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V/0452/2016

Feststellung des Jahresabschlusses von Münster Marketing für das Wirtschaftsjahr 2015

Vorlagen 23.05.2016

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Anlage I.3 Anhang für das Geschäftsjahr 2015

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Ansehen

Beschlussvorlage

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Ansehen

Geschäftsbericht 2015 von Münster Marketing

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Ansehen

Anlage I.1 Bilanz MM 2015

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Ansehen

Anlage I.2 Gewinn- und Verlustrechnung 2015

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Ansehen

Anlage I.3 Anhang für das Geschäftsjahr 2015

6109 Zeichen

Anlage I.3 
Münster Marketing, Münster 
Anhang für das Geschäftsjahr 2015 
 
 
 
I. Allgemeine Angaben 
 
Der vorliegende Jahresabschluss zum 31.12.2015 wurde nach den Vorschriften des HGB und 
den geltenden Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung (EigVO NRW) aufgestellt. 
 
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Bilanz-
ansätze der Jahresabschlussbilanz zum 31.12.2014 wurden unverändert zum 1.1.2015 über-
nommen. 
 
II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 
 
Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaf-
fungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibung der Wirt-
schaftsgüter erfolgte grundsätzlich linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Für Wirt-
schaftsgüter, die in den Jahren 2009 2012, und 2013 zugegangen sind und deren Anschaffungs-
kosten mehr als € 150,00 und weniger als € 1.000,00 betragen haben, wurde ein Sammelposten 
gebildet, welcher über fünf Jahre abgeschrieben wird. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaf-
fungskosten von jeweils bis zu € 410,00 wurden in den Jahren 2010, 2011 und 2015 im Zugangs-
jahr voll abgeschrieben. Gleichzeitig wurde ein Anlagenabgang unterstellt. Weiteres ist dem als 
Anlage beigefügten Anlagespiegel zu entnehmen. 
 
Die Vorräte wurden durch körperliche Bestandsaufnahme ermittelt und unter Beachtung des Nie-
derstwertprinzips bewertet. 
 
Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert unter Berücksich-
tigung des erkennbaren Ausfallrisikos bewertet. 
 
Die Rückstellungen für Pensionen sind zum versicherungsmathematisch ermittelten Teilwert un-
ter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G der Heubeck AG angesetzt; es wurde ein Rech-
nungszinsfuß von 5,0 % p.a. zugrunde gelegt. Besoldungs- und Gehaltssteigerungen wurden 
nicht berücksichtigt.

- 2 - 
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken auf der Grundlage vernünfti-
ger kaufmännischer Beurteilung in angemessenem Umfang gebildet. Die Rückstellungen für Bei-
hilfen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt; es wurde ein Rech-
nungszinsfuß von 5,0 % zu Grunde gelegt. Bei der Berechnung werden ebenfalls das Teilwert-
verfahren und ein durchschnittlicher Krankenhaustarif verwendet.  
 
Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 
 
III. Erläuterungen zu einzelnen Posten des Jahresabschlusses 
 
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem als beigefügtem Anlagespiegel zu  
entnehmen. 
 
Das Eigenkapital entwickelte sich wie folgt: 
Stand 01.01.2015  310 T€ 
(Stammkapital 25 T€, Rücklagen 285 T€) 
Zugänge 2015 (Gewinn 2015)  13 T€ 
Stand 31.12.2015                                                                                                 323 T€  
  
Die Entwicklung der Rückstellungen stellt sich wie folgt dar:   
Stand 01.01.2015     813 T€ 
Zugänge 2015                                    164 T€ 
Inanspruchnahmen 2015  50 T€ 
Auflösungen 2015                                    166 T€ 
Stand 31.12.2015                                                                                                 761 T€ 
 
Unter den sonstigen Rückstellungen sind ausgewiesen: 
Personalrückstellungen  168 T€ 
Ausstehende Projekte  81 T€ 
Ausstehende Kostenrechungen 24 T€ 
Archivierungskosten 11 T€ 
Prüfung und Beratung  9 T€ 
Sonstige 5 T€ 
  
  
Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sicherungsgeschäfte be-
standen nicht.

- 3 - 
IV. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 
 
Die Umsatzerlöse beinhalten im Wesentlichen Provisionen für Zimmervermittlungen (145 T€; 
Vorjahr: 120 T€)), Eintrittsgelder Friedenssaal (118 T€: Vorjahr: 122 T€), Erlöse aus Werbemaß-
nahmen (138 T€; Vorjahr: 160 T€), Erlöse aus Souvenirverkäufen (71 T€; Vorjahr: 78 T€), Erlöse 
aus Veranstaltungen (122 T€; Vorjahr: 104 T€)) sowie Erlöse aus Kooperationen (121 T€; Vor-
jahr: 84 T€). 
 
Die Provisionserlöse für Souvenirverkauf entfallen in Höhe von 26 T€ auf das Geschäftsjahr 
2014.  
 
Die Zuschüsse erfolgen durch die Stadt Münster (2.592 T€; Vorjahr: 2.935 T€).  
 
Die Personalaufwendungen betrugen im Geschäftsjahr 2015 1.981 T€.  
Einzelaufstellung Personalaufwand: 
Löhne und Gehälter   1.570 T€ (Vorjahr: 1.521 T€) 
Soziale Abgaben und Aufwendungen 
für Altersversorgung und Unterstützung     411 T€ (Vorjahr: 390 T€) 
Davon für Altersversorgung       108 T€ (Vorjahr: 100 T€] 
 
Die Erträge aus Abzinsung (Forderung Stadt Münster) betragen 396,47 €. 
 
V. Sonstige Angaben 
 
Die Betriebsleitung von Münster Marketing im Geschäftsjahr 2015 obliegt: 
 
 
  Frau Bernadette Spinnen 
 
 
Der Bilanzgewinn entwickelte sich im Geschäftsjahr 2015 wie folgt: 
 
Stand 1.1.2015   0 T€ 
Einstellung in die Rücklagen    13 T€ 
Jahresüberschuss     13 T€ 
Auflösung von Rücklagen   0 T€ 
Stand 31.12.2015   0 T€

- 4 - 
 
Der Jahresgewinn 2015 wird entsprechend den Vorgaben des Managementkontraktes in die  
Rücklage eingestellt. 
 
Der Betriebsausschuss setzt sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen: 
 
Heinrich Götting (FDP), Kaufmann 
Thomas Holz (SPD) 
Dr. Stephan Nonhoff  (Bündnis 90/Die Grünen/GAL) 
Ratsherr Carsten Peters (Bündnis 90/Die Grünen/GAL), Geschäftsführer 
Bürgermeisterin Karin Reismann (CDU), Rentnerin 
Ratsherr Rüdiger Sagel (DIE LINKE), Dipl.-Ingenieur 
Ratsfrau Angela Stähler (CDU), Hausfrau 
Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjalmsson (SPD), Lehrerin i.R. 
Jan-Christoph Wolber (CDU) 
 
 
Die Mitglieder des Betriebsausschuss erhalten für ihre Tätigkeit von Münster Marketing keine 
Bezüge. 
 
Im Geschäftsjahr 2015 wurden durchschnittlich beschäftigt: 
 
Angestellte 34 
Beamte  2 
 36 
 
 
Die Betriebsleiterin von Münster Marketing ist Frau Bernadette Spinnen. Die Gesamtbezüge der 
Werksleiterin betragen 2015  90 T€ Brutto (2014: 88 T€). 
 
Das Honorar des Abschlussprüfers belief sich in 2015 auf 6 T€  (Vorjahr: T€ 6) und entfiel aus-
schließlich auf Abschlussprüfungsleistungen. Für Steuerberatung fiel 2015 kein Aufwand an 
(Vorjahr: 3 T€). 
 
 
Münster, den 18.05.2016 
 
gez. 
Bernadette Spinnen

Beschlussvorlage

2759 Zeichen

V/0452/2016 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Münster Marketing 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Feststellung des Jahresabschlusses von Münster Marketing für das Wirtschaftsjahr 2015 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
14.06.2016 Betriebsausschuss Münster Marketing Vorberatung 
29.06.2016 Haupt- und Finanzausschuss Vorberatung 
29.06.2016 Rat Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Der Jahresabschluss 2015  von Münster Marketing (Anlage) mit einer Bilanzsumme von 
1.283.255,15 EUR wird festgestellt. 
 
2. Die Gewinn- und Verlustrechnung für das Wirtschaftsjahr 2015 weist einen Jahresübe rschuss 
von 13.241,24 EUR aus. Der Jahresüberschuss wird in die Rücklage eingestellt. 
 
3. Der Betriebsausschuss Münster Marketing wird für das Wirtschaftsjahr 2015 entlastet. 
 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Es entstehen keine Kosten und keine Folgekosten. 
 
 
 
Begründung: 
 
Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft C oncunia GmbH aus Münster, vertreten durch Herrn Jü rgens, 
hat im Auftrag von Münster Marketing den Jahresabschluss und den Lagebericht des Wirtschaftsja h-
res 2015 geprüft. Die geprüften Unterlagen sind gemäß der Betriebssatzung von Münster Ma rketing 
dem Betriebsausschuss und dem Rat vorzulegen. Ferner wird der Beirat von Münster Ma rketing über 
den Jahresabschluss und den Lagebericht informiert. 
 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0452/2016 
Auskunft erteilt: 
Frau Wilken 
Ruf: 
492 27 32 
E-Mail: 
Wilken@stadt-muenster.de  
Datum: 
23.05.2016 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0452/2016 
Zu 1. 
Jahresabschluss 
 
Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des HGB und den geltenden Vorschriften der E igen-
betriebsverordnung (EigVo NW) aufgestellt. 
Lagebericht 
 
Zum Lagebericht (Geschäftsbericht) wurde seitens der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Concuni a 
festgestellt, dass dieser insgesamt ein e zutreffende Vorstellung von der Vermögens -, F inanz-, und 
Ertragslage der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung vermittelt und die wesentlichen Chancen und Ri-
siken der künftigen Entwicklung zutreffend darstellt. 
Prüfungsergebnis 
 
Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Concunia GmbH erteilt Münster Marketing für das Wirtschaftsjahr 
2015 einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. 
 
Die weiteren Einzelheiten zum Jahresabschluss sowie zum Lagebericht können den beigefügten U n-
terlagen entnommen werden. Darüber hinaus werden die Abschlussergebnisse von  der Co ncunia 
GmbH in der Betriebsausschusssitzung am 14.06.2016 im Einzelnen erläutert. 
 
Zu 2. 
 
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Jahresüber-
schuss 2015 in Höhe von 13.241,24 EUR wird in die Rücklage eingestellt. 
 
 
 
I.V. 
 
gez. Peck 
Stadtrat 
 
 
 
 
Anlagen: 
Jahresabschluss 
Geschäftsbericht

Geschäftsbericht 2015 von Münster Marketing

75544 Zeichen

Geschäftsbericht
2015
MÜNSTER MARKETING
Projekte und Partner.  
Ziele und Zahlen.

„Stadtmarketing muss die Stadt von den Menschen her denken, ihre Bedürf -
nisse müssen im Mittelpunkt der Arbeit stehen. Wenn Ihnen das gelingt und 
Sie dabei eine Orientierungsfunktion in der Stadt übernehmen, machen Sie es 
richtig.“ (Marketingwissenschaftler Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Heribert Meffert, 
Public Marketing, bcsd-Sonderheft, April 2016)
Wir haben im Geschäftsjahr 2015 in diesem Sinne versucht, unsere Arbeit 
„richtig zu machen“. Wir haben gemeinsam mit der Stiftung Bürger für Müns-
ter, den örtlichen Medien und der Sparkasse Münsterland Ost mit dem Projekt „Gutes Morgen 
Münster“ die Menschen in unserer Stadt offen gefragt, was sie für die Zukunft ihrer Stadt 
schon jetzt tun und wir haben uns dabei im Zuhören geübt – eine Grundvoraussetzung für 
all jene, die über Stadtprofile, Stadtbilder und Stadtqualitäten sprechen und sie nach außen 
vermitteln sollen.
Wir haben mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel (EKS) eine Auszeichnung für Münster er -
rungen, die ein Wegweiser für Münsters Zukunft ist als Stadt des ernst gemeinten Dialogs, 
auch des interreligiösen. Die Haltung der Münsteranerinnen und Münsteraner zu den Flücht -
lingen in unserer Stadt und ihre unbeirrte Integration-und Unterstützungsarbeit zeigen, dass 
eine solche Auszeichnung weit mehr ist als nur eine Ehrennadel oder ein Pokal. Münster ver -
steht sich als eine Stadt des Dialogs und nimmt dieses Selbstverständnis sehr ernst. Und daher 
haben wir die Verleihung des Siegels und die Anbringung am Rathaus selbstverständlich im 
öffentlichen Raum gefeiert und dazu ein Mahl organisiert mit vielen Trägern der Friedensarbeit 
in der Stadt und für all ihre Bewohnerinnen und Bewohner.
Wir sind auch neue Wege gegangen in der Vermarktung unserer Stadt und in der (touristischen) 
Kommunikation, indem wir immer mehr auf die Kommunikationsstärke der Bürgerinnen und 
Bürger selber setzen. Wir bitten sie, ihre Münster-Bilder ins Netz zu stellen und sich als Bot -
schafterinnen und Botschafter für ihre Stadt zu fühlen und für Münster zu werben.
Die Stärken in der eigenen Stadt suchen – das war auch das Erfolgsrezept unseres Stadtfestes. 
Nach jahrelangem Ringen ist es gelungen, ein von nahezu allen Besuchern so empfundenes 
„Münster-Fest“ zu feiern. Sein Geheimnis: zehn erfahrene, kreative und mutige Gastronomen 
aus unserer Stadt, eine selbstorganisierte Veranstaltergemeinschaft, ein Konzept, das sich an 
den räumlichen Strukturen unserer Stadt, also an ihrem „Sinn“ orientiert und eine Verwaltung, 
die mitdenkt , mithilft und krisenfest ist. 
Unser Stadtfest heißt zu Recht: „Münster mittendrin“ – eine Verortung, an der sich auch das 
Stadtmarketing Münsters orientieren muss, wenn es „alles richtig machen“ will.
Bernadette Spinnen 
Leiterin Münster Marketing
2

