1797/2025
Neue Bevölkerungsvorausberechnung: Leichtes Wachstum bis zum Jahr 2045
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Anlage 1 - KSN_12_2025_Bevölkerungsvorausberechnung Köln 2025 bis 2045 - mit kleinräumigen Berechnungen bis 2035
31571 Zeichen
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Bevölkerungsvorausberechnung
für Köln 2025 bis 2045
Mit kleinräumigen Berechnungen
bis 2035
Kölner Statistische Nachrichten 12/2025
Kölner Statistische Nachrichten 12/2025 – Bevölkerungsvorausberechnung für Köln 2025 bis 2045
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Grundsätzliches zur Kölner Bevölkerungsvorausberechnung
Die städtische kleinräumige Bevölkerungsvorausberechnung (sogenannte Prognose)
verfolgt einen deterministischen, stromorientierten Ansatz, in dem die künftige Entwicklung
der Bevölkerung unter Berücksichtigung von vorab getroffenen Annahmen Jahr für Jahr
fortgeschrieben wird. Die Bevölkerung wird nach Geburtsjahr (Alterskohorten) und
Geschlecht in Gruppen eingeteilt. Für die verschiedenen Komponenten der Fort-
schreibung, das sind die Einflussfaktoren Geburtenhäufigkeit, Sterblichkeit und
Wanderungen, werden bestimmte Annahmen formuliert.
https://www.staedtestatistik.de/arbeitsgemeinschaften/kosis/sikurs
Die Ergebnisse der Vorausberechnung zeigen mittel- und langfristige strukturelle
Entwicklungslinien auf. Bereits kleine Justierungen in der Annahmensetzung können
zu deutlich veränderten Ergebnissen führen.
Die Ergebnisse der Bevölkerungsvorausberechnung zeigen somit eher einen möglichen
Entwicklungskorridor und vermögen nicht, infrastrukturelle Detailplanung anhand von
exakten IST-Zahlen zu Nachfragebedarfen vollständig abzusichern.
Datenquelle
Die vorliegende Vorausberechnung der Kölner Bevölkerung basiert auf den im
kommunalen Einwohnermelderegister abgebildeten kleinräumigen Bevölkerungsstrukturen
und Bevölkerungsbewegungen. Die aus dem Einwohnermelderegister abgeleitete
Einwohnerzahl weicht zum Stichtag 15.05.2022 allerdings um etwa sieben Prozent von
der amtlichen Einwohnerzahl ab.
Die amtliche Einwohnerzahl wurde zuletzt über den Zensus 2022 ermittelt und wird von
den Statistischen Ämtern der Länder auf Basis der von den Kommunen übermittelten
Bevölkerungsbewegungen (An- und Abmeldungen, sowie Sterbefälle und Geburten)
fortgeschrieben – kleinräumige Strukturen unterhalb der Gemeindeebene werden dabei
nicht berücksichtigt.
Bevölkerungsvorausberechnungen zum Beispiel des Landes oder diverser Institute setzen
auf der amtlichen Einwohnerzahl auf, so dass Vergleiche mit der hier vorgelegten
kommunalen Vorausberechnung daher nur eingeschränkt möglich sind.
Während Bevölkerungsvorausberechnungen, die auf der amtlichen Einwohnerzahl basieren,
lediglich eine Gesamtbevölkerungszahl für eine Kommune berechnen, ermöglicht der Rück-
griff auf das kommunale Einwohnermelderegister eine kleinräumig detaillierte Berechnung.
Um die kommunalen Steuerungs- und Planungsanforderungen zu erfüllen, ist daher die
Nutzung des Einwohnermelderegisters alternativlos.
Hinweis auf Datenanhang
Die wichtigsten Ergebnisse der Bevölkerungsvorausberechnung werden als Datenanhang
(Excel-Datei) zur weiteren Verwendung zur Verfügung gestellt. Dazu muss der Bericht aus
dem Internet heruntergeladen und lokal gespeichert werden. Der Datenanhang ist unter
„Lesezeichen“ (letzter Punkt) und „Anlagen“ zu finden.
Kölner Statistische Nachrichten 12/2025 – Bevölkerungsvorausberechnung für Köln 2025 bis 2045
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Zusammenfassung
Die neue Bevölkerungsvorausberechnung für Köln reicht von 2025 bis 2045, kleinräumig auf Ebene
der Stadtbezirke und Stadtteile bis 2035. Ausgangspunkt ist der 31.12.2024 mit 1.090.473
Kölner*innen am Ort der Hauptwohnung.
Seit den 2010er Jahren ist Köln meist gewachsen: Relativ stark im Zuge von Flüchtlingszuzügen von
2014 bis 2016 sowie im Jahr 2022; eher leicht wie in den letzten beiden Jahren. Durch die Corona-
Pandemie und die damit einhergehenden Einschränkungen ging die Bevölkerungszahl in den Jahren
2020 und 2021 zeitweise zurück. Alle Ereignisse werden mit dem Referenzzeitraum von 2015 bis
2024 in der Vorausberechnung berücksichtigt.
Für die aktuelle Bevölkerungsvorausberechnung wurden drei Varianten berechnet, die sich
in den Annahmen zum zukünftigen Zuzug unterscheiden: Für die sogenannte Basisvariante
bleibt das jährliche Zuzugsvolumen nach Köln ab dem Jahr 2025 für den Verlauf der Voraus-
berechnung konstant wie im Durchschnitt des Referenzzeitraums. Die untere Variante (V1) ist
ein Szenario ähnlich der Corona-Pandemie, in dem die Zuzüge nach Köln deutlich zurückgehen.
Die obere Variante (V2) dagegen stellt ein Szenario mit starken Zuzügen dar wie es während
der sogenannten „Flüchtlingskrise“ oder des Ukraine-Krieges der Fall war. Zusammen bilden
die Varianten einen Korridor, in dessen Grenzen sich die Bevölkerungszahl voraussichtlich
entwickeln wird.
Bis zum Jahr 2035 steigt die Kölner Gesamtbevölkerungszahl in der Basisvariante auf 1.102.700.
Das bedeutet eine Zunahme um 12.200 Personen beziehungsweise um 1,1 Prozent im Vergleich zu
2024 (1.090.473). Im Jahr 2045 liegt die vorausberechnete Bevölkerungszahl bei 1.100.500 (+0,9 %).
Variante 1 als unterste Variante rechnet mit einem Rückgang der Zuzüge aus Deutschland und dem
Ausland. Dies führt zu einem Bevölkerungsbestand von 1.077.800 im Jahr 2035, was einem Minus
von 1,2 Prozent entspricht (2045: -6,5 %). Zur höchsten Bevölkerungszahl von 1.138.500 (+4,4 %)
im Jahr 2035 kommt es durch Variante 2 mit zunehmenden Zuzügen aus Deutschland und dem
Ausland (2045: +9,8 %).
