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V/0218/2008

Neubau des Feuerwehrgerätehauses für den Löschzug Gievenbeck der Freiwilligen Feuerwehr Münster

Vorlagen 17.03.2008

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Nächste Beratung: Hauptausschuss, Sitzung am 07.05.2008, TOP 3

Anlage 4b -Planverkleinerungen des Entwurfes des Architekturbüros behet.bondzio.lin

· application/pdf

Ansehen

Anlage 1 - Planverkleinerungen des Entwurfes des Architekturbüros bau.werk architekten

· application/pdf

Ansehen

Beschlussvorlage

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Ansehen

Anlage 3 - Planverkleinerungen des Entwurfes des Architekturbüros Sahle Vissing

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Ansehen

Anlage 2 - Planverkleinerungen des Entwurfes des Architekturbüros Recker

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Ansehen

Anlage 4a - Planverkleinerungen des Entwurfes des Architektubüros behet.bondzio.lin

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Ansehen

Anlage 4b -Planverkleinerungen des Entwurfes des Architekturbüros behet.bondzio.lin

1199 Zeichen

Stiefelwasch-
anlage
A2 Geräteraum
45 qm
C3 Carport
Eingangsbereich
Garderobe
A4 Unterrichtsraum
50 qm
A7 Jugend
23,7 qm
A3 Lager12 qm
A7 Büro 19 qm
A1 Fahrzeughalle
268 qm
A14 HA6 qm
Küche12 qm
A12 WC 5,5 qm
A9 Umkleiden Herren
30,5 qm
A8 Umkleiden Herren
30,5 qm
A9 Waschraum D
6,6 qmA9 Umkleiden D
10 qm
Technikraum
Mobile Trennwand
Alarmfax
50 Garderobenschränke für Schutzbekleidung
Alarmtore als Flügeltore
Bernings Kotten
234
21
13 5
22
14 6
23
15 7
24
16 817 918 1019
1120
12
1
Lehrmittel
12 Fahrradbügel /24 Fahrräder
Freizeitbereich
"Grillplatz"
Rückwärtiger Hallenbereich
Übung, Wartung, 
ggf. Waschplatz
Stellfläche
gepflastert
wettbewerb  neubau feuerwehrgerätehaus gievenbeck
184184
B1 Wohnen 
27 qm
B6 Küche 
10 qm
B3 Kind 13 qm 
B2 Schlafen 
23 qm
B7 Abstell
Speise3,5qm
Loggia
B5 Bad 9 qm
Regalwand als Raumtrenner
B4 Kind 13 qm 
Dachterrassse
grundriss eg1_200
grundriss 1.og1_200
StellflächeJugendraum Zugang Freuzeitbereich
KindEssen
Unterricht Jugend Fahrzeughalle TorFreizeitbereich "Grillplatz" Freizeitbereich "Grillplatz" StellflächeJugendraum Zugang Freuzeitbereich
ansicht süd 
schnitt cc
ansicht ost 
schnitt dd
cc
aa
b
b d
d
Baumreihe
Sonnenkollektoren
Sonnenkollektoren

Anlage 1 - Planverkleinerungen des Entwurfes des Architekturbüros bau.werk architekten

286 Zeichen

292810

Lageplan m 1:500

+4,16 UK Träger

Schnitt m 1:200

0 ER
e rer R 4 F r
2 ul n 2
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= []
Pain
mERnNEnnnN _
C) Oo, ©, G Oo,

292810

Variante 1.0G m 1:200
Grundriss 1.0G m 1:200

17

GrundrissEG m 1:200

FEUERWEHR

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2)
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[99]
c
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Ansicht süd-ost m 1:200

Beschlussvorlage

5163 Zeichen

V/0218/2008 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Immobilienmanagement 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Neubau des Feuerwehrgerätehauses für den Löschzug Gievenbeck der Freiwilligen Feuerwehr 
Münster in Gievenbeck, Bernings Kotten 
- Ergebnis des Wettbewerbes 
- Beauftragung der Architektenleistungen 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
08.04.2008 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen Vorberatung 
17.04.2008 Bezirksvertretung Münster-West Anhörung 
07.05.2008 Hauptausschuss Entscheidung
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Das Ergebnis des Wettbewerbes zum Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Gievenbeck 
wird zur Kenntnis genommen (Anlagen 1 bis 4 – Planverkleinerungen der Wettbewerbsbeiträ-
ge). 
 
2. Das Architekturbüro bau.werk architekten aus Münster wird entsprechend der Empfehlung des 
Preisgerichtes mit den Architektenleistungen beauftragt. 
 