GUTES MORGEN MÜNSTER 
 Seite 4 – 5
 WISSENSCHAFTSSTADT MÜNSTER 
 Seite 6 – 8
 STADT DES WESTFÄLISCHEN FRIEDENS
 Seite 9 – 11 
 STARKE INNENSTADT
 Seite 12 – 15
 ERFOLGREICH TAGEN SEIT 1648
 Seite 16 – 17
 ATTRAKTIV FÜR GÄSTE 
 Seite 18 – 21
 AUSLANDSMARKETING IM VERBUND 
 Seite 22
 ONLINE MARKETING
 Seite 23
 CHANCEN UND RISIKEN
 Seite 24
 AUSBLICK 2016
 Seite 25
 ORGANISATION, ORGANE, GREMIEN
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 BILANZ
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3

Unsere Botschaft: In Münster wissen wir, dass die Bürgerinnen 
und Bürger nicht auf die Stadt warten, wenn es um die Gestal -
tung ihrer Zukunft geht. Wir sind neugierig auf ihre kreativen 
Ideen und brauchen ihre Expertise – und sie werden die Haupt -
personen in unserem gemeinsamen Nachdenken über die Zu -
kunft sein. Im Gegensatz zu den meisten anderen Zukunftswerk- 
stätten ging es hier nicht um die Frage, was sich die Bürgerinnen 
und Bürger wünschen, sondern was sie bereits tun. Und es ging 
auch nicht darum, nach bestimmten inhaltlichen Vorgaben Ideen 
zu sammeln, die die Stadt (vielleicht) umsetzt, sondern die Bür -
gerinnen und Bürger – egal in welcher Rolle – als Akteure bei der 
täglichen Zukunftsentwicklung der Stadt wahrzunehmen.
Zu unserem nicht geringen Erstaunen, aber zu unserer großen 
Freude, haben 311 Projektträger ihre Projekte eingereicht. Die 
Palette reichte von der Bahnhofsmission über Firmen, die ihre 
Mitarbeiter beim „Gutes-Tun“ unterstützen, von städtischen  
Ämtern, wie den Abfallwirtschaftsbetrieben, die eine Tausch- 
börse für abgelegte Gegenstände eingerichtet haben, über Mit -
tagseintöpfe mit Stadtgesprächen, die kritisch den Hafenumbau 
begleiten, bis hin zur Universität, die ihr Wissen mit eigenen  
Ideen Kindern und Jugendlichen in der Stadt vermittelt.
Wie viele Städte in Deutschland, macht sich auch die Stadt Münster gerade auf den Weg, um über ihre 
Zukunft nachzudenken. Angesichts der großen gesellschaftlichen Umbrüche und Veränderungen stellt nie -
mand diese Notwendigkeit in Frage. Bevor aber ein systematischer Zukunftsprozess installiert wird, haben 
wir ohne jede Vorgabe alle Münsteranerinnen und Münsteraner, egal ob Firmen, Vereine, Verbände, Stadt
-
verwaltung, Wissenschaft, Einzelpersonen, lose Zusammenschlüsse, egal ob privat oder öffentlich finanziert, 
ganz offen gefragt, was sie für die Zukunft der Stadt bereits tun.
Gutes Morgen Münster
4

Gutes Morgen Münster war als offener Prozess angelegt, dessen Verlauf sich nach dem richtete, was uns die 
gemeldeten Projekte und deren Träger aufgegeben haben.
GUTES MORGEN MÜNSTER    01
Die Schritte im Projekt
Multiplikatoren, 
Weitersager und Unterstützer
Der eher unspezifische, ganz breit und niedrigschwellig ange- 
legte Aufruf an alle Münsteranerinnen und Münsteraner sich zu 
bewerben, wurde begleitet durch eine starke Motivationsarbeit 
vieler Netzwerkpartner aus allen Bereichen der Stadtgesellschaft. 
So konnte erreicht werden, dass eine Vielzahl von Projekten aus 
fast allen Themenfeldern städtischen Lebens und von ehrenamt -
lichen Aktivitäten bis zu Forschungsinitiativen motiviert wurden. 
Juroren, Experten 
und wohlmeinende Kritiker
Maßgeblich zum Erfolg des Projektes beigetragen haben die vier 
Persönlichkeiten Prof. Dr.-Ing. Klaus Selle (RWTH Aachen, Lehr -
stuhl für Planungstheorie und Stadtentwicklung), Prof. Dr.-Ing. 
habil. Dr. h.c. Dagmar Schipanski (ehemalige Präsidentin des Thü-
ringer Landtages und Kandidatin zur Wahl des Bundespräsiden -
ten), Frauke Burgdorf (Vorständin der Montag Stiftung Urbane  
Räume) und Prof. Dr. h.c. Kasper König (Künstlerischer Leiter der 
Skulptur Projekte Münster, ehemaliger Direktor des Museums 
Ludwig in Köln), die komplett ehrenamtlich die extrem schwie -
rige Benennung von 27 exemplarischen Projekten verantwortet  
haben. Und viel mehr noch: Sie waren kritische Begleiter unserer 
Idee, immer bereit die Wahrheit zu sagen und für Qualität und 
Seriösität zu sorgen und das mit einer wachsenden Begeisterung 
für das, was die Menschen in unserer Stadt für deren Zukunft tun.
Zuhörer, Frager und Lernwillige
Das Gutes Morgen Münster-Team bei Münster Marketing hat 
über viele Monate die Aktivitäten von mindestens 311 Initiativen, 
Institutionen oder Firmen eng begleitet. Wir haben dabei mehr 
gelernt als organisiert, viel investiert und noch mehr gewonnen. 
Wir haben Projekte besucht und vor allem gefragt und viel ge -
staunt. Eine Arbeit, die Tagesgeschäft sein sollte für diejenigen, 
die berufsmäßig über die Stadt sprechen.
Lagerfeuer statt Leuchttürme
Am 29. November fand die große Abschlussveranstaltung im  
Jovel statt, zu der alle Bewerberinnen und Bewerber eingeladen 
waren. Dort sind alle 311 Projekte gewürdigt worden; die kom -
plett anwesende Riege der Expertinnen und Experten hat persön -
lich die 27 Beispiele für ein Gutes Morgen Münster vorgestellt. 
Ihre zentrale Botschaft: Es gibt bei dieser Frage keine Gewinner 
oder Verlierer. Die herausgehobenen Projekte zeigen exempla -
risch, worum es geht. Und: Gutes Morgen Münster geht weiter; 
wir brauchen alle Partner für den Prozess der „MünsterZukünf -
te“. Gutes Morgen Münster hat bereits jetzt viel Aufmerksamkeit 
weit über Münster hinaus erregt. Weil alle Städte nach Wegen 
suchen, ihre Bürger zu Akteuren ihrer Zukunft zu machen, ist 
unser Weg von besonderem Interesse für viele.
 Die 27 ausgezeichneten Projekte:
 · Funky e.V.
 · Coerde pur
 · Cactus Junges Theater
 · 4tel Fest 
 · Betriebsrallye der Stiftung Bürger für Münster
 · Infopunkt-Hiltrup
 · Projekt „Wechselstuben“ der Abfallwirtschaftsbetriebe 
Münster (AWM)
 · Münsterhonig, Stadtimkerei
 · Farid's QualiFighting
 · Cinema & Kurbelkiste
 · Bahnhofsmission mobil
 · Münsteraner Allianz gegen Krebs MAgKs
 · Projekt TeamPlayer, orderbase consulting GmbH
 · Anti Rost Münster e.V.
 · Flüchtlingshilfe Gievenbeck/Sentrup 
 · Exzellenzcluster Religion und Politik, WWU Münster
 · JIPA –  Jugendliche inklusiv politisch aktiv
 · Bürgerbad Handorf
 · Projekt „Plus 1“ des Jugendausbildungszentrums  
JAZ gGmbH
 · Gesellschaft für Bioanalytik Münster e.V.
 · Lulu banal
 · Q.UNI Kinder- und Jugend-Uni Münster, WWU Münster
 · Grünflächenunterhaltung
 · Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe, FH Münster
 · Begegnungszentrum Sprickmannstraße e.V.
 · „Förder-Forder-Projekt“, Internationales Centrum für  
Begabungsforschung, WWU Münster
 · Projekt „Heimat-Helfer-Borsten-Freizeit“ der  
FH Münster und der Westfalenfleiß GmbH
5

Wissenschaftsstadt Münster
Das Bündnis aus Stadt, Universität, FH Münster, Wirtschaft 
und Vertretern ausgewählter Institutionen aus der Stadtgesell -
schaft gilt auch über Münsters Grenzen hinaus als beispielge -
bend für eine fundierte, politisch abgesicherte und professionelle  
Kooperation zwischen der Stadt und ihren Hochschulen. Das be -
stätigte auch das Modellprojekt „Science Scorecard“ des Stifter -
verbandes für die Deutsche Wissenschaft. Der Wissenschaftsstadt 
Münster wurden besondere Stärken durch die projekteunabhängi-
gen Kooperationsstrukturen (Allianz für Wissenschaft) mit einem 
etablierten Netzwerkbetreiber in der Verwaltung (Wissenschafts -
büro bei Münster Marketing), das Bekenntnis der Politik zur  
Wissenschaft und der Verankerung des Themas Wissenschaft in 
der Stadtgesellschaft sowie die hohe Anziehungskraft der Stadt 
und ihre Lebensqualität attestiert. Entwicklungspotential für 
Münsters wissensbasierte Stadtentwicklung wurde im Themen -
feld Internationalität und bei den Austauschprozessen zwischen 
Wirtschaft und Wissenschaft identifiziert. Die Ergebnisse der Eva-
luation sollen zur Weiterentwicklung der Allianz genutzt werden. 
Veranstaltungen der Wissenschaftsstadt
26./27. Juni: Tag der Nachhaltigkeit
Thema: Anders Leben! Aber wie?
Eröffnet wurde der Tag durch den nordrhein-westfälischen Umwelt-
minister Johannes Remmel. Rund um den Servatiiplatz gab es ein 
umfangreiches Veranstaltungsprogramm. Die Resonanz war un-  
erwartet groß, so dass es eine Neuauflage der Veranstaltung ge -
ben wird. Hervorgegangen ist der Tag der Nachhaltigkeit aus einer 
Initiative, die sich im Nachgang zur 2013 stattgefundenen Tagung 
„Höher, schneller, weiter? Erfolgsfaktoren für eine nachhaltige 
Stadtentwicklung am Beispiel der Stadt Münster“ gegründet hatte 
und seitdem von FH Münster, Westfälischer Wilhelms-Universität 
Münster und Münster Marketing weiter begleitet wurde.
27. Mai: Alternativ – Wissen erleben
Thema: „Körper und Geist“
Anmelde-Rekord beim 5. Alternativ-Tag für Studieninteressierte 
ab 50: über 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Re -
gion, von der niederländischen Grenze über das Sauerland  
bis hin zum Ruhrgebiet. Prof. Dr. Erwin-Joseph Speckmann  
nahm die Zuhörerinnen und Zuhörer in seinem Vortrag „Der  
erfahrbare Geist und sein Gehirn“ mit auf eine Expedition zu ak -
tuellen Fragen und neuen Erkenntnissen der Hirnforschung. Die 
Veranstaltung ist eine Kooperation der Kontaktstelle Studium 
im Alter der Westfälischen Wilhelms-Universität und Münster 
Marketing. 
„Wir werden einer der führenden Bildungs-, Wissenschafts-, Forschungs- und Entwicklungsstandorte in  
Europa.“ Diese mit Münsters „Integriertem Stadtentwicklungs- und Stadtmarketingkonzept“ vom Rat der 
Stadt Münster 2004 beschlossene Leitorientierung steht im Fokus von Münsters Allianz für Wissenschaft, 
in welcher Wissenschaft, Wirtschaft und Stadt gemeinsam die Profilierung und Positionierung Münsters als 
Wissenschaftsstadt vorantreiben.
6