Die kleinräumigen Ergebnisse aller drei Varianten finden sich im Datenanhang
(Excel-Datei) dieser
Publikation. Die weiteren hier im Bericht dargestellten Ergebnisse basieren auf der Basisvariante.
Kleinräumig wird das größte Wachstum bis zum Jahr 2035 für den Stadtbezirk Rodenkirchen
mit +8,6 Prozent vorausberechnet. Der Stadtbezirk Lindenthal hat dagegen einen leichten Rückgang
der Bevölkerung zu erwarten (-2,0 %).
Bis 2045 findet in Köln eine Verschiebung hin zu stärker besetzten älteren Altersgruppen statt.
Das hängt vor allem mit der Durchalterung der Babyboomer-Generation zusammen. Die Gruppe der
65- bis unter 80-Jährigen wächst um 17,4 Prozent, die der höchsten Altersklasse, der ab 80-Jährigen,
sogar um 21,9 Prozent. Die Zahl der unter 18-Jährigen geht dagegen bis zum Jahr 2045 um fast
6 Prozent zurück. Das Durchschnittsalter in Köln steigt von 42,5 Jahren im Ausgangsjahr der Voraus-
berechnung 2024 auf 43,7 Jahre im Jahr 2045.
Die Zahl der Haushalte steigt in der Basisvariante von 573.221 im Jahr 2024 um knapp 12.000
(+2,1 %) auf rund 585.200 im Jahr 2045. Das größte Plus verzeichnen die Zweipersonenhaushalte.
Ihre Zahl nimmt um mehr als 10.000 (+6,7 %) auf dann rund 160.600 zu. Im Jahr 2045 wird es laut
Basisvariante zudem 7.500 mehr Einpersonenhaushalte geben als 2024 (+2,5 %). Währenddessen
nehmen die größeren Haushalte (3 Personen und mehr) um 4,5 Prozent ab (-5.600). Ein wichtiger
Grund dafür ist, dass sich die Zahl der Haushalte mit Kindern verringert (-6.300; -6,1 %).
Kölner Statistische Nachrichten 12/2025 – Bevölkerungsvorausberechnung für Köln 2025 bis 2045
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Bevölkerungsentwicklung bis zum Beginn der Vorausberechnung (2010 bis 2024)
Die Kölner Bevölkerungszahlen sind in den letzten Jahrzehnten fast kontinuierlich angestiegen.
Der starke Zustrom von Schutzsuchenden in den Jahren 2014 bis 2016 lässt sich ebenso aus
Grafik 1 ablesen wie der Rückgang der Zuzugszahlen im Zuge der Corona-Pandemie 2020/2021.
In den vergangenen drei Jahren kam es beginnend 2022 mit dem kriegsbedingten Zuzug vieler
Ukrainer*innen wieder zu einem Wachstum und die Zahl der Kölner*innen mit Hauptwohnsitz betrug
zum 31.12.2024 1.090.473. Dies ist zugleich der Ausgangswert für die Bevölkerungsvoraus-
berechnung.
Grafik 1: Bevölkerungsentwicklung in Köln 2010 bis 2024
Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik
960.000
980.000
1.000.000
1.020.000
1.040.000
1.060.000
1.080.000
1.100.000
1.120.000
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024
Haupt- und Nebenwohnsitzbevölkerung Hauptwohnsitzbevölkerung
Kölner Statistische Nachrichten 12/2025 – Bevölkerungsvorausberechnung für Köln 2025 bis 2045
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Zukünftige Bevölkerungsentwicklung in Köln
Wie an der vergangenen Bevölkerungsentwicklung zu sehen ist, sind es vor allem externe
Ereignisse (Kriege, Pandemie), die insbesondere auf die Zahl der Zuzüge nach Köln Einfluss
nehmen. Das zeigt auch, wie schwierig es ist, Zuzugszahlen für die Zukunft vorherzusagen und
darauf aufbauend Bevölkerungszahlen vorauszuberechnen. Dennoch sind Kenntnisse darüber, wie
sich die künftige Bevölkerung in ihrer Größe und Struktur möglicherweise zusammensetzen wird, für
eine bedarfsgerechte Planung, wie zum Beispiel im Bildungsbereich, von zentraler Bedeutung.
Abgesehen von den Ergebnissen für die Gesamtstadt sind in diesem Zusammenhang insbesondere
jene für die Teilräume Kölns von Relevanz. Die kleinräumigen Ergebnisse sind das Alleinstellungs-
merkmal dieser Kölner Vorausberechnung durch die Stadt Köln im Vergleich zu Berechnungen vom
Statistischen Landes- oder Bundesamt beispielsweise.
Annahmen der Kölner Bevölkerungsvorausberechnung 2025 bis 2045
Um die zukünftige Zahl der Kölner*innen berechnen zu können, müssen Annahmen über das zu
erwartende Wanderungsgeschehen sowie die Geburtenhäufigkeit und die Lebenserwartung formuliert
werden. Zusätzlich werden die Neubautätigkeiten in den Stadtteilen abgeschätzt.
Zum einen fußen diese Annahmen auf Daten und Informationen, die für einen bestimmten Zeitraum in
der Vergangenheit, dem Referenzzeitraum, analysiert werden: Berechnete Raten drücken dabei
Wahrscheinlichkeiten für die Zukunft aus. Zum anderen beruhen sie auf Hypothesen über die
Weiterentwicklung möglicher Trends.
• Prognosezeitraum
Ausgangsjahr der Vorausberechnung ist das Jahr 2024 mit dem Bevölkerungsbestand am Ort
der Hauptwohnung zum 31.12.2024. Der Zeitraum der Vorausberechnung erstreckt sich gesamt-
städtisch von 2025 bis 2045. Da ab Ende der 2030er Jahre aufgrund zunehmender Planungs-
unsicherheit nur noch wenige Wohnbauprojekte in der Bevölkerungsvorausberechnung
berücksichtigt werden können (vergleiche Seite 9), wird die Genauigkeit ihrer Ergebnisse ab
diesem Zeitpunkt beeinträchtigt. Aus diesem Grund wurde der Prognosehorizont auf 2045
begrenzt. Kleinräumig (neun Stadtbezirke und 86 Stadtteile) reicht die Vorausberechnung von 2025
bis 2035. Grund hierfür ist, dass sich die Zuverlässigkeit der Ergebnisse verringert je kleiner die
Prognoseeinheiten sind und je länger der Prognosezeitraum ausfällt.
• Referenzzeitraum
Der Referenzzeitraum umfasst zehn Jahre (2015 bis 2024). Bereits in der letzten Voraus-
berechnung wurde bewusst ein langer Zeitraum gewählt. Da es in den vergangenen Jahren mit der
sogenannten „Flüchtlingskrise“ (2014-2016), der Corona-Pandemie (2020/2021) und dem Ukraine-
Krieg (2022) starke Brüche im Wanderungsverhalten gab, trägt ein langer Referenzzeitraum dazu
bei, diese zu harmonisieren. „Starke“ und „schwache“ Jahre gleichen sich aus.
