 
 
Verschiebung Ausführungszeitraum, Kostensteigerung: 60.000 € brutto 
 
Summe zusätzliche Leistungen: 87.000 € brutto 
 
Summe Vergabeverluste: 49.000,00 € brutto 
 
Insgesamt Kostengruppe 400: 196.000,00 € brutto

- 7 - 
 
 
 
 
 
 
Kostengruppe 500 Außenanlagen 
 
Verschiebung Ausführungszeitraum, Kostensteigerung: 8.000 € brutto 
 
Summe Einheitspreiskorrektur: 6.000 € brutto 
 
Summe korrigierte Leistungen: 107.000 € brutto 
 
Insgesamt  Kostengruppe 500:  121.000,00 € brutto 
 
Kostengruppe 600  Ausstattung 
 
Verschiebung Ausführungszeitraum, Kostensteigerung: 14.000 € brutto 
 
Summe Einheitspreiskorrektur: 38.000 € brutto 
 
Gesamt Kostengruppe 600: 52.000,00 € brutto 
 
 
 
Kostengruppe 700 Baunebenkosten 
 
Die Baunebenkosten sind analog der gestiegenen Baukosten neu prozentual pauschaliert 
ermittelt mit 30 % der Kostengruppen 200 – 600

- 8 - 
 
Kostenentwicklung  Kosten Juni 2016 
 
Kostenerhöhung 
gerundet 
 Kosten Mai 2019 
Inkl. MwSt.                                                                                                                                 
   
     KGR. 200    Abbruch, Herrichten und 
Erschließen inkl. Schadstoffsanierung 657.900,00 € 38.000,00 € 696.000,00 € 
 
Zusätzliche Leistungen 
  38.000,00 € 
KGR. 300    Bauwerk Baukonstruktion 3.957.400,00 € 1.138.000,00 € 5.095.000,00 € 
 
Kostensteigung 
  217.000,00 € 
 
Einheitspreiskorrektur 
(wg. mangelnder 
Vorleistung) 
 
 335.000,00 € 
 
Korrigierte Leistungen  
(wg. mangelnder 
Vorleistung) 
 
 373.000,00 € 
 
Zusätzliche Leistungen 
  565.000,00 € 
 Vergabegewinne 
  -352.000,00 € 
KGR. 400    Bauwerk Technische 
Anlagen 1.771.200,00 € 196.000,00 € 1.967.000,00 € 
 
Kostensteigung 
  60.000,00 € 
 
Zusätzliche Leistungen 
  87.000,00 € 
 Vergabeverluste 
  49.000,00 € 
KGR. 500    Außenanlagen 250.000,00 € 121.000,00 € 371.000,00 € 
 
Kostensteigung 
  8.000,00 € 
 
Einheitspreiskorrektur 
(wg. mangelnder 
Vorleistung) 
 
 6.000,00 € 
 
Korrigierte Leistungen  
(wg. mangelnder 
Vorleistung) 
 
 107.000,00 € 
KGR. 600    Betriebliche Einbauten  260.000,00 € 52.000,00 € 312.000,00 € 
 
Kostensteigung 
  14.000,00 € 
 
Einheitspreiskorrektur 
(wg. mangelnder 
Vorleistung) 
 
 38.000,00 € 
KGR. 700    Baunebenkosten 2.068.900,00 € 463.000,00 € 2.532.000,00 € 
     KGR 200 – 700 8.965.400,00 €  10.973.000,00 € 
     
Risikozuschlag 10 % 896.540,00 €  1.427.000,00 € 
(Risikozuschlag gewerkeweise) 
   
Gesamt  9.861.940,00 €  12.400.000,00 € 
      
Nachfinanzierung  
  2.500.000,00 € 
Budget 
 
~9.900.000,00 €  12.400.000,00 € 
     Nachfinanzierung gerundet 
  2.500.000,00 €