WISSENSCHAFTSSTADT MÜNSTER    02
5. – 8. Juli:
Ausstellungsschiff MS Wissenschaft 
Auf seiner Tour durch rund 40 Städte in Deutschland und  
Österreich legte das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft auch in 
Münsters Hafen an, zeitgleich und passend zum Hafenfest. Die 
„Zukunftsstadt“ stand im Mittelpunkt des Wissenschaftsjahres. 
Mehrere tausend Besucherinnen und Besucher sahen die Aus -
stellung an Bord der „Jenny“, in der es um den Beitrag von Wis -
senschaft, Forschung und Technologie für die Entwicklung der 
zukunftsfähigen Stadt ging. Mit an Bord war in diesem Jahr das 
Exponat „Kluge Städte“ des Instituts für Geoinformatik (ifgi) der 
Uni Münster.
24. – 28. November: 
Münster International
Zum vierten Mal fand das internationale Alumnitreffen „Alumni 
meet CONNECTA“ in Münster statt. Die Westfälische Wilhelms-
Universität Münster und die Stadt Münster haben gemeinsam 
ehemalige Studierende und Wissenschaftlerinnen und Wissen -
schaftler aus Jordanien, Nigeria, Tunesien, Côte d’Ivoire, Vietnam 
und Indonesien eingeladen, um mit ihnen und Expertinnen und 
Experten vom Centrum für internationale Migration und Entwick-
lung und des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge über 
den Aufbau eines Alumni-Berater-Netzwerkes zu diskutieren.
5. November: Hochschultag
Rund 17.000 Schülerinnen und Schüler kamen mit ihren Lehrerin- 
nen und Lehrern zum Hochschultag, um an den Hochschulen in 
Münster Informationen über Studienfächer zu bekommen, Ver -
anstaltungen zu besuchen und den Studienort Münster kennen 
zu lernen. Der Hochschultag wird jährlich in Kooperation der 
Hochschulen und Münster Marketing veranstaltet.
Nanobioanalytik
3. – 5. September: 
Ausstellung „Laserlicht“
Das „UNESCO Jahr des Lichts“ haben Westfälische Wilhelms-
Universität Münster und FH Münster zum Anlass genommen, in 
Kooperation mit Münster Marketing die Ausstellung „Laserlicht“ 
in der Unterführung am Schlossplatz zu präsentieren.  Konzipiert 
von einer Designstudentin der FH Münster, wurden im Tunnel 
mehrere Stationen realisiert. Dort erfuhren die Besucherinnen 
und Besucher, was ein Laser alles kann und was ihn als Licht so 
besonders macht.
7. – 9. Dezember: 
Kongress NanoMed Europe 2015 
in Grenoble
Als prosperierender Nanotechnologie-Standort präsentierte sich 
Münster beim internationalen Kongress NanoMed Europe 2015 
in Grenoble. Die Allianz für Wissenschaft leistete einen wesent- 
lichen Beitrag zur Realisierung dieses wichtigen internationalen 
Messeauftrittes. Von der positiven Entwicklung Münsters als 
starkem Nanotechnologie-Standort profitiert unverändert der 
Kongressstandort. 
Beispiele aus 2015: 
 · Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Matrixbiologie
 · 12th International Conference of the European Chitin Society
 · 13th International Conference on Chitin and Chitosan
7

02   WISSENSCHAFTSSTADT MÜNSTER
Medizinische Prävention
5. März – 22. Mai: Ausstellung „Ein-
Blicke – Biomedizin und Bildgebung“ 
im Wissenschaftszentrum Bonn 
26. August – 20. September:
Ausstellung „Innere Welten“ 
in der Dominikanerkirche
Bürgernahe Spitzenforschung: Kaum ein wissenschaftliches The -
ma ist von so großem Interesse für die Bürgerinnen und Bür -
ger wie das der Gesundheit und der medizinischen Forschung. 
Die Ausstellung in Verbindung mit ihrem speziell auf die unter- 
schiedlichen Zielgruppen abgestimmten Begleitprogramm ist 
ein eindrucksvolles Beispiel für einen gelungenen Wissenstrans -
fer. Die Bilderausstellung in der Dominikanerkirche bescherte 
dem Cluster „Cells in Motion“ einen Besucherrekord: Mehr 
als 13.000 Menschen sahen 27 faszinierende und erstaunliche  
Bilder, die, aufgenommen mit Mikroskopen und Tomographen, 
auf eindrucksvolle Weise Einblicke in das Innerste des Körpers 
zeigten (Beispiel siehe S. 6 – Entstehendes Nervensystem).
Die Doppel-Ausstellung des Exzellenzclusters „Cells in Motion“ 
(CiM) und des Sonderforschungsbereichs 656 „Molekulare  
kardiovaskuläre Bildgebung“ mit Bildern und interaktiven Expo -
naten wurde unterstützt mit Mitteln der Allianz für Wissenschaft.
8. Oktober: Wie gesund ist gutes 
Essen – ist Genießen auch erlaubt?
Zum siebten Mal hieß es in den Münster-Arkaden „Wie gesund 
ist gutes Essen? Ist Genießen auch erlaubt?“. 
Im ausverkauften Restaurant-Café Pablo unterhielten Prof. Dr. 
Ursel Wahrburg und Prof. Dr. Guido Ritter vom Fachbereich  
Oecotrophologie · Facility Management der FH Münster die 
Gäste mit informativen Vorträgen und ausgesuchten Speisen. 
„Der Hype der Ohne-Produkte“ stand auf dem Programm. Die 
Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation von Münster Marketing 
mit der FH Münster, dem Restaurant-Café Pablo, dem SuperBio-
Markt und den MÜNSTER ARKADEN .
18. April: Welthypertonietag 
im Erbdrostenhof
„Bluthochdruck – Vorsorgen und gesund bleiben“
Koordiniert vom Universitätsklinikum Münster (Prof. Dr. Hermann 
Pavenstädt, Prof. Dr. Dr. Eva Brand) informierten Ärzte und Wis -
senschaftler umfassend über den Risikofaktor Bluthochdruck 
(Hypertonie). Namhafte Experten aus Münsters Kliniken, der 
Hochdruckliga, des KfH Nierenzentrums, der Hypertonie-Selbst -
hilfegruppe, der Stadt Münster sowie niedergelassene Hyperten -
siologen standen den Bürgerinnen und Bürgern dabei Rede und 
Antwort.
30. Mai: Weltnichtrauchertag 
im Erbdrostenhof
Rauchen auf eigene Gefahr?
Unter diesem Motto boten die internationalen Referenten der Ver-
anstaltung aus Wissenschaft und medizinischer Praxis jenseits des 
erhobenen Zeigefingers Informationen von der Kulturgeschichte 
des Rauchens bis hin zu Methoden der Prävention, insbesondere 
für junge Menschen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. 
Thomas Bauer, Referent für Forschung und Lehre am Universi -
tätsklinikum Münster.
Leitung: Prof. Dr. Ulrich Keil, ehemaliger Direktor des Instituts für  
Epidemiologie und Sozialmedizin der Westfälischen Wilhelms-  
Universität.
8

Stadt des Westfälischen Friedens
Eine der wichtigsten Aufgaben eines nachhaltig wirksamen Stadtmarketings ist es, die manchmal auch erst 
auf den zweiten Blick sichtbaren Stränge der Stadtgeschichte freizulegen und für ein gegenwärtiges und 
authentisches Stadtimage zu nutzen.
Der Kongress „History sells“ , gemeinsam mit dem Bundesver -
band City- und Stadtmarketing Deutschland (bcsd e. V.) ver -
anstaltet, brachte erstmals Stadthistoriker und Vertreter des 
Stadtmarketings aus ganz Deutschland und den Niederlanden 
zusammen. Referenten und Teilnehmer diskutierten die Frage, 
warum Stadtgeschichte ein zentrales Thema im Stadtmarketing 
ist, welche Konflikte es bei der „Übersetzung“ der Geschichte 
gibt, wie sie trotzdem gelingen und wie die Kommunikation mit 
den Stadthistorikern dabei helfen kann. Dabei stand die zentrale 
Frage im Mittelpunkt: Wie erzählt man seine Stadtgeschichte 
„richtig“ und wie kann man eine breite Öffentlichkeit dafür be -
geistern?
Die Ergebnisse werden publiziert; aus der Tagung ist ein Em- 
pfehlungspapier des Bundesverbandes City- und Stadtmarketing 
Deutschland für alle deutschen Stadtmarketingorganisationen 
entstanden.
Jan Wilhelm Sieburgh 
(ehem. Direktor  des Rijksmuseums Amsterdam)
9

Am 15. Mai 2015 – dem Tag des Friedensschlusses, der zur 
Selbstständigkeit der Niederlande führte – fand auf dem Prinzi- 
palmarkt ein Festakt zur Anbringung des Siegels statt, an dem 
alle Bürgerinnen und Bürger Münsters und Osnabrücks teil- 
nehmen konnten.
Der Einladung zum Festakt sind zahlreiche Menschen gefolgt; 
prominente Rednerinnen und Redner, darunter die Kulturstaats -
ministerin Prof. Monika Grütters, die Wissenschaftsministerin 
des Landes NRW Svenja Schulze, aber auch die Leibniz-Preis- 
trägerin Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger, bescheinigten dem 
Siegel eine große Bedeutung für die Strahlkraft der Städte  
Münster und Osnabrück und ein immenses inhaltliches Poten- 
tial angesichts der wachsenden Probleme in unserer Welt.
Münsters Bürgerinnen und Bürger legten durch ihre Teilnahme 
am Friedensmahl auf dem Prinzipalmarkt Zeugnis davon ab, für 
wie bedeutend und relevant sie diese Auszeichnung und die da -
mit verbundene Verpflichtung der Stadt und ihrer Bürger halten. 
Das Friedensmahl wurde als Veranstaltungsform gewählt, weil 
das gemeinsame Mahlhalten in gelöster Stimmung in fast allen 
Epochen und Kulturen als symbolische Handlung eingesetzt 
wird, um Frieden, Bündnisse und Freundschaften zu stiften und 
zu erhalten (Prof. Gerd Althoff, Exzellenzcluster „Religion und 
Politik“ an der WWU Münster). Das Friedensmahl wurde vom 
Trägerkreis Münsteraner Friedensmahle, vom Integrationsrat 
und von der Stadt Münster/Münster Marketing gemeinsam aus -
gerichtet und die Idee war, dass jeder als Gastgeber eigene Gäste 
einladen kann, um an Tischgruppen gemeinsam mit ihnen ins 
Gespräch zu kommen. Die Bürgerinnen und Bürger haben dieses 
Angebot sehr gerne genutzt; alle Tische waren besetzt.
Europäisches Kulturerbe-Siegel
Am 15. April 2015 wurde das Europäische Kulturerbe-Siegel (EKS) in Brüssel an die Oberbürgermeister von 
Münster und Osnabrück, Markus Lewe und Wolfgang Griesert, verliehen.
03   STADT DES WESTFÄLISCHEN FRIEDENS
Die umfangreiche Bewerbung um das Siegel ist vom Amt für 
Denkmalpflege und dem Wissenschaftsbüro bei Münster Marke -
ting in Kooperation mit den Kolleginnen und Kollegen aus Osna -
brück erstellt und vom Arbeitskreis „Dialoge zum Frieden“ in der 
Allianz für Wissenschaft begleitet worden.
10

STADT DES WESTFÄLISCHEN FRIEDENS    03
Veranstaltungen
Mit Unterstützung der Allianz für Wissenschaft fand in der FH 
Münster die Podiumsdiskussion statt. Über das Zusammen- 
wirken von Außenpolitik, Wissenschaft, humanitären Organisa -
tionen in einer Zeit, in der die Notwendigkeit effektiver huma -
nitäre Hilfe mehr denn je vor Augen geführt wird, diskutierten 
im vollbesetzten Hörsaal Prof. Dr. Joachim Gardemann, Leiter 
des Kompetenzzentrums Humanitäre Hilfe der FH Münster,  
Christoph Strässer (MdB), Beauftragter der Bundesregierung für 
Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe im Auswärtigen 
Amt, und Sid Johann Peruvemba, Vorstandsmitglied des Ver- 
bandes Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisa -
tionen / stellvertretender Generalsekretär von Malteser Interna -
tional Europa.
Mit 60 ausgewählten Schülerinnen und Schülern der Jahrgangs -
stufen 10 bis 12 diskutierten Fachreferenten und Journalisten 
die Rolle der Medien bei der Darstellung von Krieg und gewalt- 
samen Konflikten. Dass die mediale Aufbereitung von Kriegs -
ereignissen und Propaganda weit in die Geschichte Europas 
reicht, kam ebenso zur Sprache, wie das Vertrauen in die Medien- 
berichterstattung bei aktuellen Konflikten.
21. Januar: Podiumsdiskussion „Humanitäre Hilfe und Außenpolitik – 
Zusammenarbeit zwischen Prinzipien und Praxis?“
aus über 30 Religionsgemeinschaften den 
Empfang für Gespräche in der Bürgerhalle 
der Rathauses. 
Zum Gedenken an die Opfer der Terror -
anschläge in Paris setzten die Oberbür -
germeister Markus Lewe (Münster) und 
Wolfgang Griesert (Osnabrück) gemein -
sam mit Vertretern der islamischen, jü -
dischen und christlichen Gemeinden auf 
dem Domplatz ein starkes Signal für das 
friedliche Zusammenleben der Religionen.
Im Anschluss an das Treffen der Reli- 
gionsgemeinschaften veröffentlichten die 
Oberbürgermeister eine gemeinsame Er- 
klärung: „Erklärung im Anschluss an einen Empfang von ca. 110 
Vertreterinnen und Vertretern aus über 30 Religionsgemein- 
schaften in Münster und Osnabrück am 19. November 2015 
durch die Oberbürgermeister Markus Lewe (Münster) und Wolf -
gang Griesert (Osnabrück) im Rathaus zu Münster“. Das nächste 
Treffen findet im Rathaus von Osnabrück statt.
19. November: Treffen der Religionsgemeinschaften und Konfessionen
Erstmals fand das Treffen der Religionsgemeinschaften und Kon-
fessionen im Friedenssaal gemeinsam mit der Stadt Osnabrück 
statt und führte damit die gemeinsamen Aktionen anlässlich 
der Verleihung des Europäischen Kulturerbe-Siegels fort. Nach 
der traditionellen Lichterzeremonie zum Zeichen für Toleranz 
und Dialog nutzten die rund 110 Vertreterinnen und Vertreter 
22. Oktober: Schülerakademie „Feind im Bild“ – 
Medienberichterstattung zwischen Krieg und Frieden
11

