A-R/0017/2017
Tierschutz in Münster stärken
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
a-r-0017-2017-ratsantrag-gruene-cdu_tierschutz-in-muenster-starken
1911 Zeichen
Antrag an den Rat Nr. : A-R/0017/2017 Bündnis 90/Die Grünen/GAL CDU Ratsfraktion Münster Ratsfraktion Münster Ratsantrag 14.03.2017 Tierschutz in Münster stärken 1. Die Verwaltung möge Ausgleichsflächen für den Ki ebitz bereitstellen, die durch geeignete Maßnahmen wie Nährstoffentzug durch Bodenabtrag, Extensivierung, Wiedervernässung und /oder Bodenverdichtung für den Kiebitz ökologisch aufzuwerten sind. 2. Die Flächen sollten in Qualität, Größe und Menge sowohl den Brutstättenverlust durch das Gewerbegebiet Loddenheide ausgleichen können, sowie weitere Kapazitäten als Ausgleichsfächenreserve für zukünftige Planungen besitzen, bei denen Brutstätten von Kiebitzen beansprucht werden. 3. Um eine Besiedlung der Flächen durch den Kiebitz sicher zu stellen, sollten diese Flächen in räumlicher Verbindung zu einer bereits von Kiebitzen angenommenen Fläche stehen. 4. Über Bestandserfassungen, Bestandsentwicklungen und Schutzmaßnahmen soll jährlich im AUKB berichtet werden. Begründung: Der Kiebitz ist eine streng geschützte, planungsrelevante Art, die landes- und bundesweit, sowie auch im Stadtgebiet von Münster, stark im Rückgang begriffen ist. Eine Überplanung von Kiebitzbrutstätten (Kolonien) ist durch vorgezogene, also bereits zum Zeitpunkt der Durchführung der Planung wirksame, Ausgleichsmaßnahmen zu kompensieren. In der Loddenheide wurden 2013 38 Brutpaare gezählt, was etwa einem Viertel der Kiebitzpopulation ganz Münsters entsprach. 2014 waren es nur noch 29 Brutpaare und im Jahr 2015 wurden etwa 17 Brutpaare gezählt. Bei dem jetzigen Stand der Bebauung der Loddenheide muss davon ausgegangen werden, dass dort im Jahr 2017 keine Kiebitze mehr brüten können. Um einen weiteren Rückgang der Kiebitzbestande zu verhindern, sind oben genannte Maßnahmen unumgänglich. Otto Reiners Stefan Weber und Fraktion und Fraktion
Beratungsverlauf (1)
Orte (1)
- Loddenheide
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- A-R/0017/2017
- Typ
- Antrag an den Rat
- Datum
- 15.03.2017
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37