- 9 - 
 
2. Risiken 
 
3.1 Terminrisiko: hoch 
 
Das Terminrisiko ist weiterhin hoch. Die vorgenannten Termine enthalten zurzeit nur noch 
einen von einem Monat Puffer für die Fertigstellung. Jede weitere Verzögerung wird 
Auswirkungen auf den Endtermin haben. 
Das hohe Terminrisiko besteht aufgrund der Möglichkeit weiterer ergebnisloser Vergaben 
aufgrund der derzeitigen Baukonjunktur (Ausschreibung Sanitär musste wiederholt werde n, da 
keine Bieter ein Angebot abgegeben hatten) 
Zudem können weitere Bestandsfunde (Schadstoffe, Putzgutachten, Denkmalschutz) – weitere 
unvorhergesehene und eventuell erforderliche  Maßnahmen nach sich ziehen. Die 
entsprechenden Abstimmungen hierfür könn en derzeit nicht kalkuliert werden. 
Gegenmaßnahmen: Straffe Führung der AN; Der Endtermin wurde bisher nicht verschoben, um 
den Druck auf das Projektteam beizubehalten 
 
3.2 Kostenrisiko: hoch 
 
Aufgrund der derzeitigen überhitzten Konjunktur sind weitere Steigerung des Baupreisindexes 
möglich.  
Rückwirkung auf das Projekt durch Terminverzögerung (siehe Terminrisiko) 
Bestandsfunde (Schadstoffe, Putzgutachten, Denkmalschutz) - Honorare von Gutachtern, 
Ausführung weiterer unvorhergesehener Maßnahmen 
Verlust v on Fördergeldern durch nach dem Förderzeitraum beendeter Maßnahmen 
(Fertigstellung Dezember 2020) 
Gegenmaßnahmen:  
- Durch Bewertung der Risiken wurde ein Risikozuschlag berücksichtigt. 
- Abstimmung mit dem Fördergeber kurzfristig geplant, um Frist der Fertigs tellung zu 
verlängern 
Hinweis: Die Vergaben der Kostengruppen 300-400 sind zu 65 % erfolgt. 
 
 
Finanzierung 
Die Kostenerhöhung in Höhe von 2,5 Mio. € wird im MIP des Wirtschaftsplanes 2020 für das Jahr 
2021 etatisiert. 
 
 
Die Vorlage wurde am 27.06.2019 in der Sitzung der Betriebskommission beschlossen.  
 
 
 
Dezernent I                                    Dezernent II                                     Dezernent IV  
 
 
 
Jochen Partsch                              Rafael Reißer                                    André Schellenberg 
Oberbürgermeister                         Bürgermeister                                  Stadtkämmerer

2019/0208

10083 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats - 
geschäftsstelle:  
06.08.2019 
an den Magistrat  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
 
Beteiligt vor  
Magistratsbeschlussfassung:  
Dezernat I an die Stadtverordnetenversammlung  
   OBW zur Befassung  
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung  
   zur abschließenden Beschluss - 
       fassung Fachausschuss  
 
 
Amt: Eigenbetrieb 
Immobilienmanagement 
Darmstadt 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat  
Behandlung in  
öffentl. Sitzung  
Ja 
 
Nein 
 
Verteiler:  
 
 
Ja 
 
Nein  
 
Vorlage-Nr. 2019/0208 
 
Magistratsbeschluss -Nr. 
  
 
Internetfähig     
 
Produkt-Nr.:       
Kostenstelle:  11-00038-03 Investitionsnummer:  INV00063 
Kostenträger:  201 Sachkonto: 0951010 
 
Betreff: SSP - Justus-Liebig-Schule - Gesamtsanierung  
 
Vorlage vom: 01.07.2019  
 
Beschlussvorschlag : 
 
Der Magistrat stimmt den Gesamtprojektkosten für die Gesamtsanierung der Justus-Liebig-Schule 
in Höhe von 12.400.000 Euro zu. 
 
 
Anlagen:   
 
Datenschutzrelevante Anlage:   
 
Folgekosten:    Ja    Nein

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Beschluss des Magistrats vom

- 3 - 
Begründung zur Magistratsvorlage vom  
 
Begründungsseite an die Betriebskommission des Eigenbetriebes Immobilienmanagement 
Darmstadt vom 06.06.2019:  
 
 
Mit Genehmigung des Wirtschaftsplanes 2018 durch die Stadtverordnetenversammlung und 
Beschluss der Betriebskommission vom Eigenbetrieb Immobilienmanagement am 08.06.2016 
wurde der Gesamtsanierung des denkmalgeschützten Gebäudes in Höhe von 9,9 Mio € brutto  
zugestimmt.  
 