Starke Innenstadt
Die Erweiterung der Innenstadt mit ihren attraktiven Geschäften 
und besten Lagen  machen kleinen Quartieren wie dem Verspoel, 
dem Kuhviertel und dem Kiepenkerlviertel zu schaffen. Auch der 
Alte Fischmarkt bedarf der Unterstützung, wenn es um die An -
bindung an die Innenstadt geht.
Der Verlust weiterer inhabergeführter Geschäfte, zuletzt das Café 
Kleimann, vorher Café Grotemeyer, zeigt, dass der rasante Wan -
del im Einzelhandel auch vor Münster keineswegs Halt macht.
Die Arbeit am Erhalt der Stärke unserer Innenstadt gewinnt vor 
diesem Hintergrund eine neue Bedeutung. Den Verantwort- 
lichen in Stadt und Handel, aber auch den Eigentümern und in 
der Gastronomie, ist klar, dass die Arbeit für eine auch künftig  
attraktive Stadt mit interessanten Läden und höchster Aufent -
haltsqualität für alle Bürger wie Besucher nur gemeinsam erfolg -
reich sein kann und dass in der Arbeit ein stärkerer Fokus auf 
dem Quartiersmanagement liegen muss.
Nach nunmehr fast 15 Jahren der gemeinsamen kontinuierlichen Arbeit am Profil der Innenstadt stellen 
Entwicklungen vor allem im Handel die Kooperation von Stadt und Innenstadtakteuren vor neue Heraus -
forderungen: Der Online-Handel schwächt den stationären Einzelhandel in allen Städten. Hier gilt es, mit 
interessanten Geschäften in B-Lagen, der bestmöglichen Stadtatmosphäre und mit großen Anstrengungen 
in den Bereichen Service, Kunden- und Besucherfreundlichkeit dafür zu sorgen, dass Münster auch in Zu
-
kunft ein attraktiver Einzelhandelsstandort mit vielen Besuchern bleibt.
Alter FischmarktKiepenkerlviertel
12

STARKE INNENSTADT    04
Planung Windthorststraße 
Die Windthorststraße stand in 2015 im Fokus eines gemein-  
samen Planungsprozesses der Stadt sowie der beiden Netzwerke 
ISG Bahnhofsviertel und Initiative starke Innenstadt (ISI). Ziel  
des Verfahrens war es, die unterschiedlichen Ansprüche von Fuß-
gängern und Radfahrern, Handel und Dienstleistungen, Gastro -
nomie, Bewohnern und Immobilieneigentümern in ein zukunfts-  
fähiges Konzept für den Straßenzug vom Bahnhof in die Stadt zu 
integrieren.
Im März 2015 startete der Planungsprozess mit einer großen, 
öffentlichen Veranstaltung. Unter Begleitung des Planungs-  
amtes und Münster Marketing folgten zwei Workshops und eine  
begleitende Online-Beteiligung. Anlieger, Pendler, Nutzer, Ex -
perten und Interessierte formulierten in diesem Rahmen ihre 
Vorstellungen von der zukünftigen Gestaltung und Nutzung der 
Windthorststraße. Darüber hinaus wurden konkrete Zielvorstel -
lungen formuliert. Auf der Grundlage der Ergebnisse aus der öf -
fentlichen Beteiligung haben vier Planungsbüros an konkreten 
Entwürfen für die Windthorststraße gearbeitet. Nach einer öffent-
lichen Präsentation und anschließender Jurysitzung ist der Ent -
wurf von dem Büro Lohaus.Carl aus Hannover ausgewählt worden. 
Aktuell wird die Machbarkeit der Realisierung überprüft. Aller 
Wahrscheinlichkeit nach findet noch in 2016 eine probeweise Um- 
möblierung im Teilabschnitt Windthorststraße von Hauptbahnhof 
bis Museum für Lackkunst statt.
Kiepenkerlviertel und Kuhviertel
Auch in den Quartieren Kiepenkerlviertel und Kuhviertel gibt 
es Aktivitäten zur Attraktivität der Lagen, die von der ISI und  
Münster Marketing gemeinsam mit den Fachämtern der Stadt 
motiviert und begleitet werden.
Verfügungsfonds
Mit dem Verfügungsfonds stellt das Land NRW den Kommunen 
ein flexibles Förderinstrument zur Verfügung, mit dem in privat- 
öffentlicher Partnerschaft Infrastrukturmaßnahmen in der In -
nenstadt umgesetzt werden können. So hat der Beirat des Ver -
fügungsfonds Mittel bereitgestellt, die als Ergebnis aus dem 
Windthorststraßen-Planungsprozesses zur Aufwertung des Har-  
sewinkelplatzes beitragen werden. Dabei geht es um die Um- 
setzung des Lichtkonzeptes auf den Fassaden der Graf von Mer -
feldtschen Verwaltung und auf dem Platz, um die Verbesserung 
der Aufenthaltsqualität durch Schaffung von Sitzgelegenheiten 
und um die Stärkung der Wegebeziehung zwischen Windthorst -
straße und Ludgeristraße. 
Auch die durch den Verfügungsfonds ermöglichte Renovierung 
und Wiederinbetriebnahme der „Weltzeituhr mit Glocken- und 
Figurenspiel“ an der Rothenburg wird durch eine additive 50 % - 
Förderung des Verfügungsfonds möglich.
Verspoel
Am Verspoel hat sich eine bürgerschaftliche Initiative (ansässige 
Gewerbetreibende und Eigentümer) gegründet, die gemein -
sam mit der Stadt Münster (Münster Marketing, dem Amt für 
Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung und der Wirt-  
schaftsförderung Münster) Maßnahmen zur Aufwertung und 
besseren Wahrnehmung der Straße aktiv angeht. Vor dem Hin -
tergrund der gesamten Innenstadtentwicklung, hat die msd 
(Münsters school of design) das städtebauliche Entwicklungspo -
tentiaI für den Verspoel thematisiert und drei kreative Modelle 
entwickelt, die Ideen zur möglichen Umsetzung bieten.
Entwurf der Windthorststraße des 
Planungsbüros Lohaus.Carl aus Hannover
13

Veranstaltungen und Feste
In einer Zeit, in der die Menschen zu sehr großen Teilen digital und online ihre Welt erleben und erfahren, 
wächst dem Stadtmarketing mehr als bisher die Aufgabe zu, die Stadt für die Bürgerinnen und Bürger und 
ihre Besucher und Gäste zu einem analogen Erlebnis zu machen. Dabei muss es gelingen, die Besonder-
 
heiten und Stärken des Stadtraumes für die Menschen aufzuschließen und möglichst ohne große Barrieren 
zugänglich zu machen. Besonders solche Veranstaltungen und Feste sind dazu geeignet, die nicht nur rein 
konsumptiv agieren, sondern die zum Mittun und zur zwanglosen Begegnung einladen und solche, die die 
Stadt nicht nur zeigen wie sie ist, sondern auch wie sie sein könnte.
04   STARKE INNENSTADT
18. – 21. Juni: FLURSTÜCKE 015
Die Stadt einmal ganz anders anzuschauen – dazu lud in beson -
derer Weise das Internationale Festival „FLURSTÜCKE 015“ ein, 
das vom Theater im Pumpenhaus, dem Theater Titanick, der 
Filmwerkstatt und der Kunsthalle Münster konzipiert und kura -
tiert wurde. Ein Programm aus Schauspiel, Tanz, Performance,  
Paraden und Installationen zeigte ein neues, ungewohntes Bild 
unserer Stadt mit ihrer Schönheit, aber auch mit ihren Ecken und  
Kanten. Das Fest für die Bürgerinnen und Bürger im öffentlichen 
Raum und bei freiem Eintritt hat die Stadt temporär tatsächlich 
verändert.
Wir bedanken uns bei der künstlerischen Leitung der 
Flurstücke für das sehr besondere Lob: 
„Manchmal sind Kategorien und Rubriken zu unscharf. 
So auch hier. Wir mussten eine neue Kategorie erfinden – 
für die monatelange Unterstützung, die wir von der  
Leitung und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des 
Stadtmarketing Münster während der Planungs- und  
Realisierungsphase von „ FLURSTÜCKE 015 “ erhalten  
haben. Förderer ist zu wenig. Ermöglicher ist richtig!“
3. Mai: Hansemahl
Zum zwölften Mal fand auf dem Prinzipalmarkt das Hansemahl 
statt – erneut in Kombination mit dem verkaufsoffenen Sonntag. 
Trotz Regenwetter hat sich die Rekordzahl von 9.700 Schnittchen 
von den Tabletts auf die Teller der Gäste bewegt. Die Bewirtung 
durch die Vertreterinnen und Vertreter des Handels ist ein wei- 
teres Markenzeichen dieser Veranstaltung, zu der inzwischen  
immer mehr Gäste aus ganz Deutschland und dem angrenzen -
den Ausland gezielt anreisen.
14

STARKE INNENSTADT    04
Auch das neue Stadtfest, von vielen Münsteranerinnen und 
Münsteranern eingefordert und gewünscht, konnte durch seine 
Orientierung an den räumlichen Gegebenheiten der Stadt und 
mit seinen Beteiligungsmöglichkeiten für möglichst viele Men -
schen gewinnen. Die Unterhaltungsinseln analog der Wegestruk -
tur in der Innenstadt und das sehr facettenreiche Programm mit 
unterschiedlichen Ausprägungen an den verschiedenen Stand- 
orten machten den Charme des Festes aus, das zu Recht „Münster 
Mittendrin“ heißt und jährlich am 2. Juli-Wochenende stattfinden 
wird. 
Das große Konzert auf dem Domplatz, u.a. mit Cool and the 
Gang, gehörte dazu, genauso wie das Kinderprogramm oder die 
Programmbühnen mit Künstlern aus Münster und Umgebung.
„Schauraum“ –  traditionell und doch jedes Mal neu! 
Münster feierte seinen „Schauraum“ auch in 2015 im bewährten 
Rahmen, mit neuen attraktiven Inszenierungen wie dem Pick- 
nick auf der grünen Wiese am Alten Fischmarkt und Projekten wie 
dem Laserlicht, einer ideenreichen Lichtinstallation unter Müns -
ters Schlossplatz im Rahmen des „UNESCO Jahr des Lichts“. 
Das Exzellenzcluster „Cells in Motion“ (CiM) der Universität gab  
in der Dominikanerkirche mit farbenprächtigen Bildern Einblicke 
in das eindrucksvolle Innere von Organismen. Erfolgreiche Kon -
stanten der Veranstaltung bildeten u.a. die Nacht der Museen 
und Galerien mit gut 40 Ausstellungsorten, der Rote Platz im  
Rathausinnenhof, die Piazza am Erbdrostenhof und die Ausstel -
lung „hbf“ im Bahnhofsquartier. 
3. – 5. September: Schauraum – Das Fest der Museen und Galerien
10. – 12. Juli: Stadtfest „Münster Mittendrin“
Konzert von Johannes Oerding auf dem Domplatz
15

Die Kongressinitiative Münster – ein Projekt von Münster Marketing mit neun Förderern aus Stadt und 
Region – verantwortet die Werbung, die Akquisition und die Begleitung von Kongressen in unserer Stadt. 
Tagungen und Kongresse schärfen das Profil der Stadt, sie  
lenken den Fokus der Scientific Community auf die Wissen -
schaftsstadt und bringen auch Internationalität nach Münster.
Erfolgreich tagen seit 1648
Das Kongressbüro bei Münster Marketing, der Netzwerk- 
knoten der Kongressinitiative MS, betreute 2015
215 Tagungen mit  38.876 Teilnehmern 
  53 eintägige Tagungen mit  7.126 Teilnehmern 
162 mehrtägige Tagungen mit  31.750 Teilnehmern 
Wir akquirieren Tagungen und Kongresse gezielt bei Ent -
scheidern aus Wissenschaft und Wirtschaft in unserer Stadt:
 · Einmal im Jahr laden wir Professorinnen und Professoren 
der münsterschen Hochschulen ein, um ihnen mit jeweils 
anderen Schwerpunkten „ihre“ Kongressstadt vorzustellen 
und sie dazu zu motivieren, den Kongress ihrer jeweiligen 
Fachgesellschaft nach Münster zu holen. So hatten 45 Teil -
nehmerinnen und Teilnehmer am 29. Mai die Gelegenheit, 
Münsters Hafenviertel als Kongressquartier kennen zu ler -
nen und dort auch hinter die Kulissen zu schauen.
Programm: MCC Halle Münsterland, Jovel, Ausstellungs -
halle Am Hawerkamp, Wolfgang Borchert Theater, TRYP 
Kongresshotel, StadtLupe
 · Regelmäßig organisieren wir Fortbildungsveranstaltungen 
und zweimal jährlich einen Erfahrungsaustausch für die -
jenigen, die an den Hochschulen für die Organisation von 
Tagungen, Meetings und Kongressen zuständig sind:
 