Kölner Statistische Nachrichten 12/2025 – Bevölkerungsvorausberechnung für Köln 2025 bis 2045
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• Geburtenhäufigkeit
Grundlage für die Berechnung der Geburtenhäufigkeit sind die altersspezifischen Geburtenraten
von Frauen im Alter von 15 bis 49 Jahren getrennt nach Staatsangehörigkeit (deutsch, nicht-
deutsch).
Im Jahr 2024 lag die durchschnittliche zusammengefasste Geburtenziffer, die Total Fertility Rate
(TFR)1, bei 1,06 Kindern je Frau. Besonders in den letzten drei Jahren ist die TFR gesunken
(Grafik 2). Für den gesamten Referenzzeitraum 2015 bis 2024 lag sie im Durchschnitt bei
1,27 Kindern. Möglicherweise waren die letzten drei Jahre 2022, 2023 und 2024 schwächere
Ausnahmejahre. Dennoch ist für die Zukunft zunächst nicht davon auszugehen, dass der Durch-
schnittswert des Referenzzeitraums von 1,27 erreicht wird. Eine Erklärung dafür ist, dass die TFR
der nichtdeutschen Frauen in der Vergangenheit (insbesondere 2015 bis 2019) deutlich
höher ausfiel als die der deutschen Frauen. Im Zeitverlauf fand hier jedoch eine Annäherung hin zu
weniger Kindern statt. Diese Entwicklung deutet darauf hin, dass die Gesamt-TFR in Zukunft unter
dem Durchschnitt des Referenzzeitraums verbleibt. Unter Berücksichtigung des Langzeittrends der
letzten zehn Jahre wird gleichzeitig nicht davon ausgegangen, dass der Kurzzeittrend der letzten
drei Jahre allein dominiert. Aus diesem Grund wurde der zehnjährige Referenzzeitraum in zwei
Teile gesplittet und die Jahre 2020 bis 2024 wurden stärker gewichtet.
Grafik 2: Zusammengefasste Geburtenziffer (TFR) 2015 bis 2024
Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik
1 Die zusammengefasste Geburtenziffer (TFR: total fertility rate) gibt die durchschnittliche Zahl der Kinder an, die eine
Frau von 15. bis 49. Lebensjahr (lebend) zur Welt bringt. Grundlage sind die Frauen mit Hauptwohnsitz in Köln.
1,02
1,29
1,06
0,00
0,20
0,40
0,60
0,80
1,00
1,20
1,40
1,60
1,80
2,00
2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024
deutsch nichtdeutsch gesamt gesamt 2015-2024
Durchschnitt gesamt
2015-2024: 1,27
Kölner Statistische Nachrichten 12/2025 – Bevölkerungsvorausberechnung für Köln 2025 bis 2045
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• Sterberaten und Lebenserwartung
Für den Referenzzeitraum wurden die altersspezifischen Sterberaten für Frauen und Männer
getrennt nach Staatsangehörigkeit (deutsch, nichtdeutsch) ermittelt.
Die Lebenserwartung ist im Referenzzeitraum zwischen 2015 und 2024 gesamtstädtisch um
0,4 Jahre bei den Frauen und um 0,6 Jahre bei den Männern gestiegen. Diese Steigerung wird
in der Vorausberechnung bis zum Jahr 2045 linear fortgeschrieben: Bei den Frauen von 83,5
auf 84,4 Jahre; bei den Männern von 79,4 auf 80,8 Jahre.
Tabelle 1: Entwicklung der durchschnittlichen Lebenserwartung 2024 bis 2045
Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik
• Fortzüge
Es wurden Wegzugsraten von Frauen und Männern getrennt nach Staatsangehörigkeit
(deutsch, nichtdeutsch) für den Referenzzeitraum berechnet. Diese werden als Wegzugs-
wahrscheinlichkeiten für die Zukunft angenommen. Die künftige Zahl der Fortzüge ergibt sich,
indem die Wegzugswahrscheinlichkeiten zur Bevölkerungsentwicklung ins Verhältnis gesetzt
werden.
• Zuzugsstruktur
Es wurde die altersspezifische Zuzugsstruktur von Frauen und Männern getrennt nach Staats-
angehörigkeit (deutsch, nichtdeutsch) für den Referenzzeitraum berechnet. Mit ihr wird in der
Zukunft das vorgegebene Zuzugsvolumen auf die demografischen Gruppen verteilt.
• Zuzugsvolumen nach Varianten
Das zukünftige Zuzugsvolumen wird für die drei Außentypen Nordrhein-Westfalen (NRW),
übriges Bundesgebiet und Ausland festgelegt. Für die sogenannte Basisvariante bleibt das
jährliche innerdeutsche (NRW plus übriges Bundesgebiet) und ausländische Zuzugsvolumen nach
Köln ab dem Jahr 2025 für den Verlauf der Vorausberechnung konstant wie im
Referenzzeitraum.
Da vor allem Zuzüge die Bevölkerungsentwicklung in Köln beeinflussen, sind sie der Faktor mit
dem Varianten des Basismodells berechnet werden. Neben der Basisvariante werden zwei
„Extrem-Varianten“ erstellt, die einen Korridor voraussagen, in dessen Grenzen sich die
Bevölkerungszahl voraussichtlich entwickeln wird. Die untere Variante (V1) ist ein Szenario
ähnlich der Corona-Pandemie, in dem die Zuzüge nach Köln deutlich zurückgehen. Die Zuzüge
sinken bis zum Jahr 2045 auf die niedrigsten Werte während des Referenzzeitraums aus den
Regionen Deutschland und Ausland (vergleiche Tabelle 2). Die obere Variante (V2) dagegen stellt
ein Szenario mit starken Zuzügen dar wie es während der sogenannten „Flüchtlingskrise“ oder des
Ukraine-Krieges der Fall war. Die Zuzüge aus allen Regionen steigen bei dieser Variante bis 2045
auf die höchsten Werte aus dem Referenzzeitraum.
2024 2045 Entwicklung
männlich 79,4 80,8 +1,4
weiblich 83,5 84,4 +0,9
Lebenserwartung in Jahren
Kölner Statistische Nachrichten 12/2025 – Bevölkerungsvorausberechnung für Köln 2025 bis 2045
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Grafik 3: Zuzüge nach Außentypen 2015 bis 2024
Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik
Tabelle 2: Variierende Entwicklung der Zuzugszahlen nach Außengebieten Deutschland und Ausland
Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik
19.457
12.982
25.786
0
5.000
10.000
15.000
20.000
25.000
30.000
35.000
2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024
Ausland übriges Bundesgebiet NRW
Ausland 15-24 übriges Bundesgebiet 15-24 NRW 15-24
Durchschnitt 2015-2024:
NRW: 25.700
übriges Bundesgebiet: 13.100
Ausland: 18.600
Ø 2015-2024 2045 Ø 2015- 2024 2045
Deutschland 38.800 Ausland 18.600
konstant 38.800 konstant 18.600
Zunahme 43.400 Zunahme 28.000
Abnahme 34.400 Abnahme 10.600
Kölner Statistische Nachrichten 12/2025 – Bevölkerungsvorausberechnung für Köln 2025 bis 2045
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• Innerstädtische Umzüge
Es wurden altersspezifische Binnenwegzugsraten für Frauen und Männer getrennt nach Staats-
angehörigkeit (deutsch, nichtdeutsch) sowie nach Quell- und Zielstadtteil für den Referenz-
zeitraum berechnet. Diese werden als Umzugswahrscheinlichkeiten für die Zukunft angenommen.