Die geplante Baumaßnahme umfasst die Gesamtsanierung des Hauptgebäudes der Justus -
Liebig-Schule in Darmstadt. Die Justus -Liebig-Schule liegt in der Stadtmitte von Darmstadt 
und ist Teil der sogenannten „Schulinsel“ bestehend aus der Eleonore nschule, der Justus -
Liebig-Schule sowie der ehemaligen Diesterwegschule. Das unter Denkmalschutz stehende 
Schulgebäude wurde 1911 viergeschossig in strenger Axialität von dem Stadtbaurat August 
Buxbaum als „Höhere Knabenschule“ erbaut.  
 
Seit Sommer 2015 a rbeitete der Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt (IDA) – im 
Rahmen der Projektsteuerung und Bauherrenvertretung – mit dem Planungsteam, bestehend 
aus Architekten und Fachingenieurbüros zunächst an einem Sanierungskonzept anschließend 
und an der Rea lisierung. Alle Zwischenstände sowie der aktuelle Planstand wurden mit allen 
beteiligten Ämtern  (u.a. städtisches Schulamt, Untere und Obere Denkmalschutzbehörde) 
sowie den Nutzern erarbeitet und entsprechend kommuniziert. 
 
Wesentliche Maßnahmen der Sanierung umfassen die 
 
Ertüchtigung des Brandschutzes 
Barrierefreiheit 
Sanierung von Feuchteschäden  
Gestiegener Raumbedarf  (gem. Raumprogramm Schulamt) 
 
Planungsverlauf 
Die Fortführung des Vertragsverhältnisse mit dem ursprünglich beauftragten Architekturbür o 
über die Leistungsphase 4  hinaus, war aufgrund von mangelhafter Leistung  nicht möglich, so - 
dass  im 3. Quartal 2017 ein neues VGV -Verfahren für Architekten ab Leistungsphase 5 -9 
Werkplanung-Ausschreibung und Bauleitung durchzuführen war.  
 
Die Einarbe itung des neuen Planungsteams sowie die Aufarbeitung der mangelhaften 
Planungsleistungen führte zu wesentlichen zeitlichen Verzögerungen. 
 
 
Begründung  Mittelbedarf  
 
1. Ausgangskosten 
 
Grundlage der ermittelten Kosten in Höhe von 9,9 Mio. € war die nach Abschluss der 
Leistungsphase 3 vom Architekturbüro agn smp GmbH vorgelegte Kostenberechnung. Die 
Kostengruppe 200 und 700 war prozentual pauschaliert ermittelt worden.

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1. Kostenerhöhung 
2.1 Allgemeine Gründe der Kostenerhöhung 
 
2.1.1. Verschiebung des Ausführungszeitraumes um 3 Jahre 
 
Ausgangtermine: 
03/2016 vorbereitende Arbeiten (Rückbau vorhandener Schadstoffe) 
04/2016 Sanierung mit Rohbauarbeiten 
Übergabe an die Nutzer: 02/2018 - 22 Monate nach Beginn Sanierung Rohbauarbeiten 
 
Aktuelle Termine: 
03/2016 vorbereitende Arbeiten (Rückbau vorhandener Schadstoffe) wurden wie geplant 
durchgeführt -unabhängig von der Koordination durch die Architekten 
Zusätzliche Verzögerung durch erhöhten Abstimmun gsbedarf bei der oberen 
Denkmalschutzbehörde. 
05/2019 Sanierung mit Rohbauarbeiten zeitverzögert durch Planerwechsel. 
Übergabe an die Nutzer: 11/2020 - 18 Monate nach Beginn Sanierung Rohbauarbeiten . 
Dies führt in den Kostengruppen 300-600 zu Steigerungen. 
 
 
Die Verschiebung des Ausführungszeitraumes um 3 Jahre bedingt eine Steigerung der 
Baukosten von 12%. In der der aktuellen Kostenverfolgung zugrunde liegenden 
Kostenberechnung wurde eine Kostensteigerung von 6 % berücksichtigt.