· 26. März (37 TN) 
 Programm: Solaaris, Zoo, Zoo-Restaurant, Haus Kump,  
 HWK-Bildungszentrum, Parkhotel Hohenfeld
 · 29. Oktober (30 TN)
 Programm: Theatertreff, Führung Theater, Kulturbahn-  
 hof Hiltrup, Vorstellung Münster RadGuide
 · 3. Dezember (15 TN) 
 Fortbildungsveranstaltung „Erfolgreich tagen“
60 bis 70 Prozent unseres gesamten Gästeaufkommens resul -
tieren auf dem Geschäftstourismus. Für 2015 hat alleine das 
Kongressbüro durch die abgewickelten Kongresse und Tagungen 
einen Bruttoumsatz von 11.068.050 Euro zu verzeichnen. Die da -
von profitierenden Wirtschaftszweige in der Stadt sind der Einzel- 
handel, das Gastgewerbe sowie Dienstleister (Museen, Taxi etc.).
Kongresse kommen nicht von allein in unsere Stadt. Neben der 
intensiven Pflege der Netzwerkarbeit mit Wissenschaft und 
Wirtschaft haben wir im Kongressbüro knapp 300 Aktivitäten im  
Sales-Bereich durchgeführt (gezielte Anrufe, persönliche Ter -
mine, Anfragen bei – potentiellen – Kongressveranstaltern). So 
konnten 2015 94 Festbuchungen realisiert werden sowie 27 feste 
Zusagen für 2016.
16

ERFOLGREICH TAGEN SEIT 1648    05
Wichtige Kongresse in 2015 (Auswahl)
21. – 26.02.:  European Winter Conference on Plasma  
   Specochemistry 2015 (700 TN)
08. – 10.05.: Musikschulkongress 2015 (1.500 TN)
27. – 29.05.:  ECIS (European Conference on Information  
   Systems) (700 TN)
28.08. – 04.09.:  ICCC 13 th / 12th EUCHIS (300 TN)
06. – 09.09.: Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik  
   (600 TN)
09. – 12.09.: 5. Münsterscher Bildungskongress (1.200 TN)
16. – 19.09.: DGG Jahreskongress (Deutsche Gesellschaft  
   für Gefäßchirurgie) (1.200 TN)
27. – 30.09.: 67. Jahrestagung der DGHM (Deutsche 
   Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie)  
   (1.000 TN)
Wiederkehrende Kongresse und Tagungen 2015 (Auswahl)
 · MUIMUN (Münster University International Model  
United Nations) das neunte Mal in Folge (250 TN)
 · Diabetes Kongress und Messe (gut 2.000 Fachbesucher)
 · Endoprothetik-Forum (400 TN)
 ·  Batterietag NRW (500 TN)
Schaut man sich die Übersicht der wichtigsten ausgewählten 
Kongresse an, so wird deutlich, dass die einzelnen Kongresse 
sich in den meisten Fällen auf eine Standort-Qualifikation bezie -
hen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die langjährige und 
kontinuierliche Arbeit an den Clustern der Wissenschaft in der 
Wissenschaftsallianz eine wichtige Voraussetzung für die Akqui -
se von internationalen und nationalen Kongressen darstellt.
Verbands- und Vereinsarbeit seit 2012
 · German Convention Bureau (GCB): Der Verband vermarktet 
Deutschland international und national als Standort für Kon -
gresse, Tagungen und Events. GCB ist der zentrale Ansprech -
partner für alle Kunden, die in Deutschland Veranstaltungen 
planen. Durch diese Mitgliedschaft profitiert das Kongressbüro 
Münster Marketing von vielen Synergien und „Know-how“ des 
Verbandes, aber auch von diversen Marketingmaßnahmen,  
an denen sich das Kongressbüro Münster Marketing beteiligen 
kann. Der Kongress- und Tagungsguide Münster ist auf den  
Internetseiten des GCB präsent. 
 · NRW Tourismus e. V.: Das Kongressbüro ist Mitglied im landes-
weiten Kompetenz-Netzwerk „Business“. Dieses ist eines der 
fünf thematischen Netzwerke, die der NRW Tourismus e. V. zur 
Umsetzung des Masterplans Tourismus Nordrhein-Westfalen 
aufgestellt hat. Seit Juni 2012 wird Münster über einen Online- 
Kongressplaner NRW beworben. Neben dem Kongressbüro 
Münster Marketing sind auch die Angebote des Messe und 
Congress Centrum Halle Münsterland sowie weiterer Hotels 
enthalten.
Kongress- und Tagungsguide
Unser Kongress- und Tagungs-
guide ist das bislang wohl um-
fassendste virtuelle Arbeits-  
handbuch für alle, die einen 
Kongress oder eine Tagung 
in Münster planen möchten 
und ein weiterer Baustein in 
dem Bemühen der Kongress -
initiative, den Tagungsstand -
ort Münster zu stärken. Den 
Online-Tagungsguide gibt es 
als PDF-Dokument auf den 
Seiten des Kongressbüros von 
Münster Marketing. 
www.kongresse-muenster.de
Finanziert wird der Tagungsguide über die Beiträge der Partner 
und dient auch als Werbemedium für den Kongressstandort. 2015 
haben 25 neue Partner die Vorteile dieser Kooperation für sich 
entdeckt und sind Mitglied geworden. Neu aufgenommen wurde 
das Kapitel „Dienstleistungen“ mit Anbietern aus den Bereichen 
Technik, Sicherheit, Fotografie, Catering, Floristik und Equipment. 
Im Februar hat das erste Netzwerktreffen unserer Partner im  
LWL-Museum für Kunst und Kultur stattgefunden, das uns auch 
wichtige Hinweise und Rückmeldungen zu unserer Arbeit gibt.
Unsere „grünen Seiten“: 
Nachhaltigkeit im Tourismus
Wir arbeiten mit unseren Leistungspartnern ständig an der  
Weiterentwicklung unserer Angebote für „Green Meetings“
 · der Weiterentwicklung unserer Internetseiten „Green Meetings“
 · der Ergänzung unserer Tagungspartner  
(Hotels, Gastronomen, Tagungsorte) mit Ökoprofit-Label 
und Green Globe-Zertifizierung
 · an der Integration zusätzlicher umweltfreundlicher  
Mobilität und Rahmenprogramme
 · Organisation und Zertifizierung von klimafreundlichen  
Tagungen und Kongressen
17

Die touristische Infrastruktur und das Preisniveau können ganz 
offenbar keine weiteren Steigerungen der Übernachtungszahlen 
motivieren. Und ganz offenbar bevorzugen zahlreiche touris- 
tische Gäste vor allem aus den Niederlanden Beherbergungs -
betriebe im Münsterland und – das ist nachweisbar – auf den  
Campingplätzen im Umland. Mit rund 20 % weniger Übernach -
tungen aus dem Nachbarland Niederlande schlägt dieser Trend 
Münster bleibt bei seinen Übernachtungszahlen mit 1.357.881 auf hohem Niveau stabil. 
Attraktiv für Gäste
Aus Kosten- und Effizienzgründen haben wir unsere Messeprä -
senz auf das Nötigste beschränkt. Wo immer es möglich ist, teilen 
wir uns Kosten für Personal und Messestand mit geeigneten Part-
nern. Die Messen, die wir besuchen, werden gezielt mit Blick auf 
ihre direkten Effekte auf das touristische Geschäft ausgewählt.
Anteile am Umsatz 
Wer verdient am Tourismus?
Übernachtungsgäste + Tagesbesucher (inkl. VFR)
– insgesamt 990,8 Mio. € –
Dienstleistungen
115,4 Mio. €
Einzelhandel
561,4 Mio. €
Gastgewerbe
(Beherbergung u. 
Gastronomie)
314 Mio. €
56,7%
11,6%
31,7%
(Quelle dwif 
Analyse 2011 S. 7)
in Münster durchaus zu Buche. Ganz anders sieht die Bilanz im 
Tagestourismus aus, der sich allerdings jeder exakten Messbar -
keit entzieht. Unser Seismograph in der Münster Information 
und in der Tourist Information am Friedenssaal im Rathaus mel -
deten 2015 deutlich mehr telefonische Anfragen und mehr Tages-
besucher aus den Niederlanden als bisher.
ÜbernachtungenAnkünfte (it.nrw)
Ankünfte und Übernachtungen Stadt Münster insgesamt
2010          2011          2012           2013          2014          2015
1.237.913
1.312.936
1.351.225
1.365.785 1.357.881
1.363.608
564.099
605.907
632.706
637.614
635.502
636.904
2 Mio.
1,5 Mio.
1 Mio.
500 Tsd.
0
Messen
13. – 18.01.: Vakantiebeurs in Utrecht  
 (Gemeinschaftsstand der Euregio)
04. – 08.03.: ITB Berlin, Thema: Fahrradstadt Münster 
 (in der NRW-Halle)
26. – 28.04.: Germany Travel Mart in Erfurt und Weimar 
 Thema: Skulptur Projekte 2017 
 (Münster Marketing, Münsters Top Hotels,  
 LWL-Museum für Kunst und Kultur ) 
03. – 04.10.: Tag der Deutschen Einheit in Frankfurt 
 (Gemeinschaftsstand in Kooperation mit  
 dem Münsterland e.V.)
Promotionstouren und Workshops
27. / 28.06.: Westfälische Hansetage in Lemgo 
 (Kooperationsstand mit Osnabrück)
14.10.: DZT Workshop in Brüssel (Belgien)
Messen und Workshops 2015
18

In einem sehr aufwendigen Prozess, in den auch die touristischen 
Leistungsträger wie Hotels und Ferienwohnungen einbezogen  
waren, ist im Frühjahr 2015 die Installierung eines neuen Hotel-  
buchungssystems gelungen. Das Reservierungssystem TOMAS 
wird heute in zahlreichen Städten und Regionen sowie Landesmar-
ketingorganisationen (u. a. Berlin, Hamburg, Thüringen, Schwarz- 
wald,  …) eingesetzt und zählt zu den führenden Online-Reser -
vierungssystemen im Destination-Marketing in Deutschland. 
TOMAS besitzt Schnittstellen zu mehr als 50 Channelmanagern 
(mit diesen Systemen können Hotels mit einer einzigen Eingabe  
mehrere Buchungsportale pflegen). Die Software bietet zudem  
auch Schnittstellen zu anderen Portalen wie beispielsweise  
BestFewo und liefert somit zusätzliche Vertriebskanäle für die 
Leistungsträger, ohne weitere Kosten zu verursachen.
Mit dieser neuen Software sind auch alle teilnehmenden Betriebe 
aus Münster auf den Seiten von www.geheimoverdegrens.nl zu 
finden und somit auch auf einem holländischen Portal buchbar. 
Jeder Kunde kann außerdem die Internetseite problemlos auf sei-
nem Smartphone aufrufen und auch via Smartphone und anderer 
Endgeräte wie Tablet touristische Leistungen buchen. Dass Holi -
daycheck als großes, bekanntestes Bewertungsportal in TOMAS 
integriert ist, bedeutet, dass auch unsere touristischen Kunden 
von der Bewertung der Hotels durch andere Besucher direkt pro -
fitieren. Das neue Reservierungssystem für Stadt und Region be -
deutet im Wesentlichen mehr Service für den Kunden: Die Darstel-
lung ist übersichtlicher und aktueller, große Fotos verbessern die 
Lesbarkeit und erhöhen die Attraktivität der Präsentation und ist 
mit vielen Informationen im Netz hinterlegt. Das Kongress- und 
Gruppenmodul bietet für die Hotels zudem eine sehr einfache und 
übersichtliche Möglichkeit, Zimmerkapazitäten zur Verfügung zu 
stellen. Wir sind daher jetzt auch in der Lage, jedem Kongressver-
anstalter sehr schnell die gewünschten Zimmerkapazitäten auch 
für größere Kongresse anzuzeigen und direkt zu buchen. Ebenfalls 
einfacher wird die Buchung von Gruppenreisen, die das System 
mit einem jeweils auf die Bedürfnisse zugeschnittenen attraktiven 
Angebot auch mit mehreren Hotels in einer ansprechenden Dar -
stellung zur Verfügung stellen kann.
Dass wir das Buchungssystem mit dem Münsterland teilen, ist 
ein immenser Vorteil bei der Kooperation in unserer Destination 
Münsterland und ein wichtiger Schritt in Bezug auf die Vertie -
fung der Zusammenarbeit.
ATTRAKTIV FÜR GÄSTE    06
Messeauftritt Germany Travel Mart
Erstmalig präsentierte sich die Stadt Münster auf der Germany 
Travel Mart (GTM) in Erfurt. Die Messe ist ein hochkarätig besetz-
tes Forum, auf dem deutsche Anbieter mit den entscheidenden 
Einkäufern der internationalen Reisebranche zusammentreffen 
und der größte Incoming Workshop für das Reiseland Deutsch -
land. Er wird von der Deutschen Zentrale für Tourismus initiiert. 
Zu den Partnern am Stand gehörten Münsters Top Hotels sowie 
das LWL-Museum für Kunst und Kultur. Die Themen waren die 
Skulptur Projekte 2017, Fahrradurlaub und Journalistenreisen. 
Resultat: 50 Kontakte
Neues Hotelreservierungssystem
Tourismusregion Münsterland 
Eine enge Zusammenarbeit sowohl im Sinne der Arbeitsteilung 
als auch der gegenseitigen Vermarktung pflegen wir mit dem 
Münsterland e. V.. Neben der gemeinsamen Teilnahme an der 
Internationalen Tourismus Börse in Berlin (ITB) und an anderen 
kleineren Messen und Veranstaltungen vermarkten wir gemein -
sam den Emsradweg, die Friedensroute, den Europaradweg R1 
und die Radroute „Historische Ortskerne“. 
Zu unserer Kooperation gehört auch der regelmäßige Austausch 
touristischer Leistungsträger aus der Region, z. B. der Gastrono-
men, und die Vermarktung regionaler Produkte.  Ein neues, ge- 
meinsames Buchungssystem vereinfacht die Zusammenarbeit 
im Sinne eines optimalen Services für den Gast erheblich.
19