3. Die Verwaltung wird beauftragt, die Entwurfsplanung einschließlich Kostenberechnung auf  der 
Grundlage der Wettbewerbsplanung des Architekturbüros bau.werk architekten zu erstellen 
und den Baubeschluss herbeizuführen. 
 
II. Kosten/Folgekosten 
 
4. Es wird zur Kenntnis genommen, dass die Gesamtkosten (Baukosten und Beschaffung) in Hö-
he von ca. 1.130.000 € entstehen. Eine Folgekostenberechnung wird im Rahmen des Baube-
schlusses erstellt. 
 
III. Finanzierung/Mittelbereitstellung 
 
5. Die erforderlichen Mittel für die Durchführung der Sachentscheidung stehen im Teilfinanzplan 
nachstehender Produktgruppe wie folgt zur Verfügung: 
 
Auszahlungen 
 
Vorlagen-Nr.: 
V/0218/2008 
Auskunft erteilt: 
Herr Brockhausen 
Ruf: 
492-2413 
E-Mail: 
BrockhS@stadt-muenster.de  
Datum: 
12.03.2008 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0218/2008 
 Nr. Bezeichnung Haus h.- 
jahr 
Betrag 
€ 
Bemerkungen 
 
Produktgruppe 0209 Brandschutz und feuertechni-
sche Hilfesleistungen 
   
Teilfinanzplan (Zeile) 08 Auszahlungen für Baumaß-
nahmen 
2008 
VE 2008
für 2009
2009 
4500.000 
 
350.000 
650.000 
Haushalts-
ansatz 
Teilfinanzplan (Zeile) 09 Auszahlungen für den Erwerb 
von beweglichem Anlagever-
mögen 
2009 30.000  
 
Investitionsmaßnahme 4200 Ersatzbau Gerätehaus Gie-
venbeck 
   
 
Insgesamt: 1.130.000  
 
 
 
Begründung: 
 
Der Rat der Stadt Münster hat in seiner Sitzung am 12.12.2007 (V/0910/2007 Punkt I.2) die Ver-
waltung beauftragt, für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Gievenbeck zur planerischen 
Optimierung einen Wettbewerb nach RAW (Regeln für die Auslobung von Wettbewerben) durchzu-
führen. 
 
Der Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen hat in seiner Sitzung am 15.01.2008 
(V/1051/2007, Punkt I) festgelegt, welche vier Architekturbüros zur Teilnahme aufgefordert werden 
sollen. 
 
 
Zu 1 bis 3:  
Ergebnis des Architektenwettbewerbes / Beauftragung der Architektenleistungen 
 
Am 18.01.2008 wurden die Auslobungsunterlagen an die vier, für die Teilnahme festgelegten Ar-
chitekturbüros versandt. In dem Kolloquium am 25.01.2008 wurden Rückfragen der Teilnehmer zur 
Auslobung beantwortet.  
 
Am 10.03.2008 tagte das Preisgericht, das sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Ratsfraktio-
nen, der Verwaltung und externer Architekten zusammensetzte, zur Bewertung der anonymisiert 
eingereichten Wettbewerbsarbeiten.  
In den zwei Wertungsrundgängen wurden zunächst zwei Arbeiten ausgeschieden: 
 
1. Rundgang – behet.bondzio.lin, Münster (Anlage 4) 
2. Rundgang – Sahle Vissing, Münster (Anlage 3) 
 
Entsprechend der Auslobung wurden unter den vier eingereichten Arbeiten zwei Preise vergeben. 
Das Preisgericht legte einstimmig die Vergabe der Preise wie folgt fest: 
 
1. Preis – bau.werk architekten, Münster (Anlage 1) 
2. Preis – Recker, Emsdetten (Anlage 2) 
 
Die Bewertung der Arbeiten erfolgte ohne Kenntnis der Verfasser. Die Namen der Entwurfsverfas-
ser wurden den Arbeiten erst abschließend mit der Öffnung der Verfassererklärungen zugeordnet. 
 
Das Preisgericht empfiehlt der Ausloberin einstimmig
, die erstplatzierte Arbeit des Architekturbüros 
bau.werk architekten aus Münster zur Grundlage der weiteren Bearbeitung zu wählen.