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2.2 Leistungsbezogene Gründe der Kostenerhöhung 
 
 
2.2.1 Kostenerhöhung nach Kostengruppen 
 
Kostengruppe 200 Abbruch, Herrichten und Erschließen 
 
Mehrmengen im Bereich der Schadstoffsanierung: 38.000,00 € brutto 
 
 
 
Kostengruppe 300 Bauwerk, Baukonstruktion 
 
Verschiebung Ausführungszeitraum, Kostensteigerung: 217.000 € brutto 
 
Summe Einheitspreiskorrektur: 335.000 € brutto 
 
Summe korrigierte Leistungen: 373.000 € brutto 
 
Summe zusätzliche Leistungen: 565.000 € brutto 
 
Summe zusätzliche Kosten Kostengruppe  300: 1.490.000 € brutto 
 
Diese konnten durch Vergabegewinne reduziert werden.   
Vergabegewinne: 352.000,00 € brutto 
 
Insgesamt Mehrbedarf  1.138.000,00 € brutto 
 
 
 
Kostengruppe 400  Bauwerk Technische Anlagen 
 
Verschiebung Ausführungszeitraum, Kostensteigerung: 60.000 € brutto 
 
Summe zusätzliche Leistungen: 87.000 € brutto 
 
Summe Vergabeverluste: 49.000,00 € brutto 
 
Insgesamt Kostengruppe 400: 196.000,00 € brutto

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Kostengruppe 500 Außenanlagen 
 
Verschiebung Ausführungszeitraum, Kostensteigerung: 8.000 € brutto 
 
Summe Einheitspreiskorrektur: 6.000 € brutto 
 
Summe korrigierte Leistungen: 107.000 € brutto 
 
Insgesamt  Kostengruppe 500:  121.000,00 € brutto 
 
Kostengruppe 600  Ausstattung 
 
Verschiebung Ausführungszeitraum, Kostensteigerung: 14.000 € brutto 
 
Summe Einheitspreiskorrektur: 38.000 € brutto 
 
Gesamt Kostengruppe 600: 52.000,00 € brutto 
 
 
 
Kostengruppe 700 Baunebenkosten 
 
Die Baunebenkosten sind analog der gestiegenen Baukosten neu prozentual pauschaliert 
ermittelt mit 30 % der Kostengruppen 200 – 600

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Kostenentwicklung  Kosten Juni 2016 
 
Kostenerhöhung 
gerundet 
 Kosten Mai 2019 
Inkl. MwSt.                                                                                                                                 
        KGR. 200    Abbruch, Herrichten und 
Erschließen inkl. Schadstoffsanierung 657.900,00 € 38.000,00 € 696.000,00 € 
 
Zusätzliche Leistungen 
  38.000,00 € 
KGR. 300    Bauwerk Baukonstruktion 3.957.400,00 € 1.138.000,00 € 5.095.000,00 € 
 
Kostensteigung 
  217.000,00 € 
 
Einheitspreiskorrektur 
(wg. mangelnder 
Vorleistung) 
 
 335.000,00 € 
 
Korrigierte Leistungen  
(wg. mangelnder 
Vorleistung) 
 
 373.000,00 € 
 
Zusätzliche Leistungen 
  565.000,00 € 
 Vergabegewinne 
  -352.000,00 € 
KGR. 400    Bauwerk Technische 
Anlagen 1.771.200,00 € 196.000,00 € 1.967.000,00 € 
 
Kostensteigung 
  60.000,00 € 
 
Zusätzliche Leistungen 
  87.000,00 € 
 Vergabeverluste 
  49.000,00 € 
KGR. 500    Außenanlagen 250.000,00 € 121.000,00 € 371.000,00 € 
 
Kostensteigung 
  8.000,00 € 
 
Einheitspreiskorrektur 
(wg. mangelnder 
Vorleistung) 
 
 6.000,00 € 
 
Korrigierte Leistungen  
(wg. mangelnder 
Vorleistung) 
 
 107.000,00 € 
KGR. 600    Betriebliche Einbauten  260.000,00 € 52.000,00 € 312.000,00 € 
 
Kostensteigung 
  14.000,00 € 
 
Einheitspreiskorrektur 
(wg. mangelnder 
Vorleistung) 
 
 38.000,00 € 
KGR. 700    Baunebenkosten 2.068.900,00 € 463.000,00 € 2.532.000,00 € 
     KGR 200 – 700 8.965.400,00 €  10.973.000,00 € 
     