06    ATTRAKTIV FÜR GÄSTE
In intensiver Zusammenarbeit mit unseren touristischen Leis -
tungsträgern, den Hotels, den Hotelverkäufern und Vertretern aus 
Gastronomie und Dienstleistungsgewerbe arbeiten wir ganzjährig 
zusammen in der Marktbeobachtung, entwickeln gemeinsame 
Angebote und organisieren Qualitätsanalysen. Auch das Produkt 
„Im Hotel ist die Tante die bessere Verwandte“, das in 2015 zum 
fünften Mal erfolgreich gestartet 
wurde, ist einer solchen Kooperation 
zu verdanken. Für die Münsterane -
rinnen und Münsteraner ist schon 
längst angekommen, dass sie ihre 
Gäste in der Zeit um den 20. Dezem-
ber bis Ende Januar zu vergünstigten 
Zimmerpreisen in den Münsteraner 
Hotels unterbringen können.
Printprodukte – eine Auswahl
Kurzurlaub 2016/2017
 Stadtführer
 Münster feiert 2016
Skulpturenführer
Hotelverzeichnis 2016
Adventsflyer 2015
Barrierefreier StadtplanKrimiführer
Jährlich werden unsere Basisprodukte relauncht und aktualisiert.
Tourismusmarketing machen wir gemeinsam
20

ATTRAKTIV FÜR GÄSTE    06
Service vor Ort
Münster Information
Eine gute Kommunikation der Stadt ist nicht nur dann vonnöten, 
wenn wir Menschen zu einer Besuchsentscheidung in Münster 
motivieren wollen, sondern ganz besonders auch dann, wenn sie 
bereits in der Stadt sind. Egal aus welchem Grund die Besucher 
kommen, sie sollten bestens adressiert, geführt und informiert 
werden. Ein wichtiger Baustein für diese Information und Betreu-
Information im Historischen Rathaus 
Nicht zu unterschätzen für den umfassenden touristischen  
Service und die Besucherinformation sind die Dienstleistungen 
der Tourist Information im Historischen Rathaus, die auch an 
Wochenenden und Feiertagen geöffnet ist. Inzwischen werden 
am Counter in der Bürgerhalle fast 70 % touristische Frage- 
stellungen im umfassenden Sinne bearbeitet. Rund 90.000 Be -
sucherinnen und Besucher haben 2015 allein den Friedenssaal 
im Historischen Rathaus besucht. Dazu kommen sicher noch 
rund 180.000 bis 200.000 Menschen, die sich am Counter in der 
Bürgerhalle zum Teil ausführlich beraten lassen und so ihren 
Münster-Aufenthalt vor Ort planen. Dazu werden Ausflugstipps, 
Radtouren-Vorschläge und Kartenmaterial, Veranstaltungskalen- 
der, Stadtpläne und Souvenirs vorgehalten. Der Vorverkauf für 
Stadtführungen und Stadtrundfahrten erfolgt ebenso vor Ort 
und wurde noch ausgebaut, wie es auch möglich ist, direkt Über -
nachtungen zu buchen.
Dass bei diesem großen Andrang von Besucherinnen und Besu -
chern noch immer keine barrierefreie Erschließung der Örtlich -
keit erfolgt ist, führt täglich zu Beschwerden und zum Teil auch 
zu problematischen und für die Menschen mit Handikap unwür -
digen Situationen.
Die Besuchszahlen im Friedenssaal sind seit Jahren eher rück -
läufig. 2015 haben 10.000 Besucher weniger als noch im Vorjahr 
den Friedenssaal selbst besucht. Das führt zu Umsatzrück- 
gängen in der Information im Rathaus von rund 9 %. Die Grün -
Prof. Kasper König, Kurator der Skulptur Projekte:
„Die Kombination von Tourist Info und Bürgerinformation 
in Münster ist sehr gut, auch der Eingang vom Stadthaus 
wie auch von der Straße aus (vis-a-vis Kaufhaus) ist prak -
tisch. Das Personal ist kompetent und freundlich, das Infor -
mationsangebot außerordentlich umfangreich und praktisch 
übersichtlich präsentiert. Von Behindertentoiletten, allein -
erziehenden Lesben bis Weidmannsheil ist alles dabei –  
das begeistert. Gratulation an die zuständige städtische  
Verwaltung!“
de dafür sind unterschiedlich. Zum einen hat die Stadt vor ei -
nigen Jahren aus konservatorischen Gründen beschlossen, 
die Besuchszahlen im historischen Friedenssaal eher zu redu- 
zieren. Zum anderen verzeichnen laut Tourismusbarometer 2015 
auch alle anderen Museen Besuchereinbrüche vor allem zum  
Jahresbeginn. Und schließlich attestieren uns Fachleute von  
außen immer wieder, dass die Aufbereitung des Themas „West -
fälischer Friede“ vor allem in der Bürgerhalle als Hinleitung zum 
Friedenssaal durchaus noch Potenzial hat. Im Zuge der Um- 
setzung des Europäischen Kulturerbe-Siegels soll daran gear- 
beitet und die Visualisierung sowie möglichst niedrigschwellige 
Informationen über das geschichtliche Ereignis und den Umgang 
der Stadt mit dem Thema verbessert werden.
ung der Gäste und der Bevölkerung vor Ort ist unser Service in 
der Münster Information. Hier informieren sich rund 300.000 
Menschen jährlich über alle Angebote und Facetten der Stadt, 
aber auch über städtische Dienstleistungen und die Dinge des 
täglichen Lebens. Eine Million Schriften wurden 2015 an die Be -
völkerung wie an die Gäste unserer Stadt ausgegeben. 
21

Historic Highlights of Germany (HHoG) und Geheim over de Grens
Mit unserem jährlichen Mitgliedsbeitrag bei den HHoG finan -
zieren wir gemeinsam mit 13 anderen historischen, touristisch 
attraktiven Städten aus Deutschland eine professionell agierende 
Geschäftsstelle, die gezielt die ausländischen Märkte bearbeitet. 
Münster ist dadurch auf internationalen Messen, Workshops,  
Social Media-Kanälen und in Medien präsent.
Über 5.000 Kontakte zu Pressestellen, Medien, Journalisten und 
Bloggern sind hier als potentielle Interessenten für unsere Inhalte 
identifiziert. Gemeinsam werden Studienreisen für Journalisten, 
Blogger und Reisefachleute organisiert. Ausgewählte Printpro- 
dukte wie z.B. die Adventswerbung werden für bestimmte Aus -
landsmärkte gezielt aufbereitet übersetzt und zielgruppenge -
recht gestaltet. Die Deutsche Tourismuszentrale unterstützt 
diesen Verbund zusätzlich und stellt uns Teile ihres weltweiten 
Vertriebs für unsere Städtewerbung zur Verfügung. 
Eine ebensolche Kooperation pflegen wir mit dem Projektbüro der 
Euregio „Geheim over de Grens“. Die Niederlande sind der wich-
tigste Quellmarkt für ausländische Gäste in Münster. Doch das 
ist kein Selbstläufer, sondern bedarf einer konstanten Marktbear -
beitung. Auch wenn es sich um das direkte Nachbarland handelt, 
funktionieren die Medienlandschaft und der Reisemarkt dort an -
ders als bei uns. Deshalb läuft die Kommunikation in die Nieder -
lande in großen Teilen ebenfalls über eine Kooperation mit dem 
Projektbüro der Euregio.
Ziel des Projektbüros ist es, in der deutsch-niederländischen 
Grenzregion Vernetzungs- und Vermarktungsstrategien für den 
grenzüberschreitenden Tourismus weiter zu entwickeln und zu 
stärken – mit Strahlkraft in beide Richtungen. Auch hier hat die 
Zusammenarbeit viele Vorteile: Die Mitarbeiter kennen sich im 
Niederlandemarkt aus, haben gute Kontakte zu den Medien und 
wissen, wie der Markt dort funktioniert. Er ist sehr viel direkter und 
spontaner, Social-Networks haben dort eine noch stärkere Bedeu-
tung für das Buchungsverhalten der Touristen und das touristische 
Geschäft spielt sich überwiegend im Internet ab. 
Das Budget, das in gemeinsame Kampagnen fließt, zahlt sich 
doppelt aus, da das Projektbüro als Teil der Euregio mit EU-  
Mitteln gefördert wird – hier liegt der Vorteil gegenüber einer klas-
sischen Agentur.
Die Zusammenarbeit mit dem Projektbüro geschieht zudem oft  
im Schulterschluss mit den Museen: 2014 besonders zur Eröffnung 
des LWL-Museums für Kunst und Kultur, 2015 zur Giacometti-  
Ausstellung im Kunstmuseum Pablo Picasso Münster, bei Presse- 
und Bloggerreisen, im Besonderen bei der Adventswerbung, den 
verkaufsoffenen Sonntagen und Shopping-Themen.
Auslandsmarketing im Verbund
Auch im Auslandsmarketing verfolgen wir die Strategie der konsequenten Netzwerkarbeit. Sie vergrößert 
unseren Verbreitungsradius erheblich und entlastet uns sowohl finanziell als auch personell. Unsere Ver -
bundpartner sind darüber hinaus Natur gegeben bestens informiert über die Zielmärkte und haben sich eine 
eigene Expertise dafür aufgebaut. 
22

Online Marketing
Neben den immer noch nachgefragten Printprodukten informieren sich die Besucherinnen und Besucher 
immer stärker über Onlinewege. 
Die Internetseite www.tourismus.muenster.de  ist die wichtigste 
Informationsquelle für Touristen, Tagungs- und Kongressplaner, 
Reiseveranstalter, aber auch für die Münsteranerinnen und 
Münsteraner. 705.000 Mal wurde die Seite von Januar bis De- 
zember 2015 aufgerufen. Über 2 Mio Seiten wurden angesehen, 
die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag bei gut 3 Minuten.
Münster Marketing bietet verstärkt den Touristen, Tagungsgästen 
und Kongressplanern Informationsmaterial zum Download an. 
In 2015 wurden 115.000 Broschüren, Flyer etc. heruntergeladen. 
Neben 590.000 Besuchern aus Deutschland wurde die Seite von 
internationalen Besuchern aus 83 Ländern – darunter China, Tai -
wan, Thailand, Neuseeland – aufgerufen. Da inzwischen mehr 
Nutzer mit dem Smartphone oder Tablet im Internet surfen, ha -
ben wir 2015 damit begonnen, die Website und ihre Funktionen 
im Responsive Webdesign zu programmieren. Im Zuge der Neu -
programmierung wird die Website als erste städtische Internet -
präsenz im neuen CI erscheinen.
Social Media
Neben der reinen Information über Webportale sind im Touris -
mus, wie in fast allen Feldern des gesellschaftlichen Lebens, die 
Social Media-Plattformen in ihrer Bedeutung rasant gestiegen. 
Die Menschen legen Wert auf authentische Informationen und 
persönliche Eindrücke anderer Nutzerinnen und Nutzer; sie 
greifen auf Erfahrungen anderer zurück, wenn sie sich ein Urteil 
bilden wollen und sie glauben dabei immer weniger den offiziel -
len Darstellungen von Institutionen. Mit dieser komplett verän -
derten Kommunikationshaltung muss sich auch das städtische 
Marketing auseinandersetzen. 
Andererseits bietet diese Art der Kommunikation ganz beson -
ders wirksame Möglichkeiten der Verbreitung von Eindrücken, 
Bildern und Informationen über unsere Stadt. Facebook, vor  
allem für die jüngeren Zielgruppen ein wichtiger Kanal, und auch 
Instagram, eine audiovisuelle Plattform zur Verbreitung von 
Videos und Fotos, unterstützt unsere Kommunikationsarbeit 
erheblich, bedarf aber dringend eines sehr viel stärkeren Enga -
gements, was das Personal und den Mitteleinsatz bei Münster 
Marketing anbelangt.
Online Veranstaltungskalender
Der Veranstaltungskalender von Münster Marketing ist eine um -
fangreiche, komfortable und viel genutzte Terminübersicht für 
Münster. Rund 1.500 Termine werden monatlich in den Kalender 
eingegeben, der die höchsten Zugriffszahlen auf unseren Seiten 
hat. Gemeinsam mit dem Presse- und Informationsamt wurde in 
2015 der Kalender technisch überarbeitet, auf den neuesten Stand 
gebracht und eine gemeinsame Veranstaltungsdatenbank aufge -
baut, aus der die Veranstaltungskalender von Münster Marke -
ting und der Stadt Münster versorgt werden. Veranstalter haben  
jetzt auch die Möglichkeit, selbst Termine einzutragen, die nach 
einer redaktionellen Prüfung freigeschaltet werden. Die eingege -
benen Daten werden auch anderen Nutzern zur Verfügung ge -
stellt, zum Beispiel dem Verlag zur Erstellung des Monatsheftes  
„Münster Live“ oder den Stadtwerken für die Münster App.
Blogger aus aller Welt in Münster
Der grundlegende Wandel in der Kommunikation verändert auch 
den klassischen Reisejournalismus. Inzwischen sind weltweit 
Reiseblogger unterwegs, die in eigenen Blogs mit unterschied -
lichen Themenschwerpunkten über touristische Destinationen 
authentisch berichten. 2015 waren 15 deutsche und internationa-
le Blogger in Münster, die durch die Stadtexperten von Münster 
Marketing vor Ort betreut und geführt wurden. 
Hier eine Auswahl:
Deutschland:
 · Deutschlandjäger, www.deutschlandjäger.de
 · Entdecker(g)reise Ü40, www.entdecker-greise.de
 · Wolfgangs Reiseblog, www.wolfgangs-reiseblog.de 
Niederlande:
 · Reisvlinder, http://reisvlinder.nl
 · Liefde Voor Reizen, www.liefdevoorreizen.nl 
Japan: 
 · Tomako World Trip, http://tomako.tv
USA:
 · Drop me anywhere, http://dropmeanywhere.com
 · Mature Solo Travel, http://maturesolotravel.blogspot.de
Auch die Türmerin Martje Saljé berichtet aktiv auf Facebook und 
bloggt vom Turm der Lambertikirche:
https://tuermerinvonmuenster.wordpress.com
ONLINE MARKETING    08
Explore Muenster
/muenstermarketing /exploremuenster
23