• Zukünftige Neubautätigkeit in den Stadtteilen
Die zu erwartende Menge an bezugsreifen Wohneinheiten je Jahr und je Stadtteil wird
differenziert nach Geschoss- und Ein-/ Zweifamilienhausbebauung berücksichtigt. Neubau-
flächen, deren Verbindlichkeitsgrad der Planungen zum Zeitpunkt der Erstellung der Voraus-
berechnung (Stand Januar 2025) nicht ausreichend für eine Verarbeitung im Prognosemodell
gewesen ist – dies betrifft den Fertigstellungszeitpunkt sowie die genaue Zahl der Wohneinheiten –
können frühestens bei der nächsten Erstellung der Bevölkerungsvorausberechnung
einbezogen werden.
2 Die Anzahl an Personen, die in Neubaugebiete einziehen, erfolgt
differenziert nach Geschoss- und Ein-/ Zweifamilienhausbebauung anhand von Belegungs-
quoten im Referenzzeitraum im jeweiligen Stadtteil. Die demografische Struktur der Erst-
beziehenden (Alter, Geschlecht, Staatsangehörigkeit) je Stadtteiltyp3 wird für den Referenz-
zeitraum berechnet und für die Zukunft übernommen.
2 Für diese Vorausberechnung konnten bis zum Jahr 2041 Wohnbauprojekte mit der erforderlichen Planungssicherheit
einbezogen werden (geplante Wohneinheiten nach Stadtteilen 2025 bis 2035 siehe Datenanhang) . Das ist bei der Inter-
pretation der Ergebnisse eines späteren Prognosejahrs zu beachten. Die Abschätzung der jeweiligen Planungshorizonte
der Wohnbauprojekte erfolgte durch die Fachverwaltung.
3 Mithilfe des Neubaubezugs im Referenzzeitraum werden die 86 Stadtteile zu acht Neubautypen zusammengefasst.
Kölner Statistische Nachrichten 12/2025 – Bevölkerungsvorausberechnung für Köln 2025 bis 2045
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Ergebnisse
Für die Berechnung der Basisvariante wird davon ausgegangen, dass die Zuzüge nach Köln in
Zukunft konstant auf dem durchschnittlichen Niveau des Referenzzeitraums 2015 bis 2024 liegen
werden. Bis zum Jahr 2035 steigt die Bevölkerungszahl in der Basisvariante auf 1.102.700. Das
bedeutet eine Zunahme um 12.200 Personen beziehungsweise um 1,1 Prozent. In Grafik 4 ist zu
sehen, dass die Kurve der Basisvariante eine nahezu gleichmäßige Fortsetzung des bisherigen
Verlaufs darstellt. Im Jahr 2045 liegt die vorausberechnete Bevölkerungszahl bei 1.100.500 (+0,9 %).
Dieser Rückgang ab etwa Ende der 2030er Jahre hängt damit zusammen, dass in diesem
Zeitraum nur noch wenige Wohnbauflächen einfließen (vergleiche Seite 9).
Grafik 4: Varianten der Bevölkerungsvorausberechnung bis 2045
Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik
Die Entwicklungen in den letzten beiden Jahren 2023 und 2024 sprechen am ehesten für eine durch-
schnittliche zukünftige Entwicklung wie in der Basisvariante. Dies kann sich jedoch, durch externe
Ereignisse schnell ändern.
1.090.473
1.138.500
1.196.800
1.102.700 1.100.500
1.077.800
1.020.000
970.000
1.020.000
1.070.000
1.120.000
1.170.000
1.220.000
2015
2016
2017
2018
2019
2020
2021
2022
2023
2024
2025
2026
2027
2028
2029
2030
2031
2032
2033
2034
2035
2036
2037
2038
2039
2040
2041
2042
2043
2044
2045
obere Variante V2 (Deutschland und Ausland Zunahme)
Basisvariante (Deutschland und Ausland konstant)
untere Variante V1 (Deutschland und Ausland Abnahme)
Ausgangsjahr 2024:
2035:
2045:
Kölner Statistische Nachrichten 12/2025 – Bevölkerungsvorausberechnung für Köln 2025 bis 2045
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Für die beiden weiteren Varianten wurden extreme Annahmen getroffen (vergleiche Seite 7), um zu
zeigen wie breit die Ergebnisse einer Bevölkerungsvorausberechnung gefächert sein können.
Variante 1 als unterste Variante rechnet mit einem Rückgang der Zuzüge aus Deutschland und dem
Ausland. Dies führt zu einem Bevölkerungsbestand von 1.077.800 im Jahr 2035, was einem Minus
von 1,2 Prozent entspricht (2045: -6,5 %). Zur höchsten Bevölkerungszahl von 1.138.500 (+4,4 %) im
Jahr 2035 kommt es durch Variante 2 mit zunehmenden Zuzügen aus Deutschland und dem Ausland
(2045: +9,8 %).
Kleinräumige Ergebnisse
Die folgenden Darstellungen basieren auf den Zahlen der Basisvariante; sie setzen ein Fortführen
der durchschnittlichen Entwicklungen aus dem Referenzzeitraum mit seinen verschiedenen
Ereignissen voraus. Die Ergebnisse aller Varianten sind im Excel-Datenanhang dieses Berichts
zusammengestellt.
Die Entwicklung in den Stadtbezirken ergibt sich aus der Summe der Entwicklungen in den jeweiligen
zum Stadtbezirk gehörenden Stadtteilen (Bottom-Up-Ansatz). Die prognostizierte Bevölkerungszahl in
den Stadtteilen ist Ergebnis von der Zahl der Geburten, den Sterbefällen und vom erwarteten
Wanderungsgeschehen. Das Wanderungsgeschehen beinhaltet sowohl die Fort- und Zuzüge über
die Stadtgrenze als auch die Umzüge zwischen den Stadtteilen innerhalb der Stadt. Das gesamt-
städtische zukünftige Zuzugsvolumen nach Köln ist als Annahme festgelegt. Die Verteilung dieser
Zuzüge innerhalb Kölns wiederum wird maßgeblich durch den geplanten Wohnungsbau beeinflusst,
so dass manche Stadtteile stärker profitieren als andere.