- 3 - 
V/0218/2008 
 
Zu 4 und 5: Kosten und Finanzierung 
 
Die veranschlagten Baukosten wurd
en entwurfsunabhängig in einer groben Kostenschätzung auf 
der Grundlage des Raumprogramms mit 1.100.000 € angesetzt. Für die Beschaffung sind 30.000 
€ angesetzt. Im Rahmen der Vorprüfung zum Wettbewerb wurden die eingereichten Arbeiten im 
Hinblick auf die zu erwartenden Kosten überprüft. Hiernach wird der vorgegebene Kostenrahmen 
geringfügig (ca. 4 %) überschritten. Entsprechend der Empfehlung des Preisgerichtes ist im weite-
ren Planungsverfahren die Einhaltung des Kostenrahmens sicher zu stellen. Eine verbindliche 
Kostenaussage kann mit der Kostenberechnung zur Entwurfsplanung zum Baubeschluss getroffen 
werden. 
 
 
I. V. 
 
gez. 
Bickeböller 
Stadtkämmerin 
 
 
Anlagen: 
 
Anlage 1 – Planverkleinerungen des Entwurfes des Architekturbüros bau.werk architekten 
Anlage 2 – Planverkleinerungen des Entwurfes des Architekturbüros Recker 
Anlage 3 – Planverkleinerungen des Entwurfes des Architekturbüros Sahle Vissing 
Anlage 4 – Planverkleinerungen des Entwurfes des Architekturbüros behet.bondzio.lin

Anlage 3 - Planverkleinerungen des Entwurfes des Architekturbüros Sahle Vissing

4 Zeichen

0001

Anlage 2 - Planverkleinerungen des Entwurfes des Architekturbüros Recker

3737 Zeichen

NEUBAU FEUERWEHRGERÄTEHAUS GIEVENBECK

169 °

Recyclinghof

Grünanlage

Grünanlage

215

GRUNDRISS ERDGESCHOSS M. 1: 200

205

ZUGANG WHG

(AN
ERSCHLIESSUNG
_E

Sportplatz

ERDGESCHOSS

99

EINSANGFW )»>

FUNKTIONSDIAGRAMM

LAGEPLAN M. 1: 500

ERSCHLIESSUNG:

OBERGESCHOSS

1

ENTWURF

DURCH DIE GERINGE BAULICHE DEFINITION DES UMFELDES ENSTEHT DIE IDEE

EIN KOMPAKTES ENSEMBLE ZU ENTWICKELN, WELCHES DIE FUNKTIONSABLÄUFE
OPTIMAL ABBILDET, UND DIE FAHRVERKEHRE VON PARKEN UND EINSATZWAGEN
OPTIMIERT.

DIE ÜBER DIE STRASSE " BERNINGS KOTTEN" ZUR FEUERWACHE ANKOMMENDEN
FAHRZEUGE PARKEN DIREKT DEM EINGANG ZUGEORDNET. DIE ABFAHRENDEN
EINSATZFAHRZEUGE FAHREN GEGENÜBERLIEGEND AUF DIE NORD-WESTLICH
GELEGENE STICHSTRASSE AUS.

ÜBER EINEN GEMEINSAMEN EINGANG ERSCHLIESSEN EINSATZKRÄFTE UND
BESUCHER DAS GEBÄUDE. DIE FUNKTIONSBEREICHE "SCHWARZ - WEISS" SIND
KLAR VONEINANDER GETRENNT. ÜBER DEN "ALARMGANG" GELANGEN DIE
FEUERWEHRLEUTE IN DEN UMKLEIDEBEREICH UND VON DORT AUS DIREKT IN DIE
FAHRZEUGHALLE. BESUCHER UND TEILNEHMER VON VERANSTALTUNGEN UND
SCHULUNGEN DER JUGENDFEUERWEHR, ERREICHEN DURCH KURZE DIREKTE
WEGE IHREN EIGENSTÄNDIGEN FUNKTIONSBEREICH.

DIE ERSCHLIESSUNG DER WOHNUNG IM OBERGESCHOSS ERFOLGT ÜBER EINEN

IM EINGANGSBEREICH EINGESTELLTEN FÜR SICH STEHENDEN TREPPENHAUSBLOCK,

WELCHER DIREKT AN DEN ERSCHLIESSUNGSFLUR DER WOHNUNG ANBINDET.

DIE KOMPAKTHEIT DES GEBÄUDES UND DIE OPTIMIERTEN VERKEHRSFLÄCHEN
ERGEBEN EIN HOHES MAB AN WIRTSCHFTLICHKEIT UND SIND AUCH IM HINBLICK
AUF DIE FOLGEKOSTEN SINNVOLL.

AUSSERDEM WIRD DURCH GERINGE AUSSENWANDFLÄCHENANTEILE ZUR BAU-
KOSTENEINSPARUNG UND EBENFALLS ZUR ENERGIEEINSPARUNG DURCH TRANS-
MISSIONSWÄRMEVERLUSTE BEIGETRAGEN.