Chancen und Risiken
Das Geschäftsjahr 2015 hat der Eigenbetrieb Münster Marketing 
mit einem leichten Gewinn abschließen können. Dies ist zu ei -
nem Teil (ca. 50.000 Euro) durch erhöhte Umsatzerlöse gelun -
gen, eine Position, die jährlich erkennbaren Schwankungen un -
terliegt. Die Provisionserlöse für Zimmervermittlung konnten 
von 120.000 € auf 145.000 € leicht gesteigert werden. Zudem 
ist in den einzelnen Geschäftsbereichen die Ausgabendisziplin 
nochmals erhöht worden. 
Dennoch muss auch weiterhin auf den finanziell eingeschränk -
ten Aktionsrahmen des Betriebs aufmerksam gemacht werden, 
dessen Aufgaben jährlich wachsen und der ohne eine relevante 
Kofinanzierung durch wichtige Partner seine Aufgaben nicht erle -
digen könnte. Das Hauptproblem in der Finanzierung des städti -
schen Eigenbetriebs Münster Marketing ist ein strukturelles: Der 
Zuschuss der Stadt Münster finanziert den Betrieb zu 76 %. Bei 
einem Budget von 3,41 Million € sind 2,46 Million € bereits durch 
Fixkosten gebunden. Dazu zählen zum einen die Personalkosten, 
die 58 % des gesamten Budgets binden. Zum anderen aber auch 
die Kosten, die im Zuge der Leistungsverrechnung mit 314.000 € 
zu Buche schlagen und die der Eigenbetrieb an städtische Ämter 
der Stadt zurückzahlen muss. Das verbleibende freie Budget, aus 
dem alle (!) Maßnahmen, also auch jedes einzelne Printprodukt 
wie der Stadtführer und Stadtpläne zu finanzieren sind, betrug 
2015 932.597 Euro, 2013 noch 1.271.027 Euro, 2014 1.075.185 Euro 
und reduziert sich seit Jahren kontinuierlich. Ohne ein hohes 
Maß an Komplementärfinanzierung durch Partner – in 2015 In -
itiative Starke Innenstadt, Kongressinitiative Münster, Stiftung 
Bürger für Münster, Sparkasse Münsterland Ost, Stifterverband 
der deutschen Wissenschaft etc. wäre schon jetzt die Erfüllung 
der im Managementkontrakt vereinbarten Aufgaben des Betriebs 
für die Stadt nicht mehr möglich. Rückläufige Sponsoren- und 
Fördergelder betreffen die ansonsten hocheffiziente Arbeit des 
Eigenbetriebs Münster Marketing direkt und wirken sich sofort 
aus.
Diese Perspektive ist vor allem angesichts der wachsenden Auf -
gaben des Betriebs problematisch: Der rasante digitale Wandel 
erfordert von der städtischen Kommunikation eine radikale Neu -
ausrichtung. Digitale Anwendungen und Stadt-Apps, WLAN in 
der Innenstadt, komplett neue Kommunikationsstrukturen und 
digitale Kommunikations- und Orientierungswege ergänzen 
die geübten analogen Verfahren. Aber: Sie ersetzen sie (noch) 
nicht! Wir brauchen daher immer noch Printversionen unserer 
Publikationen und die Online-Kommunikation zusätzlich – und 
d.h. auch zusätzliche Finanzmittel! Auch die fantastische Per -
spektive unserer Stadt, sich weiter als Stadt des Westfälischen 
Friedens, des Verhandelns und des interreligiösen Dialogs zu 
positionieren, ist nicht nur ein Geschenk, sondern gleicherma -
ßen Aufgabe; Quartiersmanagementanfragen der Stadtteile und 
der Innenstadtquartiere, die durch den digitalen Handel unter 
Druck geraten und die nun auch auf städtische Unterstützung 
bei der Aufwertung des Stadtraums angewiesen sind, setzen den 
Betrieb hinsichtlich seiner Ressourcen in Personal und Finanzen 
zusätzlich unter Druck. Das städtische Marketing im Sinne einer 
ganzheitlichen Profilierungsaufgabe der Stadt, wie es in Münster 
verstanden wird, muss auf die Anforderungen der wachsenden 
und sich verändernden Stadt eine Antwort geben können. Und 
das kann es nur, wenn geeignete Arbeitsstrukturen und d.h. auch 
Ressourcen vorhanden sind. 
Umso wichtiger wird es sein, die in 2014 ausgehandelte und ver -
abschiedete Zielvereinbarung (Managementkontrakt) verbind -
lich für die nächsten fünf Jahre fortzuschreiben und dem Betrieb 
einen weitgehend gesicherten finanziellen Handlungsspielraum 
zu geben.
09    CHANCEN UND RISIKEN
Ergebnis: Budgetstruktur Aufwand 2015 
 Personalkosten  .................................... 1.980.613 €
 Leistungsverrechnungen  / Mieten  ............... 313.556 €
  Beiträge / Zuschüsse  ................................. 51.616 €
 Sonstige Betriebskosten  ............................ 87.747€
 Steuern  ................................................ 29.277 €
 freies Budget  ....................................... 932.597  €
 Gesamt  .......................................................  3.395.406  €
Ergebnis: Budgetstruktur Ertrag 2015
 Umsatzerlöse  ................................................ 761.623 € 
 Zuschüsse Stadt Münster  ...................... 2.592.490 €
 Sonstige betriebliche Erträge  ...................... 50.596 €
 Zinsen und ähnliche Erträge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2.130 €
 Außerordentliche Erträge  ............................ 1.808€
 Gesamt  ........................................................ 3.408.647 €
Bei einem Budget von 3,41 
Mio Euro sind 2,46 Mio. Euro 
bereits durch Fixkosten ge -
bunden (Personalkosten, Leis -
tungsverrechnungen, Mieten, 
Beiträge/Zuschüsse, sonstige 
Betriebskosten, Steuern). 
Mit dem verbleibenden Budget 
in Höhe von nur rd. 932.600 
Euro wurden sämtliche Mar -
ketingaktivitäten von Münster 
Marketing finanziert. Dieses 
Budget wird zu 87 % aus den 
erwirtschafteten Erträgen und 
nur zu 13 % aus dem städti -
schen Zuschuss finanziert.
58 %1 %
3 %
2 % 9 %
27 %
76 %
2 %
22 %
24

Im 15. Jahr des Bestehens des städtischen Eigenbetriebs Münster Marketing ist zu erwarten, dass in  
verschiedenen Geschäftsfeldern der Einrichtung, aber auch insgesamt größere Veränderungen und Neu -
strukturierung erfolgen werden:
Die gemeinsam mit dem Stifterverband für die Deutsche  
Wissenschaft entwickelte Science Score Card ermöglicht eine  
Bewertung und den Vergleich des Wissenschaftsstandortes 
Münster zu anderen Wissenschaftsstädten in Deutschland. In  
einer gemeinsamen öffentlichen Veranstaltung im Herbst des  
Jahres soll die Weichenstellung für die nächste Dekade der  
Allianz für Wissenschaft erfolgen. Schon jetzt ist beschlossen, 
dass sich der Themenschwerpunkt „Medizinische Prävention“ in 
Richtung auf besonders gesellschaftlich relevante Gesundheits -
themen der aktuellen und zukünftigen Gesellschaft verschieben 
wird. Die Fokussierung im Arbeitskreis „Nanobioanalytik“ wird 
sich ebenfalls verändern und sich stärker um eine große Nähe 
zur medizinischen Grundlagenforschung bemühen.
Die Digitalisierungsrevolution macht auch vor den Städten nicht 
halt. Eine Aufgabe für das Citymanagement wird die Koordina -
tion und Einrichtung von freiem WLAN in der Innenstadt sein. 
Aber auch die Diskussion mit dem stationären Handel in der 
Stadt über die Herausforderungen des Onlinehandels, das Nach-
denken über neue Handelsformate für die Innenstadt und die 
gemeinsame Investition in die Qualität der Innenstadt insgesamt 
und ihre Aufenthaltsqualität sind neue Anforderungen an das 
Citymanagement. Sie können nur im Schulterschluss mit den In -
nenstadtakteuren – mit ISI und ISG – erfolgreich vorangetrieben 
werden.
Schließlich arbeiten wir auch an digitalen Leitsystemen und  
Informationsangeboten für unsere Besucher mit dem erklärten 
Ziel, dieses Feld nicht der digitalen Wirtschaft allein zu überlas -
sen. Die Frage danach, wie es uns gelingen kann, solche von den 
Menschen schon fast vorausgesetzten und erwarteten digitalen 
Angebote zu schaffen, ohne den gewerblichen Anbietern alle 
Stadt- und auch die Nutzerdaten zu überlassen, treibt uns schon 
jetzt um. Eine umfassende City App ist daher eine Aufgabe, der 
wir uns stellen müssen.
Sehr stark entwickeln wird sich das Themenfeld „Westfälischer 
Frieden“ in der Ausprägung „Münster – Stadt des Dialogs“. Der 
Rat hat die thematische Zuspitzung des Themas, das im Ar -
beitskreis „Dialoge zum Frieden“ seit 2006 behandelt wird, noch 
einmal unterstrichen und alle Aktivitäten in diesem Feld, seien 
es städtische oder zivilgesellschaftlich motivierte, in diese Klam -
mer gezogen. Die Umsetzung des Europäischen Kulturerbe- 
Siegels in die städtische Kommunikation und die Unterstützung 
der zivilgesellschaftlichen Friedensarbeit hat zur Einrichtung  
eines Friedensbüros der Stadt geführt, das am Wissenschafts -
büro bei Münster Marketing angesiedelt sein wird. Wir erhoffen 
uns davon eine noch effektivere Kooperation und viele Synergien 
mit bestehenden Aktivitäten und bereiten uns auf das internatio -
nale Weltgebetstreffen 2017 und das Kulturerbejahr 2018 mit der 
großen Ausstellung des Clusters „Religion und Politik“ und aller 
münsterschen Museen vor (Arbeitstitel: Wege zum Frieden).
2016 ist touristisch betrachtet das Jahr vor den Skulptur Projek -
ten. Unsere Vorbereitungen auch in Kooperation mit anderen 
Partnern, zum Beispiel Kassel (documenta), laufen auf Hoch- 
touren. Die Marketing Kooperation zwischen den Skulptur Pro -
jekten, auch mit dem LWL und der Stadt, ist als feste Allianz be -
reits ins Leben gerufen. Schon jetzt werden touristische Buchun -
gen in Hotels vorgenommen und Packages verkauft. 
Sehr viel stärker als bislang wird sich das gesamte städtische 
Marketing auf die veränderten Kommunikationsbedingungen in 
der Gesellschaft einstellen müssen. Dafür gibt es keine Erfolgsre- 
zepte, sondern nur das Wissen, dass ständiges Experimentieren 
und Ausprobieren die Bedingung für ein gutes Gelingen dar- 
stellen.
Auch die Fortsetzung von Gutes Morgen Münster im Rahmen 
des städtischen Zukunftsprozesses „Münster Zukünfte“ ist als 
ein Instrument zu verstehen, um die Kommunikation, das Ge -
spräch mit der aktiven Bürgerschaft auf Augenhöhe zu führen. 
Wir werden neue Formen des Ins-Gespräch-Kommens auspro -
bieren und den Interessierten in der Diskussion über die  Zukunft 
der Stadt eine aktive und wichtige Rolle geben. 
Überdies werden wir gemeinsam mit dem Amt für Stadtentwick -
lung, Stadtplanung, Verkehrsplanung und anderen Ressorts der 
Verwaltung den gesamten Zukunftsprozess begleiten und ope -
rativ umsetzen – vor allem dort, wo es um unsere Kernaufgabe 
geht: die Kommunikation mit verschiedenen städtischen Öffent -
lichkeiten. Wir begleiten auch die Aktivitäten des Beirats Münster 
Marketing, der die Szenarioanalyse im Zukunftsprozess verant -
worten will.
Ausblick 2016
AUSBLICK 2016    10
25

11    ORGANISATION, ORGANE, GREMIEN
Organisation, Organe, Gremien
DEZERNAT FÜR PLANUNG, BAU, 
WIRTSCHAFT UND MARKETING
Stadtdirektor Hartwig Schultheiß
INFO
MÜNSTER MARKETING
29,82 Stellen 
3,5 Mio. Umsatz (2,7 Mio. Stadt), davon ca. 900 T€ freies Budget
Aufgabenbereiche: Kommunikation, Kooperation und Strategieentwicklung
GESCHÄFTSFELDER  
 
Strategie & Markenmanagement, 
Projektsteuerung
Öffentlichkeitsarbeit (int.) & Auslandsmarketing,
Online-Marketing
Wissenschaftsbüro
City- und Veranstaltungsmanagement
Touristik & Kongressmarketing/Stadtinformation
 
MITGLIEDSCHAFTEN  
 
Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing 
Deutschland e. V.
German Convention Bureau
Gesellschaft für Bioanalytik Münster e. V.
Gesellschaft zur Förderung der WWU  
zu Münster e. V.
Historic Highlights of Germany e. V.
Münsterland e. V.
Städtebund „Die Hanse“
Tourismus NRW e. V.
Netzwerke Innenstadt / ISI 
Das Münsterland – Die Gärten und Parks e. V. 
 