Tabelle 3: Entwicklung der Bevölkerungszahl auf Ebene der neun Stadtbezirke (Basisvariante)
Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik
Das größte Wachstum bis zum Jahr 2035 wird für den Stadtbezirk Rodenkirchen mit +8,6 Prozent
vorausberechnet. Allein die „Parkstadt Süd“ mit mehr als 3.000 geplanten Wohneinheiten ab dem
Jahr 2030 führt zu circa 8.500 Personen im Erstbezug. Der Stadtbezirk Lindenthal hat dagegen mit
einem leichten Rückgang der Bevölkerung zu rechnen (-2,0 %). Auch hier findet zwar in Zukunft
Neubau statt. Jedoch in einem deutlich geringeren Umfang als in den meisten anderen Stadtbezirken.
2024 2035
absolut in %
1 / Innenstadt 126.087 125.400 -700 -0,6
2 / Rodenkirchen 112.051 121.700 +9.600 +8,6
3 / Lindenthal 152.644 149.700 -3.000 -2,0
4 / Ehrenfeld 111.154 111.700 +600 +0,5
5 / Nippes 117.086 117.200 +100 +0,1
6 / Chorweiler 83.848 85.700 +1.800 +2,2
7 / Porz 115.776 114.700 -1.100 -0,9
8 / Kalk 121.957 123.200 +1.300 +1,0
9 / Mülheim 149.870 153.400 +3.600 +2,4
Ges amts tadt 1.090.473 1.102.700 +12.200 +1,1
Stadtbezirke
Veränderung 2024-2035
Kölner Statistische Nachrichten 12/2025 – Bevölkerungsvorausberechnung für Köln 2025 bis 2045
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Auf Ebene der 86 Stadtteile (Karte 1) gehen die zukünftigen Entwicklungen noch deutlicher
auseinander als auf Stadtbezirksebene. Geplante größere Bauprojekte zeigen sich kleinräumig direkt
in den Ergebnissen der Vorausberechnung. Durch das Bauprojekt „Parkstadt Süd“ wird der Stadtteil
Raderberg laut Vorausberechnung seine Bevölkerung bis zum Jahr 2035 verdoppeln. Dagegen sind
Stadtteile der Kategorie mit den stärksten prozentualen Rückgängen, wie Pesch (-6,0 %), Lindweiler
(-6,1 %) oder Zündorf (-6,9 %), ausschließlich Stadtteile ohne größere Wohnbauprojekte. Da das
Wanderungsgeschehen stark durch Neubaugebiete beeinflusst wird, sind diese Stadtteile ohne
umfangreichen Neubau oft von einem Wanderungsminus betroffen.
Karte 1: Relative Veränderung der Bevölkerungszahl in den 86 Stadtteilen 2024 bis 2035 (Basisvariante)
Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik
Kölner Statistische Nachrichten 12/2025 – Bevölkerungsvorausberechnung für Köln 2025 bis 2045
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Entwicklung der Altersstruktur in Köln
Die Bevölkerungspyramide des Jahres 2045 ähnelt der Pyramide des Jahres 2024 (Grafik 5).
Einzig die deutlich sichtbaren letzten Babyboomer-Jahrgänge wandern nach oben und sorgen für
stärker besetzte ältere Jahrgänge, besonders zwischen 75 und 80 Jahren. Die Zahl der Kinder- und
Jugendlichen unter 18 Jahre wird abnehmen. Ausnahme sind die 0- bis 2-Jährigen. Die geringen
Zahlen in diesen Altersjahrgängen im Jahr 2024 resultieren aus den sehr schwachen Geburtenjahren
2022 bis 2024. Für alle Jahre, die vorausberechnet werden, wird angenommen, dass es wieder mehr
Geburten geben wird als in den Jahren 2022, 2023 und 2024 (vergleiche Annahmen zur Geburten-
häufigkeit auf Seite 6). Deshalb ist in der Vorausberechnung für das Jahr 2045 auch die Zahl der
Kinder von 0 bis 2 Jahren höher als im Jahr 2024.
Grafik 5: Bevölkerungspyramide für Köln 2024 und 2045 (Basisvariante)
Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik
0
10
20
30
40
50
60
70
80
90
100
15.000 10.000 5.000 5.000 10.000 15.000
2045 2045
weiblichmännlich
20242024
Babyboomer
Babyboomer
Kölner Statistische Nachrichten 12/2025 – Bevölkerungsvorausberechnung für Köln 2025 bis 2045
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Tabelle 4 zeigt die absolute und prozentuale Entwicklung der einzelnen Altersklassen bis zu den
Jahren 2035 und 2045. Die Zahl der unter 18-Jährigen geht bis zum Jahr 2045 um fast sechs Prozent
zurück. Mehr als die Hälfte verliert diese Gruppe bereits bis 2035 (-3,3 %; -5.700 Personen). Dies ist
auf die im Vergleich zum Referenzzeitraum geringer angenommenen Geburtenraten zurückzuführen.
Eine Folge dieser Entwicklung ist eine Abnahme der Haushalte mit Kindern (vergleiche Seite 17).
Die Durchalterung der Babyboomer-Generation wird deutlich an der Zunahme der 65- bis unter
80-Jährigen, die auch schon in Grafik 5 (Bevölkerungspyramide) zu erkennen war. Alleine bis 2035 ist
ein Plus von 34.400 Menschen zu verzeichnen (+25,9 %). Bis 2045 hat ein Teil von ihnen schon die
nächste Altersklasse erreicht, so dass das Plus hier bei 23.100 liegt (+17,4 %). Dies ist auch an der
Entwicklung der höchsten Altersklasse, der ab 80-Jährigen, zu sehen: Sie wächst um rund ein Fünftel
bis 2045 (+14.000).
Tabelle 4: Entwicklung der Altersstruktur in Köln 2024, 2035, 2045 (Basisvariante)
Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik
Die Verschiebung hin zu stärker besetzten älteren Altersgruppen wirkt sich auf das Durchschnittsalter
in Köln aus: Im Prognose-Ausgangsjahr 2024 lag es bei 42,5 Jahren und steigt laut Voraus-
berechnung auf 43,2 Jahre im Jahr 2035 an (2045: 43,7 Jahre). In acht von neun Stadtbezirken
nimmt das Durchschnittsalter ebenfalls zu (vergleiche Grafik 6). Der stärkste Anstieg bis 2035 findet
in Ehrenfeld (+1,1 Jahre) und Lindenthal (+1,0 Jahre) statt. Die ältesten Stadtbezirke werden im Jahr
2035 Nippes und Porz mit jeweils 44,4 Jahren sein, die jüngsten Stadtbezirke dagegen die Innenstadt
und Kalk (beide 41,9 Jahre). Lediglich in Rodenkirchen sinkt das Durchschnittsalter leicht um 0,1 auf
43,7 Jahre, da hier im Prognosezeitraum viel Neubau stattfindet, was die Bevölkerung verjüngt.