Risikozuschlag 10 % 896.540,00 €  1.427.000,00 € 
(Risikozuschlag gewerkeweise) 
   
Gesamt  9.861.940,00 €  12.400.000,00 € 
      
Nachfinanzierung  
  2.500.000,00 € 
Budget 
 
~9.900.000,00 €  12.400.000,00 € 
     Nachfinanzierung gerundet 
  2.500.000,00 €

- 8 - 
2. Risiken 
 
3.1 Terminrisiko: hoch 
 
Das Terminrisiko ist weiterhin hoch. Die vorgenannten Termine enthalten zurzeit nur noch 
einen von einem Monat Puffer für die Fertigstellung. Jede weitere Verzögerung wird 
Auswirkungen auf den Endtermin haben. 
Das hohe Terminrisiko besteht aufgrund der Möglichkeit weiterer ergebnisloser Vergaben 
aufgrund der derzeitigen Baukonjunktur (Ausschreibung Sanitär musste wiederholt werde n, da 
keine Bieter ein Angebot abgegeben hatten) 
Zudem können weitere Bestandsfunde (Schadstoffe, Putzgutachten, Denkmalschutz) – weitere 
unvorhergesehene und eventuell erforderliche  Maßnahmen nach sich ziehen. Die 
entsprechenden Abstimmungen hierfür könn en derzeit nicht kalkuliert werden. 
Gegenmaßnahmen: Straffe Führung der AN; Der Endtermin wurde bisher nicht verschoben, um 
den Druck auf das Projektteam beizubehalten 
 
3.2 Kostenrisiko: hoch 
 
Aufgrund der derzeitigen überhitzten Konjunktur sind weitere Steigerung des Baupreisindexes 
möglich.  
Rückwirkung auf das Projekt durch Terminverzögerung (siehe Terminrisiko) 
Bestandsfunde (Schadstoffe, Putzgutachten, Denkmalschutz) - Honorare von Gutachtern, 
Ausführung weiterer unvorhergesehener Maßnahmen 
Verlust v on Fördergeldern durch nach dem Förderzeitraum beendeter Maßnahmen 
(Fertigstellung Dezember 2020) 
Gegenmaßnahmen:  
- Durch Bewertung der Risiken wurde ein Risikozuschlag berücksichtigt. 
- Abstimmung mit dem Fördergeber kurzfristig geplant, um Frist der Fertigs tellung zu 
verlängern 
Hinweis: Die Vergaben der Kostengruppen 300-400 sind zu 65 % erfolgt. 
 
 
Finanzierung 
Die Kostenerhöhung in Höhe von 2,5 Mio. € wird im MIP des Wirtschaftsplanes 2020 für das Jahr 
2021 etatisiert. 
 
 
Die Vorlage wurde am 27.06.2019 in der Sitzung der Betriebskommission beschlossen.  
 
 
 
Dezernent I                                    Dezernent II                                     Dezernent IV  
 
 
 
Jochen Partsch                              Rafael Reißer                                    André Schellenberg 
Oberbürgermeister                         Bürgermeister                                  Stadtkämmerer

anlage 2

192 Zeichen

Punkt 4: SSP - Justus-Liebig-Schule - Gesamtsanierung 
 (V-Nr. 2019/0208) 
 
 
Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage 
zuzustimmen. 
 
Gegenstimme: Fraktion UWIGA

anlage 3

191 Zeichen

Punkt 3: SSP - Justus-Liebig-Schule - Gesamtsanierung 
 (V-Nr. 2019/0208) 
 
Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage 
zuzustimmen. 
  
Gegenstimme: Fraktion UWIGA

anlage 4

206 Zeichen

Punkt 3: SSP - Justus-Liebig-Schule - Gesamtsanierung 
 (V-Nr. 2019/0208) 
 
Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, der Vorlage 
zuzustimmen.  
  
Gegenstimmen: UWIGA 
Stimmenthaltung: AfD

Beratungsverlauf (5)

TOP 3
TOP 3
TOP 11
TOP 293
TOP 4

Details

Vorlagen-Nr.
2019/0208
Typ
Magistratsvorlage
Datum
01.07.2019
Erstellt
29.09.2026 00:00