KONSTRUKTION UND MATERIAL

DA DAS KONZEPT INNERHALB EINES SEHR ENGEN WIRTSCHAFTLICHEN KOSTEN-
RAHMENS UMGESETZT WERDEN SOLL, WIRD DER BAUKORPER MIT SEINEN UNTER-
SCHIEDLICHEN GEBÄUDETEILEN MIT MÖGLICHST WIRTSCHAFTLICHEN RAUM- UND FLÄCHEN MÖGLICHST GERING ZU HALTEN.

140406

GRUNDRISS OBERGESCHOSS M. 1: 200

MATERIALANFORDERUNGEN VORGESCHLAGEN.

U

ROFILEN, STAHLPFETTEN
IE TRAGENDEN L- BINDE

>Oo

DÄMMT.

DIE DÄCHER DES ÜBRIGE

BEGRÜNUNG, WELCHE A
FLÄCHEN DES GRUNDSTÜ

DIE TRAGENDE GRUNDKONSTRUKTION IST ALS MASSIVER MAUERWERKSBAU MIT
STAHLBETONDECKEN VORGESEHEN.

E KONSTRUKTION DER FAHRZEUCGHALLE BESTEHT AUS L- BINDERN AUS STAHL- \|
UND TRAPEZBLECH. UND RUHIGE GESAMTBILD UNTERSTÜTZEN.

R LEGEN SICH MIT EINER FILIGRANEN STAHLKONSTRUKTION

DEN MASSIVEN "RÜCKEN" DER UMKLEIDE- UND NEBENRÄUME .

EINE OPTIMALE NATÜRLICHE BELICHTUNG DER HALLE WIRD ÜBER DIE TRANSPARENTEN
HALLENTORE , SOWIE ÜDER DAS GEGENÜBERLIEGENDE LICHTBAND GEWÄHRLEISTET.
DER BETONBODEN IST MIT EINEM BESENSTRICH VERSEHEN UND VON UNTEN GE-

BAUKÖRPERS SIND ALS FLACHDÄCHER KONZIPIERT

UND BIETEN DIE MÖGLICHKEIT EINER ÖKOLOGISCH WIRKSAMEN EXTENSIVEN

LS AUSGLEICHSMABNAHME FÜR DIE VERSIEGELTEN
CKS ANGEBOTEN WERDEN KANN.

DIE RUHIGE HARMONISCH ABGESTIMMTE GRUNDSTIMMUNG DES GESAMTEN

BAUKÖRPERS WIRD DURCH BRAUN BIS ORANGEFARBENE BZW. HELLGRAU BIS

GRAUE FASSADENTAFEL
KOSTENSPAREND KONZIP

ERZEUGT. DIE DETAILS SIND MÖGLICHST EINFACH UND
ERT.

AUF LANGLEBIGE UND LE

CHT ZU PFLEGENDE MATERIALIEN WIRD BESONDERS

AUSSENANLAGEN

DURCH DIE ANORDNUNG DES GEBÄUDES UND MIT SEINER KOMPAKTHEIT KANN
EIN GROSSER TEIL DES GRUNDSTÜCKS FREIGEHALTEN WERDEN UM VERSIEGELTE

DIE LINEAR ANGEORDNETEN FREIFLÄCHEN WERDEN DURCH EINFACHE ABER
EFFEKTVOLLE BEGRÜNUNG IN UNTERSCHIEDLICHEN HOHENLAGEN GESTALTET.

BEI DER MATERIALWAHL WIRD WIE BEIDEM GEBÄUDE AUF ROBUSTE MATERIALIEN
WERTGELEGT. DIE FARBGEBUNG UND OBERFLÄCHEN SOLLEN DAS ANGENEHME

WERT GELEGT.
+6,80 +6,80
Prize N ZU Wr NA

] 2 N nn N 5 N +6/20

vr +5,00 sn ve
+30 33% ‚1 | +3,00
+0,90 00 | fe = | 200 | +0,00

y —e)®) I vl =

e VO “ VO

Anlage 4a - Planverkleinerungen des Entwurfes des Architektubüros behet.bondzio.lin