Das trifft vor allem auf den Stadtteil Raderberg zu (vergleiche Seite 12). Das Durchschnittsalter
verringert sich dort in den elf Jahren der Vorausberechnung um drei Jahre auf 38,1 Jahre. Generell ist
die in Neubau ziehende Bevölkerung im Durchschnitt deutlich jünger als die Bestandsbevölkerung.
absolut in % absolut in %
unter 18 Jahre 174.492 168.800 164.400 -5.700 -3,3 -10.100 -5,8
18 bis unter 30 Jahre 175.899 183.100 180.800 +7.200 +4,1 +4.900 +2,8
30 bis unter 45 Jahre 250.509 249.000 248.200 -1.600 -0,6 -2.400 -0,9
45 bis unter 65 Jahre 292.705 271.300 273.100 -21.400 -7,3 -19.600 -6,7
65 bis unter 80 Jahre 132.751 167.100 155.900 +34.400 +25,9 +23.100 +17,4
80 Jahre und älter 64.117 63.400 78.200 -700 -1,1 +14.000 +21,9
Ges amts tadt 1.090.473 1.102.700 1.100.500 +12.200 +1,1 +10.000 +0,9
Altersgruppen 2024 2045
Veränderung
2024-20352035
Veränderung
2024-2045
Kölner Statistische Nachrichten 12/2025 – Bevölkerungsvorausberechnung für Köln 2025 bis 2045
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Grafik 6: Durchschnittsalter auf Ebene der Stadtbezirke 2024 und 2035 (Basisvariante)
Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik
41,5
43,8
42,7
41,1
43,4
43,0
43,9
41,2
42,4
42,5
41,9
43,7
43,7
42,2
44,4
43,3
44,4
41,9
42,9
43,2
39
40
41
42
43
44
45
2024 2035
Kölner Statistische Nachrichten 12/2025 – Bevölkerungsvorausberechnung für Köln 2025 bis 2045
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Entwicklung der Haushalte in Köln
Die Vorausberechnung der Haushaltszahlen basiert auf den Ergebnissen der Basisvariante.4
Im Prognose-Ausgangsjahr 2024 lag die Gesamtzahl der Haushalte bei 573.221 (Grafik 7). Mehr als
die Hälfte waren Einpersonenhaushalte (51,9 %). Bis zum Jahr 2045 steigt die vorausberechnete
Gesamtzahl der Haushalte um knapp 12.000 (+2,1 %) auf rund 585.200. Das größte Plus verzeichnen
die Zweipersonenhaushalte. Ihre Zahl steigt um mehr als 10.000 (+6,7 %) auf dann rund 160.600.
Im Jahr 2045 wird es laut Basisvariante zudem 7.500 mehr Einpersonenhaushalte geben als 2024
(+2,5 %). Diese werden auch noch 2045 mehr als die Hälfte aller Haushalte ausmachen (52,1 %).
Währenddessen nehmen die größeren Haushalte (3 Personen und mehr) nicht nur absolut ab
(-5.600), sondern auch ihr Anteil an allen Haushalten sinkt von 21,9 Prozent im Jahr 2024 auf
20,5 Prozent im Jahr 2045.
Grafik 7: Entwicklung der Haushalte in Köln nach Größe 2024 bis 2045 (Basisvariante)
Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik
4 Für die Vorausberechnung der Haushaltszahlen wurde die Nebenwohnsitzbevölkerung mitberücksichtigt. Personen, die
in Heimen oder Anstalten leben, wurden dagegen nicht einberechnet.
297.402 304.900
150.540 160.600
125.279 119.700
100.000
200.000
300.000
400.000
500.000
600.000
700.000
2024 2045
1 Person 2 Personen 3 und mehr Personen
+7.500
+2,5 %
+10.100
+6,7 %
-5.600
-4,5 %
+12.000
+2,1 % 585.200
100 %
51,9 % 52,1 %
21,9 %
26,3 %
20,5 %
27,4 %
573.221
100 %
Kölner Statistische Nachrichten 12/2025 – Bevölkerungsvorausberechnung für Köln 2025 bis 2045
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Grafik 8 zeigt die Haushalte differenziert nach Haushalten mit mindestens einem Kind und übrigen
Haushalten. Die Zahl der übrigen Haushalte ohne Kinder steigt von 470.689 zu Beginn der Voraus-
berechnung auf 488.900 im Jahr 2045 (+3,9 %). Die Haushalte mit Kindern dagegen verringern sich
um 6.300 (-6,1 %), da die gesamte Altersgruppe der unter 18-Jährigen kleiner wird (vergleiche
Seite 14). Das erklärt, warum gerade die Zahl der größeren Haushalte zurückgeht.
Grafik 8: Entwicklung der Haushalte in Köln nach Typ 2024 bis 2045 (Basisvariante)
Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik
470.689 488.900
102.532 96.200
100.000
200.000
300.000
400.000
500.000
600.000
700.000
2024 2045
übrige Haushalte Haushalte mit Kind
-6.300
-6,1 %
+18.300
+3,9 %
17,9 %
16,4 %
82,1 % 83,6 %
573.221
100 %
585.200
100 %
+12.000
+2,1 %
Amt für Stadtentwicklung und Statistik
Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
ISSN 2192-9726 © Nachdruck (auch auszugsweise)
nur mit Quellenangabe 13/15/0/06.2025
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50679 Köln
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Anlage 2- Bevölkerungsvorausberechnung Köln 2025 bis 2045 - Anlage Wohnbauflächen
4439 Zeichen
1 Bevölkerungsvorausberechnung für Köln 2025 bis 2045 Anlage Wohnbauflächen Kölner Statistische Nachrichten 12/2025 – Anlage Wohnbauflächen Bevölkerungsvorausberechnung für Köln 2025 bis 2045 – Anlage Wohnbauflächen 2 Wohnbauflächen in der Bevölkerungsvorausberechnung: Methodik Um die zukünftige Zahl der Kölner*innen berechnen zu können, wurden auch die Flä- chen für Wohnungsneubau in den Stadtteilen berücksichtigt. Die Abschätzung der jeweiligen Planungshorizonte der Wohnbauprojekte erfolgte durch die Fachverwaltung. Neubauflächen, deren Verbindlichkeitsgrad der Planungen zum Zeitpunkt der Erstellung der Vorausberechnung (Stand Januar 2025) nicht ausreichend für eine Verarbeitung im Prognosemodell gewesen ist – dies betrifft den Fertigstellungs- zeitpunkt sowie die genaue Zahl der Wohneinheiten – können frühestens bei der nächs- ten Erstellung der Bevölkerungsvorausberechnung einbezogen werden. Das ist bei der Interpretation der Ergebnisse eines späteren Prognosejahrs zu beachten. Für die Bevölkerungsvorausberechnung für Köln 2025 bis 2045 (Kölner Statistische Nachrichten 12/2025) konnten bis zum Jahr 2041 88 Wohnbauprojekte mit der erforder- lichen