V/0958/2014/1
Umbau und Erweiterung des Verwaltungsgebäudes Rösnerstraße 10
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Anlage 7
3667 Zeichen
Architekturbüro Grahl & Partner Seite 1 17.02.2015 Erweiterung Verwaltungsgebäude der AWM Wir wurden als Planer gebeten, in einer Reduzierungsvariante, den Gebäudeentwurf auf mögliche Einsparpotenziale zu untersuchen. Im Folgenden eine Auflistung möglicher Einsparungen: 1. Bei der Lüftungsanlage kann auf eine Beheizung der Zuluft verzichtet werden und die Heizung der Räume erfolgt über Heizkörper. Auch die Kühlung der Raumluft des Sitzungsraumes erfolgt nicht mehr über die Lüftungsanlage. Die Kühlung des Raumes wird zurzeit zurückgestellt. Es ist möglich eine aktive Kühlung über Splittgeräte unter der Decke nachzurüsten. Damit kann die Lüftungsanlage und deren Steuerung erheblich vereinfacht werden. Wir erwarten aus dieser Maßnahme eine Kostenreduzierung von 25.000 € 2. In diesem Zusammenhang ist es möglich, auf eine Fußbodenheizung zu verzichten. Die neben der Wärmerückgewinnung aus der Lüftungsanlage erforderliche Beheizung der Büroräume soll nun über Heizkörper erfolgen, dieses erlaubt eine schnellere Reaktion. Die Heizkörper werden raumhoch als Flächenheizkörper ca. 35/225cm geplant. Die Beheizung der Kellerräume wird zunächst nicht realisiert. Hier soll abgewartet werden, ob die warme Abluft der Computerräume für diesen Zweck ausreicht. Die erwartete Kostenersparnis beträgt 17.500 € 3. Anstelle von Aluminiumfenstern in den Büroräumen können auch Holzfenster verbaut werden. Die Einsparung liegt bei ca. 300 € pro Fenster, Kostenersparnis hier 40 x 300€ 12.000 € 4. An der Nordfassade könnte auf alle Sonnenschutz/Verschattungsvorrichtungen verzichtet werden, Kostenersparnis für 20 Fenster liegt bei 20 x 445 €, 9.000 € 5. Alle Bodenbeläge in den Büroräumen können in Nadelfilz anstelle von Parkett oder hochwertigem Teppichboden ausgeführt werden, Kostenersparnis ca. 10.000 € 6. Auf die Ausführung der Photovoltaikanalage könnte verzichtet werden. Dieser Einsparung bei den Investitionskosten stehen aber Verluste bei den Gebäudebetriebskosten gegenüber. Angesichts der in der Landwirtschaft üblichen Aufstellung von Photovoltaikanlagen auf ansonsten fruchtbaren Ackerlandflächen und deren negativen Auswirkungen auf den Naturhaushalt, ist die Aufstellung solcher Anlagen auf sowieso errichteten Dächern sehr sinnvoll. Angesichts der erheblichen Bewegung der Kosten auf dem Energiemarkt ist eine zuverlässige Amortisationsberechnung schwer möglich. Die erklärte Zielsetzung der Stadt Münster in Erfüllung der EU Gebäuderichtlinie geht in Richtung auf Niedrigenergiestandard. Mögliche Einsparung bei den Investitionskosten 70.000€ 7. Weitere Einsparungen sind durch Reduzierung der Programmflächen möglich, das vorgesehene Raumprogramm ist durch die Verwaltung gründlich ermittelt worden und eine weitere Reduzierung der Flächen ist nicht möglich. Der Standartbüroraum entspricht in seiner Größe exakt der Größe, der Bestandsbüros die sich als angemessen erwiesen haben. Die Flure des Gebäudes haben eine Breite von 1,50m, dies entspricht der DIN 18040-1 und der Gebäuderichtlinie der Stadt Münster. Somit sind auch die Verkehrsflächen nicht weiter reduzierbar. 8. Für die Fassadenbekleidung ist ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) gewählt worden. Das WDVS ist die preisgünstigste Fassadenbekleidung. 9. Das Bestandsgebäude soll nach Rückbau ein Pultdach erhalten, hier kann das Bauvolumen durch eine Verringerung der Traufhöhe erzielt werden. Der vorh. Treppenaufgang kann dann nicht mehr als Zugang zu Aufenthaltsräumen genutzt werden. Der Zugang zu Technikbereichen und zur Dachrevision bleibt bei eingeschränkter Kopfhöhe mit ca. 1,70m möglich. Kostenersparnis liegt hier bei ca. 50.000 € Anlage 7
Ergänzungsvorlage Beschluss
2145 Zeichen
V/0958/2014/1 DER OBERBÜRGERMEISTER Abfallwirtschaftsbetriebe Münster Betrifft Umbau und Erweiterung des Verwaltungsgebäudes Rösnerstraße 10 - Baubeschluss Beratungsfolge 03.03.2015 Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen Vorberatung 10.03.2015 Betriebsausschuss der Abfallwirtschaftsbetriebe Vorberatung 18.03.2015 Haupt- und Finanzausschuss Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: 1. Der Umbau und die Erweiterung des Verwaltungsgebäudes Rösnerstraße 10 wird nach den Plänen des Architekten BDA Klaus Grahl ausgeführt (Anlage 1 bis 4). 2. Die Checkliste zur Berücksichtigung bauökologischer Kriterien wird zur Kenntnis genommen (Anlage 5). 3. Die Erläuterungen zur Berücksichtigung der Belange von Menschen mit Behinderungen werden zur Kenntnis genommen (Anlage 6). 4. Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster werden beauftragt, die entsprechenden Bauleistungen auszuschreiben. II. Finanzielle Auswirkungen: Die ursprünglich vorgesehenen Mittel in Höhe 2.000.000 € incl. MwSt . sind im Wirtschaftsplan 2014 der AWM enthalten. Die nach Überplanung vorge sehenen zusätzlichen Mittel in Höhe 500.000 € incl. MwSt. sind im Wirtschaftsplan 2015 der AWM enthalten. Kostenschätzung: 2.500.000,- € Vorlagen-Nr.: V/0958/2014/1. Erg. Auskunft erteilt: Herr Hasenkamp Ruf: 60 52 10 E-Mail: Hasenkamp@awm.stadt- muenster.de Datum: 24.02.2015 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0958/2014/1 Begründung: Die Vorlage V/0958/2014 wurde in den Sitzungen des Ausschusses für Umweltschutz, Klima- schutz und Bauwesen am 27.01.2015 und des Betriebsausschusses der AWM am 29.01.2015 von der Tagesordnung genommen bzw. vertagt. Der Betriebsausschuss der AWM bat die Verwaltung, bis zur nächsten Beratungskette Einsparmöglichkeiten bei der Baumaßnahme im Sinne einer Re- duktionsvariante (Handlungsprogramm 2012 – 2017 / Nachhaltige kommunale Haushaltspolitik) zu prüfen. Diese Einsparmöglichkeiten sind nun in einer neuen Anlage 7 beigefügt. I. V. gez. Reinkemeier Stadtkämmerer Anlage: 7. Reduktionsvariante
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: einstimmig geändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig geändert beschlossen
Zur SitzungOrte (1)
- Rösnerstraße 10
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- V/0958/2014/1
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 19.02.2015
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37