 
 
AUSGEWÄHLTE KOOPERATIONEN  
 
Allianz für Wissenschaft Münster
DEHOGA Westfalen
Deutscher Tourismusverband
Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT)
Geheim over de Grens/Euregio
Initiative Starke Innenstadt e.V. (ISI)
Immobilien- und Standortgemeinschaft Bahn -
hofsviertel e. V. (ISG)
Konferenz Tourismus beim Deutschen Städtetag
KONGRESSINITIATIVE
MS
Runder Tisch der Hoteliers
Runder Tisch der Innenstadtkaufleute
Schaustellerverband Münsterland 
Weihnachtsmarktbetreiber
ORGANE  / GREMIEN  
 
OB / Verwaltungsvorstand 
Aufsicht und Steuerung 
 
 
Betriebsausschuss 
Münster Marketing  
Politische Steuerung und Aufsicht 
Mitglieder (Stand 31.12.2015): 
Heinrich Götting (FDP)
Thomas Holz (SPD)
Dr. Stephan Nonhoff (Bündnis 90/
Die Grünen/GAL)
Carsten Peters (Bündnis 90/Die Grünen/GAL)
Karin Reismann (CDU)
Rüdiger Sagel (DIE LINKE.)
Angela Stähler (CDU)
Wendela-Beate Vilhjalmsson (SPD), 
Vorsitzende
Jan-Christoph Wolber (CDU)
 
 
Beirat Münster Marketing  
Begleitung der Prozesse und Projekte 
Mitglieder (Stand 31.12.2015): 
Jörg Adler
Dr. Hermann Arnhold
Prof. Dr. Klaus Backhaus
Klaus Ehling
Hermann Eiling
Christian Göcking
Winfried Lange
Markus Lewe
Matthias Lückertz
Prof. Dr. Ute von Lojewski
Martin Mustroph
Prof. Dr. Ursula Nelles
Prof. Dr. Klaus Niederdrenk, Vorsitzender
Prof. Dr. Ulrike Röttger 
Uwe Rotermund 
Markus Schabel
Ludger Schnieder
Karl-Friedrich Schulte-Uebbing
Sabine Terhaar
Tobias Viehoff
Wendela-Beate Vilhjalmsson
Wilhelm Weischer
NETZWERKE  & GESCHÄFTSBEREICHE
WISSENSCHAFT
Moderation: Münster Marketing  
(Wissenschaftsbüro)
Partner: Die Brücke, CeNTech, Hochschulen, 
Max-Planck-Institut, Nano-Bioanalytik-Zentrum 
Münster, Studentenwerk, Technologieförderung, 
Universitätsklinikum Münster, Wirtschafts -
förderung Münster, Wirtschaft u. a.
WIRTSCHAFT
Moderation: Wirtschaftsförderung Münster
Partner: HWK, IHK Nord Westfalen, Mitglieder 
WIN, Münsterland e. V., Regionalausschuss 
Wirtschaft u. a.
TOURISTIK / KONGRESSE
Moderation: Münster Marketing
Partner: DEHOGA Westfalen, Flughafen Münster 
Osnabrück (FMO), Hochschulen, Hotels, 
IHK Nord Westfalen, Messe und Congress  
Centrum Halle Münsterland, Münsterland e. V., 
Stadtwerke Münster, Wirtschaftsförderung 
Münster, weitere Verbände und Organisationen u. a.
KOMMUNIKATION
Moderation: Münster Marketing
Partner: Allwetterzoo Münster, DZT, Einzelhandel,  
FMO, Historical Highlights of Germany, Hoch -
schulen, Hotels, ISI, Kulturein richtungen, Museen,  
Theater, Tourismus NRW e. V., Weihnachtsmarkt-
betreiber, weitere Verbände und Organisationen u. a.
VERANSTALTUNGEN
Moderation: Münster Marketing
Partner: Freie Träger / Organisatoren, Städtische 
Ämter / Einrichtungen insbesondere aus Kultur, 
Sport und Jugend; Hochschulen und Institute, 
Festveranstalter u. a.
CITY / STADTTEILE
Moderation: Münster Marketing und Partner
Partner: Kaufleute, Immobilieneigentümer,
IHK Nord Westfalen, Interessengemeinschaft 
der Marktbeschicker Münster Westf. e.V., 
Handelsverband, DEHOGA Westfalen, Initiative 
Starke Innenstadt (ISI), ISG Bahnhofsviertel e.V., 
Quartiersgemeinschaften, Stadtteilinitiativen, 
Städtische Ämter  / Einrichtungen, Stadtwerke 
Münster, Wirtschaftsförderung Münster u.  a.
26

BILANZ    12
Die vorstehende Bilanz zum 31.12.2015 und die Gewinn- und  
Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.1. – 31.12.2015 stellen 
einen Auszug aus dem Jahresabschluss zum 31.12.2015 von  
Münster Marketing dar. 
Der vollständige Jahresabschluss zum 31.12.2015 und der Lagebe-
richt für das Geschäftsjahr 2015 von Münster Marketing wurden 
von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Concunia GmbH mit ei-
nem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.
INFO
Bilanz zum 31.12.2015
MÜNSTER MARKETING  
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG  
1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2015
 
 1. Umsatzerlöse 761.622,99 € 
 
2.  Zuweisungen und Zuschüsse 2.592.490,00 € 
 
3.  Sonstige betriebliche Erträge 52.403,76 € 
 3.406.516,75 € 
 
4.  Materialaufwand 446.535,45 € 
 
5.  Personalaufwand 1.980.612,78 € 
 
6.  Abschreibungen 9.552,32 € 
 
7.  Sonstige betriebliche Aufwendungen 928.947,30 € 
 
8.  Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.130,02 € 
 
9.  Zinsen und ähnliche Aufwendungen 480,98 € 
10.  Ergebnis d. gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 42.517,94 €
 
11.  Steuern von Einkommen und Ertrag 29.276,70 € 
12. Jahresüberschüss 13.241,24 € 
13.  Einstellung in Rücklagen 13.241,24 € 
 
 14. Bilanzgewinn 0,00 € 
MÜNSTER MARKETING 
BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2015
 
A.  Anlagevermögen
I.  Immaterielle Vermögensgegenstände  6.478,89 €
II.  Sachanlagen 27.551,82 €
 III.  Finanzanlagen 269.253,90 €
 303.284,61 €
B.  Umlaufvermögen
 I.  Vorräte 66.835,64 €
 II.  Forderungen und sonstige
  Vermögensgegenstände 269.019,07 €  
III.  Kassenbestand, Guthaben 
  bei Kreditinstituten 635.664,36 € 
 971.519,07 €
 
C.  Rechnungsabgrenzungsposten 8.451,47 €
 1.283.255,15 € 
 
A.  Eigenkapital
 I.  Stammkapital  25.000,00 € 
 II.  Rücklagen 297.903,98 €  
 322.903,98 €  
 
B.  Rückstellungen  761.013,88 € 
C.  Verbindlichkeiten 198.162,79 € 
D.  Rechnungsabgrenzungsposten 1.174,50 € 
  1.283.255,15 € 
AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
27

Impressum:
Herausgeber:
Stadt Münster
Münster Marketing
Telefon: 0251 492-2701
Telefax: 0251 492-7954
marketing@stadt-muenster.de
www.marketing.muenster.de
Konzept und Gestaltung:
B&S Werbeagentur GmbH & Co. KG
www.werbeagentur.ms
Fotonachweis:
Bauke/Klämbt (1), Inken Böll (1), Ralf Emmerich (8),  
FH Münster (1), Frank Noon Photography (1),  
Brigitte Kappenberg (1), Hermann Köhler (2), 
LIVING CONCEPT (2), Lohaus.Carl (1),  
Roswitha Müller-Wienbergen (1), MünsterView (1),  
Presseamt Münster (Bernhard Fischer [1],  
Angelika Klauser [1], Britta Roski [1]), Rena Ronge (3),  
Ezequiel Scagnetti (1), Juliane Unkelbach (2),  
WebRock-Foto (1)
Wir lieben und schonen unsere Umwelt:
klimaneutral
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Anlage I.1 Bilanz MM 2015

2865 Zeichen

Bilanz zum 31. Dezember 2015
Münster Marketing, Münster
Anlage I.1
AKTIVA PASSIVA
 31.12.2015  31.12.2014  31.12.2015  31.12.2014
€ € € € € €
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital
   I. Immaterielle  Vermögensgegenstände      I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
       1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
            Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie      II. Rücklagen 297.903,98 284.662,74
            Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.478,89 0,00 322.903,98 309.662,74
   II. Sachanlagen B. Rückstellungen
       1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und 
            Bauten einschließlich der Bauten auf fremden 18.740,62 21.732,13      1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche
            Grundstücken           Verpflichtungen 335.260,00 437.896,00
       2. Andere Anlagen, Betriebs- und      2. Steuerrückstellungen 128.203,50 117.321,08
           Geschäftsausstattung 8.811,20 12.355,31      3. Sonstige Rückstellungen 297.550,38 258.239,82
27.551,82 34.087,44 761.013,88 813.456,90
III. Finanzanlagen C. Verbindlichkeiten
         Wertpapiere des Anlagevermögens 269.253,90 355.579,00
303.284,61 389.666,44      1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 78.306,43 68.843,33
         davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
B. Umlaufvermögen          Jahr € 78.306,43 (Vorjahr: € 68.843,33)
     2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 18.670,00 0,00
      I. Vorräte          davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
          1. Betriebsstoffe 57.092,82 48.640,21          Jahr € 18.670,00 (Vorjahr: € 0,00)
          2. Fertige Erzeugnisse und Waren 9.742,82 6.915,15      3. Sonstige Verbindlichkeiten 101.186,36 87.267,74
66.835,64 55.555,36          davon aus Steuern  € 78.342,84 (Vorjahr: € 70.254,63)
         davon im Rahmen der sozialen Sicherheit
      II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände          € 8.426,63 (Vorjahr: € 6.545,44)
          1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 191.478,13 174.391,00          davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem
              davon mit einer Restlaufzeit von mehr als          Jahr € 101.186,36 (Vorjahr: € 87.267,74)
              einem Jahr € 0,00 (Vorjahr: € 0,00) 198.162,79 156.111,07
          2. Forderungen gegen die Stadt Münster 65.306,98 87.067,19
              davon mit einer Restlaufzeit von mehr als D. Rechnungsabgrenzungsposten
 1.174,50 1.174,50
              einem Jahr € 0,00 (Vorjahr: € 0,00)
          3. Sonstige Vermögensgegenstände 12.233,96 11.630,93
              davon mit einer Restlaufzeit von mehr als
              einem Jahr € 0,00 (Vorjahr: € 0,00)
269.019,07 273.089,12
     III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 635.664,36
 554.474,55
971.519,07 883.119,03
C. Rechnungsabgrenzungsposten 8.451,47 7.619,74
1.283.255,15 1.280.405,21 1.283.255,15 1.280.405,21

Anlage I.2 Gewinn- und Verlustrechnung 2015

1667 Zeichen

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015
Münster Marketing, Münster
Anlage I.2
2015 2014
€ € €
   1. Umsatzerlöse 761.622,99 711.190,79
   2. Zuweisungen und Zuschüsse 2.592.490,00 2.935.850,00
   3. Sonstige betriebliche Erträge 52.403,76 61.253,51
   4. Materialaufwand
       a) Aufwendungen  für Roh-, Hilfs- und Betriebs- 39.570,42 42.512,44
           stoffe und für bezogene Waren
       b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 406.965,03 377.554,85
446.535,45 420.067,29
   5. Personalaufwand
       a) Löhne und Gehälter 1.570.130,90 1.520.908,39
       b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für 
            Altersversorgung, 410.481,88 389.744,12
           davon für Altersversorgung € 100.370,14 1.980.612,78 1.910.652,51
           (Vorjahr € 96.177,88)
  6. Abschreibungen
       a)  auf immaterielle Vermögensgegenstände des
             Anlagevermögens und Sachanlagen 9.552,32 7.995,43
  7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 928.947,30 1.421.174,59
  8. Betriebsergebnis 40.868,90 - 51.595,52
  9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.130,02 8.239,34
  10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 480,98 535,48
  11. Finanzergebnis 1.649,04 7.703,86
  12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 42.517,94 - 43.891,66
  13. Außerordentliche Erträge 0,00 0,00
  14. Außerordentliche Aufwendungen 0,00 0,00
  15. Außerordenliches Ergebnis 0,00 0,00
  16. Steuern von Einkommen und Ertrag - 29.276,70 - 38.911,83
  17. Sonstige Steuern 0,00 0,00
  18. Jahresüberschuss (+)/Jahresfehlbeträge (-) 13.241,24 - 82.803,49
  19. Einstellung (-)/Auflösung von Rücklagen (+) - 13.241,24 82.803,49
  20. Bilanzgewinn 0,00 0,00

Beratungsverlauf (3)

14.06.2016 Betriebsausschuss Münster Marketing
TOP 4 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
29.06.2016 Haupt- und Finanzausschuss
TOP 21.2 Vorberatung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
29.06.2016 Rat
TOP 24.2 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (10)

  • Windthorststraße
  • Ludgeristraße
  • Servatiiplatz
  • Schlossplatz
  • Am Hawerkamp
  • Sprickmannstraße
  • Prinzipalmarkt
  • Domplatz 15
  • Verspoel
  • Rothenburg

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Details

Aktenzeichen
V/0452/2016
Typ
Vorlagen
Datum
23.05.2016
Erstellt
06.10.2020 14:37