Planungssicherheit einbezogen werden. Die Namen finden sich in der untenste- henden Liste. Bevölkerungsvorausberechnung für Köln 2025 bis 2045 – Anlage Wohnbauflächen 3 Liste der berücksichtigten Wohnbauflächen: Campus Kartause Trierer Straße Westlich Unter Goldschmied (Laurenz-Carre) Deutzer Hafen BF 01-02 Mühlen Deutzer Hafen BF 11a-11g Halbinsel Nord Deutzer Hafen BF Ost 1+2 Deutzer Hafen BF10a-10d Halbinsel Süd Deutzer Hafen Teilplan A Quartiersentwicklung Wohnpark Bayenthal Mertener Straße Parkstadt Süd - Bildungsquartier Parkstadt Süd - Marktstadt Parkstadt Süd - Parkstadt Sechtemer Straße/ Bonner Straße Brühler Str.210-212 Integrative Quartiersentwicklung am Kalscheurer Weg Marienhof Ecke Raderthalgürtel Falkenweg Pastoratstraße/ Westerwaldstraße Rondorf Nord-West Eygelshovener Straße Ringstraße 38-46 Sürther Feld Stüttgenweg Werthmannstraße Nördlich Scheidtweilerstraße/ Maarweg Nördlich Stolberger Straße Scheidtweilerstraße 44-48 Dreieck südl. Bahnhof Ehrenfeld Ehemaliger Güterbahnhof in Köln-Ehrenfeld Franz-Geuer-Str. Heliosgelände Max-Becker-Areal Oskar-Jäger-Straße/ südl. ehem. HGK-Trasse (LowLine) Subbelrather Str. 486-494 Wohnbebauung Alsdorfer Straße Ossendorfer Weg/ Mühlenweg Seeadlerweg Lerchenweg/ Schaffrathsgasse Venloer Str./ nördl. Arnoldshof Rochusstraße Feldgärtenstr. Schlenderhaner Straße Simonskaul Am Bilderstöckchen Stb Entwicklung Longericher Str. 507 / Bilderstöckchen 505 / Weidenpesch 504 / Niehl 304 / Braunsfeld 303 / Lindenthal 406 / Ossendorf 405 / Bocklemünd/Mengenich 404 / Vogelsang 403 / Bickendorf 401 / Ehrenfeld 105 / Deutz 103 / Altstadt/Nord 102 / Neustadt/Süd 208 / Rodenkirchen 206 / Rondorf 205 / Zollstock 204 / Raderthal 203 / Raderberg 202 / Marienburg 201 / Bayenthal 1 / Innenstadt 5 / Nippes 4 / Ehrenfeld 3 / Lindenthal 2 / Rodenkirchen 101 / Altstadt/Süd Bevölkerungsvorausberechnung für Köln 2025 bis 2045 – Anlage Wohnbauflächen 4 Weiter Liste der berücksichtigten Wohnbauflächen: Am Höfenweg Heinrichshofweg Volkhovener Straße Damiansweg Lyoner Passage Kreuzfeld Südlich Baptiststraße Brombeergasse Poller Damm Hohe Straße Hohe Straße/ Kölner Straße Leidenhausener Straße Friedrichstraße Hauptstraße/ Urbacher Weg östlich Im Falkenhorst Fuchskaule Heidestraße/ Schützenstraße Am Bahnhof Nachtigallenstraße Senkelsgraben An der Mühle Hallen Kalk Kalker Hauptstraße/ Barcelona-Allee Kalker Hauptstraße/ Wippermannstr. Adalbertstraße Kronenbrot/ Schulstraße Olpener Straße 248-252 Ostmerheimer Str. 214 Ostmerheimer Straße Astrid-Lindgren-Allee Brück-Rather-Steinweg/ Rather Burg Neubrücker Ring Deutz-Areal Euroforum Nord Lindgens-Areal Nördlich Grünzug Charlier Otto-Langen-Quartier Radeberger-Areal (Mündel-/Zehntstraße) Windmühlenquartier (Cologneo III) Möhl-Areal Penningsfelder Weg Von-Ketteler-Straße 906 / Höhenhaus 905 / Dellbrück 901 / Mülheim 701 / Poll 809 / Neubrück 808 / Rath/Heumar 807 / Brück 806 / Merheim 804 / Höhenberg 802 / Kalk 601 / Merkenich 715 / Langel 712 / Lind 711 / Wahn 710 / Wahnheide 708 / Elsdorf 707 / Urbach 706 / Porz 705 / Eil 703 / Ensen 612 / Worringen 611 / Roggendorf/Thenhoven 610 / Blumenberg 609 / Chorweiler 608 / Volkhoven/Weiler 607 / Esch/Auweiler 602 / Fühlingen 9 / Mülheim 8 / Kalk 7 / Porz 6 / Chorweiler
Mitteilung Ausschuss
7493 Zeichen
Dezernat, Dienststelle IX/153/1 Vorlagen-Nummer 18.06.2025 1797/2025 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Integrationsrat Ausschuss Klima, Umwelt und Grün Ausschuss Schule und Weiterbildung Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 23.06.2025 Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 23.06.2025 Verkehrsausschuss 24.06.2025 Jugendhilfeausschuss 24.06.2025 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 26.06.2025 Bezirksvertretung 5 (Nippes) 26.06.2025 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 26.06.2025 Bezirksvertretung 7 (Porz) 26.06.2025 Bezirksvertretung 8 (Kalk) 26.06.2025 Stadtentwicklungsausschuss 26.06.2025 Sportausschuss 26.06.2025 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 30.06.2025 Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 30.06.2025 Finanzausschuss 30.06.2025 Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 30.06.2025 Ausschuss Soziales, Gesundheit, Seniorinnen und Senioren 27.11.2025 Ausschuss für Wirtschaft und Digitalisierung 27.11.2025 2 Neue Bevölkerungsvorausberechnung: Leichtes Wachstum bis zum Jahr 2045 Das Amt für Stadtentwicklung und Statistik der Stadt Köln hat auf Basis der im Ein- wohnermeldewesen abgebildeten Bevölkerungsstrukturen eine neue Bevölkerungsvo- rausberechnung für die gesamte Stadt Köln von 2025 bis 2045 berechnet. Sie enthält zudem eine kleinräumige Berechnung bis zum Jahr 2035. Ausgangspunkt ist der 31.12.2024 mit 1.090.473 Kölner*innen am Ort der Hauptwoh- nung. Bis zum Jahr 2035 steigt die Kölner Gesamtbevölkerungszahl in der Basisvari- ante auf 1.102.700. Das bedeutet eine Zunahme um 12.200 Personen beziehungs- weise um 1,1 Prozent im Vergleich zu 2024. Im Jahr 2045 liegt die vorausberechnete Bevölkerungszahl bei 1.100.500 (+0,9 %). Drei Varianten als Entwicklungskorridor für mögliche Bevölkerungszahl Insgesamt wurden drei Varianten berechnet, die sich in den Annahmen zum zukünfti- gen Zuzug unterscheiden: Für die sogenannte Basisvariante bleibt das jährliche Zuzu- gsvolumen nach Köln ab dem Jahr 2025 für den Verlauf der Vorausberechnung kon- stant wie im Durchschnitt des Referenzzeitraums (2015 bis 2024). Die untere Variante (V1) ist ein Szenario ähnlich der Corona-Pandemie, in