Else-Falk-Preis 2022
Mitteilung Ausschuss 3167/2021 vom 03.09.2021
Stand: Am 13.09.2021 im Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.
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Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle II/03 Vorlagen-Nummer 03.09.2021 3167/2021 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 13.09.2021 Else-Falk-Preis 2022 Das Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern hat in diesem Sommer den Kölner Frauenpreis zum zweiten Mal ausgeschrieben. Der Else-Falk-Preis würdigt ein außergewöhnliches Engagement von Frauen bei der Gleichstellung von Frauen und Männern oder Mädchen und Jungen: zum Beispiel zur Förderung von Frauen und Mädchen oder für frauenspezifische Themen im politischen oder kulturellen Bereich, in der Stadtent- wicklung, der freien Wirtschaft oder in der Wissenschaft und Forschung. Er wird alle zwei Jahre vergeben und ist mit 5.000 Euro dotiert. Das Auswahlverfahren findet unter Beteiligung einer unabhängigen Jury unter Leitung von Oberbür- germeisterin Henriette Reker statt. Mit der Auslobung des Preises bekennt sich die Stadt Köln, neben der Unterzeichnung der Europäi- schen Charta der Gleichstellung, nochmals deutlich zum Grundsatz der Gleichstellung von Frauen und Männern. Der Else-Falk-Preis wird ausschließlich an eine in Köln wirkende Frau vergeben. Bis zum 31. Oktober 2021 können Vereine, Projektteams, Initiativen, gewerblichen Betriebe und Insti- tutionen oder andere Personen Frauen vorschlagen, auch können Frauen sich selbst bewerben. Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker überreicht den Kölner Frauenpreis im Rahmen der Fest- veranstaltung zum Internationalen Frauentag rund um den 8. März 2022. Mit der Einführung des Frauenpreises 2020 griff die Stadt Köln eine Idee des Arbeitskreises Kölner Frauenvereinigungen, einem Zusammenschluss von mehr als vierzig Frauenorganisationen, auf. Informationen zu Else Falk Die in Barmen geborene Else Falk (1872 - 1956) war eine Frauenrechtlerin und Sozialpolitikerin in der Weimarer Republik. In Köln gründete sie Frauen- und Wohlfahrtsvereine. Von 1919 bis 1933 leitete sie den Stadtverband Kölner Frauenvereine. Wegen ihrer jüdischen Religionszugehörigkeit wurde sie 1933 von den Nationalsozialisten gezwungen, den Vorsitz niederzulegen. Nach ihrem Brüsseler Exil wanderte sie nach Brasilien aus; 1956 starb sie in São Paulo. Weitere Informationen zu der Ausschreibung des Else-Falk-Preises und zu dem Bewerbungsformular: www.frauenpreis.koeln Gez. Prof. Dr. Diemert
Beratungsverlauf
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13.09.2021
Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern
TOP 4.7, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
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