3626 Zeichen

Bernings Kotten
91
23456
1
ErläuterungenDie Grundlage für die Postionierung des Baukörpers ist die funktionalen Notwendigkeit der Orientierung der Fahrzeughalle mit Ausfahrt und Vor-platz Richtung Nordwest, auf die zukünftige Erweiterung der Strasse Bernings Kotten.Weiterhin ist ein optimaler Ablauf im Einsatzfall berücksichtigt.Das heißt keine sich kreuzenden Wege von Ankommenen und abfahrenden Einsatzfahrzeugen.Ein kurzer Weg von den Parkplätzen zum Haupteingang und eine direkte Verbindung durch die Eingangshalle von Umkleiden und Fahrzeughalle. Alle Funktionen der Feuerwehr sind ebenerdig im EG angeordnet.Für den "Alltag" ist zum einen der Vorplatz als Stellfläche für die Fahrzeuge vorgesehen, zusätzlich ist eine Durchfahrt durch die Halle zu einem rückwärtig gelegenden Bereich mit Stellfläche und optionalem Waschplatz vorgesehen.Dieser Bereich ist aus dem Straßenraum nicht einsehbar.Hieran anschließend befindet sich auch der Freizeitbereich, mit direkter Verbindung zur Eingangshalle und zum Jugendbereich.
Die Wohnung des Gerätehauswarts befindet sich über dem Schulungsbereich.Die weitere Dachfläche kann als Dachterrasse genutzt werden. Auch diese ist Richtung Nordosten durch die Fahrzeughalle geschützt und wendet sich vom Freizeitbereich der Feuerwache ab.Somit gibt es eine klare und störungsfreie Trennung und Orientierung der Außen-bereiche. Der Freizeitbereich der Feuerwehr nicht einsehbar von der Straße aus,und der Schlaf- und Terrassenbereich der Wohnung klar räumlich davon getrenntund in die entgegengesetzte Richtung gewandt.
Zielsetzung der Planung ist es mit dem neuen Feuerwehrgerätehaus ein Ge-bäude mit Annäherung an den Passivhausstandart zu errichten. Hierfür ist eine kompakte Bauweise und die sinnvolle Orientierung der ein-zelnen  Nutzungseinheiten die erste Vorraussetzung.Dieser Maßgabe folgend ist die Feuerwehrhalle (not. T=7°) Richtung Norden (hier auf Grund der Grundstücksvorgabe Nordosten) positioniert. Somit verschattet die Halle nicht die anderen Funktionsbereiche.Diese gliedern sich direkt der Fahrzeughalle an und nutzen diese somit als Puffer.Innerhalb des Gebäudes besetzen die Nebenräume den nördlichen Teil, Büro und Unterricht sind nach Osten bzw. Westen orientiert.Konstruktiv und im Bereich der Haustechnik sind folgende Maßnahmen vorgesehen:- Optimale Nutzung des Tageslichtes   (Lichtkuppeln und Belichtung der Fahrzeughalle mittels Verglasung über Geräteraum)- Dämmungsstärke umlaufend von 25cm- Fenster mit hochgedämmten Fensterrahmen und Dreifachscheiben Verglasung   (U max. 0,8 W/m2K)- Mechanische Abluftanlage mit Wärmerückgewinnung zur kontrollierten Lüftung   (Hierfür ist im EG, Carport ein zusätzlicher Technikraum vorgesehen)- Warmwasserbereitung durch Sonnenkollektoren- Sammeln des Regenwassers als Brauchwasser für WC und Fahrzeug-/  Gerätereinigung.  (Um das Dachwasser nutzen zu können wird auf Gründächer verzichtet)
Als Material ist roter Ziegel vorgesehen. Die Fenster werden mit weißen Passepartouts versehen. Diese sind leicht erhaben und können außenliegendeFunktionselemente wie die Verschattung aufnehmen.Gestalterisch wird hier ein typisches Thema des Münsterlandes aufgegriffen.Ziegelgebäude mit sandsteingeränderten Fenstern, übersetzt auf die Farben der Feuerwehr.Weiß und Rot bringen sich gegenseitig zum Leuchten und verleihen somit dem Gebäude eine besondere Präsenz.
wettbewerb  neubau feuerwehrgerätehaus gievenbeck
184184
lageplan1_500
ZugangLoggia
CarportJugendraumUmkleidenWCWC EingangEingangsbereichHAGeräteraum Garderobenplätze für Schutzkleidung
ansicht nord (ausfahrt)
schnitt aa
ansicht west (haupteingang)
schnitt bb

Beratungsverlauf (3)

08.04.2008 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen
TOP 4.1 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
17.04.2008 Bezirksvertretung Münster-West
TOP 6.1 Anhörung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
07.05.2008 Hauptausschuss
TOP 3 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (1)

  • Bernings Kotten 234

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Details

Vorlagen-Nr.
V/0218/2008
Typ
Vorlagen
Datum
17.03.2008
Erstellt
06.10.2020 14:37