dem die Zuzüge nach Köln deutlich zurückgehen. Die obere Variante (V2) dagegen stellt ein Szenario mit starken Zuzügen dar wie es während der sogenannten „Flüchtlingskrise“ oder des Ukraine- Krieges der Fall war. Zusammen bilden die Varianten einen Korridor, in dessen Gren- zen sich die Bevölkerungszahl voraussichtlich entwickeln wird. In Variante 1 als unterster Variante liegt der Bevölkerungsbestand bei 1.077.800 im Jahr 2035, was einem Minus von 1,2 Prozent entspricht (2045: -6,5 %). Zur höchsten Bevölkerungszahl von 1.138.500 (+4,4 %) im Jahr 2035 kommt es durch Variante 2 mit zunehmenden Zuzügen aus Deutschland und dem Ausland (2045: +9,8 %). Grafik 1: Varianten der Bevölkerungsvorausberechnung bis 2045 Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik 1.090.473 1.138.500 1.196.800 1.102.700 1.100.500 1.077.800 1.020.000 970.000 1.020.000 1.070.000 1.120.000 1.170.000 1.220.000 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026 2027 2028 2029 2030 2031 2032 2033 2034 2035 2036 2037 2038 2039 2040 2041 2042 2043 2044 2045 obere Variante V2 (Deutschland und Ausland Zunahme) Basisvariante (Deutschland und Ausland konstant) untere Variante V1 (Deutschland und Ausland Abnahme) Ausgangsjahr 2024: 2035: 2045: 3 Ergebnisse gehen kleinräumig auseinander Die kleinräumige Bevölkerungsentwicklung wird maßgeblich durch den geplanten Wohnungsbau beeinflusst. In der Basisvariante wird das größte Wachstum bis zum Jahr 2035 für den Stadtbezirk Rodenkirchen mit +8,6 Prozent vorausberechnet. Auf Stadtteilebene sticht zum Beispiel Raderberg hervor (+97 %). Hier entsteht die „Park- stadt Süd“. Der Stadtbezirk Lindenthal ohne größere Neubauprojekte hat dagegen ei- nen leichten Rückgang der Bevölkerung zu erwarten (-2,0 %). Karte 1: Relative Veränderung der Bevölkerungszahl in den 86 Stadtteilen 20 24 bis 2035 (Basisvari- ante) Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadtentwicklung und Statistik Deutliche Zunahme bei höheren Altersklassen Bis 2045 findet in Köln eine Verschiebung hin zu stärker besetzten älteren Altersgrup- pen statt. Das hängt vor allem mit der Durchalterung der Babyboomer-Generation zu- sammen. Die Gruppe der 65- bis unter 80-Jährigen wächst um 17,4 Prozent, die der höchsten Altersklasse, der ab 80-Jährigen, sogar um 21,9 Prozent. Die Zahl der unter 18-Jährigen geht dagegen bis zum Jahr 2045 um fast 6 Prozent zurück. Das Durch- schnittsalter in Köln steigt von 42,5 Jahren im Prognose-Ausgangsjahr 2024 auf 43,7 Jahre im Jahr 2045. 4 Weniger große Haushalte, mehr Ein- und Zweipersonenhaushalte Die Zahl der Haushalte steigt in der Basisvariante von 573.221 im Jahr 2024 um knapp 12.000 (+2,1 %) auf rund 585.200 im Jahr 2045. Das größte Plus verzeichnen die Zweipersonenhaushalte. Ihre Zahl nimmt um mehr als 10.000 (+6,7 %) auf dann rund 160.600 zu. Im Jahr 2045 wird es laut Basisvariante zudem 7.500 mehr Einper- sonenhaushalte geben als 2024 (+2,5 %). Währenddessen nehmen die größeren Haushalte (3 Personen und mehr) um 4,5 Prozent ab (-5.600). Hintergrund ist vor al- lem, dass sich die Zahl der Haushalte mit Kindern verringert (-6.300; -6,1 %), weil sich die Altersgruppe der unter 18-Jährigen verkleinert. Hier sind geringer angenommene Geburtenzahlen als im Referenzzeitraum ausschlaggebend. Grafik 2: Entwicklung der Haushalte in Köln nach Größe 2024 bis 2045 (Basisvariante) Quelle: Stadt Köln – Amt für Stadt entwicklung und Statistik 297.402 304.900 150.540 160.600 125.279 119.700 100.000 200.000 300.000 400.000 500.000 600.000 700.000 2024 2045 1 Person 2 Personen 3 und mehr Personen +7.500 +2,5 % +10.100 +6,7 % -5.600 -4,5 % +12.000 +2,1 % 585.200 100 % 51,9 % 52,1 % 21,9 % 26,3 % 20,5 % 27,4 % 573.221 100 % 5 Gez. Haack Anlagen Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (2025): Bevölkerungsvorausberechnung für Köln 2025 bis 2045 - Mit kleinräumigen Berechnungen bis 2035. Kölner Statistische Nach- richten 12/2025. Die vorliegende Vorausberechnung der Kölner Bevölkerung basiert auf den im kommunalen Einwohnermelderegister abgebildeten kleinräumigen Bevölke- rungsstrukturen und Bevölkerungsbewegungen. Die aus dem Einwohnermelde- register abgeleitete Einwohnerzahl weicht zum Stichtag 15.05.2022 allerdings um etwa sieben Prozent von der amtlichen Einwohnerzahl ab. Die amtliche Einwohnerzahl wurde zuletzt über den Zensus 2022 ermittelt und wird von den Statistischen Ämtern der Länder auf Basis der von den Kommunen übermittelten Bevölkerungsbewegungen (An- und Abmeldungen, sowie Sterbe- fälle und Geburten) fortgeschrieben – kleinräumige Strukturen unterhalb der Ge- meindeebene werden dabei nicht berücksichtigt. Bevölkerungsvorausberechnungen zum Beispiel des Landes oder diverser Insti- tute setzen auf der amtlichen Einwohnerzahl auf, so dass Vergleiche mit der hier vorgelegten kommunalen Vorausberechnung daher nur eingeschränkt möglich sind. Während Bevölkerungsvorausberechnungen, die auf der amtlichen Ein- wohnerzahl basieren, lediglich eine Gesamtbevölkerungszahl für eine Kommune berechnen, ermöglicht der Rückgriff auf das kommunale Einwohnermelderegis- ter eine kleinräumig detaillierte Berechnung. Um die kommunalen Steuerungs- und Planungsanforderungen zu erfüllen, ist daher die Nutzung des Einwohner- melderegisters alternativlos.
Beratungsverlauf (22)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: vertagt
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1797/2025
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 08.12.2025
- Erstellt
- 04.06.2025 08:37